Ruvercap-Fiasko erreicht Bündner Kantonalbank

Private-Debt-Vehikel mit Ausständen in dreistelliger Millionenhöhe erhielt Kundengelder der KB. Ein Bankrat hat Links zum Fall.

Thomas Huber hatte eine steile Karriere bei der PWC, einer grossen Beratungs- und Revisionsfirma. Dann machte sich Huber selbstständig, wurde Profi-Verwaltungsrat und beriet Firmen.

Ein zentrales Mandat von Huber ist die Graubündner Kantonalbank. Dort sitzt der 56jährige seit 5 Jahren im Bankrat, das ist das oberste Gremium der Staatsbank. Er leitet den GKB-Risikoausschuss.

Hubers anderes wichtiges VR-Mandat ist bei einem Unternehmen namens Batagon. Dieses erhielt grosse Kredite von Ruvercap.

Bei Ruvercap handelt es sich um eine Zürcher Finanzfirma, die mit sogenannten Private Debt-Fonds, die KMUs Kredite gaben, in Turbulenzen geraten ist.

Jetzt gerät die GKB in den Strudel um die Ruvercap. Und damit auch Bankrat Thomas Huber, der mit seinen beiden Hüten – Bankrat bei der Bündner KB, Präsident bei einer mit Ruvercap verbundenen Firma – eine wichtige Rolle im Drama spielt.

Bankrat mit zwei Hüten (GKB)

Die Ruvercap-Fonds waren von ihren zwei Gründern in Irland aufgesetzt worden. Im Sommer 2019 gingen sie zu: nicht mehr genug Flüssiges für Investoren, die abspringen wollten.

Unter den Investoren fanden sich viele Schweizer Pensionskassen wie jene der Stadt Zug, einige Banken wie die Freiburger KB und Rothschild, auch externe Vermögensverwalter wie Aquila.

Im Februar 2020 erhielten die Fonds neue Manager, die Ruvercap-Gründer waren draussen. Über ihren Anwalt liessen sie nach der ersten Story verlauten, sie hätten stets sauber gewirtschaftet.

Thomas Huber sagt das Gleiche. Er habe nie etwas gewusst von den Ruvercap-Investments, welche die Graubündner KB für ihre Kunden getätigt hätten.

Die GKB leistet Sukkurs. „Der Anlageausschuss der GKB entscheidet über alle Anlagen, so auch im vorliegenden Fall“, sagt ein Sprecher der Staatsbank mit Sitz in Chur. „Der Bankrat ist in keiner Art und Weise in Anlagediskussionen oder -entscheidungen involviert.“

„Oberstes Ziel der GKB ist möglichst viel Werthaltigkeit aus dem Investment sicherzustellen“, meint der GKB-Mann weiter. Daran würde „mit dem neuen Investment Manager intensiv gearbeitet“.

Wie viel Geld von Kunden der Bündner KB in den drei Ruvercap-Fonds in Franken, Dollar und Euro stecken und nun gefährdet sein könnten, ist nicht bekannt.

Laut einem Dokument rund um die Sanierung der Vehikel kommt man zusammengezählt auf über 150 Millionen Franken, die per Ende 2019 in den drei Fonds investiert waren.

Allerdings kann es da schon zu Verlusten gekommen sein. Ein Insider spricht jedenfalls von 500 Millionen potentiellen Verlusten.

Bankrat Huber gerät unter Druck, weil er eine wichtige Doppelrolle spielt:

Ganz oben in der Kantonalbank, die nun ihren Kunden gegenüber ein Problem hat, gleichzeitig Präsident der Batagon, die mit Ruvercap geschäftete.

Batagon finanziert ihrerseits kleine und mittelgrosse Firmen. Factoring and Lending, nennen das die Spezialisten.

Für diesen Zweck hatte Batagon von einer Luxemburg-Tochter der Ruvercap einen Kredit über rund 70 Millionen Franken erhalten.

Einen Teil davon investierte Batagon in den Kauf einer serbischen Batteriefabrik. Das sei ein gutes Geschäft gewesen, sagt Thomas Huber in einem Telefongespräch.

Trotzdem habe sich Batagon von Ruvercap lösen wollen. Die Zinsen, die man Ruvercap für den Kredit gezahlt habe, seien stolz gewesen.

2018 habe man einen Dritten gefunden, der den Ruvercap-Kredit abgelöst hätte – mit dem Einverständnis der Ruvercap-Gründer.

Seither, so Huber, habe die Batagon kein Verhältnis mehr zu Ruvercap und deren Chefs.

Der Anwalt der Ruvercap-Gründer, ein bekannter Zürcher Wirtschafts-Strafrechtler, reagierte gestern nicht auf eingereichte Fragen.

Bei Batagon taucht ein Dalibor Matic auf. Der Osteuropäer stieg in der Schweiz vom Occasion-Autohändler zum Finanz-Unternehmer auf.

Dann geriet er auf Abwege. Ein Gericht im Zürcher Säuliamt verurteilte ihn wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung. Matic musste die Schweiz verlassen.

Für Batagon ist er nun aus Belgrad heraus tätig. Er kümmere sich um die dortigen Aktivitäten, sagt GKB-Bankrat Huber. Das tue er erfolgreich. Jeder habe eine zweite Chance verdient.

Kommentare

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  1. Spielt keine Rolle, ist ja eine staatliche geschützte Werkstätte wie Bund, Gemeinde, Kanton, Post, SBB oder das Anus-Medienhaus SRG „abzockeridée suisse“ etc. wo Rot-Grün ihre bildungsferne Abzockerwähler*schaft unterbringt. Wenn’s schief geht, steht der Steuerzahler mit der Giesskanne bereit.

    (*F.tzensternchen gilt auch für F.tzinnen)

  2. Ich durfte vier Jahre lang in Zug mit TH zusammenarbeiten. Ein äusserst professioneller und kompetenter Typ, welcher bei seiner Arbeit als VR stets die höchsten moralischen und ethischen Standards einhielt. Das Potenzial betreffend Interessenkonflikte war damals schon nicht zu unterschätzen, nachhaltig und stets korrekt hat man sich in allen mir bekannten Entscheidungen verhalten. Ich habe mit TH seit einem Jahr keinen Kontakt mehr und wir sind uns gegenseitig auch nichts mehr schuldig, deshalb kann ich das hier erwähnen: Fachlich und menschlich (!) ein super Typ, ich kann ihn nur empfehlen; solche Storys wie hier geschrieben finde ich befremdend und abwegig.
    Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft Thomas, Lügen haben kurze Beine!

    • Ihr serviles Gefälligkeits-Empfehlungsschreiben müssen Sie nicht an IP adressieren, sondern an jene Naiven, die solches dulden.
      Vor allem wenn Sie mit der Person seit einem Jahr keinen Kontakt mehr hatten!

    • Das Geschreibsel erinnert an die Aussagen der Nachbarn, wenn wieder mal jemand festgenommen wurde: War immer sehr freundlich, lieb zu Tieren.

    • hallo Akte XY ungelöst, jetzt hatte ich kurz einen Lachanfall :-)) sehr lustig die Vorstellung wie ahnungslose Nachbarn jemanden so dermassen falsch einschätzen. Oft kommt dann auch der Spruch „das hätte ich dem nie zugetraut“. Muss man ihm im vorliegenden Fall auch nicht, denn nicht er hat etwas verbrochen, sondern sein Geschäftspartner. Der wohl etwas naiv agierende Thomas Huber hat Worten und Versprechungen mehr Glauben geschenkt als seinem eigenen Instinkt.

  3. pwc, mckinsey, blackrock u.a. sind die wahren schmiede der kreatur,
    der rest ist dummes europa personal des angloimperiums hr.hä.

  4. ach wie langweilig….

    eine bank die scheisse baute, gibts etwa gute banken auch noch)))))

    die genaue funktion hildebrands bei bläckrock wär doch auch einmal
    ein thema wert….oder einfach zu komplex, oder gar zu heiss herr hässig??

    auch ip wird ihre draufsichten den neuen vertiefungen anpassen müssen, sonst machen sie sich als kritisches wechslermedium doch nur noch lächerlich, the future is now….verehrte ip redaktion

  5. Anlässlich einer Tagung des Pensionskassenberaters PPC Metrics im Jahr 2018 haben die Pensionskassen Publica und BVK ihre getätigen Anlagen in „private debt“ sowie der geplante Ausbau in dieser Anlageklasse dem Publikum detailliert vorgestellt. Es wird spannend sein, ob sich diese Investitionen gelohnt haben. Da beide Vorsorgeeinrichtungen der öffentlichen Hand sind und bei einer Sanierung der Steuerzahler den Deckungsgrad wieder herstellen muss, so ist diese Angelegenheit von öffentlichem Interesse.

    • Nochmals aus eigener Erfahrung:

      Private Debt Konstrukte sind meist komplex aufgesetzt und daher beratungsintensiv. So kommen die Berater ins Spiel, denn für einen durchschnittlichen Anleger sind diese Produkte oft nicht transparent genug.
      Berater holen dann gerne einige der grösseren Player und PK’s ins Boot. So entsteht dann ein kleiner Investorenclub, der sich gegenseitig „unterstützt“, auch mental.

      Heisst wenn’s schief geht:
      Der Berater hat es auch nicht gesehen und die grosse PK XY hat auch mitgemacht. Diese Begründung genügt dann oft den ebenfalls unkundigen Stiftungsräten, um das ganze als Betriebsunfall abzutun, frei nach dem Motto: Mit Verlusten ist halt zu rechnen und das halten wir aus.

      So endet dieses System dann jeweils in der kollektiven Unverantwortung. Berater und die Ringelreih-Gilde der Mitmacher-PK’s klopfen sich dann einmal mehr gegenseitig auf die Schultern. „Da sind wir wieder einmal mit einem blauen Auge davongekommen“, heisst es dann beim anschliessenden Mittagessen mit finaler einvernehmlicher Manöverkritik. Der nächste Reinfall ist dann vorprogrammiert.

      Nochmals, die grössten Verlusttreiber für Private wie auch PK’s waren und sind komplexe Konstruktionen wie:
      – Private Debt Konstrukte (inkl. „absolute“ return)
      – Hedge Funds
      – Strukturierte Produkte
      Unter den vielen Produkten gibt es sehr wenige, die das halten, was sie im Prospekt vorgeben. Und noch geringer sind diejenigen Anleger, die verstehen und hinterfragen wie solche Podukte aufgesetzt sind, funktionieren und welches die sensitiven Parameter sind.

      Leider hat sich noch nie ein Berater mit der systematischen Analyse von produktbezogenen Kapitalverlusten bei PK’s befasst unter Einbezug der Entscheidungs- und Risikoüberwachungsstrukturen in der betreffenden Organisation. Man überlässt es dann den Gerichten, die schlicht überfordert sind.

      Eine entsprechende Untersuchung würde Erstaunliches zutage bringen wie leichtfertig z.T. mit fremdem Geld umgegangen wird.

      Nach dieser Kritik schulde ich Ihnen natürlich meine Antwort, was ich in meiner Organisation denn anders mache:

      Ich blieb und bleibe bei den artreinen Produkten oder Anlageformen wie kotierte Aktien und entsprechende transpartente kotierte Derivate, die allesamt an einer offiziellen anerkannten Börse gehandelt sind; sodann plädiere ich für einen höheren Anteil an Aktien als der Durchschnitt, dafür weniger Bonds und mehr Liquidität. Wenn jemand dann noch ans Gold als Stabilisator glaubt, dann soll er meinetwegen 5% – max.10% halten, jedoch nicht mehr.

      Nur weil man heute keinen Zins mehr auf den Festverzinslichen erhält, muss man doch nicht in Produkte flüchten, die noch volatiler und verlustbringender als Aktien sind.

      Wenn schon Geld verlieren, dann über artreine Produkte wie Aktien und Staatsbonds und nicht über den Kapitalverlust von undurchsichtigen, sog. „trendigen“ Private Debt Konstrukten. Aktien beinhalten immerhin Erholungspotential, wohingegen Private Debt Konstrukte wegen Insolvenz oft total abgeschrieben werden müssen.

      Und last but not least: ich lasse die Finger von OTC-Produkten.

    • Echt zum gröhlen dieses Kurzinterview….
      .
      Selber schuld wer so jemandem sein Geld anvertraut!!!

  6. Anlageausschuss entscheidet, Bankrat nicht involviert. Das nenne ich kollektive Verantwortungslosigkeit, wenn auch, wie in der Schweiz salonfähig, ja sogar gefördert, ein Gericht bzw. der Gesetzgeber darin nichts Illegales zu sehen pflegt.
    Offenbar waren da gute Produkteverkäufer am Werk, die den Kunden die beim Ueber-den-Tisch-ziehen entstandene Reibungshitze als Nestwärme verkaufen konnten. Vertrauen ist schnell verspielt und nicht zu kaufen.

  7. Der Churer Filz funktioniert wie immer, trotz Corona, bestens. Graubündner KB-Dubiose Kantonsbeamte-Passugger Quellen-Konditorei Merz-Calanda Bräu-Südostschweiz Medien-Domenig Immobilien. Eine Hand wäscht die Andere und der Südostschweiz Mediengruppe entgeht wieder einmal ein Primeur.

    • Sie haben ein Serviceprovider Büdeli und die kleinen Regiobänklis vergessen. Gehören auch zum Churer Filz sowie einige Lokalfürsten Anwälte. Gleiches gilt auch für die Firma D um eines umstrittenen „Unternehmers“. Und wegen der SO Media, die haben gar kein Interesse an gutem Journalismus mit Primeuren. Man will es ja nicht mit den Filzstars verscherzen. Ja nicht kritisch sein zu befreundeten Firmen und der Churer Cervelat Prominez.

  8. Natuerlich, ein Ex- Ost-Occasions-Auto-Haendler geschaeftet erfolgreich im Osten als vorbestrafter Finanzexperte, das muss ja rentieren. Der Huber sollte mal etwas hirnen, bevor er solchen Stuss absondert. Gute Nacht BKB !

  9. Immer wieder dasselbe Spiel mit diesen Interessenkollisionen. Kann man das nicht trennen, so lässt man es am besten. Der Ruf wird ruiniert, man ist angeschlagen und zum Bereinigen gibts nur eines: Rücktritt.

  10. Die Ausfallrisiken bei Private Debt Konstrukten sind erfahrungsgemäss sehr hoch.

    Viele lassen sich im jetzigen Nullzinsregime von den hohen Zinsen in diesen Private Debt Produkten blenden. Sie wähnen sich in einer Schein-Sicherheit wie damals mit den Subprime Zinsen.

    Es gilt noch immer: Zinsen, die deutlich über dem Markt sind, beinhalten ein hohes Risiko.

    Wir haben diese Erfahrung damals mit den Absolute Return Papieren u.a. der UBS gemacht und massive Verluste erlitten. Ich rede hier nicht von Volatilitäten wie sie an der Börse üblich sind, sondern von unwiderbringlichen Verlusten, die abgeschrieben werden mussten. Mit entsprechender unangenehmer Kommunikation mit den Destinatären, denn die Emittenten waren bereits abgetaucht!

    Ich kann allen Anlegern – vor allem aus dem institutionellen- und Vorsorgebereich – aus eigener Erfahrung nur eines raten:
    Lasst die Hände von Konstrukten, die im jetzigen Zinsumfeld Nominal-Renditen versprechen, die deutlich höher sind als der Markt.

    Schade, dass der GKB Anlageausschuss offenbar aus den misslichen Erfahrungen mit ähnlichen Papieren und absolute return Konstrukten nichts gelernt hat. Manchmal kommt es mir bei diesen Gremien so vor, dass sie sich als dynamisch, weil sog. risikofreudig, in Szene bringen und so gegen „oben“ profilieren möchten. Dies ist jedoch, wenn es um Finanzen geht, wo sich insbesondere in Debt-Produkten viele Betrüger tummeln, der falsche Ansatz.

    Good luck!

    • Das Problem ist, dass kontierte Schulden (auch Junk) von den Zentralbanken einen Bail out bekommen haben, private Schulden (private debt) jedoch nicht. Ein Asymetrie, die die Ungerechtigkeiten schlechter Politikentscheide einmal mehr offenbart.

  11. Ha, ha, Ruvercap! Deren Sales-Dame kam auch bei uns vorbei – wir lehnten trotz hohen (oder genau darum…) Renditeversprechen dankend ab. Für uns war von Anfang an offensichtlich, dass der ganze Case nicht taugt.
    Der Fall ist ein Klassiker. Aber wer gibt einer Firma, die erst seit kurzem im Geschäft ist und keinen soliden Track-Record ausweisen kann, so viele Millionen? Das ist doch dumm und fahrlässig zugleich! Dass nun PKs, die Bündner KB, Rothschild und Aquila dabei sind, ist nicht erstaunlich. Deren Selektionskompetenz im Privatmarkt ist berüchtigt. Keiner wird schlussendlich hinstehen und Verantwortung übernehmen müssen.
    Vor allem der PK-Klüngel ist nervig, geht es doch um Gelder der heutigen und künftigen Rentner! Leider wird es noch ein paar weitere solche Fälle geben, solide Player wetzen nun die Messer und werden aufsammeln, was kaufenswert ist und nun veräussert werden muss. Da greifen wir zu!

    • Lass mich raten: die Dame war blondgefärbt, kurzer Rock und roter Lippenstift….

      Na na… kann man nicht wirklich einen Vorwurf machen 😉

  12. Die einen investieren in eine serbischen Batteriefabrik, andere in deutsche Werften oder internationale Fußballclubs, stets mit viel Fremdkapital, immer werden jeweils viele Fee´s und Gebühren herausgezogen und mit traumwandlerischer Sicherheit endet all dies in einem wirtschaftlichen Unglück wenn die Konjunktur kippt:

    https://tinyurl.com/ycbqzvzc

    https://tinyurl.com/y6um3wzh

    https://tinyurl.com/yblq96k3

    Dabei könnte jeder anstatt dessen Nasdaq – ETF´s kaufen und halten bei einem stabilem Aufwärtstrend …

  13. “ 2018 habe man einen Dritten gefunden, der den Ruvercap-Kredit abgelöst hätte – mit dem Einverständnis der Ruvercap-Gründer. Seither, so Huber, habe die Batagon kein Verhältnis mehr zu Ruvercap und deren Chefs.“

    Really? Well after 2018 Batagon Factoring AG – in the meantime renamed to ‘Liquinox Content AG’ – was for a while located at the vacation house address of Marc Clapasson and that same Marc Clapasson is currently on the board of directors of Batagon Factoring AG (currently again renamed to ‘Blackhorse Content AG’).

    Marc Clapasson is, as is known, one of the founders of Ruvercap together with Jon Turnes, and the two of them are still very much involved with Ruvercap. Officially now only as ‘advisor’ (see: https://www.ruvercap.com/team/teammember/marc-clapasson/ and https://www.ruvercap.com/team/teammember/jon-turnes/), but in reality of course still as the two true ‘men behind Ruvercap’.

    Speaking of ‘zwei Hüten’ …

  14. “A fool and his money are soon
    parted”
    Proverbs 21:20

    NB. Ich hätte noch eine Brücke in Alaska zu verkaufen.

  15. Insider RuverCap wonders who the UBO of Batagon Factoring AG – the company that borrowed some EUR 67.3 million from the ruvercap Funds out of which EUR 7.35 million was then used to buy the bankrupt Serbian car battery manufacturer Black Horse FAS – is.

    That we don’t know. What we do know about Batagon Factoring AG is the following (see for example: https://business-monitor.ch/en/companies/579124-blackhorse-content-ag/shab-fosc):

    – On 25 September 2019 the statutory seat of Batagon Factoring AG – which earlier that year was renamed to ‘Liquinox Content AG’ – was moved.

    – Maybe moving the company to a new address wasn’t such a smart move after all, Mr Clapasson must have thought, because less than two months later (as per a change in the articles of association on 15 November 2019) the statutory seat of the company was yet again moved, this time to Cham.

    – Last month (on 3 March 2020) the name of the company was yet again changed, this time to ‘Blackhorse Content AG’. Could that named by any chance be inspired by that Serbian car battery manufacturer Black Horse FAS?

    – The current description under the header ‘About Blackhorse Content AG’ is as follows: “Blackhorse Content AG is a limited company based in Cham, in the canton of Zug, founded in 2013. Its identification number UID is CHE-398.753.722. It is active in „fund management activities“. Currently, the person holding a decision-making role is Marc Thomas Clapasson (Member of the board of directors).” See: https://business-monitor.ch/en/companies/579124-blackhorse-content-ag

    So, Insider RuverCap, perhaps Mr. Clapasson can answer your question. And while you’re at it, perhaps you can also ask him what happened to the rest of the money that was lent to Batagon Factoring AG a.k.a. Liquinox Content AG a.k.a. Blackhorse Content AG (roughly EUR 56 million). Good luck.

  16. Die Verantwortlichen der Banken wissen nie etwas davon, was in den Firmen passiert. Nur der eigene Bonus zählt und das Schweigen der Lämmer (Aktionäre)

  17. Detail am Rande: Im Bankrat der GKB sitzt neben ein paar Local Heros
    auch Ines Pöschel, Partnerin der ominösen Kanzlei Kellerhals Carrad Zürich.
    Kürzlich auf IP
    „Kellerhals Carrard-Anwälte beherrschen Hauptstadt, von Politik bis Hockey.“

    „Der wahre Filz liegt in Bern.“

    Jetzt auch in Chur. Kellerhals Virus?

  18. “ Ruvercap” wenn man das schon hört. So etwas ist doch schon von Anfang an zum scheitern verurteilt!

    • @Hans im Glück

      Der Steuerzahler ist der Hauptschuldige und trägt die Hauptschuld, niemals die Bonibanker!

      Die halbe Milliarde Verlust ist unbedeutend. Hauptsache die Weissgeldstrategie von Eveline Widmer Schlumpf wurde eingehalten.
      Die halbe Milliarde werden die Kontoinhaber (und zugleich Steuerzahler) der BKB problemlos “auskitten“.
      Im Notfall steht auch noch Ueli der Knecht in Bern, mit den nationalen Steuerschutzgeldern zur Seite.

      Im Notfall werden die Löcher der Arschlöcher, immer durch die Steuerzahler-Arschlöcher zugepflastert.

    • @ Hans im Glück

      So einen Unsinn:

      Mit EWS (Eveline Widmer Schlumpf)und Weissgeldstrategie hat der vorliegende Fall rein gar nichts zu tun! Es handelt sich hier nicht um die Personalie Schlumpf, sondern um einen Anlage-Verlust der GKB. Und ein Anlageverlust hat nichts mit Weissgeldstrategie zu tun. Da verknüpfen Sie Sachen, die nichts miteinander zu tun haben.

      Ihr ewiges EWS-Bashing diskreditiert Sie als das was Sie sind: ein frustrierter SVP Parteisoldat.

  19. Schon wieder ein Fall von undurchsichtigen Geschäften. Wenn die Interne Revision der Bank funktionieren würde, dürfte dies nie und nimmer auftreten. Gleiches Versagen wie beim Fall Raiffeisen und seinem Bündner. Versagen auch darum, weil ein normaler Angestellte in einer Bank keine Zweit- oder Mehrfachmandate haben darf weil Interessenskonflikte von vornherein gegeben sind. Wann werden solche Sauereien aufhören?

    • Die Interne Revision hat hier auch versagt, wundert aber niemanden. Durchleuchtet mal den Background der Verantwortlichen, für Schönwetter Business mag es reichen, zu mehr aber nicht.

    • So ein Quatsch. Nicht die Interne Revision sondern die Gewährsträger sind verantwortlich.

  20. Man kaufe eine Batterie Firma in Serbian für 7 mio (nicht wirklich factoring), man holt sich 70 mio via einen Tochterfirma, welche die Battarie Firma kauft. 63 mio Gewinn und Geld sind wo? Clapasson und Turnes fragen

  21. 8. Mai 1945 Bedingungslose Kapitulation von Nazi-Deutschland

    Wir danken den Anglosaxons und den Russen/Sowjets für ihre
    grossen Opfer zur Befreiung Europas vom Nazi-Terror
    vor 75 Jahren.

    Hätten sie Hitler und Mussolini nicht gebodigt, wäre die Schweiz
    auf Deutschland und Italien aufgeteilt worden.

    • ……und Widmer Schlumpf wäre niemals Bundesrätin geworden,…und die Weissgeldstrategie gäbe es auch nicht…., die UBS wäre auch nicht gerettet worden….unnd….den Thanksgiving Day..sowie den Marshallplan hätte es auch nicht gegeben….aber eines kommt mit Sicherheit, und das ist der Zusammenbruch des betrügerischen, kriminellen Kreditschneeball-Finanzsystems der Notenbanken, Banken und Staaten. Lediglich das Datum ist noch unbekannt.

  22. Der Typ sieht aus wie der Bruder von Remo Stoffel. Neben der auch geografischen Nähe ist sowas bei einer KB ganz unglaublich. Wobei der eine oder andere hat seine Laufbahn auch im Bündnerland gestartet…

  23. Solche Doppelrollen haben immer ein Gschmäckle! Einfache Lösung – zurücktreten und zwar per sofort!

  24. Vor zwei Wochen noch die grosse Schlagzeile „500-Mio-Verlust…“ und heute Konjunktive („Allerdings KANN es da schon zu Verlusten gekommen sein. Ein Insider spricht jedenfalls von 500 Millionen POTENZIELLEN Verlusten.“).

    Was denn jetzt?