Risiko Schweiz: Führungslose Fahrt in die Krise

Milliarden für unnütze Jets, Verwöhnung von Wohlstandsvätern: Das vergiftete politisch-soziale Klima wird vollends toxisch.

Wie politisch führungslos die Schweiz in die Zukunft taumelt, macht soeben in Montreux ein Anlass deutlich, das „Swiss Economic Forum“, 22. Ausgabe, ein Profitcenter der NZZ-Gruppe.

Finanziert von einem halben Dutzend der grössten Schweizer Konzerne, wollen diese mit KMU und Gewerbe einen Weg aus der Multifunktionskrise „Schwache Wirtschaft – Covid-Bedrohung – Klimaveränderung“ aufzeigen.

Bundesrat Guy Parmelin, unser begnadeter Wirtschaftsminister, hat nur eine Lösung anzubieten: „Ich habe Vertrauen in die Innovationskraft unserer KMU.“

Unter dem Motto „Walk the Line“, dem Text des rauschgiftsüchtigen US-Liedsängers Johnny Cash, treten allerlei Stars aus Wirtschaft und Politik auf:

vom liechtensteinischen Erbprinzen über Magdalena Martullo-Blocher bis zu François Hollande, dem gerne zu nächtlicher Stunde Vespa fahrenden gescheiterten französischen Regierungschef linker Provenienz.

Was geboten wird, ist inhaltlich so bedeutungsvoll wie irgendeine Kardinals- und Bischofskonferenz in einer beliebigen europäischen Kathedrale: viel Pomp, wenig intellektuelle PS.

Warum will niemand, auch unser Bundesrat nicht, über das sprechen, was sich als zunehmend toxische Krise der Schweiz bezeichnen lässt, das Zusammenprallen der Forderungen von der politischen Rechten (SVP) mit denjenigen der grün-sozialen Front (SPS, Grüne, Grünliberale)?

Die politischen Forderungen beider Gruppen stehen sich diametral gegenüber. Sie können, werden sie gleichzeitig angenommen, Stabilität und Wachstum der Wirtschaft und Wohlfahrt des ganzen Landes auf Jahre hinaus bremsen.

Die Stunde der Wahrheit kommt zur Abstimmung am 27. September, also in wenigen Tagen.

Die Blochersche SVP will den Konzernen, aber auch vielen KMU und Gewerbefirmen, mit ihrer Begrenzungsinitiative die Luft abschnüren, indem sie ihnen die ausländischen Arbeitnehmer entzieht.

Gleichzeitig fordern Bundesrat und bürgerliche Parteien total 26 Milliarden Franken für Kampfflugzeuge unbekannter Herkunft, die mehr die marode Schweizer Armee als die Bevölkerung schützen sollen.

Marode deshalb, weil in der Schweizer Armee weder die IT funktioniert, die wichtiger ist für die Zusammenarbeit militärischer Einheiten als einige wenige Flugzeuge; marode auch wegen einer seit Jahrzehnten fragwürdigen Personalpolitik, die eine zielorientierte Führung bisher verhindert hat.

Die Schweizer Armee steht seit Bundesrat Dölf Ogi unter dem Schutz der NATO-Verbände, weshalb sie nur auf dem Papier, nicht aber real einsatzbereit sein musste.

Sie wieder kampffähig zu machen, würde eine volle Generation erfordern. Vorausgesetzt, es gäbe einmal einen Ernstfall, wie er seit 80 Jahren nicht mehr eingetreten ist.

An der Schweizer Front stünden dann Secondos vor allem aus den Balkanstaaten, Afghanistan oder dem Irak, denen aufgrund armeeinterner Erfahrungen eine grössere Kampfkraft als diejenige einheimischer Blutschweizer zugetraut wird.

Von der politischen Linken werden gleichzeitig Hunderte von Millionen für eine verwöhnte Generation von Wohlstandsvätern gefordert. Das Geld für den erweiterten Vaterschaftsurlaub soll vor allem linken Besserverdienern aus den staatlichen Verwaltungen zugutekommen sowie Führungskräften der Wirtschaft.

Eher schlecht bezahlten Zuwanderern, die meist mehrere Kinder haben, wird dieser privilegierte Zugang zu staatlichen Zuschüssen nur am Rande gewährt.

Der nächste Grossangriff von links steht bevor: Die Konzernverantwortungs-Initiative, ein bürokratisches Monster mit sicher noch geringeren Ergebnissen als der meist überflüssige Wahlbeobachter-Tourismus, wo nur das Tagesgeld für die Schweizer Delegationsteilnehmer stimmt.

Wer will schon, ausser einigen linken Gutmenschen durch den Urwald oder Schlamm kriechen, um fragwürdige Bergwerke oder unselige Textilfabriken zu besuchen?

Zusammenfassend: Auf der einen Seite sollen wir am 27. September die unternehmerischen Spielräume jener Firmen einschränken, die Bund, Kantonen und Gemeinden das Geld in die Kasse spülen.

Auf der anderen Seite wollen Bund und Kantone Milliarden verjubeln, die wir nicht haben oder andernorts besser bräuchten.

Diese Rechnung geht nicht auf. Geht sie in Erfüllung, wird das politisch-soziale Klima, das ohnehin schon vergiftet ist, vollends toxisch.

Von unseren 26 Kantonen tragen nur fünf Kantone die volle Last im Nationalen Finanzausgleich (NFA). Es sind die von Konzernen, Banken und globalen Handelsfirmen geprägten Kantone Zürich, Zug, Schwyz und die beiden Walden.

Alle anderen 21 Kantone, darunter so renommierte wie der Aargau, die Waadt und alle Ostschweizer Kantone, sind bankrott. Ohne Zuschüsse von aussen wäre es mit allem Glanz vorbei.

Dennoch verlangt der (Regierungs-)Kanton Bern weitere 120 Millionen Franken an NFA-Zuschüssen, weil er sich in den Vorjahren „verrechnet“ habe.

Und der Kanton Wallis kann demnächst mit seinen Steuereinnahmen (1,39 Milliarden) gerade noch die eigenen Personalkosten (1,05 Milliarden) bezahlen. Der Rest kommt von Steuerzahlern anderer Kantone direkt oder via Bundesverwaltung oder von der Schweizerischen Nationalbank.

Das Walliser kantonale Budget für das kommende Jahr wird auf CHF 3,9 Milliarden geschätzt. Zwei Drittel aller Zuwendungen kommen von ausserhalb.

Ein solcher Föderalismus, wo fünf Kantone zahlen und 21 Kantone kassieren, wird bald nicht mehr möglich sein.

Ab dem kommenden Jahr wird der Kanton Zürich tief in die roten Zahlen geraten. Gesucht werden 500 Millionen Franken jährlich auf eine ungewisse Zeit hinaus. Anderen „reichen“ Kantonen geht es nicht viel besser.

Eine zweite Corona-Welle mit neuen Firmenschliessungen wäre, mehr als das, der Horror. Noch schwimmen viele Kantone im Geld, meist solchem, das sie nicht selber verdient haben.

Das gilt auch für die Bundesverwaltung und die bundesnahen Konzerne, von denen wir leider jetzt wissen: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) war bisher weitgehend ungeführt und Covid stürzte es ins volle Chaos.

Das VBS gehört mit allen seinen Restrisiken (Munitionslager in Mitholz BE, IT-Struktur) abgeschafft und neu aufgebaut, ehe man neue grosse Waffensysteme kauft.

Post und Postfinance bieten Dienstleistungen, die immer teurer und gleichzeitig schlechter werden.

Die SBB brauchen umgehend Milliarden, die dort sicher besser angelegt sind als für einige Kampfjets, die, falls sie aus den USA kommen, via geheime Software ohnehin von dort für den Einsatz freigegeben und gesteuert werden – was die Armee-Ministerin heute bestreitet.

Weil viele Hunde des Hasen Tod sind, kann auch eine einstmals reiche Schweiz ruiniert werden. Die „Vereinigte Linke“ (Rot, Grün, Grünliberal) gewinnt jeden Monat an Selbstvertrauen.

Die „Vereinigte Rechte“ (SVP, FDP) kann sich auf Christoph Blocher und dessen Epigonen so wenig verlassen wie auf Petra Gössi, die als „Steineggers letzte Rache an der FDP“ bisher auf keinen grünen Zweig gekommen ist.

Wo alle nur bestellen und nehmen wollen und immer weniger zahlungswillig und zahlungsfähig sind, muss es zu Spannungen kommen. Dieser Prozess hat schon vor einiger Zeit begonnen; jetzt wird er kritisch.

Kommentare

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  1. Ich habe gerade in den erhaltenen Abstimmungsunterlagen nachgeschaut. Dort heisst es: „Der Bundesbeschluss über den wir abstimmen, sieht vor, dss der Bund für die Beschaffung der neuen Kampfflugzeuge höchstens 6 Milliarden Franken ausgeben darf.“ Wie kommen Sie auf die in Ihrem Artikel erwähnten 26 Milliarden, lieber Herr Stoehler?
    Auch wenn wir für die Beschafffung der Kampfflugzeuge ein NEIN in die Urne legen, bleiben die 6 Milliarden leider beim Militär. Das Militär macht dann einfach was anderes mit den 6 Milliarden, da man in Bern leider nicht so flexibel ist und das vorhandene Geld für die dringensten Sachen ausgibt. Da wird dann halt irgendwas gekauft. Vielleicht kauft die Armeeapotheke auch nochmals überteuerte Masken in China. Bei einem NEIN würde ich mir wünschen, dass der Bund Corona bedingte Schulden damit abtragen würde, oder in Bedrängnis geratenen KMU`s hilft, damit die nicht in Konkurs geraten, oder die Arbeitslosenkasse weiter aufgestockt würde. Aber eben, das einmal gesprochene Geld bleibt in dem Departement, ob es dort nun gebraucht wird oder nicht.

  2. Diese tutti frutti Kündigungsinitiative ist ein Cocktail, dessen Folgewirkungen auch die SVP nicht kennt.
    Viel zu wenig konkret und zu Ende gedacht; daher nicht umsetzbar.
    Es wird nicht explizit unterschieden zwischen Migranten, Asylanten und Fachkräften. Alles wird über den gleichen Leisten gehauen.

    Hau Ruck – und der Bundesrat solle einfach kündigen, das wäre die ehrliche Ansage! Diese Initiative ist daher staatsgefährdend. Initianten stehen doch in der Pflicht, dem Bürger Folgen aufzuzeigen. Oder überlassen sie das den anderen?

    Keine Analyse der Schnittstellen zu Schengen, Asylabkommen und PFZ. Keine Analyse der kurz- und langfristigen Folgen unter verschiedenen Szenarien. Kein Aufzeigen der vielen juristischen Stolpersteien. Die Schweiz würde sich auf ein Abenteuer einlassen.

    Scheuen die Initianten die Differenzierung oder sind sie damit überfordert? Legen sie daher dem Volk diese schwammige Initiative vor? Oder gar bewusst, damit dann der Bundesrat handlungsunfähig gemacht wird?

    Warum nicht einfach die Verstärkung des Inländervorrangs weiter bewirtschaften und dort konkret mit weiteren Manövern einhaken? Wäre erfolgsversprechender. Dem könnte ich dann auch zustimmen. So jedoch nicht.

    • Für mich ist die Kündigungsinitative der SVP einfach zu verstehen und gut durchdacht. Sie reklamieren die Vermischung von Asylanten, Fachkräften und Migranten. Ich versuche Ihnen nachstehend die drei Begriffe zu erklären. Die Personenfreizügigkeit bedeutet, dass jeder EU Bürger der in der Schweiz eine Arbeitsstelle hat eine Bewilligung zum Aufenthalt bekommt und sich hier niederlassen kann. Auch wenn die Stelle nach der Probezeit gekündigt wurde, darf die Person hierbleiben, zuerst für drei Monate (kann bis zu einem Jahr) verlängert werden. In dieser Zeit sollte er eine neue Arbeitsstelle finden und bekommt Sozialhilfe, die wir mit unseren Steuern berappen. Vor der Personenfreizügigkeit gab es Kontingente, d.h. es wurde nur einer bestimmten Anzahl Personen eine Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung erteilt. Bei einer Kündigung der Personenfreizügigkeit käme wieder die Praxis mit den Kontingenten zum Zuge und wir müssten mit unseren Steuern nicht mehr arbeitslose EU Bürger unterstützen. Sollten Fachkräfte oder auch nicht Fachkräfte benötigt werden, könnten diese jederzeit via Kontingente in die Schweiz einreisen und die Ihnen angebotene Stelle antreten. Asylanten jedoch haben nichts mit der Personenfreizügigkeit zu tun. Die kommen aus nicht EU Ländern, nicht zum Arbeiten, die wollen hier Asyl weil sie politsch verfolgt sind. Migranten ist ein Oberbegriff für alle in einem Land wohnenden ausländischen Personen. Auch wir Schweizer können Migranten sein wenn wir z.B. nach USA, Australien oder Südafrika auswandern. Wenn die Personenfreizügigkeit gekündigt wird, sind sechs andere bilaterale Abkommen ebenfalls gekündigt. Welche das sind kann man im Büchlein zu den Abstimmungsvorlagen nachlesen. Meiner Meinung nach bedeutungslose Abkommen. Diese Abkommen hatten wir vor der Personenfreizügigkeit auch nicht und es ging uns damals nicht schlechter als heute. Also würden wir mit einem JA zur Kündigungsinitiative nur gewinnen.

    • @ Ingrid Fleig
      Besten Dank für den Hinweis aufs Abstimmungsbüchlein. Ich habe dies natürlich aufgrund Ihrer Antwort nochmals konsultiert und gebe Ihnen gerne mein Feedback:

      Im Initiativtext, den Sie ja bestens kennen, steht u.a.
      « Die Schweiz regelt die Zuwanderung von Ausländerinnen und Ausländern eigenständig.»
      Eine Konkretisierung des Terminus «Zuwanderung» findet nicht statt. Somit ist der Oberbegriff Migration anwendbar.
      Gemäss Ihrer Interpretation bezieht sich das nur auf EU-Bürger. Wo steht das explizit in der vorgeschlagenen BV-Ergänzung?

      Sodann weiter im Initiativtext:
      «Es dürfen keine neuen völkerrechtlichen Verträge abgeschlossen und keine anderen neuen völkerrechtlichen Verpflichtungen eingegangen werden, welche ausländischen Staatsangehörigen eine Personenfreizügigkeit gewähren.»

      Auch hier keine Differenzierung. Es wird von «ausländischen Staatsangehörigen» gesprochen.
      Sie schreiben selbst: «Migranten ist ein Oberbegriff für alle in einem Land wohnenden ausländischen Personen. Und genau deshalb ist der Begriff schwammig, weil nicht definiert.

      Sodann schreiben Sie:
      «Wenn die PFZ gekündigt wird, sind sechs andere bilaterale Abkommen ebenfalls gekündigt. … Meiner Meinung nach bedeutungslose Abkommen.»

      Ich habe mich in dieser Sache bei Unternehmern umgehört, bei gewerblichen und multinationalen. Überall war der Tenor gleich: Sie würden durch diese Initiative in Ihrer unternehmerischen Handlungsfähigkeit massiv eingeschränkt und würden die Verlagerung von Produktionsprozessen und Arbeitsplätzen in die EU in Betracht ziehen. Auch Stadler Rail.

      Und aus all diesen Gründen habe ich – wie so viele meiner Kollegen auch – ein überzeugtes NEIN eingelegt.
      Denn so einfach wie Sie dies hier schildern ist die Angelegenheit nicht. Sie ist viel komplexer.

      Diese Initiative ist nicht zu Ende gedacht und eine Hau-Ruck-Übung. Dies meine unveränderte Meinung!

  3. Klaus komm bitte wieder nach Deutschland, da kannst Du Deine Berichte über Deutschland loslassen, denn uns Deutschen geht es viel schlechter als den Schweizern.

  4. früherer Schweizerpsalm

    Rufst du, mein Vaterland
    Sieh uns mit Herz und Hand,
    All dir geweiht
    Heil dir, Helvetia!
    Hast noch der Söhne ja,
    Wie sie Sankt Jakob sah,
    Freudvoll zum Streit!

  5. Die SVP-Initiative gehört abgelehnt!
    Schon allein aus einem einfachen Grund: Unsere Kinder sollen die Möglichkeit haben, schnell und einfach auszuwandern aus einem Land, wo sich Menschen gegenseitig auf die Füsse treten, deren geistiger Horizont am Smartphone-Bildschirm und den darauf angezeigten Massenschlagzeilen aus 20-minuten und Watson endet.

    • @Marcel

      Unsere Kinder? 1.12 pro Schweizer Frau und jede Dritte bleibt Kinderlos seit 1. Generation. Das Thema hat sich in 30 Jahren von selbst erledigt.

    • @Geburtsmaschine. Du siehst die Sache richtig. In 30 Jahren wird es keine UrSchweizer mehr geben. Nur noch Schweizer mit Migrationshintergrund. Die können sich dann gegenseitig auf die Füsse treten. Aber mir kann`s gleich sein. Kann eh daran nichts ändern und in 30 Jahren bin ich sicher nicht mehr da.

  6. Bei einem Ja soll die SVP die Verantwortung übernehmen und die notwendigen Verhandlungen und Schadensbegrenzungen vornehmen.

    Und nicht sich aus der Verantwortung abschleichen und sagen der Bundesrat sei total unfähig und dann aus der Komfortzone heraus mit Buabatrickli auf Opposition machen.

    Dann kann die SVP endlich Lösungen präsentieren und nicht immer nur NEIN sagen und abtauchen. Dann kann sie zeigen, wie nahe sie wirklich am Volk dran ist und wie Ernst es ihr ist.

    • Haha Sie Plauderi.

      Niemand vom BR hat den Bürgern jemals einen Rappen der PFZ-Schäden entschädigt, weil die PFZ unter gelogenen Angaben vom BR verkauft wurde (8-10k Einwanderung pa). Die PFZ wurde nicht rechtmässig angenommen, weil falsche Angaben gemacht wurden. Wenn Sie sowas bei einer Versicherung machen zahlt die keinen Rappen.

      Und die Schäden sind sehr umfangreich: Völlig überlastete, international unterdurchschnittliche Infrastruktur und damit geringere Lebensqualität (wobei seitens Regierung keinerlei Absicht besteht, den vor-PFZ-Standard wieder herbeizuführen, es würde dann ja herauskommen welche ein Verlustgeschäft die PFZ war), massiver Vermögenstransfer von Arbeitnehmern zu Arbeitgebern, Verlust der Schweizer Kultur durch höchste MIgrationsrate weltweit (entgegen Versprechen), höhere Steuern und Preise welche Bürger für Infrastruktur der Einwanderer zu zahlen zu haben ohne Irgendwelchen Benefit zu erhalten etc etc.

      Es ist eine Frechheit zu behaupten, aus der Kündigung der PFZ würden Probleme entstehen, weil die CH lief vor Einführung der PFZ viel besser als heute.

    • Sehr geehrte Frau Hasler, die Wahrheit kann man nicht mit trotzigem und beleidigendem „Stämpfelen“ aus der Welt schaffen. Die Schweiz wird bald zahlen müssen für jahrelange Misswirtschaft. Nur ein paar Beispiele: Bankenplatz abgewrackt, weil sich der naive Bundesrat von den USA hat reinlegen lassen, Aufgeblähte Verwaltung, die Hunderte von Millionen (ohne VBS) in IT Projekte verlocht hat ohne den geringsten Gegenwert, verlotterte Armee, erodierende Mittelschicht usw. Auch kulturell säuft das Land ab: keine nennenswerten Schriftsteller mehr wie Frisch und Dürrenmatt, Schweizer Film grottenschlecht (war mal Weltklasse), keine Volksschauspieler mehr usw. Ich könnte die Liste beliebig fortsetzen, aber will hier abbrechen und Ihnen nicht noch mehr wehtun.

  7. Recht hat er. Die Schweiz vor einer brutalen Bruchlandung. Übrigens: der Kanton Bern ist der schlimmste von allen! Gierige Politiker, die ihre Rachen nicht vollkriegen, obwohl der Kanton eigentlich pleite ist. Im Kanton Bern wird (fremdes!) Geld zum Fenster raausgeworfen als ob es kein Morgen gäbe. Der Kanton wurde deindustrialisiert und neue Unternehmen gibt es kaum. Dass das Gründerzentrum pleite ging, sagt alles. Fallen jetzt auch noch die Geberkantone aus, dann kann dieser Kanton die Schotten dicht machen! Auf die Schweiz – und insbesondere den Kanton Bern – kommen harte Zeiten zu.

    • Subention an sich stört mich nicht – die Frage wofür aber sehr.

      Investitionen: Im Kanton Bern werden Handwerker und Architekten subventioniert mit sinnlosen Heimatschutz und Renaviationsprojekten ohne Mehrwert – u.a. können renovierte Räumlichkeiten gar nicht (!) genutzt werden (Ballenberg ist nicht gemeint). -> Investitionsprojekte mit Mehrwert für die künftigen Generationen fehlen.

      Tourismus: Derweil wird die Landschaft im Oberland mit Spielzeug für gelangweilte Städter zu betoniert und verschandelt.

      Steuern: Unternehmen in Bern zahlen 1% Kirchensteuer obwohl sie die Konfession gar nicht wählen können (Bundesverfassung – Hallo!) . Die Unternehmenssteuersätze sind allgemein dermassen hoch, dass kein Unternehmen ohne praktischen Bezug zu Bern ein Interesse an der Schaffung von Arbeitsplätzen hat. Jede Art von Wirtschaftsförderung hat demnach nunmehr Dekoraktionswert.

      Jedenfalls bin ich ganz der Meinung von Dubach.

  8. Internationale Probleme können nicht mit einem nationalen isolierten Ansatz aus der Welt geschafft werden.

    Staatenübergreifende Probleme können nur durch Verhandlung und gemeinsame Lösung mit Verbündeten gelöst werden.

    Kurzsichtige Pflästerlipolitik führt längerfristig zu Wohlstandseinbussen für die gesamte Wirtschaft. Dies entgegen den Erwartungen der Befürworter.

    Eine national ausgerichtete „Begrenzung“, die letztlich auf eine Kündigung der Bilateralen hinausläuft hinterlässt für die Wirtschaft einen Scherbenhaufen, den abzutragen jene zu verantworten haben, die die Schweiz durch diese nicht zu Ende gedachte Initiative verursacht haben.

    Daher: Kündigungsinitiative NEIN!

  9. Neben etlichem Blödsinn, wie Begrenzungsinitiative, vereinigte Rechte (lach, lach), etc, hat Herr Stöhlker viel Richtiges auf den Tisch gebracht, das zu diskutieren wäre. Da kompetente Zeitgenossen sich lieber in der Privatwirtschaft tummeln und der meist eierlose Rest (z.B EU Probleme) im Parlament und Regierung sitzt, wird die Schweiz wohl oder übel zu einer Spezialdemokrtie verfallen.

  10. Der Zolliker Narr gibt sich redlich Mühe seine Spasskolumne witzig zu halten. Jedes Medium hat ja heute eine solche! Es gelingt ihm jedoch schlecht: Lachen kann man nicht und ernstnehmen auch nicht.

  11. SEHR GEEHRTER HERR Klaus J. Stöhlker

    Ja, ich sehe das so ziemlich gleich. Leider. Kann die Menschheit Wohlstand nicht verwalten? Braucht sie Krisen, um vorhandenen Potenzial zu aktivieren? Warum ist sie unter Druck am kreativsten?
    Besten Dank für diese treffsicheren Hinweise.
    Ich grüsse Sie sehr freundlich

  12. Lieber Herr Klaus Stöhlker

    Sie schreiben: „Wenn die Clans in Deutschland, sei es im Ruhrgebiet oder in Kreuzberg, ihre Macht durchsetzen, beweist dies die Schwäche der Polizei und der Untersuchungsbehörden.“

    Geld ist die wirksamste Waffe gegen jede Art von Kriminalität; deshalb liegt der Verdacht nahe wie es die Wirtschaftseliten sind, dort wie hier, die keinerlei Interesse an die Zerschlagung von Clans und organisierte Kriminalität haben. Mit entsprechenden Gesetzen in Deutschland (Steuerbehörden, Zoll, Nachweispflicht usw.) gepaart mit dem Einsatz der GSG9 würde die Problematik im Rahmen des Rechtstaates innerhalb von ein paar Jahren gelöst werden.

    Hier bei uns sehe ich es viel schwieriger. Unsere sehr schwachen Institutionen, wie Sie zu Recht hervorgehoben haben, sind gerade deshalb zahnlos weil diese Schwäche Teil des Systems ist, daher spreche ich nicht gerne von Infiltration, sondern von System – Modell Schweiz. Verschaffen nämlich die als ehrbar auftretenden Geschäftsleute aus der Mafia&.Co den Unternehmern und Strukturen (Anwälte, Notare, Finanzintermediäre usw. usf.) Vorteile, schauen Politiker und Unternehmer und Derivate ohnehin nicht mehr genau hin. Dann wollen sie nicht mehr so genau wissen, wer ihnen diese verlockenden Vorteile und Steilvorlagen verschafft.

    Schlimmer noch: für die Konzerne und die Mafia ist sind schweizerische Gesetzgebung, Justiz-Organe und ihre Strukturen eine Spielwiese.

    Genau so ist es mit der Einwanderung? Wieso sind wir in dieser Lage? Wieso haben wir die Bilateralen 1-700? Ist die Zersiedelung und Zerstörung unseres Landes ausschliesslich den Zugewanderten oder auch nicht an die 2. Säule geschuldet? Negativzinsen? Die SNB? Die Exportindustrie? usw. usf. Es gibt Dinge die sollten wir selbst lösen. Gefährlich ist vor allem die riesige Umverteilung via Bodenbesitz. Gefährlich ist auch die 2. Säule. Gefährlich ist diese hirnlose Wettbewerbsmanie die spaltet die Schweiz, sie dividiert Reiche, Mittelstand und Arme auseinander. Wir müssen und können den radikalen Steuer- und Standortwettbewerb herunterfahren.

    Übrigens: Einwanderung vs. Auswanderung: Die SKA Genf überweist monatlich nahezu 1.17 Mio. (Renten/Leistungen – davon 988.000 AHV-IV Renten) ins Ausland – Stand 1. April 2020. Gepaart mit dem Einkaufstourismus und Wohnungsleerstand alles Indizien das es im Land der Glückseligen doch gigantische strukturelle Probleme gibt die ohne Zweifel hausgemacht sind.
    Schreiben Sie weiter und bleiben Sie gesund.
    Herzlich

  13. Na ja, lamentieren hilft nichts. Ich habe bereits abgestimmt mit 2x Nein gegen die Begrenzungsinitiative und gegen die Kampfjets.

  14. Kanada und Australiern sind Länder mit kontinentalen Ausmassen und wenig Einwohnern und die lassen auch nicht alles rein was kreucht und fleucht sondern sehr zielbewusst.
    Wagt es jemand diese Länder zu kritisieren ? Die lassen sich nicht dreinreden. Nur wir
    Schweizer sind zu wirbellosen Kreaturen ohne eigene Meinung geworden. Man kann immer noch gut mit Kontingenten operieren, das genügt. Wir wollen nicht dass dieses
    Land zu einer zubetonierten Wüste ohne Lebensqualität wird darum Begrenzungsinititative JA.

    • Ja, immer wieder unterhaltsam, Stöckel’s Ergüsse. Inhaltlich nicht immer treffend, jedoch mit spitzer Feder notiert.
      Danke, Herr Stöckel.

  15. Besten Dank für Ihre Kolumne. Auch wenn Sie immer etwas negativ über die Schweiz schreiben, lese ich Ihre Beiträge immer sehr gerne. Manchmal braucht es klare Ansagen damit man über politische und ökonomische Fragen nochmals reflektiert. Um in unsicheren Zeiten weiterzukommen braucht es einen kühlen Kopf.

    • Negativ über die Schweiz?
      Eines muss klar sein: Ich schreibe nicht negativ über die Schweiz, sondern verlange als guter Schweizer Steuerzahler seit fast 50 Jahren, dass mit unserem Geld, das wir dem Staat zur Verfügung stellen, auch ordentlich umgegangen wird.
      Dem sollte sich jeder Steuerzahler anschliessen. Wer keine Steuern zahlt oder Sozialhilfe empfängt, soll diesen Staat, auch mit seinen gewaltigen Fehlleistungen, verteidigen. Er, der Empfänger von Steuergeldern Dritter, lebt davon.

  16. Warum haben Sie nie über :
    – den katastrophalen Zustand der Deutschen Armeeflugzeuge unter der von der Leyen – der deutschen Altersarmut – der Unsicherheit in Deutschland seit der Flüchtlings Invasion – die Türken und Libanesen welche die deutschen Gesetze nicht respektieren – usw usw
    geschrieben ??
    Sie sind hier, weil es besser ist.

    • Warum in der Schweiz?
      Ich bin nicht in die Schweiz gekommen, weil es mir hier besser gehen sollte, sondern weil meine an Heimweh erkrankte Frau mich in die Schweiz importierte. Es ging mir schon in Deutschland als Journalist sehr gut, weil die Menschen meine Artikel und, später, TV-Berichte, gerne lasen und sahen.
      In der Schweiz geht es mir seit 1971 sehr gut, weil ich fleissig war, meine Familie mich unterstützte und ich intelligenter arbeitete als die meisten meiner eher in Trägheit befangenen Konkurrenten.
      Natürlich könnte ich mehr über die Zustände in Deutschland schreiben, wo die Zahl der Idioten nicht kleiner ist als in der Schweiz.
      Ich lebe aber als Schweizer in der Schweiz, als hervorragender Steuerzahler seit Jahrzehnten – und bin geistig unabhängig geblieben.

    • Eine bestbekannt dämliche Argumentation eines, der auszog Xenophobie zu posaunen. Ihr schwächlich formulierter Vergleich zu Deutschland ist ebenso irrelevant, wie schwachhirnig. Wenn einer auszieht, um über Schweizer Realitäten zu schreiben, ist jede „ja aber in Deutschland“ – Argumentation genauso penibel, wie Eier und Birnen zu vergleichen: Es ist im Kontext komplett irrelevant, was in Mesopotamien, oder eben Deutschland abgeht, wenn eine (intelligente) Analyse der Schweiz präsentiert wird. Aber die lachhaft verbrämte Fremdenhasserei ist wohl genauso verkalkt und schwachsinnig, wie der verkrampfte Versuch, irgend einen Schwachsinn von sich geben zu müssen, weil man doch so furchtbar bodenständig und vermeintlich heimatliebend ist. Kritik akzeptieren war noch nie eine helvetische Stärke. q.e.d.

    • Lieber@James Dostoyevsky

      Treffende Analyse der gegenwärtigen Herunterschraubung des allgemeinen Niveaus unserer Gesellschaft. Sozusagen die letzte Phase, der natürlich vorherige zugrunde liegen die seit den 70igern ihren Anlauf genommen haben. 1972 Nein zur AHV-Volkspension zu Gunsten einer privaten Kapitalgedeckten Konstruktion und seit den 70iger Jahren werden die fehlenden CH-Kinder durch Einwanderer ersetzt (Die durchschnittliche Kinderzahl pro Schweizer Frau betrug/beträgt bloss 1,31..1,44,
      da sowas wie Förderung der Indigenen dem sog. CH-Unternehmertum schon damals zu teuer erschien (Familien, Wohn und Sozialpolitik usw.)!

      Und heute? Da ist auf der einen Seite die Wunschvorstellung, wie die Gesellschaft funktionieren und sich enthnisch zusammensetzen sollte und auf der anderen Seite ist die Realität, wie es in Wirklichkeit ist und abläuft. Und das ertragen eine immer grösser werdende Masse Mitmenschen nicht, da eine Ursachenforschung und Differenzierung das platzen von Myhten, Falschdarstellungen und Illusionen mit sich bringen würde…das tut weh und es ist schmerzvoll da es so etwas wie eine Intuition gibt die immer richtig ist.

      Die Beschreibung der Symptome sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Fahrplan längst geschrieben und natürlich auch durchgesetzt werden wird…und ich weiss auch schon wer hier mit den Füssen aufstampfen und empört die Nazikeule schwingen wird…deshalb grämen Sie sich nicht die Mehrzahl wollen nicht argumentieren oder provozieren. Es ist viel schlimmer; sie wissen es nicht anders.
      Herzlich

    • @Klaus J. Stoehlker, bin fast mit allem einverstanden aber das zweitletzte Wort ersetzen Sie doch bitte mit zurück

  17. Begrenzungsinitiative = JA

    Falls ein Nein kommt, werden noch 100tausende und abertausende von der ganzen Welt in die „Reiche“ Schweiz Einreisen ohne jegliche Wirtschaftliche Netto EinZahlungen zu leisten. Im Chreis 4, 50 Prostituierte aus Afrika muessen Krankenkasse haben sonst gibts mega STD ausbrueche. Wer zahlt? Wer zahlt Ausgleichskasse? Infrastruktur, Bahn, Badi, Kindergarten, Lehrer und Psychologen.

  18. Ich bin ein Schweizerfreund. Hr.Stöhlker sollte sich enorm mässigen mit der Kritik an die Schweiz. Unverschämt seine Berichte.

    • @ Koebi National

      Kritik ist sehr wichtig, harte Kritik wird noch noetiger wenn Politversagen vorliegt, wie in der Schweiz. Wuerden wir alles akzeptieren, wuerden diese Vasallen und Thyrannen im Bundeshaus noch viel schlimmer fuhrwerken wie jetzt schon. Die Unterdrueckungen, Erpressungen und Freiheitsberaubung durch Staat und Politik und immer mehr einschraenkenden Gesetzen, sowie ueberbordenden Ausgaben, Fehlleistungen sind inakzeptabel geworden.
      Daher ist Kritik dringend noetig. Ohne Kritik gibt es weder Veraenderungen, noch Verbesserungen. Freund eines Staates kann und sollte man eigentlich nie werden, sonst werden einem Fesseln angelegt.

    • Tut mir leid, wenn ich Ihnen widersprechen muss. Herr Stoehlker hat recht. Nicht seine Kommentare sind unverschämt, sondern die Gier gewisser Politiker, insbesondere im Pleitekanton Bern!

  19. von wegen „unter Schutz der Natoverbände“:
    die Nato kann ja nicht mal alle ihre Mitglieder verteidigen.
    Zudem sind die Natomitglieder Türkei vs Griechenland verfeindet.

    Die Schweiz ist vielmehr ein Schutz für die Nachbarländer.

    Das rohstoffreiche 420x grössere Russland hat es nicht auf die kleine
    felsige Schweiz abgesehen.

    Da wäre Norwegen mit dem vielen Erdöl viel lukrativer und hat mit Russland
    eine Grenze von 196 Km. Ganz oben im Norden an der Barentssee.
    320 Km östlich ist der Flottenstützpunk Murmansk.

    • Die Russen sind froh, wenn sie den Europaeern ihre Rohstoffe verkaufen koennen. Die Angstmache vor Russland, welche ueber die Medien, Nato, Geheimdiendiensten und anderen Instutionen in Europa verbreitet wird, ist ganz klar von den USA aus gesteuert. Von den USA aus wird seit langer ein sehr uebles Spiel getrieben, indem ma versucht andere Staaten aufeinander los zuhetzen, um sich gegenseitig zu bekaempfen und zu zerstoeren, damit die USA als lachender Dritter die Oberhand behaelt.

  20. Bei Herrn Stöhlker meine ich das selbe Syndrom erkennen zu können wie bei Herrn Djokovic. Scheinen mir irgendwie Leidensgenossen zu sein, kämpfen beide doch so verzweifelt um Aufmerksamkeit und Anerkennung…und scheitern je länger, desto härter.

  21. „führungslos“ . Ja, wir Schweizer bejubelten nie einen FüHRER im Unterschied zu Ihren Landsleuten. Wir brauchen keinen, so wie die EU keinen braucht, geschweige denn die Welt. Ich weiss, Sie haben in all den Jahrzehnten nicht germerkt, dass Demokratien keiner Führer bedürfen. Trump ist kein Führer, Xi Jingpin sehr wohl, denn er ist auf Lebzeiten gewählt. Richtig, die Demokratie versagt wie einst die griechische gegenüber der römischen Eroberung. Untergang des Abendlandes, vor 120 Jahren profezeit?

  22. Herr Stöhlker ich stimme Ihnen zu, es geht abwärts. Die meisten merken nichts, spüren nichts, wollen nichts wissen. Hauptsache der Fernseher läuft. wohlstandsverwöhnt und –verwahrlost sind sie allemal. In so einem Klima gedeihen, ja wuchern, grosszügige, jedes Mass verlierende linke Ideen von erregten Sozialphantasten.

    Geld ist nichts wert und zahlen tun sowieso die anderen, es muss rausgeschmissen werden! Vernichten wir die Leistungsträger des Mittelstands! Sind sowieso alles Bünzli! Wer kennt sie nicht diese liederlichen Typen, die meistens unter den durchaus gut gebildeten Schöngeistern zu finden sind. Manche kommen nicht über das Studenten-Leben hinaus. Sehr selten sind sie abgeneigt von Transferzahlungen jeglicher Art zu leben. Nie sind sie abgeneigt, sich ein Pöschtli für Faulenzer beim Staat zu ergattern.

    Diese Linken sind nicht ungefährlich, denn sie wissen wie man redet und wenig Kritische einzuschleimen.

    Nach dem grossen jubeln kommt die Ernüchterung und der grosse Katzenjammer. Ich hann ja gaar nüüd gwüsst, bla, bla, bla.

    Dieser Entwicklung sollten Politiker der Rechtsparteien entgegenwirken. Auch das sehen Sie richtig Herr Stöhlker, das tut nur noch die SVP. Die Petra Gössi wirbelt und wackelt umher, als sei sie eine soeben abgeschossene Kugel in einem Flipperkasten.

    In einem bin ich skeptisch – der Personenfreizügigkeit. Die Schweiz ist in der glücklichen Lage für sehr viele potentielle Zuwanderer attraktiv zu sein. Die Integration dieser Fachkräfte, nota bene, egal welcher Provenienz, ist meines Erachtens ein ungelöstes und viel zu wenig thematisiertes Problem. Jeder nimmt für eine sehr lange Zeit sein Terroir mit und bleibt herkunftsautochthon.

    Nur wenige sind willens sich in die DNA der alteingesessenen Bevölkerung einzudenken und sich mit dieser auseinander zu setzen. Gleiches gilt für die Alteingesessenen. Der Wille sich mit dem „Fremden“ zu beschäftigen ist an einem kleinen Ort. Es verwundert nicht, dass viele Zugewanderte übereinstimmend beklagen, wie schwierig es sei mit Schweizern eine Freundschaft zu schliessen oder auch nur schon Anschluss zu finden. Das irritiert und frustriert auf beiden Seiten. Sind wir ehrlich, solcherlei können wir alle in unserem Umfeld feststellen. Die Zuwanderung muss daher massvoll und verdaubar sein.

    • „Vernichten wir die Leistungsträger des Mittelstands!“

      Ergänzung:
      Diese Leistungsträger, die KMUs (Mittelstand, oft im Eigentum der Unternehmer) wurden in der Corona Krise am meisten belastet und faktisch enteignet*. Ja sie erhielten schnell und effizient Kredite – aber diese Schulden müssen sie zuerst wieder mittels künftigem Gewinn abzahlen können. Dies zu lasten von Investitionen.

      Mich stört, dass das die meisten Menschen (Lohnempfänger, Journalisten) dies nicht realisieren. Es fehlt Ihnen an Respekt und Dankbarkeit für diese Opfer** zu Gunsten der Allgemeinheit.

      (*die Manager in Grossunternehmen verlieren ja nicht ihr eigenes Geld und die Aktionäre der kotierten Unternehmen haben noch genug GEwinn. ** Anderorts werden faktische Enteignungen entschädigt)

    • Noch-Besorgter,
      diese Zuwanderung gefällt auch mir nicht. Ich sehe das Problem darin aber eher in unseren schwachen Bundesrät/-innen und Bundesverwaltungen, welche die Zuwanderung einfach nicht in den Griff bekommen. Eine klare politische Führung, wie ich sie ansatzweise in Kanada und Australien, aber auch in den USA, erlebe, gefällt mir in der Zuwanderungsfrage besser.
      Noch besorgter bin ich über die Clanbildung der Ausländer; siehe auch die jüngsten Vorfälle in Malmö, wo Ausländer ein ganzes Gebiet unter die eigene Kontrolle genommen haben. Wenn die Clans in Deutschland, sei es im Ruhrgebiet oder in Kreuzberg, ihre Macht durchsetzen, beweist dies die Schwäche der Polizei und der Untersuchungsbehörden.
      Werden wir dekadent? Wahrscheinlich ja, viele sind es schon, gerade bei den Bürgerlichen, die sich kaum noch um die Gesellschaft kümmern.

    • Herr Stöhlker,

      … Kanada und Australien, aber auch in den USA… sind i.S. Einwanderungspolitik autonomer, weil topografisch im Vorteil (Insellagen, eigenständiger Kontinent, durch Meer natürlich „begrenzt“.
      Das ist m.E. der feine Unterschied zu uns, wo wir doch im Herzen Europas, Umgebenvon Festland und in „Bootdistanz“ zu Nordafrika sind. Alles lässt sich eben nicht bloss politisch regeln, vor allem nicht die Topografie!

  23. Brilliant wie immer Herr Stölker.

    Die Bestellung von der Luftwaffe sind nur noch was für Träumer und Fliegernostalgiker. Das Geld zerrinnt. Die Politik hinkt hinterher und versteht das Ausmass nicht.

    Die Demos der einfachen Leute auf den Strassen in Berlin und vor dem Reichstag zeigen die Spannungen in der Gesellschaft eindeutig auf. Die digitale Spaltung in der Gesellschaft wird kommen. Die einen wenigen werden Millionen verdienen und der stark überwiegende grössere Teil hat nicht mal ein Einkommen mehr, geschweige den eine gesunde menschliche Perspektive.

    • Bodentruppen ohne Luftunterstützung sind die naive Illusion von Gutmenschen, die boch nie in einem Kriegsgebiet waren.

  24. Das Ende der Umverteilung ist erreicht, das Geld zunehmends nur noch oben, Gesellschaft und Staat finanziell am Ende. So läuft das im Kapitalismus. Ich bin nicht kommunistisch veranlagt aber Marx hat es kommen sehen. Es bringt nichts sich über Symptome aufzuregen, das System ist in seinen Grundsätzen unvollkommen und je eher wir anfangen eine Lösung zu suchen, desto eher können wir endlich sorgenfrei(er) leben. Und nein, ich spiele nicht auf Kommunismus an.

  25. Mit einem Ja zur Beschränkteninitiative können wir aus dem aktuellen Krisli auch noch eine richtig ausgewachsene Krise machen, die es in sich hat!
    Wird interessant wie masochistisch die Eidgenossen am 27.9. abstimmen werden!
    England hat jetzt schon mit Corona den stärksten Wirtschaftseinbruch seit 300 Jahren, wenn dann der Brexit mal so richtig zersetzend zu wirken beginnt, schaffen sie es vielleicht auch noch den stärksten Wirtschaftseinbruch bis zurück zur Battle of Hastings anno 1066 zu erzielen.
    Und wir vielleicht zum grössten Einbruch seit 1291!
    .
    Also wer die Schweiz abgrundtief hasst, der muss am 27.9. unbedingt Ja stimmen zur Beschränkteninitiative. Das chunnt scho schlächt!

    • Ui, jetzt haben Sie es der Welt aber gezeigt, danke vielmals für Ihren geistigen Tieflieger. Das einig Beschränkte sind solche Kommentare wie Ihrer und auch meiner hier, letzter weil ich mich auf Ihren Schwachsinn überhaupt erst einlasse.

    • Da lachen sich meine Freunde in England krumm. Ihnen soll es schlechter als irgendeinem zerfallenden EU Dikatur-Korruptions-Staat, inklusive Euro, gehen? Wiederholter Blödsinn wird dadurch nicht wahrer. In England sind sie jeden Tag froh, nicht zu dieser zerfallenden EU zu gehören.

    • Den Engländern ist mittlerweile das Lachen komplett vergangen. Der Scherbenhaufen ist nun auch für Boris zu gross geworden.

    • @Leo: Sie haben ja sooo recht, dass wir überhaupt über so einen landesschädlichen unausgereiften Unsinn wie diese Beschränkteninitiative streiten müssen, mit sowas sollten wir uns wirklich nicht abgeben müssen, aber infolge sonstiger Substanzlosigkeit muss es die SVP immer wieder mit so populistischen Volxpropagandinitiativen probieren, da gibt inzwischen selbst das SVP Politbüromitlglied Roger Köppel der Iniatiave kaum noch Chancen. Wäre auch dumm wenn für die SVP so ein Kernthema einfach wegfallen würde nach einem Jahr.
      .
      Also es bleibt wie gehabt und wir werden nicht den stärksten Wirtschaftseinbruch seit 1291 bekommen.
      Ab 28. September können wir uns dann wieder den wirklichen Problemen der Schweiz zuwenden und nicht mehr diesem SVP-Pipifax!

  26. Schlagzeile in der gestrigen Nesawissimaja Gaseta: «RosStat will System der Inflationsberechnung ändern.» Warum kümmert sich kein einziger Schweizer Verleger um die Auslegung dieser grossen Zusammenhänge im Land der Eidgenossen? Sieht man nicht über die Papierrollen und ist man mit Software-Updates überlastet?

    • Liebe GB: die Verleger wollen Subventionen vom BR/Parlament. Da dürfen die nicht zu kritisch schreiben. BR S.S. bekommt je Artikel be der Tamedia NIE eine Kommentarfunktion damit ja keine pösen Worte fallen. Und in etwa 10 Jahren wollen die Verleger – Vorbild KK/Prämie – dass jeder Haushalt ein „Verlagsprodukt“ aus einem CH-Verlagshaus abonniert haben muss zwecks Info&updates. Wert etwa halbe Serafegebühr p.a.
      Nein, scharfer Journalismus ist nicht mehr. Weichspüler sind in …

  27. “ unnütze Jets“. Offenbar hat dieser Schweizer keinen Militärdienst geleistet. In keinem Land der Welt können die Stimmberechtigten über Rüstungsgüter befinden. Was eine glaubhafte, dissuasive Armee braucht, ist Aufgabe unserer Sicherheitskommission, dann des Bundesrates, dann der Armeeleitung, dann des Generalstabes. Wenn aber Medienschaffende kompetenter als diese seit über 150 Jahren eingespielten Gremien sein wollen, dann müssen sie sich nicht wundern, dass man sie nicht ernst nimmt und ihre Meinungen gegen Geld vernehmen soll.

    • Bei diewen Gremien gibt es ein Problem – sie erschaffen sich ihre Beschäftigung selber. Würden sie ernsthaft eingestehen, dass eine militärische Invasion keine Gefahr ist (wozu auch, Kriege werden heute in anderen Dimensionen geführt als der physischen), dann wären sie und ihre nahestehenden Kollegen ziemlich bald joblos. Also betet man das Mantra, dass es eine wehrfähige Armee braucht, bis St. Nimmerleinstag.

  28. Innenminister Horst Seehofer:
    „Immigration ist die Mutter aller Probleme“
    Dabei hat Dland prozentual 3x weniger Immigranten als die Schweiz.
    Dazu machten noch 368’000 Deutsche in die Schweiz rüber.

    • D bürgert flott ein, wie die meisten anderen auch. Hier gelten 10 Jahre plus 2-3 Jahre warten und Folklore-Schikane. Bereinigen sie ihre Zahlen, bitte.
      PS: überlegen sie Mal wer dabei den Anreiz hat, sich einbürgern zu lassen… Genau. Ich denke die sehen es auch jeden Tag.

    • @ Bon Voyage
      die Einbürgerungs-Quote ist in der Schweiz 6x höher als in Dland.
      Die Schweiz bürgert jährlich 600 Ausländer ein pro 100’000 Einwohner.
      In Dland sind es nur 100 je 100’000 Einw.

      Sie Google: „Schweiz bei Einbürgerungen an der Spitze“ (TagesAnzeiger)

  29. Sie sind ein Nestbeschmutzer. Ich bin für die MEI, damit nicht noch mehr nutzlose Berater wie Sie in die Schweiz kommen.

    • @ Samuel Muttenhuber

      Die Nestbeschmutzer sitzen im BUNDESHAUS ! – Und sie finanzieren ihren illegalen Staat mit Falschgeld, verschleudern dazu noch viele Kohaesinsmilliarden (Zweckentfremdung von Steuereinnahmen) ins Ausland.
      Sie Herr Muttenhuber sind in der Schweiz steuerpflichtig, somit treibt der Schweizer Staat Steuergelder bei Ihnen ein, um diese an auslaendische Staaten zu bezahlen, an Laender, wo Sie aber gar nicht steuerpflichtig sind! Ein illegaler Vorgang, unterstuetzt und gefoerdert von einer korrupten, verbrecherischen Politik im Bundeshaus.

    • Interessanter Punkt mit dem illegalen Eintreiben von Steuereinnahmen für andere Staaten! Sie als Bürger zahlen schlussendlich, dass die exorbitanten Auslandskredite der SNB an die EU, welche Ihre verbleibenden Fränkli decken, gestützt werden. Weil diese Kreditnehmerstaaten ihre Steuern nicht eintreiben können, muss es der Kreditgeber tun – und das ist die SNB und nicht der Bürger. Sie als Bürger zahlen also letztendlich illegalerweise, um ihre Ansprüche an die SNB (also ihr Geld) nicht zu verlieren.

  30. Die Schweiz braucht ausländische Arbeiter – ein Blick in die Vergangenheit zeigt auf warum dies so ist!

    – Wer hat in der Vergangenheit auf dem Bau gearbeitet? Grossbau- und Infrastrukturprojekte realisiert? Die Häuser wo wir drin wohnen? Mehrheitlich ausländische Handwerker!

    – Wer arbeitete in der Gastronomie für einen Hungerlohn? In der Reinigung? Im Supermarkt an der Kasse und Regale auffüllen?

    – Wer machte die billigen Fabrikationsjobs?

    Ja, mehrheitlich Ausländer auf der Suche nach einem besseren Leben. Sie halfen der teuren Schweiz nicht noch teurer zu werden und damit auch im internationalen Markt konkurrenzfähig zu bleiben, und damit haben sie der Schweiz zum Wohlstand verholfen! Und ja, es gibt aus Ausnahmen.

    Unterbricht man diese Kette wird die Schweiz in naher Zukunft nicht mehr die gleiche sein – think about it!

    • Da stimme ich ihnen zu. Früher kame Arbeiter um zu arbeiten, heute kommen Immigranten, um sich vom Staat aushalten zu lassen.

  31. 1.) der geldadel (gates, zuckerfritze, amazonetc.) ist nur an vermehrung des eigenen vermögens interessiert, ausschließlich.
    2.) seit eineiger zeitmacht der geldadel dem linken politikerklüngel den hof.

    kann mir jemand diesen scheinbaren widerspruch erklären? scheinbar, weil die reichsten leute der welt immer reicher werden.wie funktioniert der mechanismus? bitte erklärt mir das!

    • Ganz einfach: weil solche wie das Zuckerzwergli und Billy der Kindskopf (ja der, der die Welt mit Impfen retten will) gegen den dämlichen Trump sind – wie die Linken. Und zeigen Sie mir einen Linken, nur eigenen einzigen, welcher dem Geld nicht frönt …

  32. In gewissen Stadtteilen von Genf glaubt man sich in Kinshasa oder Khartum. Klein-Basel erinnert an Ankara oder Izmir.
    Auf der Zürcher Bahnhofstrasse oder der Dolderterasse wähnt man sich in Düsseldorf oder Leipzig . Gleiches gilt für die Führungsetagen von Banken und Industrie-Zentralen.
    Etwas von dieser Vielfalt ist gut und bereichernd. Eine bunte Schweiz ist schön!
    Zu viel aber ist zu viel.
    Wollen wir Zustände wie in Paris, Strasbourg oder Marseille? Oder im Berliner Neukölln?
    Die warnenden Beispiele sitzen uns gleichsam vor der Nase!

    Auch wer die SVP nicht mag, muss „Ja“ stimmen in der Beschränkungsinitiative!

    • Ach Sie hoffnungslose Träumerin — haben Sie wirklich das Gefühl es werden dann viel weniger kommen? Der Gaukler vom Herrliberg und seine Adlaten sagen dazu konkret nämlich rein gar nichts, weil auch die wissen, dass wir in den nächsten 15 Jahren mindestens 650’000 Arbeitskräfte zuwenig haben werden, weil in etwa soviele gemäss den aktuellen Bevölkerungsalterstrukturdaten mehr pensioniert werden als Junge auf den Arbeitsmarkt kommen werden!
      Wer im Jahre 2020 immer noch auf die falschen Versprechungen einer SVP reinfällt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen!

  33. Die SVP-Begrenzungsinitiative will niemandem „die Luft abschnüren“. Sie will, dass die weiterhin mögliche Zuwanderung sich an unseren wirtschaftlichen Bedürfnissen orientiert. Jetzt kann jeder aus dem EU-Raum für 3 Monate einreisen und dann an einer Stelle einige Tage oder Wochen arbeiten und schon ist er bei der Entlassung AL- bezugsberechtigt. Die Zuwanderung geschieht völlig an den wirtschaftlichen Bedürfnissen vorbei. Derweil herrscht in Ländern wie Rumänien oder Bulgarien ein Mangel an qualifizierten Leuten, weil die alle gen Westen wegziehen. Das PFZ-Konzept ist gut gemeint, aber revisionsbedürftig. Das will die B-Initiative der SVP.

  34. Der Kanton Bern sollte die Steuereinnahmen, der er Herrn Schneider geschenkt hat, als Einnahmen angeben müssen beim NFA.

    Die Personenfreizügigkeit ist schlecht für das Individuum, weil mehr Menschen bedeutet, dass es weniger wert ist. Bevölkerungswachstum ist menschenfeindlich. Deshalb wünsche ich mir ein zweites Ja zur Masseneinwanderungsinitiative. Ich hoffe, dass alle, die für die Masseneinwanderungsinitiative gewesen sind, jetzt nicht demotiviert sind, weil der Bund sie nicht umgesetzt hat. Auch hoffe ich, dass Stimmbürger nicht denken, andere würden sie für rassistisch halten, weil sie für die Initiative sind. Niemand hält sie für rassistisch, nicht einmal die kontraproduktiven Gestalten, die alles und jeden rassistisch nennen, der das menschenfeindliche Bevölkerungswachstum nicht möchte.

    Auch glaube ich, viele Babyboomer sind nur deshalb für die Personenfreizügigkeit, weil sie glauben, die Altersvorsoge wäre ein Pyramidensystem, das doch bitte erst zusammenbrechen sollte, wenn die Babyboomer gestorben wären. Aber die Babyboomer sehen nicht, dass die Jungen irgendwann den Bettel hinwerfen werden. Kein Mindestlohn, ALV-Verschlechterung vor allem für die Jungen, teures Wohnen, Ersatzeinkommen für entlassene Ältere ist geplant, aber nicht für entlassene Jüngere, auch nicht auf z.B. 5 Jahre beschränkt, etc. etc.. Denken die Babybommer, die Jungen werden das für immer mitmachen?

  35. Der Kauf dieser Kampfjets ist vergleichbar mit der Investition in neue Kavalleriepferde im März 1939…

    https://www.military.com/daily-news/2020/08/24/f-16-pilot-just-lost-algorithm-dogfight.html

    Künstliche Intelligenz wird den humanen Piloten oder Pilotin (98 % der Gene identisch mit einem Schimpansen, keine Diskriminierung beabsichtigt) in zehn Jahren vom Himmel fegen.

    https://www.military.com/daily-news/2020/06/10/air-force-will-pit-drone-against-fighter-jet-aerial-combat-test.html

    Man kann sich auch gut vorstellen, dass die unbemannten/frauten Kampfdrohnen Manöver durchführen können, welche für den menschlichen Körper nicht aushaltbar sind.

    Das Geld gehört aber klar in die Verteidigung. Ich würde die Milliarden in ein Drohnenentwicklungsprogram der ETH/RUAG/Pilatus stecken ev. mit einem Joint Venture mit den israelischen IAI. Letztere verdient mit ihren Drohnen auch ordentlich Geld. Auch die intellektuellen Spillover in die zivile Forschung wären sicher sehr attraktiv.

    Diese JETS sind alter Ramsch und Kapitalvernichter…

    Ein Russisches S400/500 wäre aber schon wünschenswert, damit kann man auch den Luftverkehr über Brüssel sehr gut steuern.

    https://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/eu/12144060/EU-Force-One-Juncker-commutes-to-Strasbourg-by-private-jet.html

  36. Der Beitrag bringt das Problem auf den Punkt: Den Geldgebern den Hals abschnüren zugunsten derer, die alles bestreiten ausser ihrem Lebensunterhalt!

    Bleibt nur zu hoffen, dass die Macht der einzelnen Kantone und ihre Selbstverantwortung gegenüber einem uferlosen Umverteilungsmechanismus gestärkt wird, auch wenn dadurch der Graben zur Deutschschweiz tiefer wird.

  37. Sehr geehrter Herr Stöhlker
    Die meisten Top Mangers können vor allem Sparen, Kosten reduzieren und so die Bonusmarge erhöhen. Oder blühenede Konzerne aufzuspalten und die einzelnen Teile bonuswirksam zu verschachern. Um zu sparen und um zu liquidieren braucht es keine Vision, keine Intelligenz, nur ein bisschen Disziplin und genügend Skrupellosigkeit. Dann kann man Kosten reduzieren. Aber die Erträge zu steigern, neue Märkte zu erschliessen, das schaffen die wenigsten Managers. Es gibt nichts Einfacheres, als nie mehr Erträge zu erzielen. Einfach keine Kosten mehr tätigen!
    Was ist der Unterschied zwischen einem Unternehmer und einem Mangager?
    Ein Unternehmer hat als höchstes Ziel, die Bedürfnisse seiner Kunden zu erfüllen. Damit dies gelingt, benötigt er gute Mitarbeitende, welche dieses Gedankengut mittragen. Wenn auch die Mitarbeitenden so handeln, dann sind die Kunden zufrieden, das Unternehmen hat Erfolg und wächst. Und wenn das Unternehmen Erfolg hat, dann geht es auch dem Unternehmer gut.
    Und was macht der Manager. Er überlegt sich, was muss ich mit dem Unternehmen machen, damit es MIR gut geht?
    Warum sage ich das:
    Ich lese seit längerem Ihre Kolumnen. Sie sind die Kolumnen eines Managers. Ohne irgendwelche Visionen, immer nur kritisieren, schlecht reden, den Teufal an die Wand malen, genau zu wissen, was schlecht läuft. Kurzum, sie sind ein negativ Prolet erster Güte und nenen sich aber PR-Berater. Sie kritiseren ständig unser Land, das Ihnen seit Jahrzehnten die Plattform bietet, auf der Sie sich auf stets zunehmend und auf unerträgliche Weise profilieren können. Hier brachten Sie es vermutlich auch zu einem gewissen Wohlstand. Und dennoch, es ist aus Ihrer Sicht Alles schlecht.
    Lieber Herr Stöhlker, stregen Sie doch einmal ihre Gehirnzellen an und bringen Sie NUR EINEN EINZIGEN brauchbaren Vorschlag, wie das Alles besser werden sollte, was sie kritisieren.
    Ich zweifle daran, dass Sie dazu im Stande sind.
    Was wir brauchen, sind Unternehmer und zwar auf allen Gebieten von Geist-Seele-Körper. Wissen Sie was ein Unternehmer tut, wenn eine Krise herrscht? Nein, vermutlich nicht, denn sonst müssten Sie sich ja anstrengen, prospektiv zu denken. Ich sage es Ihnen:
    Wenn ein Unternehmer eine Krise zu bewältigen hat, dann unternimmt er Etwas!
    Die meisten Menschen, also solche wie Sie auch, unternehmen nichts. Aber sie sind dann Weltmeister im Kritisieren, schlecht reden, im Fordern.
    Offensichtlich ist das Ihr Business Case, als PR-Berater. Das ist nur traurig und vor allem ein Zeichen mangelnder Empathie und Intelligenz und kreativer Vision und Innovation.
    Ich kann Ihnen nur noch wünschen, dass klare Einsicht Sie in Zukunft leiten möge. Und hören Sie doch auf, sich ständig auf so peinliche Art und Weise selbst zu disqualifizieren. Es ist zum Fremdschämen.
    Viele Grüsse
    mit Verständnis

  38. Noch spielt das Piano.
    Die Töne werden aber immer leiser.

    Da war mal was mit einem Musik-spielenden Orchester während eines Schiff-Untergang’s.

  39. Meine Zusammenfassung ist, das der Neoliberalismus allen heftig um die Ohren fliegt und die immer asozialeren Massnahmen um die vielen Liberalsierungen angeblich steuern zu können sich vun unten her bis in die Mitte hochgefressen haben. Es herrscht systematisch gewollter Wettbewerb der ebenfalls von ganz unten her sich nach oben bis in die Mitte bemerkbar macht. Noch weiter oben schützt der gleiche bürgerlich neoliberale Staat diejenigen die all das von weiter unten her erarbeitete Vermögen gerafft haben und nun in ebenfalls gut geschützten Steueroasen lagern. Der Rest der Gesellschaft mit seinen berechtigen Ansprüchen an ein Staatenwesen inkl. demokratischer Gepflogenheiten, Transparenz, Wohlfahrt, Soziales, Vertikale Solidarität bleibt auf der Strecke… sogenannte Wirtschaftsführer und Branchenverbände kommen mit den über 30 Jahre selber gewünschten Liberalsierungen und deregulierungen (schwacher Staat, Eigennutzmaximierung) längst nicht mehr klar… wundert es wen wirklich?

  40. Lieber Herr Stöhlker,Sie haben nicht begriffen,dass es um eigenständige Begrenzung geht sofern das nötig ist! Wir brauchen keine Sozialzuwanderer mehr,von denen haben wir genug. Ich schätze in der Regel Ihre Kommentare sehr,da haben Sie sich leider vergriffen!

  41. Bei „Vereinigter Linke“ und „vereinigter Rechte“ fehlt Ihnen, Herr Stöhlker, etwas die Klarsicht. Die FDP ist eine Partei, bei der die Globalisten (die Exportfirmen) das Sagen haben. Eine „vereinigte Rechte“ (SVP, FDP) gibt es nicht in der Schweiz. Da steht die SVP völlig alleine und wird völlig im Stich gelassen.Der FDP bedeutet die Souveränität der Schweiz wenig bis gar nichts. Sie würde diese lieber heute als morgen aufgeben, wenns ums Portemonnaie geht.Economiesuisse und Libero, beides globalistische Gruppierungen, werden immer mehr von der FDP an der Front eingesetzt, damit sie selber nicht im Fokus steht.Verlogen und heuchlerisch, steckt die FDP meist mit der „vereinigten Linken“ unter einer Decke.

    • @ Franz Walter

      Was in der Schweiz komplett fehlt sind Parteien und Politiker/-.innen, die sich fuer die Freiheit der Menschen einsetzen. Wir haben keine Volksvertreter, sondern Lobbysten und Karrieristen die lediglich fuer ihren eigenen Aufstieg Politik betreiben.

  42. Stöhlker bleibt halt ein typisch Deutscher Schnorrer, der das Gefühl hat, alles zu wissen und glaubt, an seinem Wesen soll die Schweiz genesen.
    Die Kritikpunkte, gerade zum Vaterschaftsurlaub, sind komplett lachhaft, da alle werdenden Väter unabhängig von Verdienst, Status o.ä. davon profitieren.
    Heim ins Reich, werter Herr Stöhlker!

    • @ Banani

      Ziemlich undemokratisch Ihr Kommentar.
      Und „Heim ins Reich“ das gibt es zur Zeit nicht, da die Bundesrepublik Gmbh, mit Handeslregistereintrag in Frankfurt am Main ein von den USA besetztes Prodektorat (kuenstlicher „Firmenstaat“)ist. Das Deutsche Reich hat mit den Allierten keinen Friedensvertrag vereinbart, genau das muesste die Bevoelkerung in Deutschland anstreben, damit sie wieder zu einem freiheitlichen Staat zurueckfinden koennen, der nicht von undemokratischen Vasallen regiert wird. Die BRD-Gmbh gleicht zur Zeit immer noch einem Schlachthof, der noch immer ausgeraubt wird.
      Mit der BRD-Besatzung, den SHEAEF-Gesetzen und NATO dirigieren die USA aus dem Hihtergrunde heraus die gesamte EU.
      Worthuelsen wie „Heim ins Reich“ sind voellig daneben.
      Viele, insbesondere auch reiche Deutsche, sind nach dem zweiten Weltkrieg in die Schweiz gekommen, davon hat die Schweiz auch profitiert.

    • @Torpedo, richtig müsste es heissen : Die Allierten haben mit dem Deutschen Reich keinen Friedensvertrag vereinbart. Und ich sage nur dazu; das ist gut so, sonst wären deren Klappe noch grösser als heute schon und Steinbrück hätte wirklich eine Kavallerie. Mir genügt da schon ein gewisser anscheinend alles besser wissender Stöhlker

  43. Herr Stöhlker haben Sie auch schon darüber nachgedacht welchen Beitrag auch Sie, zum auflaufen dieser von Ihnen dauernd an die Wand gemahlenen Misere geleistet haben. Ihr Berufsbild ist doch Öffentlichkeitsarbeit.
    Ja ja, das mit den Migranten, kaum sind die innerhalb der Schweiz dann können die Alles, dann wissen die Alles und mutieren in Windeseile zu Supermenschen, die glauben sie müssten den Schweizern,der Schweiz den Richtigen Weg weisen.Vor welcher Misere die jeweils geflohen sind
    ist genau so schnell vergessen.
    Das so nebenbei vom Handwerker bis zum Dr. Prof.und wenn es schief geht dann sind NUR die Schweizer schuld.

    • @Schamane

      Zu KJS: Danke Schamane, nur wird’s nichts nützen.

      Es gibt verschiedene Charaktere, und nur einige davon reflektieren, was sie mit ihrem Tun „sonst noch“ bewirken. Ausserdem benötigt man gesundes Urvertrauen, um Vergessenwerden in der Öffentlichkeit zu ertragen. Zusätzlich gab es früher noch den – sinngemäss – folgenden deftigen Spruch: „Wänn’s Pfiifeli nüme gaht, quiitsched’s umso lüüter.“ – Oder nach heutigem Jargon etwa: „Hilfe! Ich habe an Wert (Arbeit / Alter / Krankheit) verloren! Hoffentlich merkt es keiner! Ich schreie einfach mal weiter laut mit.“ Angst vor Langeweile / Nutzlosigkeit / nicht genügen können.

      Zu Migranten: Da kenne ich glücklicherweise auch andere.

      Zu Handwerkern: Hatte heute äusserst kompetente, umsichtige Schweizer Handwerker in der Wohnung. Werde deren Rechnung sehr gerne bezahlen, trotz eigenem Loch in der Kasse. – Die Verwaltung schickte vorher zweimal „Billigabfertiger“, die das Problem nicht lösten.

  44. Die traurige Lösung dürfte heissen: Staatsfinanzierung durch die Nationalbank, mit dem entsprechenden Kaufkraftverlust für die Angestellten und Sparer. Die USA war uns schon immer ein paar Jahre voraus. So kann man sich selbst betrügen und denken, dass andere die eigenen politischen Wünsche bezahlen werden – doch alle werden ärmer, ausser die Reichen, sie werden dank ihren Sachwerten noch reicher.

    Danke, Herr Stöhlker, für die wie immer interessante Zusammenfassung des Zeitgeschehens – ich lese Sie gerne und finde Ihre Gedankenanstösse bereichernd. Danke Herr Hässig, dass Sie Ihn schreiben lassen, die Schweiz lebt vom gegenseitigen Zuhören und nicht von den Hatern.

  45. Sehr geehrter Hr Stöhlker

    ein Satz wie „Die Blochersche SVP will den Konzernen, aber auch vielen KMU und Gewerbefirmen, mit ihrer Begrenzungsinitiative die Luft abschnüren, indem sie ihnen die ausländischen Arbeitnehmer entzieht.“ weist klar darauf hin, dass Sie ein wesentliches Element der Sache nicht verstehen.
    Nur weil ich mein Haus überschwemmungssicher mache, heisst das nicht, dass ich sämtliche Wasserleitungen abstellen muss!
    Haben wir in der CH nicht die Möglichkeit, die Zuwanderung nach australischem oder kanadischem Modell selber zu steuern? Wer sollte uns denn vorschreiben, wen wir rein lassen oder nicht?
    Wenn die „ausländischen Fachkräfte“ hierher kommen wollen, so können sie das tun, sofern sie Bedingungen erfüllen.
    Diese Bedingungen sind jetzt: EU-Bürger zu sein!
    Die CH könnte da mit neu zu schaffenden Kriterien dafür sorgen, dass wir auch wirklich Fachkräfte kriegen – und zwar die, die wir wollen! EU-Bürger zu sein, ist imho kein Kriterum irgendwelcher Art, das auch nur winzigste Aussagen über fachliche Kompetenz mit sich bringt.
    Sehen Sie das etwa anders?

  46. Seit ich auf der Welt bin (47 Jahre oder als der Zuwanderer Stöhlker etwa in die Schweiz kam) wird über diese Kampfjets gesprochen. Vermutlich hat man mit Studien, Abstimmungen, Tagungen, Beratungen schon X-Fach mehr Geld in den Sand gesetzt, als diese Jets gekostet hätten. Aber die Politiker (meist Links) haben in all diesen Jahren viel Geld verdient. (Sitzungen, Tagungen, Abstimmungen etc.) Und während diesem Corona-Furz im März hat die Schweiz mehr Geld verpulvert, als die Jets gekostet hätten… Zudem hat die Schweiz kürzlich klang und heimlich unsere Hochseefrachter Trudi und Helvetia „verschenkt“ (über 200 Mio CHF hat das gekostet, eine Deutsche Reederei hat sie wie die Swiss „geschenkt“ bekommen.) Langsam aber sicher muss eine Partei (die SVP) wieder an die Macht, die sich für Schweizer einsetzt – SWISS FIRST. Das Geld im eignen Land behalten und icht verschenken !

    • wenn man die Schweiz mit ihren Nachbarländern vergleicht, stehen wir immer noch sehr gut da. Das ändert aber nichts daran, dass der Trend in die falsche Richtung geht und wir uns von EU-Europa weg zu zukunftsträchtigeren Regionen orientieren sollten… Die EU ist das Paradebeispiel für „den Geldgebern die Luft abschnüren und den Geldnehmern das Geld in den immer grösseren Rachen schmeissen“ – nach dem BREXIT kann sich die EU einen SWEXIT schlicht weg nicht leisten, dann würde die AFD wieder stärkste Oppostionspartei

    • Ueber die EU braucht man gar nicht schlecht zu reden, denn da weiss man, dass sie scheisse ist!

  47. SEF hat noch gar nicht begonnen. Stöhlker muss Hellseher sein oder ist unlauter. Mein erster Post zu diesem Thema wurde zensiert von LH. Das ist neu. Schwach.

    • Da finden Sie einmal einen originellen Verleger, und zünden gegen ihn Funken für einen Brand, daweil er Ihnen ein richtiges Streichholz schnitzt?

  48. Im VBS sind die ja nicht mal in der Lage, fehlerfreie Masken zu kaufen. All die anderen Pleiten der letzten Jahre im VBS zeigen, dass diese Amateure nichts auf die Reihe bekommen. Die 18 Milliarden für die Jets kann man genau so gut in der Kehrichtverbrennung entsorgen, kommt auf das selbe hinaus. Nur dass dann einige Militärlis kein Spielzeug haben.

  49. So lange unsere „verdienten“ exBundesräte und Innen nach ihrem Minister-Leben in Bern noch links und rechts Verwaltungsrats-Mandate sammeln können und wollen, haben diese Koryphäen Null Bock dem Volke klaren Wein einzuschenken.

    Also bleibt Verarschung und Fake News an der Tagesordnung . Siehe alle die serbelnden Staatsbetriebe welche mit Steuergeldern gefüttert werden müssen. Zahllose Lobbyisten tragen unermüdlich dazu bei, dass das Subventions-Ländle noch ein paar Jahre weiter dahinvegetiert.

    Politiker sämtlicher Couleur sind, wenn sie überhaupt anwesend sind, nur darauf bedacht die gegenseitige „Nestwärme“ nicht abhanden kommen zu lassen!

  50. Die Schweiz kann sich schlicht und einfach keine jaehrliche Zuwanderung von 50′-100’000 Personen mehr leisten. Die Infrastruktur ist bereits seit laengerem mehr als am Anschlag. Unser unnoetiges progressives Pensionskassenabgabesystem diskriminiert seit Jahrzehnten aeltere ArbeitnehmerInnen massivst. Diese werden laufend durch billigere Zuwanderungskandidaten ersetzt und sehen sich danach fruehpensioniert und/oder ausgesteuert und in keiner Arbeitslosenstatistik mehr aufgefuehrt. Entsprechend muss die Einwanderung analog Australien, Neuseeland, Kanada umgehend via Quoten und Punktesystem gelenkt werden. Die progressiven Sozialkostenabgaben gehoeren ausbalanciert, sodass keine Arbeitsplatzdiskriminierung fuer Aeltere mehr herrscht. Es gibt de facto zwei starke Geberkantone Zug und Zuerich. Die Finanzkraft von Schwyz und den beiden Nid- sowie Obwalden ist ihrer Groesse entsprechend eher bescheiden. Die Schweiz muss beginnen die Staatsquoten zu senken. Die Kantone und Gemeinde sollen ihren Guertel enger schnallen. Die Beamten muessen lernen effzienter und kuendenorientierter zu arbeiten. Deregulierungen und Digitalisierung sollen stattfinden. Innovation forciert. Nullprozentkredite in Forschung und Ausbildung ueber Milliarden von CHF sind angebracht. Die SNB alleine investierte bis anhin fast 1000 Millarden CHF equivalent in EUR, USD, etc in auslaendischen Wertpapieren und ist somit einer der Hauptverursacher von steigenden Boersenkursen. Europositionen gehoeren seitens SNB jetzt langsam aber stetig abgebaut. Die Schweiz beoetigt eine Armeereform. Heutzutage sind Drohnen, Boden- Luftabwehrraketen, Kampfhelikopter, etc angebracht. Wenn die Schweiz ein Kampfflugzeug benoetigt, waere eine MIG-35 uU die kosten-/leistungsfreundlichere Loesung 🙂 Die Blockade gegen Parallelimporte gehoert aufgeloest. Reformen in der Landwirtschaft zu einer „gesunden“ Produktion ohne Vergiftung der Umwelt. Die Lobbysten und Lobbystenverbaende in den Wandelhallen von Bern gehoeren namentlich auf einer eigenen Web Seite publik gemacht wie auch die Verwaltungsratsmandate von allen National- und Staenderaeten. Transparenz, um Interessenkonflikte aufzuzeigen.

    • Sehr gute Zusammenfassung.

      Einziger Einspruch: Kampflugzeuge, der Typ ist noch nicht festgelegt & wenn schon Militär & Neutralität (Genf, WEF, etc.), dann

      Schutz Luftraum wesentlich.

      Dadurch werden wir auch ernst zu nehmende Partner von ümliegenden Ländern (weil wir gewisse Schutzfunktionen autonom auszuüben im Stande sind)

    • Einwanderung war schon historisch gesehen immer ein einfaches Mittel die eigene èosition zu stärken. Die vielen Einwanderer sind alles vom Zeitpunkt der Ankunft potentielle Kunden von allem möglichen und erhöhen den Bedarf sowie Umsätze ohne das man viel Innovation benötigt. Es reicht das Spielfeld zu bereiten um das zu ermöglichen und so hat jeder Gewerbebetrieb, KMU seit Jahren ohne eigenes Zutun volle Auftragsbücher, ausgelastete Angestellte und tiefe Lohnkosten was Investitionen und Profite ohne Risiko sichert. Die 1 Mio. mehr an Menschen wurden unter diesen rein ökonomischen Parametern ja ganz gut integriert. Anders hingegen die sozialen Fehlentwicklungen wie Lärm, Kostensteigerungen, Massen von Menschen, Verkehr, Lärm, Konkurrenz, Dichtestress die einfach liberal individualisiert (soll sich jeder selber damit rumschlagen) werden.

    • Die Schweiz sollte ihre traditionell engen Beziehungen zurr EU Schritt für Schritt abbauen und auf der Gegenseite, die zu zukunftsfähigen Regionen Ausbauen. Im IDEALFALL UNTERSTÜTZT durch die Anlagen der SNB.

    • Danke vielmals; sie haben uns – ganz im Gegensatz zum Dauermotzer KS – zumindest einige (aus meiner Sicht auch gangbare) Lösungsvorschläge geliefert!

    • Ein wichtiger Grund wieso ältere Arbeitnehmer gehen müssen und keinen Job mehr finden liegt an unserem PK-System mit der Altersprogression der Abzüge – und nicht alleine an der Zuwanderung. Es ist sogar so dass viele, vor allem Kurzaufenthalter, unserem Sozialsystem helfen!

    • Mit der Zuwanderung vergessen viele: Auch diese zugewanderten Arbeitskräfte werden mal älter.
      Das Problem wird also nur verschoben.

  51. Kurz und bündig – wie Klaus Stoehlker einmal ist. Und einmal mehr zeichnet er ein Abbild der Schweizer Wirklichkeit 1:1. Immer ein Vergnügen, im fernen Vietnam bei The und einer Phò Bo (Frühstücks Beefsuppe) Klaus Stoehlker zu lesen.

    • Gehen sie wieder einmal nach Vung Tau zur Erholung (Selbstschutz). HCM City mit ganz miserabler Luft. Nicht wenige haben dort das Gefühl, als würde ihnen der Brustkorb zugeschnürt.

    • Sie können im „fernen Vietnam“ sicher ganz toll einschätzen, wie die Schweizer Wirklichkeit tatsächlich aussieht.

    • @ Mutti

      Das WEF- eine totale Katastrophe!

      Informieren Sie sich mal genau ueber das WEF und dessen grauenhaften Absichten, dann werden Sie es verteufeln!

      Kaum zu glauben, dass diese undemkokratischen Geisterfahrer im Bundeshaus so etwas unterstuetzen und erlauben!

  52. @Stöhlker, das VBS gehört sicher nicht abgeschafft, sondern auf die alten Stärken zurückgebaut. Ich weiß nicht was alle mit der blöden IT in der Armee erwarten. In den Foren reden alle nur über IT und Cyperkrieg, doch damit wird kein echter Krieg geführt, höchstens ein Ablenkungsmanöver.
    Eine EMP-Rakete und das IT-Zeug ist nutzlos. Wichtig sind ausschließlich die gleichen Waffensysteme die man vor 70 Jahren eingesetzt hatte, die man im Vietnamkrieg, Irak, Syrien, Afghanistan Libyen, Tschetschenien usw. nutzte. Wie weniger komplizierte High Tech, desto besser

    Ich fordere 700.000 – 900.000 Schweizer Milizsoldaten inkl. 50% Frauen, 2000 MBT, 12.000 Schützenpanzer, 800 Kampfjets (2-3 Modelle), 300 Kampfhubschrauber, 800 Transporthubschrauber (2-3 Modelle), die beste Luftabwehr, 80 Satelliten, 5000 konventionelle Marschflugkörper und 500 atomare Interkontinentalraketen, permanent ausgerichtet auf alle Hauptstädte.

    Als ein souveränes neutrales Land, dass keinen Angriffskrieg führt, sollten wir alles haben, was es gibt und davon so viel, so dass niemand (EU/NATO/Russland/China/Islam/Ausserirdische) auf dumme Ideen kommen. Und wir sollten alle Rüstungsgüter selbst bauen und nicht exportieren.
    Wir könnten es uns leisten – siehe Fremdreserven Nationalbank.

    Da ein Weltfrieden sich nicht abzeichnet und im Gegenteil es in Europa wieder nach Krieg aussieht (Griechenland/FR vs Türkei), sollte man die Zeichen der Zeit schon richtig deuten.

    Schweden hat die Zeichen als einziges Land in Europa richtig gedeutet. Sie haben wegen Russland ihr Rüstungsbudget kurzfristig auf 16% hochgeschraubt, und erstmals seit dem Jahr 1991 hat Schweden angesichts deutlich gestiegener militärischer Aktivitäten in der Ostsee seine Armee in Kampfbereitschaft versetzt!

    • „700.000 – 900.000 Schweizer Milizsoldaten inkl. 50% Frauen, 2000 MBT, 12.000 Schützenpanzer, 800 Kampfjets (2-3 Modelle), 300 Kampfhubschrauber, 800 Transporthubschrauber (2-3 Modelle), die beste Luftabwehr, 80 Satelliten, 5000 konventionelle Marschflugkörper und 500 atomare Interkontinentalraketen, permanent ausgerichtet auf alle Hauptstädte“ So einen Schwachsinn kann ja niemand bei klarem Verstand ernst nehmen, oder sollte das Satire sein?

    • und all dieses zusammengekaufte Material wird dann von Montag bis Freitag von 07:00 bis 17:00 bedient? Wer nimmt die Telefone Samstags und Sonntags ab und sonst in der Nacht ab? OutSourcing an wehn? Oder nur analoger Telefonbeantworter wegen EMP und so.

    • mir schrieb vor Jahren ein SVP EMD-Chef: „…..in den überschüssigen Pool“. Die heutige SVP Dame würde sagen „dreamer u“.

    • @Caro,
      nein ich meine es leider ernst. Ein Souveränes neutrales Land braucht in etwa das, was ich beschrieben habe. Ansonsten muss man sich auf eine andere Großmacht verlassen und wird von diesem Land unterdrückt. Wenn man nicht permanent verarscht werden will (was aktuell der Fall ist), muss man Druck aufbauen können.

      Die Schweizer Regierung verlässt sich seit ca. 1992 voll auf den Schutz der NATO, die jedoch gerade im Begriff ist, zu erodieren! Die USA hat keine Lust mehr für Europa den Kopf hin zuhalten und ist selbst so sehr zerstritten, dass ein Bürgerkrieg möglich ist. Was geschieht in so einem Fall mit dem Waffenarsenal? Wer kann garantieren, dass die USA sich nicht irgendwann gegen Europa stellt? Ich denke dabei an George Orwell, wo drei Großmächte (Europa/ USA+GB / Asien) permanent Krieg haben.

      Die Natoländer Türkei und Griechenland+Fr stehen kurz vor einem Krieg. Die Russen stehen übrigens auf Seiten Griechenlands und versuchen schon die ganze Zeit, die Nato zu spalten.

      Und die EU, wo wir Schweizer nicht dazugehören wollen (will ich auch nicht), möchte eine eigene Armee aufbauen, man nimmt selbst kaum Geld in die Hände und die selbst entwickelten Waffensysteme sind meist schlechter und in geringer Zahl als als USA/RU.

      Niemand kann garantieren, dass diese beiden Blöcke Nato oder EU uns zu Hilfe kommen, wenn sie selbst angegriffen werden, oder selbst im Krieg/Bürgerkrieg stecken. Noch sind wir in der Lage, unsere Souveränität selbst glaubhaft zu verteidigen. Im Kalten Krieg konnten wir wenigstens noch die Grenze verteidigen, das ist heute nicht mehr möglich.

      Russland hat 400 der vermutlich 6000 – 20.000 Atomwaffen von Kaliningrad wieder permanent auf Europa und USA gerichtet und ich bin überzeugt, die eine oder andere gilt auch uns oder würde unmittelbar neben der Grenze runtergehen! Gerade im Raum Bodensee, wo es in CH/DE sehr viele Rüstungsfirmen hat, dürfte Ziel Nr. 1 in der Schweiz sein.

      Wie wollen sie sich dagegen schützen? Im Moment haben wir gar nichts dagegen. Nicht einmal anständige Luftabwehrraketen und die sollen ja erst 2030 angeschafft werden.

      Sie sollten einfach die Realität sehen wie sie ist und nicht wie man sie gerne haben will oder wie sie von den Medien falsch vermittelt werden.
      Die friedliche Zeit in Westeuropa geht langsam aber Sicher zu Ende. Recht hat jetzt nur der, der härter zuschlagen kann oder der mehr Kohle hat. Und wir haben beides nicht mehr. Dass irgend eine Großmacht heute noch Rücksicht auf unsere Neutralität nimmt, können Sie gleich vergessen!

  53. Hr. Stöhlker berichtet von und kritisiert das SEF bevor es überhaupt gestartet hat. Das SEF startet heute um 13.30. Hr. Parmelin wird morgen sprechen.
    Das ist unlauter. Wir sollten uns mit der Realität beschäftigen und nicht vorverfasste Meinungen in die Welt posaunen.

    • Er ist halter ein Schwätzer mit einer grossen „Schorre“. Inhaltlich gibt er nichts her.
      Blocher wusste genau, warum er ihn nicht in die SVP reinliess. Daher auch seine Frustration und Rage gegen Blocher.

  54. Bleiben wir mal an der stragtegischen Oberfläche: Bremsen tun allen voran die Bürgerlichen und die Rechte, welche sich vor jeder vernünftigen Liberalisierung mit dem einhergehenden Wettbewerb drücken und damit die Innovationsleistung unseres Landes in die Stagnation führen. Unsere Arbeitsproduktivität ist seit Jahren auf Abwegen, und selbst die Franzosen mit ihrer kürzeren Arbeitswoche sind produktiver als wir.

    Übrigens, sass eine Wirtschaft liberaler als bei uns und gleichzeitig mit einem stärkeren sozialen Auffangnetz versehen sein kann, und trotzdem mehr Milliardäre pro Einwohner hervorzubringen vermag, als die USA, das beweisen gleich mehrere Staaten oben im Europäischen Norden.

    • Robodoooof…..

      Die Bürgerlichen Bremsen….. richtig, aber nur was den wieder aufziehenden Sozialismus angeht denn der schafft eben nie wirklichen Fortschritt, sondern Todesopfer.
      Mit dem was sie als Liberalismus begreifen hat das was unsere Linken wollen, rein gar nichts zu tun.

      „Liberal“ sind die nur dort wo sie etwas als politische Kampfwaffe benutzen können, bei der Zuwanderung zum Beispiel. Ausländer erden zu Heiligen.
      Wie in den USA, ….. wo in Minnesota seit 70 Jahren Demokraten regieren. Dort starb George Floyd ( übrigens an eines Überdosis Fentanyl nicht wegen einem Plizisten ), aber gerade dort heucheln Linken nun was von Systemischem Rassismus. So ist Links…. eine kranke und gefährliche Ideologie.

      Ansonsten endet jedes sozialistische System immer und ausnahmslos in Unterdrückung.
      Man erkennt das an Deutschland gerade ehr gut.
      Dort versucht man Demoverbote durchzudrücken, obwohl diese ein Grundrecht sind und auch explizit gegen die Regieungsmeinung stattfinden dürfen.
      Da werden Zensurgesetze gemacht, verschärft, gibt’s nun Gummiparagraphen gegen Hassrede, Hetze usw. um damit andere Meinungen kontrollieren zu können. Begehen Zuwanderer ein Verbrechen, lügt man den Fall weg, werden aus Arabern Biodeutsche. Man füttert die Mainstreammedien mit Staatshilfen damit die das Volk mit ihrer Lügenpresse indoktrinieren.
      Das ist der Liberalismus der Linken.

      Gottlob haben wir noch eine Partei die sich dagegen wehrt, gegen diesen Fortschritt….zurück in den Totalitarismus.

      Hier können Sie hören wogegen sie die SVP wehrt.

      Die Partei….“Die Linke“ wie sie wirklich denkt.
      https://www.youtube.com/watch?v=tUsDsmIXj4g

      Hier in der Schweiz gibt es Linke die die SVP Initiative unterstützen, aber sie fanden keine Zeitung die ihren Aufruf dazu abdrucken wollte….. Meinungsfreiheit im Linkstsaat eben.

      ———————————-

      Zitat:

      Zensuriert: die ökosozialen Gründe für die Begrenzungsinitiative
      Es gibt auch links-grüne Argumente für die Begrenzungsiniaitive. Aber die NZZ und die WOZ haben ein entsprechendes Textinserat abgelehnt. So weit geht die Zensur in einem Land, das sich der freien Meinungsäusserung rühmt.

      Titel:
      Für eine weltoffene, nachhaltige und eigenständige Schweiz.
      https://www.zeitpunkt.ch/index.php/zensuriert-die-oekosozialen-gruende-fuer-die-begrenzungsinitiative

    • Liberalsierung und Wettbewerb sind sicher kein Garant für gutes sondern blos das Recht eines (meist) finanziell Stärkeren sich gegen alle anderen Stakeholder durchzusetzen. Ein wahrhaftes primitiv System das da seit den ersten Propagandaplakaten gegen den demokratischen Staat in den 70′ aktiviert wurde um finale endlich einen schwachen Staat zu haben der sich auf den Schutz von Eigentum (wovon die meisten nichts haben) beschränken soll

    • Köstlich – ein Rechter und ein Linker enervieren sich über das Missverständnis von Liberalismus, wie sie es sich die vermeintlich „Liberalen“ von der FDP zurechtgeschustert haben und seit jeher propagieren. Da sehen wir mal, welchen Schaden sie damit angerichtet haben..

      Übrigens: ganz links und ganz rechts ist da, wo man sich wieder die Hand reicht.

    • Was heisst denn da schon Bürgerliche? Dazu zählen sich ja längst auch die SP; die Grünen und die SVP sind das selbstverständlich auch. Das Problem unserer Wirtschaft ist, dass sie praktisch alles den Interessen der Exportwirtschaft unterordnet. Diese will möglichst freien und ungehinderten weltweiten Marktzutritt. Damit sie das erreicht, gibt sie (die Wirtschaft und insbesondere die FDP) dauernd den Wünschen der Linken (aber auch dem Ausland – z.B. EU, USA und nun vermehrt auch China)nach. Man stopft den Fordernden den Mund indem man ihnen dauernd entgegenkommt.Das ist teuer – viel zu teuer. Denn daraus resultieren im Inland zu hohe Löhne, Altersarbeitslosigkeit, tiefere Arbeitsproduktivität, aufgeblasenes und fehlkonstruiertes Sozialsystem, Immigration etc.Die vielen Auflagen, Regeln, Gesetze, Abgaben, Gebühren etc. tun ihr Übriges: Sie erschweren, behindern und verhindern manche Firmengründung und würgen unzählige Innovationen ab.Viel zu viel ist systemverschuldet.Man ist den Linken zu sehr entgegengekommen. Mehr Staat brauchen wir nicht. Im Gegenteil, es braucht weniger und der Lobbyisten-Sumpf muss auch weg.Irgendwelche Nordländern als Vorbild zu nehmen (z.B.Schweden oder Norwegen), wär fatal.Schweden versinkt im linken Sumpf und in Kriminalität und Norwegen hat schliesslich sprudelnde Ölquellen.

  55. Lieber Herr Klaus Stöhlker,

    Ausgerechnet Mrs. M. Thatcher lag richtig mit ihrer Sentenz:

    “Sozialismus ist, wenn einem das Geld anderer Leute ausgeht.”

    Sie schreiben: „Dieser Prozess hat schon vor einiger Zeit begonnen; jetzt wird er kritisch.“

    Sehen Sie, strukturelle und vor allem hausgemachte Probleme in unserem Land hätten schon vor Jahrzehnten in dieser Größenordnung eine landesweite Debatte auslösen sollen und jahrelange Vorbereitung der Bevölkerungen hierauf erfolgen müssen, was jedoch im Keime erstickt wurde und niemals geschah. Die überwiegenden Kommentare auf Ihre Artikel stehen für Resignation und Aggression, auch eine Art der Degeneration. Ich kann nicht beurteilen, ob „Linke“ Gutmenschen und „Rechte“ Schlechtmenschen sind. Es fällt vielen Mitmenschen offensichtlich schwer – sogar über einen lieben langen Artikel hinweg – den egozentrischen Standpunkt zu verlassen. Ohne Differenzierung kommt man da aber nicht weiter und dabei muss man sich kritischen Fragen unterziehen und alles auf dem Prüfstand stellen: Modell Schweiz, Secondos, Schulsystem, Steuer,- Gesundheit und Rentensystem usw. Soll die Schweiz ein geschlossenes System kleiner Kantone sein? Kantonale Regeln in einem mini-Staat von 8.5 Millionen Einwohnern mit einer Reisedauer von 3h von Basel bis Lugano oder St. Gallen – Genf 4.5h?

    Sie schreiben: „Die SBB brauchen umgehend Milliarden“. Das ist eines von vielen Beispielen was geopolitische Ignoranz und Arroganz alles anrichten kann. Alptransit = Jahrundertwerk der ein Jahrundertgrab werden könnte. Man zeigt sich empört und überrascht wie in der PRAXIS UND KONKRET Deutschland, Italien, Frankreich und Österreich handeln. Dabei würde u.a. eine Bestandesaufnahme der Zulaufstrecken zu den Tunnels und Korridore (in Bau) genügen, um festzustellen, wo und wie ab 2026-27 die Musik spielen könnte. Man wolle doch „unsere“ Alpen schützen und die böse EU boykottiert schweizer Anstrengungen und Fleiss, hört man immer wieder aus rechtsnationalen Kreise zu diesem Thema. Die Schweiz beteilige sich überdies grosszügig an Instandhaltungskosten in Italien und Deutschland/Österreich. Ein Blick hinter den Kulissen und ein Gespräch mit echten Eisenbahn-Logistik-Experten, gibt Aufschluss über den wahren Grund und die Ursachen weshalb die Partnerstaaten sich nur vor die Kamera über den Gotthard-Ceneri begeisert zeigen.
    Herzlich

    • Kapitalismus ist wenn man das Geld anderer Leute möglichst für sich allein vom Tisch gerafft hat. Gibt die neoliberal bürgerliche Mehrheit ausschliesslich das eigene Geld aus wenn mal wieder was in den Räten und Kommissionen beschlossen wird… oder doch das Geld von anderen? Thatcher war eine Krämerin, kam niemals über diesen engen Horizont hinaus und heutige Neoliberale denken immer noch das ein Staat wie ein Kramladen zu führen ist.

    • @ illusionen platzen, so auch die der B Schweiz
      Genial wie immer analysiert und kommentiert. Ich freue mich auf Ihre weiteren Analysen und Kommentare!
      Cordialmente Ars Vivendi

    • Er schlägt wild um sich, um irgendwie Aufmerksamkeit auf sich zu lenken um nicht in die absolute Vergessenheit zu geraten.

      Mit der Namenswahl seiner Söhne „Fidel“ und „Raoul“ zeigte er, wo er stand und wie windig er sich veränderte.

    • Argumente, Thesen gegen das was Er schreibt gibt es aich noch oder ist das schon überfordernd? Vermutlich schon den sonst schlägt man ja nicht die Person sondern das geschriebene oder gesprochene Wort.

    • @ W.Tell

      ..und Du scheinst ein echter holzgeschnitzter Schweizer zu sein, ein echter Trot-Tell.

  56. „Vaterschaftsurlaub für linke Besserverdiener“…ääh inwiefern sollen „eher schlecht bezahlte Zuwanderer“ nicht ganz genau gleich zwei Wochen Vaterschaftsurlaub erhalten?! Langsam macht sich IP mit diesen Stöhlker-Artikeln komplett unglaubwürdig.

    • Ja der Satz ist komisch.

      Besserverdiener haben mehr Anreize den Vaterschaftsurlaub auch tatsächlich zu nutzen. Zudem erhält diese Kaste oft bereits heute einen solchen Urlaub, durch die Erhöhung der EU Beiträge würde diesen diese Kosten allen Arbeitnehmern belastet.

      Arme Arbeitnehmer (80% vom Minimallohn) & Lohnzuschlag für EO können u.U. trotzdem nicht auf den Bruttolohn verzichten und werden den Urlaub nicht beziehen.

      Zudem gilt bei den unteren Lohnschichten: je höher die Lohnnebenkosten
      (Bruttolohn & Arbeitgeberbeiträge) inklusive Kosten für Stellvertretung Arbeitnehmer (Einführungskosten, Beschaffun) = Lohnvollkosten,
      desto tiefer Chance Lohnerhöhung generell (weil AG mit Lohnvollkostenrechnen)

      Personen im Tieflohnsegement haben keine Verhandlungsmacht bei den Löhnen. Mehrkosten werden indirekt auf Arbeitnehmer überwälzt.

  57. Bedeutung des Artikels?
    Ein Sack Reis ist in China umgefallen.
    Auf dem Hof von Uli ist ein Kalb geboren – Name: Klausiiii Urschweizer.

    • Ich staune immer wieder, wie es der Klausi schafft, so viele Leute zu erregen und immer so viele Kommentare zu ergattern.

      Auf YOUTUBE wäre er ein kleiner Mini-STAR.

    • @Klausi_Bashing, die Anzahl youtube-gegner würde er nicht ertragen und, ach da fiele mir doch ein grosser Stein vom Herz, wieder seinen dringend benötigten Senf dazu tun. Aber eben Oportunismus hält halt speziel an seiner Adresse, welche das Mass seines Möchgtegerne dazu Gehörens nicht halt.Aber wer weis vielleicht ihn ja der Ruf und die Bitte als neuer Kanzler für Deutschland und er erweist sich in fast schön göttlicher Erhabenheit fürs Deutsche Volk und dapft hier wieder halt, ich auf jeden Fall stell mich schon mal kostenlos zum Packen der Möbel. Ja so unendlich holfsbereit bin ich dann schon.

  58. Soll die ganze Schweiz in einigen Jahren so aussehen, wie Spreitenbach? In Spreitenbach machen die Schweizer weniger als 50% der Einwohner aus. In der Schule von Spreitenbach sprechen mehr als 80% der Schüler kein Deutsch daheim. Das will ich nicht.

    • @Die Schweiz soll nicht sein wie Spreitenbach

      In Kleinbasel und Pratteln machen die Schweizer 10% aus. Schweizer Lehrer sprechen auch kein Deutsch daheim. Stellen wir uns die Frage: Warum werden seit den 70iger Jahren die fehlenden CH-Kinder durch Einwanderer ersetzt? Die CH-Medien schweigen darüber, oder? Warum? Wer kontrolliert die kapitalabhängigen Medien? Eine entfachte öffentliche Debatte zum Thema hätte eine andere familien, wohn – und sozialpolitik erwirkt. Hinsichtlich enthnischen Grössen und Lebensraum sind wir nicht mehr in der Lage zu bestimmen – „das will ich nicht“ – die Schweiz ist bereits seit 1. Generation in einen Vielvölkerstaat umgewandelt worden, wo die Indigenen in 3. Generationen zu „Indianern“ Europas werden.

    • Die damalige SP Bundesrätin Ruth Dreifuss hat verlangt, die Schweiz müsse zum „Völkerpark“ werden. Die Marxistin (in ihren Kreisen immer noch virulent) hat es dank gnädiger Hilfe der FDP erreicht. Man sehe sich das Video „Lügende Bundesräte“ an, die sich zur PFZ äusserten. Die FDP will im Auftrag der Grosskonzerne und wirtschaftlich schwacher Wirtschaftssektoren, wie Bau und Tourismus, die Zuwanderung wegen den Billigarbeitskräften. Dass es so weit gekommen ist, ist auch die Regierungszusammensetzung schuld, genannt Konkordanz. Es ist Illusion, dass ohne staatsgefährdende Lage die im gleichen Entscheidungsgremium total entgegengesetzte Kräfte ein befriedigendes Resultat erzielen können. Mit Kompromissen wird regiert, obwohl man weiss, dass Kompromisse meistens die schlechteste Lösungen sind. Und, man beachte es, mit dem Kollegenverrat der Eveline Widmer-Schlumpf ist die Konkordanz beerdigt worden. Dies hinderte aber den SVP BR Ueli Maurer nicht, sie, die Bundesrätin die dem Land mehr Unheil als Heil gebracht hat, als „aktenkundig“ und „fleissig“ zu loben. Zudem hat es SVP BR Ueli Maurer fertig gebracht, die BDP Reg. Rätin aus GR, die mitgewirkt hat bei der Abwahl von Chr. Blocher, als Präsidentin der Schweiz. Nationalbank vorzuschlagen. Ausgerechnet eine Vertreterin einer Partei, deren Basis der Verrat ist.

    • @Die Schweiz soll nicht sein wie Spreitenbach: Ist sie in Suhr(listan) heute schon.

      Mit einem Gemeindepräsidenten, der in Suhr noch nie im Stau stand https://archive.is/6YWwz , den Namen der Firma, in der er „arbeitet“, nicht kennt und im 50 %-Pensum Fr. 100’000 @ Jahr kassiert.

      Grüessli aus Suhr-„Manhattan“.

  59. Sie haben vollumfänglich recht Herr Stöhlker. Wird z.B. das Stimmvolk den „Bundesbeschluss über die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge“ ablehnen, wird es – wie schon bei anderen Volksentscheiden – die bittere Erfahrung machen müssen, dass ihr Verdikt umgangen wird: mittels anderer Finanzierungswege, z.B. Leasing-Verträgen, werden die Kampfjets trotzdem angeschafft werden. Unsere direkte Demokratie ist schon länger an zwei Marksteinen erkrankt: der Lethargie des Volkes und der Selbstherrlichkeit der Eliten für die das Gemeinwohl zu einem hohlen Fremdwort geworden ist. Doch eine Gewissheit lässt sich in der Geschichte ausmachen: Torheiten der Eliten sind immer irgendwann zu deren Ungunsten abgerechnet worden.

    • Die Möglichkeiten sind da – nutzen Sie sie. Schauen Sie sich um: das Geld sprudelt. Gürtel enger schnallen, und rein ins Risiko. Habe mich selbst mit zwei Immoprojekten nahe an die Privatinsolvenz manövriert und muss quasi bei Null ansetzen. Laufe ich deswegen herum und sehe die Verantwortung bei “der Regierung” usw.? Früher wars auch nicht einfacher. Den Kredit gabs eventuell leichter: aber auch damals musste man ihn dann schon abzahlen können. No risk no fun, auch in der Schweiz.

    • @5vor12
      Wie haben Sie auf die Erfolgsspur zurückgefunden?
      In welchem Bereich?
      Mit wessen Geld?

      Machen Sie anderen Mut.

  60. Es zeigt sich, dass auch ein längerer Text keine differenzierte Betrachtung sein muss. Die pauschaler Verächtlichmachung der Verantwortungsinitiative oder der Schweizer Armee gleicht einem rhetorischen Sturzflug auf das Niveau von Trump und das trägt auf jeden Fall nur zu einer weiteren Polarisierung bei. Polemische Kritik zu üben, ist ein Kinderspiel, Lösungen und Kompromisse aufzuzeigen, das verlangt (auch journalistisch) nach mehr.

  61. Bis auf Details so ziemlich getroffen. Stöhlker spürt die Dinge instinktiv und limbisch, kann sie aber nicht immer präzise und kohärent (wo möglich) in Worte und Sätze fassen.

  62. Blödsinn….. Herr Stöhlker, sie schwanken mal wieder bedenklich umher.

    Zitat :
    Die Blochersche SVP will den Konzernen, aber auch vielen KMU und Gewerbefirmen, mit ihrer Begrenzungsinitiative die Luft abschnüren, indem sie ihnen die ausländischen Arbeitnehmer entzieht.
    ————————-

    Das ist der selbe Unsinn den uns Sommaruga. Keller-Sutter und die Wirtschaftsverbände erzählen.
    Ich habe das Saisonnierstatut noch lange Jahre miterlebt und auch das funktionierte sehr gut.
    Ja es gab noch kein Ü-50 Problem wie Heute und auch nicht eine Sozialhilfe deren Bezüger zu über 60% Ausländer sind.

    Die Personenferizügigkeitb hat unser System vergiftet.
    Aber immer wieder diese dummen Angriff gegen die einzige Partei die unser ehemaliges Erfolgsmodell noch verteidigt.
    Alles andere sind Sozialisten und unter solchen gabs noch niemals seit 1917 ein Erfolgsmodell.
    Wer die wählt, wählt den Untergang.
    Traurig das sich selbst unsere Wirtschaftsverbände der Korruption hingeben und ihre Seele für einen kurzen Vorteil verkaufen. Selbst die denken nur noch bis zum nächsten Jahresabschluss. Ein Alfred Escher würde heute auswandern.

    Zum Kampfjet…. wer keine eigene Armee hat, hat eine andere., eine Fremde im Land.
    Wir müssen unsere Armee wieder aufbauen, das geht aber nicht indem wir sie aufgeben, sondern nur in dem wir anfangen sie wieder auszurüsten.
    rausposaunen sie sein nicht einsatzbereit …… man hat sie ja ausgehungert, um dann gleich erneut das Material zu verweigern…. Blödsinn.
    1995 hätte die Schweizer Armee die Deutsche einsacken können, so sollte es sein.
    Warum werden wir in Brüssel nicht respektiert….. ja klar, weil die Sozis dort wissen das sie uns Notfalls einfach zwingen können.
    Wie abgrundtief verrottet die dort draussen schon sind, sehen sie hier…..
    „Reiche erschiessen“.
    https://www.youtube.com/watch?v=tUsDsmIXj4g

    Darum brauchen wir eine Armee die unserer Wehrtradition entspricht, unserer gesunden Geist neu manifestiert.

    • Er schreibt auch, es hätte in den letzten 80 Jahre keinen Ernstfall mehr gegeben, für den es die Armee gebraucht hätte. Als ob das eine Garantie dafür wäre, dass das auch bloss die nächsten fünf (geschweige denn 80) Jahre so bleibt.

      Man kann sich schon auf die Hilfe Anderer verlassen. Im Ernstfall gewinnt das Wort „verlassen“ dann einfach eine andere Bedeutung.

    • …aber die Schweiz geht für immer mehr Menschen unter und das alles mit bürgerlich neoliberalen Mehrheiten… es ist der Neoliberalismus der den meisten hier um die Ohren fliegt und der wurde hier, wie dazumal von der Thatcher dort, von den gleichen politischen Fraktionen auch für die Schweiz konzipiert und politisch verkündet.

  63. Sie irren Herr Stöhlker. Die SVP will nicht KMU und Gewerbefirmen die Luft abschnüren wie sie behaupten. Im Gegenteil, die SVP will deren Steuern senken.
    Die SVP will die Plünderung unserer Sozialsysteme verhindern durch Leute, die nie einbezahlt haben.
    Die SVP will die 10, 11, 12 Millionen-Schweiz verhindern.
    Die SVP will die Zubetonierung unserer Landschaft verhindern.
    Warum wollen sie Herr Stöhlker das alles ? Sie sind doch in die Schweiz gekommen, weil es in der Schweiz vor 30 Jahren noch nicht so eng war. Jetzt wird es täglich enger und ungemütlicher bei uns. Ueberall. Deshalb hoffe ich auf ein Ja für die Begrenzung der masslosen Zuwanderung.

    • Ein JAb nwäre das dümmste, was die Schweizer machen würden. Gut gibt es noch intelligente Bürger, ich meine nicht Klausi.

    • Das Baugewerbe hat masslos profitiert von der Zuwanderung.
      Schauen Sie sich doch die Mieterspiegel in all den Neubauten an.

      Davon profitieren und dann nein sagen. Doppelmoral pur.

      So geht das nicht!

    • SVP Kündigungsibitiative:

      Kurzsichtige Pflästerlipolitik mit verheerenden Folgen für das Gewerbe.

  64. Wieder viel Geschwurbel vom begnadeten Papierlischwizerschwätzer aus Zollikon. Wenig ist richtig, viel daneben und einiges glatt gelogen. Auf dem Hintergrund seines feuchten EU-Traumes muss er natürlich behaupten, dass die Begrenzungsinitiative die ach so hochqualifizierten EU-Fachkräfte nicht mehr einreisen lässt. Ziemlich dreiste Lüge, aber wahrscheinlich hat er noch einige geistig schwach dotierte Kunden bei der FDP. Warum er letztere nicht korrekt zum linksgrünen Pulk zählt, dürfte den gleichen Grund haben. Immerhin gibt er zu dass die Gössi wenig bis nichts zustande bringt. Dass die Konzernpostille NZZ nichts mit Substanz auf die Beine stellen kann, ist ja kaum überraschend. Da kann der Cash nichts dafür, der konnte wenigstens einigermassen singen. Dass überall das Geld fehlt und es holpert und wackelt ist nichts als normal, wenn man die Infrastruktur eiligst für eine 8 od. 9 oder bald 10 Mio. Schweiz herrichten sollte. Ob die SBB tatsächlich bald im 5 Min. Takt umherbrausen muss, ist mehr als fraglich. Sein Militärsachverstand ist auf der Stufe Feldwebel stehen geblieben, die AKK braucht dringend Experten seines Kalibers damit wenigstens 2 Flugzeuge und 3 Panzer der Bundeswehr einsatzbereit sind, allerdings wird dort in Euro abgerechnet. was ihm kaum passen würde. Alles in allem, viele Worte, wenig Substanz.

  65. Klausi hat wieder mal schlecht geschlafen und will uns mit seinem schwachen Geschreibsel einlullen. Die IP Leser haben besseres zu tun.

    • ihre Aussage ad absurdum geführt – sie lesen den Artikel und schreiben sogar noch einen Kommentar dazu

  66. Bin verwirrt oder K.S. kennt bereits die Inhalte der Referate: Das Swiss Economic Forum startet heute Mittwochnachmittag um 13.30 Uhr und dauert bis morgen Donnerstag…

  67. Interessant, ein unabhängig schreibt gratis ganz klar, was viele bezahlte Medien nicht mehr in der Lage sind zu schreiben. Über die 5 Kantonen, die alles finanzieren, stimmt nicht so ganz Herrn Stöhlker und zwar einige Kantonen leisten “ viel nicht monetären Beiträge“, wie Natur, Bergen, Erholhung, aber auch Energie und bringen “ Brain Assets“, ohne diese die 5 Kantonen wären auch nichts…
    Der Rest stimmt leider: wir sind in eine pietöse Lage, wo diejenige die noch profitieren die Augen schliessen und Hören zumachen.
    Diese Recht auf Initiative und Referendum sind uberrollt, da diese nur auf ein einzige Element der Komplexität zielen und vergessen das Ganze, was für die Zukunft gefährlich sein können. Die Politikern sind überfordert schon bei ihren Privatinteressen, dann vernachlässigen Sie die Nationalthemen….man kann heute nicht mehr “ hobbymässig Politik“ betreiben.
    Nun, werden wir sehen was am 27. September 2020 noch geschieht: schlimm wäre die Beschaffung von teure, unnötige Flugzeuge in ein Zeit wo anders gebraucht wird….der Rest ist Strudel…

  68. Interessante Denkansätze Herr Stöhlker. Damit sprechen wir auch gleich das Grundproblem an: Denken. Eine Fähigkeit die immer mehr Bürgern dieses Landes und Menschen allgemein auf diesem Planeten abhanden kommt. Das gilt übrigens auch für unsere Politiker. Es geht darum Zusammenhänge zu verstehen. Konzernverantwortungsinitiaive: ich gehe davon aus, dass genau diejenigen, die dafür sind, kein Problem haben irgendwelche elektronischen Geräte zu verwenden, die irgendwelche seltenen Erden/Metalle enthalten, die irgendwo auf der Welt unter dreckigen Bedingungen gefördert werden. Klar, verhaltet sich das CH Unternehmen korrekt wird es dort auch nicht mehr fördern (oder ganz verschwinden) – vermutlich wird es dann ein chinesisches Unternehmen tun – und der „Ja-Konzerninitive“ Schweizerli wird weiterhin sein Smartphone Nutzen. Es geht nur noch um Klienten bzw. Klientelpolitik in der Schweiz (und auch in anderen Ländern). Wollen wir das Klima retten? Jawohl, null Wirkung aber lasst und ein wenig die Wirtschaft unnötigerweise kaputt machen und wenn immer möglich den Eigenheimbesitzern etwas belasten (die Villa Bonzen sollen dafür blechen, jawohl). Das man vielleicht schlussendlich auch als Mieter diese CO2-reduzierenden Massnahmen berappen muss – das fällt wohl keinem ein – vermutlich auch nicht weil man ja dann als linker Wähler darauf zählen kann, dass die entsprechende Partei für schönen Wohnraum (falls möglich mit Tramanschluss und Seesicht) zu günstigen Preisen sorgt (querfinanziert durch wen auch immer – vermutlich den Bonzen). Früher zählte man 1 plus 1 zusammen und kam schnell zu einem Ergebnis. Heute denken viele, es würde schon dann irgendwie funktionieren. Ja, so mit allem Wohlstand ausgetattet lässt es sich auch gut ideologische aber CO2 neutrale Warmluft furzen. Da interessiert es auch nicht, dass der Oetzi vor 5000 Jahren über die gletscherfreien Alpen gewandert ist und erst später eingefroren wurde (und wieder entdeckt wegen dem bösen Klimawandel). Aber reden wir über die Armee. Tolle Sache. Ich würde meinen, dass wir mit der Armeereform 95 die Armee begraben haben. 26 Milliarden für Jagdflugzeuge? Hören sie mir auf. Stampft das Zeug ein. Lieber ein paar gute Luft/Luft Abwehrraketen kaufen – im Falle, dass uns die Oesterreicher oder sogar die Deutschen angreifen (auf dem Luftweg macht das eh grossen Sinn). Corona hat einige Dinge beschleunigt – aber leider nicht zum Besseren. Während der Stadtzürcher wohl meint in einer der geilsten Städte der Welt zu leben – das behaupten ja auch die Touristen – wird er über kurz oder lang schmerzlich merken müssen, dass die Rechnung ohne das Manna das vom Himmel fällt früher oder später nicht mehr aufgeht. Die Bösen Banken und das böse, autoverkehr verursachende Gewerbe, dass jahrzehntelang jede 30er Zone, vergoldete Temposchwellen und 1 Miillion teure WC-Häuschen und die ganzen aufwertenden anderen Massnahmen, finanziert haben, werden weg sein und damit auch das Manna. Aber nach klein Takatuka-Zürich werden noch die Touristen kommen um im Gucci Flagship Store eine wenig Geld auszugeben – falls Corona das zulässt. Seien wir aber nicht so pessimistisch. Es kommt alles gut. Das war schon immer so. Also….immer schön Nachdenken bevor man abstimmt. Wenn man einen Stein ins Wasser wirft, schlägt dieser immer Wellen. Immer….keine Ausnahmen. Auch am 27. September nicht.

  69. Herr Stöhlker hat die direkte Demokratie noch immer nicht begreifen und akzeptieren können. Vielleicht sollte ihm mal jemand die Verfehlungen und Versäumnisse der deutschen Regierung in Erinnerung rufen. Und, wenn Herr Parmelin sagt er habe Vertrauen in die Innovationsfähigkeit der schweizerischen Wirtschaft. Was soll daran schlecht sein? Sicherlich eine bessere Einstellung als diejenige des umtriebigen, staatsgläubigen deutschen Wirtschaftsministers.

    • Herr Stöhlker Ist in die Schweiz ausgewandert weil „in Deutschland alles viel besser ist als in der Schweiz wo er einige Jahre gutes Geld verdient sorry, bekommen hat.
      Nun wo ihn keinen mehr bezahlt schwenkt er und hat nichts besseres zu tun als über die Schweiz zu lästern.
      Kehren wir mal um zur IP Taktik.
      Von wie vielen Firmen die zweifelhafte Geschäfte gemacht haben hat Herr Stöhlker sein Geld verdient. Wäre doch eine Story wert für IP. Und wenns nicht stimmt, macht nichts, vieles stimmt bei IP berichten auch nicht. Ich habe den Verdacht auch nur von Anderen gehört (wie üblich in IP).
      Aber es gäbe „klicks“

  70. Die Mitte-Links-Elite in Politik, Medien, Verwaltung, Justiz, Kultur, Unis und Konzernen (Economiesuisse) hat die Schweiz längst aufgegeben. Sie will sich der EU anschliessen und ist deshalb für die PFZ und den Rahmenvertrag. Mit dem Migrationspakt will sie auch noch Einwanderung aus der ganzen Welt. – Deshalb sind neue Kampfjets heute sinnlos. Und für mich als SVP-Wählerin ist das Nein dazu die Rache an den Unterwerfungsparteien.

    Noch mehr Geld für die SBB? Ist das Ihr Ernst, Herr Stöhlker. Der öV ist schon heute völlig aufgeblasen und ein Fass ohne Boden. Selbst die Grünen fahren lieber mit ihren Stromvelos als mit Bus und Bahn. Da werden hunderte Mio. für Gleisausbauten ausgegeben, um ein paar Minuten einzusparen – die meist durch Verspätungen sowieso zunichte gemacht werden. Busse und Züge fahren während Stunden leer durch die Landschaft.

    Die Mantras der Linksgrünen und sog. Mitteparteien lösen sich gerade in Luft auf: Individualverkehr ist angesagt, Wohnen auf dem Land statt in der verdichteten Stadt oder Agglo. Paradoxerweise dank der von Linksgrün angeheizten Virenhysterie.

    • Unfug. Auch ein noch so fanatisierter Elektrovelofahrer wird kaum Strecken über 40 km fahren. Ohnehin sind die Wenigsten derart fanatisiert, wie Sie „als SVP-Wählerin“ hier dreist unterstellen – eigentlich müsste ich jetzt mit gleicher Münze eine ebenso dreiste Unterstellung gegen die SVP bringen, aber ich unterstelle halt nicht gern so dreist wie Sie…

    • Und die Führungsriege der Blocher-Partei ist eine Milliardärselite.
      Offenbar sind Sie dieser Elite auf den Leim gegangen.

  71. Lukas Hässig, wir kennen uns ja aus früheren Zeiten, wann entlassen/pensionieren Sie endlich Klaus Stöhlker? Seine „Ergüsse“ sind – ausser schön klingenden Worthülsen – NICHTS wert. Materiell nur Stuss und Fakenews aneinadergereiht. Das Niveau von Paradeplatz Inside fällt dank Klaus Stöhlker ins Unterirdische. Das ist schade. Stoppen Sie seine Mitarbeit bitte. Danke.

    • Ich verstehe Lukas Hässig überhaupt nicht mehr. Warum hält er krampfhaft an dem Stölcker fest?

    • Wieso entlassen, Herr Stöhlker sorgt doch prima für Hr. Hässig Klicks. Von diesen lebt er ja (von was sonst, wäre ja auch interessant 🤭🤫.)
      Das ist „IP“

    • Wenn Sie Herrn Hässig aus früheren Zeiten kennen, warum gehen Sie nicht auf ein Bier mit ihm und tun Ihren Unmut kund?

  72. Gewisse Kantone, insbesondere die Kantone Bern und Wallis bräuchten einen Vormund in Finanzangelegenheiten.

    Die Nehmerkantone im Nationalen Finanzausgleich muss Kleiner werden. Offenbar besteht in vielen selbstzufriedenen Kantone nicht genug Anreiz, sorgfältiger mit den Resourcen umzugehen.

    Gleichzeitig sollte der mörderische Steuerwettbewerb (Wirtschaftskrieg im eigenen Land) unter den Kantonen gedrosselt werden.

    • Meine Antwort würde zu lang – ändern wir doch die Positionen: wo liegt er denn richtig? Da brauchen Sie viel weniger tippen…

    • Kritisieren ist immer einfach.
      Wenn er nun schon Schweizer ist und alles besser weiss könnte man von ihm schon erwarten, dass er sich in der Öffentlichkeit engagiert und gute Vorschläge macht.
      Was hat er schon in diesem Sinn für die (seine) Schweiz eingebracht?
      Das wäre doch mal interessant und würde seine Kritiken relativieren

  73. Die Kampfjets kann man getrost ablehnen:
    Wer Beirut gesehen hat weiss wie heute Krieg geführt wird (und mit welchen Waffen). Die Jets braucht es definitiv nicht mehr.

    Überhaupt kann man die Armee als Ganzes in Frage stellen…aber viele Jobs hängen daran.

    Das war übrigens 1981, sollte man unbedingt gelesen haben:
    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14337146.html

    1981, damals waren CD-Player gerade neu…Entwicklung seither…?

  74. Die Leute haben noch kaum begriffen, was auf sie zu kommt. Eines Tages werden sie feststellen, dass einfach kein Geld mehr das ist, das verteilt werden könnte. Sozialwerke leer, Sozialhilfe Fehlanzeige. Das wird für viele überraschend und schnell kommen. Die Unruhen werden dann die „ruhige Schweiz“ durchschütteln – aber leider wird es dann zu spät sein. Es gibt dann auch viel zu viele Leute im Land für die Jobs, die es dann noch gibt. Die Schweiz, das Armenhaus Europas, besser in den Kosowo abwandern.
    Heute lachen die Leute, wenn man sowas sagt – morgen werden sie weinen.

  75. Das vergiftete politisch-soziale Klima wird vollends toxisch….

    Solange das Wasser nicht nass wird, bleibt ja alles wie gehabt.

    Was für ein Geschwurbel und welch ein Themenbrei. Eine Zumutung.

  76. BGI-Ja, BGI-Nein? Egal, das wird die Schweiz auch nicht mehr retten können.

    Der Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen schwafelte, dass 230 Millionen für Vaterschaftsurlaub vernachlässigbar seien. Was machen die Väter während des Vaterschaftsurlaubs eigentlich genau? Die stehen doch nur im Weg rum.

    Die Schweiz labt sich an ihrem eigenen Niedergang.

    • Nee, die nehmen die Familie fuer ein halbes Jahr mit auf einen Norwegen- oder Island-Camping-Trip und erfuellen sich damit auf Staatskosten einen Lebenstraum.
      Koennen wir (noch im Buezer-Alter) von entsprechenden Reisen bestaetigen.

  77. Solange wir Milliarden ins Ausland verschenken können und die Zuwanderung direkt in die Sozialsysteme nicht unterbinden, solange müssen wir keine anderen Themen mehr betrachten.

  78. Wieder einmal mehr erfreut uns der ausgemusterte Stöhlker mit seinen Endlosgeschichten…..eine Schallplatte, die immer in der gleichen Rille eiert…
    Inside Paradeplatz…Zeit um diesen „Plauderi“ zu entsorgen….er war früher mal der Oberschwätzer von Fahrner…das merkt man….

  79. Warum braucht die dümpelnde, schwache Wirtschaft so viele neue ausländische Arbeitskräfte? — wohl nicht zum Lohndumping?

    Warum braucht es die neuesten Kampfjets, wenn es viel billigere Abwehrsysteme gibt, die jeden angreifenden Jet runterholen können? Für die Luftpolizei? — die Strassenpolizei braucht auch keine Ferraris.

  80. Wie richtet man ein reiches und stabiles mit einen sozialen Frieden zu Grunde? Man zerstört die Balance und fängt die verängstigten Schafe mit extremen Versprechungen ein. Für den gelernten Landwirt und Polit-Milliardär Christoph Blocher ist wohl der Gewinn und die Vergrösserung des Vermögens die höchste Maxime und dem muss sich alles unterordnen. Die Schweiz muss wie ein Unternehmen geführt werden – Kosteneinsparungen unten, weniger Steuern oben. Herr Blocher provoziert und weckt auf der Gegenseite die Fantasie das Paradies verwirklichen zu können. Es fehlt die realistische Mitte, die aus allen Richtungen das mögliche Beste für das Land und seiner Bewohner heraus filtert und umsetzt. Es heisst, wer in der Schweiz eine lukrative Karriere starten will, der braucht das Wohlwollen der grossen globalen Konzern und man sagt auch Herrn Blocher und seinen Unternehmungen ist das angenehm. Der Souverän muss endlich Wach werden und die Balance wieder herstellen.
    Gunther Kropp, Basel

  81. Herr Stöhlker, nennen sie es doch beim Namen: SOZIALISMUS. Analog zur DDR, wird sich die Schweiz auflösen wie ein Zucker im Tee. Ist aber kein Drama, die Mehrheit der wohlstandsverblödeten Schweizer Bevölkerung wollte und will es so. Der andere Teil leidet stumm mit oder schaltet in den Einzelkämpfermodus und bedient sich, wo er kann. «Me First». Erst nach dem totalen Zusammenbruch kann etwas Neues entstehen. Die Katharsis kommt, Schweizer, zieht euch warm an.

    • So ist es. Nach der Zerstörung des Bankengeschäftes (ca. -50,000 Arbeitsplätze) werden im nächsten Schritt die restlichen Schweizer Konzerne zerstört. Und das erst noch mit Hilfe der Kirchen und christlichen Organisationen.

  82. … warte auf die erste Entschlackungsinitiative bei der Bundesverwaltung. Bzw. die Politiker, welche sich trauen ,solch ein Thema anzugehen. Wenn nicht jetzt – wann dann?

  83. Sind jetzt alle 21 NFA-Nehmerkantone bankrott, wie Sie schreiben, oder schwimmen noch einige davon im Geld, wie es einige Absätze weiter unten heisst?
    Die Steuerschraube zulasten der schwindenden Zahl Besserverdiener wird wohl spürbar angezogen werden müssen, um den Sozialstaat vermeintlich zu retten.

  84. Das Swiss Economic Forum fängt HEUTE erst an und Stöhlker schreibt in der Vergangenheitsform, als ob es bereits durchgeführt worden wäre. Es hat jedoch noch gar nicht begonnen, als Stöhlker seinen obenstehenden Text. Er hat offenbar schnell ins Program geschaut – und schon wusste er – der Hellseher Stöhlker – was die Referenten gesagt haben würden. Dies belegt eindrücklich, dass Herr Stöhlker ein von allen guten Geistern verlassener Clown ist, den man nicht ernst nehmen kann.

  85. Kommentatoren = Leute, die andere kratzen, wenn es sie selber juckt.

    Robert S. McNamara (*1916), amerik. Topmanager, 1961-68 Präs. d. Weltbank

  86. Falsch dieser Titel, der Anteil der sozialen Wohlfahrt ist bereits 32 % vom gesamten Bundesbudget, die Militärausgaben stagnieren bei 8 %, 6 mrd chf für neue Jets auf 30 Jahre sind ein Klax zu den von Fr Sommaruga eingeschleusten 38000 Erträer bzw Facharbeiter die uns 4-5 mrd chf pro Jahr kosten, auf 10 Jahre macht dies 45 mrd chf., die Presse ist nur noch im linken Lager zu finden und verdreht sämtliche Zahlen.

  87. Sehr zutreffende Betrachtungen. Was die Kampfjets angeht: Selbstverständlich kommen die mit einem „Kill Switch“ welcher einen Einsatz der Waffe gegen das Herstellerland verhindert. Bedenklich ist hier die wachsende Fähigkeit von Feindländern durch Hacking diesen Schalter zu aktivieren. Die Schweiz hat sich in den letzten Jahrzehnten beim Schutz ihrer Bankendaten nicht gerade mit Ruhm bedeckt. die IT „Fachleute“ der Sicherheitsdienste scheinen auch „struggling“ zu sein.

  88. Belletristik oder Vision ist hier die Frage? Wir sind im Endstadion der bisher gekannten westlich-kapitalistischen Weltordnung und die Anpassungen werden schmerzhaft sein; kein schweizerisches Problem allein, aber auch. Wie unbeschadet jedes Land die Adaption zu Neuem überstehen wird, hängt von Führung aber auch Glück ab.
    Im Vergleich zum Ausland wird die föderale Aufstellung der Schweiz von Vorteil sein, heisst die Kantone stärken, den Bund beschneiden, Gleichgesinnte näher rücken. Idiotisches hat keinen Platz mehr, es geht ums Überleben.

    • Schon klar, wenn sich alle Schweizer in einem (End)stadion zusammendrängen, dass da jeder ums Überleben kämpfen muss! Wenn man schon geschwurbelt schreibt, dann bitte doch auch mit etwas Logik.

  89. Liebe Leser
    Schreibe doch einfach keine Kommentare mehr, solange man dem frustrierten alten Mann die Plattform zum Schreiben bietet, wird er weiter seinen Müll verbreiten, wenn er aber keine Reaktionen mehr darauf erhält, merkt er vielleicht, dass sein Meinung eigentlich gar nicht interessiert.
    R.M.