Was wusste Rohner?

CS-Präsident habe früh von Beschattung gewusst – „Freund“ Homburger hilft – Topmann de Sanctis stürzte über Thiams Zorn.

Die Krise der Credit Suisse bleibt, solange keiner der offiziellen Version glaubt. Die lautet: Niemand wusste von der Beschattung mit Einschüchterung von Iqbal Khan ausser 2 Subalternen.

Damit ketten sich CS-Präsident Urs Rohner und CS-CEO Tidjane Thiam aneinander. Keiner kann ohne den anderen im Amt überleben.

Das lähmt die ganze Bank. Sie durchlebt ihre schwerste Führungskrise. Statt vorwärtsmachen zu können mit guter Beratung und neuen Services halten 47’000 Mitarbeiter den Atem an.

Und fragen sich: Was kommt als Nächstes?

Der Ball liegt bei den Behörden. Die Finanzmarktaufsicht Finma hat ein Verfahren eröffnet. Von ihr droht dem Duo Speziale an der Spitze der CS wenig.

Die Finma köpft – wenn überhaupt – nur Kleine.

Anders die Zürcher Staatsanwaltschaft. Die hat ihr Verfahren laut Tages-Anzeiger und NZZ vor knapp 2 Wochen auf weitere CS-Mitarbeiter ausgeweitet.

Die Strafbehörde will genau wissen, was es mit der Bedrohung und Einschüchterung von Iqbal Khan, dem Ex-CS-Topshot, der fliegend zur UBS wechseln konnte, auf sich hat.

Es handelt sich um Offizialdelikte.

Zwei Leute könnten auspacken. Der Eine, der externe Sicherheitsmann und Auftragsvermittler, lebt nicht mehr. Er hat sich das Leben genommen.

Der Andere, der CS-Sicherheitschef, der den Auftrag dem Externen erteilt hat, muss noch 10 Jahre arbeiten. Er will vermutlich eine hohe Abfindungssumme.

Es wäre eine Art Schweigegeld.

Der Dritte und Letzte, der Thiam und Rohner noch gefährlich werden könnte, wird kaum etwas sagen. Es handelt sich um Pierre-Olivier Bouée, Thiams Langzeit-Weggefährte.

Bouée darf weiter im Six-VR sitzen und erhält wohl vorteilhafte Abgangsbedingungen. Zudem kann Thiam für seinen Freund neue Mandate organisieren.

Ein Kartell des Schweigens. Zusammengehalten von Homburger.

Die Anwälte der bekannten Kanzlei haben dem CS-Führungsduo einen Blanko-Check geliefert. Keiner der Zwei wusste etwas.

Homburger ist nah bei der CS. Der Sohn von Thiam machte bei der Kanzlei ein Praktikum, Rohner und weitere CS-Chefs nutzen regelmässig die Dienste der Anwälte.

CS-Chefjurist Romeo Cerutti war dort Partner, bevor er ins Banking wechselte.

Rohner, Thiam, Cerutti, Homburger: eine gerade Linie, die hilft, alles unter dem Deckel zu behalten.

Und wenn keiner auspackt, dann kommen auch die Behörden nicht weiter. Der Skandal bleibt unter dem Teppich.

Für die CS eine Tragödie. Sie hat ein Spitzen-Gespann, das sein Vertrauen verspielt hat.

Es geht um die Art der Führung. Kurz: Wie leben wir unsere Werte? Und zwar in der Realität, nicht auf Hochglanz-Papier.

CEO Thiam spricht dort gern von Vielfalt und Teamwork. Im harten Alltag wittert er hinter jeder Ecke einen Angriff auf seine Stellung.

Der Fall von Claudio de Sanctis, der heute ein hoher Kadermann der Deutsche Bank ist, spricht Bände.

De Sanctis soll gegenüber Kollegen das Verhalten des CEOs kritisiert haben. Als Thiam davon erfahren habe, soll er Iqbal Khan gezwungen haben, seinen Unterstellten de Sanctis zu feuern.

Stimmt das, wirft dies ein grelles Licht auf Thiams Führungsstil und Machtgehabe.

Der oberste operative Boss der CS versuchte von Beginn der Affäre um Khan an den Eindruck zu erwecken, es handle sich um eine „Privatsache“ zweier rivalisierender Topmanager.

In Tat und Wahrheit ertrug es Thiam nicht, dass Khan intern ankam und gute Resultate erzielte.

Thiam wollte Khan loshaben – er stilisierte dafür den Nachbarschafts-Streit um Bäume und eine getrübte Aussicht auf den Zürichsee zum Machtkampf hoch.

Den Nebenschauplatz zum Hauptfeld machen: so Thiams Strategie. Er hört auch jetzt, da scheinbar alles gesagt worden ist, damit nicht auf, wie jüngste Berichte in den Medien zeigen.

Urs Rohner, der oberste Kapitän der Bank, der Hüter der Escher-Kreditanstalt, lässt seinen CEO damit durchkommen.

Laut CS-Quellen sei Rohner von der Beschattung Khans frühzeitig im Bild gewesen. Die von Rohner mandatierten Homburger-Anwälte sehen das anders: Der Präsident habe nichts gewusst.

Mit dem Gutachten in der Tasche will Rohner auf seinem Stuhl bleiben – bis 2021, wenn seine Zeit um ist. Weil dies sein grosses Ziel ist, lässt der Präsident der CS seinen CEO an den Machthebeln.

Die Verlierer sind die Bank, ihre Mitarbeiter, die Schweiz.

Sie trauen dem Offiziellen nicht. Daran vermögen „bestellte“ Gutachten nichts ändern. Das Misstrauen frisst sich mit jedem Tag tiefer ins Unternehmen hinein. Das ist die wahre Tragödie.

Kommentare

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  1. Irgendwelche Subalterne veranlassen eine Überwachung?

    Davon kann man nicht einmal einen Häfelischüler überzeugen.

    Für wie dumm hält die CS und deren Rechtsanwälte die Menschheit?

    Ganz schön abgehoben, diese Clique!

  2. Sorry, han würkli kei Ahnig vo dere Sach. Wo das passiert isch, bini i de Wöschchuchi gsi und han Javel benutzt für die paar hartnäckigere Fläcke!

  3. Zum Glück gibt es IP, sonst würde sich Rohner einmal mehr davonstehlen, als ob nichts gewesen wäre. Wie üblich spielt er auf Zeit.

    Das Fehlverhalten von Individuen an der CS Spitze hat einen Menschen das Leben gekostet.

    Die Totenwache erinnert hier solange an das begangene Unrecht, bis Recht und Ordnung wieder hergestellt sind.

  4. Es ist eine Absolute Dummheit diesen CEO noch zu beschäftigen. Wenn Rohner nicht sofort handelt, werden die Kunden die CS verlassen.

  5. Die Advokaten haben gefunden den Beweis
    die Weste ist, wie zu erwarten, weiss
    Gepriesen sei die Jurisprudenz
    Sie weisst uns den Weg zur richtigen Tendenz
    Derweil die CS erlebt ein Mediendebakel
    Den braven Bürger wundert das Spektakel
    Das Publikum wünschte die Saläre wären etwas flacher
    Und diese Firma hätte keinen amerikanischen Bewacher
    Gutes und akzeptables Verhalten sind ein Muss
    Der Aktienkurs ist seid Jahren kein Genuss
    Durch solche Affären wird die Zukunftsfähigkeit verloren,
    Was sagen dazu die Auslandsinvestoren ?
    Der Touch von Swissness hat zu leiden
    Wegen des peinlichen Privattanz dieser Beiden

  6. Rohner, zeig endlich, endlich ein kleines Bisschen Anstand! Entlasse den Thiam und seine Crew und nimm dann selbst den Hut. Wenn du schlau bist, dann machst du das! Denn andernfalls wirst du entlassen, aber der Thiam bleibt!

  7. Wiederhole : Thiam hat keine Ausbildung als Bankier, Totalversagen von FINMA, FCA etc, schläft die Aufsicht in CH,GB??

  8. Ist ja alles OK. Verfolgen sie die Bankster bis zum finalen Ende. Aber ich bitte sie eine zweite Plattform zu eröffnen um der ganzen behördenmässigen Abzocke eine Medium zu verschaffen. Ich weis, es ist schwierig in den Behörden Informanten zu finden. Bringen sie die Steine einfach mal ins rollen. Es werden sich Abgründe auftun, da sind die Banken heute Waisenknaben.

  9. Urs Rohner und Tidjane Thiam, keiner kann ohne dem anderen im Amt bleiben!
    Warum schickt man nicht beide zusammen in die Wüste?

  10. Well… Iqbal has charisma. TT does not. Iqbal looks good. TT does not. Iqbal is liked. TT is not. ‚Nuff to make a pathetic ego boil.

  11. 2 Billion in loans to Mozambique , former Credit Suisse Banker hid 45 Million Dollars in Bribes . Rohner hat alles unter Kontrole .

    • Oh, but they did it for love! As Andrew Pearse testified yesterday, an office romance, one thing led to another and then, of course, you need 45 million to get divorced and pursue the affair.

  12. Es ist sehr interessant zu lesen, wie jeder oder fast jeder bei TT „schießt“: ein farbige Afrikaner und Franzose nach Adoption, was schlimmer kann es in der Schweiz sein?
    Während jeder vergisst, dass, wenn IK still war, wie es das ungeschriebene Protokoll des Bankgeheimnisses verlangt, nichts passiertwäre…..dann suchen Sie anderswo nach der Wahrheit!
    In amerikanischen Studien über die Effizienz der Justiz wurde festgestellt, dass die Richter, obwohl sie gut und experte sind, die Afro – Amerikanisch Angeklagten härter verurteilen und im Durchschnitt schwerere Strafen erhalten als die entsprechenden weißen Amerikaner. Dies wird durch den Einsatz einfacher Algorithmen umgesetzt: Wann kommen sie in Europa und der Schweiz an?
    Diese hinreichende Haltung wird unter anderem als „Idiotenvorurteil“ bezeichnet……..
    Das blasse Gesicht eure Freundes.

    • Rassistische Idioten gibt es überall, aber denken Sie im Ernst, dass ein Pakistani gegenüber einem Afrikaner einen Sympathiebonus hat?

  13. Warum gibt es kein Gesetzt welches besagt, dass wenn die hälfte aller Mitarbeiter Abstimmen und zum Entschluss kommen, dass ein Chef nicht mehr zu tragen ist, dass man diesen per sofort absetzten kann.
    Es wird Zeit dass das Volk zu Wort kommt.

    • Es müsste einfach jeder Aktionär nur eine Stimme haben, egal, Wieviel Aktien der institutionelle Kollege für den buddy via Fonds, PK, oder Versicherung, verwaltet-

  14. “ Wie leben wir unsere Werte? “

    Aha, hier werden Werte gelebt? Welche denn?
    Die des schweizer Volkes oder andere?

    „Das Misstrauen frisst sich mit jedem Tag tiefer ins Unternehmen hinein. Das ist die wahre Tragödie.“

  15. Ob ein VR-Präsident von so einer Aktion Kenntnis hat, man ihn also vorgängig informiert, kann bezweifelt werden. Man kann es auch nicht ausschliessen. meiner Meinung nach hat jedoch der CEO Thiam davon gewusst. ich kann mir nicht vorstellen, dass Unterstellte es wagen, einen ehemaligen Topshot und Zögling des Chefs eigenmächtig beschatten zu lassen. Das wäre beinahe Kompetenzanmassung. Ob wir es je erfahren? Der CS sind jetzt einige ruhige Monate zu wünschen, mindestens, und eventuell ein steigender Aktienkurs! Wenn nicht, dann müssen die Aktionäre handeln, z.B. an der GV 2020.

  16. UR & TT sind keine wahren Männer, denn echte Männer haben Eier. Richtige Männer würden ihre Fehler eingestehen und Platz für die nächsten machen. Jetzt weiss ich warum die CS LGBT Produkte pusht.
    Clowns erwarte ich im Zirkus aber nicht von einer Schweizer Bank. Vielleicht kann der Zirkus Knie diese Beiden ins Programm aufnehmen. Da haben wir bestimmt viel zu lachen da der Eine eine demente Pantomime spielt und der Andere einen rachesüchtigen Prinz.

  17. Omertà im Business, Omertà in den Qualitätsmedien, Omertà in der Aufsicht, Omertà in der Politik, Omertà in der Justiz, Omertà im Chungeliverein etc. etc. etc.

    PS: Und wir loben (schimpfen?) uns die beste Demokratie der Welt zu sein! …. Welch eine Fehleinschätzung!

  18. Wenn Rohner von der Ueberwachung gewusst hat, ist er komplett unglaubwürdig und muss gehen. Philipp Hildebrand, get ready !

    Die Schlüsselperson im Strafverfahren ist der ehemalige Sicherheitschef. Kein Schweigegeld kann so hoch sein, dass er einen Meineid begeht. Für Thiam ist die Sache noch lange nicht ausgestanden.

  19. Ehrlich gesagt, wieso sollten ein VR-Präsident oder ein CEO solche Sachen wissen? Also wäre ich an ihrer Stelle, würde ich am ersten Tag dafür sorgen, dass ich notwendige aber unschöne Sachen nie zu hören bekomme. Hier sind viele verbitterte Stimmen unter den Leserkommentaren. Die Frage ist auch, ob so eine Beschattung wirklich so unschön ist? Ich denke: kommt drauf an. Die CS oder einzelne ihrer Exponenten werden ihre Gründe gehabt haben. Die kurze Karenzfrist nach Kündigung von 3 Monaten spricht dafür, dass Khan irgend etwas in der Hand hat/te gegen die Bank oder Personen. Oder man hat versucht, ihn bei einer Affäre zu erwischen um ihn damit zu diskreditieren. Das wäre ein wenig unschön, okay. Aber ein Grund um gleich die Führung der Bank auszuwechseln? Ach kommt, seid ein wenig realistischer! Unschön war nur die plumpe Art der Durchführung und dann das Verhalten nach dem Auffliegen. Es war so plump, dass es schon fast wieder gewollt aussieht. Allerdings ist der Reputationsschaden für die involvierte Ueberwachungsfirma so immens, dass ich das nicht für plausibel ansehe. Es sieht weiter auch aus, als hätte die CS etwas gegen den Mittelsmann in der Hand gehabt, nur so macht sein angeblicher Suizid Sinn. Insgesamt gesehen finde ich das endlose Bearbeiten der Geschichte langsam ein wenig spiessig.

  20. @Lukas Hässig – frage mal bei der FINMA und beim CS-VR welche Kenntnisse man bezüglich Drohung und Nötigung sonst habe und welche Massnahmen man getroffen habe.

    Ich zeige dann gerne Fälle auf die u.a. auch von Seiten ausl. Justizbehörden dokumentiert sind bei denen es konkret um Geldwäscherei auf dem Finanzplatz Schweiz ging, da um Drohung und Nötigung zu welcher die FINMA Kenntnisse hatte und dennoch alles unter den Teppich kehrte statt zur Anzeige zu bringen. Soweit Peanuts da die Bank nur Beihilfe zu GWG über rund 4 Mio. leistete…. nur als man bei dort die brisanz erkannte, dass man 2 Mio. „gewaschen“ hat die man als direkt dem deutschen Staat hinterzogene Steuer zuordnen konnte, mussten brisantw Dokumente verschwinden – und da kennt man das Schema Drohung und Nötigung sehr wohl! Auch die FINMA – nur steht diese im Dilemma hat man doch erste Hinweise ignoriert – also muss alles unter den Teppich – geht es doch um die Reputation!

    Jetzt sind wir wieder an der gleichen Stelle: Es gibt zig involvierte denen anscheinend sämtliche Schachzüge recht sind um die eigene Reputation zu schützen – allen voran der CS-VRP Rohner aber auch die FINMA welche die schützende Hand über CS und Rohner hält!

  21. Dieselbe coole Erklärung wie die Saudis im Fall Jamal Khashoggi geliefert haben („rogue agents“). Hochgradig glaubwürdig.

  22. Zum „Freund“ Homburger hilft = Ein weiteres Beispiel:

    Per Email + per EINSCHREIBEN

    Sehr geehrter Herr MLaw Jonas Vetter (EFV)
    Sehr geehrter Herr Dr. iur. Claudio Bazzani (Homburger AG)
    Sehr geehrter Herr Dr. iur. Pierre-Yves Marro (Homburger AG)

    Ich habe im Moment Kontakt zu grossen US-Anwalts-Kanzleien und zu Prozess-Finanzierern in den USA. Auf deren Wunsch habe ich eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse erstellt (Beilage). Gratis lasse ich mich von Euch nicht abspeisen ! Bis jetzt habt nur Ihr verdient mit meinem/unserem „Unglück“.

    Es kann ja nicht sein, dass Schweizer Behörden und Politiker nunmehr seit bald 3x Jahren Euch Schweizer Rechtsanwälte (Vetter & Homburger AG) engagieren und extrem teuer bezahlen, dies auf Kosten unserer Schweizer Verfassung (Abstimmungs-Resultate sind def. rechtsverbindlich) und mit dem Steuersubstrat
    von uns Bürgern & Wählern.

    Die Verjährung haben wir vice-versa in der Schweiz unterbrochen. Darum fordere ich Sie hiermit auf, mit mir asap einen Verhandlungstermin in der Schweiz zu vereinbaren. So wie es unseren Demokratischen Gepflogenheiten entspricht. Ich beisse nicht und ich bin hochgradig flexibel in Verhandlungen. Gerne höre ich von Ihnen.

    Ps. Kopie geht an den Gesamt-Bundesrat, Bundeshaus, CH-3003 Bern + Nationalrat & Ständerat !

    Freundliche Grüsse
    Giuliano S. Wildhaber

    http://www.gsw-global-consult.com = Alle Beweise seit Jahr & Tag online ! Da gibt es nichts mehr zu beschönigen !

  23. Urs Rohner hat wie immer nichts gewusst und nichts gemacht.

    Warum soll er etwas daran ändern? Es funktioniert ja.

  24. Herr Hässig: Wie immer weiter am Ball bleiben und den ganzen Fall restlos aufdecken!

    Wir wollen die Wahrheit wissen.

    Rohner und Thiam müssen weg.

    Aber Achtung: bald wird die CS Strafklagen durch die Kanzlei Homburger gegen den Insideparadeplatz Blog und Herrn Hässig einreichen, weil Rohner und Konsorten in der Klemme sind.

  25. Ich denke, die Aussage, dass sich das Misstrauen intern verstärkt ist nicht richtig, da wir in der Schweiz in dieses Management noch nie Vertrauen hatten. Die Schweiz ist für die nur eine Kuh, die man seit Jahren melkt um die Kohle für sogenannte Growth oder Cost Reduction Cases in die USA zu schieben. Wenn die Kohle mal geschoben wurde hört und sieht man von diesen Cases nichts mehr.

    Wenn man sich das Intranet anschaut, würde man auch nie rausfinden, dass man für eine Bank arbeitet. Da wimmelt es nur von angelsächischem Dünnpfiff wie LGBT und Diversity & Inclusion.

    Von Schweizer Kultur und Werten haben sie keine Ahnung und es interessiert sie auch nicht. Sie fliegen rund um die Welt und besuchen jedes Nest, nur im Uetlihof sieht man sie nie (ausser Roger Federer darf rumgeführt werden natürlich).

    Wir in der Schweiz sind dafür einfach zu bieder, da wir für unsere Kunden einfach nur eine gute Bank sein wollen!

  26. What happened to the old style bankers that one respected and trusted? They are long gone, however these people are bringing down the profession to a new level, why do we keep owning shares in the institutions or even park our cash there?

    There is only one way for us to act, cancel your account look for a bank that is clean ( not easy) and tell others what you did.

  27. Für Thiam muss man à la longue schwarz sehen, keine Frage.

    Das Tröstliche daran? Diese Sorte überbezahlter Spitzenkader, die so heissen, weil sie an der Spitze von Unternehmen stehen, keineswegs aber, weil sie Spitzenleistungen erbrächten, ertragen Statusverlust nur ganz, ganz schlecht.

    Wenn sie dann merken, dass ihre berufliche und private Umwelt auch ihnen angedeihen lässt, was sie anderen über Jahre spüren liessen, nämlich blanke Verachtung dem Verlierer gegenüber, dann fühlen sie sich sehr schnell sehr schlecht, egal wieviele Millionen diese bis dato auf ihrem Konto angehäuft hatten.

    Das war stellvertretend für manch anderen, beim unseligen Selbstdarsteller, Name-Droper und Bankenspitzenangestellten, Josef Ackermann aus Mels, gut zu beobachten.

    Es kommt halt, wie es kommen muss.

    • @Nemesis

      Für Thiam muss man à la longue schwarz sehen?

      Haben Sie damals bei Joe Ackermann auch schwarz gesehen?

      So oder so: Auf Ihren SVP-Dumpfbacken-Rassismus verzichten wir hier gerne, liebe Göttin des (un-?) gerechten Zorns. Wobei: Könnte es sein, dass Sie in Wahrheit ein zorniger, weisser alter Mann sind?

      PS: Man schreibt übrigens Name Dropper – mit zwei „p“. Aber Fremdwörter sind bekanntlich Glücksache – insbesondere bei Bildungsfernen …

  28. Seit Jahren schart Rohner nur Jasager unter seine Fittiche. Cerutti…. ein Schwächling sondergleichen. Anders gesagt UR scheut die Stärkeren. Und als Frechheit zu bezeichnen ist die Haltung der Kanzlei Homberger.

  29. Der VR-Präsident steht ja auch seit Jahren unter dem Schutz der FINMA!

    Nötigung und Drohung ganz oben – die FINMA schaut grosszügig weg – und der Kapitän gibt sich unwissend nach dem Motto 🙈🙉🙊

    #FinanzplatzSchweiz #SwissBanking #CreditSuisse unter Aufsicht einer Aufsichtsbehörde #FINMA während die Oberaufsicht #ParlCH beim ganzen Spielchen grosszügig wegschaut!

  30. Ein erfolgreicher MA hat andere Optionen, als sich sein Leben durch MyPerfomance, endlose Leerläufe, unbrauchbare DIP-/Check-/Sales-Listen, langweilige Meetings, inkompetente Line-Heads, moralisch verrottete Manager und eine miese Grundstimmung im Betrieb versauen zu lassen.
    Und suchen sich eine Alternative.
    Man könnte meinen, die Gebrüder Grimm hätten die CS & UBS gekannt, als sie (in etwa) schrieben: die Guten ins Töpfchen, die Schlechten mit Kröpfchen! Der wächst einem dort nämlich unweigerlich, wenn man nicht moralisch & ethisch sowieso tot ist!

  31. Zitat: „De Sanctis soll gegenüber Kollegen das Verhalten des CEOs kritisiert haben. Als Thiam davon erfahren habe, soll er Iqbal Khan gezwungen haben, seinen Unterstellten de Sanctis zu feuern. Stimmt das, wirft dies ein grelles Licht auf Thiams Führungsstil und Machtgehabe.“

    Alternative Interpretation: Stimmt dies, wirft dies ein grelles Licht auf de Sanctis‘ Verständnis seiner Treue- und Loyalitätspflicht gegenüber dem Arbeitgeber. Da grundsätzlich für jeden Mitarbeiter die Pflicht zur Treue und Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber von Gesetzes wegen gilt, kann eine Verletzung dagegen eine fristlose Entlassung rechtfertigen.

    Da beide obigen Aussagen hypothetisch sind, drängt sich eine Folgefrage auf: Stimmt dies? Ich nehm‘ keinen der beiden in Schutz. Aber auf das Eine oder Andere zu schliessen, ohne den zugrundeliegenden Sachverhalt sauber zu klären, ist meines Erachtens unseriös.

    • Sie verstehen da etwas falsch. Die Treuepflicht ist kein Kritikverbot, im Gegenteil. Vor allem gilt sie der Institution/der Firma, nicht dem Chef als Person. Wäre ja noch schöner!

    • Da ist Ihnen leider ein logischer Fehler unterlaufen.

      De Sanctis war nie ein Angestellter von Thiam, sondern der Credit Suisse. Ebenso wie Thiam selbst ein Angestellter der Credit Suisse ist. Eine Kritik an Thiam kann somit niemals als fehlende Treue oder Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber interpretiert werden. Wäre ja noch schöner, wenn Kritik (hoffentlich konstruktiv) nicht mehr erlaubt ist.

      Von aussen betrachtet, kann Thiam selbst genau so wenig diese Dinge auseinanderhalten.

    • An Jurist und ThinkTwice:

      Als echter Jurist empfehle ich bei Gelegenheit: BGE 117 II 72 E 4a // Portmann/Rudolph, Art. 321a N 2 // Brühwiler, Komm. Art. 321a N 2 // Vischer/Müller Par. 15 N 2 // Streiff/von Kändel/Rudolph, Art. 321a N 2.

      Insbesondere empfehlenswert: BGer., SJ 1995, S. 809 ff., E. 3., sowie BGER., AJP 2001, S. 7010 FF., E 2c.

      Ein schönes Anschauungsbeispiel ist auch BGE 127 III 86, besprochen von Gabathuler (Kündigungsschutz S. 30 f.) und Farner (Kritik am Vorgesetzen, S. 710 ff.).

      Oder um Sie Beide zu zitieren: Wär ja noch schöner!

  32. Es ist vollkommen klar, dass das Ganze von oberster Stelle angeordnet wurde.Thiam als ex McKinsey Boy kommt aus London und weiss von daher professionell, wie man Dinge unter den Teppich kehrt. Rohner, ein Teflon Jurist, und Homberger, eine Anwaltskanzlei, die für viel Geld das Erwartete liefert.Alles nur noch unendlich wiederlich. Thiam and Rohner – your time is definitely up. Sie können sich bei Trump melden,der sucht noch ein paar Schmeichler.

  33. Thiam hat ein kindergartenähnliches Internes Bestrafungssystem aufbauen lassen mit Misconducts, NOK‘s und POK‘s um die Mitarbeiter zu drangsalieren und zu ueberwachen.

    Er und seine Entourage erlauben sich aber alles – die Maejestaet kann alles machen mit Whats up kommunizieren etc

    CS ist mit dieser Crew eine Schande.

  34. TT & sein Clan sollen sich schämen – sich entschuldigen bei den Mitarbeitern, Kunden und dem Schweizer Volk und dann gehen.

  35. TT soll unter Eid vor Gericht aussagen, dass er nichts gewusst hat.

    Dies wird er nicht machen, da ansonsten das Kartenhaus CS in sich zusammenkracht.

  36. Was da abgeht kennt keine Grenzen! Es müssen beide das schon lange sinkende Schiff verlassen. Ein solches Management kann man ja nicht ernst nehmen und jeder Mitarbeiter muss bald schämen, für ein solches Team zu arbeiten. Schrecklich ist der Schaden für die Aktionäre und den Finanzplatz Schweiz.

  37. richtige schlussfolgerung, inside!

    der wahren tragödie unterworfen sind die ehrbaren, erfolgreichen angestellten der CREDIT SUISSE, die arbeiten statt intrigieren. die wahre tragödie ist gemäss CS-insidern, dass der ichbezogene thism immer mehr isoliert ist.

    ceo thiam zeigt wie rohner auch ein kolossal überbordende eitelkeit, die bei einsamen männern an der spitze zu beobachten ist. diese eitelkeit verwirrt die entscheidfähigkeit von rohner und speziell von looser-ceo thiam.

    die beiden beschädigen das ansehen der bank immer weiter. thiam’s zank mit dem besser aussehenden, etwas smarteren khan ist typisch für das verhalten eitler gockel. sie mögen es nicht, wenn der hühnerhof andere gockel besser finden.

    der CS VR sollte diese manager sofort rausstellen. sie arbeiten nicht im interesse der aktionäre, sie sind völlig unerfolgreich! bitte machen sie den fakten-check

  38. Was wusste Rohner?

    Nichts natürlich!

    Denn er hatte sich immer unter seiner weissen Weste versteckt. Und deshalb nichts gehört und nichts gesehen.

    • „Diejenigen, die es wissen, sprechen nicht, die, die es sagen, wissen es nicht.“

      Wenn Rohner, wie Kurer….sprechen würde, dann würde das Schweizer Finanzsystem fallen! Es ist ein Domino-Spiel….TT weiß nichts, er ist unschuldig…..

  39. Ein paar Möglichkeiten:

    a) Ein Interner packt im Khan-Fall aus.

    b) Der Bericht von Neil Barofsky gelangt an die Oeffentlichkeit.
    (Zeit wäre es ohnehin schon lange!)

    c) Die USD-2-Mia-Frage im Fall „Mosambik“ wird in den USA beantwortet.
    Es stellt sich z.B. heraus, dass Frelimo-Politiker die (verdeckten) Gläubiger sind.

    d) „Spezielle Bankgeschäfte“ der CS-Grossaktionäre werden publik.

    e) ….

    „Suche weitere lustige Beispiele, die einen CS-Shitstorm auslösen und potentiell auch Mark Branson den Job kosten können!“

    • Hier zwei weitere lustige Beispiele:
      – 2008: Lehman Brothers geht bankrott und Urs Rohner und Co.fallen aus allen Wolken. Haben nichts geahnt. 10’000 Anleger verlieren 1,3 Mia Franken.
      – 2014: Die Amerikaner machten ernst und bestellten die CS vor einen Kongressausschuss wegen Anstiftung und Beihilfe zu Steuerbetrug. Resultat 2.6 Mia Busse. Hier entstand der Begriff „weisse Weste“ für Rohner.

  40. …um eine Skandal zu vergessen, braucht einfach ein andere….
    So viel Lärm um Millionenbeschattung, wenn “ arme“ Leute, die vielleicht sfr. 2’000.– von Sozialstaat bekommen, werden auch “ Beschattet“, das ist auch ganz offiziel, somit stop mit diese Pharse….
    Leute werden immer und überall Rausgeschmisst, wenn sie nicht die “ ofizielle“ Meinung teilen: je höher, desto wahrscheinlich…😭

  41. Taten statt Worte

    Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche, dass sowohl der VR-Präsident wie auch der CEO vom Anfang von der Überwachung resp. Bespitzelung des erfolgreichsten Konzernleitungsmitglieds der CS wussten. Gutachten Homburger und gelöschte WhatsApp und Threema-Chats hin oder her. Ob die Untersuchungen der FINMA und der Staatsanwaltschaft Licht ins Dunkel bringen werden, ist mehr als zweifelhaft, denn die Mauer des Schweigens funktioniert bei den Betroffenen wie im Film.

    Nun gilt es, den Worten Taten folgen zu lassen. Konkret: Die Mitarbeitenden der CS sollen sich eine andere Arbeitgeberin suchen. Eine, bei der die Corporate Governance intakt ist und die Exponenten an der Spitze eine weisse Weste tragen. Und die Kunden der CS – Privatpersonen wie Firmen – sollen ebenfalls zu einer anderen Bank wechseln. Zu einer mit guter Reputation und anständigem Geschäftsgebaren.

    Das einzige, was jetzt zählt, ist das Primat des Handelns.

    • Das Amen in der Kirche ist schon länger nicht mehr sicher.
      Wie sagte Einstein: Die Dummheit der Menschen und das Universum sind unendlich. Wobei ich mir beim Universum unsicher bin.

  42. Was erlauben De Sanctiiiis… TT kritisieren? Das darf ja wohl nicht wahr sein.
    Andererseits: wenn jemand De Sanctis kritisiert, fliegt er auch raus. Die sind alle so, narzisstisch bis ins Mark. Die Credit Suisse zieht genau diesen Menschenschlag an. Es gibt wohl nur ganz wenige Ausnahmen.
    Nennt sich Unternehmens’kultur‘. Oder so.
    Und dass De Sanctis‘ Kritik an TT verpfiffen wurde, spricht auch Bände. Vermutlich hat einer die Chance gesehen, die Nachfolge anzutreten. Andererseits ist CdS für die CS mit Sicherheit kein Verlust.

    Bei Homburger von ‚unabhängig‘ zu sprechen, hat sich längst erübrigt. Wär ja auch noch schöner, wenn da jemand einfach so, mir nichts, dir nichts, unabhängig untersuchen könnte. Da bestünde die Gefahr, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Das kann nicht angehen.

    Werte? Vielfalt?? Teamwork??? Selten so gelacht!

    • Sehr guter Kommentar

      CdS Ist ein sehr bedenklicher Selbst-Darsteller und eingebildeter Lackaffe.

      In dieser CS wimmelt es von derartigen Narzisten Und selbstgefälligen wichtigtuern.

      Dieses CS Management ist durchseucht von derartigen Typen

  43. Die CS ist seit Jahren eine Firma ohne echte Werte, an der sich das Mgmt. gesundstösst. Als Kunde kündigte ich alle Konti und Depots, als bewiesen war, dass Brady Dougan den Kapitalmarkt ausgetrickst hatte und sich mein Kundenbetreuer darüber ebenso aufregte wie ich. Mit dem jetzigen CEO wurde es eher noch schlimmer. Jeder muss für sich selbst die Konsequenzen aus einer solchen Schmierenkomödie ziehen. Es erinnert mich an das alte Sprichwort: „Do as I tell you, not as I do.“ Fit and Proper nach den gängigen Kriterien eines seriösen Regulators ist das jedenfalls nicht, liebe FINMA, deren Glaubwürdigkeit hier auch auf dem Spiel steht.

    • Wann in der Geschichte der FINMA hatte diese eine Glaubwürdigkeit aufgebaut? Mit dem Verfahren gegen die Tempus Bank (mit Holenweger, mit der LIBOR-Manipulations-Story rund um UBS Tokio (mit Mr Mark Branson) oder mit der aktiven Untätigkeit in Sachen Pierin Vinzenz und der diversen Raiffeisen-Skandale?
      Merke: du kannst nur verlieren, was Du mal besessen hast!

  44. Beugehaft kann helfen.

    Das Mass aller Dinge ist sekundär die Bedrohung von Khan, sondern primär der Selbstmord der anderen Person.