Buffett kauft Goldminen, SNB Uber und Tesla

Notenbank erzielt gigantische Papier-Gewinne mit Tech- und Fancy-Stocks. Jetzt Kasse machen? Dann wäre fertig lustig.

Am 14. August nach Börsenschluss wurden die Aktienpositionen zum Ende des zweiten Quartals der Berkshire Hathaway Inc, der Firma des weltberühmten Investors Warren Buffett, auf der Webseite der SEC veröffentlicht.

Die grösste Position von Berkshire ist ein Anteil an Apple, der am 30 Juni 2020 fast 90 Milliarden Dollar Wert war. Dies war bei einem Kurs von 364.80 Dollar.

Der gestrige Schlusskursvon 503.43 Dollar liegt um sage und schreibe 38% höher. Erreicht in nur 38 Handelstagen. Genau 1% mehr pro Börsentag. Wahnsinn.

Um diesen Wahnsinn geht es aber hier nicht. Auch nicht um andere Beteiligungen, die Berkshire schon länger hält, an American Express, Coca Cola, Wells Fargo, Bank of America, Kraft Heinz oder einem guten Dutzend anderer Firmen. Der Gesamtwert dieser Positionen betrug Ende Juni gut 200 Milliarden Dollar.

Nein, viel mehr Aufmerksamkeit bekam eine neue Position, die Warren Buffett aufgebaut hat: fast 21 Millionen Aktien der Barrick Gold Corp im Wert von 563 Millionen Dollar.

Obwohl dieses Investment nur 0,25% seines Aktienportfolios beträgt, gab es stark zu reden. Denn Warren Buffett hatte viele Jahre lang eine klare Meinung zu Gold. Es sei ein nutzloser glänzender Stein, der kein Einkommen produziert. Und niemals eine Chance gegen Aktien habe, so Buffets Mantra während Jahrzehnten.

Und jetzt das: Der legendäre Investor kauft einen Anteil einer Goldminenfirma, der Barrick Gold. Goldminenfirmen sind wie eine „Call Option“ auf Gold. Diese Aktien haben einen „Hebel“ auf den Goldpreis.

Angenommen eine Firma macht bei einem Goldpreis von 1’500 Dollar 200 Dollar Gewinn pro Unze, so kann sie bei einem Goldpreis von 2’000 Dollar 700 Dollar Gewinn machen. Gold 25% hoch, Firmengewinne Faktor 3,5.

Warren Buffett glaubt also, dass der Goldpreis steigt, und er setzt sein Geld aktiv auf eine Position, die davon profitieren wird. Bisher hatte er keine solche Position in seinem Portfolio, nun aber baut er sie auf. Er geht „Long Gold“ (was letztlich auch eine „Short US Dollar“ Position ist).

Und was macht die SNB? Sie kauft und kauft und kauft – so die SonntagsZeitung vom vergangenen Wochenende. Das gesamte US-Aktienportfolio der SNB schwoll während des zweiten Quartals auf einen Wert von 118 Milliarden Dollar.

Auch die SNB hat Goldminentitel. Beispielsweise Newmont Mining, Franco Nevada Corp oder Wheaton Precious Metals Corp. Zum Ende des zweiten Quartals waren die Aktien, welche die SNB an diesen Unternehmen hielt, insgesamt 766 Millionen Dollar wert. Immerhin 0,65%.

Die Strategie in Bezug auf diese Goldminentitel war jedoch eher auf „neutral“. Im Fall von Newmont Mining wurden sogar 12,4% der Anzahl der Aktien im Vergleich zum 1. Quartal 2020 abzustossen.

SNB-Strategie im 2. Quartal: Anzahl Aktien von Apple, Mc Donalds und Booking.com unverändert lassen, Goldmine Newmont verkaufen (Datenquelle: SEC)

Allein im zurückliegenden Quartal fuhr die Apple-Position der SNB einen Buchgewinn von 1,93 Milliarden Dollar ein. Und wie auch bei Warren Buffett: Das bezieht sich auf das zweite Quartal, also per Ende Juni 2020.

Heute sind dieselbe Anzahl Apple-Aktien 8,74 Milliarden Dollar Wert nochmals unglaubliche 38% höher bewertet. Ein zusätzlicher Buchgewinn von 2,4 Milliarden Dollar. Also plus 4,33 Milliarden seit 31. März 2020. Ausschliesslich mit Apple.

Wieso brauchts in der Schweiz überhaupt noch Steuern? Wieso finanzieren sich Bund, Kantone und Gemeinden nicht einfach via SNB? SNB-Chef Thomas Jordan soll jetzt die Papiergewinne realisieren und ausschütten – so gewisse Stimmen in der Schweiz.

Was müsste getan werden, damit es zu einer Ausschüttung kommen könnte? Im Falle der Apple-Position: Aktien verkaufen, mit den Milliarden von Dollars dann Schweizer Franken kaufen und diese ausschütten.

Oha, geht ja gar nicht. Damit wäre die ganze SNB Strategie zunichte gemacht. Und ob die grosse Anzahl an Aktien, die die SNB hält, so einfach am Markt verkauft werden könnte, ohne dass der Preis leidet, ist auch nicht gesagt.

Das heisst, die SNB-Strategie ist eine Einbahnstrasse. Langfristig muss praktisch immer zugekauft werden. Und das mit der Ausschüttung wird leider nichts.

Sehr viele Titel kaufte die SNB im zweiten Quartal in einer Bandbreite von 1,5 bis 2,5% zu (das heisst, per Ende Juni hatte die SNB 1,5 bis 2,5% stückmässig mehr Aktien im Portfolio). Beispiele hierfür sind Amazon, Microsoft, Facebook, Paypal, Netflix und viele andere.

SNB kauft weiter zu. (Datenquelle: SEC)

Und dann gibt es noch Aktien, auf die die SNB besonders scharf ist. Dort war der Zukauf im zweistelligen Prozent-Bereich – oder sogar noch höher.

Besonders auffällig: Titel wie Tesla, Uber oder Snapchat. Aber auch Lululemon (Yoga-Pants?) oder die chinesische E-Commerce Plattform Pinduoduo oder den R.

SNB mag es „hip“: Tesla, Snapchat und Uber kaufen, bis die Polizei kommt. (Datenquelle: SEC)

Es stellt sich die Frage, ob die SNB gezielt solche Tech-Titel aussucht und übergewichten will, und falls ja, wer solche Entscheidungen trifft.

Auf Anfrage erklärt die SNB, dass die Anpassungen ausschliesslich wegen Rebalancing geschehen würden, wobei dabei der Free Float entscheidend sei. Komme es da zu Veränderungen, dann würde das Anlageteam im III. Departement der SNB dies nachvollziehen.

Die SNB macht also ganz auf passiv und hilft dabei, völlig überbewertete Tech-Titel zu pushen, während Investorenlegende Warren Buffett aktiv gezielt auf einzelne Firmen setzt und jetzt auch noch auf einen höheren Goldpreis wettet.

Die SNB kann sich freuen, solange in der Tech-Blase noch Luft ist. Sie kann sich für ihre „Papier-Erfolge“ feiern lassen. In Schweizer Franken umwandeln und ausschütten wird sie etwaige Buchgewinne jedoch nie können.

Und das ist auch die Krux an der SNB-Strategie: Wie kann es sein, dass die SNB Schweizer Franken aus dem Nichts erschafft, mit diesen Spielgeld-Franken US-Dollar kauft und dann letztlich „echte“ Anteile an Unternehmen erwirbt und dadurch den Preis der Aktien mit hochtreibt?

Alles für den Schweizer Tourismus und die Schweizer Exportwirtschaft? Trotz historischer Interventionen der SNB sind diese Sektoren nun am Boden. Nicht aber wegen des Schweizer Frankens, sondern wegen Corona.

Kommentare

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  1. Es ist immer noch nicht bekannt gegeben worden, wer der Verfasser dieses Artikels ist. Wahrscheinlich Meyer selber, da er hier alles kommentiert wie er seine eigenen Artikel kommentiert. Es soll wohl niemandem aufallen, dass seine Artikel falsch und ohne Zusammenhang sind. Warum will niemand die Verantwortung dafür übernehmen? Der Artikel ist wohl zu schlecht. Meyer hat bis jetzt die Urheberschaft nicht dementiert.

  2. Es ist schon erstaunlich, wie Marc Meyer denjenigen, welche seine Ideen etwas abstrus finden, immer wieder mangelndes Buchhaltungsverständnis attestiert, selber aber noch nie erklären konnte, welche Forderungen die Banken gegenüber der SNB haben sollen. Forderungen, für welche Meyer sogar Wertberichtigungsbedarf in Aussicht stellt.

    Geschrieben hatte er natürlich schon oft, dass eine Art Durchgriffsrecht auf die Aktiven der SNB besteht, aber konkret windet er sich wie ein Aal, ohne jemals eine vernünftige Lösung zu liefern.

    Gesetzliche Schweizer Zahlungsmittel in Form von Bargeld sind nur Derivate der Girokonti bei der SNB. Was wird denn da gefordert?

    • Schon x-mal erklärt.

      Letztmals auf meinem Blog.

      Dort bitte lesen.

      MfG
      SNB-Beobachter
      M.Meyer

    • Für eine Pfandverwertung braucht es eine Verpfändungsurkunde, Herr Meyer. Das sollte auch Ihnen bekannt sein. Den Durchgriff auf Aktiven gibt es so nie, wie Sie ihn sich vorstellen.
      Die Beispiele auf Ihrem Blog sind auf Grundschulstufe und kaum geeignet, irgendwelche Ihrer Aussagen zu den Aktiven der SNB zu erklären.
      Wie geschrieben, Sie winden sich wie ein Aal sobald Sie etwas konkreter werden sollten. Wissenschaftlich können Sie sich so nur blamieren.

    • @Roman Günter

      Wissenschaftlich blamieren tun sich die Notenbanken und die Professoren im Sumpf derselben. Ich habe das ganz klar dargelegt in meinem Artikel „Die SNB und das Märchen von der Geldschöpfung“ plus Nachträgen.

      Dort und in den Nachträgen habe ich mit Buchungssätzen gezeigt, dass Geld kein Kredit der Zentralbank an die Geschäftsbanken ist, sondern, dass bei jedem neuen Kredit neues Geld entsteht.

      Ic habe an SNB-Bankratspräsident Studer geschrieben, er solle dafür besorgt sein, das diese Irrlehre von der home page der SNB veschwinde.

      Die Bank of England hat mir dann 4 Monate später abgeschrieben und die SNB hat ihre Irrlhere von ihrer home page genommen.

      Plagiat-Jordan hat dann an seinem Vortrag vor der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Zürich meine Argumentation vorgetragen.

      Bitte korrekt bleiben.

      Lesen Sie meinen Blog.

      Danke

      SNB-Beobachter.ch
      Marc Meyer

    • Was Sie damals im Artikel „Die SNB und das Märchen von der Geldschöpfung“ schrieben, ist auch heute noch falsch, Herr Meyer. Sie vermischen die Emission von gesetzlichen Zahlungsmitteln mit dem Kreditgeschäft der Banken.
      Solche Fehler dürften einem Wissenschaftler nicht passieren. In Ihrem Fall vermute ich aber eher Absicht zur politischen Täuschung.

    • @Roman Günter

      Hören Sie doch auf mit Ihrer Verdrehung der Tatsachen.

      Übrigens: Auf meinem Blog finden Sie eine Replik auf den neuesten Artikel bezüglich SNB in der FuW.

      Setzen Sie sich lieber mit Facts auseinander anstatt hier Ihren Frust herauszulassen, dass ich und nicht Sie die Irrtümer in der Geldtheorie entdeckten.

      MfG

      SNB-Beobachter

    • Der Blog enthält nur Desinformation und wer es liest ist selber schuld. Unbedingt nicht lesen.

  3. @Claire
    Zitat : Dass dann unzählige CH-Firmen dann pleite gehen würden, das interessiert Dr. Meyer in seiner etwas vulgärdarwinistisch angehauchten Betrachtungsweise des Wirtschaftsgeschehens nicht wirklich. Dann kommt dann einfach der libertäre 0815 Spruch, dass die einfach nur innovativer werden müssten.

    Nun Claire, warum sind denn kürzlich die beiden letzten Schweizer Textildruckfirmen kürzlich über den Jordan ( 🙂 gegangen ? Ihren Ausführungen entsprechend hätte es diesen blendend gehen müssen…….

    Ich führe zwei Firmen, beide kerngesund. Grössere Investitionen habe ich aber schon lange nicht mehr getätigt. Warum nicht ? Es sind vor dem Hintergrund weltweiter Gelddruckorgien einfach keine komparativen Vorteile mehr zu generieren, weil anstelle des Marktes nun Mephisto das Zepter schwingt.

    Konkurrenz belebt. Ja natürlich, damit hatte ich noch nie ein Problem. Aber gegen die „Lagarde“, welche unterdessen den Nachttopf ihrer Grossmutter als Sicherheit in die EZB-Bücher aufgenommen hat, kommen sie einfach nicht an.

    Vielleicht überlegen sie sich`s nochmals, ob die vorherrschende von ihnen akzeptierte Geldtheorie möglicherweise ein paar “ Unzulänglichkeiten “ aufweisen könnte.

    • @Rolf Laager

      genau so ist es. Die Hilfsmassnahmen des Bundes verwirken spätestens ab 2021 und das Beste kommt noch! Der große Geldkreislauf bricht zusammen. Zum Schluss landen wir in einer Stagflation, die u. a. auch das Steueraufkommen einbrechen lässt. Gemäss Bundesamt für Sozialversicherungen und SKA-Genf wurden Ende 2018 rund 126000 AHV-Renten!, also ohne Pensionskassen-Leistungen hinzugerechnet, alleine für Schweizer AHV-Pensionäre in Deutschland überwiesen – und ihre Zahl steigt seither kontinuierlich, bzw. nahezu exponentiell an. Im Oktober bibt es neue Zahlen. Diese m.E. volkswirtschaftlich für die Schmeiz verheerende Entwicklung wird bagatellisiert und bewusst nicht untersucht. Bagatellisierung als Strategie? Alleine die Datenlage zu ermitteln ist eine Herkulesaufgabe. Es lohnt sich aber, weil es das wahre Gesicht der Strukturen innerhalb der Schweiz widergibt.

      Hinsichtlich der sichtbar werdende hohe Konzentration des Börsengeschehens auf sehr wenige, ist es ein typisches Zeichen von Spekulationsblasen mit einem gigantischen Abwärtspotenzial. Darüber hinaus, wäre es sehr hilfreich zu erfahren, ob Studien vorliegen die nachweisen können, ob die bisher verfolgte SNB Politik Arbeitsplätze in der Schweiz erhalten oder neu geschaffen hat?

      https://www.nzz.ch/zuerich/corona-in-zuerich-beduerftige-stehen-stunden-fuer-lebensmittel-an-ld.1559193?reduced=true

    • Laager: Mal abgesehen davon, dass die Entwicklung der letzten 13 Jahre in Sachen Zentralbanken nicht wirklich meine Lieblingsentwicklung ist,wie z.B. dass die weltweiten Zentralbanken mittlerweile schon eine kumulierte Bilanzsumme von gegen 45% des Welt-BIP’s haben, aber meiner Meinung nach eine solche Entwicklung vor allem durch die Liberalisierung der Finanzmärkte ab den 80er Jahren entstehen konnte, der hemmungslosen Abzockerei in der Finanzindustrie bis hin zu Betrügereien und Marktmanipulation in der Subprimekrise aber auch an anderen Stellen und natürlich das Too Big to fail Dilemma zur heutigen Situation führten. Seit die Bankster wissen, dass sie sehr vieles machen können, die Gewinne in Bonis privatisieren und die Verluste auf die Oeffentlichkeit abwälzen, hat sich diese Entwicklung pervertiert.
      .
      Eine solche Entwicklung war leider absehbar und seit 2008 die letzten Tabugrenzen für Zentralbanken gebrochen sind, wird es immer wilder.
      Die SNB kauft im Gegensatz zum grossen Rest der Welt ja auch nicht die eigenen Staatsschulden auf, sondern FX-Positionen um den Franken nicht zu erstarken lassen.
      Ich kenne die Situation dieser beiden Textildruckfirmen nicht, aber ohne SNB hätten die vermutlich den Laden schon vor 10 Jahren dichtmachen müssen, sofern die exportorientiert arbeiteten.
      .
      Ich kenne auch Ihre Firmen und auch die Branche nicht. Dass Sie nicht mehr kompetitiv arbeiten können liegt vermutlich weniger an den ZB-Geldorgien als an der Tatsache, dass unsere westlichen Industrieländer einfach langsam ausgewachsen sind, die Märkte immer mehr gesättigt und vieles wird in Fernost günstiger produziert.
      .
      Ja der Finanzspätkapitalismus geht langsam seinem Ende zu, aber das war ja abzusehen, spätestens seit Maggie und Ronnie die Büchse der Pandora geöffnet haben.
      Aber auch der Halbgoldstandard und Bretton Woods bis 1971 resp 1973 mit fixem Goldkurs und Wechselkursbandbreiten war schon ein Fehlkonstrukt!
      .
      Betr. SNB: vermutlich ist selbst im Präsidium niemand glücklich über diese Fluchtgeldzuflüsse in den CHF, insbesondere jetzt wo der US$ auch noch abserbelt und immer unattraktiver wird für Fluchtgelder, wird das noch mehr Druck auf den Franken machen, aber trotzdem finde ich Dr. Jordan und die SNB machen einen guten Job.
      Logisch freut sich Dr. Meyer vermutlich jetzt schon hämisch und voller Schadenfreude drauf, dass die SNB irgenwann grössere Verluste einfahren wird und ev. gar in eine Unterbilanzsituation kommen könnte, aber mit einem Dr. Meyer als SNB Chef hätten Sie vermutlich Ihre zwei Firmen schon längstens dichtmachen müssen. Aber scheinbar existieren diese ja immer noch.

    • @*Claire“

      „Dr. Meyer“ hätte sich an die Bundesverfassung gehalten und die Schweizer Wirtschaft angekurbelt, gemäss Verfassungsauftrag – nicht die ausländischen.

      Auch hätte er sich – im Gegensatz zur SNB – an die in der Bundesverfassung festgeschriebene Schuldenbremse gehalten und die Staatsschulden nicht in 10 Jahren um das rund Vierfache auf bald eine Billion vergrössert.

      „Dr. Meyer“ wäre auch nicht auf die irrige Geldtheorie hereingefallen – wie SNB-Chef Jordan – gemäss welcher die SNB „Geld aus dem Nichts“ „schöpfen“ und damit „unbeschränkt“ Euros kaufen könne.

      Mit „Dr. Meyer“ als Notenbankchef sässe die SNB und damit die Schweiz jetzt nicht in der „Devisenfalle“, aus der sie nicht mehr herausfindet.

      Ja – es wäre vieles anders – besser – mit „Dr. Meyer als SNB-Chef“.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer, Dr. rer. pol.
      SNB-Beobachter.ch

    • @Claire

      „Logisch freut sich Dr. Meyer vermutlich jetzt schon hämisch und voller Schadenfreude drauf, dass die SNB irgenwann grössere Verluste einfahren wird und ev. gar in eine Unterbilanzsituation kommen könnte, aber mit einem Dr. Meyer als SNB Chef hätten Sie vermutlich Ihre zwei Firmen schon längstens dichtmachen müssen.“

      Sie unterstellen Dr. Meyer – SNB Kritiker – Schadenfreute und geben sich dem Fatalismus hin mit eine Prise „Prinzip Hoffnung“. Sehen Sie, leider gibt es nach nun 40 Jahren Indoktrinierung durch das Fiananzkapital kein homogenes Schweizer Volk mehr, wie man an sämtlichen Grundsatzthemen der letzten Jahren, deutlich feststellen muss. Aber Hoffnung gibt es tatsächlich: Das System ist nicht refomfähig, weil seine Epigonen mit aller Hartleibigkeit an Macht, Posten und Pfründen hängen. Und genau das beschleunigt den Untergang der bestehenden Ordnung, wie wir sie kennen, insbesondere gilt die hier bei uns.

    • Ach Herr Dr. Meyer
      Wenn infolge der über 700 Mrd Fluchtgelder der € ohne Interventionen vielleicht bei 0.8 Fr und der US$ bei 0.65 Fr stehen würde, dann wäre unsere Volkswirtschaft einfach fucked up gewesen. Schon die Aufwertung von 1.55 bis 1.69 (infolge der Carry Trades 2007) auf heute 1.077 hat die CH Wirtschaft doch einiges gekostet. Es war eine gute Fitnesskur und ein Grossteil der Wirtschaft hat die wirklich erstaunlich gut bewältigt, aber nochmals 20 bis 25% effizienter zu werden — weiss nicht ob das auch noch dringelegen wäre.
      .
      Nun, dass Sie die 700 Giroguthaben der Banken, sowie einigen anderen als „Staatsschulden“ betrachten, das ist ihre Sicht, die sonst ausser ihrem grössten Fan Walter Roth kaum jemand teilt.
      Es kann auch nicht sein, dass unsere vergleichsweise Miniwährung zum Spielball von Steuerflüchtlingen, Narco- und Waffenschiebern, Oligarchen und sonstigen Gesocks wird. Zum Glück wurden wir gezwungen eine Weissgeldstrategie einzuführen, sonst wären vermutlich noch ein paar hundert Mrd mehr in den Franken geströmt.
      .
      Wie die CH heute aussehen würde ohne all diese Deviseninterventationen v.a. seit 2010 weiss niemand, auch der Dr. Meyer nicht!
      Im übrigen muss ein Nationalbank auch nicht die einheimische Wirtschaft ankurbeln mit Krediten, sondern einfach die Rahmenbedinungen schaffen primär in Sachen Inflation.
      .
      Nun finden Sie sich einfach damit ab, dass Sie nicht SNB Chef sind.
      Und ich bin ehrlich gesagt froh, ist die SNB nicht Gläubiger der Grossbanken mit so zwielichtigen Gestalten wie bis vor kurzem Thiam oder auch Khan. Wenn die Bankster als Schuldner die Macht über die SNB hätten, die würden die doch ausnehmen wie eine Weihnachtsgans.
      Da lobe ich mir doch unseren seriösen Dr. Jordan, der zwar auch seine knappe Mio verdient, aber dessen Hirn nicht von der Gier zerfressen ist!
      .

    • @Claire

      Sie behaupten, der Euro stünde ohne SNB-Interventionen bei 0.65.

      Konklusion: Die Devisen der SNB sind um fast 300 Milliarden überbewertet.

      Die SNB hat bereits Minus-Eigenkapital von 150 Milliarden Franken.

      Von einem seriösen Notenbankpräsidenten erwarte ich, dass er dies kommuniziert.

      SNB-Beobachter
      Marc Meyer

    • Dottore Meyer
      Ich weiss es nicht wo der € oder $ stünde und Sie auch nicht – das war eine rein spekutlative Annahme!
      Aber dass Sie nicht checken, dass ein exogener massiver Kapitalzufluss über Jahre nun mal eine vergleichsweise Miniwährung wie den Franken unsäglich aufwertet, insbesondere bei einer so stark exportorientierten Wirtschaft wie der Schweiz.

      Und rechnen können Sie leider auch nicht Dr. Meyer – bei der erwähnten Konstellation hätte die SNB ein negatives EK von gerade mal 28 Mrd – aber auch damit kann die SNB noch gut weiter operieren.
      Zudem würde eine Gegenbewegung einsetzen, Kapitalien würden angesichts des negativen EK der SNB aufgescheucht werden und abwandern, was den Druck auf den CHF abschwächt um Simsalabim schwächt sich der überstarke CHF wieder ab und das EK wird verschiebt sich wieder in die Passiven wo es hingehört!
      .
      Genial – dafür könnte man Dr. Jordan direkt noch den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften verleihen.

    • @“Claire“

      „Simsalabim“ – exakt. Jordan betreibt eine „Simsalabim“-Geldpolitik.

      Und wenn er dafür noch den Nobel-Preis erhielte würde mich das nicht einmal erstaunen. Dieser falsche Preis zementiert ja praktisch nur Irrlehren.

      mfG

      SNB-Beobachter

      P.S: Übrigens interessant, dass Sie sich hier seit vielen JAhren unter den verschiedensten Pseudonymen für die SNB-Jordan-Irrlehre einsetzen.

      Meine Artikel beschäftigen Sie offenbar sehr.

      Lesen Sie im SNB-Beobachter.

  4. Eventuell sollte man dies neu berechnen. Von 1500$ auf 2000$ ist es mehr als 25%. Oder der Rechenfehler liegt bei mir?
    🙂

  5. Unsinn….

    Zitat:
    Und das ist auch die Krux an der SNB-Strategie: Wie kann es sein, dass die SNB Schweizer Franken aus dem Nichts erschafft, mit diesen Spielgeld-Franken US-Dollar kauft und dann letztlich „echte“ Anteile an Unternehmen erwirbt und dadurch den Preis der Aktien mit hochtreibt?
    —————————-

    Nun kommt in einem an sich guten Gedankengang wieder die Mär vom Geldschöpfen aus dem „Nichts“.
    Her Dr. Meyer hat das hier auf IP sicher ein Dutzend mal richtig erklärt.
    Wer hier schreibt und das zum Thema SNB sollte die Artikel doch gelesen haben, warum dann wieder der Unsinn?

    Richtig ist allerdings das die SNB die gewinne nicht realisieren kann, denn das würde einen Kursverlust einleiten der gar nicht wirklich abzuschätzen wäre.

    Im Endresultat hat die SNB zwar 860 Milliarden ( faule ) Hochrisiko-Devisen und Aktien in den Büchern, aber auch ca. 700 Milliarden Schulden bei den Banken die ihr das Geld via Sichtguthaben, zur Verfügung stellen.

    Zu verteilen gibt’s da eben nichts, null, never……
    ja kann ein gewinn realisiert werden, sollte man damit keinesfalls die Kantone beglücken, sondern das ungeheure Verlust-Risiko welches die SNB aufgebaut hat, wenigstens zu kleinsten Teilen absichern.

    Nun ja, Gold hat zugelegt, aber selbst die Goldreserven die nun viel höher bewertete werden, reichen bei dem Risiko bei weitem nicht aus.

    • Ach Walterli – dann haben ja auch unsere Pensionskassen und die AHV zu einem nicht kleinen Teil nur „( faule ) Hochrisiko-Devisen und Aktien in den Büchern“.
      Mit Ihrem miesepetrigen Weltbild müssten Sie sich jeden Monat vor Ungewissheit fast in die Hosen machen, ob Sie Ihre Rente noch bekommen oder nicht! Aber nehme an Sie vertrauen drauf, dass die pünktlich eintrifft, oder?
      .
      Hören Sie doch mal auf so einen defätistischen Unsinn zusammen zu schreiben! Solange alle glauben, dass Apple 2 Billionen wert ist, ist Apple auch zwei Billionen wert! Basta!
      Und die SNB setzt ja nicht nur auf einen angebissenen Apfel, welcher zum Ende des Paradiesaufenthaltes führen könnte!

    • @ Walter Roth

      …selbst die Goldreserven, die nun viel hoeher bewertet werden, reichen bei weitem nicht aus..

      Rechnen Sie doch mal aus, wie hoch der Goldpreis steigen muss, damit die Bilanzen der Notenbanken wieder ins Lot kommen wuerden.

      Es lohnt sich, Sie werden ueberrascht sein, und danach rasch erkennen, wo Sie investiert sein muessen, beziehungsweise schon seit sehr langer Zeit haetten investiert sein muessen.

  6. Der Schweizer Franken hat immer noch keinen inneren Wert und das Schweizer Volk muss entsprechend auch nicht bürgen.
    Wer Schweizer Franken besitzt, muss sich erst bei jemandem verschulden, um diese Franken zu nutzen (die Geldschuld tilgen).
    Gelingt dies im grösseren Rahmen nicht mehr, versucht man die Schweizer Franken loszuwerden und erst dann wird auch die SNB ihre Aktiven gegen Schweizer Franken zurücktauschen, vorher macht das wirklich keinen Sinn.

    • @Roman Günter

      Natürlich bürgt der Schweizer Steuerzahler für die Schulden der SNB. Wer denn sonst?

      SNB-Beobachter
      Marc Meyer, Dr.

      P.S: Hab’s Ihnen schon zig-mal erklärt. Lesen Sie es nochmals in meinem Blog.

    • Blödsinn Meyer – wieso soll der schweizer Steuerzahler für die Sichtguthaben der SNB bürgen?
      Und wieso soll die SNB überhaupt zahlungsunfähig werden?
      Wenn der US$ und der € nichts mehr wert haben sollte, dann haben wir eh ganz andere Probleme als die paar hundert Mrd Sichtguthaben. Dann gehen halt UBS und CS pleite, aber der Steuerzahler muss sicher nicht für diese Verpflichtungen bürgen!
      Dr. Meyers Panikorchester wird auch immer öder und trifft nur noch falschen Töne!

    • Volkswirtschaftlich betrachtet ist der Einsatz von gesetzlichen Zahlungsmittel ein Schwarz-Peter Spiel. Der alleinige direkte Risktaker ist der aktuelle Besitzer. Die Risiken sind Kaufkraftschwund oder eine Währungsreform, welche durch die Aktiven der SNB mitigiert werden.

    • @Claire

      Es sind nicht die Sichtguthaben der SNB, sondern die Sichtguthaben der Banken.

      Nicht einmal das versteht der SNB-Troll, der sich verzweifelt für die Irrlehre von SNB-Jordan einsetzt.

      Claire – melden Sie sich doch als Mitglied der SNB-Direktion – falls Sie das nicht schon sind. Dorthin passen Buchhaltungs-Ignoranten wie Sie.

      Lesen Sie meinen Blog. Vielleicht verstehen Sie es dann.

      Freundliche Grüsse

      SNB-Beobachter.ch

      Marc Meyer

    • @Roman Günter

      Richtig

      Die Banken besitzen in erster Linie das Risiko der SNB. Ihre Guthaben bei der SNB werden an Wert verlieren bzw. die Banken müssen diese wertberichtigen, falls das Eigenkapital der SNB negativ wird.

      Negatives Eigenkapital der SNB wird sich eins zu eins auf die Banken übertragen. Diese können dann an Stelle der SNB Konkurs gehen.

      Sie schreiben ja selber salopp „…dann gehen halt UBS und CS pleite…“

      Ihre Worte bringen die Arroganz und Überheblichkeit der SNB gut zum Ausdruck.

      Die Banken werden also den Staat belangen, da es isch bei der SNB um einen Staatsbetrieb handelt.

      Die Behauptung von SNB-Jordan, die Steuerzahler hätten nichts zu befürchten, da die SNB in diesem Fall Geld aus dem Nichts drucken können zweigt nach der Arroganz die Ignoranz und Dümmlichkeit der SNB-Führung.

      SNB-Beobachter.ch
      Marc Meyer

    • Meyer: Ich habe schon komplexeste Derivatkonstruktionen, CDS, Outrights, Impairments usw usw in Buchhaltungen ordnungsgemäss gemäss US-GAAP, IFRS und Swiss GAAP FER korrekt und Bilanzsicher gebucht inkl. den Off Balance Notes und geprüft von allen 4 der Big Four (natürlich nicht dieselben Abschlüsse)
      Soviel wie Sie verstehe ich von Buchhaltung noch lange, auf Ihrem Buchhalter Nötzli Niveau habe ich auch schon Buchhaltungen bilanzsicher geführt, war dann aber mit der Zeit etwas langweilig für so ein helles Köpfchen wie mich 😉

    • @Claire

      AHA!

      Ihr Problem is also ein persönliches – Neid.

      Tja. Sie haben jahrzehntelng an das „Geld aus dem Nichts“ geglaubt und nicht selber herausgefunden, dass das buchhalterisch gar nicht geht.

      Lösen Sie Ihr persönliches Problem bitte selbst und versuchen Sie nicht, dieses auf mich abzuwälzen.

      Danke

      SNB-Beobachter.ch
      Marc Meyer

    • Ich weiss ein absolut hoffnungsloser Fall — aber was will man von einem so engstirnigen Lehrer auch gross was anderes erwarten, mir tun seine Schüler leid, ich würde mein Kind da aber sofort von so einer Schule nehmen bevor es Gefahr läuft der meyerschen Gehirnwäsche unterzogen zu werden! – streite mich mit dem schon seit 2011 rum…

    • @Claire

      Gehirnwäsche findet nur bei der SNB statt. Irrlehrer und Plagiator SNB-Chef Jordan duldet keine andere Argumentation neben seinem Unsinn, den Sie hier verteidigen.

      Zeit dass SNB-Jordan geht. Höchste Zeit.

      Wenn Sie gegen mich den Ausdruck „Gehirnwäsche“ vorbringen, so fällt dieser auf die SNB zurück.

      SNB-Beobachter.Ch
      Marc Meyer

      P.S. weshalb SNB-CHef Jordan nun endlich gehen soll, habe ich auf meinen Blog begründet.

      Ein SNB-Chef, der links und rechts der SNB-Bilanz verwechselt ist am falschen Arbeitsplatz – insbesondere wenn aufgrund seines Irrtums schon fast eine Billion Volksschulden gemacht hat – entgegen der Schuldenbremse.

    • Eine Billion Volksschulden — so ein Schwachsinn Meyer!
      .
      Und der einzige der eine ZB Bilanz nicht versteht sind ja wohl Sie!
      .
      In welchen ZB weltweit wird denn eigentlich die nach der Meyerschen Irrlehre gebucht?
      Kommen Sie mir jetzt aber bitte nicht mit der BoE, nur weil die mal eine Money Creation Definition dem QE Zeitgeist angepassen haben, von der Sie rumplagören, Sie hätten diese erfunden! Haha, Meyer! 🙂

    • @Claire

      Ich kann es beweisen.

      Wieder Ihr Neid. Sonst nichts.

      mfG

      SNB-Beobachter.ch

  7. Kein Wunder auch meldet sich Dr. Meyer – der grösste selbsternannte SNB Beobachter aller Zeiten – wieder mal mit seinen Expertisen, die sich in seiner volkswirtschaftlichen und währungspolitischer Betrachtungsweise mutmasslich primär drauf konzentrieren, dass die SNB den Franken möglichst freigibt und aufwerten lässt, damit Dr. Meyer von Riehen aus in 5 Minuten in Weil am Rhein schnäppchenjägermässig noch etwas günstiger einkaufen kann und solche Transaktionen dann vermutlich dann auch noch mit „Wohlstandszuwachs“ gleichgesetzt werden!
    .
    Dass dann unzählige CH-Firmen dann pleite gehen würden, das interessiert Dr. Meyer in seiner etwas vulgärdarwinistisch angehauchten Betrachtungsweise des Wirtschaftsgeschehens nicht wirklich. Dann kommt dann einfach der libertäre 0815 Spruch, dass die einfach nur innovativer werden müssten.

    • Autsch Clairlie….

      Tut dir der gesammelte Unsinn nicht weh…….???

      Fentanyl könnte da helfen, denn das ist ja auch ein Schmerzmittel.
      Aber richtig dosieren, George Floyd hatte davon bei seiner Verhaftung die 3-fach tödliche Menge intus und starb daran, nicht etwa an der Fixierung durch einen Polizisten.

    • @Claire

      Also bitte erklären Sie mal, wie der Kauf von US-Aktien die Schweizer Wirtschaft ankurbelt.

      Lesen Sie meinen Blog, dann verstehen Sie es vielleicht.

      Freundliche Grüsse

      SNB-Beobachter

    • Meyer: Indem die SNB Druck durch die FX-Käufe auf den Franken wegnehmen – ist das so schwer zu begreifen!
      Dass die SNB 20% in Aktien anlegt, ist in einem 2. Schritt denk primär der Assetallokation geschuldet, denn 800 Mrd lässt man nicht in Cash rumliegen!
      Im übrigen hat die SNB 2008 mit der UBS Rettung der CH Wirtschaft auch geholfen — wäre die pleite gegangen, dann wären ganz viele Büdeli auch pleite gegangen infolge oder jetzt wieder mit den Covid-Darlehen.
      Die 100 Mrd EK Zuwachs plus noch über 25 Mrd Dividendenauszahlungen in den letzten 13 Jahren geben der SNB nach wie vor recht und selbst wenn die Aktien mal 25% runtersausen würden, könnte das die SNB noch aus der „Portokasse“ resp. den Schwankungsreserven ausgleichen!
      Seien wir doch froh ist die Schweiz noch nicht so verrottet, dass sie die eigenen Staatsschulden aufkaufen muss wie Amiland oder auch die EZB! Dann kommts irgendwann mal raus wie damals in Weimar oder Argentinien, Zimbabwe, Venezuela etc…

    • @Claire

      „Gehirnwäsche“ betreibt hier nur SNB-Jordan.

      Das müssen sie schon ihm vorwerfen – nicht mir.

      Ich habe Argumente – er Behauptungen wie: „Geld aus dem Nichts“.

      Das ist Gehirnwäsche.

      Es ist übrigens billig, hier als Anonymer polemisch zu sein.

      Sie vertreten ja die SNB.

      Kann die SNN nicht offen hier argumentieren?

      Schämt sich die SNB nicht?

      Freundliche Grüsse von

      SNB-Beobachter
      Marc Meyer, Dr.

    • Nein ich bin völlig frei und unabhängig in meinem Denken! Ich werde von niemandem bezahlt!
      Ja und ein Teil des Geldes – nämlich dasjenige, welches von OF gedruckt wird ist tatsächlich Geld aus dem Nichts! Bei uns in der CH sind das rund 84 Mrd. Schauen Sie doch mal wie die FED US$ Scheine en masse druckt – mittlerweile fast 2 Bio Notengeld von mal rund 0.8 Bio vor der Finanzkrise — was ist denn das bitte anderes als „Geld aus dem Nichts“!
      Ja Meyer, Ihre Argumentation und ihre lächerlichen Anschuldigungen vs. Herrn Dr. Jordan sind in etwa ähnlich realitätsfremd wie Ihre Vorstellung wie eine ZB-Bilanz sein müsse.
      Sie würden die Zentralbanken bilanzmässig tatsächlich als Gläubiger der Geschäftsbanken und deren Machenschaften ausliefern mit Ihren bizarren Bilanzierungsvorstellungen!
      Da kann man als Land auch gleich kapitulieren!

  8. Man sollte die Schuld fuer die Misere, in der sich die SNB befindet jetzt nicht faelschlicherweise auf Corona schieben!

    Bereits der Verkauf der SNB Goldreserven war ein ganz,schwerer Fehler. Die Zukunft wird die Beweise liefern.

    Heute sitzt die SNB auf riesigen Aktienpaketen, die mit buchhalterischen Tricksereien durch beliebig vermehrbare, selbst erzeugte Schweizer Franken auf „Pump“ gekauft sind. Deshalb wird die spezialgesetzliche AG heute bereits als Hedgefonds bezeichnet.
    Im Gegensatz dazu sind die Bestaende von Buffets Berkshire Hathaway nicht mit buchhalterischen Tricks durch Bilanzverlaengerung gekauft! Die SNB erscheint dagegen geradezu in der Laecherlichkeit und Ueberheblichkeit zu versinken. Ein Armutszeugnis nicht nur fuer die Schweiz, sondern auch fuer die Politiker/-.innen dieses Staates, die solche Dinge zulassen. Die Waehrung der SNB verliert immer mehr an Kaufkraft, und die Altersvorsorge der Menschen in der Schweiz damit auch. Eine voellig groteske Entwicklung die sich da abzeichnet. Die SNB sollte verpflichtet werden ihre Scheingewinne, sofern sie in Zukunft noch welche realisieren wird, nicht den Kantonen, sondern der AHV abtreten zu muessen, ansonsten werden wegen der Kaufkraftentwertung der Kredit-Waehrung Schweizer Franken, immer mehr Menschen zukuenftig in der Altersarmut landen!

    • Aua! Das will in der Schweiz nun wirklich niemand hören beziehungsweise wahrhaben.

      Alles läuft doch scheinbar wie geschmiert. Aber eben nur scheinbar, nicht anscheinend.

    • Ach was wir sind mit 120gr Zentralbankengoldreseren pro Einwohner immer noch der absolute Weltrekordhalter mit 3x mehr Gold pro EW als die No 2 auf der Welt!
      .
      Im übrigen können Sie sich bei den Politikern bedanken, die wollten damals das Gold ja ums verrecken verkaufen!

  9. Lass es doch sein, Luki. Aus keiner Ahnung und wenig Breschäftigung mit der Materie glaubst Du, einen Schiri abgeben zu müssen.

    Und was ist los mit Deinen Trieben? Lululemon (Yoga-Pants?)??? Löst die Vorstellung irgendetwas aus bei Dir?

    Ich bin überzeugt, die SNB ist nüchtern genug für Strategie und Umsetzung. Also eher: Schnauze tief!

    • Thomas Jordan, bist du das? Wenn nicht, kann es nur mein Feldi sein. Der hat auch immer „Schnauze tief“ gerufen. Trau nur weiter der SNB, schlauere Köpfe bereiten sich selber vor.

    • @end the fed:
      Stammtischgesprächsniveau ist für die meisten IP Schreiberlinge zu anspruchsvoll.

      Den Stuss den Sie und andere hier von sich geben ist einfach unbeschreiblich schwach.

      Aber wahrscheinlich gut für den Verdienst von Herrn Hässig

  10. Der Artikel ist komplett daneben. Muss entweder von Meyer geschrieben sein, welcher wohl als SNB Beobachter Kommentare postet oder es zusammen mit Lukas Hässig geschrieben hat. Warum steht nicht wer es geschrieben hat? Was hat Warren Buffett mit der SNB zu tun? Es besteht hier kein Zusammenhang. Im April hat Lukas Hässig den Verlust von 50 Milliarden als „crazy“ betitelt. Es waren aber nur 38 Milliarden. Am 30.06.2020 ist daraus ein Gewinn von 0.8 Mia. entstanden. Warum hat Hässig darüber nichts geschrieben? Z.B., dass er sich geirrt hat. Am 24. April habe ich seinen Artikel kommentiert, dass sich die Aktienkurse sich erholen werden. Der Autor schreibt hier von Spielgeld-Franken? Dann wären ja also alle Schweizer Franken Spielgeld. Die SNB treibt nicht den Preis der Aktien hoch. Ob Lukas Hässig und/oder Marc Meyer oder sonstwer diese Polemik geschrieben hat, bleibt dahingestellt. Es handelt sich hier um Angriffe auf die SNB ohne sachliche Argumente. Ich denke, dass es hier um Neid geht, dass die SNB in dieser Situation das richtige gemacht hat. Die SNB ist nicht schuld an Corona. Die Exportwirtschaft und der Tourismus sind auch nicht am Boden. Die Erholung wird aber nicht so einfach sein.

    • @PaBe

      Richtig: Meyer postet jetzt als SNB-Beobachter.

      Und wer steht hinter dem Pseudo PaBe?

      SNB-Beobachter
      Marc Meyer, Dr.

    • @PaBe: Stimmt, das ganz gute Halbjahresergebenis haben Meyer und Hässig auf IP nicht kommentiert, da haben sie sich regelrecht verkrochen und waren mucksmäuschenstill.
      .
      Neulich hat sogar BR Maurer mal gemeint hat, die SNB müsse NICHT für diese ganzen Coronaschulden aufkommen, das sei nicht ihre Aufgabe (mal abgesehen von den 4 Mrd Jumbodividende für Bund und Kantone 2020). Damit werden diese Bereicherungsgelüste an der SNB Bilanz gewisser Politiker und Meinungsmacher wieder mal etwas gedämpft und die SNB ist sicher nicht gewillt die SNB durch eine Bilanzausdünnung noch mehr in eine riskante Position zu manövrieren.
      Per 30.6. betrug das Eigenkapital & Schwankungsreseven rund 19% der Fremdwährungsbestände. Ein Schutzpolster, der über das ganze Portfolio hinweg doch noch den einten oder anderen Schock bei Währungen oder auch den Assetklassen vertragen kann.
      Und dabei soll es auch bleiben — die SNB hat sich aus anlagestrategischen Gründen ein grösseres Schutzpolster aufgebaut und nicht damit Politiker damit um sich werfen können!

    • @Claire

      In meinem Blog habe ich ausführlich Stellung zum Halbjahresresultat der SNB genommen. Lesen Sie dort.

      Mit ihren Devisenkäufen manipuliert die SNB den Euro und wenn dieser dann steigt verbucht die SN£B einen Gewinn. Will die SNB Euros verkaufen, so wird dieser einbrechen und der SNB-Gewinn verwandelt sich in einen Verlust. So ist es doch. Nicht wahr?

    • Ja Meyer in Ihren ominösen Planphantasiespielen sind der € und der US$ dann einfach mal 20% weniger wert. Dr. Meyer der grösste FX-Kursmacher aller Zeiten!
      .
      Ja und, selbst wenn der € und US$ 20% weniger wert wären, dann hätte die SNB immer noch ein fast so hohes EK wie 2007!

  11. Ich verstehe Rebalancing anders… wenn für ein Titel X% vom Portefolo entschieden wurde und der titel steigt… muss man verkaufen

    • Sie müssen aber auch in Betracht ziehen, dass die US Aktien seit Ende Juni zwar mehrheitlich gestiegen sind (zumindest S&P500), aber auf der anderen Seite der US-$ einen weiteren Einbruch von einigen % hatte und die SNB auch in den letzten Monaten seit Ende Juni immer noch einen beträchtlichen Fluchtgeldzufluss von 28 Mrd in die Domestic Banks hatte, der auch wieder reinvestiert werden musste nach dem 80:20 Prinzip und dann noch gemäss der Währungsallokation der SNB.

  12. als Deutschem fällt mir natürlich als erstes auf, daß keine rede von deutschen aktien ist….

    PS: stromausfall in münchen . tausende haushalte ohne strom. grund unbekannt….

  13. Am Endes des Tages bleibt nur die Frage: Was heisst das für mich?

    Das Ende des Finsanzsystems ist nahe und wer das noch nicht begriffen hat, sollte viel günstigen Alkohol lagern. Denn er wird ihn brauchen.

    In der kommenden Hyperinflation wird Geld… ach, sie wissen schon. Nur echte Vermögenswerte werden zählen. Mit einer Silbermünze können Sie beim Bauer einen Korb Lebensmittel für eine Woche kaufen. Im Coop bekommen Sie nur mit Maske ein paar Kartoffeln für den Franken. Mit einer Goldmünze kaufen Sie… und einem Goldbarren…

    Wer sich nicht für Geschichte interessiert, der soll entsprechend leiden oder sterben.

    Aber das ist gut so. Eine Reduktion auf 5 Mio wäre gut für die Schweiz. So lautet der Plan.

    Schockiert? Dann lest doch bitte mal die öffentlich zugänglichen Dokumente dazu.

    Schlaft schön weiter! Das Aufwachen wird hart.

    • Die Qualität Deiner Aussagen misst sich an der Idee, billigen Alkohol zu lagern… Warum billig? Nichts studiert! Nichts gelernt! Teuren musst Du lagern, wenn das Geld anyway keinen Preis mehr hat.

      Ansonsten lies: https://de.wikipedia.org wiki/Werner_von_Kieckebusch

    • Also, billigen Alkohol lagern nur die, die noch Nichts begriffen haben. Die anderen haben einen schönen Weinkeller.

      Aber am Schluss hilft nur: Gold, Silber und Blei. Viel Blei, denn es gibt zu viele Idioten.

  14. Zitat:“Wie kann es sein, dass die SNB Schweizer Franken aus dem Nichts erschafft, mit diesen Spielgeld-Franken US-Dollar kauft und dann letztlich „echte“ Anteile an Unternehmen erwirbt und dadurch den Preis der Aktien mit hochtreibt?“

    Weil das Schweizer Volk für die Spielgeld-Franken bürgt ohne es zu wissen oder gar gefragt worden zu sein. Die SNB kann keine Schweizer Franken – der Markenname für SNB-Obligation! – aus dem Nichts erschaffen, sondern verschachert als Sicherheit dafür das Schweizer Volk.

    • Schachersepp

      Danke

      Endlich einer der es voll begriffen hat.

      SNB-Beobachter
      Marc Meyer

    • Ach Unsinn Herr Dottore Meyer — es wäre schön, wenn Sie es mal begreifen würden!
      Dass diese bilanzverlängernden Aktionen nur ein Assettausch sind, das wissen wir schon lange. Und hoffentlich auch hat die SNB deswegen Schulden bei den Grossbanken und ja keine Guthaben, die sie sang und klangslos abschreiben müssten, wenn die Banken wieder mal zuviel Blödsinn machen!
      Insbesondere als spezialrechtliche Aktiengesellschaft und Lender of last Resort ist es nun mal viel besser Schulden zu haben, denn Schulden sind auch Macht und solange die SNB nicht in Fremdwährungen verschuldet ist oder dort klamm ist, was ja nicht so ist, genau das Gegenteil ist wahr, wir haben FX-Reserven. JA Herr Dr. Meyer ich meine RESERVEN gemäss internationalem Definitionsstandard IWF über Devisenreserven und nicht die Buchhalter Nötzli „Reserven“ Definition, die ja OK ist für Swiss GAAP Fer und solche Standards aber nicht für Big Money, bei so einem matchentscheidenden Ding wie FX-Reserven, da ab fehlenden solcher gehen die meisten Länder pleite, die in den letzten hundert Jahren in Default gingen.
      Also ich bin auf jeden Fall froh, muss die SNB nicht die eigenen Staatsanleihen aufkaufen wie die Amis oder die EZB. Sicher sind diese permanenten FX Aufkäufe ärgerlich, aber es ist nicht die Schuld der SNB wenn nach wie vor zuviele dieser Fluchtkapitalien in die CH strömen.
      Bin ja gespannt wie der Franken auf diese Begrenzungsinitiative reagiert, auch wenn die vermutlich zum Glück klar abgelehnt wird. Die Reaktion würde vermutlich stärker ausfallen bei einer Annahme — ob dann noch mehr Fluchtgelder kämen, weil wir jetzt PFZ-mässig abgeschottet wären oder würde der Franken fallen, weil wir wesentlich schlechtere Wettbewerbsbedingungen bekämen und womöglich auch die eine oder andere Firma einen Abgang aus Heidiland machen würde, aber die Arbeitslosen zurücklassen würde.
      .
      Fragen über Fragen! Vielleicht könnten Sie sich werter Herr Dottore Meyer auch mal mit was vernünftigerem beschäftigen als der SNB Führung mit Ihrer grenzenlosen Impertinenz im Dauermodus zu unterstellen, dass diese nicht wüssten was bei einer Bilanz auf die Aktiv resp. Passivseite gehört!

    • Schacgherseppeli….

      Ganz genau….

      Und nur weil wir ein Volk von naiven Schlafschafen sind, kommt sie auch noch durch.
      Dä Häxäschuss …. den wird das Volk abbekommen….. früher oder später.

    • @Claire

      Sie schreiben:

      „Dass diese bilanzverlängernden Aktionen nur ein Assettausch sind, das wissen wir schon lange.“

      Also Bilanzverlängerung und Aktivtausch sind dasselbe?

      Mit Ihrer Inkompetenz können Sie sich um einem Posten im SNB-Direktorium bewerben.

      Dort verwechselt man eine Bilanzverlängerung ebenfalls mit einem Aktivtausch.

      Sie passen ins Umfeld Jordan, wo man nicht die geringste Ahnung hat von einer Bilanz.

      SNB-Beobachter
      Marc Meyer

    • Meyer: Wenn Sie auch nur ein Mü reale Vorstellungskraft hätten, dann würden Sie erkennen, dass die Geschäftbanken ihr FX Guthaben auf die Aktivseite der SNB übertragen resp. verkaufen und die SNB ihr dafür Giroguthaben in CHF gutschreibt, welche die Geschäftsbanken dann auch wieder auf der Aktivseite einbuchen.
      Und die Bilanzverlängerung ist dann nur noch die Folge einer solchen Transaktion, die in ihrem Ursprung einfach damit begründet ist, dass zuviel Kapital in die Schweiz strömt, von welchem aber nur ein kleiner Teil in die Volkswirtschaft strömt und der Rest einfach den Franken künstlich aufwertet und dagegen unternimmt die SNB nun mal was, während Sie die Schweiz einfach kapitaldevot hätten vor die Hunde gehen lassen in der irrigen Annahme der Markt würde das alles wieder einpendeln.

  15. Tesla hat ein P/E Ration von 990 und Apple von 38. Auch wenn die Gewinne
    bei Tesla 4 mal grösser werden ist es noch 240 und wenn bei Apple sich die Gewinne verdoppeln, ist es 19. Haben aber diese beiden Gesellschaften auf ewig einen Monopolcharakter? Alle großen Autokonzerne nehmen die Konkurrenz durch TESLA sehr ernst und APPLE hat Samsung, die Chinesen und die neu erweckte NOKIA. Google verkauft die Software dafür weltweit.

    • Vielleicht koennen sich noch einige erinnern an den damaligen Aufstieg mit spaeterem Absturz von America Online, sowie anderen Tech-Aktien.
      Es darf vermutet werden, dass es irgendwann mit Tesla genauso ergehen wird.
      Auch die Elektroautos werden ihre Grenze erreichen, und dann werden ploetzlich die satten Gewinne einkassiert und den raschen Absturz einleiten. Der Kursverfall verlaeuft jeweils, im Gegensatz zum Anstieg sehr rasant.

  16. Da liegt der Fehler doch in der „Bewertung zu Marktpreisen“. Ich bin Laie, aber mir kommt es vor, wie wenn ein Spekulant immer weiter von einem Titel kauft, diese dann belehnt, wieder kauft, durch höhere Bewertung noch mehr Kredit bekommt und wieder kauft. Nun macht das aber ein Akteur der nicht einmal seine Titel belehnen muss, sondern fast unbeschränkt Frankennötli sein Eigen nennt und damit im Kern dasselbe Spiel spielt. Dann ist „Bewertung zu Marktpreisen“ doch absurd. Und wie soll das enden? Vermutlich wäre es eben doch das gescheiteste auszusteigen, es macht sonst jeden Normalo der für sein Salär überhaupt noch arbeitet zum Vollidioten.

    • @ Eidgenosse

      Das Vorgehen der SNB ist absolut wettbewerbswidrig!
      Die SNB spielt etwas aehnliches wie russisches Roulette.

  17. Sofern tatsächlich eine neue goldgedeckte Währung in Blochchain Technologie eingeführt wird, benötigt man auch das physische Gold.

    Dass heutige Goldbesitzer zu den Gewinnern zählen, und ihre Vermögen vervielfachen werden ist eher unwahrscheinlich.

    Warren Buffet verdient dann an der Produktion nicht aber an der vermuteten Wertsteigerung!

    Im übrigen wäre es ungewöhnlich, würde jede Wertsteigerung den Produzenten zukommen.

    Beim Erdöl sind erhebliche Lizenzgebühren in Abhängigkeit des Marktpreises üblich.

    • Hättest Du gerne Du SNB-Troll.

      SNB-Beobachter

      P.S.unter all möglichen Pseudos versuchst Du, die Jordan-Irrlehre zu verteidigen.

      Jordan soll endlich zurücktreten.

      Lies meinen Blog.

    • Zum Glück haben Sie nichts zu bestimmen über die SNB Dr. Meyer. Ich bin froh haben wir mit Dr. Jordan an der Spitze eines kompetenten und seriösen Führungstrios.
      Kaum auszumalen was für ein Desaster das wäre wenn wir einen Dr. Meyer dort auf dem Posten hätten – guet Nacht am Sächsi denn Helvetien!

  18. Offenbar dämmert dem Warren Buffet das die Börsenparty zeitlich logo nicht fixierbar dem Ende entgegen driftet.
    Mit Gold kann man zumindest einen Teil des Kapitals ergänzend, über einen Zusammenbruch des Finanzsystems retten.
    Logo geht auch mit Aktien den dahinter steht ein Realwert. Das Problem hier, die Diskrepanz zwischen Realwert und Nominalwert ist innzwischen teilweise aberwitzig, zudem weiss man nie zum vornherein, welche Titel bei einem Finanzzusammenbruch wegen insolvenz auf NULL abstürzen.
    Jetzt kommt vorhersehbar in den Kommentaren wieder der grosse Aufschrei gegen die SNB.
    Sicher Teile des angehäuften „Vermögens“ werden sich
    in Luft auflösen.
    Die Politik der SNB hat da noch einen nicht zu unterschätzenden Nebeneffekt.
    Zu gegebener Zeit kann man mit diesen Papieren Angriffe kontern oder zumindest abmildern.
    Klartext, bei Bedarf kann die SNB die Entsprechenden Titel oder Devisen auf den Markt werfen,das wirkt auf den Kurs
    des jeweiligen Titels. Der Angreifer muss sich gut
    überlegen ob und welche Attacke er da reiten will.
    Die SNB macht das innerhalb der gegebenen Möglichkeiten
    im Interesse der Schweiz sehr gut.
    Grundsätzliche Kritik ist da einfach fehl am Platz, zudem 100 % Sicherheit und 100% richtiges agieren gibt es nicht, nur mehr oder weniger bestmögliche Ergebnisse.

  19. Anlagetechnisch macht die SNB einen guten Job. Der Erfolg gibt ihr Recht. Es wird interessant sein zu beobachten wie sie aus den teilweise überbewerteten Titeln wieder rauskommt. Aber vielleicht ist das gar nicht ihr oberstes Ziel. Thomas Jordan ist der Preisstabilität verpflichtet. Dabei macht er bis jetzt einen guten Job. Punkt.

    • Interessant wird vor allem sein, wie er aus Dollar und Euro wieder rauskommt – nie!

      SNB-Beobachter

    • Sie sollten sich viel eher Sorgen machen, wie wir aus einem überstarken Franken rauskämen, wenn eben nicht so wie uns Dr. Jordan vor diesem Ungemach führt!
      Wegen zuvielen Devisenreserven ist noch nie ein Land pleite gegangen, wegen zuwenig Devisenreserven hingegen schon sehr viele!
      Die deutsche Hyperinflation 1923 akezellerierte primär nachdem die Reichsbank infolge einer stabilisierungsstrategie wegen der Ruhrbesetzung ihre sämtlichen Devisenreserven verpülverte um die Mark während des Streiks einigermassen stabil zu halten, obwohl alle wussten, dass das auf Dauer nicht gut gehen konnte.
      Mit der Restruktururierung & Rekapitalisierung der Reichsbank im Nov. 1923, sowie der Währungsreform auf die Rentenmark hat der geniale Hjalmar Schacht die Hyperinfaltion innert Tagen auf Null gebracht und die Spekulanten konnten nicht short gehen, weil die Reichsbank das Monopol auf die Rentenmark hatte und die fast nur von der RB kaufen mussten. Und so führte selbst eine Verfünfzehnfachung der Rentenmarkgeldmenge innert weniger Wochen nicht wieder zu einer Inflation.
      .
      Die Qualität der Zentralbankenassets ist ausschlaggebend und da hat die SNB nach wie vor eine gute – auch wenn Sie das vermutlich anders sehen in Ihrem etwas defätistisch angehauchten Weltbild.

    • @Flieger
      Die $$$ können wir zinsfrei vom Fed beziehen und dafür die Aktien als Sicherheit hinterlegen. Weggli und der Fünfer.

    • F35 Kampfbomber, die man dann nur zur Kreigsverwendung einsetzen darf, wenn die USA und der Hersteller dies bewilligen! Ansonsten wird die Softwaere und Hardwaere abgestellt! Von den USA fernsteuerbare Kampfjets machen keinen Sinn! Die naiven Schweizer sollten endlich dieses Thema bei der kommenden Abstimmung beenden und aufhoeren zu traeumen.
      Voellig unnoetig solche Ausgaben.
      Die Dummheiten und die Ueberheblichkeitender SNB genuegen bereits, da muss man doch nicht nochmals eine weitere dazu erzeugen.ft

  20. Buffet hatte doch immer eine Abneigung gegen Gold!? Somit wäre definitiv klar… in der Welt des Geldes ist nichts ewig!

    • @GGringo

      Leider leben wir nicht in einer Welt des Geldes, sondern in einer Welt der Kredite (erzeugt von einem Finanzverbrecherkartell bestehend aus Notenbanken,Banken, Weltbank, BIZ-Bank, und IWF, unterstuetzt und gefordert von den Staatsregierungen und deren Handlangern in der Politik) die nicht durch Geld gedeckt sind.

  21. … sofern die SNB im Jahr eine Dividende von 3-4% auf Ihr Portfolio erwirtschaften würde, müsste dies direkt in den Bundeshaushalt führen und wir könnten in Zukunft unsere Steuern um 50% bzw. mehr senken. Das noch kein Politiker auf so etwas gekommen ist?

    Wieso sollten wir nicht auch in der Schweiz ein Modell Dubai / Monaco anstreben? Schlussendlich zahlen wir ja alle für die Frankenentwertung jedes Jahr (Ferien, Import Fahrzeuge, etc welche ein Vielfaches mehr Kosten, als wenn man keine Franken drucken würde).

    • @Philosoph,

      genauso ist es! Eine besorgniserregende Entwicklung die ein Symptom für ein viel tiefer liegendes Problem ist, das nicht länger durch mediale Manipulation (honorigen Professoren &.Co) beiseite geschoben werden kann. Schliesslich dämmert jedem langsam die Einsicht, dass die Krise, die auf allen Ebenen in der Schweiz zu spüren ist sehr schmerzlich ist, menschlich, sozial und wirtschaftlich, und die einer sehr viel grundlegenderen Reflexion bedarf. Ich mache mir grosse Sorgen um mein Land.

    • Typisch, auch der nichtsnutzige SNB-„Beobachter“ schwätzt wieder drein…
      Taugen tun Eure Ideen rein gar nichts.

  22. Buffet ist auch nicht mehr zurechnungsfähig. Ich hoffe nicht, dass er bald wie Geiger und Stöhlker bei IP eine Kolumne erhält.

    • Ich glaube nicht, dass sich Buffet das antun würde – was sollte er denn in dieser verkappten, geschützten Werkstatt IP von Gnaden der SVP(Schweizerische Volksverdummungs Partei)bewegen?

    • @ Claire, sorry aber wir haben immer mehr den Eindruck, dass bei Dir der Jordan im ….. drin steckt.

  23. Die historische Intervention der SNB wird durch die historische Intervention des BAG neutralisiert. Zum Glück haben wir einen viralen Sündenbock.

  24. Endlich mal ein echt interessanter Artikel der zum Nachdenken anregt. Buffet kauft kein Gold. Er kauft ein Unternehmen, das mit dem Verkauf von Gold Gewinne erzielt – reale Gewinne. Der Goldpreis wird auf Jahre hinaus stabil auf mindestens dem aktuellen Level bleiben. Sogar und auch falls die Notenbanken – allen voran das FED – den Goldpreis manipulieren. Das macht die FED schon seit Wochen. Gezielt wird über den Terminmarkt oder über den Verkauf von physischem Gold der Kurs so gedrückt, dass er nicht über (weitere) wichtige, technische Marken kommt. Ohne FED Intervention wäre das Gold bereits bei 2500 Dollar die Unze. Nein, sie dürfen die Kontrolle nicht verlieren. Auf der anderen Seite haben wir die Aktien, die steigen unentwegt und die Reichen (in den USA) machen einen haufen Geld damit. Alle Bewertungsmodell (Stichwort: Modern Portfolio Theory – alles ind er Schule gelernt) kann man über den Jordan jagen. Alles warme Luft. Analysten bewerten wie es ihnen gerade passte. Tesla 10000 Dollar? Warum nicht – vermutlich macht Tesla im Jahre 2050 so und soviel Gewinne und das rechtfertigt den Kurs. Was machen denn die Notenbanken? Geld drucken und damit die Regierungen finanzieren. Wo führt das alles hin? Chaos.

    • Gold wurde seit Jahrzehnten manipuliert (es gibt genügend Berichte über Ex-Zentralbanker und Gerichtsurteile – man muss nur Googeln), aber das wird mit dem Run auf physisches Gold zu Ende gehen. Das Comex-Konstrukt steht kurz vor dem Kollaps, Bullionbanken haben riesige Verluste im PM-Bereich eingefahren seit März. JP Morgan kann Silber nur noch minimal beeinflussen und Scotiabank hat ihr Geschäft im PM-Bereich komplett eingestellt. Wer diese Zeichen nicht sieht, dem kann man auch nicht mehr helfen. Gold wird über kurz oder lang steigen, da kann die FED machen was sie will. Die aktuelle Korrektur war überfällig und wird die schwachen Hände und Späteinsteiger abschütteln. Minenaktien werden der grosse Gewinner sein – vor allem im Bereich Silber.

    • Wenn die FED den Goldpreis tief halten wollte, müsste sie einfach ihre Goldreserven verkaufen, mit 8000 Tonnen ist sie der grösste Besitzer von Gold weltweit.

      Allerdings haben Zentralbanken keinen vernünftigen Grund, den Goldpreis tief zu halten oder ihr Gold zu verkaufen, denn sie wollen ja Inflation erzeugen und die Leute zum Geldausgeben zu ermuntern. Ein niedrigerer Goldpreis signalisiert dem Verbraucher eher das Gegenteil: Lass dein Geld lieber auf dem Sparbuch und gebe es nicht aus (egal ob für Aktien, Immobilien oder Konsumgüter), dann ist es morgen mehr wert.

      Die meisten Verbraucher sind aber zu blöd, die Message zu verstehen. Seit der Finanzkrise verlieren alle Währungen regelmässig in Gold gemessen an Wert (im Schnitt 8% pro Jahr in CHF) und trotzdem stecken es die Verbraucher lieber in Sparbücher, zinslose Anleihen, Lebensversicherungen oder niedrig verzinste Pensionskassen anstatt in Sachwerte. Man kann das Bargeld auch direkt im Kamin verbrennen, dann heizt es wenigstens noch.

      Der Goldpreis hat jüngst eine Rally hingelegt, nachdem das Hilfspaket in Brüssel beschlossen wurde und demensprechend die EZB die neuen Schulden monetarisieren wird. Im Moment gibt es (noch) keine weiteren Pakete. Die Verhandlungen der Republikaner mit den Demokraten in Washington stocken. Also gibt es unmittelbar keinen Grund, warum der Goldpreis jetzt steigen sollte. Am ehesten wird jetzt Platin steigen, weil es Aufholdbedarf zu Gold und Silber hat und historisch einmalig niedrig im Verhältnis zu Gold bewertet ist.

      Ab Herbst gibt es dann aber vielleicht die ersten Kreditausfälle und Bankenrettungen bzw. ein neues 3-Billionen-Paket von den Demokraten falls sie gewinnen. Dann dürften die Bilanzen der Zentralbanken und auch Gold wieder zulegen. Ich halte es für wahrscheinlich, dass Edelmetalle dieselbe Rally hinlegen werden wie in den 70er Jahren nach Abkehr von Bretton Woods und dem Goldstandard. Das bedeutet Gewinne von mehreren Hundert Prozent. Im selben Masse wird Bargeld invers an Wert verlieren.

    • Goldfinger…

      Glauben sie wirklich das dort noch 8000 Tonnen lagern.

      Nun ja, darauf wird wohl keiner mehr eine Wette eingehen.

      Vor ca. 10 Jahren verkaufte die FED an China Goldbarren.
      Die Chinesen schmolzen sie um und……. staunten nicht schlecht, die hatten allesamt Wolframkerne.
      Die Degussa hatte auch mal so einen Barren, sogar einen nur 1kg schweren. Sie zeigt aber nicht, hat offiziell keinen mehr.
      Die Sache wurde zwischen den USA und China diskret behandelt und die FED tauschte die Barren um.
      Trotzdem wurde es bekannt.
      Goldexperten vermuten das diese Barren in den 60igern gefälscht wurden ……um während des den Dollar genügend decken zu können.
      Also schuf man „Schaubarren“ mit Wolframkern die nur als Lager-Schauware dienen sollten.

      Das wurde natürlich geheim gehalten und nachdem irgendwann alle involvierten Beamten im Ruhestand waren, gingen die Serienummern dieser ganz bestimmten Barren vergessen.
      Nun ja, damals standen die noch Handschriftlich in riesen Kladden.

      Wolfram ist übrigens nahezu gleich in Masse und Gewicht wie Gold. Es geht da nur um einige Stellen hinter dem Komma, es ist aber wegen seiner Härte schwer zu verarbeiten. ( Panzer-Pfeilspitz-Kernmunition )
      Laien erden kaum je Wolframbarren herstellen können.

  25. Die Schweiz kauft reale Sachwerte weltweit. Unser Wohlstand steigt und die Schweiz wird in Zukunft für die Bürger sorgen können wie die Ölländer zu den besten Zeiten.

    Steuern für Private gehören bald der Vergangenheit an.

  26. Sagen wir es klipp und klar: die SNB ist handlungsunfähig. Zudem sind die Kursmanipulationen der SNB bald Geschichte. Die USA zieht hier den Stecker und die EU wird folgen: https://www.handelszeitung.ch/konjunktur/ubs-die-schweiz-wird-fur-die-usa-zum-wahrungsmanipulator. Mit ihrer total verfehlten Geldpolitik hat die SNB den Schweizer Franken zerstört. Aussen steht zwar noch CHF drauf, innen ist es aber ein Basket aus EUR, USD und einigen anderen. Ich habe mir ein Set der Noten gerahmt und zum Andenken an die Wand gehängt.

    • Dank der SNB ist die Schweiz noch handlungs- und exportfähig!
      Und ansonsten sehe ich keine „Handlungsunfähigkeit“ der SNB, denn die ist jeden Tag am handeln mit Milliarden.
      Das Eigenkapital ist seit 2007 um über 100 Mrd gestiegen, dazu hat die SNB seither schon über 25 Mrd an Dividenden an die Kantone & Bund ausbezahlt, die UBS-Giftpapiere hat sie auch sauber und sogar noch mit Gewinn abgewickelt.
      .
      Die SNB ist nach wie vor eine Erfolgsstory!

    • Ein Zweitjahr KV-Lehrling könnte mit selbstgeschaffenen 800 Milliarden Assets etwas Geld generieren und an die Kantone ausschütten. Dies gehört aber gar nicht zur Aufgabe der SNB. Die Ausschüttungen sind die Droge, mit welcher die SNB die Politik bei Laune hält. Die indirekte Subventionierung von Export- und Tourismus mittels Kursmanipulation führt Strukturerhaltung und Zombiefirmen. Die eigentlichen Instrumente sind am Limit. Noch mehr Negativzinsen geht nicht (Bankenrun). Assest abstossen würde den CHF stärken und die Börsen nach unten treiben. Bei weiteren Kursmanipulationen kommt die Schweiz auf eine schwarze Liste. Die SNB kann nur noch abwarten und beten, dass sich die EU- und US-Wirtschaft erholt und kräftig wächst.

    • @Claire:
      Anders als Sie, wusch Claire in der PALMOLIVE-Werbung ihre Hände noch in Unschuld. Und das Ergebnis war glänzend.
      Sie dagegen erklären eine SNB-Jauchegrube zum klaren Schwimmbadwasser.
      Träumen Sie weiter!

    • Ein Zombiewirtschaft hätten wir, wenn man das Feld einfach den Narco-, Schwarz- und Diktatorengeldern, die in die CH strömen überlassen hätten.
      Gut haben wir mittlerweile eine Weissgeldstrategie, so kommen zumindest etwas weniger der ganz schmutzigen Fluchtgeldkapitalien in die CH!
      Die Exportwirtschaft inkl DL machen über 58% des BIP’s aus, inkl. Gold wären es soger über 65%.
      Das schläckt khei Geiss eifach so wäg!

  27. Man muss die Sache positiv bewerten, mit den gegenwärtigen US-Aktienkäufen der Schweizerischen Nationalbank wird das globale Wirtschafts- und Finanzsystem gestützt. Das System bleibt stabil mit Hilfe der SNB.
    Gunther Kropp, Basel

    • Na na jetzt wollen wir es doch mal nicht übertreiben mit dem helvetozentristischen Grössenwahn — die rund 170 Mrd in Aktien der SNB sind angesichts von 100’000 Milliarden Gesamtaktienmarktkapitalisierung auf der Welt jetzt auch nicht sooooo viel!

    • @ Claire

      Dass die SNB mit Milliarden Falschgeld handelt und zum Finanzverbrecherkartell mit den beliebig vermehrbaren Kredit-Waehrungen zaehlt, scheint Sie nicht zu interessieren.

  28. Im Unterschied zur Straßenbahn wird an der Börse zum Ein- und Aussteigen nicht geklingelt.

    Carl Fürstenberg (1850-1933), Berliner Bankier