Zum 1. August: Warum das menschliche Schaf immer einen Hirten braucht

Menschen, oft mit Top-Ausbildung, folgen Leithammeln wie Leuthard oder lassen sich einfangen von Bankern.

Bei Wirecard haben zehntausende gieriger Schafe, die dort eine grüne Wiese vermuteten, erhebliche Verluste eingefahren.

Das menschliche Schaf ist das Leitbild der römisch-katholischen Kirche. Die Bischöfe sind heute noch an ihrem über mannshohen Hirtenstab erkennbar, der ihnen die Macht gibt, das oft irrende Volk auf den richtigen Weg zu bringen.

Die animalischen wie die menschlichen Schafe haben die Eigenschaft, einem Leittier zu folgen. Für die meisten endet dieses Verhalten auf dem Schlachthof.

Einige folgen ihrem Instinkt und brechen aus der Herde aus, wenn es zur Schlachtung geht. Bei den Menschen nennt man diese seit einiger Zeit Whistleblowers.

Die Schweizerische Nationalbank macht seit fünf Jahren die Sparer ärmer und die Schuldner reicher. Das hindert die Spar-Schafe nicht, ihre Franken weiterhin zu einer Bank zu tragen.

Sie klagen über die ihnen auferlegten Minuszinsen und leisten sich ab und zu einen teuren Rotwein, um der Minuszins-Geisel zu entkommen.

Wer dem Hirten nicht folgt, wird gerne Schwarzes Schaf genannt. Es nimmt andere Wege, hat andere Einsichten als die Herde und die Hirtenbischöfe nennen sie Abtrünnige, Kinder Satans.

Mehr als zehn Jahre haben die UBS und andere Banken ihren Kunden, die dort ihre Vermögen in sicheren Händen vermuteten, den Kauf von Gold abgeraten. Es sei ein „barbarisches Metall“, das keine Zinsen bringe. Nur wer sich, eigenem Wissen folgend, früh von der Haltung der teuren Chefökonomen der Banken löste, konnte seit acht Jahren günstig in Gold einsteigen und erfreut sich heute seiner Gewinne.

Der Basler Bankier Alfred Sarasin lehrte mich: „Geld geht immer aus schwachen in starke Hände.“

Das unmündige Volk ist letztlich dazu da, von seinen Hirten gemolken zu werden.

Der Staat, dessen Beamten, die Parteien und ihre Politiker melken das Volk gewaltig. Jeder Entscheid, welcher meist der Vernunft entbehrt, wird „politisch“ genannt.

Die Richter, von den Parteien gewählt und deshalb an diese jährliche Abgabe leistend, verurteilen die kleinen Sünder zu grossen Strafen. Mit grossen Sündern, so man sie überhaupt verurteilt, trifft man eine Vereinbarung, die meist günstig ist.

Die Kirchen versprechen uns das Paradies, wenn wir ihren Lehren und den Bischöfen folgen. Dafür ziehen sie jedes Jahr beachtliche Milliarden-Abgaben ein. Mit Gebeten und sanfter Zurede bringen sie die „Schwarzen Schafe“ wieder auf Kurs.

Mit einer Grossbank bin ich testweise wieder einen Beratungsvertrag eingegangen, der einige hundert Punkte mehr kostet. Nach Monaten haben ich beim besten Willen nicht begriffen, was der leicht verzweifelte Bankberater wirklich an Wertvollem bringt. Ich muss aus diesem „Schafs“-Pferch also wieder ausbrechen.

Warum aber machen sich Menschen, die oft eine gute Ausbildung haben, freiwillig zum Schaf?

Einmal ist es die Herde, die warm gibt. Man kann sich aneinander reiben.

Dann ist es der mangelnde Aus- und Weitblick. Es gibt immer grünere Wiesen, aber wer weiss schon, wo diese zu finden sind?

Wer vor 500 Jahren El Dorado suchte, galt zuhause immer als Verrückter.

Desperados wurden jene genannt, die mehr den engen Schafspferch fürchteten als die Gefahren, die draussen lauern.

Wohin dies führt, sehen wir an den faulen Anlagen, die uns immer wieder die Banken vermittelt haben.

Wir sehen es an Politikern wie es Bundesrätin Doris Leuthard war. Sie führte uns in eine Energiekrise. Sie hat den Schweizer Strassenverkehr im 20. Jahrhundert belassen.

Nie hat sie den schädlichen Flugverkehr gebremst, und ihre Medienpolitik führte zum teuersten Staatsradio und -fernsehen in Europa.

Das Volk der Schafe jubelte ihr zu, weil sie als Leitschaf einfach perfekt war. Viele wären ihr auch in den Schlachthof gefolgt.

Ähnlich war es mit Dölf Ogi, dem wir wenigstens den Lötschberg-Tunnel verdanken. „Freude herrscht“ war sein Leitspruch. Ja, aber für wen?

Ähnlich war es mit Christoph Blocher, der als Leithammel der SVP mit seinen Milliardärs- und Millionärsfreunden den eigenen Pferch hartnäckig verteidigte.

Ein Umzug in den EU-Pferch, wo man nicht mehr der eigene Herr ist, kam für sie nicht infrage.

Ergebnis: Jedes einfache Schaf fühlt sich als Herr, auch wenn viele nur das dürre Gras der Sozialleistungen zu fressen kriegen.

Jetzt, vor dem 1. August, wo die meisten Feiern gestrichen sind, kann sich jeder Schweizer – jede Schweizerin natürlich auch – einen eigenen Reim darauf machen: Will ich Bischöfen, Bundesräten oder Bankpräsidenten folgen? Sie haben mein Bestes im Sinn, meinen Geldbeutel samt Kreditkarte.

Kommentare

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  1. Ja, zum ersten August hätte ich auch noch etwas zu bedenken bezüglich dumme Schafe. Ich habe noch nie so wenig Schweizerfahnen gesehen wie dieses Jahr… Hallo in anderen Länder wäre die Fahne an jedem Haus und man wäre Stolz auf seine Heimat… ja man hätte sogar ein Autocorso organisiert und wäre mit Schweizerfahnen hupend dirch die City gefahten. Aber nein nicht in der Schweiz… saperlot wo ist unser Nationalstolz auch gegenüber unseren Eltern und vorfahren geblieben die unser heutiges wohliges Wohlstandsnest erst möglich machten… eifach nur beschämend. Es sticht mich ins Herz so was schreiben zu müssen… ihr armen Schafe!

  2. genau der richtihr mann für ip’s 1.aug. ansprache…*!*

    das dümmste schaf im spiel ist hier wohl hässig…wenn man solchen schweinepriestern
    wie sauerkraut stöhlker in seinem eigenen schweizer portal eine bühne bietet.

  3. Bin bei vielen Themen nicht der gleichen Ansicht wie Herrn Stöhlker, aber hier spricht er mir aus der Seele. Nur, die EU als Wirtschaftsraum ja, da sollten wir wirklich mit integriert sein, aber weiterhin neutral und unabhängig inklusive CHF. Daher EWR anstreben, um von den CH Politikern abschliessend unsere wohlverdiente Ruhe zu haben. Den blinde Politiker Schafe führen uns in die EU, wo wir als potentieller Goldesel geopfert werden. Die Franzosen sind annodazumals auch nicht der Demokratie wegen in die Schweiz gekommen, sondern weil sie schlicht und einfach Pleite waren. Der riesige Goldschatz von Bern inklusive deren wertvolle Wertpapiere hatten die Franzosen im Auge und plünderten ihn mit Freude. Bern hatte dazumals nicht einmal Steuern erhoben für seine Bürger, so reich waren sie! Suworov rettete uns von den Franzosen und später mit dem Vertrag von Wien erhielt Helvetia die Unabhängigkeit durch den Abgesandten des Russischen Zaren. Grund hierzu war, dass Russland eine neutrale Zone zwischen Frankreich und dem Osten wollte. Die Geschichte lehrt uns, dass die Freunde und Feinde nicht immer jene sind, die sie scheinen. Als Schweizer müssen wir nicht geduckt durch Europa spazieren, sondern mit erhobener Brust. Unsere Urväter waren gefürchtete Krieger und Sölner. Nicht umsonst besteht die Garde des Vatikans aus Schweizern. Entsprechend seit stolz, aber auch demütig und insbesondere klug bei Entscheidungen an den Urnen.

  4. Der deutsche Leierkastenmann, direkt von Gut Aiderbichl, der Auffangstation von Möchtegernschreiberlingen. Schon Dutzende Male den Untergang der Schweiz beschrieben und immer gescheitert, sogar Uriella, RIP, war besser! Aber immerhin verschafft die Publikation des Schmarrens Stöhlker eine intellektuelle Errektion!

  5. Da hat doch der gute Klaus den Schafen einmal den Spiegel vor die Nase gehalten.
    Den gehässigen Reaktionen nach kann man nur eines sagen Volltreffer.
    Eine Gruppe mit besonders grossen Schafen ging allerdings vergessen.
    Nämlich die verschiedensten evangelikalen Freikirchen (Sekten)

    • Sieht nach mehr aus, ist aber symptomatisch für dden Artikel, viel Löcher, viel Leeres!

    • Weil Stöhlki ganz modern meint seine textuellen Ergüsse auf dem Handy und per Email tippen zu müssen. Auf dem kleinen Display sind selbst kurze Sätze mehrere Zeilen lang. Daran kann man nicht nur erkennen welche handwerkliche Qualität Stöhlker seinen Werken zuteil werden lässt, sondern auch wieviel Zeit und Aufmerksamkeit er hineinsteckt. Das bringt gleichzeitig auch seinen Respekt vor den Lesern hervor. Viel ist es offensichtlich jeweils nicht.

      Deshalb: Rundordner

  6. Das grösste Schaf sind Sie, Herr Stölker. Wobei, den Mist, welchen Sie hier leider allzu oft abladen, kein mir bekanntes Tier produzieren würde😂😂

  7. Ein guter Artikel von Herrn Stöhlker.

    Es gibt sogar eine Aussage. Und nicht ein bloßes Aneinanderreihen von wirr zusammengewürfelten Gedanken.

    Es gibt zudem auch ein bißchen einen Faden. Nicht selbstverständlich bei Stöhlker.

    Man könnte fast den Eindruck gewinnen, er habe einen Kommunikationsberater aufgesucht : – )
    Eine Besserung.

    Wo Stöhlker sich allerdings am Schluß widerspricht ist bei dem Tritt gegen Blocher, der die Schweiz vor der EU beschützt hat.
    Ihn als bösen Hirten („Leithammel“) darzustellen.

    Die EU-Hirten in Brüssel sind dann also gute Hirten und Leithammel denen man folgen sollte?

    Wirklich?

  8. Apokalypse des Esdras

    Gott spricht:
    Seh ich, daß die Gerechtigkeit der Welt sich mehrt,
    dann habe ich mit ihnen Nachsicht.
    Wenn nicht, dann streck ich meine Hände aus
    und pack die Welt in den vier Ecken,
    bring alle ins Tal Josaphat,
    und dann vertilge ich das menschliche Geschlecht.
    Und nicht mehr ist die Welt

    • Erinnert mich an Tarantinos „Pulp Fiction“, wo Samuel Jackson den Killer gibt, der seine Opfer vorm Erschiessen mit pseudo-alttestamentarischen Drohversen eindeckt….

  9. Weniger wäre mehr, Herr Stöhlker! Da wäre jede 1. August-Ansprache von Christoph Blocher und Cedric Wermuth amusanter. In acht Jahren musste man blind sein, um nicht die Performance von Gold mit Aktien in den Schatten zu stellen.

    • Zur Überschrift „Warum das menschliche Schaf immer einen Hirten braucht“:

      Manche Schafe bräuchten möglicherweise einen Hirten der Kommunikationsberater ist : – )

      Auch, wenn der Artikel nicht an große Rede- und Schreib-Talente wie Blocher oder Wermuth ranreicht; er ist gut und durchaus lesenswert.

      Es hat interessante Gedanken, ist anregend.

  10. „Menschen, oft mit Top-Ausbildung, folgen Leithammeln wie Leuthard oder…“ in diesem Text ist schon der erste Fehler von Herrn Stöhlker.. betreffend Frau Leuthard mit ihren grossen Augen, sollte es heissen ..Leitkuh!

    • Bezeichnend, Stöhlker hat ein Problem mit Frauen, hängt das mit dem Alter zusammen! Aus einem schlaffen Sack kommt nichts Gescheites!

    • Rein vom Alter her auf einen schlaffen Sack zu schliessen ist falsch. Wenn der eigene schlaff ist, muss es bei anderen doch nicht auch so sein. Mein Urgrossvater z.B. wurde noch Papa mit 88 Jahren. Alles ist möglich.

  11. Stimmt Einiges, was das Orakel vom Zollikerberg raushaut, dass er aber am Schluss dem Blocher noch ans Bein schiffen muss, um seinen feuchten EU-Traum zu bewirtschaften, grenzt an sehr gespaltene Wahrnehmung; die EU ist ja wohl der grösste Schaafspferch aller Zeiten.

  12. Herr Stöhlker….

    letzte Woche wollten Sie noch das wir uns der EU anschliessen.

    Nun das hier.
    Zitat:
    Die animalischen wie die menschlichen Schafe haben die Eigenschaft, einem Leittier zu folgen. Für die meisten endet dieses Verhalten auf dem Schlachthof.
    ———————
    Die EU ist genau so ein „Flötenspieler von Brüssel“ dem die Dummköpfe ins Schlachthaus folgen sollen.

    Aber eines ist richtig, die Dummschafe, ich meine Herr und Frau Schweizer, haben besseres einfach nicht verdient.

  13. Ich empfinde die Schweizer immer als äusserst gehemmt und kleinlich, als Volk kriegen die „keinen“ hoch, salopp gesagt.
    Grosse Köpfe werden klein gemacht, die stören nur den „Frieden“.

    Für sich einstehen? Macht nur Ärger.

    „in den Untergang, so wie eine Herde Schlachvieh ja auch keine Ahnung hat, was sie am Ende des Weges beim Schlachthof erwartet.“

    Typische Folge wenn Götzen angebetet werden.
    Der Götze vermarktet die Verneinung des eigenen Lebens als „Befreiung“. Stimmt auch, denn der Götze wird damit von der Arbeit entbunden, ein echter Parasit.

    • Die Schweizer stehen aber ein ganz gutes Stück mehr für sich ein als viele Nachbarn, z. B. die Deutschen, die jeden Mist mitmachen.

      Schweiz: Beim Euro nicht dabei (für sich eingestanden)
      Schweiz: Bei EU nicht dabei (für sich eingestanden)
      Schweiz: Bei Nato-Kriegen nicht dabei (für sich eingestanden)
      Schweiz: … usw. usf.

  14. Meistens bin ich mit Herr Stöhlker nicht einverstanden; manchmal schafft er den Blattschuss.
    Was mit aber wirklich gefällt, ist, dass er soviele Menschen ärgern kann, heisst immerhin: ein paar Minuten Nachdenken schaffen. Ist allein deshalb eine gute Leistung.
    Herr Stöhlker, oft sind Sie mit Ihrer Meinung so daneben, dass Sie schon fast wieder drin sind.
    Ich mag Stöhrer. Aufreger.
    Stören Sie bitte weiter.

  15. Danke Herr Stöhlker für den sehr treffenden Artikel !
    Leute die eine Schuldenwirtschaft bis 2058 eingehen sind Typen die kein Land braucht und schon gar nicht unsere Nachkommen. Wir haben eine gute Grundlage vorgefunden die heute täglich durch Finanz fressende Monster in den Abgrund gestürzt wird!

  16. Jetzt sind Sie schon wieder da, lieber Herr Stöhlker, wenigstens für den 1. August hätten Sie diskret bleiben können.
    Schreiben Sie bitte ein Mal über die 250 Mia. mit welchen A. Merkel Europa unterstützen will. Davon werden 180 Mia. nach Italien fliessen! Das Durchschnittsvermögen der Deutschen ist 3x kleiner als das Vermögen der Italiener. Die Rente der Deutschen ist ungefähr 45% des letzten Lohnes und soll bald noch gekürzt werden. Darüber schreiben Sie nichts !!
    Bild sucht noch einen Redaktor !

  17. Sehr gut beschrieben, ich danke Ihnen für Ihre präzise Sicht und Ihre scharfe und ehrliche Analyse. Das gibt halt wieder eins auf die Birne, die Kommentare gegen die Deutschen finde ich jenseits! Wir sitzen alle im gleichen Boot wenn es untergeht!

  18. Schön. KS darf wieder mal über ein „langes Wochenende“ Klicks sammeln und uns den 1. August verderben. Allerdings ist schon der Bezug zu den Hirten und Schafen in diesem Zusammenhang falsch, da wir eine Willensnation sind, und keine Glaubensnation.

    Zum Inhalt:

    1. Bekanntlich ist es unrealistisch, eine gesammte Bevölkerung auf einem – von wenigen Personen vordefinierten, theoretischen „hohen Bildungslevel“ vorauszusetzen; somit sind sämtliche Äusserungen gegenüber den als „Schafe“ oder „Herde“ bezeichneten Personen diskriminierend und unsinnig.

    2. Bitte „Glennkill“ von Leonie Swann lesen.

    3. Bitte überlegen, wofür ein Nationalfeiertag da ist.

    4. Denken Sie bei „Eigenverantwortung“ und „Neutralität“ z.B. an die soeben in Hongkong von der Wahl ausgeschlossenen „Aktivisten“, statt an Berater, die Ihnen sagen, wie man dort mitschwimmt, wo die Brötchen hängen, weil sie längerfristig von Ihrem Geldbeutel samt Kreditkarte profitieren wollen.

    5. „Warum aber machen sich Menschen, die oft eine gute Ausbildung haben, freiwillig zum Schaf?“ a) Weil alles spezialisiert ist, Universalgenies ausgestorben sind und man den andern auch etwas zutrauen und überlassen will/muss. b) Weil sich keiner (der Parteimitglied ist und daher per se schon nicht „neutral“) traut, z.B. an einer Gemeindeversammlung örtlich ins gegnerische Lager zu sitzen und trotzdem gemäss der eigenen Überzeugung abzustimmen. (Obwohl gerade daraus sehr interessante Gespräche entstehen können.)

    So, und jetzt gehe ich aussterbende Rasse 1.-Augustfähnchen am Balkon aufhängen. (Mein Balkon kommt wohl bald in ein historisches Museum …)

  19. “Das Individuum musste immer darum kämpfen, nicht von der Horde überwältigt zu werden. Wer es versucht, wird sehr oft einsam sein und manchmal voller Furcht. Doch kein Preis ist zu hoch für das Privileg, sich selbst zu gehören.”

    Friedrich Nietzsche

  20. Wieder ein Artikel für den Schrottplatz.
    „Wenn der Alpenfirn sich rötet, Betet, freie Schweizer, betet! Gott im hehren Vaterland, Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.“
    Betet, dass wir uns NIE von der zentralistischen Verwaltung aus Brüssel unterjochen lassen!

    • Ob der Artikel für den Schrottplatz ist, darüber lässt sich streiten. Teilweise hat es ganz tolle, treffende ironische Passagen. Mister Stoehler wird von mal zu mal besser. Irgendwann ist er dann gut.
      Ausserordentlich gut finde ich das Gebet von Samuel Muttenhuber, da bete ich mit. Mögen wir uns nie von Brüssel unterjochen lassen.

  21. Die Weltwoche bringts wieder mal auf den Punkt: „Frankreich führt, Deutschland zahlt.“ Hinzuzufügen wäre: 70% der Schweizer möchten ebenfalls geführt werden, ob Macron oder Merkel ist egal, und bitten darum, ebenfalls zahlen zu dürfen. Deshalb verkommt der 1. August zunehmend zur Blasphemie – insbesondere mit Sommarugas Ansprache.

    Die Kommunisten waren bzw. sind immerhin ehrlich: Die Partei bestimmt allein. In unserer Scheindemokratie ist es das Kartell der internationalistischen Links-Grünen, heimatmüden EU-Anschlusswilligen, Grossunternehmen um Economiesuisse, Gewerkschaften und 90% der Medien, die allesamt die wohlstandsverblödeten Demokratiefeinde der Operation Liberalla und damit die Unterwerfung unter die EU unterstützen.

    • @Caroline Tschudi – EU-Never

      Mit derartigen Gehirnwäsche wird Politik gemacht, sie dienen zur Beschaffung von Mehrheiten und Sie fallen herein. Ein Klassiker unter den Zahlentricks sind große absolute Beträge ohne Vergleichsmaßstab, darin sind wir und die Deutschen Weltmeister. Tricksen kann man auch durch gezielte Weglassungen. Wie viel zahlte Deutschland in den Euro-Kreditfonds ESM? 21,7 Milliarden Euro, so viel wie kein anderes Land. Ist Germania also der Zahlmeister Europas? Keineswegs!. Deutschlands Scheinrolle als Zahlmeister kommt vor allem durch seine schiere Größe zustande. Natürlich zahlt ein großes Land mehr als ein kleines. Aussagekräftiger ist der Vergleich auf Basis der Bevölkerung. Und da zeigt sich: Pro Kopf zahlen die Luxemburger am meisten, die Deutschen liegen an vierter Stelle. Und gemessen an der Wirtschaftsleistung steht Deutschland nur an zwölfter Stelle von 19 Staaten. Das reichste Zehntel der Bevölkerung zahlt über 50 % der Steuern, hört man immer wieder, insbesondere im rechtsnationalen Kampfblatt „Weltwoche“. Tatsächlich handelt es sich bloss um die Einkommensteuer. Der Anteil an Massensteuern wie der Mehrwertsteuer zahlen die Reichen nur zu einem Bruchteil. Bundesrat Ueli Maurer SVP der noch nicht einmal in der Lage ist, Steuern von Sozialabgaben zu unterscheiden; warnt „die Staatsschulden steigen“, – das klingt dramatisch vor allem wenn man gleichzeitig die steigenden privaten Geldvermögen verschweigt.

      Aufwachen Caroline!

  22. Herr Stöhlker,vergessen wir nicht, dass jeder Bundesrat seine teuren Chefbeamten hat und von diesen beraten wird.Die Entscheide sind das Produkt
    dieser Beamten.
    A.walser

    P.S. Betr. Bischöfe/kath. Kirche: lesen Sie das Buch von Frédéric Martél
    „SODOM…“

  23. Herr Stoehlker

    Wir vergleichen sie gerne mit einer 1.August-Rakete.

    Zuerst immer ein “Zischen“, dann ein lauter Knall, das war’s.

  24. Bankberater verbraten Vermögen.
    Wer intelligent ist braucht keinen testweisen Beratungsvertrag bei einer Bank abzuschliessen. Banker kennen vielleicht die Bezeichnung Kreditvertrag, verstehen aber nicht was Geld ist, Grossbanker schon gar nicht.

  25. .. oder will ich Klaus Stöhlkers Hirten-Thesen folgen? – So sucht sich eben jeder seine Herde und zeigt auf den andern.

    Allen Schafhirten ist doch eines gemeinsam:
    Sie möchten wahrgenommen, verstanden und befolgt werden.
    Dies gilt auch für die sendungsbewussten Schreiberlinge und Interviewer hier.

    • Sie sehen das zu eng.
      Er lässt wenigstens die Kommentarspalten glühen.
      Alles andere ist Nebensache.

  26. Wer Negativzins bezahlt ist einfach faul. Ein Schliessfach zu mieten kostet wenig und das Problem ist gelöst.
    Auch um das Geld zu investieren braucht es keine Bank. Ein Online Broker reich es.

    • @ Morpheus

      …und wer Negativzinsen kassiert ist nicht nur faul, sondern betreibt ein Betrugssystem des parasitären Grossschmarotzertums indem er andere beklaut.

  27. Wirecard, römisch-katholische Kirche, Schafe, Schlachthof, Schweizerische Nationalbank, Sparer, Bischöfe, Satan,Gold, Bankier, Volk, Richter, Grossbank, Schafherde, Desperados, Bundesrätin Doris Leuthard, Energiekrise,Flugverkehr, Dölf Ogi, Lötschberg-Tunnel, Christoph Blocker, SVP, EU-Pferch,1.August, Geldbeutel und Kreditkarte…Mann oh Mann. Herr Stöhlker, da hat Ihnen die CH-Sommerhitze aber gewaltig zugesetzt.Ein bisschen Abkühlung haben Sie dringend nötig.

    • Einfach „s gäle Wägeli“ nach Zollikon bestellen (wenn nicht schon unterwegs).

  28. Und was wäre, wenn Stöhlker Recht hätte?

    Auf IP sind so viele Ignoranten und Dummköpfe. Ihr habt von Nichts eine Ahnung.

    • zum Glück sind Sie da, Andreas, sonst wären wir in der Scheisse !

      Sie sind sicher auch aus dem grossen Kanton !!!

  29. Na ja, Stöhlker-Wirrwarr halt, Schwamm drüber. Aber eine Ergänzung zu Adolf Ogi, der uns als Regionalpolitiker nicht nur den Lötschbergtunnel beschert hat, sondern in seiner Ministerialzeit noch Schlimmeres. ERSTENS hat er mit seinem Spruch „EWR als Trainingslager für den EU-Beitritt“ zum (knappen) Nein zum EWR-Beitritt beigetragen, so dass wir nun seit Jahrzehnten die mühsame bilaterale Schiene fahren müssen. ZWEITENS hat er sich gegen „Alcazar“ gestellt, die geplante Allianz Swissair/KLM/SAS/AUA, mit der es (ev.) heute noch eine Swissair gäbe.

  30. Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern,
    in keiner Not uns trennen und Gefahr.
    Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,
    eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.
    Wir wollen trauen auf den höchsten Gott
    und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.

  31. ich finde 2020 ein traurigen erste August: ohne Feier, ohne Werte und ohne Schweiz….aber wenige mit viel Geld, viele anderen mit Geld- und Jobsorgen….das ist auch Diversität..

  32. Es liegt in der Natur der Sache, das ein Zusammenleben in einer Gruppe nur dann funktioniert, wenn es einen Chef / eine Chefin gibt ! Wer das nicht glaubt, möge mir ein Gegenbeispiel zeigen.
    Und weil der Chef / die Chefin über mehr Freiheitsgrade verfügen als seine Untergebenen sind diese natürlich neidisch auf den Posten (von dem sie insgeheim denken, das sie ihn viel besser machen würden)
    Ob denn der Herr Stöhlker nach seiner Maxime lebt ? Niemanden folgen ?? Ich wage es zu bezweifeln

    • Wow.

      Ihre Argumente sind eigentlich keine, sonderen eher Ansichten. Hauptsache Chef – alle anderen Neider!

      Ich musste wirklich sehr lachen, wegen Ihrem Kommentar. Sorry.

  33. Wer sich nicht wehrt sich alles gefallen lässt und alles glaubt was oben kommt und brav befolgt, der wird zum Schaf und macht dümmliche, gerissene, machtbessene und skrupellose Figuren zu seinen Hirten. Zum 1. August stellt Eure Hirten an den Pranger und räumt endlich den Laden auf. Wir sind Volk und haben die Macht.
    Gunther Kropp, Basel

  34. -Mein Freund, in Anbetracht deiner Veranlagung und deines Reichtums scheinst du es zu verdienen, in die Geheimnisse des Machiavellismus eingeweiht zu werden. Bedenke, es war der ureigenste Wunsch der Natur, dass das Volk in den Händen der Herrschenden nur eine Marionette von deren Macht sei; dass dies seine ganze Bestimmung sei; dass es zu diesem Behufe hinfällig und einfältig erschaffen wurde; und dass ein jeder Herrscher, der es nicht in Ketten legt und demütigt, unzweifelhaft gegen die Absichten der Natur sündige. Würde im Himmel ein allmächtiges Wesen walten, so bestünde, wie du nicht bezweifeln solltest, seine vordringlichste Sorge darin, jeden Gebieter zu bestrafen, der so pinselhaft war, seine Vormacht abzutreten.
    -Doch liegt nicht alle Macht beim Volke?
    -Mein Freund, die Herrschaft aller ist ein Hirngespinst; eine Vielzahl von auseinanderstrebenden Kräften zeitigt keine Wirkung; nur geballter Macht wohnt Kraft inne. Die Natur gebraucht nur eine einzige Fackel, um die Welt zu erleuchten; ihrem Vorbild gemäss sollte jedes Volk nur einen Herrn und Meister haben. Ein weiser Monarch quält etwelche Menschen; wahrlich, dies ist eine vernachlässigbare Folge seiner Gewaltherrschaft; ein törichter Fürst lässt die Macht in die Hände aller übergehen; und schon bricht grauenhafte Not aus.

    (Justine & Juliette, 18. Jhd)

    • @Marquis de Sade
      The power of oppression. People are childlike;
      order them about. Tyrannize them. Don’t seek love;
      if they love you, it’s a sign you’ve lost control…
      Machiavelli

  35. Sehr guter Artikel, besonders das Minuszins Thema. Ich garantiere Ihnen: selbst wenn wir 4 oder 5% Negativzins pro Jahr hätten, würde das gemeine devote Schweizer Schafsvolk nichts sagen und brav an die Bank zahlen. Angesichts der devoten, obrigkeitshörigen Haltung des gemeinen Schweizervolks also eine ideale Situtation für die Banken, die Schafe bis zum letzten Tropfen zu melken. Genauso devot sind und wären die schweizer Schafe bei selbst unsinnigsten Masken und Lockdown Massnahmen der Politiker/ Bischöfe. Es liegt einfach nicht im Naturell des devoten Schweizers, den Mund aufzumachen wenn der Chef etwas unsinniges verlangt oder die Bank macht was sie will mit Gebühren und stiller Enteignung. Ich kenne sogar völlig devote Schweizer, die nicht mal bei ihrer dominanten Frau den Mund aufmachen, wenn sie ihnen unsinnige Ansagen erteilt. Diese devote obrigkeitshörige Grundhaltung ist einer der Charakterzüge (neben dem Polizist spielen etc.) den sich viele Schweizer unbedingt abgewöhnen sollten.

    • @Dr. Annabel Rottmann

      Den Leuten wurde mittels Gängelei (Stichwort: Arbeitnehmerrechte, 2. Säule vs. Eigenheim – Unterschied Besitz und Eigentum – Steuersystem) und Bevormundung (Schulsystem) das selbständige Denken abtrainiert und sie wurden dazu gedrillt, sich führen zu lassen statt ihren Weg selbstwessust und selbständig zu wählen. Diejenigen, die sich als ihre Führer aufspielen, führen Übles im Schilde und treiben uns als indigenes Volk in den Untergang. Und somit marschieren die Leute ahnungslos – und ohne es eigentlich zu wollen – in den Untergang, so wie eine Herde Schlachvieh ja auch keine Ahnung hat, was sie am Ende des Weges beim Schlachthof erwartet.
      Herzlich

    • Wenn wir nicht viele intelligente Deutsche hätten in der Schweiz, würde unser Staat komplett zusammenbrechen! Herzlichen Dank für diesen erhellenden Aufruf, sich Pragmatismus und Kompromissbereitschaft endlich abzugewöhnen und durch penetrante Besserwisserei und Überheblichkeit zu ersetzen!

  36. Lieber Herr Klaus Stöhlker,

    Nach einigen Jahrzehnten der wissenschaftlichen Betrachtung von Wirtschaft und Gesellschaft – etwa von 1950 bis in die 90er Jahre – haben sich die Realitätsleugner und Wissenschaftsfeinde vor allem in den Staatsmedien und Universitäten in unserem Land breit gemacht. Glaspaläste, McKensey&Co. und Wirtschaft im Sinne von Compliance haben mit Fortschritt und Wohlstand nichts zu tun. Es sind Rückfälle in den intellektuellen Mittelalter. Nicht vergessen werden darf, dass auch das Bürgertum sein Entstehen und seine Existenz einer hocharbeitsteiligen Gesellschaft verdankt, deren Fortbestand jedoch hoch zweifelhaft ist. Die Produktionkapazitäten haben nicht nur quantitativ ihre Grenzen erreicht, sondern auch in ihrer Spezialisierung. Daher ist in naher Zukunft schon damit zu rechnen, dass sich der Abbau von Überkapazitäten gerade auch in dem beschleunigten Zerfall bürgerlicher Strukturen äußern wird. Die Arroganz und die Selbstüberschätzung, mit dem unsere verblödete Pseudoelite in Redaktionen und Unis eine Schweiz vorgaukeln die es so nicht gibt, hat weite Teile der Bevölkerung – Ihre Schafe – in den Ruin geführt, wird sich jedenfalls schwer rächen, in dem diese als Ethnie aussterben werden.
    Herzlich

    • Was die Uni betrifft: BWL / VWL: einverstanden. Praktisch relevante Aspekte hinken der wirtschaftlichen Realität oft um Jahre hinterher und mathematische Gleichungen – mögen sie noch so schön aufgehen – sind in der Realität mangels Information oft unbrauchbar.

      Aber betr. Produktionskapazitäten: Lesen Sie Bücher zum Thema Exponentielle Organisationen, den immer kleineren Wert von Informationen etc. etc. –
      Zudem glaube ich, dass wegen der technischen Entwicklung und der langen Transportwege die Produktion in vielen Fällen nach Europa „zurück kehren“ wird.

      Die Geschäftsmodelle (nicht das Gleiche wie PRodukte) der Zukunft werden nicht an Unis enwickelt werden.

  37. Leider reicht die „Schäfchen-Geschichte“ nicht zur Parabel! Sie ist nur mässig intelligent und kaum lustig, aber vor allem ist sie nicht vollständig! Das „Besserwisser-Schaf“ fehlt ja völlig und dabei gibt es viele davon! Das Besserwisser-Schaf wollte eigentlich Leithammel werden, aber dazu hat es nicht gereicht! Nun kapriziert es sich teilweise als „Schwarzes Schaf“ und manchmal als „Desperado“! Immer versucht es, seine intellektuelle Überlegenheit herauszustreichen und über andere, am liebsten über die echten Leithammel zu lästern, sie ins Lächerliche zu ziehen. Die grösste Freude bereitet es dem „Besserwisser-Schaf“ vor dem Schlachthof zu warten und zu erleben, wie Schafe – die seine Weisheiten, nicht erkennen wollten – in den Tod gehen! Mit ihm als Leithammel wären alle Schlachthöfe geschlossen worden und das Leben würde ewig dauern, lügt er! Wer kriecht dem „Besserwisser-Schaf“ – oft auch „Unternehmensberater-Schaf“ genannt – auf den Leim?

  38. Es ist eine verabscheuenswerte Schwäche der Menschen, bewundernd zu jenen emporzuschauen, die ihnen auf glänzende Art Böses angetan haben. Sie sprechen lieber vom Zerstörer eines Reiches als von dessen Gründer.

    Voltaire (1694 – 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

  39. „Ich fürchte eher eine Armee von hundert Schafen, die von einem Löwen befehligt werden, als eine Armee von hundert Löwen, die von einem Schaf geführt werden“, notierte der französische Politiker Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, der schon lange Zeit vor den deutschen Umbrüchen als Musterbeispiel für einen politischen Wendehals und für diplomatische Anpassungsfähigkeit in die Geschichte eingegangen ist, am 16.05.1832 in seinem Tagebuch.

    Da haben Sie wohl ausgiebig auf der grünen Wiese der Psychotherapeuten in Cambridge genascht,

    https://angstambulanz.plus/psychodiagnostik/angst-psychotherapie-risiko.html#r79

    die das ausführlich thematisiert haben: „Die Ängstlichen und die Schafe verwirklichen ihre Gleichheit und verwirken ihre Freiheit somit schlimmstenfalls in ihrer Wahl, einem noch dümmeren und ängstlicheren Schaf zum Schlachthof zu folgen. Bestenfalls dürfen sie hoffen, dass sich ein Löwe findet, der die eigene Mutlosigkeit zu überwinden hilft.“

    Manchmal – wie beim Duschen mit Doris – dauert es ein wenig länger, bis die kalte Dusche kommt. Die Politiker leben davon, dass genau diese Zeitverzögerung der Folgen ihrer schlechten Taten oder ihrer eindrucksvollen Unfähigkeit zuverlässig die Erkenntnis des Ursache-Folge-Zusammenhangs bei den Schafen unterdrückt. So bleiben die Schafe oben ungeschoren und die Schafe unten werden geschlachtet.

    Schön, dass Sie uns das zum 1. August im Jahr des Corona-Wahnsinns in Erinnerung rufen. Auf den Löwen warten wir noch.

  40. Das selbständige Denken wird zuerst vom Bildungssystem abtrainiert, dann von den Medien, den Religionen (inklusive Partyreligion): so wächst langsam ein Generation heran, deren grösste Herausforderung bis anhin die vollen Pampers in der Kindheit waren. Ob das für die Anforderung der Zukunft ausreichend ist wird sich zeigen.

  41. Die Frau ist ein Wesen, das sich anzieht,
    schwätzt und sich auszieht.

    Voltaire (1694 – 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

  42. Der Titel sollte eher lauten: Warum deutsche Schafe einen Hirten brauchen. Wir Schweizer brauchen keinen Hirten.

  43. Hier der Kommentar zum 1.August (nix vom Besserwisser, schwarzen Schaf Stöhlker)
    Trittst im Morgenrot daher,
    Seh’ich dich im Strahlenmeer,
    Dich, du Hocherhabener, Herrlicher!
    Wenn der Alpenfirn sich rötet,
    Betet, freie Schweizer, betet!
    Eure fromme Seele ahnt
    Eure fromme Seele ahnt
    Gott im hehren Vaterland,
    Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

    • Das geht gar nicht! Eine absolute Frechheit! Was ist hier mit gendergerechter Formulierung? Ich als eine Sie und auch alle möglichen Es werden schamlos übergangen. Schämen sie sich!

  44. Hervorragend, genauso ist es! Und weil unsere Hirten langsam den Überblick über die Herde verlieren und die grünen Wiesen der Schweiz abgegrast sind, verkaufen sie uns an die EU-Hirten. Dort gibt es zwar seit längerem nur noch Steppen und Wüsten, aber das Ovis Gmelini Helveticus ist ja extrem widerstands- und leidensfähig. Mich kümmert das wenig, sehe nur optisch aus wie ein Schaf, unter dem Pelz bin ich ein … 😊

  45. 1. August – Freiheiheit oder Fänchen im Wind?

    Lockdown: DAS VIRUS WAR NICHT DIE URSACHE. ES WAR NUR DER WILLKOMMENE AUSLÖSER FÜR DAS GRÖSSTE, JE GEWAGTE EXPERIMENT AM MENSCHEN

    https://www.amazon.de/Lockdown-URSACHE-WILLKOMMENE-AUSLÖSER-EXPERIMENT/dp/3938656190

    Der Ausnahmezustand ist die neue Norm!

    • Wie kann man den längst überfälligen systemischen Crash der Weltwirtschaft organisieren, ohne dass es dabei einen Schuldigen gibt?
    • Wie kann man die Nutzung von Bargeld abschaffen, ohne Widerstand aus der Bevölkerung zu erzeugen?
    • Wie kann man ohne Schuld von Politik und Banken eine Hyperinflation erzeugen, alles Geld von unten nach oben umverteilen und eine neue Währung einführen?
    • Wie kann man problemlos, an allen Datenschutzverordnungen vorbei, die flächendeckende und lückenlose Überwachung aller Menschen etablieren?
    • Wie kann man Versammlungs- und Demonstrationsverbote ohne Widerstand durchsetzen?
    • Wie kann man die Menschen dazu bewegen, sich freiwillig impfen und chippen zu lassen?
    • Wie kann man die Weltbevölkerung reduzieren, ohne dass irgendjemand Verdacht schöpft?
    • Wie kann man Demokratie und Nationalstaaten abschaffen und alle Macht über die Menschen einem supranationalen Expertenrat übertragen?
    • Und wie kann man die freie Meinungsäußerung unterbinden, ohne Politik und Presse dafür angreifbar zu machen?

    Dafür bräuchte es ein Ereignis, das so einschüchternd wirkt, dass die Menschen freiwillig auf ihre verfassungsmäßig garantierten Rechte verzichten und alle bisherigen Überzeugungen, Gewohnheiten und Ideale aufgeben. Dafür bräuchte es einen unsichtbaren Feind, der nie besiegt werden kann, weil er sich immer wieder verändert und immer wieder hinterhältig und erbarmungslos zuschlägt.
    Es bräuchte etwas, das uns alle betrifft, das niemand versteht, und das dennoch alle Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Und genau das erleben wir jetzt!

    ERFAHREN SIE, WER DAHINTERSTECKT UND WIE SICH UNSER LEBEN DRASTISCH VERÄNDERN WIRD!

  46. Wieso kann Hr. Stöhler nicht einfach die Klappe halten. Unglaublich dieser Unsinn was er uns immer erzählt.

    • Dann würde ich die Kolumne Stöhlker einfach nicht mehr lesen…..
      A.Walser

  47. Herr Stöhlker sie schreiben: „Ein Umzug in den EU-Pferch, wo man nicht mehr der eigene Herr ist, kam für sie nicht infrage.“
    Ich weiss, sie wollen unsere Schweiz unbedingt in der EU sehen. Die Schafshirtin Merkel befehligt die EU mit ihrem Hirtenstab. Da ist mir alleweil lieber, ich habe die Hirten in Bern.
    Brüssel ist zu weit weg. Die vielen Länder von Griechenland bis Norwegen, vom Ural bis an den Atlantik, mit derartig vielen unterschiedlichen Völkern und Kulturen, können nicht in einen Topf geworfen werden. Die EU funktioniert nur noch, weil die Nordländer bereit sind, für den Süden zu krampfen. So werden die weniger erfolgreichen Volkswirtschaften gekauft. Der deutsche Michel rackert, damit man am Mittelmeer 10 Jahre früher in Rente gehen kann.
    Sollte die Schweiz diesem Verbund beitreten, wird man auch uns das Fell über die Ohren ziehen. Leider sieht es so aus, dass dies passiert. Zuerst wird die Begrenzungsinitiative der SVP gebodigt, dann wird der Rahmenknebelvertrag unterschrieben und schliesslich wird der Beitritt erfolgen.
    Und das Volk wird ja sagen zu allem. Nicht wegen der „Hirten“ in Bern, sondern wegen der Medien wie Tagi, NZZ, SRG, Blick und Wannermedien, die uns tagtäglich einhämmern, dass wir in den Pferch von Brüssel begeben müssen. (von der Schlachtbank sagt niemand etwas)

    • @Der EU Beitritt kommt näher

      Man kann über solche Kommentare nur noch fassungslos mit dem Kopf schütteln. In keinem Land hat der Privatsektor so geringe Schulden wie in Italien (die grösste Volkswirtschaft des EU-Südens)! Nirgendwo sind die privaten Haushalte so gering verschuldet wie dort. Die geringsten Staatsschulden haben die Niederlande, dafür aber die höchste Privatverschuldung! Übrigens: Schuldenspitzenreiter ist Frankreich mit 316,8 Prozent Schulden des Nicht-Finanzsektors relativ zum BIP.

      https://www.bancaditalia.it/pubblicazioni/ricchezza-famiglie-societa-non-fin/2017-ricchezza-famiglie-societa-non-fin/statistiche_RSFNF_09052019_EN.pdf?language_id=1

      Lesen Sie es bis zu Ende und wenn Sie rechnen können und ein Körnchen Selbstreflexion haben, werden Sie hoffentlich auch verstehen wer wem alimentiert. Und wenn Sie über EU Beitritt schreiben, dann dürfte Ihnen nicht entgangen sein, dass inzwischen selbst viele Neoliberale in unserem Land es schon als wohltuend empfinden, dass der Staat ganz massiv in die Wirtschaft eingreift. Spätestens hier und jetzt sollten Sie sich bemühen nachzudenken und nicht nachzuplappern!
      Herzlich

    • @ Illusionen platzen, so auch die der B Schweiz.
      Es geht hier nicht darum, wer wie hoch verschuldet ist (ihre Zahlen stimmen sowieso nicht)
      Es geht darum, wer wem wieviele Milliarden rüberschieben muss, die weder verzinst werden, noch jemals zurückbezahlt werden.
      Vielleicht sollten sie auch mal den Kopf schütteln über sich selber.

    • Sandra,
      Ich bin offen für meine Unzulänglichkeiten. Bitte widerlegen Sie meine Argumente und Zahlen. Finde den Fehler.
      Herzlich

    • @Der Rückbauer

      „Nur die Notenpresse hält die EU noch zusammen.“

      Irrtum! Eine Kreditvergabe an eine Geschäftsbank als „Notenpresse oder Gelddrücken“ zu bezeichnen ist so gesehen ein furchtbarer Denkfehler, welcher daher rührt, dass immer noch geglaubt wird, dass Giralgeld zirkulieren würde.

      Auch die an Ignoranz kaum zu überbietende Aussage der Kommentarschreiberin @Sandra:

      „Es geht darum, wer wem wieviele Milliarden rüberschieben muss, die weder verzinst werden, noch jemals zurückbezahlt werden.“

      offenbart eine vollkommene Ignoranz und Arroganz über die man sich echt Sorgen machen muss, weil diese mentale Einstellung Zombies produziert die jubelnd und jauchzend sich selbst unwissend in die Verskalvung reiten.

      Wenn ein Zentralbankverbund eine gemeinsame Währung für den gemeinsamen Binnenmarkt schöpft und dabei alle Kosten, Risiken und Gewinne teilt, dann sind die internen Verechnungssalden nichts als Merkposten über Geldmigration, aber keine Vermögenspositionen. Dies ergibt sich schon aus dem simplen Umstand, dass es keinen gedanklichen Nährwert hat, von einem Schuldverhältnis zu sprechen, wenn dieses durch die Übergabe einer sowohl für den Schuldner als den Gläubiger völlig wertlosen geschuldeten Sache, Geld in eigener Währung, beendet würde. In jedem Dezember werden alle Gewinne in den ephemeren Intra-Eurosystemsalden aus dem sich bei Zusammenlegung und Umverteilung der monetären Einkünfte ergebenden Differenzbetrag gebucht, die mit der Verrechnung der Gewinne am letzten Werktag im Januar aufgelöst werden – vgl. Leitlinien der EZB, Anhang IV.

      Nicht umsonst schreibt Herr Klaus Stöhlker über die sterbende liberale Demokratie in unserem Land.

    • Nur die Ewiggestrigen sind immer aus Prinzip gegen jede Neuerung. Es ist wahrlich an der Zeit, dass die CH ein Miteinander mit der EU anstrebt. Alle Länder, welche dem EWR angehören, weisen seit Jahrzehnten höhere Wachstumsraten als wir auf! Liechtenstein oder Norwegen zum Beispiel. Doch selbst der Beitritt zum EWR wurde vor knapp 30 Jahren knappestens verbockt, weil Parteifunktionäre der SVP Abermillionen für ihre Kampagne aufwarfen. Und die Schafe hörten nicht auf ihre Berner Hirten. Übrigens fährt auch Österreich wunderbar, seit es Mitglied der EU ist.

  48. Diese Worte von Hr. Stöhlker zum 1.August kann man in die Toilette spülen. Bitte 3mal spülen(denn es stinkt ja grausam).

  49. Was die EU betrifft sitze ich nicht auf Ihrer Seite des
    Tisches aber was den Rest des Artikels betrifft:
    erste Sahne !

  50. In der Aufzählung fehlt der FDP BR Burkhalter:

    , der die CH Bevölkerung in die EU Führen wollte, und mit der Aushanldung des Rahmenvertrag die CH vorab total abhängig von der EU machen will.

    Burkhalter hat sich komplett über den Willen der Mehrheit des CH Volkes hinweg gesetzt.

  51. Herr Stöhlker

    Das war, bis jetzt, ihr bester Artikel! Besser kann man es nicht in Worten fassen.
    Bravo!!!!

    • Sehr geehrter Herr Stöhlker
      Sehr guter, allgemeingültiger Artikel. Bittere, ehrliche Worte sind Medizin, nette, unehrliche Worte sind Gift. Das war in der Geschichte immer so!Jeder Krug geht zum Brunnen, bis er bricht. Wir stehen auch in der Schweiz vor diesem Bruch. Dieser Artikel ist sehr geeignet, um Unternehmens-Kulturen auf Abwegen zu erklären. Und davon haben wir viele. Wir stehen vor revolutionären Zeiten, auch wenn die Schafe auch dies nicht merken! Arnold Bär