Seba stellt massenhaft Leute auf Strasse

Knall bei Kryptobank: Mehrere Angestellte erhielten Kündigung. Bank braucht dringend Geld, Investoren reagieren kühl.

Die Seba Bank steht vor ihrem Härtetest. Gestern erhielten mehrere Mitarbeiter den Blauen Brief. Ein Insider spricht von einer hohen Zahl, welche die Zuger Krypto-Bank verlassen müssten.

Eine Sprecherin bestätigte gestern Abend auf Anfrage die Kündigungen, wollte aber nicht von derart vielen wissen.

Man sei „seit Gründung stark gewachsen, jetzt nehme die Seba „gewisse Adjustierungen vor“. Von diesen seien „weniger als 10 Personen“ betroffen.

Zudem würde die Seba neue Spezialisten an Bord holen.

Die Entlassungswelle ist ein Fanal. Seba wankt, die Kosten laufen aus dem Ruder, grosse Einnahmen lassen auf sich warten.

Die Seba-Chefs, allen voran Gründer und CEO Guido Bühler, wollten zu viel zu schnell. The Sky is the Limit, sagten sie sich: Bunker für Assets, Gold fürs WC, Anstellungen ohne Grenzen.

Im Eismeer: Capt’n Guido (LinkedIn)

Geld lag ja massenhaft vor – dachte Bühler. Er hatte in einer ersten Finanzierungsrunde um die 100 Millionen Franken aufgetrieben.

Auch die Bank Julius Bär setzte auf Bühler und seine Seba. Die Zürcher erwarben eine Minderheit, ihr VR-Mitglied Andy Amschwand wurde Präsident bei der Seba.

Inzwischen ist Amschwand auf und davon, zusammen mit seinen Getreuen im operativen Management. Zurück bleiben Bühler und dessen engste Vertraute.

Deren Seba braucht dringend Liquidität. Gehofft hatten die Bühler-Boys auf eine nächste Finanzierungsrunde mit weiteren hohen Millionensummen – diesmal gerne im Krypto-Stil.

Nun aber harzt es mit der Finanzinjektion. Einer der Investoren, den man bereits auf sicher geglaubt hatte und der einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag einbringen sollte, ist offenbar kurzfristig abgesprungen.

Die Sprecherin der Seba wollte das nicht bestätigen. „Was die Finanzierungsrunde betrifft, so geniessen wir das Vertrauen und die Unterstützung der grossen Aktionäre“, meinte sie.

Allerdings musste sie eingestehen, dass es wohl nächstes Jahr wird, bis das Geld kommt. Das Ziel mit dem vierten Quartal könnte sich jedenfalls als zu ambitioniert herausstellen.

Präsident weg, operative Spitzenleute geflüchtet, Investoren mit kalten Füssen, massenhaft Leute gekündigt: Die Seba schwankt.

Für die Julius Bär stellt sich die Frage, was sie mit ihrer Seba-Beteiligung vorhat. Die Zürcher Privatbank ist daran, ihren angeschlagenen Ruf zu reparieren.

Kommentare

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  1. In den nächsten zwei Jahren wird sich vieles ändern, wenn wir die digitalen Währungen der Zentralbank erhalten und uns vom Papiergeld verabschieden. Seba könnte einige positive Leute überraschen oder direkt in Konkurs gehen. Die SNB stellt ihrer eigenen Kryptobank Konten für jeden Einwohner zur Verfügung, wie es die FED vorhat.

  2. Es hat mich schon seit 2017 verwundert was man dort bis heute alles auf LinkedIn liest und sieht. Events mit den achso tollen Heads und Experten weiss nicht was und immer wieder die selbe Leier aber alle machen mit obwohl EIGENTLICH jedem klar sein müsste der von Technik eine Ahnung hat, dass das fast alles Schaumschlägerei ist.

    Trotzdem läuft die Show weiter.
    Es gibt max. Eine Hand voll Cryproprojekte die einen Sinn machen könnten und Innovationen bieten aber wenn mir eine Bank sagt sie sei auf der Blockchain dann kann ich nur herzhaft lachen und die vielen Trottel innerhalb der Bank bemitleiden die diesen Zirkus mitmachen!!!

    Bei all den Innovationen und Events und Projekten die vorallem aus Zug auch kommen genau wie viele der superfancy neuen Fintechs hinterfragt heute niemand mehr was es dem Kunde genau bringt oder ob er jemals danach gefragt hat. Selbsternannte Experten, jeder ist Head of Irgendwas und wird dann teilweise sogar noch von namhaften Unternehmen übernommen aber keiner hat etwas geliefert was dem Kunde einen echten Mehrwert bringt. Genau das wird zum Schweizer Problem und zwar immer stärker „Haufenweise Geld verdienen und nichts als Unsinn labern oder heisst Luft produzieren, etwas sinnvolles abliefern ist kein Thema mehr, es zählt eine aufgeblasene Präsentation“

    Wie gesagt es gibt sicher Cases und Innovationen für eine Hand voll der Cryptos aber diese Heissluftproduzenten wie sie sich auf LinkedIn tummeln in teilweise hohen Position und heisse Luft als Blockchain tarnen oder Cryptoexperten ist zu einer absoluten und sehr teuren Farce mutiert.

    • Zur Pleite-Bank? Nein Danke. Die Bank hat 2019 nur dank Aktienanlagen schwarze Zahlen erreicht. Dieses Jahr wird es knapp ein Nullergebnis geben. Ein Grossteil der Hypotheken läuft in den nächsten Jahren aus. Entweder bleiben die Kunden, weil sie keine andere Finanzierung finden oder sie müssen auf Marge verzichten. Nur mal die Bilanz checken. Ein detaillierterer Blick macht Angst, so richtig Angst!!! Um all die Probleme zu kaschieren, tut sie (fast) alles. Good Luck also mit der Alternative.

    • Uiii…WIR Bank da grausts mir. Versuche immer noch meine WIR loszuwerden, aber die will einfach niemand. Ausser mit einem Abschlag von 40%. Tolles System!

  3. Bühler versteht nur eines: Das eigene Portemonnaie zu füllen. Alles andere ist ihm egal. Er verkauft sich als Crypto-Experte, hat jedoch keine Ahnung.Genauso sieht es auch im Management dieser „Bank“ aus: Keiner kennt sich mit Technologie aus, aber alle klopfen sich auf die Brust, als seien sie die grossen Crypto-King-Kongs.
    Wer bei Seba Ahnung, Gewissen oder beides hatte, ist schon lange abgesprungen.
    Was bleibt ist ein chaotisches Trüppchen, das von Bühler mit Durchhalteparolen durch immer neue Projektideen gepeitscht wird, ohne dass ein Silberstreif am Horizont zu sehen wäre.
    Richtig spannend wird es, wenn die Finma irgend wann einmal die Buchhaltung samt Belegen (!) unter die Lupe nimmt. PWC hat das tunlichst vermieden und muss sich dannzumal wohl einige unbequeme Fragen gefallen lassen – auch über direkte personelle Verbindungen in Seba-Risk-Management.
    Diejenigen, die heute noch bei Seba arbeiten, sind entweder die eigenen Taschen am füllen oder sonst auf dem Arbeitsmarkt nicht „vermittelbar“.
    Die Verwaltungsräte jedoch müssen sich auch irgendwann die Frage gefallen lassen, weshalb sie diesem Abzocker-Treiben so lange zugeschaut haben.
    Gleichzeitig gibt es weltweit immer mehr Crypto-Unternehmen und Crypto-Banken, die funktionieren und gutes Geld verdienen. Denen fehlen aber die Ferraris und goldenen Wasserhahnen.

  4. Na ja, sind wir alle über die negative Entwicklung bei der Seba überrascht? Ich jedenfalls hab’s richtig kommen sehen. Nur noch eine Frage der Zeit bis der protzige Laden zugeht.

  5. Ein möglichst verlässliches Zahlungsmittel ist von zentraler Bedeutung für eine freie Marktwirtschaft.
    Wenn Staatliche Währungen absaufen dann liegt das am Missbrauch des Mediums Geld resp. an einer verfehlten Wirtschaftspolitik.
    Die aktuelle Geldmisere haben nicht die Staatlichen Notenbanken zu verantworten, diese wurden vor 30 Jahren durch eine masslose Pinanzmarktderegulierung praktisch ausgehebelt. Ab 2008 wurden die Notenbanken faktisch zum ausbügeln der Finanzmarktexzesse der massiosen Deregulierung gezwungen.
    Mit einer Privatisierung der Währungen würde den Exzessen der Periode rund 1990—2008 erneut Tür und Tor geöffnet.Die Geldmenge im Verhältnis zum Wirtschaftsergebnis ist zentral für die Verlässlichkeit und Stabilität einer Währung.
    Das mit den Staatswährungen hat gewiss seine Tücken und leider auch Abstürze.Wer da glaubt mit einer Vielzahl von Privaten Währungen (KRYPTOGEL IST PRIVATGELD MIT ENTSPRECHEND REDUZIERTER VERLÄSSLICHKEIT.) würde die Sache stabiler der ist naiv, der Manipulation würden Tür und Tor geöffnet.
    Die andere Untauglichkeit ist das mit Volkswirtschaftsübergreifenden Einheitswährungen.Der immense Schaden, den das Experiment EURO angerichtet hat, ist noch längst nicht ausgestanden
    Geld ist letztlich NUR ein Medium zum vereinfachten Leistungstausch in einer Arbeitsteiligen Wirtschaft.
    Alle weiteren Geldanwendungen resp. Manipulationen sind und bleiben ein Missbrauch des Mediums Geld.

  6. Alles ist nur halb so schlimm.
    Die haben ja immerhin noch die goldenen Sanitäramarturen in den Toiletten, welche sie in Liquidität umwandeln können, um die Bonis begleichen zu können.

  7. Haben die nicht im Juli Strukis mit short Put Payoffs angeboten? Kann mich noch erinnern and die Headline „Attraktiver Yield 44.70% p.a.“… ist wohl in die Hose, tjä…

    • An das „Angebot“ im payoff kann ich mich zwar nicht erinnern (ich schreibe für den payoff ebenfalls sogenannte „Product News“), aber was hat DAS mit Seba zu tun???
      Ja, solche yields sind tatsächlich machbar oder realisierbar. Übrigens auch mit Termingeschäften/Strukis oder sonstigen Vehikels auf den traditionellen Aktienmärkten. Vontobel ist einer der grössten Schweizer Anbieter übrigens. Auch bei denen gibt es in ihrem Produktportfolio „Rohrkrepierer“; ist Vontobel deshalb schlecht?
      Auch solche Posts zeigen mir die Unwissenheit, die es hier anscheinend zuhauf gibt. Nicht falsch verstehen, es bedeutet nicht, dass das schlecht ist, wenn man sich damit nicht auskennt. „Schlecht“ oder peinlich finde ich nur, wenn man solche Kommentare abgibt. Aber, wie schon gesagt, mit „Tja“ kann man ja schön bashen, ohne sich persönlich als peinliche Nummer zu outen…
      😉

    • Prämien in dem Fall in ähnlicher Höhe (resp. sogar noch höher) wie bei Wirecard vor dem „Abgang“?

  8. Das ist nur der Anfang, von den geschätzten rund 400 Blockchain Startups in und um Zug werden wohl 99% in den nächsten 2 Jahren verschwinden. Simpler Grund: „No Real Business Case“. Soviel zum Thema „Kompetente Investoren“.

    • Die Zahl ist sogar ziemlich korrekt Bruno.
      Alle, die es genau interessiert, können sich den neuen Report von CV VC anschauen.

      ABER:
      Wie mit allen neuen Technologien, werden locker 90% wieder vom Markt verschwinden. Das war schon immer so und wird auch betreffend „Krypto/Blockchain“ so sein.
      An solchen Aussagen wie Deiner erkennt man ganz einfach, dass sie (grösstenteils) von Angestellten kommen. (Das ist nicht abwertend gemeint).
      Das ist auch nachvollziehbar und grundsätzlich kritisiere ich das auch nicht. Lieber das Sparbüchli mit Minuszins als Private Equity. Für Privatleute völlig normal dieser Denkansatz.

      Professionelle / institutionelle Investoren denken anders und fahren meistens die deutlich besseren Renditen mit ihren Investments ein als Herr und Frau Schweizer mit ihrer Säule 3a/b.
      Daher sind „Instis“ tatsächlich die kompetenteren Investoren…
      Auch das: War schon immer so und wird immer so bleiben.

      Der Krypto-Blockchain-Markt wird nicht mehr verschwinden, auch wenn die meisten Startups wieder geschlossen werden. Das Marktvolumen wird steigen und -letztendlich- auf die zukünftigen Big Players verteilt. Hatten wir bei all den Internet-Startups auch gesehen und wird mit den Blockchain-Startups auch so kommen.

      Die meisten Privatanleger jammern immer, dass sie ja eh nicht so investieren können wie „die Grossen“. Stimmt. Aber im Kryptobereich besteht eine neue (und vielleicht einmalige) Chance, dass auch „das einfache Volk“ Renditen einfährt, von dem selbst Instis träumen….

    • @Jürgen Kob
      Ja ja, lieber Herr Rattenfänger. Wenn ihre „Instis“ ein Promille ihrer Anlagen als innovative „Diversifikation“ investieren, sieht es bei den privaten etwas anders aus. Das ganze funktioniert nur solange, als interessierte Verkäufer auch einen noch dümmeren finden!

    • Jürgen, ich bin Unternehmer und Investor und habe eine verdammte Ahnung von Krypto-Technologie, weil ich in der ersten erfolgreichen Internet Security Firma der CH tätig war und — ach ja, bin seit 31 Jahren selbständiger Unternehmer.. und 400 BC Startups sind irrwitzig, 10% erfolgreiche wäre schon eine super Quote.

  9. Besser gleich wieder zumachen, diese grössenwahnsinnige Kryptobude. Meistens ist ja noch alles schlimmer als man lesen kann (oder schreiben darf). Gute Angestellte sind ja schon zig davongelaufen. Kunden gibts kaum. Von Produkten hat die Bank wenig Ahnung, umso mehr im Geldausgeben. Aber Hauptsache alle sind Head von irgendetwas oder Chief of irgenwas. Aber der Guido meint wahrscheinlich noch immer, dass Seba eine Erfolgstory ist. Defintiv nicht für die Investoren.

    • @Bruno: Ich weiss, 10% wäre schon wie ein Sechser im Lotto.
      Wir sollten uns mal zusammensetzen…

    • @SuperMario
      Auch Privatanleger können „ein Promille“ Ihres Vermögens in Crypto investieren, oder?
      Sind halt dann deutlich kleinere Summen. Ich persönlich würde „Otto-Normalanleger“ eh max. 3% „Kryptoquote“ empfehlen.
      Genau bei den Krypto-Investments hat der Normalanleger (aktuell noch) den Lead und ist den „Instis“ voraus. Die können nämlich meistens – aufgrund der noch unsicheren egulierung – nicht einfach so die Millionen in Bitcoin & Co investieren.
      Viele Privatanleger sind also den Instis momentan voraus.

    • Meine Katze ist beim Begriff Seba gerade munter geworden. – Sie dachte, es gäbe was zu futtern. – Mit der Rechtschreibung hat sie es nicht so.

  10. In der NZZ findet man heute einen klärenden Artikel über Libra.
    Ferner wird in der „Wirtschaftszeitung“ gehetzt gegen die Amerikanische Polizei, die beim Einsatz gegen einen Mann offenbar auch dessen Freundin in der Wohnung erschossen haben soll.
    Verständnis wird gezeigt für den Hongkonger Aktivisten Wong, der sich China entgegenstellt.
    Frau Baumann schwurbelt über die Gefahr, dass Trump die Macht undemokratisch an sich reisse. Dabei werden Trump die Worte im Munde verdreht. Ein völlig unglaubwürdiger Artikel: Hauptsache gegen Trump.
    Dann wird behauptet, die EU-Asylreform sei ganz im Sinne der Schweiz. Dies nachdem weiter vorne steht, Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei und Oesterreich wehrten sich wehement gegen genau diese Asylreform. Sie brächte eine durch Brüssel kontrollierte und bestimmte Verteilung der Flüchtlinge durch die Hintertüre.

  11. Unter vorgehaltener Hand wird manchmal gemunkelt, Krypto sei nutzlos und der letzte Zufluchtsort ausrangierter Schaumschläger…

    • Die Kryptos werden zuerst reguliert und dann verboten. Der Staat wird freiwillig niemals auf die Monopolstellung im Geldwesen verzichten. Wenn jemand an die Anonymität bei den Kryptos glaubt, sollte er besser jetzt aufwachen bevor es zu spät wird.

    • @Cerberus.
      Auch wenn manchmal über weite Strecken an den Fähigkeiten unserer „Staatsmänner“ gezweifelt wird; in Bezug auf Währungen hat es vermutlich plausible Gründe, warum deren Herausgabe nicht in private Hände delegiert wird.

    • Herr Ainida Spank
      Hinter vorgehaltener Hand ……ist eben nicht nutzlos.
      Und alle sind nicht ausrangierte Schaumschläger.
      Es gibt in der Krypto Szene sehr wohl absolute Spitzen Leute, denen Sie nie und nimmer das Wasser reichen können.
      Bez. Nutzlose Kryptos; Sind die Kryptos dann auch nutzlos wenn ich das Verdiente Geld Ausgebe und Sie indirekt davon Profitieren???

  12. Also ich kann schon helfen mit der Finanzierung; für 200 Stutz oder so kaufe ich dann gerne den übergrossen Bildschirm im Board-Room aus der Konkursmasse. Bitte Zetteli drankleben mit „reserviert“.

  13. Bei Seba tut es Beben,
    Das muss man erleben!

    Erst wird kindisch geklotzt;
    und Investoren angelockt.

    Dann folgt nur heisse Luft:
    Vorbei der Gewinner Duft!

    Es folgen kleine Würstchen,
    Die Seba ist am verdürsten.

    Hoffnungsvolle Communiques,
    Aktionäre schlürfen kalten Tee!

    Nur jetzt ein paar Entlassungen,
    wer verliert da die Fassungen ?

    Morgen kommt ein neuer Tag …
    Selbst wenn Seba nicht mehr mag!

    ORF

  14. Kryptowährungen sind doch ein undurchsichtiges Ponzisystem. Die Macher haben die Sache völlig in der Hand, Investoren sind ihnen auf Gedeih und Verderben ausgeliefert. Wie ich gehört habe, ist es auch einfach bestehenden Währungen in Kryptos zu tauschen, viel schwieriger ist es dagegen diese wieder in Währungen zurückzuwechseln.
    Kryptos sind von Privaten herausgegebene Währungen. Facebook will mit seiner Kryptowährung Libra einsteigen und wahrscheinlich mit der Marktmacht sehr schnell eine Milliardenbank aufbauen. Eine EU-Kommission will Libra offenbar grünes Licht geben, einzelne Staaten sind dagegen, dass die staatlichen Währungen durch Private abgelöst werden.
    Mir ist jedenfalls nicht wohl beim Gedanken, dass ich mein Bargeld in eine Privatwährung tauschen soll.

    • Entschuldigung der klaren Worte, aber ich habe selten so einen Mist gelesen. Das zeigt, dass Sie leider keine Ahnung haben, aber dafür mehr Rede- und Aufmerksamkeitsbedürfnis.
      Ja, es gibt sicher einige Scams (Betrugsvorfälle) im Kryptobereich, aber alles über einen Kamm zu scheren, ist zu einfach.
      Erklären Sie uns doch mal bitte „kompetent und im Detail“, was bei z.B. Bitcoin „Ponzi“ sein soll bzw. wie die „Macher die Sache in der Hand haben“ sollten.

      Noch trauriger finde ich es, aber das betrifft nicht nur Sie, dass sich im WWW inzwischen ein Verhalten etabliert hat, mit „anonymen Synonymen“ einfach auf alles draufzuhauen, was nicht 100% der eigenen Meinung entspricht.

      Es grüsst freundlich

      Jürgen Kob

    • @Jürgen Kob
      Typisch Kryptobesserwisser. Kryptos sind weisen wahrlich kein Ponzischema auf. Dies weil der zugrundeliegende Wert schon von Anfang an Null war; und Null lässt sich nun mal nicht multiplizieren!

  15. Die SEBA hat ja Markus Menzel. Der wird in den nächsten Jahren Milliarden für die SEBA verdienen. Bei diesen Profiten brauchen die sicherlich keinen neuen Investor. Da können dann auch noch ein paar Rappen nach Bulgarien fliessen 🙂

    • @Roberto: haha, genau, und einen Teletubbie in der GL haben sie auch, 100 Punkte für den Gewinner der Quizfrage.

    • Herrlicher Kommentar aus Herrliberg 🙂
      Mein ergänzender Tipp vielleicht: den Realwert nicht abkratzen, sondern besser gleich abschrauben. Das Wasser wird ja vermutlich schon vorher abgedreht werden und für die Digi-Nerds durch digital water token ersetzt.

  16. Wenn sich Angestellte auf der Webseite mit „lustigen“ Shortnames wie “PS1DR3X”, „AAA-Lena“ (besonders lustig) oder „Master of Markets“ (unglaublicher Gedankensprung zum Leiter Trading) präsentieren, darf man annehmen, dass diese Firma ganz schnell den Bach runtergeht
    Peinlicher und unlustiger geht das wirklich nicht.

    • Also ich amüsiere mich köstlich über soviel locker daherkommende Blödheit. Gibt es dort auch eine XXX-Lena?

  17. Das war absehbar und dieser Laden wurde schon oft kritisiert, nur Zug schaut weg wie immer. Zug wird sich schämen für die Unterstützung dieser traurigen Vögel.

  18. Unglaublich, dass man dieser dekadenten Old-School-Truppe überhaupt 100 Mio. Geld gegeben hat. Aber die Triaden-Investoren aus China hatten vielleicht auch nur einen Wasch-Bedarf.