Indien-Shutdown trifft Credit Suisse hart

Bank hat 8’000 Informatiker auf dem Subkontinent. Dieser stellt sein Milliardenvolk unter Hausarrest. Hält das IT-System?

Die Computer der Credit Suisse sind so abhängig von Indien, wie das bei keinem anderen Schweizer Finanzmulti der Fall ist.

Die Grossbank beschäftigt 8’000 Inder an 16 Standorten im riesigen Land. Dieses steht seit kurzem unter Total-Quarantäne. 1,3 Milliarden Inder müssen sich zuhause verkriechen.

Für die CS ist der totale Lockdown ein Problem. Die Tausenden von Indern halten die Informatik der Bank am Laufen.

Es handelt sich nicht nur um Nice to Have-Arbeiten. Vielmehr stellt sich die Frage, wie die der Datenschutz gesichert bleibt.

Die Inder haben in vielen Fällen kein Heimbüro, wie das in Zürich der Fall ist. Glasfaser, sichere Leitungen, Schutz vor Spionen?

Da und dort vielleicht, aber vermutlich nicht flächendeckend. Damit wird der Lockdown Indiens zum nächsten Stresstest für den Paradeplatz.

Milliardenvolk, eingeschlossen (India Today, Youtube)

„Unser Business-Continuity-Management führte bereits frühzeitig eine Beurteilung aller Systeme der Bank und Drittanbietern weltweit durch, um den operativen Geschäftsbetrieb auch in diesen ausserordentlichen Zeiten sicherzustellen“, meine eine CS-Sprecherin.

„Wir beobachten und beurteilen auch weiterhin laufend die globalen Entwicklungen.“

Aus der UBS war zu vernehmen, dass man die Indien-Frage schon früh unter die Lupe genommen hätte.

Alles sei „im grünen Bereich“, will einen die Nummer 1 zu verstehen geben.

Die UBS hatte ebenfalls grosse IT-Kapazitäten in Indien. Sie war vor allem in Pune.

Vor ein paar Jahren machte die Grossbank rechtsumkehrt. Sie baute in der Schweiz drei IT-Zentren auf: in Schaffhausen und in Biel jeweils grosse, in Lugano ein kleines.

Zurück in die Heimat. Das könnte sich nun in der Corona-Superkrise bezahlt machen.

Die Bank hatte vor Jahren einen schweren Daten-Vorfall bei einem indischen Partner. Es schwirrten Kundendaten offen herum, die dem helvetischen Bankgeheimnis unterstanden.

Die Back To Switzerland-Strategie der UBS steht diametral zum Indien-Komplett-Setup von Erzrivalin CS.

Deren Kern-Systeme sind älter als jene der UBS. Auch das Online-Banking der CS scheint weniger stabil zu laufen. Allerdings verzeichnete auch die UBS zuletzt ungewohnte Ausfälle.

Kommentare

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  1. Wir Schweizer sind schön dumm. Viele lebensnotwendige Dinge werden im Ausland hergestellt. Sogar Medikamente habe ich gerade gelesen. Neben Masken und Schutzmaterial nun auch noch das. Und dazu werden ganze IT-Abtlgn. und Buchhaltungen in Drittweltländer verlegt. Was für ein Risiko wir eingehen. Nicht zu glauben, und alles wegen Geld. Haben die Manager den keinen Grips im Kopf? Lernen wohl diesen Mist in amerik. Business Schulen. Ich denke ohne Verbote geht das nicht. Wir sollten nun eine Initiative starten: „Auslagerungsverbot für Lebensnotwendiges“. Wäre was für die SVP.

  2. Die CS kann nicht einmal den Bonus von Thiam korrekt berechnen. Gibt es noch inkompetentere Firmen?

    • @eineschandesondergleichen
      „Gibt es noch inkompetentere Firmen?“

      Nein!

    • Oder sie stellen weiterhin Antibiotika her, und kippen die Abwasser in den Ganges. Die ideale Brutstätte für die multiresistenten Superkeim

  3. CS, was ist das??
    2040 kennt das niemand mehr. Meine Kinder verstehen Bahnhof wenn ich SVB oder SBV erwähne.

    Rohner hat ganze Arbeit geleistet. But who the fuck is Rohner???

  4. Blödsinn, habe selber viele MA in Indien und bin oft dort. Bei allen, auch in anderen Abteilungen, funktioniert Home Office ohne Probleme.

    Indien hat keinen Zugriff auf CH Kundendaten. In den meisten Bereichen sind die Server in der CH und Daten Zugriffe sind kontrolliert inkl. Masking.

    Hauptsache wieder ein Artikel gegen die CS.

    • Sind Sie einer von denen, die den erwähnten Ausverkauf mit ausgedacht hatten?

  5. Wie bitte? 8000 Informatiker? Was machen die den ganzen Tag???
    So eine Bank hat die paar überschaubaren Geschäftsprozesse.
    Wozu bitte nebst den Schweizer noch zusätzliche 8000 Informatiker in Indien??

  6. Hochgebildete Entscheidungsträger hat die CS und trotzdem werden fundamentale Fehler gemacht. Durch Outsourcing wurden Kosten eingespart und das Mgmt wurde mit hohen Bonis belohnt und das Fussvolk aus der Bank getreten. Jeder normaldenkender Mensch sieht, dass das eine tickende Zeitbombe ist. Bei einem Konkurs der systemrelevanten Banken bin ich nicht für eine Staatshilfe, denn die Banken lernen nie aus ihren Fehlern. Millionen Gagen für Manager ohne jegliche Verantwortung und Haftung. Deshalb fordere ich eine lebenslange Haftung/Regress bei Fehlern für das Mgmt. Vielleicht wird man dann weitsichtiger Denken und Entscheiden.

  7. Sehr geehrter Herr Hässig,
    Sie dürfen noch die Möglichkeit ziehen, IP bis Ende Covid-19 zu schliessen.
    Gleichgewicht sollten man nie verlieren, derzeit sind die Kommentare betreffend CS, UBS und Bund nicht mehr akzeptabel.
    Kritisieren ist erlaubt, Unruhe stiften nicht.

    • CS und UBS sind weiterhin gut!

      Revolut und Paypal sind in dieser Zeit aber nicht mehr sicher (waren sie das überhaupt einmal?)

    • nur soviel zu Ihrem Kommentar, sonst drucken Sie gefälligst Ihr eigenes Blatt und erfreuen sich am Geschriebenen, weil es ja dann in Ihr Weltbild passt.

    • Wenn es krass wird, kann man bestimmte Unternehmen auch zwingen, gewisse Dinge zu tun oder nicht zu tun, mit entsprechenden saftigen und konkreten Strafen für deren Topmanagement bei Nichteinhaltung.

  8. Ich würde mich kaputt lachen, wenn nicht viel passieren würde. Denn es würde genau das zeigen, wozu man die 8K Mädels and Boys im „Sub-Kontinente India“ hat! Die taugen nicht viel, ich wage zu behaupten, 90% von denen kann man spühlen. 10% sind gut. Ebenso hier.

    A propos, hatte mal ein Ticket offen. das haben zig Inder daran gearbeitet und die Sache noch mehr kaputt gemacht als es schon war. Die haben sogar richtigen Schaden angerichtet! Eines Morgens habe ich dann per Zufall einen Herrn im UH kontaktiert: Die Sache war in 5 Minuten gelöst.

    • Mathilda, Mathilda she take my money and go Venezuela.
      Harry Belafonte.
      Könnte möglicherweise bald der Company Song der CS werden.

  9. Die CS-IT läuft eigentlich sehr gut. Am Morgen wenn alle sich einloggen, ist es etwas langsamer, aber so what.

    Das Online Banking ist wirklich grottenschlecht, aber das der UBS hat sich seit dem letzten Update auch sehr verschlechtert bzw ist unübersichtlicher gworden. Früher oder später wird alles verschlimmbessert.

    Alles im Grünen bei der UBS betr. Indien??? Da habe ich aber etwas anderes gehört, vor allem in anderen Bereichen…

  10. Schon früher waren die Mitarbeiter von Cognizant etc. nur schwer einsetzbar. Solange sie für sich eine Checkliste abarbeiten konnten, brachten sie zwar keinen Nutzen – richteten aber auch keinen Schaden an.

    Zu meinen, dass zwei so komplett unterschiedliche Kulturen, Lebensweisen, Arbeitsweisen etc. miteinander funktionieren könnten, ist kompletter Wahnsinn. Irrsinn. Schwachsinn.

    Wer einen guten indischen Mitarbeiter in seinen Diensten hat, hat den nach wenigen Monaten wieder verloren. Intern und insbesondere Extern wurden diese gesucht, geködert, abgeworben …. und für dessen Ersatz musste man gleich 3 oder 4 einstellen. Weil im Normalfall ist einer „brauchbar“, die anderen wurden direkt wieder entlassen (weil komplett unbrauchbar). Die Einstellung von 4 kostet zwar mehr Geld, aber dafür hat man nicht ein Jahr oder zwei verloren um zu merken, wer taugt.

    Zudem braucht es onshore für alle 3 oder 4 Inder einen Übermittler. Weil die uns ja nicht verstehen (wollen) und weil wir nicht merken wie die uns sonst über’s Ohr hauen.

    In der Zusammenarbeit mit Indern ist eben niemals „everything OK“

    • Ich bin nach wie vor für die Globalisierung uns weltweite Zusammenarbeit aber wichtige Produkte im medizinischen Bereich und andere für die Grundversorgung notwendige Dinge müssen in der Schweiz produziert werden. JEDE(R) muss aber auch bereit sein mehr zu zahlen, ohne wenn und aber.

    • Nach über zwanzig Jahren IT, davon 5 in einem Indischen Konzern, kann ich das nur vollumfänglich bestätigen.

    • … danke, du sprichst mir aus der Seele! Aussagen treffen 1:1 auf die Arbeit zwischen Indien und EY zu. Denke alle Firmen die mit Indien zusammenarbeiten können davon ein Lied singen. EY hat für das Audit immer 2-3 Deutsch sprechende Mitarbeiter unten, um diese kulturellen und sprachlichen Problemen entgegenzuwirken. Hilft nur nichts…

    • das ganze hat wie sie richtig beschrieben haben aber auch den Hintergrund dass nämlich die Indische Gesellschaft einen Mitarbeiter mit Verachtung bestraft wenn er nicht innerhalb eines Jahres mindestens 3 Arbeitgeber Zwecks „more experience“ vorweisen kann. Wenn man sich in Indien bewirbt und aufzeigt dass man seit drei Jahren am gleichen Arbeitsplatz gewesen ist, erhalten Sie direkt eine Absage, denn das wird als absolute Schwäche angesehen, sprich der war wohl zu blöd für eine andere Firma. Wir hingegen sagen wenn jemand so häufig gewechselt hat muss er wohl ne absolute Pumpe sein oder sonst was ist nicht in Ordung mit diesem Mitarbeiter, also ablehnen. So gegensätzlich sind die Kulturen und jeweils gegenseitig schwer zu verstehen.

    • @vitico

      Reden wir nicht lange um denh Brei herum: Wenn CS, UBS und andere keine Inder mehr anstellen würden, sondern ca. ein Fünftel der Zahl an (Achtung, jetzt kommts!) wirklich guten Leuten vor Ort, dann
      – würde der Laden heute besser laufen
      – käme es deutlich günstiger

      Aber das begreifen die „Besserwisser“ von MäkGrini, Boschtohn‘ Konsölting und Accidenture halt nicht. Oder sie begreifen es, aber es ist ihnen sche*ssegal, solange sie CHF 2000+ pro Stunde für ihre Berater abzocken können.

  11. Der grosse, von seinen eigenen ausserordentlichen Fähigkeiten so überzeugte, Turnaround-Künstler TT hat in den letzten 4 Jahren in seinem Kostensenkungswahn wohl das operationelle Risiko-Management etwas aus den Augen verloren und das Klumpenrisiko „Indien“ als solches nicht erkannt.

    Vielleicht löst sich ja das Problem bald von selbst, und geht es der CS ähnlich wie dem von ihr lange Zeit unterstützen Kicker-Verein GC, der bald in chinesischen Händen sein wird: die arabischen Aktionäre übernehmen vollständig und setzen einen Araber als VRP ein. Warum auch nicht: nach einem Wallstreet Cowboy und einem narzistischen Afrikaner als CEO könnte man es ja mal mit einem Katari oder Saudi als VRP versuchen. CS-Ehrenpräsident Rainer Gut würde so einen Schritt wohl ebenso begrüssen, wie er damals die Ernennung von TT („der erste muslimische CEO der CS“) euphorisch im SRF kommentierte.

    Einer solchen Ernennung steht allerdings die Tatsache entgegen, dass Katari und Saudi seit der Machtübernahme von MBS in Riad sich wie Hund und Katze verhalten, und beide Nationen wegen ihrer korrupten bzw. kriminellen Herrscher international ein kleines Image-Problem haben.

    • Das „Klumpenrisiko Indien“ gab es schon lange vor TT – alles kann man ihm auch nicht in die Schuhe schieben.

    • ja aber dafür verstand er vom InvestmentBanking das absolut letzte Detail (war seine Ansage), das selbe bei Prudential und neu versteht er sich auf Luxusgüter im Uhren, Taschen und Anzugsbereich auch sicher wieder alles bis ins letzte Detail. Ja sind wir doch Stolz dass wir einen so alleswissenden König hatten der uns die allergnädigste Ehre erwies bei uns Hof zu halten, seit für Allezeit untertänigst dankbar und nicht aufmüpfig und frech, das gehört sich nicht für den Pöbel. Aha, fast hab ichs vergessen, obwohl er ja mit seinem Dummy über 20 Jahre zusammen von Firma zu Firma getingelt ist hat er, auch wieder seine Aussage, villeicht nur einmal mit ihm zusammen ein Abendessen gehabt. Sorry für wie blöd hält der Typ uns eigentlich, naja ich denke mal an Narzismus verknüpft mit Grössenwahn, damit kann der Püsiater sicher was anfangen.

  12. Datenschutz und CS? Feuer und Wasser. Ein Oxymoron. Eine Kontradiktion. Einfach nur Blödsinn. Wenn doch die Leute am Paradeplatz selbst Spitzel sind … was kümmert es Inder?

  13. Das Problem liesse sich ganz einfach lösen, indem man Schweizer Banken verbietet, Daten im Ausland zu be-/verarbeiten oder zu speichern !

    Damit hätte man auch etwas für die Schweizer Beschäftigten getan.

    • Datenübertragungen zu besteuern, so dass es gar nicht mehr rentiert Software im Ausland entwickeln zu lassen.

  14. Ich denke jedem ist das Lachen zwischenzeitlich gründlich vergangen. Per heute haben wir 12’000 Fälle. Ende Woche werden es gegen 15’000 sein. Italien hat sozusagen kapituliert. Spanien wird folgen. Ich mag nicht mehr darüber nachdenken was in 14 Tagen ist….
    Tatsache ist: Diese Sache zeigt uns, dass wir „zurück zu den Wurzeln“ sollen. Das bedeutet, fertig mit dieser Art von Globalisierungs-Wahnsinn. Bildet wieder eigene Leute aus, förder die Leute im eigenen Land. Stellt eigene Güter her. Beachtet und respektiert Eure Landesgrenze. Diese Art von human potential Import/Ausbeutung quer durch die Welt – dem hat Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich glaube die Welt wird am Ende daran gesunden – denn so krank wie sie heute ist, das wird so nicht mehr weitergehen.

    • bin total Ihrer Meinung, zusätzlich müssen Kinder mit massiv mehr Kindergeld gefördert werden, dann können Frauen oder Männer voll zu Hause sich um unsere in Zukunft Renten einzahlenden Kinder kümmern und gewisse Problematiken betreffend demografischer Wandel wären vielleicht kein Problem.

    • Bei einer täglichen Neuinfektionsrate die etwas abflacht von 20% letzter Woche auf durchschnittlich 10% haben wir in 14 Tagen rund 50’000 Fälle. Rund 200 Personen sind heute auf der Intensivstation. Da wären in 14 Tagen rund 800 Intensivbetten nötig.

      Meine Frau hat sich freiwillig für einen Temporäreinsatz im Spital gemeldet (Corona Zone). Sie bekommt für Ihren Einsatz einen Stundenlohn von 35.-/h Brutto (Arbeitsverhältnis im Stundenlohn). Mehr wird nicht gezahlt.

      Ohne Worte….

    • Ich bin zu 100% bei Ihnen aber ich denke die Geldgier wird auch „danach“ siegen….

    • Kein Outsourcing, aber auch kein Insourcing mehr, selber Leute ausbilden, halt auch mal einen Schüler mit einer schlechteren Note einen Pflegeberuf lernen lassen. Senkt endlich die Löhne der CEOs und VR bzw der unnützen Investmentbanker, dann hat es auch Geld für die normalen kaufmännischen oder anderweitig ausgebildeten Mitarbeiter.

    • Ein paar Gedanke. Hypothetischer Natur versteht es sich
      1. China war kurz vor der Machtergreifung, weltweit. Nun- Vollbremsung. Ende. Aus.
      2. Der Mittelstand seit Jahren gewachsen. Stark, wohlhabend, gesund und- aufmüpfig. Nun- am Boden zitternd. Unterschreibt alles.
      3. Planet Erde: Umwelt Seit Jahren vergewaltigt aufs übelste. Nun- Sie erholt sich rasant. Delfine in Venedig ! Pekinger Smog stark reduziert.
      4. Welche Flüchtlingsboote nehmen jetzt Kurs auf Italien ?.. Hammer.
      5. Demografische Korrekturen: Typ „Falsch gelebt, ü- 80, schwach, krank“, nur noch Kostenfaktor. Ausradiert. PK und Erben jubeln.
      Irgendwie grotesk genial, perfide . Meinungen ?

    • Es ist weitgehend Panikmache, nichts weiter. Die Krankheit gibt es schon länger und jedes Jahr erkranken die Leute der Risikogruppe mit Todesfällen, aber bisher ohne Medienhysterie. Viel interessanter ist, dass Corona als Ablenkung und Schutz der Bevölkerung dient, die Resultate der verdeckten Aktionen sehen wir schon sehr bald.
      Und nein, ich amüsiere mich köstlich über die Leichtgängigkeit der Leute.

    • @Geophilosoph, EINFACH genial auf den PUNKT gebracht, bitte weitere Kommentare

    • Ne, Frauen bleiben Zuhause und kümmern sich um ihr eigenes Fleisch und Blut. Der Mann arbeitet.

      Ausserdem sollen die Menschen früher Kinder haben, mit 22 Jahren. Dann sind die Kinder 10 und 8 wenn die Frau mit 32 Jahren Karriere oder Weltreisen machen will. Denn mit 27 ist eine Frau schon Spätgebährend!

  15. Das war wohl kein Kriterium beim Outsourcing 🥴 Zieht Mann/Frau nun die Lehren daraus 🧐 Wahrscheinlich nicht; ausbaden dürfen das jetzt andere!

  16. „Auch das Online-Banking der CS scheint weniger stabil zu
    „lauen“ (Schreibweise „hässiger“ Hässig!)
    Als täglicher Benützer des Direct Net der Credit Suisse
    teile ich hiermit mit, dass es keine Probleme gibt, sei es
    mit Zahlungen, Börse oder Wirtschaftsnachrichten. Ausserdem
    finde ich das neue SMS-Sicherheitsverfahren für Direct Net
    einfach Klasse.
    Ich sehe heute keine Kommentare zu diesem weltfremden Kommentar.
    LH benützen Sie das Direct Net, dann schreiben Sie nicht solchen
    Unsinn.

    • Ich war vor Jahren einmal Kunden bei beiden Grossbanken und benutzte beide e-banking.

      Bereits dazumal war das e-banking der UBS viel übersichtlicher und weit besser als der CS. Ich komme vom Bankbereich und kann es definitiv beurteilen.

      In den letzten Monaten machte das e-banking der CS mehrfach schlapp, sagten mir Kollegen. Logischerweise bin ich schon lange nicht mehr Kunde bei der CS.

      Das neuere Design der UBS ist gewöhnungsbedürftig; eine echte Verbesserung ist es jedoch nicht. Einzigartig finde ich die unzähligen Einstellungsmöglichkeiten für Benachrichtigungen und Sperrungen bei der UBS, fast schon so gut wie wenn man selber dort arbeiten würde. Echt super gemacht.

      Apropos Indern: Korrekt ist, dass es nur wenige wirklich sehr gut gibt und dann aber auch massiv geschätzt werden von uns Schweizern. Die anderen sind meistens 08 15, wie es auch bei den Schweizern gibt.

  17. Es erstaunt nicht wirklich, dass sich das Auslagern zentraler Arbeiten in Billiglohnländer nun rächt. Das hat man nun von Gier und Bonusjagd. Ich erinnere mich immer wieder gern an einen Spruch eines intelligenten Regionenleiters der früheren SKA: „Banker sind nicht apriori eine intelligente Spezies“

  18. Wer heute noch von helvetischem Bankgeheimnis spricht, der lebt definitiv mehr als ein Jahrzehnt in der Vergangenheit. Der Datenschutz war auch schon mal aktueller…

  19. vielen Dank an die zwei Superstrategen die diesen Scheiss vor ein paar Jahren eingefädelt haben. Danke an Ermotti dass er diesen Blendern nicht auf den Leim gekrochen ist und eine Kehrtwendung eingeleitet hat.
    Das ganze Gebilde steht auf tönernen Füssen.

  20. Diese und andere Abhängigkeiten haben der VR und das Top Management sicher in ihrer Business Continuity Planung inkl. in ihrem Pandemieplan berücksichtigt – ansonsten wäre ja das Risk Management mangelhaft. Was man allerdings bei vielen Unternehmen sieht: Man hat Home Office – rechtlich und technisch – nie wirklich ausprobiert, schon gar nicht im grossen Stil. Und nun funktioniert es manchmal nicht so, wie es Business Continuity eigentlich erfordern würde.

  21. Corona Krise öffnet allen die Augen wie schlecht es bei einer Krise läuft und was wir wirklich sind. Die hochtechnisierte Schweiz hatte zu wenig WC Papier (um beim einfachen Beispiel zu bleiben), zu wenig Desinfektionsmittel (man könnte meinen die Leute trinken das), zu wenig Hygienemasken, Medikamente werden rationiert usw. usw. Die CS hat Tausende Informatiker des Geldes wegen im Ausland und nun was ist angesagt? Beten das nichts schlimmeres passiert und alles einigermassen läuft. Und wenn es nicht läuft dann Amen, das Schlusswort des Gebetes, egal welches.

    • Die klein-und Mittelunternehmungen werden bei der Credit Suisse bald nicht mehr vom Paket des Bundesrates profitieren können, die it Systeme werden bei mehreren Banken bei der Datenflut „streiken „ ferner wäre es an der Zeit, wenn der Bundesrat die Wahrheit sagen würde: in Zürich haben wir eindeutig zu viele Taxifahrer und taxiunternehmungen,Coifeursalons, Hotels und Gastronomiebetriebe, die schliessen müssen oder Konkurs anmelden müssen, das tut mir unendlich leid, aber eine Flurbereinigung wird sicher stattfinden.

  22. Ich nutze 3 CH Online Banken Systeme und das Online Banking der CS ist das schlechteste! Ich kann nicht verstehen das 8000 IT-Inder das nicht besser machen können!

  23. Der Schuss ist nach hinter losgegangen…

    Konsequenz: Allen die veranwotlich sind oder waren, Lohn kürzen und den Bonus gleich ganz streichen.

  24. Working from Home kann man auch von Indien aus machen. Es gibt keinen Grund warum das von Schlieren aus gehen soll, aber nicht von Bangalore aus.
    Wird also wohl kaum Auswirkungen haben und die Regierung Indiens wird hier sicherlich Nachsicht zeigen mit den indischen Sweatshops.

  25. Wie bescheuert muss eine CH-Bank sein, um die IT nach Indien auszulagern. Hallo!? Welche „Strategen“ (hier stehend für Dummköpfe) haben dies veranlasst und zugelassen? Ich bin fassunglos!

  26. Oje, wieder ein Bericht ohne Tiefgang…

    Indische Mitarbeiter ausserhalb der Schweiz haben keinen Zugriff auf Systeme mit Kundendaten, nur auf Testsysteme.
    Bis dato haben auch die Netze mitgemacht und die Kollegen konnten von zuhause aus arbeiten.

    Ich war selbst in Indien und weiss im Gegensatz zum Autor des Artikels was Sache ist.

    Es gibt keinen Grund warum irgendetwas ausfallen sollte, ob die Strategie mit dem massiven Offshoring die richtige ist, steht auf einem anderen Blatt.

    • Bei IT-Offshoring von „Strategie“ zu sprechen ist schon eine Verballhornung des Begriffs „Strategie“. Würde ein echter Stratege NIE machen. Nennt das Kind beim richtigen Namen: Furzidee.

    • Leider ist es so, dass die indischen Mitarbeiter wohl Zugriff haben auf produktive Arbeitsabläufe. Sie überwachen & steuern weltweit Abläufe der produktiven IT. Ich war selbst in Indien und habe die Mitarbeiter dort geschult. So ohne Tiefgang ist dieser Bericht nicht…

    • @Dummschwätzer-Detektor
      Ich hoffe schwer, dass der Detektor keine Rückkopplung bekommt. Es ist durchwegs eine Strategie – ob diese gut oder schlecht ist, zeigt sich meist erst im nachhinein. Was aber viel schlimmer ist, sind die Berater, die dahinter standen und weiterhin ihr Unwesen treiben.
      Daher eher den Aufruf: boykotiert Deloitte, KPMG, PwC, EY, McKinsey, BCG etc.
      Jeder Berater soll seine Arbeiten öffentlich darlegen, den Mehrwert revidiert aufzeigen und dann mal schauen, wie viel Geschäft die nocht machen. Ich wette: keiner der Berater hat Mehrwert über eine Frist von 10 Jahren geschaffen!
      Ein Unternehmer, der auch die Verantwortung über seine Mitarbeiter nimmt, macht das aber jeden Tag.
      Zumindest wäre es für Ueli der Maurer ein guter Ansatz, die Millionen, die er jetzt als Überbrückungskredit herausgegeben hat, wieder als Strafe von diesen Gesellschaften zurück zu erhalten.

    • Sehe eher dass die Leute in Indien schon lange produktive Aufhaben übernehmen und mit zT produktiven Daten testen. Daher haben sie ziemlich sicher Zugang zu Kundendaten. Ansonsten würden die Kosten zum Trennen des Zugangs und Anonymisieren der Daten die Einsparungen übertreffen.

  27. Als ehemalige CS Mitarbeiterin im IT nahen Umfeld behaupte einfach mal die System laufen durch den Indien Shutdown besser als üblich…

  28. Es gibt auch grosse Unternehmen der CH Finanzindustrie die ihre IT an weltweit tätige Dienstleister outsourced haben ohne zu wissen welche Subcontractors in welchen Kontinenten,Ländern ihre Daten bzw. Verträge speichern , verarbeiten. Diese Schweizer besitzen lediglich ein Stück Papier ( Outsourcing Vertrag) in dem alles so beschrieben wird wie es die Schweizer wünschen ( z.B. Datensicherheit, Vertraulichkeit u.s.w.). Die Schweizer können damit jede kritische Frage beantworten. Nur etwas können sie nicht, sie können in keinster Weise kontrollieren was der Outsourcing Dienstleister und seine Subcontractors mit den Programmen und Daten der schweizerischen Unternehmen wirklich machen. So werden unter anderem BVG Verträge bzw. Kapital, Renten irgendwo, irgendwie von irgendjemandem gespeichert, verarbeitet, gesichert . Die schweizerischen Kontrollbehörden kontrollieren nur das was sie kontrollieren können : das Stück Papier in dem geschrieben ist wie es sein sollte.

  29. CS stellt heute leider ein Systemrisiko dar für den Finanzplatz Schweiz.

    Die Versäumnisse der CS speziell in den letzten Jahren haben verherrende Ausmasse erreicht.

    Die zentrale und lebenswichtige Funktion IT nach Indien auszulagern ist unverantwortungslos.

    Hier muss doch der Regulator dringend eingreifen.

  30. Hahaha hahaha… Selber schuld!!!
    Bitte den nichtsnutzen off-shoring & outsourcing Entscheidungsträger sofort entlassen!

  31. Heute, 27.03.20, werden die Übersetzer der WHO in Genf in kleinen Kabinen zu ZWEIT arbeiten !!
    Sie erteilen der Welt Ratschläge !!!!

  32. Es war schon vor Jahren absehbar, dass bei einem worst case Scenario (Pandemie, Kriegen etc.) der Finanzbereich wie auch der Gesundheitsbereich mit seinen Auslagerungen nach Indien, Polen usw.
    bös auf die Schnauze fallen wird. Eine zukünftige Rückführung all der ausgelagerten Arbeitsgebiete dürfte wieder abermillionenn von Franken kosten.

  33. ohne worte…aber lachen soll ja noch erlaubt sein

    wer hat eigentlich den/die finger an der on/off mechanik des www …*!*
    doch nicht wieder the brits and amis)))das wird noch richtig ungemütlich

  34. Tja, wir und anderen hier haben schon lange gegen diese Absurdität hingewiesen. Outsourcing ist ok, aber keine totale abhängigkeit! Da bei gewisse Ländern gibt immer ein Country Risk, von politischen Turbulenzen oder Putsch…
    Es ist nicht der Zeit hier Polemik zu machen, aber gewisse offensichtliche Risiken sollten man in Zukunft vermeiden…

  35. Datensicherheit geht nur mit synthetischen Daten.

    Allerdings kenne ich nur 1 Firma, die für fast alle Konstellationen synthetische Daten erstellt. Das sind Dutzende an Konstellationen.

    Alle anderen Firmen sind diesbezüglich in der Steinzeit. Oder wollen sich die Erstellung synthetischer Daten nicht leisten.

    Anonymisierte Daren sind bestenfalls Bronzezeit.

  36. Die CS MA werden das gelassen nehmen. Die ganze IT ist seit den 90iger Jahren ein Sanierungsfall. Weder Rohner, noch Dougan, noch Grübel, noch Thiam war das ein Augenmerk wert. Das Motto: Weiterwursteln!

    • Weil IT nur Kosten verursacht, so ein HOST System eh veraltet ist – deswegen beachtet man es nicht. Vermutlich auch, weil die Teppichetage nichts davon versteht.

  37. IT-mässig mag dies ja bei CS zutreffen; ob die anderen „Sorgenkinder“ (UBS, Zürich, Swiss Re) diesbezüglich besser dastehen? Die haben doch auch einige (Teil-)Bereiche nach Indien ausgelagert. Sei dies Finance/Rechnungswesen oder andere Aufgaben (Datenerfassung etc.). Das hat dann, wenn auch weniger, doch einen Einfluss auf den Business-Alltag. Geiz ist geil!

  38. Erstaunt niemanden, die Devise der CS war immer schon: Billig einkaufen, Fonds den Kunden andrehen und Gewinne rausnehmen, damit sich UR und TT Boni abschöpfen können. Der Nachfolger von TT kann sein Einkommen x-fach erhöhen und lacht sich kaputt.

  39. McKinsey hat der CS empfohlen IT weitgehend nach Indien auszulagern.

    CS hat dies natürlich genau so umgesetzt und steht jetzt vor dem Debakel.

    Eine funktionsfähige IT bedeutet sein oder nicht sein fuer eine Bank.

    Man transferiert jetzt wohl besser seine Gelder zu anderen Banken bevor es nicht mehr geht.

    • Die Mckys haben der Swissair auch die Hunter-Strategie empfohlen, Resultat bekannt. Wieviel Unheil müssen diese Nichtsnutze noch anrichten, bis man sie zum Teufel jagt. Überall wo sie ohne Verantwortung ihre bescheuerten, immer gleichen Rezepte hinknallen, geht das Bussiness den Bach runter.

    • Ja, die Dünnbrettbohrer von MäkGrinsi und Boschtohn‘ Konsölting. Die helfen Firmen, sich buchstäblich ZU TODE zu sparen!

      Sie wissen nicht nur alles, sondern vor allem: Sie wissen es besser!

      PS: Klar, eine Pandemie war überhaupt nicht vorauszusehen! Insbesondere in China gab es ja noch nie Probleme. Mit Fledermäusen. Oder ehrlichen Politikern. (Gut, die gibt’s ja auch anderswo zuhauf!) Die Beraterfirmen sind also auf keinn Fall Schuld. Zumal ja die Geschäftsleitungen die Ver4antwortung tragen. Aber neben den vielen Boni kann man halt die Verantwortung nicht auch noch mitschleppen …

  40. CS hat in breitem Stil zentrale überlebenswichtige Dienstleistungen aus Kostengründen nach Indien und Polen ausgelagert.

    Beide Länder haben jetzt ein völliger Shut Down

    Diese Dummheit kann jetzt für die CS existentielle Folgen haben.

    • Die Mitarbeiter in Zürich dürfen es wieder ausbaden und Extraschichten einlegen. Bonus gibt es natürlich dafür nicht denn es ist ja eine Selbstverständlichkeit in dieser Situation. Danach geht es wieder normal weiter und es werden wieder Stellen in Zürich abgebaut und die älteren Mitarbeiter gefeuert. Wer kann sollte gehen.

    • Liebe Frau Könz

      Sie schreiben:
      „Beide Länder haben jetzt ein völliger Shut Down“.

      Darf ich Ihnen der Akkusativ empfehlen? Der haben wir nämlich auch noch im Agebot der deutsch Sprak. Falls Sie mein Satz verstehen können.

      Viele Grüsse
      Ihr Deutschlehrer

  41. Die CS IT ist sowieso schon ein Flickwerk. Aussen fix, innen nix. Chaos. Durcheinander.
    8000 Inder machen die Situation nicht besser, im Gegenteil, das Gebastel wird immer grösser.
    Dem Gebastel sagt man jetzt: Agiles Management. Der neueste Furz.

    • Das gibt jetzt eine Menge Überstunden in den Schweizer Büros um die Arbeit der fehlenden Inder im Backoffice zu ersetzen. Bonus gibt es dafür keinen sondern nur noch mehr Ärger und Druck vom Management. Zeit für die guten Leute einen neuen Job zu suchen.

  42. Geiz ist geil. Alles auslagern. Kommt billiger. Schweizer verlieren ihre Arbeit. Ist ja gleich. Können ja stempeln oder Sozialhilfe beantragen. Nun rächt sich das. Werden die Auslagerer etwas davon lernen? Ich glaube nicht. Das Auslagern sollte verboten werden. Geht aber nicht da wir ja in einer Demokratie leben, und die Freiheit haben wirtschaftlich das zu machen was unseren Geldbeutel füllt.

  43. Indien wird leider brutal getroffen…
    UBS und CS haben das sehr gut gemacht. Lieber ein paar günstige Inderli arbeiten lassen, dass im Gegenzug die oberen Boni Zuhause stimmen.

  44. Jetzt werden die Banken für ihre IT-Sparmassnahmen gestraft. hoffen wir alle, dass die Banksysteme sicher bleiben sonst kommt auf die Kunden ein viel grösseres Problem zu.

  45. Kommt davon, wenn man sich von der Profitgier leiten lässt und alles auslagert. Die Vernunft wird völlig ausgeschaltet. Irgendwann holt es Einem brutal ein.