Tidjane Thiam: Wahrheit kommt heraus

Ein hoher CS-Banker kritisierte das Verhalten des CEOs rund um Frauen. Dieser sorgte für die Absetzung des Manns.

Die gestrige NZZ am Sonntag-Story brachte Tidjane Thiam auf die Palme. Auf Instagram wehrt sich Thiam in Trump-Manier gegen „entirely false and defamatory“ Aussagen.

Thiams Problem: Die Geschichte dürfte stimmen. Der Ex-Banker heisst Claudio de Sanctis und verliess die CS im Sommer 2018.

Zuvor war de Sanctis laut einer Quelle an einem Top-Management-Meeting auf dem Bürgenstock gegen Thiam in die Offensive gegangen.

Er habe dessen Umgang mit Frauen offen kritisiert, meint die Auskunftsperson. Dies sei der wahre Grund, warum Thiam seinerseits gegen de Sanctis agiert habe. „Es ging um Ethik, nicht um Business.“

„Falsch und diffamierend“: Thiam schiesst auf NZZ (Instagram)

Thiam habe vom Chef von de Sanctis, Iqbal Khan, verlangt, er solle „schmutziges Material“ gegen den Kritiker sammeln, schrieb die NZZ am Sonntag.

Khan habe sich geweigert, worauf es zum Bruch mit Thiam gekommen sei. Dies sei der wahre Grund fürs Zerwürfnis.

Dieses hält die ganze CS in Atem. Reuters, eine weltweite Nachrichtenagentur, berichtet heute, dass die Finanzmarktaufsicht die Spitze der CS ins Visier genommen habe.

Thiams Umgang mit Frauen ist schon lange ein Thema. Die englische Times schrieb davon, dass der CS-Chef zusammen mit seinem Deputy Pierre-Olivier Bouée in Ibiza auf Partytour gewesen sei.

Die CS intervenierte mit Anwälten, die Times löschte die Passage. (Auch IP löschte in der Folge.) Die kritisierte Stelle ist immer noch auf anderen Webseiten zu finden.

Thiam meinte vor ein paar Wochen, dass er Bouée nicht als Freund bezeichnen würde. Er sei mit ihm „vielleicht einmal essen gegangen, wenn überhaupt“.

Die Aussage erstaunt. Bouée und Thiam sind seit 20 Jahren, als sie zusammen bei McKinsey in Paris waren, ein verschworenes Duo.

Ungefiltert via Instagram: Thiam

Bouée prüft nun laut Finews vom Freitag eine Klage gegen seine fristlose Entlassung. Das Vorgehen richtet sich gegen CS-Präsident Urs Rohner und dessen VR-Kollegen.

Thiams Party-Verhalten wirft ein grelles Licht auf das Gebaren zuoberst in der CS. Offiziell gilt in der Bank Zero Tolerance in solchen Dingen.

Der CS-Sicherheitschef hatte einst einen scharfen Verweis und einen Beförderungsstop nach einer vergleichsweise harmlosen Geschichte kassiert.

Von solch einer Abstrafung, wie dies beim Sicherheitschef passiert ist, ist bei Thiam nichts bekannt. Er steht offenbar über dem Ethik-Code der CS.

Einige sind gleicher: Ethik-Code (Credit Suisse)

Dies, obwohl Thiam-Kritiker de Sanctis, der zur Deutschen Bank gewechselt hat, sich intern laut über das Gebaren des obersten Aushängeschilds des Finanzmultis beschwert haben soll.

De Sanctis reagierte letzte Woche nicht auf Anfragen.

Die Sicherheitsleute der CS wissen vermutlich mehr. Es gab wiederholt Berichte über Personenschutz für Thiam rund um die Uhr. Auch seine Helikopter- und Firmenjet-Flüge waren ein Thema.

Thiam gehört zu einer Art Geheimloge in Frankreich. Diese heisst Le Siècle und zählt renommierte und teils umstrittene Leute zu ihren Mitgliedern, so Dominique Strauss-Kahn, der über eine behauptete Sex-Affäre stürzte.

Neben Thiam ist auch Denis Kessler Mitglied bei Le Siècle. Der Chef des französischen Rückversicherers Scor erhielt von Thiam Ende 2018 einen besonderen Liebesdienst erwiesen.

Thiam überreichte Kessler unzählige Dokumente rund um einen Übernahmeangriff auf Kesslers Scor.

Die CS-Investmentbank hatte zuvor der Angreiferin, einer Firma namens Covéa, bei der Attacke auf die Scor geholfen.

Wie sehr Kessler dem CS-Chef dankbar für seinen Schwenker und all die internen Dokumente war, geht aus einem Interview mit dem Scor-CEO hervor.

French Connection: TV Romandie mag Thiam (Instagram)

„Je salue le comportement exemplaire de Tidjane Thiam (…) qui a décidé, après enquête interne, de retirer son soutien à Covéa dès le mois de novembre 2018, décision que Covéa s’est bien gardé de rendre publique!“, meinte Kessler gegenüber Les Echos.

Mit der Offenlegung desavouierte Thiam die CS-Investmentbanker sowie die Angreiferin, Covéa, als wichtige Kundin der Credit Suisse.

Zwei andere in den Angriff involvierte Banken, Barclays und Rothschild, hatten sich gegen jegliche Offenlegung gerichtlich gewehrt.

Ende Oktober 2019 musste Thiam grosse Verluste für jenen Teil seiner Investmentbank bekanntgeben, bei dem es um die Beratung rund um Übernahmen geht, so wie der Angriff der Covéa auf die Scor. Der Chef der Einheit ist zurückgetreten.

Die Credit Suisse-Pressestelle meldete sich im Verlauf des Tages mit einer Stellungnahme. Sie lautet: „Diese Spekulationen entsprechen nicht den Tatsachen. Diversity ist ein integraler Bestandteil der Kultur der Credit Suisse.

„In der Geschäftsleitung der Credit Suisse sind drei Frauen vertreten, was einem Anteil von 25% der Konzernleitungsmitglieder entspricht. Alle diese Ernennungen wurden vom Group CEO vorgenommen.

„Zudem wurden die Vorwürfe bezüglich des Einsatzes eines Helikopters durch den CEO und einer angeblichen Partytour auf Ibiza mehrfach als falsch zurückgewiesen.“

Kommentare

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  1. Und was „machten“ neben TT auch SNB-Thomas Jordan und Bundesräte Couchepin und Leuthard, Nationalrätin Markwalder etc. an der Bildberg-Konferenzen?

  2. Zu heutigen, Greta und #metoo Zeiten ist in Sachen Ethik die Luft sehr dünn geworden. Wenn es dann auch noch um einen farbigen CEO einer Grossbank geht wirds dann schnell einmal kritisch. Das Problem der CS und der UBS ist die katastrophale Performance und die seit Jahren inexistente Strategie. Warum 12 Jahre nach der Rettung der UBS durch den Bund diese Institutionen immer noch den Status to big to fail haben und über Staatsgarantien verfügen ist ein Problem der Politik.

  3. Ein Blick in die Vitae ist immer erleuchtent:

    „Tidjane Thiam ist ein Nachkomme von Yamousso, einer Herrscherin der Baule, nach der die ivorische Hauptstadt Yamoussoukro benannt ist.
    Seine Mutter Marietou Thiam ist eine Nichte von Félix Houphouët-Boigny, dem ersten Staatspräsidenten der Elfenbeinküste. … Thiams Onkel Habib war über zehn Jahre Premierminister von Senegal.“

    Da steckt (!) einer im ivorischen Führungsfilz fest, ist mehrer Jahre Regierungsmitglied der Elfenbeinküste und jetzt TOP Shot bei der CS.
    Die ungehobelten Manieren, das brutale Entfernen von Personen, Rauswurf über Nacht, das Bespitzeln und Dreck sammeln um unliebe Personen zu entfernen:

    Ich weiss nicht ob Thiam in der Regierung der Elfenbeinküste lernte, bei McKinsey oder ob er erst bei CS auf den Geschmack kam. Letzteres eher nicht.

    Auf alle Fälle gehört ein CEO und VRP welche ihre Firma so an die Wand fahren entfernt. Endlich und endgültig weg.

  4. Eine „Geheimloge“ mit ausführlichem Wikipedia Artikel welcher auch ein längeres Mitgliederverzeichnis enthält 😂
    Obwohl reglemässige und begeisterte IP Leser, sind mir die kreuzugmässigen Privatfehden von LH manchmal etwas zu intensiv.
    Die CS ist keine Schweizer Mittelstandsbetrieb wo noch 95% Schweizer, die alle lokal vernetzt und in den selben Vereinen sind. Es handelt sich dabei um einen internationalen Grosskonzern mit Beziehungen in verschiedene Länder und einem Anteil von Schweizer Mitarbeitern im mittleren oberen Kader von vielleicht 15% – Tendenz abnehmend. Dieses kleinliche Gejammer „aber die halten sich nicht an Schweizer Regeln“ ist nur noch peinlich und kommt provinziell herüber.

  5. Wie lange noch? Wann wacht der VR aus dem Dämmerschlaf oder eher Wachkoma auf? Jeder noch so kleine Mitarbeiter wäre schon wegen viel, sehr viel weniger mit der Kartonschachtel in den Händen auf der Strasse gelandet!

  6. Geheimloge in Frankreich, jetzt gopfer…….!!! Wird immer verreckter.
    Man muss nichts können in der Credit Suisse. Für eine Chef-Karriere muss man einfach einen lieben Götti haben, der einen bei den anderen Bossen empfiehlt.
    Diese Fäulnis überall in der Bank. Wie das stinkt!

  7. Manchmal kommt es mir vor, dass die CS ein Kindergarten ist und nicht eine an der Börse kotierte Grossbank. Man bekommt den Eindruck, dass die überhaupt nicht seriös arbeiten, noch eine Strategie oder sonst was haben. Aber das geht mich ja nichts an, ich bin nicht Aktionär.

  8. Es brennt bei der CS, Brandursache bekannt… und obwohl erkannt und lokalisiert wird der Brandbeschleuniger nicht gelöscht…

  9. Noch stärker als bei den Kunden ist der Vertrauensbruch bei den Mitarbeitern. Einer solchen Spitze glauben sie kein Wort mehr. Die Ethik-Schulungen kann die Bank getrost spülen, schade um Zeit und Geld.
    Die nächste Lüge kommt in Couverts, wenn die Normalos ein Trinkgeld erhalten. Es gehe der Bank nicht so gut, alle müssten Opfer bringen, leiderleider, wird dann gelogen. Aber super Arbeit geleistet im 2019, merci villmaal, super Einsatz, geili Siechä!

    Ja sicher. Und man stopft weiter 1030 Einkommensmillionären und mehreren tausend MD den Hals voll.
    Mit mehreren Milliarden Franken.

  10. Als Herr (Dottore) Claudio De Sanctis bei CS tätig war, diente einer von seinen unterstellten Kollegen als persöhnliches Doggysitter …
    Auf italienisch sagt man “complesso endemico di superiorità”, das war das Hauptmerkmal vom “Dottore”.
    Beim Italy Desk waren 2018 alle enorm zufrieden (CDS Abgang) …

  11. Y en a marre Messieurs Thiam et Rohner!!!! Il est vraiment le temps d’accepter vos énormes erreurs, mensonges et de penser à la réputation des employés du CS. Au revoir!!

  12. Hat sich Tidjane mit Donald auf dem WEF abgesprochen welche digitalen Kanäle funktionieren? So wird es was mit digital banking

  13. Patrice Lumumba, Unabhängigkeitsikone des ehemaligen belgischen Kongo, im Hotel The Pierre in New York angekommen, eine Nacht vor seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung:
    „Where are the girls?“

  14. findet TT vielleicht einen (Beratungs)Job im Umfeld seines mosambikanischen Seelenverwandten Armando Guebuza.

  15. Tidjane Thiam generiert Tag für Tag einen grösseren Reputationsschaden für die CS als CEO sowie den CH-Bankenplatz. Hoffe schwer, dass die FINMA und Staatsanwaltschaft angemessen reagieren und diesem Treiben ein Ende setzen kann. Eine Person ist bereits wegen diesem Case verstorben, was muss noch passieren…?

  16. Was braucht es noch, bis die Finma endlich das Trauerspiel beendet? Einem solchen Institut mit solchen Chefs (VRP und CEO) würde ich mein Geld nicht anvertrauen. Und der 3. im Bund: wie lange darf der noch berufstätig sein? Immerhin hat IK auch eine Strafanzeige am Hals? Fragen, welche die Finma beantworten müsste. Weiter unten in der Hierarchie wäre das Problem schon lange gelöst.

  17. Onkel Thiam in seiner Not, haut und trampelt alles tot. ( frei nach “Max un Moritz, Wilhelm Busch) wenn man so agiert, ist es dann bald vorbei…

  18. Soso…. Geheimloge in Frankreich. Diese heisst Le Siècle.
    Sehr undurchsichtige Sache. Gefährlich. Herr TT soll schnellstens zurück in sein
    Heimatland. Ja kein Schweizerpass !!!!

    • Hier hiess das mal P26!

      Natürlich alles gut geklärt und aufgeräumt!

      Schweizer Wertarbeit eben.

  19. Der Countdown läuft ab jetzt und TT wird aus der CS herauskatapultiert werden. Also heute sind wir bei 10 und morgen bei 9, etc…..Zuviel des Schlechten bringt auch noch des letzten „Gläubigen“ zur Einsicht, dass es nun vorbei ist. Mein Vorschlag ist Walter Berchtold als interims CEO und wenn UR es nicht bis zu seinem Mandatsende schafft/wurstelt zu bleiben (was ich inständig hoffe….), dann sollte ebenfalls ad interim doch Oswald Grübel als VRP einspringen. Wäre für die Bank ein Segen und für den Bankenplatz Schweiz eine sehr grosse Erleichterung.

  20. Frage mich wie Lange dieser Zirkus noch Anhält . Aktionäre Ihr Habt es doch in Eurer Hand , mit denen die Nichts Taugen ein Machtwort zu Geben . Die Entlasstung Sollte einmal Verweigert Werden.

  21. Das Gottstein Interview in der NZZ ist an Blasiertheit nicht zu überbieten. Die interne Kultur ist geprägt von Anfeindung, Einschüchtern, intriganten Sesselfurzern und aufgeblasenen Selbstdarstellern.
    Das Gehabe um den Ethik Code ist schiere Blasphemie.

    • Ich weiss nicht, wo Sie arbeiten, aber meine Frau arbeitet unter Gottstein. Null Angstkultur in der Schweizer Einheit. Er führt menschlich und gerecht, so wie ich das erlebe. „Angst“ haben Mitarbeiter dennoch: dass irgendwem auffällt, dass da im mittleren Management VP/DIR viele völlig Überforderte sitzen, die jeden Tag Angst haben, dass sie bald auffliegen und woanders leistungsgerecht bezahlt werden – so mit ca 50‘000 weniger „Total Compensation“

  22. Le siècle ist ehrlich gesagt keine Geheimloge, es kommt einfach nicht jeder in diesen Club rein. Man muss im Business einiges erreicht haben und Schulbekanntschaften geschlossen haben, damit das später klappt. Etwa ähnlich wie im Golfclub Niederbüren (oder Zumikon). Es wird schwierig, dort reinzukommen ohne „Götti“, da kann man noch so die Eintrittsgebühr zahlen können etc.; noch zum Thema Herr Thiam und die Frauen: Das würde mich wundern, dass er sich aussergewöhnlich chauvinistisch verhalten hätte, schliesslich gehört es bei Männern zum guten Ton, Frauen auf witzige oder manchmal auch weniger witzige Art und Weise „anzubaggern“, selbst im Business. Alles nicht so ernst gemeint, nicht wahr? Ein drastisches Beispiel: bekam mal von einem hohen PWC-Direktor ein…was wohl…Bild von seinem Geschlechtsteil. Er fotografierte es wohl in der Hoffnung, dass andere seinen Narzissmus nachvollziehen können. Ich musste lachen und dachte nur, weiss der eigentlich, dass ich ihn nun erpressen könnte? Anderes Beispiel: ein guter Kollege (der aber auch gegenüber Männern solche Sprüche macht), wirft mir jeweils an den Kopf, ich solle gefälligst eine Brustvergrösserung machen lassen…ist von ihm witzig gemeint, und soll wohl Vertraulichkeit signalisieren, kommt aber bei mir als Frau nur als hilflos und beschränkt an. Wenn man ihm genau dies vorwirft (er komme „beschränkt“ rüber, sagt er grinsend, logisch, er habe eben seine Prioritäten…). Dabei ist der Gute ein Top Shot bei einer Unternehmensberatung. Als Frau bleibt mir da nur übrig, ihm ebenfalls verbal „an den Karren zu fahren“. – Klar gibt es auch dumme Sprüche von Handwerkern etc., aber wir sind ja jetzt am Diskutieren auf insideparadeplatz.ch; der langen Rede kurzer Sinn: Thiam ist in bester Gesellschaft, falls er sich sexistisch verhält.

    • Coole Männer verstehen sich auf Charme und Komplimente und haben obig beschriebenes nicht nötig.

      Insofern haben klasse Kerle ebenso nix übrig für dieses dämliche und ungelenke Machtgetue, ohne dessen diese Top Shots wohl nicht an tolle Frauen rankommen.

      Das Dumme ist nur, dass klasse Männer dann wieder Opfer von nicht so coolen Frauen werden, die ebenfalls zu sehr einfallsreichen Intriegen und Racheaktionen fähig sind, wenn sie abgewiesen, bzw. nicht ihren Wünschen entsprechend behandelt werden.

      Es gibt das eben auf beiden Seiten, nur diese Männer reden nicht drüber.

  23. „Loge lohnt sich“ wie man wieder sehen durfte. Wenn es schon so gut klappt in Frankreich, dann muss ich auch Zünftler in Zürich werden (TT). „Marktwirtschaft“, „Konkurrenz“ – alles nur Geplapper, in der Not und auf Dauer hilft nur „Saudeckeli -Sauhäfeli“. So kann auch ein Logenmitglied wie Denis Kessler (2008 – 2010 sogar Präsident der Loge) die Übernahme seines Unternehmens Scor durch ein 10x grösseres Unternehmen (Covéa) vereiteln. Da hilft Logenbruder TT gern – CS-Mitarbeiter, die auf saubere Geschäftsführung pochen, werden in die Wüste geschickt, hat halt nicht gecheckt, dass anderes Priorität hat.

  24. Eine interessante Plattform, die sich Herr Thiam für seine Dementi oder Demenzi ausgesucht hat. Mit über 2400 Followern erreicht er doch einige Gläubiger, gut Roger Federer hat 7.2 Mio…. Ich hoffe, dass die NZZ und IP gut recherchiert haben. Warum sagen die übrigen involvierten Manager eigentlich nichts mehr? Verfolgungsjagd mit Todesfolge, Mobbing, Frauenproblem… Müsste man das nicht neutral und ganzheitlich angehen? Wer übernimmt die Führung und Verantwortung, dass endlich Licht hinter die Sache kommt? VR? FINMA? Bundesrat? Die CS ist systemrelevant und nicht die Boutique um die Ecke (die notabene besser geführt ist).

  25. Khan und De Sanctis sollten heilig gesprochen werden, vom Pabst persönlich. Die sie ethisch so was von rein, ist ja klar.

    • Iqbal Khan und Claudio de Sanctis sind noch 10 x schlimmer als Herr Thiam.

      Sie sind Narzisten und Wichtigtuer und sind menschlich mit Ihren Aufgaben völlig überfordert.

      Sie präsentieren sich jetzt als Unschuldslämmer – Sie sind aber kein Haar besser als Herr Thiam.

    • Ich Glaube , wollten Sie einen Witz machen ??? Aber Eher „Scheinheilig . Das ist für U.R. und TT sehr Passend . Ironie Out

      Eine Frage sei mir Erlaubt : Kann mir Jemand Schreiben , was Napoleon einmal Geschrieben hat ? Die Menschen haben für alles Gesetze , jedoch für Tage Diebe
      bis heute Nicht . Wünsche einen Guten Tag

  26. Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine Stormy Daniels und das entsprechende Medienecho. Kann mir vorstellen, sein alter Kumpel Bouèe, mit dem er ja nie näher zusammen war, wird die schon auftreiben.

    Man stelle sich vor, wie die Mitarbeiter auf diese Lame Duck reagieren, wenn es echte Führung braucht und der Tag ist nicht weit.

    Diese Geschichte ist erst mit einem großen Knall zu Ende.

  27. Undear Mr. Tidjane Cheick Thiam

    You can shine your shoes and wear a suit
    You can comb your hair and look quite cute
    You can hide your face behind a smile
    One thing you can’t hide
    Is when you’re crippled inside

    You can wear a mask and paint your face
    You can call yourself the human race
    You can wear a collar and a tie
    One thing you can’t hide
    Is when you’re crippled inside

    You can go to church and sing a hymn
    You can live a lie until you die
    One thing you can’t hide
    Is when you’re crippled inside

  28. Immerhin hat der Gute schon fast 3’000 Follower – vielleicht kann er er es ja mit einer Karriere als Influencer versuchen, sollte es bei der CS nicht mehr so klappen : D

  29. Wenn ich wissen will, welches Verhältnis ein Mann zu Frauen hat, dann dient mir jeweils die Ehefrau als gute Referenz.

    Thiam hat eine Powerfrau geheiratet.

  30. In an der Ivory Coast oder generell auf diesem Kontinent läuft vieles ein wenig anders als in Bünzli Switzerland. Und manchmal kann man seine ursprünglichen Instinkte auch und Handlungen nicht verleugnen.

  31. „Freedom of speach and expression“, gilt halt nur für diejenigen, die Macht haben. Die Anderen wurden schon früher, wenn nicht eingesperrt, dann doch entlassen und ggf. ausser Landes geschafft, wie auch Karl Marx. Viel hat sich da nicht verändert. Zur Aussage „freier Medien“ ist Thiam entweder ein Zyniker, naiv oder farbenblind. Bei seiner Ausbildung und der Tatsache einer Mitgliedschaft bei einem Geheimbund, bleibt allerdings nur die erste Variante glaubwürdig. Andernfalls kann sich Hr. Thiam mit Noam Chomsky weiterbilden. Manufacturing Consent: Thought Control in a Democratic Society – Noam Chomsky https://www.youtube.com/watch?v=kusAX4Th4N8

  32. „Thiam habe vom Chef von de Sanctis, Iqbal Khan, verlangt, er solle „schmutziges Material“ gegen den Kritiker sammeln, schrieb die NZZ am Sonntag. Khan habe sich geweigert, worauf es zum Bruch mit Thiam gekommen sei. Dies sei der wahre Grund fürs Zerwürfnis.“

    Für mich stellt sich die Frage, ob Tidjane Thiam eine Falle für Iqbal Khan legen wollte? Iqbal Kahn war viel gefährlicher für TT als de Sanctis, da erster als möglicher Nachfolger von TT gehandelt wurde. Hätte Khan schmutziges Material gesammelt, hätte ihn TT wohl wegen unethischem Verhalten anschwärzen können. Damit wäre Khans Karriere bei der CS zu Ende gegangen. Khan hat die Falle gesehen und hat sich geweigert. Der Rest ist Geschichte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich TT noch lange halten kann. Rohner müsste ihn eigentlich jetzt schon freistellen, damit die Abklärung ohne den Einfluss von TT durchgeführt werden.

    • Keine Chance für Rohner sich von TT zu trennen. Da gilt „United we stand – divided we fall“. Dieser Spruch steht wohl auch auf der Mappe, die TT für den Fall vorbereitet hat, das UR auf dumme Ideen kommt.

  33. alles Fremdworte für den kleinen Möchtegernekönig, er weis ganz genau dass die CS sein letzter Arbeitgeber in Europa ist, deshalb gilt es auf dem Thron zu sitzen solange es nur geht und jeden Monat die Million zu kassieren.

  34. Thiam, Rohner & Konsorten sind nur die Gladiatoren für das einfache Volk, welche bald geopfert werden!

    „Thiam gehört zu einer Art Geheimloge in Frankreich. Diese heisst Le Siècle und zählt renommierte und teils umstrittene Leute zu ihren Mitgliedern, so Dominique Strauss-Kahn, der über eine behauptete Sex-Affäre stürzte.“

  35. Egal wie sich Thiams Exit Stratgie auskristallisiert – ob per Privat Jet, Helikopter, Limousine, wie Hannibal über die Alpen auf einem Elfanten oder zu Fuss – TT soll seine Bodyguards mitnehmen.

  36. Jetzt wird TT noch frech und vorlaut im Instragramm und streitet wieder alles ab.

    CS war so kreuzdumm und naiv und hat TT in den letzten 3 Jahren ca Sfr 63 Mio überwiesen für seine unterirdisch schlechte Arbeit als Very Low Performer.

    TT ist somit natürlich stur und klammert sich mit aller Kraft an seinen Posten.

    TT ist aber ein Geschenk des Himmels für die Konkurrenz, welche diesen Laden jetzt ausräumen können.

    Kunden brauchen nicht viel Ueberzeugungsarbeit bis keine Ueberzeugungsarbeit zu wechseln.

    Kunden gehen einfach – Good Bye.

    • Mit Goodbye Bankgeheimnis und Hello Minuszinsen & Hello Automatischer Datentransfer* an andere Länder hat TT nicht viel zu tun.

      Der Konkurrenz UBS, welche auch international tätig ist, geht’s nicht viel besser. Wegen der erwarteten neuen Bankenkrise werden Banken weltweit tiefer bewertet.

      TT und UR haben in der Überwachungsaffäre Fehler gemacht, sie sind aber auch keine Magier.

      Die Überwachung der Mitarbeiter sowie die Saläre der GL und des VR bleiben jedoch ein Skandal!

      (*automatische Meldung an ausländische Steuerbehörden)

  37. Bei TT dürfte es sich um einen bösen Scherz der Eliten handel à la „trading places“ mit Eddie Murphy.
    Als ich noch als Junior in der Finanzwirtschaft war, wäre ich sofort entlassen worden, hätte ich einen PEP ins Haus gelassen. Heute wird ein ebensolcher CEO.

  38. TT ist Miglied der „Group of Thirty“, einer privaten Finanzlobby-Organisation, 1978 gegründet von der Rockefeller-Stiftung. Weitere bekannte Mitglieder der „Group of Thirty“: Mario Draghi, Ben Bernanke, Philipp Hildebrand, Axel Weber etc. Nachzulesen auf Wikipedia.

  39. Seine Reichweite mit rund 1’800 Followern, wer das auch immer sein mag, ist ja sehr bescheiden. Wahrscheinlich alle MDs und ein paar Verwandte.

  40. TT ist der Master of Disaster! Spätestens jetzt, er meldet sich via Sozialen Medien, ist der Zug abgefahren. Jeder, aber wirklich jeder Medienberater würde dieses Vorgehen in keiner Weise vorschlagen….

  41. Zeit für Veränderungen bei den Grossbanken. Die Verantwortlichen haben keine Strategie, oder besser hatten nie ein. Beispiele gibt es auf allen Führungsstufen. Eines ist aber immer gleich. Die eigene Wahrnehmung unterscheidet sich gewaltig von der Realität.

    Sogar die Bankenvertreter sind sich einig.

    Quote: Das grossspurige Gebaren der Jahr für Jahr Millionen an Salär und Boni kassierenden Manager kontrastiere die offensichtlichen strategischen Probleme der beiden grössten Schweizer Banken und die Unfähigkeit, die Geschäftsmodelle anzupassen.

  42. Die Kataris sind natuerlich auch nicht allzu feinfuehlig, wenns ums weibliche Geschlecht geht. Was halt zuviel Geld so alles anrichtet mit dermassen Leuten.

  43. FINMA: Sie machen sich als „Regulator“ endgültig lächerlich, wenn Sie nicht eingreifen, oder machen Sie das nur bei kleinen Banken? „Gewähr für einwandfreie Geschäftsführung“ noch gegeben? Im Ernst?

    • Wieso „endgültig“? Dass die FINMA die Grossen schützt und die Kleinen dran nimmt ist schon lange bekannt.

  44. TT – you messed it up! Do us all a favor and leave asap. This country does not wish to have leaders like the people of the United States of America.

  45. Ein Problem scheint mir zu sein, dass es keine wirklich guten Leute gibt, die sich für den Führungsjob bei der CS interessieren und TT ersetzen könnten, wegen zu hoher Kosten und mangelnder Wachstumsperspektiven im traditionellen Bankensektor.

    Niemand Vernünftiges führt gerne ein schwankendes Schiff mit Altlasten, ausser er will für sich selbst noch so viel daraus herausholen, wie er kann. Gefragt wäre jemand, der praktisch bei Null anfängt und mit dem Namen Credit Suisse eine komplett neuartige Internet-Bank mit niedrigen Kosten und gutem Service erschafft.

    • Die wirklich guten wären viel zu günstig und braächten das gesamte Konstrukt der Abzocker zu Fall.

    • ich wüsste da den einen oder die andere bankerin die den laden schmeissen könnte, immer vorausgesetzt da wird vorher tüchtig ausgemistet. alle kader raus.. der laden ist total verseucht, oder einfach verkaufen, dass wäre die andere variante

  46. Moral und Ethik ist für Leute wie TT vor allem Fassade, die inneren „Werte“ werden durch ganz anderes/andere bestimmt. Aber dieses Verhalten wird in der heutigen Zeit in Form von Positionsdaten des Mobiles, Logs, Archiven, Systemprotokollen, etc. aufgezeichnet und deshalb werden Leute wie er vermehrt straucheln. Jetzt kämpft TT einen verzweifelten Kampf, den er schon lange verloren hat. Und langsam realisiert er, dass der vermeintliche Gewinn durch den Beitritt in diesen exklusiven „Clubs“ bei weitem mehr kostet, als es den Anschein hatte.

  47. Eine Bubengeschichte in sieben Streichen (Wilhelm Busch): „Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich an das Ende sehe!“ … und hoffentlich bald… „Gott sei dank, nun ist’s vorbei, mit der Übeltäterei!“ Auch der Zauberlehrling (Johann Wolfgang von Goethe) wäre passend: „In die Ecke, Besen, Besen, seid’s gewesen!“

  48. …und was mussten wir Maschinenräumler jeweils an E-learnings resp. webbased Trainings punkto Ethik, Reputation, Code of Conduct etc. absolvieren! Jedes Mal mit der Drohung einer allfälligen Entlassung, sollten diese nicht termingenau erledigt werden. Und unsere Hosenscheisser von direkten Vorgesetzten haben peinlich genau kontrolliert… absolute Nullnummern, die im Grossbankdschungel untergehen, Höseler allesamt, in 40 Jahren auf dem selben Sessel nicht eine einzige Entscheidung selber getroffen! Man kann die Charakterkrüppel nur mit Verachtung strafen.

    • Und sie selber haben dies jahrelang mitgemacht? Sehr wahrscheinlich auch ohne jemals sich gegen das System zu stellen. Sind doch alle gleich….diese unfähigen und gegen innen kriecherischen Grossbankangestellten. Aber gegen aussen spielen sie allesamt die grossen Alleskönner. Leider hören aber immer noch zuviele Menschen auf diese unsympathischen Kriecher.

    • absolut einverstanden.
      Aber die E-learnings resp. webbased trainings hast du ja hoffentlich auch zwei- dreimal einfach durchgeklickt, ohne den Mist überhaupt zu lesen, oder?
      Also ich hab die alle so erledigt ;-)))

    • @René Bürgler: ich würde dir ganz gerne eins auf dein Schandmaul hauen, ganz fest! Natürlich konnte ich mich als Maschinenräumler nicht gegen das System stellen. Aber ich konnte mir einen neuen Job – mit 55! – suchen, und hab ihn gefunden. Als sich herausstellte, dass es auch nicht das war, was man mir versprochen hatte, habe ich nochmals einen gesucht – mit 56 – und wieder gefunden! Hoffe, du benötigst nie in deinem Leben diese Kraft. Deine Worte triefen vor Frust und eine Bank kennst du wohl nur aus den Fernsehkrimis. Trotzdem nochmals: ich würde dir gerne eins auf dein Schandmaul hauen, ganz fest. E schöne Dag!

    • @Heinz Buehler: selbstverständlich hab ich alles nur durchgeklickt, hat ja keinen interessiert, einfach so lange bis das System „Test bestanden“ mitgeteilt hat.

    • @René: Interpretiere Ihre Aussage so, dass Sie natürlich nichts von oben vorgegebenes mitmachen, sich dauernd gegen das System stellen und konsequent Ihren eigenen Weg gehen. Der dann vermutlich als Kanalreiniger oder Schulabwart öfters ins Dunkle führt…

      @Heinz B.: Die hat JEDER (den ich in der kurzen Zeit bei CS kennengelernt hatte) so gemacht – bei dem Gebaren der CS-Spitze hat jeder über die Ethics-WBT’s und Compliance-Online-Tests nur noch müde gelächelt und diese teils auch die Juniors oder Praktikanten delegiert.

      Die CS ist innerlich am Faulennund Dahinsiechen – und ändern wird sich unter TT, UR & Konsorten GAR NICHTS!!!

    • @E-Learning: Es tut mir leid für Dich mit dem was Du erlebt hast. Ich entschuldige mich auch in aller Form für meine Worte Dir gegenüber. Leider habe ich ähnliches wie Du erfahren…und dies eben in der CS.
      @Ronald Eamus: Schulabwart oder Kanalreiniger sind ehrenwerte Berufe. Ich finde Ihre Aussage beleidigend gegenüber diesen Berufsgattungen. Arbeiten Sie bei einer Grossbank? Dies würde meine obige Aussage untermauern.

    • @Rene B.:
      Sie sollten mehr lesen und weniger interpretieren, das scheint definitiv nicht Ihre Stärke.
      Wo bitte schön sage ich auch nur mit einer Silbe, dass die beiden Berufe nicht ehrenwert seien? Sie werden aber kaum leugnen, dass ein Kanalreiniger oder ein Schulabwart öfters im Dunkeln (-> Kanäle, Turnhallengarderoben, Technikräume, etc) unterwegs sind, oder?
      Ihre anhaltende, billige und pauschale Abwertung aller (Gross-)Bankangestellten hingegen zeigt ganz deutlich, wo Sie charakterlich zu verorten sind. Da wären wir dann wieder beim Kanalarbeiter, aber nur im Sinne von: was er täglich riechen muss!
      In diesem Sinne: Danke für’s Eigentor!

  49. Es ist sehr gut, dass der Hintergrund von Thiam offengelegt wird. Er lässt andere beschatten und stiftet zu Intrigen an.Zudem gehört er einer fragwürdigen franz. Geheimloge an. Wie kann ein solcher Typ CEO der CS sein. Es ist zu hoffen, dass auch die Finma Untersuchung ihn endlich dorthin befördert, wo er hingehört.

  50. Wenn man einem Hund auf den Schwanz tritt, dann bellt er. Nun bellt TT auf Instagram.

    Jede andere Bank hätte sich längst von einer solchen Person verabschiedet. Nicht die CREDIT SUISSE. Sie hält an TT fest und merkt nicht, dass der immense Reputationschaden täglich noch grösser wird. Und dies erst noch auf internationaler Ebene.

    Integrität. Ehrlichkeit. Ehre. VerantWORTungsbewustsein. Rechtschaffenheit. Transparenz. Bescheidenheit – alles Werte, die bei CREDIT SUISSE im Top Management fehlen.

    Schade und eine Schande für die Schweiz und den Finanzplatz Schweiz. Traurig, dass die CREDIT SUISSE-Mitarbeitenden der Basis dies so lange miterleben müssen.

    Das nächste Kapitel zu TT und UR folgt bald.

    • Bescheidenheit? Passt nie und nimmer zu Angestellten einer Bank, natürlich erst ab einer gewissen Hierarchie.

  51. Es ist mir vollkommen schleierhaft, warum die Aktionäre (ausser den beiden muslimischen Grossaktionären) noch immer untätig bleiben in der Causa Thiam… Offenbar ist es den Aktionären egal, wer ihre Firma führt…

    • Das Problem sind die beiden von Ihnen genannten Mehrheitsaktionäre aus Nahost, welche TT ungeachtet aller Verfehlungen, Versäumnisse und Inkompetenzen den Rücken stärken. Diese halten so grosse Aktienpakete, dass die übrigen Aktionäre selbst in konzertierten Aktionen keine Chance haben. Dies macht auch sehr deutlich, dass der Name Credit Suisse keine Berechtigung mehr hat. Das Suisse sollte man per Gesetz aus den Namen streichen lassen – es ruiniert den allgemeinen Ruf der Schweiz.

  52. Schmutziges Material – das ist ganz klar wie TT operiert, der hat ja sogar mal behauptet das er unwahre Geschichten streut um herauszufinden wer loyal ist… und jetzt sein Auftritt auf instagram ist ja lächerlich…. will er mit dieser Aktion die Öffentlichkeit auf Ihre Loyalität testen?? LOL

    So eine Person sollte niemals CEO sein… misstrauen, Ungunst und Furcht sind seine leadership skills… so jemand sollte niemals einen fit und proper test der FINMA bestehen…

    Das problem wird aber sein, dass man nichts beweisen kann da er sicherlich alle seine Spuren verwischt… und niemand sich getraut Rückgrat zu zeigen… diejenigen die es tuen werden bedroht, eingeschüchtert, observiert und weiss Gott noch was alles…

    Entweder die FINMA oder der VRP sollten da was machen aber beide haben in der Vergangenheit versagt….

    • Mehr Schlagzeilen als jeder andere CEO in der CH!

      Zwar zu 99% negative, aber hey – who cares?

  53. Sollte all das oben Gesagte stimmen, dann kann man der CS (resp. den Grossaktionären) nur raten sich schleunigst von Thiam und Rohner zu trennen! Die CS verliert immer mehr an Glaubwürdigkeit.

    • @peperoni: Das ist doch den Grossaktionären aus den Emiraten egal. Hauptsache die Verzinsung ihrer Anleihen kommt pünktlich, sowie eine Dividende. Und die PKs und anderen Insitutionellen haben keine Eier, sich endlich einmal zu formieren.

  54. Das wird ja immer schlimmer. Anscheinend bestreiten ohne Ende, fragwürdiger Umgang mit Frauen. Was kommt sonst noch ans Tageslicht?

  55. Was ist denn jetzt die Wahrheit?

    Das Benehmen gegenüber Frauen wird wohl kaum zum Tod eines ehemaligen Polizisten geführt haben!

    • @Klaus Marte

      Die Wahrheit? Das dauert. Das die Wahrheit sich nicht aufhalten lässt ist nicht mehr zu vermeiden, ja möglicherweise von der Macht gewollt. Wäre es nicht gewollt, hätte man längst die Reissleine ziehen können. Die viel wichtigere Frage ist: soll/kann man die CS oder die UBS „retten“? Vor jeder Bewertung steht allerdings die Frage nach verlässlichen Fakten, welche ist die geeignete Grundlage, um die Vorgänge und Sachlage zu bewerten???. Bilanz? Geschäftsberischt? FINMA? Medien?…
      herzlich

  56. Es wäre doch langsam aber sicher an der Zeit, dass sämtliche CS-Mitarbeiter die Arbeit niederlegen. Wer ist den da noch stolz für eine solche Führung und für den Namen CS zu arbeiten?! Boykott bis der Führungswechsel statt findet.

    Los, traut auch werte CS-Mitarbeiter.

  57. Verstehe ich das richtig? Droht Thiam damit, dass er uns fortan täglich tot-tweeten will, weil neue Tatsachen über sein Verhalten an den Tag kommen?

    Diese Drohung ist Nötigung pur!

    • Wem wohl hat der dies denn abgeguckt??? Damit passt er doch zumindest wörtlich in die „MeToo“-Bewegung 🙂

  58. LH sie haben völlig recht Thiam und Bouee stecken doch unter eine Decke. Mögliche Klage von Bouee gegen CS richtet sich an den VRP Rohner. Diese intrigerei gegen den einzigen der Thiam stopen kann ist ja wohl offensichtlich! Rohner und der VR müssen reagieren und zwar sofort!!! Es ist schon zu viel passiert!! Thiam ist mit allen Wassern gewaschen und ist eine Gefahr für die CS und die Finanzstabilität der Schweiz!!! Out aber schnell!!

    Ein Ruf an Herrn Rohner – sie müssen 2021 so oder so gehen… Machen sie das einzig richtige und nehmen einen stop loss!!!

    PS: Gottstein Interview in der Sonntagszeitung zeigt doch ganz klar auf dass gewisse Exponenten der GL sich für unantastbar halten. So viel ich weiss ist bekannt dass Gottstein sich auch nicht im Griff hat…

  59. cs ceo thiam ist aus sicht von uns cs angestellten ein bluffer, ein prahlhans. er hält sich für unwiderstehlich ist streitsüchtig, ist etwa gleich eitel wie vrp urs rohner.

    thiam der ego. einfach nur weg mit diesem unerfolgreichen „cheap trick“!

    • Mich auch nicht und lässt sich jeden Monat mehr als 1 Million überweisen. Eine absolute Unverfrorenheit.

  60. Ein Intrigensumpf sondergleichen, in unseren Breitengraden absolut unüblich und untolerierbar. Sofort ausmisten! Aber eben, wenn’s ganz oben so läuft, gibt es keine Instanz, die einschreitet. Und so werden südliche Praktiken salonfähig und akzeptiert. Jene, die sich dagegen auflehnen, lernen fliegen. Und dann geht’s langsam aber sicher den Bach runter. Hier kommen mir die libanesischen Clans in der BRD in den Sinn. Schlimm, schlimm.

    • @CS Insider

      Danke für Ihre Schilderung. Eine Art Raubtier. Sollte eigentlich jeder der ein bisschen kritisch und noch über ein bisschen Intuition verfügt sehen können. Hier laufen natürlich auch Systemkritiker auf Hochtouren, die Unsinn verbreiten.
      herzlich…

    • @Der Rückenbauer

      „Und so werden südliche Praktiken salonfähig und akzeptiert.“

      Glauben Sie, dass es in der Schweiz eine ernsthafte Bekämpfung und Verfolgung gravierender, systematischer, institutionalisierter und „strafbarer“
      Verletzungen durch das Establishement, stattfindet?. Schauen Sie sich die wettbewerbspolitischen Rahmenbedingungen und Strukturen der Wirtschaft (Versicherungen, Banken, Finanzdienstleister, Aufsichtsorgane, Steuerverwaltung, Altersvorsorge, Immobiliensystem gekoppelt an Vorsorge, Steuern und Banken; Prüfungsgesellschaften usw.) an….alles LEGAL und LEGITIM innerhalb des Systems! Die libanesischen Clans in BRD? Unterhaltung für Masse….
      Herzlich…

    • @Kurt: Immer alle gegen Trump. Er ist wenigstens der einzige westliche Präsident/Regierungs-Chef, welcher den Chinesen mit ihren IP-Verletzungen und Copy-Cat-Businesses einmal den Tarif durchgibt. In Westeuropa und der EU regieren duch nur rückgratlose Waschlappen und Ja-Sager.

  61. TT is Switzerland’s big hypocrite. The same person, who offsite, in front of over 100 MD’s when asked about culture and values leaks false information in order to test his soldiers. Get rid of this person!

  62. Das Problem in den Führungsetagen allgemein und im Banking im Speziellen ist, dass es Leute anzieht, die im medizinischen Sinne nicht gesund sind. Vordergründig erfolgreich, können sie etwas in den Unternehmen bewegen, aber zu unglaublichen Kosten an Kollateralschäden.

    Es wird geschätzt, dass im Management der Anteil von Psychopathen 6x so hoch ist wie in der Durchschnittsbevölkerung, wo er wohl bei 1 – 2 % liegt. Wenn wir den Anteil der Narzisten (durchschnittlich etwa 5 %) ebenfalls „management korrigieren“, würden wir bei 30% zu liegen kommen. Zusammen mit den 10% Psychopathen lägen wir dann bei 40% schweren Persönlichkeitsstörungen im Management.

    Ich denke und hoffe, dass wir noch die Zeiten erleben werden, wenn zu einer Beförderung/Einstellung eines Directors ab Middle Management gehört, dass ein PET Scan des Gehirns mitgeliefert wird das belegt, dass keine Psychopathie vorliegt.

    Bis dahin gilt im übertragenen Sinn: You live by the sword, you die by the sword.

    • Manchmal meine ich der Anteil der Psychos ist noch höher. Dann jedoch stehe ich wieder einer geballten, aber lauten Inkompetenz gegenüber. Meist angelsächsischer oder indischer Abstammung.

      In der Industrie werden solche Figuren natürlich, via Leistung und Ergebnisse aussortiert.

    • „PET Scan“

      Funktioniert das überhaupt?

      Und warum nur im Management?

      Also wenn ich die Anzahl Personen – vorwiegend Männer -, die immer Recht habe, zusammenzähle, komme ich auf über 100%!

      🙂

  63. Auftrag zum Sammeln von schmutzigem Material – das erinnert an die Trump/Biden-Affäre in der Ukraine, welche bekanntlich Auslöser des laufenden Impeachment-Verfahrens gegen Trump ist. Wann zieht die CS mit?

  64. Das überrascht niemand!

    Ja, ja. CS unterstützt Diversity aber der Führer (!!!) agiert im Hindergrund anders. Zu typisch.

  65. Den Typen im VR die Entschädigungen streichen und alle auf die Strasse stellen. Deren Aufgabenkatalog wurden vernachlässigt und die Aufsicht gröblichst verletzt. Bereits vor Jahren hätte ein Blinder, „Staubdummer“, erkannt, dass es der CEO sachlich nicht bringt und sein Verhalten gegen den üblichen Kodex sich richtet. Wenn man jetzt noch Hintergrundinformationen überprüft hätte, dann wäre die Entscheidung glasklar auf der Hand gelegen. CS und der Bankenplatz Schweiz hätte sich eine weitere – vermeidbare – Blösse erspart. Auch wäre es ein Signal gewesen, dass ein CEO in der Schweiz keinen Freibrief in der Hand hat und er sehr wohl in Pflicht genommen wird!

  66. Am Ende wird es genau so rauskommen, wie es mir meine Lebenserfahrung bei solchen Typen sagt: Keine Moral, bestreiten bis die Wahrheit trotzdem rauskommt, nur an sich denken. Und immer: kann nichts dafür, war nicht dabei, es war dunkel…. Das Problem ist die oberste Führung der cs, welche solche Filous anzieht, und die Integren, sie machen einen grossen Bogen.

    • Ich wusste nicht, dass Thiam obendrauf noch ein Frauenheld sein soll. Und Sektenmitglied. Tolles Image, echt! Es hat bestimmt noch mehr! Hoffentlich redet bald Bouee.

    • Dieses Theater lässt sich doch nur wie folgt erklären:

      1. TT war far nicht der Kandidat UR’s sondern wurde ihm aufs Auge gedrückt.

      2. TT’s autrag ist es nicht Shareholder value zu generieren sondern eben sonst was. Was genau kann nur er beantworten. Oder diejenigen, die ihn dem UR aufs Auge gedrückt haben.

  67. Thiam gehört endgültig weg, jeder Tag ist einer zu viel. Trump hoffe ich auch bald, vom Charakter sind sie ja ähnlich.

    • Thiam ja, von Trump haben sie null Ahnung und plappern den Massenmedien nach, einfach einfältig

  68. Es wäre ja nicht die erste Freundschaft, dessen Zerwürfnis eine Ibiza-Connection hat… Österreich lässt grüssen.

    Wer mit Eiskrallen Schuhe beim WEF in Davos in seiner Suite über den Parkett läuft und einen Schaden von CHF 70‘000 anrichtet, dem fehlt auch das notwendige Gespür, wann sein Abgang ansteht. Höchste Zeit, dass der VR ihm das klar macht und er einen Abgang mit Ursli unter dem Arm vorbereitet, von mir aus das letzte mal mit dem Firmenjet!!!

  69. Jetzt ist es klar: Zero tolerance gegenüber von Abweichlern, kombiniert mit Überwachung und Geheimaktionen um belastendes Material zu suchen. Wer das liebt kann grosse Karriere machen.

  70. Im Westen nichts Neues – im Osten würde man über „good corporate governance“ weltweit zu Bedenken auffordern und die grossen 4 zu installieren versuchen, dann kann nichts mehr schief gehen.

    • He does not need to leave Switzerland or Europe. You want him to step down from his role.

    • Mr Thiam

      JUST GO

      Take your clan with you and never show up again

      Thank you

    • T. Thiam, I. Khan und C. de Sanctis – hier ist keiner besser als der andere.

      Sie sind alle 3 arrogant, selbstverliebt und völlig aufgeblasen.

      Es sind ungute Menschen, welche mit Ihrer wichtigen Führungsaufgabe völlig überfordert sind.

      Sie stellen alle 3 eine Sorte Grossbankmanager dar, welche wir in der Schweiz definitiv nicht mehr wollen und nicht mehr akzeptieren.

      Diese ausländischen Söldner Manager sollen zurück in Ihre Heimatländer – sie sind in der Schweiz nicht mehr erwünscht.

      Bei IK haben wir eine Doppelbürgerschaft Schweiz und Pakistan – dann zurück nach Pakistan.

  71. Jeder Tag wo TT im Amt bleibt ist ein Geschenk fuer die Konkurrenz.

    Man kann spielend CS uebernehmen – niemand will mehr mit dieser CS arbeiten.

    Man muss sich nur noch schämen fuer diese CS.

    • Für die Konkurrenz ist TT & seine beschränkte, selbstgefällige und arrogante Mannschaft ein Geschenk des Himmels.

      Herzlichen Dank Herr T. Thiam fuer Ihre Sturheit! Konkurrenz dankt Ihnen!

      Kunden verlassen von selber gerne und rasch diese unselige Bank.

      Immer mehr wollen nichts mehr mit dieser CS zu tun haben.

      Kunden und Mitarbeiter verlassen die CS, wo sie können. Jeder muss sich schämen oder fremdschämen.

      So etwas gab es wohl noch nie auf dem Finanzplatz Schweiz.

    • Übernehmen? So eine Unternehmenskultur, die letzten Endes ja von Leuten getragen wird? Und alle Schwachpunkte in Systemen, Prozessen, Abläufe, Risikoportfolien, etc. welche aus Vorleben falscher Werten resultieren. Bin mir nicht sicher, ob ein positiver NAV verbleibt, wenn die Kosten für den Restrukturierungsbedarf abdiskontiert werden.

    • Was muss eigentlich noch passieren bis man Herrn T. Thiam und seiner Entourage in der 1. und 2. Führungsebene den Stecker rauszieht?

      Worauf wartet die Finma?

      Eine ordentliche Geschäftsführung ist bei CS nicht mehr gewährleistet.

      Die Schweizer Steuerzahler sind nicht bereit diese Bank zu retten. CS hat jeglichen Goodwill in der Schweiz leichtfertig verspielt.

      Die Reputation ist massiv angeschlagen und erfordert Sofortmassnahmen vom Regulator. VR und Aktionäre werden nichts machen und zuschauen bis es zu spät ist.