Ohne Deal mit EU landet Kleinstaat Schweiz auf Schrottplatz der Geschichte

Rettungsschirm ist Werk von Kanzlerin Merkel. Vergessen wir Johnson und Trump: Schweiz braucht Nähe zu neu erstarkter EU.

Was die Hälfte aller Schweizer als bittere Enttäuschung erleben und für NZZ-Chefredaktor Eric Gujer die grösste Niederlage seiner Laufbahn bedeutet, ist eingetreten: Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ist nicht vorzeitig zurück getreten, sondern hat eine Zeitenwende für Europa eingeleitet.

Die Europäische Union (EU) hat mit ihren 27 Staaten den ersten Schritt in eine Finanzunion getan, die „Next Generation EU“ auf die Beine gestellt und eine Perspektive bis zum Jahr 2058 durchgesetzt. Dann müssen die letzten Schulden bezahlt sein.

Was viele Schweizer seit zwei Jahren erhofft hatten, den Rücktritt der deutschen Kanzlerin, das Scheitern des Euro und den langsamen Zusammenbruch der EU, hat sich als politische Fata Morgana herausgestellt.

Die „Financial Times“ schreibt: „Recovery fund is a huge breakthrough for the EU.“

In Wirklichkeit liegen Grossbritannien und England am Boden. Die vielerorts angestrebte neue Zusammenarbeit zwischen dem Inselstaat und der Schweiz ist nicht mehr als der Trotz zweier Kleinstaaten, die weltpolitisch bedeutungslos sind.

US-Präsident Donald Trump, den viele Schweizer noch für ihren grossen Bruder halten, ist ein Geschenk für die chinesische Regierung. Sie baut ihren Einfluss überall dort aus, wo sich die US-Amerikaner zurückziehen.

China mit den besten Wachstumszahlen aller grossen Industriestaaten rückt über Pakistan bereits in den Iran vor, wo 400 Milliarden Euro investiert werden sollen. Die USA haben der Regierung in Teheran eine Wirtschaftsblockade auferlegt, die von den Chinesen unterlaufen wird.

Die einst moderne Türkei wendet sich von Europa ab, wird laufend islamischer und vernichtet das Erbe ihres Gründers Atatürk.

Was bedeutet dies alles für die Schweiz?

Die EU wird uns, wie gegen Grossbritannien auch, keinen Millimeter an Zugeständnissen machen. Sofern sie an die Schweiz Zugeständnisse macht, wird sie deren vermehrte Einbindung in die EU fordern.

Wir sind ein kleines Land, das die historische Juncker-Chance unter dem Druck der SVP und von Christoph Blocher verpasst hat. Auch unsere Gewerkschaften haben als Geschäftspartner der SVP diesen politischen Irrweg gepflastert.

Ursula von der Leyen, Junckers Nachfolgerin, ist an der Schweiz nur am Rande interessiert.

Schon einer der Gründungsväter der EU, Paul-Henri Spaak, hat gesagt: „Es gibt nur zwei Typen von Staaten: Kleine Staaten … und kleine Staaten, die noch nicht verstanden haben, dass sie klein sind.“

Wenn wir jetzt auch noch die legitime Zuwanderung beschränken und das Rahmenabkommen per Volksabstimmung ablehnen, werden wir dort landen, wohin sich schon England bewegt: auf dem Schrotthaufen der Geschichte.

Derweil suchen wir aussenpolitische Verbündete durch bundesrätliche Dienstreisen in den Kosovo und in der Ukraine, beides Vasallenstaaten der USA. Wir schleppen dort Geld hin und erhalten höchstens kleine Export-Gegengeschäfte.

Unser Aussenminister überbietet an Erfolglosigkeit sogar noch unseren Wirtschaftsminister.

Der soeben erfolgte europäische Paradigmenwechsel unter Führung der deutschen Ratspräsidentschaft unter Kanzlerin Angela Merkel lässt uns nur noch eine Tür offen: Verhandlungen mit der EU bei Anerkennung der vorliegenden Verträge.

Der nationalistische Grössenwahn hat schon die Engländer in den Niedergang getrieben, der sich in Kürze noch verstärken wird. Die Schotten stehen erneut vor dem Austritt aus dem klein gewordenen Grossbritannien.

Die EU ist auf dem Weg in einen Bundesstaat. Das bedeutet schicksalhafte Veränderungen auch für die Schweiz.

Wir werden einen starken Bundesrat brauchen, der unser Land als Beiboot der Euro-Zone als stärkster Wirtschaftszone der Welt mit dem dichtesten globalen Freihandelsnetz der Welt auf Kurs hält.

Wir werden auch einen starken Bundesrat brauchen, wenn wir unabhängig bleiben, aber dem Kurs der EU folgen wollen.

Keiner kann sagen, unsere Parteien seien unschuldig. Sie haben es gewollt, und der Mist ist gefahren.

Kommentare

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  1. Wenn doch hier nur nicht ständig (fast täglich) der Deutsche Schnurri Stöhlker wäre, der die Schweiz in der EU sehen will und die Ex DDR Stasi Agentin Merkel anhimmelt. Der spricht tatsächlich von einer erstarkten EU, wenn sie gerade den bachab geht, während der Krise inexistent war und nichts funtktinoiert hat. Schade.

  2. Die Schweiz sollte es machen wie Angela Merkel, Paradefunktionärin des freiheitlichen Westens: maximal opportunistisch wie ein hegelianischer Korkzapfen in den Wogen der stürmischen See. Lieber Kork als Schrott.

  3. Ok, Merkel hat ihr explitzites Versprechen gebrochen, nie einer Vergemeinschaftung von Schulden zu Lasten der deutschen Sparer zuzustimmen und nun ihr Wort gebrochen. Auf dieser Basis baut man selbstverständlich eine stabile, vom Volk getragene Steuerunion auf, die sich dann weiterhin fröhlich über die ursprüngliche Defizitgrenze hinaus verschuldet.

    Wir sind einen Schritt näher an Deuxit und die Target 2 Forderungen kann sich Deutschland irgendwann ans Bein streichen.

  4. Hier mal ein Zitat für Stöhlker:

    „Apropos für den Falle meines Todes möchte ich hiermit das Bekenntnis ablegen, dass ich die deutsche Nation wegen ihres überschwänglichen Hanges zur Dummheit hasse und verachte und mich schäme, ihr anzugehören.“

    Arthur Schopenhauer

  5. Hahaha, wenigstens bin ich nicht allein was Herrn Gujer von der NZZ angeht. Sein wöchentliches EU/Merkel-Bashing mit wiederholten Satzbausteinen hat mich aus dem Abo getrieben. Der geforderte Rücktritt von Angela Merkel ist ein Trugbild dem auch die britische Presse manchmal nachgeht. Warum sollte die beliebteste deutsche Politikerin vor Ende der Legislatur zurücktreten? Es müsste dann unmittelbar ein neuer Kanzler/in mit absoluter Mehrheit vom Bundestag gewählt werden. Wer soll das sein? Welche Partei würde der CDU/CSU ein Jahr vor der Wahl helfen einen neuen Kanzler zu inthronisieren? Neuwahlen sind schwierig zu erreichen und voller Risiko für die Union, die schnell einen Spitzenkandidaten zaubern muss. Nicht mal die von Herrn Gujer äusserst gnädig beschriebene AfD würde mal eben auf die Hälfte ihrer Mandate verzichten wollen. Die Kanzlerin wird bis Herbst 2021 Kanzlerin bleiben.

  6. Ein schlechter Mensch ist niemals glücklich, auch wenn er Glück hat.

    Menander
    griechischer Komödiendichter
    * 341 vChr, † 290 vChr

  7. Liebe Miteidgenossen

    uns ist die Unabhängigkeit und Eigenständigkeit auf den Leib geschrieben. So hat Tell den unliebsamen Gessler und damit jede Einmischung symbolisch besiegt.

    Dies war vor 729 Jahren.

    Mittlerweile bitte nicht ausblenden: 50% unseres Reichtums, gemessen am Exportanteil (Güter und Dienstleitungen und Kapital) des BIP, verdanken wir dem Handel mit dem „Ausland“. Logistisch ermöglicht durch die Einbindung in multinationale Vertragswerke.

    Wir kommen nicht umhin, unsere multinationalen Vernetzungen auch weiterhin zu pflegen und mit zu gestalten. Spätestens seit der Digitalisierung sollte es jedem klar sein, dass wir in einer physisch und virtuell total vernetzen Welt leben.

    Wenn wir uns ins Réduit zurückziehen verlieren wir nur. Und dies wird m.E. emotional völlig ausgeblendet und so eine mentale Volks-Barriere aufgebaut mit verheerenden Wirkungen: Mittelfristig Wegzug der multinationalen Unternehmungen und der exportorientierten KMU in Domizile mit Anbindung an multinationale Wirtschaftsverbunde.

    Mitgestalten – auch beim „Feind“ – ist rational und damit ökonomisch und taktisch immer noch die bessere Lösung als Rückzug ins Schneckenhaus.
    Das werden auch die Briten früher oder später bitter erfahren müssen.

  8. Wie das halt so ist im Alter: es zieht einen heim. Deutsche heim ins Reich.

    Als ob die riesigen EU-Probleme mit dem Gipfeli gelöst wären. Die Krise hat noch nicht einmal richtig begonnen…und den Deutschen ziehts schon heim…

    • NEIN, Stahlker:

      besser du gehst heim in dein Schneckenhaus, wo du deine zwerglein einsetzen und beobachten kannst im eingezäunten gärtlein, gell.

  9. The EU is sinking and it is doing it fast. This can be seen in the fact that most EU countries lost a lot in the last 20 years while only Germany and the Netherlands actually grew economically. Switzerland can chose to become another Italy and be a lot weaker in 20 years or stay out of the EU and continue to be prosperous, as long as it fixes its demographics. Currently, just like Germany, Switzerland is 100% dependent on foreigners having children and staying as the native population has a negative birth rate and is getting older each year. With all the current anti migration policies from expensive housing, being considered a foreigner for 3 generations, no home schooling and little to no equality when it comes to all the permit separations, as soon as the crisis hits most foreigners will leave. This is what Japan is now suffering from as people are leaving back to China, Vietnam and Korea while parts of the US have lost a lot of south american workers.

  10. Supranationale Machtgefüge gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die EU und erst recht der Euro verheissen nicht die Stabilität, unter deren Schutz man sich bedenkenlos stellen sollte.
    Vielmehr gilt es die Entscheidungen zu beobachten und einzuordnen, die beispielsweise in Davos getroffen werden. Dies ist nämlich einer der Orte, in der sich angeblich so mächtige und visionäre Politiker ihre Befehle abholen.
    Ob wir nun näher an die EU rücken oder nicht, spielt nur dann eine Rolle, wenn wir dabei innerhalb oder ausserhalb der mittlerweile zahllosen Agenden agieren (Agenda 2030, Better than Cash Alliance, Gavi, The Known Traveller, Digital ID, und und und), die auch eine EU nur ausführt.

  11. „The rise and fall“ von Staaten pflastert den Weg der Geschichte. England, einst Weltmacht Nr. 1 zerfällt derzeit vor unseren Augen zu einem Häufchen Elend. Und die Schweiz? Haben wir den Peak von Wohlstand und Ansehen erreicht? Den hochmütigen Kommentaren einiger Schreiber zufolge, der dadurch zum Ausdruck kommt, dass man Schweiz-Kritiker wie den Stöhlker am liebsten dorthin schickt wo er herkam und selbstgefällig am aktuellen Sonderstatus der Schweiz festhält, haben wir das Top schon erreicht. Hochmut kommt vor dem Fall. Es stört mich, dass viele meiner Lanzleute das Gefühl haben, etwas Besseres zu sein als ein EU-Bürger und erst recht als ein Asylant. Wir haben noch einen langen Abstieg vor uns. Am Ende ist der Hochmut dann vielleicht zur Demut mutiert.

    • Nein, die grosse Mehrheit hat gar nicht das Gefühl etwas Besseres zu sein als alle nicht Schweizer. Aber immer noch hat die Mehr das Gefühl, in der Direkten Demokratie lebe sich besser als in einer Parlamentarischen Demokratie, in welcher die Bürger nur einmal bei Wahlen alle X Jahre ihre Meinung indirekt kund tun können. Da liegt der Hase im Pfeffer, wenn man sich ernstlich mit dem Operieren der EU-Kommission und den Entscheiden der EU-Regierungskonferenzen befasst. Da werden weitreichende Entschlüsse gefasst, ohne dass die Bürger in die Meinungsbildung einbezogen werden. Jetzt z.B. haben die EU-Bürger etwas zu sagen zur Corona-Geldverteilung der EU, die verbunden ist mit der Ankündigung, ein EU-Steuer sei dabei unumgänglich? Oder, wie verlief es mit der sog. „EU-Verfassung“, mit der sich jeder EU-Staat einverstanden erklären musste, es aber wegen Frankreich und den Niederlanden nicht geschah, weil Einstimmigkeit verlangt wird bei so wichtigen Geschäften? Die Vorsteherin des mächtigsten EU-Staaates, Bundeskanzlerin Merkel befahl darauf flugs der EU-Kommission, den abgelehnten EU-Verfassungsvorschlag in „Lissaboner-Vertrag“ umzubenennen, der dann wegen des Begriffes „Vertrag“ auf der Ebene der EU-Regierungschefs als geltend bestimmt worden ist.

      Um das geht es, wenn man die unterschiedlichen politischen Strukturen EU und Schweiz in Betracht zieht. Den Beitrag von Klaus Stöhlker soll anregen, das Grundsätzliche zu bedenken, wenn es um die Zukunft der Schweiz ausserhalb der EU geht.

  12. Die Zukunft gehört dem weltweit führenden, hoch innovativen, angelsächsischen Privatsektor im Westen. Eine Welt, in der Sie denken können, was Sie wollen, und sagen können, was Sie wollen. Kleine und hochinnovative Staaten aus Größenwahn zu erwürgen, ist unvernünftiger Unsinn und kein Modell für die Zukunft. Qualität und Freiheit werden sich auch in Zukunft durchsetzen.

  13. Mein lieber Caro

    Das sollten Sie aber doch etwas näher erläutern. Die Kenntnis des Wirtschaftskennziffern nach dem EWS-Nein beweisen das Gegenteil !

  14. Mit Verlaub, dieser Artikel ist Blödsinn. Alleine schon die gewählte Semantik zeigt doch, wes Geistes Kind da schreibt.

    • Ein relativ einfach geschnitztes Naturell will sich hier wichtigtuerisch aufspielen.
      Ein nonbrainer einer noname.
      Auf Unterstützung von Wutbürgern hoffend.

    • „Die gewählte Semantik“? Wo haben Sie denn dieses Fremdwort aufgeschnappt? 😉 Es bedeutet übrigens nicht was sie denken, dass es bedeutet.

  15. „Dann müssen die letzten Schulden bezahlt sein.“
    Gewiss, gewiss. Sonst müssen die Schuldner ohne Nachtessen ins Bettchen.

    Zumindest 2058 ist eines gewiss:
    Klaustrophobie Stalker äh Kläuschen Jungbrunnenschonlangeverlassen Stöhlker wird dann nicht mehr unter uns sein. Gewiss, gewiss.

  16. Weshalb bloss lässt man diesen Plapperi aus Zollikon, von dem ich noch nie etwas konstruktives hörte, seinen Senf verbreiten? Klingt wie die ganze grossgekotzte Politbande von Teutonien bis Brüssel (von der Leyenhaftigkeit…)

    • Klausi2 hat den EWR nicht begriffen: Im Inhalt gleiche Wirkung wie jetzt der vorliegende Rahmenvertrag. Total-Unterwerfung unter EU-Gesetze ohne Mitspracherecht. Wobei zu vermerken ist, dass ein Mitspracherecht der Schweiz in der EU etwa das gleiche Gewicht hat, wie das Mitspracherecht des UNO-Mitgliedes Schweiz. Wie kann man so blind sein?

  17. Das weltpolitisch bedeutungslose GB ist immerhin eine Atommacht und kann sich mit Gewalt durchsetzen. In die enge getrieben werden gefährlich.

    • Auch Frankreich ist Atommacht. Doch wegen der daraus resultierenden finanziellen Belastung und wegen wirtschaftlichen und schweren gesellschaftspolitischen Lasten, lehnt es sich an Deutschland an und verliert an Selbständigkeit. Hochmut prägt die französische Politik seit Louis XIV. Da wäre zu nennen die Französische Revolution, die in europäische Kriege mündete und als Fortsetzung darauf Napoleons Kriege, die auch die Schweiz betrafen. Verheerend die Kriegserklärung 1870 des französischen Kaisers Napoleon III. an Preussen, die nach Frankreichs Niederlage die Gründung des Deutschen Kaiserreiches nach sich zog. Ebenfalls verheerend die französische Vorstellung, auch nach dem 2. Weltkrieg über Kolonien verfügen zu wollen im Nahen Osten, im fernen Osten mit dem Kaiserreich Vietnam und in Afrika mit Kolonien vorwiegend an der nordafrikanischen Mittelmeerküste. Die Folgen dieses Verhaltens hatten dann die in die französische Falle getappten USA zu tragen mit Niederlagen in Vietnam und im Nahen Osten. Im Nahen Osten haben die USA nur Zerrüttung hinterlassen. Ursache war ihre Unkenntnis der Mentalitäten der Regionen, die sie befrieden wollten. Fein raus war im ersten Augenblick Frankreich. Doch ungeschoren kommt es nicht davon. Der Zusammenbruch seines Kolonialreiches hat viele Menschen, die französische Staatsbürger geworden sind aus den ehemaligen Kolonien nach Frankreich geführt, was jetzt die schweren gesellschaftlichen Belastungen nicht zuletzt wegen des stetigen Wachstums des islamischen Bevölkerungsanteils bewirkt. Könnte mit ein Grund sein für die heutige Anlehnung an Deutschland. Ob Deutschland gewillt ist, den Wahn Frankreichs, Atommacht zu sein, auf die Länge zu dulden in einer EU auf dem Weg zu einem europäischen Bundesstaat mit einer eigenen Armee, ist eine offene Frage.

    • @jcf

      Selten eine derart prägnante und zutreffende geschichtliche Zusammenfassung gelesen.
      Mal sehen was Frankreich als Nächstes für eine ‚Dummheit‘ einfällt.

  18. Lieber Klaus Stöhlker

    Da haben Sie bei unseren Prime-Eidgenossen in Schwarze getroffen und sozusagen den den Zentralnerv berührt.

    Zeigt aber auch wie emotional und unsachlich hierzulande die EU-Frage bei uns – wenn überhaupt – diskutiert wird.
    Bei den Kommentatoren hier ist die Meinung gemacht. Aber die lesen ja vor allem Weltwoche und Schweizerzeit. Und diese sind rein ideologisch und ohne Realitätsbezug mit Vorsatz auf der andern Seite. Da gibt es nichts mehr zu analysieren, sondern nur noch zu bashen.

    Da kann ich nur rufen: „Heil Dir, Helvetia; hast noch der Söhne ja…“

    Freundliche Grüsse
    Heiri von gegenüber

    • Ja Heiri, du schaust zu viel Staatsfernsehen oder bezahlst eh schon keine Steuern. Aber immer schön alle in die rechte Ecke stellen, welche dieses System durchschauen. Schlaf schön weiter Heiri.

    • Hallo!

      Ihre Meinung scheint mir ziemlich „gemacht“.

      „Aber die lesen ja vor allem Weltwoche und Schweizerzeit…“ BlaBla.

  19. Stöhlker? Schrottplatz?

    Passt!

    Gehen Sie dorthin. Nicht morgen. Heute. Jetzt.

    Oder zurück in Ihr gelobtes Land: Schland.

    Auf Papierlischweizer können wir gerne verzichten!

    Tschüss, Klausi Mausi!

  20. „In Wirklichkeit liegen Grossbritannien und England am Boden. Die vielerorts angestrebte neue Zusammenarbeit zwischen dem Inselstaat und der Schweiz ist nicht mehr als der Trotz zweier Kleinstaaten, die weltpolitisch bedeutungslos sind.“
    Einfach nur Stuss – nicht mal das Gegenteil vom Stuss macht Sinn!

  21. Egal, was Herr Stöhlker schreibt und macht. Ob gut oder schlecht, ihm wird so oder so immer unter die Nase gerieben, dass er nicht einer von uns sei. Über solche ignoranten Hinterwälder, lacht sich, denke ich, Herr Stöhlker nur ins Pfäustchen.

    Solch unterschwelliger Rassismus müssen auch andere Personen hierzulande erleiden, deren Urväter nicht bereits vor 750 Jahren die Schweiz als Heimatwelt sahen.

    In der NZZ am Sonntag stand: „Die Niederlande und die Schweiz sind wegen ihrer Entstehungsgeschichte wie Zwillinge, die über eine besondere Kombination von Eigenschaften verfügen.“
    Solch einen Blödsinn.

    Das ist der Grund, warum man nicht nur über Schweizer Geschichte mit erfundenen Helden in der Schule unterrichten dürfte. Die 20%, welche ins Gymnasium kommen, und etwas mehr über die Weltgeschichte erfahren, sind hier ein bisschen im Vorteil. Diejenigen, die danach Geschichte studiert haben, verstummen, weil sie lebenslänglich in einem Schockzustand bleiben oder es einfach immer noch nicht wahrhaben wollen, was die Schweiz ausgemacht hat, und immer noch ausmacht. Der Rest, ja, anscheinend will man, dass sie zu Fachidioten, nicht über den Tellerrand schauend und zu Befehlempfänger ohne Weitsicht gemacht werden. Viele von Ihnen sind hier als Kommentatoren zu finden.

    • Bei dem Schrott, den Du da unter Verwendung des Namens Cicero schreibst, dürfte sich dieser im Grabe dreimal umdrehen.

    • Ich brauche weder NZZ noch Geschichte studiert zu haben, um zu merken, dass der Euro und die EU bald auf den Schrottplatz wandern. Die Metafer passt gut, die EZB kauft nämlich Monat für Monat die gesamten Schrottpapiere von Pleitestaaten und Pleiteunternehmen.

  22. Ein wirklich sehr guter Artikel der uns zur Realität zurückbringt.
    Soviel Unabhängikeit wie möglich aber auch soviel Zusammenarbeit wie nötig.

    Die entscheidenden Sätze:

    „Es gibt nur zwei Typen von Staaten: Kleine Staaten … und kleine Staaten, die noch nicht verstanden haben, dass sie klein sind.“

    „Wir werden einen starken Bundesrat brauchen, der unser Land als Beiboot der Euro-Zone als stärkster Wirtschaftszone der Welt mit dem dichtesten globalen Freihandelsnetz der Welt auf Kurs hält.“

    Alles verteufeln oder romantisieren der EU würde uns nichts bringen.

  23. Kritik an allem (Mensch und Sache) ist die Ureigenschaft eines echten Schweizers. Aber wie viel Prozent echte Schweizer gibt es überhaupt noch mit des Schweizers Zuwanderungspolitik. Und wie weit soll denn die Schweiz noch wachsen, bis der schrumpfende Platz endlich zu Alternativlösungen abseits des Wachstums führt? China überaltert auch und kann das als grösstes Land nicht einfach über Zuwanderung lösen. Indien wächst weiter und dort kämpft man mit diesem Wachstum. Herr Stöhlker, warum schlagen Sie nicht einfach die Angleichung der politischen Grenzen an die globalen wirtschaftlichen vor? Bei uns dreht sich doch alles – letztinstanzlich – nur noch ums Geld. Die zuvor stattfindende Moralisiererei ist nur die Verlängerung im Spiel und nützt nicht viel.

  24. Die wuchtigen Kommentare und Reaktionen zeigen, wo 95% der IP-Leser i.S. EU stehen.
    Ist dies aber auch repräsentativ für die übrige Bevölkerung der CH?

    Falls ja, ist der Mist geführt.
    Falls nein, ist die politische Heimat von 95% der IP-Leser eindeutig. Und damit auch die gewollte Ausrichtung von IP.

  25. Habe hier aufgehört zu lesen:

    „auf die Beine gestellt und eine Perspektive bis zum Jahr 2058 durchgesetzt. Dann müssen die letzten Schulden bezahlt sein.“

  26. Herr Stöhlker, bitte ihren CH Pass bei Schalter D abgeben. Ihr Zug nach Stuttgart fährt auf Gleis 5 um 11:30 Uhr. Es herrscht Maskenpflicht. Gute Reise!

    • Bei der Deutschen Bahn würde ich noch eine Stunde Verspätung einplanen, wenn sie überhaupt fährt.

  27. Was die EU in den letzten Tagen als Hilfspaket beschlossen hat, erinnert an das Ponzi System. Schulden werden auf Schulden aufgetürmt. Bankrotte Staaten wie Italien kassieren munter weiter, verschieben wie Frankreich Reformen auf den St. Nimmerleinstag. Ex DDR Merkel hat noch einmal einen grossen Auftritt, Macron hat endlich (als Mitglied der maroden Südländer) seine Transferunion. Der Norden alimentiert den Süden ohne Ende. Da sag ich als Helvetier nur: lieber erhobenen Hauptes in den Untergang als Galeerensklave im EU Schiff.

    • Sie sind ganz sicher kein Schweizer.
      Und noch weniger sind sie jemand der die Bedürfnisse der Schweizer Wirtschaft versteht.

    • Na Eddy The Eagle Grant: Sie fliegen aber auch haarscharf an der Wirtschaftsrealität vorbei.
      Harte Landung vorprogrammiert.

  28. eines muss man dem alten und ewigs stänkernden Klaus J. Stöhlker doch zu Gute halten, dä Chlaus ist und bleibt zäh bei seiner Teutonischen Linie. Gut so. Ob er sich auch mal Gedanken macht was so das Umfeld seiner Kinder über den stänkernden Sabbersack denkt. Ich hab so meine Bedenken dass es dem Klaus J. Stöhlker sowas von Scheissegal ist dass mir am Schluss aber doch die Kinder leid tun. Naja alt genug ist er ja und sollte es wissen. Ich auf jeden Fall würde mich sicher massivst Fremdschämen wenn der nette Herr Klaus J. Stöhlker mein Vater wäre. Zu meinem Glück ist dies nicht der Fall.

  29. Nicht zu fassen, was Stöhlker hier wieder von sich gibt. Dieses sog. Rettungspaket ist eine Katastrophe, der Deutsche Michel bezahlt alles, auch die Rente des 59 jährigen Franzosen. Mutti Merkel mit ihren Altparteien ist verantwortlich für bürgerkriegsähnliche Zustände in Deutschland. Der Euro ist bald Geschichte, die nächsten Generationen müssen dieses Debakel ausbaden. Die EU ist gescheitert.

    • Für wen soll der denn der Recovery Fund eine Katastrophe sein? Die Schweizer können sich freuen da auch die heimische Wirtschaft damit untertstütz wird. Kostenfrei sogar.
      Für die Deutschen wird das Paket auch nicht teurer als die Bankenrettung vor 10 Jahren. Und die hatte dann grosse Steuereinahmen mit sich gebracht.

  30. Nicht schlecht! Sie haben voll ins Schwarze getroffen. Die Kommentare bestätigen Ihre Einschätzung der unerwünschten Realität:
    Wenn ich den desolaten Zustand der USA und Grossbritanniens einerseits und die erheblichen gesellschafts- und machtpolitischen Herausforderungen Chinas und Russlands andererseits betrachte, sehe ich für Europa die besten Voraussetzungen, gestärkt aus den globalen Umwälzungen hervorzugehen. Europa verfügt über einige Trümpfe … starke Zivilgesellschaften auf dem Fundament sozialer Marktwirtschaften! Und was wäre unsere Welt ohne Pizza und Pasta!

  31. Bei Stöhlker kommen wieder seine tief deutschen Instinkte zum Vorschein. Alles Bombastische, das aus Deutschland und/oder der EU kommt, findet er grossartig. Dabei verliert er den Bezug zur Realität komplett.
    .
    Mit diesen 1800 Milliarden Euro, die jetzt beschlossen wurden, ist das Grundproblem der Eurozone nicht gelöst. Der Euro ist zu schwach für Nordeuropa und zu stark für den Süden.
    .
    Der bekannte deutsche Wirtschaftswissenschafter Hans-Werner Sinn schreibt dazu: „Der Euro ist nicht wirklich funktionsfähig, weil Länder zusammengekommen sind, die ganz verschiedene Vorstellungen von Geldpolitik haben. In Südeuropa hat der Euro durch die niedrigen Zinsen, die ihnen der Euro in den ersten zehn Jahren verschaffte, eine inflationäre Blase verursacht, die Torsos einst halbwegs wettbewerbsfähiger Länder hinterlassen hat. Diese Länder sind zu teuer geworden. Sie können nicht billiger werden, weil sie nicht abwerten können. Das ist das Hauptproblem. Ich weiß nicht, ob es gelingen wird, dieses Problem durch immer mehr Transfers vom Norden in den Süden zu lösen. Damit werden Abhängigkeiten geschaffen und die Wettbewerbsfähigkeit wird nie wieder hergestellt.“ (AbendZeitung, München, 07.04.2020)
    .
    Die jetzt insgesamt gesprochenen rund 1800 Milliarden Euro verschieben nur die Stunde der Wahrheit in die Zukunft. Die strukturellen Fehler des Euro bleiben bestehen und werden immer höhere Transfers von Norden nach Süden notwendig machen, bis es zum Kollaps des Systems kommt.
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    Die Schweiz muss grösstmögliche Distanz zu diesem Moloch beibehalten. Das Rahmenabkommen darf auf keinen Fall abgeschlossen werden. Sonst sind wird mitten in diesem Schlamassel dabei,

    • Das Mantra:
      „Mit diesen 1800 Milliarden Euro, die jetzt beschlossen wurden, ist das Grundproblem der Eurozone nicht gelöst. Der Euro ist zu schwach für Nordeuropa und zu stark für den Süden.“

      lese und höre ich nun schon seit Jahren von Ökonomen. Ich glaube, das ist ein Trugschluss, weil Die EU ja nicht von heute auf morgen perfekt sein muss. Es findet jedoch eine Assimilierung statt, welche die reicheren, wirtschaftlich stärkeren und KLEINEREN Länder, nicht so toll finden, weil sie mit den Finanzhilfen an andere Staaten nicht einmal Macht hinzu gewinnen.

      Das Nord-, Südproblem kennt z.B. Italien ja auch und niemand redet darum eine Spaltung von Italien herbei und die ehemaligen Abwertungen der Lira fanden auch nicht alle toll. Alle grossen Länder oder Wirtschaftsräume kennen wirtschaftlich stärkere Regionen. Vergleichen Sie z.B. das Emmental mit Zürich.

    • der einzige sinn und zweck dieses enormen hilfspaketes ist, mutti noch einmal über die runden zu retten. dazu mußte die olle macrönchen, den omi-entrepeneur, retten. sonst drohte le pen. und dann wäre schluß gewesen mit mutti—und von der leyen. die folgen gehen mutti an ihrem monströsen hintern vorbei. oder, wie man in hamburg sagt, und da kommt mutti ja her,: ist mir doch egal!!! denn dann ist mutti längst in paraguay auf ihrer hazienda. und stöhlker?

    • Allerdings. Aus eigener Geschäfts-Erfahrung weiss ich, dass Italien mit
      der Lire Abwertung sich im Handel immer wieder Einpendeln konnte.
      Jahrzehnte lang!
      u
      Für Schwachmaten: Wenn die Preise im Land (hier z. B. Italien) stark
      steigen wertet man de Währung als Ausgleich ab. (z.B. Italien)
      oder, wenn die Lautstärke beim Radio zu hoch ist, dreht man leiser!

      Und, Herr Stöhlker, wir sind mit 2 Universitäten unter den besten 22!
      Deutschland nicht vertreten. Vielleicht ist das der Grund für katastrophales
      politisches Handeln.

  32. Chasch öpä hörä mit dem Seich Herr Besserwisser Stöhlker. Isch jo unglaublich dass mer T`Schwiz so abämachä cha. Frieheit isch das oberstä Gebot i dä Schwiz und mer Bürger wönt witter entscheidä über üses schönä Land.

    • @Sepp us dä Bergä
      Könnten Sie das noch auf Basler-Deutsch übersetzen, damit die gebildeten Schichten der Schweiz verstehen können was Sie mitteilen möchten?

  33. Deutschland zahlt ab sofort 10 Milliarden EURO mehr an die EU und dies jedes Jahr. In Deutschland wird man mit 67 Jahren pensioniert und arbeitet im Durchschnitt 40 STunden die Woche. Das gleiche gilt für die Holländer. In Ländern wie Frankreich, Italien, Greichenland oder Spanien ist das ganz anders. Herr Stöhlker die grosse Frage ist, wie lange sich die Deutschen und Holländer als Bürger das noch gefallen lassen. Hart und lange arbeiten und dann viel Geld an die anderen Länder schicken. Ich habe im Moment wieder einige Anfragen reicher Deutscher, die sich für einen Wohnsitz in der Schweiz interessieren. In einer Schweiz also in der Sie, Herr Stöhlker, keine Chancen sehen. Könnte es sein, dass Sie mit Ihrer Analyse falsch liegen ?

    • In der Schweiz sieht man sehr gut wie fleissig die Italiener arbeiten und wie die Deutschen.
      Übrigens gibt es Studien die nachrechnen und nachweisen dass jeder Deutsche 1000 Euro pro Jahr an der EU verdient, die Niederländer und die Schweden sogar 1600 Euro.
      Dagegen profitieren Spanier und Italiener nur mit knapp 500 bis 800 Euro davon.

    • Bitte erwähnen Sie hier auch dass Deutschland den Löwenanteil an den wegfallenden britischen Exporten abdecken wird.
      Das wird die nächsten Jahre die Wirtschaft deutlich anschieben.

  34. Mal so, mal so. Der Gute hat eine Meinung wie das Fähnchen im Wind. Mal Tipps vom Absturz wenn Richtung EU. Wie übel es der Schweiz dann gehen würde. Freiheit weg uvm. Dann die Anbindung an die EU. Sehr flexibler Geist. Oder vergesslich?

  35. Diesmal bin ich nicht bei Ihnen Herr Stöhlker: Ihr Lobgesang auf die EU und Ihre alternativlose Perspektive für die Schweiz, was die Beziehungen zur EU betreffen, ja, …da kann ich nur sagen, warten wir es doch einmal ab.

  36. Da spricht der „Papierli-Schweizer“ wie damals Bundesrat Marcel Pilet- Golaz in seiner Radio Ansprache am 25. Juni 1940, obwohl Stoehlker noch immer als deutsches Sprachrohr erkannt wird, wenn er sich so äussert. Grösse ist noch lange nicht ausschlaggebend. Da soll doch mal die EU vorlegen und erst mal ihre wirtschaftliche Macht aufzeigen. Die EU ist eine „loser community“, zu gross und zu divers, um effizient und zukunftsweisend zu sein. Die Schweiz hat nun eine einmalige Chance aufzuzeigen, „wo der Bartli den Most herholt!“

    • @ Beda Düggelin.
      Fast richtig.
      Das mit dern P.-Golaz das war davor, die Fraktion der Eingabe der 100, die mit dem Wirtschaftsabkommen.
      Am 25.07.1940 war der Rütli-Rapport,Plan B Reduit!
      Am 26.08.1940 erging der Auftrag an die DW-Heeresgruppe C Ausarbeitung Invasionsplan gegen die Schweiz.
      Am o4,10‚1940 war der ausgearbeitet und auch gleich überholt. (O-P.Tannenbaum)
      😊😜😜😜🤣🤣🤣
      Grins die Schweizer waren schon damals der Zeit voraus und schneller im Denken.
      Wie das ausging sollte jeder wissen.
      Gelegentlich wiederholt sich Geschichte,
      NIE eins zu eins jedoch in neuem Gewand und Ausführung.

    • Wo „Bartli den Most holt“ zeigt uns exemplarisch das Brexit-Procedere. Dort gibts bald keinen Most mehr zu holen.

  37. hat hässig noch alle tassen im schrank??

    oder wird hier bewusst in ‚bannon manier‘
    der rechte banken))flügel mit seinen flach schirmhirnen künstlich aufgehetzt…

    und das im züri paradeblog *!* echt grob))

  38. Herr Stöhlker, ich möchte das einmal ausprobieren was Sie am morgen einwerfen. Ich hoffe Sie haben eine private Pflegeversicherung für eine gute Demenzpflege zu Hause. Ansonsten winkt schon bald das öffentliche Pflegeheim für finale Demenzpatienten.

  39. Klaus hör auf mit den rassistischen Äusserungen gegenüber der Schweiz,sonst wird dies noch zu einem Gerichtsfall.

  40. Wer glaubt, bis 2058 seien die Schulden zurück bezahlt, der lebt wohl in höchster geistiger Verwirrung oder auf einem anderen Planeten. Oder der ist mit Drogen voll gepunpt.

    Das ist etwa das gleiche, als ob jemals die USA ihre Schulden zurück bezahlen könnten.

    • H. Müller: Das ist der Grund, weshalb die immer noch relativ wohlhabende Schweiz in Brüssel willkommen wäre, als EU-Mitglied. Die EU braucht dringend Nettozahler. Das ginge in die Milliarden, jedes Jahr. Übrigens richtig: Diese Schulden werden niemals zurückbezahlt, ebenso wenig wie die der USA. Diese Schuldenberge wachsen fröhlich weiter. Man könnte sagen: Ist soll und haben erst ruiniert, lebt sich’s gänzlich ungeniert (frei nach W. Busch).

  41. Ich bin Burger von Unterbäch und Törbel. Ich finde es nicht gut, dass Herr Stöhlker eingebürgert wurde. Er ist keiner von uns.

    • Entscheiden politische Ansichten darüber ob man ein Schweizer ist? Das ist doch krank. Die Schweiz ist offensichtlich noch viel kleiner als es auf der Landkarte aussieht.

  42. Excellent analysiert und klar aufgezeigt wohin grössenwahnsinniges egozentriertes Bünzlitum führen wird. Leider fehlt zwischen den Bergen, die ich übrigens über alles liebe oft der Horizont für Weitblick.

  43. Der Schrottplatz ist doch die EU. Im Hightech hoffnungslos abgehängt, in der Autoindustrie ist es auch bald vorbei. Es bleibt noch Oliven pflücken und Melonen anbauen, aber die wirkliche „Next Generation EU“ mit 30% Jugendarbeitslosigkeit kann nicht einmal mehr das.

  44. Lieber Herr Stöhlker
    Ich bin auf weiten Stecken Ihrer Meinung aber eines müssen Sie verstehen, den Raison d’être der CH. Wir waren immer von viel mächtigeren Blöcken umkreist. Auch damals, als der Bundesstaat 1848 gegründet wurde. Die ersten 60 Jahre waren wir ein Hort der Immigration für Dissidenten aller Art. Damals war klar, dass genau das die Schweiz legitimiert – die liberale Freiheit. Es brauchte Mut den Drohungen und Embargos der Habsburger entegenzutreten, genauso wie dem Säbelrasseln der Franzosen und dem der Hohenzollern. Und doch hat genau dieser Druck den jungen Nationalstaat zusammen gehalten und geformt.

    Unseren heutigen Magistraten fehlt dieser Mut und diese Grösse leider total. Das tut mir persönlich leid und lässt schwere Zeiten erwarten. Unsere Verwalter von Kanton und Bund verspielen gerade ein grosses Erbe. Damit meine ich nicht das Bankgeheimnis oder die PFZ, sondern den Mut zu haben rigoros gegen den Strom zu schwimmen, eine eigene Richtung und Vision vorzugeben und vorzuleben. Dieses Manko an Vision wird die CH mittelfristig zerreissen, befürchte ich.

  45. Man bringt die Deutschen zwar aus Deutschland, aber Deutschland nicht aus den Deutschen.

    • BRAVO, und was sie nicht mit Panzern geschafft haben, erledigt jetzt ihr billiger Euro und die Niedrigzinsen, so ist ganz Europa bei Ihnen verschuldet, und merkt gar nicht das sie schon von Mutti gekauft sind, RIP !

  46. Dass Stöhlker die SVPler für pure Rassisten und dumme Nationalisten hält, ist eigentlich längst bekannt.

    Deshalb erstaunt mich dieser Text überhaupt nicht. Ich sehe das eher als Outing seiner wahren politischen Meinung.

    Aber die Abschottung wird nicht angenommen werden, weil der Vorschlag von der SVP kommt und die SVP kriegt seit vielen Monaten überhaupt nichts mehr gebacken. Eigentlich traurige Verlierer die immer noch nicht realisieren, dass sie miserables Personal haben, wie Blocher schon meinte.

  47. Herr Stöhlker, wenn Sie tatsächlich glauben, was Sie in Ihrem Artikel geschrieben haben, dann sollten Sie hier schleunigst Ihre Zelte abbrechen und die von Ihnen als künftigen „Schrotthaufen der Geschichte“ bezeichnete Schweiz raschmöglichst verlassen – Richtung Ihrer ehemaligen Heimat. Bringen Sie doch dort Ihre Ratschläge ein, freudig, direkt. Sicher beteiligen Sie sich dann auch gerne finanziell an den Auswüchsen dieses unsäglichen EU-Gipfels, welche nun die Bürger der betroffenen Geberländer zu erbringen haben. Ach ja – es steht noch nirgends geschrieben, dass der Austritt GB aus der momentan zentralistisch übersteuerten EU ein Fehler war. Wer das jüngste Finanztreffen der Mitgliedstaaten verfolgt hat, versteht die Anzeichen. Es gibt neuerdings sehr wohl Widerstand einzelner kleiner Geberländer gegen die Diktatur Merkel / Macron. Auch wird sich noch zeigen, wie dieser wacklige Kompromiss von den betroffenen Steuerzahlern der einzelnen Länder aufgenommen wird, die diese Misère ausbaden dürfen.

  48. Während Herr Stöhlker sich der Einschätzung der Financial Times anschliesst, vertraue ich eher der Ananlyse von Tichys Einlick vom 21.7.2020.
    Zitat: „Fehler Nummer 1: Die Bank gewinnt immer
    Die EU hat aus der Finanz- und Griechenlandskrise nichts gelernt. Die Umverteilung von unten nach oben via „Hilfspaketen“ wiederholt sich: Denn mit den vielen Euro-Milliarden für den Süden wird nichts „wiederaufgebaut“, sondern die Staatsschulden Italiens, Griechenlands, Portugals und Frankreichs werden refinanziert. Die Banken und ihre gefährlichen Brüder im Schatten, die global agierenden Schattenbanken und Hedgefonds, können sich freuen. So wie George Soros seit 2009 seine gefährdeten Griechenland-Kredite auf Kosten Deutschlands abgesichert bekam, wird jetzt im großen Stil erneut der Kredit der Banken auf Kosten der Steuerzahler gerettet.
    Linke Politiker und Journalisten haben das offensichtlich nicht kapiert…..“
    Anmerkung zum letzten Satz: Tichy scheint die Kategorie RP-Berater vergessen zu haben.

  49. Eine Finanzunion führt bestenfalls dazu, dass alle EU-Staaten gleichzeitig untergehen. Damit ist noch kein Problem gelöst, Herr Stöhlker. Nur weil die staatsnahen Mainstream-Medien dies alles positiv darstellen, ist es noch lange nicht so. Sie sind doch sonst auch kritisch?!

  50. Aber, aber Herr Stöhlker! Ein unermesslicher Schrott, den Sie heute mit Ihrem Geschwurbel verzapfen. Sie können in den zahlreichen Kommentaren ja lesen, dass sich die Schweizer von Ihnen definitiv nicht für dumm verkaufen lassen!

  51. Was legitimiert eigentlich den senilen Klausi, seine oberschlauen Ergüsse immer in der “Wir“-Form zu schreiben. Er ist keiner von uns.

  52. Lieber Herr Stölker
    Ich mag diese Diktatur namens EU einfach nicht!
    Schulden machen die in Grössenordnungen in denen sonst nur Astronomen rechnen.
    Die EU will nur unser Geld und vor allem stört es die Politdarsteller, dass mitten in ihrem Herrschaftsgebiet ein sehr erfolgreiches Land liegt.

  53. Besten Dank Herr Stöhlker für diese Prognose. Da wandere ich doch gleich nächste Woche in mein Heimatland Deutschland zurück, da bin ich auf der sicheren Seite.

  54. Artikel: „Die Europäische Union (EU) hat mit ihren 27 Staaten den ersten Schritt in eine Finanzunion getan, die „Next Generation EU“ auf die Beine gestellt und eine Perspektive bis zum Jahr 2058 durchgesetzt.“

    Wirklichkeit: Merkel hat viel Geld deutscher Steuerzahler in die Hand genommen um nicht nur den (wenig nachvollziehbaren) Forderungen der Südländer nachzukommen, sondern auch um sich die Zustimmung der ‚frugal 4‘ zu erkaufen. Wiedereinmal wurden die Risse in der EU vertragswidrig mit deutschem Geld überspachtelt. Hauptsache kein Crash unter Merkel’s Ägide und keine bösen Beleidigungen aus dem Süden, Kosten egal. Die intransparente EU-Kommission nickt die Ausgaben ab, die Rolle des Parlaments geschwächt. Fiskalunion wäre etwas ganz anderes.

  55. Ohje, KJS schreibt wieder! Ich bin überzeugt, er wird vom IP ermuntert, immer wieder zu einem Thema kontrovers zu schreiben, damit
    a) wir Kommentare abgeben
    b) IP als Plattform in Mind ist
    c) Dampf ablassen können
    Was ich nie v KJS lese sind fundierte Argumente, woher soll er diese auch bekommen…..
    KJS macht diesen Job gut, mehr aber auch nicht. => lesen, schmunzeln, lächeln…. mehr aber nicht!

  56. Ich finde ja Ihre Artikel gar nicht so schlecht Herr Stöhlker. Aber dieses Mal haben Sie wohl in die falsche Glaskugel geschaut. Die heutige EU ist ein Rohrkrepierer und dem Tode geweiht. Bevor die Schweizer in die EU gehen, wird Schiller’s Tell real.

  57. Herr Stölker, eins muss man Ihnen lassen. Sie schaffen es immer wieder die Schweizer auf die Palme zu bringen und bestätigen jedes negative Vorurteil über den überheblichen Deutschen.

  58. Herr Stöhlker hat recht. Frau Merkel hat allerdings zu dieser neuen EU-Schuldenunion gesagt, das sei eine Corona-bedingte Ausnahme. Ihr langjähriger Finanzminister Schäuble kämpfte gegen sowas vehement. Wir werden sehen, ob es bei der Ausnahme bleibt.

  59. Lieber Klaus. Sie haben einen roten Pass, sind aberdefinitiv kein Schweizer. Sie hukdigen der EU und Merkel, aber kassieren in der Schweiz ab. Sie wollen die Schweiz ins Elend führen ohne mit der Wimper zu zucken. Ich mag kontroverse Artikel, aber solchen Stumpfsinn und Verlogenheit tut weh.

  60. Die Schweiz soll dem EWR beitreten, dann ist dieses bilaterale Gerangel endlich beendet und das Verhältnis zur EU geregelt. Das muss keinesfalls das „Trainingslager für die EU“ sein, wie Alt-BR Ogi mal sagte. Norwegen und Island sind als EFTA-Staaten seit Jahrzehnten auch im EWR und ganz happy damit. Die Schweiz ist das einzige EFTA-Land, das dem EWR nicht angehört. Seit neustem trifft das auch für das UK zu, das allerdings (noch) nicht zur EFTA gehört. Die EFTA hat seit ihrer Gründung stark an Bedeutung verloren, da mehrere ehemalige Mitglieder in die EU eingetreten sind.

  61. Klausi, ich denke es ist an der Zeit in Ihre gelobte EU und Ihr Heimatland zurückzugehen. Ich helfe gerne beim Packen. Und bitte wechseln Sie die Pillen. Diese rufen nur Paranoia hervor.
    Mutti braucht Ihre Unterstützung wenn sie bald wegen Wirecard vor Gericht steht.

  62. Aktuel.
    Mutti wird wegen Amtsmissbrachs,möglicherwese angeklagt.
    Mutti wird offenbar langsam in den Mülleimer der Geschichte
    geschoben.
    Die UDSSR hat es hinter sich die EUDSSR hat es vor sich
    ruhe in Frieden.Amen.

  63. Herr Stöhlker – mir scheint Sie haben diese Zeilen neben einer G5 Antenne geschrieben?
    Wohl zu viel Mikrowellenstrahlung erwischt!

  64. Mit einem Deal noch mehr, lieber Herr Stöhlker, Sie sind näher bei Frau Merkel und wir die Schweizer immer mehr in einem drittwelt Land. Ueberschwommen von importierten, neuen Bewohnern ohne jegliches Gefühl für unsere Traditionen und unsere Art zu arbeiten die meistens von Erfolg gekrönt wurde.
    Sie sind in die Schweiz gekommen, weil es hier besser ist als im Merkelland.

  65. Klausi soll doch bei der Weltwoche anheuern, dort kommt jede Woche nur Schrott raus und Artikel für Demente.

  66. Es ist schön zu lesen, dass Herr Stöhlker mit Bezug auf die Schweiz und ihr Verhältnis mit der EU nun doch noch der Realpolitik den Vorzug gibt. Chapeau!

    Boris Johnson und die Briten erleben schon heute, dass sie seit dem Austritt aus der EU zum Pudel der US geworden sind. Die Idee von Global Briton ist ein Rohrkrepierer. Keiner nimmt eine verarmte Mittelmacht, welche sich zwar Atomwaffen und zwei Flugzeugträger leistet, aber kein Geld für Modernisierungen und die notwendigen Flugzeuge hat, ernst.

    Die Träumereien der SVP und anderer Nationalkonservativer von einer wirtschaftlich autarken Schweiz im 21. Jahrhundert werden an den Vorzügen eines 450 Millionen Wirtschaftsmarkts mit Rechtssicherheit und demokratischen Institutionen vor der Haustüre in sich zusammenfallen. Das Schweizer Volk ist nicht auf den Kopf gefallen.

    Dies hat wohl auch der alte Mann in Herrliberg realisiert. Was wohl erklärt, weshalb er sich nun mit lukrativeren Themen, wie Rentenklau befasst. Auf seine Versprechungen kann man sich halt, wie bei allen Populisten, nicht verlassen. Das eigene Portmonnaie ist ihm am nächsten.

    • Europa unter deutscher Führung kommt einfach nicht gut. Da müsste man eigentlich nur 75 Jahre zurückschauen. Was der (exilösterreichische) Schnauzer damals nicht schaffte, versucht Deutschland nun unter der (Exil-DDR-SED) Merkel mit finanzieller und wirtschaftlicher Macht (by the way: Haben sie dort als Exilschweizer etwa politische Aspirationen?).Dem apolitischen deutschen Michel ist’s eh egal bzw. er merkt’s nicht. So kommt es wie es kommen muss: Auch diesmal wird’s in einem Fiasko enden.

  67. Herr Stöhlker, Ihr Loblied auf die EU und Merkel zielt an der Realität vorbei. Der letzte Gipfel hat doch wieder schonungslos offengelegt, dass es nur noch das Geld ist, was die EU noch zusammenhält. Von wegen „Werteunion“!
    Ohne diese Hunderten von Milliarden Euros (akkumuliert über alle bisherigen Rettungsschirme Billionen von Euros), die Ihre hochgelobte Merkel zulasten der deutschen Steuerzahler als Schmiergelder an die Südeuropäer und die ex-Ostblockstaaten transferiert, wäre die EU schon längst kollabiert.
    Mit diesen Schmiergeldern wird jedoch nur Zeit erkauft. Selbst Sie werden noch erleben, wie die EU in sich zusammenkracht. Die Briten haben‘s rechtzeitig erkannt, die Schweizer auch. Ohne Totalverlust wird Ihr geliebtes Deutschland leider weder aus der EU, noch aus dem Euro rauskommen.

    • NEIN; Verrannt haben sich 30% der Stimmbevölkerung hier, die naiverweise davon ausgehen, die EU sei ein statisches Gebilde.
      Wie Sie sehen, können auch kleine Mitgliedsländer einiges bewirken, denn es gilt Einstimmigkeit.

  68. Sehr schön. Sie kennen Ihre Landsleute ja sicher am besten. Hier ein paar ernst gemeinte Fragen die Licht ins Schweizer Dunkle bringen sollen:

    1. Wie lange werden die sich noch für Super-Dumm verkaufen lassen?
    2. Haben die sich noch immer nicht vom Versaille-Unterwerfungsvertrag erholt; noch immer nachkriegstraumatisiert?
    3. Wo liegt die Toleranzschwelle des „Deutschen Michels“ der diese Rechnung begleichen muss?
    4. Kommt jetzt die #DEXIT Diskussion in Gang?
    5. Warum lässt sich der deutsche Stimmbürger von einer 2t-klassigen kommunistischen Regierung regieren?
    6. Denken Sie echt dieses Schmierentheater hat Zukunft (#KomikerSindAnDerMacht)?
    7. Könnte es sein, dass diese 750Mrd. vor allem den in Italien engagierten französischen und spanischen Banken zugute kommt – und der Michel zahlt?

    Medianvermögen (durchschnittliches Privatvermögen) pro Person in USD (2019)

    Spanien: 95.360
    Italien: 91.889
    Portugal: 44.025
    Griechenland: 40.000
    Deutschland: 35.313

    Good luck Germany!

    Antwort –> Naja, in einer Zeit der totalen FIAT-Geldentwertung spielt es keine Rolle wer wieviel bezahlt. Schulden und Guthaben sind in Kürze ohnehin nix mehr Wert. Italien z.Bsp. hat ein wesentlich höheres Goldvermögen/Kopf als die Deutschen Zahlmichel. Dumm wie Brot?

  69. Es stimmt, dass wir enge Beziehungen zur EU brauchen. Möglicherweise ist es in Ordnung, dass man die Versprechungen im Maastrichter Vertrag jetzt gebrochen hat Es ist jedoch keine Zeit für Lobgesänge an die Kanzlerin.
    In Deutschland hat Integration versagt. Horden von Gewalttätigen greifen Polizisten an, Clans haben Stadtteile übernommen, Gewalttaten nehmen zu. Der Oberbürgermeister von Düsseldorf bittet jetzt um Unterstützung vom offen antisemItischen und Gewalt gegen Frauen verherrlichenden Farid Bang. Das Aussenministerium kooperiert eine Person als Beraterin, die der grössten Rechtsextremen Organisation Deutschlands, Erdogans grauen Wölfen, nahesteht. Deutschland scheint zentrale Funktionen nicht mehr durchführen zu können. Die EU Integration ist das einzige Licht, in dem sich Merkel Sonnen kann.

    • Die Gewalttätigkeiten sind das Resultat des deutschen (Merkel’schen) Alleingangs. Auch Nordstream 2 ist ein Resultat des deutschen Machtgehabes. Völlig inakzeptabel.Immerhin organsisieren sich je länger je öfter diverse EU-Staaten, um den Machtansprüchen Deutschlands und Frankreichs entgegenzutreten (wie eben kürzlich „die sparsamen Fünf“ (Niederlande, Dänemark, Finnland,Österreich, Schweden). Leider reicht das nicht. Deutschland und eigentlich auch Frankreich müssten raus aus der EU. Erst dann wären die verbleibenden Staaten einigermassen auf gleicher Augenhöhe.

  70. Schiller gab den Schweizern mit Wilhelm Tell literarisch eine Identität, die heute Orientierung ist, wenn uns „legitime Zuwanderung“ eingeredet und ein „Rahmenabkommen per Volksabstimmung“ aufgedrängt werden soll, das pure Unterwerfung unter fremde Mächte ist.

    Nicht „auf dem Schrotthaufen der Geschichte“ enden werden die Eidgenossen vielmehr, wenn sie den Rat von Friedrich Schiller erinnern:

    1. „Steh zu deinem Volk, … Es ist dein angebohrner Platz.“

    2. „Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft leben. Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.“

    3. „Der Starke ist am mächtigsten allein.“

    War das nicht früher so, bevor man die Schweizer zu Weicheiern machte?

    • Wer mit der Realität nicht klar kommt, braucht Mythen und Märchen um nicht in der Wirklichkeit zu erwachen. Bis heute hat man keine einzige abgebrochene Pfeilspitze am Morgarten gefunden.

  71. Ausnahmsweise ein Stöhlkerscher Schrieb mit Hand und Fuss ! … Freue mich schon jetzt auf die Kommentare der zahllosen verbitterten SVP-Fans unter den iP-Hobbyjournis, welche schnappatmend, mit Schaum vor dem Mund, hemmungslos pöbelnd ihrem Frust freien Lauf lassen werden !

    • Und wenn er sich dann irrt? Ich kenne die schwazen Schwäne.

    • @R.E.Knupfer: Ich bin zwar selten mit Herrn Stöhlker einverstanden, aber mit Ihrem Kommentar treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Mich würde interessieren, wie tief der durchschnittliche IQ der IP-Hobbyjournis ist, von Kinderstube und Anstand ganz zu schweigen!

  72. „Die EU ist auf dem Weg in einen Bundesstaat.“

    Die EU ist ein Verein und in der Tat wollen Kräfte diesen nun durch z.B. direkten Anschluss einzelner deutschen Bundesländer zum Staat machen.

    Unter der aktuellen Politischen Führung der EU kann man als Schweizer aber nur schnell und gross Abstand davon gewinnen.

    Ein EU-Staat wäre eine EUDSSR, DDR2 oder ähnliches.
    Ein totalitärer Staat, durch und durch im Einsatz gegen Leben, Freiheit und Schönheit.
    Nein, Danke!

  73. „Müllhaufen der Geschichte“
    Stöhlker/Weidel: Man trifft sich auf der anderen Seite des Kreises.
    Naja, Eidgenossen (nicht zu verwechseln mit der SVP) sind doch die besseren Schweizer. Seit 1291.

    • Mein deutscher ur ur ur ur ur Großvater hat schon 1291 Bratwürste auf dem Rütli verkauft.

  74. „Der nationalistische Grössenwahn“, lieber KJS, da sollten sie genau überlegen wem diese Krone gebührt. Dann lieber auf dem Schrotthaufen der Geschichte als in einem ge-führten Europa. Echt jetzt, Sie haben schon besser analysiert.

  75. Auch der Klaus Stöhlker ist einer von denen, die nicht realisiert haben, dass ihre Zeit vorbei ist. Schade früher war er gut, jetzt ist er nur noch Auftragsschreiber….. (momentan für gewisse BR)

  76. Um Gottes Willen Herr Stöhlker, was ist denn mit Ihnen los? Dass es für die Schweiz nicht einfach wird der EU in Zukunft zu trotzen, das wissen wir schon seit einiger Zeit. Aber auch die EU-Staaten haben von Merkel/Macron oder besser gesagt von Deutschland/Frankreich langsam aber sicher die Nase voll. Wie hat es der oesterreichische Bundeskanzler Kurz kurz und bündig gesagt: die kleineren Staaten haben nur abzunicken was Deutschland und Frankreich entscheiden. Und die liebe Frau von der Leyen (Flinten-Uschi frei nach der heute-show vom ZDF) ist zwar sprachlich sehr versiert und die geborene Politikerin um 30 Minuten galant zu reden und nichts zu sagen. Sie erwähnen dass die EU auf dem Weg zu einem Bundesstaat ist, ich würde eher das Gegenteil behaupten. Und dass sich aufgrund des Coronavirus die EU total ändern wird, das wage ich zu bezweifeln. Nehman Sie Frankreich als Beispiel: Macron ist ein schlauer Fuchs, ohne Merkel oder Deutschland könnte er nur wenig bewegen. Wenn man aber genauer hinschaut geht es Monsieur Macron vor allem um Frankreich und viel weniger um die EU.

  77. Neu erstarkter EU? Nein, neu noch mehr verschuldeter EU. Wie weiter, wenn die Bürger von D, AU, NL etc. zu „meutern“ beginnen? Wie war das nochmals mit dem schwächsten Glied einer Kette? Ich sehe da einige sehr zerbrechliche Glieder, inkl. F. Unser Land käme aber sicher gerade recht als grosser Zahler mit vielen Pflichten und wenig Rechten.

  78. vom Feinsten! Was Sie als „europäischen Paradigmenwechsel unter Führung der deutschen Ratspräsidentschaft unter Kanzlerin Angela Merkel“ bezeichnen, ist ein Potemkin’sches Dorf, das von den deutschen Bühnenbildnern im Auge des Hurrikans noch mal schnell aufgebaut worden ist. Sie plappern schamlos Merkels Märchen von der Alternativlosigkeit nach, wenn Sie schreiben, die Schweiz habe „nur noch eine Tür offen: Verhandlungen mit der EU bei Anerkennung der vorliegenden Verträge“.

    Die Wirklichkeit ist komplett anders: Die Schweiz und ihre Wähler könnten dem Hurrikan, der mit dem anstehenden Zusammenbruch des Finanzsystems kommen wird, entschlossen und tatkräftig entgegentreten, indem sie die Schweiz sturmfest machen. Dazu braucht es freilich eine tüchtige Regierung aus Bundesräten, die nicht klimpern, labern und das Schweizer Volksvermögen verschleudern, sondern anpacken und führen können.

    Das ist der einzige Punkt, wo Sie Recht haben, Herr Stöhlker, die derzeitige Laienspieltruppe wird uns Schweizer nicht retten. Aber die Unterwerfung unter die Steuervögte des EU-Irrenhauses, als dessen Insassen wir unserer Freiheit berauben würden, ist der klassische Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Warum wollen Sie die Schweizer zur Köterrasse werden lassen wie die Deutschen?

    • @Troja

      Super Post, genau so ist es.

      Aber wie viele kennen die griechischen Sagen und haben verstanden, was gemeint ist?

    • Feindpropaganda von einem Fachmann für Öffentlichkeitverblödung – das Tun zielt klar auf die Zerstörung und Unterwerfung der Schweiz. Schön, dass Sie das so klar benennen.

      Wahre Patrioten und Eidgenossen kämpfen für die Freiheit der Schweizer Heimat. Der Begriff „Heimat“ ist Herrn Stöhlker sicher fremd.

      Aber schauet nach Italien! Der aus der Fünf-Sterne-Bewegung ausgeschlossene Ex-Journalist und Senator Gianluigi Paragone wird noch in dieser Woche die Italexit-Partei gründen. Was ihn von Lega, Fratelli und seiner früheren Partei unterscheidet: Er will einen EU-Austritt um jeden Preis. Für ein freies Italien.

      Und die Schweizer sollen so blöd sein, sich der EU zu unterwerfen?

    • Bravo! Die Wahrheit ist, die EU is kaputt, nicht die Schweiz. Zum Glück sind wir nicht diesem Irrenhaus beigetreten.

    • Wir können nur hoffen das Herr Klaus J. Stöhlker die Schweiz verlässt und zurück nach Deutschlad zieht. Solche Mitbürger welche die Schweiz hintergehen brauchen wir nicht. Die Firma Laketop GmbH sollte man boykottieren. Dieser Typ ist für mich gestorben.

  79. Da wird jetzt wohl auf IP ein Tsunami an Kritik auf Zollikon zurauschen – aber dieses Mal hat Stöhlker wohl recht.

    Was die Beliebtheit von „Mutti“ Angie in der Schweiz anbelangt, sehe ich doch eher Zustimmungswerte oberhalb von Schröder und Kohl. Ganz zu schweigen von den Alternativen wie Merz und Co., die kaum über das Niveau von Kläffern und Stuhlsägern hinauskommen.

    • @Sozialdetektiv

      Wieso soll Merkel oder ein anderer ausländischer Politiker in der Schweiz beliebt sein?
      Die Politik die Merkel betreibt, finde ich maximal abstoßend, da finde ich Kim Jong-un noch besser. Sie betreibt permanenter Hochverrat am deutschen Volke, sie teilt die Bevölkerung mit Teile und Herrsche Spielchen.
      Deutschland wird auf ewig für den Euro und für Merkels Politik bluten.

    • Die Euro-Staaten geben Geld aus welches sie nicht haben, der EURO wankt seinem Ende zu bzw. eine hohe Inflation vernichtet die Kaufkraft der Renten und der Sparguthaben.
      Eine hohe Altersarmut wird über die Euro-Staaten herein brechen.

  80. Sehr geehrter Herr Stöhlker,

    auch Ihr Hirn müsste doch endlich begreifen und erkennen, dass die Schulden der EU-Länder, sowie die der Gesamt-EU nie zurückbezahlt werden können, weil auch die EU-Währung (EURO) lediglich durch Kredite (Schulden) entsteht.

    Nun erklären Sie doch mal bitte, wie diese Schulden jemals zurückbezahlt werden können, wenn neue EUROS durch Kredit entstehen, und das gesamte Währungssystem lediglich auf der Grundlage eines betrügerischen Kreditschneeball-Finanzsystems beruht.

    Wir erwarten gespannt Ihre rasche geschätzte Antwort. Vertrösten Sie uns bitte nicht wieder auf einen späteren Zeitpunkt mit einer Antwort.

    Eine weitere Frage wäre noch wie lange die EU noch bestehen kann bei der ständigen Schuldenausweitung. Bereits bei dem Staatengebilde der USA
    können wir sehr gut erkennen, dass die Schuldenspirale immer schneller ansteigt, und die Staatsschuldenkurve in eine steil ansteigende senkrechte
    Linie übergeht. Dies wird auch in der EU geschehen, nur eine Zeitfrage.
    Sobald die beliebig vermehrbaren Schulden-Währungen in den senkrechten
    Aufwärtstrend eimünden kann man die Hyperinflation erwarten und somit den Zerfall dieser Staatenbunde! Weshalb soll man mit solchen fragwürdigen, erpresserischen, grossgekotzten Gebilden, die sowieso zerfallen werden, wie damals die UDSSR, noch Vereinbarungen abschliessen?

  81. …wären Sie doch in Deutschland geblieben, Herr Stöhlker.
    Ein vernünftiger Mensch kann weder für das Rahmenabkommen sein – stellen Sie sich vor, Ihr Nachbar würde eine solche Unterwerfung, bei welcher er im Streitfall entscheidet von Ihnen fordern – noch schon heute beurteilen wollen, dass der von den Engländern und der EU eingeschlagene Weg der richtige ist. Die Unsicherheiten insbesondere für die Einheitswährung Euro sind und bleiben schlicht zu gross.
    Hochkaräter wie Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn teilen Ihre Europa-verliebte Blauäugigkeit (oder ist es ein Pro-EU-Werbemandat von Ihnen?) definitiv nicht…

  82. Der Satz „Euro-Zone als stärkste Wirtschaftszone der Welt“ sagt wohl so einiges aus über den Verfasser! China und die asiatischen Tigerstaaten komplett vergessen?
    Feuchte Träume eines unverbesserlichen Euro-Turbos. Es könnte auch komplett anders kommen, insbesondere für Schland. Stichworte: Verlust der EU-Sperrminorität seit 2020, faktischer Tod von Nato und Atlantikbrücke inkl. deren Ableger (was das für das Merkel-Regime zu bedeuten hat, braucht wohl nicht speziell erwähnt zu werden), immer stärkere Tendenz zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen in mehreren EU-Nord-Staaten in Kombination mit wachsenden Clanaktivitäten nur als ein paar Beispiele. Es könnte gut sein, dass in nicht allzu ferner Zeit der Verfasser sehr froh sein wird, hier in der schönen Schweiz und nicht in Schland zu wohnen. Flinten-Uschi wird die Leute dort nicht mehr mit Hilfe der Bundeswehr-Komiker-Truppe verteidigen können, da sie nun in Brüssel ihr Unwesen treibt ….

  83. Ich denke und hoffe, dass Klaus Stöhlker vor der Schweiz auf dem Schrottplatz der Geschichte landet.

    Herzliche Grüsse
    Christian Pfister

  84. Richtige Analyse der Situation für die Schweiz: Die Welt in 3 Blöcken: Amerika-zusehens isolationistisch und und erratisch unter Trump und folglich momentan nicht zuverlässig. China: Sehr berechnend und nur auf eigene Interessen bedacht. EU: Das jetzige Hilfspaket wird zwar bejubelt, löst aber die Probleme nicht. Club-med-Länder erhalten zwar erneut viel Geld, die Länder aber waren schon vor 12 Jahren de-fakto bankrott und werden es auch in Zukunft sein, verbindliche Zusagen zu den dringend notwendigen Reformen wurden nicht eingefordert – ergo: nur die Zündschnur zum Pulverfass wurde erneut verlängert. Also keinesfalls ein erstarktes Europa denn allen Geberländern ist dies zunehmend klar.
    Für die Schweiz ist die EU folglich politisch und wirtschaftlich auch in Zukunft am Nächsten trotz allen Defiziten. Ein EU-Beitrag macht keinen Sinn, den Rahmenvertrag wird sie als Kröte schlussendlich schlucken müssen dies mit oder ohne „starken“ oder „schwachen“ Bundesräten/Bundesrätinnen.

  85. Lieber Herr Stöhlker, Sie sind ein Träumer. Sie würden die Schweiz am liebsten an die EU andienen.Warum glauben Sie, dass der Weg zum Erfolg nur via die Marxistisch orientierte EU führt Eine EU, die sich nicht einmal an die eigene Vorgaben hält, und ist jederzeit bereit das eigene Regelwerk zu brechen. Die Spannungen innerhalb dieses Konglomerat sind Ihnen sicherlich nicht entgangen. Die aktuelle Politik von Merkel/Macron wird die Völker noch mehr auseinander dividieren und der stets wachsender Schuldenberg ist mathematisch nicht bedienbar. Die Schweiz sollte sich viel mehr nach Asien ausrichten – dort liegen die Märkte der Zukunft.

  86. Tolle Zusammenfassung der aktuellen Situation.
    Leider befürchte ich, dass die isolationistischen Gedanken wegen Corona noch Aufwind kriegen.
    Längerfristig wird dann die Schweiz wieder zum Auswanderunsgland wie im 18 Jahrhundert. Hoffentlich behandeln dann die Länder um uns, unsere auswandernden Kinder nicht so, wie wir heute sie behandeln….

  87. Lieber Herr Stöhlker
    Vieles ist im Verlauf der Geschichte auf dem Schrotthaufen gelandet, nicht zuletzt auch in Ihrem geliebten Deutschland, wenn wir schon von nationalem Grössenwahn sprechen (pardon, darf man das sagen?)! Die Schweiz hat es in der jüngeren Geschichte immer wieder verstanden, sich als Willensnation und durch Unabhängigkeit vom Schrotthaufen wegzuhalten und ist, selbst aus der Ferne betrachtet, wirtschaftlich und Staatschuldenmässig nicht so schlecht unterwegs. Die jüngsten Schuldenzugeständnisse in Billionenhöhe und den Schritt zur Schulden- und Transferunion als Erfolg und Erstarkung der EU zu bezeichnen halte ich für mehr als abenteuerlich, Corona hin oder her! Sämtliche Reformversprechen der üblichen EU Bankrottkandidaten blieben in den vergangenen 10 Jahren unerfüllt, Larifari vor allem in den südlichen EU Staaten. Das wird jetzt mit Milliarden zugeschüttet, der Larifari darf weiter gehen. Ich bin auch erstaunt, mit welchem Hochgenuss Sie die USA abschreiben, ja geradezu verdammen. Gleichzeitig singen Sie das Hohelied auf das von Ihnen offenbar sehr hoch-geschätzte China, welches so ganz uneigennützig der armen Welt unter die Arme greift. Und dann Ihr grosses Problem mit Blocher und der SVP! Es muss Ihnen physisch weh tun und Sie körperlich schädigen, diese vehemente Ablehnung von allem, wo nur schon ansatzweise SVP drauf steht. Offenbar sind Sie trotz Ihrem vermutlich nicht geringen Vermögen ein strammer Sozialist, der Abends vor dem Schlafengehen die Internationale trällert. Die EU als stärkste Wirtschaftszone der Welt zu bezeichnen, empfinde ich ebenfalls gelinde gesagt eine recht vermessene Aussage! Wissen Sie, dass die Börsenkapitalisierung des Nasdaq 100 heute höher ist als das gesamte nominale BIP der 27 EU Staaten? Die Nasdaq ist übrigens die amerikanische Technologiebörse, und nicht die chinesische, was für Sie eine Enttäuschung sein muss. Selbst sitze ich ganz gerne im Beiboot, wenn ich an die zukünftigen Steuererhöhungen in der EU denke, um die soeben zusätzlich gemachten Schulden bis 2058 zurück bezahlt zu haben. Vermögenssteuern, höhere Lohnsteuern, Erbschaftssteuern, höhere Mehrwertsteuern, Transaktionssteuern – ich bin sicher die Herrschaften in Brüssel werden sehr einfallsreich sein diesbezüglich. In diesem Sinne herzliche Grüsse an Sie, aus dem kleinstaatlichen Beiboot!

  88. Bringen sie das mal Blocher und Co. bei, Herr Stölcker. Schon durch die damalige Ablehnung des EWR wurde der Schweiz grossen Schaden zugefügt.

    • Da waren die Liechtensteiner klüger. Ein grosser Verdienst des Fürsts, der klar zwischen den Vorteilen des EWR und den Nachteilen der EU zu differenzieren wusste und seinen Landsleuten die Augen öffnete. Unsere Probleme hat man dort (wie in Norwegen und Island) nicht.

  89. Herr Stoehlker, es heisst doch Abstand halten! Gilt auch gegenüber der EU! Als ewiger Querulant und Merkel-Groupie, jedoch vom Asyl in der Schweiz profitierender fahnenflüchtigerTeutone, wirken sie immer unglaubwürdiger und eine Ausweisung in ihr „ehemaliges Paradies“ wäre längst angebracht, ja überfällig!

    • Sehr wahr, B. Franklins Worte!

      Heute geht’s aber so:

      Der Feind vor der Tuere schreit: „Macht auf
      sonst fressen wir Euch!“

      Antwort:
      Um sicher zu sein, dass man NICHT gefressen wird
      mal aufmachen!

  90. Die beiden Covid-19 Fonds der EU sind grossteils der Versuche eine Währungsunion zwischen Staaten völlig unterschiedlicher Wettbewerbsfähigkeit über die Zeit zu retten. Da es keine Anzeichen dafür gibt, dass die „Südländer“ im Konflikt zwischen Wählerstimmen und wirtschaftlicher Notwendigkeit in absehbarer Zeit etwas daran ändern werden, repräsentieren die Krisenfonds ein Fass ohne Boden. Die EU ist nach dem BREXIT mit den nachhaltigen Problemen ihrer Finanzierbarkeit konfrontiert und weiss ganz genau, dass sie es sich nicht leisten kann, den solventen Partner Schweiz zu verlieren wenn sie nicht zum Schauplatz von Verteilungskämpfen von „Brüdern und Schwestern gemeinsamer Werte“ will, der China Tür und Tor öffnen würde. Ich bin sicher die diplomatisch erfahrene Schweiz wird die EU nicht offen mit der Unvereinbarkeit ihrer Wünsche und Möglichkeiten konfrontieren, sondern auf Zeit spielen – die Krisenfonds und der Haushalt der EU sind noch lange nicht in trockenen Tüchern – und ohne Hast einen „vernünftigen Deal“ aushandeln, bei dem die EU nicht ihr Gesicht und sie selbst nicht ihr Selbstverständnis verliert. Nur weil die SVP mit ihrer Initiative falsch liegt, heisst das ja noch lange nicht, dass die Schweiz „fressen muss, was eine zukunftslose EU ihr vorgibt oder sterben muss“. Zwischen West und Ost tendieren EU und ihre Medien traditionell zur Selbstüberschätzung. Die EU braucht eine neutrale, weltoffene und wohlhabende Schweiz existentiell als Vermittler, wenn sie nicht zwischen den Fronten zerrieben werden will.

  91. Häää, welche Schweizer meinen Sie damit? «Was viele Schweizer seit zwei Jahren erhofft hatten, den Rücktritt der deutschen Kanzlerin, das Scheitern des Euro und den langsamen Zusammenbruch der EU, hat sich als politische Fata Morgana herausgestellt.»

    Weshalb sind Sie denn noch in diesem Kleinstaat? «Wenn wir jetzt auch noch die legitime Zuwanderung beschränken und das Rahmenabkommen per Volksabstimmung ablehnen, werden wir dort landen, wohin sich schon England bewegt: auf dem Schrotthaufen der Geschichte.»

    Leider juckt’s mich auch jedes Mal beim Wort «Juncker».

    Aber vielleicht lebe und arbeite ich an der Realität vorbei.

  92. Was für eine unverantwortlich negative Einschätzung des Brexit und der Zukunft der Schweiz. Wieso soll die EU mit neuen Schulden erfolgreicher werden?

  93. Da spricht ein Deutscher und EU Höriger der nur profitieren will. Ich kann gar nicht sagen wie ich solche Leute verabscheue. Wie die Türken mit Doppelpass die dem Erdogan huldigen. Widerlich!

  94. In einem Punkt, darf man Herrn Stöhlker, auch wenn er es nicht explizit erwähnt, Recht geben: Die Schweiz muss sich klar positionieren, sich also von diesem lauwarmem und führungsschwachen Kurs verabschieden.

    In der EU wird sie auf einer „Mülldeponie“ landen: Ausgesaugt, kaputte Währung, linksgrüner Totalitarismus, Bürokratie-Monster, Umverteilung, Korruption, Anti-Kapitalismus, BLM, Quotenterror,… erschöpft.

    Auf einen „Schrottplatz“ mit vielen wertvollen Rohstoffen wird sie gelangen, wenn sie sich konsequent auf den eigenen Weg und ‚Reset‘ begibt und nicht auf diesen irrwitzigen Plan der globalen Eliten setzt.

    Doch leider fehlt dem Land die Führung sowie eine kohärente Politik und somit folgt der Weg auf die Mülldeponie zwangsweise.

  95. Herr Stöhlker, sind Sie auch zum „Wir“ geworden?
    Wenn Sie „das“ schaffen wollen, ich will es nicht!
    Plastiksteuer, Klimasteuer, Digitalsteuer, dazu T€URO-Bonds, Maskenpflicht und … und … und… Kohäsionsmilliarden …
    https://www.focus.de/finanzen/boerse/viele-unklarheiten-bei-historischem-corona-hilfspaket-plastiksteuer-klimasteuer-digitalsteuer-wer-die-grosse-eu-umverteilung-bezahlt_id_12236910.html

    Wenn Sie Merkels Umverteilung wollen, ziehen Sie zurück in Ihren Heimatkanton und bitte halten Sie zu diesem Thema die Klappe.

    Sie sind hier nicht eingebürgert worden, um der Eidgenossenschaft Ratschläge zu erteilen, von denen Sie sich der Verantwortung durch Wegzug aus Deutschland entzogen haben.

    Gehen Sie dorthin zurück und kämpfen Sie dort für eine direkte Demokratie und nicht als „U-Boot“ der EUschi in der Eidgenossenschaft.

  96. Bin froh, dass die Schweiz nicht in der EU ist, denn ich möchte auch in Zukunft mitbestimmen können, den dies können die EU Bürger nicht.
    Zu den Worten vom Besserwisser Stöhlker kann ich nur sagen, dass er doch zurück in sein Heimatland gehen soll, wenn der die Deutschen so lieb hat wie er dass in diesem Bericht schildert.

  97. Überall Sonderbudgets, ohne Verwendungskontrolle, alles durch alle garantiert, davon die Hälfte allein durch die Schuldenstaaten It, Fr, SP. Dieselben Staaten die bekanntlich ware Wachstumstreiber sind, so werden die Schulden natürlich bis 2058 beglichen! Die gemeinschaftlich zu garantierenden Schulden werden dazu führen, dass die EU bald auch Steuern Eintreiben wird. Aber was solls, 2058 sind all diese Politiker auf dem Schrottplatz der Geschichte.

  98. Das liest sich wie ein Bericht aus 1930’er Jahren wo man die Diktatur in Deutschland verharmlost, verherlicht und das faschistoide Gedankengut von neuen Lebensräumen zur höheren Moral erklärt hat. Pfui!

  99. Lieber Klaus
    Als Klaus Jürgen Stöhlker, Jahrgang 1941 in Ludwigshafen am Rhein, wuchsen Sie in einer Beamtenfamilie mit zwei Geschwistern in Ludwigshafen am Rhein auf.

    Ihr „Wir“ ist ein „roter Papiertiger“, Schweizer Pass Besitzer, aber glauben Sie allen ernstes, das Ihr Artikel, aus Ihnen einen Schweizer macht.

    Nur weil Sie in Ihre Garage gehen, werden Sie kein Auto.

    Gehen Sie doch zurück und verbringen Sie Ihre Pension in Ludwigshafen auf dem Schrotthaufen Ihrer Lebensgeschichte.

    Die Schweiz schreibt erfolgreich Ihre Geschichte auch ohne deutsche PR Berater.

  100. Sehr geehrter Herr Stöhlker
    Auch wenn es schmerzt, muss ich ihnen doch leider recht geben. Unser Land hat es verpasst, sich bei Zeiten in eine starke Position zu manövrieren respektive hat sich selber dauernd unnötig geschwächt. Es gibt viele Gründe für den aktuellen Status. Einer davon ist die Wohlstandsverblödung der Wählerschaft respektive der Gesellschaft und andererseits das Fehlen von Politikern mit Rückgrat, Erfahrung und Aufrichtigkeit in Bundesbern. Die meisten haben nie richtig in der Privatwirtschaft gearbeitet und sich als gut bezahlte Berufspolitiker auf Kosten des Steuerzahlers gemütlich eingerichtet.

  101. Lieber Herr Stöhlker

    Die Staats- und Regierungschefs haben wieder einmal EU-Recht verletzt. Van der Leyen und Merkel sind noch stolz darauf. Und Sie, Herr Stöhlker, applaudieren. Die deutsche Seele bleibt für mich unverständlich …

    Die Staats- und Regierungschefs tun etwas, wozu sie der Stimmbürger nicht beauftragt hat. (VdL ist nicht einmal gewählt.) Das ist eine Beraubung des Steuerzahlers.

    Die EU hat mit den fundamentalen Veränderungen einen sehr grossen Nagel in den eigenen Sarg eingetrieben. Die EU ist weiter vom Erfolgspfad abgekommen; der Niedergang wird sich beschleunigen. ‬

    Ich hoffe, dass der Rahmenvertrag deutlich abgelehnt wird und dass die Begrenzungsinitiative angenommen wird. Letztere will eine Lösung, wie JEDER andere Staats auf der Welt – auch Liechtenstein – hat: die Zuwanderung selber steuern.

  102. Herr Stöhlker, Sie liegen falsch und haben anscheinend immer noch die deutsche Brille auf.Vielleicht wollen Sie hier aber auch bloss provozieren.Naja, dann freuen Sie sich an den Reaktionen. Wie auch immer: Was Sie hier schreiben, ist reiner Zweckoptimismus. Es hat sich nichts geändert: Der langsame Zusammenbruch der EU ist dem Ziel näher als je zuvor.Die deutsche Kanzlerin wird schon noch ihr Fett abkriegen, wobei vermutlich erst nach ihrem Rücktritt.Europa ist sich der Vormachtstellung Deutschlands ganz klar überdrüssig.Die beste Lösung für die EU wär, wenn sich Deutschland aus der EU verabschieden würde. Eine EU die eigentlich bloss Deutschland plus ist, ist zum Scheitern verurteilt. Europa braucht so ein Gebilde nicht und wir Schweizer erst recht nicht.

  103. Herr Stöhlker

    Die EU wird auf dem Schrottplatz der Geschichte landen, nicht die Schweiz.
    Und wenn es Ihnen nicht passt, können Sie ja gerne wieder zu Mutti nach Deutschland zurück.
    Seien Sie ein wenig dankbar, dass sie in der Schweiz leben dürfen und können.

  104. Selten so einen Stuss von einem Zugewanderten gelesen. Soeben hat Merkel 133.3 Mia € der fleissigen Deutschen in der EU verlocht, Geld das Deutschland dringend brauchen würde. England wird mittelfristig der grosse Gewinner sein, seine Handelsbeziehungen weltweit ausbauen und dazu das Commonwealth reaktivieren ohne Geld in die maroden EU Länder pumpen zu müssen. Wetten?

  105. Vor/während? des 2. Weltkrieges meinte ein Funktionsträger Hitlers;
    die Schweiz würde in den Steppen Hinterasien landen, wenn sie sich der „Neuen Weltordnung“ verschliessen würde.
    Jetzt verkommen wir zum Schrotthaufen. Folge: Es gibt eine dramatische Umvolkung.
    Heim ins Reich, Stöhlker, Zoodirektoren, Herzchirurgen, Bankpräsidenten, Journalisten und Pfarrer packen ihre Koffer.
    P.S.: Ja zur Begrenzungsinitiative der SVP

  106. …ich zitiere sie „Wir werden auch einen starken Bundesrat brauchen, wenn wir unabhängig bleiben, aber dem Kurs der EU folgen wollen.“ … äh wie jetzt. selten so einen mist gelesen.

  107. oh herr stölker, nur schon der titel ihrer story… hm… ich glaube sie sind eigentlich zu alt für solch kleingeistigen popel.. oder? irgendwie habe ich noch immer hoffnung das irgendwann mal ein richtig guter artikel kommt von ihnen.

  108. Unser grösstes Unglück war 1992 die Ablehnung des EWR Vertrags, was dafür gesorgt hat, dass wir seitdem in einer sehr schwachen Position gegenüber der EU sind, die sich immer mehr integrieren muss (!) um die Unwägbarkeiten der der Welt-Konjunktur zu überstehen und den Wohlstand in Europa aufrecht zu erhalten. Dieses Unglück haben wir Herrn Ex-Bundesrat Blocher zu verdanken zusammen mit der damaligen NZZ-Redaktion und einer ganzen Reihe von Intellektuellen von rechts bis links wie z.B. dem Dichter Hürlimann und dem Politiker Strahm. Alle Bundesräte waren damals hinter dem EWR Vertrag außer die Herren Villiger und Stich. Die Gewerkschaften waren dafür, entgegen der Behauptung von Herrn Stöhlker. Die Gewerkschaften wollen nur im jetzigen Vertrag mit der EU weniger Neoliberalismus und sie haben da die Unterstützung praktisch sämtlicher Gewerkschaften innerhalb der EU.
    Seit der Ablehnung des EWR Vertrages haben wir ständig machtpolitisch an Boden verloren und all diese Leute, die damals fanatisch dagegen waren, weil sie um ihre Privilegien fürchteten, haben sie trotzdem verloren und vor allem mehr ohne EWR-Vertrag als mit ihm. Natürlich, die Bauern konnten ihre Privilegien erhalten, dafür haben wir die am höchsten subventionierteste Landwirtschaft der Welt mit den höchsten Preisen.
    Nun die Familie Blocher wünscht Kontingente und nicht den integrierten europäischen Arbeitsmarkt mit flankierenden Maßnahmen für uns Schweizer Arbeitnehmer. Kontingente heißt im Verständnis der Familie Blocher den Import von gut ausgebildeten Indern, die am allerwenigsten Lohn verlangen und dafür sorgen, dass wir Schweizer unsere Löhne reduzieren müssen oder beim Sozialamt landen. Nach Frau Martullo gibt es keine Rente für ältere Arbeitnehmer und die dürfen hinten in der Reihe beim Sozialamt anstehen nach den sogenannten Flüchtlingen. Die haben auch keine Unterstützung der Grünen und der Sozis, die auf dem Pfad der träumerischen Völkerverständigung wandeln und bereit sind mit ihrer Politik der Integration diese Menschen ein Leben lang zu subventionieren.
    Was haben wir im Mittelstand? Von oben kriegen wir von Leuten wie der Familie Blocher die herrische Haltung der Arbeitgeber des 19. Jahrhunderts zu spüren, die am liebsten alle unsere guten Sozialwerke abschaffen wollen (natürlich nicht die Renten für Bundesräte) und von unten haben wir die Sozis und die Grünen mit ihrem intellektuellen Anhang, die nur an die Dritte Welt denken und vollstes Verständnis für die dortigen korrupten Eliten haben, die natürlich vom Kolonialismus auf ewig traumatisiert sind und wir müssen deshalb dort all unsere Ersparnisse hintragen. Wo sind die Schweizer Politiker, die an den Schweizer Mittelstand denken und nicht ihn als Objekt der Ausbeutung betrachten wie die SVP oder wie träumerischen Linken als ständige Milchkuh für die Dritte Welt und deren angeblichen Flüchtlingen, die allesamt kalt berechnende Opportunisten sind und unsere Zivilisation eigentlich verachten und uns als Schwächlinge sehen.

  109. Selten so ein Quatsch gelesen. Bleiben Sie einfach ruhig Herr Stöhlker. Sie verstehen die Schweiz wirklich nicht.

    • @Hofer Ernst

      Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.
      Jean-Jacques Rousseau

      (1712 – 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution

  110. Wieder einmal ein typischer Stöhlker: die Stossrichtung stimmt, aber an den Details fehlt es dramatisch! Wie der alte Picasso nur noch mit dem breitesten Pinsel gearbeitet hat, so auch Stöhlker! Gemeinplätze und pauschale Verallgemeinerungen bzw. Verunglimpfungen bilden den Teppich, auf dem kleine Weisheiten „aufgebaut“ werden! Zweifellos muss sich die Schweiz an die EU anlehnen, der Schrottplatz ist jedoch noch in der Ferne!

  111. Lieber Herr Klaus Stöhlker,

    Zunächst einmal mißfällt mir die Formulierung: „Der nationalistische Grössenwahn hat schon die Engländer in den Niedergang getrieben, der sich in Kürze noch verstärken wird.“….Wie so häufig, sollte man zwingend der deutschen (NZZ eingeschlossen) Medienlandschaft mißtrauen, wenn es um die objektive und vor allem korrekte Berichterstattung rund um den BREXIT handelt. Die deutschen und teilweise Schweizer Medien folgen den Interessen ihrer Geldgeber. Nichts weiter. Wenn Sie wissen wollen was Sache ist, dann müssen Sie schon etwas mehr Initiative zeigen und mit großen Augen zur Kenntnis nehmen, dass die Partei von Nigel Farage, direkt die stärkste Partei Englands wurde und damit nochmal unterstreicht, dass die Angelsachsen (USA, CANADA, AUSTRALIEN, NEUSEELAND) geopolitisch betrachtet ihre Kräfte gegen die EU und China gerade bündeln.

    Was in Deutschland über den BREXIT fabuliert und wie dies auf der Insel gesehen wird, sind zwei unterschiedlich Welten. Falschnachrichten gehören in Deutschland und der Schweiz zum Tagesgeschäft, was Sie aber von der Wahrheitsfindung (insoweit interessiert) nicht abhalten sollte. Die Katastrophen-Szenarien die im Artikel beschrieben werden, können schon deshalb nicht eintreten, weil niemand gegen die eigenen Interessen handelt. Auch die Zollaufschläge sind letztlich für die Unternehmen Peanuts, weil nur die Differenz zwischen Import und Export zum Tragen kommt und diese in den Verkaufspreisen versteckt werden. Real alles halb so wild, was die wirtschaftliche Seite angeht. Die politische sieht anders aus. Persönlich gehe ich davon aus, dass der Brexit kein Betriebsunfall war, sondern Wunschergebnis der Hintergrundakteure darstellt, er war der Startschuß für die EU im aktuellen Zustand und der Versuch, letztere – nach vorher erfolgtem Abriß – totalitär wieder errichten zu können. Die notwendigen Voraussetzungen werden für jedermann deutlich sichtbar geschaffen und ich bin gespannt, wie sich unsere Machtstrukturen zukünftig verhalten werden; hausgemachte Schäden haben sie schon genug verursacht, dafür u.v.m. kann die EU nicht verantwortlich gemacht werden, weder jetzt noch in Zukunft. Es rollt eine Vertrauenskrise auf uns zu die sich seh schnell zu einer Staatskrise entzünden wird.
    Herzlich

  112. Es ist historisch bedingt, dass sich die Franzosen bei den Deutschen anbiedern und dann auf die Nase fallen resp. fallen gelassen werden. Seit Jahrhunderten werden sie dann jeweils von den Engländern zurechtgestutzt.
    Das Deutschland den Rettungsschirm dringend braucht hat handfeste Gründe: Dank den schlampigen Südländern hat die BRD eine schwache Exportwährung, die sie als Billiglohn-Land gehebelt nutzt. Das Rettungspaket ist wiederum vor allem eine Bankenrettung, wie seinerzeit die griechische Tragödie.
    Die Mafia dankt und die KMU in Deutschland und den 4 Sparer-Länder machen die Faust im Sack.

  113. Einen starken Bundesrat werden wir mit „dieser Generation“ ob so oder so nicht erhalten. Wo nichts drin ist, kommt nichts raus!
    Und ob der Euro und die EU (in dieser Form sicher nicht) überlebt, ist noch lange nicht sicher. Warten wir mal ab!

  114. Herr Stöhlker,

    ihr Kommentar ist der schlechteste Artikel, den ich je im „insideparadeplatz“ gelesen habe.

    Bitte bleiben Sie mit ihren falschen Behauptungen in Ihren eigenen vier Wänden.

    Die Zukunft wird Sie widerlegen, Punkt für Punkt!

  115. Herr Stöhlker ihr liebstes Kind die EU läuft voll an der Geldpumpe.
    ln Sache China liegen Sie gar nicht so schlecht.
    Die haben einen Haufen Devisen in der Schatulle und reissen sich die besten Stücke in Europa unter den Nagel.
    China setzt auf stagnierende und langfristig sinkende Bevölkerungszahlen‚als „Ausgleich“ wird automatisiert, das weiss doch bald jedes Kind, Roboter arbeiten zunehmend von A—Z besser, präziser, schnelle, billiger.
    In der E U wird eine andere Strategie gefahren, Bevölkerung aufstocken und Iinks-grüne Wirtschaftsrezepte hätscheln‚ das ganze aus der Geldpumpe der EZB bezahlen. Mit so Schwachsinn gegen die Produktivitäts—Maschine China auf dem Weltmarkt antreten?
    Nicht die E U ist das „Glück” der Schweiz.
    Es ist der eigene möglichst souveräne Weg.
    Der Weltmarkt als Ganzes.
    Innovative Produkte mit einem bestmöglichen Preis-Leistungsverhältnis anbieten!!!
    Was wird da von ,,Mutti“ und ,,Flinten—Uschi“ propagiert?
    Eine „Grüne-Mondlandung“ das Rezept Europa mit Kollektoren und Windrädern zupflastern die Zutaten werden in China gefertigt und aus der EZB Geildrucke bezahlt.
    Der legendäre Adam Smith hatte vor 250 Jahren deutlich mehr rationalen Ökonomiesachverstand, als die schwach bis halbgaren zeitgenössischen Gesundbeter.

  116. Der Oberschnorri vom Zollikerberg hat gar nichts begriffen, lafert er doch tatsächlich von Wiedererstarken der EU, das genaue Gegenteil ist der Fall. Von welchen Konzernen bekommt der deutsche Besserwisser sein Schmiergeld?

  117. Eine neue EWR Abstimmung wird mittlerweile seitens Volk dankend angenommen, da jedermann versteht, dass u.a. mit Norwegen und Liechtenstein zwei Länder mit dem europäischen Wirtschaftsmarktzugang ausgezeichnet leben – der grösste Wirtschaftsmarkt der Welt versteht sich. Die Bilateralen erübrigen sich danach und Ruhe wie auch Stabilität für die CH kehrt ein.

  118. Diese „Finanzunion“ ist zwar ein Erfolg für die Beamten der EU aber nicht unbedingt für die Einwohner der EU. Die Prosperität Europas lässt sich nicht durch erzwungene Solidarität erreichen. Nur vielfältiges unternehmerisches Handeln, Freiheit und Autonomie können die Basis für zukünftige Erfolge legen. Die Schweiz sollte sich auf diese Werte besinnen und sich nicht von der EU unter Druck setzen lassen. Es gibt bessere Lösungen als das Rahmenabkommen, denen auch die EU zustimmen würde (- als Beispiel das Abkommen (CETA), welches Kanada und die EU 2016 geschlossen haben) und die die Schweiz nicht auf ein „Beiboot“ der EU reduzieren.

  119. Stöhlker, es ist nicht erhellt, ob die Vereinbarungen das Fundament der EU stärken oder mit noch mehr Verschuldung kurzfristig einige Risse überdeckt werden. Man könnte den gemeinsamen Nenner der EU stärken, indem in einer ersten Phase Ungarn ausgeschlossen würde, mit der Option zeitnaher weiterer Ausschlüsse (Polen, Bulgarien). Orban wäre dankbar, in die Freiheit entlassen zu werden; er könnte mit Grossbritannien einen Freihandelsvertrag abschliessen. Märssi.

  120. Im Ernst, glauben sie selber was die da schreiben? Die Regierungschefs der EU brauchen geschlagene vier Tage um über die Verteilung vom Geld zu entscheiden, das sie gar nicht haben. Ja nicht einmal die Finanzierung ist gelöst, den sie dürfen nicht einfach so EU-Bonds ausgeben. Nein, György Soros Idee wird da versucht durchzusetzen, die EU hat keine eigene Lösungen. Aber was viel schlimmer ist, ist die Tatsache, dass mittlerweile nicht nur die italienische und spanische Wirtschaft am Boden liegt, sondern auch die von Frankreich und Deutschland. 1’800 Milliarden an Phantasiegeld wird die strukturellen Probleme nicht lösen und die Bürokratie in Brüssel wird alles daran setzen, damit es auch so bleibt. Eine Frage zum Schluss. was für eine gesunde und starke Volkswirtschaft benötigt Sonderhilfen in mehrere 100 Milliarden?
    An das „Schiff EU“ sich zu binden bedeutet sich an die Titanic anzubinden…

  121. Da landet er sowieso. Grund für die Gründung dieses Kleinstaates war das sich abseits der Grossmächte stellen wollen und das in Ruhe gelassen werden. Das bedingt allerdings ein antogonistisches Umfeld. Tritt man nun der EU bei, wird die Schweiz als Einheit irrelevant und die verschiedenen Landesteile werden sich bei ihren Nachbarn integriereren.
    Die Schweiz als Staat ist so oder so überholt und wird verschwinden.

  122. Was soll denn am EU Rettungsschrim „erstarken der EU“ sein? Hier wird mit kurzfristigen Wahlkampfhoffnungen und der Geldschwemme Wertschöpfung der Zukunft zerstört. Das Geld landet dann bei maroden Konzernen, welche ongoing eigentlich in der Form keine Daseinsberechtigung mehr haben (z.B. 1 Mia. bei thyssenkrupp als Beispiel).

    Damit wird nur der Wert des Euro zerstört. Schulden/BIP explodieren, Innovation wird damit NULL gefördert. Merkel und Co. haben keinen Plan. An dieses marode Nusschalenboot sollen wir uns andocken?

  123. Jeder Auftritt von Klausi Stöhlker wird peinlicher. Was er hier zusammen schreibt, ist ekelhaft und voll daneben.

  124. Bis 2050 ist die Schweiz „klimaneutral“ und bis 2058 hat die „Next Generation EU“ alle Schulden zurückbezahlt.
    Frei nach Helmut Schmidt: „Wer solche Visionen hat, der sollte zum Arzt gehen“.

  125. Mit solcher Schrottware von eingebildeten Immigranten wie Stöhlker ist die Schweiz bereits ein Schrottplatz.

  126. Vielleicht haben wir einfach zuviele deutsche Berater/Besserwisser in der Schweiz?
    Die EU hat sich mit/nach Corona in einer Grössenordnung von zehn normalem Jahren verschuldet. Der Konkurs, bei Staatsgebilden die Währungsreform, kommt jetzt noch schneller.
    Ein Narr, wer an die EU oder sagen wir Deutschland und Frankreich glaubt!

  127. Herr Stöhlker lebt in einer Phantasie Welt. Frau Merkel führt die EU immer weiter in einer Zerreißprobe. Italien hat die viertgrösste Goldreserve, hat Steuerhinterziehung zum Volkssport gemacht, geht im Schnitt mit 52-Jahre in Pension und verweigert sich kollektiv seit 40 Jahren alle Reformen. Und hält nun wieder die Hand auf und wird von Frau Merkel noch weiter mit Subventionen finanziert. In den Nordeuropäischen Ländern regt sich der Widerstand immer stärker. Am Ende des Tunnels gibt es keinen Bundesstaat, sondern eine Implosion. Die hart arbeitende Nordeuropäische Bürger – welche Pensionskürzungen und Arbeitsverlängerung bis 67 Jahre aufgetischt bekommen – werden irgendwann die Nase voll haben von den ewigen Schmarotzern. Auch deswegen hat Grossbrittanien die EU verlassen. Die Schweiz ist auf dem richtigen Weg, man sollte sich nur mal den Kurs des Schweizer Franken zum Euro anschauen.

    • @ C. Brand

      Fragt sich noch, ob die Goldreserve der Italiener wirklich existiert in der ange gebenen Grösse. Wir bezweifeln das auch bei der spez. AG “Schweizer Nationalbank“. Die Venezolanischen Goldreserven in London wurden ja angeblich an die USA ausgeliehen. So dürfte es auch mit den Goldreserven der SNB, die noch in London gelagert waren geschehen sein. Daher stellt sich auch noch die Frage, ob die SNB nicht auch noch Bilanzfälschung betreibt. Falls die eine Goldteil-Reserve der SNB noch immer existiert und noch in London lagert, wäre es höchste Zeit diese von dort zurück zu holen.
      Ansonsten wird sie nicht mehr lange dort sein.

  128. „Neu erstarkter EU“, der 1. April war schon vor einigen Monaten.

    „Wir sind ein kleines Land, das die historische Juncker-Chance…„ -> was für eine Chance?

    Der EUR und EWU tendieren seit Jahren in eine Richtung. Wer dies nicht sieht ist blind.

  129. Herr Stöhler, haben sie das Fach gewechselt, sind sie Komiker geworden? Ihre Aussage «bis 2058 sind alle Schulden zurückbezahlt» ist der grösste Lacher! Klar doch, Italien, Spanien, Frankreich, Griechenland und alle anderen werden nun schön brav sparen, weil Angela das so will 😊
    Auch ganz lustig ist «wir werden einen starken Bundesrat brauchen»! Ich frage mich, wozu wir überhaupt noch einen Bundesrat brauchen, wenn die EU alles bestimmt. Eventuell um die Farbe der Autobahnvignette zu bestimmen? 😊
    Schön auch der «Paradigmenwechsel» und «EU als Bundesstaat». Ich stelle mir das gerade bildlich vor, wie EU-Kommissare in Schweizer Institutionen und Firmen Einsitz nehmen und die Einhaltung der EU-Richtlinien kontrollieren. Erinnert mich irgendwie an das 1000-jährige Reich, an welches wir uns auch hätten anschliessen sollen. Ich setzte schon mal ein Bewerbungsschreiben als EU-Propaganda GAU-Leiter in Leutschenbach auf 😊

  130. Stöhlker Schmarren:Das Fehlkonstrukt EU hängt nur noch am digital produzierten Geld Tropf ihrer völlig abgehobenen Polit Elite!

  131. Lieber Herr Stöhlker

    Es reicht nicht aus, 20 Tageszeitungen zu abonnieren und diese durchzublättern.

    Viel wichtiger sind Hintergrundinformationen und starke gesellschaftliche Bedürfnisse.

    Die Schweiz hat ihre Souveränität bereits seit längerem abgegeben. Mit oder ohne EU wird daran nichts ändern.

    z.B. ist die Schweiz mit einer riesigen Fremdwährungsposition der Nationalbank defacto bereits dem Euroraum und gleichzeitig dem US-Dollar beigetreten.

    Die Bevölkerung – nicht nur in der Schweiz – will die meisten Entscheide auf lokaler Ebene und eher sehr wenige Entscheide auf einer darüberliegende Ebene.

    Bei der kleinsten Gefahr schon die Segel zu streichen ist kein Zeichen von Charakterstärke.

    Fidel und Raul waren da mutiger – auch im hohen Alter übrigens!

    • Gemälde aus dem Barock:

      Ein Herr in edler Kleidung blättert in seinem Fauteuille unter einem Rembrandt-Abdruck in seinem Schatz, bestehend aus 20 wertvollen Papieren (Zeitungen).

      Es dünkt ihn beim umblättern, er höre Blätterrauschen, er könne Schlagzeilen-Surfen, fremdes Wissen sein eigen nennen und er sei Herrscher über 20 Untertanen. Entscheidungsfreudig und enthusiastisch bewertet er Titel und Storys nach eigenem Gutdünken und kann darüber ohne Gegenrede urteilen. Kurz: er frönt einem heimlichen Vergnügen in seinem eigenen, kleinen Herrscherreich.

      Es kann gut sein, dass wenn man bei so viel Begeisterung über 20 Zeitungen, die man täglich genüsslich vor sich ausbreitet, glatt streicht, wieder hervornimmt, von allen Seiten betrachtet, nach Stichworten durchsucht, über die eine oder andere Meldung den Mund leicht verzieht, die eine oder andere Depesche dann extra neben den Favoriten platziert, nur um das Blatt gleich wieder neu zu ordnen oder in die linke hintere Ecke zu den „Unlesbaren“ zu werfen, und sich dazu vielleicht in penibler Manier Notizen macht, bei immer wiederkehrenden Themen vielleicht in länger zurückliegenden Gesprächsfetzen mit Freunden schwelgt – die vielleicht schon verstorben sind – oder an Gegner denkt, die leider immer noch munter ihr „Unwesen“ treiben und einem das Leben schwer machen … ja dann kann es gut sein dass man sich darüber vielleicht in der Zeit verliert und gar nicht mehr dazukommt, irgendetwas selber recherchieren zu wollen. Es geht einem ja auch immer nur um das grosse Ganze, den Überblick, den die Gegner nicht haben. Gedacht und recherchiert hat man ja früher schon genug und sich „die eigene Meinung gebildet“ und die neuen Schlagzeilen müssen ja nur in den Grundstock des eigenen Wissens eingeordnet werden, damit alles seine Richtigkeit hat.

      Und nach dem feierlichen Zeitungsbündeln kann man sich darüber freuen, wieviele Meter Papier („Akten“) man diese Woche wieder geschafft hat – die Nachbarn dürfen bevor die Abfuhr kommt die Höhe dieser enormen Bündel ebenfalls vor der Haustüre kurz bewundern – und danach würdigt man seine Leistung und die erheischten Blicke der Nachbarn mit einem Gläschen Whisky.

  132. In der Heimat dieses Deutschen loben alle die Schweiz als das Land Eden: Wegen der direkten Demokratie und weil sie kein EU-Mitgliedstaat ist. Dort ist es ein offenes Geheimnis, dass es auf der deutschen Agenda steht, alle anderen EU-Länder klein zu halten. Stöhlker ist der größte Schwindler, er kehrt alle Realitäten ins Gegenteil um. Am besten ist es für ihn, dorthin zurückzukehren, wo er herkommt, dann wird er endlich in seiner EU sein.

  133. Nun, die ewiggleichen geistigen Abfallprodukte von Klausi darf man sich ruhig schenken. Irrelevantes Geschwafel eines Dementen. Aber er darf sich doch bei Trump melden, da suchen sie noch einen geistig unterlegenen Berater. Und nachdem Stöhlker schon alle Firmen und Politiker der Welt beraten hat, darf er sich doch auch gerne noch dort anbiedern.

  134. Na, na, na! Da ist wohl jemand enttäuscht, dass es der Schweiz dank pragmatischem Handeln und Wirtschaften viel besser als der EU geht und auch immer besser gehen wird.
    Herr Stöhlker kommt mir vor wie ein trojanisches Pferd. Einmal drin, zeigt sich langsam die verbale Kavallerie.

  135. Was ist das für Eine lächerliche Darstellung. Die Schweiz gab es schon vor der EU und wird nach der EU noch da sein. Schon an diesem „Rettungspaket“ sieht man wie gespalten die Geister sind. Mit wachsender Anzahl an Mitgliedstaaten, wird der gemeinsamer Nenner der EU kleiner. Kompromisse werden künftig noch unattraktiver.
    Zusammenfassend: das Rettungspaket schiebt das Problem noch ein Paar Jahre hinaus (lese: nachdem Merkel weg vom Tisch ist). Innenpolitisch ändert sich gar nichts, die Realität in FR oder DE holt die Eine oder andere Träumer noch ab.
    Zum Glück dauert in der Schweiz alles länger und „Profi“ Politiker können nicht über Nacht bei jegliche Initiativen mitmachen – sonst wären wir ja längst im diesem loser-Club.

  136. Da versucht ein Schweizer mit immer noch deutscher Mentalität, die EU grosszumachen und die Briten, zweitstärkste Volkswirtschaft Europas!, kleinzuschreiben. (Japan steht übrigens noch vor Deutschland.) Genau das Gegenteil ist der Fall: Die EU ist durch den Brexit massiv geschwächt und isolierter denn je, sowohl wirtschaftlich wie finanziell. Deshalb der rechtswidrige Schritt in Richtung Schuldenunion, in der die Pleiteländer den Ton angeben. Niemand ausserhalb der EU braucht die EU. Die Welt ist unendlich grösser, als EU-Deutschland glaubt. GB hat Partner überall auf der Welt, siehe Commonwealth. Und Souveränität ist ein hoher Wert. Das defätistische Denken der CH-Politik und ihrer gelenkten Medien (der Auslandteil im Tagi kommt direkt aus München) hingegen ist lamentabel und zutiefst unschweizerisch.

  137. Ab ins Sanatorium mit Stoehlker, aber subito. Jetzt hat er komplett durchgedreht und wird sich fuer sein taegliches Gebet eine Statue der Mutti Merkel ins Schlafzimmer stellen. Seine Formschwankungen deuten auf eine rasante Verschlechterung seines Geisteszustands hin. Frueher sagte man “nicht ganz bei Trost”; bei ihm aktuell wohl eher “Trostlos”.

  138. Die deutsche Kanzlerin steckt seit gestern Nachmittag tief im Wirecard-Schlamm. Die Münchner Staatsanwaltschaft war gezwungen sofort aktiv zu werden. Die starke Frau Europas scheint ein Problem zu haben. Es heisst, ein E-Mail aus Basel ist der Auslöser gewesen. Bestimmt wird die Kanzlerin klärende Worte finden, um die Sache zu beruhigen – im Interesse Europas.
    Gunther Kropp, Basel

  139. Die CH würde auch in der EU nichts zählen. Zahlen müsste sie aber viel. Verhandeln, verhandeln, verhandeln… Die CH hat Trümpfe und unsere Politiker haben die Pflicht diese geschickt einzusetzen anstatt immer brav JA zu sagen. Verhandeln heisst nicht gehorchen. Wir sind da leider eher schwach. Bitte aufhören mit diesem Minderwertigkeitskomplex, die CH ist in vieler Hinsicht weltweit einzigartig und passt nicht in der EU. Leider sind sich das viele Eidgenossen nicht bewusst. Nur wer persönlich ausserhalb der CH gelebt hat und diesen Sumpf persönlich miterlebt hat kann verstehen was ich meine.

  140. Lieber Klaus alias Obelix

    „Schrottplatz der Geschichte“: Du greifst – einmal mehr – zum rhetorischen Zweihänder. Aber deine Argumentation greift – wie meist – zu kurz.

    Die Schweiz darf sich die Konditionen einer Zusammenarbeitarbeit mit der EU nicht von den Granden aus Brüssel diktieren lassen. Das wäre pure Erpressung. Und auf Erpressung stehen wir Eidgenossen nicht, einmal abgesehen von den Banken und ex Bundesrätin Widmer-Schlumpf. Die confoederatio helveativa ist ein souveräner Staat im Herzen von Europa, aber nicht Teil der EU. Wir werden weiter verhandeln, auf der Sachebene bleiben und dabei unsere Beziehungen spielen lassen. Zudem knirscht es weiterhin stark im Gebälk der EU, denn die Interessen der 27 Mitgliedsländer divergieren stark. Der Aufbaufonds von 750 Mrd. € und ein Sieben-Jahre-Budget von 1074 Mrd. € dürfen nicht über die tiefen Risse hinweg täuschen.

    Klaus alias Obelix, hab ein bisschen Vertrauen in die Schweizer Institutionen und das Schweizer Volk. Pack deinen Zweihänder wieder ein. Degen, Florett und Diplomatie sind und bleiben probatere Mittel im Umgang mit Brüssel.

    Herzlich
    Sam Süffi alias Asterix

    P.S.
    England ist auch nicht auf dem Schroothaufen der Geschichte. England ist ein Vorreiter, der zeigen wird, dass es auch ohne EU geht. Weiter Länder werden folgen. Ich hoffe, Klaus, dass du dies noch erleben wirst.

  141. „Rettungsschirm“ = Machtausbau von DE und FR / EU

    ja, ein wesentlicher Schritt zum Bundesstaat. In der EU fliesst kein Geld, ohne einen Ausbau von Mitspracherechten der EU in den einzelnen Länndern.

    Manchmal frage ich mich, ob unserer SRF Moderatoren und CH Journalisten wirklich so naiv sind, wie sie sich geben.

  142. Ja, ja Herr Stöhlker, auch nach 3 Kriegen und ein paar Dutzend Millionen Toten, Verwundeten, Verstümmelten und Ermordeter kommt Ihnen nichts besseres in den Sinn, als wiederum die sistierte 1. Strophe zu singen, schlicht und einfach langweilig …
    oder erwarten Sie den Karlspreis erster Klasse?

  143. Herr Stöhlker. Ihre Analyse ist absoluter Mist. Sie werden fehlgeleitet von den Mainstream Medien wo Sie abschreiben. Die EU hat sich gerade auf Ewigkeit verschuldet, wird Steuern erhöhen und was vom Volk und der Wirtschaft noch übrig ist ausnehmen oder verscherbeln müssen. Deutschland ist nicht mal mehr als Tiefstlohnland wettbewerbsfähig. Der Rest der EU war es noch nie. Unendlich EUR um einen geplatzten Traum ein wenig länger zu träumen. Für einen Kleinstaat gibt es viele Möglichkeiten in diesem Vernichtungskrieg der Grossen (USA/EU/RU/China)zu profitieren. Die Zukunft liegt bei denen die unabhängig, schnell und schlau entscheiden. Klar ist das jetzt nicht die Stärke unseres Bundesrates, aber es besteht wenigstens die Chance dafür. Mit den Devisenreserven unserer Nationalbank könnten wir jetzt bereits die grössten EU Konzerne locker kaufen. Einen grossen Teil davon haben wir bereits im Portfolio. Wir kaufen für wertloses Papier effektive Werte. Das wird noch eine gute Zeit so funktionieren, da die EU eben dieses Papier für ihre Konjunkturpakete und Geschenk-Kredite benötigt. Am Ende bleiben der EU nicht bezahlbare Schulden bei deren eigenen Nationalbanken,den Bürgern miese Löhne, hohe Steuern und den Schlauen wertvolle EU-Firmen. Good Deal.

  144. Leider sieht es so aus, als ob der Mist gefahren ist. Die sparsamen vier haben ihre Segel gestrichen und gegen Merkel und Macron klein beigegeben. Wer weiss mit was sie gekauft wurden.
    Die nördlichen Staaten werden sich in Zukunft noch mehr abrackern müssen für den Süden. Von den Milliarden die schon geflossen sind, wird man nie mehr etwas sehen. Die Empfänger im Süden werden als Helden gefeiert, die Bezahler im Norden nennt man Geizhälse. Es werden viele weitere Milliarden nach Süden ziehen.
    Es scheint, ein sozialistischer Moloch mit viel Umverteilung ist entstanden. Hoffentlich endet das alles nicht in einer grossen DDR mit entrechteten Bürgern. Wenn ich die etwas undurchsichtige Regierung und den riesigen Beamtenapparat in Brüssel sehe, wo man nicht so recht weiss, wie Ursula von der Leyen und andere an die Macht kamen, ist mir nicht wohl bei der Sache.
    Ich hoffe, das kommt alles gut.

  145. Was haben Sie sich „reingepfiffen“??? Ich kann verstehen, dass Sie als Deutscher eine solche Message begrüssen… Was Sie leider immer wieder vergessen ist, dass Sie in der CH sind… Die EU kann uns „kreuzweise“ und ja, Deutschland auch. Was denken Sie sich eigentlich, was für ein Land wir sind? Immer kuschen, Schnauze halten, etc.?! Diese Zeiten sind vorbei. Die EU liegt am Boden, kollaboriert lieber mit China als mit westlichen Ländern und muss zusehen, wie diese Länder schöne Einzelverträge mit CA, AU etc. abschliessen… Die EU ist nichts anderes als ein sterbendes Projekt um Macht von Deutschland für immer einzuschränken (lesen Sie bitte die damaligen Dokumente und Gesetze nach WWII, die noch heute gelten…).

    „… Vasallenstaaten der USA…“ ja genau… Und der ganze Links-Sumpf in Deutschland rund um Soros?? Mhm, dachte ich mir… Schnauze halten, wenn es um Sachen geht, die nicht ihr Heimatland angehen!

  146. Beiträge von Herrn Stöhlker lese ich sonst nicht mehr. Dieser hier hat einiges Richtiges in sich:
    Solange die Schweiz hunderte Millionen für eine Hochseeflotte verbalert, das elektronische Patienten-Dossier nicht zum Fliegen bringt, unsere Banken Milliarden Strafen im Ausland zahlen und die Innovation mit Bitcoin als Zukunft der Schweiz vom Bundesrat hochgejubelt wird, haben wir nicht viel Gutes zu erwarten. Aber auf den Schrottplatz der Geschichte gehören wir auch nicht!

  147. Ok, möglicherweise landet die Schweiz auf dem Schrotthaufen der Geschichte, was das immer auch sein mag. Ganz sicher jedoch befindet sich Klaus Stöhlker bereits jetzt auf dem Schrotthaufen der Kolumnisten, bei der Menge an Schrott, den er schreibt.

  148. So einen Mist habe ich noch nie gelesen. Blinder EU-Turbo Stöhlker? oder gut entschädigter EU-TURBO Stöhlker? wie auch immmer…………………..

  149. „Mit einer neu, erstarkten EU!“
    Wo leben Sie Herr Stöhlker?
    Angesichts des Währungsschwunds des T€URO, der Hilflosigkeit der sich die europäischen Völker ihnen vor die Nase gesetzten, abgehalfterten Politiker in Brüssel ausgesetzt werden.
    Einer Währung die auf Teufel komm heraus gerettet werden muss und das mit aberwitzigen Fantastilliarden und es werden stündlich immer mehr.
    Finanziert von einer deutschen Wirtschaft in der Daimler gestern das Streichen von 30’000 Arbeitsplätzen vermeldete, MAN weitere 6000 und der BER der nach über 10 Jahren in Betrieb gehen soll, streicht jetzt schon hunderte Arbeitsplätze.
    Länderen wie Italien, Spanien und Frankreich die nur am Schurze Merkels hängen und sich von nie und nimmer erwirtschaftbaren T€UROS künstlich am Leben gegalten werden?
    Träumen Sie weiter STöhlker!
    Übrigens, warum zieht es Sie nicht wirder zurück in die gelobten Arme Uschis, Angelas und Annegrets?
    Das wäre das einzige Symbol mit dem Sie mich überzeugen könnten! Vielleicht!!!
    Lieber eine halb demokratische direkte Demokratie statt eine auf Sozialismus gebürstete Zentralokratie und wenn möglich eine hochgelobte „One World“.
    Meinetwehgen verbringen Sie Ihre Januarwochenenden auch in Davos oder bei den Bilderbergern aber halten Sie mir den *“Reset“ Schwabs und die „Neue Normalität“ Soros’scher Provenienz vom Leibe.

    Wie hiess es früher in der Schule: „Lever duat üs Slav!“

  150. Länder wie Grossbritannien oder die Schweiz müssen sich keinem Block anschliessen.
    Europa mag einen Schritt vorwärts gegangen sein, muss aber seinerseits aufpassen nicht zwischen „Grosschina“ und den USA aufgerieben zu werden. Politisch ist Europa schwach, militärisch unbedeutend, wirtschaftlich hat es viel zu bieten, wird sich aber je nach Sektor mit dem einen oder anderen Block ins Bett legen müssen, was Reibereien nach sich ziehen wird.
    Die Schweiz sowie Grossbritannien werden willkommene Plätze bleiben für Innovation, geistiges Eigentum, Ort der relativen Sicherheit, Tourismus und der Finanzindustrie.

  151. Will man Geschichte der Wahrheit entsprechend aufschreiben,
    muß man in einem freien Land leben.

    Voltaire (1694 – 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

  152. na endlich.
    sage ich schon lange.
    wäre alles viel einfacher,
    wenn die schweiz in der
    eu ist, im euro und in
    der nato.
    inzwischen sicher auch
    viel günstiger, wie jetzt.
    ewr wäre eine gute sache
    gewesen.
    selber schuld.

    • Lieber Rocco,
      frag mal einen Deutschen, was er so an Steuern zahlt, wie’s mit seiner Altervorsorge steht, seinen Finanzen und seinen Zukunftsperspektiven. Und behaupte nochmals, uns ginge es besser…..
      Und was denkst du, warum wohl kämpft unsere Nationalbank seit Jahren gegen die Frankenstärke und warum wohl haben wir inzwischen seit Jahren Negativzinsen?
      Richtig, wären wir in der EU, hätten wir die Probleme mit der Frankenstärke dieser nicht mehr….

  153. Ich ahnte schon immer, dass Stöhlker ein Agent der EU ist.
    Alternative: Wir könnten die EFTA stärken oder als 50. Staat den USA beitreten. Aber nie ins Domina-Studio von Frau Merkel gehen!

    • Klaus J. Stöhlker ist Unternehmens­berater für Öffentlichkeits­bildung in Zollikon/ZH und Inhaber der Laketop GmbH. Steht so da. Mehr muss man dazu nicht sagen, oder?