Beamte parkieren wild, Gewerbler kriegen Busse

Corona ist, wenn Zürichs Funktionäre ganze Strassenzüge vollparkieren. Umgekehrt gibts Strafzettel für KMU.

Nächsten Montag öffnen die meisten Läden und Cafés. Das will vorbereitet sein: Zürichs Gewerbler, Ladenbesitzer, Gastro-Leute fahren mit Kleinlastern vor, laden aus, packen an.

Zurück beim Auto, finden sie einen Zettel unter dem Scheibenwischer. 120 Franken, Sie Falschparkierer.

Umgekehrt besetzen Beamte mit Sonder-Bewilligungen ganze Strassenzüge in der Innenstadt. Ihre Autos sind überall: Parkplätze, voll.

Bezahlen müssen sie nichts. Dafür hat ihnen die Polizeichefin der Schweizer Wirtschaftsmetropole einen Gratis-Parkschein ausgehändigt. Über 10’000 Funktionäre griffen zu.

Das sei nötig, hiess es. Wer sonst hält die City in Schwung in Zeiten wie diesen? Und im öV zur Arbeit zu fahren und sich dem Risiko einer Ansteckung auszusetzen – sicher nicht.

So weit das Auge reicht: Parkieren mit Extraschein (IP)

So zeigen Momentaufnahmen, aufgenommen vor einigen Tagen, was los ist in der Stadt.

Stadthausquai, vor dem beliebten Gartenrestaurant Bauschänzli: 8 Autos, 8 Mal mit Sonderbewilligung. Ohne: null.

Kappelergasse, Verbindungsstrasse vom Stadthausquai zur Bahnhofstrasse, in unmittelbarer Nähe zum Sitz der Stadtverwaltung: 8 parkierte Autos mit Sonderkarte, andere: keine.

Fraumünsterstrasse, welche vom Münsterplatz am Sitz der Nationalbank vorbeiführt: 23 Mal Spezial-Parkkarte, 2 Mal Normalo-Parkierer.

7 am Talacker, 7 mit Sonderkarte (IP)

Talacker, in Steinwurfdistanz zum Paradeplatz, wo man UBS-Banker bei ihren Rauchpausen findet: 7 Autos mit Sonder-Genehmigung, kein Auto ohne.

Zusammengezählt ergibt das 46 zu 2. Kantersieg der Funktionäre.

Bei der Polizei, welche die Sonderkarten herausgegeben hatte, wird auf die unterschiedlichen „Begünstigten“ verwiesen; zuvorderst jene aus der Pflege, aber auch Banker. Klassische Beamte wären in der Minderzahl.

Kommentare

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  1. Ich möchte mal sehen, könnten sich alle Handwerker absprechen und vereinbaren, Zürich boykottieren wir nun mal 2 oder noch besser 4 Wochen lang mit jeglichen Handwerkerleistungen. Und dies aber klar kommunizieren, auch warum. Das Parkregime würde dann ganz schnell ändern und Zürichs Regierung würde zu Kreuze kriechen, die Handwerker bitten, Zürich doch wieder mit Ihren vorzüglichen Leistungen zu bedienen. Es gibt momentan in der Schweiz nichts arroganteres als die Zürcher Stadtregierung, welcher ich empfehlen würde, sich doch wieder ins Mittelalter zu beamen und Stadtmauern zu bauen gegen diese „Heuschreckenplage“ namens Automobil. Wenn ich nur schon Mauch höre oder lese wird mir Speiübel.

  2. Die Kaste der Beamten wird immer grösser und dreister. In Bern kann man das noch besser beobachten. Das mit der Égalité ist nur noch in den Geschichtsbüchern zu lesen.

  3. Nun fehlen eigentlich nur noch die Blaulichter auf den Autodächern und die Martinshörner, so wie man dies bei den Wichtigtuer Karossen in Berlin und Moskau beobachten kann. So hätten die Sesselfurzer auf sämtlichen Strassen in Seldwyla ungehinderten Vortritt . . . würde doch noch zum Parkierprivileg passen, oder?

  4. uuuuuuuuu…. Hässig ist eifersüchtig auf die Beamten…..
    und überhaut: BLEIBEN SIE ZU HAUSE! DAS GILT INSBESONDERE AUCH FÜR HÄSSIG, denn dann muss er sich nicht über den selbsternannten Beamtenwahn aufregen und wir nicht solche Artikel lesen…..

  5. Nicht zu vergessen ist die Polizei selber: die sperren z.B. an der Urania oder an der Grüngasse für sich selber gleich grossräumig Parkraum ab damit man ja ein Parkplatz hat und nicht zu weit laufen muss. Die Anwohner und deren Besucher haben das Nachsehen.
    Parkplätze ist wie Wasser predigen und Wein trinken. Der Steuerzahler soll gefälligst das Velo brauchen oder zu Fuss gehen, das Auto wird einem vergällt, selber nimmt man das Auto und belegt die raren Parkplätze grosszügig.
    Detail 1: der Schwarm an „Kontrolllier*enden ruhender Verkehr“ zieht natürlich auch zu Corona Zeiten aus und jagt die verbliebenden, nicht mit städtischem Freiticket ausgestatteten, Parkierenden Wenn andere schwerkranke pflegen, älteren Nachbar (auch mit Auto) beim Einkaufen helfen und wir alle schauen wie wie durch die Krise kommmen, ist für diese Gattung auch in dieser ausserordentlichen Situation nur die Schikane der Autofahrenden wesentlich.
    Detail 2: Auch zu normalen Zeiten sieht man die Polizei öfters beim Einkaufen in der Migros, beim Käfeln (z.B. Kafi St. Jakob). Einen regulären Parkplatz zu suchen und zu bezahlen wie es jeder Handwerker muss (Wahl zwischen Busse oder halt keine Pause) gilt hier nicht: es wird irgendwo wild parkiert, sollte mal ein regulärer Parkplatz genommen werden natürlich nicht bezahlt (kein Münz suchen, keine Spesenabrechnung schreiben etc.). Und da hoffentlich dieses Posten und Käfelen nicht als Arbeitszeit gilt ist die Polizei dann wohl auch nicht im Einsatz.
    Wie schon George Orwell schrieb: alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher. Um welche Tiere es handelt sei hier nicht offengelegt – aus Respekt vor diesem Tier und da es bei den hier erwähnten potentiell als Beleidigung aufgefasst werden könnte.

  6. Liebes ip (Herr Hässig), Liebe Kommentarschreiber. Dank ip, welches alle meine Kommentare veröffentlichte – auch jene unter Alkoholeinfluss verfasste – glaube ich weiterhin an die in der CH geltende Meinungsfreiheit. Merci ip. Auch wenn ich meistens die hin- und herwogendenden Kommentare der Leserschaft insgesamt inspirierender empfand als die teilweise tendenziösen Artikel der sog. ip-Koryphäen. Die übrigens nie und nimmer von ihren festgefahrenen Meinungen auch nur ein Jota abkommen. Sturheit ist der Gesellschaft Tod. Abschließend meine Erfahrung der letzten beiden Sonntage in Zürich City: viele Parkplätze waren geschlossen, weil die Stadt sich momentan nicht um Auswärtige reisst. Ohne allzu langes Suchen fand ich an beiden Sonntagen Gratisparkplätze 100m Luftlinie vom Bellevue entfernt. Insofern ist auch die Headline dieses Artikels von L.H. lediglich ein reisserischer clickbaite. Miserabel recherchiert. Auf Wiedersehen – im Aufschwung nach Corona,

    • Ciao Pistolpete: Auch diesen Kommentar unter Alkoholeinfluss geschrieben? – Wir debattieren hier nicht über Sonntag, sondern über Montag – Freitag: Wenn heute schon Lebensmittelläden, med. Praxen, Optiker, Coiffeure usw. geöffnet haben

  7. Gebe Oohnen durch & durch recht, Herr Hässig..
    Wie immer eine rotgrüne Sauerei..
    Nur mir schon lange „Wurscht“, ich rege mich schon lange nicht mehr auf, auch oder vorallem als Handwerker, von meiner Seite her….kann dieses Gesoxe schon lange Ihre Elektro-Installationen selber machen, ich gehe an exponierten Stellen schon lange nicht mehr..
    Dafür komm ich dann den ganzen Mist später mal kontrollieren, den die da so alles produzieren & produziert haben (wie in Italien der 50er) 🤣😂🤣 Auch gut, langen Sie halt dann umso mehr in die Tasche, die Deppen..

  8. eine ganz grosse Sxhweinerei! Die Stadtpolizei sollte sich schämen. Ich bin selbst KMU im Seefeld. Alle blauen Parkfelder besetzt, da niemand der dort wohnt das Auto umparkiert. Die Politessen kann man nur als asozial bezeichnen, die trotz grösster Krise der letzten Jahrzehnte fleissig Strafzettel verteilen. Und es wundert nicht, dass sich die Damen und Herren Beamte weich betten. Wer von der Stadtregierung hat eigentlich auf einen Teil von seinem Gehalt als solidarischen Beitrag verzichtet?

  9. Niemand kam zu Anfang auf die Idee Daten aller Personen zu erfassen, in welchem Hot Spot die Aufenthalte der Leute waren. Unter Bussenandrohung wäre diese Deklaration sehr erhellender gewesen.Eben 640 Mitarbeiter hat das BAG….

  10. Je linker und grüner die Stadt, desto mehr Parkplätze für Autos werden abgebaut. So ist es nicht erstaunlich, dass Zürich ein Parkplatzproblem hat. Frage mich nur, warum die Beamten nicht mit dem Drahtesel in die Innenstadt kommen, denn dann wäre das Thema Sonder-Bewilligung gar nicht aufgekommen.

  11. Wen wundert’s ? Die Grünen und insbesondere die grüne Stadträtin K. Rykart als Polizeivorsteherin demonstriert ihr Werkplatzverständnis. Vermutlich sind für sie Handwerker geduldete Erscheinungen, die froh sein können, in Zürich leben und wirken zu dürfen. Wenn einer davon mit dem Pferdefuhrwerk vorfahren würde, dann liesse Frau Rykart vielleicht mit sich reden, es gäbe auch eine Ausnahmebewilligung. Dummerweise haben alle ihre Pferde verkauft und die ehemaligen Stallungen sind Genossenschaftswohnungen gewichen. Tja, dumm gelaufen, liebe Handwerker. Schlagt doch eure Bussen einfach auf die Rechnungen, besonders auf die für die Stadt Zürich.

  12. 😍Beauftragte für Genderfragen (BfG) Liebe BfG, wer sagt denn, dass wir uns Bürgerinnen und Bürger nicht auch um gesellschaftliche Belange kümmern? Den Beamten ihr Löhne bezahlen? Uns Tag für Tag ansehen müssen, wie mehrheitlich Polizisten mit ihren Fahrzeugen im Parkverbot halten? Da, wo wir Tags zuvor eine Busse erhielten? Nein, auch Polizisten müssen sich an das OBV halten. Und wenn es mal einer wagt, sie darauf aufmerksam zu machen, gibt es gleich eine rüde Antwort. Vorbild? Vergiss es 😢

  13. Dieser Unsinn (resp. Rechtsbeugung) muss spätestens am Sonntag, 10.5., sein Ende finden.

    Dieser ganze tote/ruhende Verkehr bringt ja bei der Teilöffnung von Wirtschaft/Gastronomie usw. ausser viel Aerger bei den potentiellen Kunden überhaupt nichts. U.a. sind dann die STAPO-Parkbussenverteiler nicht mehr länger arbeitslos…. LOL!! Und nicht jeder möchte ins teure URANIA-Parkhaus wo gebrauchte Masken am Boden liegen und man die Oberflächen des Bezahlautomaten berühren muss! – Habe gestern bei der ex-Fraumünsterpost (jetzt LIDL) mit einem MA des Gartenbauamtes genau diese Problematik diskutiert. Er hat bestätigt, dass es sich v.a. um MA des Stadthauses (immerhin kann man weiterhin heiraten!) und Polizisten handelt. Banker, MA von Apotheken usw. sind es eher nicht! Und die Spitäler befinden sich bekanntlich an der Peripherie. – Richtig ist hingegen, dass sich viele Handwerker in der Innenstadt aufhalten, da geschlossene Betriebe die Pause für Renovationsarbeiten ausnützen.

    Gestern schon habe ich wegen des Parkchaos viele verzweifelte Leute angetroffen, welche einen medizinischen oder Coiffeur-Termin in der Innenstadt hatten.

    P.S. Wollte bereits eine Mail an Corinne Mauch und Mario Cortesi senden. Jetzt verzichte ich darauf und danke Lukas Hässig dafür, dass er das thematisiert hat.

  14. Erstaunlich, dass gerade die Staatsangestellten ihren doch immer so hochgelobten und massiv übergeförderten ÖV selbst nicht nutzen ?

  15. Was waren denn das für Parkbewilligungen? S1-Bewilligungen? Die haben die Mitarbeiter/innen der Banken, Migros, Coop u.a.m. auch erhalten. Super Bericht….

  16. Das die Grünen Parkplätze abbauen ist doch voll ok, sie haben nur vergessen ohne Parkplätze können Sie ja auch nicht mehr parkieren! Als brauchen unsere Beamten Sonderstatus, denn viele müssen Tag täglich Probleme lösen wo wir gar nicht wissen dass es Probleme sind. Und Frau Rykart hat ganz eine empfindliche Nase wo gegen Autoabgasen allergisch ist. Auch Gender fragen, Strassenkapazität Rückbauen das hat nun mal Priorität. Wir wollen Zürich ja verdichten und CO2 frei bekommen, nein das ist kein Widerspruch, dafür haben wir Hundertschaften an Beamten wo das schön reden.
    Sei eine sache noch so blöd, ist es einfach das mangelnde Verständnis der Bürger, daher brauchen wir mehr Bildungsausgaben, nicht etwa das die Kinder gescheiter werden, dafür mehr verwaltet.
    Hätten wir tausend Beamte mehr in Bern gehabt, hätten wir in der Corona Zeit ein Maskenbestellformular Schubladen fertig gehabt, und bei zwei tausend mehr Beamten hätte sich einer um die Bestellung gekümmert, aber der Bürger versteht nicht wie Bürokratie funktioniert. Heute im Tagblatt eine viertel Seite wo der Blaulichtorganisation erlaubt Bus und Tramspuren zu nutzen ohne Blaulicht, hoffe nur das die Fahrer die Strassen auswendig kennen, oder ist das ein verspäteter 1 April scherz?

  17. Das ist jetzt aber nicht wahr, dass so etwas hier drin thematisiert wird? Das kommt mir vor wie eine Schülerzeitung…schade. Ich frage mich, ob der Schreiber wohl mal die eine oder andere Parkbusse aufs Auge gedrückt bekommt und hier Psychohygiene betreibt, um seinen Frust loszuwerden.

    • Hässig ist warscheinlich hässig, weil er keine Parkkarte bekommen hat. Generell sinkt IP leider immer tiefer, wünschte mir auch, dass wieder seriöser recherchiert wird.

  18. Alle systemrelevanten Personen die in der Stadt Zürich arbeiten konnten diese Parkscheine bei der Polizei kostenlos beziehen, wie zB. Personal des Gesundheitswesen, Lebensmittelläden, Post, Kantonsmitarbeitende, etc..Einfach ein schlecht recherchierter Artikel. Gibt es ja öfters hier auf IP. Schade.

    • Parkbussen verteilen systemrelevant? Gelangweilt in VW Bussen rumfahren,wobei der Beifahrer meistens mit dem Smartphone beschäftigt ist, systemrelevant? Interessant egal ob Wolff oder Rykart, sie führen nicht sie werden geführt vom rechts überholenden Polizeikommandanten!

  19. Herr Hässig
    10’000 wurden an die Spitäler, Apotheken, Coop, Migros und LEIDER auch an die Swisslife, Swiss RE, CS, UBS, ZKB verteilt. Nur 150 Polizistinnen parkieren um die Amtshäuser. Wo ist Ihr Problem? Diese Leute machen einen Supe Job! Hat nichts mit Linksgrün zu Tun. Störend sind die Finanz- und Versicherungsdienstleister, welche sich 1’000de Karten unter den Nagel gerissen haben. Diese werden nicht erwähnt, eventuell weil diese sie sponsoren!?
    Sie würden lieber recherchieren und schreiben, das die Stastsbank Ihren Mietrinnen nicht entgegen kommt.

    • Superjob? Cortesi nennt das verhältnismässig und adäquat. Egal ob der Einsatz in die Hose geht und Chaoten Sachbeschädigungen hinterlassen. Nur wenn die Banken rufen gibt die Polizei Gas und verhaftet mit einem Grossaufgebot harmlose und friedliche Klimademonstranten. Das ist eben die Stadtpolizei Zürich, die Gewerbetreibenden werden geprügelt und die Banken werden hofiert!

    • Bitte zieh deine rosarote Brille umgehend aus. Ein zusammengebrochenes Finanzsystem wäre natürlich im Umfeld der Pandemie extrem hilfreich, oder was? Die Parkkarten passen ins rot-grüne Stadtbild; möglichst alle in die (normalerweise) überfüllten ÖV’s verbannen, dann hat wenigstens die Verwaltung (gleichgeschalteterweise?) freie Fahrt! Und ich weiss wovon die Rede ist, ich WAR 35 Jahre in der Stadt wohnhaft.

  20. Ich verstehe die Botschaft, aber die Sonderbewilligungen sind nur noch vier Tage, also bis zum 10. Mai 2020, gültig (eine weitere Verlängerung ist unwahrscheinlich). Das Problem wird somit bald aus der Welt geschaffen und der Normalzustand wieder hergestellt.
    Stossend ist eher, dass die Sonderbewilligungen sehr grosszügig und nicht bloss an die eigentlichen Grundversorger, also diejenigen, die wirklich bevölkerungsrelevante Leistungen erbrachten und erbringen, ausgehändigt wurden.

  21. Kolchosewirtschaft versus Unternehmertum. Die Funktionäre liessen es sich immer schon zu Lasten der Arbeiter gut gehen. Das ist vielleicht ein wenig in Vergessenheit gegangen ob des ganzen Wohlstandes. Nun da wir dank Corona nahe am totalitären System schrammen kommen diese Auswüchse wieder zum Vorschein. Ein kleines Beispiel diese Parkplatzgeschichte. Weitere werden folgen. Die Beamten haben die Macht zurück.

  22. Beruhigend, es gibt immerhin 46 „Städtische“, welche nicht ans Velo glauben. Wir dachten schon, in rot- grünen Städten seien private PW des Teufels.

  23. Dabei wollen uns links-grüne Bubis und grünliberale Trendforscherinnen seit Jahren weismachen, dass moderne Stadtbewohner kein Auto mehr besitzen, sondern per öV, E-Velo und allenfalls Carsharing unterwegs sind.

    • Von den vergeben PP KArten sind 99% Auswärtige. Die, welche immer eine Meinung haben müssen. Merksch öppis Blättlibrun?

  24. Oh je. Nix Wichtigeres gefunden? Dass es in der Schweiz Tausende gibt, die auf Essenspakete angewiesen sind und wie man – gerade aus Ihrer Postillen-Leserschaft – Hilfe organisieren kann! Unerträglich.

    • 36 000 Beamte in Bern. 9000 Akademiker davon. Folge Bankerlöhne nicht mehr besser. 120 000 Fr. durchschnittlich aktuell in Bern….je mehr Akademiker kommen.

  25. Situation Bern: die Stadtregierung ist ja noch etwas links-grüner als in Zürich… Ja, ich arbeite auf einer Bank – schon mal stark verdächtig. Ja, ich bin seit Wochen Tag für Tag im Geschäft, arbeite tendenziell mehr, da reduzierte Belegschaft und war auch intensiv mit COVID-Krediten beschäftigt; aber eben, das alles zählt ja nicht zur Grundversorgung. Auf meine Frage im Parkhaus nach einem Sonderabo für diese Zeit kam die Gegenfrage: bei welcher Verwaltung, Stadt, Kanton oder Bund, sind Sie angestellt; no further comment. Und ja, auch in Bern verteilt der Freund und Helfer eifrig Bussen an Gewerbler.

  26. In der UDSSR war es auch so, ausser dass man dort praktisch nie Parkplatzprobleme hatte, dafür aber übervolle Strassenbahnen. An der Gefährdung in den öffentlichen Verkehrsmitteln kann es ja kaum liegen, bei der mageren Auslastung in diesen Tagen. Es sieht so aus, als gingen wir in verschärftem Tempo feudalen Zeiten entgegen mit einer allmächtigen Obrigkeit und einer Beamtenschaft die diese beschützt und deren Willen durchsetzt. Wehret den Anfängen. Interessant ist auch der Vergleich der beiden Ausdrücke „Staatsdiener“ und „Public Servant“, wo der eine offenbar dem Staat, der andere aber der Öffentlichkeit dient.

  27. Einfach schlecht recherchiert: es bekamen verschiedene Sektoren aus der Privatwirtschaft genauso solche Parkscheine! Man konnte diese bei der Stadt Zürich unkompliziert beantragen.

    • Korrekt, 150 Beamte im Vergleich zu knapp 10’000 andere. Banken und Versicherungen haben sich 3’000 solche Parkkarten gesichert. Daaaas ist störend.

    • Es gab und gibt keinen Grund für die Parkscheine, Parkhäuser leer, ÖV funktionierte mehrheitlich und laufen ist auch in Corona Zeiten gesund. Aber die grüne Rykart mutiert zur russischen Rykart, alle Macht und Privilegien den Beamten dafür wird das Fussvolk drangsaliert!

  28. Polizeichefin Karin Rykart, grüne Politologin, Stiftungsrätin, Vorstandsmitglied etc. Berufspolitikerin – Arbeit kennt sie nur vom Hörensagen. Überforderung auf allen Ebenen. Die eh schon stark geplagten Gewerbler, Ladenbesitzer, Wirte werden weiter geplagt.
    Was kümmert sie ihr Geschwätz im Internet?

    „Denn damit das Klima in der Stadt Zürich auch in Zukunft von Toleranz, Rücksicht und nachbarschaftlicher Solidarität geprägt ist….“

  29. So eine Frechheit und ein Verrat an den Normalen… Das muss ein Ende haben und die Privilegien der Staatsangestellten rasant gekürzt werden. Nach Corona noch mehr denn je zuvor, sonst entwickeln wir uns in eine Zweiklassengesellschaft.

    • Hahahaha Du redest selber von „Normalen“ und fürchtest dann eine Zweiklassen Gesellschaft? Schizophren?

  30. Voll lächerlich und peinliches Armutszeugnis für die Zürcher Polizei, dass in dieser für uns alle schwierigen Ausnahmesituation die Polizei noch „120-Franken Parkbussen“ verhängt. Faktisch gehört die Polizei entmachtet, zumindest aber sollte der unverhältnismäßige Bussenwahn abgeschafft werden. Die Polizei soll ich um Raub, Mord, Langstrassen dealer, Grossbetrüger etc kümmern. Oder „120 Franken- Bussen“ verteilen für Umweltverschmutzer, zB Leute die jetzt ihre verdammten Plastikmasken und Plastikhandschuhe wegwerfen (grösste Umweltverschmutzung aller Zeiten findet da statt mit den Milliarden Plastikmasken). Haben diese Leute von der Polizei denn nichts vernünftiges gelernt in der Schule, dass sie es jetzt immer noch nötig haben während Corona „120 Franken-Parkbussen“ an arme unschuldige fleissige Bürger zu verteilen, die ihre Läden und ihr Leben retten wollen?

  31. Herr Hässig, hören sie mit dem BeamtInnen Bashing auf! Ein ganzes Heer von BeamtInnen kümmert sich Tag und Nacht um die lebenswichtigen Fragen der Stadt: «wie kann der Verkehr beruhigt werden?», «wie erhöhen wir die Frauenquote?», «wie machen wir Zürich grüner?», «wie erhöhen wir die Umverteilung?», «wie überwinden wir den Kapitalismus?» und noch vieles mehr!

    Mehr Dankbarkeit und Demut wäre angebracht, und, eine generelle Lohnerhöhung für alle StaatsangestelltInnen, welche in der Krise ihre Frau gestanden haben, während die Kleinkrämer der privaten Industrie auf der faulen Haut lagen oder frech sich nicht an unsere Auflagen gehalten haben!

    • Kann man ich nur Unterstützen Min 100% Lohnerhöhung sollte dieses Jahr drin liegen

    • Vielleicht sind Polizistinnen weniger fit oder ganz einfach systemrelevanter als ihre männlichen Kollegen, die anscheinend nicht um die Amtshäuser parkieren…. .

    • Diese Beamten in der Stadt Zürich machen einem nur das Leben schwer. Abbau, radikal, das ist die Zukunft!

    • Ihre Lohnerhöhung für die Beamten sei durch eine Solidaritätsabgabe zu ersetzen. Vor allem wenn man wie zum Beispiel Lohnerhöhungen in Bern bei den Beamten handhabt. Auf sehr angenehme Weise…

  32. Die Stunde der Bürokraten. Karin Rykart, grüne Politologin, Berufspolitikerin par excellence führt sich auf wie der kleine, dicke Nordkoreaner.
    Macht über Gebühr ausnutzen, nach dem Motto, „bei tiefstehender Sonne werfen auch Zwerge lange Schatten.“

  33. Was wäre, wenn Wirte sich nicht an die vom Staat diktaktorischen Massnahmen halten und nur eine ‚Mini‘-Gästeliste (ein Teil der Gäste aufschreibt) führen?

    Weshalb soll jemand solche Restaurants besuchen, welche diktatorische Weisungen abseits von aller Verhältnismässigkeit zum gesamten Wirtschaftsschaden nachkommen?

    Ich besuche am 06. Mai ein Restaurant und werde irgendwo angesteckt und spüre die Krankheitssymptome am 13. Mai. Bis am 13. Mai habe ich andere angesteckt. Und abgesteckt habe ich mich nicht im Restaurant, sondern im Bus. Was nützen dann diese Daten um Restaurant? Man müsste auch ein Bus- und Zugregister führen. Wieso macht man das nicht?

    Bundesrat: was habt ihr noch für weitere nicht durchdachte Ideen? Wo sind übrigens die 70 % Infiszierten?

    Personen ohne bekannte Vorerkrankungen bis 59 Jahre alt sind kaum gefährdet vor diesem Virus. Das sind geschätzte 70 % der Bevölkerung. Lasst diese endlich arbeiten.

    • Gar nicht gewusst, dass man das Virus auch abstecken kann; das ist doch eine wirklich gute Nachricht 🙂

    • die eth arbeitet ja schon am tracking äh.. tracing app. irgendwann wird sich ihre frage erledigen, dann dürfen sie nämlich nur noch mit aktivierter tracking ah.. tracing app einkaufen, zug fahren, im restaurant essen, etc. aber nein, ihre privatsphäre wird geschützt sein, die app ist freiwillig 😉 nette neue zeiten.

  34. Ja, die DDR hat nun Einzug gehalten in der Schweiz, rückwirkende Entscheide, welche die Rechtssicherheit töten, Beamtenwillkür, Bürger werden evtl. Jahrzehnte finanziell darben wegen heutigen kurzfristigen und strategisch unüberlegten Entscheiden.
    Auch bei der Staatshilfe gilt: Wer will nochmal, wer hat noch nicht. 40 Mio. für Tourismus (Argument: Um den Schweizern ihr Land näher zu bringen). WTF?

    • Da kann ich nur zu stimmen,die Damen und Herren denen wir Stipendien ermöglicht haben, machen uns mit Ihrem ungeschulten Verstand heute das leben schwer! Herrschaften überlegt mal woher Ihr kommt und wer ihr seid!?