Die Frage ist nur: Weber oder Wall Street?

Die Übernahme der CS durch die UBS wäre eine Grosspleite für den Zürcher Freisinn. Die 7 Bundesräte hätten nichts zu husten.

Der Zeitpunkt für den Angriff war perfekt gewählt. Professor Doktor Axel Weber, der erfolgreichste Bankpräsident auf dem europäischen Kontinent, konnte nicht damit zufrieden sein, den UBS-Konzern wieder perfekt aufgebaut zu haben.

Sein Ziel, der einst in Frankfurt für höchste Weihen vorgesehen war, durfte es nicht sein, den grössten Schweizer Bankkonzern wieder zu festigen, sondern hiess immer: Die beste Grossbank auf dem europäischen Kontinent zu schaffen.

In den letzten zwei Jahren hat er das Topkader der Bank immer wieder erneuert. Seinen letzten grossen Treffer landete er mit dem Engagement des Niederländers Ralph Adrianus Joseph Gerardus Hamers als CEO des UBS-Konzerns, einem weiteren Bankier europäischen Kalibers.

Sergio Ermotti, als Belohnung für seine Loyalität zu Professor Weber, erhielt einen neuen Traumjob als VR-Präsident der Swiss Re. Dort muss er zeigen, dass er die Spitzenkader verjüngen kann, angefangen mit CEO Christian Mumenthaler.

Ganz anders bei der Credit Suisse-Group. Dort hat VRP Urs Rohner seit zehn Jahren keinen Aufschwung mehr geschafft. Von Brady Dougan bis Tidjane Thiam hat er nur Versager als CEOs engagiert, auch wenn angenommen werden darf, dass er dies unter dem Druck seiner angelsächsischen Aktionärsgruppen zulassen musste.

Mit Doktor Thomas Patrick Gottstein hat Urs Rohner seine letzte Karte gespielt. Der neue CEO der CS-Group ist liberales Zürcher Urgestein. Er hat, als Betriebs- und Volkswirt der Uni Zürich, sein ganzes Leben in der schlecht alternden Grossbank verbracht.

Als er nicht mehr damit rechnete, je an die Spitze „seiner“ Bank treten zu dürfen, rettete er mit einem „Ja“ zur Beförderung zum CEO Urs Rohner kurzfristig die Karriere.

Den englisch-amerikanischen Aktionärsgruppen der Bank blieb nichts anderes übrig, als dies zu akzeptieren. Was sie der Bank in Personalfragen gebracht hatten, war teure Billigware.

Gottstein rennt seither von Auftritt zu Auftritt, um das Vertrauen mindestens der Schweizer Kundschaft, der besten der Bank, zu retten.

Wo Urs Rohner nicht mehr zählt, kommt Doktor Severin Schwan ins Spiel, der Vizepräsident der CS-Group. Der umgängliche Tiroler hat als CEO von Roche längst Weltruhm erzielt.

Weil er unlängst Schweizer geworden ist, glauben nun einige Eidgenossen, er werde es sein, der die von Alfred Escher gegründete Bank den Zürchern und der Schweiz erhält.

Sie könnten sich täuschen, denn Schwan ist ein Europäer vom Kaliber Helmut Mauchers, der einst den Nestlé-Konzern vor einer US-Übernahme rettete – und gross machte.

Schwan hat nicht nur einen Schweizer Pass, sondern seinen österreichischen behalten, und einen deutschen (EU-)Pass führt er auch mit sich.

Schwan wird tun, was unternehmerisch Sinn macht.

Axel Weber hat bis zur Stunde nicht dementieren lassen, dass er einen CS-Coup vorbereitet. Wie sehr dies im Markt erwartet wird, haben die Börsenkurse am Tag der Publikation durch Insideparadeplatz bewiesen.

Sie sprangen nach vorn wie seit Jahren nicht mehr. Natürlich bleiben beide Grossbanken still, so still wie möglich.

Denn jede Bewegung könnte die Jagdhunde, vor allem aus den USA, anlocken. Sie müssen sich fragen, ob es sich lohnt, diese angeschlagene Schweizer Bank, die sich Grossbank nennt, zu übernehmen.

Und sie rechnen jetzt durch, ob sich eine Filettierung der Credit Suisse-Group lohnt.

Eines ist klar, das Schweizer Geschäft ist bestens verankert und organisiert. Es ist die eigentliche Goldgrube der Bank.

Es ist auch klar, dass jede übernehmende Bank den Rest aufteilen und besser eingliedern kann.

Wie jedermann weiss, wird dies höchst unsentimental erfolgen. McKinsey ist schon an der Arbeit, ganz wie es sich gehört.

Vor allem für die Zürcher, die Freisinnigen allen voran, welche die Credit Suisse immer als „ihre Bank“ betrachtet haben, ist dies eine Katastrophe. Für sie stürzt eine Säule des Wirtschaftsfreisinns ein.

Sie sitzen heute in einer Wagenburg, die immer kleiner wird. Von aussen bedrängt sie der angelsächsische Kapitalismus. Im Innern erodiert die FDP-SVP-SP-Koalition, weil Kinder und Enkel zu den Grünen und Grünliberalen überlaufen.

Aus sentimentalen Gründen halten meine Frau und ich noch einige CS-Aktien. Sie sind noch etwa 5’000 Franken wert. Minus 80%.

Ich habe von Heinz („Vater“) Wuffli bis Rainer E. Gut für die Bank gearbeitet. Dann sagte mir Gut, weil ich für Elisabeth Kopp arbeitete: „Ich kann mir keine zwei Kopps leisten. Einen in der Generaldirektion und Sie.“ Ich musste gehen. Die grosse Zeit der Bank hatte ich noch miterlebt.

Vorläufig gibt es nur einen Trost: Es ist kein Chinese, der sich als Käufer bisher erkennen lässt.

Natürlich täuschen sich die Zürcher Wirtschaftskreise. Die Credit Suisse-Group ist längst in den Händen finanzstarker Ausländer, die endlich Geld verdienen wollen.

Die Frage ist nur: Weber oder Wall Street?

Von der NZZ bis zum Tages-Anzeiger, sonst gibt es keine Medien mehr, die in solchen Fällen politisch relevant sind, wird gehofft, die Wettbewerbskommission werde dies verhindern.

Sie vergessen, dass der Bundesrat Entscheide der WEKO auf den Kopf stellen kann.

Finanzminister Ueli Maurer war nie ein Freund der Grossbanken. Sein hervorragender Finanzverwalter Serge Gaillard war in seiner Studienzeit Marxist. Dieses Team hat sich für die Schweiz und unsere Finanzen bewährt.

Wer will sich sonst der Übernahme der CS-Group durch den UBS-Konzern in den Weg stellen?

Wirtschaftsminister Guy Parmelin? Sicher nicht. Karin Keller-Suter? Kaum. Sie wird Bedenken tragen, aber nicht mehr.

Simonetta Sommaruga? Kaum. Ihr Zusatz heisst: „Denken Sie an Ihre Verantwortung.“

Ignazio Cassis? Nie. Er wird fragen: „Herrr Weberr, wann kommen Sie wieder in den Tessin“?Alain Berset? Er wird zögern und verlangen: „Verhandlungen bitte nur mit Maske.“

Viola Amherd? Nie, aber mit dem Zusatz: „Herr Professor, aber ich verlange, dass wir keinen Eurofighter kaufen müssen.“

Axel Weber will schnell machen.

Deshalb zieht er Verhandlungen hinter den Kulissen vor. Er wird auch so lange schweigen, bis er sich seiner Sache sicher ist.

Das sind für viele Bankmitarbeiter keine guten Nachrichten.

Das sind auch keine guten Nachrichten für Schweizer Bankkunden. Sie müssen mit weiter steigenden Tarifen für Bankdienstleistungen rechnen.

Axel Weber will eine Bank, die wieder „serious money“ verdient. Dazu braucht er Grösse.

Die Zeiten haben sich verändert. Alte Regeln zählen nicht mehr. Deshalb ist es eine Zeit der Hoffnung für wenige und der Angst für viele.

Kommentare

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  1. Herr Stöhlker, wie und wo informieren Sie sich;

    die CS ist kein Zielobjekt, um dereinst vom EU-Raum noch unbürokratisch und zeitgerecht internationales Banking betreiben zu können.
    Danke an die Kündigungstruppe der Blocher-Partei. Die hat diesen Suchprozess mit der Hau-Ruck Initiative nun eingeleitet. Dies ist erst der Anfang. Weitere Multis werden folgen.

    „Zuletzt hatte es Spekulationen über eine mögliche Fusion mit der Credit Suisse gegeben. Die Gerüchte entpuppten sich zwar als nicht haltbar. Aber innerhalb der UBS schaue man sich weiter gezielt nach Banken um, die ähnlich aufgestellt seien, mit denen das Schweizer Kreditinstitut in Konkurrenz stehe, sich aber gleichzeitig auch gut ergänze, insbesondere beim Investmentbanking, hiess es weiter.

    Die UBS will sich zu den Informationen nicht äussern… Sie verweist aber auch darauf, dass es bereits 2018 Planspiele zur Fusion von UBS und der Deutschen Bank gegeben habe. “ (Sonntags Zeitung)

  2. Diesmal hat Klaus Stöhlker wieder einmal amüsant geschrieben und ist nicht ins Fettnäpfchen gefallen. Es ist ein Trauerspiel mit den beiden „Grossbanken“, die CS Group ist an der Börse nur noch so viel wert wie Aufsteiger Partners Group, die beiden haben eines gemeinsam, beide sind intransparent, der CS glaubt man dies noch immer nicht, der Partners Group glaubt man, ohne genau hinzuschauen.
    Aber am meisten irrt Axel Weber, mit Hamers wird die UBS kein neuer Hammer, sondern höchstens ein Replay der Deutschen Bank. Und was hat Hamers bei ING vollbracht, noch eine schlechter Performance als die UBS und auch die CS Group, nicht gerade eine Hoffnung, dass der Phoenix in der Bankenwelt aus der Asche steigt…..

  3. Dass man Stölcker überhaupt noch schreiben lässt?
    So einen Stuss kann doch kein gesunder Mensch verstehen!
    Auch so ein überdrehter Deutscher Landsmann der Sich in Deutschland sicher besser machen würde 🙂
    Passt gut zu Angela, denn die schaffen das…..
    (Zumindest mit dem Maul)

  4. Was ist schon kontinentaleuropäisches Banking? Das war immer drittklassig, wenn man sich bereits daran messen muss, gute Nacht.

  5. Die Situation der Bankenlandschaft ist wie sie ist. Eine Fusion von UBS und CS ist nicht die schlechteste Lösung für den Finanzplatz.
    Die ständigen Vorwürfe zur Rettung durch Steuerzahler sind nicht mehr gegeben und nicht gerechtfertigt.
    Die Kleingeistern sind in der Vergangenheit steckengeblieben und erkennen nicht, was der Beitrag der Wirtschaftsleistungen der Grossbanken sind.

  6. Herr Stöhlker
    danke für die Unterhaltung. Die Kommentare sind sehr amüsant.
    Die extrapolierten Utopien sehr anregend.
    Bitte weiter so.

  7. Also übernehmen sich BlackRock und Vanguard selber?
    Die sieben Zwerge werden genau dass tun, was ihre Berater intern zuvor ausgemacht haben.
    Wäre es nicht geschickt, ein A#Loch* im Schrank zu haben, welches immer dann für Schlagzeilen sorgt, wenn von eigenen Machenschaften abgelenkt werden muss?

  8. Was mich so stört sind die teilweise unverschämten, niveaulosen und frechen Kommentare gegen Herr Stöhlker. Dabei hat er in vielem seiner Beiträge mehr als Recht.Die verblendete Sichtweisen von vielen Schweizern ist mehr als nur Bedenklich.Die oft abschätzigen Meinungen über alles was nicht in die Hochnäsigkeit der lieben Eidgenossen passt, wird besserwisserisch auf eine beleidigende Art abgetan. Ich sage nur weiter so Herr Stöhlker. Zeigen Sie weiterhin auf, wie dem irrlichternden Schweizervolk,der Samtteppich unter den Füssen langsam weggezogen wird.

  9. Bereits 1996 unterbreitete Rainer Gut dem SBG-VRP Niklaus Senn ein
    Fusionsangebot, das dieser ablehnte.
    Der Zürcher Freisinn begrüsste damals eine Fusion.
    Eine Uebernahme durch die UBS wird es nicht geben.
    Wenn ein Zusammengehen, dann ein Merger unter Gleichen.

  10. Herr Stöhlker, fragen Sie einmal die Deutsche Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel was sie von Professor Dr. Axel Weber hält. Es dürfte dabei nicht sehr viel positives herauskommen! Weber ist dabei sich seine Pfründe zu sichern.

  11. Ich frage mich, ob KS auch so geschrieben hätte, wenn der VR-Präsi der UBS nicht ein Deutscher, sondern ein potenter Franzose wäre. Das zum Thema Patriotismus. Und in Bezug auf die Börsenkurse war die Meldung eher strohfeuermässig relevant.

  12. Lieber Herr Stöhlker. Sie mögen ja ein grosser Bewunderer und Anhänger von Professor Dr. Axel Weber sein, aber mit Ihrer Aeusserung „Prof. Dr. Axel Weber sei der erfolgreichste Bankpräsident auf dem europäischen Kontinent“, mit dieser Aussage haben Sie aber wirklich sehr tief in die Trickkiste gegriffen!!!
    Was hat denn dieser Herr Professor Dr. bis heute in der UBS (und zuvor als Präsident der Deutschen Bundesbank in seinen sieben Jahren zustande gebracht?
    Warum ist er damals nicht bei der Deutschen Bundesbank geblieben?
    Ich stelle fest: 17.9.2020, 11.45 Uhr, Aktienkurs der UBS CHF 11.115, welch eine Erfolgsgeschichte für den erfolgreichsten Bankpräsidenten auf dem europäischen Kontinent!!!! Ich kenne die Group of Thirty ziemlich gut, auch da ist er mir nicht als der grosse Macher bekannt.

  13. Axel Weber, der erfolgreichste Bankenpräsident des europäischen Kontinents? Völlig grotesk. Diese Lobhudelei von Deutschem zu Deutschem – igitt, igitt.Schlimmer gehts nimmer. Wieso meinen Deutsche eigentlich immer, sie seien gut? Es gibt genügend Beispiele in Wirtschaft und Politik, die das Gegenteil beweisen.Grosse Schnauze, dürftige Leistung – wenn überhaupt. Diesbezüglich gibt es keinen Unterschied zu den Angelsachsen. Was hat denn Weber wirklich geleistet für die UBS? Wenig, sehr wenig.

  14. Das nenne ich gesundschrumpfen. Berufe verschwinden nun mal. Hufschmiede gibt es ja auch keine mehr. Banker war gestern. Banker gibt es eh zu viele, allesamt zu grossmäulig und viel zu hoch bezahlt. Vergleicht man sie mit den wirklich relevanten Berufen, die wir in der Corona Zeit kennen gelernt haben. Hoffe die CS geht zu den Angelsachsen. Dann müssen wir die CS nicht wie die Swiss weiterfinanzieren. Weil too big to fail – mit dem das Volk total verarscht wurde.

    Stellt sich die nächste Frage; wieso braucht die Schweiz überhaupt eine scheinbar Schweizerische Grossbank? Die UBS ist doch auch total überflüssig und ebenso durch und durch Angelsächsisch.

    Bald wird es die Versicherer erwischen. Wieso Mark Zuckerberg all seinen Facebook User weltweit nicht schon längst automatisch das jeweils massgeschneidertste und billigste Versicherungsangebot zukommen lässt, ist mir ein Rätsel. Ist ein Milliardengeschäft. Ist für Facebook nicht mal ein Knopfdruck, die User werden ja eh schon analysiert (und „berieselt“). Dann geht das gleiche Geschreie bei den Versicherungen los.

    • Dummschwätzer gibt es leider mittlerweile auch zu viele. Und solche mit einem Stoppelbart kurzen Gedächtnis dazu ebenfalls. Vielleicht hast du bereits vergessen, dass es ohne ein grundsätzlich funktionierendes Bankennetz kaum möglich gewesen wäre, nach dem Corona-Lockdown, innert kürzester Frist, dem Kleingewerbe etwas monetäre Liquidität zur Verfügung zu stellen. Falls du das Geschäft auch nur grundsatz- und ansatzweise verstehen würdest, wäre dir vielleicht auch klar, dass am Anfang jeder finanziellen Dienstleistung eine lizenzierte Bank steht (sowohl hierzulande als auch anderswo). Zuckerberg mag vieles können, Geld transformieren gehört allerdings (noch) nicht dazu!

  15. Ich begrüsse die sofortige Take-over.

    Der BR ist dermassen mit Viruswahn beschäftigt, dass er selbst führungslos ist.

    Nach wie vor ist kein Viren-Isolat vorhanden – der Betrug wird aufrecht erhalten.

    Ganz schnell hat Ende August auch swissmedic ihr Merkblatt um 180° geändert:
    Ab sofort sollen PCR-Test’s aktive Erkrankungen feststellen können.

    Dieser BR taugt nichts.

  16. FDP = Für Das Portemonnaie. Für die Schweiz, das war einmal. Grün ist die neue Moralinstanz und damit identifizieren sich die Jungen mehr als mit den alten FDP-Grössen vergangener Tage. Auch ein Herr Blocher sollte gerade wegen seiner Verdienste nur noch den Ruhestand geniessen. Im Schatten wächst eben nichts nach. Sonst fehlt es an Alternativen und darum geht es wohl weiter so mit dem Abwirtschaften à la Swissair. Grün versteht ja nichts von Wirtschaft, aber so lange es uns noch so gut geht, verscherbeln wir halt weiter.

  17. Da nerven sich einmal mehr viele Leser über einen Stöhlker-Kommentar und wünschen den Schreiber zum Teufel. Dabei generieren seine Kommentare immer mit Abstand die meisten Reaktionen. Was hätten die Lästerer zu lästern, wenn Stöhlker nicht mehr schreiben dürfte oder möchte?

    • Denke die vielen Antworten von den Lesern kommt daher, dass K.Stöhlker nur Schrott erzählt. Diese Leser bezeichne ich nicht als Lästerer.

  18. Sehr geehrter Herr Stoehlker

    Wie geht das denn?

    Als Wirtschaftsjournalist, und Bankenspezialist haben Sie

    80%-Minus mit CS-Aktien eingefahren ?? Wo ist Ihr Wissen, ist alles nur vorgetäuscht ?

    • Geschätzter Torpedo,
      Sie reden über einen grossen Verlust, ich über Kleingeld. Das ist der Unterschied.

  19. „Professor Doktor Axel Weber“, „Doktor Severin Schwan“, „Doktor Thomas Patrick Gottstein “ ….
    Herr Stöhlker scheint schon darunter zu leiden, dass er nie eine richtige Ausbildung genossen hat. Bis ins hohe Alter schreibt er nun larmoyante Geschichten, um seinen Geltungsdrang zu befriedigen.

    • Geltungsdrang und Quatschredner, logisch nimmt ihn Deutschland nicht zurück und die SVP ist nur gegen Ausländer, die etwas leisten.

    • @ Klaus J. Stoehlker

      Ihre geschätzte Antwort erscheint ausweichend.
      Mit etwas Überheblichkeit haben sie unsere Frage unbeantwortet gelassen.
      Es sind nicht alles arme Mäuse die hier schreiben, wie Sie vielleicht glauben.
      Von einem grossen Verlust der Sie in Bedrängnis bringen würde, steht in unserem Kommentar nichts geschrieben, sondern lediglich von einem grossen prozentualen Minus von 80% auf einer Aktienposition.
      Würde zum Beispiel die CS im Geschäftsbericht ein Minus von 80% einfahren, würde der CEO wahrscheinlich rasch vom Stuhl fallen.
      Es ging lediglich um die Höhe des prozentualen Verlusts einer Aktie die ein Wirtschaftsjournalist eingefahren hat. Ob der Verlust am Schuh drückt oder nicht ist eine Nebensächlichkeit, auf die wir nicht eingegangen sind. Würde Warren Buffet auf seinem Depot einen Verlust von minus 80% verzeichnen, dann würden viele Fragen über die Person Buffet gestellt werden.
      Aktuell waren die Fragen aber an Sie gestellt in unserem Kommentar.

  20. Lieber Herr Klaus Stöhlker,

    Waren es jemals Regeln? Der kleine Mann wurde durch die Illusion gekötert, er könne auch vom Modell-Schweiz profitieren. Ein System wo der Staat mit Hilfe seiner systemrelevanten Banken die Masse viel stärker disziplinieren kann und darf, als anderswo. Die Frage ist heute, ob die von Ihnen erwähnten Strukturen noch für die nächsten 12 Monate weiter so machen können durch weitere finanzielle Zuwendungen an Betriebe und Verlängerung der Kurzarbeit und dergleichen. Danach würde dann wohl auch da das Licht ausgehen. Axel Weber, NZZ&.Co sind sich dieser Entwicklungen und Verwerfungen sehr wohl bewusst, deshalb muss es „schnell“ gehen. Ein befreundetes CH-Ehepaar (AHV-Mittlere Mittelstand-Ende 60) das nächste Woche die Schweiz – mit Kindern (arbeitslos) – für Wien verlassen wird sagte mir letzte Woche: „Wir müssen uns eingestehen, dass wir die Masse nicht werden mitnehmen können, es geht jetzt nur noch um den Schutz der eigenen Familie.“

    Ja, „die Zeiten haben sich verändert“, und nicht seit gestern.
    Herzlich

  21. Die Jagdhunde aus den USA sollen die Zeitbombe CS Investmentbank, das wenig rentable ex Pain(e) Webber Brokergeschäft, den Asiengrössenwahn und das unrentable Europageschäft übernehmen. Professor Axel Weber können sie als Daniel Düsentrieb im Disney Land laufen lassen. Dann fusioniere ich sogar die 70er Jahre IT der UBS mit der CS. Die GMB‘s werden abgeschafft. wir nehmen das Filet, sprich das Schweizer Privat- und Firmenkundengeschäft, das Wealth Management um das Schwarzgeld bereinigt und schaffen Mehrwert Digital und vor allem persönlich für Kunden, Büezer und Aktionäre. Die Löhne der Top Shots werden auf 1 Mio. beschränkt. Wem das nicht passt, der kann gehen. We don‘t Need another hero !

  22. Ja lieber Herr Stoehlker

    Ihre veralteten Lobgesänge für die Banker erinnern uns ganz an die Zeiten vor 2008. Was dann kam wissen wir ja.
    Schauen Sie sich mal den Aktienkurs der UBS-Aktie an dann sehen Sie rasch was der erfolgreichste Bankpräsident Europas, Finanzgladiator, Professor, Doktor, ex. BUBA-Präsident (und was noch?) Axel Weber bewirkt hat.
    Die UBS-Aktie ist nach vielen Jahren Professor Doktor Axel Weber immer noch im Kellergeschoss festgenagelt, und es ist kaum zu glauben, dass sich daran viel ändern wird. Auch Grösse wird nicht helfen, dafür das Klumpenrisiko massiv erhöhen in gefährliche Dimensionen.
    Wenigstens haben Sie CS-Aktien, dann sind sie toll abgesichert, wenn in der nächsten Krise das Klopapier wieder knapp wird.

  23. Da lehnen Sie sich mit Ihren Prophezeiungen aber gewaltig aus dem Fenster, lieber Stöhlki. Da kann ich nur wünschen, happy landing.

  24. ja stöhlker…die zeiten haben sich geändert

    nur die alt verwöhnte deppengarde chekkt das am wenigsten, by the way,
    grüsse an ihre hirngerinsel hässig, seinen cashprofessor &
    ₩cie.

    fintec’s werden, oder besser gesagt überrollen gerade die kapital dienstleistungs branchen in all ihren facetten…

    stichwort ubs_appelpay cs_alipay

    ein graus wie rückständig und realitätsblind in diesem ehemaligen bänkerportal noch berichtet und rumgefurtzt wird.

    lieber tot wie so staubig altblöd…asylklaus

  25. Anstatt über Tage hinweg Gerüchte zu streuen, sollte hier mal die Chancen und Risiken abgeschätzt werden. Und weil die Chose bald ausgeblutet ist, lässt man jetzt noch Klaus Stöhlker darüber schreiben, der eigentlich nur noch von Lukas Hässig ernstgenommen wird.

    • Bist Du Rassist oder bist Du nur frustriert, dass Du nicht so erfolgreich bist wie die beiden?

    • Das Deutschtum in Schweiz war immer schon eine Katastrophe; mit wenigen Ausnahmen, wie etwa Helmuth Maucher.
      Aber der war ja ein Bayer. Diese sympathischen Nachbarn, die gut zu uns passen wie etwa auch die Schwarzwälder, leiden ebenfalls – so wie wir – unter der Invasion der Schnellschnauzen aus dem Norden.
      Dank dem Verrat König Ludwigs II im Jahre 1871, lässt sich in diesem Fall nichts mehr machen. Wir aber können die schleichende Infiltration noch mildern mit einem kräftigen „JA“ in der Überfremdungsinitiative.
      In München sagt man, die Nordlichter würden schneller reden als sie denken. Dies hat was an sich!

  26. Neues vom Goldküsten-Didi: Kurz zusammengefasst:
    Deutscher Humor: Herrr Weberr…
    Professor Doktor, der erfolgreichste europäische Bankpräsident….!
    Handelszeitung – Teflon Weber: „Weber war immer noch auf Boom-Modus eingestellt. Im Juli 2008 drängte er sogar, die Zinsen in der Eurozone anzuheben – trotz einsetzender Rezession….“
    Perfekt ausgebaut? Weniger schlecht als die CS. Andere Bankaktien schnitten wesentlich besser ab.

  27. Das sind alles noch Folgen der Wahl von EWS in den Bundesrat. Als Dank an die Linken schaffte sie das Bankgeheimnis ab. Billionen gingen in ausländische Finanzplätze. Zehntausende von gutbezahlten Arbeitsplätzen. Die Verräterin hat ganze Arbeit geleistet. Für ihre persönliche Karriere.

    • EWS rettete die UBS vor dem Kollaps, nachdem die Konzernleitung Megaverluste
      eingefahren und die Bank abgezockt hatte.
      Direktoren der UBS Genf/Zürich verursachten mit ihren Machenschaften in den USA
      den Steuerstreit.
      Mit der Auslieferung von Kundendaten brachte Kurer das Bankgeheimnis zu Fall.

    • Veräterin: Wuffli fuhr den ersten grossen SKA-Verlust ein und ging anschliessend. Gut startete den Grössenwahn mit dem Kauf der First Boston und liess sich anschliessend bei den nachrichtenlosen Vermögen erpressen. First Boston war das Klumenrisiko damals. Dieses Tun resp. der daraus entstandene Folgeschaden EWS anzulasten zeigt viel Unverständnis der Materie à la SVP-fan. Gehe Sie wandern in Beromünster, das frischt auf.

    • Die Abschaffung des Bankgeheimnisses kann man nun wahrlich nicht der Politik, und schon gar nicht Alt-Bundesrätin EWS in die Schuhe schieben. Das haben unsere Grossbanken, allen voran damals die UBS mit ihrem kriminellen Verhalten im Ausland ganz alleine geschafft.

    • Verräter sind alle, die Steuern hinterziehen und EWS hat einen Riegel geschoben. Bravo das war einmalig und doch helfen die Grossbanken diesen Verbrechern. Wenn dieses Problem gelöst wäre, müssten die ehrlichen viel weniger Steuern bezahlen.

    • Die Vergangenheit holt sie heim. Ihre heruntergewirtschaftete BDP muss mit einer anderen Loservereinigung (CVP) zu einer sogenannten M (Mitte-, Multikulti-, Muslimische-?) Partei fusionieren.

    • @ Die Veräterin

      EWS / darf man den Namen Eveline Widmer Schlumpf nicht mehr ausschreiben, oder handelt es sich um eine Verwechslung?

    • Denken Sie wirklich EWS hätte abgesehen, was sie da anrichtet?
      Wir haben eine Generation von Entscheidungsträger, welche die Sachgeschäfte lieber Beratern mit Fremdinteressen überlassen und selber lieber Lobby- und Networking betreiben. Das Problem ist die Korruption durch Werwaltungs- und Beratermandate nach der Amtszeit.

    • @an den Finanzplaner
      Die Aufhebung des Bankgeheimnisses hat alleine die Mumie (Alt-Bundesrätin EWS) zu verantworten. Dies schwächte den Finanzplatz Schweiz erheblich.

    • Mit EWS (Eveline Widmer Schlumpf) hat dies nichts zu tun. Das ist bloss die fixe Idee in der Polteri-Truppe von Blocher. Für diese Protesttruppe ist EWS wahrscheinlich auch noch für Erdbeben in Afghanistan schuld. So einfach ist diese Welt.

      Nein, wenn schon, dann verdanken wir diesen Stuss der Tatsache, dass uns der Blocher-Populismus vom EWR -Beitritt abgehalten wird. Und das rächt sich heute. Das wäre dann die Realität.

  28. Die Zensuren von Klaus Stöhlker über ausgewählte Personen finde ich echt geschmacklos.Aber von ihm kommen nur noch krankhafte Sprüche und er findet sich als der Klügste aller Zeiten.

  29. Der aktuellen CS, ihrem Auftreten und Stil, intern wie extern, weint keiner eine Träne nach. Der Laden gehört auf den Komposthaufen der Geschichte.

  30. die CS wird sowieso verschwinden, entweder in der Irrelevanz (weil sie nicht investiert und das Geld in die MDR’s rauspulvert) oder bankrott geht (sie macht ja nichtmal in hervorragenden Zeiten mehr als eine schwarze 0 bringt). Wenn jemand die CS übernimmt und verscherbelt, geht langfristig wenig verloren: Mit weniger Geschwätz von grossen Plänen mit AI und Technologie, globalen Ambitionen und Plattitüden wie bei Sportübertragungen seitens CS kann ich leben. Überleben werden die Banken, die machen.

  31. Ein guter und mit historischen Ingredienzen gespickter Beitrag, der die Gefühlslage der entscheidenden Protagonisten wohl adäquat porträtiert. Warum bekomme ich solches Niemals in der nzz oder gar in einer anderen Tageszeitung zu lesen? Als Luki kürzlich die info rausliess, schrieben einfach alle Tageszeitungen dem Luki ab, bzw zitierten ihn, aber sonst: nix, nada, Wüste, Einöde, intellektuelle Stille. Weiter so insideparadeplatz.

    • Hässigs Seite ist doch 100x spannender als jede Tageszeitung wie nzz, 20 Minuten oder welche auch immer.

      Hässig bringt spannende Geschichten und in den anderen Medien ist alles politisiert und die Journalisten haben zum Teil null Ahnung von den Themen und schreiben einfach ab oder das, was ihnen am meisten Klicks generiert.

      Liest Du den Tagi, brauchst Du keine BAZ mehr und umgekehrt. Steht überall haargenau dasselbe drin. Stinklangweilig.

      Deshalb lese ich vorallem ausländische top Medien. Dort sind noch echte Journalisten am Werk und nicht diese Copy/Paste Kinder wie bei uns.

  32. Stöhlker dürfte sich irren!
    1) weil das preussische Gehabe des Herrn Weber hierzulande nicht gut ankommt und die zuständigen Behörden, inkl. WEKO, so schwach sie auch sein mögen, das zu verhindern wissen.
    2) weil, entgegen der Stöhlkerschen Meinung, Weber in seiner nunmehr achtjährigen Tätigkeit als VRP der UBS, nichts zustande gebracht hat, der Aktienkurs dümpelt in diesen acht Jahren in einem engen Band zwischen ca. CHF 10 und 12.
    3) weil Weber von seiner Herkunft her als Bundesbankpräsident eher der Typus des forschen Apparatschiks ist, statt der eines nötigen vorausschauenden, vielleicht auch visionären Machers.
    4) es nötig wäre, dass zumindest einer der beiden Spitzenpositionen dieser Bank mit einem Schweizer besetzt wird, so denn einer verfügbar ist. Leider ist es aber so, dass das Duo Ermotti/Weber es versäumt hat, geeignete Kandidaten aufzubauen!
    Ein hervorragender Kandidat als VRP der UBS wäre z. B. der Franzose Jean Pierrre Mustier, VRP der italienischen Unicredit; aber dann hätte eben Hamers nicht CEO werden dürfen. Leider wurde bei der UBS i. S. Personalien in letzter Zeit viel verbockt! On verra!

  33. „Learned, witty, and very well written….exhilarantingly good.“
    Sir Peter Medwar

    Ein Meisterstück, bravo Sir Stöhlker….

  34. Lustig dass Sie als Deutscher uns sagen wie die Schweiz zu funktionieren hat.

    Seit der Privatermittler, der zwischen der CS und der Überwachungsfirma stand, die Khan ausspionierte, sich das Leben genommen hat, verwende ich keine CS Produkte mehr.

    So manch unserer Vorfahren würde sich im Grabe drehen, wenn er den heutigen Ausverkauf der Schweiz mitansehen müsste. Konzernleitungen vieler hiesiger Unternehmungen sind gespickt mit Deutschen und Angelsachsen, dass es einem schwindlig werden könnte. Es zeigt einmal mehr, die Ausländer in den Top-Positionen bei Grossbanken ist eine komplette Fehlbesetzung. Sie lernen das kulturelle Umfeld in der CH nie. Die UBS braucht keinen Weber, genausowenig wie die CS einen Thiam brauchte. In den vergangenen 20 Jahren, haben die Grossbanken mit Ausländern nur Geld verloren. Die Swissair haben sie uns „geklaut“, bald wollen sie an die UBS. Da sieht man die Gefahr von ausländischen Managern, die null Bezug zur Schweiz haben.Firma mit „Swiss“ im Namen,vor einem Jahrzehnt mit schweizer Steuergeldern gerettet, ausländischer Manager und der droht und erpresst die Schweier Regierung mit Sitzverlegung. Ist doch eigentlich ungeheuerlich.

    • vollkommen richtig herr nagel…

      nur unsere schweiz ist schon verkauft
      und unsere snb ist schon ein blackrocktool

      dass nur als kleine ergänzung zu ihrem vorzüglichen kommentar

  35. Die Amis, evt die Chinesen oder ein CH-Eigengebräu?
    Die Amis haben wir erlebt….
    Die Schweizer kennen wir auch….
    Die Chinesen versprechen da am wenigsten Unbill, da sie die Sachlichsten sind.
    Leider.

    • von den Chinesen gibt es die Aussage: “ wir haben die letzten 100 Jahre gehungert, jetzt seit ihr dran“, überlegen Sie sich besser, was Sie sich herbeisehnen.

  36. Ja, Ja, das deutsche Professörchen wird durch den Plauderi vom Zollikerberg zum Top–Shot der Bankenwelt hochgeschrieben. Warum der für ach so Grosses vorgesehene BuBa–Chef damals abschleichen musste, verschweigt der Deutschglorifizierer geflissentlich. Und erreicht hat er während seiner Zeit bei der UBS wenig bis nichts, siehe Aktienkurs. Das übrige Geschreibsel kann man getrost in Mühltonne stecken.

  37. Wäre doch gut, wenn die erste europäische Grossbank, präsent in allen Ländern der EU (und Schweiz) ihren Hauptsitz in Zürich hätte.
    Eine „Schweizer Bank“ sind UBS und Credit Suisse schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Wird Zeit, dass man hier für die Zukunft plant und grösser denkt.

    • Allein mit gekaufter Grösse und Grössenwahn ist noch nichts entstanden, ausser einem erhöhten Klumpenrisiko.

  38. liebe CS angestellte. wieso sucht ihr nicht JETZT eine neue stelle? am besten nicht bei einer bank. wenn ihr bei der fusion entlassen werdet, findet ihr nichts mehr. und landet in der Sozialhilfe

  39. Axel Weber, Severin Schwan und Urs Rohner und deren Kollegen von Novartis und Nestle sind zu Papier-Tigern der Marbella-Sache geworden. Deren Gebrüll höchstens noch bei Angela Merkel, Ursula van der Leyen und Donald Trump einen leichten Schluckauf auslösen könnte. Will heissen, die Herren und die genannten Konzerne sind Handlungsunfähig geworden und haben wohl den Verzweiflungs-Glauben mit der Grossfusions-Nummer die verloren-gegangene Macht zurückgewinnen zu können.
    Gunther Kropp, Basel

  40. Klaus Stöhlker scheint sich an Zeiten zu erinnern, die längst vorbei sind. Der einstmals mächtige Zürcher FDP-Wirtschaftsfreisinn ist untergegangen. Heute sind bei der FDP Leute wie Petra Gössi am Ruder, welche sich auf die Suche nach einer ehemals grünen DNA der FDP gemacht haben (interessiert aber niemanden, denn dann kann man gleich die GLP wählen), und darauf basierend aktuell eine „enkeltaugliche“ Politik formulieren. Staatseingriffe überall sind die Folge davon. Mit der allfälligen Übernahme der CS hat der Zürcher Freisinn aber nichts mehr zu tun – die FDP ist froh, wenn sie noch einen Zürcher Regierungsrat stellen kann. Und bei den nächsten Wahlen in den Zürcher Stadtrat, besonders falls die SP mit vier Kandidierenden antritt und Filippo Leutenegger zurücktreten sollte, steht auch ein Sitzverlust an.

  41. Tolle Sandkastenspiele die jetzt von allen angestellt werden. Typische, simplifizierte Managerdenke: «den roten 4er Legostein baue ich oben auf den gelben 6er»… Fusionen und Integrationen sind höchst komplexe Projekte die Bauchschmerzen verursachen. Die CS leidet heute noch an Blähungen von der First Boston Integration. Weder UBS noch CS haben ihre Prozesse und IT-Systeme im Griff. Dank Brain-Drain in Billiglohnländer fehlt das Wissen und das Personal, um aus A + B = C zu machen. Ein Merger ist unmöglich. Bleibt nur noch das Filetieren. Ob da bei einer alten und komatösen Milchkuh noch was Ess- und Verdaubares abfällt ist mehr als fraglich…

  42. „McKinsey ist schon an der Arbeit“. Mit anderen Worten heisst das, dass bei einer möglichen Übernahme primär Kosten gesenkt werden, um die Transaktion zu rechtfertigen. Viele Leute werden auf der Strasse landen. Da die Bankgebühren aufgrund der Konkurrenz nicht erhöht werden können und Kunden zudem zur Konkurrenz abwandern werden, bleibt die Ertragsseite uninteressant. Ergo dürfte das ganze aus Sicht der CS-Aktionäre nicht so viel ändern, wie sie sich erhoffen.

  43. „Alain Berset? Er wird zögern und verlangen: „Verhandlungen bitte nur mit Maske.““
    Das entlockte mir doch ein Lachen, danke dafür…

  44. 7 Bundesräte? Das Volk interessiert die schon lange nicht mehr. Vor jeder Abstimmung lügt der BR und hofiert der Wirtschaft. Diese will nur die Reichen noch reicher machen. Das Fussvolk ist am Ende. Siehe auch:
    „…da kündigt die amerikanische Notenbank Fed an, die Zinsen in den Vereinigten Staaten bis Ende 2023 weiterhin auf Null zu halten…“.
    Geniessen wir noch das Leben, solange wir noch können und Corona es zulässt.

  45. Lieber Stählki

    was für einen Unsinn plaperst Du zusammen? Schon mal gehört, was der Axel als BUPA damals im 2007 gesagt hat: NO PROBLEMS für Deutschland. Dabei war die Deutsche Bank unter Oberguru Ackermann (auch so ein hochgepusteter Bänker) einer der Haupverursacher der Finanzkrise!

    Und mal ganz ehrlich: Wer die CS übernimmt, der muss nicht ganz gebacken sein. Allein das Bewältigen der Altlasten würde Unsummen an Geld kosten. Aber die Manager sparen Kosten bekanntlich immer nur am falschen Ort.

    Nur in einem Punkt geben ich Ihnen recht: die 7 Zwerglein, die nichts zu sagen haben!

    Und zum Schlus: Eine Titanik für die CH ? Wohl kaum eine gute Idee!

  46. Eine Aktiengesellschaft ist eine raffinierte Einrichtung zur persönlichen Bereicherung ohne persönliche Verantwortung.

    Ambrose Gwinnett Bierce (1842 – 1914), genannt Bitter Pierce, US-amerikanischer Journalist und Satiriker

    • Ich kann zwar die Bahn der Gestirne auf Zentimeter und Sekunde berechnen, aber nicht, wohin eine verrückte Menge einen Börsenkurs treiben kann.

      Isaac Newton (1643 – 1727), Sir Isaac Newton, englischer Mathematiker, Physiker und Astronom

  47. Aktionäre sind dumm und frech: Dumm, weil sie Aktien kaufen, und frech, weil sie dann auch noch Dividende haben wollen.

    Carl Fürstenberg

    (1850 – 1933), deutscher Bankier, Inhaber der Berliner Handelsgesellschaft

  48. Ich frage mich, ob das Durchstechen dieser Information zur Fusion nicht gezielt passiert ist – als eine Art Meinungsumfrage…..