CS Global Town Hall: TT, wir lieben dich

Topshots huldigen live scheidendem Thiam. Kaum weg, beginnt Hauen&Stechen: Swiss Spitzenmann weg, Lovely Lara auf Kippe.

Auf den Auftritt vor den Medien folgte am Donnerstag die letzte grosse Inszenierung. An einem Global Town Hall verabschiedete sich CS-Chef Tidjane Thiam vom Personal.

Thiams Kollegen in der Konzernleitung erwiesen ihrem Boss ein letztes Mal uneingeschränkt die Ehre. Einer nach dem anderen sang das Hohelied auf jenen Manager, der die CS um ihren Ruf brachte.

Thiam selbst drückte auf die Tränendrüse mit einer Geschichte über seinen CS-Fahrer und dessen Schicksal. Und Thiam und Thomas Gottstein, sein Nachfolger, umarmten sich.

Zwei Mal. Die beiden machten eine Art Coming out, sagten, es stimme, sie seien Freunde.

Happy Farewell (Youtube)

Vielleicht war das Foto, das Thiam kurz vor seiner Entlassung durch den Verwaltungsrat auf Instagram publizierte und das die vereinigte Konzernleitung wie Teenies rund um Thiam zeigte, doch ernst gemeint.

Heute ist der erste Tag der CS ohne Thiam – und mit Gotttstein auf dem operativen Thron. Die Abschiedszeremonien sind vorbei, es herrscht wieder Alltag. Und da steht ein Hauen und Stechen bevor.

Im Fokus steht die Swiss Universal Bank, kurz SUB, welche seit 2015 von Gottstein befehligt wurde und nun in neue, umstrittene Hände überging.

Und: Lara Warner, die langjährige Compliance- und Risk-Spitzenfrau der Bank. Sie galt zwischenzeitlich als CEO-Kandidatin, muss unter Gottstein aber um ihren Job bangen, wie aus dem Innern der CS verlautet.

Warners vermeintliches Meisterstück, die enge Kooperation mit der amerikanischen Palantir-Software-Firma, hat sich als Kostengrab erwiesen. Wenig bleibt übrig von der gross angekündigten Compliance via Palantir-Computer.

Warner hatte einen steilen Aufstieg hinter sich. Dass sie in der Konzernleitung sass und gar als CEO-Kandidatin gehandelt wurde, hatte sie Thiam zu verdanken. Der wollte unbedingt eine Frau in Position bringen.

Thomas Gottstein ist das Thema Frauenförderung eher egal. Das zeigte er zumindest mit der Wegbeförderung eines einstigen Lieblings, hinüber zur CS-Tochter Swisscard. Wenig Glamour, viel Hinterhof-Zulieferdienst.

Ob Warner sich halten kann, wird sich wohl bald weisen. Schon weiter ist die personelle Unruhe in der Schweizer CS-Einheit gediehen.

Up, up, up – mit dem alten Berater-Trick (CS)

Der neue, von Gottstein gekürte SUB-CEO heisst André Helfenstein, ein Ex-Berater der Boston Consulting Group. Dort war Helfenstein bis 2007, zuletzt als Partner.

Von dort sprang Helfenstein direkt in eine Führungsposition im Private Banking der CS und arbeitete sich hoch.

Auffällig an seinem Lebenslauf ist, dass Helfenstein keine Funktion länger als 3 Jahre ausübte. Macht ergreifen, Umbau lancieren, Leute austauschen, und dann, wenn die Resultate kommen und man messbar wird: auf zu neuen Ufern.

In der Beratungsbranche heisst das Prinzip Up or out. Die Starken nach oben, die Schwachen weg – Darwin pur.

In der Bankenwelt steckt hinter der Art, sich nach spätestens drei Jahren aus dem Staub zu machen, die Idee, dass man nie für sein eigenes Tun zur Verantwortung gezogen wird.

Trotzdem ist nun Helfenstein den vermeintlichen Alphas in der SUB vorgezogen worden; allen voran Serge Fehr, dem Chef des Schweizer Private Bankings mit den intern berühmten roten Strümpfen. Der Romand wurde übergangen.

Ebenfalls nicht zum Zuge kam Didier Denat. Der Manager, der in der SUB lange zu den engsten Vertrauten von Thomas Gottstein gehörte, weil die beiden eine gemeinsame Investment Banking-Vergangenheit haben: Er ist weg.

Verschnaufpause – oder Abgang? (Twitter)

Offiziell im Sabbatical. Denat werde im Frühling zurückkehren, hiess es bei seiner Verabschiedung in den geschenkten Langzeit-Urlaub im Dezember.

Doch ob Denat weiter in der CS eine wichtige Rolle spielen wird, ist fraglich. Der Man, der gerne mit seinem Porsche auf dem Circuit seine Nervenstärke zeigt, hat private Themen. Seine lange Abwesenheit wird von einigen in diesem Zusammenhang gesehen.

Die CS betont, Denat habe wie alle anderen Anrecht auf eine Pause, weil er schon lange für die Bank arbeite. Er werde im Frühling wie angekündigt zurückkehren.

Kommentare

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  1. André Helfenstein ist super. Er nimmt das Business, die Kunden, seine MitarbeiterInne, sowie Legal und Compliance ernst. Er war die beste Entscheidung für SUB, das wissen alle, die ihn kennen und mit ihm zusammenarbeiten.

  2. Die Credit Suisse geht mir letztlich irgendwo hinten vorbei.

    Für mich ist die Schlüsselstelle im Text die folgende:

    Warners vermeintliches Meisterstück, die enge Kooperation mit der amerikanischen Palantir-Software-Firma, hat sich als Kostengrab erwiesen.

    Da kann ich nur sagen: Hallo, lieber Christian, aufwachen!

    Palantir stellt eine Plattform zur Verfügung, die auf Open Source Software wie Hadoop, Spark, Python und Git umfasst. Warum irgend eine Schweizer Firma (und ich meine hier nicht die Credit Suisse) solche Software von einer obskuren US-Firma mit Connections zur CIA für teures Geld einsetzt, wenn zum Beispiel Microsoft mit Azure ähnliche Software Module anbietet, ist mir völlig schleierhaft – selbst wenn ich davon ausgehe, dass Microsoft in gewissen Fällen ebenfalls mit US Behörden kooperieren würde …

  3. Wenn ich über die Jahre alle Artikel über „CH“-Banken so lese, bin ich hässig, wie viel Geld sinnlos versenkt wird mit all den „Machtspielen“ die da getrieben werden. Einfach unglaublich. Und der „normale“ Kunde zahlt Negativzinsen und teilweise überrissene Gebühren.

  4. Es gibt Mitarbeiter, die dachten nach der Episode mit Fruithof and Friends, verreckter könne es sicher nicht mehr werden. Dann kam Denat. Man muss einmal Stimmen einsammeln in seinem näheren Umfeld.
    Dann muss man sein Porträt studieren hier auf IP und es wirken lassen. Was sagt einem das Bauchgefühl? Schaut genau hin.
    Dann muss man sich vergegenwärtigen, dass Denat höchste Protektion von Gottstein geniesst, das ist zuverlässig bestätigt.
    Alptraum.

  5. Die Show ist ganz schlecht angekommen bei den Mitarbeitern. Gottstein wirft sich seinem Götti Thiam an den Hals. Die Exec. Members verbiegen sich vor Thiam live das Rückgrat. Thiam macht auf Drama und verdrückt Krokodilstränen (der Mann hat ohne Skrupel seine rechte Hand, Bouee, verleugnet). Alles gut? Der Ruf der Bank war noch nie so lausig, man muss sich schämen in der Öffentlichkeit.
    Und dann so ein unwürdiges Theater.

    Der Verein präsentierte sich als abgehobene Sekte, die sich einen Teufel um die einfachen Mitarbeiter kümmert. Wer irgendwie kann, verlässt diese verseuchte Bank.

  6. Palantir ist KEINE SW Firma, Palantir ist eine CIA/NSA Spionagefirma und Teil des amerikanischen digitalen Spionageuniversums und hat mittlerweile den gesamten CH Finanzplatz unterwandert zum enormen Schaden der Schweizer Volkswirtschaft.
    Wie lange schauen unsere Gnomen und Verräter in Bern eigentlich noch zu – oder wird deren jährlicher Bonus aus von den Amis bezahlt?

  7. Rolf Bögli war auch nie als maximal 18 Monate in seiner Funktion. So konnte man dessen Leistung nie wirklich messen. Manche Personalien in der CS geben einem echt zu denken. Der Oma Schreck im Züri Oberland glänzte mit dem Verkauf von Lehmann Produkten, wurde dann Hypo Gott obwohl er das Geschäft nicht wirklich verstand und nun Leiter einer Region. André Helfeinstein scheu introvertiert sein Aufstieg verdankt er seinen Kundenberatern die einen tollen Job machten. Vom Firmenkunden Geschäft verstand er kaum so viel wie ein Barend Friuthof. Aber eben wenn dich dein Chef nett findet und du ihm nicht gefährlich werden kannst dann muss man solche Rochaden verstehen. Frau Heller auch Günstling von Herrn Helfenstein wird Leiterin Region usw.
    Früher Frau Pauli verdankt es Dave Blumer, Dave Blumer verdankt es Walter Kielholz und Ossi Grübel. Die Liste könnte man endlos fortsetzen oder die braune Zunge oder wie lang darf sie wirklich sein?

    • Ach das ist doch fast überall das gleiche. Entweder wird man ge- und befördert oder eben aufs Abstellgleis entsorgt, falls man nicht ganz rauskomplementiert wird. Habe das beim Staat und in der Privatwirtschaft selbst erlebt. Es gibt sehr viele falsche „Fünfziger“ hier wie dort!

  8. Nicht jammern Leute – ihr habt alle die Wahl ganz einfach zu einer simplen Onlinebank wie Revolut, N26 oder sonstwas zu gehen. Ausser Euer Geld verbrauchen kann die CS sowieso nichts. Für was also jammern? Einfach Konsequenzen ziehen – wäre doch schön wenn nur noch 500 Kunden übrig sind bei der CS – dann räumt es sich von selbst 😀

    • Tja, Frau Wäggi…reden ist immer einfach. Die Sache anpacken und umsetzen ist dann das andere! Ist ja wie mit Versicherungen, Krankenkasse oder Telekommunikationsanbieter. Wer hat tatsächlichen den Mut und die Zeit für Bürokratie für einen Anbieterwechsel? Selbst bei einem einfachen Stundenlohn ist der Kostenaufwand für Anbieterwechsel hoch. Und dann schlagen Sie die neuen Start-Up Anbieter wie Revolut oder N26 vor. Wer garantiert schlussendlich, dass diese Anbieter in 10 oder 20 Jahre noch existieren sowie zuverlässig und seriös arbeiten? Beim Kundendienst sitzen dann idiotische Studenten und beantworten Anfragen mit nutzlosem Inhalt und bieten null Service. Bei Probleme lassen, die einem vollständig im Stich! Und was ist dann mit dem Geld? Spurlos auf irgendwelche „Inseln“ verschwunden wo null Rechtssicherheit herrscht? Das ist eben die andere Seite der Medaille und muss auch erwähnt werden. Aber was will man mit Generation Y oder Z schon über Wirtschaft diskutieren. Möglichst alles gratis haben wollen, aber dann nach sichere Jobs und Löhne schreien (insbesondere weibliche Personen). Aber wie heisst es so schön: Was nichts kostet, hat auch keinen Wert!

    • Blöde, dass der CS trotz Abzug aller hier anwesenden UHNWI Vermögen (hahaha) Milliarden an neuen Kundengeldern zugeflossen sind. Träum also weiter

  9. „….. die Idee, dass man nie für sein eigenes Tun zur Verantwortung gezogen wird.“ Wie WAHR Lukas Hässig! Helfenstein, ein wahrlicher „Gärtner“, der kaum an der Arbeit sogleich gesunde Bäume ausreißt, um seine Liebsten ans Licht zu führen. Irrationaler Entscheider – Testosteron gesteuert. Mit nur einem erklärten Ziel: me, myself and i.

  10. „Der neue“ Gottstein sollte sich doch sehr zurückhalten mit Lobgesänge und Freundschaftsbekenntnisse zu TT. Nicht dass er sich eine Grube gräbt, wird auch nicht so gut ankommen beim Personal und oberen Kader….

  11. Zitat: “Dass sie in der Konzernleitung sass und gar als CEO-Kandidatin gehandelt wurde, hatte sie Thiam zu verdanken. Der wollte unbedingt eine Frau in Position bringen.”

    Wie passt das zur Kritik von de Sanctis hinsichtlich Thiams Umgang mit Frauen?

  12. Etwas zweideutig könnte man vermuten, man geht bei der CS von einem Puff ins andere…

    Die Reputations- und Abgehobenheitsrisiken haben sich nur auf eine andere Leadperson übertragen. Sonst wird sich nicht viel ändern.

    Eine Chance hätte jedoch Gottstein genau jetzt: Die Vision zu entwickeln, wie man sich auf den nächste Bankencrash vorbereitet, wenn die Vertrauenskrise kommt und dann plötzlich keine Liquiditätsspritze mehr hilft, via Bancomat und Schalter Bargeld auszubezahlen. Das ist die einzige Chance, die Amis und EU-Banken wieder zu überholen…

  13. Rückgrat und Anstand in der Bankenwelt ist heute wirklich Mangelware.
    Genau genommen sollten eigentlich die Leute zur Kasse kommen, die im Compensation-Ausschuss sitzen und die Abkassiererrei
    in den obersten Chargen ermöglichen, sollen doch diese Personen die 30 Mio. für TT aus dem eigenen Sack zahlen!

  14. Wenn man dieses Gruppenbild mit Damen vom CS Management so betrachtet muss man sich fragen, ob man als Kunde bei CS noch Ernst genommen wird.

    Seit Monaten ist eine Schlammschlacht in der Presse bei der CS im Gange und jetzt lacht das gesamte Management in die Kamera.

    Wirklich grossartig was CS hier wieder bietet.

    • Die Kunden dieser Bank wurden noch kaum je erst genommen ….. sondern mit überrissenen Gebühren regelrecht ausgenommen. Die schlaueren Zeitgenossen haben dies realisiert und sind schon lange weg ….. während viele der typischen Grossbankkunden immer noch treu und ergeben der Credit Suisse die überrissenen Gebühren brav bezahlen.

    • Wenn Sie diese Frage erst 2020 anstatt 2009 stellen, dann frage ich mich, ob man Sie überhaupt ernst nehmen kann…

      Dank Leuten wie Ihnen ist es erst möglich, dass Heissluft-Manager wie Thiam sich so lange oben halten und zig Millionen kassieren, während Mitarbeiter und Kunden ausgenutzt werden.

      Thiam – Mission erfüllt. Zurück bleibt ein Haufen perplexer Naivlinge (meist Schweizer)

    • Das war nur eine kleinschweizerisch Schlammschlacht. Die Welt ist nur an Siegen und Träumen interessiert. Lächeln steckt an, heulen nicht.

  15. „…Compliance via Palantir-Computer…“

    Kopfschüttel…. Wenn man schon den schweizerischen Softwarefirmen nicht mehr trauen kann wegen Spionageangriffen (siehe anderen Bericht im Inside Paradeplatz), dann kann man amerikanischen Firmen sowieso nicht trauen…

    • ja, denke ich auch, andererseits

      im Gegensatz zu den Schweizern verstehen die Amis wenigstens etwas mehr davon.

  16. Es ist schon erstaunlich oder eben typisch nicht. Kaum ist TT weg (hat ja LH) lang genug gewartet, nimmt man jede organisatorische Änderung wieder auseinander. Leute mit denen nicht weiter geplant werden schreibt man „oh je“, Neue werden beteits auseinander genommen. Ach ja, man hat ja nicht vorher LH gefragt!
    LH was bezwecken sie mit diesen Storys, lassen sie die CS doch mal arbeiten oder fordern sie dass man ab GD“s alle Leute entlässt! So werden ihre Dauerläufer langweilig.
    Ach so, nun wird ja mit der UBS im gleichen Stil weitergefahren.

    • @Runi: Mimimimi – im vorherigen Leben Bauer gewesen? Das Jammern funktioniert noch ausgezeichnet!

  17. Diese Unterwürfigkeit des oberen Kaders ist eine typische Folge des sektenartigen Klimas, das bei der Credit Suisse herrscht. Es wird wahrscheinlich noch einige Zeit dauern, bis diese Leute ihre Befangenheit ablegen können.

    • werden sie NIE, der Mensch ist das komischste Wesen auf diesem Planeten und auch das einzige, welches nicht überleben wird.

  18. Ja ja, TT, wir lieben dich …
    Vielen Dank für die hervorragende Leistung und auf niemehr Wiedersehen.
    Angestellte, Kader und Kleinaktionäre.
    P.S.: Werden auch LW und RC folgen ?

  19. Thiams größtes Versagen, das die Aktionäre möglicherweise noch bereuen werden, bestand darin, die Entwicklung einer Beziehung mit dem Finanzier Greensill Capital zu ermöglichen, wodurch Kundengelder in Höhe von über 10 Mrd. Chf gefährdet wurden.

  20. Wenn man davon ausgeht dass die Reorganisation 20% der Arbeitszeit pro Teamleiter beansprucht dann kostet diese Aktion nahezu eine Milliarde. So kann man das Geld auch verlochen.

    • Reorganisationen kosten kurzfristig Geld

      Reorganisationen sind zeitlich befristet und haben, bei sinnvoller (resp. Nutzwert der) Veränderung, den Charakter von Investitionen (immateriell).

      „Blöd“ ist leider, dass die Planung von Reorganisationen als Karrieresprungbrett gilt und dass die Verantwortlichen i.d.R. gehen oder dass neu reorganisiert wird, bevor der Erfolg gemessen werden kann.

    • Die 1 Milliarde sind „eh da“-Kosten: die Teamleiter sind „eh da“! Ob sie nun reorganisieren oder anders ineffizient sind, ist am Ende egal.

  21. Dem frechen und vorlauten TT sind CHF 30 Mio. zum Abgang noch zuwenig.

    Es fehlen einem die Worte.

    Von A bis Z nur Aerger mit dieser Crew um TT und mit TT.

    • Behauptungen

      Frech & vorlaut sind mit Sicherheit Sie selber.

      Zudem stellen Sie einfach Behauptungen auf, von wegen „noch zu wenig“.

    • Wer als Kunde dieser CS auch nur noch einen Rappen anvertraut ist selber Schuld und gefährdet seine eigene Reputation.

      Warnungen und Einblick in das Geschäftsgebaren der CS haben wir jetzt zur Genüge erhalten.

  22. Die DNA von CS ist verseucht – die 2. Führungsebene muss ebenfalls ersetzt werden um einen Neustart bei CS zu ermöglichen.

    CS ist durchsetzt von dieser reinen Geldgier, Arroganz und Selbstgefälligkeit im Management Team.

    Es braucht jetzt Demut und Bescheidenheit um das zerstörte Vertrauen in diese Bank wieder aufzubauen.

    • Schön, dass sich TT und T. Gottstein noch innig umarmen am Townhall bei CS.

      Man muss fast flennen vor Rührung.

    • Man muss sich als Schweizer in Grund und Boden schämen für das Gebaren der CS. CS hat nichts mit mehr unseren Schweizer Werten zu tun.

      CS ist heute eine Auslandbank mit ca 85 Prozent der Aktien in ausländischen Händen (Katar, Saudiarabien, USA etc).

    • Besser kann man’s nicht artikulieren.
      In der Genetik fällt das unter Degeneration.
      Wiki: „Der Begriff wird meist im Sinne einer Funktionseinschränkung durch Verschleiß bzw. Abnutzung verwendet.“ Passt.
      Der komplett degenerierten zweiten Reihe wird aber nicht viel geschehen.

    • Als erstes muss der Bonus und die vielen möchte gern Chefs abgeschafft werden, also eine flachere Organisation. Der Bonus muss abgeschafft werden damit wieder Kundenorientiert gearbeitet werden kann und nicht was Bonus relevant ist.

  23. Würde sagen die alljährliche Reorganisation findet in der CS diesmal früher statt. Jeder sieht zu sich positiv zu platzieren um vielleicht eine bessere Stelle zu bekommen.