Knall am Paradeplatz: Ciao Thiam, hoi Tommy

CEO der CS packt Koffer nach Spy-Skandal, neuer Boss Gottstein. Schweizer übernehmen Kommando. Urs Rohner blieb aufrecht.

Der Finanzplatz bebte heute früh. Um 7 kams zur Eruption. Tidjane Thiam landet auf der Strasse, weich gebettet mit Millionen. Thomas Gottstein übernimmt, Präsident Rohner bleibt.

Die Schweizer haben sich im Kampf der Titanen durchgesetzt, Thiams Angelsachsen-Freunde eine blutige Nase geholt.

Schlacht von Morgarten, 2020, 705 Jahre später.

Urs Rohner, Präsident des VRs der CS, schreibt heute früh, er und der VR hätten den Rückritt von CEO Thiam angenommen.

„Der Verwaltungsrat und ich wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“ Danke für die gemeinsame Zeit, machs gut.

Rausschmiss, in Watte verpackt (CS)

Thiam erhält einen Abgang mit Gesichtswahrung. Er wird nächste Woche seinen letzten Auftritt als CS-Chef haben, mit den Zahlen fürs Jahr 2019.

Gestolpert ist der Mann der grossen Auftritte über seine Misstrauens-Kultur.

Erst jetzt, über vier Monate nach dem Auffliegen des Falls Khan, gibt Thiam zu, wie gravierend das Ausspionieren eigener Leute war.

„Ich hatte keinerlei Kenntnisse von der Beschattung zweier ehemaliger Kollegen“, sagt der Scheidende im Communique der CS von heute Morgen.

Und fährt fort: „Zweifellos hat dies der Credit Suisse geschadet und zu Verunsicherung und Leid geführt. Ich bedauere das Vorgefallene und es hätte nie passieren dürfen.“

Thiam kassierte in seinen viereinhalb Jahren als CS-Chef Dutzende von Millionen. Seine Mitstreiter, allen voran Spy-Master Pierre-Olivier Bouée, wurden ebenfalls vergoldet.

Au revoir: Parmelin, Thiam (Instagram)

Thiam darf für 2019 nochmals einen grossen Bonus einstreichen. Die freundliche Verabschiedung von heute früh durch den VR macht das klar.

So läuft das. Wichtig ist Anderes. Thiams Sippe, die eine falsche Kultur nach Zürich gebracht haben, ist abgesetzt.

Das macht den Weg frei für eine neue CS. Auch wenn viele finden, Thomas Gottstein habe nicht die Statur für den CEO-Job.

Entscheidend ist, dass der VR unter Führung von Urs Rohner Rückgrat bewiesen hat. Er liess sich nicht von Thiams Freunden, den grossen Finanzhaien, erpressen.

Rohner trägt die letzte Verantwortung für die Krise der CS. Er hat keinen guten Job gemacht. Aber er ist im grössten Sturm nicht untergegangen.

Rohner arbeitete monatelang an der Absetzung Thiams. Im September, als die Verfolgung von Ex-CS-Star Iqbal Khan aufflog, war der Präsident zu schwach, um CEO Thiam abzusetzen.

Seither kam immer mehr „Schmutz“ zum Vorschein. Jetzt hat Rohner zusammen mit Severin Schwan, dem starken Mitglied im VR der CS und Rohners wichtigster Verbündeter, gewonnen.

Rohner bleibt noch ein Jahr Präsident. Er wird seinem Nachfolger zumindest in einem Punkt eine geklärte Situation übergeben: beim CEO.

Nochmals Hürde genommen: Rohner, Ex-Athlet (IP)

Die Position hat nun Thomas Gottstein. Der hat sich selbst nicht immer im Griff gehabt in der Spy-Affäre. Er stauchte coram publico einen Khan-Vertrauten zusammen.

Dann aber entschuldigte sich Gottstein für seinen Ausraster. Damit war die Sache vom Tisch. Aufbrausend, gleichzeitig wenig eloquent – so die Urteile von CS-Leuten über Gottstein.

Gottstein muss die Herzen der Crew gewinnen. „Besonders stolz bin ich auf unsere rund 50’000 Mitarbeitenden, die täglich eine ausgezeichnete Arbeit leisten“, meinte Gottstein heute früh.

Er zeigte sich bis zuletzt durchs Band loyal zu seinem Chef. „Zudem möchte ich Tidjane Thiam für seine Unterstützung und Partnerschaft danken.“

Loyalität bis zur Schmerzgrenze. Das spricht nicht gegen Gottstein. Etwas Anderes schon. Er habe keine „Vision“, ihm fehle das Können, die Erfahrung und die Persönlichkeit für eine globale Bank.

Kann ers? Gottstein, CEO (Youtube)

Wer Visionen hat, soll zum Arzt, sagen manche. Gottstein ist ein Soldat, ein Leutnant, ein Befehlsempfänger. Er tut, was man ihm aufträgt.

Der VR der CS mit dem starken Mann Schwan – er ist CEO der grossen Roche – und dem taktisch geübten Rohner, der nun einen hart umkämpften Sieg errungen hat, gibt neu den Takt vor.

Das Ober-Gremium könnte die Schweiz stärken. Die CS ist in jenem Bereich, den Gottstein bisher geführt hat, trotz allen Wirren der letzten Monate auf Kurs geblieben. Zumindest resultatmässig.

Weniger überzeugend ist, dass sich in letzter Zeit eine Angsthasen-Kultur breitgemacht hat. Grosse Kunden, die zur CS wollen, werden mit immer neuen Formularen und Vorschriften gepiesackt.

Compliance und Schiss – eine gefährliche Mischung.

Im Asset Management ist die CS stark, dort haben die Schweizer schon heute eine gute Position. Die grossen Baustellen bleiben die alten: das Investment Banking und die Informatik.

Thiam versprach, das Trading in den Griff zu kriegen. Das hat er höchstens in Ansätzen geschafft. Mit 11’000 Mitarbeitern ist der Bereich Global Markets weiterhin riesig.

Wird Gottstein unter Anleitung des VRs das Big Trading nun massiv kürzen? Es gibt hohe CS-Manager, die sagen, man müsse diesen Teil des Investment Bankings auf einen Drittel einstampfen.

Der zweite Bereich im Investment Banking, die Beratung grosser Kunden für Börsengänge und andere Kapital-Beschaffungen, ist aus dem Nichts in die roten Zahlen gefallen.

Dort könnte sich rächen, dass Thiam einen wichtigen Kunden im Regen stehengelassen hatte, um eigenmächtig einem Freund aus Frankreich einen Gefallen zu machen.

Schliesslich die internationale Vermögensverwaltung. Diese wird wohl in Zukunft besonders wichtig.

Dort, im International Wealth Management, hatte Iqbal Khan das Sagen – der steht heute ebenfalls als Sieger da, auch wenn seine Rolle im ganzen Drama umstritten bleibt.

Khan will die UBS im globalen Private Banking auf Touren bringen. Für die CS unter dem Nachfolger von Khan, einem Deutschen, heisst das: Wir müssen uns sputen.

Dann noch zwei Baustellen: In Asien wollte Thiam hoch hinaus. Das Gegenteil trat ein. Die Credit Suisse fiel in der Ära des gescheiterten CEOs in Fernost zurück.

Und in den USA vollzog Thiam einen Exit bei den reichen Kunden. Das scheint ein Fehlentscheid zu sein. Es heisst, die Bank prüfe einen Wiedereinstieg ins Geschäft mit den US-Vermögenden.

Über all dem schwebt die Kultur. Die CS hatte schon vor Thiam den Ruf, Leute auszukundschaften. Daraus schuf Thiam ein Klima der Angst.

Das muss der neue operative Chef rasch ändern. In einem Interview mit der NZZ am Sonntag versprach Thomas Gottstein kürzlich genau das.

„Ich habe stets betont: Das Letzte, was wir anstreben, ist eine Angstkultur.“ Im Satz zuvor meinte Gottstein allerdings, dass die CS schon heute ehrlich sei.

„Wir pflegen einen offenen Dialog und haben eine starke Kultur, welche den Mitarbeitern viel Freiraum lässt“, sagte er im Gespräch, das vor zwei Wochen erschienen war.

Glaubt das CS-CEO Gottstein wirklich? Oder wollte er sich keinen Ärger mit seinem damaligen Noch-Boss Thiam aufhalsen?

Gottstein ist ein offener Typ, der mit Kritik umgehen kann. Er selbst hat kein Problem mit gegenteiligen Meinungen. Gleichzeitig stellt er Loyalität über alles.

Als Person macht das Gottstein zu einem fähigen, glaubwürdigen Banken-Chef, der den Respekt der Mitarbeiter gewinnen könnte.

Die grosse Frage wird sein, ob Gottstein diese CS, die in zentralen Teilen immer noch von ihren amerikanischen Investment-Bankern kontrolliert wird, auf ein neues Gleis stellen kann.

Dafür braucht es nicht nur Offenheit und Selbstsicherheit, die bei Gottstein da sind. Sondern auch eine klare Analyse, was von ihrem riesigen Trading die CS zwingend braucht und was sie loswerden muss.

Gottstein war im Investment-Banking, will heissen: nicht im Trading, sondern bei den Firmen-Beratungen. Hat er das Können für den globalen CEO-Job? Sind im VR der CS die richtigen Persönlichkeiten, um ihn zu führen?

Sicher ist: Die CS hat jetzt eine grosse Chance.

Kommentare

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  1. Certain comments are hilarious.
    Why on earth would a Swiss guy do a better job than a non-Swiss guy? Because he speaks the local dialect and has a „Swiss mentality“? How is this going to help you grow internationally?
    Kind reminder: a vast majority of the Swiss financial companies are managed by Swiss people and guess what? Year after year, Zurich is going DOWN the financial center rankings.
    The reason is simple: the Swiss financial center was living off organized tax evasion for a century. Innovation is not part of the DNA of the Swiss banker.
    We are too slow, too conservative and too expensive. This is a wake-up call.

  2. Das ist ein schlechter Witz??? Es gibt noch einen Bonus für Thiam? In der Weisung vom Legal für alle Mitarbeiter der CS steht, das ein MA nur Bonusberechtig ist, wenn er sich bei der Bekanntgabe in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis befindet. Es ist Anfang Februar, das heisst es ist noch gar nichts verkündet. Eine riesen Schweinerei so etwas!

  3. Glaubwürdigkeit von Hässig

    Das Thema müsste jetzt sein: Was wusste Gottstein von den Überwachungen?

    Gottstein war ja schon vorher in der GL der CS.

    Oder war die Überwachungsaffäre eventuell nur ein Alibi um die „nicht unsere Kultur“ Befindlichkeiten vieler Leser zu bedienen?

  4. Selbstverständlich haben nun alles wieder das Gefühl dass alles besser wird…!

    Wann werdet Ihr verstehen dass es nicht die (auswechselbaren) Personen sind, sondern das System als solches, das marode, manipuliert, krank und ausgehölt ist, und abgeschafft werden müsste?

    Natürlich sind es die meisten Personen ebenfalls, und genau deshalb ändert sich nichts, wenn diese wie im Karussel ausgetauscht und hin und her verschoben werden. Je höher in der Teppichetage, desto grösser die Dichte an Psychopathen – dafür gibt’s sogar wissenschaftliche Studien! Die allermeisten Manager (m/w) haben ein Machtproblem, und können dieses an entsprechender Position wunderbar ausleben…

    So lange man jedoch selber direkt oder indirekt von diesem Ausbeutungssystem profitiert, gibt’s ja keinen Anlass für ein Umdenken und „Umhandeln“.

  5. Dieser Gottstein kleidet sich wie ein iranischer Politiker. Oder wurde er oben fotografiert, als er nach durchzechter Nacht ein zweifelhaftes Lokal, wo er seine Krawatte liegen ließ, verlassen hatte?

  6. Auch Rohner sollte seine Konsequenzen ziehen. Aber diese Grösse scheint er nicht zu haben. Hauptsache, weiterkassieren!

  7. Amerika, du hast es besser
    Als unser Kontinent, das alte,
    Hast keine verfallene Schlösser
    Und keine Basalte.
    Dich stört nicht im Innern
    Zu lebendiger Zeit
    Unnützes Erinnern
    Und vergeblicher Streit.

    Johann Wolfgang von Goethe

    (1749 – 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

    Quelle: Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Zahme Xenien, Kap. 9

  8. Und was steht Relevantes in diesem Artikel mit Blick-Niveau? Eigentlich nichts. Warum haben die CH-Banken in einem derart starken Ausmass den Anschluss an die US-Banken verloren? Warum wird dieses Faktum in keinem CH-Presseteil erwähnt – es wird glatt verschwiegen! Es gibt doch eigentlich nichts zu beschönigen: 2010 war Zürich auf Platz 5 und heute noch auf Platz 20. Zehntausende Jobs sind flöten gegangen. Zürich war vor 15 Jahren ein Paradies, jetzt ist es ein besseres Rattenloch. Nirgends thematisiert, wie krank ist das? Im Inside Paradeplatz werden Nasenbohrer-Themen zum Besten gehalten, Thommy Gottstein hat den Kragen 2 cm höher als Tidjane – aber das ist doch nicht wirklich von Relevanz während die US-Konkurrenten wie Ferraris mit doppeltem Nachbrenner an den CH-Banken vorbeizischen?

  9. Herr Gottstein hat sicherlich gute Voraussetzungen diese grosse Aufgabe zu erfüllen. Die Zukunft wird zeigen ob er die Credit Suisse auf Vordermann bringen kann.

  10. ENDLICH!!!!

    Freude herrscht!

    Hoffentlich ist dieser Entscheid nicht zu spät gefallen und die CS kann ihren Ruf noch retten..

  11. Rohner stellt den künftigen Versager Thiam ein und feiert dessen Rekrutierung als Meisterstück seiner Karriere. Ganz Dummschweiz jubelt, dass Badboy Brady endlich abgelöst wird.

    Kronprinz Thiam entpuppt sich als Pfeife, gerät komplett ausser Kontrolle und Rohner kann sein einstiges Wunderkind nur mit Müh und Not entlassen. Ganz Dummschweiz Hässig inklusive jubeln Rohner erneut zu.

  12. Gottstein gans ganz sicher nicht!

    CS ist erst dann- und wirklich erst dann ein Kauf, wenn der Geldvernichter Urs Rohner ein für alle Mal draussen ist!

    • Was hat Hässig damit zu tun? Er hat sogar die Absetzung verschlafen und erst 1h später als alle andere darüber berichtet.

      Und wie kommen Sie darauf, Hässig als Journalisten zu betiteln?

    • @Frage Zeichen

      Was ist ihr Problem? LH ist sogar ein hervorragender Journalist. Immer wieder Primeurs, fundierte Recherchen und ein Härtnäckigkeit, die keine grosse Schweizer Zeitung mitbringt.

  13. Was? Das soll ich glauben? «„Ich hatte keinerlei Kenntnisse von der Beschattung zweier ehemaliger Kollegen“, sagt der Scheidende im Communique der CS von heute Morgen.» Jetzt nimmt mich schon Wunder, wieviel denn Rohner davon gewusst hat. Da scheinen ja die Obersten nicht zu wissen was um ihre Funktionen herum von verschiedenster Seite so alles getrieben wird. Das ist ja viel gravierender als ich mir das je vorgestellt habe. Der geflogene CEO Thiam gibt hier offen zu, dass er von Hintermännern gesteuert wird. Es ist nicht anzunehmen, dass es Rhoner anders ergeht bzw. ergehen wird. Da steuern ganz Andere als diejenigen an der Front. Letztere werden vielmehr – so scheint es offensichtlich – mit Anweisungen gespiesen, und wenn es heikel wird, sollen sie einfach sagen, sie hätten von allem nichts gewusst. Dafür werden sie mehr als gütlich belohnt. Wer diesen Zirkus den offiziellen Schwätzern abkauft, heuchelt entweder selber oder ist einfach hoffnungslos naiv.

  14. Wenn Thomas Gottstein es nun schafft aus dem farbenfrohen aber belasteten Schatten Thiams zu treten und wieder die Portion Swissness in die CS zu bringen d.h. Diskretion, Vertrauen und Kundenähe, sprich die Tugenden welche das frühere Swiss Banking starg gemacht haben, dann ist er auch dem Gold richtigen Weg. Einfach weg von diesem Wall Street und Angelsachsen Gebaren.

  15. Thomas Gottstai isch d´Hoffnig für alli Zürcher, dass au für ä FCZ Fan Erfolg kah koh und emol s´Blatt wändet im Läbe. Karma schloot zrugg au an dr Pfütze.

  16. Nun kann ich leider keine CS Aktien mehr kaufen, ich wollte dann einsteigen, wenn der Aktienkurs gleich tief ist wie der Preis für den „Blick“

  17. Das ist doch BS. Eine „falsche Kultur“ soll Thiam nach Zürich gebracht haben? Die hat doch Rohner gebracht. Die Kultur der Selbstbereicherung auf Kosten der Aktionäre und der „kleinen“ Angestellten.

  18. Boni werden in der Regel Ende Februar / Ende März ausgezahlt, aber nur im ungekündigten Verhältnis; also zumindest für die kleinen Fische.

    Diese hohen CEO Löhne würde ich ja noch akzeptieren, wenn der CEO akzeptiert, dass wenn er Fehler begeht und eine Trennung erfolgt, dies nicht noch zusätzlich abgegolten wird. Die grossen Anreize bestehen doch darin, einen perfekten Job zu machen.

    Das geht mir nicht in den Kopf.

  19. Es war einmal ein Thiam, der überwachte einen Kahn, doch er unterschätzte den Mann aus Pakistan. Der fackelte nicht lange und Thiam wurde es Angst und Bange. Die Journalisten gingen auf die Pisten. Ein gefundenes Fressen war dieses Messerwetzen. Rohner machte sich auf die Socken und nun darf Gott auf dem CEO Stein hocken. Ab morgen rennt eine andere Sau durch den Paradeplatz und Thiam nimmt unter seinen beiden Bäumen Platz. Der Kahn – jetzt bei der UBS – legt nun im Tessin an und überlässt die Bäume … das ist eine andere Geschichte…

    • Der soll doch die vielen Millionen, die er „verdient“ hat in sein Heimatland bringen. Dort hätten es die Ärmsten der Armen bitter nötig.

  20. Ein erfreulicher Tag. Liebe Leser schaut nach vorne und blamiert euch jetzt nicht mit Tidjane Thiam bashing – der hat sich immerhin die Mühe genommen Deutsch zu lernen, was man von Brady Dougan nicht behaupten kann – die CS ist seit Oswald Grübel im Sinkflug, und auch Urs Rohner sollte noch vor der GV den Hut nehmen.

  21. Liebe Verantwortliche, holt die Boni von den Versagern endlich zurück oder könnt ihr nur den Sparern das Geld aus der Tasche ziehen?

  22. Severin Schwan hat mit seinen salbigen Äusserungen zu UR auch sämtlichen Kredit verpulvert und sich definitiv als Standard-Manager ohne Rückgrat geoutet. Roche sollte die Konsequenzen ziehen.

  23. Ein großartiger Tag für die Schweiz!

    UR hat Mut bewiesen und dafür gebührt ihm Respekt.

    Wichtig ist jetzt, dass das System TT und die DNA dieser Bank grundlegend geändert wird.

    Es braucht ein Name & Shame der Ja-Sager, Kriecher und Speichellecker rund um TT von n bis n-3.

    Diese Damen und Herren haben bereits jetzt ihre Fahne wieder in den Wind gestellt.

    Sie müssen jetzt alle zusammen mit TT verabschiedet werden – dann ist ein Neuanfang möglich.

  24. Gibts echt noch Mitbürger die den Politikern, Banken und Versicherungen vertraut?
    Wer noch immer nicht erwacht ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

  25. Ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch kein Neubeginn! Ein Neubeginn kann, meiner Meinung nach, erst erfolgen, wenn Rohner ebenfalls das schlingernde Schiff ebenfalls so schnell wie möglich verlässt!

  26. ich verstehe nicht, weshalb viele sagen, dass Thiam so erfolgreich war?
    Die Aktie ging ja bergab in seiner Regierungszeit bei der CS.
    Zweifelsohne ist er natürlich ein erfolgreicher Manager.

  27. Herr Hässig, an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für Ihre Berichterstattung und umfangreiche Darstellung vieler Hintergrundinformationen. Weiter so. Gückwunsch auch an Schwan und Rohner. Der erste wichtige und richtige Schritt ist getan. Weitere Aufräumarbeiten werden folgen müssen. Was Gottstein kann oder nicht kann, werden wir sehen. Heute besteht erstmal Grund zum Feiern. Schade, dass TT der Abschied noch versüsst wird. Vom Hof hätte man ihn jagen sollen.

  28. Da fiel der Gott wie ein Stein vom Himmel direkt auf den CEO-Sessel.
    Wow! Jetzt fällt auch endlich die erwünschte Boni direkt vom Himmel in den Schoss. Da wirds reichen für ein Festessen-Abo in der Kronenhalle.
    Die Aktien der Kronenhalle sind bereits im Steigflug, und die der CS im Sturzflug. Das grosse Fressen kann sogleich beginnen und die CS-Aktionäre dürfen weiter spinnen.

  29. All diese CEOS von börsenquotierten Unternehmungen werden masslos überschätzt. Erstens, weil solche Firmen eine enorme Trägheit innehaben , das heisst, es muss vom obersten Management schon sehr viel Mist gebaut werden, bevor diese Firmen in Schieflage kommen. Zweitens, werden diese Leute am laufend von Unten, das heisst von denjenigen welche sich immer weiterbilden müssen um die eigentliche „Knochenbüez“ zu erledigen zu könne, beraten. Drittens, surfen diese CEOS von einem Sektor zum Anderen ohne sich ständig weiterbilden zu müssen. Konklusion, diese Leute sind vom fachlichen Standpunkt aus gesehen, einfach ersetzbar. Das Problem ist politisch, denn die exorbitanten Löhne sind im Grunde Schweigegelder, weil sich solche Grossfirmen sich ständig am Rande der nationalen und internationalen Illegalität bewegen…

  30. Lächerlich und boshaft, dieses immer wieder Abspielen der alten Schallplatte einer angeblichen Unbeherrschtheit Thomas Gottsteins beim Vorfall in der Kronenhalle.

    Diese Lappalie war eine absolute „petitesse“, wie sie im menschlichen Alltag immer wieder einmal vorkommt. Nicht einmal Tischnachbarn und Personal hatten davon etwas bemerkt, von diesem angeblich eklatanten Wutausbruch.

    Neider und Stänkerer können aus jeder Maus einen Elefanten machen.

    Bei Golfern und Bankern gilt Gottstein als höchst seriös, diszipliniert und zurückhaltend; vielleicht eher zu anständig für den neuen Job, wo all zu oft tief unter der Gürtellinie gekämpft wird.

    Die Hämekommentare betreffend Thiam sind wenig fein und auch ungerecht. Schuldig an dem Schlamassel sind diejenigen, die den falschen Mann in diese hoch exponierte Position gehievt haben! Dieser musste scheitern!

  31. …wo ist diese ehemals glänzende Bank gelandet. Was war ich stolz auf meinen CS-Ausbildungsplatz. Darauf, part of this community zu sein. Auf die CS-Ski-Team Mütze, die ich während meiner Ausbildung bei der Bank nach einer Team-Wanderung über den Ütliberg erhalten habe. Die habe ich in nahezu jedem Skiurlaub getragen. Und immer wieder mit Kollegen ins Gespräch gekommen, die ebenso stolz auf „ihre“ CS waren. Und jetzt das. Bin ich froh, nicht mehr dabei zu sein. Grausam.

  32. „Schweizer übernehmen Kommando. Urs Rohner blieb aufrecht. Sicher ist: Die CS hat jetzt eine grosse Chance.“

    Welche Schweizer? Löst der Wechsel eines CEO die Probleme der CS, des Paradeplatz oder der Volkswirtschaft? Schweizer haben das Sagen und alles wir Gut?

    Aus dieser Falle gibt es kein Entkommen. Denn der Schweizer Binnenmarkt ist ausgetrocknet und der Aussenhandelüberschuss lässt sich nur noch durch stagnierende oder fallende Realllöhne und Kredit ans Ausland aufrecht erhalten – Auslandvermögen die man Grossteils abschreiben kann, weil die Kunden nie zahlen werden und wollen. Tributzahlungen eines dem Shareholder-Value und der Banken Ideologie verfallenen Volk.

    Es überlagern sich also Inflation und Deflation zu einer Falle, aus der es kein Entkommen gibt. Schlimmer noch: Die SNB hat sich der Entsorgung dieser „Auslandvermögen“ hingegeben, angeblich um Arbeitsplätze hier zu erhalten, die Auswirkungen dieser verantwortungslosen Geld,- Politik beginnen wir B-Schweizer zu spüren. Am Ende werden wir alles verloren haben; Bankgeheimnis, unsere Währung, unsere Souveränität, die Schönheit unseres Landes die auf sehr fragiles Gleichgewicht beruht ist bald Geschichte und unsere einmalige, echte Unabhängigkeit auch NEIN oder JA sagen zu können steht auf dem Spiel!. Nun, die Bevölkerungsstruktur in der Schweiz verändert sich so rasant das diese „Kleinigkeit“ eh bald keine Rolle mehr spielen wird…

    Und wofür und für wem all das?

  33. Wenn ich das richtig sehe, ist Herr Hässig zu einem Gross(?)teil für diesen Vorgang verantwortlich.

    Entscheidend ist aber, was im Machtzentrum passiert ist und passieren wird und warum?

    Dort geht es nie um Personen, nicht um Gehalt oder um die Werte der Aktionäre.

    Interessant ist bei einer Bank nur die Bilanz und die Haftung durch den Schweizer Steuerzahler.

  34. Kommunikation
    Gottstein hat den Charakter, um sich gezielte Verleumdungskampagnen seitens der Presse nicht passiv gefallen zu lassen. Gut so!

    Thiam ist quasi über seinen eigenen Perfektionismus und Introvertiertheit gestolpert.

    Perfektionismus geht immer auch mit einem hohen Mass an Kontrollbedürfnis einher. Er hätte sein exotisches Aussehen mit offener Kommunikation und vermehrtem Kontakt mit Angestellten kompensieren sollen. Das ist ihm nicht gelungen. Den offenen Kontakt mit der Schweizer Presse, so auch mit Hässig, hat er vernachlässigt. Was als überheblich interpretiert wurde. Mit der typischen französischen „Arroganz“ können Deutschschweizer eben nicht viel anfangen.

    Angstkultur Thema
    Eine Studentin und CS MA hat eine Abschlussarbeit verfasst, in welcher sie die Angstkultur der CS thematisiert hat.
    Leider hat sie es verpasst zu erkennen, dass diese Kultur in allen Grossunternehmen (ausser vielleicht beim Bund) so existiert. Die Spy-Affäre hat in dieses Schema gepasst. Leider hat es die Presse verpasst, Überwachungen von Mitarbeitern an sich zu thematisieren und kritisieren.

    Hinzu kam, dass Hässig, quasi im gleichen Spital krank ist, er ist quasi die Misstrauenskultur in Person. Er hat täglich mit Andeutungen und vom Hören-Sagen Meinungen die Medien und die öffentliche Meinungen beeinflusst. So auch heute:

    „Glaubt das CS-CEO Gottstein wirklich? Oder wollte er sich keinen Ärger mit seinem damaligen Noch-Boss Thiam aufhalsen?“

    – Solche Suggestionen und somit systematischen Angriff auf die Glaubwürdigkeit von Personen, eigentlich Anmassungen, sollten nicht mehr mit Aufmerksamkeit und Beifall belohnt werden.

  35. Endlich! Dies hätten der VR-Präsident Urs Rohner und die restlichen Mitglieder des VR schon gegen Ende des letzten Jahres tun sollen! Die Ernennung von Thomas Gottstein zum CEO der CS Group dürfte eine wesentlich bessere Entscheidung gewesen sein als die damalige Ernennung des kulturfremden Ivorianers Tidjane Thiam.

  36. Einmal mehr wird klar, in diesen Chefpositionen gewinnt man immer. Die kassierten Millionen sind auf Nummer sicher und wenns geschickt gemacht wird, bekommt man auch noch bei einem Abgang den Millionenbonus. Thiam hat die CS dutzende von Millionen gekostet. Als ob dies nicht genug wäre, darf er nun auch noch seine Boni mitnehmen.
    Einige Levels tiefer geht es in einem solchen Fall ganz anders zu und her. Der Securitydienst wird aufgeboten, welcher den gefallenen Mitarbeiter beim Räumen des Arbeitsplatzes kontrolliert, die Batches abnimmt und den gefeuerten Angestellten bis vor die Tür begleitet. Als Bonus bekommt man, wenns hoch kommt, noch ein Taxi nachhause offeriert.

  37. Zeit is es geworden, aber ich würde ihm jetzt nicht unbedingt eine Abfindung oder einen Bonus hinterherwerfen.
    Wie hat sich der Aktienkurs in den letzten 4.5 Jahren entwickelt?
    Viel zu viel Allmachtsphantasien spielen in der oberen atmosphärischen Schichten eine Rolle

  38. Spy-Kultur
    Werden die Mitarbeiter mit dem Wechsel weniger überwacht?

    Endverantwortlich für diese Governance ist immer noch Rohner.

    Alle Mitarbeiter haben generell ein Recht darauf zu wissen, wie, wann und wo sie allenfalls mit Überwachungen rechnen müssen. Die Überwachungspraxis gehört generell geregelt. So dass für alle die gleichen Spielregeln gelten.

    Rohner, hätte (!!) immer noch die Chance hier etwas künftig richtig zu machen, bei allen Mitarbeitern.

  39. Deep Switzerland hat Thiam abgesetzt, so wie damals
    bei der UBS die Herren Ospel, Häringer, Kurer, Marcel Rohner.

  40. Thiam weg? Sehr gut! Den zu holen, war eine der schlechtesten Personalentscheide, die Ursli je getroffen hat.

    Gottstein als Nachfolger? Fraglich, ob er das Format mitbringt, auf internationaler Ebene zu agieren. Da ist ein Eric Varvel schon eher zu Hause. Und Eric hätte auch ein besseres Verständnis für IB und kennt die richtigen Hebel in NY und global.

    Das tönt nicht nach Inspiration und Aufbruch, dann noch mit einem inspirationslosen PW ohne Charisma im PB.

    Da hat sich der VR nach einem schwierigen CEO einen vermeintlich einfachen CEO bestellt, der sich in Reichweite befindet.

    Und wo bitte ist das AM der CS stark? Allenfalls ein Player im CH Markt. International bedeutungslos, spätestens nach der grandiosen Fehlentscheidung, den Grossteil an Aberdeen für Peanuts abzugeben. Jeder durfte da mal als Head of AM wursteln mit einem Hin-und-Her Kurs, der jeden institutionellen Kunden jenseits Schweizer Grenzen abschreckt.

    Es bleibt abzuwarten, wie Gottstein seine Duftmarken in IB und PB auf Executive-Ebene setzt, um wieder Schwung in den Laden zu bekommen.

  41. Vielleicht ist das letzte Wort zum Thema TT und Crédit Suisse noch nicht gesprochen. Ein nicht ganz unwahrscheinliches Szenario ist ein Engagement von TT bei der Allianz und dann zusammen mit „seinen“ amerikanischen Freunden die komplette Übernahme der Crédit Suisse. Und dann ist TT wieder im Spiel – einfach noch eine Etage höher… Wenn die Crédit Suisse weiterhin so vor sich hindümpelt – was angesichts des „neuen“ CEO eigentlich gar nicht anders zu erwarten ist – dann bietet sich die Crédit Suisse weiterhin und immer noch mehr als Übernahmekandidatin an.

  42. Das wäre jetzt wirklich interessant zu sehen, wie sich die Insider im Hintergrund an der Börse positioniert haben. Dieser Entschluss wurde sicher schon am Montag gefällt, man wollte allen Mitwissern sicher die Möglichkeit geben sich auf diesen Entscheid Finanztechnisch vorzubereiten.

  43. Es wäre interesant die Liste all dieser „top-manager?
    „zu kennen die bei Mc-Kinsey in der „Schule“ waren und
    zum grossen Teil die Verantwortung für das Mismanagement und den Grössenwahn einiger Schweizer
    Banken tragen. Miliarden-Verluste – Miliarden-Bussen –
    von den Yankees über den Tisch gezogen und trotzdem
    hunderte von Milionen an Bonus kassiert haben. Es würde
    Mc-Kinsey gut tun zu ihren Fächern auch „Ethik und
    etwas Bescheidenheit“ hinzufügen.

  44. Führungsschwäche der WertAbschöpfer bleibt führungsschwacher WertAbschöpfer, schade für einst eine sehr gute Bank. Das Ganze hätte längst, nach meiner bescheidenen GL-Erfahrung, sofort intern, professionell und nachhaltig gelöst werden müssen!

    Image weg, Kunden weg, schade!

  45. Viel zu spät und Rohner gehört auch weg!
    Bri der Swiss Life gäbe es viel Schmutzwäsche. Vielleucht schaut LH auch mal dahin!

    • Leider ist sie Swiss Life ein Schatten der ehemaligen Rentenanstalt. Ich habe auch gehört, dass die aktuelle Swiss Life seit ein paar Jahren ältere Mitarbeiter entlässt und die Übung mit Inventx viel kostet und das Vertrauen der Kunden beschädigt hat!

  46. Bin mal gespannt auf die Abfindung, mit der Thiam seine Koffer packt und wo er wieder in welcher Position auftauchen wird !

  47. Tip für Karrieregeile:
    wenn es hapert und man nicht über dich spricht: geh in die Kronenhalle und bedrohe Leute, möglichst alles laut schreiend! Dann wirst du SSI II OOU!

    • Kann ins Auge gehen. Der Filz und die Schmierereien sind schon eingepreist. Mal paar Tage abwarten.

  48. Thiam wird wohl kaum jemand nachtrauern aber es ist schon unglaublich dass Rohner immer noch da ist. Der Leistungsausweis von Rohner ist schlicht erbärmlich, der hat auch total unterschiedliche Strategien mitgetragen (schon unter Dougan). Logisch lässt er sich in Cash bezahlen, denn die CS Aktie ist unter seiner Ägide völlig abgestürzt. Die CS wird jetzt mal wieder mit sich selbst beschäftigt sein, einige Thiam Leute werden gehen, Gottstein Leute kommen, Gottstein ist aber kaum mehr als eine Übergangslösung. Das einzig sinnvoll am aktuellen Setup der CS ist für mich sowieso nur, dass man so Teile besser verkaufen kann, kommt hinzu, dass innerhalb der CS Welten (in jeder Beziehung) zwischen der IB und z.B. der Schweizer Einheit liegen. Übergreifende Synergien gibt es kaum, der Aufwand Abläufe einigermassen in Sync zu halten ist derart gigantisch, dass es sicher effizienter wäre, wenn das jeder für sich machen würde.

    • Dass man sich den Sync Aufwand zwischen IB und PB sparen kann war allen schon vor 15, 20 Jahren klar. Nur ab Stufe MD und höher haben sie das bis heute nicht kapiert.

      Nicht weiter verwunderlich, denn zum Risk Taker wird man bekanntlich nicht mit Fachwissen. Immerhin wird solche Weitsicht dann fürstlich belohnt.

  49. Das dieses „Management“ nicht mehr lange durchhält, war absehbar. Zum Glück geht der CEO bevor er NOCH grösseren Schaden anrichtet. Im Sinne der Aktionäre (und der Schweizer Bürger, die auch für TBTF bürgen) wäre eine Aufspaltung in eine Schweizer Bank und ein internationales Konstrukt (inkl. Investment Banking) das Gebot der Stunde. Das wäre angesichts der Probleme, die auf den Sektor zukommen, sinnvoll und die Sollbruchstellen bestehen (angeblich) ja schon.

  50. Ist ja erstaunlich, das endlich gehandelt wurde. Es wäre interessant zu wissen, ob nicht tatsächlich die FINMA im Hintergrund die Zügel in die Hand genommen hat. Denn wirklich gut steht der VR mit seinem langen Zögern ja nun auch nicht da.

    • Äh sorry, „Finanzplaner“ ist in diesem Blog schon seit Jahren mein Pseudonym (bin auch einer,sowohl mit Abschluss wie auch im täglichen Berufsleben). Verwende bitte einen anderen Namen. Gruss, Finanzplaner (Original)

  51. Schade dass er geht, schliesslich hat die Aktie ja besser performed als die der Deutschen Bank oder Unicredit 🙂

    Performance seit Amtsantritt 1.7.2015 bis heute:
    CS von 24.80 auf 12.30 = -50%
    UBS von 20.40 auf 12.50 = -39%
    JP Morgan von 68 auf 138, verdoppelt!
    Dt. Bank von 25.2 auf 9.25 = -63% und
    Unicredit von 31.2 auf 13.8 = -55%

    Eigentlich ist Rohner ein Star, dass er so einen guten Mann geholt hatte…

    • Noch vergessen: wird auch Zeit dass der charmante Tessiner an der Spitze der anderen Star Bank mal geht…

  52. Die Aktie tauchte nicht, wegen TT. Sondern weil Rohner immer noch an Board ist und Gottstein nicht das Kaliber ist, was die CS benötigen würde. Er ist bereits betriebsblind. Wäre ein entsprechender Kandidat von Aussen gekommen mit dem Rüstzeug, und Rohner wäre auch noch weg, wäre die CS-Aktie durch die Decke.

    • So ein Quark, der Altienkurs hat sich binnen weniger Stunden wieder ausgelevelt. Was auch immer Sie beruflich machen: es ich hoffe, es hat nichts mit Aktienanalyse zu tun

  53. Grosse Chance???

    Kaum zu glauben, dass sich da viel ändern wird.

    Mitarbeiter dürften auch weiterhin mit Bonis vergoldet werden, die Aktionäre aber werden nicht vergoldet. Sie sind aber auch selber schuld, wenn sie diese Papiere besitzen.

    Thiam:“Ich hatte keinerlei Kenntnisse von der Beschattung zweier Kollegen.“
    Wer hatte dann die Kenntnisse darüber?

    Aufgrund der weltweiten Schuldenblase, welche die Banker selbst gebastelt haben, und immer noch basteln, sowie den Null.- und Negativzinsen, usw…besteht keine grosse Hoffnung auf Besserung.

    Nochmals beste Gelegenheit die CS-Aktien sofort zu verkaufen, bevor die Grossbanken in der zweiten Jahreshälfte dann gegen CHF 5.- abrutschen.

    • Thiam: “Ich hatte keinerlei Kenntnisse von der Beschattung zweier Kollegen.“
      Genau für diesen einen Satz musste er entlassen werden. Den genau für die Kenntnisse über derartige Vorgänge wurde er bezahlt.

  54. Gratulation – endlich hat UR mal Kante gegen TT bewiesen.

    Gratulation auch an die alle Schweizer, da sie nun auch mal den Angelsachsen die Stirn geboten haben. Ich denke, da hat der David Herro TT mal einen Bärendienst erwiesen – denn das, was der als Drohung in die Schweiz gesendet hatte war eine bodenlose Frechheit und die Krönung der Heuschreckenkultur.

    Danke UR, Danke Aufsichtsrat und nun sucht bitte einen passenden Nachfolger für UR….

    • Maybe stick to philosophy….

      This story got 11 seconds of news in the US

      One US company holds more value than all Swiss listed companies— the “Anglos” couldn’t care less—truly , no one cares.
      Without 100 years of “the tax evasion industry” there would still be cows walking around Bahnhofstrasse

  55. Interessant wäre zu erfahren, wie viel „vergoldetes Fallschirmgeld“ Thiam noch nachgeschossen wird. Eric Farvel wäre eindeutig eine bessere CEO Wahl gewesen. Gottstein verfügt weder über die notwendige Austrahlungskraft. Auch an Visionen und Durchsetzungsvermögen mangelt es. Vorbildcharakter ? Eher kaum. Der Wutausfall im Restaurant im Zusammenhang mit I. Khan lässt auch darauf hindeuten, dass er seine Emotionen nicht unter Kontrolle hat…
    Der heutige heftige Kursverlust im CS Titel ist eine letzte Aktion von Herro & Co.im Derivativhandel zugunsten ihres “ Freundes“ Thiam. Sozusagen die Grabesrede…Wenn die Zahlen zum QU4 stimmen, steigt der Kurs auf 13.25.

  56. ein gutes zeichen der anderen art: die CS endlich wieder mit einem CH-CEO. weg mit dem blasierten züriberg-angeber THIAM, der seine herkunft stets mit viel geprotze zu übertünchen versuchte.

    wichtig für aktionäre wäre, den kurs der CS-aktie endlich wieder in eine aufwärtsbewegung zu bringen.

    durch gute, solide, zuverlässige, ehrliche banker-arbeit.

    die absahner-ceo wie thiam & dougan bringen nichts und – siehe CS-zahlen – dienen niemandem.

    • Haben Sie die letzten drei Monate geschlafen? Man wohnt nicht am Züriberg, sondern in Herrliberg, wo stattliche Bäume das Anwesen des von Detektiven beschatteten Nachbarn beschatten.

    • He’s no Ossi (a German)

      Be careful what you ask for — Rohner is Swiss and he has over seen the result of $10B USD in fines and half as much in legal fees.

      Rohner has been the destruction of CS.

  57. LH soll die höchste Auszeichnung der Schweiz erhalten für seine Hartnäckigkeit Und seinen phantastischen Beitrag für den Abgang von diesem unsäglichen TT.

    Herzlichen Dank!

    • Das stimmt, man kann die freie, unabhängige Presse nicht genug loben.
      Es ist gut dass die Wahrheit ans Licht kommt!

  58. In just three steps…
    1) IK switching to UBS
    2) TT sacked
    3) UR clinging to his Chair
    …UBS got back on Pole Position!
    12:49 / 12:37

  59. IP schwimmt mit dem Mainstream, orchestriert von Khans Spindoctors, einer ganzen PR-Maschinerie. Wenn ich mich zwischen TT und IK entscheiden müsste, wäre ich echt im Dilemma. Jedenfalls scheint mir dieser IK mitnichten ein Kind von Traurigkeit zu sein. Warum nicht mal hier den Bohrer ansetzen zur Abwechslung?

    • IK ist kein Haar besser als TT

      Am F & W Forum hat dieser Wichtigtuer IK wieder nur mit Worthülsen um sich geschlagen.

      Demut und Bescheidenheit fehlt diesem Schaumschläger vollkommen.

      IK ist ja von TT erfunden worden und an seiner Brust gross geworden gemaess Aussagen von TT.

      Bitte IK asap ebenfalls in die Wüste senden. Solche Bankangestellte brauchen wir in der Schweiz nicht.

      UBS muss Ihre Reputation genauso schützen wie CS.

  60. Wie beim Fall Raiffeisen und beim Fall EY: Irgendwann wird das offensichtliche getan. Einfach viel zu spät.
    Thiam kommt sehr gut davon.
    Vergesst nicht: Ein Mensch ist gestorben.

  61. Investoren sehen ganz klar, dass zwar TT jetzt weg ist- aber der generalverursacher des Problemes, Urs Rohner noch immer nicht!

    Darum drücken sehr viele auf VERKAUFEN heute!

    • Rohner wird dann beim Wegtreten bestimmt Ehrenpräsident. Das hat ja sogar Vasella geschafft.

  62. Offensichtlich ist die Wahl Gottstein’s kein großer Wurf. Im Gegenteil es schreckt sicher grosse Investoren ab. Die CS ist auf dem Weg in nach unten wieder einen Schritt voran gekommen, Rohner macht seit Jahren unglückliche Entscheidungen er ist eine absolute Fehlbesetzung. Rechtsanwälte sollten keine Top Management Positionen in einer globalen Bank bekommen.

    • … und jetzt?!
      Rohner – der wirkliche Kapitalvernichter ist immer noch da!
      Eine lächerliche Figur, die Abzocken kennt und dem Ansehen der Schweiz schadet – er gibt genau das Bild ab, das wir so angestrengt bekämpfen.
      In Anlehnung an Nancy Pelosi kann man sagen:
      Er kann machen was er will, er wird als sehr schlechtes Beispiel in die Schweizer Wirtschaftsgeschichte eingehen.

    • Oh je, verliert da jemand ein paar Fränkli.

      Kadermänner denken an sich, anstatt an den Erfolg der Bank, der sich dann wieder positiv auf die Aktionäre auswirkt.

      Ein super Kadermann bist Du wohl doch nicht.

    • Uiihh…echt. Deinem Kommentar nach hast Du keinen Plan von solchen Investitionen. Nicht gleich in die Hosen machen wenns mal ein ganz kleines bisschen rumpelt…halt einfach deine Positionen – es kommt schon wieder…

    • Jetzt müssen Sie sich nicht mehr Thiam anbiedern. Das ist vorbei. Jetzt müssen Sie Rohner und Gottstein huldigen, sie Kadermann Hoch 3.

    • Ich hoffe Sie haben nicht nur gejammert, sondern auch gleich Aktien gekauft, denn der Tag endet nicht mit -4.3%.

    • Schlagzeile 20 Minuten: „Der neue CS-Chef ist ein aufbrausender Top-Golfer“. Sprich: Gottstein ist ein Choleriker! Ich hatte mal so einen Chef und bat in bei insgesamt 3 Brüllattacken seinen Ton zu mässigen und mir mit Respekt zu begegnen. Es half alles nichts. Beim 4ten mal hat’s dann halt „gräblet“, danach zeigt er sehr, sehr viel Respekt mir gegenüber. Manche lernen’s halt nur so….. Zum Glück für Gottstein arbeite ich nicht für die CS…..:-)) Aber mal abgesehen davon, wer sich nicht im Griff hat, der gehört nicht an diese Position – pasta!

  63. Endlich hat der VR die Eier ausgepackt!
    Eine Empfehlung noch am Rande: die gesamte unqualifizierte Entourage, insbesondere Adam Gishen, der sich durch Dilettantismus einen Namen gemacht hat, dürfte in dieser Funktion nie wieder zum Einsatz kommen – ausser man ist auf einen Imageschaden aus.

    • Hätte da noch viel mehr Leute….. Ich als IT’ler …. die IT Chefin grad raus… London zumachen, der letzte soll das Licht löschen….

  64. „Seither kam immer mehr „Schmutz“ zum Vorschein.“ Was denn genau? Oder handelt es sich vielmehr um Behauptungen, Gerüchte, Unterstellungen, wie in der Boulevardpresse üblich?

    • Wollen Sie nicht mit dem exotischen, aber doch sehr herrischen Herrn Thiam einfach Zürich gelegentlich (eher rasch) verlassen ? Das wäre formidabel.

  65. Auch wenn ich (M/22/PB) noch sehr jung bin, hat der kleine Fisch diesen Hai TT im schweizer Bankenmeer gerochen. Ich habe über sie Herr Rohner viel gelesen und bezweifle weiterhin einige ihre Entscheide oder ihr Rückgrat. Die Meldung von heute aber, werte ich als ihren Ablass. Der Capitain verlässt als Letzter das Schiff und das können sie nun erfüllen. Der Schweizerfinanzmarkt und ich persölich dankt.

    • Beende einfach mal zuerst Dein Studium, dann kannst Du hier in klarer Form Ausführungen machen, die man versteht. Oder geh Fortnite zocken.

    • 🙂 Der junge Privät-Bäänking-Fortnite-Zocker hat sich doch solche Mühe gemacht, ein paar aufrichtige und direkte Worte an den VRP zu richten. Da sollte man ein Auge zudrücken hinsichtlich der eingeschränkten Grammatik…

  66. Vorerst mit einem blauen Auge davongekommen…………VRP Urs Rohner.

    Die Lehre aus diesem neusten Kapitel der Geschichte der Firma Credit Suisse lautet, dass sich die lethargischen Schweizer Pensionskassen und institutionellen Anleger endlich für ihre investierten Anlagen interessieren. Auch für diese der Credit Suisse Inc.

    Es kann nicht sein, dass aktivistische Anleger wie Harris, Silchester und Eminence diese systemrelevante Credit Suisse in Geiselhaft nehmen.

    Apropos blaues Auge: Eine überwiegende Vielzahl von Aktionären inklusive dem Stimmrechtsberater Ethos fordern nach wie vor den Rücktritt von Verwaltungsratspräsident Urs Rohner.

  67. Thomas wird das „Rocken“! Viele sind so frustriert das sie Thomas mit 200% unterstützen. Das kommt gut! Ich bin überzeugt!

  68. Endlich hat man diesen „Loser“ abgesetzt, der umgeben ist von einem Clan von bluffenden Finanztypen. Und eine Empfehlung an Thiam: Dear Thiam, you are a Persona non Grata. Go back to McKinsey to your fellow bluffers, or even better, get a job in Yvory coast.Ich bin und war noch nie Kunde, aber endlich können die Schweizer Mitarbeiter wieder aufatmen. Und an Urs Rohner: Sie sind das Uebel von Thiam, und für Sie ist die Zeit ebenfalls abgelaufen.

    • @ Ortho
      Ich bete zwar nicht vor dem zu Bett gehen, dass sich die Orthographie der „Schreiberlinge“ verbessert, aber ich staune doch das eine oder andere Mal darüber……..Der Geist des Geschriebenen ist doch wichtig herauszukristallisieren und nicht primär die Grammatik, Orthographie, etc.
      Die Hauptsache ist aber doch, dass die CS aus dem Unwetter sich befreien konnte, denke ich zu mindestens und ob nun bei der CS „Knall und Fall“ es sich in ein Schönwetter umschlägt, das hoffe ich inbrünstig, aber ohne zu beten versteht sich……

  69. Endlich haben sie es begriffen. Die Absetzung von Thiam war überfällig. Better late then never ! Dass sich Rohner noch halten konnte, spricht nicht für die CS und deren VR. Den CEO und VRP gleichzeitig rauszuholen wagte sich wohl niemand. Vor allem nicht weil es an einer starken Führung mangelt.

    Nie und nimmer hätte Gottstein zum CEO erkoren werden sollen. Ihm fehlt es an Kompetenz, Erfahrung und Leadership Qualität. Die CS wird diese Notstand Nomination noch bedauern. Erinnert mich stark an die seinerzeitige Nomination von Peter Wuffli als dieser beim abrupten Abgang von Luqman Arnold unerklärlich und unverdienterweise zum CEO der UBS avancierte. Seine Führungsschwäche führte schlussendlich zum Subprime Debakel der UBS.

    Mal sehen in welches Verderben Gottstein die CS führen wird

    • Das sehe ich genau so !! Und was Gottstein auch noch mit Wuffli verbindet ist sein mangelndes Charisma.

      Und aufgepasst ! The balance sheet in the hands of an investment banker is like the candy jar in the hands of a kid. On Gottstein da wohl zu widerstehen weiss ??

  70. Gratulation! Credit Suisse ist wieder SUISSE. Thomas ist der richtige Mann. Auch mit Ecken und Kanten – das gehört dazu – kann er Leute begeistern und motivieren. Dass die Erpressungsversuche der Aktionäre nicht fruchten zeugt von Stärke im VR. ich wäre zu tiefst von Severin enttäuscht gewesen. Seine Reputation hätte gelitten und bei Roche sicherlich nicht gut angekommen. Jetzt los von Rom: lasst die Leute ihre Jobs gut und richtig machen, digital ist nicht alles, aber es hilft und ist ein muss. Ich wünsche der CS endlich den Erfolg, den sie anstreben will.

  71. Ja, dass Gottstein Loyalität (oder nasale Servilität bis tief zum Anschlag) wichtig ist, das hat er ja im Thiam-Post noch einmal trefflich bewiesen. Jetzt wird er selber merken wie es sich anfühlt, wenn die gesamte GL vor ihm kriecht. Aber Achtung vor seinen tourette-artigen Wutausbrüchen.

  72. FANTASTISCH! Ich habe lange direkt mit Thomas Gottstein gearbeitet. Er ist loyal, ehrlich bis auf die Knochen, selbstkritisch und humorvoll. Was auch stimmt: er hält nichts von Visionen und abstrakten Strategien, er MACHT gerne, er schliesst ab, er entscheidet. Wird er mit Grandezza am WEF reden? Nein! Werden die Mitarbeiter gerne für ihn die CS erneuern? Auf jeden Fall!

    • Kurzum: hoch-intelligent. War des Öfteren mit ihm, Walter Bosch und Armin Meyer am Golfen vor ein paar Jahren. Sehr ambitioniert und einer der besten Top Management Golfer (Handicap zwischen 0.1 und 1.0) in der Schweiz. Er verfügt über Präzision und Widerstandskraft, messerscharfen Verstand und einer gesunden Prise Bauchgefühl; Attribute, welche er auch als VR bei Six sehr eloquent nutzt.

  73. Rohner im selben Satz mit „Rückgrat“ zu erwähnen, ist nun doch arg übertrieben. Gerade jetzt ist nicht die richtige Zeit, sich an der Anzahl roter Pässe im Management Board aufzugeilen, sondern zu hoffen, dass der Neue mehr kann, als ihm alle zutrauen.

  74. Now, Rohner has a year to take over as CEO—when will the Board realize Rohner is the problem. Mr. “White vest” is problematic to his core.

  75. „Sicher ist: Die CS hat jetzt eine grosse Chance.“ Topkek! Jaja, mit dem Kronenhalle-Rüppel kommts schon gut. Der hat ja nicht einmal sich selber im Griff. Vom Charakter her eindeutig nicht geeignet.

  76. Das ist die schwächst-mögliche Problemlösung!
    Gottstein ist kein Visionär – der VR hat, erneut, total versagt.
    Aber bitte jetzt die verbleibenden Werte der CS herausschälen und SUB an die Börse.
    Just do it Tommy.

  77. Nach meiner bescheidenen Meinung sollte Herr Gottstein die unehrenhafte CS wieder in eine ehrenhafte „Schweizerische Kreditanstalt“ verwandeln. Abgesehen davon das ein grosser Teil des Gewinns in der Vermögensverwaltung Schweiz gemacht wird, ist es sicher für das Image unbezahlbar an eine Zeit anzuknüpfen die so ziemlich von Skandalen unbelastet war.

  78. Ein halb guter Entscheid. Das störendere daran ist, dass einmal mehr Millionen für Nullnummern hingeblättert werden, genau gegen den Willen der Bevölkerung/ Kunden welche in der Schweiz eine solche Fehlkultur nicht wollen.

  79. Traurig. Ich werde die guten Geschichten des TT vermissen. So eine unterhaltsamen Firmenchef gab es bei den Schweizer Banken noch nie. Hollywood am Paradeplatz!

  80. Für den Schatten einer Bank wie der CS braucht es einen Praktiker.Wir haben genug
    von „stars“ mit hochfliegenden Plänen.Wir brauchen eine seriöse Bank, die sich dem alten bewährten Image wieder annähert.Ich glaube allerdings, dass es gut ist, dass der viel- und Schnellredner Rohner auch geht.

  81. Wie unfair doch die Welt ist. Der Arme hat von nichts gewusst und muss trotzdem gehen. Und der andere, der auch von nichts gewusst hat, darf bleiben.

  82. Tatsächlich! Hätte nicht gedacht, dass es der VR übers Herz bringt Thiam vor die Tür zu stellen. Besser spät als nie.

    • Übers Herz? Beim besten Willen war das nie eine Herzensangelegenheit. Bei einer Vorlaufzeit von 7 Tagen (!) müssen Beweise für massive Verfehlungen vorliegen oder man nutzt die Gunst der Stunde für den Messerstoss.

  83. Nach Raiffeisen-Vincenz, EY-Stalder jetzt CS-Thiam! Ganz grosses Kino, Lukas Hässig. Nög lug lo gwünnt. Kompliment!

  84. Vielen Dank Herr Hässig. Sie haben wieder mal einen der ‚Grossen‘ durch ihren investigativen Journalismus zu Fall gebracht. Hut ab und weiter so!

  85. DANKE Lukas Hässig für Ihre nimmermüde, hartnäckige Journalistenarbeit. Ohne die hätte sich nicht viel bewegt. Der kapitale Bock ist endlich erlegt.

  86. Diagnose gut, Prognose schlecht, HH.
    Natürlich hat in so einem Laden der Mittelbau das tägliche Sagen, also Dir und hohe VP und nicht die GL am Paradeplatz.
    Diese Häuptlinge sagen „Ja“ Richtung P.platz und machen, was sie wollen. Weiterhin ausspionieren, lügen und verderben. Ein hoher Anteil deren Arbeitszeit verwenden die ansonsten mit Sichern der eigenen Position um fast jeden Preis. Die machen also einfach weiter. Und wenn die weg wären, kommen andere aus dem gleichen morschen Holz geschnitzt.

  87. Ich gratuliere der CS zu diesem Entscheid und hoffe, dass nun Ruhe einkehrt. Krisen sind auch immer wieder eine Chance für einen Neuanfang. Viel Glück !

  88. Ich war ja länger bei der CS angestellt. Sobald man in gekündigter Stellung ist vor Auszahlung des Bonus, hat man kein Anrecht mehr darauf! Das sind die Regeln… Aber ich weiss, TT hat seine eigenen. Er gehört ja nicht zum Fussvolk, das arbeiten muss…

    • Sie werden im Vergütungsbericht unter den variablen Vergütungen (Bonus) vielleicht sogar noch den Namen Pierre-Olivier Bouée finden. Falls nicht können die Revisoren diesen Posten unter den weniger klar deklarierten Auslagen suchen.

  89. Gratulation an Herrn Rohner ,die Bank heißt Credit Suisse und es gehört ein Schweizer an die Spitze der Bank und kein Mc Kinsey der mit Konroll Manieren die Bank fast in den Ruin geführt hat.

  90. The Stone Bank!!! Und die beiden „Stones“ werden es schon richten 💪. Viel Erfolg, eine Menge Power und die Härte eines funkelnden Steins 💎 sind die wärmsten Wünsche auf den Weg des zukünftigen Erfolges der CS .
    Die weisse Weste ist noch etwas weisser geworden 😉 – also Freude herrscht! Die Voraussetzungen sind gut, macht was daraus!

  91. High-noon bei der CS am Paradeplatz. Endlich hat es den 1. Versager des Duos getroffen. Das ist der Start und nicht das Ende. Das ist nur die halbe Miete, den der andere Taugenichts UR ist ebenfalls fällig. Zu viele Fehler hat er gemacht und sein Ansehen ist eh schon im Keller. Einzig beim Kassieren spielt er noch in der Champions League, doch auch hier ist bald Kreisklasse angesagt. Der Ruf der CS is ramponiert und UR ist das nächste Bauernopfer. Nur so kehrt Ruhe ein und Alfred Escher kann wieder ruhig schlafen, denn dann sind beide Flaschen rezykliert!

  92. MAKE CREDIT SUISSE „SWISS“ AGAIN!

    Kein Fan dieser Bank, aber vielleicht der erste Schritt in die richtige Richtung!

    • Ja, unbedingt!!! Am Besten noch mehr Inder aufstocken. Genauso wie die Post-Finance. Erstaunlich wie verblendet einige Schweizer doch immer noch sind.

      Bank == IT, falls das noch nicht aufgefallen ist.

  93. Dieser VR?
    In der Situation, in welcher die CS sich befindet, ist das taktisch kein schlauer Zug.
    Zuerst hätte man den Präsident Rohner entlassen sollen,und ein neuer Präsident für ihn ein Kaliber finden, der was auch Bankinggene hat,
    der wiederum hätte dann die Aufgabe einen neuen CEO zu installieren. Rohner wird ja über lang oder kurz gehen müssen oder wollen. Der Neue muss dann sich mit Gottstein arrangieren, ob er will oder nicht.
    Die VRs bei der CS sind wirklich lernresistent.
    So wird keine Ruhe einkehren.

  94. Ich muss Ihnen schon sagen Herr Hässig: Sie sind ein Allerweltskerl! Was sie immer alles wissen, bzw. besser wissen. Ihre Fähigkeiten sind bis heute verkannt (geblieben), sonst wären Sie ja sicher schon seit längerer Zeit entweder erfolgreich an der Spitze der UBS oder aber wenigstens der etwas kleineren CS.

  95. Gratuliere Herr Hässig!
    Sie haben dem VR-Zunder gegeben!

    Interessant wäre nun zu wissen wieviele Millionen Tiam’s Abgang der CS wert war.

    Thiam meinte ja noch:
    «Ich bedauere das Vorgefallene und es hätte nie passieren dürfen.»

    Er bezieht sich dabei wahrscheinlich mehr auf die Veröffentlichung der Spionagefälle als auf diese selber.

    Das grösste Wunder dieses Falles ist, dass auch die NZZ mal negativ berichtet hat über eine Schweizer Grossbank.

    Die FINMA wird nun wahrscheinlich den Rauswurf von Thiam zum Anlass nehmen wieder mal nichts zu tun…

    • Ich vermute eher, dass Rohner auf Druck der FINMA diesen Entscheid fällen musste. Ansonsten wäre er dran gewesen….

    • @Büezer: Den Nagel auf den Kopf getroffen! Die Finma ist überzeugt, nichts tun zu müssen. Und nein, der Druck auf Rohner und seinen Verwaltungsrat kam sicher nicht von der Finma. Sie wird ja von der CS teilfinanziert. Zudem mag Finma’s „Chef“, BR Maurer, Grossbanken sehr. Also, sind wir doch einfach froh über die bisherigen Ereignisse innerhalb der CS. Hoffentlich erleben wir noch mehr davon.

    • Mein Gott bist Du ein weiser Mensch. Gottstein hat das richtig gemacht, sonst hätte ihn TT entfernt.

      Du hast echt keine Ahnung von Management.

  96. „Die Schweizer haben sich in Kampf der Titanen durchgesetzt.“
    Blutige Nasen für fremde Aktionäre.
    Danke Lukas Hässig.
    Nächste Schlacht am Morgarten: EU-Rahmenabkommen – blutige Nasen für fremde Richter – NEIN zum Kolonialvertrag.

    • @Peter Lustig

      Ja, ein tristes Kapitel der Credit Suisse geht zu Ende.

      Und ein neues trauriges Kapitel beginnt. Vom Mühlestein TT zum Gottstein. O Gott, o Gott! I gibt i gibt!!

  97. Hä? Die Schweizer haben sich durchgesetzt? Jetzt haben wir doch in den letzten Jahren auf diesem Blog gelernt, wie die CS keine Schweizer Bank und volm in den Händen der Scheichs ist, die TT supporten? Dann stimmt gar nicht alles, was hier geschrieben wird? Mein Weltbild ist zerstört

  98. Aendern wird sich kaum etwas, who cares, die Aktionäre zahlen weiterhin die Zeche, deshalb meide ich seit über 10 Jahren Finanzwerte, damit sich was ändert, müssten die Löhne der obersten 10 % bei sämtlichen Banken um 35 % reduziert werden und ebenso das Model Privat Banking. Nur wird sich das letztere kaum gross ändern, denn mit einem neuen Model würden die oberen 10 % weniger verdienen.

  99. Bravo. Der gesunde Menschenverstand hat sich durchgesetzt. Wir brauchen keine arroganten Amerikaner und Franzosen, die die Schweiz bevormunden.

    • Das ist billigster Rassismus. Unterste Schublade! Thiam hat Fehler gemacht, aber das wollen wir hier nicht.