„Wieso wollen Sie die Hypothek amortisieren?“

Sind Banker echte Berater oder simple Produkteverkäufer? Erlebnisbericht aus Baselland.

Ein Kunde wollte seine hohe Hypothek mit Sparguthaben und Geldern aus der 3. Säule amortisieren.

Anstatt den Wunsch des Kunden zu akzeptieren, wollte der Berater der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) dem Kunden lieber eine Vermögensverwaltung verkaufen.

Der Kunde wünschte, dass ich ihn zum Beratungsgespräch begleite. Der Empfang war freundlich, und sofort kam der Hinweis des Beraters:

„Wegen uns müssen Sie die Hypothek nicht zurückzahlen. Wissen Sie, Sie können die Schuldzinsen an der Steuer abziehen.“

Ich: „Was spart der Kunde an Steuern, wenn er 2’000 Franken Zinsen an die Bank bezahlen muss?“

Er: „Das kann ich nicht sagen, ich bin nicht gut im Kopfrechnen.“

Ich: „Nur ungefähr.“

Er: „Es kommt auf das Einkommen drauf an. Dazu habe ich hier einen Steuerrechner im Computer.“

Da hat er natürlich recht. Er tippte in den Computer, und ich unterbrach ihn:

„Es wird rund ein Drittel sein“; eher weniger, aber auf jeden Fall: viel, viel weniger, als der Hypothekarzins, den der Kunde an die Bank bezahlen muss.

Er: „Der Kunde braucht doch auch eine Reserve – und übrigens: „Nicht, dass ich auch noch in der Zeitung komme.“

Eine Anspielung auf meinen Artikel „BLKB verkauft 91jährigem einen Fondssparplan“, der zufällig am Morgen des Verkaufsgespräches erschien.

Also kannte mich der Verkäufer, und trotzdem wollte er dem Kunden den „Steuervorteil mit Hypothekarzinsen“ verkaufen.

Ich konnte es kaum glauben, aber es kam noch schlimmer.

Er: „Man kann das Geld, welches der Kunde für die Amortisation verwenden würde, auch anlegen.“

Ich: „Was empfehlen Sie denn?“

Er: „Zum Beispiel hatten Aktien 2019 eine ausserordentlich hohe Performance. Die Vermögensverwaltung der BLKB …“

Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Anscheinend hatte er noch keinen meiner Youtube-Filme gesehen, in denen ich meine kritischen Erklärungen zu Vermögensverwaltungen, Anlagefonds und den Unsinn eines Steuervorteils bei Hypotheken für das Portemonnaie des Kunden genau erklärte.

Zum Glück blieb der Kunde standhaft und konnte die Amortisation seiner Hypothek in die Wege leiten.

Kommentare

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  1. Ist doch normal, dass eine Bank versucht, Geld zu verdienen. Wo ist das Problem?
    Wir haben weiss Gott andere Baustellen, als eine BLKB Berater, der nur seine Job versucht zu machen. Und überhaupt, wenn ich meine Hypo amortisieren möchte, tue ich es. Wozu also einen Beratungstermin vereinbaren? Ein Auftrag erteilen reicht völlig aus.

  2. Ich finde die selbsternannten unabhängigen Berater sowieso grenzwertig, schauen nur für ihren Vorteil und scheuen sich nicht die anderen schlecht zu machen! Dieser Fall zeigt genau das es nicht so einfach ist. Man muss die gesamt Situation des Kunden kennen und berücksichtigen. Der Artikel ist schlecht. Viel zu wenig Information, viel zu einseitig!

  3. Hallo Herr Finanzberater Lauber
    Das was der Berater anbieten wollte, nennt sich „Leverage“ Gehört zum 1*1, sollten Sie als Finanzberater eigentlichaus dem Finanz effeff kennen. Bei der Inflation und dem Zinsniveau eigentlich ein No-Brainer.

    Die wichtigeren Fragen:
    – Was ist der Anlagehorizont ihres Klienten?
    – Kann man die Anlage in günstigen ETF tätigen, anstatt mit einem Vermögensverwaltungsmandat.

    PS: Ich habe auf meiner Hypothek im 2015 400k on top von der BLKB geholt und es in ein ETF-Mandat von VZ Depot gesteckt. Hui Herr Lauber, sie möchten nicht wissen, was ich hier verdient habe, aber asl Finanzberater können Sie das ja ausrechnen.

  4. Ich sehe da nicht so schwarz, meine 1. Hypotheken lass ich stehen, ich bleibe liquide, z. B. für eine neue Heizung, Sanierungen. Die 0.9% Hypozins hole ich ganz bestimmt rein. Als Rentner wir dann die Tragbarkeit bei einer Wiederaufstockung der Hypothek problematisch.
    Meine LUKB hat mich betreffend Anlagefonfs sehr gut beraten, zwei Fonds mit unterschiedlichen Anlagehorizonten, massgeschneidert auf meine Verhältnisse. Ich bin auch der Meinung, dass Fondsmanager im definierten Fondbereich handeln können, sollen sie etwa mich fragen?
    Als die Häuser noch 2-300’000.– gekostet haben, konnte man die Hypothek abzahlen und gratis wohnen, es galt als Altersvorsorge. Heute geht das nicht mehr so einfach.
    MfG A. Grob

  5. Nennt sich Leverage Herr Lauber, schlagen Sie es nach.
    In diesem Zinsumfeld jemandem die Amortisation zu empfehlen grenz ja schon an Debilität.

  6. Zum jetzigen Zeitpunkt bei historisch tiefsten Hypozinsen jemandem ohne Not die direkte Amortisierung von Hypotheken zu empfehlen, ist so ungefähr die dümmste Beratung überhaupt. Mit den konservativsten Anlagestrategien fährt man weit besser. Legt man das Geld vernünftig an, d.h. mit kleinem Risiko und kurzfristig verfügbar, kann man die Hypothek bei Bedarf ja jederzeit zurückzahlen.

  7. Ich sage schon seit langem, dass das Allerschlimmste aus Sicht einer Bank eine abbezahlte Immobilie im Eigentum einer vermögenden Person ist. Keine Einnahme mit Hypothekenzinsen, keine Komissionen und Gebühren auf verwaltetes Vermögen, kein Spielgeld für die internen Zocker. Und keine Möglichkeit, den Eigentümer unter Druck zu setzen. Am liebsten wäre es den Banken, die „Eigentümer“ beleihen das Objekt maximal, verzocken das Geld bei ihnen und anschliessenden krallen sie es sich zum Ramschpreis, weil der Verkauf eilt. Nicht mit mir!

  8. HYPOTHEKEN? Nein, in Gottes Namen. Die Chinesische Exportindustrie ist aktuell um 90% ggü. dem Vorjahr zusammen gebrochen, die Wirtschaft wird weltweit unweigerlich einknicken.. Ich decke mich da mit GOLD, nicht mit Schulden ein. (Gold und Silber).
    Hier aus meinem Nähkästchen, da ich weiss, dass es hier auch Kritiker des „endless growth concept“ gibt… Meine persönliche Ouvertüre:

    Sobald Silber die Marke von 18.50$ geknackt hat, geht es wohl rapide auf die 21.50$ zu.

    Ich setze neben grossen Minen wie (TSX: KNT) auch auf Mittelgrosse Unternehmen wie (NYSE: AUMN), jedoch finde ich die folgenden drei Micro-Caps (TSX-V) SSE, CBI und BHS verdammt spannend.: (Hinweis: Ich handle kleine Titel AUSSCHLIESSLICH an der Heimatbörse, dies aus Liquiditätsgründen)

    – SSE (TSX-V Silver Spruce Resources): Steht kurz vor dem Bohren von „Pino de Plata“ : Ein Gebiet, welches von allen Seiten von Coeur Mining umgeben ist, die Gebiete rundherum wurden vor wenigen Jahren für hunderte Millionen aufgekauft, Pino dürfte daher eine wahre „Goldgrube“ sein: http://www.silverspruceresources.com/s/Pino-de-Plata.asp
    Aktuell „verzweifeln“ die Investoren angesichts langer Wartezeiten und tiefer Metallpreise. Doch die Medaille dürfte sich in den nächsten Tagen oder Wochen endlich drehen. 2011 stand SSE bei ähnlicher Aktienanzahl bei rd. 1-2$, als Silber nahe 50$ stand. Ein interessanter Hebeleffekt. Das Projekt „Melchett Lake“ in Kanada ist zudem ebenfalls spannend.

    – CBI (TSX-V Colibri Resource Corporation): Stand ähnlich wie SSE im Jahr 2011 bei 1-2$, aktuell für 5 cent zu haben. Hebeleffekt pur, Solides Management und super Projekte, arbeite z. T. mit Agnico Eagle zusammen.

    – BHS (TSX-V Bayhorse Silver): Wird vom Explorer zum Producer. Davon gibt es bekanntlich sehr wenige – sollten sich die Metalle dieses Jahr wie 2011 verhalten, könnte Bayhorse bald nur noch im Dollarbereich zu haben sein.

    Dies aus meiner Plauderkiste. Habe natürlich noch andere Titel, aber hier meine sogenannten Top-Picks.

    • Ich werd mir die Empfehlungen ausdrucken und zur Seite legen. Nach dem grossen Knall (wann immer der kommen wird, hoffentlich noch während ich arbeite. Ich bin ja doch auch schon 50) schau ich mir mal an, was das gebracht haben soll… Gold und Silber in ehren, aber die Minenbetreiber profitieren leider sehr wenig von den Preisanstiegen. Die verkaufen die ganze Produktion bereits forward und der grösste Gewinn ist immer noch das ausbeuten der Arbeiter.
      Ich vermute mal (wie in 99% aller solcher Emfephlungen) werde ich nie mehr etwas davon hören, weil die klammheimlich vom Börsenparkett verschwunden sind.

  9. Wer daran glaubt, dass unser Finanzsystem noch weitere 20-30 Jahre (durch)hält, soll ruhig die Hypothek amortisieren. Wenn es ganz hart kommt, fällt der Euro und mit ihm (SNB sei Dank) der Schweizer Franken. Im Zuge der Währungsreform wird sich der Staat bei den Immobilien bedienen. Ist ja das Schöne, dass sie immobil sind… Alle, die ihr Häuschen abbezahlt haben, sollten mal nach «Zwangshypothek» googeln. Da lasse ich meine Hypo lieber oben und lege das Geld in mobilen Werten an, wie physisches Gold und Cryptos in der Cold Wallet.

  10. Die Empfehlung des Bankers ist super. Angenommen die Hypothek ist nur 10-20% des Immobilienwerts, kriegt der Kunde damit einen fast gratis Lombardkredit, und bei CH-Aktien ist die Gewinnrendite 4%. Aber nein, meckert rum und bleibt arm, Ihr habt es verdient.

  11. Sorry, aber Herr Lauber verdient seinen Titel, “Geldratgeber”, nicht. Wenn ich zur Zeit einen tieferen Zinssatz als Inflation bezahle, dann kriege ich die Hypotheke, real, umsonst. Den Einkommenssteuerabzug für die 3. Säule und/oder der potenzielle Kapitalzuwachs in der 3.Säule ist sozusagen extra. Herr Lauber scheint krampfhaft einen Skandal heraufzubeschwören, obschon der Berater seinen Job gut macht

  12. Einem Bank- oder Versicherungsmitarbeiter mit Massanzug und Krawatte zu vertrauen ist in der heutigen Zeit fahrlässig.

    • Aber ein Berater in Jeans und T-Shirt ist per se vertrauenswürdiger, oder?? Super Logik…

  13. Das ist jetzt aber auch eine sehr subjentive Ansicht. Ich Amortisiere meine Hypothek (mit sehr tiefem Zins) auch nicht, selbst wenn ich das so behaltene Geld nicht anlege (was wohl zu einer Rendite über dem Hypozins resultieren würde). Der Steuervorteil zusammen mit dem Vorteil des alternativen Ertrages muss ja nur den Hypozins ausgleichen – und das sollte ja mittelfristig auch ohne 100% in Aktien zu gehen möglich sein.

  14. Bei der ganzen Dicussion wird ganz vergessen,dass wir hier im Wallis fast 5% Vermögenssteuer bezahlen.Da können die Schulden nicht hoch genug sein.

  15. Der Vollständigkeit müssten man das Alter und die Einkommens-Situation des Kunden kennen, sowie dessen Risikobereitschaft und -Fähigkeit. Wenn man die langfristige Aktienperformance ansieht, und der Kunde nicht am Limit finanziert ist, sowie nicht schon über 80, warum dann die Hypo zurückzahlen? Wenn die nächsten Jahre die Zinsen ca. 1 % ausmachen, und über 10 Jahre mit Aktien im Schnitt ca. 5 – 6 % gemacht werden können, inkl. Dellen.

  16. Ach Herr Lauber, zum Glück gibt es noch Ihre Berichte. Ich müsste mich sonst vor lauter langer Weile aus dem Fenster stürzen. Schliesslich gibt es es nichts interessanteres mehr zu berichten auf diesem Planeten.

  17. Lieber Herr Kurt Müller

    Ihr Kommentar ist hervorragend:

    „Die ausbleibende Amortisation von Hypotheken auf das Eigenheim ist eine tickende Zeitbombe. Der Hausbesitzer wird ganz einfach zum Mieter der Bank. Wehe, wenn im Pensionsalter der Hypozins hochgeht. Darum muss im Ausland praktisch jede Hypothek in maximal 30 Jahrem amortisiert werden“

    Genau so ist es! Die Lage ist aber viel schlimmer, es ist eine Wasserstoffbombe, weil dieses Schlendrian mit unserer Altervorsorge eng verknüpft worden ist.

    Nehmen wir einige Zahlen (vgl. Quellen) Stand 2018. Bei einem Erstellungswert aller Gebäuden von 2.54 Billionen, aufgeteilt auf 4.1 Millionen Wohnungen multipliziert mit den 75’323 leerstehenden Wohnungen, lässt sich der finanzielle, volkswirtschaftliche Kapitalschaden auf CHF46.7 Milliarden aufrechnen. Zum vergleich: 2017 bezahlte die BV Renten von CHF 53.6 Milliarden!

    Ergo: Der hohe Leerwohnungsbestand vermindert unsere Kaufkraft, senkt unsere BV Renten und kostet mehr Pensionskassenbeiträge! Wir verlieren durch viel zu hohe PK Beiträge, sie könnten um das 10 Fache reduziert werden einerseits und viel zu tiefe Renten, sie könnten verdoppelt werden andererseits, massiv an Kaufkraft.

    Wie messen wir den Kaukkraftsverlust?

    Unser reales pro Kopf BIP beträgt $85,157 (N°3 global), unser kaufkraftbereinigtes pro Kopf BIP ist $66,780 (N°11 global)

    Unser Kaufkraftverlust: $18,377 oder -21.6%!

    Das Modell Schweiz wird den Mittelstand in den Ruin treiben. Es braucht enorme Verdrängungsmechanismen, um weiterhin an diesem kranken System zu glauben. Danke Herr Lauber!

    Quellen:
    W&P Immobilienberatung
    Projected GDP per capita Ranking (2019-2023), Statistics Time
    Bundesamt für Statistik
    BSV
    IAZ

  18. Tja, erstaunt bin ich nicht! Die überwiegende Mehrheit der Zinszahler ist immer noch der Meinung, es sei eine extrem gute Anlage, der Bank Zinsen zu bezahlen, die dann von der Steuer abgezogen werden können. Das eine Schuldamortisation die wohl todsicherste Anlage überhaupt ist, kapieren die wenigsten.

    Jegliche Belehrungen, dass das eben so nicht ist, werden regelmässig in den Wind geschlagen. Die vermeintlichen selbsternannten Experten erwähnen dann immer noch den Eigenmietwert, welchen es unbedingt zu senken gibt. Nun ja, die Banken bzw. ihre Verkäufer nehmen solche Kunden gerne. Mit ihnen lässt sich vortrefflich Kasse machen.

    Personen, die in ihrem Leben noch nie am Kapitalmarkt investiert haben, werden so plötzlich zu Börsenspekulanten und verkünden das auch noch stolz! Und wehe, der Markt kippt im dümmsten Moment, dann rennt jeder direkt zum Kassensturz.

    Für Personen mit Erfahrung im Anlegen am Kapitalmarkt mag das eine Alternative sein, alle anderen sollten dringend, auch wenn der Bankberater noch so salbungsvoll von den Chancen am Kapitalmarkt schwärmt, die Finger davon lassen und sich mit den gesparten Schuldzinsen als Rendite begnügen. Stichwort: Lehman Brothers zum Beispiel…

    Und ja, Bankberater handeln nur aus Eigennutz. Zu 99,9%. Sie müssen. Denn ihnen sitzt die GL im Nacken, die Umsatz sehen will. Um jeden Preis. Die Versicherungsberater gehören hier in die gleiche Liga.

  19. Ach Lauber, ich staune nach wie vor über Ihre ketzerischen Berichte und Youtube-Filmchen. Sorry, bei allem Respekt, die sind genau so amateurhaft wie Ihre Kenntnisse über die Finanzbranche. Als kompetenter Finanzberater mit Weitsicht sollten Sie eigentlich die komplexen Zusammenhänge zwischen Vermögen, Schulden, Einkommenssicherstellung und Steuern aufzeigen. Ich will nicht behaupten, dass die Tilgung der Hypothek falsch ist. Ich will aber auch nicht behaupten, dass es richtig ist. Dies hängt von der finanziellen Situation des Kunden ab. Wie viel Kapital benötigt er zur Finanzierung seiner Lebenshaltungskosten? Wie soll das Vermögen in seiner Situation organisiert werden? Ist sein Vermögen nachlassfähig ? usw. Wenn all diese Fragen geklärt sind, können wir über Sinn oder Unsinn einer Hypothekaramortisation reden. Ob der Bankberater nun im Kopf rechnen kann oder weiss wie man ein Steuerprogramm startet, interessiert nun wirklich niemanden. Sie täten gut daran, wenn Sie sich als seriöser Finanzspezialist positionieren wollen, Berichte zu schreiben, welche Probleme im Gesamtkontext aufzeigen. Banken-Bashing ist etwas für Anfänger!

  20. Ganz von den Haaren herbeigezogen ist das nicht. Sicher machen die Banken lieber Vermögensverwaltung, als das gleiche Geld für eine Amortisation fliessen zu sehen. Deshalb ist es wichtig, sich entweder an eine Bank zu wenden, welche eine kundenorientierte Kultur pflegt (= nicht gewinnmaximierend; ja, solche gibt es schon, vor allem bei kleineren Banken und vielleicht auch gewisse KB) oder sich selbst genügend schlau zu machen. Leider sind die meisten Menschen für beides zu faul.

    • @Barth

      die Menschen/Kunden sind zu faul? Sie sollten sich die Fakten, die Verflechtungen der/des Banken/PK’s/Wohnungs“markt“ mit der kommunalen, kantonalen und bundes – Politik anschauen. Dann nehmen Sie das Portfolio der SNB genau unter die Lupe und denken Sie nochmals darüber nach. Und für eine „kundenorientierte Kultur“ empfehle ich Ihnen ins Museum zu gehen, da gehen wenigstens die Lichter nicht aus….

  21. Das mag ja alles gut und recht sein, aber im Moment lohnt es sich doch nicht Hypotheken zu amortisieren, bei Zinsen von weniger als 1% muss man sich ja schon sehr Mühe geben dass eine Geldanlage weniger als das abwirft und dazu kommt noch der Steuervorteil…

    • Brüllhardt…..

      falsch….. denn damit verhält es sich so.

      Sollte es irgendwo einen Crash, eine Währungsreform oder sonstwie eine Aktion geben, mit der in Europa eine Regierung den Euro oder eine Landes-Währung zu retten versucht, wird die Immoblase platzen.
      Auch wenn es der Euro, Dollar oder sonst was ist, es wird den Markt in der Schweiz hart treffen.
      Korrekturen von 20-30-50% sind möglich.
      Erlesen sie sich nur mal die Geschichte nach 1919 und 1945.

      Die Banken werden ihre Immo neu bewerten und von ihnen verlangen das sie ihre Kredite herunterfahren.
      Dann müssen sie vielleicht 1-2-300ooo einschiessen, je nach Heftigkeit der Krise usw.

      Können sie das in der Krise ……..mit Geld das sich gerade galoppierend entwertet ?

      In einem Krisenfall wird sie die Bank nicht auf die Strasse setzen, denn sie müsste ihre Immo bewachen. ( siehe USA vor 10 Jahren )
      Diese zu Verkaufen ist dann auch sehr schwierig, denn die allermeisten Leute haben in der Situation andere Probleme zu lösen.
      Also, Sie werden erst mal eine Schonfrist haben.
      Aber irgendwann kommt der Hammer, früher oder später.

      Es ist also für Vorsichtige eine gute Sache die Hypos zu begrenzen.
      Verlieren sie in einer Krise ihr Haus, wird die Bank sich an ihrem Haus / Geldanteil schadlos halten, sie ihr ganzes Geld verlieren, nicht nur gerade das was sie der Bank schulden.

      Also denken Sie nach was klug ist….. und klug ist eben nicht immer nur die Steueroptimierung.

    • Was verstehen denn die meisten Bankkunden unter Anlage. Nein, nicht Aktien, Fonds und ähnliches. Nämlich das Sparkonto oder noch schlimmer das Privatkonto.

      Da ist jeder noch so kleine Hypothekarzins die bessere Rendite, wenn ich ihn nicht zahlen muss. Auch mit wegfallendem Steuerabzug.

      Und Anlegen am Kapitalmarkt sollte nur, wer damit Erfahrung hat und auch Verluste über Jahre aussitzen oder gar wegstecken kann. Die meisten können damit nämlich erfahrungsgemäss nicht umgehen.

  22. Lieber Herr Lauber

    Ihr Beispiel ist sehr wichtig. Wir leben in einem Land, wo der Staat seine Bürger dazu verführt ihre Immobilien nicht vollständig abzuzahlen. Somit treibt der Staat seine Bürger den Banken als Kunden scharenweise zu. Alle nicht abbezahlten Immobilien bleiben den Banken als Pfand. Der Staat bleibt somit mithilfe seiner Banken in der Lage, seine – noch auf dem Papier wohlhabenden und bis über den Dach überschuldeten Bevölkerung – viel rigider unter Kontrolle zu halten. Dank der Steuergeschenke hatte sich bis vor kurzem kaum jemand beschwert. Hinzu kommt, dass Immobilien, insbesondere in der Schweiz, keine Investition sondern Verbindlichkeiten sind! Weil sie sich abnutzen und Kosten verursachen werden sie immer wertloser, wenn man sie nicht ständig instand setzt und investiert. Insofern verbrennen selbstbewohnte Immobilien Vermögen. 2. und 3. Säule runden diese für die Banken,- Versicherungen, Broker und Politiker lukratives Geschäft ab. Heute haben wir rapide sinkende Pensionskassenrenten und eine exponentiell steigenden Leerstandquote. Die Exposition der Schweizer-Grossbanken an den Anleihenmärkten; gemessen an die Grösse der CH-Volkswirtschaft und die der SNB haben das Potential die Schweiz entweder in den Bankrott oder in der EU/EURO zu treiben. Es ist eine Banken Ideologie/Dogma entstanden die den gesunden Menschenverstand unterdrückt hat.

    Alfred Escher dreht sich im Grabe und die B-Schweiz wird es bereuen zur nützlichen Zeit nicht entgegengesteuert zu haben.
    Herzlich

    • Dies ist Scharlatanerie pur: Schweizer Immobilien gehörten die letzten 150 Jahre zu den Investitionen mit dem besten Ertrags/Risikoprofil weltweit. Und Generationen Schweizer sind damit reich geworden, gerade wegen dem Leverage mit günstigen Hypotheken.

  23. Warum so erstaunt? Das war doch immer so. Bankberater müssen verkaufen; immer mehr, denn davon hängen auch ihre Boni ab. Die sogenannten Berater bekommen ihren Lohn von der Bank und nicht vom Kunden. Darum ist das Wohl des Kunden zweitrangig, wenn überhaupt. Auch wenn die Werbung etwas anderes suggeriert. Zu viele Leute haben noch Vertrauen in ihre Bankberater. Sie unterscheiden sich nicht von Versicherungsverkäufern oder Autohändlern (will aber nicht alle in einen Topf werfen). Es gibt auch gute, aber die sind in der Minderzahl.

  24. Und? Kunde wurde beraten, hat Alternative aufgezeigt bekommen und am Schluss das bekommen was er wollte. Alles gut gemacht vom Berater! Ich hoffe, der Kunde will dann nicht im Pensionsalter die Hypothek wieder aufnehmen, wenn die Tragbarkeit nicht mehr gegeben ist… (für Renovationen oder ein neues Dach etc.).

    • Ich denke mir wenn man im Pensionsalter finanziell so schlecht steht, dass man keine Hypothek mehr bekommen würde für eine Renovation wegen fehlender Tragbarkeit, dann würde man auch bei Eintritt ins Pensionsalter eine bestehende Hypothek zurückzahlen müssen, denn mit den Banken ist bezüglich Tragbarkeit nicht zu spassen. Was macht man dann wenn man das Geld zum Zurückzahlen nicht mehr hat, weil man es angelegt hatte anstatt zu amortisieren und man einen Teil des angelegten Geldes oder gar alles verloren hat? Da freut sich dann die Bank. Sie hat dann ein Haus oder eine Wohnung welche sie zwangsversteigern kann.

  25. für mich und meine Frau ist die Situation so, dass wir rund 0.8% Hypothekarzins bezahlen. Anstelle einer Teilrückzahlung vor vier Jahren haben wir in einige wenige Aktien investiert. Damit haben wir eine Rendite von durchschnittlich rund 20% pro Jahr erreicht. Mit dem Effekt, dass wir nächstes Jahr, wenn die Hypothek ausläuft, die gesamte Hypothek zurückzahlen könnten.

    Nun, es gibt keine Gewissheit, dass dies so weitergeht (wohl eher nicht), und einem Vermögensverwaltungsmandat gegenüber wäre ich auch skeptisch.

    Aber wenn man seine Risikofähigkeit kennt und ein bisschen etwas von Wirtschaft versteht, sollte man mit dem Geld auch im heutigen Umfeld mittel- und langfristig mehr als 0,8% Rendite erreichen.

    Alles in Allem ist daher die Frage berechtigt, weshalb jemand eine Hypothek zurückzahlen will. Rein ökonomisch ergibt dies im heutigen Umfeld nicht unbedingt Sinn.

  26. Dramatische Zustände im Baselbiet und ein einziger Robin Hood schleicht unbestechlich durchs Gehölz! Well done Mr. Lauber.

  27. Ein gutes Argument zur Amortisation (ausser Null- und Negativzinsen) ist auch, dass Guthaben bei einer Bankinsolvenz nicht mit Festhypotheken beim selben Institut verrechnet werden, denn:

    «Grundvoraussetzungen für die Verrechnung im Privatrecht sind, dass beidseitig Forderungen bestehen, dass diese fällig oder erfüllbar sind und dass sie gleichartig sind. Hinsichtlich der Fälligkeit gilt es festzuhalten, dass es entgegen dem Wortlaut von Art. 120 Abs. 1 OR genügt, wenn die eigene Schuld des Verrechnenden erfüllbar ist, während die Schuld des Verrechnungsgegners fällig sein muss, damit man ihre Erfüllung mittels Verrechnung erzwingen kann.»

    • @early bird: Bitte OR weiterlesen: Art. 123 F. Verrechnung / I. Voraussetzung / 4. Im Konkurse des Schuldners
      4. Im Konkurse des Schuldners
      1 Im Konkurse des Schuldners können die Gläubiger ihre Forderungen, auch wenn sie nicht fällig sind, mit Forderungen, die dem Gemeinschuldner ihnen gegenüber zustehen, verrechnen.

  28. Sie sind ein soooooo toller Berater und so viel besser als die dargestellten Berufskollegen von Ihnen!

    Auch wirklich seriös, sich selbst ohne Gegendarstellung so zu beweihräuchern. Sie scheinen wohl doch nicht so der Überflieger zu sein, dass Sie Ihre Zeit mit Advertorials verplempern können anstatt sich um Ihre Kunden zu kümmern.
    Armselig.

  29. Das Steuerargument in Zusammenhang mit der Amortisation von Hypotheken ist leider immer noch ein weit verbreitetes Ammenmärchen. Nach Abzug der Steuern von ca. 1/3 geht – ggü. dem Sparen auf dem Konto – netto 2/3 verloren.
    Das Argument hat jedoch seine Berechtigung im Zusammenhang mit alternativen Anlagemöglichkeiten. Eine heutige Hypothek kostet – nach Abzug des Steuereffekts – ca. 0.6%. Eine Holcim Aktie z.B. weist eine sehr sichere Dividendenrendite von 4% aus (und dies für 15 Jahre steuerfrei). Entsprechend resultiert durch den Verzicht auf Amortisation zu Gunsten der Holcim Aktie eine Nettorendite von 3.4% zu sehr überschaubaren Risiken.
    Es ist daher sehr einfach die Position des Bankberaters zu verteidigen – auch wenn der Berater in dieser Hinsicht eine schlechte Performance abgeliefert hat.

    • Aha. Holcim. Wenn Betongold unter Umständen bald nix mehr Wert ist oder Beton fair mit einer CO2-Abgabe besteuert wird, dann schauen wir mal, wieviel Dividende Holcim noch zahlt… und Beton ist Beton. Was Sika macht ist da eher Hightech…

  30. Gut gemacht. Ein bezahltes Dach über dem Kopf ist sehr viel Wert und ein gutes Gewissen hat man auch noch. Lieber etwas mehr an Steuern zahlen als das Geld der Bank in den Rachen schieben!

  31. Lieber Herr Lauber, nichts besseres zu tun?

    Ich hatte im vorherigen Artikel nachgefragt was sie den dem 91 jährigen empfehlen würden…, aber es kam nichts! Und jetzt gleich noch so ein Artikel?!

    So wie ich es interpretiere geht es hier um einen Zwist den Sie mit der BLKB austragen…, der Kunde scheint mir hier nicht im Mittelpunkt!

    Es gibt nämlich durchaus Fälle wo es Sinn macht eine Hypothek nicht mit Vorsorgegelder zu amortisieren…:
    – Hypozinsen sin abzugsfähig
    – Vorsorgevermögen bleibt steuerfrei
    – mit einer cleveren Vorsorgeanlage erziehlt der Kunde mehr als die 0.8% für die Hypothek (geht natürlich nur in Fonds – und Sie haben ja etwas gegen solche)
    – etc…

    Sie schiessen gegen die BLKB, aber auf die Details und Fakten welche zu einer seriösen Vorsorge-/ und Pensionsplanung gehören gehen Sie nicht ein! Warum?!

  32. „Erlebnisbericht“, „meinen Artikel“, „meiner Youtube-Filme“, „neutraler (gratis?) Ratgeber“.
    A new star is borne, die Basler Antwort auf Klaus J. Stöhlker.
    Die mickrigen Hypozinsen sollte von einer Vermögensverwaltung, die ihren Namen verdient, übertroffen werden. Ergo: Der Berater hat seinen Job richtig gemacht.

  33. Ein „neutraler Ratgeber“ mit Zugang zu einem reichweitenstarken Blog macht Werbung, auch für seinen Youtube Channel (PS: Ich war View 28. Kleiner Gratistipp: Das mit dem Ton, mit der Kamera und mit dem Video ganz generell, da wären Sie als Berater mit einer unabhängigen Beratung gut beraten!!).
    Aber meine Frage: Wer zahlt jemandem Geld, damit der zum Bankberater mitkommt, um dann den beiden Beratern beim «Ich hab den Grösseren»-Spielen zuzusehen???

  34. Natürlich ist es wichtig, den Kundenwünschen nachzukommen und wenn der Kunde die Hypothek amortisieren will, dann hat die Bank dies entsprechend in die Wege zu leiten.

    Allerdings verstehe ich nicht so ganz, warum Hr. Lauber den Vorschlag des Bankangestellten als total hirnrissig hinstellt. Die Argumentation ist sicher verbesserungswürdig, aber im Prinzip sind wir privat ähnlich vorgegangen:

    – Wir haben unsere Hypothek in fix und variabel sowie über verschiedene Laufzeiten aufgeteilt. Durchschnittszins über alle Tranchen liegt by ca. 0.7%
    – Nun haben wir auch noch etwas angespart und ich kann mein Angespartes verwenden um (a) die Hypothek zu amortisieren oder (b) zu investieren
    – Wir haben uns für (b) entschieden und in einen Mix aus Aktien, Bonds, Fonds und Edelmetalle investiert. Damit sind wir in den letzten Jahren hinsichtlich Rendite sicher deutlich besser gefahren als mit einer Rückzahlung der Hypothek und der resultierenden Zinsersparnis.

    Wir haben jetzt zwar kein Vermögensverwaltungsmandat oder nur Fonds, aber wenn jemandem Zeit und Fachwissen fehlt, könnte dies meiner Meinung nach eine Alternative sein und wäre nicht prinzipiell zu verteufeln.

    Natürlich kommt es bei solchen Entscheidungen auch immer noch auf die individuelle Situation an (bin ich Mitte 30 oder kurz vor Pensionierung, risiko avers oder bereit auch mögliche Kursverluste zu tragen, usw).

  35. Das habe ich auch mit meiner Bank erlebt, ich fragte auch wo ich denn Spare? wenn ich 14000.- Hypo bezahle ? Rund 5000.- Steuerersparnis Für das Geld auf dem Konto und in den Aktien Schindler und JB wo sich seit kauf verdreifacht haben kann ich die Hypothek auf 0.- bringen, zahle dafür 5000.- mehr Steuern und Spare 14000.- bei der Bank. Ok Dividende bekomme ich nicht mehr aber Depotkosten werden auch kleiner. Die Beratung war eher zugunsten der Bank als für mich.

  36. Nichts neues im Westen genauso wie:
    Machen Sie 5 Säule 3a Konten damit Sie gestaffelt beziehen können (die müssen Anzahl Konten liefern) das alles was nur der Steuerungehung dient verboten ist, wird nicht erwähnt die Folge wird sein, das der Kommissär spätestens beim 3 Bezug nach dem Vorsorgegrund der gestaffelten Bezüge fragt, gibt es keinen, wird alles Zusammengerechnet und über eine Progression geschlagen. Lustig sind auch die St. galler Berater die das empfehlen obwohl St. gallen für Kapitalbezüge seit 2012 einen Einheitssatz haben.

    Oder die grossen Vorteil der Tranchierung von Hypotheken, das er wirklich einen kleine Vorteil gibt, ist so, aber das zu einem Kettenvertrag der Hypo an die Bank führt, nö da möchte man etwas mit der Wahrheit sparen…

    Oder das PK Einkäufe im Zusammenhang
    Mit einer 10 Jährigen Festhypothek eine interessante Ammortisationlösung für 7 Jahre bieten könnte da verdient ja niemand was…

    Man muss sich ja nur die Geschäftsberichte der Banken anschauen, dann sieht man wie Zinserträge errodieren und Provionserlöse steigen…

    Ein Schelm wer böses denkt

    • Ein eifriger Kommentarschreiber. Eventuell etwas zu eifrig:

      – Sie können grundsätzlich so viele 3a-Konten eröffnen wie Sie möchten. Über 5 macht bloss keinen Sinn, es sei denn Sie möchten vorab schon etwas für die Amortisation Ihrer Hypothek beziehen. Auch wenn Sie in SG einen Einheitssatz haben, fällt die Progression auf Ebene Bundessteuer an (bei 150k machen das >2’000 Differenz ggü. Staffelung in 3 Konti à 50k an –> wenn Sie noch die PK beziehen möchten, reblets denn richtig!).

      – Wenn Sie 2015 ihre Hypotheken über 5 und 10 Jahre gestaffelt haben, sie sind sie sicherlich nicht unglücklich wenn sie heute nochmals günstiger verlängern dürfen? Zuweilen heute viele Banken auch nachrangig Hypotheken rausballern..

      – Wieso denn die PK nicht etwas boosten wenn Sie heute langfristig günstige Zinskonditionen fixieren können? Zumal die Steuerersparnis je nach Kanton durchaus die Hypozinsen für die nächsten Jahrzehnte decken könnte?

      Reicht es denn nicht, wenn Herr Lauber schon permanent nörgelt? Als Eigenwerbung sehe ich die Blogeinträge hier sowieso nicht – habe bis anhin auf diesem Medium noch nie eine schlaue Empfehlung seitens des ehemaligen Regionalbänklers gelesen – wer um Himmels willen würde denn für eine solche Dienstleistung bezahlen?

      „Die glücklichen Pessimisten! Welche Freude empfinden sie, sooft sie bewiesen haben, dass es keine Freude gibt.“

  37. wer seine finanzplanung einem fremden bankberater übergibt kann gleich
    sein sexualverhalten beim pastor aus gambia konformieren lassen.

  38. gute…wenn auch blöde frage ;))

    ausser man besucht noch den vorkindergarten oder wurde erst gestern auf unserem wundervollen planeten abgesetzt.

    frei nach dem motto, wer oder was war zuerst…der staubsauger oder der vertreter

  39. Nichts Neues. Selber erlebt 2015:

    Termin in der Bank, Thema Erneuerung einer Tranche der Hypothek.
    „Berater“ vom Typ „geschniegelt, frisch ab Lehre, völlig ahnungslos“ mit der Einstellung „den haben wir am Haken, dem kann ich miese Konditionen anbieten“
    Ergebnis: Diese Tranche der Hypo zurückbezahlt. Natürlich wollte er anfangen zu verhandeln und mir lieber für das Geld eine VV andrehen als er merkte dass er an den Falschen geraten war, aber da wars schon zu spät.

    Und das Schlimme daran: Zwei Jahre später war die zweite Tranche der Hypothek fällig. Gleicher Berater, gleicher Fehler, gleiches Ergebnis.

    Lernresisitent nennt man das wohl…

    • @Remo

      Sie sollten mal Ihre Phobie behandeln lassen…vermutlich würden Sie dann weniger faktenlose Kommentare von sich geben.

  40. Cooles Geschäftsmodell: Kunden auf die Bank begleiten, wenn sie amortisieren wollen und CHF 500.- in die eigene Kasse legen dabei. Wow, Robin Hood schlägt zu!

  41. Die ausbleibende Amortisation von Hypotheken auf das Eigenheim ist eine tickende Zeitbombe. Der Hausbesitzer wird ganz einfach zum Mieter der Bank. Wehe, wenn im Pensionsalter der Hypozins hochgeht. Darum muss im Ausland praktisch jede Hypothek in maximal 30 Jahrem amortisiert werden.

  42. Herr Lauber. Bitte verschonen Sie uns mit Ihren Anekdoten, so was gehört nicht in so einen Blog. Ich glaube, Sie erfinden irgendwelche Geschichten und posten Sie. Das sollen wohl Werbebeiträge für Ihre Youtube Videos sein:)

  43. Na zum Glueck bin ich auf Ihren rat nicht angewiesen…seit Jahren zahlt meine nicht amotisierte Hypothek nicht nur die Zinsen sondern jaehrlich einen angenehmen erholsamen Urlaub.
    Bestimmt raten Sie dem Kunden dann auch noch gestaffelte nicht zu lange Festhypotheken oder gar Flex wie vor 20 Jahren!
    Get real and stop bullshitting.

    • Sehr gut. Aber nur solange Ihr Anlageprodukt genug abwirft.
      Haben Sie schon daran gedacht dass auch mal ein Jahr oder Jahre kommen können wo die Performance negativ ist? Oder wenn gar ein Börsencrash kommt, dann haben Sie geliehenes Geld verloren und die schöne Rechnung geht gar nicht mehr auf.