Wer steckt hinter Thiam-Freund David Herro?

Der Sprecher von Harris Associates, eine US-Finanzbude und CS-Grossaktionärin, ist vorgeschoben. Dahinter ist ein Franzose.

Immer, wenn Tidjane Thiam um seinen hochdotierten Job als CS-CEO bangen muss, meldet sich David Herro zu Wort. Mit jedem Auftritt fordert Herro lauter Thiams Verbleib und Urs Rohners Abgang.

Wer ist dieser Herro? Was treibt ihn an? Herro ist laut einer Zürcher Quelle nur ein vorgeschobener Sprecher. Er tritt auf als 8-Prozent-Aktionär der CS (5 direkt, 3 indirekt).

Doch er tue dies im Auftrag eines anderen: des CEOs von Pimco. Pimco ist laut Wikipedia „a leading global investment management firm“, die US-Firma gehört zum deutschen Allianz Versicherungskonzern.

Berühmt wurde Pimco wegen ihres Ex-Aushängeschilds Bill Gross, eines Pimco-Gründers mit Übernahme „Bond-König“. Nach einem Zerwürfnis ging Gross 2014 von Bord.

Ans Ruder gelangte darauf ein Franzose. Er heisst Emmanuel Roman, ist 56 und damit ein Jahr jünger als Tidjane Thiam.

Roman übernahm das operative Steuer bei Pimco vor 3 Jahren, rund ein Jahr, nachdem Thiam bei der CS die Zügel ergriffen hatte.

Zwischen Emmanuel Roman und David Herro soll es einen direkten Draht geben. Deren beide Firmen, die Pimco von Roman und Harris Associates mit Herro, würden eng miteinander geschäften, sagt der Gesprächspartner.

Der starke Mann in der Partnerschaft sei der Franzose, also Emmanuel Roman. Wenn David Herro sich zur CS äussere, dann tue er dies im Auftrag und versteckt für Pimco-Chef Roman.

Emmanuel Roman und Tidjane Thiam sind beides Franzosen. Sie gehören zur Finanz-Weltelite, der eine als Chef einer bekannten globalen Investmentfirma, der andere als Steuermann eines Finanzmultis, mit grossem Private Banking und weltweitem Investment Banking.

David Herro als „Sprecher“ von Emmanuel Roman, dem grossen Pimco-Chef? Es wäre eine brisante Konstellation.

Man fragt sich seit langem, wer dieser Herro ist und warum er sich derart für Thiam ins Zeug legt. Nun käme ein Teil der Antwort zum Vorschein. Er tut es für seinen Geschäftspartner Emmanuel Roman.

Dieser wiederum hätte dann eigene Interessen. Thiam wäre sein Mann, weil er wohl vom Franzosen mit Herkunft Elfenbeinküste proftiert.

Wie, das ist nicht klar. Klar ist, wie stark „Sprecher“ Herro den Druck erhöht. Auf Bloomberg meinte er gestern mehr oder weniger unverblümt, dass die Schweizer dumme Rassisten seien.

Dann schoss er auf den obersten „Kuh“-Schweizer im Umzug, CS-Präsident Urs Rohner. Der müsse schnell weg, wenn er sich nicht endlich unmissverständlich vor Thiam stelle.

Heute zitiert The Markets, ein neues Finanzportal, aus einem Brief von Herro an den VR der Credit Suisse. Datum: 3. Februar 2020, also Montag.

„Es wäre nicht nur ein schlimmer Fehler, den CEO zu ersetzen, der das Unternehmen auf so positive Weise transformiert hat“, schrieb Herro.

Und weiter: „Auch würde es Schwäche demonstrieren und noch mehr solches Verhalten fördern, wenn man angesichts einer orchestrierten Attacke von ausserhalb des Unternehmens (…) einknicken würde.“

The Market rief Herro an. Im Gespräch mit dem Schweizer Medium sagte der Amerikaner dann noch Brisanteres.

„Wir stellen fest, dass Herr Rohner offenbar versucht, Herrn Thiam aus seiner Position zu entfernen.

„Deshalb verlangen wir vom Verwaltungsrat, Urs Rohner mit sofortiger Wirkung zu ersetzen, wenn dieser nicht in der Lage ist, Tidjane Thiam als CEO öffentlich zu unterstützen.“

Damit lässt Herro die Maske fallen. Frontalangriff auf den CS-Präsidenten, den Schweizer Anwalt, der die CS seit 9 Jahren zuoberst führt.

Herro hat seinen explosiven Brief nicht direkt an den VR oder dessen Sekretär geschickt. Sondern an Adam Gishen, den Chef für Kommunikation und die Beziehungen zu den Aktionären.

Gishen ist Thiams engster Verbündeter. Er war es, der im Fall Khan den Namen der Beschattungsfirma und des externen Sicherheitsmanns publik gemacht hatte. Der Sicherheitsmann nahm sich darauf das Leben.

Gishen kam mit Pierre-Olivier Bouée, dem Ober-Spionierer von Thiam, und Thiam selbst vor viereinhalb Jahren zur CS. Die Truppe hat die Bank „gekapert“.

David Herro ist ihr offizieller Schutzherr. Dahinter steckt ein einflussreicher Franzose, der Pimco-Chef. Der agiert für den Allianz-Konzern, einen deutschen Finanzmulti.

Sie alle schiessen frontal und brutal gegen Urs Rohner. Der Mann, der die Schweizer Fahne hochhält.

Kommentare

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  1. Eigentlich dürfte es bei den Banken keine Grossaktionäre mehr geben. Grundsätzlich. Mehr als 10% (oder weniger) wären eher sinnvoll.

    Dann gäbe es auch nicht so Machenschaften wie dies jetzt der Fall ist.

    Zudem müsste JEDE Bank, die in ihrem Namen Schweiz(er), Swiss, Suisse etc trägt auch Schweizerisch sein. Denn der Namen suggeriert die Zugehörigkeit und Besitz der Schweiz. Auch die Swiss ist so ein Schandfleck.

  2. „Es wäre nicht nur ein schlimmer Fehler, den CEO zu ersetzen, der das Unternehmen auf so positive Weise transformiert hat“, schrieb Herro.
    .
    Das kann JEDER einfach so daher plaudern. Aber was GENAU er damit meint, sagt er nicht. Herro ist ein Dummschwätzer und irgend wann wir es ihn auch auf die schiefe Bahn bringen. Wenn er es nicht schon ist….

  3. Thiam müsste längst gehen. Unter seiner Führung hat sich eine unmögliche Firmenkultur ausgebreitet. Mittlerweile gibt es einen Toten. Topmanager werden nicht deshalb so gut bezahlt, weil sie so unendlich viel gscheiter sind als andere Menschen oder an allem selbst Schuld sind, sondern weil sie für das Repuatationsrisiko haften. Die CS ist wieder mal in den Negativschlagzeilen, und der Weg zu einem Neuanfang muss freigemacht werden.

  4. Ob Roman, Herro oder Thiam, es geht allen nur um persönliche Interessen. Solche Leute müssen entfernt werden, zum Wohle der Anderen. Es wäre Rohner‘s grösstes Vermächtnis. Go for it!

  5. Die ausländische Besatzung betreffend inländische Banken ist eine indirekte sowie gezielte Entwurzelung von inländischen Banken. Die inländischen Banken brauchen keine Manager von Drittländern. Denn
    im inland gibt es viele kluge und erfahrene Bankmanager. Patrioten sind gefragt und keine fremde Vormundschaften von Drittländern.

  6. Im Grunde genommen spielt es keine Rolle wer Thiam stützt- im Gegenteil, es zeigt doch dezidiert mit dem Auftritt mehrere Grossaktionäre auf, Rohner nicht mehr bei der CS wissen wollen. Ohne es genau wissen zu können könnte man meinen, die Grossaktionäre wissen einiges mehr wie das Volk!

    Auch klar ist, dass die CS Spitze zwei Hausherren hat und das kann nie gut gehen. Beide besitzen die Grösse nicht, von sich aus Einsicht zu zeigen und den Rücktritt selbst einzureichen.

    Und heute konnte man zur Kenntnis nehmen, dass Khan auch in Hongkong überwacht wurde…..

  7. Wer steht hinter Thiam? Tidjane Thiam ist Mitglied der „Group of Thirty (G30), ein Club der weltweit einflussreichsten Zentral- und Geschäftsbanker. Ebenfalls ist er Mitglied des „Intern. Business Councils“ des WEF, also kurzum ein bestens vernetzter Mann. Mit diesen Verbindungen im Hintergrund (..auch F. Hildebrand) denke ich dürfte es für Herr Rohner schwierig werden ihn zu entlassen. Eher denke ich, dass schliesslich Herr Rohner sich verabschieden wird.

    • Leider, denn Thiam, der mit unseriösem Gebaren, gehört weg! Er schadet und schadete bereits der CS. Wer hat denn noch Vertrauen in die CS unter dieser Führung?

  8. Herr Thiam sieht nicht nur anders aus wie der typische Schweizer Banker. Er verhält sich auch sehr urschweizerisch. Körperlicher Angriff gegen einen Untergebenen, Stasi-Abteilung, absolutistisches Machtstreben usw. haben nichts mit der Rasse/Hautfarbe zu tun, aber evt. mit einem anderen Verständnis von Firmenkultur.

  9. Der Mann, der die Schweizer Fahne hochhält? Wie bitte? Die Schweizer Fahne hochhält?
    Der Mann hat doch Thiam eingestellt, oder?

  10. Wenn ich die Leserzahlen von IP anschaue ist das Medium so besser gelesen als manche Zeitung.

    Die ganze Finanzindustrie flucht aber sie können die Finger nicht von IP lassen.

    Herrlich, die verlorenen Finänzler, die fluchen und schäumen und trotzdem reinschauen müssen. Herrlich.

  11. Wie wäre es, wenn sich die FINMA und der Gesamtbundesrat einmal einschalten würde und diesem absoluten Trauerspiel bei dieser systemrelevanten Bank CS ein Ende setzen würde?

    Die Gewähr einer ordnungsgemässen Geschäftsführung ist nicht mehr gegeben.

    CS wird mit Vollgas gegen die Wand gefahren von einem unfähigen Management und einem ferngesteuerten VR

    Ferngesteuert von Kataris, Saudis, Amis und sonstigen Auslaendern.

  12. VR von CS sind lediglich Marionetten von den Saudis, Kataris und Amis – den Ankeraktionären.

    84 prozent der CS Aktien liegen bei Ausländern

    CS hat den Heimmarkt verloren und hat mit dieser Struktut rein gar nichts mehr mit unserer Schweiz zu tun.

  13. Wenn Herr Thiam noch bleibt ist es für die Konkurrenz ein Geschenk des Himmels.

    Es war noch nie so einfach Kunden von CS zu anderen Banken zu bewegen.

    Danke Herr Thiam!

    Viele Kunden schämen sich in Grund und Boden, wenn Sie noch mit CS identifiziert werden.

    Sie wollen nur noch weg.

  14. Ich verstehe absolut nicht, warum Urs Rohner hier wieder als das arme Opfer dargestellt wird. „Als einziger hält er die schweizer Fahne hoch…“. Mir kommen die Tränen. Der Mann ist völlig unfähig.
    Ebenso unfähig ist Thiam. Sein Leistungsausweis seit er im Juli 2015 das Zepter übernommen hat: Aktienkurs -50%. Dividende pro Aktie: -62%. Vielen Dank Herr Thiam!

  15. Polemischer Artikel, viele Andeutungen wenig Substanz und parteiisch. Blackrock u. a. grosse Investoren reden da möglicherweise auch mit.

  16. da war wohl der aktienrückkauf eine Strategie die direkt auf herro’s fondsgesellschaft ausgerichtet wurde. das wird spannend… offenbar wird alles in bewegung gesetzt um die cs in die knie zu zwingen. herro droht ja öffentlich rohner (siehe cash)

  17. Auch einer, der bei der Generalversammlung auf dem hohen Podest sitzt und auf die „kleinen Aktionäre“ runterschaut und mit > 90% der Stimmen im „Amt“ bestätigt“ werden wird. . . Was für ein unglaubliches Theater! Ich geh nicht mehr hin ist nur unnütz vergebene Zeit.

  18. Es ist ja länglich bekannt, dass ausländische Investoren die Mehrheit des Aktionariats der CS halten. Dem kann man als liberaler Mensch nichts entgegenhalten. Als Konsequenz jedoch muss die Politik unbedingt die CS viel entschiedener behandeln in Sachen „too-big-to-fail“. Dies gilt auch für die UBS. Weg mit diesem Problem!
    Unsere Politiker sind einfach lächerliche Unwissende.

    • Hallo Philipp
      „Too-big-to-fail“ zielt nicht auf den Aktionärsschutz. Hier geht es um die volkswirtschaftliche Relevanz der Bank, um das Wohl der Kunden, unserer Schweizer Unternehmen.

  19. Kann nicht glauben, dass es die Weisse Weste war, welche TT zum CEO berufen hat. Welche power-broker haben ihm den TT aufs Auge gedrückt?

  20. Also mit dem Urs Rohner habe ich kein Mitleid. Er ist ein Heuchler und kein guter VR Präsident.

    Dennoch: was hier abgeht, passt unter keine Kuhhaut! Allianz soll sich hier ganz schön raushalten.

    Leider hat dieser komische Herro-Saftladen keinen Auftritt auf Google Maps und Facebook. Somit kann man dort keinen Protest abgeben. Es wäre aber toll, wenn hier einige auf den Einträgen von Allianz und Pimpco ihren Unmut kundtun würden. Dass hier ausländische Personen in der Schweiz vorschreiben, was zu gehen hat, passt nicht. Und die dumme Rassistenkeule zu schwingen geht schon gar nicht.

    EIN RATSCHLAG AN URS ROHNER: Entlasse endlich diesen Thiam! Du selber wirst eh spätestens 2021 raus müssen! Also sei endlich Mann genug und nimm deine Verantwortung wahr!

  21. .. und ist der Ruf erst mal ruiniert geschäftet sich’s völlig ungeniert!

    Wenn es denn nur ein einziger „Unfall“ wäre könnte man zur Tagesordnung kehren. Leider aber mehren sich solche „Unfälle“ bei der CreditSpy nunmehr seit Jahrzehnten (!!) und wenn man dann denkt „schlimmer wird’s nimmer“ steht das nächste Unheil schon wieder vor der Tür, seit Jahrzehnten! Eine solche Klitsche verdient wahrlich keine Staatsgarantie durch Steuerzahler. Wenn’s dann (schon)wieder mal soweit ist: Dann halt hopps und tschüss, Hypotheken auslagern ev. zur UBS und zu mit dem Laden.

  22. Roman ist Franzose. Stimmt. Roman hat israelischen Pass. Stimmt. Thiam ist eingebürgerter (Heimat Elfenbeinküste) Franzose. Stimmt. Will nun Schweizer werden. Stimmt.

    Antwort: weil er keinen israelischen Pass bekommt! 😳

    Den Schweizer Pass bekommt er auch nicht! 😂

    PS: in Herrliberg steht eine extra
    Vagante (n) Villa zum Verkauf. Stimmt.

  23. Wissenswerte News CS:

    3.2.20: Neuer VR (!), Richard Meddings, ein Engländer
    27.1.20: Studie zu globaler Wasserknappheit (!!):

    Credit Suisse Research Institute: Herausforderungen rund um Wasserknappheit benötigen globale Aufmerksamkeit

    Auf diesem Portal lesen wir leider zurzeit im Zusammenhang mit der CS nur noch wenig erhellende „Lästereien“.

    • @kadermann hoch3, warten sie mal ab.. aber mit ihrem nik (kadermannhoch3) fehlt der blick auf bestimmte realitäten wie festzustellen ist.

  24. Aber nei au! Am Ende will man uns noch weiss machen, dass es global niemanden interessiert was in der Schweiz als akzeptiert gilt und was nicht oder was hier für Empfindlichkeiten herrschen. Wo wir doch alle wissen, dass denen Gemeinwohl der Schweizer am Herzen liegt und es denen nicht um Eigennutz und Profit geht. Das glaubt Ihnen doch niemand in der Schweiz, Herr Hässig!

  25. Uneseriöser Journalismus, Herr Hässig. Geprägt von Neid, Rassismus und Parteiergreifung. Wo bleibt den die Verurteilung von Herrn Iqbal Khan? Dieser Herr hat doch seine ganz Karriere der CS und TT zu verdanken. Er lügt nachweislich, hat sich unfähr verhalten. Zudem ist er mit einer potenziellen Strafklage konfrontiert. Warum darf dieser IK bei der UBS bleiben, warum greifen sie ihn nicht an? Weil er ihnen laufend Informationen gibt und diese leider noch mit Lügen verpackt. Ganz billig, Herr Hässig. Schreiben Sie alle drei raus: Rohner, Thiam und Khan, dann sind sie ein strammer Kerl und ein seriöser Journalist. Was sie jetzt machen, ist nur billig.

    • Unfähr, ähhh man schreibt doch unfair, oder etwa nicht „Wurstli“….. So lange die Wahrheit nichts ans Tageslicht gelangt, solange wird spekuliert und LK spekuliert sehr spitzig, aber sehr logisch und nachvollziehbar. Dass IK auch kein Lamm ist, das liegt doch auf der Hand, denn in solchen Positionen befindet man sich in einem sehr engen Haifischbecken. Dass IK mir aber eher einen seriösen Eindruck hinterlässt, dazu stehe ich voll und ganz und nicht ungefähr……..
      Ich wünsche mir und der Schweiz nur eines, nämlich, dass die hohe Reputation unseres Landes und der Banken bald wieder erstarken und zudem gelangen, was sie auch verdienen! Punkt.!

    • @ Wurstli

      Häääää? Bist du von allen Sinnen verlassen? Der Investigativ-Journalist Hässig kann nicht gleichzeitig an allen Fronten berichten und forschen. Klar, der Khan gehört auch entlassen und aus der Managementgilde entfernt. Aber vorderdringlicher ist der Fall TT!

    • In einem punkt hat unser wurstli recht, auch wenn er bezüglich seiner schreibweise noch etwas luft nach oben hat (unfähr..). Lukas hässig ist einzig getrieben von seiner polemik. Dass er dafür journalist des jahres wurde sagt uns einiges über den (jämmerlichen) zustand der journallien–branche. Er ist einfach das opportunistische sprachrohr all jener, welche ihre partikularinteressen in der khan/cs affäre mit hilfe der medien durchzusetzen versuchen. Und das sind inzwischen einige: thiam, rohner, gottstein, investigo, die staatsanwaltschaft, die cs hauptaktionäre, khan, die angehörigen des verstorbenen mittelsmanns, die finma, die ubs, boueé und wahrscheinlich noch ein paar unbekannte spin doctors im hintergrund. Es besteht längst ein öffentliches interesse mehr darüber zu erfahren, wer hier welches medium für seine interessen einspannt und wer welche interessenslage vertritt. Aber darüber schweigen unsere scheinheiligen medien lieber, weil sie panische angst davor haben, ihre informanten zu verlieren.

    • Das einzige, was wir wirklich wissen, dass persönliche Vorteile der Herren in einem grosse Masse eine Rolle spielen und nicht das Wohl der CS. Der dumme Schweizer wird es schon mit dem Volksvermoegen richten, wenn etwas schief gehen kann. Eine kleine Hand von machtgierigen Idioten gängeln tausende von MA und setzen ihre Arbeitsplaetze auf Spiel. Wie lange will die Politik noch warten, um mit griffigen Gesetzen diesem unsäglichen Spiel ein Ende zu setzten. Falsch? Von diese Clas haben wir nichts zu erwarten. Die sind auch von diesem System bezahlt.

  26. Was hat den T.T so gut gemacht? Für 10.80 CS Aktien emittiert und für 12.- zurückgekauft! Oder US Busen bezahlt und Spionieren, infiltrieren lassen! Geht bei uns gar nicht. Dies kann er anderswo machen nicht in der Schweiz.

  27. Unglaublich…..ein Krimi wie im Bilderbuch. Dieser Herr Roman, eben ein Filz der Franzosen. Und Herro, katastrophal, ein Schwächling, der macht was man ihm befiehlt.

    • @ Zürich

      Die Anderen bringen Ihre Schäfchen ins Trockene. Ja Ihre!
      Ihnen wird das Leintuch unter dem Allerwertesten weggezogen und sie merken es nicht einmal. Wie verrottet?
      Realitätsverweigerung und Warmduscherei pur.

      Wer soll diese Schweizer, Deutsche, westliche Gesellschaft noch achten. Sie schafft sich ja selber ab und arbeitet und bezahlt auch noch selber dafür.

  28. Wir sind also dumme Rassisten?
    Und dies sagt uns also einer im Auftrag der Franzosen?
    Dazu hier ein paar Fragen:

    Haben nun die Schweizer oder die Franzosen Kolonien in Afrika gehabt?

    Haben die Schweizer oder die Franzosen Sklaven gehalten?

    Haben die Schweizer oder die Franzosen jahrelang noch mörderische Regimes in Afrika beschützt? Ich erinnere da nur an Jean Bedel Bokassa, bekannt als Herrscher der Zentralafrikanischen Republik über welchen Frankreichs Staatschef Giscard d’Estaing sagte: „Frankreichs bester Freund in Afrika“.

    Wenn wir also als dumme Rassisten bezeichnet werden dürfen, dann nenne ich die beiden Herren Herro und Roman Idioten (über eine Anzeige wegen Ehrverletzung würde ich mich sehr freuen).

    • … auch kein Richter.

      Wo bleibt hier die Verantwortung des Staates. Ist die CS nun „too big to fail“ oder nicht. Dieses Schweigen von FINMA, Bundesrat, Anwaltschaft ist unerträglich.

      Für jeden Sch..ss gibt es Abstimmungen und eine parlamentarische PUK. Hier geht es um staatstragendes und nichts, niente, nada … Bananenrepublik ist untertrieben. In der Elfenbeinküste würde man sich das Spektakel nicht bieten lassen.

    • Wir alle denken in Gruppen u.a. Gut vs. Böse, Freund vs. Feind etc. aber einige Kommentatoren gingen doch sehr weit…

      Sehen Sie sich die Kommentare z.B. von Villalon an
      u.a. zitiert sie einen afrikanischen Machthaber der angeblich Fragt „wo sind die Frauen“ – also ob alle Menschen mit schwarzer Hautfarbe gleich & Lustmolche wären.

      Reminder:
      Auf dem Kontinent Afrika wohnen 1 Milliarde Menschen!!

      Thiam verbrachte den grössten Teil seines Lebens-, insbesondere seine Schulausbildung, IN EUROPA.
      Er ist CHRIST (jedenfalls hatte er in einer christilichen Kirche geheiratet).

      Selbstverständlich waren die Medienberichte, inklusive die Reaktionen vieler Leser, auch beim besten Willen, nicht frei von Rassismus.

      Ich glaube diese Reaktionen sind nicht nur eine Intelligenzfrage, sondern sehr menschlich.

    • Kleine Auffrischung: Schmidheiny, Escher Wyss, etc. Stichwort Sklavenhandel, Sklavenarbeit ….

    • @kadermannhoch3.. ihre frage zu beantworten. ja kolonien = rassistisch und ausbeutung. lesen sie in geschichtsbüchern.. wir leben in verklärt uninformierten zeiten, erschreckend

  29. Man kann von Urs Rohner halten was man will – viele Freunde scheint er nicht mehr zu haben. Ich denke aber, es ist Aufgabe des Gesamt-VR, die CEO-Frage zu diskutieren und nach Lösungen zu suchen. Das sich nun vereinzelte Grossaktionäre aus dem Lager des CEOs zu Wort melden, lässt auf einen Machtkampf schließen, der letztlich viel darüber aussagen wird, inwieweit der Gesamt-VR der CS noch in der Lage ist, selbstbestimmt über gewichtige Personalien zu entscheiden. Für mich ist klar, dass der CEO umgehend ersetzt werden muss – gerne auch gesichtswahrend für denselben. Hauptsache er geht.

  30. Ganz einfach – die Finanzmarktaufsicht (blöder Name übernommen von den Deutschen – früher hiess das die „Bankenkommission“) kann Herrn TT die Linzenz entziehen eine Bank zu führen. Dann ist TT draussen. So einfach kann man sich dieser nicht gewollten Seilschaft entledigen.

    • Braucht ein Angestellter einer Bank eine Lizenz? TT ist nicht Bankier, sprich Eigentümer einer Privatbank, sondern Geschäftsführer.

  31. Komischerweise sind UR und TT immer noch im Amt. Obwohl von Bloomberg bis Hässig alle meinten, gestern sei es so weit.

    Wie kann denn das sein? Auf IP werden die Herren seit Monaten totgesagt. Auch so, Totgesagte leben länger? Und was, die (Gross-) Aktionäre und der Verwaltungsrat hören nicht auf Luklas Hässig und das vielstimmige Gestänker der IP Kommentare?

    Unerhört!

    PS: Wer Ironie finden sollte darf diese gerne behalten.

    • weil gestern keine sitzung, die wurde auf do vertagt.. vielleicht besser lesen, lesen = verstehen

  32. Die Strategie von Thiam in den letzten Jahren war Kosten sparen und Tafelsilber verscherbeln und dabei noch persönlich tüchtig abkassieren. Die CS unternehmerisch weiter zu bringen, Fehlanzeige, wird verdeutlicht durch den Kurseinbruch der Aktie von über 50% seit Amtsantritt und den Vertrauensverlust mit der Bewertung der CS Aktie, die trotz soliderer Bilanz nur ein P/B von 0.75% aufweist. Wieso ein solcher CEO Mit einem solch dürftigen Leistungsausweis von einem Ankeraktionär gestützt wird, kann ich nicht nachvollziehen, gehört m.e. ersetzt!

    • Seine „Leistungen“ sind auch miserabel. Da ich aber keine CS-Aktien habe, kann er und Thiam auch bleiben und weiterhin sich einen hohen Lohn ausbezahlen.

  33. und dann sind wir auch schon bei den deutschen grünen denn der taufpate des kindes des vorstandsvorsitzenden der allianz ist—ramdada–Joschka Fischer!! und der ist politisch oberkorrekt!!

  34. Traurig, dass man hier mit David Herro einen ähnlich schmierigen Banker reden lässt. Die CS soll diesen den Mund stopfen.
    Rohner soll Thiam rauswerfen. Er hat mit dem Ernennen des yvorischen und spionierenden Thiam bewiesen, dass er keinerlei Management Fähigkeiten hat. Dass er sich noch mit einem völlig untätigen VR umgeben hat, wie peinlich. Dass sie sich durch Aktionäre wie Harris und die Katarer beeinflussen lassen, wie lächerlich. Thiam gehört aus dem Hause, er soll seinen Ministerposten in seinem darniederliegenden Heimatland in Anspruch nehmen, da darf er dann seine hohlen Mc Kinsey Konzepte an den Mann bringen und braucht keine glänzenden Massanzüge mehr. Die Schweiz wird erleichtert sein, wenn wir diesen aufgeblasenen Manager loshaben. Rohner und der VR sollen endlich Nägel mit Köpfen machen.

    • Wie indolent und sagenhaft arrogant ist Mr T. Thiam, dass er nicht merkt, dass er in der Schweiz NICHT erwünscht ist!

  35. Harris Associates ist eine 100%-Tochter von Natixis Investment Managers, welche wiederum zu 100% im Besitz von Groupe BPCE, der französischen Spar- und Volksbanken-Gruppe, ist.

    Wer glaubt ernsthaft, dass ein französicher Konzern diesr Grösse und Bedeutung es zulassen würde, dass eine untergeordnete Charge wie dieser David Herro, sich selbständig und unabgesprochen mit Paris zum „Sprecher des PIMCO CEO“ machen würde? Nur jemand, der keine Ahnung hat, wie französische Grosskonzerne geführt werden.

    Dieser David Herro handelt mit Sicherheit in enger Abstimmung und im Einverständnis mit dem Top Management von BPCE. Da gibt es also eine bisher unbekannte Franco-Africaine Connection zwischen Thiam und BPCE. Dieser Sachverhalt ist allerdings nicht sehr verwunderlich, da Thiam in Paris an zwei Grandes Ecoles studiert und bei McK gearbeitet hat und damit beste Beziehungen zur französischen Wirtschaftselite hat.

  36. Bei der CS stinkt es gewaltig zum Himmel.
    Da muss endlich ausgemistet werden…im VR und in der Executive.

  37. Und was genau hätte den Herr Roman von einem Thiam als CEP der CS?

    Alles äusserst interessant, v.a. die Bestätigung, was der äusserst unsympathische Herr Gishen für ein „Mensch“ ist.

    Versteht man mich?

  38. Ich schiesse auch gegen VRP Urs Rohner – Schweizerfahne hochhalten hin oder her!

    Er ist DIE hautptverantwortliche Person die das „Geschäftsmodell“ die Beihilfe zu Betrug, Beihilfe zu Geldwäscherei, Drohung und Nötigung durchgewunken hat!

    Seine Stellungnahmen zu Handen der Öffentlichkeit zu kommunizieren, man dulde keine solchen Dinge, sind eine reine Alibiübung, ja sogar bewusst Verwedelun!

    Dass Thiam dieses von Seiten CS-VR geduldete ‚Geschäftsmodell‘ übernommen und ausgebaut hat, ist verwerflich! Nur eben, die Schuldigen sind einerseits direkt beim Verwaltungsrat und andererseits bei der FINMA zu suchen, die allesamt mit Untätigkeit glänzten und das ganze ‚Geschäftsmodell‘ über Jahre durchgewunken haben.

  39. Und alles unter dem Namen „Swiss“. Einmal hatten wir ein Gesetz, dass Ausländern nur beschränkt Möglichkeiten gab, in der Schweiz Grundstücke zu erwerben. Alles aufgeweicht, denn sinngemäss galt es wahrscheinlich auch für Unternehmen. BR Schneider-Ammann, FDP, hat sogar einmal gesagt, er habe nichts gegen Investoren aus China. Ist China eine Demokratie mit einem gefestigtem Rechtssystem?

  40. Der Pimco Chef Roman tut sicher nichts ohne seine Masters von Allianz. Wenn er mit Herro von Harris Associates zusammenspannt, könnte es durchaus sein, dass sie sich fragen, ob eine Offerte an die CS Aktionäre mit TT an der Spitze nicht eine günstige Gelegenheit ist, diese CS für die Allianz zu übernehmen. Was sagt der gebeutelte CS Aktionäre für eine Offerte von 16 SFr.? Die Versuchung ist dann groß, auf eine solche Offerte einzusteigen. Allianz kann dann diese CS so umgestalten, dass es für sie sich lohnt, einen solchen Preis zu zahlen. Vergessen wir nicht, Allianz hat ein Rating von AA, was die CS gegenwärtig nicht hat. Sie wird sicher das Schweizer Geschäft nicht anrühren, aber das Ausland-Geschäft schon, um es gewinnbringend zu verkaufen.
    Übrigens hat das Fondsvermögen von Harris 2019 um ca. 17 % abgenommen bei einer derartigen Börsenhausse in den USA und dies trotzdem Chef Herro ein begeisterter Super-Fan von Präsident Trump ist. Was geschieht mit Herrn TT? Sein Rücktritt wird sicher vergoldet und er kann aufsteigen zu den Schweizer Manager, die in Reichen-Liste der Bilanz erwähnt werden.

  41. “…der das Unternehmen auf so positive Weise transformiert hat“ Aktienkurs auf Tiefstniveau nochmals halbiert… Äusserst positive Transformation! Dazu noch abgaltend schlechte operative Zahlen und die Reputation nachhaltig ruiniert. So ein dummes Geschwafel. Man kann langsam den Eindruck nicht erwehren, das werde absichtlich gemacht. Kein Aktionär kann so etwas wollen, soll die CS übernahmebereit gemacht werden? Was spielt die Allianz für eine Rolle? Diese Führung muss weg, dringendst!

  42. Nüchter betrachtet ist doch die Sichtweise stimmig. Thiam wurde Rohner von Anfang an aufs Auge gedrückt. Nach meiner persönlichen Ansicht ist die ganze Geschichte mit der Überwachung geschickt von Rohner medial inszeniert. Nur leider wie immer bei ihm mit viel zu hohen Kollateralschäden.

  43. Der Mann mit der weissen Weste der die Schweizer Fahne hochhält. Hoffen wir das dies nicht in Schwarzmalerei enden wird.

  44. Einmal mehr beweist sich LH und sein Team mit einer starkem investigativen Leistung.BRAVO!!!
    Ich habe mich stets gefragt, weshalb sich Mr. Herro derart stark ins Zeug legt für Thiam und seinem sehr mauen bisherigen Leistungsausweis. Seit heute morgen ist mir einiges rund um das Verhältnis von Pimco-Herro-Thiam klarer geworden. Interessant wäre zu wissen, wie diese Unterstützung Thiam bereit ist zu honorieren…Denn aus reiner freundschaftlichen Geste zwischen den beiden Franzosen (CEOs Pimco + CS) wird diese Unterstützung kaum zustande gekommen sein..

  45. Wirtschaftskrieg par excellence. Und die Schweizer schauen gelähmt zu und lassen es geschehen. Traurige Verteidigungsstrategie der verwöhnten „Elite“.

  46. toller Artikel, entspricht genau dem was ich schon vor vielen Jahren gesagt habe, man kauft heute keine Unternehmen/Banken u.s.w. man wartet auf die Chance bis man sich ein nisten und so die Bank „kapern“ kann, dann macht man was man will wie wenn es die eigene Bank wär, mit eigenen in strategisch wichtig besetzten Leuten u.s.w. Für was soll man unendlich viel Geld zahlen wenn man sogar via sehr hohe Löhne fürs „kapern“ bezahlt wird. So läuft das Spiel heute. Einmal drinnen kriegt man die fast nicht mehr weg. Weil die, die dazu kamen, machen nichts anderes als den Grossaktionären in den Allerwertesten zu kriechen und die alten vorhandenen Machthaber step by step abzusägen und raus zu drängen, dann besitzt man die Bank und sie hat es sogar selbst noch bezahlt. Wacht endlich auf.

  47. Praktiken wie weit weg. Verschwörung, Intrigen, Nötigung, Drohung und Überwachung – und das alles in der Mitte der Schweiz und unter den Augen von Kunden, Mitarbeitern, Regierung, Regulator und dem Volk. Na Prosit. Die Deutschen kennen das auch – aus der DDR!

  48. Ein Hauptaktionär von Allianz ist Blackrock. Blackrock ist auch ein Hauptaktionär von CS. Vielleicht wissen die mehr darüber, wer dahinter steckt und man sollte dort mal nachfragen.

    Marc Meyer

    • Der ist super!

      Jetzt kommt Philipp Hildebrand als neuer CEO zur CS und der Kreis schliesst sich wieder perfekt!

      🙂

  49. Der „die Schweizer Fahne hochhält“. Zum lachen! Er is t mit dafür verantwortlich, dass an allen wichtigen Stellen nun Ausländer sitzen und die Kontrolle des Unternehmens nun nicht nur finanziell sondern auch organisatorisch im Ausland liegt.
    Bitte beleidigen Sie unsere Intelligenz nicht mit dem Gesülze von Swissness oder Schweizer Firma. Die Labels sind nur noch fürs Marketing da und sonst Inhaltsleer.

  50. Seit der Amtseinführung von TT im Juli 2015 verloren die CS Aktien 54% an Wert. Im selben Zeitraum legte der Schweizer Aktienmarkt um 20%, der US Aktienmarkt um fast 60% zu. Aufgrund dieses Leistungsausweises ergibt es somit keinen Sinn, dass sich Harris Associates derart penetrant für den Verbleib des CEO einsetzt, ausser eben rein persönliche Beweggründe. Der Verwaltungsrat müsste daher hin stehen und Verantwortung übernehmen. Dazu ist er gesetzlich verpflichtet.

  51. Mr Herro has, one would assume, by now lost his investors truly vast sums of money investing in Credit Suisse stock since he has extolled the virtues of investing in CS at price levels well above the current value. Since his only Stakeholder role is that of investor, of which the share price is the sole measure, why would anyone listen to his voice?

    • Because all the large shareholders are also clients, they get sweetheart deals from using the banks balance for cheap financing, to trade nearly for free at the prime brokerage desks, to buy Cocos (with borrowed money from CS), to wine & dine and internships for kids…

  52. Das hat man, wenn man das Unternehmen an Ausländer verkauft. Rohner ist wirklich nicht gut jedoch Thiam auch nicht. Die CS ist nicht nachhaltig und verdient nicht wirklich Geld. Der Auftrag ist nicht erfüllt. Thiam schwächt nicht nur die CS sondern den Finanzplatz. Zerstörung von Kompetenzen, Knowhow und Schwächung des Finanzplatzes durch Globaloutsourcing und Sparübungen.
    SKA – Credit Suisse ist urschweizerisch, wie einmal die Swissair. Jetzt ist dies gefährdet. Steckt mehr dahinter, wer will, dass diese Bank verschwindet? Von Vorteil ist ein geschwächter Finanzplatz für die Amerikaner, Deutschen und Franzosen. Gibt es einen Masterplan? Herro, Pimco, Allianz, Weber von Konkurrent UBS – heute wundert mich nichts mehr?
    Fakt ist in der CS spart man weiter und spart eben auch bei der Automatisation und Digitalisierung bei den STP Abläufen, welche in der CS die Fröntler bezahlen. Zahlt man zu viel in Projekte, geht das auf den Bonus. Solange solches Gehabe läuft wird die Bank nicht gesund, Ein grosser Teil des heutigen Kaders ist nicht genügend qualifiziert, ist nur auf eigenen Vorteil bedacht, hat das Interesse am Ganzen verloren und ist z.T. masslos überzahlt!
    Schaut mal Banken und ihre Schalterstunden in Holland und z.T. In London an Öffnungszeiten an 6-7 Tagen, tagsüber bis 22.00 und unsere Belegschaft arbeitet grosszügig von 9-12.30 und 14.00 – 16.30 bei den höchsten Salären weltweit, höchsten Gebühren und schlechtem Service, die Arbeit macht der dumme Kunde via Ebanking und das noch auf eigenes Risiko. Wir sind so blöde wie die Römer bei Astrix und Obelix.

  53. Die ganze Schmierenkomödie ist um ein Kapitel reicher und die beiden Hauptdarsteller sind immer noch da. Eine absolute Schande für die Schweizer Wirtschaft.

  54. Der Bezug zu Frankreich ist wesentlich direkter: Harris Associate gehört zu Natixis, der Investmentbank der franz. Sparkassen und Genossenschaftsbanken, der Groupe BPCE, an welcher die franz. Regierung Vorzugsaktien hält. Voilà!

    • https://en.wikipedia.org/wiki/PIMCO
      PIMCO (Pacific Investment Management Company, LLC)

      oder

      https://www.duden.de/rechtschreibung/pimpen
      effektvoller, auffälliger, glanzvoller gestalten [und technisch besser ausrüsten]

      Beides könnte zutreffen, daher finde ich Ihre Kombination nicht schlecht!

      Vielleicht passt sogar noch besser:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Pimp

      Der Pimp (englisch, eigentlich „Zuhälter“) ist eine Erscheinung der afroamerikanischen Popkultur (vgl. auch Hip-Hop).

      Der Pimp nutzt seine finanzielle Unabhängigkeit zur egozentrischen Stilisierung seiner Person in Kleidung, Manieren und Freizeitvergnügungen und verfolgt eine Ästhetisierung sämtlicher Lebensbereiche.

    • Sehr schön, Heidi. Dein Beitrag gefällt mir noch besser als Dein Name. (Nicht das ich den noch nie gehört hätte.)

  55. Ich schweige, ich habe dieses „Theater“ satt… man kann diese Dinge nur erzählen, weil nur wenige Menschen die Geschichte wirklich kennen, wenn man sie kennen würde, dann würde man verstehen, dass es heute keine Schweiz mehr gibt, es gibt nur noch wirtschaftliche Interessen von wenigen und die Arbeit von vielen…Die Schweiz, dass wir das Banner hochhalten, sind wir, wie die helvetisch – gallischen ( …französischen?) Einwohner von vor 1000 Jahren…also sind diese Hypothesen von Mächten und Machtspielen absurd und Mythologien, wie Wilhelm Tell: wir dürfen nicht eine Person unterstützen, sondern Ideen, Visionen…aber wer hat heute noch Ideen?

  56. Mir ist das an und für sich egal, auf Einzelbefindlichkeiten können wir keine Rücksicht. Fakt ist Thiam muss weg. Gründe gibt es genug: Reputation am Boden, Aktienkurs ebenso, Selbstmord der nicht notwendig war, und, und, und… Was hat der VR gestern entschieden?

    • Der VR ist genauso schwach wie UR und TT. Denen ist egal, was passiert, Hauptsache die Tantiemen stimmen. Die CS verdirbt den guten Ruf der Schweiz. Dass die noch ruhig schlafen können bei dieser Inkompetenz.

  57. Sehr geehrter Herr Hässig

    Danke für Ihren Beitrag. Bitte bleiben Sie dran. Der Fall Thiam bekommt staatspolitische Bedeutung.

    Es ist äusserst wichtig, herauszufinden, wer hinter Thiam steht. Wer unterwandert hier letztlich unser Land – unsere freie Demokratie?

    Es geht nicht an, dass die Stasi-Methoden der CS von den Aktionären der CS abgesegnet werden.

    Es geht nicht an, dass die Schweiz in den Topf von Rassisten geworfen wird.

    Es geht nicht an, dass ein Aktionär mit 8 Prozent Stimmen der Schweiz den Marsch bläst, Stasi-Methoden seien von nun an in der Schweiz erlaubt. Wir sind nicht die Elfenbeinküste.

    Marc Meyer

    • an die staatspolitische komponente glaube ich erst, wenn sich eine vereinigung der ausschliesslich CH domizilierten kredinehmer zu wort meldet, erst dann.

    • @ Marc Meyer

      Das mit der “staatspolitischen Bedeutung“ könnte tatsächlich treffend sein.

      Die Schweiz und Schweizer Konzerne allmählich mit einer Langfriststrategie unterwandern, Filetstücke abschneiden, plündern, Unternerhmen mit Schrottpapieren (Subprimepapiere!) etc. belasten, Goldschatz abluchsen (SNB), Land mit links-grüner Politik verseuchen, die über Medien, NGO’s wie CFR, WEF, Bilderberger, Club of Rome,…. gefördert wird, usw.. .

      Und wozu das alles?
      Um das Land zu schwächen und auf “EU-Tauglichkeit“ zu trimmen. Das könnte der Plan der Globalisierer sein. Und Frankreich dürfte grosses Interssse haben, die Schweizer in die EU zu schleppen, dort liessen sich die Filetstücke dann noch leichter entfernen, und ein vorläufig guter Zahler, den man finanziell auch noch zur Einzahlung in die EU-Kassen zwingen könnte, hätte man dann auch noch. Zumindest bis zum Zeitpunkt, wo er dann auch vollständig ausgeplündert sein wird.

    • Hoch verehrter geschätzter Herr DOKTOR Meyer

      Sie schreiben:
      „Es geht nicht an, dass die Schweiz in den Topf von Rassisten geworfen wird.“

      Und im folgenden Abschnitt:
      „Wir sind nicht die Elfenbeinküste.“

      Somit können ja Sie ganz persönlich keinesfalls ein Rassist sein, gell?

      PS: Ihr Dr. Titel beeindruckt mich nicht im geringsten. Zumal in mir der leise Verdacht aufkommt, dass es ein Dr. oec. oder Dr. jur. sein dürfte. Von einer zweitklassigen Uni oder gar einer drittklassigen wie der HSG (HilfsSchule Gossau).

    • Lieber Herr Dr. Meyer

      Leider ist genau das die Basis der Schweiz und ihres Wohlstandes und nicht etwa ein Fehler.

      Der Schweizer Fleiss ist eben nur ein Teil der Erklärung für den ausserordentlichen Wohlstand hier.

      Angefangen bei einem Giftgashändler, der unter dubiosen Umständen Besitzer einer nun Milliardenschweren Unternehmung wurde und im Anschluss die erfolgreichste Schweizer Partei gegründet hat bis zu den heute aktuellen Absurditäten um SNB, Migros, Post, Grossbanken, Pharma usw. usf. ist es bisher durch raffinierte Täuschung gelungen, dieses System zum Vorteil einer immer kleiner werdenden Anzahl Personen zu bewahren.

      Mein Eindruck ist also, dass sich die „schützenden Hände“ langsam auch von der Schweiz verabschieden.

      Ob und wie man da steuernd eingreifen kann, weiss ich nicht.

      Es fehlt eben auch bei den „einfachen“ bzw. „vernünftigen“ Leuten die Kooperationsbereitschaft.

    • Nur das Ganze läuft im Bundesbern noch immer vorbei…

      #TooBigToFail – ein Schlagwort das die Politik gerne in den Mund nimmt, aber keine Ahnung von den ganzen Tragweiten.

  58. sauhäfeli – saudeckeli – Rohner wie auch Thiam müssen umgehend ausgewechselt werden. Kann ja nicht sein, dass jeder Aktionär ins daily Business eingreifen kann. Und Thiam hat nichts erreicht, und wird einen Scherbenhaufen hinterlassen. Beendet diese Geschichte – die Zukunft der Bank hängt davon ab.

  59. Tragisch ist, dass Thiam nicht selbst merkt, dass er der Bank nicht gut tut.
    Thiam kümmert sich überhaupt nicht um den Erfolg der Bank. Er kümmert sich lieber um sein Überleben.
    Offenbar kann Rohner sich nicht mehr durchsetzen, weshalb auch er einsehen müsste, dass er einem glaubwürdigen VRP Platz machen müsste.
    Es geht nur noch um Macht, Geld und überleben – die Bank und ihre Mitarbeiter bleiben auf der Strecke.
    Das ganz grosse Ego-Spiel und man könnte fast glauben, diese Freunde von Thiam arbeiten am bewussten Niedergang der CS.

    • Thiam kümmert es doch überhaupt nicht ob er der Bank gut tut oder nicht – dass geht ihm gelinde gesagt am A…. vorbei.
      Gleich sehen es offenbar die Ankeraktionäre, welche nur ihre Profitmaximierung im Auge haben

    • Die Ankeraktionäre wollen weiterhin DISKRET ihre „speziellen Transaktionen“ über ihre spezielle Bank mit ihrem speziellen CEO abwickeln können. Alles mit FINMA- bzw. Branson-Segen.

    • Der schwache VR von CS sind die Hampelmänner der ausländischen Grossaktionaere aus Katar, Saudis und USA.

      Diese ausländischen Grossaktionaere bestimmen wer CEO ist und bleibt.

      Die Schweizer, Finma und Bundesrat haben nichts mehr zu melden.

      Die Schweizer sind selber kreuzdumm, wenn Sie Ihre Heimat und Ihre einst guten Firmen alle ans Ausland verscherbeln.

      Eines Tages werden die Schweizer noch das Matterhorn den Ausländern verkaufen.

    • @Begräbnis

      Thiam interessiert nur, ob die Bank ihm gut tut. Und das scheint ja durchaus der Fall zu sein.

      Der Rest ist egal. Zumindest ihm. Und leider auch den Grossaktionären.

    • @Begräbnis: Wie will einer wissen, ob er etwas oder jemandem gut tut, wenn er so etwas nie, trotz MBA etc., gelernt hat?! Gewisse Dinge im Leben kann man nur erlernen, wenn man einen gesunden Menschenverstand hat – und definitiv nicht durch reines Auswendiglernen!

  60. Es sei zu überprüfen, wo genau die während 40 Jahren Plünderung gescheffelten Milliarden des Houphouet-Boigny Clans gelandet sind. Sicher nicht in den Taschen des Ivorischen Volkes. Monsieur Emmanuel Roman kann uns bestimmt etwas darüber erzählen.
    Auch über die familiären Beziehungen und wer die Kohle im Auftrag des „Alten“ damals verwaltete und heute, Väter, Söhne, Onkel, l’Afrique, c’est la famille.

    • @ Samuel Rominger

      Wir zitieren aus ihrem Kommentar:

      …Die Schweizer sind selber kreuzdumm……

      Wenn Sie das Wort “Schweizer“ ersetzen würden durch:

      Bundesrat und Parlament, könnten wir Ihnen sofort zustimmen.

  61. Zitat Herro: „Ausserhalb des kleinen Zürich… verstehen wir diesen Krieg gegen den CEO nicht.“ Sehr sympathisch! Wenn die Schweiz ja so klein ist, dann soll er doch die Engagements seiner Kunden zurückziehen. Und: Im kleinen Zürich verstehen wir die Machenschaften von TT nicht.

    • Als Schweizer Kunde muss man jetzt definitiv die CS verlassen und alle Geschäftsbeziehungen zu dieser Auslandbank abbrechen.

      ES REICHT WAS CS HIER BIETET!

      Eine SCHANDE ohne Ende!

    • @danton, super comment!! sehe ich genau so, hr. herro beweist genau mit solchen aussagen, seine absolute schwäche oder besser gesagt seinen grössendrang (analaog tt, ur, etc.)

    • @Roi Danton

      Yes, King Danton, I have news for you. Switzerland or Zurich are *NOT* The Center of the Universe …

      Sogar der Segen Urbi et Orbi (also für Stadt und Land – also das weite Erdenrund) kommt aus … der Stadt. Nicht Zürich. Sondern Rom.