Dumm oder naiv? Armee-Spitäler abgewrackt

Der Corona-GAU sind überfüllte Spitäler. Umso dringlicher wären mehr Betten. Doch die Armee hat 7 Notstationen verscherbelt.

Die Schweizer Armee wäre endlich nützlich. Doch ausgerechnet jetzt, da das Virus die Südgrenzen überrollt und der Ernstfall droht, stehen Generäle und Stabsoffiziere nackt und unvorbereitet da.

Sie haben ihre Armee-Spitäler verkauft. Verscherbelt zum Nulltarif. Weder bei Gösgen im Mittelland noch an den übrigen Standorten betreibt das Heer weiterhin ihre einst bekannten, vollausgerüsteten Pflegestationen im Untergrund.

Einzig das Militärspital Einsiedeln ist heute bereit, um im Notfall Betten und Hilfe anzubieten. Die übrigen 7, die es einst gab, sind längst abgewrackt.

Man müsse jetzt nicht der Armee dafür die Schuld in die Schuhe schieben, meinte heute Morgen ein Sprecher des Militärs. „Das hat die Politik so gewollt.“

Im Zuge der diversen Armee-Reformen hatten die Gesetzesmacher entschieden, dass es gescheiter sei, die Armee-Stationen einzumotten.

Kostet zu viel, bringt eh nix.

Verkauft vor 3 Jahren – für 3,7 Mio. (Solothurner Zeitung)

Milliarden für einen neuen Kampfflieger, Hunderte von Millionen für ein neues Aufklärungssystem, für eine Cyber-Abwehr: Rüstungsausgaben kennen selbst in der friedliebenden Eidgenossenschaft kaum Grenzen.

Doch von den 8 einstigen Militär-Spitälern gibt es 7 nicht mehr. Sie sind längst in Privathänden, gehören findigen Unternehmern, die dort, wo einst vollausgerüstete Operationssäle und riesige Bettensäle auf Verletzte warteten, Lager für ihre Firmen betreiben.

Corona vor den Toren, Spitäler verschrottet.

Was wie ein Schildbürger-Streich klingt, ist bittere Realität. Die Betten wären heute Gold wert. Die grösste Angst der Behörden ist es, dass es für Hunderte, Tausende Corona-erkrankte Bürger keinen Platz im Spital mehr hat.

Davon gabs mal acht (Einsiedeln, Offiziere Schwyz)

Das Gesundheitssystem bricht bei so einem Ansturm rasch zusammen. Italien ist an diesem Punkt angelangt.

Wie sehr sich Bern sorgt, zeigen die Massnahmen von letztem Freitag. Die Armee mache ihre vier Spital-Bataillone bereit, liess die Landesregierung das Volk wissen.

Ingesamt könnten bis zu 800 Soldaten für maximal 3 Wochen Dienst leisten. MMBH nennt die Armeeführung ihren Beitrag: Miliz mit hoher Bereitschaft.

„Mobilmachung auf Knopfdruck“, titelte einst die NZZ.

Klingt gut. Nützt es auch? Im Ernstfall braucht es für die Corona-Infizierten Beatmungsgeräte, Quarantäne-Zonen, Notfall-Pflege.

Schweiz vor Explosion? (Markus Feier)

Kurz: Express-Sanität im Kingsize-Format. Die Armee mit ihren 4 Bataillonen dürfte einem Ansturm von Schwer-Betroffenen kaum standhalten. Sie hat Schützenpanzer, keine Lungenmaschinen.

Wäre die Lage viel besser, wenn alle einstigen Militär-Stationen weiterhin existieren würden?

Der Armee-Sprecher verneint dies. „In den unterirdischen Spitälern blies ständig ein kühler Wind“, begründet er. „Das wäre Gift für die Lungenkranken.“

Schwer zu sagen. Aber die Alternative, wie sie die Schweiz jetzt vor sich sieht, dürfte kaum besser sein. Der Grossteil der Infizierten wird bei sich Zuhause bleiben müssen.

Arrangez-vous.

Einzig die richtig schweren Fälle werden noch in den ordentlichen Spitälern aufgenommen.

Damit lautet der Befund: Wir zahlen Milliarden für fast alles. Kommt aber ein Virus, sind wir erledigt.

Kommentare

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  1. Genau Richtig. Nun im Nachhinein hätten wir alle, ob dafür oder dagegen, über die Armee anders entschieden. Niemand Zweifelt jetzt, dass wir diese Einrichtungen haben sollten.
    Doch das Bundesamt mit dem kleinsten Budget VBS kann nicht alles finanzieren.

    Hoffentlich wird der Entscheid vom Volk im Sommer über die Kampfjet-Beschaffung nie bereut ….

  2. Ist doch einfach nur völliger Quatsch, den Sie hier schreiben, Herr Hässig. Als ob Militärspitäler mit für die CoronaKrise erforderlichen Intensivstationen ausgerüstet gewesen wären. Also bitte!

  3. Interessant, vor 20 Jahren haben wir noch in meheren Militärspitälern Dienst geleistet, die heute nicht mehr betrieben werden können. Der Satz der Vorgesetzten „Wenn der Ernstfall kommt, welcher auch Immer müssen wir gerüstet sein“ tönt heute schon fast sarkastisch. Ein fataler Fehler, diese Spitäler zu liquidieren. Und wo sind nun seit 1 Monat unsere militärischen mobilen Desinfektions- und Sterilisationsanlagen? Lieber Armeesprecher in Fiesch und Moudon könnte man oberirdisch Patienten unterbringen.

  4. Wir können froh sein, dass wir noch eine Armee haben und es noch Leute gibt, die anpacken. Für alle Jammerer, Kritiker, Komiker und Hofnarren – Ihr seid überflüssig und nutzlos geworden!

    Was jetzt kommt, ist das was ich schon vor Monaten hier auf dieser Seite geschildert habe. Einige haben mich verunglimpft und gesagt ich solle mich doch ins Burghölzli einweisen lassen.

    Nun, die Party ist jetzt vorbei. Und unsere Dekadenz wird uns zu Fall bringen. Die Dominosteine beginnen zu fallen. Und geben Sie nicht diesem kleinen Virus die Schuld, das wäre viel zu einfach und unter unserem Niveau, wir Superhelden. – Doch so wird es natürlich verkauft werden.

    Alles was vorher einen geringen Stellenwert hatte wird plötzlich wieder wichtig und umgekehrt (Banken, Versicherungen, Fluggesellschaften, Tourismus, Gastronomie, Autoindustrie, usw. sind im Prinzip schon Insolvent. Was bleibt am Ende noch übrig?

    Viele lebten nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“. Dumm ist nur, dass sie jetzt da ist.

    Wenn wir jetzt die Menschlichkeit verlieren und uns nicht wieder zurückbesinnen, dann werden wir schlussendlich alles verlieren.

  5. Wie heute offiziell erwähnt, machen die Untergrundspitäler keinen Sinn für den aktuellen Fall. Ich habe bei der Festungstruppe gedient. War einer verschnupft waren es wenig später alle, wegen dem Belüftungssystem. Total ungeeignet für die Behandlung von Coronavirus-Patienten. Aber ich kann verstehen, dass das Militär den Zeitpunkt nutzt auf ihre Wichtigkeit zu appellieren um an mehr Budget zu kommen….

    • Schlechte Antwort
      Heute wären die Belüftungen sicher viel besser mit wenig Aufwand.
      Es ist die Schuld von den Armee abschaffer.

  6. Es sind ja nicht nur die Armee Spitäler die abgeschafft worden sind. Schweizweit wurden in den letzten Jahren viele Spitäter in kleineren Gemeinden und Kantonen einfach wegrationalisiert. Obwohl es dagegen viele kritische Stimmen gab! Alles aus sogenannnten Kostengründen, derweil die Krankenkassen Prämien munter weiterstiegen, trotzdem dass die Hälfte der Spitäler aus Rentabilitäts- und Kosten Gründen geschlossen wurden! Wieso? Und warum bietet sich in Deutschland ein ganz anderes Bild? Obwohl Deutschland flächenmässig viel grösser ist und viel mehr Einwohnern hat, kennt Deutschland ein solches Szenario nicht. Nicht nur sind die Krankenkassenprämien weitaus günstiger, es werden dort keine Spitäler aus Kostengründen geschlossen und es gibt auch keine Fallpauschalen. In Deutschland zahlt der Bürger Prämien um die 30 bis maximal 50 Euro und trotzdem funktioniert alles sehr gut. Niemand jammert dort, dass die Spitäler nicht rentieren. Hier liegt noch viel mehr im Argen in der Schweiz, was dringend behoben werden sollte.

    • Was Sie schreiben bezüglich Prämien in Deutschland ist totaler Blödsinn! Ich bin Deutsche – niemand zahlt nur 30 -50 Euro, das ist ein Witz.
      Der durchschnittliche Satz beträgt 14,6 % – vom Bruttogehalt!

      Deutschland hat ein 2-Klassen-System bei den Krankenversicherungen: gesetzlich und privat. Wenn man z. Bsp. selbstständig ist, darf man in die private wechseln. Solange man jung ist, ist sie günstiger und man kriegt mehr als der gesetzlich versicherte Patient, wird bevorzugt behandelt etc – obwohl es eigentlich nicht so sein dürfte.
      Wird man älter, wird es immer teuerer und irgendwann fast unbezahlbar.

  7. 1. Der General wird nur im Kriegsfalle gewählt, somit haben wir momentan keinen.
    2. Wer hatt denn den Souverän dazu gedrängt die Militärspitäler zu schliessen?
    3.wer verringert in jeder Legislaturperiode die Anzahl der Truppenstärke?
    Hört aufdamit!!! Denkt Ihr wirklich das nach dem Coronavoirus nichts mehr nachkommt an Krankheiten?
    Ich schlage vor, neib fordere sogar die Rüstungsausgaben auf den Stand von 1968 (umgerechnet auf heute) zu erhöhen und zwar ein Drittel für Waffen, Flugabwehr ect..
    Den Rest für Hilfe und Rettung!!!!!

  8. Aus der NZZ von morgen, ganz speziell für Herrn Hässig. Aber ohne Hoffnung auf Einsicht.

    „Die Pandemie zeigt deutlich, dass internationale Solidarität in Krisenzeiten keine Bedeutung hat.“

    „Unsere Gesellschaft, verwöhnt von nie da gewesenem Wohlstand und von langen Friedensperioden, muss erst wieder lernen, mit Krisen umzugehen.“

    „Auch die Gewährleistung der Sicherheit gehört etwa dazu. Niemand wird die Schweiz schützen, sollte es zum Äussersten kommen. Ausser wir tun es selbst.“

    Es braucht so wenig, und schon wird das Gesülze von internationaler Solidarität von der Realität eingeholt. Man stelle sich vor, wir hätten eine richtige Krise, und Staaten würden um Energie, Wasser oder Nahrung zum Überleben kämpfen. Dagegen ist COVID-19 der reinste Ponyhof.

  9. Tja, lieber Herr Hässig
    Da haben wir doch unter politischem Links-Druck die Armee von rund 650’000 auf 100’000 reduziert. Dass nun die Anzahl Spitäler proportional reduziert wurden, sollte eigentlich einleuchten. Trotz den spartanischen Sanitäts-Mitteln wird sich die Armee maximal einsetzen.

  10. Die Armee wird ständig gezwungen Immobilen, Material und auch Personal abzubauen aufgrund der Forderungen der Linken. Und nun sind die Linken Überrast das wir in der Situation sind? Wie wäre es mit etwas selbst Reflexion. Zudem IST die Armee nützlich, es ist bereits Personal im Einsatz.

    Und nur mal so als Info wir haben keinen General, und schon gar nicht Generäle…

  11. Dumm oder naiv? Wohl beides. Auch zu Beginn der Coronakrise, zuerst naiv, nun dumm. Unsere Regierung hat nichts, aber auch gar nichts mehr im Griff und sie wird für tausende Tote Menschen in diesem Land verantwortlich sein, aber wohl kaum zur Verantwortung gezogen. Und unser Parlament, die sogenannten „Volksvertreter“, was ist mit denen? Das waren noch nie Volksvertreter, nur weil sie vom Volk gewählt werden dürfen. Einmal im Amt, sind es nur noch Firmenvertreter, Lobbyisten und Interessenvertreter von jeglichen undurchsichtigen Organisationen. Und jetzt sind sie ratlos und studieren wahrscheinlich darum herum, ob Ihre „Pfründe“ verloren gehen. Unsere Regierung inklusive des gesamten Palamentes ist nur noch peinlich!

    • Hohlkopf, was hat dies mit der Armee zu tun? Schlägt das Virus etwa auch auf die Hirnwindungen? Muss so sein!

    • Die Armee ist Nützlich es wurde Schon Personal eingesetzt welches Unterstützung bietet. Wie wäre es wenn du dir die Informationen von einem News outlet holst das nicht eine Agenda vertritt. Zudem hat die Armee Immobilien nicht freiwillig verkauft.

  12. Daran sind die Linken Schuld. Immer gegen die Armee, immer angeblich nicht mehr notwendig. Diese verdamnten linken Armeegegner soll man jetzt zur Rechenschaft ziehen. Aber die streiten eh alles ab. Dass irgend jemand der noch ein bisschen Hirn hat, Linke wählt ist schlichtweg absurd

    • Faktencheck: 1. Mehrheit im Bundesrat: RECHTSBÜRGERLICH (VON 7 MITGLIEDERN NUR 2 SP)
      2. Klare Mehrheit in den Räten (National- und Stände): RECHTSBÜRGERLICH
      3. Das Volk: Mehrheitlich meist RECHTSBÜRGERLICH

      So sieht die Wahrheit aus. Auch wenn Sie das evtl. „enttäuschen“ wird. Aber Sie können in Ihrem faktenfreien Raum ruhig weiter frotzeln. N. Ramseyer

  13. Habe in Gösgen in den 80ern Sanitäts-WK geschoben. Wäre völlig ungeeignet für eine Pandemie und in der Tat: Es zog ständig, die Luft war trocken, die Räume eng.

  14. Abgewrackt

    In der Schweiz hat man sich von Allem was keinen Gewinn versprach über Jahre sukzessive getrennt. Viele Unternehmen wurden ausländischen Investoren verscherbelt und einige verbliebene stehen unter ausländischer Führung und ebensolchem Kapital.
    Nun stehen wir da und klagen über Mangel an Schutzkleidung, Desinfektionsmittel, Spitalbetten oder gar eigenem Personal.
    Es erstaunt nicht, wenn das Binnenland Schweiz bestellte Waren nicht mehr erhält, wir haben ja keinen direkten Zugang zu den weltweiten Lieferketten, welche von einem Anschluss an die Weltmeere abhängig sind. Umso wichtiger wäre da eine Anbindung an einen eigenständigen Luftverkehr. Sprich: eine «Swissair» welche auch über eigene Flotte von Frachtflugzeugen verfügt. Aber auch hier wurde abgewrackt und verscherbelt statt sich finanziell eine unabhängige Luftflotte zu sichern. Es hätte ja nur den Willen der Banken und der Politik gebraucht. Nun hoffen wir darauf, dass die medizinischen Güter aus China (!) für die Schweiz von unseren Nachbarn gnädigst frei gegeben werden.

  15. Dumm oder naiv?! Ernsthaft?! Diese Frage sollte man eher den links- und mitte Politiker stellen, welche immer nach Sparmassnahmen schreien. Vor allem aber möchte ich denn Ball an den “Journalisten” zurück geben und fragen: “Sind Sie dumm oder naiv? Denn ich habe selten einen so unreflektierten und einseitigen Artikel gelesen!

    Übrigens, es stehen vier Spitalbataillone und je ein San Log Bat und ein San Sub Bat für den Ernstfall bereit.

    Unus pro omnibus, omnes pro uno!

  16. Seit 1980 taucht jedes Jahr ein neues Virus auf. MERS,SARS,
    Aids/HIV etc. Man musste mit einem gefährlichen Virus wie Corona COVID-19 rechnen. Aber wir sind überhaupt nicht vorbereitet und wir versagen auf der ganzen Linie. Wer hat versagt? Die Mediziner, die nicht gewarnt haben, oder die Politiker die nicht hören wollten?

    Wir sind auch nicht auf einen totalen EU-weiten Stromausfall vorbereitet.Wir leisten dem sogar noch Vorschub indem wir alle fossil-thermischen Kraftwerke abstellen.

    Wir kümmern uns eben um die wirklichen grossen Probleme der Menschheit: Die Befindlichkeiten der Eisbären auf Grönland und um das Weinen der Gletscher, das so gross ist das ganze Bäche entstehen.

  17. Da sind viele Dummschwätzer! Wer die Krankheit versteht, weiss, dass das Coronavirus auf die Lunge geht. Quarantäne daheim in leichten Fällen ist problemlos! Kriegt man Atemprobleme muss richtig beatmet werden mit Tubus. Die Leute kriegen schnell ein ARDS. Das sind keine Beatmungsformen für Militärlaien. Dazu braucht es Profis. Patienten müssen auch in Bauchlage gelagert werden – 8 h Stunden in Bauchlage mit Beatmung – und auch das muss von Profis gemacht werden, da sonst Druckschäden entstehen. Die Intensivstation ist nicht ausgerüstet mit Lagerungsmaterial für alle Patienten. Ja Leute, ihr werdet sehen, dass die Auswahlkriterien der Patienten hart wird, weil wir zu wenig Beatmungsmaschinen haben. Da könnte sein: nicht über 60 Jahre…. Da soll noch mal eine Dumpfbacke kommen und sagen: Macht keine Panik, wir sind vorbereitet. Alles eine Lüge von Personen, die diese Verantwortung gehabt hätten und versagt haben. Es fehlt an gutem Schutzmaterial (Atemmasken, Gesichtsschutz, Schutzanzügen, …Desinfektionsmittel (das Spitalapotheken starten selber zu produzieren), Beatmungsplätze…
    Achtung: Wenn Profis ausfallen (was passieren wird) ist man im Kriegsmodus…

    • Wir sehen den Tsunami schon seit längerer Zeit anrollen! In dieser Zeit hätte das Militär schon längsten Personal an den Beatmungsgeräten und in der richtigen Lagerung ausbilden können … wenn es bloss gewollt hätte!
      Ein solches vorsichtiges Vorgehen wäre – falls es nicht so schlimm kommt und keine Militärlazarette benötigt werden – alleweile eine gute Übung gewesen und hätte im Volk viel Goodwill geschaffen. Goodwill, den die Armee in den kommenden Abstimmungen dringend brauchen wird.

  18. Im Nachhinein kann man immer Jammern. Die Politik will der Armee kein Geld geben aber am Schluss ist die Armee schuld… Die Frage lautet eher, ob die Armee in der Eventualplanung und Riskobeurteilung ein solches Szenario vorgesehen hat? Falls ja, warum ist die Armee wir nicht gewappnet? Falls nein, warum nicht? Dieses Risiko ist nun wirklich nicht zu weit hergeholt… Wir wurden damals auf Risiken und Eventualplanungen noch gedrillt… Der Schutz der Bevölkerung gehört zum Grundauftrag der Armee, egal was die Bedrohung ist.
    Die Bedrohung durch das Corona Virus ist erst die erste Welle. Daraus könnten eine ganze Reihe weiterer Bedrohung daraus folgen. Also sollte die Bedrohung möglichst früh ausgeschaltet werden, bevor sie sich vervielfältigen. Klar ist das Worst Case Denken, aber darum geht es ja wenn die Armee vorbereitet sein will.
    Aber zurück zum Thema:
    Auch wenn wir diese Spitäler noch hätten frage ich mich, wer denn diese betreiben soll? Das war schon früher ein Problem. Die Ärzte sind dispensiert, da sie in den Zivilspitälern eingesetzt werden müssen, für das ausgebildete Pflegepersonal gilt das auch. Also sollen Laien das Spital betreiben und Erkrankte pflegen? Oder sollen Erkrankte dort eingesperrt werden um den Rest der Bevölkerung zu schützen, sozusagen ein Knast?
    Ist also noch nicht ganz durchdacht… Hören wir auf irgendwem die Schuld zu geben. Wir sollten unsere Energie nutzen um Lösungen zu finden und nicht irgendwem Vorwürfe zu machen!

  19. Nein, ich würde hier nicht Schuld an jemanden geben: wie diese Coranavirus sich entwickelt hat, ist ausserordentlich Komplex, aber man war nicht Vorsichtig genug: die Länder, die schon in Dezember 2019 wie Taiwan starke Massnahmen vorgenommen haben, haben wenige Fälle als uns…wir haben spät reagiert und auch schlecht bis jetzt…niemanden hat das realisiert eigentlich, deswegen niemanden Schuld hier.
    Armee jetzt zu kritisieren ist auch sehr “ billig“: das ist nie ihre Auftrag gewesen und wird auch nie sein…Armee ist für Kriege dafür da, man braucht Katastropheeinheit, die immer da sind und eine Zivilkomponente haben: die Klimakatastrophen werden zunehmen und jetzt wissen wir auch Viren sind sehr gefährlich…
    Die Gesundheit in der CH ist eher verantwortlich: 80 Mrd. Per annum und nicht diese kleine Budget der Armee…hier ist das Problem und die besten Leute müssen wirklich dazu nach- un vordenken, was Gesundheitsektor in der Schweiz sein sollte…leider habe ich schon lange an diesem Problem hingewiesen…niemanden hört zu! 80 Mrd. Ist sehr viel Geld und meisten für Bagatellen und unnötige Operation eingesetzt…denk dra, macht etwas! Keine Schadenfreude, die Lage ist zu Ernst…

  20. Hervorragender Artikel!Die Schweiz war auf den 1. Weltkrieg kaum vorbereitet, auf den 2. nicht wesentlich besser und auch beim Corona-Virus kommen Bedenken auf; das direkt-demokratische Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell als reines Schönwetter-Modell?? Die Systemtheorie ruft nach Schlupf im System, nach Redundanzen – welche sich auf makroökonomischer Ebene in einem solchen Modell offensichtlich nicht – mehr? – finanzieren lassen. Wirtschaftsverbände, FeministInnen & Gender-verirrte fordern, dass möglichst alle Frauen in die Erwerbsarbeit einzubinden sind – Krankenpflege oder Kinderhütedienste zu Hause sind so nicht mehr möglich… Ein machbares Gesellschaftsmodell, wenn wir bei eitel Sonnenschein vor uns hindümpeln – völlig ungeignet, wenn wir hart am Wind segeln

    • Es ist vor allem Interesse der Frauen selber, dass sie voll im Berufsleben stehen, auf dass es ihnen im Alter weiterhin gut gehen wird. Gerade Frauen drohen durch Scheidungen, Teilzeitarbeit in eine Armutsfalle zu tappen.
      Aber Hauptsache, Sie konnten hier Ihrer Frauenfeindlichkeit Ausdruck verleihen. Ist Ihnen nun wohler?

  21. Eine Armee ist wie eine Versicherung!
    Da lässt es sich zugunsten anderer (sozialistischer Ideen) hervorragend „sparen“. Jetzt kommt dann die Retourkutsche…

    Uebrigens in Affoltern iost ein stillgelegter Regierungsratsbunker des Kt. Zürich? Was ist eigentlich damit?

  22. Unsere vorausschauenden Manager, Bundesräte und Politiker. Wie steigert man Gewinne, wie optimiert man Prozesse. Wo kann man beim Personal noch sparen. Das können sie. Aber die Schweiz war mal Weltmeister in der Vorbereitung für Katastrophen und Kriege. Alles das kehrt zurück, aber in den letzten Jahren hat man aus Kostengründen die Infrastruktur verrotten lassen. Vielleicht noch Erdbeben kann man bewältigen, aber Epidemien oder Angriffe auf die Landesversorgung, da sieht es schlecht aus. Man schwört auf die Globalisierung. Wenn man etwas nicht hat, dann kauft man es halt irgend wo. Niemand hat damit gerechnet, dass halt im Notfall nicht alle mitmachen. Vor allem wenn sie selber betroffen sind. Wie erstaundlich?

  23. Lieber Herr Hässig

    Ich möchte hier meine Sicht der Dinge als ehemaliger Angehöriger einer Spit KP schreiben:

    – Die ehemaligen Militärspitäler waren zur Versorgung Kriegsverletzter, also „chirurgischer Fälle“, ausgerüstet. Für Infektionen oder Lungenkrankheiten waren sie nur sehr bedingt geeignet.
    – Wären Sie schon einmal länger als ein paar Stunden in einem Unterirdischen Spital gewesen würden Sie die Nachteile kennen. Wer nicht krank ist wenn er reinkommt wird es spätestens da. Es ist immer kalt und miefieg und die Lüftung tut ein Übriges um Keime zu verbreiten. Ich spreche aus Erfahrung…
    – Die oberirdischen Spitäler die ich kannte wurden im 2. Weltkrieg schnell aus dem Boden gestampft und waren in desolatem Zustand. Wenn in einer Mannschaftsbaracke mit 50 Nasen acht Duschen vorhanden sind tönt das für militärische Verhältnisse nicht schlecht, wenn aber nicht die Hälfte davon funktioniert siehts anders aus. Da hätte mal so viel Geld reinstecken müssen dass abreissen und neu bauen billiger gewesen wäre.

    Wenn Sie also heute von „Militärspitälern“ sprechen reden wir nicht von Einrichtungen wie einem Kantonsspital […] sondern eher von einem Lagerplatz für Kranke / Verletzte.

    Möchte Sie da behandelt werden?

    • Die Spitäler wären da für die leichten Fälle, oder für alle Nicht Corona Fälle, um die Akutbetriebe zu entlasten. Überlegen sie doch nur 30 Sec. Ja, ich wäre einer der Erstversorger im Verwundetennest gewesen.

  24. Dümmliches und tendenziöses Geschwafel („Die Schweizer Armee wäre endlich nützlich.“ – da weiss man schon, was einen erwartet). Und würde man jetzt mehr Rettungsgerät, Aufklärungsfahrzeuge an der Grenze oder Kampfflugzeuge brauchen, dann würde die Kritik dort ansetzen. Wenn aber gerade nichts los ist, sehen die meisten Politiker in der Armee nur etwas: Sparpotential.

    Die Armee ist unsere einzige strategische Reserve, und es liegt in der Natur der Sache, dass man nicht weiss, wann man sie wofür einsetzen wird, dass sie also Antworten auf vielfältige Bedrohungen geben kann. Im Zuge der unablässigen Sparübungen hat die Politik Prioritäten gesetzt. Diese lagen nicht bei den Spitälern. Und sie lagen auch nicht bei der Vollausrüstung der Truppe. Man kriegt, was man bezahlt.

    Und zu den Kosten: Die Armee ist gemessen am BIP wesentlich günstiger als andere ernstzunehmende Armeen. Bei einem NATO-Beitritt müssten wir die Ausgaben mehr als verdoppeln.

  25. dumm oder naiv….?

    die antwort liegt auf der hand herr hässig.

    dumm und naiv.

    die schweiz geht gerade bach ab….das thema fpr jeden frei wählbar.
    dass ist kein (bank)geheimniss mehr.

  26. Das ist der SVP zu verdanken, mit Sprüchen kommt man nicht zum Erfolg. Gut haben wir jetzt Viola Amherd, die das ganze Schlamassel bereinigen muss und von der SVP nicht unterstützt wird. Das Volk merkt langsam auch, dass die SVP nur für die Reichen schaut.

  27. Wir alten Kämpfer (Jg 46) haben immer gewarnt. Die Politik hat nicht zugehört. Wir wurden als Ewigestrige abgetan.( Spruch der jungen Armeereformer von Ogis Gnaden: Nur aus Ruinen spriessen schöne, neue Rosen) Alles wurde abgerissen. Die Mahnungen der „alten“ Profis wurde in den Wind geschlagen. Es wird aber immer wieder 12 Uhr.
    Die Mobilmachung wird wieder eingeführt, der Zivildienst wächst allen über die Ohren, die Erneuerung der Ausrüstung ist überfällig, die Ausbildung ist im Hintertreffen und wird mühsam wieder der Zeit vor A 95 angeglichen usw, usw.
    Liebe Leute, Liebe Eidgenossen wacht endlich auf. Von unseren „lieben“ Nachbarn dürfen wir in der Krise nichts erwarten. Liebe, ehrenhafte Politiker steht zu unserem Land und unserer Bevölkerung. Dafür haben wir Euch gewählt und dafür habt Ihr geschworen (leider nicht alle). Unser Land und seine Bevölkerung ist das höchste Gut.

  28. Die Totengräber der Nation haben ganze Arbeit geleistet!
    Vielen Dank an das Corona-Virus, das uns in wenigen Tagen, die noch kommen (!), zeigen wird, wie verletzlich unsere einst bestorganisierte Miliz-Gesellschaft geworden ist. Die Infektionsrate steigt exponentiell an, wir haben praktisch NULL Infrastrukturen, praktisch NULL Notfall-Material und praktisch NULL verfügbares Sanitätspersonal!
    Praktisch ALLE geschützten Sanitätststellen (viel mehr als 7!) wurden abgewrackt, praktisch ALLES Material „unter der Hand“ verschleudert, praktisch ALLE Sanitäts-Einheiten zerschlagen, die ausgebildeten Soldaten mit 28 Jahren entlassen, „fortgeschickt“.
    Der Sprecher der Armee blufft: Um nur 200 Sanitäts-Soldaten aufzubieten (aus dem 45 Jahre alten, immer noch nicht funktionierenden PISA), auszurüsten (aus dem unzuverlässigen zentralisierten SAP) und ein wenig auf den Einsatz vorzubereiten, braucht unsere Armee heute mindestens 30 Tage.
    Bis dann ist aber (hoffentlich) jede Virus-Invasion, aber auch jede Füchtlings-Invasion, oder jeder Energie-Engpass, oder jede Naturkatastrophe, oder sogar jede Innere Unruhe, etc. längst vorbei und aller Schaden angerichtet und wieder repariert.
    Was zur Zeit aus Bern kommt, „zum Schutz der Bevölkerung“ deklariert, ist alles Bluff!
    Aber noch schlimmer, und da müssen wir LH ergänzen und seine Kritiker korrigieren: Das ist das Werk nicht der linken Politiker! Es ist das Werk der 4 rechten „Miliz-Totengräber“ Villiger, Ogi, Schmid, Maurer, die das alles „im stillen Kämmerlein“ ihres Departements ausgebrütet hatten, mit ihren über 150 Generälen und höheren Stabsoffizieren (3-mal mehr als in der Armee 61) und dann „umgesetzt“ haben mit ihren über 1500 Instruktoren (3-mal mehr als in der Armee 61).
    Wir hoffen nur, die anderen Departemente seien noch etwas robuster aufgestellt; sonst „Gute Nacht Schweizerland!“

  29. Heisse Luft. Mit welchem Personal hätte man die Bunkerspitäler denn betreiben sollen? Wurde das auch irgendwo eingemottet gelagert – oder hätte man einfach den zivilen Spitälern das Personal entzogen, was im Endeffekt wieder auf dieselbe Kapazität hinausgelaufen wäre?

    Der Sinn der Bunkerspitäler im Kalten Krieg war, dass man sie hätte nutzen können, wenn die zivilen Spitäler nicht mehr nutzbar gewesen wäre.

  30. Es gibt doch keinen Bereich in der Schweiz, der noch nicht systematisch von ‚progressiven‘ Kräften ausgehöhlt wurde.

    Wer glaubt, dass es sich um ein Versehen handelt, irrt. Nein, es ist Absicht, mit dem Ziel die Gesellschaft, wie wir sie kennen, zu zerstören.

  31. Wieder mal ins Schwarze getüpft, Herr Hässig. Genauer gesagt, Mitten ins Herz der Problematik. Da mottet man gut ausgerüstete Militärspitäler ein, gibt aber ohne weiteres 1 Mrd. Franken aus für die „Sanierung“ des veralteten und lahmen Duro-Transporters: Ein Geschwür mit hohem Schwerpunkt, das dem guten alten Pinzgauer (4×4, 6×6) das Wasser nicht reichen kann. Was heutzutage Standard ist, sieht man z.B. an dem, was die Türkei an der Grenze zu Syrien auffährt. Modernstes Material – beschafft zu einem Bruchteil der Stückkosten!

  32. Das habt Ihr nun davon. Überall sparen, redimensionieren und optimieren – für den Normalfall. Und wenn dann mal was Aussergewöhnliches passiert, ist plötzlich das System unter Stress.

  33. Oh Schreck, oh Graus. Ja gut, gibt es wenigstens noch ein unterirdisches Militärspital. Wenn die Militärgeger damals bei der Abstimmung gewonnen hätten, dann gäbe es kein Militär und ergo auch kein einziges Militärspital mehr. „In den unterirdischen Spitälern blies ständig ein kühler Wind.“ ist wohl die blödeste Ausrede die es gibt. Klimaanlagen kann man so einstellen dass sie keinen Durchzug erzeugen. Klug ist wer vorsorgt. Dumm ist wer es nicht tut. Die in Bern tun mir leid, müssen an alles denken. Sind irgendwie überfordert glaube ich. Bin heute wieder mal mit dem öffentlichen Bus gefahren. Da darf man vorne beim Chauffeur nicht mehr ein- und nicht mehr aussteigen. Ein Billet gibt es auch nicht mehr beim Chauffeur, damit er kein Geld in die Hand nehmen muss. Sei schweizweit erklärte der Chauffeur einer erbosten Passagierin; und sei von Bern angeordnet. Finde ich gut. Weniger gut fand ich aber dann, als ich beim Volg einkaufte und dort wie üblich das Obst und Gemüse offen daliegen sah und jeder es wie gewohnt betatschen konnte bevor er das ihm Genehme in den Plastikbeutel tat. Da wären jetzt die Läden gefordert. Ein bisschen Selbstinitiative. Könnten von sich aus daran denken, oder muss Bern an alles denken? Offenbar schon. Deshalb tun die mir leid.

  34. Man staunt. Was wurde doch in den letzten Jahren auf der Armee herumgehackt – zu gross, zu teuer, nutzlos – abbauen. Nun ja, eine Armee hat man, damit man sie hoffentlich nie braucht und um das zu erreichen muss sie eine gewisse Grösse und Einsatzbereitschaft haben – eine Grösse, die natürlich im Normalfall, wenn es nirgends brennt, viel zu gross erscheint. Man ist dem Ruf der Presse, Linker und sonstiger Abbauer etc. gefolgt und heute wird sie für diese „Tat“ von den gleichen Kreis gerügt das Falsche gemacht zu haben, jetzt da der Coronakrieger in der Schweiz eingedrungen ist.

    • Ich freu mich inzwischen über jeden Flopp und Peinlichkeit, die sich unsere Armee leistet und diese Liste ist lang und wenn sie jetzt im Ernstfall auch noch ziemlich versagt, dann umso besser, dann gibts irgendwann vom Volk kein Geld mehr für neue unnütze Flügerli etc, sondern nur noch für Dinge die Sinn machen wie ein besserer Katastrophenschutz.
      Jetzt wirds vermutlich eh bald mal Notrecht geben und dann wird die Armee auch and Säck müesse und dann wollen wir mal sehen, ob die überhaupt noch zu was zu gebrauchen ist dieser oft tollpatschige Laienhaufen!

  35. Weltweit und auch von den Schweizer Behörden wurde und wird der Corona-Virus offensichtlich zu wenig ernst genommen. Taiwan z.B. hat Mio. Besucher aus China (2019: 2,7 Mio.) und (10.3.20) 45 Coronavirus-Fälle. Sie haben bereits im Dezember (!), als die ersten Fälle in Wuhan bekannt geworden sind, aggressive Schutzmassnahmen eingeleitet. Nach der SARS-Krise 2004 hatte Taiwan einen umfassenden Plan zur Bewältigung solcher Krisen entwickelt, inkl. der Einrichtung eines 24/7 Krisenzentrums. Die teilweise jetzt diskutierten grundsätzlichen gesundheitspolitischen Massnahmen hätten auch schon längst geplant werden können. Dass Schutzmaterial schon nach kurzer Zeit fehlt ist auch nicht verständlich. Dass wir heutzutage öfters mit Pandemien rechnen müssen ist auch schon seit Jahren bekannt.

  36. Jawohl, lass es krachen – Lukas Hässig! Vor lauter bilateralen Verträgen, bekommen unsere ja nicht mal mehr ihre Medizinalprodukte über die Landesgrenze! Die Rechtslage sei „unklar“, sagt Ineichen-Fleisch! Aber genau doch, unendlich kompliziert! Und die Schweiz hat einen Bundesanwalt mit Disziplinarstrafe. Die Schweiz ist seit letzter Woche offiziell eine Bananenrepublik. Also, was solls! Sind denn eigentlich unsere wackeren Mannen vom Zivilschutz noch da?

    • ..Bundesanwalt mit Diszizplinarstrafe? Nichts Neues unter der Sonne. Da gab es in der Schweizer Armee bei BR Ueli Maurer, damals VBS-Chef, einen Brigadier, der wegen falschen Spesenabrechnungen eine Disziplinarstrafe und eine Rückzahlungspflicht aufgebrummt erhielt. Der „normale Bürger“ denkt, jetzt sei die Karriere des Brigadiers abgeblockt. Doch nein, man glaubt es nicht, er wurde noch zum Divisionär befördert mit Genehmigung des BR Ueli Maurer, dem das strafwürdige Tun des Brigadiers sehr bekannt war. Alle Warnungen zum Trotz schlug BR Maurer in den Wind.

  37. Ich glaube es ist jetzt an der Zeit, endlich mal als Bürger ein Machtwort zu sprechen. Zu lange hat die Politik für den schnöden Mammon, das Land belogen. Italien kollabiert – wir schauen zu, machen aber nichts. Abriegeln, Kinder nach Hause schicken, und schauen, dass ja nicht zu viele Leute in den Firmen aufeinander sitzen. Wir sollten diese Message weiterverbreiten. Eindämmen des Virus dadurch, dass keine Träger mehr da sind. und was machen wir – genau das Gegenteil. Die Schlimmsten sind die, die für die Risikopatienten die Mundschutzmasken und Desinfektionsmittel aus den Spitälern geklaut haben. Schämt euch und Karma wird euch hoffentlich stark bestrafen.
    Jetzt – Bürger, stimmt mit den Füssen ab und weigert Euch, die Kinder in die Schule zu schicken. Es gibt genug Leute, die für Euch zu Hause einspringen können – nicht die Grosseltern, aber andere Arbeitstätige, die eh zu Hause vor dem Arbeitslaptop sitzen. Früher war das kein Problem, heute geht es nur noch darum, wer mehr hat.
    Karma, schlage bitte zu!

    • @ Ueli

      Also wenn die Begruendung so lautete : „Es gaebe ja keine Kriegsverletzten mehr in der heutigen Zeit“- dann fragen wir uns schon, weshalb man dann noch Kampfbomber bestellen soll?

      Die Bedrohungen fuer die Bevoelkerung entstehen sicherlich durch diese Corona-Viren, aber auch der anstehende Zusammenbruch des Kreditschneeball-Finanzsystems, sowie der Altersvorsorge ist eine sehr ernste Bedrohung fuer die Bevoelkerung. Mit Kampfbombern koennen diese Bedrohungen nichtg eliminiert werden. Auch die hohe Schweizer Privatverschuldung ( weltweit die hoechste!) kann auch nicht mit Kampfbombern geloest werden.

      Ein Schuldenschnitt koennte aber mal wenigstens helfen den Finanzbetrug der Banker zu stoppen.

  38. Werter L.H.
    Doch sehr kurz gegriffen mit diesem Beitrag – Landesverteidigung ist Kein Sekundengeschäft und immer ein Spiegel der eigenen Demokratie.

    Etwas mehr Tiefgang kann in diesen Tagen nicht schaden. Arbeiten Sie daran?!

    • ähm, was wollen Sie sagen. Das Sekunden Geschäft verstehen vorallem Politiker die alle 4 Jahre gewählt werden wollen und Weitsicht oder Vorausdenken war noch nie ihr Geschäft sondern abkassieren und Vetterli Wirtschaft

  39. Ja – unsere Armee war mal gut – zu Zeiten als die heutige Risikogruppe, die 60+ jährigen, die RS absolvierten.
    Sie wussten noch von ihren Eltern her was es heisst und was es braucht um in einer ausserordentlichen Lage auf sich selbst gestellt als Volk zu überleben (39-45). Quasi als Gesellschaft eigenverantwortlich über die Runden zu kommen mit der Einsicht, dass dazu auch eine „Versicherungsprämie“ zu bezahlen ist. In den letzten 30 Jahren haben dann GSOA & Friends ihre Beiträge so gut geliefert, dass eine ganze Generation von Politikern die Hosen gestrichen voll gekriegt hat. Vereint mutig war man nur noch sporadisch – z.B. bei der Abwahl derjenigen Magistratsperson welche das Format zum Krisenmanager mitgebracht hätte. Nun ein Bashing der Armee anzustimmen passt natürlich auch zum Verlauf…. Die Alters-Risikogruppe kennt noch den Engländer Churchill – welcher in etwa sagte (frei interpretiert), das jedes Volk kriegt was es verdient. In der direkten Demokratie müssen sich hier in erster Linie die Parlamentarier und deren Wähler an die Nase …..- nein zu spät, sollten wir heute auch nicht mehr, uns ins Gesicht fassen. Sorry LH

    • Die Mitglieder von GSOA & Friends sollten nun die in der Quarantäne „sitzenden“ versorgen und betreuen.

      Das wäre das Mindeste was diese als „Wieder-gut-Machung“ für ihre Stimmungsmache gegen die Armee.

      Für mich sind diese genau wie die Reederei der Titanic: Schönwetter Propheten: Es passiert nicht’s und wenn dann etwas passieren sollte, sind wir ja gobales Bündnis und helfen einander gegenseitig sowie Deutschland uns mit den von uns gekauften Medizinischen Produkten beliefert…

  40. So absurd, dass sich jeder weitere Kommentar erübrigt. Tessiner Regierung schliesst Mittel-, Berufs- und Hochschulen, Kinos, Theater, Schwimmbäder, Diskotheken, Sportzentren und ähnliches. BAG hält weiterhin an seine Entscheidung fest die Schulen offen zu lassen. Mit einer Begründung, welche seinesgleichen sucht…Hilf dir selbst, so hilft dir Gott…

    • Das Bundeshaus, die Bundesverwaltung, Nationalbank und BIZ-Bank, Basel sollten jetzt mal zuerst geschlossen werden, sonst kommt noch mehr Schrott von dort.

  41. Seit Jahren fordern linke Politiker die Abwrackung der Armee in allen Bereichen. Kommt ein Virus, wird nach Truppen gerufen. Die linken Schwätzer müssen jetzt Lösungen bieten.

    • Die Schweizer Armee ist überflüssig wie ein Hämoroide am Hintern. Die Schweiz kann solche Vorkommnisse besser mit Zivilschutz und einem Katastrophenhilfkorps angehen. Hier geht es auch nicht um das Militär sondern um deren eingstampfte Spitalkapazität – letzteres würde man jetzt brauchen, ersteres sicher nicht.

    • Sie sind auch ein schwätzer und haben den Bericht nicht gelesen. Falls die „Linke“ eine vernünftige Armee verlangt hat es allenfalls mit blödsinnigen Beschaffungen wie Kampfflugzeugen und anderen Idiotischen Geräten, Mowag lässt grüssen zu tun.

    • Genau! Die linken Schwätzer müssen jetzt die rechten Sparapostel, die damals die Sparmassnnahmen gefordert und durchgewunken hatten, davon überzeugen, dass dies nicht gut war. Der Zivilschutz, der von den bürgerlichen Parteien nach wie vor massiv bekämpft und geschwächt wird, könnte in dieser Situation zumindest subsidiär den Gesundheitssektor entlasten. Aber auch der istKein Ad – danke FDP, SVP und z.T. CVP – heute zu schwach dazu.

    • Ich höre hier nur LH und alte Armeefreunde nach GOPS und Notspitälern rufen. Wie viele linke Politiker fordern das? Aha, gar keine? Danke für Ihren wertvollen Meinungsbeitrag.

    • Die sinnlose Geldverschleuderung und Fehlplanungen für unbrauchbares Spielzeug für wenige ewiggestrige Offiziere im VBS (12`000 Angestellte) haben natürlich auch die linken zu verantworten obwohl drei SVP Bundesräte seit 1995-2018 Vorsteher des Departements waren, verstehe wer will.

    • Absolut korrekt! Eigentlich müsste die grosse Presselandschaft nun die lieben Linken und GSOA-Leute zum freiwilligen Dienst an der Gesellschaft aufrufen. Herr Gross/Herr Lang, wie sieht es mit Ihnen aus…sind sie noch da??

    • Und die bürgerliche Regierung gibt das Geld gerne bei Duros mit Standschaden aus, damit die nächste Generation auch wieder einen Standschaden hat, während bei der Ausbildung von medizinischem Fachpersonal gespart wird. Merken Sie was?

    • Wer hat denn gespart, die linke Mehrheit im Parlament die es noch nie gab?

      29 Jahre lang war das EMD und VBS I. SVP Händen. Ständige Steuergeschenke sind halt eben doch nicht gratis.

      Wenn wir eins aus der Krise lernen, Armee komplett abschaffen und durch ein ziviles Korps ersetzen das genau solche Krisen meistern kann.

  42. Ausgezeichneter Kommentar und Analyse.

    Die Schweiz braucht keine Kriegswaffen.

    800 Militärpersonen zusätzlich? Das reicht nicht einmal für die Stadt Zug oder Solothurn oder Chur. Es braucht jetzt mindestens 30’000 zuätzliches Militärpersonal.

    Wachen die Politiker erst auf, wenn sie selber infisziert sind? Eine Schande.

    • @Kurt. Eine souveräne Nation muss selbständig in der Lage sein, sein Gebiet vor allen möglichen und unmöglichen Gefahren zu schützen und auf das Beste zu hoffen. Die Schweiz hat in ihrer Geschichte immer an der Armee gespart, wenn gerade kein Krieg war, hat man alles vergessen. Doch jedes Mal hat diese Dummheit viele Tote gekostet und die Schweiz wäre heute wesentlich grösser, wenn man besser vorbereitet gewesen wäre. Hätten wir keine Kriegswaffen gehabt, wie Sie es fordern, gäbe es die Schweiz nicht mehr.

      Einzig im zweiten Weltkrieg waren wir vorbereitet, weil dieser sich lange genug abzeichnete. Die damals starke Armee und die klare Position des Bundesrates zur Verteidigung der militärischen Neutralität, haben anfangs dazu beigetragen, dass wir nicht überfallen wurden. Frankreich hätte durch die Schweiz marschieren können und Deutschland von der Seite angreifen. Oder umgekehrt. Unsere Armee und Topographie war der Grund, wieso Hitler über das militärisch auch heute noch schwache Belgien einmarschiert ist. Später hat ein Handelsabkommen mit DE den Krieg verhindert.

      Während des Kalten Krieges, waren wir eine der besten reinen Verteidigungsarmeen der Welt. Nach der Fall der Mauer ist auch das Bedürfnis gefallen, unsere Souveränität zu schützen, man hat sie weggeworfen, die besten Firmen ins Ausland verkauft usw. Siehe Kommentare von Klaus Stöhlker, den ich sehr schätze.

      Dabei sehe nicht nur ich im Fall der Mauer eine geschickte List der Kommunisten, die wussten, dass wir unsere Waffen reduzieren, während die Russen seither massivst aufgerüstet und modernisiert haben. Die von Russland gesteuerten Linken und 68-er Generation, haben es geschafft, die Armee zu killen.

      Die Russen warten nur darauf, bis sich die Amis aus Europa verabschieden. De Briten gehören ja auch jetzt auch nicht mehr so richtig dazu, auch wenn diese noch an der grenze bei den Russen stehen, zusammen mit den Deutschen, die beim letzten Mal 20 Millionen Tote produziert haben – was die Russen niemals vergessen werden. Ihre Anwesenheit an der RU-Grenze sind eine Provokation.

      Wenn die Amis weg sind, dann ist der Weg frei, Mit 20.000 Panzer hält sie sehr wenig auf und sie wären etwa in drei Tagen bis eine Woche bei uns. Russland kann mit einer Welle über 100.000 Soldaten und leichten Panzern Mittels Transportflugzeuge z.B. in die Schweiz schicken. Das dauert ca. nur drei Stunden. Also 100.000 vorbereitete Soldaten gegen 100.000 ahnungslose Soldaten. Von den vermutlich über 70.000 konventionellen Marschflugkörpern, die Ziele in der Schweiz erreichen könnten, reden wir jetzt mal gar nicht.

      Die ca. 20.000 russischen Panzer werden höchstens 2000 einsatzbereite europäische Panzer antreffen und das ist hoch beziffert. Russland hat jede Munitionssorte darauf ausgerichtet, dass sie eine höhere Reichweite und mehr Dampf hat. Zudem wissen wir nicht, wie sich gewisse Ostblockstaaten verhalten. Wir hätten pro Tag vier Prozent Verluste bei den Soldaten. Nach 61 Tagen wären noch 10.00 Soldaten übrig.

      Ich sage nicht, dass die Russen unter Putin so einen Krieg wirklich wollen, aber dass die Sowjets Pläne zur Eroberung der Schweiz und anderen neutralen Staaten in der Tasche haben, weiß man dank gefundener Dokumente in Polen! Siehe Wikipedieeintrag zu P26 in der Mitte des Artikels.
      Von den neutralen Staaten aus, hätten sie dann die Nato angegriffen, was bei uns ein schreckliches Massaker gegeben hätte, ev. sogar Atombombenangriffe durch die NATO auf unser Land!

      Dass Putin sich zum Präsidenten bis zum Tode krönt, lässt schlimmes erahnen. Immerhin ist ihm zugute zu halten, das er relative behutsam und clever im Syrien und Ukraine vorging. Ich hatte einen Flächenbrand erwartet, als die Türken einen Jet abgeschossen haben. Möglicherweise ist sein Nachfolger einmal weniger geduldig oder Putin platzt irgendwann der Kragen.

      Auch Erdogan hat sich gegenüber Europa wiederholt kriegerisch geäußert. Es gibt Bestrebungen, dass islamische Länder zusammenarbeiten. Nehmen wir Pakistan, Iran, Irak, Türkei, Tunesien, Libyen, Algerien usw. dann hätten sie zusammengenommen eine stärkere Armee als Europa (ohne die USA).

      Die Schweizer Regierung ignoriert sämtliche Anzeichen, dass ein konventioneller Weltkrieg wieder möglich wird. Das von Linken regierte Schweden hatte kürzlich sein Etat auf 16 Prozent erhöht, weil sie als Einzige die Anzeichen verstehen.

      Die Zerstörung von Volkseigentum in Form von Militärspitälern, Bunkern, die Reduzierung von der Armee sind eine Schande und zeugen von kurzsichtiger Denke einiger Dilettanten.
      Aktuell will die neue Verteidigungsministerin 21 Milliarden für Erneuerungen ausgeben, doch die alten Panzer und noch ältere Artillerie gehören nicht dazu. Um unsere Armee auf einen Stand zu bringen, wo sie wirklich Verteidigungsfähig wäre, müsste man 800 Milliarden bis vier Billionen aufwerfen und sie auf mindestens 500.000, besser 800.000 aktive Soldaten vergrößern! So etwas würde ein Jahrzehnt dauern und kann nicht innerhalb von drei Stunden oder drei Tagen erfolgen. Es müsste auch nicht unbedingt komplizierter Hightech sein.

  43. Sehr richtig. Mir reut es heut auch, dass ich damals die wulligen Socken meiner Grossmutter entsorgte. Wenn ich sie noch hätte, müsste ich heute kein neu Sock kaufen !!

  44. Dumm oder naiv – diese Frage stellt sich allenthalben, welches Thema man auch immer betrachtet:
    – Bundesrat: Grenzschliessung? – abwarten und nichts tun
    – FDP: EU-Hörigkeit und Handlanger von Wirtschaftsinteressen
    – Economiesuisse: Personenfreizügigkeit bis zum Kollaps
    – R Dreyfuss: organisierte Verantwortungslosigkeit dank KVG
    – GSOA: Märliträumer vom ewigen Frieden, Armee überflüssig
    – BAG: Pandemie-nicht-Vorbereitung
    – S. Sommaruga: Asylmissbrauch ohne Bedenken
    – D. Leuthard: Energiefantastereien, Hauptsache ohne KKW’s
    – BFE: Energieabhängigkeit vom Ausland ist unproblematisch
    – GP: Klimahysterie statt Verstand
    – SP: LGBT-Divers-wer Probleme sucht, findet immer etwas
    – M. Leuenberger: Autofahrer sind potentiell kriminell
    – SNB: Altersvorsorge bachab, Sparer sind zum Schröpfen da
    – E. Widmer-Schlumpf: Zerstörerin der Finanzwirtschaft
    – FINMA: detailversessene Einmischung ohne Verantwortung
    – SBVg: mit sich selber statt mit Bankinteressen beschäftigt
    – Bundesgericht: übervorteilt den Souverän
    – Parlament: Bedenkenlose Missachtung Wählerwillen
    usw.
    Wo bleibt Weisheit? Verdienen wir als Volk eine solche Regierung? Ich kann nur hoffen, dass die Coronakriste aufrüttelt.

    • Und was ist bitte Ihr (am besten quantifizierbarer) „value add“ für die Gesellschaft? Wutbloggen kann nun wirklich jeder – liefere statt lafere, los!
      PS: Auch einmal qualifizierte Quellen konsultiert, die bestätigen können, dass bei einer Grenzschliessung die tessiner Spitäler (=die „Guten“) ein echtes Problem haben??

    • @ Markus Karrer

      Einer der groessten Dummheiten, war die Zustimmung der Politik zum Verkauf des Nationalbankgoldes !! Das wird die Bevoelkerung noch schwer zu spueren bekommen.
      Anscheinend war SVP-Bundesrat Christoph Blocher damals ein starker vehementer Befuerworter des Goldverkaufes.
      Kann einem nicht verwundern, denn ein schwaecherer CHF war natuerlich fuer die EMS-Exportgewinne sehr foerderlich! Im Gegenzug riss er dann dafuer jeweils sein Maul besonders auf, wenn er zum „Nationalhymmengesang“ ueberging. Ein stolzer Eidgenosse, der anscheinend auch dafuer sorgte das, dass Gold der Schweizer Bevoelkerung zum Tiefstpreis verscherbelt wurde!

      Deshalb: Traut keinen Politikern/-.innen! …Und hinterlistigen WEF.- Bilderbergerteilnehmern schon gar nicht! Davon gibt es in der Schweiz sehr viele.
      I
      Die Wahllisten kann man jeweils gleich auf den Komposthaufen schmeisen, und die sogenannten etablierten Politparteien ebenso.
      Und noch ein Hinweis: Je vernetzter, desto korrupter ist der / die Kanditat/-.in, bezw.Lobbystenpolitiker/-.in.

    • Ein Grossteil der Befürworter dieser Bullshit Themen ist mit Sicherheit dumm oder naiv. Es gibt aber noch weitere Attribute. Im links-grünen Lager «subversiv» nach dem Motto «Veränderung durch Zerstörung» und im mitte-rechts Lager «geldgierig» nach dem Prinzip «nach mir die Sintflut». So kommen dann die unheiligen Allianzen zustande, wie zum Beispiel beim InstA.

    • Schön zusammengefasst.
      DANKE!
      Hoffe nun bloss, das auch jene nichtsnutzigen Entscheidungsträger dies auch lesen und das Hirn mal brauchen.

    • Bravo. Sehe ich auch so. Die Swissair nicht vergessen!
      Wenn immer ich über unsere Bundesräte nachdenke, da frage ich mich, ob sie einfach nur dumm sind, oder ob sie bewusst Hochverratspolitik betreiben. Beides wäre ein dringender Grund diese Totalversager (aus allen Parteien) schnellstens loszuwerden und wieder Leute dort hinzustellen, die für die Bevölkerung arbeiten und nicht gegen sie.

      Amen

  45. Das Wenigste was man jetzt tun muss ist die Triage nach Schweizern und Ausländern.Die Ausländer haben mehr Möglichkeiten als wir Schweizer, denn sie haben noch eine zweite Heimat, auf die sie sich berufen können. Das ist nicht fair und muss korrigiert werden.Wir haben ohnehin eine Million Ausländer zuviel hier, für die wir NIE sorgen können. Ist auch nicht unsere Pflicht.Darüber sollte jetzt nicht systematisch geschwiegen werden.Eines steht fest, die Wirtschaft schrumpft und es wird Ueberzählige geben, vielleicht en masse.Diejenigen Firmen, die für den unlimitierten Import von Ausländern verantwortlich sind, müssen jetzt auch hinstehen (Auch Herr Spuhler mit seinen grossen Sprüchen gegen die BI.

  46. Man müsse jetzt nicht der Armee dafür die Schuld in die Schuhe schieben, meinte heute Morgen ein Sprecher des Militärs. „Das hat die Politik so gewollt.“

    Man sieht hier gut wie das System Schweiz funktioniert. In der Schweiz ist Dank des Milizsystems jeder Militär und Politiker gleichzeitig und so kann Oberst Meier dem Nationalrat Meier die Schuld geben – und umgekehrt. Wie üblich ist immer alles im grünen Bereich, alle sind informiert, keiner sieht was kommen und keiner ist schuld oder verantwortlich.
    Die Schweizer waren schon immer alle nah beim Durchschnitt, nur ist dieser Durchschnitt in den letzten Jahren noch weiter gesunken.

  47. Was soll den das jetzt? Als ob ein paar Betten mehr, genug wären. Wenn es nur an Betten liegt, dann kann man auch in die Kasernen. Oder Ikea. Betten haben wir genug. Mangelnde Ärzte, Pflegepersonal und Beatmungsgeräte sind das grössere Problem. Die schweren Fälle könnten dann aber immer noch in Spitälern behandelt werden.
    Gösgen könnte gerademal ein paar hundert Patienten aufnehmen. Und wenn es hart auf hart kommt, werden andere Gebäude umgenutzt. Ja vielleicht sogar die alten bereits verkauften Anlagen. Ich sehe das Problem nicht. Unnötige Hetze.
    Wenn ein Virus kommt sind wir so oder so erledigt. Ob da jetzt die Milliarden für Betten oder Kampflugzeuge ausgegeben werden ist dem Virus egal.

  48. Einige Dienstleistende sind im Gesundheitswesen beschäftigt also stehen nur beschränkt vier Spital-Bataillone bereit. Es rächt sich nun dass in Parlamenten und Armeeführung vor allem Kriegsgurgeln sitzen und nicht Leute die den Schutz der Bevölkerung im Auge haben. Dafür für 6 Mia Kampfflugzeuge kaufen die einzig dazu dienen das Hobby Fliegen von wenigen zu sichern! Das ganze ist auch Erbe von jahrzehntelanger SVP Führung im VBS die nichts und gar nichts zustande gebracht haben!

  49. Übrigens…..

    Hier gäbe es was zu lesen was Sinn macht und zudem aus kompetenter Quelle stammt.

    https://gruppe-giardino.ch/2020/03/11/coronavirus-die-stunde-der-zivis/

    Auszug aus dem Text…

    ……………………Es erstaunt doch sehr, dass der Bundesrat noch immer auf der längst überholten Vorstellung fixiert ist, die Armee sei gleichsam das «Mädchen für alles», wenn es irgendwo brennt. Derweil die gesetzlichen Grundlagen für den Einsatz von Zivis in Notlagen durch den Bund im Zivildienstgesetz (ZDG) seit Jahren vorhanden sind.

    In Italien musste man mangels medizinischem Personal bereits zur «Triage» übergehen. Das bedeutet, dass man nur mehr diejenigen intensiv behandelt, denen man noch eine Überlebenschance gibt. Alte oder schwache Patienten werden nicht mehr mit maximalem Umfang versorgt, was ihre Überlebenschance noch einmal stark schmälert. Die Triage ist eigentlich ein Verfahren, das nur in Kriegszeiten oder in extremen Katastrophenlagen vorgesehen ist….

    Weiter unter dem obigen Link.

    • Erwartungsgemäss versteht die Kampfgruppe Schrebergarten nicht mal das Konzept der Triage. Die macht man sogar auf dem normalen Spitalnotfall, um Hypochonder, Bagatellverletzungen und ernsthafte Verletzungen zu sortieren.

  50. Ausser der zu Tode gesparten Armee gibt’s schlicht keine Organisation, welche in solchen Momenten einspringen könnte. Bittere Wahrheit für all die Armeeabschaffer. Kein Zivildienstler hilft da weiter.
    Auch Leute, welche aus „Klimagründen“ die plastifizierten Gemüseverpackungen monieren und Offenverkauf propagieren, verhalten sich auffällig still. Dasselbe gilt für die Gegner von Tierversuchen. Neue Impfstoffe können ohne vollständige Testreihen nicht eingeführt werden.
    Beim Thema möglicher Grenzschliessungen herrscht von linker Seite dröhnendes Schweigen.
    Schlussendlich bleibt noch das BAG, welches trotz der diversen Schweine- und Vogelgrippen der Vergangenheit nicht wirklich vorgesorgt hat.
    Es bleibt spannend und ein Ende ist nicht absehbar.

  51. Das ist reine Polemik……

    Zitat :
    Milliarden für einen neuen Kampfflieger, Hunderte von Millionen für ein neues Aufklärungssystem, für eine Cyber-Abwehr: Rüstungsausgaben kennen selbst in der friedliebenden Eidgenossenschaft kaum Grenzen.
    ————————

    Tatsache ist das zum Beispiel die Gruppe Giardino das alles anprangerte, es aber niemanden gab der sowas hören wollte.
    Auch viele der sogenannten „San-Hist“ also Sanitätshilfsstellen in den Gemeinden wurden stillegelegt.

    Eine Armee ist in erster Linie für den Kampf da, nicht als Spitalreserve.
    Luftraumüberwachung und Sicherheit an den Landesgrenzen sind deren eigentliche Aufgabe, nicht Pandemien.

    Die Armee wurde in den letzten 30 Jahren zugrunde gespart.
    Zitat:
    „Rüstungsausgaben kennen selbst in der friedliebenden Eidgenossenschaft kaum Grenzen“.
    ——————-
    Davon kann nun wirklich überhaupt nicht die Rede sein.

    Während die Bildung ….für kaum messbare Resultate, immer mehr Geld bekommt, ja alle anderen Departemente immer mehr ausgeben dürfen, haben sich die Armeeausgaben geradezu verkrümelt.
    Als ich Unterschriftenbogen gegen die Armee 21 verteilte, da wurde ich schief angesehen.
    Was haben sie Herr Hässig getan, haben sie gegen die Halbierung der Restarmee das Referendum mit Unterschrieben?

    Es wurden Festungen, moderne Mienenwerferstellungen und viele andere der ehemals sehr teuren Bauten stillgelegt um Geld zu sparen.
    Festungen sind auch immer Schutzräume für Katastrophen.

    Nun ja, die Armee musste bei jeder Kürzung dran glauben.

    Nun ist sie nicht mehr Einsatzfähig…… ja das sind eben die Folgen wenn niemand nachdenkt und jeder nur nach den wenigen Geldern der Armee schielt.
    Unsere Armee bräuchte 8 Milliarden um mit wenigen 200ooo Mann glaubhaft unser Land zu verteidigen.

    Dann kann man auch solche Spitäler unterhalten und das Personal dazu ausbilden.

    Nun nach der Armee zu rufen halte ich für geschmacklos.
    Und wer würde sich gerne in Armeespitalbetten legen, die Sozis in der Schweizer Bevölkerung, ausgerechnet die Bande die unsere Armee zugrunde gespart hat ?

  52. Endlich benennt jemand, was in den letzten Jahren in der Schweiz abgelaufen ist.
    Nicht nur dass die Spitäler abgewrackt wurden, es wurden auch Tonnen von Sanitätsmaterial weggeworfen oder zu Schleuderpreisen verhökert. Hunderte von Millionen Franken von Volksvermögen, gedacht um einen Notfall zu bewältigen, wurden verschleudert.
    Ich bin überzeugt, dass für jeden Schweizer genügend Atemmasken zur Verfügung standen als die „Grande Armee (Armee 61)“ noch aktiv war.
    „Shame on you“ Ihr National- und Ständeräte; ihr habe jeder „Liquidierung von nicht mehr benötigtem Armeematerial“ oppositionslos zugestimmt.
    Alle haben sich geirrt: Die Friedensapostel, die das 1000-jährige Friedensreich 1989 kommen sahen ebenso wie die opportunistischen Bürgerlichen, die in der Armee nur noch einen Kostenfaktor sahen als der Zeitpunkt des „Geldverdienens mit der Armee“ vorbei war.

  53. Auch wenn es die 7 Armee-Spitäler noch geben würde. Sie müssen schliesslich und endlich von Ärzten und Pflegekräften betrieben werden. Genau die fehlen aber während einer Pandemie. Die werden nämlich in den Spitälern benötigt.

    Da hätten wir dann noch den Zivilschutz und die Zivildienstleistenden. Von denen möchte ich mich aber lieber nicht behandeln lassen, wenn es mir so richtig dreckig geht und von der medizinischen Infrastruktur aus dem 2. Weltkrieg reden wir schon gar nicht.

  54. Under em politischen Druck der linken SP und der Grünen wurden tatsächlich viele Militärspitäler abgebaut und aufgelöst. Die Begründung war: Es gebe ja gar keine Kriegsverletzten mehr in der heutigen Zeit. Nun die politisch Linken wollen uns auch bei den Nahrungsmitteln und bei der Energieversorgung vom ausland abhängig machen. Das Coronavirus hat durchaus auch sein gutes. Vielleicht denkt man wieder mehr über Freiheiten und Abhängigkeiten nach in diesen Zeiten.

    • Die rechte Mehrheit im Parlament hätte dem linken Druck leicht widerstehen können. Aber die wollten das Geld lieber in die Landwirtschaft und Steuersenkungen für internationale Grossunternehmen investieren. Um dann in die Verwaltungsräte einziehen zu können.

  55. Wir brauchen keine neuen Flieger, sondern eine Armee, die im Katastrophenfall entsprechend ausgerüstet, eingesetzt werden kann. Wann begreifen das die planungsschwachen Sesselfurzer in Bern?

  56. Ja so ist das halt wenn ständig auf Kosten der Armee gespart wird. Da muss man jetzt nicht grosskotzig motzen und sich künstlich aufregen. Man kann nicht den „Foiffer“ und das „Weggli“ haben. Vieleicht werden ja zukünftig andere Prioritäten gesetzt bei der Budgetgestaltung.

  57. Der Feind darf uns einfach nicht mit Biowaffen angreifen.
    Und im Luftraum ist der Kampf auf Bürozeiten zu beschränken.
    LKW, Panzer ist je zu verbieten da Zuviel CO2. Und bitte ein paar Wohlstansverblödete Gutmenschen in die Armeespitze dann gibt’s gar keinen Krieg mehr. Dann führen wir nur noch einen Kampf für das Klima und die Welt wird wieder schön, sauber und alle sind Glücklich.

  58. Das gleiche Szenario bei der drahtlosen Uebermittlung: Die technisch vollkommen verblendeten Digitalfreaks beim VBS haben sämtliche Kommunikationsmittel, welche auf Funkverbindungen über Kurzwelle basierten, ersatzlos abgewrackt. Nun können unsere Botschaften im Notfall nurmehr über die von den Amis kontrollierten und sauteuren Satellitentelefone mit Bern in Kontakt bleiben. Und im Krisenfall – wie zurzeit in Somalia – geht gar nix mehr, weil die Amis sowohl das GPS als auch die Satellitentelefonie komplett abgeschaltet haben. Sogar die Antennen in Ersigen wurden zerstört, damit man im Notfall die drahtlose Kommunikation auch ganz sicher nicht wieder rauf fahren kann. Dasselbe beim Inland-Notfunk. Vollstes Vertrauen ins Internet und wenn das mal nicht mehr läuft, dann geht auch da nix mehr. Die Armee kommuniziert mit sauteuren, israelischen Geräten im Ghz-Bereich und muss auf jeden Hügel eine Relais-Truppe entsenden, welche natürlich vom BöFei zuerst bombardiert wird. Danach kommt nix mehr, obwohl man auf Kurzwelle mit der entsprechenden (sehr einfachen) Ausrüstung bequem und ohne Internet jedes noch so entlegene Tal in der Schweiz erreichen könnte, inkl. sämtliche Botschaften weltweit. Aber unsere Digitalfreaks gehen noch weiter und wollen unbedingt die UKW-Frequenzen abschalten, man hat ja DAB+. Das dieses im Krisenfall ebenfall lahm liegt (da digitalisiert und komplett Internet-abhängig), wird geflissentlich verschwiegen. Unsere Politiker und Bürokraten in Bern sind einfach technisch zu ungebildet und darüber hinaus zu arrogant um sich einzugestehen, dass sie schlicht und einfach keine Ahnung haben, worüber sie entscheiden.

    • Also ich habe vollstes Vertrauen in unsere bestens qualifizierten Politiker wie Cedric Wermuth, Fabian Molina, Sibel Arslan oder Tamara Fumi-Il-Cielo!
      Die haben in der Volksschule schliesslich exakt 7791 Kompetenzen mit auf ihren Lebensweg bekommen, darunter existentielle Fähigkeiten wie „ich kann meinen Namen klatschen“, „ich bastle mir einen Demo-Farbbeutel“, „im Migrationshintergrund tanzen“ und „ich negiere Logik und Sachverstand im 21. Jht.“.

    • Man muss sich im Klaren sein, dass die Schweiz ein 100% Vasallenstaat der USA ist. Details unter SWPRS.ORG.

      Politiker, die versuchen, die Schweiz aus dieser Abhängigkeit zu befreien, werden sehr schnell politisch eliminiert – siehe Christoph Blocher.

  59. Erstens hat die schweizer Armee keine Generäle

    Zweitens ist die Infrastruktur auch dem konstanten Geschrei nach dem Nutzen der Armee und der damit einhergehenden aufgezwungenen Sparmassnahmen ausgedünnt worden – Kosten / Nutzen Analyse

    Wie kann man nur so einen Mist zusammenschreiben – nach dem Motto wer Schreib der bleibt.

    Mehr Qualität wäre wünschenswert.

    • Lieber Lone Ranger, solltest du der Kunst des Lesens mächtig sein, empfehle ich dir ein Geschichts Buch. Zum Beispiel die Schweiz im ersten und zweiten Weltkrieg.

    • @fessler

      Wusste nicht, dass wir uns im Krieg befinden, aber vielleicht haben sie eine anderer Realität.