Verzweifelt gesucht: Echte Schweizer Unternehmer, keine Kinder mit goldenem Löffel im Mund

War es vor einer Generation noch eine Ehre, bei einer Grossbank zu arbeiten, ist dies heute ein Höchstrisiko.

Wer jetzt einen stabilen Arbeitgeber sucht, der dauerhaft gute Saläre mit grossartigen Nebenleistungen zahlt, sollte zum Staat gehen. Mindestens aber zu staatsnahen Unternehmen, wie es die SBB, die Post, die Swisscom oder die Energiekonzerne sind.

Die Privatwirtschaft bietet immer schlechtere Einstiegsbedingungen. Sie werden bei den jährlichen Salär-Steigerungen ihrer Mitarbeiter vom Staat, dem Seco, unterstützt, das die Inflation ebenso systematisch zu tief angibt wie es die Zahl der Arbeitslosen künstlich tief hält.

Was wir aber brauchen, gerade in der Nach-Corona-Zeit, sind ehrgeizige Unternehmen und Spitzenmanager, die expandieren und neue Mitarbeiter anstellen wollen. Mit Subventionen allein ist auf Dauer nichts zu gewinnen. Das bedeutet auch für die Mitarbeiter härteste Herausforderungen.

Gerade in den grossen Konzernen der international tätigen A-Schweiz, von Roche über Sulzer und Givaudan bis zu den beiden Grossbanken UBS und CS, ist der Kampf um den beruflichen Aufstieg gnadenlos hart geworden.

Dort kämpfen Schweizer Absolventen gegen Inder, Holländer, Deutsche und Franzosen, von US-Amerikanern, Russen und Chinesen nicht zu sprechen, die ins Land geholt wurden oder von alleine kamen, um hier „Kohle zu machen“. Viel Geld zu verdienen.

Es ist oft davon die Rede, wie erfüllend die Arbeit sein kann. Doch unter dem fordernden Joch, ein gutes Leben, die AHV, die zweite und die dritte Säule zu finanzieren, gibt es oft nur eine Wahl: Chrampfen bis zum Umfallen oder langsames Absinken in eine umweltverträgliche Armut.

Entscheidend sind die Chefs, die Vorgesetzten. Ihr Urteil ist zentral für den Aufstieg und mehr Geld. Werden sie danach belohnt, wie viel Gewinn sie mit ihrer Einheit machen, stehen bald McKinsey und der Personalabbau vor der Tür.

Wie bei der Migros heute, ist dann von „Sozialem Kapital“ kaum noch die Rede.

Bestimmt wird die Zukunft von Topmanagern und Unternehmern. Von deren Zielsetzung und Leistung hängt ab, ob ein Unternehmen wächst und Geld verdient oder ob es, samt seinen Mitarbeitern, stagniert.

Wer in stagnierende Unternehmen, gleich welcher Grosse, einsteigt, ist selbst daran schuld. War es vor einer Generation noch eine Ehre, in einer der beiden Grossbanken arbeiten zu dürfen, ist dies heute ein Höchstrisiko. Dort ist die Selektion gnadenlos, von Computern gesteuert.

Oft sprechen die Personalchefs nicht einmal deutsch, französisch oder italienisch.

Seit zehn Jahren nimmt die Zahl jener Schweizer Unternehmer zu, die mit einem goldenen Löffel im Mund geboren sind. Sie müssen beweisen, dass nicht nur ihre Väter und Grossväter tolle Unternehmer waren, sondern sie selber auch in der Lage sind, ihr Unternehmen weiter zu entwickeln.

Ein grossartiges Beispiel ist Magdalena Martullo-Blocher, der es auf für Aussenseiter kaum verständliche Weise gelingt, ihren 2-Milliarden-Konzern auf grosser Flughöhe zu halten. Die UBS rät seit Jahren davon ab, Aktien der Ems Chemie zu kaufen, aber bisher ist sie es, die sich geirrt hat.

Wer in Nick und Nayla Hayeks Swatch-Konzern dauerhaft über die Börse investierte, hat in den letzten Jahren nur Geld verloren. Ob dies nun besser wird, bezweifle ich, denn der 60jährige Hayek, Sohn eines Genies, gibt sich immer noch als „Pirat“ und sehr erratisch. Keine seiner Innovationen hat wirklich durchgeschlagen.

Angelo van Tol, CEO der Winterthurer Diethelm Keller-Group, bekennender Sannyasin mit Guru-Erfahrung, sagt in der NZZ: „Nur wenn ich etwas zu gewinnen oder zu verlieren habe, blühe ich richtig auf.“

Diese Spieler- und Händler-Mentalität ist in den obersten Etagen der Schweizer Wirtschaft weit verbreitet. Kritische Fragen sind auf dieser Ebene kaum erwünscht, weshalb sich van Tol in der NZZ auch nicht von einem Wirtschaftsredaktor, sondern vom Chef des Feuilletons interviewen lässt.

Liberale Feuilletonisten neigen mehr zur Anbetung als zur Recherche. René Scheus Kollege, NZZ-Inlandchef Michael Schönenberger, früher ein sicherer FDP-Nationalratskandidat, mindestens aber Kantonsrat, springt zu einer PR-Agentur ab. Soviel zur Qualität Schweizer Edelfedern.

Diese Unternehmer- und Journalistenliste kann verlängert werden.

Ihnen gegenüber stehen echte Unternehmer wie Peter Spuhler, der nach dem Studium aus dem Nichts startete. Sein Einstieg war die richtige erste Ehe. Einige seiner Investments, wie Autoneum und Rieter, stehen jetzt schräg in der Landschaft. Auch der Bahnbetrieb ist riskanter geworden.

Mario Greco, der als Chef den Zürich-Versicherungskonzern, dieses lange schlingernde Unternehmen, wieder auf Kurs brachte, zähle ich ebenso zu den echten Unternehmern wie Severin Schwan, der dies für Roche geleistet hat, und Ulf Schneider, den CEO von Nestlé, der das traurige Erbe seines Vorgängers Peter Brabeck-Letmathé bereinigen muss.

Ob Walter Kielholz, dem Präsidenten der Swiss Re, demnächst ein guter Abgang gelingt, wird sich zeigen. Sergio Ermotti als sein Nachfolger gilt nicht als grosser Turnaround-Manager.

Wer in solche Firmen beruflich einsteigen will, kann sich unter globalen Bedingungen bewähren.

Wirkliche Unternehmer wollen nicht nur, sie müssen viel Geld verdienen wollen. Sind ihre Unternehmen an der Börse kotiert, sitzen ihnen, früher oder später, andere „Private investors“ oder „Hedge funds“ im Nacken. Der Heimatschutz der Vorzugsaktien ist nahezu abgebaut.

Wirkliche Unternehmer und Topmanager dürfen auch viel Geld verdienen. Wenn schon ein Bundesrat, samt Rente, eine gute Million Franken im Jahr kostet, darf ein Star, der Milliarden umsetzt und gewinnt, gerne auch über zehn Millionen Franken im Jahr verdienen.

„It’s the money, stupid.“

Gerhard Schröder, einst deutscher SP-„Kanzler der Bosse“, Aufsteiger aus dem Prekariat, hat mit der Hartz-Reform Millionen Deutsche ärmer gemacht. Er selbst machte sich dann in der Wirtschaft zum „Boss der Bosse“.

Wer nicht diesen Kampfgeist hat, wird heute nicht weit kommen.

Echte Karrieren sind nur noch global denkbar. Doch wie sagt ein alter Witz aus der Zürcher Bahnhofstrasse: „Sie bringen nur eine Million? Keine Angst, wir nehmen auch arme Kunden.“

Kommentare

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  1. There is a big fight against entrepreneurs. As someone living in Switzerland it was a lot easier for me to establish a company in the US, get legal support for all the paper-work, deduct the first 2 years of losses out of the gains from the next 3 and so on. In Switzerland I’d get way worst credit offers since I am not considered a citizen and I was told I would be given no tax credits whatsoever on the investment. So, Switzerland lost 2 companies and 41 employees with 11 more close to joining, about 30 different patents and soon I’ll move either to the US or Canada, as soon as the children are done with the primary school.

    Startups really work if you are Swiss, wealthy or a large company creating a startup and you’ll get a lot of government support from taxes to paperwork.

    If this country wants small companies to create jobs, hire people and more importantly for young people to stay to help its demographics, then they’ll better get rid of all permit restrictions and have only one permit, a fast naturalization to get the passport and forget that crap with the 3 generations of foreigners. It is not the foreigners that do not want to integrate, it is Switzerland that does not want them even though it cannot survive without their expertise. This is why our 3 children all have Norwegian passports and not Swiss.

  2. Gesucht ist mithin ABBS. Also AnyBody But Stöhlki:
    – Kein Schweizer. Sondern nur ein nestbeschmutzender Papierlischweizer
    – Kein Unternehmer. Zumindest kein erfolgreicher.

  3. Nick Hayek ist nicht 60jährig, sondern 67jährig, und Nayla 69jährig. Kein Wunder stimmen die Zahlen seit Jahren nicht mehr. Da kommt auch nichts Besseres nach. Höchste Zeit, abzudanken.

  4. Stöhlker betreibt hier destruktive Volksverdummung und Verschreckung und nimmt dafür Geld von seinen Hintermännern. Er sollte aber zuerst im eigenen Land versuchen, was aufzubauen. Nicht immer Ausland.

  5. oder er heuert bei Insider Paradeplatz an und kann da mit sinnlosen Beiträgen noch Geld verdienen. Oder macht der der Schnurri gratis?

    • Er macht es gratis aber den Geist den Hässig aus der Flasche liess bringt er nun nicht mehr weg, dazu fehlt anscheinend der Mut. Und der alternde Sabbersack geniesst es anscheinend, naja wer sonst in auf dem Schrotthaufen der der Deutschen Geschichte hingehört darf sich hier schon ein wenig aufspielen. Eine jämmerlich Geschichte das Ganze.

  6. Dieser Artikel von KJS ist pures Sommer-Grill-Party „name droping“ im Sinne von schaut her, PR funktioniert eben doch. Und als Old Boy kann ich das noch recht gut und sonst hilft der Fidelio mit. Die Party-Fotostrecke dazu gibt es dann wie immer in der BILANZ. Kurz, die Stöhlker-Ausbeute hier auf IP ist etwa im Verhältnis 2:1. also immerhin zwei Wortmeldungen mit inhaltlicher Relevanz oder zumindest Wert an Unterhaltung. Und 1x August-Rakete mit grausigem Knall.

    • Ja, Name-Dropping gehört zum Stil von Stöhlker.

      Dazu passt u.a. zufällig:
      Spuhler ist für die Personenfreizügigkeit,
      Martullo dagegen.

      Martullo hat ein Unternehmen geerbt, Spuhler hat quasi eines geheiratet (ok ist etwas fies). Beide Personen sind aussergewöhnlich gute Unternehmer.

    • @Schlaumeiner

      Achtung Fehler!

      Sie setzen StartUps gleich mit Unternehmensgründungen.

      Unternehmensgründungen entstehen oft auch aus der Not bei Jobverlust oder damit über Pensionsgassengelder verfügt werden kann, vgl. 50+, Langzeitarbeitslose, Image-Polierer-Beraterunternehmen etc.

  7. Für einmal erzählt Stöhler keine Märchen. Die Situation ist in der Tat katastrophal:

    https://www.netzwoche.ch/news/2019-08-13/schweizern-vergeht-die-lust-auf-firmengruendungen

    „Im internationalen Vergleich dieser Quoten liegt die Schweiz auf Platz 30 von 32 Ländern mit hohem Einkommen. Der Unterschied zu Kanada (27,3 Prozent), den Niederlanden (15,9 Prozent), den USA (14,7 Prozent) oder Österreich (14 Prozent) sei frappierend, schreiben die Studienautoren.“

  8. Den ewig gestrigen fällt nur immer das gleiche, längst gescheiterte, ein. McKinsey zieht eine Blutspur der Verwüstung durch die Schweizer Wirtschaft. Quasi eine 5. Kolonne zur Zerstörung.

    Eine heutige Frage wäre z. B.: Wieso lässt unser Nationalheld Roger Federer seinen sauteuren und von einer vermeidlich Schweizer Firma produzierten Sneaker in Vietnam herstellen? Zu Menschen unwürdigen Löhnen und veralteter Herstellungstechnik. Asien und Sneaker heisst hergestellt mit toxischen Stoffen (Leim, Gerberei, etc.) und unter zahlreichen Menschenrechtsverletzungen. Also nicht up to date plus eigentlich kein Swissness, dafür x-fach überhöhte Schweizer Preise. Ich bin sicher, dass sind das die Unternehmer die Sie suchen.

    • für den preis könnte der schuh in der bahnhostrasse gefertigt werden)))

      aber die gier macht auch nicht vor unserem goldjungen mit seinen
      zahllosen heiligsprechungen halt. gier frisst hirn…

    • Von einem Edelschuh erwartet man nicht billigste (und schädlichste) Ausführung.

  9. Der Antrieb für echte Padrons ist nicht Geld. Es ist ihr eigenes Unternehmen. Mitarbeiter empfinden sie fast als Familienmitglieder. Geld ist für echte Padrons nur Mittel zum Zweck. Und nicht der Zweck aller Mittel.

    Wenn für Leute wie Warren Buffet jeder Angestellte nicht mehr als 100 K im Jahr Wert ist, wird das wohl einen Grund haben.

    Ein Amerikanische Topmanager verglich einst anlässlich einer Tragödie multinationale Gesellschaften mit einem Ozeanriesen. «Von einem Kapitän alleine gar nicht mehr zu steuern». Aus dieser Perspektive: Ist die Zeit der multinationalen Gesellschaften in dieser Form nicht auch schon längst vorbei? «Too big to fail», damit haben die «Schlaumeierli» das Volk resp. die dumme Masse ganz schön über den Tisch gezogen, und sich selber einen Freipass ausgestellt.

    Je länger je mehr stellt sich wohl nur eine Frage; der Zusammenschluss der multinationalen Unternehmen, also die EU – wann bricht die EU auseinander?

    Der Sesselkleber, der nur noch wegen seines Netzwerkes beruflich anwesend sein darf und dafür Millionen kassiert. Walter Kielholz ist weit über die Swiss Re hinaus nur noch eine Karikatur seiner selber. Von daher ist Ihre Frage schon längst beantwortet. Wieviel Geld hat «Oncle Walt» wohl die Credit Suisse und die Swiss Re gekostet? Einer der dafür im ganz grossen Ausmass «vielen Dank» sagte ist bereits oben erwähnt; Warren Buffet.

  10. Das Beispiel Ems Chemie/Martullo-Blocher ist ein Gefälligkeitsakt von Herr Stöhlker.
    Denn auch Ems Chemie ist mit den Chinesen gross geworden.

    Ist von daher ein globales Unternehmen und gehört zur A-Schweiz gemäss Stöhlkerschem Raster.
    Was will er eigentlich damit aussagen?

  11. Leider vieles auf den Punkt gebracht. Habe es selbst so erlebt: brutale internationale Kämpfe oft ohne Anstand und nichts. Hockt nur ein einziger am Tisch der kein deutsch kann wird auf tubeli english gewechselt. Und ja, der Schweizer ist sich Kämpfen nicht gewohnt. Oft zieht er den Kürzeren deswegen. Dazu kommt ein weiteres Riesenproblem das vermutlich mit dem nicht kämpfen können zu tun hat: Der Schweizer verbündet sich nicht mit den eigenen Leuten. Was habe ich Nationen gesehen die zusammen päckeln und gar neue Leute aus ihrem Land hierhin bringen. Leute, Schweizer, öffne endlich deine (noch) wohlstandsmüden Augen!

  12. Das Beste an den Artikeln von Herr Stöhlker sind jeweils die Kommentare, welche er damit provoziert. Eine echte Fundgrube und ein Hochgenuss bei einem frühabendlichen, kühlen Bier im Schatten.

    Doch seien wir ehrlich, es nervt uns Bünzli-Schweizer einfach, den harten teutonischen Spiegel vorgehalten zu kriegen.

  13. Die Schweizer Unternehmer ohne goldenen Löffel im Mund, werden heute schon mal direkt von den Banken und Behörden ausgebremst. Entsprechend kann sich Stöhlker sämtliche Hinweise sparen

  14. Zwei Fragen:

    1. Wer ist Klaus Stöhlker?

    2. Wer ist der im Artikel des unbekannten Herrn Stöhlker erwähnte Walter Kileholz?

    Vielen Dank
    Ihr Ultra-High Net Worth extermely Important Person

  15. Leider stimmt es, was K. Stöhlker schreibt: Der Staat ist der neue Traumarbeitgeber. Das liegt daran, dass der „Umsatz“ automatisch eintrudelt. Es ist unser Steuergeld, es sind unsere Gebühren und die sind dem Staat gesetzlich garantiert. Da gibt es kaum Schwankungen, alles läuft wie immer, Marketing, Konkurrenzkampf, alles unnötig. Offerten ? Unnötig. Sparen ? Ja nicht, sonst wird das nächste Budget gekürzt. Paradiesisch !

  16. Woran liegt’s? An der Polititk: Die Personenfreizügigkeit ist ein Bumerang.An den Überregulierungen und Gesetzen: Weniger wäre besser.An der Konsenspolitik: Die Löhne werden hier nach oben getrieben, die Sozialleistungen sind paradiesisch.Ausländer werden dadurch angezogen, wie Motten vom Licht. Inder z.B. verdienen zwar oft weniger als Schweizer, sind aber mit dem verdienten Geld in ihren Heimatländern das Non plus ultra.An der Skrupellosigkeit vieler Wirtschaftführer: Für Ausländer müssen sie meist weniger Lohn bezahlen. An den hiesigen Arbeitnehmern: Lieber fordern, Leistungsbereitschaft oft mangelhaft.Sicher, es gibt auch das Gegenteil, aber leider immer weniger.An mangelndem Sebstbewusstsein: Mehrsprachigkeit ist ja meistens vorhanden. Perfekt muss es nicht sein und vor Chefs, die nicht mal eine unserer Landesprachen beherrschen,muss man nicht im Boden versinken. Amerikanische, englische, aber auch deutsche Grossmäuler kennt man ja zur Genüge hier. Zudem liegt es an der Ausbildung: Financial Management, Investing, Marketing etc. müssten Pflichtfächer sein in allen Gymnasien.Und schliesslich unser ganz grosser Schwachpunkt: Die Neidkultur hier in der Schweiz ist so was von daneben.Abschätziges Verhalten gegenüber finanziellem Erfolg würgt hier viel zu viel Innovations- und Schaffenskraftkraft ab.Die Schweiz hat praktisch nur noch Verwalter – keine Macher. Beispiel: Nicolas Hayek war ein Macher – sein Sohn ist ein Verwalter. Das reicht nicht. Peter Spuhler ist eine rare Ausnahme. Er ist ein Macher. Greco, Schwan, Schneider, Brabeck, Kielholz, Ermotti…alles Verwalter. Und betr. Gerhard Schröder hab ich mich bereits geäussert. Eine Peinlichkeit. Mit ihm haben wir Schweizer aber eh nichts am Hut. Solche Leute brauchen wir nicht.

  17. Der wichtigste Grund ist wahrscheinlich, dass es sich gar nicht mehr lohnt, die Selbstständigkeit ohne einen Türöffner wie eine Bank oder Universität zu riskieren.
    Die größeren Firmen haben durch die Lobbyisten (2800 in Bern) einfach die besseren Karten.
    Somit wird das eigene Businessmodell zur taktischen Positionierung und wenig Performanceorientiert. Der Kunde ist nur der Wirt wie für das Corona der Mensch…

  18. Ja, besonders spannend finde ich diesen Artikel auch nicht. Scheint mehr darum zu gehen, wiedermal etwas für IP zu schreiben, egal worüber.

    Wenn nichts passiert in der Schweiz, dauert das Sommerloch länger und wird grösser.

  19. Lieber Herr Klaus Stöhlker,

    „Wer nicht diesen Kampfgeist hat, wird heute nicht weit kommen.“

    Interessant. Sehen Sie, auf dem Papier ist die Schweiz für viele Länder Vorbild, ein System getragen von einer dezentalen, basisdemokratischen Gesellschaft freier und selbstverantwortlicher Bürger. Das ist schon lange her (Alfred Escher, Tschudin&.Co). Wir haben seit Jahrzehnten Verhältnisse wie in einer Bananenrepublik, in der die „Machthaber“ über dem Gesetz stehen. Nun sind diese unerfreulichen Entwicklungen nichts wirklich Neues und weil dem so ist und rund 90% der Wähler weiterhin jenen Politikern und Parteien ihre Stimme geben, die für die Negativentwicklungen der letzten Jahre mit,- verantwortlich sind, ist die Eidgenossenschaft schon heute als Land der Banken und Konzerne am Ende.

    Noch etwas: wirklich besorgniserregend ist die ethnische Entwicklung. Gestern aus Lugano mit der Eisenbahn durch bis nach Basel. Ab Rotkreuz waren die Weissen im öffentlichen Raum (Bahnsteigkante und innerhalb der Bahnhofhalle (Zürich+Basel) die Minderheit. Diese unheilsame Entwicklung wird zu Verwerfungen führen die die schon sehr schwachen politischen Strukturen in unserem Land sprengen werden. Ich kann nicht beurteilen, ob eine Mehrzahl dieser Mitmenschen aus ihren Herkunftsländer herausgebombt und vertrieben wurden (Umwelt, Klima, Kriege, Hungersnöte).

    Der Punkt ist: als jemand der in Afrika 10 Jahre gelebt und gearbeitet hat, sehe ich eine „Integration“ à la Suisse unmöglich.

    Schon alleine die Vorstellung eines Afrikaners und Orientalen von Eigentum, Boden, Arbeit (in Afrika bestellen Frauen die Felder, machen die Hausarbeit, versorgen Mann und Kinder), wird hinter der vermeintlichen Übereinstimmung in den grossen Linien Unvereinbarkeiten explodieren lassen, wovon die Machtstrukturen in unserem Land (Ihre sog.“Echte Schweizer Unternehmer“), wiederum ihre Gewinne erzielen werden und ihre indigenen Bevölkerung (was davon übrig bleibt) weiterhin als eine hirnlos galoppierende Masse formen und disziplinieren kann.

    Herzlich und einen weiterhin erfrischen Sommer….bleiben Sie uns erhalten..

  20. Einzelpersonen können auch als Unternehmer nur erfolgreich im guten Sinne wirken, wenn die entsprechende kommerzielle Kultur besteht. Kapitalismus ist immer im eigentlichen Sinn Privilegien durch Leistung und langfristiges Denken um auch überraschende Neuerungen in der entsprechenden Branche abzufangen. Dies alles setzt soziologisch das Vorhandensein einer Funktions-Elite voraus, die nicht nur in materiellen Kategorien denkt. Der wahre Kapitalismus ist der Feind der Privilegien und damit der Feind des Eigentums mit dem goldenen Löffel und der Machtelite, deren Position nicht durch Leistung definiert ist. Aber dagegen steht der natürliche Trieb des Menschen um seine nächsten Angehörigen zu sorgen. Ein erfolgreicher Unternehmer will durch sein Unternehmen irgendwie ewig leben und es gibt gute und schlechte Unternehmer diesbezüglich, deren Nachkommenschaft versagt oder zusätzlich gewinnt.
    Wenn er Herr Stöhlker als innovative Unternehmerin Frau M. erwähnt, so sollte er wissen, dass der grösste Erfolg ihrer Firma der weltbeste Mechanismus der Airbag-Öffnung ist. Dieser Mechanismus hat sie zuerst als Entwicklungsfirma an ihre eigenen Ingenieure ausgegliedert, weil sie nicht die Geduld hatte, den Erfolg abzuwarten. Sie hat dann für viel Geld
    die Rechte für diesen Mechanismus zurückgekauft. Sie beschränkt sich mehr als Unternehmerin auf Automation der Produktion ihrer Firma und nicht auf neue Gebiete, was natürlich hohe Dividenden ermöglicht. Ihr Bruder scheint dagegen auf langfristige Entwicklung neuer Produkte besorgt zu sein und hat dafür mehr Geduld bis ein Durchbruch sichergestellt ist.
    Die Frage ist wie viel ist die Funktions-Elite im Schweizer Unternehmertum Wert und wie viel ist dieses Unternehmertum durch Blender mit kurzfristigem Denken verhindert, die durch eingekaufte Journalisten ihre Aura verkünden. Das Rezept ist einfach, es sollten für erfolgreiches Unternehmertum die entsprechenden staatlichen Grundlagen vorhanden sein und zwar im gemeinsamen Wohl aller mit Eigenverantwortung. Diese Rahmenbedingungen bestimmt die Politik und nicht die Unternehmer, die für ihren Erfolg eindimensional denken müssen und deshalb miserable Politiker sind.

  21. Mühsam zu lesender Artikel. Was ist nun genau die These, bzw. Aussage? Schreiben sie doch einfach, was sie sagen wollen, statt ständig auf Ironische Witzeleien und Andeutung auszuweichen.

    • Tipp:
      Achten Sie eher auf die Systematik. Etwas penetrante Old-School, funktioniert aber.

  22. Wir schweizer Arbeitnehmer sind einfach zu teuer geworden für die aktuelle Variante der Industrie. Ein Chinese macht dieselbe Arbeit (mit Ausnahme der Qualität vielleicht) für einen Bruchteil eines Schweizer Lohnes. Eigentlich sind wir nicht zu teuer sondern die meisten Arbeitnehmer global gesehen zu günstig. Die Kostenreduktion zulasten der Arbeitnehmer hat dazu geführt, dass nur auf Pump der Konsum noch wachsen konnte, doch der Zahltag ist dank Corona ein erhebliches Stück näher gerückt. Bis die Löhne in der Schweiz auf europäisches Niveau absinken dauert es nicht mehr lange.

  23. Die Schweizer Gross-, Mittel- und Kleinbanken waren hundertprozentig von Schweizer Händen geleitet und geführt. Das Schwarzgeld konnte ungehindert und grenzenlos in die Schweiz strömen. Flops konnten unbegrenzt aus der Portokasse bezahlt werden. Die Swissair wurde als fliegende Bank betitelt. Die Schaltzentrale war und ist Zürich. Das passte dem Basler Daig nicht und wollte die totale Finanzmacht über Zürich und den Globus. Marcel Ospel wurde auserkoren, die Basler Daig-Weltträume zu verwirklichen. Die Marbella-Sache wurde benutzt, um die Bankgesellschaft und die Swissair platt zu machen und mit einem infantile Bebbi-Grössenwahn will man mit der Sache die USA dirigieren. Das Resultat: die Schweizer Grossmanager mussten die Macht abgeben und haben den Status von Kolonialbeamte im eigenen Land. Ueli Vischer der mächtigste und einflussreichste des Basler Daiges ist, wie man hört in der aktuellen politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, historischen und juristischen Denkweise, die zu verstehen intellektuell total überfordert und soll aus Hilflosigkeit die Basler Messe an die Wand gefahren haben, laut Insider-Berichten, die nun zu einem Schnäppchenpreis nach New York verscherbelt wird. In ein paar Jahren ist die Schatzinsel Schweiz total ausgeplündert. Die Nachkommen der erfolgreichen Schweizer Eliten benutzen den Corona-Virus, um sich als Lumpenhändler erfolgreich betätigen zu können und kaufen gebrauchte Kutschen, um sich im alten Ganz sonnen zu können. Vielleicht sollte sich die Schweiz sich von den Blutsaugern befreien und erneuern?
    Gunther Kropp, Basel

  24. auch Herr Stöhlker hat untere und unterste Schubladen. Wo liegt jetzt hier der Erkenntnisgewinn? Man liest und liest. Am Ende: Nichts. Rein gar nichts.

  25. Was ich Klaus Jakob Stoehlker schon immer einmal sagen wollte: Der Erfolg der Schweiz lag darin, dass es keine A-Schweiz und B-Schweiz gab. Länder mit A, B, C und D waren noch nie erfolgreich.

  26. Eines der schweizerischen Probleme ist, dass die von einer hedonistischen Lebensidee geprägten Eliten der Nach-68er zu wenige Kinder auf die Welt stellten.
    In diesen Milieus wurden früher Unternehmer, Politiker und Intellektuelle für die Zukunft aufgezogen. Dieses Potential – Männer und Frauen – fehlen nun ganz einfach. Das einheimische humane Angebot ist schwach!
    Durch Import aus dem Ausland versucht man nun die Lücken zu füllen. Dabei geht die frühere gesellschaftliche und unternehmerische Kultur aber verloren, welche das Land einst erfolgreich machte.
    Es ist zu hoffen, dass in Zukunft die geeigneten Hoffnungsträger aus einer gut integrierten Immigration kommen werden.

    • …und Mao Zedong hat Dich darüber heute morgen per e-mail sofort informiert….das muss ja ein kräftiges Erdbeben gewesen sein.
      Weshalb Li Li Li kürzt Du Deinen Namen nicht etwas ab in Lö-Li.

  27. Wie kürzlich zu lesen war, soll sich krampfen und sparen nicht mehr lohnen. Am besten fährt, wer sich dank faktischer Volkspension vom Staat durchfüttern lässt.

  28. Offenbar ist Klausi aus dem Urlaub zurück und verbreitet wieder seinen oberdoofen Müll im IP. Erstaunlich, dass man ihm diese Plattform immer wieder beitet. Die Schweiz kann auf solche Typen und dummen Schwätzer problemlos verzichten.

  29. Brady Dougan, Tidjane Thiam, Blessing, Anshu Jayn (DB) waren keine grossen Leuchten.
    Die Lobhudelei für Ausländer ist fehl am Platz.

  30. Die Schweiz ist auf dem absteigenden Ast. Die SVP ist noch die einzige Partei, die nicht zu den Linken gezählt werden muss. FDP und CVP verraten ihre bisherigen Werte. Sie vertreten heute die Werte der SP von früher. Immer mehr übernimmt der Staatskrake, legt immer mehr dem Unternehmertum Fesseln an und wird es ersticken. Alle ausser der SVP wollen in die EU wo wir in einem sozialistischen Armutsgebilde, das von Sizilien bis hoch in den Norden reicht, enden werden.

  31. Ich werde mich hüten, einen Ex-Bankangestellten auch nur in die Nähe meiner Firma zu lassen. Jahrelang wurde ich drangsaliert, genötigt, wurden mir (zu) hohe Zinsen aufgedrückt, musst ich mir von „oben herab“ sagen lassen, dass meine Geschäftsidee keine Zukunft hat und las dabei in den Zeitungen, wie genau „meine“ Bank überall nur betrügt, lügt, und verars…. Weltweit.
    Bei mir bekommt ihr nicht mal eine Absage. Sondern gar nichts.

  32. Was der Schweiz fehlt ist eine Mentalität für Neues. Dies ist in den letzten 60 Jahren verloren gegangen. Kaum ein Grossprojekt kann umgesetzt werden. Wir sind noch kleinkarierter geworden. Warum: Weil immer mehr Gesetze unsere Entwicklung einschränken. Das darf man nicht, oder das kann man wegen Gesetz XY nicht umsetzen usw. Die Politiker, und somit wir das gemeine Fussvolk die diese ja wählen, haben uns das eingebrockt. Gesetzeslage entlasten mit Abbau, wieder vermehrt Zukunftsorientiert denken, auch in Bezug auf Umweltschutz usw. Viele sind dagegen, dabei dürfte dieses Segment viel Wachstum in den nächsten Jahren generieren. Die verweichlichten Jungen, die kaum wählen gehen werden das nichtk ändern, solange die Alten mit dem Wahlzettel die Ueberhand haben. Stöhlki, diesmal haben Sie teilweise recht.

  33. Dachte Klaus J. Stöhlker sei auf Gut Aiderbichl eingestallt. Nun schreibt er wieder seinen bekannten Sermon, lobhudelt einigen, verreist andere, von Swatch und Innovation hat er Null Ahnung, wie von vielem! Seine begrenzte Perspektive wurde in der Sonntagspresse dokumentiert, von Markus Blocher weiss er nichts. Der alte Gaul frisst und scheisst, zu mehr taugt er nicht!

  34. Herr Stöhlker, einfach damit ich mich weiterbilden kann: was ist denn genau die „umweltverträgliche Armut“ bitte.

    • Keine Ferien, weil das Geld dazu fehlt; Velo anstatt Auto, weil das Velo günstiger ist; man lebt als Mieter in einer WG, weil ein Hausbau unrealistisch ist; man ernährt sich vegan, weil man sich kein Fleisch leisten kann.

      Damit man sich selber nicht eingestehen muss, dass man finanziell versagt hat, wird es umgedeutet in: Keine Ferien um das Klima zu schonen; Autos verpesten die Umwelt; Eigenheim bauen zerstört die Natur; Veganer Ernährung schont das Klima und schützt die Tiere.

  35. Die Jungen wollen nicht so „spiessig“ sein und mehr weltoffen, lieber an eine Demo oder an einen Klimastreik gehen als im Familienunternehmen Verantwortung tragen, macht ja mehr spass und die Kohle gibts von Zuhause je obendrauf!

  36. …die Bauern. Sie sind absolut unkündbar. Sie bekommen immer höhere Subventionen. Subventionen gibt es sogar dafür, dass sie die Ballen mit gepresstem Gras zusammenstellen und nicht über die Wiese verstreut lassen.

    Ganz besonders bewundert die Claque hier die Zürichberger, welche zu Beginn der Pandemie den Schweizer Maskenvorrat mit grossem Gewinn ins Ausland verscherbelten (Ueli – chume nöd druus – schaute zu) und dann mit noch grösserem Gewinn neue Masken aus China an die Doofen in der Schweiz verkauften. So sieht das heute bewunderte Unternehmertum heute aus: Unternehmer? Nehmer!

  37. Herr Stöhlker, verstehe ich das richtig? Sie möchten, dass man einem Gerhard Schröder nacheifert? Diesem unsäglichen, korrupten Sozialisten? Diesem Paradebeispiel für Verlogenheit und politischem Verrätertum? Diesem Opportunisten, der nur noch durch Angela Merkel getoppt werden könnte? Nein,Gerhard Schröder ist definitiv das flasche Vorbild.

  38. Irgendwie schlimm, dass niemand wirkliche Visionen hat!

    Liesse man alles weg, was unnötig ist und schmisse man alle Betrüger raus, wäre ein sehr angenehmes Leben ohne allzuviel Stress möglich.

    50 h pro Woche kreativ und zugleich hoch produktiv zu sein, gelingt nur wenigen.

  39. Gute Observationen von Klaus Stöhlker.

    Peter Spuhler sagte im März 2020 in einem Interview mit den CH-Medien folgendes: 

    „Es kommt immer auf die Menschen an. Wir versuchen, drei Viertel der Kaderstellen mit Internen zu besetzen. So können wir unsere DNA weitergeben über alle Stufen hinweg – und den Charakter des Unternehmens erhalten. Dass wir gleichzeitig auch gute Leute von aussen holen, ist ebenfalls wichtig. Die gute Mischung macht es aus“.

    • Spuhler ist auch nicht sauber, um Aufträge zu erhalten, schmiert er mit seinem Privatvermögen, aber das ist ja bei der SVP in der DNA.

    • @easy going

      spuhler hat sich schon mit schwarzem fremdkapital vollgesaugt…
      seine garnituren werden verleased, der rest ist graue fiatmathematik

      dieser laketop unternehmensberater und preussenblender hat soviel ahnung von geimpften finanzkonstrukten wie sie mr. steppdecken wolf

  40. Lieber Herr Stöhlker

    Als Kubafan sollten Sie nicht die Blocherfamilie als positives Beispiel nennen.

    Mit 700‘000 Franken Eigenkapital einen 20 Mio Deal stemmen und den Kredit innerhalb von drei Jahren zurückzuzahlen benötigt „Helfer“!

    Gleiches gilt für Roger Köppel.

    Die Abhängigkeit zu diesen Helfern hat nichts mit Unternehmertum zu tun, sondern mit dem Gegenteil!

  41. „…Schweizer Absolventen kämpfen gegen Inder, Holländer, Chinesen“…..
    Also sind wir doch mal ehrlich: unsere jungen „schweizer Absolventen“ haben den „Kampf“ doch bereits verloren, bevor es losgeht. Die haben doch nie „kämpfen“ gelernt! Werden von der Mutti bereits in grossen schützenden SUVs zur Schule gebracht und abgeholt, lernen in der Schule oft kochen, tanzen, singen und kaum hochdeutsch, ganz selten Programmiersprachen oder Management skills etc etc. Dann kommt ein top ausgebildeter junger Chinese, Inder oder Ami, der sich von der Strasse hochgeboxt hat, mit dem Fahrrad oder Bus zur Schule fahren musste, der oft fliessend hochdeutsch und englisch, chinesisch und russisch spricht, programmieren und Management Basics gelernt hat – da glaben Sie doch nicht im Ernst, dass ich als Personalchef einen jungen schweizer Urs einstellen würde, der nicht mal akzentfrei hochdeutsch sprechen kann! Den versteht doch nicht mal ein ausländischer Geschäftspartner richtig. Corona war der WakeUp call, jetzt sind die Uhren auf Null gestellt und die stärkeren gewinnen. Da hilft auch „goldener Löffel“ nix wenn demnächst massiver Währungsschnitt und Goldverbot kommt.

    • Deutsch ist ja keine Weltsprache. Englisch muss man können.
      Dänen, Holländer sprechen auch nicht akzentfrei Deutsch, sind
      gemessen am BIP pro Kopf aber erfolgreicher als die Deutschen.

    • Dr. Annabel

      Seit wann ist Hochdeutsch das Mass aller Dinge???

      Seit vielen Jahrzehnten ist aktuelles Wissen mit English-Kenntnissen verbunden (ev. Chinesisch, Spanisch, aber sicher nicht Deutsch)

      Wir sprechen in der Schweiz oft bewusst mit Mundartaktzent weil, dieser Teil unserer Identität ist.

      Zudem lernen wir im Gegensatz zu den Deutschen bereits in der Grundschule drei Fremdsprachen: Hochdeutsch, Französisch und Englisch.

      Tipp: auf dem internationalen Parkett interessiert sich wirklich niemand für Hochdeutsch, ausser ev. Linguisten.

      Wenn Sie Wert auf perfektes Hochdeutsch legen, dann empfehle ich Ihnen den Wohnsitz nach Deutschland zu verlegen.

    • Auch bei Rottmann, Aufzählung von Klischees, dümmliche Schreibe und wenig Sachverstand. In der reichen Seegemeinde wo ich wohne werden die wenigsten Kinder mit dem SUV zur Schule gebracht. Hochdeutsch und Englisch sprechen sie auch, strengen sich an und sind gebildet. Nur nicht so krank und deformiert wie Chinesen, diese Untertanen einer korrupten Nomenklatura! Rottmann Personalchef? Eher verklemmte/r Zeitgenosse/in. Name vermutlich anonym, Füdlibürger/in.

    • Nachtrag:
      Ein Grossteil des CH-Nachwuchses spricht vier oder mehr Sprachen (Diff. Mundart und DE nicht eingerechnet).

      Diese werden das zweisprachige Deutsche HR-Personal bald ersetzen.

    • @Mutti

      Naja, wenn Sie als Schweizer in Deutschland der hübschen Kellnerin sagen :

      „Ich kriege jetzt ne Stange“ und nach einer halben Stunde immer noch auf Ihr Bier warten, können Sie sich der Lacher sicher sein.

      Jede Sprache bildet!

    • Frau A. Rocky Balboa Rottweiler ist immer noch dem alten Wirtschaftsdenken verhaftet.

  42. Genau, sie sagen es. Gesucht sind Leute wie Klaus J. Stöhlker …………
    er ist ja auch zu Hause gross geworden?????

    Oder ging er ins Ausland?

  43. Jaja. Die einzigen echten Unternehmer sind SVP-Exponenten und die ehemaligen Sozis „Klassenfeinde“. Uebelste Propaganda und jenseits jeglicher journalistischer Qualität. Dieser „Artikel“ von Herrn Stöhlker geht maximal als Kommentar durch.
    LH: Bitte wieder zurück zur Qualität!

    • Hinweis:
      Stöhlker kommuniziert eher FDP* – Ist das für Sie auch ein Problem?

      (*und teilt im übrigen immer wieder gezielt mit Nebenbemerkungen gegen die SVP aus)

  44. Der Verdrängungskampf in den CH-Grosskonzernen wird brutal hart. Welche Firmen kommen am leichtesten in Genuss der staatlichen Geldschwemme? Pharma ist ein Kandidat, der vom überteuerten Gesundheitssystem profitiert.
    Die erwähnte Stadler Rail hat auch nur Staaten als Kunden.
    Die von Herr Stölker gescholtene EMS hingegen beliefert Private und hat es auch geschafft den Ausfall der (deutschen) Autoindustrie zu substituieren. –Es gibt also auch tüchtige Nachkommen erfolgreicher Unternehmer– das ärgert natürlich einige.
    Im Übrigen wird durch den „Corona-Umbau“ der Wirtschaft der Gürtel für viele enger werden, obschon alle die Party wie im Moment weiterführen möchten.
    Da die staatliche Macht zunimmt, werden viele sich in diese Nähe begeben.

  45. Unglaublich, welcher Stuss Klausi da plappert, der merkt nicht, dass er weg vom Fenster ist, tragische Figur.

    • @unglaublich
      Kommt da noch etwas Substanzielles nach oder bleibt die Ihre Diffamierung hier alleine für sich stehen.

    • Noch tragischer ist der Hässig, der dem Stöllker immer wieder Platz auf seiner Seite gibt.

    • Da rülpst der alte Papa immer noch suffisant von der A- und B-Schweiz.
      Versucht verzweifelt, diese Begriffe zu etablieren – und es gelingt ihm einfach nie!
      Ein Geschwafel eines ältlichen Papas, der versucht, noch einmal Aufmerksamkeit zu generieren. So holt er sich noch ein paar Klicks und ein wenig Lächerlichkeit.
      Und im Alter scheint man das gar nicht mehr so wahrzunehmen – siehe der andere alternde Herr, der vom Herrliberg her sabbert…

  46. Wie die Schweiz selbst, liegt auch das Schweizer Unternehmertum im Sterben. Kein Wunder, bei der jahrelangen links-grünen Indoktrination des Nachwuchses in Schulen und an Universitäten. Der sozialistische Staat mit seinen Systemmedien fördert den Klimahype, Frauenquoten, Diversität & Multikulti, Anschluss an die EU, Asylmissbrauch und anderen Schwachsinn. Damit killt er die Wirtschaft und das Unternehmertum. Demnächst sind die Reserven unserer Vorväter aufgebraucht und die Schweiz nur noch EU-Mittelmass.

    • Mangelware beim Denken.
      Es reicht offenbar nicht, wenn Stöhlker warme Luft verbreitet.
      In der Welt der ewiggestrigen Rechtsaussen scheint selber denken totale Mangelware zu sein!

    • Gemäs neuestensten Medienberichten will das grüne “Polithirngesinnst“, gehirngewaschener Hochschulabkömmling und Grün-“Nationalrat“ Bastian Giroud jetzt gerne eine Pipeline von der Schweiz nach Norwegen bauen, um CO2 hierzulande einzusammeln und per Pipeline nach Norwegen zu pumpen, um dieses dort in der Erdkruste zu versenken, damit die Schweiz CO2-frei wird.
      Über die Sinnhaftigkeit, Kosten, Entschädigungen und Durchleitungsrechte etc. macht sich der grüne Hirnrissige offensichtlich keine Gedanken.
      Solche hirnrissigen Politiker und deren verdummte Wählerschaft helfen tatkräftig mit die eigene Existenz zu vernichten.

    • Der gleiche Schrott wie bei Stöhlker. Die Schweiz ist einer der prosperierensten Staaten, weltweit. Gute Unternehmen, innovative Hochschulen, gut ausgebildete Fachkräfte. Auch die Fähigkeit das Land wo nötig ändern. Gerade bei Klima, Digitalisierung, Gleichberechtigung und Diversität wichtig. Auch Meinungsfreihheit. Sogar Leute die nichts verstehen dürfen ihren dümmlichen Quatsch und Hasskommentare loswerden, wie die von „Mangelware“, der/die nicht einmal soviel Füdli haben Kommentare mit richtigen Namen zu schreiben. Grosse Schnauze, wenig Wissen, null Charakter!

    • @Brunner
      Soso, „Klima, Digitalisierung, Gleichberechtigung und Diversität“ soll „wichtig“ sein. Solches „Wissen“ wird von den „innovativen Hochschulen“ vermittelt? Das ist nicht mehr als auf dem momentanen Zeitgeist surfen und schlussendlich barer Unsinn.

    • Ein Deutscher kommt in eine Schweizer Privatbank und flüstert zum Schalterbeamten :

      „Psst, ich habe eine Million zum Anlegen, können Sie mir helfen?“

      Darauf der Schalterbeamte mit lauter Stimme:

      „Nicht nötig hier zu flüstern werter Herr, bei uns ist Armut keine Schande!“

    • Erst die schwarzen 200- 300 Milliarden annehmen und dann noch die Überbringer verhöhnen. So ist’s Recht. Meine pauschal besteuerten Freunde lachen auch schon; und finden serviceorientierte Alternativen, oder versauern in ihren Villen die der Onkel des Bürgermeisters bauen durfte.

  47. …nur Geld machen, war gestern…
    Heute, bei der smarter und clever wie Elon Musk zum Beispiel…ist mehr gefragt: Innovation, die die Gesellschaft hilft und weiterbringt….dann kommt auch das Geld….aber nur das ist peinlich und Dumm! Wenn sie die Dumme fordern und fördert, dann haben sie diese parassitere Gesellschaft: kassieren so lange es geht, Staatshilfe an die erste schwierigkeiten….hier der Dumme ist nur eine eigentlich: der brave Steuerzahler! Take care…🤣😉

  48. Kommen mir gerade noch zwei Schweizer „Unternehmer“ in den Sinn, die mit einem goldenen Löffel im Mund geboren sind und sich beweisen müssten: Fidel und Raoul Stöhlker.

  49. der deutsche mit seinen wirren kommentaren… will uns mal wieder erzählen, wie die schweiz zu funktionieren hat. kritisiert, wie nach seiner ansicht (aussensicht, wohlgemerkt), konzerne funktionieren. hat selbst nichts gerissen, hat aber die umfassende weisheit. Hätte er doch irgendwann einmal eine Bedeutung gewinnen können, die Schweiz wäre so viel besser. Warum bringen Sie Ihren unglaublichen Erfahrungsschatz nicht in Ihrer Heimat ein? Glauben Sie, wenn Ihnen dort schon niemand zuhört, dann hat die kleine Schweiz auf Ihre Ratschläge gewartet?
    Der letzte absatz jedoch ist der brüller: Echte Karrieren sind nur noch global denkbar. Doch wie sagt ein alter Witz aus der Zürcher Bahnhofstrasse: „Sie bringen nur eine Million? Keine Angst, wir nehmen auch arme Kunden.“
    So gut, wie der Satz „Echte Karrieren sind nur noch global denkbar.“ zu dem folgenden „Witz“ passt, so fein hat der alte weisse mann seinen gesamten artikel aufgebaut.
    Wir lachen, Herrn Stöhlker, nicht mit Ihnen, über Sie…

    • Von wirren Kommentaren kann keine Rede sein – im Gegenteil. Klaus Stöhlker hat den Nagel einmal mehr auf den Kopf getroffen. Und mit seinem Artikel liefert er gleichzeitig wertvolle Tipps für Investoren. Ich bin froh, dass ich mit Aktien der Ems Chemie, von Roche und Nestlé dabei bin.

  50. Ziemlich wirrer Artikel. Als ob z.B. der Schwan ein guter Unternehmer wäre, der hockt einfach zuoberst in der Pharma-Absahnergilde und muss dafür sorgen, dass die Marge immer gegen 50% beträgt, mit allen unsittlichen Mitteln, die vorstellbar sind. Ähnliches gilt für fast alle der Chefs der sog. Grossen A-Unternehmen. Und wer da nicht mittut, hat die windigen McK-Boys in der Hütte, und ersäuft in den Folienorgien.

  51. Heute ich es wichtiger Titel und Zertifikate zu sammeln, als Unternehmergeist. Viele Kinder wachsen von geschiedenen Eltern auf, sie sind dann meistens bei der Mutter. Im Kindergarten gibt es überwiegend Kindergärtnerinnen. In der Grundschule meistens nur Lehrerinnen. Die ersten 10 Jahren sind diese Kinder nur von Frauen umgeben. Wo soll da Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen und Ellenbogen herkommen. Nur nicht auffallen, liebsein, damit ist kein Blumentopf zu gewinnen. Dazu die Politik, die seit Jahren die Männer benachteiligt. Auch werden die Jugendlichen gegängelt, sie z.B. Führerschein auf Probe, nur nichts falsch machen. Wo kann man sich heute noch austoben. Chef sein bedeutet, endlich nicht mehr arbeiten zu müssen, ein wenig delegieren, dem Druck von oben weiter nach unten reichen. Das sind keine Chefs mehr, dass sind Duckmäuser, meistens haben diese ihre Sporen bei einer Unternehmensberatung gesammelt. Entscheidungen fällen, lieber nicht, da hole ich mir einen Berater für sehr viel Geld ins Haus.

    • Ein großes Bravo. Akribisch auf den Punkt gebracht.
      Leader, hochintelligent, Rauhbein, Übervater, Vorausplannend. Das sind Wesenszüge eines echten Unternehmers.
      Die Weltgeschichte wurde von solchen Individuen geschrieben: Alexander der Grosse, Colombus, Magellan, Cook, Ford, Anheuser, H.Nestle, R. Bosch,
      A. Onassis , Sakichi Toyoda, A. Hoffmann, O. Schindler. Und vielen anderen.
      Nun, die „team-bildung“ verseuchten, dr. Etwas-Abgänger und Hotel- Mama Bewohner haben leider, von klein auf eingeimpft, den Tunnel Blick . Likes und Bewertungspunkte sammeln, in welcher Form auch immer, dabei immer lieb sii und stets die Wirtschaftsregeln in Folien Akrobatik, neu erfinden. Diese infantilen 40- jährige, mit zweistelligen IQ s, begreifen die vier simplen ökonomischen Prinzipien nicht. Geld verdienen kannst du nur von: Deinen Kunden, deinen Lieferanten, deinen eigenen Leuten , vom Staat (Steuer).

    • Klausi ist nur noch tragisch und dekadent. Plaudern um des Plauderns Willen, wie Nathalie Rickli

  52. Bei UBS und CS wie auch in anderen Gross-Firmen gibt es „Führungsleute“ die von der Firma „mitgeschleppt“ werden, und das nur, weil sie mit einem goldenen Löffel geboren wurden oder einem „Daig“ (wie in Basel) angehören.
    Wie ist es nur möglich, dass ein gelernter Banker wie Ermotti nun auf einmal ein grosses Versicherungsunternehmen leiten kann? Was versteht Ermotti vom Versicherungs-Business?

    • Noch besser ist nur der Ch. Franz – ehemaliger CEO Swiss – welcher als VRP beim grössten Pharmakonzern der Welt regiert. Unglaublich, wer/weshalb kam so einer in eine solche Position?

    • Die Motte versteht wenig von Versicherungen, aber spielt keine Rolle, es geht ja nur um ein paar Millionen mehr in der Tasche.

  53. Wieder einmal der Besserwisser Stöhlker der über die Schweiz „stöhlkert“. Ich kann Ihnen nur raten gehen sie doch nach Deutschland zurück, denn dort ist ja alles besser…

  54. Ich habe den Titel gelesen und mir gleich gedacht: Ob der Autor wohl Klaus Stöhlker ist? Und siehe da, etwas weiter unten steht der Autor – natürlich war es Klaus Stöhlker. „Gelungener“ Artikel – die ewig gleichen Theorien über die unfähigen und faulen Schweizer, einfach in etwas anderer Verpackung. „Glückwunsch“ somit zum erneuten Recycling.

  55. Das Problem der „goldenen Löffel“ ist sehr einfach zu lösen mit einer Verdoppelung der Erbschaftssteuer.

    • Eine Verdoppelung von Null ist immer noch Null. Die meisten Kantone kennen für die direkten Nachkommen keine Erbschaftssteuer. Der Bund greift bei Erbschaften nicht zu, da die Kantone bei Erbschaften die Steuerhoheit haben. Wenn, dann müsste man die Erbschaftssteuer generell wieder einführen und ähnlich wie in Deutschland gestalten. Erst dann tuts weh!

    • Ja, aber:

      Nichts x 2 = Nichts.

      In den meisten Kantonen in der Schweiz, wurde die Erbschaftssteuer für Nachkommen abgeschafft. Der Bund kennt sowieso keine Erbschaftssteuer.