SMI-Ausverkauf: Korrektur oder Crash-Vorbote?

Beides möglich, derzeit mehr Downside- als Upside-Risiken. Charttechnik hat Limit nach oben richtig vorhergesagt.

Es ist alles eine Frage der Perspektive: Der Schweizer Swiss Market Index steht heute 10.75% höher da als vor einem Jahr. Soweit die guten Nachrichten.

Die Schlechten: Die letzten 48 Stunden an den Märkten waren schmerzhaft. Nach einem 398-Punkte-Absturz am Montag (-3.6%), verlor der SMI gestern nochmals 234 Punkte (-2.2%). Zwei deutliche Minustage hintereinander.

Der Schlusskurs von 10’478 Punkten liegt ganze 7% unter dem Allzeithoch von 11’270, das am letzten Donnerstag, nur vier Handelstage vorher, erreicht wurde.

Zwei sehr schlechte Tage. Auf ein Jahr gesehen ist aber noch nicht viel passiert (Google)

Auch die amerikanischen Märkte gaben zwei Handelstage hintereinander um mehr als 3% nach. Das letzte Mal geschah dies in der Finanzkrise im November 2008.

Viele Investoren hätten erwartet, dass nach dem Montag wenigstens eine kleine Erholung stattfinden würde. Dem war nicht so.

Die Nachrichten rund um das Coronavirus waren auch am Dienstag unerwartet schlecht. Immer mehr Länder betroffen, nun sogar die Schweiz mit dem ersten Fall. Immer mehr Sekundäreffekte waren so nicht eingepreist.

Und was kommt jetzt? Interessanterweise erschien in der Finanz und Wirtschaft gerade letzte Woche eine Chart-Analyse mit dem Titel „SMI: Kursziel erreicht“, die goldrichtig folgerte, dass der Bewegungsspielraum nach oben auf 11’200 limitiert sei.

„Mehr als ein kurzes Aufbäumen des Marktes über diese Limits hinaus ist sehr unwahrscheinlich“, so der Autor Andreas Büchler.

Perfektes Timing: Chartanalyse der FuW (Grafik: Screenshot FuW, roter Pfeil & Kreuz: IP)

Aber dass es gleich so steil bergab gehen muss? Was müsste jetzt passieren, damit sich die Märkte in den nächsten Tagen und Wochen stabilisieren und dann in den nächsten Monaten wieder steigen?

Den Best Case könnte man sich so vorstellen: Die Zahl der Neuansteckungen nimmt stark ab, insbesondere in Italien, Südkorea und Japan, China’s Fabriken fahren wieder hoch.

Lieferunterbrüche können bewältigt werden, Reiseeinschränkungen können zurückgenommen werden.

Die Unternehmenszahlen und die Einkaufsindizes nehmen weniger ab, als erwartet wird. Das Wirtschaftswachstum ist zwar niedriger als 2019, aber besser, als erwartet.

Die Zentralbanken stützen mit mehr billigem Geld und niedrigen Zinsen, und die Märkte reagieren auf diese Massnahmen.

Und schliesslich: Das Vertrauen der Investoren in diesen schon älteren Bullenmarkt bleibt bestehen.

Treten viele dieser Annahmen ein, könnten die Märkte ihren kurzen, aber heftigen Abschwung stoppen und wieder zulegen. Vielleicht liegen sogar neue Allzeithochs im Jahr 2020 drin.

Alternativ, welche Nachrichten oder Zahlen würden die Aktienmärkte kurz- und mittelfristig weiter schwächen bis hin zu einem veritablen Crash?

Im Worst Case müssten wir folgende Neuigkeiten verdauen: Coronavirus-Fälle nehmen in der Schweiz, in Italien und dem Rest von Europa zu und das Krisenmanagement erscheint suboptimal.

Der Schweizer Franken wird noch stärker im Vergleich zum Euro, was der Schweizer Industrie und dem Tourismus zusätzlich schadet.

Einkaufsmanager-Indizes (PMIs) in Asien stürzen auf Werte unter 40 ab. Die WHO ruft (zu) spät doch noch den Pandemiefall aus

Es gibt eine zweite Welle des Coronavirus anderswo in Asien, die ähnlich schlimm oder schlimmer als der Ausbruch in der Provinz Hubei abläuft. Es kommt heraus, dass China die Coronavirus-Zahlen deutlich beschönigt hat.

Strengere Reisewarnungen oder Grenzschliessungen werden ausgesprochen, Quarantänemassnahmen können nicht wie geplant durchgesetzt werden und/oder die Bevölkerung widersetzt sich.

Knappheiten bei Lebensmitteln und medizinischer Versorgung führt zu leeren Regalen, langen Schlangen und Unruhen.

Regierungen kommen in Schwierigkeiten und populistische Parteien erhalten ein immer grösseres Forum.

Der erste Coronavirus-Todesfall in einer Grosstadt in den USA wird vermeldet.

Die Unternehmensergebnisse des ersten Quartals 2020 sind deutlich unter Erwartungen. Die Zentralbanken stützen mit mehr billigem Geld und niedrigen Zinsen, aber die Märkte reagieren nicht mehr so positiv wie bis anhin auf diese Massnahmen.

Bernie Sanders gewinnt die Demokratische Nominierung, und Donald Trump ist durch einen niedrigeren Aktienmarkt angeschlagen.

Bernie Sanders gewinnt gegen Trump und wird Amerikanischer Präsident, macht Unternehmenssteuerreduktion von Trump rückgängig, führt weitreichende soziale Programme ein und stoppt Fracking in den USA.

Schliesslich: Starker Vertrauensverlust.

Ohne Frage, diese Punkte scheinen jeder für sich ziemlich extrem oder sogar übertrieben. Sollten jedoch nur einige dieser hypothetischen Annahmen eintreten, ist es nicht schwierig sich vorzustellen, wie schlimm ein Börsen-Crash bis Jahresende werden könnte.

Es scheint, derzeit überwiegen die Risiken gegenüber den Chancen. Aber das heisst nicht, dass der Markt nicht schnell wieder nach oben drehen kann.

Wer hätte letzten Donnerstag gedacht, dass wir bis Dienstag 7% verlieren könnten?

Kommentare

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  1. Ruhig bleiben und nicht panisch werden. In den Medien ist die Börsenkorrektur noch nicht so richtig angekommen.
    Das heisst, es folgt noch ein finaler Sell-Off. Der wird dann in den Medien ausgeschlachtet und das ist dann das Zeichen antizyklisch einzusteigen.
    Endlich haben wir bald wieder anständige Dividendenrenditen in der Schweiz.
    Perfekt um viel Geld zu verdienen zur kommenden Dividendensaison hin.

  2. Meine Meinung zu Aktien: Tina. There is no alternative. Kaufen, kaufen, kaufen. So günstig wie um die Corona-Panik wird es niewieder, sollange es Minuszinsen und Nullzinsen gibt.

  3. Tja wer hätte es letzte Woche gedacht? Ich! Ich hatte am Mittwoch die Hose voll und hab mit einem Future abgesichert. Perfektes Timing. War ja eine Frage der Zeit bis die Lieferengpässe die Lügerei der KP überflügelt und die Wahrheit zeigt. Warum sollten den Märkte steigen wenn alle Indikatoren des gesunden Menschenverstandes nach Süden zeigen..

  4. Ich habe gerade ein breites Grinsen im Gesicht. Heute morgen günstig Aktien eingesammelt, schon 3% Plus. So macht Börse Spass.

  5. Das Coronavirus ist in Wahrheit höchstens ein Mitauslöser (per Knopfdruck) eines Crashs im ganzen “Finanzdebackel-Schlamassel“.
    Die wahren Schuldigen sind die Betreiber des Finanzsystems (Notenbanken, Banken, Weltbank, IWF und BIZ-Bank-Basel).
    Sie haben däfür gesorgt, dass sich ihre Finanzwirtschaft gegenüber der Realwirtschaft während vielen Jahrzehnten um ein vielfaches schneller ausgedehnt hat.

    Sämtliche Vermögenswerte und Börsenwerte wurde dadurch hochgepusht und sind heute allesamt massiv überbewertet. Alles beruht auf riesigen Schudenbergen, erzeugt von den Bankern, welche von der Realwirtschaft nicht mehr bewältigt werden können.

    Diese Realwirtschaft ist jetzt am absaufen. Ob es nochmals ein letztes Wiederaufbäumen gibt ist höchst fragwürdig. Wir glauben nicht mehr daran, denn die Nachhaltigkeit im “Finanzgeschäft“ fehlt schon seit vielen Jahrzehnten.

    Die Notenbanker wissen doch schon längst nicht mehr wie sie aus dem Sumpf noch rauskommen. Ihre vorläufig einziges Mittel sehen sie noch darin, ihre Bilanzen weiterhin mit der Erzeugung von Falschgeld auszudehnen und die notleideneden “Papierwerte“ selbst damit einzusammeln.
    Die Zinsen sind bereits am Boden und das Pulver weitgehend verschossen.
    Die weltweiten Schuldenberge übrigens auf absolutem Höchststand, ohne Aussicht auf Reduzierung, ohne Inflation!

    Mit Märkten hat das schon lange nichts mehr gemeinsam!

    Wenn die Notenbanken immer mehr jeden Schrott selbst “aufkaufen“, dürfte auch den letzten Idioten alsbald klar werden, dass es sich um ein faules betrügerisches System handelt. Und wenn man dann noch das Eigenkapital der Notenbanken mit ihren Bilanzen vergleicht, dann ist der Beweis schnell erbracht, das nur heisse Luft herrscht, hinter diesen Notenbanken!
    Das Eigenkapital der EZB im Verhältnis zur Bilanz ist doch schon völlig unglaubwürdig und lächerlich.

    Diese Währungen, Dollar, Euro, Yen, Schweizer Franken sind immer mehr heisse wertlose Luft.

    Was bräuchten diese Notenbanken denn noch um ihre Bilanzen wieder ins Lot zu bringen?

    Da gibt es nur noch eine Lösung:

    Einige Notenbanken haben noch Gold !

    Ist doch klar der Goldpreis muss massiv durch die Decke knallen, damit die Bilanzen wieder gedeckt sind.
    Halten Sie sich fest, Dollar 10’000 bis 20’000 sind da rasch möglich!

    Rechnen Sie selbst nach, welchen Silberpreis pro Unze benötigt J. P. Morgan
    damit sie ihre Bilanz ausgleichen kann. Und J.P.Morgan hat bereits eine riesige Menge an Silber über Preismanipulationen an der Comex eingekauft!

    Der Edelmetallzug hat Fahrt aufgenommen. Es dürfte eine Fahrt werden die sich immer mehr beschleunigen wird. Nehmen Sie Platz im Edelmetallschlafwagen. Sie werden überrascht sein wenn sie nach ihrer Reise wieder aufwachen werden.

    Aber wundern Sie sich nicht, wenn Sie im “Börsenbummler“ Platz nehmen, wie der alte Mann mit der Schlaftablette (Kostolany), und der bei der nächsten Brücke tief abstürzen.

    Den Notenbankern, Politikern/-.innen, sowie sogenannten “Experten“ von BIZ-Bank, IWF oder Weltbank darf man in Zukunft keinesfalls noch Vetrauen schenken, falls die gleichen Akteure wieder eine neues Finanzsystem einrichten wollen. Man kann schon heute sagen, dass die wieder versuchen werden die Menschheit auf dieser Erdkugel ein weiteres mal zu belügen.

  6. Ich kaufe gerade günstig nach. Ein wahres Geschenk. Implenia seit Montag schon 13% im Plus… So gefällt es. Und die G20 haben vor wenigen Tagen frisches Geld für den Kampf gegen den Coronavirus angesagt. Die FED wird die Märkte heute mit einer Geldspritze ins Plus bringen.

  7. Schon wieder ein Experte bpE (=bin plötzlich Experte).

    Da lesen wir:
    „Die Nachrichten rund um das Coronavirus waren auch am Dienstag unerwartet schlecht. Immer mehr Länder betroffen, nun sogar die Schweiz mit dem ersten Fall…“

    Wie bitte? Wer staunt, dass immer mehr Länder betroffen sind? Niemand. Wer staunt, dass es sogar in der Schweiz einen ersten Corona-Fall? Niemand. Es trifft ein, was schon lange zu erwarten war. Niemand ist überrascht. Dass die Kurse einbrechen, nachdem sie seit Beginn DIESES Jahres phänomenal gestiegen sind, kann doch niemanden verwundern. Corona war nur der Auslöser, sicher keine wichtige Ursache. Denn insgesamt sind nach wie vor alle Anzeichen positiv. Wenn nichts Neues passiert, werden die Kurse wieder steigen.

    Weiter lesen wir: „Interessanterweise erschien in der Finanz und Wirtschaft gerade letzte Woche eine Chart-Analyse mit dem Titel „SMI: Kursziel erreicht“, die goldrichtig folgerte, dass der Bewegungsspielraum nach oben auf 11’200 limitiert sei.“

    Büchler versucht mit den Charts die Zukunft aufgrund der Vergangenheit vorherzusagen. Das ist nur in ganz engem Rahmen möglich: Wenn Titel überverkauft sind, werden ihre Kurse wohl eher hinunter als hinauf gehen usw. Aber ganz sicher enthalten solche Charts absolut keine Hinweise dazu, was für Auswirkungen das Corona-Virus auf die Wirtschaft hat und wie die Börse das verdaut.

  8. Die Aktien sind – wie Experten schon lange kundtun – recht überbewertet. Also noch eine Weile warten, bis sich das Corona-Virus-Spektakel abgenutzt hat, und dann wieder einsteigen. Die östliche Halbkugel zusammen mit Russland wird sich erholen, ob das allerdings auch für die USA Gültigkeit hat, bleibt abzuwarten.

    Es gibt keine Zweifel mehr: Buffett denkt, dass Aktien stark überbewertet sind
    https://www.msn.com/de-de/finance/top-stories/es-gibt-keine-zweifel-mehr-buffett-denkt-dass-aktien-stark-c3-bcberbewertet-sind/ar-BB10oVE7

    „USA stehen an der Schwelle zur Rezession“
    https://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/wall-street-aktien-in-usa-laut-pictet-asset-managment-ueberbewertet-a-1299511.html

  9. Der Corona-Virus verschwindet so unspektakulär wie er im Gegensatz zum Anfang des Erscheinens mit Pauken und Trompeten durch die Presselandschaft lauthals immer mit neuen Narrativ-Varianten durchgepustet wurde.

    Der gute Corona-Virus bringt die Aktienmärkte zum Sinken, na und? Die Aktien seien, dies gemäss seit langem immer wieder hervorgebrachten Experten-Erklärungen, sowieso viel zu hoch überbewertet. Das Karikatur-Spektakel Corona-Virus gibt dagegen doch eine gute Gelegenheit, neu in den Aktienmarkt da und dort einzusteigen. Das ist Realität!!!

  10. Ach, die Vorzeichen sind schon lange da, wer glaubt, es gehe so weiter wie bisher, ist ein hoffnungsloser Träumer. Es scheppert doch schon lange, nur will es einfach niemand hören! Das erstarken des Goldes, dem Franken ist ein Zeichen für mehr Sicherheit. Warum wohl?

    Dank den Negativzinsen wird in Aktien oder im Immobilien-Markt investiert – das Land wird kontinuierlich zubetoniert. Der Markt ist weltweit künstlich aufgeblasen, Firmen kaufen ihre eigene Aktien zurück und, und. Seit der Krise von 2008, haben die Bänkler, die Finanzheinis rein gar nichts gelernt, im Gegenteil, sie klotzen als lebten sie ständig im Gegenwarts-Modus. Zukunft ist ein Fremdwort, das existiert nicht in den Köpfen der Penthouse-Bewohner dieser Banken-Strasse, dem Monopoly-Platz, es suggeriert ihnen Unfehlbarkeit bis zum bitteren Ende!

  11. „…macht Unternehmenssteuerreduktion von Trump rückgängig, führt weitreichende soziale Programme ein und stoppt Fracking in den USA….“

    Bernie !!!

  12. Die Zinsen sind offenbar kein Thema, alle gehen davon aus, dass die heutige Situation lange so bleibt, wie sie ist.
    Ich staune schon, wie die Börsen immer weiter steigen, während es rundrum knallt. Irrationaler Überschwang der Finanzmärkte = Entkoppelung der Finanzmärkte von der Realwirtschaft.
    Ein Crash kommt immer aus einer Ecke, die niemand vorausgesehen hat.

    • Darfst aber ruhig das „Copyright“ vom gestohlenen Schlagwort „irrational exuberance“ angeben. Das entstammt vor etwa 25 Jahren eben dem Chef der grössten Zentralbank, für diejenigen Leser welche zu der Zeit noch nicht „im Geschäft“ waren.

  13. Die Chancen überwiegen die Risiken. Das bleibt so lange so, wie das Geld von den Zentralbanken bewusst entwertet wird – somit bis in alle Ewigkeit. Wir sind hier nicht in Argentinien. Was soll diese Panikmache? Vor ein paar Jahren machte das viel schlimmere Ebolavirus nicht annähernd die Schlagzeilen des Coronnavirus. Leider aber sind Schlagzeilen per se das beste Verkaufsargument, dass etwas gelesen wird.

  14. Charttrechnik?
    Die fundamentalen Daten in diesem staatlich aufgesetzten Geld-Schneeballsystem sind entscheidend.
    So gestern Implenia +12% infolge guter Zahlen und goldener Zukunft mit Spinoff-Ankündigung.
    Der Rest erledigen die Märkte.

  15. Trotz allem ist Corona wahrscheinlich einfach eine Grippe. Sie scheint nicht mehr aufhaltbar zu sein. Aber eine agressive Variante. Chinesen reagieren offenbar sehr diszipliniert, Millionen wurden in Quarantäne genommen. Das ist im Rest der Welt kaum möglich, die Menschen machen nicht mit. Daher muss man annehmen, dass sich Corona noch sehr stark ausbreiten wird. Offenbar sind vor allem gesundheitlich angeschlagene Menschen gefährdet, viele Gesunde merken die Grippe kaum. In China wütet die Sache nun seit ca Ende November, also etwa 3 Monate und noch immer steigen die Ansteckungen. Es wird vermutlich bis ein halbes Jahr gehen, bis das Gröbste vorbei ist. Bei uns wird das wohl auch so sein. Mit Entwarnung rechne ich erst im Sommer. Bis dahin wird die Unsicherheit auch an den Börsen wahrscheinlich hoch sein.

    • @ Anna – Ihr faktenbasiertes, fundiertes Argumentarium, die messerscharfe Analyse und präzise Wortwahl sind bemerkenswert:
      „wahrscheinlich“, „scheint“, „offenbar“, „kaum möglich“, „annehmen“, „offenbar“ (ja schon wieder), „kaum“, „ca.“, „etwa“, „vermutlich“, „wird wohl sein“, „rechne ich erst…“, „wahrscheinlich“ (auch noch mal zur sauberen Abrundung).
      Wooowww…, so viel schreiben und nichts aussagen ist wahre Kunst!

  16. USD 425 Millionen würden einige reiche Obligationenanleger verlieren, falls die WHO bis Juli 2020 den Corona Virus als Pandemie beschreiben würde. Das ist ausgeschlossen, obwohl die Kriterien bereits erfüllt sind.
    Deshalb die netten Worte zu China von der WHO. Es geht wieder nur darum, dass die Reichen kein Geld verlieren anstatt die WHO nicht zurückzahlen müsste. Schande!

    Quelle Zerohedge.

    https://www.zerohedge.com/markets/here-are-425-billion-reasons-why-who-refuses-call-covid-19-outbreak-pandemic

    The World Bank launched a $425 million 2017 catastrophe bond issue supporting its Pandemic Emergency Financing Facility (PEF). There are two tranches of PEF bonds outstanding, expected to mature in July, and this means investors of the bonds will collect massive profits if the bonds aren’t triggered or will lose everything if the Covid-19 outbreak continues to escalate.

    Dir ganze Story im Link oben.

    • Ist natürlich schon ein Marktfaktor; dass alleine der SMI innert drei Tagen ca. 70 Mrd. an Börsenwert verloren hat, kann man da einfach ignorieren???

    • Ein Skandal und dann kommt das heute morgen noch vom WHO Chef aus Ethopien, geboren in Eritrea: gemäss Wikipedia:

      As sentiment plunges, WHO’s Dr. Tedros has stepped in to try and soothe rattled investors, warning that government officials, economists, infectious disease researchers and any self-styled ‚experts‘ should avoid using the word ‚pandemic‘ to describe the outbreak.

  17. Jede normale Grippe hatte bis jetzt null Auswirkung auf die Wirtschaft, aber Corona bringt sie zum Kippen? Blödsinn! Das System ist schon längst strukturell todkrank: Negativzinsen, Geldschwemme, Anleihen- und Aktienaufkäufe der Zentralbanken, Zombiefirmen, etc. Allenfalls könnte Corona der Auslöser sein und wie bei Patienten mit Vorerkrankungen zum Tod des Systems führen.

    • Danke! Ich finde auch, dass der Virus ziemlich gelegen kommt, um als Sündenbock für den längst überfälligen Absturz herzuhalten. Schnallt euch warm an!

  18. Seit 2 jahren können CSler ihre PK 100% in aktien investieren.
    Wie weiter?
    Die Märkte fallen, die PKs werden bankrott gehen.
    Ist schlimmer als 2008, vielleicht 1929 version 2.

    • Ich weiss nicht, ob Sie hier nur Panik verbreiten möchten. Ich gehe trotzdem mal auf Ihren Einwand ein. Ein günstiger (<0.5%), weltweit diversifizierter (tausende Wertpapiere) ETF wird höchstwahrscheinlich nie Totalverlust erleiden. Ich wünschte, ich könnte mein gesamtes Geld darin anlegen.