Sieben Bundesräte ohne Wirtschaftssachverstand führen die Schweiz ins Niemandsland

Keiner wird für die finanzielle Katastrophe geradestehen müssen. Für Bundesräte gilt wie für Chefredaktoren: Oben hell.

Die Corona-Krise hat das Milizsystem der Schweiz völlig überfordert, weshalb der Bundesrat hinter einem im Grundgesetz nicht vorhandenen Notstandsrecht in Deckung ging, um einigermassen handlungsfähig zu bleiben.

Dem Parlament in Bern verschlug es den Atem. Seine Mitglieder verordneten sich einen gut zweimonatigen Hausarrest, was die meisten von ihnen nicht hinderte, ausgefallene Sitzungsgelder zu fordern.

Die Corona-Krise blieb bisher weit hinter den von Virologen geschürten Erwartungen zurück, was den Bundesrat nicht hinderte, die von ihm zum Stillstand verurteilten Unternehmen nun mit einem 100 Milliarden-Franken-Programm wieder in Gang zu setzen.

Viele vom Staat zerstörte Existenzen, die nie die Möglichkeit hatten, mehr als das zum Überleben Notwendige zu verdienen, sehen sich trotz Krediten weiter in der Krise: Hoteliers, Gastwirte, viel Gewerbe, Veranstaltungsmanager, tausende von Künstlern und Kunstveranstaltern, dazu Spitäler und Altersheime.

Sie sagen, die Spielregeln des Bundesrats seien mehr als unfair. Sie seien falsch und oft einseitig.

Kann das möglich sein?

Eine genauere Betrachtung zeigt, dass von den sieben amtierenden Bundesräten keiner eine echte unternehmerische Erfahrung hat. Sie wissen nicht, wie es ist, wenn jeder verkaufte Café crème als Einnahme zählt.

Sie wissen nicht, wie ein Facharzt heute darum kämpfen muss, mit seinen Betten Umsatz zu machen. Kein Bundesrat musste je um Kunden werben.

Fehlt unseren Bundesräten die Lebenspraxis? Deshalb ist ein kurzer Überblick angebracht, um daraus Schlüsse ziehen zu können.

Dr. oec Alain Berset hat mindestens Wirtschaft erfolgreich studiert. Ist man als Student auch ein Wirtschaftsführer?

Das darf bezweifelt werden. Berset ist Berufspolitiker aus einer SP-Politikerfamilie in einem Dorf im Kanton Fribourg.

Karin Keller-Sutter ist gelernte Konferenzdolmetscherin, was nur mit einem schnellen Verstand und viel Präzision erreicht werden kann. Sie hatte zuvor drei gute Jobs in der Wirtschaft: VR-Mitglied der Bâloise-Versicherung, eine generell ruhige und auf längere Fristen angelegte Tätigkeit.

Sie war auch Kurzzeit-Verwaltungsrätin der NZZ-Gruppe; die Gründe für ihr frühes Ausscheiden sind umstritten. Sie war auch Präsidentin des Schweizerischen Detailhandels-Verbandes Retail Suisse. Diese Branche befindet sich im freien Fall.

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, gelernte Konzerpianistin, arbeitete volle 17 Jahre in der Stiftung für Konsumentenschutz, zuerst als Geschäftsführerin, dann als Präsidentin.

Ihr deshalb unternehmerische Dynamik zuzusprechen, ist sicher fehl am Platz. Von dort sprang die SP-Politikerin direkt in den Bundesrat.

Dr. med. Ignazio Cassis, amtierender Aussenminister, war nie mehr als ein Verbandsfunktionär in der Gesundheitsbranche. Als Kantonsarzt war er auch nur Verwalter mit beschränktem Spielraum.

Aus dem landwirtschaftlichen Verbandswesen kommt auch Ueli Maurer, als dessen grösste Leistung zusammen mit Dr. Christoph Blocher der Aufbau der SVP Schweiz gelten darf.

Der berufliche Aufstieg von Viola Amherd erfolgt über Beratungs- und kleine VR-Mandate in der Region Oberwallis.

Ins Licht der Öffentlichkeit tritt sie erst als CVP-Stadtpräsidentin von Brig. Sie ist clever und bauernschlau, eine Kämpferin, die auf Sieg setzt. So wird sie zur VBS-Chefin.

Guy Parmelin, ein klassischer Waadtländer Bauer, Winzer und Korporal in der Schweizer Armee, fällt brutal nach oben und ist seither Schweizer Wirtschaftsminister.

Jeder Bundesrat hat dieses höchste politische Schweizer Amt, oft während Jahren, zum Ziel gehabt.

Die Magistraten sind aber ebenso Opfer ihrer politischen Ambition wie der unzulänglichen, ja oft falschen Personalpolitik ihrer Parteien.

Auch dort sagt niemand, es seien die Besten, die gewählt würden.

In Zeiten des wirtschaftlichen Aufstiegs oder mindestens des Wachstums auf tiefem Niveau, wie wir es in den letzten zehn Jahren hatten, mag dies hinreichend sein.

In der Krise, sei es die Corona- oder die jetzt beginnende Wirtschaftskrise, zeigt sich die Schwäche des Milizsystems.

Daher sind es die Spitzen der Verwaltung, die Staatssekretäre allen voran, welche ihre Bundesräte in die Situation versetzen müssen, richtig zu entscheiden.

Dazu der Bundeskanzler in der Person des Elitediplomaten Walter Thurnherr, oft der achte Bundesrat genannt.

Jetzt verstehen wir auch, weshalb Staatssekretäre mit fast 400’000 Franken Jahreseinkommen kaum weniger als ein Bundesrat verdienen.

Die Amtschefs bis hinab zu den Sachbearbeitern können sich auch nicht beklagen; das Durchschnittseinkommen in der Bundesverwaltung beträgt 127’000.

Das ist das Doppelte eines gut bezahlten Durchschnittsverdieners in der Stadt Zürich.

Im Falle der Corona-Krise hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) weitgehend versagt. Seine analytischen Fähigkeiten und sein Bestellwesen als chaotisch zu beschreiben, ist eher eine Untertreibung.

In der Wirtschaftskrise sehe ich den Spielraum von Bundesrat Guy Parmelin als äusserst begrenzt. Das grosse Geld hat der Bundesrat bereits verteilt.

Was Parmelin angekündigt hat, klingt eher nach Kleingeld und Systemoptimierung.

Wie viele und welche Firmen soeben Millionen Franken als erste Notkredite erhalten haben, verschweigt der Bundesrat. Bekannt ist nur der Fall der deutsch-schweizerischen Fluggesellschaft Swiss, die mit ihren befreundeten Schwestergesellschaften fast zwei Milliarden Franken erhalten wird.

Die Schweiz erhielt nichts dafür ausser einigen wenig präzisen Zusagen. Die deutsche Bundesregierung, die der Muttergesellschaft der Swiss, dem Deutsche Lufthansa-Konzern, acht Milliarden Euro zugesagt hat, erhält dafür höhere Zinsen als wir in der Schweiz und zwei Sitze im Aufsichtsrat. Plus 20 Prozent Aktien.

Der Verdacht ist nicht aus der Welt zu schaffen, dass der Bundesrat ohnehin mehr an der Förderung der Grossfirmen interessiert ist. Das macht weniger Arbeit und bringt mehr Einfluss wie künftige berufliche Chancen nach dem Rücktritt aus der Politik.

Doris Leuthard, früher Verkehrspolitikerin, ist jetzt in den Verwaltungsrat der Spuhler-Gruppe des Thurgauer Unternehmers Peter Spuhler eingetreten.

Hoffentlich geht es ihr dort besser als ihrem früheren Bundesrats-Kollegen Moritz Leuenberger, der sich kurz nach dem Rücktritt in den VR der Implenia-Gruppe (Baubranche) wählen liess, um ihn wenig später fluchtartig wieder zu verlassen.

Der amtierende Bundesrat hat sich jetzt bereits für rund 100 Milliarden Franken verpflichtet. Das ist noch lange nicht das Ende der finanziellen Fahnenstange, wollen doch die Spitäler rund zwei Milliarden für ihre leeren Betten.

Dann soll die Kurzarbeit über sechs Monate hinaus verlängert werden, damit die Zahl der Arbeitslosen nicht in die Höhe schnellt und italo-französisches Ausmass erreicht.

Die Arbeitslosenkasse wurde soeben auch mit weiteren zwölf Milliarden alimentiert.

Keiner unserer Bundesräte wird für diese finanzielle Katastrophe geradestehen müssen. Die jetzt aufgenommenen Kredite sollen über 30 Jahre und mehr abbezahlt werden müssen, verlangen die Sozialdemokraten, deren Spitzenpolitiker Sommaruga und Berset wesentlichen Anteil an diesem Unheil haben.

Jeder Bundesrat, Pensionen und Sondervergütungen mit eingerechnet, kostet den Schweizer Steuerzahler eine gute Million Franken jährlich. Der Grundlohn von gut 400’000 Franken ist dagegen nur ein Klacks.

Damit leben die Mitglieder der Landesregierung, unter denen wir auch Versager wie Ruth Metzler und Didier Burkhalter haben, besser als hunderttausende Inhaber von Kleinfirmen und Gewerbebetrieben.

Ich bin sicher, dass die Bundesräte nicht mehr wissen, wie es in solchen Unternehmen zugeht, wo heute jeder Franken zählt.

Sie wissen auch nicht mehr, wie gerade junge Normalfamilien, meist Doppelverdiener und oft mit Kindern, um ein gutes Leben in der reichen Schweiz kämpfen müssen.

Daher führen sieben Bundesräte ohne Wirtschafts-Sachverstand die Schweiz in ein für viele brutales Niemandsland.

Das ist nicht mehr freie Marktwirtschaft, sondern unfreie Halbsklaverei.

Halt, ganz oben leuchtet weiter der blaue Himmel und scheint die Sonne: Bei den Anwälten, Treuhändern, den grossen und kleinen Weltkonzernen, den internationalen Sportverbänden, den Dachverbänden und globalen Organisationen in Zürich, Lausanne und Genf.

Auch bei den CEOs, Direktoren, Chefredaktoren und Ressortleitern der Schweizer Medien heisst es „oben hell“.

Für sie ist die erfolgreiche Schweiz gemacht.

Kommentare

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  1. Es könnte kaum treffender aufgezeigt werden was in Bern abgeht, als es Herr Stoehlker hier beschreibt. Welcher Politiker in der Schweiz hat jemals Verantwortung übernommen? Selbstgefälltig würdigen sie die Meisterung der Corona-Krise, vertuschen aktiv grobe Versäumnisse , verteilen grosszügig Geld was Ihnen nicht gehört und um dessen Einforderung sie sich nie kümmern müssen. Keine Covid-19 Krise – eine BR-BAG-Krise.

  2. Genau und inzwischen haben wir bereits fast 10.000 mehr Auswanderer,
    als Einwanderer pro Jahr. Hier müssten schon längst die Alarmglocken
    bei der Bundesverwaltung läuten. Notabene darunter viele aus dem Mittelstand, die endgültig die Nasse voll haben von sozialistisch oder
    gar kommunistischem Gedankengut. Mit wenigen Ausnahmen sind bald alle Magistraten mit diesem Virus befallen. Ich denke der ganze Magistratenladen
    muss ausgeräumt werden bevor zu spät ist, die Schweiz noch mehr an die Wand
    zu fahren.

  3. Klaus Stöhlker ist ein Hugo, ein Wichtigtucher, ein arroganter Deutscher Besserwisser. Wieso schenkt Insideparadeplatz diesem Trottel überhaupt schreiben zu dürfen, für mich total unverständlich.

    Mit freundlichen Grüssen
    Martin Koller aus St.Gallen

  4. Echte Geschäftsleute regieren in anderen Ländern.

    Die USA haben Donald Trump.

    Italien hatte Berlusconi.

  5. Stöhlker hat doch keine Ahnung vom Schweizer Milizsystem. Sein einziger Gehversuch endete im Desaster: Seine „Vitamin-Initiative“ scheiterte bereits im Sammelstadium und nicht genug, Stöhlker wurde auch noch verurteilt. Der Unglückliche glaubt tatsächlich, mit ein wenig Steuerzahlen und notorischem Stänkern wäre seine Bürgerpflicht erfüllt, genau wie in Deutschland.

  6. Herr Klaus Stöhlker und Herr Roger Müller ich rate ihnen dringend sich anzumelden für einen grossen Service. Verschiedene Schrauben sind locker. Nur so kann dem komischen Besserwissergequasel entgegen gewirkt werden.

    • Herr Koller wenn Sie überfordert sind Artikel von Herr Stöhlker zu
      verstehen, dann lesen Sie den Blick das ist für einfache gestrickte Leute wie Sie sind das richtige Blatt. Wenn Se mit meiner Aussage nicht einverstanden sind, dann glänzen Sie doch hier einmal mit einem Beitrag
      damit Sie uns zeigen können, was Sie unter Denkarbeit verstehen.

      Freundliche Grüsse

      Roger Müller

  7. Schickt diesen selbsternannten, überheblichen, inkompetetenten und überalterten Vergifter in sein Heimatland zurück. Eine Zumutung wie er sich über unsere Bundesräte auslässt. Soll er doch in seinem Bundestag Unheil stiften.
    Bye bye Mr. S.

    • keine chance. merkel hat den absoluten nullpunkt im Reichstag erreicht. da kann auch stöhlker nichts mehr verschlimmern.

  8. Lieber Vetter Stö – „Grundgesetz“…tststs – das teutonische grossdeutsche Kollektivbewusstsein drückt wohl noch durch.

    Ansonsten: Das übliche larmoyante Geschwafel desjenigen, dem es langsam dämmert, dass seine Zeit vorbei ist.

    Herr Hässig: Gehen Ihnen die Themen zum Titel Ihres Blogs aus?

    • Herr Hässig,

      wann werden solche Artikel gelöscht, wie die von Isabel Villalon?

  9. In der Schweiz gilt das deutsche Grundgesetz?

    Nicht die Schweizerische Bundesverfassung?

    (Zitat 1. Satz: …/… weshalb der Bundesrat hinter einem im Grundgesetz nicht vorhandenen Notstandsrecht in Deckung ging, … /…)

  10. Sie machen Fortschritte, Herr (Dr.?) Stöhlker: Sie haben es diesmal unterlassen, die Schweiz in normal und nicht-normal, in A und B zu unterteilen. Der Rest ist trotzdem Niveau „Hauptschule Lörrach abgebrochen“.

  11. Ich bin nicht für Stöhlker, der ist ein typischer deutscher Besserwisser, der sich in der Schweiz eingekauft hat und jetzt in unserem schönen, sicheren und medizinisch genialen Land nur noch motzt. Pfui Herr Stöhlker.

    Es grüsst Sie freundlich
    Hans Eigenmann aus Bern

  12. Endlich einer, der die Wahrheit sagt. Unser derzeitiges System kann keine starken Bundesräte hervorbringen (BR Blocher war damals ein Unfall). Die grünrote Seite will keinen starken bürgerlichen BR und die bürgerliche Seite will keinen starken linken BR. Resultat: alles schwache Kompromiss-Figuren. Die vereinigte Bundesversammlung ist mit ihren Mauscheleien dazu nicht fähig. Zielführender wäre eine Volkswahl unter Berücksichtigung regionaler Auflagen.

  13. Lieber Herr Stöhlker, es ist schon bemerkenswert, dass Sie Herr Hässig weiterhin für derartigen Unsinn, den Sie da von sich geben, entschädigt. Leider geht es mit Inside Paradeplatz zügig bergab. Ich denke nicht, dass die Finanznews aus Zürich die Corona-Krise infolge fehlender und durchdachter Beiträge aus Wirtschaft und Finanzindustrie überstehen werden. Für die Schweiz hingegen- durch den Bundesrat klug durch die Krise geführt – habe ich keine Bedenken!

  14. Guten Tag Herr Stöhlker

    Sie machen uns auf grosse Ungleichgewichte aufmerksam. Die Fragen müssen wir auch aus anderen Perspektiven stellen.

    Ein wirtschaftlich schwacher Bundesrat heisst nicht, dass er der falsche Bundesrat für die Corona Krise ist. Wir hatten weniger Tote und unsere Wirtschaft ist weniger eingebrochen als in anderen Ländern. Also gut gemacht?

    Kann es andere Gründe haben? Wir haben die letzten Jahrzehnte auf Teufel komm raus, mit der Globalisierung das Letzte aus dem haftungslosen Biest herausgeholt. Corona zeigt uns die harten Grenzen unserer Gier als Individuen und als Gesellschaft. Corona zeigt uns auf, wie wenig nachhaltig unsere gesamte verkommene Gesellschaft ist.

    Denken wir wirklich, dass wir weiter leben können, als ob es drei Erden gibt? Wohin müsste die weitere Entwicklung gehen, wenn nicht in die absolute Bedeutungslosigkeit? Digitalisierung, Biotechnologie, Robotik, künstliche Intelligenz? Für was? So schnell wie möglich den Menschen loszuwerden? Oder sicherzustellen, dass 100% der Vermögenswerte in den Händen von nur noch 1% sind oder schlimmer, in einer Hand?

    Wir lassen alle, ob Bürger, Mitarbeiter, Politiker, Manager, Wähler, Aktionäre oder Lobbyisten – haftungsbeschränkte, juristische und erfundene Konstrukte unsere Drecksarbeit erledigen. Wenn die haftungsbeschränkten Konstrukte nicht weiterkommen, dann kommt das haftungslose Megakonstrukt zum Einsatz, der Staat. Warum sind wir alle angesprochen? Kleider, für die chinesische Sklaven sterben? Egal. Tiere die den Holocaust durchleben? Egal, Hauptsache Fleisch in rohen Mengen. Produkte die 3 mal um den Globus geschippert werden? Egal. Produkte die den Klimawandel befeuern? Egal, der Klimawandel ist ja nicht Mensch gemacht.

    Wir haben haftungsbeschränkte Biester geschaffen. Die müssen jeden Monat gefüttert werden. Füttern wir ein Biest während Corona ein paar Wochen nicht mehr, beginnt es bereits zu sterben. Panikartig mussten wir die Fütterung wieder aufnehmen. Für die selbstständigen Besitzer der Biester (Unternehmer) gibt es kein soziales Auffangnetz, sie wollen deshalb die Sklaven wieder am Arbeitsplatz haben.

    Solange wir uns selbst anlügen, solange haben wir keine Chance ein nachhaltiges Leben für uns zu gestalten. Die Erde ist ein brutaler Ort, ich rede hier nicht von Kumbaja singenden Veganern auf Segelbooten, sondern von einer Menschheit der Vernunft und Moral.

    Zurück zu unserem Bundesrat. Ich habe dort heute lieber Menschen sitzen, die Menschen sind. Stellen wir uns vor, was ein rechter Schwätzer in der Corona Krise angerichtet hätte. Ich kann diese rot schwarz weissen Plakate nicht mehr sehen. Wären die rechten Schwätzer im Lead, hätten wir jetzt fast 2000 Tote mehr, trotzdem einen Lockdown und Demonstranten wegen der vielen Toten. Wir wohnen viel dichter gedrängt aufeinander, nicht wie in anderen Ländern und es werden immer mehr. Genau so finde ich die Grünen untragbar, sie schwätzen seit 30 Jahren aber ohne Resultate. Die Linken sind ebenfalls nur Marionetten der Imperien. Was haben alle gemein? Sie bekommen Geld von Interessengruppen und genau hier müssen wir ansetzen.

    Folgender Vorschlag: Jede Partei und jeder Politiker bekommt dasselbe Geld. Niemand darf mehr Geld von Reichen oder Wirtschaftsimperien annehmen. Die politischen Programme müssen komplett von der Wirtschaft gelöst sein. Folgende Probleme sind zu lösen:
    – Wie stellen wir uns dem Klimawandel, wie können wir vorausgehen und dabei für uns eine nachhaltige Gesellschaft schaffen?
    – Wie stellen wir sicher, dass jeder Mensch ein glückliches Leben führen kann, ohne sein ganzes Leben am Konsum aufzuhängen? Wie schaffen wir diesen Change?
    – Wie stellen wir uns disruptiven Technologien, wie der Digitalisierung, der Biotechnologie oder der künstlichen Intelligenz? Wie stellen wir sicher, das diese Technologien für uns arbeiten, ohne eine grosse Anzahl von Menschen in die Bedeutungslosigkeit zu entlassen? Wie stellen wir sicher, dass sich die 1-2% nicht via Biotechnologie zu höheren Wesen wandeln und Homo Sapiens verdrängen?
    – Wie stellen wir langfristig sicher, dass wir im Ernstfall für uns selber sorgen können?
    – Wie stellen wir sicher, dass die Wissenschaft sich einigt und die Wirklichkeit an die Menschen kommuniziert? …wir brauchen eine andere Wissenschaft und andere Wissenschaftler…
    – Wie zerschlagen wir die globalen Imperien der Superreichen und wie verhindern wir das Vordringen der Neo-Feudalisten und ihr Trickle-Down Nirvana, in unsere vor Dummheit gegeisselten Gesellschaft?
    – Wie heilen wir die Masse von der menschlichen Dummheit?
    – Wir sind zu viele Menschen, wie lösen wir dieses Problem ohne Gewalt, auf eine intelligente Art und Weise?

    Das wäre doch ein guter Anfang? Wie Rennfahrer die alle dasselbe Fahrzeug erhalten, der wirklich beste oder der mit dem meisten Glück gewinnt. Aber auch hier würde die menschliche Dummheit gewinnen und die Masse den schlimmsten Kandidaten wählen, der ihnen das Konsum-Schlaraffenland-Karussell verspricht. Am Ende vernichtet der Klimawandel einen grossen Teil der Menschheit, die biotechnisch veränderten Neo-Feudalisten verdrängen Homo-Sapiens und am Ende erlöst ein Asteroid die Menschheit von ihrer endlosen Dummheit.

    Wir haben ein Reichen Problem, ein Problem mit der Dummheit und ein Problem mit der Demokratie. Die überlaufende Dummheit verhindert, dass die Demokratie unsere Probleme lösen kann. Steigende Preise und immer mehr Geld in der Hand von 1-2%, steigende Prämien und Gebühren der neo-liberalen Biester die wir selbst geschaffen haben, der Klimawandel der die menschliche Existenz bedroht und die Umwelt, die unwiderruflich durch unsere Konsumgier und Gewinnsucht der Reichen zerstört wird.

    Gar nicht so schlechte Aussichten, packen wir es an, es sah schon schlimmer aus für die Menschheit.

    Der Letzte macht doch bitte noch das Licht aus, um Energie zu sparen!

    Herzlich
    Niemand

  15. Werter Herr Stöhlker, was Sie beschreiben ist Tatsache – aber das will noch niemand hören – man beachte die entsprechenden Kommentare. Und sicher findet sich hier wieder ein Intellektueller, der Ihre Aussagen kritisiert. Kürzlich bin ich in der Zeitung einer grösseren Zürcher Vorortsgemeinde auf die „Wahrheiten des Marcus Tullius Cicero“ gestossen: sie umschreiben kurz und bündig unsere heutige Gesellschaft-Organisation:

    1. Der Arme: arbeitet
    2. Der Reiche: nützt die Nummer 1 aus
    3: Der Soldat: er beschützt die Nummern 1 und 2
    4. Der Steuerzahler: bezahlt für die ersten 3
    5. Der Vagabund: ruht sich auf den ersten 4 aus
    6. Der Trinker: er trinkt für die vorangehenden 5
    7. Der Bänkler: er belügt die 6
    8. Der Advokat: er betrügt die 7
    9. Der Arzt: er kann die 8 nicht heilen
    10. Der Bestatter: beerdigt die 9
    11. Der Politiker: er lebt von den 10

  16. Ich lese IP NUR noch wegen Stöhlker und Villalon (wo abgeblieben?). Da liest man mal etwas, das ausserhalb des Schafskonsens der MSM steht mit z.T. origineller Perspektive. Man muss ja nicht immer mit allem einverstanden sein. Allerdings scheint Stöhlker – wenn ich hier die vielen Dumpfbackenkommentare lese – bei einigen Schafen kognitiv bedingte Schmerzen auszulösen. Gut so!
    Es ist hingegen eher langweilig und unwichtig was gegeelte „Schauspieler“ wie Khan diese Woche wieder tricksen und wen Boris gerade wieder im Business oder auf dem Schreibtisch vögelt.

  17. Lieber Autor Stöhlker. Holen Sie sich ein kleines Mandat in AI oder AR. Dann ziehen Sie sich medienwirksam das rote Appenzöller Chuteli an, idealerweise den Schnitt aus derselben Chäswerbung. So jetzt mit einer Portion „witziges Heimatland und verklärter Swissness“ austaffiert, forcieren Sie Ihre treffenden und halt unbequemen Spiegelvorhalter-Texte. Gerne dürfen Sie auch mal den „Spiessigen“ der Handeslszeitung über ein Aufwecker-Mandat verhandeln, dort druckt man auch nur noch was die PR-Abteilung (inkl. Mediaplan) rüberschiebt … Die Jugend in Helvetia wird es Ihnen danken, sei es nur um im Ausland besser über Swiss Made Werte zu verhandeln als nur über den Preis im langen Schatten der EU-Mitbewerber.

  18. Einmal mehr die übliche Schreibe von Chlaus J. Das übliche BR und Frauenbashing. Und einmal mehr, der Papierlischweizer versteht Schweiz nicht. Er versteht auch Regierungen anderer Staaten nicht die ähnlich zusammen gestzt sind. Auch in der deutschen oder französischen, niederländischen, österreichischen Regierung sitzt kein Unternehmer. Aber ist einfach ein fanfasieloser, bornierter Dummschreiber der seinen blinden Hass und Frust loswerden muss. LH bietet ihm die Gelegennheit auch den Stöhlkerdummschreiberkommentar-Fan die wahrscheinlich zu den Permanentlooser gehören. Die einzige Frage die sich mir bei den Chlaus J. Artikel stellt, warum publiziert LH diese sinnentleerten Artikel des Wutbürgers aus Zollikon der immer noch von der „Elite“ träumt. Mein Verdacht, es geht nur um Klicks und um billige Aufmerksamkeit. Da ist dann die Ebene von Blick, NAU sogar unterschritten, schade!

  19. Wieso beschäftigt sich eigentlich der „Tüütschi“ Stoehlker nicht mal mit den wirtschaftlichen Praxiserfahrungen „seiner“ Frau Merkel und ihrem Gruselkabinett!
    .
    Wenn ich da an so Figuren wie Wirtschaftsminister Peter Altmeier denke — Null praktische Erfahrung

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/bundeskabinett/peter-altmaier#

    Oder Julia Klöckner, deren bedeutendste wirtschaftliche Leistung vermutlich war, mal deutsche Weinkönigin gewesen zu sein
    .
    Oder Mr. Maut, der unsägliche Andreas Scheuer, der Steuergelder von hunderten Mio einfach „verschenkt“, weil er scheinbar nicht fähig ist Verträge zu verstehen.
    .
    Und dann all die anderen Prinz Valium „Olaf Scholz“, diese bizarre Bildungsministerin Karliczek, der schon etwas senil wirkende Horst Seehofer usw und so fort.
    ..
    Bin jetzt nicht alle durchgegangen, aber so vom Schiff aus gesehen, hat glaub kein einziger deutscher Minister mal irgendwann in der real produktiven Wirtschaft gearbeitet.
    .

    Im Vergleich zu jenem Gruselkabinett bin ich mit unserer Truppe doch wieder ganz zufrieden.
    Gegen einige von denen wirkt sogar unser Parmelin noch fast wie ein Top-Shot!

    • Ach Kassandra…..

      darum wurde Stöhlker ja vor 30 Jahren schon Schweizer…… weil die Misere in Deutschland damals schon klar erkannte.

      Stöhlker sieht nicht alles ……und nicht alles richtig, aber immerhin hat er rechtzeitig die Flucht ergriffen aus einem Deutschland welches sich gerade zur Gesinnungsdiktatur mausert, wo so lange gewählt wird bis mes den Sozis der Ex DDR passt….. siehe Kemmerich in Thüringen und nun Jörg Bernig in Radebeul.

      Besehe ich mir Deutschland, war seine Nestflucht mehr wie Sinnvoll.

    • @Kassandra:
      Danke für die durchaus zutreffende und wahre Zusammenstellung der Kompetenzen der dt. Regierung.

      Nur: wenn Ihr Dach undicht ist, gehen Sie dann auch erst zum Nachbarn, um nachzuschauen, wie seines aussieht, bevor Sie sich Gedanken machen, wie Sie ihres reparieren???

    • die neww york times hat merkels idiotentruppe ein zombiekabinett genannt-wörtlich!

      zu juliane klöckner: die ist wenigstens nett anzusehen. doch, doch.

  20. Es wurde nicht seriös berechnet, wie teuer die USTR II wird. Eine bessere Regierung (und ein besserer Chef der ESTV) hätte(n) seriös schätzen lassen wollen, wie teuer es würde.

    Der Bundesrat verhielt sich bei der USTR II wie jemand, der Blut abnimmt für einen Bluttest und eine A4-Seite mit nicht sehr schlechten Werten gibt, der jedoch das Blut gar nicht getestet hat.

    In einem Video [1] vom 1. März spricht der Professor für Psychologie Robert Mather über „Mass Psychogenic Illness“ (MPI). Er beschreibt einen Fall von MPI, bei dem Leute Angst vor einem Gasleck hatten. Experten gingen dem nach und stellten MPI fest. Mather sagt, es sei wichtig, nicht unnötig ängstlich zu werden. Es sei wichtig, auf Kapazitäten/Experten zu hören.

    Der Bundesrat ist C nicht nachgegangen Ende Dez. / Anfang Jan., als Wuhan in Unordnung geriet. Der Bundesrat ist wie jemand gewesen, der die Aufgabe hat, Blut zu untersuchen, und der auf Bluttestlabore zugreifen kann, aber kein Blut testet.

    [1] https://www.youtube.com/watch?v=qEWgiOvQF90 (Das Foto von George Bush links oben ignorieren, Mather scheint ein Fan zu sein.)

  21. Herr Stöhlker ist ein Prachtexemplar von einem bünzlig-kleinkarierten Stadt-Bauern…hinsichtlich Auftritt, Haltung, Abstraktionsvermögen, Intelligenz und Wirkung. Die einen schauen RTL2 bzw. „Bauer, ledig, sucht…“ o.ä., andere lesen stattdessen Stöhlkers wirres, unstrukturiertes und polemisches Pöbelgeschreibe. Die Wirkung bei beidem: man fühlt sich anschliessend besser und erhabener, selbst wenn man sich vorher schon gut gefühlt hat.

    • Wow…!!!

      Sie wären wohl auch happy, wenn Ihre Tochter im Urlaub „nur“ vergewaltigt würde, weil zur gleichen Zeit in Indien ein Mädchen verbrannt wurde, oder???

  22. An Provokateur und Arrogantling Stöhlker und seine Zustimmer. Es ist einfach den Bundesrat zu kritisieren und für dessen Handlungen negativ zu qualifizieren wenn man selber keine Verantwortung übernehmen kann, weil systembedingt nicht möglich und weil zu dumm.

    • Werter „Stöhlker Fan“, beachten Sie bei Ihrem Kommentar folgendes:
      1) die Verantwortungsträger haben diese Verantwortung selbst gewählt – so sind sie auch dafür verantwortlich und man erwartet etwas von ihnen oder nicht?
      2) Es gibt in der Evolution sowohl eine Zunahme, als auch eine Abnahme von Komplexität: die Umweltbedingungen entscheiden dies. Was hat das mit der heutigen Situation zu tun?
      Paradiesische Wachstumsbedingungen erlauben in der Natur „Genreduktion“ und schnelles Wachstum „small“ ist schnell, aber empfindlich (s. Spiegelmans Monster). Der Mensch hat offenbar stets unter schwierigen Umweltbedingungen gelebt und musste sich anpassen, „big“ ist langsam, aber anpassungsfähig. Nun haben wir uns selbst in den vergangenen 50 Jahren wenigstens für grosse Teile der Bevölkerung in der westlichen Welt materiell paradiesische Verhältnisse geschaffen und so wie „Not erfinderisch“, macht „Wohlstand träge, dumm und desinteressiert“. Und das ist m.E. das Problem, dass sich in unserer Zeit grosse Teile der Bevölkerung von der „Alltags-Organisation/Verantwortung“ abgewendet und dem römischen Lebensinhalt „Brot u. Spiele“ zugewandt haben, für den Rest ist der Staat besorgt. Die materiell paradiesischen Verhältnisse – der Turmbau zu Babel – werden jedoch nicht ewig dauern: die heutige Situation mag uns hier andeutungsweise ein Fingerzeig sein in unserer Machbarkeitsillusion mit welcher wir auch dem „Corona-Virus“ begegnen.
      Sieben Milliarden Menschen auf der Erde, ist wenig, verglichen mit der astronomischen Zahl an Viren, Bakterien und Pilzen in der biologischen Welt. Und wie die Krebs- und Virusforscherin Frau Prof. Karin Mölling meint, „werden sie das Rennen machen, und nicht wir. Es gibt nichts Erfolgreicheres in der biologischen Welt als die Viren und Bakterien“, anfügen könnte man noch die Pilze.
      Anstatt eine unsägliche Angst in weiten Teilen der Bevölkerung zu verbreiten, hat der BR die Gelegenheit verpasst, der Bevölkerung das „Staunen“ näher zu bringen über die Welt, in der wir leben und auch darüber, dass wir nicht alles „null Komma plötzlich“ im Griff haben werden.

  23. Es sind nicht nur BR die allesamt Nullen sind, die Schweiz hat auch keine (Schweizer-) Wirtschaftsführer von Format. Und wenn man erst noch die Parlamentarier betrachtet, wo sehr viele weder eine Ausbildung abgeschlossen noch in einem Betrieb gearbeitet haben, muss man sich nicht wundern! Wenn ich Auto fahren will, brauche ich eine Prüfung! BR und Parlamentarier werden kann jeder, dazu braucht es nur eine grosse Klappe oder Vitamin B.

    • An beiden Orten wäre er eine Zumutung. Aber soweit kommt es nicht. Stöhlker ist unsterblich, er hat keinen Geist zum aufgeben!

  24. Eine weitere geballte Ladung von hochpotenziertem Stöhlkerschem Stuss ! … Wie lange noch gedenkt Lukas Hässig sein IN$IDE PARADEPLATZ diesem hemmungslos herumpöbelnden Senilo und seinem dankbaren johlenden Fanklub als Podium für seine geistlosen, bloss beleidigenden unanständigen Tiraden zur Verfügung stellen ?

    • …und der Hr Knupfer geifert wieder ein bisschen rum…

      Eine Meinung als „…geistlosen, bloss beleidigenden unanständigen Tiraden“ zu bezeichnen, selber aber „Senilo“ und „Stuss“ auszuteilen, demonstriert das Niveau (und den Intellekt) von Hrn Knupfer.

  25. Herr Stöhlker Sie sind ein Besserwisser. Sie können Entscheide immer nur in Frage stellen aber selbst entscheiden haben Sie ja nie gelernt. Als PR-Berater haben Sie immer den Unternehmungen, die Sie beraten haben, viel Geld aus der Tasche gezogen, aber die Empfehlungen nie selbst umsetzten müssen. Welche Entscheide als BR hätten Sie dann Mitte Februar getroffen mit dem Wissen von damals und nicht dem heutigen Wissen?
    Ich begreife Herr Hässig nicht, wieso er Ihnen immer noch eine Plattform zur Verfügung stellt.

  26. Offensichtlich ist der Bundesrat völlig unfähig. Er will uns in die EU führen. Genau wie Sie, Herr Stöhlker.

  27. In der Tat, Berset hat fast keine Berufserfahrung und hat vorallem noch nie ein Unternehmen geleitet, ausser sich selbst, als er es gerademal 5 Jahre mit der Selbständigkeit versucht hatte.

    Berufliche Tätigkeit

    2006 – 2011 Unabhängiger Strategie- und Kommunikationsberater

    2001 – 2004 Strategischer Berater im Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Neuenburg

    2000 – 2001 Gastforscher am Institut für Wirtschaftsforschung, Hamburg HWWA

    1996 – 2000 Assistent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut für regionale Wirtschaftsentwicklung der Universität Neuenburg

    Schlimmer noch ist BR Sommaruga. Sie hat gem. CV noch gar nie operativ in einem Unternehmen gearbeitet.

    Kein Wunder wird unser Land so eigenartig geführt.

    • Und trotzdem machen die BR, mit Sommaruga und Berset, einen guten Job. Aber wenn man auf dem Wutbürger-, und Deppenkurs von Stöhlker fährt. Aber wenn der eigene Geist zu faul ist plappert D. Paul halt nach, mehr kann er nicht!

    • @Späher:

      uter Job, aber klar doch:
      1. BR sagt: Masken nützen nichts
      2. Tessiner Südgrenze bleibt offen, wir warten die Entwicklung ab!
      3. wir haben zwar keine Zahlen, aber beschliessen den kompletten Lockdown der Wirtschaft.
      4. wir beschliessen Notrecht!
      5. wir lassen die TI-Grenze offen…
      6. Italien schliesst die Grenzen!
      7. wir kaufen Schutzmaterial für 2.1Mia
      8. wir öffnen Tattoostudios und Friseursalons, aber nicht Golfplätze, Tennisclubs, Campingplätze oder Zoos
      9. Gruppen zu fünft sind erlaubt, aber nur bis zum Restaurant, dann muss einer heim! Oder 2m wegsitzen!

      Reicht Ihnen das oder brauchen Sie mehr???

  28. Leider ist es so, dass in der Schweiz auch Leute mit geringem Leistungsausweis und mit nur mässiger sozialer Intelligenz und ohne je eine Firma geleitet zu haben, nach ganz oben in den Bundesrat gespült werden können. Dazu brauchts nur die richtigen „connections“, Glück und Karrierewillen.

    Im Bundesrat angekommen werden dann die Departementedossiers auf die 7 Magistratinnen und Magistraten verteilt. Da gibt man dann einer Pianisten das UVEK, eine Dolmetscherin und Lehrerin ist nun plötzlich als Juristin im EJPD tätig und ein Winzer ist nun gleichsam über Nacht Fachmann für Wirtschaft, Bildung und Forschung. Man stelle sich vor, es würde im freien Markt draussen gleich funktionieren: Da wird nun plötzlich der fleissige Max Muster, der eine Anlehre in der Firma XY gemacht hat ohne irend einen Fachausweis oder Uniabschluss vorweisen zu können zum Generalrirektor dieser Firma erhoben. So etwas kennt man eigentlich nur von diktatorischen Staaten, wo der unterbelichtete Sohn eines Präsidenten in dessen Fussstapfen steigt oder im etwas bessern Fall in den USA, wo dank Dollarmilliarden auch ein mittelmässiger egomaner Rotschopf es bis an die Spitze schaffen kann.

    Die Frage ist: Wollen wir weiterhin dieses Bundesrat-System, wo teils wenig kompetente Leute ohne vertieftes Fachwissen und Fachausweise im zugewiesenen Departement über sehr komplexe wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten entscheiden müssen oder braucht es einen Umbau dieses Systems?

    • Nun ja, @H.X. Bodmer, Sie schreiben über die Tatsache, dass es viele Bundesräte mit mässigen Qualifikationen für ihr jeweiliges Amt gibt:

      „Man stelle sich vor, es würde im freien Markt draussen gleich funktionieren“.

      Ich habe Neuigkeiten für Sie:

      Das gibt es im freien Markt sehr wohl! Nicht zuletzt im … Finanzsektor. Zum Beispiel in der Informatik.

      Da gibt es nicht wenige Manager*innen, die von professioneller Software-Entwicklung in grösseren Teams, oft gar mit Datenmigrationen aus älteren Systemen, keinen blassen Schimmer haben. Sogar dann, wenn diese Herr*innenschaften im Rahmen ihrer Ausbildung einmal ein etwas grösseres Programm selbst geschrieben haben.

      Soviel zum freien Markt.

  29. Typisch für diesen Autor. Er weiss alles besser. Er sollte mal den „Spiegel“-Bericht über das vorbildlich funktionierende Corona-Krisenmanagement der Schweiz lesen.

    • Mit des Spiegel’s Heimat Deutschland als Benchmark stehen wir gut da.

      Gegen die USA treten alle gerne, und um das intransparente China ist es allein schon mangels verlässlichen Daten ruhig geworden, und allerspätestens seitdem dem Journalismus nach seiner anfänglichen Systemkritik über den drastischen chinesischen Lockdown das Lachen vergangen ist.

      Das liberale Schweden als Benchmark mag niemand so gerne, wohl auch weil das mit dem Benchmarking von Zahlen, Fakten und Relativitäten vielen schwer fällt. Kommt noch die Sprachbarriere hinzu – was passiert da überhaupt?

      Statistik war noch nie hoch im Kurs der Medienschaffenden.

      P.S. die qualitativ besseren schwedischen Medien haben im Gegensatz zu den unsrigen alle erfolgreich hermetisch abgeriegelte Paywalls etabliert, so dass man ohne geldwerte Leistung noch lange nach Analyse suchen darf.

    • Der Spiegel das war einmal, erste Sahne.
      35 Jahre Abo. 2015 Tschüss.
      Ein Elend 95% nur noch Schrott.
      Na ja ab einer gewissen ins Hirn gedrückten
      Infomasse, glaubt man nicht mehr jeden Mist.
      LG.
      Spiegelleser wissen mehr, haha Geschichte.

    • der spiegel ist nach insiderinfo fast pleite. angeblich wurden die 50 bestverdienenden des blättchens gebeten, auf einen erheblichen teil ihres gehaltes für eine gewiße zeit zu verzichten.

  30. Nun, ich bin weder ein Bot noch links Orientiert. Es ist aber offensichtlich, dass Stöhlker als Deutscher unser Politsystem überhaupt nicht versteht. Als grossmundiger und oberlehrerhafter „Berater“ schwafelt er fast täglich seinen Stuss auf IP. Wirklich bedauerlich.

  31. In ihren Papieren und Dokumenten, wie die des Imperial College of London oder des MIT, wird der Plan offen zugegeben. Sie sagen uns ganz eindeutig, dass sie “Wellen” von wirtschaftlichen Öffnungen und erneuten Beschränkungen einsetzen werden, um die “Ausbreitung des Virus” einzudämmen. Die Zeitlinien scheinen unterschiedlich zu sein, aber im Allgemeinen sehen die Modelle einen einmonatigen offenen und einen zweimonatigen Absperrzyklus vor. Ziel ist es, die Infektionen in bestimmten Regionen eines Landes alle paar Monate absichtlich (wohl per massiv erhöhten Tests bei gleichzeitig weiterhin manipulierten Berechnungen und sich ständig ändernden Berechnungsgrundlagen) zu erhöhen und dann, sobald die Ausbreitung ein bestimmtes Niveau erreicht hat, wirtschaftliche Schließungen und Quarantänemaßnahmen einzuführen; dies soll nach Willen der Politdarsteller so lange fortgesetzt werden, bis ein Impfstoff entwickelt ist, was bislang eigentlich Jahre benötigt hat.

    aus: https://www.konjunktion.info/2020/05/covid-19-die-angebliche-wiedereroeffnung-der-wirtschaft-wird-nicht-dauerhaft-bestand-haben/

  32. Dieser völlig unstrukturiert agierende und überforderte Bundesrat mit seinem maroden Verwaltungsapparat tritt von einem Fettnäpfchen ins nächste.

    Es war schon vor Corona erschreckend, wie viele ansonsten vernünftige und umgängliche Menschen nicht willens oder fähig sind, ihr eigenes Können übersteigende Leistung – egal in welcher Wissenschaft oder Kunst – zu erkennen oder zumindest anzuerkennen. Durchschnitt wird zum Massstab, und das Milizsystem fördert Durchschnitt. Aber wenn der Lebensstandard aller absackt dann entspricht der Durchschnitt der erbrachten Leistung nicht mehr der 4.5 im Schulsystem sondern liegt er näher bei der 2.

    Entsprechend dünn gesät ist die Erkenntnis über das Ausmass dieser Führungsschwäche.

    Es bleibt abzuwarten, ob sich die A-Schweiz (um Herrn Stöhlker’s Wortwahl zu belehnen) mit ihrer stillschweigenden Hinnahme dieses Führungsdesasters ins eigene Bein geschossen hat, wenn die Restschweiz mit ihrer Stimmenmehrheit erst einmal das wahre Ausmass des langsam greifbar werdenden Schadens zu realisieren beginnt.

  33. Nichts Neues unter der Sonne.

    Ein paar zusätzliche Überlegungen:

    Es wäre KS also lieber, wenn der BR aus einem Automechaniker aus Bümpliz, einer Hebamme aus Oftringen, einem Büromaterialverkäufer aus Hegnau usw. bestehen würde? Sei dem so.

    In grösseren Firmen läuft’s genau gleich, wie im Artikel beschrieben, mit zwei Hauptunterschieden.

    Erstens: Wenn man in einer Firma reklamiert, wird man herausgeworfen und die Firma verschanzt sich dabei hinter ihren internen AGBs. Beim BR verhält es sich anders: er ist an Gesetze gebunden, welche transparent sind. Über diese Gesetze entscheidet der Bürger selber und kann sie auch ändern, ohne Gefahr zu laufen, seine Stellung zu verlieren. Wenn jedoch der „gemeine Bürger“ schon nicht versteht, wie er einen Initiativtext für eine Gesetzesänderung verfassen muss, damit dieser wirkt und umgesetzt werden kann, oder wenn er in der Freizeit lieber etwas anderes tut, dann sollte er allenfalls auch nicht BR werden oder diesen beurteilen wollen. Somit bleibt die Aktivität meist bei denen, die sich gerne exponieren.

    Zweitens tut „der Staat“ in anderer Weise ziemlich viel für seine Bürger, indem er z.B. versucht, Leute, die in der Privatwirtschaft herausgestuhlt wurden, anzustellen. Insofern macht der Staat einen anständigen Job. Dass dieses Schema ebenfalls zur Verteuerung des Staatsapparats beiträgt, ist klar. Die Firmen können aber dank Vertragsfreiheit nicht dazu gezwungen werden, folgendes Schema zu ändern: Alte nicht auszubilden sondern zu entsorgen, und stattdessen junge Studis nachzuziehen, die sie noch formen können, bis ein neuer Trend aktuell ist.

    Was fehlt ist simpel die Ethik. Solange die überdimensionierten Dienstleister sämtliche Verantwortung auf uns abschieben können, wird sich nichts daran ändern (Folgerisiko einer OP oder Folgeschäden aus Bank- und Versicherungsprodukten usw.). Leistungsprimate wurden still und heimlich abgeschafft, ebenso Erfolgshonorare. Somit kann jeder tun und lassen was er will und der Rahmen wird lediglich noch durch die Konkurrenz und nicht über die direkte Kundenzufriedenheit bestimmt. Den Rest soll der Staat irgendwie ausbaden.

    Der BR kann Dinge nur ändern, wenn er vom Volk den Auftrag dazu erhält. Wenn wir für uns „menschliche Nachsicht“ einfordern, müssen wir diese auch unseren Exponenten zugestehen. Die Zeit der Universalgenies ist längst vorbei. In diesem Sinne ist vermehrtes „Wissen“ halt kontraproduktiv.

  34. Interessanter Kommentar aus der Sicht eines Deutschen. Allerdings ist das Schweizer Milizsystem um ein Vielfaches erfolgreicher als die Berufspolitiker in seinem Heimatland und in der EU.

  35. Pünktlich wie die Kirchenuhr schlägt der Deutsche Stöhlker, in Zollikon „eingeschweizert“ , bar jeglicher Sachkenntnis unser Demokratie, zu. Schade, dass IP diesem Schwafli Platz gibt.— Und wir haben auch die Antwort gekriegt: Es ist wegen der Klicks . Wichtig für die Sponsoren. Das kann man wirklich nur bedauern.

    • Bin auch nicht immer einverstanden mit Herrn Stöhlker. Aber zum Glück darf er hier seine Meinung kund tun. Es tut gut, nicht immer den gleichen Mainstream zu lesen. Und das Schöne ist ja, man kann Stellung nehmen dazu, wenn es einem nicht passt. Schade dass es so viele unanständige, persönlich unter der Gürtellinie liegenden Kommentare gibt.

  36. Wenn mich nicht allestäuscht, beträgt das Grundgehalt eines Bundesrates um die 450-470 KFS/Jahr. Feudal ist die Altersregelung, gezeigt am Beispiel einer FDP-Alt-BRin, die nach knapp 4 Jahren (Amtszeit nicht beendet) gehen musste wegen Fehlverhalten im Amt. Sie sagte vor einigen Jahren in Tele Züri, ihre Jahresrente sei 196’000.-/a ! Und das nach einem Abgang durch Eigenschuld. Ein länger amtierender BR dürfte noch etliches mehr kassieren, lebenslang nach dem Rücktritt, auch lange vor 65. Nicht schlecht, oder ?

  37. Super Beitrag von Herrn Stöhlker. Man kann’s kaum fassen was hier in unserer einst so sauberen und schönen Schweiz abgeht. Der Gipfel für unsere geschädigte Wirtschaft und vielen Arbeitslosen ist dass gestern beschlossen wurde die Entwicklungshilfe um etliche Millionen aufzustocken. Was braucht es noch um diesen kranken und unfähigen Bundesrat zu stoppen ?

    • Wählen sie SVP. Die tragen am besten bei zu einem gesunden Bundeshaushalt. Ich weiss jetzt kommen sie wieder mit den Subventionen für die Bauern. Aber die sind mit 3 Milliarden etwa 1/3 der Ausgaben für die Entwicklungshilfe, wo niemand weiss, wo das Geld wirklich hingeht.

    • h. n.: Das ist in der Tat eine unglaubliche Entscheidung des Bundesrates in der jetzigen Schuldenzeit. Man redet von Tilgungsfristen von 30 Jahren ! Man muss annehmen, wenn es um einen BR-Entscheid geht, dass neben den beiden SPlern, die CVP-BRin und ein FDP-Vertreter diese weitere Geldverschleuderung unterstützten. Bei der FDP tippe ich auf den DEZA-Oberchef BR Cassis. Aber eben: Es ist ja unser Geld, nicht das des Bundesrats.

    • Wähle NICHT SVP!

      Wir brauchen lösungsorientierte Politiker und nicht Prinzipien-NEIN-Sager und solche, die aus Prinzip jeden Mehrheitsentscheid bekämpfen und nur Probleme bewirtschaften, jedoch keine valable Alternative bieten.

  38. der richtige Kommentar wäre der hier gewesen….(((-:

    Also, Herr Stöhlker….

    Ich gebe ihrem Artikel recht.
    Er ist sehr gut und ich pflichte dem bei.
    Es gibt hier einfach zu viele die nichts von der Misere zu spüren bekommen, weil sie privilegierte Jobs haben und gut abgesichert sind.

    Wer in Sicherheit aufgewachsen ist und auch so lebt, der wird eben nicht tüchtig, der versagt in einer Krise oftmals.

    Und genau diese Personen führen uns als Politiker in Experimente die das Land schwer belasten.
    Hier in St. Gallen kenne ich nun mehrere Restaurants die einfach nicht mehr aufgemacht haben.
    Sie können mit den jetzigen Corona-Regeln nichts mehr verdienen.
    Um die 10 Kleinbetriebe sah ich, die haben anstatt nun wieder aufgemacht, in den letzten Wochen einfach ihre Firma geräumt…… leer…..nichts mehr da.
    In der Stadt sind ca. 10 Geschäfte leerstehend, die man mieten könnte und etwa 10 die alle paar Monate umgezogen sind, ja deren Räumlichkeiten nun zu Wohnungen werden…… wie zum Beispiel der altehrwürdige „Zollibolli“ Spielwaren.
    Die Lädelikrise war vorher schon da, nun aber bricht sie sich Bahn.
    Tja, aber unsere Stadtpolitiker planen dafür unverdrossen Fussgängerzonen, Baudenkmäler und kümmern sich darum, wie man den letzten Parkplatz auch noch aufgeben kann.
    Das die Altstadt dabei stirbt, scheinen sie kaum zu bemerken.

    Klar, sie haben in ihrem Leben nie Arbeitslosigkeit kennen gelernt, sie wurden nie mit dem Risiko konfrontiert wie es ist wenn man mit 55 sein Haus nicht mehr ab-bezahlen kann.

    • Ihr Satz „Wer in Sicherheit aufgewachsen ist und auch so lebt, der wird eben nicht tüchtig, der versagt in einer Krise oftmals“ beschreibt die Situation treffend. Wobei – oftmals – mit – fast immer – ersetzt werden sollte. Es wäre wünschenswert, wenn Stadtpolitiker und andere in Führungspositionen in ihrem Leben mal für längere Zeit Arbeitslosigkeit und Geldmangel kennen gelernt hätten, um wenigstens einmal mit der Realität des Lebens konfrontiert gewesen zu sein.

  39. Lieber Herr Klaus Stöhlker,

    „Viele vom Staat zerstörte Existenzen, die nie die Möglichkeit hatten, mehr als das zum Überleben Notwendige zu verdienen, sehen sich trotz Krediten weiter in der Krise“

    Ist das so? Sind diese Existenzen vom Staat vernichtet worden? Wie hängt das zusammen?

    Der neoliberale Guru Friedrich August von Hayek hat über den Kapitalismus, also einem Wirtschaftssystem, das auf Sachzwänge und Eigengesetzlichkeiten beruht, gesagt, von diesem Gerechtigkeit zu fordern, wäre in etwa so sinnvoll wie der Ruf nach einem gerechten Luftdruck. Wer sich über die „Zerstörung“ von wirtschaftlichen „Existenzen“ beklagt, der müsste noch einmal darüber reflektieren, woher der Reichtum der Wirtschaftselite denn kommt, nähmlich die Mehrwertabschöpfung und Verteilung.
    Herzlich

  40. Nun ziehen die üblichen Verdächtigen und die sich sonst weltoffen und tolerant gebenden linken Moralwächter wieder über den Autor her, dies weit unter der Gürtellinie, zudem oft fremdenfeindlich. Die Wahrheit schmerzt halt. Wer sie nicht erträgt, ist bei Blick, Tagi, Schweizer Illustrierte, WOZ und SRG besser aufgehoben. Aber dort kostet es halt, und kritische Kommentare werden gelöscht, sodass es bald mal langweilig wird.

    Was befähigt eigentlich eine ehemalige Zahnbürstli- und Rüebli-Testerin, Bundesrätin zu sein?

    • Die ehemalige Zahnbürsten-Testerin, was ja auch nicht stimmt, hat mit ihren KollegenInnen eine guten Job gemacht. Auch von anderen Regierungen anerkannt, darum die Rückfragen! WOZ haben sie auch noch nie gelesen. Aber der Kommentar ist typisch für die Fans des Papierlischweizer, dumm, faktenlos bar jeder Kenntnisse. Einfach zuwenig Wissen und Bildung!

  41. Und einmal Mehr schafft es Herr Stöhlker, den Finger auf eine wohl allseits bekannte Schwachstelle zu legen, welche uns nun aber in der aktuellen Causa wahrlich teuer zu stehen kommt.

    Lustig auch, wie jedesmal eine kleine bot army über die Essays von Herrn Stöhlker herzieht, wie immer nur auf die Person zielend und ohne inhaltliche Argumente…

    • Gemessen an Doña Isabelle’s Gesellschafts-, Politik – und Schweizkritik ist Klausis „Gemotze“ und Finger in die Wunde legen immer noch im Bereich des sog. „Nasenwassers“.

      Diese Botarmys erstaunen – nerven, denn Sie bringen kaum bis nie Gegenargumente, schon gar keine neuen Argumente – mich genauso. Dennoch passen sie ins Bild. Wenn z.B. ein „Volksvertreter“ einmal Tacheles redet im Parlament, muss die Angesproche ganz dringend zur Toilette.

      Da die Schweiz im Gegensatz zu Deutschland nicht mal ein Verfassungsgericht hat, erstaunt es mich auch nicht, dass die gleichen konditonierten Roboter, sich darüber echauffieren, dass KS das D-GG mit der Schweizerischen Bundesverfassung verwechselt aber das Fehlen eines Verfassungsgerichts als fast gottgegeben ansehen und schon fast hörig an den Lippen der Regierung hängen, was Corona – Massnahmen betrifft.

  42. Muss zähneknirschend eingestehen, dass Stöhlkers Urteile über unsere Traubenpflücker-, Schnaps-, Klimper*in- usw. usf. Bundesräte voll zutreffen …

    Ob es allerdings im Land seines Migrationshintergrunds oder auch anderswo soviel besser ist, wage ich zu bezweifeln. Ausser natürlich in den USA, dort haben sie den fähigsten Präsidenten aller Länder seit jeher …

  43. Die Schweiz wird wegen absoluter Unfähigkeit aufgelöst und analog zur Swiss den Deutschen geschenkt.

    Gaddafi hatte schon recht.

    • Die Eidgenossenschaft besteht seit 729 Jahren und überlebte alle Kaiserreiche (ausser Japan) und viele Königreiche.
      Das Tausendjährige Dritte Reich war schon nach 5 Jahren Geschichte.
      Die Schweiz wird auch noch die EU überleben.

  44. Sunk Costs Problematik

    Die Reaktion in den ersten Wochen war primär, der Dynamik in den umliegenden Ländern (FR, IT und DE) geschuldet.

    Ich „glaube“ die Massnahmen wurden schliesslich verlängert, weil UNBEDINGT ein vorzeigbares Resultat aus den zehnstelligen Milliarden resultieren sollte. Wenn mangels Immunität vor dem Sommer trotzdem viele an Corona sterben würden, dann hätte die Regierung kein Alibi mehr für die Ausgaben. Darum wurden die Massnahmen verlängert – Koste es was es wolle.

    Heute sind die Verantwortlichen „fein raus“ sogenannt immunisiert: Corona Tote verhindert, Spitäler nicht überlastet – wegen der Massnahmen selbstverständlich.

    Lessons Learnt?

    Seitens der Regierung erwarte ich keine Analyse und Evaluation – weil diese in den Geschichtsbüchern unter dem Kapitel Wirtschaftskrisen nicht so schön aussähe.

    Genau diese ANALYSE wäre jedoch sehr WERTHALTIG für die ZUKUNFT. Das war sicher nicht der letzte hartnäckige Virus in der Menschheitsgeschichte.

    Darum: Interessierte und Kritiker bitte nicht mehr als Verschwörungstheoretiker ignorieren.

  45. Obwohl wieder überzeichnet, teile ich die Kernansichten von Herr Stöhlker diesmal.

    Wer zu lange in der Executive ausharrt wird schleichend und weitgehend unbewusst zum Verwalter. Geführt von Chefbeamten, die dieses Denken und Handeln verinnerlicht haben. Dann geht es nur noch um Verteilung und Umverteilung von Steuern. Mit andern Worten um Geld, das andere erwirtschaftet haben. Damit geht der Bezug zum Geldverdienen zusehends verloren. Für die meisten, die sich Jahre oder Jahrzehnte in diesem System aufhalten erfolgt dieser Prozess unbewusst.

    Dies ist nicht eine schweizerische Besonderheit. Sie gilt weltweit für die meisten Regierungen.

    Bei der Schweiz bitte ich Herr Stöhlker allerdings zu bedenken, dass wir als offene, exportorientierte Volkswirtschaft wirtschaftlich massiv von den Regierungsentscheiden der anderen Länder, insbesondere der Nachbarländer, abhängen. Wenn diese als einseitgen Akt die Grenzen zutun, ist das fremdbestimmt und trifft unsere Wirtschaft hart. Dies liegt dann eben ausserhalb unseres Einflusses. Somit können wir – was den Auslandeinfluss unter ausl. Notrecht betrifft – meist nur reagieren.
    Dies beachtet m.M. Herr Stöhlker zu wenig. Das andere lass ich diesmal so stehen.

    • @F.H.

      „Dann geht es nur noch um Verteilung und Umverteilung von Steuern. Mit andern Worten um Geld, das andere erwirtschaftet haben.“

      Unternehmen und Kapitalbesitzer wurden in den letzten Jahrzehnten steuerlich geschont, zahlen musste/muss die Mehrheit der normal und gering verdienenden Bürger, ebenso wie Rentner und Arbeitslose, denen man gezielt und schleichend die Bezüge gekürzt hat. Diese Steuerpolitik der vergangenen Jahrzehnte für Konzerne, Unternehmen und Kapitaleinkommensbezieher haben die Umverteilung von fleissig auf reich enorm verstärkt. Bleiben die Steuerregelungen so wie sie sind, wird sich die Lage in kommenden Jahren verschärfen und zu sozialpolitischen Verwerfungen führen.

    • Chläusel ist ein extrem grosser Motzer und Besserwisser aus dem grossen Kanton

    • Chlaus J. der Papierlischweizer ist die Ausgeburt von Dummheit, Ignoranz, Arroganz. Weder kennt er die Schweiz noch unser politisches System, das mich auch manchmal ärgert. Aber in der Gesamtbetrachtung funktioniert gut. Besser als in allen anderern europäischen Staaten und das über Jahrzehnte. Er ist ein primitiver Wutbürger der darunter leidet dass ihn kein Medienorgan, ausser IP zur Kenntnis nimmt. Sogar in seinem Wohnort wird noch über ihn gelacht und man weicht ihm aus weil man sich mit dem Wutbürger identifizieren will. Er ist der Absteiger des Jahrzehnts!

  46. Na ja Herr Stöhlker, was Sie leider nicht begriffen haben, ein Staat kann nicht wie ein Unternehmen geführt werden und das ist auch gut so! Sicher hätten das viele gerne, ein gutes Beispiel was dabei herauskommt sehen wir ja gegenwärtig in den USA unter der Ära Trump!

  47. Bundesrat Maurer sagte, ihm sei es nicht mehr wohl, bei dieser enormen Geldverteilung. Will heissen: „Ich bin gegen diese Dimensionen“. Die Medien schrien auch sofort, der Maurer verletze das Kolegialitätsprinzip weil er das sagte.
    Aber Maurer wurde einfach überstimmt von der Mitte-Links Koalition (SP,FDP,CVP), die über hundert Milliarden verteilen wollten.
    Sie wissen auch Herr Stöhlker, wie Maurer unseree Kasse in den letzten Jahren Sorge getragen hat. Dank ihm sanken unsere Schulden stetig. Sie tun ihm daher grob Unrecht.
    Aber ich weiss, sie hassen die SVP. Dies vor allem weil sie Herr Stöhlker die Schweiz in der von Deutschland dominierten EU sehen wollen.

    • BR Maurer war es, der dann sagte jeder Gewerbler könne auf die Bank und dort innert 30 Minuten 500‘000 abholen. Sekundiert von Scholl/ZKB. Der Bund garantiere. Das Prüfverfahren sei unbürokratisch und schnell. Den Gewerbeverband freuts riesig.

      Auch BR Ueli Maurer freut das Geld verteilen sichtlich. Und es ist gute Propaganda für die SVP wie dies diverse Kommentare hier bestätigen.

  48. Even they merge each other UBS & Credit Suisse. They still have the biggest fund they have in the fast. Now i hope that they lost forever. That why there status is critical both of them. I hope that the female head in Zurich SWIFT remember me. Hoping she confess..

    • You english is very liquid, I must speak! The unique thing what I cannot understand is if the female head over which you say has a female body or maybe not?
      I confess: I am your biggest fan ever!!!!

  49. Herr Hässig: Es ist nur traurig, dass Herr Stöhlker einen solchen „Mist“ schreiben darf! Haben Sie es wirklich nötig, solche unsachliche Beiträge abzudrucken? Ich habe Ihre Post schon vor 3 Wochen abbestellt und werde ich es nochmals versuchen.

    J. Koller

    • Wenn etwas Mist ist, dann ist es Ihr Kommentar hier. Vielleicht braucht es
      Nachhilfenachricht für Sie: wie intepretiere ich einen Text.!!
      Freundliche Grüsse
      Roger Müller

    • J. Koller: Ihre Argumente überzeugen alle…. Ironie off.
      Hirn einschalten und begründen anstatt einfach Ihre Frust abladen.

  50. Herr Stöhlker, trotz Jahrzehnten des Aufenthalts in der Schweiz sind Sie mental anscheinend immer noch in Deutschland, wenn Sie vom „Grundgesetz“ schreiben und vermutlich unsere Bundesverfassung meinen. Ihr Artikelchen enthält im Übrigen nichts neues und nichts von Wert.

  51. Nicht alle Bundesräte/innen sind ihren Aufgaben gewachsen.
    In Deutschland hat es aber Berufspolitiker, die noch schlechter qualifiziert sind.
    Verteidigungsministerin AKK hat von Militär weniger Ahnung
    als Viola Amherd.
    Bundesaussenminister Maas spricht noch schlechter englisch als
    unser Ueli.
    Berufspolitiker sind auch nicht besser.

    • Ach vdH, was nützt es mir, wenn mein Pilot von Fliegen soviel Ahnung hat wie ein Pferd vom Surfen, nur weil bestimmt irgendwo im Busch vom Papua Neuguinea noch jemanden lebt, der noch nicht mal weiss, was Fliegen ist???

  52. Es gibt eigentlich ganz klare Gründe, warum unsere Exekutive so schwach ist: 1)Das Kollegialitätsprinzip.Selbst wenn der Departementschef mal einen grossen Wurf auf dem Tisch hätte oder schnelles Handeln nötig wäre, wird das von den andern wieder zunichte gemacht. 2. Die Konsenspolitik. Alles ist auf Kompromisse ausgerichtet. Die Resultate sind schwach und teuer.3)Die Regierung ist in der Hand der Lobbyisten.Das grenzt an Korruption.Seit EX-BR Schneider-Ammannn hat die Exportlobby eindeutig die Oberhand. Sie bestimmt. Bundesrat und SNB sind ihre Handlanger.
    4)Da unsere Exekutive keinen grossen Sachverstand hat, ist sie zudem in grossem Ausmass von „Beratern“ und Verwaltern abhängig. Auch das eine ganz grosse Schwäche.

    • Dann ist aus mit blöden Klausi Sprüchen und mit unserem tollen Land. So was ähnliches hatten wir schon von Herrliberg aber glücklicherweise nicht lange.

  53. Sehr geehrter Herr Stöhlker,
    den sehr schwachen Leistungsausweis unserer Politiker, nicht nur derjenige des BR’s, haben sie gut aufgezeigt.

    Leider ist der Sumpf, analog zu Washington, noch viel tiefer. Nehmen sie z.B. Bill Gates. Benjamin Fulford, ein investigativer Journalist, bezeichnet Gates als „a dead man walking“. Warum? Weil seine Implikationen mit dem Erstellen und Verbreiten des Corona Virus inzwischen bekannt sind. Als kleine Zugabe bietet Gates auch noch gleich eine „Impfung“ an. Bekanntlich ist Gates in einen Rechtsstreit mit der Indischen Regierung verwickelt. Sein Impfprogramm hat in Indien zu enormen Schäden geführt. Dasselbe gilt für Kenia.

    Und jetzt passen sie gut auf Herr Stöhlker: Seit 2014 besteht zwischen der Schweiz, via Swissmedic, eine offizielle Zusammenarbeit mit der Bill and Melinda Gates Stiftung. Da bleibt einem doch glatt die Spucke weg.
    (siehe admin.ch)

    Gates hat massiv Dreck am Stecken und die Schweiz kooperiert auch noch mit solchen „Individuals“.

    Not only Washington sucks, Switzerland sucks as well!

    Good day Sir.

    • ….und wo werden all diese hinterlistigen Dinge (Zusammenarbeit Gates Stiftung und Swissmedic etc..) beschlossen?
      Narürlich in Davos beim WEF, dass mit unseren Steuergeldern geschützt wird,
      veranlasst durch den Bundesrat. Die Weissweintrinker und Kuchenesser aus dem Bundeshaus sind die treusten Stammgäste beim WEF.
      Kampfjets ade…, es reicht jetzt!

  54. Lieber Herr Stöhlker. Sie mögen mit Ihren Betrachtungen richtig liegen. Aus der Feder eines Mannes, der in seinem ganzen Leben nie etwas anderes gemacht hat, als anderen beizubringen, wie sie laut und hörbar tröten — ohne selber des Trötens mächtig zu sein –, zeugen Ihre Worte von sehr grosser Überheblichkeit. Was zeichnet einen Berater ebenfalls noch aus? Er muss nie für seine Ratschläge gerade stehen. Oder wie Sie es umschreiben „…Keiner unserer Bundesräte wird für diese finanzielle Katastrophe geradestehen müssen.“, wobei man hier „Bundesrat“ durch „Berater“ ersetzen kann.

  55. Sehr geehrter Herr Stöhlker
    Es ist ja nicht nur in der Schweiz so. Gottseidank!
    In Brüssel sind’s abgehalfterte Politversager aus den einzelnen Ländern. In Berlin Sozialpädagogen, Ideologen und sonstige Demagogen überall im Westen.

    Volksnahe Vertreter gibt es mit Putin in Russland und in den Visegradstaaten.

    Aber was ich mich immer wieder frage, ist: Was haben unsere Bundesräte eigentlich auf dem WEF in Davos gemacht. Da waren die Fakten aus China bekannt, die Pandemievorbereitungen waren seit Jahren in den Schubfächern, alle Wirtschaftsvertreter und Politbonzen zur Stelle. Ist da kein einziger auf die Idee gekommen zu bohren und zu fragen, wie und was unternommen werden muss, wenn die Grippe auch Europa und die Schweiz erreicht. War sie doch schon in Frankreich und Italien präsent.

    Es wurde beschwichtigt und entwarnt, alles halb so schlimm um dann einen Monat später die Schweiz und Europa wirtschaftlich und gesellschaftlich zu isolieren.

    Von grossen Politikern ist der Spruch bekannt: In der Politik geschieht nichts zufällig.

    Haben denn unsere Politiker kein Vorstellungsvermögen oder geben sie dieses bei Amtsantritt ab. Immerhin kommen ja im Tagesrhythmus Forderungen aller Art, vor allem von Links. Es ist doch sooo einfach zu fordern Allerdings heisst es, an ihren Taten sollt ihr sie erkennen. Erinnern sie sich und denken sie bei den nächsten Wahlen bitte daran.

    Ich kann nicht anders, als mir vorzustellen dass in Davos der Lockdown Thema war. Ein Niall Ferguson gilt als der Vater des Lockdowns und war 2016 Sprecher des WEF.

    Alle Banken-, Pharma- und Konzernvertreter waren vor Ort. Die Pläne waren ausgearbeitet. Gates lobbyierte seit Monaten wenn nicht schon Jahren. Seine Pandemieübung mit den John Hopkins Hospital war 3 Monate alt.

    Und was macht die Bundespräsidentin: „Simonetta Sommaruga veralbert Donald Trump mit Sprachenvielfalt“ oder fädelt Deals mit Uschi von der Leyden ein (keine Querschüsse bis zur Abstimmung). Sind das Volksvertreter? Vielleicht Vertreter, aber dass die ein Volk vertreten… Ich kann nur den Kopf schütteln.

    Und dann einen Monat später fahren sie das Land mit Volk an die Wand und ihnen fällt nichts besseres ein, als vorzuschlagen sich aus dem Wege zu gehen, Händeschütten zu vermeiden oder sich die Hände zu waschen.

    Das ist Kindergarten!
    Und wer mir vorwirft ein Verschwörungstheoretiker zu sein, der solle sich einmal hinterfragen, wozu diese Politschranzen alle hunderte, ja tausende Berater in ihren Stäben haben und ob zu deren Aufgabe nicht auch gehört, sich Gedanken über mögliche, kommende Zustände im Lande zu machen.

  56. Schon wieder eine Kritik an den Massnahmen gegen das Corona. Leute wir haben weniger als 20 Neuiinfektionen pro Tag verglichen mit den über 700 vor den Massnahmen, man kann nicht sagen, dass die Übung sinnlos war. Der Staat ist dazu da den Bürger zu schützen, nicht zwingend sein Portemonnaie!

    • @S.L. Dann öffnen Sie Mal ihr eigenes Portemonnaie – sofern es denn etwas enthält – und übernehmen Sie die Zeche. Mein Dank ist Ihnen gewiss.

  57. Liebe Bürger und Bürgerinnen der Schweiz, schenken sie Herrn Stöhlker keinen Glauben! Ihre Regierung hat äusserst umsichtig gehandelt. Ich spreche aus Erfahrung. Vergangene Woche war ich als Fachreferent für Gerechtigkeits- und Umverteilungsfragen zu einem online Meeting eingeladen. Das sind eigentlich Interna, aber ich möchte ihnen Mut zusprechen. Am Schluss des Meetings war die Schweiz noch ein Thema:

    USCHI: Einverstanden, Schweden und Ungarn kommen auf die schwarze Rosinenpicker Liste. Gibt es noch weitere EU-Länder, welche auf die Liste gehören?
    CHRISTINE: Ja, die Schweiz!
    DAVID-MARIA: Wieso? Die Schweiz ist ja gar nicht EU-Mitglied.
    CHRISTINE: Egal, die Schweiz gehört immer auf jede schwarze Liste, nur so lernen sie, wer das Sagen hat und von wo der Wind weht.
    CHARLES: Richtig, zudem ist die Schweiz defacto schon Mitglied, einfach ohne Stimmrecht. Seit dem EWR Nein haben unsere Genossen in der Schweiz alles unternommen, um die Schweiz in die EU zu integrieren.
    USCHI: Jetzt mal halblang. Als Simonetta und Alain mich im März kontaktiert haben, zeigten sie sich verständig und kooperativ. Fast alle meine Ratschläge wurden umgesetzt. Ich möchte jetzt im Vorfeld der Abstimmung über den EU-Rahmenvertrag keine Negativschlagzeilen. Das habe ich Simonetta in Davos am WEF versprochen!
    CHRISTINE: Aber Thomas ziert sich noch immer, am PEPP Programm mitzumachen. Nur die eigne Wirtschaft zu stützen ist für mich klare Rosinenpickerei. Die Schweiz gehört auf die Liste!
    DAVID-MARIA: Ich stimme Uschi zu, jetzt die Schweiz zu kritisieren wäre falsch, gedulden wir uns noch etwas und warten, bis der Rahmenvertrag unterschrieben ist.
    CHARLES: Sehe ich auch so. Der Rahmenvertrag gibt und viel bessere Möglichkeiten, die Schweiz am PEPP zu beteiligen.
    CHRISTINE: und was machen wir nun?
    USCHI: ich verfasse ein offizielles Communiqué an den Bundesrat. Ich drücke unser Bedauern und Mitgefühl für die Folgen der Krise aus, lobe die Regierung für die getroffenen Massnahmen und appelliere an die Tradition der Schweizer Solidarität.
    CHRISTINE: damit kann ich leben. Aber ab Oktober muss dann wieder ein anderer Wind wehen! Danke für den Call, ich wünsche allen noch einen schönen Tag.

    Sie sehen, ihre Regierung hat umsichtig und weise gehandelt. Die meisten Ihrer Bundesräte sind beliebt in Brüssel. Die EU-Politeliten sind generell zufrieden mit der Schweiz. Die Kontakte auf oberster Stufe funktionieren bestens. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Darum, vertrauen sie ihrem Bundesrat, und stimmen sie im September dem EU-Rahmenvertrag zu!

    • Auf welcher Ebene von Märchenerzähler
      sind Sie den stecken geblieben.
      Träumen Sie weiter als EU-Kommisär!

      Freundliche Grüsse
      Roger Müller

    • So einen Schwachsinn habe ich noch selten gelesen. Geben Sie Ihre Identität bekannt oder schweigen Sie.

    • Müller und Sollenberger…….

      Ich habe das wohl anders als sie verstanden.

      Für mich war der Kommentar von EU-Komissar X nämlich eine Satire, eine treffende noch dazu.

      Er wollte uns auf dem Umweg über die Satire etwas sagen……. und das hat er erreicht….(((((-:

    • Bei derart hochgradig manipulativem Dünnschiss kriege ich Brechreiz. Als hätten die lieben Marionetten Uschi, Christine und Konsorte irgend etwas selbst zu bestimmen…! Wer solche Geschichtchen immer noch glaubt, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen…

      Wir sollen also vermeintlich mitbestimmen können, wie wir unseren finanziellen und wirtschaftlichen Untergang am besten unterstützen und fördern können, ja? Wir haben inzwischen bereits eine selbstgemachte Diktatur, da brauchen wir keine zusätzliche die von Brüssel aus Vorgaben diktiert…

    • @Schollenberger:
      Doch, haben Sie!!! Und zwar schon zigfach.
      Nur weil Sie nicht in der Lage sind, selber zu denken, glauben Sie TA-Media, NZZ, Ringier und den staatlichen SRF-ideen wohl alles?
      Get a life!

      @Müller:
      Auf welchem Grammatik-Niveau Sie denN steckengeblieben sind, braucht man sich hingegen nicht zu fragen…! Den KommisSär schenke ich Ihnen!

  58. Müssen Politiker vorher unbedingt in der Wirtschaft hohe Kader-Positionen einnehmen? Bundeskanzler Kurz aus Österreich hat nicht einmal sein Jura-Studium abgeschlossen, da war er bereits Politiker und hatte nie grössere Erfahrung als Kader in einer Unternehmung gesammelt. Niemand kann sagen, dass dieser listige und verschlagene Herr, der um die Ecken denkt, ein Schaden für Österreich und seine Wirtschaft ist. Oder ein Beispiel aus der Geschichte der Weltmacht USA, waren Franklin Roosevelt, Eisenhower und Clinton besonders schlechte Präsidenten? Sie waren alle keine Geschäftsleute! Waren die Alt-Bundesräte Merz und Schneider-Amman als Unternehmer auch sehr erfolgreiche Bundesräte? Ich wage es zu bezweifeln.
    Oft sind Geschäftsleute in der Politik totale Versager und dies kommt mehr vor als wir meinen.

  59. Alt aber gerade sehr aktuell: „Jedes Volk hat die Regierung die es verdient!“
    Die Schweiz hat sich durch viele Krisen gemauschelt, wurde dabei fett und träge. Die Banken, basierend auf ihrem langjährigen 3-Säulen-Prinzip „Schwarzgeld – Kick-backs – ständig steigender CHF“ haben den Anschluss ans digitale Zeitalter verpasst. Die erfolgreichen Unternehmer in der Industrie kümmern sich um ihre Firmen und nicht um Politik. In die Politik geht, wer sonst niemals entsprechende Anerkennung (materiell und immateriell) erreichen würde – gerade der BR ist ein gutes Beispiel, mit dem negativen Paradebeispiel Ruth Metzler. Auch in den beiden Räten SR und NR sind unternehmerisch denkende und handelnde Personen eine traurige Minderheit. Die nächsten Wahlen werden zeigen, ob Herr und Frau Schweizer etwas gelernt hat – ich zweifle….

  60. Die Analyse unserer aktuellen Bundesräte durch Herrn Stöhlker: brilliant! Schaffen wir doch mal Klarheit: von der politisch grünen und roten Seite her sind grundsätzlich keine Unternehmer zu erwarten. Den sehr erfolgreichen Unternehmer Christoph Blocher hat man nach kurzer Zeit wieder rausgeekelt. Der ebenso erfolgreiche Unternehmer Peter Spuhler hat sich selbst aus dem Rennen genommen. Erfolgreiche Unternehmer und politische „Schlachtschiffe“ wie Ulrich Bremi und Peter Spälti gibt es schon lange nicht mehr, und sind am politischen Horizont auch nicht erkennbar. Es scheint, dass die Besetzung des Bundesrates mit Personen, die sich durch schwache Leistungsausweise „auszeichnen“, System hat.

    • … Schlachtschiff tönt gut, etwas Kriegsrethorik hält dynamisch in Krisenzeiten…

  61. Nicht überall einverstanden, aber sie haben in wesentlich recht….
    In Ausland habe ich ein Inserat gesehen, grosse Firma sucht neu: “ motiviert, begeistert, innovativ Sklaven – Chef“ …. das wäre normalweise ein CEO…wir sind wieder in 1500 bei Sklavenhandel: von eine Firma zu anderen“
    Traurige Zeit, zum glück bin ich ein freidenkende Multi – Manager meines Leben….what else?

  62. Als Politiker würde mich jetzt beschäftigen, dass die Fallzahlen so schnell abnehmen, dass die Möglichkeit besteht, dass am 8. Juni gar kein Corona in der CH mehr sichtbar ist. Heute Morgen betragen die aktiven Fälle garade noch 630 (Infektionen minus Tote minus Genesene). Erleiden unsere Bundesräte jetzt einen Gesichtsverlust, wenn die Notstandsübung wegen fehlenden Grundes vorzeitig abgebrochen würde…?

    • Um den Gesichtsverlust zu vermeiden, könnte unser Bundesrat in Anlehnung an die Zentralbanken, die zu Negativzinsen greifen, Negatitvcoronafälle bekannt geben. Dies, damit er seine Pressekonferenzen weiterhin am Leben erhalten kann, denn sie bringen ihm bei den Wenig- bis Nicht-Informierten sehr viel guten Glauben und verhindern so lästige Kritik, die nur dem durch alle Medien polierten Glanz schadet.

  63. Herr Stöhlker….

    Ansonsten geben ich ihrem Artikel recht.
    Er ist sehr gut und ich pflichte ihnen bei.
    Es gibt hier viele ,Kreise die einfach nichts viel von der Misere zu spüren bekommen weil sie privilegierte Jops haben und gut abgesichert sind.

    Und genau die führen uns in Experimente die das Land schwer belasten.
    Hier in St. Gallen kennen ich nun mehrere Restaurants die einfach nicht mehr aufgemacht haben. Sie können mit den jetzigen Corona-Regeln nichts mehr verdienen.
    Ca 10 Kleinbetriebe sah ich, die haben anstatt wieder aufgemacht, in den letzten Wochen ganz einfach ihre betriebe geräumt.
    In der Stadt sind ca. 10 Geschäfte leer, die man mieten könnte und ca 10 die ständig umziehen, ja nun zu Wohnungen werden.
    Die Lädelikrise war vorher schon da, nun aber bricht sie sich Bahn.
    Tja, aber unsere Sozi Stadtpolitiker planen dafür unverdrossen Fussgängerzonen und Baudenkmäler.
    das sie Altstadt dabei stirbt scheinen sie kaum zu bemerken.

    Klar, sie haben in ihrem Leben nie Arbeitslosigkeit kennen gelernt, sie wurden nie mit dem Risiko konfrontiert wie es ist wenn man mit 55 sein Haus nicht mehr bezahlen kann.

  64. Wichtig sind politisch korrekte Gesinnung und Diversität. Nur deshalb führen Frauen ohne jede Armee-Erfahrung Verteidigungsministerien, wie auch in DE und vielen anderen Ländern mit linken Regierungen. Das gilt als chic und fortschrittlich. In Wirklichkeit ist es nichts als ein Zeichen von Dekadenz.

    Zur Erinnerung: Parmelin wurde einzig deshalb gewählt, weil die Welschen zusammen mit den Linken unbedingt Aeschi oder Gobbi verhindern wollten. Dies, obwohl mit Berset und Burkhalter schon zwei Romands in der Regierung sassen (TI: zero). Und auch BE-FR war schon immer übervertreten.

    Resultat: Mittelmass, Schönwetterpolitik, Ausgabenfreudigkeit, Staatsausbau mit immer mächtigerem Deep State.

  65. Von der falschen Seite rumgedacht, Herr Stöhlker! Richtig ist das bedingungslose Grundeinkommen, dann schrumpft auch der Wasserkopf der überbezahlten öffentlich-rechtlichen Arbeitsprogrammteilnehmer stark und rasch auf ein erträgliches Mass und unsere in Bern können sich wieder auf ihre eigentliche, wenn nun auch unschädliche Arbeit, der Verwaltung ihrer eigenen Ämtlis, konzentrieren. Also: Finanziert lieber den Leuten ihr Grundgehalt, statt nicht mehr marktfähigen Firmenkonstrukten Staatsgelder hinterherzuwerfen.

  66. Unsäglich. Ist das ein Kreuzzug? Der wievielte Corona-Komnentar? Warum ist er nicht in die Politik? Soll er doch zu „Mutti Merkel“, wenn es ihm hier nicht passen sollte.

  67. Herr Stöhlker……

    Zitat :
    Eine genauere Betrachtung zeigt, dass von den sieben amtierenden Bundesräten keiner eine echte unternehmerische Erfahrung hat.
    —————————

    Das ist so nicht richtig.
    Ueli Maurer hat den Volg Winterthur geleitet.
    Er war dessen Chef in der „Banana City“, den leicht gebogenen und sehr grossen Gebäude das jeder Zugfahrer kennt, es ist gleich am Geleise beim Hautbahnhof Winterthur.
    Man sieht es immer wenn man dort in den Bahnhof einfährt.

    Dieser Volg war der grösste Getreideannehmer der Schweizer Bauern. Wir sprechen da von zehntausenden Tonnen und er hatte viele Mitarbeiter.

    Also ich stimme ihnen zu was Wirtschaftserfahrung angeht, ausser eben bei dem einen Bundesrat.
    Die anderen, oder sagen wir man 5 davon, die würde ich nur zu gerne einmal echte Arbeit verrichten lassen, damit sie mal aus ihrem ideellen Elfenbeinturm der Sozialistischen Hirngespinste rauskommen.

  68. Hat die Bananenrepublik Schweiz ein Grundgesetz? Haben wir im Bünzliland/Bananenrepublik Schweiz nicht eine Bundesverfassung?
    Wer hat diese 7 Luschen/Nichtskönner denn in den Bundesrat gewählt? Von Parlament wollen wir doch bei den Volksverrätern in der Ochsenscheune zu Bern nicht reden.

  69. Mit der absichtlichen Stillegung der Wirtschaft wurde ein neuer Wirtschaftszweig erstellt: Gelddrucken aus Nichts und ohne Gegenwert. Die prognostizierten Todeswellen infolge Covid sind ausgeblieben, siehe Todesstatistik Schweiz (genau gleich wie die Vorjahre).
    Auch in der Schweiz war der Lock-down ein Fehlalarm.
    Quot errat demonstrandum.

  70. Danke an den Bundesrat der ein Politik mit Augenmaß betreibt und sich nicht von Marktschreiern beeindrucken lässt.

  71. Super Beitrag von Herrn Stöhlker. Man kann’s kaum fassen was hier in unserer einst so sauberen und schönen Schweiz abgeht. Der Gipfel für unsere geschädigte Wirtschaft und vielen Arbeitslosen ist dass gestern beschlossen wurde die Entwicklungshilfe um etliche Millionen aufzustocken. Was braucht es noch um diesen kranken und unfähigen Bundesrat zu stoppen ??

  72. Spitzenartikel, ob alter Wein wirklich besser wird, ist umstritten.
    Klaus J. Stöhlker, keine Diskussion, ist besser geworden.
    Rolf Wyss, der selbständige Rechtsanwalt in Zürich, läuft heiss an und bastelt bereits an einer weiteren Replik zum Aussatz von Herrn Stöhlker.

  73. Herr Stöhlker, Sie treffen mit Ihrem Kommentar den Nagel auf den Kopf. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass bei nicht wenigen unserer Magistraten das Peter‘s Prinzip und der Hang zur Mediokrität zur Maxime unserer Staatsführung erhoben wurde. Alles, was das Mittelmass überragt, wird vorsorglich abgesägt.

  74. Nun, in der Politik geht es um Geld und Macht für sich und die eigene Klientel. Darin sind inks oder rechts nicht wirklich verschieden.
    Macht ist eine Frage des Instinkts, das Tierreich lässt grüssen. Wirtschaftliche Talente und Sachverstand funktionieren etwas anders, es braucht Rückgrat und den Willen zum Durchhalten dazu.
    Die gegenwärtige Situation des Landes führt zu mehr Staatsquote. Die Gehälter der Beamten haben höchste Priorität.
    Ziehen wir uns warm an.

  75. Weder Milizsystem noch Führungsgremien sind krisentauglich. Sie funktionieren nur bei schönem Wetter. Die Schweizer Verwaltungen sind träge geworden und voll mit Günstlingen, die ihren Job deshalb haben, weil sie gute Beziehungen zu den richtigen Personen pflegen – aus dem selben Grund werden auch diese befördert. Fachliche Qualifikation ist höchstens bei Stellenantritt notwendig, später nicht mehr. In Verwaltungen geht es vor allem um Besitzstandswahrung und Ausbau der eigenen Machtposition und im diesen Moloch im Griff zu halten bräuchte es fähige Bundesräte, haben wir aber nicht. Am besten schreibt man das ganze politische und verwaltungssystem als Totalverlust ab und kümmert sich selber um seine Belange. Wie man sieht sind Gesetze sowieso nur für Idioten, sogar Bundes, Kantonal und Gemeindebehörden machen was sie wollen und beachten die BV kaum, wenn es ihren Interssen zuwiederläuft.

  76. noch schlimmer wiegt, dass nur wenige der BR eine Familie haben … also sich um die Zukunft keine Sorgen machen müssen.

  77. Der Berner Deep State produziert seit 20 Jahren ein Desaster nach dem anderen: Personenfreizügigkeit, Weissgeldstrategie, Frankenrütli, Rahmenvertrag.
    Damit also alles im gewohnten Rahmen der sehr tiefen Erwartungen.

  78. Wie lange darf Stölker noch auf der Seite seinen Unmut über die Schweiz verbreiten. Sein Satz: „In der Krise, sei es die Corona- oder die jetzt beginnende Wirtschaftskrise, zeigt sich die Schwäche des Milizsystems“ zeigt eindeutig auf, worauf es Stölker abgesehen hat. Er soll uns doch bitte zuerst aufzeigen, welches Regierungssystem in den letzten grösseren Krisen besser performed hat, bevor er das Ur-Schweizerische-Milizsystem in Frage stellt. Auch wenn es vielleicht für einen DE-Perfektionisten manchmal etwas langsam und hemdsärmlig rüber kommt, mir ist es sympatisch und vertrauenswürdig. Ich möchte auf keinen Fall mit Brasilien, USA, Ungarn, China oder Russland tauschen.

  79. Bekanntlich wählt die Vereinigte Bundesversammlung einen Bundesrat oder eine Bundesrätin. Das könnte wohl heissen, dass die Mitglieder des Stände- und Nationalrates hoffnungslos überfordert sind einen qualifizierten Bundesrat oder Bundesrätin zu wählen, weil die Lobbyisten der globalen Grosskonzerne keine hellen Köpfe im Parlament dulden, weil die keinen Stress haben möchten bei der Befehlsausgabe. Und dem Souverän ist noch kein Licht aufgegangen, weil die Eidgenossen zu Schlafmützen erzogen werden?
    Gunther Kropp, Basel

  80. Der Schweizerstaat: Ein von Profilneurotikern gelenktes, mit Steuergeldern finanziertes Verbrecher Syndikat!

  81. In der Schweiz heisst das Grundgesetz Bundesverfassung. In der Schweiz kann man sachlich kritisieren, ohne dauernd zu beleidigen. In der Schweiz hält man sich an Fakten. In der Schweiz korrigiert man die Orthographiefehler, bevor man einen Text publiziert.

    Liegt es an Stöhlker, dass auf IP weniger Werbung kommt? Würde mich nicht wundern.

    • Schon wieder Ihre unqualifizierte Hetzkommentare gegen Personen. Wie wär es für Sie erst Mal Denkarbeit einschalten, um den
      Inhalt von Herr Stöhlker zu verstehen?
      Freundliche Grüsse
      Roger Müller

  82. Das Grundgesetz gibt’s nur in Deutschland, hier spricht man von Verfassung.
    Für Pandemiepläne ist das BAG zuständig. Das BAG ist beim EDI von Berset angehängt. Dieser steht dem Departement bereits 8 Jahre vor. Sonnenklar, wer da verantwortlich ist.
    Die Amtsdirektoren sind meist länger im Amt als die Bundesräte. Auch sie sehen alt aus. Im amerikanischen System mit der Auswechslung der Administration gibt’s keine Sesselkleber auf höheren Positionen.
    Ein Blick auf die beruflichen Qualifikationen der diversen Minister unseres nördlichen Nachbarlands lässt unsere BR gut aussehen. Immerhin wurden sie vom Parlament gewählt und sind nicht durch eine Regierungsbildung ins Amt berufen worden.

    • @Tim Meier

      Wir müssen nicht Vergleiche ziehen mit Politikern anderer abstürzender Staaten, sondern wir brauchen viel bessere Politiker wie diese Versager im Bundeshaus, die auch hierzulande in idiotischer Weise komplett abwirtschaften.
      Vergessen sie das mit der angeblich reichen Schweiz. Auch hierzulande wird immer mehr mit Schuldenbergen finanziert. Bei den vielen Milliarden an “Corona-Hilfskrediten“, handelt es sich um ungedeckte Kredite!
      Weder der Bund, noch die Banken verfügten über das Geld, um diese Kredite zu decken. Es handelt sich um einen weiteren Kreditbetrug, für den die unschuldigen Steuerzahler letztlich haften sollen!

  83. Lieber Herr Stöhlker
    Ist es möglich, dass schon im ersten Satz etwas nicht stimmt?
    Ich habe immer gemeint, wir hätten eine Bundesverfassung und unsere nördlichen Nachbarn ein Grundgesetz.
    Aber was solls, weiter lesen lohnt sich wohl kaum.
    Einen schönen Tag.

    • W. Arner….

      Nun ja, wir sind ja schon positiv überrascht das Sie überhaupt lesen können…..((-:

    • Besten Dank W.Arner für Ihre klaren Worte, die ich voll teilen kann. Walter Roth sollte sich distanzieren vom Wort „wir“, denn er ist nach wie vor eine Einzelperson.

      Freundlich Grüsst
      Hermann Müller aus Luzern

  84. Stoehlker beschreibt die Situation genau wie sie sich darstellt. Er scheut sich nicht, die Dinge mit Namen der Protagonisten, deren duerftige Wirtschaftskenntnisse mit entsprechenden Leistungen in seiner, ihm eigenen Art, dem Leser kundzutun. Er liegt in seiner Kritik goldrichtig und zeigt eindruecklich, dass er im Pensionalter sehr viel mehr drauf hat, als die sieben Zwerge in Bern “combined”.

    • Ergänzung zum Artikel von Herr Stöhlker und Frau Ducret, die ich vollumfänglich unterstütze.
      Ich bin erschrocken über die Lebensläufe der Bundesräte. Keiner hat kaum
      je Führungserfahrung und Ihre berufliche Tätigkeit haben sie meistens in einer geschützten Werkstatt ausgeübt. Alle Namen der BR, die vor Ihrer
      Wahl kaum bekannt waren und auch nicht durch ausserordentliche Leistungen
      aufgefallen sind. Die „Beförderung hört sich an, wie die eine Sekretärin bzw. Sekretär in einem Grossunternehmen wird jetzt zum Generaldirektor befördert und hat Führungsverantwortung über Tausende von MA. Gehalt pro Jahr CHF fast 500.000 für ein Land wie die Schweiz von ca. 8 Mio Einw.
      Zum Vergleich Deutschland von ca. 14 mal mehr Einw. Frau Merkel bezieht ein Gehalt von ca. Euro 270.000! Unfassbar, wenn man Gehaltslisten von BR und Bundesbediensteten anschaut! Die Regierung lebt im Schlaraffenland! So geht das nicht, wie wir sehen bei all den Debackeln bei Staatsbetrieben über Postauto, Swisscom, Swissair, Swiss, BAG aktuell verfügter Kauf von Schutzmasken, etc. und Einkauf dazu nicht durchgeführt, nicht an Lager, unerhört!
      Ein Wort zu Statistiken: Niemand hinterfragt die Statistiken. Einfach Zahlen absolut zusammenzählen stellt keine Aussage dar. 1. Lektion Statistiklehre: wo ist der Vergleich zum Vorjahr bzw. Abweichung/Entwicklung im gleichen Zeitraum des Vorjahres etc. Ja erfahrene Berufsleute wissen um was es geht! Übrigens wieso wurde
      keine interdisziplinäre Task Force in der Krise gebildet. Wer sind diese Leute, wenn vertreten Sie? Fragen über Fragen.
      Die Liste von Fehlleistungen ist ellenlang mit wenigen Ausnahmen ohne
      Personalkonsequenzen.
      Aktives Risikomanagement Fehlanzeige. Rückversicherer und Grossunter-nehmen befassen sich Fachleute damit, sonst wären sie im Krisenfall Konkurs gegangen.
      Was macht der Bund: er beschäftigt externe Berater und honoriert diese
      mit Mrd. jedes Jahr statt ein Riskmanagement einzuführen und absolute
      Prioritäten bei den Staatsaufgaben zu setzen . Das Parlament hat die BR gewählt. Eine Armutszeugnis für das Parlament, wie schon vor über 100 Jahren werden die BR-Kandidaten
      „angehört“ Wo ist das Anforderungsprofil für solche wichtige Funktionen?
      Wieso wird das nicht öffentlich gemacht? Konkret: ein Militärdepartement
      muss durch eine Frau oder Mann besetzt werden mit mindestens 10 Jahren Erfahrung auf oberster militärischer Führungsebene. In jedem Departement
      gehört die Wahl einer Person mit zugehöriger Erfahrung wenn möglich im Kontext mit Erfahrung in anderen Bereichen.
      Das ganze Handlung von BR-Wahl, Parlamentswahlen, Ständeratswahlen etc.
      hinkt der Entwicklung meilenweit hintennach. In der Zeit von enormen
      Komplexitäten in allen Bereichen sind ganz andere Kaliber von Persönlichkeiten gefordert, um die Herausforderungen der heutigen Zeit zu
      meistern. Die heutigen Unternehmen in der Schweiz, welche überlebt haben
      das schon lange erkannt. Niemand soll hier kommen und sagen das ist nicht vergleichbar mit der Privatwirtschaft. Hallo, der Bund hat Mrd. Budget.
      Darin sind die Steuergelder von Unternehmen, Privatpersonen etc. enthalten. Da erwarte ich als Bürger, dass mit mit diesen Steuergelder
      treuhänderisch umgegangen wird!!
      Zum Schluss noch diese: Parlamentarier verlangen noch Sitzungsgelder
      von nicht abgehalten Sitzungen gohts no! In einigen asiatischen Staaten
      verzichten Regierung und hohe Beamte während der Krise auf Ihre Gehälter.
      Im Übrigen haben einige von diesen Staaten das Krisemnanagement schnell,
      konsequent, durchdacht und ohne langes 10 tägiges Parlaver (Grenze CH-I
      generalstabsmässig durchgezogen.

  85. Die Sklaverei wurde nie abgeschafft. Doch so verantwortungslos wie sie heute betrieben wird sucht seines gleichen in der Menschheitsgeschichte.
    Erfolgreiche Grossgrundbesitzer wussten, dass nur zufriedene Sklaven ihn reich machen, dieses Verständnis ist unseren Eliten abhanden gekommen, der Demokratie unterstützt durch die verantwortungslose Presse sei Dank.

    • Nein Herr Ernst Hofer,
      Herr Stöhlker und auch andere Schreiber hier werden nicht ruhig sein. Viele die hier schreiben reden von Fakten. Wenn Sie
      nicht in der Lage sind die Schilderungen nachzuvollziehen, sollten Sie ruhig sein und die dazugehörigen Daumenheber ebenfalls. Einfach mit einem
      einem Einzeiler hier Menschen niederzumachen, zeugt nicht gerade von Weisheit! Wo ist Ihr Beitrag zum Thema?

      Freundliche Grüsse
      Roger Müller

    • Besten Dank Herr Hofer für die kurze und klare Aussage über Herr Stöhlker. Er geht mir schon lange auf den Geist mit seinen allemanischen Besserwisseraussagen und dem Gemotze.

  86. Einen „Wirtschaftssachbestand“ hat keiner dieser Clowns, ja, das stimmt. Sie alle haben dafür einen scharfen Sachverstand für eigene Interessen (inkl. Interessen von deren Sponsoren).

    Früher, vor vielen Jahren, da dienten die Regierenden dem Volch und amteten im Sinne ebendiesem. Heutzutage verschieben sie fleissig Geld an ihre Sponsoren um dann dereinst selbst ein (vermeintlich) lukratives Jöbchen zu erhaschen. Bestes Beispiel ist der „grüne“ Gerhard Schnöder.

    Aber eben, wie schon gesagt, das alles ist Teil unseres verlogenen betrügerischen Systems der „freien Marktwirtschaft“. Gewinne werden privatisiert und Risiken ans Volk ausgelagert.

    Das Stimmvolch ist halt auch einfach dumm. Initiativen wie „1:12“ oder die „Konzerninitiativen“ etc werden ja abgelehnt, weil das Stimmviech sich von den „Wirtschaftsparteien“ und Konzernen einschüchtern lässt. Darum: jedem Volch die Regierung, die es verdient.