Ex-Deutsche-Bank-Chef Schweiz vor Abgang?

Marco Bizzozero landete nach seinem Abschied in Zürich bei der grossen Italo-Bank Unicredit. Dort muss er laut Gerüchten gehen.

Marco Bizzozero hat trotz immer noch jungem Alter eine beeindruckende Karriere im Banking hinter sich. UBS, LGT, Deutsche Bank Schweiz. Und seit 2018 ist er Chef Private Banking der Unicredit.

Beim Mailänder Finanzmulti soll er nun ausscheiden und dann die Bankbranche verlassen, sagt eine Auskunftsperson.

Bizzozero reagierte nicht auf eine Email-Anfrage. Ein Sprecher der Unicredit sagte zur Frage nach einem bevorstehenden Abgang von Bizzozero: „No comment on our end.“

Laut dem Insider sei es zu verschiedenen Vorkommnissen gekommen, darunter solchen mit Mitarbeitern, die laut der Quelle Bizzozero als Personen nicht in den Kram gepasst hätten.

Sein Chef, Unicredit-CEO Jean Pierre Mustier, habe schliesslich Bizzozero aufgefordert, sich nach etwas Neuem umzusehen.

Wenn das stimmt, dann war die Suche nach einem nächsten Spitzenjob nicht erfolgreich.

Jedenfalls soll Bizzozero laut der Quelle als Nächstes zu einem amerikanischen Fintech-Unternehmen gehen, mit Einsatzort Schweiz.

Ciao Marco? (Unicredit)

Es wäre das rasche Verglühen eines einstigen Highflyers im Swiss Banking. Unter Bizzozero versuchte die Deutsche Bank ihren Schweizer Ableger nach Jahren mit Verlusten in die Gewinnzone zu bringen.

Viel Geld und Effort wurden investiert – mit einem neuen Avaloq Banken-System, das die Deutsche Bank Schweiz monatelang auf Trab hielt.

Vor 4 Jahren zog die Spitze der Deutschen Bank in Frankfurt trotzdem die Reissleine. Bizzozero wurde durch Peter Hinder abgelöst, der einst bei der Thurgauer KB CEO war und wie Bizzozero ursprünglich aus den Reihen der UBS stammt.

Good luck (Unicredit, IP)

Bizzozero verschwand kurze Zeit von der Bildfläche, tauchte dann aber im Frühling 2018 mit dem neuen Topjob bei der italienischen Grossbank überraschend wieder weit oben auf.

Sofort verkündete der Unicredit-Hoffnungsträger grosse Pläne. „Unser Ziel ist es, nach verwaltetem Vermögen europaweit zu den Top 5 im Wealth Management zu gehören“, sagte Bizzozero dem Private Banking Magazin im letzten Oktober.

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Nach Publikationsschluss gab die Unicredit intern bekannt, dass Bizzozero die Bank verlassen würde, um bei einem „US-Fintech eine neue unternehmerische Herausforderung anzunehmen“. Ein Sprecher betonte im Gespräch, dass Bizzozero „von sich aus gekündigt“ habe.

Kommentare

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  1. Herr Bizzozero ist integer, sympathisch und er hat eine herausragende internationale Karriere aufzuweisen. Wir sollten froh sein, dass wir Schweizer Manager haben mit so einem Leistungsausweis.

  2. Was diese sogenannten Banking-Topleute für Sprüche rauslassen ist zum Lachen. Wir wollen, wir wollen das und das und da und dort und zu den Grössten gehören, blah, blah blah. Und dann ? Warme Luft und weg vom Fenster. Ausser Spesen wenig gewesen. Und das Erstaunliche: Immer tauchen diese Leute wieder weit oben auf und das Spiel beginnt von neuem.

  3. Ein amerikanisches Fintech – wirklich? In Zeiten des black lives matters?
    Man sagt, dass LGT es sogar ein Schlichtung geben musste.
    Bei der Deutschen habe ich ihn selbst gehört.
    Der Artikel spricht von Leuten, die ihm nicht in den Kram passen – kann mir gut vorstellen, was damit gemeint ist.
    Jeder Normalo würde wohl rausgeschmissen.
    Ist das der Grund warum er ein US Fintech bevorzugen musste?

    • Sehr gute Frage und ich spreche als Person mit Erfahrung aus erster Hand

      Traurig – bringt es auf den Punkt

  4. Spannend wieviel Blödsinn die Kommentarschreiber erfinden. Marco Bizzozero ist eine hochanständige, intelligente und integere Person. Ja im Senior Management kann man es nicht immer allen Recht machen. Wer von Euch spricht auch 4 Sprachen und ist flexibel in Milano zu arbeiten und die Familie in der Schweiz zu haben? Oops, dann kann ich ja gar nicht jeden Abend um 18 zuhause Abendessen. Ja genau. Und für alle Voreiligen, Marco stammt aus dem Tessin und ist genauso Schweizer (als ob das entscheidend wäre) wie ihr. Eure Schizophrenie zwischen Paradeplatz, Bindella und dem zuhause in der Agglo scheint seinen Tribut zu fordern. Amen.

    • Kenne Marco seit der Zeit bei UBS.
      Er ist das Gegenteil von hochanständig und integer.
      Seine letzten Job-commitments wurden immer kürzer auch aus diesem Grund.
      Man könnte nun sagen, dass es das im Senior management braucht. Weiss nicht.
      Wenn Mitarbeiter leiden und auch entsprechend solche Kommentare schreieben sollte man das ernst nehmen.
      Es ist ja bekannt, dass er es bei anderen Banken probiert hat – ohne Erfolg. Warum nur?!

  5. Ach der arme Bizzozero, er war bei keiner der Banken erfolgreich hat aber immer wieder eine neue Stelle gefunden.

    Er war zu lieb, nicht mutig und immer schön angepasst.

    Das reicht einfach nicht in der heutigen Welt. Verdient hat er sicher genug und gespart auch, also kann er doch Investor werden. sehe da gar keine Probleme.

  6. Frage mich was HR hier tut.
    Als ich mit ihm arbeitete, lernte ich schnell keine Röcke tragen. Protect yourself. Nicht mit ihm alleine sein. Warum wird so jemand eingestellt?
    Traurig

  7. Habe mit ihm gearbeitet. Wie kann man nur so jemanden einstellen?
    Vorkommnisse mit Mitarbeitern? Was war das wohl?
    War bei uns das gleiche Problem mit ihm.
    Warum werden solche Leute weiter eingestellt?
    Warum mach HR nicht etwas dagegen?

  8. Herr Bizzozero ist ein Blender ohne Leistungsausweis. Hatte bei der Deutschen Bank nichts im Griff. Solch Leute bringen die Banken definitiv nicht weiter. Gut abkassiert hat er aber auf jeden Fall

  9. Nach vielen Jahrzehnten des systematischen Aufschuldungsprozesses ist es für die Menschenmassen noch unvorstellbar:

    Es darf jetzt nur noch abgewartet werden bis eine erste grosse Bank das erste “SIGNAL“ setzt, umstürzt und dann die anderen im Dominoeffekt auch umkippen wird. Bis zur letzten Sekunde wird das Bankster-Kartell mit den Notenbanken zusammen alles unternehmen, damit das System nicht auffliegt. Ex. FED-Chefin Yannet Yellen hat aber bereits erklärt, dass die Notenbanken mit ihrem Latein am Ende sind.
    Sobald der erste Koloss kippt, kann’s dann im Sekundentakt ganz schnell gehen auch für die anderen.

    Es werden noch viele hunderttausende Banker ihren “Arbeitsplatz“ verlieren, denn das gesamte Finanzsystem besteht nur aus Zahlenmanipulationen und ist mit Krediten (Falschgeld) überfüttert, ansonsten ist nichts dahinter. Letztlich kann man mit heisser Luft und Betrug nicht dauerhaft existieren. Die Scheinblüten mit unendlichen Kredit.- und Schuldenbergen werden irgendwann verwelken.
    Um weiter zu existieren benötigt das weltweite Kreditschneeball-Finanzsystem des Bankenkartells ein ständiges Wirtschaftswachstum mit immer neuen Krediten, und immer neuerlichen Verschuldungsorgien, da ansonsten Falschgeld für die Zinszahlungen fehlt.
    Nullzins ist bereits ein deutliches “SIGNAL“, dass wir im Endgame angekommen sind. Viele verdummte, primitive Presse-Journalisten schreiben noch heute von einer “Normalisierung der Zinsen“, solche Wunschträume wird es nicht geben weil das Kreditschneeballsystem keine höheren Zinsen mehr erträgt.

    Die Hochfinanzoligarchie hat ihr Finanzsystem eingerichtet, damit Sie für ihr Schuldenschneeballsystem die Zinsen abkassieren konnte von den Staaten und Menschenmassen auf dieser Erdkugel. Mit dem Erlös kauften sie die Sachwerte auf, und versteckten alles in Stiftungen, Trust’s, undurchsichtigen Unternehmensgeflechten, -.Konstruktionen, NGO’s, Steueroasen, undurchschaubaren “eigenen“ Staaten mittels finanzieller Beherrschung und Kontrolle. Es ist kein Zufall, dass in so vielen Staaten auf dieser Erdkugel, wie ferngesteuert plötzlich überall praktisch die gleichen Massnahmen, Vorschriften, Gesetze und Notrechte eingeführt wurden. Mittels internationalen Organisationen wie UNO, WHO, Weltbank, IWF, BIZ-Bank, Zentralbanken usw.. wird bereits vieles zentral gesteuert. Gebilde wie USA und EU sind nur deshalb entstanden, damit möglichst viele Staaten zentral beeinflusst und gesteuert werden können.
    Es stellt sich jetzt nur noch die Frage, was versuchen die Mächtigen nach dem Zusammenbruch des noch bestehenden Finanzsystems, einzurichten.
    Ein Digitalfinanzsystem wäre für die Menschheit der absolute Horror! Jeder Einzelne muss sich jetzt kritisch damit befassen, damit wir in Zukunft nicht wieder in ein System gezogen werden das unsere Freiheit beraubt.
    Nur ein freiheitliches Geldsystem garantiert uns unsere Freiheit.
    Kreditkarten, beliebig vermehrbares Kreditgeld, digitales Falschgeld per Smartphone usw. gehören nicht dazu!

  10. Es ist wirklich Zeit, wenn solche Grosskot…. das Handwerk gelegt wird. Nur mit „Schnurre“ elei ist es nicht getan. Einer weniger der den Banken schaden kann, davon hat es noch zuviele, nicht nur in der Schweiz. Nur die Personalrecruiter haben es auch noch nicht gelernt, Infos einzuholen die wirklich den Tatsachen entsprechen.

  11. Die Italos und Secondos reissen uns alle nochmal den Bach runter, egal ob „Bizzo“, Sergio, Gian Rossi (Bär) oder Collardi. Häufig werden Scherbenhaufen und/oder schlimmste Schwarzgeldstories hinterlassen.

    • Werter Info Italogangs:
      a) Sie wünschen sich wohl i „Primi“ herbei, die in Holzbaracken eingepfercht waren und Schwerstarbeit (Strassenbau, Hochbau, Tunnelbau, Gartenbau..) zu einem Hungerlohn verrichteten…
      b) Schwarzgeldstories den Italos/Secondos anzuhängen: Ich lach mich kaputt… „Wer hat’s erfunden? Ricolaaaaaaa“

    • … immer als erster kommentieren, gäll?
      Es fehlt jetzt noch der Standardspruch:
      1 1/2 Jahre RAV, Sozialamt, teure Uhren verkaufen, Scheidung…
      Los, Du kannst es!