Khan vor seinem schwersten Gang

Am Mittwoch müssen der UBS-Spitzenmann und seine Frau im CS-Spyfall vor der Staatsanwältin aussagen. Uster statt Glamour.

Iqbal Khan litt Todesängste, als er vor Jahresfrist von Detektiven einer Zürcher Hinterlandfirma verfolgt wurde. Das waren Khans Worte, bezeugt von seiner Frau, als die Zwei Anzeige erstatteten.

Darauf blieb kein Stein auf dem anderen. Bei der CS, wo Khan als Abtrünniger in Ungnade gefallen war, kam ein Überwachungsapparat zum Vorschein: mit eigener Zentrale, Geheim-Apps, Geldfluss.

Khan musste um seinen neuen Job als Spitzenmann im UBS Private Banking bangen. Doch er überstand den Wirbel, konnte bleiben, während bei der CS der CEO und sein Deputy ausschieden.

Für Khan schien die Sonne. Bis jetzt. Nächsten Mittwoch muss er zu einem besonderen Gang antreten. Die ermittelnde Staatsanwältin hat den UBS-Crack und dessen Frau aufgeboten.

Durch diese Strasse muss Khan fahren (Maps)

Nach Uster, zu sich in die Staatsanwaltschaft See/Oberland, zu Fragen rund um die Strafanzeige des Ehepaars Khan.

Dieses muss dabei aufzeigen, was genau derart angsteinflössend war bei der Beschattung im Herbst 2019.

Am Dienstag, 17. September, fuhren Iqbal Khan und seine Frau im Privatwagen von Herrliberg, wo sie wohnen, in die Zürcher Innenstadt. Auf der Fahrt bemerkte Khan, dass ihm ein Wagen folgte.

Er versuchte, diesen abzuhängen, und parkierte schliesslich in der Fraumünsterstrasse vor einem Coiffeursalon.

Wenig später tauchte der Häscher auf, stieg aus und schlenderte zum gegenüberliegenden Metropol, einem Restaurant mit Tischen draussen.

Dort traute er seinen Augen nicht. Er sah, wie Khan sich vor seinem Auto aufpflanzt und mit dem Handy die Nummer fotografiert.

Da war dem Beschatter klar: Operation gescheitert. Er ging auf Khan zu, dieser wendete sich blitzschnell und wollte nun den Mann mit seinem Telefon fotografisch verewigen.

Dagegen wehrte sich dieser, machte eine Handbewegung in Richtung Khan. Dann sprach er in ein nicht sichtbares Mikrofon. Bin aufgeflogen.

Khan rief seinen Bekannten in der Zürcher Justiz an, einen hohen Gefängnischef, den er von der CS her kannte. Der empfahl ihm, Strafanzeige gegen Unbekannt zu erstatten.

Das taten Khans dann auch. Zuvor assen sie in der Innenstadt zu Mittag. Reagiert so ein zu Tode Erschreckter?

Echt oder vorgespielt – das ist die Frage (Blick)

Der Ausdruck wurde später in den Medien ausgebreitet. Er dürfte aus der Strafanzeige der Khans stammen.

Für die Staatsanwältin ist das Thema wichtig, weil die Detektive ihrerseits Khan anzeigten. Khan habe sie angeschwärzt, ihnen zu unrecht Vorwürfe gemacht, sie hätten ihn eingeschüchtert.

Bei den Razzien der Polizei mussten sie sich nackt hinstellen, ein Beamter soll später ein Dokument manipuliert haben. Auch da läuft eine Ermittlung – offenbar mit guten Chancen für die Privat-Beschatter.

Für Khans Häscher steht viel auf dem Spiel. Sie haben aufgrund der Publikmachung ihres Namens ihr Geschäft faktisch verloren.

Ihre Firma ging um die Welt, nachdem die CS Journalisten von sich aus informiert hatte.

Als dann ein Medienmann bei jenem Mittelsmann anrief, der das Bindeglied zwischen Bank und Detektiven war, nahm sich dieser das Leben.

Die Affäre wurde zum Drama. Für die CS kann das Ende einschneidend werden. Die Finma hat ein Enforcement gestartet. Dieses untersucht, wer alles von den CS-Überwachungen wusste und wie diese genau stattfanden.

Für Khan ist die Lage weniger brisant. Er gilt grundsätzlich als Opfer.

Doch dass ein hochbezahltes UBS-Konzernleitungsmitglied am frühen Morgen bei einer Staatsanwältin antraben muss, hätte bis vor kurzem kaum jemand für möglich gehalten.

Kommentare

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  1. Ich habe das Schauspiel vor dem Metropol miterleben können. Hätte beinahe Herrn Khan zur Hilfe eilen wollen, jedoch hat mich das Gequieke von Herrn Khan und sein Monolog misstrauisch gemacht. Die Securitas wirkten unbeholfen und wussten nicht was machen. Herr Khan war sich sehr bewusst, dass er Zuseher und Zuhörer hatte. Das machte mich misstrauisch. Er liess auch alle wissen, dass er bereits die Polizei verständigt habe und diese hörte man dann auch sogleich anfahren.
    Eigentlich eine Sache zum Vergessen, aber leider gibt es eine Toten in der Folge.

  2. Herr Khan litt Todesängste. Als Top-Manager in der Finanzbranche und früherer Consultant, hatte Khan für seine erfolgreiche Karriere eine entsprechende, dicke Haut zulegen müssen. In der Bankenbranche geht es mitunter sehr unzimperlich zur Sache. Ich glaube kaum, dass Herr Khan ein mitfühlender Chef war, dem das Schicksal oder Auswirkungen entlassener Mitarbeiter nahe ging.

    Und bei dieser Observierung litt er Todesängste? Ach kommt, war Khan früher Fussballspieler? Die können auch so extrem gut schauspielern…

  3. Khan hat es mit seiner Anzeige absolut richtig gemacht und ich hoffe, dass diese Hobby-Detektei Konkurs geht.

    Leider hat die Detektei immer noch viele Aufträge von Sozialämtern Zürcherischer Gemeinden. Des weiteren stellt sie fleissig Parkbussen aus.

    Die Detektei gehört gemäss Website christlichen Geschäftsleuten. Schön. Sicher noch katholisch.

  4. Wer als hochbezahlter „Spitzenbänker“ ohne Karenzfrist zur Konkurrenz rübermacht kann sich nicht noch darüber beklagen, dass er überwacht wird. Hoffentlich bedankt er sich gegenüber der UBS auch so, damit diese Bank (Milliarden Strafverfahren gegen in Frankreich) lernt, dass nicht alles geht.

  5. Iqbal Khan ist Schweizer durch und durch. Sehr intelligent und ein Schnelldenker wie nur wenige von der IP-Leserschaft. Mich inbegriffen

    Ja Iqbal, das einzige was mich stört an Dir ist dass Du mir das Bier noch nicht bezahlt hast welches Du an einer MD Konferenz in HK auf meine Hosen geschüttet hast

  6. So ist unsere heutige Welt-
    Alles nur Lügen, scheinbare Bedrohung und am Ende reines Theater. Menschen die tüchtig und ehrbar sind dürfen nie Theaterspielen ausser sie sind die aus Berufes wegen. Hier fehlt die Ethik. Selbst eine Bank die beschattet, weil sie noch nie mit Moral und Ethik guten Umgang pflegte, gehört nicht zur Elite. Aber heute finden wir uns schon in einer Welt, wo Neid, Habgier zu einem Anzug gehört, und zwischen Anzug und Bank solche Auseinandersetzungen gepflegt werden, beide nicht zu unserer Gesellschaft. Ein Hoch auf die Richterin!

  7. Der Ziehvater von Khan war ein echt harter Kerl und durch nichts aus der Ruhe zu bringen.

    In dem Punkt scheint er seinen „Sohn“ nicht wirklich gut auf die böse böse Welt vorbereitet zu haben oder ist Khan einfach nur ein feines Flänzchen?

    Er soll nicht so Diven haft tun. Er verdient genug, sodass man auch etwas Druck aushalten kann. Grow up, boy.

  8. Alles dummes Zeug; 2 Sachverhalte wären zu klären:
    I. Überwachung(en) durch einen Arbeitgeber
    II. Suizid, des Ermittlers; in meinen Augen sind das die echten Katastrophen. Wie ist die Beweiskette und zusammenhängende Kausalkette CS/Tod/CS-Medienabteilung/Ermittler/CS-Medienabteilung/etc.; hier würde ich als Staatsanwalt Ermittlungen führen.
    Mister Kahn, kahn mutmasslich auf keinen Fall Todesängest ausgestanden haben; zuerst ins Menü, danach Kollegen anrufen, danach Polizei aufsuchen. Kahn ich mir nicht vorstellen. Ich bitte Sie. (Unter uns: ich habe was ganz anderes gehört (Gerücht???): Ich habe vernommen, der ranghohe Beamte aus dem Zürcher Polizei- und Justizapparat (Vollzug???) habe scheinbar bei einem anderen ranghohen Polizisten interveniert???? Ticken SO in Zürich die Uhren???

    • Korrekt.
      Tatsächlich hat der Stapo-Chef einen gewissen Bezug zur Zürcher Finanzschickeria.
      Auch seinem Bruder musste er einmal es bitzeli helfen. Auch ein Zürcher Gericht hat diesem Bruder dann SEHR geholfen.
      Man hilft sich eben in Zürich.

      Staatsanwaltschaft, Sie lesen hier ja mit. Unterschätzen Sie die Öffentlichkeit nicht. Die ist nicht so blöd.

  9. Naja, nachdem der Auftraggeber der Privatdetektive (darf man eigentliche solche Amateure so bezeichnen?) sich dann aus Scham noch selbst umgebracht hat, darf man getrost davon ausgehen, dass dies eine ganz lausig vorbereitete Aktion war.

  10. Die Schweizer Justiz hat nicht den Mumm einen Millionär hart anzufassen.

    Über das Spionieren und Observieren hat das Schweizer Stimmvolk abgestimmt und es offiziell erlaubt.

    Mit dieser Betreuung und den vielen Kameras im öffentlichen Raum fühlt sich der Schweizer halt viel sicherer.

  11. gibt es echt gar keine interessanten Themen mehr…. Khan muss zu einem Termin nach Uster, fährt er wohl mit dem Auto oder nimmt er die S-Bahn? Gibt es so früh am Morgen schon eine S-Bahn Verbindung von Herrliberg nach Uster? Gibt es überhaupt eine S-Bahn Verbindung von der Goldküste nach Uster? War überhaupt schon mal jemand in Uster? Uster gibt’s doch gar nicht, das ist nur ein Gerücht, das von Ostküsten-Immobilienspekulanten in die Welt gesetzt wurde, um die Schweiz so in die Fänge der EU zu treiben. So, das wär jetzt eine Story wert!

    • Uster gibts tatsächlich. Es liegt im Kanton Zürich, am Greifensee und hat die Postleitzahl 8610. Es ist mein Geburts- und Heimatort. Telefonnummern beginnen in der Regel mit 044 940 oder 044 941. Schön dass ich Ihre Bildungslücke etwas stopfen konnte.

  12. Eventuell könnte Iqbal Kahn sich ja mit Axel Weber zusammentun und in Karachi eine Bank kaufen, dann wäre allen gedient und die UBS hätte Kosten gespart.

  13. Unser Mitleid mit diesem Kahn hält sich in Grenzen. Was, wenn sich herausstellt, dass er als Kadermitglied der CS wusste, dass dort ausscheidende Topkader überwacht werden, und er mit seiner Fahrt (oder waren es mehrere Fahrten) ins Bankenquartier die Überwacher provozieren wollte? Sein Söhnlein soll er jedenfalls vor der (erhofften?) Konfrontation mit den Sicherheitsleuten noch bei einem Sportverein abgegeben haben. Hoffentlich lässt sich die Staatsanwältin nicht ein X für ein U vormachen lassen.

  14. Herr Khan ist ein Pakistani und sein Ex-Chef Thiam ist ein Bürger der Elfenbeinküste. In diesen Staaten mag es bedrohlich sein wenn man beschattet wird. Vielleicht sogar lebensgefährlich. Da kann man eine gewisse Angst der Khans verstehen. Vielleicht sogar Todesangst.

    • Wtf is wrong with you!!! Solch eine rassistische Aussage hat hier gar nichts zu suchen… Khan ist in der Schweiz aufgewachsen und ist durch und durch ein Vorbilds-Schweizer. Georg, du bist erbärmlich.

    • Aber er weiss schon, wo er wohnt, oder?
      Ist hier aufgewachsen und weiss, dass das hiesige Recht von Kohle bestimmt wird, wovon er fürstlich genug ins Fuddi gesteckt bekommt.
      Ein Fmilienvater, der dank ihm den Job mit 55 verlor, hat wohl eher mehr Angst zu haben.

    • Wenn ich mich richtig erinnere, kam er bereits in jungen Jahren in die Schweiz. Die Lehre hat er meines Wissens auch hier absolviert. Ich bin jetzt nie in die Situation gekommen, aber von jemanden beschattet werden, ist wahrscheinlich doch furchteinflössend, egal ob Schweiz oder Pakistan. Schweiz eventuell etwas weniger, aber ich trauen Menschen heutzutage alles zu, insbesondere wenn es um Geld geht.

    • @Stefan:
      „Die Lehre hat er meines Wissens auch hier absolviert“

      Und diese Leere steckt auch heute noch in ihm …

    • @Thomas Landolt
      Sie schreiben: „Früher oder später wird sich die UBS von Khan trennen“

      Da haben Sie zweilfellos recht! Spätestens wenn Khan pensioniert wird. Oder stirbt. Oder die UBS keine Legal Entity mehr ist. Egal ob sie übernommen wird oder aber Pleite geht.

      Sie sind ein Ge-NIE!

  15. In Kriminalfilmen sagen plötzlich die Kronzeugen das aus, was von mächtigen Organisationen gewünscht wird, um die Täter zu schonen und der alte Oberflächen-Glanz ist wieder hergestellt.
    Möglich, dass Herr Khan erkannt haben könnte, was für eine kleine hilflosen Figur er ist und sich der Realität fügen wird.
    Gunther Kropp, Basel

  16. Zum Glück kennt jeden den IK so gut, dass wir alle wissen das die Fahrt ins Züri-Oberland sein schwerster Gang ist… Grow Up Inside… Schreibt etwas, was die Welt bewegt.

  17. Ich verstehe nicht warum Leute wie Sie, Herr Hässig, immer noch nicht begriffen haben, dass auch Herr Khan und seine Frau ganz normale Menschen sind… Menschen die für ihr Recht einstehen dürfen. Das letzte Mal als ich nachgekuckt habe, hat es kein Gericht gegeben für CEO/CFO/VR-Ps.. Es gab/gibt nur ein Recht… Unser aller Recht. Dementsprechend finde ich es lächerlich, dass Sie solch eine Tell-Story aus dem Fakt machen, dass Herr Khan und seine Frau auf ein Gericht müssen.

    Ich freue mich auf den Tag, an dem Ihr Buch herauskommt „Hässig vor dem Richter“, in welchem Sie mit voller Stolz erzählen, wie Ihre Familie belästigt wurde – oder noch schlimmer…

    Ich wünsche niemandem etwas Schlimmes.. Aber evtl wünschen Sie sich selber etwas Schlimmes.. dann können Sie endlich wieder eine gute Story erzählen…

    • Normale Menschen kriegen keine solchen Boni und leben nicht in solchen Villen. Nein kein Neid, aber mich widert dieses in Schutz nehmen socher Giermanager nur noch an!

    • Ben Dover: Für die Khans hängt einiges ab von dieser Vernehmung. Die Staatsanwältin kann nämlich das Verfahren einstellen wenn ihr die Klage konstruiert vorkommt. Die Khans müssen also die Drohsituation glaubhaft machen. Und dann gibt es noch eine Gegenklage der Detektive. Würde die Khanklage fallen gelassen und die Gegenklage weiter verfolgt, so wäre das sehr peinlich für diesen Topmanager der UBS. Es wäre sogar für die UBS peinlich, also nicht gerade karrierefördernd.

    • @Ben Dover

      Was?? Wie?? Iqbal ist ein „ganz normaler Mensch“???

      Ich khan nur hoffen, dass ie *IHM* nicht begegnen. Otherwise, you will be HISTORY!

  18. „Durch diese Strasse muss Khan fahren“
    Danke Herr Häasig, genau das wollte ich erfahren. Wollte das schon immer wissen. Peinlich, nur peinlich!!

    • Wieso nicht, das Bild passt doch gut zum Titel? Dazu sei der geneigten IP-Leserschaft ein Song von Peter Maffay ins Ohr gesetzt.

    • Haben Sie heute schon mal herzlich gelacht? Tut gut. Geben Sie dem Humor in Zukunft mehr Chancen.

    • @War mal IP Fan

      „Durch diese Strasse muss Khan fahren“ ???

      Es heisst: „Durch diese kahle Hose muss er gasen“ !!!

      Peinlich sind vor allem Sie! Herzliche Gratulation zum Titel „Peinlichster auf IP aller Zeiten“ (PAJASS)!

  19. Todesängste, Khan`s Begegnung mit den Detektiven werden nie und nimmer für eine Anklage genügend, da muss mehr Substanz geliefert werden. Doch hängt es davon ab, was Khan`s und auch die Strategie der Staatsanwältin ist.

    In meinem Fall als meine sechsjährige Tochter ihren Tod zeichnete, weil sie von den Privatdetektiven auf dem Kindergartenweg angesprochen wurde, Schokolade aus dem schwarzen Auto offerierte wurde, liess nicht nur die Staatsanwaltschaft, die Opferhilfe sondern auch das Zürcher Obergericht kalt. Die Strafanzeige wurde mehrfach von der Zürcher Justiz abgewiesen. Erst das Bundesgericht erteilte eine Willkürrüge der Zürcher Justiz, weil sie den Bären mit ihren Peiniger und deren agressiven Vorgehen schützten.

    Es ist System auf dem Zürcher Finanzplatz, dass Banken ihre Mitarbeiter und auch deren Angehörigen mit Privatdetektiven überwachen lässt oder sogar einschüchtert. In meinem Fall wurde meine Cousine und ihr Freund, der bei Bär angestellte war, intensiv überwacht und auch eingeschüchtert.

    Das Buch „Stalking auf dem Schweizer Finanzplatz“ beschreibt, wie jeder Banker sich vor einer „Observierung“ schützen kann bzw. wie man erkennt, dass man überwacht wird und was man gegen die Einschüchterung unternehmen muss. https://www.smashwords.com/books/view/1023073

    Meine Publikation des Buches wurde bereits von Anwälten versucht zu stoppen. Doch das ist eben nicht so einfach in den USA! The US First Amendement of Free Speech and Free Press lässt grüssen!

    • Kahns Reaktion war typisch für einen Laien in Überwachung – so ziemlich alles hat er falsch gemacht.

      Als ich ua. in Lateinamerika arbeitete war organisierte Entführung und damit einhergehend Überwachun/ausspionieren an der Tagesordnung. Ich musste mich schnellstens mit der Materie befassen, wollte ich nicht selber in einem dunklen Keller enden.

      Das Beste was ich einer Privatperson, die nicht auf eine geheimdienstliche Ausbildung zurückgreifen kann – betreffend Überwachung im öffentlichen Raum – empfehlen kann, ist die Surveillance Serie (3 Bücher) von ACM IV Security Services. Sie stammt aus den 90ern und ist leider vergriffen. Allenfalls hat die Militärbibliothek ein Exemplar und sonst Bücherantiquare im Internet abgrasen (zB abebooks).
      PS: Wer ein buntes James Bond Buch erwartet mit kindischen „Schau in’s spiegelnde Schaufenster“ Tipps, wird enttäuscht sein. Die Serie ist furztrocken ohne Bilder in wissenschaftlicher Prosa verfasst, das Thema mit mathematischer Gründlichkeit analysiert.

    • Herr Elmer, es gibt Leute, die man gar nie hätte einstellen dürfen.
      Schreiben Sie doch mal offen über sich selber, über Ihr Verhalten, was SIE selber gesagt, geschrieben haben, wie SIE gedroht und eingeschüchtert haben…
      Ich denke mal, wenn man Sie in grauer Vorzeit nicht angestellt hätte wäre Ihr Leben ereignisloser und wahrscheinlich zufriedener verlaufen. So aber lesen wir immer wieder über Ihre nicht durchgebrachten Klagen. Sie lamentieren im Wissen, dass die Bank nie antworten darf.

  20. Früh am Morgen antraben…. Da lernt jetzt ein hochbezahltes Konzernleitungsmitglied endlich das, was tausende Menschen in der Schweiz machen: früh aufstehen und einer Arbeit nachgehen!

    • Lieber Marc,

      ich bin zu fünftausend Prozent überzeugt, dass Khan vor dir aufsteht.. jeden Tag!

    • Lieber Thomas B.
      Da haben Sie sogar mehr als fünftausend Prozent recht! In meiner Tätigkeit als Independenet Retiree darf ich meine Aufstehzeit selber bestimmen.

    • Herr Forgeron
      Wieder mal Typisch so eine Bevorurteilte Äusserung resp.Schreiben.
      Ich meine dem Herr Khan können Sie das Wasser nie und nimmer reichen

  21. Da Herr Khan das Bankgeschäft nicht von der Pike auf gelernt hat, wusste er vielleicht nicht, dass bei Abgängen kontrolliert wird, ob jemand Kunden „abzügelt“. Daher erschreckte ihn der Detektiv so. Dass Herr Khan dabei Todesängste ausstehen musste, tut uns natürlich allen sehr leid. Wir finden es aber ein bisschen übertrieben als Reaktion. Wie wird Herr Khan nur reagieren, wenn mal was wirklich Schreckliches passiert? Ist Herr Khan etwa ein Schwächling? So wird er nun interpretiert. Nicht das beste Image, das er sich da geschaffen hat…

  22. Was soll das denn heissen? Er wird doch wohl seine Aussage machen können?!!

    Doch dass ein hochbezahltes UBS-Konzernleitungsmitglied am frühen Morgen bei einer Staatsanwältin antraben muss, hätte bis vor kurzem kaum jemand für möglich gehalten.

    Und übrigens….da haben in den letzten Jahren schon öfters BoardMembers der UBS gesessen. Ich erinnere an Weil, USA und die UBS als Ganzes mit ihren Anklagen und MilliardenStrafen rund um die Welt!

    • … grossartiges Wortspiel – herzlichen Dank !
      Werden leider nur die wenigsten Foristen hier
      verstehen …

    • Lieber „Hobby-Historiker“, der Ort heisst CANOSSA und liegt in Italien. Es war damals der Bittgang König Heinrich IV zu Papst Gregor VII zur Burg Canossa.

    • … „plebs“ hat es bereits acht Minuten später
      bewiesen – sic transit gloria mundi …

  23. Montag= CS

    Dienstag= UBS

    Mittwoch= EY

    Donnerstag= JB

    Freitag= Khan

    Weekend

    Repeat

    LH, wenn’s nichts zu berichten gibt, lassen Sie es lieber.

    • Montag= Trump böse Mutti gut

      Dienstag= Johnson böse Mutti gut

      Mittwoch= BLM gut Trump böse

      Donnerstag= Brexit böse EU gut

      Freitag= SVP böse FDP gut

      NZZ am Weekend: EU gut SVP böse

      Repeat

      NZZ, wenn’s nichts zu berichten gibt, lassen Sie es lieber.

    • Er war bis dahin immer auf der anderen Seite.
      Selber Schuld, wenn er mit der Familie zusammen ist, dann wird logischerweise diese nach seiner bisherigen Hinterlassenschaft ebenfalls beschattet.

  24. † 24. September 2019

    Im Rahmen dieser totalitär gefärbten Beschattung kam es zu einem Todesfall.
    Die Credit Suisse stiehlt sich bis heute aus der Verantwortung und wiegelt es schamlos als ein Privatproblem ab.

    Die Totenwache erinnert hier solange daran, bis Recht und Ordnung wieder hergestellt sind.

    Adressat ist die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich, welche diesen Blog mitliest.

    • Leider ist die Schweiz kein Rechtsstaat, wenn es um die Finanzwelt geht. Das gilt auch für andere Staaten wie die UK, USA, Deutschland etc. und inbesondere Steueroasen wie Jersey UK, Delaware, Luxembourg, Cayman ….. Da bestimmt das Kapital direkt oder indirekt, wer zu verfolgen ist!

    • @Samira K

      Was hatten denn Sie intus, als Sie Ihren Beitrag ge-post-et hatten?
      ICH WILL AUCH DAVON, VERDAMMT NOCHMALS!

      Aber wenn ich danach wieder runter kommen werde, dann würde ich IOhnen folgendes sagen:

      Zu Ihrem ersten Satz:
      Ja, die Schweiz ist ein Rechtsstaat. Was allerdings keineswegs heisst, dass die, dir recht haben, auch recht bekommen!

      Und zum zweiten Satz:
      Ja, jeder Bürger hat das Recht, sich (im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten) zu wehren. Nur verweise ich auf den obigen Abschnitt: Wer recht hat kann sich nicht sicher sein, auch recht zu bekommen …

  25. Geht mir auch so – wenn mich jemand mit der Pistole bedroht, dann hilft ein feines Essen in einem Restaurant oft die Todesangst zu vergessen. Meist ist der Kerl mit der Pistole nach dem Essen eh weg. Und falls nicht gehe ich noch zu einem kleinen Absacker.

  26. Welcher Medienmann hat bei dem Security Typ angerufen und was wurde bei diesem Telefonat besprochen? Das wird von der Journi Truppe sauber unter den Teppich gekehrt. Es werden jeglich Regeln des Anstandes und der Moral beseitigt, um ein paar Klicks zu erhaschen. Gleichzeitig spielen sich die Medien als Moralapostel und Hüter der einzigen Wahrheit auf.

  27. Als Khan kann man eine Beschattung so nicht hinnehmen. Als sehr hohes Kadermitglied war ihm die Tatsache geläufig, dass Beschattungen statt finden, wenn die Organisation sich schützen will. Dann geht man zu seinem Vorgesetzten und sagt so nicht, basta.
    Dann eine Soap zu initiieren, welches ein Menschenleben fordert ist nicht akzeptabel.
    Für die Teppichetagen ist es an der Zeit die Gier unter Kontrolle zu bringen.

  28. IK ist ein bleibt ein aufblasener Wichtigtuer, Schaumschläger und Blender.

    Es bleibt zu hoffen, dass solche Typen auf dem Finanzplatz Schweiz bald der Vergangenheit angehören.

  29. Ach, die zahme Züri – Justiz und Ihre Schäfchen.

    Was hier zu 100% gesagt werden kann:

    Wenn nicht einmal im Fall Boris Collardi wegen von der FINMA bereits nachgewiesener Geldwäscherei ermittelt wird, dann wird die kleine Staatsanwältin in Uster dem Khanboy auch niemals gefährlich werden, ausser das er am Morgen zum Kaffeeklatsch antraben muss für 1h.

    Haupt – Erkenntnis:
    Die Zürcher Justiz unter Regierungsrätin Jacqueline Fehr hat grauenhaft Bammel vor dem Bankensektor. Motto intern: Bloss nicht verärgern oder ermitteln.

    Auch die FINMA wird bei der CS einfach nichts mehr finden, da alle Threema-Chatverläufe erfolgreich längst gelöscht wurden. Ausser ein Aufpasser gibts hier nichts zu befürchten. Der Rubel muss weiter rollen.

    Das einzige was hier bereits erfolgreich resultierte, war, dass ein mit Goldlöffel im Mund geborener Aggro-Machtmensch aus Afrika jetzt seinen Job bei der CS (endlich) los ist.

    • Wer ist Schagglin Fehr?

      Die wird ja nicht einmal in den eigenen Reihen für voll genommen. Und dennoch gefürchtet.

      eWil sie einen eher *liberalen* (man stelle sich dies einmal vor!) Umgang hat. Also mit einer anderen Dame. Wie war doch gleich deren Name? Ah, ja: Wahrheit.

  30. Uster ist schwerfällig und auf Manager-Egos nicht soezialisiert… Das wird wohl eher ein Spaziergang für ihn, wenn sein gleichgesinnte Staranwalt (Un-)Rechtsexperte ihm ständig die Schweige-Empfehlung dirigiert.

  31. Was soll bitte schön, so schwer sein ? Er wird ja wohl mit irgend einem übermotorisierten Vehikel vorfahren, von gehen keine Spur!

  32. Man kennt es aus jedem Film: Der Mitarbeiter eines hartgesottenen Privatdetektivs wird enttarnt – was Teil des Berufsrisikos ist. Und der Detektiv bringt sich natürlich sofort um, in seiner Verzweiflung. 😜
    Ob die Hintergründe dieses Todesfalls wohl je aufgedeckt werden? Kaum.