Die Sonne geht wieder im Osten auf

Die Schweiz liegt im Koma. Umso mehr sollten wir unsere Wirtschaft auf China ausrichten. EU und USA fallen tief.

Bundesrat und Medien haben die Bevölkerung in ein tiefes Koma versetzt, denn die jetzt folgenden wirtschaftlichen Operationen werden schmerzhaft. Das Volk wird angehalten, derlei zu verdrängen und macht den Überbringer der Nachricht zum Beelzebub.

(Zum besseren Verständnis der nun folgenden Botschaft darf der Autor an dieser Stelle ausnahmsweise zum Ausdruck bringen, dass er sich samt seiner Familie in bester Verfassung befindet. Die von ihm verantworteten Geschäfte sind gesund und laufen gut. Er hat keinen Grund, nach staatlicher Hilfe zu rufen.)

Zusammenfassend:

Eins: Die Pandemiewelle verläuft in der Schweiz nur langsam. Betroffen sind vor allem Menschen in den Grenzregionen der Westschweiz und im Tessin. Jetzt auch in den Alters- und Pflegeheimen, deren Insassen die Kantone „keine Priorität“ gegeben haben.

Bisher ist die Zahl der Toten und Erkrankten wesentlich geringer als bei früheren Grippewellen. Bund und Kantone haben sich, entgegen den Vorschlägen des „Zeltner Reports“, nicht rechtzeitig und nur ungenügend auf die erwartete Pandemie eingerichtet.

Zwei: In der Folge geriet der Bundesrat, angeleitet vom Bundesamt für Gesundheit, dessen professionelle Führung bis heute unklar ist, in Panik und liess grosse Teile der Wirtschaft und der Gesellschaft schliessen (Koma-Zustand).

Stufe 3: Nach harten Auseinandersetzungen zwischen bürgerlichen und sozialdemokratisch-linksbürgerlichen Mitgliedern beschloss der Bundesrat eine finanzielle Rettungsaktion vor allem für KMU- und Gewerbefirmen.

Mit grösseren Firmen und Konzernen (Swiss-Lufthansa) wird seither im Geheimen verhandelt. Die Risiken für den Steuerzahler gehen in die Milliarden.

Welche Ergebnisse wurden erzielt?

Niemand weiss, wie lange die Pandemie in der Schweiz noch rollen wird. Als Daten für eine Teilbefreiung aus dem Koma werden genannt: 19. April, Ende Mai oder September. Die Mediziner verlangen mehr Zeit, die Wirtschaft weniger.

Klar ist heute schon: Tausende von Mittelstands- und Kleinfirmen werden zerstört. Dies sind die Kollateralschäden der Corona-Panik.

Die gut geführten grossen Schweizer Konzerne zahlen weiterhin Dividenden in Milliardenhöhe und machen sich bereit für einen globalen Aufschwung im kommenden Jahr, vor allem in China und anderen Ländern Asiens.

Die Steuerleistungen sinken jetzt schon und werden im kommenden Jahr einen Tiefstand erreichen. Bund, Kantone und viele Gemeinden werden erhebliche Ertragsausfälle verzeichnen. Schon jetzt wird darüber nachgedacht, wie man Steuern und Gebühren gegen den Trend wieder anheben kann.

Die Politiker, vor allem die Präsidenten der Parteien, kommen mit Forderungen jetzt langsam aus ihrem vom Bundesrat verordneten Polit-Koma heraus. Links werden noch mehr Schutz und Leistungen für die Arbeitnehmer gefordert, rechts der Abbau des staatlichen Einflusses.

Bisher schwiegen die Schweizer Ökonomen unisono. Sie sind sich offensichtlich nicht im Klaren, wie die Schweiz in den kommenden Jahren mit mehr Schulden und weniger Steuern über die Runden kommen wird. Ihr Standardsatz lautet: „Es wird anders sein.“

Das Volk ist verunsichert, setzt aber weiterhin auf „Vater Staat“, der an Bedeutung gewonnen hat.

Die grossen Schweizer Medienhäuser, die SRG an der Spitze, vor allem aber NZZ, Tx Gruppe (Tamedia), Ringier und CH Media, haben mit ihrer bisher staatsfrommen Berichterstattung zu diesem komatösen Zustand der Bevölkerung entscheidend beigetragen.

Sie riefen nach Solidarität und blindem Gehorsam, vergassen aber, die Solidität staatlicher Vorgaben zu prüfen.

Das Pandemie-Debakel war bisher auch ein Medien-Debakel. Mindestens soweit dies die Freiheit der Medien betrifft.

Von grosser Bedeutung war es, dass Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Innenminister Alain Berset beide Mitglieder der SP Schweiz sind. Sie greift man nicht an, und die wenigen bürgerlichen Medien, die es noch gibt, sind finanziell und oft auch intellektuell schwach auf der Brust.

Ihre Verlage sind auch zunehmend von staatlichen Subventionen abhängig, die sie ausweiten möchten, wie Verlegerpräsident Pietro Supino sagt.

Was kommt auf uns zu?

Eine sprunghafte Zunahme der staatlichen Verschuldung auf allen Ebenen ist jetzt schon sicher. Finanzminister Ueli Maurer hat noch gut 100 Milliarden an Steuergeldern in der Reserve.

Das ist dann aber das Ende der Fahnenstange und Ende der einst finanziell soliden Schweiz.

Kein einziges Mitglied des Bundesrats hat globalen politischen Sachverstand, ohne den es heute nicht mehr geht. Wer ihn berät, ist ein Geheimnis.

Die für den Wohlstand der Schweizer entscheidenden Pharma-, Chemie- und Finanzkonzerne haben sogar gute Aussichten. Das gilt auch für Firmen wie Nestlé und Emmi, die gut geführt sind.

Maschinenbau- und Elektrofirmen werden es noch schwerer als bisher haben, denn die Autokonzerne sind im Eimer und die globale Konkurrenz wird laufend stärker.

Tourismus-, Gastro- und Unterhaltungsindustrie werden schrumpfen, wissen doch die Banken jetzt besser denn je, wem noch ein Kredit gegeben werden kann. Ein Drittel dieser Firmen wird wohl verschwinden, dazu Tausende von Dienstleistern.

Wer reich ist (Cash über 20 Millionen), wird noch reicher werden, denn die Börsenaussichten sind bei den gut geführten Konzernen weiterhin ausgezeichnet. Das Geld für Start-ups wird dennoch vielerorts fehlen.

Die Schweiz ist, ob sie will oder nicht, trotz EU-Angst in das Euro-System eingebettet. Haben die EU-Staaten ernsthafte Probleme, hat dies viele Rückwirkungen auf unser Land.

Unsere vielgelobte Unabhängigkeit wird in der Krise zur Farce. Das war auch in der Vergangenheit nicht anders.

Denn der staatliche Verschuldungs-Zyklon, der jetzt über uns gehen wird, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, kann der nächste Schritt zu unserem Untergang sein.

Eine Schweiz ohne eine stabile und wachsende EU ist nicht denkbar. Das ist auf Dauer nicht mehr zu erwarten.

Eine Schweiz ohne eine starke „Schwesternation“ USA steht auch im Regen, aber Präsident Donald Trump ist ein Spieler, der täglich über 100 Milliarden Franken zum Fenster hinauswirft, damit er im Spätherbst wiedergewählt wird.

Die Schweiz hat keine solid-seriösen Partnerstaaten mehr. Hat sie eine Chance, diesem historischen Untergang zu entkommen?

Ja, dann aber sollten wir, schneller denn je, zu China überlaufen, denn dieses Land hat auch diese Krise am raschesten überwunden. In diesem und im kommenden Jahr wird China der wirtschaftliche Sieger sein, während die Europäer kaum noch weiterwissen.

Dies mit Ausnahme der Konzerne (A-Schweiz), welche den unvermeidlichen Gang der Dinge schon lange begriffen haben – Familie Blocher mit ihrer Ems Chemie und vielen Fabriken in China allen voran.

Ja, für den „Freien Westen“, Europa und die USA, sieht es schlecht aus. Nach der Corona-Krise haben sie ihr letztes Pulver verschossen. Auch die Deutschen, denen die Mittelmeerstaaten und Frankreich jetzt die Euro aus der Tasche ziehen werden.

Die Sonne geht wieder im Osten auf.

Eigentlich sind wir Schweizer, unabhängig und mit eigener Währung, in einer guten Position. Aber wir müssen sie nutzen, schnell und konsequent.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Ach nein, wie peinlich ist denn das?
    „Die Sonne geht wieder im Osten auf.“, meint der Fieberthermometerableser der Nation.
    Herr Stöhlker hat noch immer nicht kapiert, dass China noch das bevorsteht, was Europa im 18., 19. und 20. Jh. durchgemacht hat.
    Aber wetten, dass wenn dereinst der Chinesische Riese auf tönernen, politischen Füssen stehend, in sich zusammenkrachen wird, uns der Zolliker naseweis erzählen wird, das habe er schon immer gewusst.
    Wer Europa, nicht die EU, und die USA heute so wie Stöhlker abschreibt, hat aus der Geschichte schlicht nichts gelernt.

  2. China hat 2019 erstmals die USA bei der Zahl der Patentanmeldungen überholt. Nach Angaben der Weltorganisation für geistiges Eigentum (Wipo) vom Dienstag reichte China im vergangenen Jahr knapp 59 000 Patente ein – und damit etwa 1000 mehr als die USA.

  3. Was die Bemerkungen des Verfassers zu China betrifft, so verwundern die unkritischen Lobpreisungen doch sehr. Sind es nicht gerade die abscheulichen Tiermärkte in dieser antiken Diktatur, die dem Sars-CoV-2 die Grundlage zur globalen Expansion geboten haben? Die Folge davon ist eine Pandemie mit unabsehbaren Folgen für die ganze Welt. Vorbildcharakter hat dieses fernöstliche System sicher nicht, das die liberalen Errungenschaften der westlich-abendländischen Aufklärung mit archaischen Strukturen des Chinesischen Kaiserreichs kombiniert – mit einem roten Banner. Die erprobten Demokratien in Europa werden gestärkt aus dieser Krise heraustreten und sich ihrer humanistischen Werte besinnen, welche die Grundlage ihrer demokratischen Gesellschaften sind. Die ganze Welt beneidet Europa darum!

  4. Denn Bundesrat für den Lockdown zu verurteilen und dann China mit der Abriegelung von Wuhan als leuchtendes Beispiel für die Überwindung der Krise ins Feld führen, wie geht das?

    Die Behauptung, Schweizer Ökonomen hätten bisher unisono geschwiegen ist schlichtweg falsch, siehe Positionspapier, welches alle Professorinnen und Professoren des Department of Economics der Universität Zürich unterschrieben haben (https://www.econ.uzh.ch/dam/jcr:01ef12ba-a183-4667-9f26-60a33a67d182/UZH_Econ_Positionspapier_zu_Corona.pdf).

    Die unterzeichnenden Professorinnen und Professoren unterstützen darin ausdrücklich die vom Bundesrat getroffenen Massnahmen.

    Wenn der Bundesrat so unprofessionell gehandelt hat, wie lässt sich erklären, dass fast alle europäischen Länder einen Lockdown verordnet haben, unter anderem auch die Briten, die lange dachten, eine Herdenimmunisierung erreichen zu können. Sogar in den USA haben diverse Staaten zu diesen Massnahmen gegriffen. Werden die wirklich alle von Inkompetenten Politikern mit inkompetenten Beratern geführt?

    Dass man die Anzahl Erkrankter und Toter hat eindämmen können, ist genau denjenigen Massnahmen zu verdanken, die Sie, Herr Stölker, so kritisieren. Wenn Sie schon den Vergleich mit einer saisonalen Grippe bemühen wollen, dann müssten Sie die Zahlen berechnen, die ohne Massnahmen zu erwarten gewesen wären. Bei Beginn des Lockdowns verdoppelte sich die Anzahl Erkrankter alle zwei bis drei Tage. Wohlverstanden wir reden hier von einem exponentiellen Wachstum. Das ist wie die Geschichte mit dem Reiskorn und dem Schachbrett. Und im Gegensatz zur Grippe gibt es keine Impfung.

    • Und wieder hat Herr Stöhlker nicht richtig recherchiert.

  5. Des deutschen Köhlers Artikel sind immer nett zu lesen. Beste Satire…auf sprachlich zwar bescheidenem Niveau – zumal für einen Deutschen – und bar jeder Logik, dafür aber mit ganz viel Fantasie und Kampfscheidungsbiss. Weiter so, Herr Köhler!

  6. Es braucht eine sofortige Kurskorrektion weg von China und zurueck auf Europa und in den Westen. Sonst ist alles verloren.

  7. Ich habe hier im Januar über die Verzögerungen mit unserem Chinesischen Lieferant informiert. Wir rechneten damals mit einer Wiederaufnahme der Produktion im März/April. Nun, die Druckerei hat die Fahnenabzüge geliefert und wäre bereit, aber es stehen keinerlei Ausgangsmaterialien (Druckfarbe, Papier usw.) zur Verfügung.

    Propaganda, dass in China wieder alles wie vorher läuft. Grosse Teile der Industrie laufen nur gedrosselt oder stehen immer noch still.

    Als nächsten Termin rechnen wir jetzt mal mit Juli. Neue Projekte gleisen wir momentan keine auf. Wir sind froh, wenn die laufenden noch zu einem guten Ende kommen.

  8. Sehr geehrter Herr Stöhlker.
    Mit verlaub ein Hinweise:
    ( Auch an weitere China Enthusiasten und Hasser.)
    Ein Topp aktueller Titel, exzellent. (Ohne Ironie)
    Titel:
    Die Herren des Pazifik.
    Verfasser:
    Sterling Seagrave.
    Deutsche Ausgabe (Grins)1996
    Limes Verlag München.

    • @ Hans Atzigen
      Mit Verlaub; auf Ihre Hinweise können wir hier durchaus verzichten.
      Sie führen sich auf IP seit langem besserwisserisch auf wie ein subalterner Bankmitarbeiter, der gerade den ersten Basis- Führungskurs absolviert hat.

    • @Karl von Ötzigen.
      Entschuldigung auf welcher Zehe Sie
      ein Hühnerauge haben, DAS weiss
      ich nun wirklich NICHT.
      Wohl etwas Mühe mit Meinungsfreiheit,
      und möglicherweise substanziellen.
      Meinugen?
      Das mit Horizont, Tunnelblick,ganzheitliches
      denken Tz tz tz Bahnhof oder was?
      Freundliche Grüsse

  9. Globaler Sachverstand fordert Stöhlker, der den Überwachungsstaat in der Schweiz zu erkennen glaubt und sich China zum Beispiel nimmt! Hätte er sonst eine Spur von globalem Sachverstand, würde er einen derartigen Blödsinn nicht schreiben.

    • Dieses Medium (IP) kommt mir vor wie ein Fussballmatch mit 22 „Idioten“ auf dem Feld und Abermillionen „Experten“ auf den Rängen.
      Keep going . . es hat auch seine unterhaltende Seiten.

  10. Herr Stölker beschreibt den Zustand im Auge des Hurrikans: Die Vorderseite ist vorbei, nun kommt vermutlich noch die Rückseite des Sturms, in viraler, okönomischer und politischer Hinsicht. Wie die von Ihnen beschriebenen Helden reagieren werden, ist noch nicht ganz klar. Vermutlich mehr vom Gleichen.
    Innerlich wachsam bleiben und vorsehen.

  11. Herr Stöhlker
    Sie verpeilen sich in den Gedanken, was die USA angeht, denn Sie unterschätzen (schon immer) Donald Trump. Das Gegenteil wird der Fall sein, denn Trump räumt mit Machenschaften auf, die Sie selber inszenieren bzw. in Ihrer Gedankenwelt unterstützen. Dadurch wird die USA zusammen mit dem bisher im Stillen agierenden Russland problemlos mit den Chinesen konkurrenzieren können und wollen. Vielleicht wäre es auch für Sie besser, die Augen ganz zu öffnen und den Blick zu weiten.

    Was Europa und die Schweiz betrifft: Ich bin einverstanden aus dem begrenzten halboffenen Blickwinkel eines Systemikers. Vielleicht, vielleicht auch nicht, was Sie als Prognose herbeirufen. Und wenn es gut kommt? Wenn Liebe entsteht statt jammern und immer nach Geld schreien? Es wird spannend bleiben.

    Super, bleiben Sie alle gesund!

  12. Das ist insgesamt sicherlich richtig. Ich plädiere lange schon dafür, dass sich die Wirtschaft insgesamt (und im Einzelnen) unabhängiger aufstellt. Das würde auch bei Aussenhandelskonflikten helfen (Stichwort: EU Gerichtsbarkeit, US Steuerstreit etc).

    Essentiell scheint mir in diesem Zusammenhang aber, dass wir nicht die Klumpenrisiken USA und Europa mit einem Klumpenrisiko China ersetzen, sondern dass wir uns generell viel breiter, unabhängiger und selbstbewusster aufstellen. China hat ja auch das Problem des staatlich angeordneten Knowledge Drains. Ohne eine Gleichwertigkeit müssen ausländische Unternehmen aufpassen, dass sie sich da drüben nicht ihre zukünftigen Konkurrenz selber heranzüchten. Hier braucht es ein vernünftiges Rahmenabkommen.

    Losgelöst davon gehören aber auch die Devisenbestände der SNB in die Gesamtrechnung. Ausserhalb von EUR und USD (zusammen 36%) sind wir sehr dünn aufgestellt (zusammen 14%, mehrheitlich in JPY, GBP und CAD), und damit insbesondere an vorgenannte gekettet und von diesen erpressbar. China hat seine US Treasury Bestände beispielsweise seit der Finanzkrise 2008-10 rund um den Faktor 5 gekürzt, um von den USA unabhängiger zu sein. Genau so sollten wir das auch halten – nicht nur in Bezug auf die USA.

    Und vielleicht sollten wir in diesem Zusammenhang auch in einem anderen Punkt den Chinesen folgen: Warum investieren wir in die Anleihen anderer Staaten, die sich vermehrt über die Druckerpresse selber finanzieren? Wieso kaufen wir nicht stattdessen vermehrt kritische Infrastruktur in Übersee auf, um unsere langfristigen Handelsinteressen zu sichern. Gerade in Südostasien und Afrika könnte man sich damit eine goldige Nase verdienen, und gleichzeitig den Steigbügelhalter für die Schweizerische Industrie machen.

    Es ist langsam Zeit, sich nicht mehr ständig melken zu lassen, sondern selber wieder das Augenmerk auf’s Melken zu setzen. Dafür muss die Schweizerische Aussen- und Wirtschaftspolitik aber unabhängiger werden, ohne dass dabei jedoch die „Neutralität“ gefährdet wird.

  13. Das Ganze scheint mit sehr inkonsequent!

    Im letzten Artikel von Herr Stöhlker ging es noch um den Ueberwachungsstaat in der Zeit der Corona Krise und nun soll sich die Schweiz ausgerechnet an China anlehnen. Einem Staat mit einem Punktsystem (Citizen Score), dass die Bürger diszipliniert und überwacht? Für mich nun wirklich eine Absurde Idee.

    Unabhängig davon welchen Gegenwert die Schweiz den Chinesen, ohne Seehäfen, Anschluss an die Seidenstrasse und einem kleinen Binnenmarkt, bieten kann empfiehlt sich ein Blick zu uns nach Italien. Hier geniessen Chinesische Unternehmen in der ersten 5 Jahren nach der Unternehmensgründung eine totale Steuerbefreiung damit haben diese Firmen wesentlich längere Spiesse als wir italienischen Unternehmer. Ein Grund für den Niedergang der Textilindustrie und von zahlreichen Kleinunternehmer in anderen Branchen und der massiven Chinesischen Präsenz in unserem Land.

    Auf welcher Anbiederung der Italienischen Regierung (vor Conte) dieser Schwachsinn fusst wissen die Götter aber umsonst wurden wir von den Chinesen in der Corona Krise kaum so grosszügig unterstützt. Was der Preis dafür ist werden wir sehen. Durch die Seehäfen Ravenna, Gioia Tauro, Genova etc.. sind wir zumindest als Container Terminal interessant genau so wie Griechenland.

    Da die Schweiz nun mal keine Grenze zu China hat aber im Zentrum (auch Logistisch) von Europa liegt dürfe eine Anbiederung mit China, dessen Zustand politisch und wirtschaftlich nach der Corona Krise fraglich ist, kaum eine Option sein. Eher sollte verhindert werden, dass sich die Chinesen die «Filet Stücke» an Schweizer Grosskonzerne sichern.

    Wie immer sorry im Voraus für Grammatische Unzulänglichkeiten.
    Gruss aus der Region Brianza

  14. Dear Mr. Stöhlker,

    As ever, brilliant comments & opinions of yours(!) Thanks for sharing.

    Stay Safe.

    With every good wish,

    Sincerely,
    Pascal Najadi

  15. Herr Stöhlker schreibt: „Tausende von Mittelstands- und Kleinfirmen werden zerstört“ Das heisst wohl: eine Marktbereinigung im Sinne der Grosskonzerne, die nun alleine die saftige und gewinnbringende Schweizer Wiese Abgrasen können und dürfen – dank fürsorgliche Unterstützung von Bundesbern und devoten Amtsträgern? Wie man hört, musste Heute die Bundespräsidentin zum Rapport bei den Mächtigen der Pharmakonzerne in Basel erscheinen und wird wohl auch den Befehl für die Marschrichtung erhalten haben, der brav und artig ausgeführt wird. Der Statusquo in der Marbella-Sache hat die Grosskonzerne noch mächtiger gemacht. Möglich, dass die Ausbreitung der Devotheit in der Schweiz, das Land zu einem erfolgreichen Vasallenstaat der Chinesen machen wird.
    Gunther Kropp, Basel

    • Ob wir ein Vasallenstaat des US-DeepState sind, wie heute, oder der Chinesen, morgen, was ist der Unterschied?

  16. Endlich wieder einmal eine gute, sachliche Analyse aus Ihrer Feder, lieber Herr Stöhlker. Was mich traurig stimmt, ist die Aussicht, dass wir uns in der Zukunft möglicherweise an die Fersen eines totalitären Unrechtsstaat heften müssen.
    Ob die USA sich jemals China unterwerfen wird, wirtschaftlich und weltpolitisch, wird die Zukunft weisen. Europa ist auf dem besten Weg, zwischen Ost und West zerrieben zu werden.

  17. Die USA und West-Europa haben Afrika und Asien lange genug mit einer Selbstverständlichkeit hemmungslos ausgebeutet. Danach hat sich die USA und West-Europa aus lauter Geldgier (Gewinnmaximierung oder Politik) von Asien und der Türkei abhängig gemacht. Geldgier hat uns am Denken gehindert. Nun folgt die Quittung. Erdogan macht was er will und West-Europa und die USA müssen sich von ihm erpressen lassen. Das Pendel schlägt immer zurück.

    BTW: Als China die Seitenstrasse anfing zu bauen sind westeuropäische TV Anstalten nach Afrika gegangen und haben dort Menschen aus Afrika gefragt ob sie nicht Angst haben vor den Chinesen. Die Antworten waren meist Sinngemäss «wie uns Europa und die USA über 100 Jahre über den Tisch gezogen, ausgebeutet, krank gemacht, und verarscht haben kann uns China gar nicht verarschen. Nein – Wir haben keine Angst»

    • Die grössten Feinde der Afrikaner sind die Afrikaner. Alles andere ist Sündenbocktheorie.

    • @Sedrick Mehrwut – Ihr Kommentar ist einfach nur peinlich und das Paradebeispiel wieso wir Westeuropäer und Nordamerikaner dort so beliebt sind. Struen wir uns nur weiter Sand in die Augen. A propos Sündenbocktheorie, immer sind die anderen Schuld.

      Die Spanier haben die Südamerikanischen Völker erschlagen. Die Weissen Amerikaner (Einwanderer aus Europa) haben den Indianern auch nur die Zivilisation beigebracht. Was auch wir den Afrikanern nur beigebracht haben. Nein, es ging nie um Gier unsererseits, die sind einfach alle nur selber Schuld.

      Hochmut kommt vor dem Fall. Ihr likes zeigen das wir das alle zuerst noch lernen müssen.

  18. Guter Bericht, genau zutreffend, insbesondere was die Politik im Bundeshaus betrifft. Den Damen und Herren dort fehlt es an grösstenteils an nötigem Wissen, Sachverstand und Weitsichtigkeit.

    Billige Lobbystenpolitik wird betrieben.
    Das ab jetzt die Steuereinnahmen massiv wegbrechen werden, haben sie noch gar nicht erkannt im Bundeshaus.

    Dazu kommt noch, dass die Kredite des Bundes und der Banken gar nicht mit Geld gedeckt sind. Die Kreditnehmer unterzeichnen lediglich Schuldeingeständnisse gegenüber den Banken und dem Staat, im Gegenzug erhalten die Kreditnehmer lediglich Zahlengutschriften auf ihren Konten, die lediglich über Bilanzverlängerungen der Banken zustande kamen.
    Das Kreditschneeball-Finanzsystem wird weiter aufgebläht und die Kreditnehmer werden noch tiefer in die Schuldenversklavung gedrängt. Deshalb ist damit zu rechnen, dass es grosse Kreditausfälle geben wird, und in Zukunft auch noch die unschuldigen Steuerzahler vom Staat zur Zahlung gezwungen werden.

    Die Politik im Bundeshaus hat noch nie dafür gesorgt, dass in guten Zeiten Reserven gebildet wurden, alles wird letztlich über immer grössere Schuldenberge finanziert, aber nicht bezahlt.

    Die unwissende Politik will einfach nicht erkennen, dass mit dem Schuldgelsdsystem die Schuldenversklavung immer grösser wird, und damit der zukünftige Zusammenbruch vorprogrammiert ist.

    Die Zukunft verspricht nichts Gutes, wenn Staaten sozusagen von blinden hysteriegetriebenen Selbstmördern regiert werden.

    • Ohje ein Scharzmaler ohne Zukunftsperspektiven.

      An Ihrer Stelle würde jammern und nörgeln ersetzen mit: Ich helfe der Hoffnung auf die Sprünge. Da braucht es natürlich Ideen, Sachverstand und ein sehr weiter Horizont, der nicht in Bern aufzuhören scheint.

      Ich freue mich auf positive, weiterbringende Gedanken.

  19. hoffentlich hat Bern „mitgelesen“, dass sich Mr. Stöhlker für einen Beraterjob offeriert!!! Zuerst empfehle ich ihm, ein einziges Mal in China „zu geschäften“ und nicht nur bisherigem hype nachzuplappern.

  20. Wäre unser lieber Herr Stöhlker in China, müsste er sich an Ausgangssperren halten, und würde er Kritik so anbringen wie hier wäre er im Knast.
    Aus der Komfortzone zu feuern, damit die Börsenkurse hoch gehen ist allemal einfacher.
    Trotzdem würde ich ihm auch hier genügend Bewegung empfehlen. Outdoor wie indoor. Den Geist lüften, dann sieht das Ganze etwas realistischer aus.

  21. Guten Morgen again.

    Ich attestiere diesem Bericht, dass er etwas gemässigter daherkommt, als in den letzten Tagen. Trotzdem hilft er vermutlich niemandem.

    KS: tun Sie doch jetzt etwas Vernünftiges, Konkretes und reden Sie z.B. mit der Schweizer Post, welche Paket-Zustellprobleme hat und stellen Sie dort sicher, dass MOMENTAN die Pakete so triagiert werden, dass zuerst unsere KMUs ihre Bestellungen erhalten und erst danach diejenigen Personen, die mit Kleiderbestellungen und anderem unnötigen Zeugs dieses System total überlasten. Das würde unserer Wirtschaft aktuell sehr helfen.

    Ausserdem wäre eine Rede zugunsten Warenlagerhaltung in Europa äusserst vernünftig, damit nicht Store-Lieferungen aus China, welche dort am Flughafen mit der Zustimmung der netten Chinesen gekidnapped werden, uns weiterhin Probleme bereiten. Unsere KMUs hatten schon vor der Krise riesige Probleme, ihre Waren – also Kleinmengen – binnen vernünftiger Zeit zu erhalten, vor allem auch mit Lieferungen aus US-Konzernen. Wäre schön, wenn KS dieses Problem lösen würde. Dies könnte uns mittelfristig ebenfalls hunderte Arbeitsplätze erhalten.

    Dann möchte ich noch drauf hinweisen, dass wir mit unseren lediglich acht Milliönchen Einwohnern verhältnismässig gut international vernetzt sind. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass wir aus Platzgründen nicht in der Lage sind, Fabriken im Ausmass von x-km2 bei uns anzusiedeln und auch nicht auf Ölquellen hocken.

    Die volle Sonne geht bei uns nur mit Vernunft und konkretem Handeln wieder auf. Untergegangen ist sie noch lange nicht.

  22. Haben Sie denn nichts gelernt?? Die KP China verantwortet diesen ganzen Schlamassel, lügen was das Zeug hält und schlagen nun Profit aus der Misere anderer. An diese rücksichtslosen Diktatoren sollten wir uns nie wieder halten.

  23. Das sehe ich komplett anders. China war in dieser Krise nun wirklich kein verlässlicher Partner. Im Gegenteil wir sollten weniger in China produzieren lassen und wieder mehr in Europa und der Schweiz produzieren nach dieser Krise. Die Abhängigkeit zu China ist zu gross geworden.

  24. Diese ewigen Zusammenfassungen. Es reicht langsam. Was sollen uns diese Eindrücke bringen oder handelt es sich hierbei nur um reine Selbstdarstellung?

    Ist in der Finanzindustrie zuwenig los?

  25. Leider verkennt dieser Artikel etwas Fundamentales: Wir Schweizer sind in den Asiatischen Ländern nicht erwünscht. Wir haben ja gezeigt, dass wir unfähig sind, diesen Virus kompetent einzudämmen. Sogar Vietnam hat bessere Resultate erzielt.

    Schweizer Unternehmer sind in den letzten Jahren verwöhnt gewesen – und sie haben immer noch nicht verstanden, um was es geht. Jetzt geht es drum, aus diesem sanitären Loch, das uns Somalia, Südsudan und Zimbawbwe in den Augen der Welt punkto Reisewarnungen gleichstellt, herauszukommen.

    Was nicht hilft, ist das Jammern „Wir wollen arbeiten“. Was hilft das Arbeiten, wenn niemand mit den verseuchten Schweizern etwas zu tun haben will?

  26. Als erstes sollte eine Lockerung der aktuellen Massnahmen umgesetzt werden. Schauen sie doch mal, wie die Schweden das Pandemie Problem angehen? Bars offen, Restaurants offen, öffentliches Leben aktiv…

    Die mitgeteilten Zahlen iS Corona überzeugen nicht und schüren Misstrauen. Die Anzahl der Infizierten ist in ein direktes Verhältnis zu der Anzahl der Getesteten zu setzen. Die so ermittelten Deutschen Zahlen haben eine Abnahme und keine Zunahme gezeigt. Weiter ist es unseriös bei jedem Sterbenden den Sachverhalt einer mutmasslichen Corona Ursache anzugeben, ohne diese nachweisen zu können. In der regulären Grippezeit finden sich reihenweise Tote, denen das Corona Label an die Zehe gehängt werden kann…

    Ich denke es ist mittlerweile Vielen klar, dass Corona nur der Vorwand war für andere Aktionen. U.a. wird oder wurde dieser Tage das FED verstaatlicht. Ist das denn ein Zufall? Die IRS soll ebenfalls abgeschafft werden, usw. usf.

    Hier liegt sehr viel mehr im Busch, das recherchiert und und an die Öffentlichkeit muss.

  27. Die CH-Politik und Verwaltung hat es doch längst vermasselt. Genau wie bei Corona (zu spät, nicht vorbereitet). Ich ärgere mich seit Jahren über Mitte-Links und Nationalbank. Beim Immobiliencrash werde ich zugreifen.

  28. Unabhängig, eigene Währung? Vergessen Sie es, Herr Stöhlker. Unser Establishment, also alle ausser der SVP, will das gar nicht (mehr). Das Ziel ist die EU und gar der Euro. Mit der Personenfreizügigkeit, den 350’000 Grenzgängern und der Jordan’schen Ankopplung des CHF an den EUR haben wir uns völlig von der EU abhängig gemacht – das Trainingslager, wie der von den Mainstream-Medien manipulierte Ogi schon sagte. Alles selbst verschuldet, aus kurzsichtiger Gier (FDP, Grünliberale, Teile der CVP) und Internationalismus (SP und Grüne). Politiker/-innen sind bloss noch Marionetten der Meinungsmacher von Tagi, Blick, SRG, Wanner-Aargau (CH Medien), NZZ. Dies seit de Weck, Fränkli Meyer-Berlin, Pilet et autres Romands, die lieber Europäer als Schweizer sind. Das Volk? Man schaue sich die Stimmbeteiligungen an. Gehirngewaschen, Hauptsache Smartphone und ein voller Teller. Der Prozess läuft schon lange so: Medien geben bei Politik- und Sozialwissenschaften, also bei den politisierten Unis, Studien in Auftrag, deren Wunschergebnisse prompt geliefert werden. Anschliessend wird via Medien Druck auf die Politik ausgeübt. Ob Asylpolitik, Energiewende, Klima, Gender oder eben EU.

  29. Herr Stöhlker gehen sie doch bitte wieder nordwärts und lassen sie ihre Kritik an der Schweiz beiseite. Mit ihren Besserwisser-Berichten ärgern sie uns Leser Woche für Woche.

  30. Nun dürfen wir mit Genugtuung feststellen, dass Stöhlker im geistigen Koma liegt.Seine Fixierung auf China ist beeindruckend. China wird einen Reputationsverlust erleiden, der nicht mehr reparierbar ist. Man weiss in der Zwischenzeit, dass bei China alles falsch ist. Die Angaben zu den Toten sind allein in Wuhan bei 42 T. Und alles, was von dort kommt, ist jämmerlich. In Italien wird den Chinesen die Rechnung präsentiert werden. Es ist zu hoffen, dass die Chinesen in Mailand und in den illegalen Fabriken rund um Florenz aus dem Land geprügelt werden. Stöhlker schwadroniert irgendwelche Spekulationen in der Welt herum. Kann man ruhig ignorieren. Dass IP einen solchen Schwätzer als Kolumnisten beschäftigt, ist gelinde gesagt jämmerlich.

  31. Blanker Unsinn. Oder ist es ein Mischung aus Ignoranz und Naivität? China soll und darf ein Handelspartner sein, aber nur wo wir das Oberwasser und die Kontrolle haben. Wenn man Chinesen, bzw. China kennt, was nach dem Lesen dieses Artikels nicht auf Herrn Stöhlker zutrifft, so ist es offensichtlich, dass die Chinesen freundlich und grosszügig rüberkommen, um dies zu erreichen was sie wollen. Sobald sie es haben, fangen sie an zu diktieren und ihr Diktat wird nach der Prämisse: we first, China first geführt. Denn sie müssen ihre Interessen, nämlich das Füttern, Behausen, Ausbilden und Beschäftigen von 1.5 Mrd Menschen bewerkstelligen. Man denke auch an den Fall Apple, der als gutes Beispiel darlegen soll, wie die Chinesen agieren (nur als eines von vielen): die ganze Technologie wurde trotz Geschäftsgeheimnis übernommen, dazu fangen sie an selber und billiger zu produzieren, da der Staat den Ton angibt und wirtschaftliche Überlegungen nicht massgebend sind. Also: wollen wir mit der Zeit von China abhängig werden, dass schliesslich in Beijing bestimmt wird, wie man in der Schweiz oder Europa zu wirtschaften hat? Ich sage dazu: think again.

  32. ach bitte herr stöhlker …

    wir leben mitten in europa und unsere nachbarn kümmern uns nicht ?! gehen sie doch in den osten… wie sie aus ihrer heimat, dem ruf des fetten geldes, zu uns geflohen sind. sie sind kein eidgenosse. sie sind ein finazgetriebener, nur auf seinen vorteil schauender papierschweizer …

    noch etwas zu den grippetoten…
    in einem normalen jahr sterben nachweislich ca. 300 menschen in der schweiz an grippe… um die dunklelziffer abzudecken werden die zahlen hochgerechnet und wir landen bei ca. 1000 / jahr. an covid-19 sind bis jetzt nachweislich 715 menschen gestorben, bei gleicher interpolierung ergibt dies 2400… und wir sind noch lange nicht am ende.

    bitte belästigen sie uns nicht mehr mit ihren so schlecht recherchierten texten…. und ziehen sie weiter

  33. Man muss auf Asien setzen und nicht nur auf China. Die EU ist tot! Und somit auch die Milliarden, die wir seit Jahren in Osteuropa gepumpt haben. Dieses Geld sollte die Schweiz nun für Investitionen in Asien verwenden. Das ist viel nachhaltiger! Und ja, es wird in Europa wieder zu einem Krieg kommen.

  34. Der Herr Stöhlker wieder einmal wild am mixen,
    die Gesamtübersicht verloren.
    Nur kurz 2 Elemente die nicht schlüssig aufgehen.
    Ohne den globalen Absatzmarkt, geht China mit in den Abgrund.Die EU das angebliche Glück für die
    Schweiz, vergessen Sie den dümmlichen Saftladen.
    Dieser Trottenverein EU hat Europa innerhalb der letzten 30 Jahre den letzten Rest ins Desaster verpasst. Na ja die Schweiz hat sich verbissen vormell unabhängig, angedockt und muss die ganz Sch. mit ausfressen.Befreiungsschlag ein Megakraftakt,kaum noch möglich,mitgegangen mitgefangen.Die UDSSR hat es hinter sich die EUDSSR hat es vor sich.Den ganzen Irrsin umgehend abblasen, oder das wars aus die Maus.
    China der grosse Gewinner, vergessen.Es gibt fast nur einen mit ausgezeichneten Überlebenschansen, nicht als Gewinner jedoch statischer Überlebenschance.
    Das ist Russland. Russland kann als letzter grosser
    Flächenstaat praktisch von A-Z Autark, innzwische auch im Agrarbereich. Freundliche Grüsse

  35. Es sei hier mal klar und deutlich gesagt, dass Sie die Lage richtig einschätzen, Herr Stöhlker. Und an die Nörgler die heute wieder über Sie herfallen: Wer selber Denken kann ist im Vorteil. Es reicht heute nicht mehr nur die staatstreuen Medien zu konsultieren – sie haben den Auftrag das Volk ruhig zu halten, mehr nicht.

  36. Transparenz, basisdemokratische Mitsprache, Faktenauswertungen … alles wird über den Haufen geworfen. Stellen wir uns vor, wir würden in einer wirklichen Krise sitzen … wir wären komplett aufgeschmissen. Stellen wir uns vor, die Menschheit hätte in der Vergangenheit mit dieser Angstmentalität gehandelt, wir wären heute noch im tiefsten Mittelalter. So wie es momentan aussieht, entwickeln wir uns in Richtung Mittelalter zurück. Ich habe die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung immer als bauernschlau angesehen, man hat offizielle Dinge hinterfragt, man hat andere Meinungen diskutiert, analysiert und daraus die entsprechenden Entschlüsse getroffen. Ein Vorgehen, dass uns auch an diese Position gebracht hat, wo wir gestern waren. Gestern? Genau, all diese Stärken werden mit den ‚offiziellen‘ Bekanntmachungen mit kräftiger Beihilfe der Massenmedien über den Haufen geschmissen. So einfach lässt sich ein Volk-kontrollieren, heutzutage noch einfacher über die globale kongruente Berichterstattung. Aus Kostengründen wird auf eigene Recherchen verzichtet. Alternativmeinungen werden ohne Begründung ins Lächerliche gezogen und nicht widerlegt. Ich wiederhole mich …
    Die Tendenz zeigt sich jetzt weltweit, die Fälle gehen zurück, in ein paar Wochen ist Corona ein historischer Lebensabschnitt. Der Staat und die Medien werden dies als Erfolg ihrer Quarantänepolitik verkaufen, und so wie es momentan aussieht, wird das von den Schweizern auch so akzeptiert werden. Was ist passiert?
    Noch schlimmer ist, das die Geschichte zeigt, dass wir so eine Grippe plus schon immer hatten. D.h es wird in Zukunft viel einfacher sein, Mitbestimmung auszuhebeln. Staatliche Kontrolle wird eine Voraussetzung und als weitere Abdeckung eines der letzten bestehenden Risikos in unserem Leben – das Leben – instrumentalisiert.
    Für die, die des englischen mächtig sind, empfehle ich auch dieses Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=lGC5sGdz4kg
    „The fear of death is the most unjustified of all fears, for there’s no risk of accident for someone who’s dead.“ – Albert Einstein

    • Stimme zu, aber nicht betr. Corona und dem Link.

      Der Knut M. Wittkowski aus dem Video behauptet auf research gate er sei seit 1998 am Columbia Universitz dept. of psychiatry. Dort aber nicht aufzufinden.

      Auch seit 1998 sei er am New York State Psychiatric Institute. Webseitensuche nach seinem Namen: null Treffer.

      An der Rockefeller University seit 2013 nicht mehr, weist sich aber noch als dieser Institution zugehörig aus. Man spürt doch heutzutage mit ein paar Mausklicks ob jemand legit ist oder eher unter freakshow und Experte für paranormale Gedankenübetragungen läuft.

      Kann mir irgendwie vorstellen dass die ganze Welt freiwillig in einen Lockdown geht, zumal Trump in der Zeit vor der angestrebten Wiederwahl (und die Trump- und Kushner-Clans haben wohl jeden Anreiz auf dieser Welt, wiedergewählt zu werden um sich weiter die Baugenehmigungen mit der grössten Infrastrukturrendite zu sichern).

      Also: nur weil nicht jeder loonie auf die Coverseite der NZZ kommt sind ja die Medien nicht per se am Ende.

  37. Herr Stoehlker, hoeren Sie doch auf, sie haben offensichtlich keine Ahnung und schreiben einen Unsinn zusammen, der wahrscheinlich sogar Kommunikationsberater-Kollege Zeyer zuviel wird.
    Bisher waren die duerftigen Artikelchen ja eigentlich immer ganz amuesant in ihrer dreisten Unbedarftheit, aber jetzt ist es Ernst. Zeit fuer Leute mit Verstand, nicht PR Schaumschlaeger.

  38. Guter Beitrag von Klaus Stöhlker
    New York City im Corona Koma!
    Während, so gelesen:
    „Ein bisschen war ich natürlich schon darüber verwundert, dass sich das Virus auf der ganzen Welt ausbreitete bis ins ferne Europa und Amerika, aber gleichzeitig die nahen Metropolen wie Shanghai, Peking und Shenzen angeblich fast komplett verschonte. Und dies geschah obwohl es ja bekanntlich in diesen Städten keine oder kaum Quarantäne Maßnahmen gab wie in Wuhan. Auch Nachbarländer wie Japan, Korea, Hongkong, Taiwan, Vietnam, Laos oder Myanmar waren bzw. sind nicht übermäßig betroffen.“
    Ein Schelm, der vermutet….

    • Der Verdacht erhärtet sich mittlerweile, dass der Virus aus einem Labor in Wuhan entwichen ist. Zudem wurden, unter dem Vorwand Corona Massnahmen Menschen, die gegen die Regierung protestiert haben verhaftet und eingesperrt. Die angeblich aus dem Boden gestampften Spitälern sind in der Tat Gefängnisse mit Gitter für die verhafteten Protestierenden. Aber davon liest man nichts in den Mainstream Medien.

  39. 3/4 des Artikels aus anderen Zeitunggen abgeschrieben. Beschreibung des Familienzustandes Eigenleistung. China-Analyse peinlich, schon bauen sie wieder Zäune in Wuhan und kein Mensch kann die wirtschaftliche und geselllschaftliche Stabilität des Landes garantieren, Klaus J. Aber passt zum gesammelten Unsinn den Klaus J., der Gartenzweg-Napoleon, im letzten Artikel in IP verbreitet hat!

  40. Tut mir leid, aber wer Chinas Zahlen glaubt ist bestenfalls naiv. Ein Land mit grottenschlechtem Gesundheitssystem, 0 Hygiene-Vorschriften und -Verständnis, so dicht besiedelt wie kaum anderer Ort. Und die ersten Fälle konnten mittlerweile bis in den November nachgewiesen werden. Aber der offizielle Patient 0 gabs erst im Januar. Ein Blick auf JEDES andere Land und es wird klar, dass das nicht stimmen kann.
    Nächster Punkt: Wenn die Wirtschaft im Westen nicht läuft, dann läuft sie auch in China nicht, denn irgendwohin muss man den Ramsch ja verkaufen. Auf dem Papier ist das natürlich irrelevant, wo kämen wir denn hin, wenn China auch hier richtige Zahlen publizieren würde. Teilweise laufen Fabriken auch im Leerlauf, was dann fürs BIP gezählt wird. Hier sind hauptsächlich innenpolitische Gründe zu finden.
    Und zu guter Letzt: Ein aufgeklärter Geist darf einfach auf keinen Fall eine Annäherung an China gutheissen, solange die Situation betreffend Menschenrechten (und Umweltschutz) nicht verbessert wurde. Vor 80 Jahren sagte die Welt, man „hatte keine Ahnung“ und „niemals darf so etwas wieder geschehen“. So wie es aussieht, wurden diese Versprechen vergessen, oder wahrscheinlicher: Die Entscheidungsträger nähen sich lieber die Augenlieder zu und geben vor, von nichts zu wissen. Könnte ja schlecht fürs Business sein.

  41. Der Steuerzahler erwartet, dass die Regierung von China Reparationszahlungen verlangt. Oder gilt das Verursacherprinzip hier etwa nicht?

  42. Die Chinesen waren dank der totalen Überwachung am besten in der Lage, diesen Virus auszurotten. Ein Schelm, wer Böses denkt.
    Der BR hat mit den offenen Grenzen einen tödlichen Fehler gemacht. Die Schweiz befindet sich heute in der schlimmsten Situation weltweit mit am meisten Neuinfektionen pro Kopf. Dies wird systematisch vertuscht (https://www.srf.ch/news/international/coronavirus-weltweit-die-internationale-lage-in-der-uebersicht ). Die Realität: Würde man versuchen, das Virus auszumerzen, würde es mehrere Monate zusätzlichen Lockdown brauchen, nur um Österreich einzuholen und 100e Milliarden kosten.

  43. Sie schreiben: „Kein einziges Mitglied des Bundesrats hat globalen politischen Sachverstand, ohne den es heute nicht mehr geht.“ Ich wüsste da jemanden, der diese Lücke füllen könnte und unser Land in eine erfolgreiche Zukunft führen würde. Sie schreiben weiter unten über sie: „Es gibt Konzerne in der Schweiz, die den Gang der Dinge schon lange begriffen haben. Familie Blocher mit ihrer Ems Chemie und vielen Fabriken in China allen voran.“ Frau Martullo müsste dringen in den Bundesrat gewählt werden. Sie müsste dort mit ihren Kenntnissen eine Führungsrolle übernehmen. Für unsere Wirtschaft und damit die Einwohner dieses Landes wäre das ein Segen. Leider wird der unfähige Bundesrat, gestützt von den grossen Schweizer Medienhäuser, SRG an der Spitze, vor allem aber NZZ, Tx Gruppe (Tamedia), Ringier und CH Media, einen Weg in den Abgrund einschlagen.

  44. Ich danke Ihnen, Herr Stöhlker. Am Montag, so früh, um solche Nachrichten zu lesen, ist es ein Drama … aber sein Abschluss ist optimistisch … nur aus finanzieller Sicht. Wir sagen, dass nur die wirklich Intelligenten und Gebildeten über Menschlichkeit und Finanzen diskutieren können….
    Die Wahrheit ist, dass die Schweiz gespalten ist wie nie zuvor: Auf der einen Seite sind diejenigen, die alles abstreiten, schuldig, die Regierung zu beschuldigen, als wäre sie die einzige auf der Welt …, also Anhänger oder Sympathisanten der SVP …, auf der anderen Seite sind diejenigen, die die Regierung unterstützen oder sogar kritisieren, weil sie nicht genug für das Volk tun, sie denken nur an Geld, an die Wirtschaft, also Sympathisanten der Linken. Und dann gibt es Menschen wie mich: unabhängig, mutig, gebildet und intelligent genug, um zu verstehen, wie die Dinge sind. Sie sind nicht auf der einen oder anderen Seite, weil sie wissen, dass beide Seiten falsch liegen… sie sind sehr pragmatisch, unabhängig und brauchen niemals die Hilfe des Staates. Selbst in sehr schwierigen Zeiten wie diesen zahlen sie Steuern und sind daher aktive Beitragszahler des Staates, trotzdem kritisieren sie nicht, sondern unterstützen Entscheidungen, urteilen nicht und geben nur guten Ratschläge ….
    Die Gefahr, die wir sehen, ist, dass die Schweiz nach dem Ende dieses „Ausnahmezustands“ nicht mehr arm, sondern wie der Rest der Welt sehr gespalten ist zwischen Rechts- und Linksextremisten, auch wenn uns diese Terminologie nicht gefällt. Das ist die Realität, und die Schweiz wird endlich aufwachen und erkennen, dass sie das Gleiche ist wie alle anderen Nationen auf der Welt: weder klüger noch intelligenter. Sie wird endlich entdecken, dass sie „menschlich“ ist, und dies wird ein großer Schritt nach vorn sein. Fröhliche Karwoche…

    • @Star Philosoph — Lebensmitte —

      Diese Krise wird in der Schweiz vermutlich sehr bedrohliche Ausmasse annehmen – und zwar unabhängig von der Pandemie (hausgemachte strukturelle Probleme). Wohin die Reise von hier aus gehen wird, hängt in grossem Umfang von zukünftigen geld- und fiskalpolitischen Entscheidungen und deren Wirkungen und Nebenwirkungen ab. Auch die herannahende Auflösung der EU und des Euros in dieser Form ist mit grosser Aufmerksamkeit zu verfolgen. Die Realisierung einer Einheitsrente könnte auch eine Lösung sein.

  45. Ich darf Herr Stöhlker daran erinnern, dass China ein überschuldetes Land ist, und die Corona-Lösung womöglich reine Propaganda ist?

    Nein, ich bin kein China-Basher. Man sieht, was China kann, und was nicht.

    In einem wichtigen Punkt hat Stöhlker Recht: die Schweiz IST an Europa gekoppelt, weil sie mittendrin ist.

  46. Die jahrelange, links-grüne Propaganda der Institutionen und Systemmedien hat zu Politdemenz in den Gehirnen der Bürger geführt. Die Nullthemen lösen sich im Stakkato ab. Volksvermögen wird vernichtet für den Klimaschwachsinn, Gender- und Quotenquatsch, Scheinflüchtlinge und vieles mehr. Jetzt kommt der finale K.O. Schlag: Zerstörung der Wirtschaft um die 80+ Generation noch etwas länger am Leben zu erhalten.

    Nein, China wird uns nicht retten, wir gehen zusammen mit der EU unter. Dank der SNB ist der «Schweizer Franken» ein Währungskorb von Euro und US-Dollar geworden. Fällt einer der beiden, ich tippe auf den Euro, ist auch der Schweizer Franken Geschichte. Obwohl es jetzt wärmer wird draussen, Schweizer, zieht Euch warm an!

    • Wir gehen nicht unter, wenn wir nicht vorher alle unsere Assets verpulvern und uns langfristig verschulden. China alleine ist keine sehr gute Idee aber es gehört mit in den Korb. Das Stichwort heisst multilateral. Wenn wir unsere Guthaben dort investieren, wo es auch rasch wieder hinaufgeht, dann gehören die USA unbedingt mit dazu. Mit einer gewissen Verzögerung können wir dann auch Rosinen aus der EU herauspicken, aber nicht zu schnell und aus keinem Fall aus falsch verstandener Solidarität (Stichwort exSWISSair)

    • „Jetzt kommt der finale K.O. Schlag: Zerstörung der Wirtschaft um die 80+ Generation noch etwas länger am Leben zu erhalten.“

      Wie Nietzsche es vorausgesagt hatte:

      „Europa hat nur 1 Problem: Der Sieg der Alten, Schwachen und Kranken gegenüber den Jungen, Frischen, Hochbegabten. Deshalb auch der unablässige Niedergang.“

  47. Fazit: die Sonne soll im Osten aufgehen weil der Überwachungsstaat im Osten behauptet, dass er die Krise überwunden habe. Das erinnert eher an den Lösungsansatz: wir haben kein Mittel gegen Corona aber dafür exzellente PR-Leute angeheuert.
    Bei Steuerausfällen müssen Bund, Kantone und Gemeinden das tun, was jeder Haushalt in dieser Situation tun muss: den Gürtel enger schnallen. Diverse Jobs beim Staat haben sich als nicht systemrelevant erwiesen. Neben den diversen Gleichstellungs- und Diversity-Büros gibt’s noch etliche Jobs im Bildungswesen, die es vor ein paar Jahren noch nicht gab und mit Distance-Learning nicht ausgeübt werden können.

  48. in Deutschland wird in der Politik diskutiert, dass die Reichen und hohe Gehälter einen Beitrag zahlen müssen, da wird es kommen. In der Schweiz werden die Reichen gestreichelt, zahlen weniger wie wir normal-Verdiener, bestimme ihre Steuern ist dies Sozial, sicher nicht. Auch hier muss ein Umdenken stattfinden, wär sind die wirklichen Leistungsträger bei uns an der Front, die ÄRZTE Pfleger die an den Kassen bei Migro und und. die bekommen wenig leisten am meisten. Auch bei den Steuern muss ein Umdenken stattfinden, nicht dass reiche Ihre Steuern verhandeln der Staat legt diese fest, wie bei uns Normalbürgern. Packen wir es an.

  49. Die Analyse ist akkurat, wir werden vermehrt eine asymmetrische globale Wirtschaftsentwicklung beobachten können zwischen Staaten, die im Aufschwung sind auf Grund ihrer Konsumentenstrukturentwicklungsmöglichkeiten und Staaten, die nur noch verwaltet werden und mit steigender Staatsquote, Regulationen, Überschuldung und Einfallslosigkeit konfrontiert sind.

  50. Wieviel Zeit zahlt ihnen China dafür? China hat den Coronavirus noch lange nicht bekämpft. Wir sind jetzt schon von China abhängig.
    Den Coronavirus mit der saisonalen Grippe gleichzusetzen, ist einfach nur Wunschdenken. Oder wann haben sie jemals gehört, dass das Schweizer Gesundheitssystem am Anschlag sein könnte? Oder wann hat jemals ein Kanton darum gebeten, dass Touristen nicht kommen sollen?

  51. Gibt leider zu viele „Experten“ die andauernd über hiesige Regierungen und den „Überwachungsstaat“ stänkern, aber dann inkonsequent für China den Fanboy machen. Bei denen kriegt man jeweils das Gefühl diese seien insgeheime Fans von Diktaturen und werden insgeheim gerne dominiert.
    Diese Personen sollten ihren Hang jeweils im BDSM Keller ausleben und nicht die ganze demokratische Gesellschaft nach ihre Bottom Bedürfnissen umbauen zu versuchen.