Crash an der Bahnhof-Strasse

Swiss Life hat Milliarden in Gebäude gebuttert. Nun drohen Grossabschreiber. Manor leer, Shopping-Meile verwaist.

Soeben hat der Gastroverband von Zürich allen Wirten ans Herz gelegt, keine Mieten mehr zu zahlen. Der Gastroverband? Kein sozialistischer Alternativclub, sondern ein Hort des bürgerlichen Kapitalismus.

Nicht mehr. Nun heisst es: Rette sich, wer kann. Getroffen wird die Swiss Life. Der führende inländische Versicherungskonzern zählt zu den grössten Vermietern des Landes.

Milliarden-Investments sei Dank. Seit die Zentralbanken die Märkte mit Gratisgeld fluten, reisst sich die Swiss Life alles unter die Nägel, was sie an Bricks and Stones zu fassen vermag.

Nun droht der Abschreibungs-Hammer. Manor, ein grosses Warenhaus, ist verbarrikadiert. Die Swiss Life drückte der Manor-Familie eine Vervielfachung der Miete aufs Auge. Diese zog aus.

Bretterverschlag: Manor (IP)

Oder das frühere Franz Carl-Weber-Haus an der Bahnhofstrasse. Dort wäre gerade jetzt die Eröffnung einer Edel-Boutique. Sie findet statt in Geister-Atmosphäre.

Die Zürcher Shopping-Meile, mit Gucci, Hermes, Omega, Wirtschafts-Kanzleien, Grossbanken: alles verwaist.

Die Lage für Grossvermieter spitzt sich zu. In Deutschland hat der Adidas-Konzern beschlossen, ab sofort keine Mieten mehr zu bezahlen.

Troubleshooter? (Franz Carl Weber-Haus, IP)

Sorry honey, no more money.

Ein Sprecher der Swiss Life meinte auf Anfrage: „Knapp die Hälfte unserer Mieterträge stammen aus kommerziellen Nutzungen.

„Es sind aber bei weitem nicht alle kommerziellen Mieter von den derzeitigen Massnahmen derart betroffen wie beispielsweise Verkaufsgeschäfte.

„Viele Büromieter arbeiten im Split- oder Home Office und haben entsprechend keine Ausfälle. Bislang haben wir erste Anfragen für Senkungen- und Stundungen von Mietern erhalten.

„Es ist aber noch zu früh, um eine Abschätzung der Anzahl betroffener Mieter oder der Höhe des möglichen Mietzinsausfalls machen zu können.

„Ein wesentlicher Faktor für diese Beurteilung wird die Dauer des Lockdowns sowie der Umfang der Hilfspakete für die Wirtschaft sein.“

Hoch? Runter? Wie tief? (Swiss Life, Swissquote)

Bern, help.

Sagt jetzt sogar die Swiss Life, die lange Geld im Geld schwamm und Stutz für alles hatte: Immobilien, Boni, Dividenden.

Ein Verzicht auf die Ausschüttung sei kein Thema, heisst es bis jetzt am General-Guisan-Quai.

Tatsächlich steht und fällt immer mehr mit Berner Bundes-Hilfe. Die Selbstständigen fordern Sofort-Support, sonst könnten sie ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen. Darunter die Miete.

Bei der SPS, einer grossen Immobilien-Gruppe mit Aktien an der Börse, heisst es auf Anfrage:

„Wie viele andere Immobilienbesitzer hat Swiss Prime Site zahlreiche Gesprächsanfragen seitens Mietern erhalten.

„Diese (bisher rund 200 Anfragen) arbeiten wir derzeit einzeln ab.

„Mit unseren Mietern versuchen wir individuelle Lösungen zu finden. Unter Ziel ist es, unseren Mietern so weit wie möglich zu helfen.

„In Übereinstimmung mit dem Verband Immobilien Schweiz (VIS) fokussieren wir uns dabei auf Mietstundungen, um unseren Kunden Zeit zu verschaffen.“

Was Abschreiber angeht, so soll man bei Wüest Partner nachfragen. Das ist eine der führenden Immobilien-Bewertungs- und -Prüffirmen des Landes.

Dort nimmt Robert Weinert Stellung, Leiter Immo-Monitoring.

„Wie sich die Werte der Schweizer Immobilien aufgrund von Mietausfällen während der Coronakrise entwickeln werden, hängt massgeblich davon ab, wie lange die Massnahmen gegen Corona die Wirtschaft einschränken.

„Der Marktwert von Geschäftsliegenschaften wird in der Schweiz mehrheitlich anhand der DCF-Bewertung ermittelt.

„Bei der Wertermittlung spielen der aktuelle Mietertrag, die mittel- bis langfristigen Mietertragsperspektiven, Kosten und die Renditeerwartungen (in Form von Kapitalisierungssätzen respektive Diskontierungssätzen) eine Rolle.

„Aktuelle Mieteinbussen können durchaus einen Einfluss auf die Marktwerte haben (nicht zuletzt auch bei Objekten mit Mieten, die an die Umsätze gebunden sind).

„Nichtsdestotrotz haben die langfristigen Mietertragsperspektiven ein deutlich höheres Gewicht bei der Bestimmung des Marktwerts.

„Wenn man davon ausgeht, dass die Schweizer Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2020 langsam wieder mehr Schwung aufnimmt und die mittleren bis langfristigen Perspektiven der Schweizer Wirtschaft positiv sind, sind die Auswirkungen von temporären Mietzinsausfällen auf den Marktwert gering.“

Somit alles halb so wild? Wüest Partner sieht Probleme vor allem bei sogenannten „B- und C-Lagen“. Da sei aber schon viel passiert.

„Bei diesen Objekten wurden aber schon in den letzten Jahren einige Wertanpassungen nach unten vorgenommen, weil sich der stationäre Detailhandel bereits in den letzten Jahren in einem strukturellen Wandel befunden hat.“

Kommentare

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  1. @Lächerlich

    hervorragende Antwort. Danke. Darauf lässt sich aufbauen.

    „„Illegal“ ist es deshalb aber nicht.“

    Doch – und wie! Gemäss rechtlichen Bestimmungen, dürfte die Rendite auf einer Wohnimmobilie maximal 0,5% über dem Referenzzinssatz liegen. Beim aktuellen Zinssatz von 1,5 wären das 2 Prozent (28. Februar 2020). Aktuell jedoch liegt die Rendite gemäss Credit Suisse/IAZ bei durchschnittlich 3,4%-3.6%. Dass die Mehrheit der Renditen illegal ist, räumen hinter vorgehaltener Hand selbst Gestalten aus der Branche ein. Solange die einzelnen Mieter jedoch nicht klagen, ist Funkstille. Da liegt der Hund begraben. Es ist ein verharren in einer über Generationen angelernten Bravheit, ein noch glauben an den Arbeitsfrieden und den Sozialvertrag, und man will es noch immer nicht warhaben, dass wir die B+C Schweiz längst vom Melker zur Kuh geworden sind.

    Und auch die Mieten sind viel zu hoch (Link unten). Nicht genzug: Gemäss ESTV (Ende November 2019) haben sich die Jahreseinkommen von 1996 bis 2016 teuerungsbereinigt wie folgt entwickelt:

    Minus 5% auf 22’000 CHF im untersten Viertel,

    plus 7% auf 46’600 CHF im Median,

    plus 15% auf 112’000 CHF im obersten Zehntel

    plus 40% auf 1.057 Millionen CHF im obersten Tausendstel.

    https://www.mieterverband.ch/mv/politik-positionen/news/referenzzinssatz/raiffeisenbank-vor-ueberhitzung.html

    Haben wir in der Schweiz eine faschistoide Machtkonzentration? Gehen wir der Frage nach. Dafür müssen wir 43 Jahren zurück. Ein amtliches Zitat historischen Ausamasses:

    „Der Staat soll mit seiner Eigentumspolitik eine übermässige Konzentration von Vermögen und Grundeigentum verhüten. Liesse der Gesetzgeber dieser Entwicklung völlig freien Lauf, würde sich wie vor der französischen Revolution eine «tote Hand» privater Vermögens- und Grundeigentums-Konzentrationen bilden. Die private Eigentumsordnung müsste zwangsläufig mehr und mehr Misskredit geraten, und die Kräfte, die auf tiefgreifende Strukturänderungen hinarbeiten, würden Auftrieb erhalten.“

    Quelle: Bericht der Expertenkommission zur Revision der Bundesverfassung von 1977
    https://www.bj.admin.ch/dam/data/bj/staat/gesetzgebung/archiv/bundesverfassung/entw-expkomm-d.pdf

    Heute sitzen wir in der Falle. Denn wenn die Rendite der Grundbesitzer sinkt, führt dies zu einer empfindlichen Abwertung der Immobilien – und destabilisiert damit das System. Stellen Sie sich vor; 85% der inländischen Ausleihungen der Schweizer Banken und über 30% der 1000 Milliarden CHF Guthaben der Pensionskassen sind durch Immobilien gedeckt! Und der grassierende Kapitalschaden durch den immer höher werdenden Lehrwohnungsbestand, wie auch die Folgen aus COVID19 habe ich hier nicht mitberücksichtigt. Mit Flickschusterei à la Suisse erreichen wir nichts mehr. Das Ding ist durch. Das wissen auch die Verantwortlichen und wollen das Post-Corona Zeitalter – wie damals beim Frankenschock – zu einem Ertüchtigungsprogramm umdeuten. Es wird diesesmal nicht gelingen. Es ist ein ineinanderfliessen von exogenen und endogenen Faktoren-

    Ein menschenverachtendes und todkrankes System.
    Herzlich

  2. Liebe/r@Mike
    „Ungleichheit der Vermögen??? Was soll das für eine Blödsinnige Bewertung sein?“

    Ich empfehle Ihnen sich zu informieren, es könnte sich auch in Ihrem Fall noch lohnen. Ziehen wir die AHV-Statistiken für eine kurze Bestandesaufnahme heran. Gemäss AHV-Statistiken sind die Arbeitseinkommen des ärmsten 1/10 seit 1982 real um 51%, die des reichsten 1/10 um 218% und die des reichsten 1/100 nahezu um das dreifache auf 296’000 CHF p.a. explodiert!. Diese Ungleichheitverschärft sich wenn noch die einseitiger verteilten Kapitaleinkommen berücksichtigt werden. Diese stammen überwiegend aus dem Besitz von Immobilien, deren Wert sich gemäss SNB seit 2004 auf über 2000 Milliarden CHF mehr als verdoppelt hat?. Mangels Alternativen werden diese zusätzlichen Einnahmen und Vermögen gerne in Immobilien investiert, was wiederum die Preise für Bauland und die Mieten erhöht.

    „Die Schweiz ist das reichste Land der Welt und die Unternehmen zahlen die Mehrheit aller Steuern. Die „ungleichheit-schreier“ wie Sie sind verwöhnte Bonzen!“

    Nachdenken, nicht nur meinen! Dass das vermögenste 1% in der Schweiz heute nahezu 25% der Einkommenssteuern bezahlt, zeigt vor allem eines: wie unverschämt die Einkommensschere inzwischen ist!. Trotz des progressiven Steuersystems ist es der Schweiz nicht gelungen, die zunehmende Ungleichheit zu stoppen, die sich vor allem aufgrund der obersten Einkommen ergibt, im Gegenteil viele werden pauschal rechtsungleich behandelt im Vermögen.

    Hier ist sehr vieles aktenkundig recherchiert und festgehalten worden, wenn auch immer noch unzureichend; Sie können daraus wichtige Informationen extrapolieren die als Kompass dienlich sind:
    https://forscenter.ch/staff/ursina-kuhn/

    Sehen Sie, ich hatte letztes Jahr das Glück und Privileg einen hohen Beamten zu treffen, der unmittelbar vor seiner ordentlichen Pensionierung stand. Auf meine
    unter 4 Augen direkt gestellte Frage, weshalb dieser Umverteilungsmechanismus in der Schweiz empirisch vernachlässigt würde – antwortete er; „würde sich nur 50% der Bevölkerung der Materie nähern, wäre der soziale Frieden gefährdet. COVID19 wird über die Werthaltigkeit der Kredite, dem Marktwert der Immobilien und über der Zahlungsfähigkeit der Schuldner bewerten. Derzeit bin ich dabei den Kapitalschaden der durch den Leerwohnungsbestand verursacht neu zu ermitteln! Bis jetzt kommen Beträge zusammen die das Potential haben die B-Schweiz in den Elend zu stürzen.
    Herzlich und bleiben Sie gesund

    Quelle:AHV, BSV, BFS, OAK, Wüst&Partner, IAZ

  3. Wie immer ein sehr fundierter, intereßanter Artikel. Kleiner Wermutstropfen: Sweit ich alter Sack mich erinnere,geschäftete früher im Manor-Gebäude nicht Franz Carl Weber, sondern Oscar Weber. Oder leide ich langsam an Demenz?

  4. Es wird in den kommenden Monaten wieder zu Entlassungen kommen. Leider muss auch die Swiss Life Mitarbeiter entlassen. Es tut uns leid!

  5. was mich immer wieder erstaut ist, dass niemand bemerkt wie diese firma seit jahren ü50 auf die strasse stellt. grossartige reden halten die verantwortlichen auf ihrem life net. nur sind diese nichts wert. einfach ein wahnsinn wie diese firma mitarbeiter behandelt. wenn man den mund aufmacht, kriegt man umgehend eine mail aus der hr abteilung! und das hr ist definitiv die abteilung die keiner mehr vertraut bei der swiss life!

  6. Die HH Dörig, Leibundgut, Frost lachen sich ins Fäustchen und rutschen mut ihren Hintern auf ihren Millionen rum während sie langjährige Mitarbeiter entlassen. Widerlicher gehts nicht mehr!

  7. Wenn ein Vermieter Räumlichkeiten anbietet, und sie der Mieter nicht nutzen kann – wird ein Vermieter der in normalen Zeiten den Hals nicht voll bekommt – kein Problem damit haben, auch mal mit einem Nichts klar zu kommen.

    Dass die Immobilienbesitzer ( bzw. AHV und sonstige Kapitalsammelstellen ) auf gigantischen Blasen sitzen, ist keine neue Information oder Erkenntnis.

    Nach 2007 haben sich die Preise auf ein normales Niveau erholt – ehe sie sich wieder verixfacht haben.
    ( vielleicht nicht in der Schweiz, aber in anderen Hochpreisländern )

    Meine These: jetziges Niveau * 0.35 = normales Niveau

    Bauen ist nicht teuer. Das Land ist teuer.

    Aktuell ist das Land überteuert.
    Der Preis wird fallen sobald sich der Preis für Geld normalisiert hat.

    Diese „Sterbewelle“ löst eine „Erbenwelle“ aus.
    Es bietet neue Chancen und Risiken für Grund, Boden, Immobilien, etc.

    Das wird jetzt ein sehr linker Gedanke werden.
    Man müsste die erste Säule (Umverteilung) stärken.
    Am Kapitalmarkt gibt es nämlich nicht genügend rentable Anlagemöglichkeiten damit sich 5 Milliarden Menschen eine 2., 3. oder 4. Säule aufbauen könnten.

  8. Wer Aktien Rückkauft und damit Kurse Manipuliert sollte 0,00 Anspruch auf Staatshilfe haben, etwas DÜMMERES kann kein Mgt machen ausser man kauft UNTER dem Nominalwert ein, ansonsten dient das nur einem! Dem Managerlohn!

  9. Es kann ja nicht immer mehr und mehr sein! Die Natur sorgt dafür wieder in normalere Verhältnisse zu kommen!

  10. Viele Unternehmer haben von der tieferen Dividendenbesteuerung regen Gebrauch gemacht dank aBR HR Merz. Nämlich mehr Dividenden beziehen und dafür die eigenen Löhne tief halten = weniger AHV, ALV, PK. So werden den Unternehmen Substanz entzogen, die jetzt der Staat (Bürger) berappen darf. Welche Elite-Uni lehrt, beim ersten Gewitter den Schirm beim Staat abzuholen und nicht zuhause?

  11. Also ich sehe da kein Problem für die Suisse Life. Es ist ja (nur) das Geld der Versicherten wie immer wieder von Suisse Life betont wird. Und die Boni? Ach so – da wird sich der Verwaltungsrat und die Geschäftsführung schon etwas einfallen lassen damit die Boni weiterhin gut verteilt werden.

  12. Naja, das Ex-Manor Gebäude wird ja jetzt 2-3 Jahre umgebaut, daher der Bretterverschlag. Hat mit Corona nichts zu tun. Ebensowenig das Franz Carl Weber Haus, da wird eher in der zweiten Jahreshälfte die Luxusautomarke Genesis eröffnen, die derzeit den Laden ausbauen.

  13. Mit dem Corona Virus kommt die grosse Bereinigung und die Excesse werden abgestraft. Wir müssen lernen, wieder etwas bescheidener zu werden und auch zum Wohle der Gesellschaft zu denken und nicht nur ans eigene Portemonnaie! Ich hoffe, die Swiss Life zieht die Lehren aus diesem düsteren Kapital, denn mit einem Nachmieter wird es jetzt sehr schwierig. Ich bin etwas Schadenfreudig!

  14. Als ehemaliger Rentenanstalt Mitarbeiter erstaunt es mich, dass diese Giermanager solang überlebt haben. Und ehrlich lächle ich ein wenig. Zu viele Mitarbeiter hat die aktuelle Swiss Life der Gier geopfert!

    • Hmm….ein schäbiger Kommentar wenn man weis wie unverschämt man früher in der Versicherung verdient hat ohne Stornorisiken…heute tragen die Mitarbeiter das Unternehmerische Risiko und verdienen im Teuerungsvergleich noch 50% dessen was Sie hatten, und als Alter Sack konnten Sie auch noch übermässig früh in Pension mit einer völlig überbezahlten und nicht ausfinanzierten Rente…Ein Affront ihr Kommetar…Sie sind Teil des Problems das die SL heute hat…

  15. Die Swiss Life entlässt auch laufend ü50 und wird den Umwandlungssatz mit aller Macht senken. Falls es einen Gott gibt hoffe ich, dass er die Swiss Life abstraft!

    • Hey dafür arbeiten die Mitarbeiter im Aussendienst nach 3 Monaten einarbeitung nur auf Provision und tragen damit das ganze Unternehmerische Risiko…und das machen die Deppen auch noch für 2.1 % obwohl Sie als Makler Mit freier Auswahl 4.4% fürs gleiche bekämen….ein dummer steht eben jeden Tag auf…

  16. Dass sie im Haifischbecken sitzen, haben sich diese Immo-Firmen selbst ausgesucht. Erbarmen hat sicher niemand mit ihnen. Während Jahrzehnten konnten sie den Hals nicht voll genug kriegen und jetzt wenn der Wind dreht wird sofort nach staatlicher Hilfe geschrien. Wo sind die Rückstellungen? Gibt halt mal keinen fetten Bonus so. Jetzt wären sie froh, wenn z. B. der Manor geblieben wäre. Dumm gelaufen, Gier zahlt sich längerfristig eben nicht aus. Nun schaut selber, wir müssen es auch!

  17. Swiss Life erhält für ihre Arroganz ein blaues Auge.

    Jetzt schreien alle nach Bundeshilfe, und vergessen dabei, dass auch dem Bund das Geld fehlt, und auch der nur Schuldenberge vor sich herschiebt.

    Das sie alle selbst mit ihren Steuergeldern für die Staatsschulden haften müssen, vergessen die Menschen eigenartigerweise.

    Das ganze Desaster haben wir deshalb, weil die ganze Wirtschaft, inklusiv Staat über ein betrügerisches Kreditschneeballsystem von Notenbank und Banken mittels Falschgeld finanziert werden. Von Nachhaltigkeit ist nichts zu sehen. Ein kleiner Corona-Sturm genügt, um die Schuldenblase anzustechen und alles beginnt im Dominoeffekt umzufallen.

    Die Immobilienpreise wurden regelmässig hochgehebelt mit riesigen Schuldenbergen und Bankkrediten, die nicht mit Geld gedeckt sind, sondern durch systematische Bankbilanzverlängerungen hochfinanziert wurden.

    Der Staat hatte immer grosse Freude, denn eine immer höhere Immobilienblase führt zu immer mehr Steuereinnahmen. Ständig werden aufgrund der immer grösseren Kreditblase die Vermögenssteuerwerte von den Steuerbeamten willkürlich nach oben geschätzt, dadurch kassiert der Staat ständig höhere Vermögenssteuereinnahmen, höhere Eigenmietwertbesteuerung, sowie höhere Grundstückgewinnsteuereinnahmen und Handänderungssteuern.

    Die ganze Kreditblase hat dazu geführt, dass die Schweiz das Land mit der höchsten Privtverschuldung (pro Kopf) auf Erden geworden ist.
    Kredit.- und Verschuldungsweltmeister haben keine rosige Zukunft!

    Daran hat die verdummte Politik nie gedacht. Und bereits jetzt starten die Geisterfahrer im Bundeshaus eine neue Verschuldungswelle, indem sie verantwortungslos im Giesskannenprinzip überal neue ungedeckte Kredite verteilen. Die Ausfälle werden dann wiederum die Steuerzahler selbst berappen müssen.

    Die Steuereinnahmen des Bundes, der Kantone und Gemeinden werden ab jetzt massiv wegbrechen und die Schuldenberge immer höher.
    Steuererhöhungen sind bei einer serbelnden Wirtschaft nicht mehr möglich, da die Abwärtsspirale damit erst recht noch beschleunigt würde

    Solange kein nachaltiges Geldsystem eingerichtet wird, wächst die “Kreditwirtschaft“ immer um ein vielfaches schneller wie die Realwirtschaft.
    Bis her wuchsen die Schuldenberge deshalb etwa dreienhalb bis viermal so schnell wie die Realwirtschaft, Tendenz steigend!
    Eigentlich müsste jeder grösste Idiot erkennen, dass eine solche Rechnung nicht aufgehen kann. Im Bundeshaus ist man nicht fähig dies zu erkennen.

    Endresultat wird sein : Stagflation mit dem Risiko einer folgenden Hyperinflation. Altersvorsorgegelder werden entwertet /Altersarmut/ Verelendung der Bürger.

    Das kommt davon wenn man die falschen Politiker/-.innen und Parteien wählt!

  18. Diese immer lauter werdenden Forderungen seitens der Wirtschaft nach einer Verstaatlichung der auflaufenden Kosten und/oder Verluste sind meines Erachtens ein absolutes Unding. Es sollte lediglich zwei Ausnahmen geben:

    a) die Personalkosten in den klar bezeichneten Industrien, welche auf Anordnung des Staates unverschuldet vorübergehend schliessen mussten (und nur für die Dauer der Schliessung);
    b) eine Übergangsregelung für Selbständigerwerbende (bis zu einer dringend notwendigen Revision dieses wirklich ungenügenden AVIG), da diese Leute grundsätzlich schlechter gestellt sind als alle Anderen.

    Die übrigen Geschäftsvorfälle sollen normal bedient werden, soweit keine anderslautenden privatrechtlichen Vereinbarungen gefunden werden können. Als Swisslife würde ich die Miete knallhart einfordern; allenfalls durch Betreibung auf Konkurs. Punkt. Schluss.

    Im Bedarfsfall können sich die Betriebe ja der Hilfskredite bedienen, für welche die Regierung im Bedarfsfalle auch später noch anderweitige (grosszügigere) Lösungen finden kann, weil das effektiv keine Lösung ist in manchen Fällen.

    Insbesondere sollen aber alle anderen Industrien, für die keine Schliessung verordnet wurde, ihr unternehmerisches Risiko grundsätzlich und vollumfänglich selber tragen. Das gilt insbesondere auch für die „SWISS“. Und wenn diese Betriebe das halt nicht können, beispielsweise aufgrund mangelhafter Reservenbildung, müssen sie eben Konkurs anmelden. Um die Arbeitnehmenden kümmern wir uns dann durch die Sozialwerke, gemäss der geltenden Gesetze.

    Und à propos Abzocker: Für noch nicht erbrachte Sozialversicherungsbeiträge und Mehrwertsteuerforderungen soll der Verwaltungsrat als Oberaufsichtsorgan vollumfänglich und solidarisch haften, so wie schon heute vom Gesetz vorgesehen. Eine Erweiterung des Eintreiberkreises auf die oberste Geschäftsführung (CEO, COO, CFO etc) ist dabei aber dringendst zu überprüfen und sinngemäss ins Gesetz zu übernehmen, allenfalls in Kombination mit einem 10-jährigen Regressrecht. Diese Leute sollen für Ihr Tun und Lassen zukünftig uneingeschränkt und solidarisch geradestehen (auch wenn das der persönliche Ruin darstellen kann).

    Mein Unternehmen läuft problemlos, wenn auch mit etwas tieferen Umsätzen. Wir haben unsere Kosten unter Kontrolle, bedienen fortlaufend unsere Abgabepflichten und haben genügend Reserven über die Jahre gebildet. Ich brauche keine Notkredite, Stundungen oder Weiss-der-Geier-was, um die Arbeitsplätze zu sichern oder andere Rechnungen zu zahlen. Und ich habe kein Problem, den Kopf für meinen Betrieb hinzuhalten. Denn dafür steh ich mit meinem Namen.

    • @ Lächerlich

      Die Forderungen „der Wirtschaft“ sind nicht nur lächerlich, sondern unverschämt! Ganz besonders unverschämt finde ich das Verhalten der Banken. Weigern sich, ihre „Entlöhungs- und Dividendenmodelle“ anzupassen. Und trotzdem werden wir Steuerzahler gezwungen, dieses Gesocks zu retten.

      Nein, KEINERLEI finanzielle Unterstützungen für Rechtsträger dürfen erfolgen!

    • @Lächerlich

      Anmerkung: Hinter der Mietexplosion der letzten Jahrzenten stecken private Hauseigentümer, die nahezu 50% der Mietwohnungen im Wert von sagenhafte 1,10 Billionen CHF besitzen. Weitere 40% sind inzwischen in Besitz von Pensionskassen, Anlagestiftungen, Versicherungen, Fonds, börsenkotierten Immobilien-AGs und Finanzkonzernen wie Swiss Life. Die Mieten sind ihre Rendite. Aktuell liegt diese gemäss CS – IAZ für Mietwohnungen bei um die 3.4% – 3.6%.

      Selbst in eine Bannanenrepublik wie nunmal unser Land ist – ist das schlicht illegal.!

      Der verursachte Kapitalschaden verursacht durch den Leerwohnungsbestand betrug schon im 2018 nahezu gleichsoviel wie die BV an Renten überweist. Nein lieber@Lächerlich die Lichter werden ausgehen. Das wird uns um die Ohren fliegen, egal, ob wieder nach Ostern oder im Juni „Neugestartet“ werden kann. Die Psyche der Menschen ist entscheidend; und die hat sich für immer verändert.
      Herzlich

    • „…dafür steh ich mit meinem Namen.“
      Einverstanden. Löblich.
      aber: kann man mit dem Namen „Lächerlich“ wirklich ein starkes Business betreiben?

    • Der Staat soll ruhig Geld geben. ABER nur gegen eine entsprechende Beteiligung! Wenn es sein muss auch eine Teil-Verstaatlichung. Das wäre die Chance einer Rückumverteilung der Vermögen an die breite Bevölkerung und eine langfristig gute Anlage und Einnahmequelle für die AHV. Im weiteren könnte der Staat auch mal wieder für die Arbeitsplätze für InländerInnen Ü50 sorgen. In der letzten „Club“ Sendung von 31.3.2020 auf SRF1 wurde in der Runde vermerkt, wie wichtig es nun für alle sei, Kurzarbeit beantragen zu können da Arbeiten gut für das Wohlbefinden sei. RICHTIG!!! Auch Ü50 wünschten sich das!!!!!!
      Also packt jetzt endlich die Chance ihr Politiker und schaltet mal das Hirn ein.

      Und bitte LH, Beiträge zeitgerecht freischalten. Ein halber Tag (teils bis auf nächsten Tag) geht gar nicht!

    • @ Illusionen platzen, so auch die der B Schweiz

      Sie haben sicherlich Recht, dass der Immobiliensektor enger reguliert werden sollte. Was Sie beschreiben, deckt sich auch mit meiner Beobachtung, obschon die Problemstellung etwas komplexer ist. Ich bin aber bei Ihnen, dass es stossend ist, wenn Wohnraum in den Ballungszentren kaum noch finanzierbar ist für Personen und Familien mit Durchschnittseinkommen. „Illegal“ ist es deshalb aber nicht.

      Hier müsste wohl zusätzlich eine 100% Spekulationssteuer auf den Kapitalgewinn eingeführt werden, anwendbar auf sämtliche Objekte, welche nicht zur unmittelbaren Wohneigennutzung einer in der Schweiz niedergelassenen natürlichen Person gehalten werden und mindestens X Jahre gehalten wurde (danach progressiv absteigend über weitere x Jahre). Die Mieteinnahmen aus Direktinvestitionen durch ausländische natürliche Personen müssten ferner am Domizilstandort der Liegenschaft besteuert werden, nicht am ausländischen Domizilort der Person selbst. Innländischen Finanzgesellschaften müsste es grunduntersagt werden, einzelne Wohnobjekte (insbesondere Einzelwohnungen und Häuser) zu erwerben, mit Ausnahme von Mehrfamilienhäusern mit einer zu definierenden Mindestgrösse (in Quadratmeter oder Kubatur). Und schliesslich wäre es ausländischen Gesellschaften grundsätzlich zu untersagen, Immobilien etwaiger Natur in der Schweiz zu erwerben, soweit dies nicht kantonal nach einem klaren Katalog bewilligt ist (z.B. Wirtschaftsstandortförderung); auf jeden Fall aber voll besteuerbar am Ort der Immobilie, nicht am Sitz der Gesellschaft. Mit diesen vier Massnahmen wäre Wohnraum wieder bezahlbar in der Schweiz. Geschäftsliegenschaften stehen aber auf einem anderen Papier und sind separat zu regeln.

    • @ Illusionen platzen, so auch die der B Schweiz

      Nachtrag: Auf der Mietseite müsste der erlaubte Hypothekar-Referenzzinssatz an die 10-jährige Bundesanleihe + gesetzlich fix definiertes Agio gekoppelt sein. Mietverträge sollten per se nicht prohibitv sein dürfen; insbesondere wären Laufzeiten über denjenigen als im Gesetz vorgesehen zu verbieten (d.h. Kündbarkeit alle drei Monate, ausser im Dezember). Und die Liegenschaftenbesitzer wären dazu zu verpflichten, Mietzinsanpassungen (im Bezug auf vorgenannten Referenzzinssatz) unaufgefordert und termingerecht (und retroaktiv einforderbar) an die Mietnehmer weiterzugeben; d.h. Bringschuld der Mietgeber statt Holschuld der Mietgeber. Untervermietungen wäre ebenfalls zu unterbinden, soweit der Untermietsnehmer nicht auch eingetragener Partner ist (Ausnahmeregelung für studentische Wohngemeinschaften und klar definierte Sozialwohnungsprojekte). Und Wochenaufenthalt gehört grundsätzlich abgeschafft, so dass eine natürliche Person immer an Ihrem Domizilort zu besteuern wäre (d.h. kein Unterschied zwischen zivil- und steuerrechtlichem Domizil, wobei ein „Pied-à-terre“ von max 2 Zimmer und max 50 Quadratmeter nur steuerlich absetzbar bleiben soll, wenn es mindestens 100 Kilometer vom Domizilort entfernt ist und näher als 10 Kilometer am Arbeitsort liegt). Eine Geschäftsperson aus Bern oder Basel könnte also in Zürich eine kleine Wohnung für Eigenbedarf zumieten und steuerlich absetzen, während die Absetzbarkeit bei einer Geschäftsperson aus Aarau oder Winterthur nicht möglich wäre.

  19. „“Zürich (awp) – Die Anzahl neu zugelassener Autos ist im März aufgrund der Coronavirus-Pandemie eingebrochen. Nach leichten Rückgängen im Januar und Februar betrug das Minus im Jahresvergleich nun fast 40 Prozent.

    Konkret wurden in der Schweiz und in Liechtenstein im März 17’556 Fahrzeuge neu immatrikuliert. Das erste Quartal insgesamt wies zum Vorjahr bei den Immatrikulationen ein Minus von 23 Prozent auf 55’452 Autos aus.““

    Gemäss Epidemiologen der UNI-Basel wird der Corona-Höhepunkt vermutlich Anfang Juni zu erwarten sein. Und die WHO spricht von einer 2 Infektionswelle in Asien…

    • Sorry Walti,

      Die wenigsten Deiner Marken interessieren mich. Und offensichtlich auch immer weniger Andere… 😃

      Ich hab mich kurzerhand entschlossen, was für die Wirtschaft zu tun, und grad mal den neuen Macan GTS für meine Frau und den GT2 RS für mich geholt. Gab sogar noch etwas Rabatt. Danke Porsche 😘 !!! Ich muss sagen, die Dinger fahren sich wirklich 1A auf der A1 – grad jetzt bei dem vielen freien Platz 👍

      Ist nur etwas schade, dass uns jetzt etwas das Publikum fehlt für einen öffentlichkeitswirksam Auftritt in der Innenstadt. Egal. Dann lassen wir die Motoren halt im Quartier etwas aufheulen 🏎️ . Zumindest hat es dort noch genug potentielle Neider, die nicht umherkommen, sich unser Treiben zu Gemüte zu führen.

      Die sollen jetzt auch nicht blöd tun. Allemal besser, als den plärrenden Rotzgören der Nachbarn zuzuhören.

      Ich bin eben ein Heiland!

    • gem. Uni Basel!
      Die Berechnungen von Richard Neher zum Verlauf der Corona-Pandemie in der Schweiz:

      geht von einem Höhepunkt Mitte Mai aus.

      «Hier müssen wir uns darauf einstellen, dass die Zahlen weiter stark steigen wird», so der Epidemiologe.

      Das hiesse: Rund 64’000 Akut-Erkrankten. Die Zahl der Corona-Toten würde später rund 22’000 betragen.

  20. Mit der Swiss Life habe ich kein Erbarmen. Was sie mit dem Manor gemacht haben ist skandalös, Leider geht der Abschreiber zu Lasten der Versicherten und PK Gelder. Jetzt müssen dort Köpfe rollen.

    • Absolut falsch. Manor hat jahrelang viel zu wenig Miete bezahlt. Bezahlen tun dies schlussendlich die Pensionskassen. Swiss Life hat sich viel zu wenig gewehrt.

    • Mit der Manor-Besitzerfamilie, welche 530 Millionen für das Gebäude auf den Tisch gelegt hätten, muss man unbedingt Mitleid haben.

  21. Null Kommentare (bis jetzt) !

    Man sieht, dass die frustrierten Banker unc Co. nicht im Büro sitzen und frustrierte Kommentare abgeben, sondern im Home Office es sich gut ergehen lassen.

  22. Der kleine stachelige Scheisser Namens COVID 19 hat die ganze Welt nun gnadenlos mit der Realität konfrontiert.

    Fertig ist mit Jubel, Trubel, Party und Euphorie.
    Jetzt ist die Frage wie gehts für alle weiter?
    Die in der DCF Methodik von Wüest und Partner langfristig angenommenen Mietzinssteigerung kann man jetzt spülen.
    Es hat sehr viele übertriebene Bewertungen gegeben und Hypothekargeber werden jetzt sehr vorsichtig agieren.

    Würde wetten, auch wenn sich wieder Normalzustand einstellt, lernen die Menschen gar nichts

    • Wenn die Uni Basel vom Peak im Juni ausgeht und wir vielleicht bis Oktober eine Impfungsmöglixhkeit haben muss einfach der psychologische Impact auf die Friede Freude Konsumkreditgesellschaft beachtet werden, ich bin fest davon überzeugt dass das Kaufen von Konsumgütern, also wirklich alles bis auf Food, Richtung 30% fahren wird, diese Krise wird der Auslöser einer 10 bis 25 Jährigen Rezession sein, mit massivsten Auswirkungen auf die Auszahlungsmöglichkeit von Pensionskassen Geldern. Nur mal suchen auf YouTube mit PENSION CRISIS USA, da wird einem echt mulmig, seit 2011 (bei unseren Medien schön unter den Teppich gekehrt) finden Rentenkürzungen bis zu 60% statt und dies wohlverstanden bei städtischen Angestellten, auch sind gewaltig viele Pensionskasse massivst überschuldet und im Minus und einige bereits bankrott. Sollte das Home Office more or less funktionieren können GrossBüroliegenschaften schon mal auf was gefasst machen. Es werden unheimlich viel Bürofläche frei stehen und deshalb auch keine Pensionskasse Gelder per generieren. Sind wir doch ehrlich, da sämtliche Banken, Versicherungen Anwaltsfirmen Beratungsfirmen doch auch in doch auch in Zukunft ihre horrenden Bonusse erhalten wollen, werden einfach Büroflächen gekürzt und kleine Ameisen sollen von Zuhause aus arbeiten sowie höchsten 1 mal in der Woche sich im Office treffen falls sie überhaupt noch den Job behalten und nicht als Teilzeitler arbeiten dürfen.

    • Manager und Aktionäre haben alle Gewinne verteilt

      Verluste muss jetzt der Schweizer Steuerzahler bezahlen

    • Immerhin werden die Kommentare publiziert.
      Schau mal bei „Blick“ vorbei.
      Dort werden kritische (anständig formulierte!) Kommentare gegenüber Blick nicht online gestellt. Einfach, weil sie Kritik beinhalten.
      Unglaublich.
      Und das wurde schon mehrfach im Umfeld bestätigt.
      Selbst Fakten-Checks werden nicht zugelassen.
      Beispiel gefällig?
      Es wird im Video-Clip laut vom NY-Bürgermeister Como berichtet.
      Wenn man dann drauf hinweist, dass dieser DeBlasio heisst, wird der Kommentar gelöscht und stur weiter publiziert. Mit – richtig – Como!

    • Bei Blick wird man sofort gesperrt wenn es dem Zensor nicht gefällt. Egal ob es regelkonform ist! Und das Beste, es gibt nicht mal eine Begründung. Die Farbe passt aber beim Blick schon mal zum Kommunismus!

  23. aber unser Betongold doch nicht. Oder etwa doch?
    Lage, Lage, Lage wird auch in diesen Zeiten den Ausschlag geben.

  24. Keine Kredite an die Immobilien-Haie, schon gar nicht Bundesgeld!!
    Die heutige Wirtschaftslage welche durch das Virus verursacht wurde verschwindet nicht einfach von heute auf morgen und wird uns deshalb noch einige Monate, wenn nicht gar Jahre, begleiten. Wehe, wenn in der nächsten Zeit auch noch Probleme auf dem Immobilienmarkt anstehen und die Hypotheken am steigen sind, dann gute Nacht Spassgesellschaft. All die vom Bund jetzt vergebenen Kredite an Grossunternehmer und KMU müssen ja auch einmal zurückbezahlt werden. Sicher ist jetzt schon absehbar, dass es im grossen Mass Kreditausfälle geben wird. Am Schluss bezahlen wir Bürger mit unseren Steuergeldern die ganzen Schäden die durch die Pandemie verursacht wurden. Steuererhöhungen und ev. Sonderabgaben drohen!

  25. Ich möge es der Swiss Life günsten, wenn der Sturz auf die blutige Nase erfolgt! Die haben nicht anders verdient!

  26. Die Bahnhofstrasse wird überleben, Swiss Life auch, da gibt es in der Agglomeration und im Tourismus grössere Probleme, da geht es nicht um Abschreibungen sondern um Liquidität, die fehlt

  27. Wir haben keinen Krieg. Alle Immobilien stehen nach wie vor da und haben nach wie vor ihren Wert, im Gegensatz zu Aktien. Das sind Anlagen mit längerfristigem Planungshintergrund. Dass Mieten nicht bezahlt werden, geht natürlich nicht, diese können mit den rechtlich verfügbaren Mitteln eingefordert werden. Der Virus-Spuk ist bald vorbei und das Leben geht weiter.

  28. Finanz-Haie im Goldbecken
    Also ich habe kein Mitleid mit solchen Unternehmen, die ihren Gewinn auf Immo-Spekulationen abstützen und ich bin STRIKT dagegen, dass solche Unternehmen staatliche Gelder bekommen. Zocken ist Zocken auf eigenes Risiko.
    Das gilt auch für die oft erwähnten Pensionskassen …. wer mit Immobilien zockt, um Erträge zu generieren, der befindet sich in einem Casino. Wenn die Pensionskassen nicht mehr anders agieren können, dann gibt es einen groben Systemfehler. Der wird dann sowieso platzen.
    Immo-Casino ist asozial und umethisch!

  29. SwissLife war jahrelang die grösste Mietabzocker-Firma. Preistreiberim erster Güte. Nun schreien sie, dass der Staat den Firmen helfen soll, damit sie weiterhin ihre überhöhten Ausschüttungen vornehmen können. Von Eigenverantwortung ist nichts zu spüren – im Gegeneil. Es wird weiterhin geklotzt und geprahlt. Skandalöse Verhältnisse, kein Respekt vor gar nichts.

  30. Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Veranstaltung werden erheblich unterschätzt.
    So viel ist bereits jetzt absehbar, die Zeche bezahlen
    die unteren Einkommensschichten.
    Das Risiko das die Wirtschaft nicht mehr auf die Beine kommt steigt schneller, als den meisten bewusst ist.

  31. Ich habe kein Erbarmen mit den Grosskonzernen und Pensionskassen,die mehrheitlich in Immobilien und Aktien investiert sind, vor allem, wenn die Immobilienbesitzer die jetzt keine Mieterträge haben, woher soll das Geld kommen? Die Pensionskassen Renten werden bald sinken, ich vermute, dass in jedem Bereich eine Flurbereinigung geben wird. Aber lassen wir uns überraschen.
    Wieder wird einmal mehr der Mittelstand leiden.

    • Wo möchten sie denn ihre Pensionskassenbeträge investiert sehen ? In Obligationen, die wertlos werden mit der kommenden Hyperinflation ?

    • @Hyperinflation
      Die AHV verdoppeln und die 2te Säule abschaffen.
      Dann müssen wir Büezer der Finanzmafia kein Geld mehr zum Zocken rüberschieben..

      Das Märchen mit dem dritten „Beitragszahler“ der Finanzmärkte hat sich in Luft aufgelöst. Die 2te Säule war und ist nur eine Subvention für den korrupten Schweizer Finanzmarkt.

  32. Kein Scherz:
    Bald crasht noch viel mehr.
    Nach 11 Jahren Hausse (dank Billiggeld; Leverage) beginnen einige Jahre Baisse.
    Nicht Rezession – Depression folgt.
    Und irreversibel hohe Staatsverschuldung als Lebens-Last für alle Jungen.
    Den Alten sei Dank.

    • Herr Hässig,

      Wenn Namen von Kommentatoren willkürlich kopiert werden können, macht es keinen Sinn mehr, auf dieser Seite Kommentare zu schreiben.

      Wieder mal ein feiger, hinterlistiger Hund der glaubt unseren Namen “Torpedo“ kopieren zu müssen.

      Grüsse
      Torpedo Orginal

  33. Die KMU-Liquiditätshilfe des Bundes dient in einem hohen Mass dem fristgerechte Zahlen der Gewerbemieten zugunsten SwissLife, Swiss Prime Site und Co.

    Immobilien sind entscheidend für den weiteren Verlauf der Corona-Krise.

    Sind Grossabschreiber fällig, ist eine Depression möglich. Vorbei die Zeiten, paradischen Zustände in der Schweiz. Wundersame Geldvermehrung ohne Ende dank positiven Wertkorrekturen.

    Institutionelle, Investoren und Privatanleger mit Buy-to-let zuerst. Im Sog der Mittelstand mit den Eigentumswohung.

    Manche Immobilienbesitzer dürften mit ihrer Hypothek erheblich in die Bredouille kommen.

    Cash is King.

  34. Swiss Life Präsident Rolf Dörig – der sich als Mitglied der Stiftung für bürgerliche Politik um die Finanzierung der SVP kümmert – der grösste Immobilienverwalter der Schweiz. Eine billionenschwere Immobilienlobby die Pensionskassen, Versicherungen, Banken und Immobilien-AGs zusammenbringt, die über ihre Leute in CVP, FDP und SVP eine Mehrheit der bürgerlichen Sitze im Parlament haben. Die Schweiz gehört zu den Ländern mit der höchsten Ungleichheit der Vermögen. Das gilt auch unter Berücksichtigung der angesparten Pensionsgelder. Der Virus COVID19 wird, so hoffentlich, diese menschenverachtende und über weite Teile illegale Umverteilungsmaschine (Rendite) von unten nach oben implodieren lassen.

    • @ Illusionen platzen, so auch die der B Schweiz

      Ich gratulieren Ihnen herzlich zu diesem Kommentar!

      Cordialmente

    • CVP, FDP und SVP haben im Parlament die Mehrheit. Da ändert sich nichts.

    • Ungleichheit der Vermögen??? Was soll das für eine Blödsinnige Bewertung sein?

      Gleichheit der Vermögen ist doch kein Anzeichen dafür dass es gut ist. In einem Land mit nur einem Lohn von 3 Dollar im Monat sind alle gleich, und alle Arm.

      Die Schweiz ist das reichste Land der Welt und die Unternehmen zahlen die Mehrheit aller Steuern. Die „ungleichheit-schreier“ wie Sie sind verwöhnte Bonzen!

    • Wir sind gegen den Filz von CVP, FDP und SVP

      Die Fraktionen in der Bundesversammlung 2019–2023 haben insgesamt 246 Sitze

      CVP: 44 Sitze
      FDP: 41 Sitze
      SVP: 62 Sitze

      Der Filz (CVP, FDP und SVP) hat 147 von 246 Sitzen (59.8%)

  35. Na na, so sprudelnd, so kochend ist die Suppe nicht. Nach dem anfänglichen Schock wäre es an der Zeit, Eiswürfel an die Stirne zu legen und klar zu denken.

    Diese enormen Hilfspakete sind zweischneidig. Sie federn allzugrosse Schwierigkeiten ab, Härtefälle bleiben. Sie betonieren aber auch unsere Vollkaskomentalität – Schaden Staat, Gewinn Privat. All diese jammernden Grossunternehmen, wo sind die Reserven, ist das Geschäftsmodell wenigstens ein bisschen belastbar, für ein paar Wochen, wir sprechen ja kaum von vielen Monaten des kompletten Lockdowns?

    Es widert mich an, wie der Staat nun ausgerechnet all diese Privatisierungs-Ideologen unterstützen sollte. Da stimmt etwas nicht. Und wer bezahlt? Deshalb: staatliche Unterstützung an börsenkotierte Unternehmen nur als Beteiligung mittels Volksaktie. Das muss das neue liberale Credo sein.

    Es entwickelt sich eine Anspruchshaltung in diesem Umfeld der kollektiven Empörung über diesen Käfer, der so gar nicht in unser normales Leben bestehend aus Arbeit, Wochenende, Ferien und Konsum passt.

    Und vergessen gehen tatsächlich all diese Startups, welche Ideen, Konzepte zur Marktreife gebracht haben und nun teilweise viele Wochen lang auf den Marktgang verzichten müssen. Das sind die wahren Härtefälle – sie haben aber kaum eine Stimme und gehen bisher leer aus.

  36. Alle wollen sich beim Staat bedienen. Am besten öffnet man möglichst schnell die Geschäfter wieder um das zu verhindern. Risikogruppen sollen daheim bleiben, bis der ganze Spuk vorbei ist. Aeltere können vielleicht einkaufen zwischen 8 und 9 am Morgen. Wenn wir das Land weiterhin im Lockdown behalten, wird der Schaden unbezahlbar werden. Der Bund mit der Nationalbank werden viele Milliarden drucken und alles endet in einer Hyperinflation. Armut , Chaos und Elend werden folgen.

  37. In diesem Zusammenhang kann man nur verlangen dass die Versicherungen und Banken gezwungen werden die Boni und Dividenden einzubehalten.Wie es England macht.

    Es kann nicht sein dass der Mittelstand als Steuerzahler einspringen muss.

  38. Allmählich werden die gigantischen Fehlallokationen sichtbar, die in den Jahren mit Null- und Negativzinsen entstanden sind.

    Siehe auch den Abschreibungsbedarf bei den alternativen Öl- und Gasförderer in den USA.

    Dann noch die vielen Flugzeuge – vergleichbar wie Frachtschiffe und Tanker ab 2009 – die es demnächst zu viel gibt bzw. Bestellungen derselben, die storniert werden (müssen) …

  39. So was passiert dann eben beim Alt-Herren Club Swiss Life mit eingeschränktem Einbahndenken, wo alle blind Patrick Frost folgen. Man stelle sich vor, nur ältere Herren aber keine Frauen und keine jüngeren Menschen sitzen in der Gruppen-Geschäftsleitung. Wie will man denn da im Jahr 2020 zu besseren, durchdachterem Anlageentscheiden Und Immobilienauswahl kommen?

    • Frauen in der Geschäftsleitung ruinieren jede Firma. Sieht man ja jetzt, seit 20 Jahren werden Frauen gefördert und gute Männer die Ahnung haben ignoriert. Feministischer Sexismus überall.
      Und die Wirtschaft zerbricht. Weisse Männer haben diese Wirtschaft aufgrbaut und nur sie verstehen diese.

  40. Die Empfehlung wäre also, dass Lebensversicherer keine Immobilien mehr erwerben? Vor allem keine Geschäftsliegenschaften? Und keine Geschäftsliegenschaften an erster Lage marktgerecht vermieten? Und nicht mehr schliessen sollen während Umbauten? Der zweite Teil der Story fehlt irgendwie….

  41. Die Swiss Life hat eine riskante Wette am Laufen…diese scheint nun zu platzen. Die Verantwortlichen sind diese ganz bewusst, in der Hoffnung, dass sie dann nicht mehr „in Charge“ sind, eingegangen. Allerdings wäre die Wette so oder so nicht aufgegangen, da sie in Kürze die Max. Limite für Immobilien von 25% überschritten hätte und so zu Verkäufen gezwungen worden wäre! Was im Artikel untergeht, ist die zweite Wette auf tiefer geratete Unternehmensanleihen…diese Wette geht noch schneller bachab. Bye Bye Seiss Life