Der Sieger heisst: Die neue Schweizer Zivilgesellschaft

Mobilisierte urbane Linke überstimmten konservative Ländler und Bergler, SVP wird zur Verliererpartei, SP triumphiert.

Einen ultra-spannenden Abstimmungskampf, wo die wichtigsten Ergebnisse bis zuletzt auf Messers Schneide standen, das hat die Schweiz schon lange nicht mehr erlebt.

Verlierer waren der Bundesrat und die alten bürgerlichen Parteien (SVP, FDP), die sich einer bisher nicht gekannten neuen Front gegenüber sahen: Der Schweizer Zivilgesellschaft, die mit einer sensationellen Stimmbeteiligung von 59,4% in hohem Masse den Abstimmungsparolen der SP Schweiz, der Grünen und Grünliberalen und der CVP folgte.

Die neue Schweizer Zivilgesellschaft formierte sich vor allem in den grossen Städten und deren Agglomerationen.

Sie zeigte sich in ihren Voten weltoffen (gegen die Begrenzungs-Initiative), sozial verträglich (für den Vaterschaftsurlaub), gegen teure Fehlinvestitionen (neue Kampfflugzeuge), für die Tierwelt (gegen das Jagdgesetz) und gegen eine bürgerliche Klientel-Politik (Kinderabzüge).

Wieder verlor das konservative Land- und Bergvolk. Dort dürfte die Stimmung gegen die Städter schlechter werden.

Zum grössten Verlierer dieses Abstimmungssonntags wurde die SVP Schweiz. Sie blieb nicht nur stecken in einer fragwürdigen Abstimmungs-Strategie, wo Ausländer und Eingebürgerte als „Ärsche“ abgebildet und bezeichnet wurden.

Sie zeigte sich als „verhockte“ Partei, die seit einer Generation den Wandel des Schweizer Stimmvolks in den Städten verschlafen hat.

Die SVP verlor gewaltig mit einem fast Zwei Drittel-Nein zu ihrer Begrenzungsinitiative. Sie verlor auch mit ihrem Nein zum Vaterschaftsurlaub und ihrem Ja zu den Kinderabzügen.

Die Fast-Niederlage in Sachen Kampfjet, wo 8’500 Stimmen das Ja brachten, teilte sie mit dem Gesamtbundesrat und den anderen bürgerlichen Parteien.

War es Viola Amherd, die Chefin des VBS, die als Landesmutter den kleinen Unterschied ausmachte? Wir werden es nie wissen.

Dreissig Jahre nach ihrem explosiven Aufstieg, der nahezu zur Vernichtung der FDP führte, und durch die Gewinnung der Arbeiter, die ihr von links zuliefen, die SP zur Staatsangestellten- und Beamtenpartei machte, hat die SVP ihren politischen Radar verloren.

Der sitzt in Herrliberg und schweigt. Von keinem seiner Gefolgsleute darf er eine Rettung seines politischen Erbes erwarten.

Die SVP-Politiker Markus Dettling und Esther Friedli, welche die Kampagne hätten gewinnen sollen, sind Replika-Politiker, sie als „Sünneli 2“, er als „Blocher V.“, was der Partei so wenig bringt wie der Übergang von Albert Rösti zu Marco Chiesa.

Die neue Schweizer Zivilgesellschaft, die den neuen Kampfjet (fast) abgeschossen hat, brachte auch das vom Bundesrat und vielen Parteien gewünschte Jagdgesetz zu Fall. Meist kahl geschorene Natur- und Tierschützer standen den klassischen und hoch subventionierten Schweizer Landwirten und Jägern gegenüber.

Das urbane Volk siegte.

Die Wölfe dürfen im Wallis und im Bündnerland weiter heulen, Schafe und Ziegen reissen und sich vermehren. Schon wurden viele Bergwanderwege geschlossen, weil Hütehunde und wild gewordene Kühe die aus dem Flachland kommenden Wanderer angreifen.

Diese Niederlage der Berner, Walliser und Bündner Jäger ist kein Zufall. Die Umwelt- und Tierschutzverbände schalteten fünfmal mehr Inserate als die Befürworter. Die Jäger selbst waren sich in der Sache nicht einig. Kein Wunder, dass die neue Schweizer Zivilgesellschaft siegte.

Sie siegte auch, weil ihre Vertreter wesentlich aggressiver und oft auch intelligenter auftraten als die Vertreter der altbürgerlichen Parteien.

Ein Balthasar Glättli (Grüne) und eine Priska Seiler-Graf (SP) machen es einem Thomas Aeschi (SVP) und einem Valentin Vogt (FDP) schwer, sich in der Diskussion zu behaupten.

Die neue Schweizer Zivilgesellschaft ist nicht nur jünger, weiblicher und grüner. Sie ist auch lustiger, emotionaler und diskutiert mit ihren Gegnern auf Augenhöhe.

Mehr weibliche Politiker und junge Menschen auf der einen Seite, die Altherrenliga, wie üblich im dunklen Anzug mit Krawatte, jedes Wort sorgfältig abwägend. Grosse Teile des Volkes sind derlei müde und verlangen richtiges Leben in den Kantonen und in Bern.

So gab die gestrige Elefantenrunde im SRF1 ein trauriges Bild. Anstelle der alten SVP-Elite, die einmal erfolgreich war, ein recht banaler Tessiner.

SP-Chef Christian Lévrat verzichtete gleich ganz auf die Teilnahme. Petra Gössi, FDP, wie immer wenig spannend und aufschlussreich. Gerhard Pfister souverän, aber ohne eigentlichen Gegner in der Diskussion.

Jetzt liegt die Zukunft der Schweiz in Brüssel, in den Händen der Europäischen Union. Lehnt die Schweiz das Rahmenabkommen ab, wie es im November an die Urne kommen wird, stehen die Export- und Wissenschaftsmotoren der Schweiz nahezu still.

Denn die EU will, wie sie jetzt auch in Grossbritannien beweist, von ihren Prinzipien nicht abrücken. Ebenso wenig wie die Schweiz.

Dieses Armdrücken zwischen Brüssel und Bern läutet die nächste Phase der Zukunft unseres Landes ein.

Die künstliche Wohlstandsinsel der Schweiz, wie sie von der Welt der Reichen geliebt und von den Ärmeren gehasst wird, könnte sich unter dem Druck der EU und der USA auflösen. Ganz so, wie das schweizerische Bankgeheimnis sich aufgelöst hat.

Eine Hoffnung besteht: Die jetzt neu aufgetretene Schweizer Zivilgesellschaft findet, das Schweizer Volk hinter sich wissend, einen eigenen Weg.

Dann hätten wir gestern eine Revolution nach Schweizer Art erlebt. Ganz still, den Atem anhaltend, aber auf Dauer wirkungsvoll.

Abgelöst würden bei uns kein Diktator und sein Umfeld, sondern der von Eigeninteressen gesteuerte Einfluss zweier einmal grosser Parteien, der FDP und der SVP.

Die CVP, dies ahnend, will sich in die neue Mitte retten.

Sie ist nach diesem Sonntag schon Teil der neuen Zivilgesellschaft. Diese hätte dann eine sichere Mehrheit in den Räten in Bern und sicher bald auch im Bundesrat.

Kommentare

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  1. Nach dem Showdown mit der EU zum Rahmenvertrag im Herbst werden sich viele sich fragen, weshalb sie sich vom Rattenfänger in Herrliberg verführen liessen und 1992 den EWR-Beitritt ablehnten. Norwegen und Liechtenstein sind im EWR und beide sind glücklich damit. Vielleicht wird man sich ja diese Option in der Schweiz dies nochmals neu überlegen wollen…..

    • Was ist Ihr Problem?
      Wir sind mindestens so glücklich ohne EWR und ohne EU.
      Einfach den Rahmenvertrag in den Kübel schmeissen und alles ist gut.

  2. Jedes Jahr eine Anti-EU-Abstimmung. Es werden nur kleine Details geändert. Wie oft will die SVP noch über ein nahezu identisches Thema abstimmen lassen? Wann akzeptiert sie endlich den Willen des Schweizer Volkes?

  3. „Die neue Schweizer Zivilgesellschaft ist nicht nur jünger, weiblicher und grüner. Sie ist auch lustiger, emotionaler und diskutiert mit ihren Gegnern auf Augenhöhe.“ Und da ist per se und aus Prinzip einfach mal gut, oder was? „Jünger“ und „weiblicher“ sind keine Attribute, die zwingend irgendwie besser sein müssen. Selbst „grüner“ nicht, wenn die falschen Massnahmen aus reiner ideologieverblendeter Dummheit ergriffen werden.
    Achja, und noch zum Thema „lustiger“: Wenn irgendjemand je etwas Lustiges aus dem Mund von Glättli, Molina, Wermuth, Badran, Furnicello oder Arslan vernommen haben sollte, soll er sich doch bitte mal melden. Sozialisten sind selten humoristische Spassraketen. Dafür fehlt ihnen als verbissene Moralisten mit Sendungsbewusstsein schlichtweg die dafür notwendige Selbstironie.

  4. Ja toll. Bei jedem Job-Interview sitzt mir ein/eine deutscher/deutsche Personaler/in oder Vorgesetzter/ Vorgesetzte genüber und und die Lohnverhandlung läuft stets unter 1‘000.- des üblichen Lohnes, den ich bisher habe. Beim RAV sind sogar Deutsche eingestellt. Was kann man da noch erwarten.

    Vielen, vielen Dank liebe Schweiz.

  5. Der unsägliche Plauderi vom Zollikerberg hat wieder eine europhile Wortlawine abgelassen. Was für ein verwirrter, hirnamputierter und degenerierter Neoschweizer aus dem Grossen Kanton, der gerade implodiert. Dass dort ein Glättli mit der Seiler schon lange in der Regierung sässe, weil deren intellektuelle Blassheit der IM Erika alias Mutti gefallen würde, steht ausser Zweifel. Übrigens die EU mit ihren „Prinzipien“ liegt in den letzten Zügen, falls der Stölki das noch nicht gemerkt haben sollte.

  6. Ihre CVP, werter Herr Stöhlker, gehörte am vergangenen Abstimmungswochenende NICHT zur siegreichen neuen Schweizer Zivilgesellschaft, sondern wurde, wie die beiden anderen bürgerlichen Parteien SVP und FDP, von Ihrer „siegreichen neuen Schweizer Zivilgesellschaft“ tüchtig abgestraft.
    – Parole CVP für das (von der CVP eingefädelte) Jagdgesetz – JA :
    Volk NEIN !
    – Parole CVP für den (von der CVP eingefädelten) Steuer-Bschiss – JA :
    Volk NEIN !
    Noch Fragen ?

  7. Die Rechnung für die Zivilgesellschaft kommt noch.Die Arbeitslosigkeit wird Rekordwerte erreichen, die Konkurse im Mittelstand ebenso und dann kommt die Rechnung bzw. ein Milliardendefizit noch nie gekannten Ausmasses.Da nützt dann das Lohnschutzkartell für 244’000 Bauarbeiter,davon dreiviertel Portugiesen, dem gehobenen Schweizer Kader in den „urbanen“ Zentren nichts.Die werden noch rausfliegen zu Tausenden und ihren Konkurrenz aus dem Ausland Platz machen müssen.Die haben gar nicht gemerkt worüber sie letztendlich abgestimmt haben, über ihre Entlassung.

  8. Die SVP hat für Ihre Lügen damals bei der MEI die Quittung bekommen und jetzt bald schon biblische 7 Jahre keine einzige Abstimmung ihrer Kernkompetenzthemen mehr gewonnen.
    Gut die „Uebermutter aller Schlachten“ so in etwa sinngemäss laut Roger Köppel, die Abstimmung über das Rahmenabkommen steht noch aus.
    Vielleicht schafft es die SVP ja nach den 7 Dürrejahren wieder mal eine Abstimmung zu gewinnen, beim Rahmenabkommen in der heutigen Form stehen die Chancen sehr gut und in Brüssel checkt man nicht, dass das aktuelle Drängeln und Zwängeln kontraproduktiv ist, denn das letzte Wort haben in der Schweiz weder Funktionäre noch Politiker, sondern das Volk – darum heisst das Ding auch Demokratie aus dem altgriechischen δημοκρατία „Herrschaft des Staatsvolkes“!

    • Claire, und wieder waschen Sie Ihre Hände in Unschuld.
      Demokratie ist Top-Down-Meinungsmanagement.
      Nur Dummchen verstehen dies nicht.

  9. Die Schweizer stimmten:
    Für weniger Lohn, mehr Arbeitslosigkeit, mehr Steuern und Gebühren, mehr EU Knechtschaft.
    Und dies mit der Hilfe der Gewerkschaften die auf die Versprechen der Großbetriebe herein gefallen sind.

  10. Im Prinzip sinuiert Stöhlker, dass eine Partei – wie die SVP eine ist – nicht verlieren darf, sonst braucht es sie nicht mehr. Das ist aber nicht so. Wir brauchen die SVP mit ihren Ideen, auch wenn sie keine Mehrheit bekommt, dann ist das halt so. Für die andern Meinungen haben wir ja all die andern die Stöhlker erwähnt. Fazit: SVP soll genau so weiter machen, so lange sie noch Unterstützung hat. Diese beträgt immerhin noch rund ein Drittel der Schweizer Stimmberechtigten. Alles klar?

  11. Lieber Herr Stöhlker, ich habe Sie mit dem zu besuchenden Integragrionskurs etwas provoziert, und Sie haben mir hochanständig zurückgeschrieben. Den mir empfohlenen „Blick über die Landesgrenzen“ werfe ich regelmässig. Er zeigt mir aber nicht nur auf, wie es der Schweiz – wenn sie weiterhin demütig kuscht – in Zukunft ergehen wird, sondern auch, wie stark unser Land in bezug auf Innovationskraft, Flexibilität, Leistungswille, Erfindergeist, Sorgfalt, Fertigungsqualität und Loyalität unter den Sozialpartnern (im Mikrobereich, also abseits der bloss ihren Partikularinteressen nachlebenden einschlägigen Organisationen) noch ist und die Nische, in welcher sie sich ihren Platz geschaffen hat, durchaus zukunftsfähig ist. Wenn wir sie pflegen, diese Nische…

  12. Fehlt nur noch die Auflösung der GLP die ebenso wirtschaftsliberal und asozial ist wie die beiden anderen Neoliberalen… so oder so äusserte sich der Organisator des WEF zum Ende des Neoliberalismus. Einem der Fürsprecher genannter Ideologie…

  13. «sensationellen Stimmbeteiligung von 59,4%»
    Also 40,6 %, fast die Hälfte, ist das alles egal, weil sie wissen, das Volksentscheide und Wahlen nur eine andere Form der Manipulation und des Machterhalts der Politiker sind.

    Führen wir doch mal einen Volksentscheid herbei, ob wir die Idioten in Bern weiter über uns entscheiden lassen wollen oder doch lieber in Freiheit leben, ohne Politiker, Staat und Beamte. So einen Volksentschied wird es nie geben, weil man uns nur «entscheiden» lässt, was die Macht unserer Herrscher nicht gefährdet.

    «Das urbane Volk siegte.»

    Aha. Der Minderheit wird also der Wille der Mehrheit aufgezwungen. Ist das Demokratie, wenn die einen sich dem Willen der anderen beugen müssen? Nein, weil die Minderheit ist auch das Volk. In einer Demkratie, hätted as ganze Volk seinen Willen bekommen. Es ist das Recht des Stärkeren.

  14. So einfach ist die Sache nicht.75 % von Habkern sagte ja zu Kampfbombern.
    Die Bergler drückten den Städtern Kriegsschrott aufs Auge.
    Im Gegenzug schicken die Urbanen die Wölfe und nächstens auch die Bären los.

    • hahaha, guter Kommentar und vollkommen richtig, leider.

      Die Bergler sind noch nicht in der heutigen Zeit angekommen. Viele haben ja noch nicht mal Internet und wissen daher auch nicht, was Cybercrime ist. Deshalb lieber sagen können: äuaa, luäg de schöni Flüger am Himmel, schützt uns 72 Stunden im Kriegsfall aber 3 Tage länger überleben für 18 Mrd, das lohnt sich.

      Ich finds auch gut, dass die Wölfe sich weiter vermehren können und die Schafbestände der Bauern etwas verringern. Die Bauern haben genug Subventionen also lasst die Wölfe leben.

    • @ Stadt vs. Land
      29. September 2020 / 08:07
      ———————————-

      Sie Dummkopf…..

      Die lieben grünlinken Holzköpfe werden sich nicht mehr in unseren Wäldern vergnügen können. Punkt 1. …… denn sie haben ein Waffengesetz durchgeboxt welches unsere Entwaffnung fördern soll.
      Aber wie fühlt man sich in Wäldern wo Wolfsrudel beheimatet sind so ganz ohne Schutz….(((-:

      Punkt 2……. und sie wollen Dutzende Wolfsrudel in unseren Wäldern, die dann ein unbeschwertes Aufhalten dort gerade für Kinder nicht empfehlenswert macht.

      Punkt 3. ….. eigentlich haben die Grünlinken damit gerade ihre Naherholungsoase, unsere Wälder, aus den eigenen Händen gegeben.

      Aber das werden sie erst merken wenn die Wölfe mal einen der Ihren verspeist haben.

      Ich will die Wölfe hier haben, mache mir aber keine Illusionen über sie.
      Mein Bruder hat in Rumänien, der Tschechei und Ungarn gejagt. Dort macht man sich über Wölfe auch keine Illusionen und man lässt seine Kinde auch nicht alleine im Wald herumtollen.

      Die Bergler die mit ihren Schafen wenigstens einen kleinen Teil des Schweizer Lammfleischkonsums mit Qualitätsfleisch abdeckten, nun ja, die werden die Schafe vielleicht aufgeben und halt was anderes tun. Die Berge werden verbuschen, so wie man es im Tessin an vielen Orten sehen kann.
      Schafe mit Hunden und Zäunen zu schützen, treibt den Preis so stark in die Höhe das es unrentabel wird.
      Das ginge bei Herden von 1000-2000 Tieren durchaus und dazu braucht es auch einen Schäfer der sie begleitet.

      Mein Urgrossvater hatte noch 3000 Schafe und machte damit 2 mal im Jahr seine Runde hier in der Schweiz.
      Aber wie sollte das möglich sein in einer 12 Millionen Schweiz……es war ab einer 6 Millionen Schweiz schon nicht mehr wirklich machbar.

      Und genau dieser 12 Millionen Schweiz haben die Stimmbürger am Sonntag zugestimmt.

      Entweder hat es dann keinen Platz mehr für Wölfe und Schafe, oder die Wölfe haben sehr viel Beute …….. die sich nicht wehren kann und darf, denn Waffentragen ist auch ein Straftatbestand wenn man es nur im Wald tut. Einen „Waffentragschein“ gibt’s übrigens für Privatpersonen so gut wie gar nicht.

      Wolfrudel die man von Zeit zu Zeit etwas bejagt, die sind extrem vorsichtig gegenüber den Menschen, die bekommt man kaum je zu Gesicht. Das verhindert Probleme die zum verdrängen der Wölfe aus der Schweiz führen, dazu war das neue Jagdgesetz geplant.

      Zukünftig werden viele Wälder nur noch für den Jäger sorglos begehbar sein.
      Nun ja, den Jäger freuts ganz sicher, mich auch, so begegne ich dort nicht ständig den vielen grünlinken Dummköpfen….(((-:

    • @Walter Roth
      Walterli, so schnell vermehren sich die paar Wölfe nicht, dass Du Angst haben müsstest im Wald spazieren zu gehen.

  15. Habe gelesen die Gesllschaft soll urbaner, weiblicher,grüner,
    sozialistischer , jünger etc. geworden sein.
    Ich deute diese Begriffe anders:
    Degeneriert, dekadent, abgehoben, versifft, verkokst,
    verdigitalisiert, vercybert, oder ganz einfach versiecht.

  16. Eines muss man dem Stöhlker lassen. Er hat immer am meisten Kommentare, weil er offenbar doch vielen aus dem Herzen spricht und das sagt, was viele sich nicht trauen.

    • Viele trauen sich schon, sie werden einfach überall zensiert.
      Nehmen wir zum Bespiel das Rahmenabkommen. Da kann man sich die Mühe machen, im Tagi oder der BAZ Antworten auf Kommentare zu schreiben, die himmelschreienden Unsinn behaupten und aus dem Rahmenabkommen zitieren, um wenigstens mal ein Gegengewicht zu all den Lügen zu setzen – es wird alles zensiert.
      Obwohl der Kommentar kein einziges Schimpfwort, kein runtermachen, auslachen oder verspotten des Kommentarschreibers, dem man antwortet, enthält, sondern wirklich nur reine Fakten, die man selber nachlesen kann.

  17. Ich sehe das auch so, dass sich die Schweiz auflösen wird. Denn viel hat sie beileibe nicht mehr zu bieten. Sie ist praktisch zubetoniert, sie hat die Landwirtschaft kaputt gemacht, Weinberge werden für den Bau von Villen zerstört, Wasser wird immer knapper (keine Gletscher mehr), Rohstoffe hat sie auch keine zu bieten. Geldwaschen bringt ihr auch nicht mehr genug ein. Ist doch gut, dass die Schweizer mit dem NEIN nun auch das Seil für den Galgen gleich selber mitbringen.

    • Danken Sie Glarner und der SVP. Die betonieren gerne Landwirtschaftsland zu…

      Siehe Oberwil-Lieli

    • Korrekt. Ich sage immer: geliefert wie bestellt. Anyway, es ist eh schon viel zu spät und der Point of no return ist längst schon überschritten. Die allerletzte Reissleine hätte man viel eher ziehen müssen, spätestens bei der MEI vor 6 Jahren.

      Dieses einst schöne, idyllische Land wird spätestens ab 2030 mit Volldampf gegen die Wand krachen: wirtschaftlich, gesellschaftlich, sozial. Dann Gnade den verantwortlichen Politikern.

    • @ Bankster
      Wieso Gnade den Politikern?
      Es ist ja das Volk, dass dem Untergang schon seit 20 Jahren immer brav zustimmt.
      Und wenn ich sehe, was die Kinder in den Schulen noch lernen, wundert mich das auch nicht.
      Die heutigen Bürger die die Schulen in den letzten 30 Jahren besucht haben, können kaum noch lesen. Und was noch schlimmer ist, sie verstehen nichts von dem, was sie lesen.
      Bestes Beispiel das Rahmenabkommen. Jeder der das versteht, was er da liest, kann nicht glauben, dass das Schweizer Unterhändler ausgehandelt haben sollen.

    • Die Schreie „Hängt sie höher“ wird durch das hinterste Tal hallen.
      Es dauert nicht mehr lange.

      Die Schweiz war mal arm und wird es wieder werden.

  18. Herr Stöhlker, ich stimme Ihnen bei vielen Ihrer präzisen und unbequemen Analysen über das Zeitgeschehen in der Schweiz zu. So auch in diesem Fall.
    Das Establishment, zusammengefasst für Rechtschaffenheit, Eigenständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und politisch eher auf der rechten Seite zu verorten, hat den schleichenden Wandel in unserer Gesellschaft wohl eher verpasst.
    Die drängelnden Links Rot Grünen Narzissten sind in Ihren Forderungen haltlos. Sie selber haben in der Regel nichts zu verlieren. Denn sie haben noch nichts geschaffen. Lebten bis anhin sehr gut von des Vaters Pfründen. Dafür schämen sich nicht wenige und schwadronieren deshalb, wie gelernt an den philosophischen Fakultäten, vom gerechteren Leben.
    Selber etwas aufzubauen ist mit viel Arbeit und Entbehrungen verbunden. Als Handwerker geht gar nicht, das macht schmutzige Hände, als Berater geht gar nicht, da muss man auch mal an einem Sonntag arbeiten. Als Politiker schon eher, da kann man gestalten und Steuergelder verteilen, gehört zu den Guten, wird angehimmelt und wiedergewählt. Sie träumen als Narzissten immer auf der Gewinner Seite zu stehen und hoffen auf ein Jöbli oder Ämtli, welches von dem dummen, einfältigen und rückständigen Establishment bezahlt wird.
    Unser Wohlstand hat derartiges hervorgebracht. Und daran haben nicht wenige von uns Schuld.
    Wobei bei näherem Hinsehen immer weniger Gold ist was glänzt. Sehr viele Schweizer leben von Subventionen oder sonstigen Zuwendungen und Steuerbegünstigungen. Ich kenne keinen der sein Haus oder sein Auto abbezahlt hätte. Sparen ist out, BlingBling ist in. Wahrheiten über die wir Schweizer nicht gerne sprechen. Viele merken das oder erleben es. Manchen wird Angst und Bange über ihr Erbe nachzudenken. Andere quält die Frage, wie die hohen Schulden mit der erodierenden Rente abbezahlt werden sollen.
    Die Linke hat seit geraumer Zeit eine Strategie entwickelt, um Oberwasser zu gewinnen. Einerseits geht das über die Sprache, da wird bei Kampagnen ein intensives Framing betrieben, Wortinhalte werden umgedeutet. Von schwarzen Schafen spricht heute niemand mehr. Andererseits wird auch nicht vergessen, die Medien mit ihren ganz eigenen Bedürfnissen einzuspannen. Von wem haben wir von Frau Ars(ch)lan erfahren? Knapp und apodiktisch fordern. Oder sich wortlos, wohlorganisiert irgendwo hinstellen, beispielsweise auf den Bundesplatz. Den Rest erledigen die Medien. Antworten auf die drängenden Fragen haben auch sie nicht. Es wird einfach die Umverteilungsmaschine angeworfen.
    Es fällt uns und unseren politischen Vertretern schwer, die eigenen Positionen in Frage zu stellen und neue Positionen zu beziehen. Kein Anbiedern an die Links Rot Grüne Politik, wie teilweise vorgelebt von der FDP und CVP. Sondern das Establishment muss angemessene Antworten finden auf die neuen Realitäten in unserer Gesellschaft ohne die eigenen Werte aufzugeben.

    • B.Sorgter,
      ganz einverstanden.
      Wie ich an den anderen Zuschriften sehe, rasen Teile des Volkes, weil sie spüren, dass man ihnen den Boden unter den Füssen wegzieht. Das ist verständlich, ändert aber nichts an der Lage wie der künftigen Entwicklung.

  19. Das sehe ich genau so. Ich bin ein bürgerlicher Wähler und pro Armee aber habe gegen die Flugi gestimmt (was wollen wir damit). Zuwanderung selber steuern wie anno 1967 wäre ok aber wie soll das heute wohl gehen und vorallem, welcher unserer krisenerprobten BR würde dies in Brüssel durchboxen? Dieses Bild möchte ich sehen…ein Trump oder Boris J. würden es sicher glaubhaft versuchen. Also lieber Nein.

    • Pro Armee und gegen das Budget für Jets und Luftabwehr? Da freuen sich doch die Bodentruppen, die spielen gerne Kanonenfutter. Der LeShave geht auch ohne Schirm raus wenn’s Katzen hagelt. Oder etwa nicht?

    • Sie haben recht.
      Ich bin konservativ und traure meiner Schweiz nach.
      Aber man muss die Realität zur Kenntnis nehmen.
      Und die ist, dass es hier für einen Schweizer nichts mehr zu verteidigen gibt.
      Ausserdem, unsere Armee besteht mindestens zur Hälfte aus Doppelbürgern, die unter anderem den Doppeladler schwingen und die sich im Ernstfall gegen uns wenden würde.
      Wer wäre denn heutzutage noch bereit, unser Land zu verteidigen, mit seinem Leben?
      Im Gegenteil, die Mehrheit will unser Land ja freiwillig und ohne Gefahr für ihr Leben, der EU, sprich Deutschland unterwerfen.

      Deshalb bin ich heute dafür, die Armee abzuschaffen.
      Vielleicht reicht es dann wenigstens noch für die AHV, bis ich sterbe.

    • @Tim Meier
      Im Kriegsfall werden die Start-/Landepisten in Schutt und Asche gelegt.
      Dann steigt kein Schweizer Kampfflugzeug mehr auf.
      Danach verschanzen sich die eingenässten, da den direkten Nahkampf nicht mehr gewohnten Soldaten in den Bergen ein.
      Für den Angreifer heisst es dann: Zuwarten, bis Wasser und Nahrungsmittel zur Neige gegangen sind.
      Dann kriechen, die schon wieder eingenässten Soldaten aus ihren Löchern und ergeben sich.

  20. Ihre „Schweizerische Zivilgesellschaft“ hat am Sonntag in erster Linie einmal Geld ausgegeben. Es wird sich zeigen, ob die neue Mehrheit immer noch so solidarisch ist, wenn sie dann erst die Rechnung präsentiert bekommt. Und genau das wird ihnen die SVP – auch wenn ich persönlich keineswegs Fan derselben bin – ebenfalls einwerfen.

    • Seit Dr. Blocher gestern auch noch das Coronavirus für die Abstimmungsniederlage verantwortlich gemacht hat, wird er noch unglaubwürdiger als er es vorher schon war.
      Und wäre die CH nach einer Annahme der BGI in eine tiefe Wirtschaftskrise geschlittert, würde er das dann auch Corona zuschreiben.
      Die SVP wirft eigentlich andauernd irgendjemandem irgendwas vor, aber was solls, man hat es gestern wieder bei der Ergänzungsleistungsabstimmung im Kt. Zürich gesehen – am unsolidaristen vom ganzen Kanton hat die Blocherhochburg Herrliberg abgestimmt – wen verwunderts, aber der zürcher Souverän hat auch jenen Kameraden gezeigt wo der Bartli den Moscht holt.

  21. Ob diese sogenannte neue Schweizer Zivilgesellschaft langfristig vorteilhaft für das Land sein wird, muss sich erst noch weisen. Es werden Begierden geweckt, die zu masslosen Forderungen führen. Beispiel: Schon werden von gewissen Linksgruppen die Messer gewetzt für einen Elternurlaub bezahlt von je 4 Monaten, also 8 Monate pro Elternpaar. Nordmann, SP, sagte in der gestrigen Elefantenrunde, die 2 Wochen genügten nicht. In Frankreich mit einem supersozialistischen Rentengesetzt erfährt der Präsident eben wie schwierig, ja unmöglich, es ist, soziale Wohltaten rückgängig zu machen. Die gehen auf Mitterand zurück und führen dazu, dass Staatsangestellte ab 56 in Rente gehen können ! Auch Sarkozy verbrannte sich die Finger mit seinem Reformversuch. In der Schweiz, anders als in F, darf man auf die Vernunft des Volkes via direkte Demokratie hoffen. Masslosigkeiten haben wenig Chancen, zum Glück.

  22. Annahme des CO2 Gesetzes ist schon eine Katastrophe.

    Aber das Wochenende hat ein dunkles Kapitel in der Schweiz eingeleitet. Die Zivilgesellschaft oder die progressiven Linksliberalen werden auch mal aufwachen. Dann ist es zu spät.

    Gute Nacht, Schweiz!

  23. „…die Altherrenliga, wie üblich im dunklen Anzug mit Krawatte, jedes Wort sorgfältig abwägend.“
    Falls damit auch SVP-Vertreter gemeint sind, könnte dieser Satz gegenteiliger nicht sein.

  24. Ganz neu, dass Herr Stöhlker jetzt von der CVP schwärmt, aber er bringt wieder die alte Platte mit seiner sattsam bekannten EU-Euphorie und dem Beleidigen der Landbevölkerung. Er schreibt immer gegen Grossbritannien, weil sich das Königreich von seiner Lieblingsunion losgesagt hat. Er kann heute nicht wissen, ob die EU bis zum Jahresende einen Kompromiss akzeptieren muss. Man könnte meinen, Stöhlker sei ein Mitarbeiter der Economiesuisse, wie er den Teufel an die Wand malt bei einer Ablehnung des unsäglichen Rahmenabkommens, das so viele riesige Nachteile hat und sogar vom sehr wirtschaftsfreundlichen alt BR Schneider Amman stark kritisiert wird. Wir brauchen keine EU-Passivmitgliedschaft und uns noch stärker an die EU anbinden und unterwerfen wie kein anderes Land der Welt, was nichts mit Abschottung zu tun hat.

    • Keine Angst J.O.
      ..ich schreibe nicht gegen das britische Königsreich, weil es sich von der EU lösen will, sondern deshalb, weil es das beste Beispiel eines untergehenden europäischen Kolonialreiches ist. Zuerst brach das Imperium zusammen; jetzt löst sich dieses „Reich“ immer mehr auch im Innern auf. Johnson sieht sich als neuen Churchill; ich sehe ihn als Churchill-Karikatur.

    • ^europäisches colonialreich^….ist ja schon gut @stöhlker

      die weltumspannende >commonwealth strategie< ist wohl eher nur ein 'english' fremdwort für eine rechtsdeutsche pfeifengeburt ihrer sorte…

  25. Die Abstimmung ging genau in die richtige Richtung. Ich will auch Grundeinkommen, grüne Pärke in den Städten, Wölfe Bären und Biber auf dem Land und zudem, dass endlich die reichen Kapitalisten der Konzerne mehr Steuern bezahlen. Dann bei jedem Kind mind. 6 Monate Papizeit, dazu mindl. 3 Wichen mehr Ferien um nur mal die dringensten Anforderungen zu erwähnen.
    Geld dazu gibts im Überfluss, denn die EZB und SNB könne dies nur einfach drucken und sprechen ununterbrochen davon, dass man per Helikoptergeld den Leuten endlich mal Gratisgeld aufzwingen müsse, um die Statistiken in Bezug auf das BIP und so zu erreichen. Dass denen etwas BIPst ist schon klar, aber das sind doch Gstudierte, die wissen also das Gelddrucken pures Glück bedeutet und jeder der noch arbeitet eine geringe Schuldbildung hat und nicht weiss, dass in den höchsten Leitungsebenen der SNB und EZB niemand je einen Intelligenztest vor der Einstellung machen musste. Oder doch? Weiss jemand etwas davon oder hat je von einem Intelligenztest für diese Leute gehört?

  26. Auch wenn die „urbane Linke“ mehr Stimmen mobiliseren konnte, repräsentiert dies nicht die Schweiz per se: Es können und wollen nicht alle in die Städte ziehen – und diesen Zusammenhalt dennoch zu erhalten wird eine entscheidend grosse Challenge für die Schweiz!

    • Sie plädieren also dafür, dass die Landbevölkerung mehr Stimmgewicht erhält??? Mit welcher Begründung denn?

    • Das Ständemehr sorgt dafür, dass auch die Landbevölkerung genügend Gewicht hat.
      Erstaunlicherweise haben auch die Landkantone die BGI abgelehnt.
      Die möchten eben auch, dass ihre Kinder nur noch mit einem oder 2 in einer Schulklasse vertreten sind.

  27. Das Abstimmungsergebnis zeigt vor allem eines.
    Die Mehrheit will oder kann die zentral fundamental entscheidende Bevölkerungsfrage nicht schnallen.
    Eine 10—12 Millionen plus Schweiz.
    Eine 10—12 Milliarden plus Welt.
    Das verkraftet nachhaltig weder die Schweiz noch der Globus als Genzes.
    Und als obendrauf naive Lächerlichkeit sollen diese Menschenmassen mit Biolandbau ernährt und Energietechnisch mit Photovoltaikanlagen und Windmühlen versorgt werden.
    Da fehlt es auf breiter Front an Physikalisch und Biologischem Fundamentalwissen dazu ist offensichtlich das mit der Mengenlehre ein absolutes Fremdwort.
    Dazu ein Beispiel.
    Die Agrarbasis der Schweiz reicht für knapp 4 Millionen Menschen basierend auf IP-Produktion das auch nur mit Einsatz von teilweise einem Minimuman an Pestiziden und ergänzendem Kunstdüngereinsatz.Megalacher na ja die sog. urbane Mehrheit schwadroniert gelegentlich von ihrem Urban— Farming wünsche diesen Naivlingen baldige Ernüchterung
    ansonsten enden die als Haut und Knochen Hungerleichen resp. Mumien. Punkt.

    • Dooferweise fehlt es eben keineswegs am Fundamentalwissen, als vielmehr an gesundem Menschenverstand und auch dann und wann etwas Selbstbeschränkung!

  28. Wir können gerne auf den „Dauersabberi“ Stöhlker verzichten. Seine Kommentare sind immer „Schnee von gestern“….
    Und ganz im Sinne des geflügelten Worts „Blocher ab in die Besenkammer“ gilt jetzt für diesen Schreiberling : „Stöhlker – ab ins Ländle“ ….kein Platz für Wirtschaftsflüchtlinge in der Schweiz….

    • Bin auch dieser Meinung. Der hält sich für schlau, plaudert einfach vor sich hin. Echt mühsamer Klugscheisser.

    • Er hat eben die typisch deutsche arrogante Haltung gegenüber der Schweiz.
      Die Kuschweizer sind dumm, ewiggestrig und naiv und haben von nichts eine Ahnung.
      Wobei das eigentlich auf die Zivilgesellschaft zutrifft und er damit recht hat.

  29. Je mehr Frauen in der Politik, umso mehr Nanny-Staat. Frau macht Politik – v.a. Klima, Flüchtlinge, EU-Anschluss, höhere Steuern, mehr Ferien, 30-Stunden-Woche – oder macht Politik-PR (sog. Kampagnenbüros voll mit links-grünen Politikern/-innen). Zu Hause schaut die Nanny zu den Kids. Logisch.

  30. Das Jagdgesetz sollte die seit dem 19 Jahrhundert existierende Mode Nutztiere ohne Begleitung (Hirte) auf die Alp zu stellen und allfällige Verluste durch den Bund/Steuerzahler auszugleichen (Wolf) zementieren sowie die Überproduktion von jagdbarem Rehwild für Protzjäger sicherstellen. Dennoch jammert die NZZ über die bösen Städter welche kein Herz für die Bergler haben. Die urtümlichen Bergler sind aber längst Akteure in einem von Berner Beamten & Tourismus & Jagdindustrie gesteuerten Spiel, nicht unähnlich den Potemkinschen Dörfern.

  31. Mittlerweile ist ja die SP noch kompetenter in Steuer- und Wirtschaftsfragen als die FDP. Seit jahren werden die Bürger enteignet (Negativzinsen und Vermögensteuer!) und niemand in der FDP, SVP und CVP stösst sich daran. Die finanzielle Repression nimmt beängstigende Ausmasse an aber bei jeder Gebühr und Abgabe sind die sogenannten Bürgerlichen dabei.
    Jeder der seine Altersvorsorge aufgebaut hat wird von allen Sozialleistungen entrechtet (zahlen ohne Rechte!)und bezahlt sich zusätzlich an Steuern doof und dämlich.

    Die Wahl hat gezeigt: „Es lebe der Gratisbürger“!

    • Dann beschliesst doch noch mehr Papi-, Mami, Onkel- und Tantenzeit! Wenn sie wirklich das Gefühl haben, dass sich das alles ohne Steuern (die Negativzinsen haben in diesem Zusammenhang echt wenig zu suchen) realisieren lässt.

    • Wie recht hast Du.
      Zum Glück gehen mich Deine Sorgen keinen huere fucking Sch… an. Jetzt aber subito noch Einführung eines Sprunggeldes, Gratis-Wohnraum, -Kitas und -ÖV für unsereiner!

  32. Wenn in ein paar hundert Jahren die Menschheit untergegangen ist und Aliens auf der Erde landen, um nachzusehen, was zu unserem Verschwinden geführt hat, werden übriggebliebene Abstimmungsunterlagen alles erklären, was an Fragen offen war.
    Wie Bill Watterson in „Calvin & Hobbes“ schon vor vielen Jahren den kleinen, smarten Protagonisten seiner Comics sagen liess: „Sometimes I think the surest sign that intelligent life exists elsewhere in the universe is that none of it has tried to contact us!“

  33. Mit dieser rückwärtsgerichteten Weltsicht wurde der urbane Anschluss vermasselt.
    Die Blocher Partei bewirtschaftet seit Jahren das gleiche Thema und merkt nicht, dass sie sich so weitere Optionen verbaut.

    In ihrem Hausblatt, der Weltwoche, macht sich Herr Köppel unter dem Titel „anti-mainstream“ über alle lustig, die anderer Meinung sind und bezeichnet sie unreflektiert, undifferenziert und herablassend als naive Gutmenschen. Andere in seiner Partei bezeichnen z.B. Wissenschafter und Städter als Arschlöcher; ausser sie sind gleicher Ansicht. Der urbane Anschluss wurde somit verpasst.

    Die Blocher-Partei ist mittlerweile zu einer Anhäufung protestierender national-konservativer Menschen mutiert, die mit der Entwicklung und Komplexität dieser Welt nicht mehr zurechtkommen und anstatt an grenzüberschreitenden Lösungen konstruktiv mitzuarbeiten sich ins nationale Schneckenhaus zurückziehen und von dort aus Störmanöver initiieren. Dabei werden oft auch die politischen Bürgerrechte (z.B. Initiative, Referendum) grenzwertig benutzt und bewusst überstrapaziert.

    Agiert so eine lösungsorientierte politische Kraft mit Zukunftspotential??

    Es wäre an der Zeit, wenn die Blocher-Partei sich mit sich selbst kritisch auseinandersetzt, anstatt alles Elend dieser Welt nur auf die Linken, die Grünen und EWS abzuschieben. Denn so einfach gestrickt ist diese Welt nicht.

    • Blöderweise erweisen sich die meisten Prognosen der SVP im Nachhinein als deutlich korrekter und präziser, als diejenigen der anderen Parteien. Oder wurde uns die PFZ wirklich mit dem Argument verkauft, dass ca. 10 Jahre später irgendwie 1.5 Mio. zusätzliche „Schweizer“ innerhalb der Landesgrenzen kutschieren. Ganz abgesehen noch vom Umstand, dass sich in dieser Periode auch die Anzahl Granzgänger etwa verdoppelt hat! NB Auch die 20%-Initiative zur SNB wäre im Nachhinein ein probates Mittel gewesen, um unserer Notenbank – zumindest kleinere – Grenzen aufzuzeigen!

  34. Wir die „Zivilgesellschaft“ zum Sieger erklärt, ist offenbar ein zugewanderter Internationalist, der die Schweiz längst in der EU sieht.
    Verloren hat am Wochenende diese „Zivilgesellschaft“ ein Begriff für die schweigende Mehrheit ohne Zukunftsvision mit einem wilden Haufen von Illusionisten, welche diesmal zur Abwechslung einmal abgestimmt haben. Ja, wir wissen es, das Herz der Besitzlosen schlägt links, nicht wissend,dass uns die EU keinen materiellen Wohlstand bringen kann.
    Die „Zivilgesellschaft“ steht für Gleichmacherei, „Weil es mir nicht so gut geht, soll es anderen Mitbürgern auch nicht gutgehen“, sagen sie.
    Die Schuldigen sind nicht bei der SVP zu suchen, sondern vielmehr bei der FDP, einst die wichtigste staatstragende Partei der Schweiz, die nun auf einen flotten Linkskurs eingeschwenkt ist und alsbald in die Bedeutungslosigkeit absinken wird. Auch die CVP betreibt wie die FDP einen sog. unberechenbaren „Scheibenwischerkurs“, einmal links, einmal rechts.
    Die Schweizer Konkordanz ist längst am Ende und wohl bald in der EU. Dann braucht es keine direkte Demokratie mit Initiative und Referenden mehr, dann heisst es bei der EU in Brüssel nur noch „hier verstanden“, selbst wenn dann die Armee längst abgeschafft ist. Die EU und auch die USA werden unsere Sicherheit ja garantieren…..

  35. Wenn ein Herr Pfister in der Elefantenrunde mitteilt, die Mitteparteien haben sich verschätz, heisst das für Stöhlker und den SRF die SVP ist die Verliererpartei.

    So einfach ist Framing und Fäknjius.

  36. Richtig, liebe Frau Villalon.
    Die Bergler, die ich sehr liebe, begreifen oft die Welt nicht mehr. Sie haben viel zu wenig Informationen, um den Gang der Dinge verstehen zu können. Geld und Wissen ballen sich in den städtischen Regionen. Von dort aus, sei es Zürich, London oder Stuttgart, werden die Bergbewohner kolonisiert.

    • Diese Aussage sagt viel mehr über Sie als über die „Bergler“. Danke für die Offenheit über ihre Denkweise.

    • Nein Herr Stöhlker….

      Die Bergler haben sich ihren gesunden Verstand erhalten.

      Die haben ihnen gegenüber einen grossen Vorteil, den klaren Horizont.

      Besieht man sich aber den Zeitgeist der ich in der Schweiz gerade ausbreitet, kann man sich schon fragen wie man den ganzen Idiotismus noch verstehen soll.

      Die letzte Gruppe gesunder Köpfe die wir in der Schweiz irgendwann noch haben werden, das sind die Bauern und „Bergler“.

    • Unsinn, die Sozialhilfebezüger leben in Städten und Agglomerationen. Dort ist auch die Arbeitslosigkeit am höchsten. Und wohl nicht zufällig die KK-Prämien und damit die Prämienvergünstigungen.

    • die Bergler verstehen schon. Es sind aber nicht mehr die Bergler von einst, sondern Schauspieler für den Tourismus, Immobilienentwickler und Subventionserpresser

    • Gestern wurde über fakultative Referenden abgestimmt, da genügt das Volksmehr.
      Bei Initiativen und obligatorischen Referenden, zB Verfassungsänderungen,
      braucht es auch das Ständemehr zur Annahme bzw. Ablehnung.
      Landbewohner können dann nicht so einfach von Städten kolonisiert werden.
      Die Eidgenossen von 1848 waren weitsichtig.

    • Das Wissen ballt sich in den Städten?
      Sie meinen so Wissen wie: Der Mensch kann das Klima beherrschen, die Sozialhilfe Gelder sind unendlich, die Schweiz hat locker Platz für 30 Mio Menschen, die Natur in der Schweiz hat neben den 30 Mio Menschen Platz für Tausende von Wölfen und Bären, die 30 Mio Menschen in der Schweiz brauchen keine Ressourcen, keine Strassen, keine Energie und stossen natürlich auch nicht mehr CO2 aus als 4 Mio Einwohner? USW., usf…….
      Sie meinen, das Wissen, das heute an unseren Schulen noch gelehrt wird: Also keine Schweizer Geschichte, das ist ja total verpönt, keine Mathi, Physik, Chemie, Biologie, Astronomie, Geometrie, das ist ja viel zu anstrengend, kein Deutsch, kein Lesen und vor allem kein Verstehen des Gelesenen, damit man z.B. das Rahmenabkommen so gut völlig faktenfrei anpreisen kann……….
      Was genau wird eigentlich an den Schulen noch gelehrt?
      Ach ja, einem Guru wie der Greta folgen, ja nichts Falsches sagen, auf keinen Fall selber denken, selber sich umschauen oder umhören….

  37. Herr Stöhlker……..

    Die Schweiz hat am Wochenende verloren………

    Das Ü-55 Problem wird so stark anwachsen bis irgendwann eine radikale Initiative angenommen wird.
    Und dann wird das Problem Rücksichtslos ausgemerzt.
    Ich möchte dann sehen was diese „Zivilgesellschaft“ in der 12 Millionen Schweiz dagegen tut.
    Bürgerkrieg wie in den USA ?

    Aber eben, das wird noch Jahre dauern….. so lange kann man sich noch vollfressen….. im grünlinken Milieu.

    —————————

    Das Jagdgesetz, ich komm aus einer Familie mit Jägern.
    Fragen sie mal die Rumänen was Wölfe sind ?
    Also, Wölfe finde ich, sollten in der Schweiz leben können.
    Damit sie aber Respekt vor den Menschen haben, müssen sie uns als Gefahr wahrnehmen, denn so funktioniert die Wildnis und Wölfe sind Teil von der.
    Dazu schiesst man einen Wolf ….. in der Gruppe ……aus der Gruppe heraus, damit die anderen Wölfe den Menschen mit Gefahr assoziieren. Tun sie das, weichen sie uns aus und kommen nicht in unsere Siedlungen, auch nicht in deren Nähe.

    Der Wolf handelt rational.
    Wird er uns nicht als Gefahr wahrnehmen, nähert er sich uns an. So wie wir Füchse in den Städten finden, könnte das mit dem Wolf auch kommen.
    Kann sein das er sein Revier bis in unsere Dörfer ausdehnt.
    Sieht er dort ein Kind, wird er es als leichtes Opfer wahrnehmen, so wie er beim Hirsch auch gerne das Jungtier reisst, denn er nimmt das was für ihn weniger Arbeit macht, eine leichtere Beute ist.
    Der Wolf ist eben kein Schmusetier, sondern ein Jäger.
    Irgendwann werden wir Vorfälle mit dem Wolf haben, wollen wir hoffen es ist dann kein Kind das dem Jäger zum Opfer fällt.
    Dann jedenfalls wird es in Blitzeseile ein neues Jagdgesetz geben.
    Ich will den Wolf hier haben, aber er muss wissen wo ein Platz ist. Dazu müssen wir in gewissen Anständen einen Wolf opfern und ihn aus dem Rudel herausschiessen.
    Ich werde bewaffnet in den Wald gehen, wenn der Wolf hier ansässig wird, denn die Linken zeigen dem Wolf das wir für ihn keinerlei Gefahr sind, und das ist nicht gut für mich.

    Fragen sie die Rumänen oder Bulgaren, die hegen da nur wenig Illusionen.

    ————————

    Vaterschaftsurlaub, ja wie dumm muss man sein die Gesellschaft mit etwas so unnötigem zu belasten, wo gerade eine riesen Pleitewelle auf und zurast.
    Naja, er ist ja noch nicht zu sehen, der Eisberg, also Volldampf weiter.
    Hat nicht jeder Arbeitnehmer in der Schweiz 4-5 Wochen Urlaub ?
    Und ja, die selbständig Erwerbenden, bekommen die auch den Urlaub, die die oft Jahrelang gar keine Ferien haben und denen die nie von irgendjemandem bezahlt werden ?
    Die Elche in den fer4ien, so sie mal welche machen, keinen Rappen verdienen weil sie nicht Arbeiten ?

    —————————-

    Kanton St. Gallen.

    Ja der Nehmerkanton beim Finanzausgleich, der muss sogar das Restaurant in seinem „KBZ“ Schulhaus schliessen und an die Migros abtreten. 9 Leute, die meisten gegen 60 oder mehr, wurden gekündigt.
    Aber sie haben 30 Millionen um den Marktplatz umzugestalten.
    30 Millionen neue Schulden für ein optisches Update.
    Tja, man geht eben Nobel unter.

    • Nur ein Kommentar zum Jagdgesetzt – Als angehender Jäger habe ich gelernt, dass der Mensch ein Teil der Natur ist. Der Begriff das Wild regulieren zu wollen ist, als ob das Wild nicht mehr wild sondern domestitziert sein soll. Sie als ein Jäger beschreiben die Situation so, als ob Wildtiere in ein Gehege gehören würden. Was ist dann daran noch wild und natürlich?
      Auch wenn der Jäger in der Schweiz (und in anderen Ländern) regulierend auf den Wildbestand einwirken soll, Tatsache ist das wir, um die Biodiversität effizient zu fördern, der Natur auch freien Lauf lassen und WIR uns ihr anpassen. Sie und viele andere (ob links oder rechts) denken falsch, wenn Sie meinen die Natur sich untertan machen zu können. Vielleicht sind es nicht Sie, die die Rechnung zahlen müssen, aber ihre Kinder und Kindeskinder.
      Also, seien Sie achtsam und vorausschauend und denken Sie weiter als nur bis zur Mündung ihrer Büchse.

    • Vor ein paar Monaten übernachtete ich im Camper am Bielersee. Ich wachte auf, als ich Geheul hörte. Ich traute kaum meinen Ohren, aber das was ich vernahm, war eindeutig Wolfsgeheul. Mein Camper stand in einem relativ dicht besiedelten Gebiet. Fünf Gehminuten entfernt gab es einen Kinderhort. Ich hoffe sehr, dass es zu keinen Vorfällen mit Menschen kommt.

    • @ Hä…….

      Sie scheinen gar nicht zu verstehen was ich schrieb.
      Merkwürdig was sie mir da Antworteten.

      Ich selber bin übrigens kein Jäger, denn mit ca. 12 Jahren mochte ich Wild nicht mehr essen….. zu oft hatte ich es.
      Und Jahrelang immer den Geruch des gebeizten Fleisches in den Senftöpfen …..im Keller in der Nase.

      So seis denn…..

      Der Mensch und der Wolf gehören recht eigentlich zur selben Spezies der Raubtiere….. von mir lieber Jäger genannt, denn rauben tun Wölfe ja nicht.
      Der Mensch und der Wolf sollten miteinander umgehen wie es in der Natur vorgesehen ist.
      Das heisst, der Wolf sollte uns als Konkurrenten ansehen, vor uns Respekt haben, wissen das wir nicht zu seiner Beute gehören.
      Wir Menschen sollten ihn ob unserer Technik und unserer Überlegenheit aber auch nicht ausrotten, ihn kraft unseres Intellekts auch als Teil der Natur respektieren ……die wir ja nahezu beherrschen.

      Um das ermöglichen zu können, sollte der totale Wolfs-Schutz aufgehoben werden.
      Wir sollten aus den Rudeln die sich bilden und allenfalls problematisch werden könnten, auch hin und wieder einen Wolf abschiessen.
      Nicht zum Spass, sondern um den Rest der Wölfe zu erziehen und ihnen genau damit die Existenz in der Schweiz zu sichern.

      Nur wenn der Wolf weiss, das wir gefährlich für ihn sind, wird er sich vorsichtig verhalten.
      Und genau das wird ihm das Leben unter uns erst ermöglichen.

      Wird einmal ein Kind zur Wolfs-Beute, ist es damit aus, dann wird alles Bestürzung heucheln und Massnahmen verlangen, sie wissen ja, Politiker und ihre Schmeissfliegen.

      Wenn wir der Natur ihren Lauf lassen, dann auch den Menschen, denn wir gehören dazu.

      Wenn wir der Natur aber ihren Lauf lassen ……wie Sie es meinen, dann hiesse das….. uns zur Jagdbeute von Wölfen zu erklären.
      Nun ja, für die Wölfe wäre das ja nichts besonderes….. aber für Sie und andere Träumer vielleicht schon.
      Bislang wurde der Mensch meistens von Wölfen verschont weil er sich verhielt wie es die Natur vorsieht, er wehrte sich gegen Wölfe um eben nicht gefressen zu werden.
      Ganz normale Reaktion oder ?

      Stellen wir den Wolf unter totalen Schutz, könnte er uns bald einmal als Beute betrachten…… denn wir wehren uns ja nicht mehr, sind also auch leichte Beute die es obendrein auch noch Haufenweise gibt.
      Fänden sie das erstrebenswert…?

      Also ich nicht, für mich wäre sowas das Anzeichen von Geisteskrankheit.

      Fragen sie die Rumänen was Wölfe sind, denn die Leben seit Jahrtausenden mit ihnen ?

    • @ Hä
      „Sie als ein Jäger beschreiben die Situation so, als ob Wildtiere in ein Gehege gehören würden. Was ist dann daran noch wild und natürlich?“
      Sie gehören offenbar auch zur Generation, die nicht mehr verstehen kann, was sie liest.
      Herr Roth hat ganz etwas anderes geschrieben.

  38. 1. „Meist kahl geschorene“ Natur- und Tierschützer standen den klassischen und hoch subventionierten Schweizer Landwirten und Jägern gegenüber.

    WTF? Kahl geschoren? Wovon labern Sie?

    2. „Eine Hoffnung besteht: Die jetzt neu aufgetretene Schweizer Zivilgesellschaft findet, das Schweizer Volk hinter sich wissend, einen eigenen Weg“

    Die Zivilgesellschaft IST das Schweizer Volk, sie hat es nicht hinter sich wissend.

    • bleiben wir mal schön auf dem Boden der Realität – eine Mehrheit derjenigen, die sich zu den diversen Vorlagen geäussert haben, das ist ganz sicher nicht „das Schweizer Volk“ – oft ändert sich die Meinung im Volk ziemlich schnell, wenn man die „guten Ideen“ aus dem eigenen Sack bezahlen muss – so geschehen letztes Wochenende im Kt. AG, wo das neue „Energiegesetz“ trotz all der schönen „Werbung“ (gibt Arbeit fürs lokale Gewerbe, …) von denjenigen bachab geschickt wurde, die es SOFORT hätten bezahlen müssen.

      Kommt Zeit, kommt Rat. Die „neue Zivilgesellschaft“ ist Sozialismus pur, und Sozialismus hat noch nie funktioniert (UdSSR, DDR, Venezuela, Kuba, …). Hoffentlich merkt das Schweizer Volk, wohin die Reise mit der „neuen Zivilgesellschaft“ geht, bevor es zu spät ist…

  39. bei annahme der initiative hätte man den unternehmen wohl kaum verboten, eu-ausländer zu rekrutieren, um neue stellen zu besetzen. war also eh eine mogelpackung.

  40. Leider die Warheit und von Klaus Stöhlker
    auf den Punkt gebracht. Hier noch ein
    paar Ergänzungen dazu:

    Bald können wir uns nur noch mit einem
    3 Parteiensystem begnügen. Eine linksgrüne,
    sowie eine linksgrüne unterwanderte Mitte
    und eine Rechtsaussenexztreme. Vorausgesetzt man kann 1 + 1 zusammenzählen. Die Faktenlage für die
    Zukunftsentwicklung ist klar:

    Die parteipolitische Machtverschiebung in den letzten 4 Jahren bei den vergangenen Abstimmungen ist enorm.

    Die linksgrüne erfolgsverwöhnte, verweichlichte Generation verfestigt
    ihre Poisitionen in Verwaltung, Bund,
    Kantone und Sozialindustrie laufend.

    Bei allen Diskussionen dieser linken Akteure im Parlament, bei Stände- und Nationalrat ist ein immens hohes Wissensdefizit im Bereich Volks-
    wirtschaft sowie Ökonomie und deren
    Wertschöpfungskette für Steueraufkommen
    festzustellen.

    Initiativen/Abstimmungen werden ohne
    minimalste Sachkenntnisse auf Auswirkung der Ökonomie zu berücksichtigen, danach aufdatiert und propagandamässig lanciert.
    Eine kollektive Verantwortungslosigkeit
    gegenüber dem Volk.

    Somit werden laufend Abstimmungen gemacht,
    bei deren positiven Ausgang die Schweiz
    unter anderem an Wettbewerbsfähigkeit einbüsst, weil wir Schweizer „Extrazüge
    fahren“ und Vorbild sein wollen. Mit
    fatalen Folgen! Wie lange noch wollen
    wir diesem Spiel der linken ökonomische
    Amateurpolitiker zuschauen?

    Die Komplexitäten der Weltökonomie,
    Globalisierung, Weltpolitik ist zu komplex um Amateure wirken zu lassen!

    • Keiner will oder braucht mehr ein Volk.
      Ergo braucht es auch keine Volkswirtschaft mehr.

      Neues LinksGrün bis Mittedenken.
      Bis die Hütte dann eben brennt …

    • „Die linksgrüne erfolgsverwöhnte, verweichlichte Generation verfestigt
      ihre Poisitionen in Verwaltung, Bund,
      Kantone und Sozialindustrie laufend.“
      Sie haben noch die Oberhoheit im ganzen Bildunsbereich vergessen. Und das ist das Schlimmste.
      Deshalb stimmt das Volk ja heute auch so ab, wie es das macht.

    • „Wie lange noch wollen wir diesem Spiel der linken ökonomischen Amateurpolitiker zuschauen?

      Besser: „Wie lange noch können …“?

  41. Lieber Herr Stoehlker
    warum ziehen Sie nicht zurueck in die Gesellschaft die schon lange jünger, grüner, weiblicher (oder zusammengefasst sozialistisch) ist – naemlich Deutschland. Oder haben Sie dass wegen zunehmendem Alter bereits vergessen ?

  42. Ich bin froh und dankbar, dass ich noch die alte Schweiz mit 4.5 Mio Einwohnern erleben durfte.

    Ein freies Land, in dem viel Platz war, in dem man jederzeit überall hin konnte, ohne im Stau zu stehen, (ausser am Walensee), in dem man spüren konnte, dass die Bürger das Sagen hatten und bestimmten, was in diesem Land gilt, in dem Eigenverantwortung, Freiheit und Unabhängikeit hohe Güter waren und in dem es undenkbar gewesen wäre, dass der Staat seinen Bürgern befiehlt, wie warm sie heizen dürfen, was sie noch essen dürfen, dass sie Masken tragen, Abstand voneinander halten und keine privaten Parties mehr machen dürfen.

    Es wäre auch undenkbar gewesen, dass in jedem Dorf Massen von Leuten sich ihr Leben von der Sozialhilfe finanzieren lassen.
    Es wäre undenkbar gewesen, dass die freien SchweizerInnen, gewohnt, für sich selber zu sorgen, und die Regeln, nach denen in diesem Land gelebt wird, selber zu erstellen, dieses Bürgerrecht freiwillig einer ausländischen Macht abgegeben hätten.
    Leider haben es genau diese SchweizerInnen zugelassen, dass sich hier immer mehr Leute breitmachten, die weder diese Grundwerte noch die Mentalität der SchweizerInnen teilen, die jedem Individuum seine Freiheit liess und erwartete, dass jeder nach bestem Können für sich selber sorgt.
    Die heutigen SchweizerInnen finden offenbar, alles Schweizerische gehört abgeschafft.

    Das Schicksal der Schweiz ist besiegelt. Sie wird verschwinden und in der Eu versinken.
    Es ist wie die Geschichte mit den Millionärskindern. Die erste Generation baut das Vermögen auf, die zweite Generation erhält es und die dritte Generation verschwendet und vernichtet es.

    Es tut mir in der Seele weh, dass es nicht gelungen ist,den heutigen Bürgern aufzuzeigen, was an der Schweiz so kostbar war.
    Die geerbte Schweiz mit ihren kostbaren Eigenschaften, die den Bürgern ein so freies und gutes Leben ermöglichte, wurde von anderen Mentalitäten und Kulturen übernommen, die offensichtlich die Eigenverantwortung lieber nicht haben wollen und sich lieber von einem imperialistischen erpresserischen Funktionärsgebilde regieren lassen.

    Zum Glück bin ich schon so alt und muss nicht mehr arbeiten.
    Ich schwelge in Erinnerungen und reise heute die meiste Zeit in anderen Ländern herum, wo es noch Platz gibt und ich nicht schon um 6 Uhr früh da sein muss, dass ich ev. noch irgendwo einen Parkplatz kriege, der 20.- kostet, damit ich mich dann in einer Schlange von Leuten bewegen muss.

    Es ist gut, dass das Ergebnis des Entscheides, die Schweiz aufzugeben, diejenigen und deren Kinder und Kindeskinder erleben dürfen, die das entschieden haben.
    Jeder ist seines Glückes Schmid.

    • Die Jungen haben Ihre Schweiz nicht gekannt, vermissen sie also auch nicht.
      P.S.
      Ich bin noch staufrei via Kerenzerberg ins Bündnerland gefahren, da war der Qualensee noch kein Thema. Dafür hiess es im Winter oft, Schneeketten montieren.

  43. Herr Stöhlker, die Schweiz ist keine Zivilgesellschaft sonders eine Eidgenossenschaft.
    Die Begrenzungsinitiative wurde nur von der SVP Partei unterstützt und für dass hat sie mehr Befürworter erhalten als für Ihre Partei.
    Die SP hat verloren bei der Kampfjetabstimmung.
    Dies zur Berichtigung Ihres falschen Berichtes.

    • Nein, eine Eidgenossenschaft ist sie längs nicht mehr.
      Nicht mal die vereidigten Bundesräte und Parlamentarier halten sich noch an unsere Verfassung. Sie wird täglich gebrochen durch all die nicht umgesetzten Verfassungsartikel, die per angenommene Initiativen in die Verfassung kamen.
      Da sich seit einiger Zeit Richter anmassen , politische Entscheide zu fällen und ausländisches Recht über unsere Verfassung stellen und dafür vom Volk noch Zustimmungbekommen, ist es sehr an der Realität, noch von Eidgenossenschaft zu sprechen.
      Wir sind nicht einmal mehr ein Rechtsstaat.

  44. Die Strategie des Blocher-Clans ist den Konsens zu zustören, um von obeb-herab befehlen zu können und so die absolute Macht über die schweigende Mehrheit zu haben und so die Gesetze alleinig bestimmen zu können. Die bisher schweigende urbane städtische Mehrheit hat ihre Macht erkannt und am Abstimmugs-Sonntag neue Tatsachen geschaffen, wer die wirkliche Macht im Lande hat. Die Schweiz kann nur funktionieren, wenn der politische Konsens wieder funktioniert, wenn nicht, wird es sinnlose Machtkämpfe geben, wer wen beherrscht und alle werden verlieren. Das gleiche gilt für die Blocherpartei und die EU.
    Gunther Kropp, Basel

    • Immerhin ist die SVP die grösste Partei der Schweiz mit einem Anteil von über 1/3.

    • @Knüsel Hans von Emmental
      Die SVP wird sich spalten. Der Milliadärs-Flügel um und hinter dem Blocher-Clan hat schon die Kontrolle über den Bauern-Gewerbler-Abgestellten-Flügel der Partei verloren. Die Hoffnung der alten Blocher-Partei ist, dass Tessiner-Charme den Untergang verhindert, weil die neue Clan-Chefin, Frau Martullo, die Massen nicht überzeugen kann.

    • „Die Strategie des Blocher-Clans ist den Konsens zu zustören, um von obeb-herab befehlen zu können und so die absolute Macht über die schweigende Mehrheit zu haben und so die Gesetze alleinig bestimmen zu können. “
      Wenn Sie das wirklich glauben, sind Sie auf allen linken Augen blind.

  45. Perfekte Zusammenfassung Herr Stöhlker.

    Ich persönlich werte die Abstimmungsergebnisse als Ohrfeige an die die Politkik beherrschende Bonzenklasse welche den Bogen ihrer Vorteile überspannt hat.

    Nicht nur Trump bezahlt praktisch keine Steuern….
    Und dann will der Wischi Waschi Mann aus Herrliberg auch noch Geld zurück auf welches er einmal verzichtet hat….

    Das Volk hat genug von solchen Tricksereien und Betrügereien.

    • Wir haben nicht über Herrn Blocher abgestimmt und auch nicht über die SVP.
      Aber leider sind solche wie Sie , und deren gibt es offensichtlich eine Menge, nicht fähig, Sachunterlagen sachlich zu beurteilen.
      Aber ich bin sicher, die linksgrünenarbeitscheuen Studenten werden Ihr Leben und Ihren Lebensabend grosszügist bezahlen.
      Womit, bin ich dann gespannt zu erfahren.

    • Die Schweiz durfte zum Glück über die Jahrhunderte viele intelligente, talentierte Leute aus der ganzen Welt bei uns willkommen heissen.

      Nicht nur Steuerflüchtlinge wie Vettel&Co

      Schön Herr Hi erk wenn Sie uns dafür nicht böse sind.
      Brain drain hat Ihnen ofeensichtlich nicht geschadet uns aber sehr cenützt.

    • @Frank
      da haben wir noch ein paar mehr im angebot: merkel, söder, von der leyen, göring-eckhard, roth, heißluft-horsti. im paket zum discountpreis. direkt weg vom grabbeltisch: olaf scholz und schäuble!!! und der hit aus unserer antiquarischen ecke: Gauck. erzählt auf knopfdruck anekdoten von honecker und sogar ulbrich! gerne auch,gegen aufpreis, auch in beleuchteter vitrine.

  46. Dieser artikel ist voller schadensfreude. Das erfolgsmodell schweiz wird zu grabe getragen, eine neue unberechenbare zukunft tut sich auf. Wo sollen all diese jungen schweizer einen job finden? Sie werden durch eu bürger ersetzt. Ausser verbote und geld drucken macht die eu nichts mehr.

    • In der EU natürlich. Da sie hier keine Jobs mehr finden, dürfen sie endlich dorthin, wo sie ja ohnehin hin wollen.
      Die Schweiz ist am Wohlstand degeneriert und hat sich selber abgeschafft. Das ist der Lauf der Welt. Völker entstehen, schaffen sich Wohlstand, verlieren ihre Werte, degeneriern und verschwinden wieder.
      Da haben es die Chinesen länger ausgehalten, schon über 5000 Jahre.

    • Das ist der klassiker: die erste generation baut durch fleiss und disziplin den wohlstand, die zweite generation baut ihn aus, und die dritte generation verschwendet ihn. Ich denke wir sind auf stufe 3 angelangt. Der witz an der sache: ich staune mit welcher euphorie die jungen menschen am eigenen wohlstand sägen. Später wenn sie um jeden job kämpfen müssen, weil 200 andere eu bürger auch schlange stehen, ist dann fertig lustig

    • Wer denkt denn schon an später?
      Die Quittung dafür wühlt sich schon durchs Geäst.
      Die jungen Schweizer werden bald schon merken, dass sie einfach nicht robust genug sind, um sich in diesem Verdrängungs- und Überlebenskampf durchzuschlagen.

  47. …ohne die laufende und seit Jahren stattfindende Erpressung der EU, wäre das Resultat über die Abstimmung „massvolle Zuwanderung“ mit 100%iger Sicherheit anders verlaufen. Ich sehne den Tag herbei, an welchem dieses augeplusterte, unnütze und unfähige Konstrukt der EU zerbricht und jedes Land wieder einmal frei über seine Geschicke selber entscheiden kann.

  48. Herrn Stöhlker empfehle ich – trotz inzwischen erlangter Naturalisierung – einen Integrationskurs für Migranten. Z.B. ein Abo der Weltwoche, damit er auch die Sicht der wertschöpfenden Rest-Bioschweizer kennenlernt.

    • Lieber Herr Derungs,
      ich lese die Weltwoche schon seit 50 Jahren und freue mich sehr darüber, wie Roger Köppel daraus wieder ein attraktives Magazin gemacht hat. Besonders gefällt mir seine geistige Spannweite und die einiger seiner Redaktoren und Mitarbeiter. Ihre, Herr Derungs, Angst um die alte Schweiz des letzten und vorletzten Jahrhunderts ist mir verständlich. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass erst mit einem Blick über die Landesgrenzen hinaus erkennbar wird, wie es um die Zukunft unseres Landes bestellt ist.

  49. Ja Klaus das Resultat kommt daher, dass viele Papierli-Schweizer so wie Du einer bist natürlich dagegen gestimmt haben.
    Aber das drehen wir schon noch, auch diese jungen Rot-grünnen DeppenInnen welche noch nie einen Streich gearbeitet haben bremsen wir wieder aus:-)
    LG, Christoph

    • Lieber Christoph

      Wir sind Alle Papierschwitzerli. Oder wo ziehen Sie die Grenze?

      Blocher ist ein Einwanderer wie Stöhlker auch, Sie und ich ebenso.

      Wenn jemand den Schweizer Pass hat ist er Schweizer. Und natürlich haben wir einige Fehler gemacht bei den Einbürgerungen aber Fehler machen ja Alle.

      Das zeigt ja die Personalpolitik der SVP am besten. Die wollten unter anderem einen Witwenbetrüger zum BR machen.

    • Ach…wieder eine Glaubiger….
      In der Berge verstecken sich Spitzenleuten mit akuter Intelligenz…oder haben sie schon ein Steinbock am Paradeplatz getroffen?🤣😉

    • Frau Villalon…..

      genau so ist es.

      Ich selber bin auf dem Bauernhof „Sozialisiert“ worden und das hat mir mein ganzes Leben bisher sehr geholfen.

      Tja, es wird irgendwann eine Radikalkur geben…… wird eine radikale Initiative durchkommen.

      In den USA sehen wir aktuell das Resultat …… wenn ein Establishment das Land über 90 Jahre nach seinem Gusto beherrscht.

      Kennt hier jemand die Geschichte des Kampfes eines Generals namens Buttler gegen die Übernahme der Macht im USA der 30-igerjahre ? Damals ging General Buttler an die Öffentlichkeit…. weil das Establishment reicher Kapitalisten die USA in eine Diktatur umgestalten wollte um ungehindert ihren Plänen zu dienen.
      Rossewelt war das Ergebnis der Sache.

      Er vermochte die Geschichte noch anzuhalten….. bis Kennedy, der starb für den Versuch die neuerliche Machtübernahme durch Schatten-Regierungen zu stoppen.
      Nun ist es Trump……. aber alle verteufeln den.

      Hier kann man den Faden aufnehmen. wer genauer wissen will findet es im Netz auch.
      https://www.zerohedge.com/geopolitical/trump-vs-military-industrial-complex-coup-concerns-escalate

    • Direkte Demokratie ,das Volk hat immer recht. Geh mal an einem Stammtisch in einem Bergdorf ,da treffen sie vielleicht Sokrates und Platon .

  50. Hau Indianer Klaus hat gesprochen.

    Danke für deine Anal Lyse ….

    das ist wie in deinem Geburtsland: Wenn Ahnend Ala Türck ( Hat Deutschen Pass) mir die Wahl erklärt.

    Ich schäme mich für Sie … aus Empathie ….

  51. Ja es scheint, die Städter sind im Aufwind. Sie wollen Richtung EU,wir sollen uns diesem Moloch anpassen.
    Das heisst, unser Wohlstand wird sich anpassen – natürlich nach unten.
    Auch bei uns werden immer mehr Parallelgesellschaften entstehen. Clans und Banden werden ganze Quartiere und Stadtteile übernehmen.
    Keine gute Entwicklung.

    • Sobald unser Sozialsystem an die Grenzen kommt wird es grosse Probleme geben. Wenn wir nicht mehr alle so grosszügig durchfüttern können (90% der Asylanten leben in der Sozialhilfe), werden sie sich ihren Anteil holen. Bürgerkriegsähnliche Zustände werden folgen. Schade und das alles macht die Schweiz freiwillig.

    • @ Clans und Banden 2

      Sie wissen ja schon warum wir ein EU Waffengesetz brauchten…..?

      Eben darum…… um zu verhindern das wir Bürger etwas verhindern könnten.

    • @Clans und Banden: Parallelgesellschaften und Clans, die ganze Quartiere beherrschen, haben wir schon. Wollishofen https://archive.is/Jr7kI (wie kam der Revolver in den Haushalt?) ist überall: Spreitenbach, Suhr, Reinach (AG), Herzogenbuchsee. Vor diesen Caïds fürchtet sich sogar die Polizei. Mit Hilfe des Establishments wird Betongold dubioser Provenienz in den Boden gesetzt. Und jeder weiss es. Ueberlegen Sie einmal, wieso so viele Regionalbanken „Kundenzonenberater“ balkanischer oder kurdischer Herkunft haben…

    • „Clans und Banden werden ganze Quartiere und Stadtteile übernehmen.“
      Das ist heute schon so.

  52. „Zivilgesellschaft“ ist ein Synonym für Linksgrün. Mehr als plumpe Gleichschaltung ist nicht dahinter. Der Marsch in – nicht durch – die Institutionen trägt Früchte. Ist der Wohlstand erst mal nachhaltig abgebaut, kommt der nicht wieder. Sieht man bereits in Deutschland: gewollte Deindustrialisierung und Kompetenzabbau. Verlust von gutbezahlten Arbeitsplätzen, dafür grenzlose Aufnahme und Alimentierung von Migranten. Das kommt nicht gut.
    Alle gegen die SVP ist genausowenig ein Programm wie alle gegen Trump. Das verwöhnte „urbane Volk“ sollte mal zum Wildheuen im Steilhang und Einsammeln von vom Wolf gerissenen Kadavern aufgeboten werden. Das würde den durch die Häuserschluchten verengten Horizont etwas erweitern.

    • Tim Meyer,

      „Das verwöhnte „urbane Volk“ sollte mal zum Wildheuen im Steilhang und Einsammeln von vom Wolf gerissenen Kadavern aufgeboten werden.“

      Das machen die ja schon im Rahmen von Zivildienst und Landdienst. Und sind begeistert und stossen auf Zustimmung, und es ergeben sich interessante Diskussionen.
      Also daran kann es nicht liegen. Solltest nochmals über die Bücher und emotionslos analysieren!

    • Mannn Bergler…..

      ………..ich bin selber auf dem Bauernhof aufgewachsen.
      Ich weiss wovon ich rede.
      Arbeiten tun diese meist linken Träumer dort bei ihren Abenteuertrips nicht, sie halten nur den Bauern am vorankommen seiner Arbeit ab.
      Nach 2 Wochen sind die froh wieder abziehen zu können, denn sich an strenge Arbeit zu gewöhnen und die vor allem auch gewinnbringend zu leisten, daran ist bei denen nicht zu denken.
      Natürlich, im schwatzen sie die sehr gut….. davon aber gibt’s keinen Lohn.

      Solch romantische Vorstellungen vom Bauerndasein gabs schon einmal, im Historismus. Also so um 1840-80 rum.

      Wenn man diese Landurlauber aber nur schon mal beim schlachten dabei haben will, kriegt von denen am Abend keiner mehr die Wurst noch runter.

      Schickt die besser zum Englisch lernen nach Malawi, dort richten die wenigstens keinen Schaden an.

      Nein, diese Generation hat keinerlei Vorstellung davon was Freiheit ist, was Arbeiten bedeutet und das der Erfolg von Arbeit erst Freiheit bringt.

  53. Nach der NZZ nun auch noch Klaus Stöhlker: Die Zukunft liegt also in Brüssel, „ohne das Rahmenabkommen stehen die Export- und Wissenschaftsmotoren nahezu still“. Wer’s glaubt…

    Was die gestrige Abstimmung eindeutig gezeigt hat, ist die schon lange bemerkbare kontinuierliche Infantilisierung der Bevölkerung.

    Nicht nur ist das Parlament LINKS abgedriftet, sondern wie sich gestern gezeigt hat, auch noch der Souverän. Man schürt mit der Angst, und das Volk glaubt es, das eigenständige Denken war einmal. Die BR KKS meinte: “ Ein ja zur Begrenzung-Initiative ist schlimmer als der Brexit“. Noch schlimmer sind aber eindeutig DEUTSCHE Belehrungen.

    Trotz allem glaube ich kaum, dass ein Rahmenabkommen beim Souverän Chancen hat. Aber seit dem Lockdown hat sich vieles ins negative verändert, man kann sich da ja gewaltig täuschen. Nun, Klaus wird sicherlich Nachdoppeln und uns den Niedergang der Schweiz beschwören.

    • „Nun, Klaus wird sicherlich Nachdoppeln und uns den Niedergang der Schweiz beschwören.“ Und wie es den Anschein macht auch wünschen!

    • Klausi übertrifft sich mit jedem Beitrag mehr bezüglich Plaudern und Leiern. Hat die Schweiz das nötig? Nein niemals.

  54. Herr Stöhlker,
    Auch sie sind der orchestrierten Kampagne der mainstream Medien von SRF bis Blick aufgesessen. Die krampfhaft verbreitete Gleichung ja oder nein zur Begrenzungungsinitiative = pro oder contra SVP und somit pro oder contra Familie Blocher hat auch bei Ihnen verfangen. Dieses Mantra gespickt mit dutzenden von Negativschlagzeilen über die SVP bis hin zu niveaulosen Blocher-Karikaturen in der NZZ taten ihr übriges.
    Mag sein dass die SVP gestern für Sie Herr Stöhlker verloren hat. Die Zukunft wird es weisen welche Parteien gestern richtig lagen. Wenn Sie denken eine 10 Mio. Schweiz sei erstrebenswert und ohne massive Einschränkungen der Freiheit des Einzelnen möglich haben Sie gestern gewonnen. Geniessen Sie Ihren Sieg solange die Schweiz noch lebenswert und einzigartig ist. Wenn wir dann auch, faktisch ohne Stimmrecht (nicht Wahlrecht), im EU Einheitsbrei und Gesetzesdschungel versinken, erinnern Sie sich dann vielleicht auch mit Wehmut an die einst seibstbestimmte Schweiz.

  55. „..unter dem Druck der EU und USA auflösen“
    Man weiss zwar nicht genau, ob Tell lebte,
    sicher ist aber, dass er Gessler erschoss.

    Schon Hitler und Mussolini wollten die Schweiz aufteilen.
    Die USA zusammen mit Brits und Sowjets verhinderten dies jedoch.

    Deutschland musste 1/4 seines Landes an Polen abtreten.

    • Die USA sollten sie da aus dem Spiel lassen.

      Dort kämpft gerade ein Präsident um die Demokratie und gegen ein Establishment welches keinen Unterschied zwischen Dems und Reps kennt, sondern nur die Macht das Land zu bestimmen.

      So wie wir es gegen die EU tun.
      Bei uns hat die Demokratie keinen starken Präsidenten, sondern nur eine AUNS und die SVP.

      Nein, unter US Präsidenten in den USA war die Schweiz stehts angesehen. Nur die Präsidenten der Dems wie Clinton und Obama mochten unser Land nicht, denn die sind Sozis.
      Unter diesen Regierungen gabs Dinge wie die Affären um jene ominösen, nie gefundenen nachrichtenlosen Vermögen, ums „Judengold“ usw.

      Nein, Trump hat uns sogar sehr gute Botschafter geschickt, und das obwohl wir doch nur ein kleines Ländchen sind.

      Und was tun wir Idioten….. wir haben die einzigen zeitgenössischen Bilder von in den USA so verehrten Kriegshelden wie dem Südstatengeneral Robert E. Lee und Grant in der Botschaft der USA ))) abgehängt (((….
      Viele Politiker in den USA besuchten unsere Botschaft dort weil sie einmal diese Gemälde sehen wollten, einmal wissen wollten wie Robert E. Lee wirklich aussah ………und wir hängen sie ab?

  56. Wahrscheinlich am meisten Einblick in die steuerbaren Einkommen der Stimmbürger gibt die Anzahl der Nein-Stimmen für den Abzug von SFr. 10’000 je Kind. Ich glaube kaum, dass Haushalte mit weniger als 100’000 SFr. dafür gestimmt haben. Es muss uns bewusst werden, dass wir in West-Europa den geringsten Anteil an Hauseigentümer haben mit unseren 42 % und einer privaten Verschuldung von 134 % des Volkseinkommens. Die gleichen Zahlen sind für Deutschland, 52 % und 54 %, für Italien 72 % und 42 %, für Frankreich 65 % und 63 %. In allen anderen Ländern von Norwegen bis Spanien sind die Zahlen gleich. Was wir haben ist eine niedrige Arbeitslosenzahl, aber die Zahl nähert sich immer mehr derjenigen von Deutschland. Ohne gute Konjunktur bewegt sich unser Mittelstand auf sehr dünnem Eis. Dieser Mittelstand hat wohl Einkommen, aber kaum Vermögen und einen Haufen Schulden. Die FDP macht eine Politik für diejenigen, die über 200’000 steuerbares Einkommen haben, bei der SVP zählen nur diese mit mehr als einer halben Million SFr.Einkommen. Es gibt dann da noch die Bauern mit grösseren Höfen. Die sind die Lieblinge der SVP. Die kleineren Bauern interessiert die SVP keinen Deut, was die überproportionale Selbstmord-Rate der kleinen Bergbauern beweist.
    Dieser untere Mittelstand mit annehmbaren Einkommen, aber keinem Vermögen oder sogar mit Netto-Schulden will natürlich nichts wissen von der Aufgabe seiner Bürgerlichkeit. Wenn sie die Partei wechseln, gehen sie zu den Grün-Liberalen und ihre Kinder, die den zunehmend schwierigen Stand ihrer Eltern beobachten können, gehen zu den Grünen. Nur die Städte Zürich und Basel bemühen sich um kommunalen Wohnungsbau und seinen Ausbau davon. In der ganzen Schweiz geht das Interesse der Kommunen an dem kommunalen Wohnungsbau zurück, da der Mittelstand und seine Parteien überzeugt sind, das Rezept des privaten Wohnungsbau wird optimal funktionieren. Es kommt sehr darauf an, wie sich die Wähler des bürgerlichen Mittelstandes in ihrer Existenz fühlen, ob sie die gleiche behagliche Sicherheit fühlen, die sie zwischen 1980 und 1992 oder ab 2000 bis 2009 gehabt haben. Eine Arbeitslosigkeit von 10 % und mehr wird in der Schweiz einen Sturm verursachen und die SVP, die ihre Anti-EU-Politik verbindet mit dem Wunsch ausländische Arbeitskräfte in der Rechtsstellung so zu behandeln wie der Golf-Staat Katar und gleichzeitig auch diesen der Schweizer abzubauen, noch große Erfolge feiern kann. Im Grunde will die SVP nichts anderes, dass die Schweiz ein Steuerparadies für Milliardäre ist. Wer überzeugt ist, dass mit dieser Politik, sein Arbeitsplatz gesichert ist, muss selbstverständlich SVP wählen.

    • Sehr geehrter Herr Zach,
      ihre Analyse finde ich ganz ausgezeichnet. Den wirklich Wohlhabenden und Gebildeten ist diese Entwicklung, wie von Ihnen dargelegt, bewusst. Das Volk, siehe die Zuschriften auf meinen Text, klammert sich verzweifelt an alte Gewissheiten, die sich aber so sicher auflösen werden wie der Aletsch-Gletscher dies erlebt. Jetzt bricht die Zeit neuer „Retter“ an.

    • „Im Grunde will die SVP nichts anderes, dass die Schweiz ein Steuerparadies für Milliardäre ist.“ Eine
      sehr gute Zusammenfassung! Wenn meine Schweizer Freunde mich in Zierikzee (Niederlande)besuchen, geht es nur um Steuer, Einkommen, Brüssel Diktatur. Meine Antwort ist eintönnig: „Relax, Eidgenosse, ich verdiene viel weniger als ihr aber lebe ich viel besser!“ Jetzt gehe ich „lekkere mossele uit Zeeland“ essen …Bis bald.

    • Kommt der „Mosselmann“ nicht mehr aus Scheveningen, oder hat 10 Millionen-Randstad ihn dort verdrängt?

    • Mannnnn Zach……

      So so, die kleinen Bauern Suizidieren sich weil die SVP sich nicht um sie kümmert.

      Mannn Zach, so ein Bullshit.

      Und wissen sie ^wie es mit den Setuern in einem SP reco sein wird….?

      Richtig, da wird’s kaum noch Steuerbares Einkommen geben, weil im Sozialismus immer alle Bitterarm sind.
      Falls sie einen Sozi-Staat kennen in dem das anders war und ist, bitte tun sie es mir unbedingt kund.

      Tja, wie hoch wird die Suizidäre sein wenn die erst alle Arm gemacht haben ?

      —————————

      Sozis ?….. Beispiel Vietnam.
      Wie hoch war die Selbstmordrate als z.B. in Nord-Vietnam unter dem lieben netten Onkel Ho alle Kleinbauern zwangskollektiviert wurden ?
      Man weiss das die Aktion ca. 50ooo Bauern das Leben kostete, wie viele davon durch Selbstmord ?

      Aber hier ist es die SVP……. Gäll?

    • Stöhlker…. wenn sie dem Unsinn eines zach auch noch beipflichten, haben sie sich damit vor allen selber ins Abseits gestellt.

      Aber wir wissen ja, gegen die SVP pflegen sie nur zu gerne ihren Neid.
      Aber nur weil es Leute wie diese SVP-ler gibt und vor allem früher sehr reichlich gab, konnten sie hier in der Schweiz ein gutes Leben führen.

    • @ Zach
      Sehr geehrter Herr Zach

      Die hohe Verschuldung im Immobilienbereich verdanken wir einem völlig idiotischen Steuersystem, welches wir den Bankster-Lobbysten, die im Bundeshaus umher irren, zu verdanken haben.
      Aufgrund von Eigenmietwertbesteuerung und Vermögenssteuern verschulden sich viele Leute in der Schweiz massiv (mit hohem Risiko). Anstatt Steuern bezahlen sie dafür Kreditzinsen an die Banken, die damit in der Vergangenheit riesige Gewinne erzielt haben, jetzt bei fast Nullzins aber wird es immer uninteressanter auch für die Banken. Falls die Banken und die Hauskäufer wegen schlecher Wirtschaft die Kredite zukünftig nicht mehr stemmen können besteht die Gefahr, dass dieses Kreditkartenhaus zusammenbricht, und damit natürlich auch die Immobilienpreise. Auch die Banken könnten dann rasch in Schieflage geraten (falls sie es nicht schon sind).
      Das Steuersystem sollte endlich abgeändert werden. Eigenmietwertbesteuerung und Vermögenssteuern gehören gestrichen, damit die Schulden zurückbezahlt werden, und somit das gesamte Banken.- und Finanzsystem stabiler wird und sich der Realwirtschaft anpasst. Die hohen Schuldenberge können schon bald zu einem grossen Risiko werden.

    • Hallo @Schweizer im Exil,
      Die lekkersten mosselen kommen aus Provincie Zeeland.
      Die Muscheln aus Randstand gehören zu einer anderen Sorte.

    • „Was wir haben ist eine niedrige Arbeitslosenzahl, aber die Zahl nähert sich immer mehr derjenigen von Deutschland. “
      Raten Sie mal, warum.

    • Klar. Und deshalb müssen wir unbedingt in die EU, denn wie man am Beispiel Deutschlands sieht, steigt ja dort sowol die Mittelschicht wie auch das Vermögen der Mittelschicht rasant an, Arbeitslose gibt es keine und es gibt Jahr für Jahr weniger Arme.
      Oder etwa doch nicht?
      Unser Rezept für unser Land vor den unseligen Abkomen mit der EU, insbesondere der PFZ, war da doch wesentlich erfolgreicher. Es gab beinahe keine Arbeitslosen und die Mittelschicht wurde stetig grösser. Ebenso stieg der Wohlstand für alle sukkzessive an. Denn die Arbeitgeber waren gezwungen, anständige Löhne zu bezahlen.

  57. Die MEI ist nicht umgesetzt worden. Das Bundesgericht kündigte an, wenn das Parlament die neuen Gesetze in der Verfassung in Bundesgesetze umsetzte, würde es die Bundesgesetze brechen. Das Parlament beschloss anderes als das, was die Verfassung verlangt und nichts von dem, was die Verfassung verlangt. Der Bundesrat erweiterte die PFZ auf Kroatien, aber das Parlament gab dem Bundesrat nur das Recht dazu für den Fall, dass die MEI eingehalten wird. Die Demokratie besteht nicht. Die Gewinner der Abstimmung sind die Verlierer und die Verlierer die Gewinner.

    Die Virus-Psychose hat endgültig gezeigt, dass Gesetze und Verfassung nicht bestehen.

    Wenn Gesetze und Verfassung und die Demokratie nicht bestehen, muss es dazu kommen, dass Bürger gar nicht mehr mit ja stimmen zu Sachen, denen sie eigentlich zustimmen. Daraus ist nicht abzulesen, es sei ein demokratischer Entscheid gewesen.

    Die Kampfflugzeuge werden ja gekauft, und vielleicht nimmt die Schweiz am nächsten NATO-Angriffskrieg teil.

    • @ Fragezeichen

      ….vielleicht nimmt die Schweiz am nächsten Natoangriffskrieg teil….
      um erneut die “Neutralität“ unter Beweis zu stellen.

    • @Torpedo Genau das ist der Punkt. Auch diese Verfassungsgrundlage wird von den vereidigten Politikern stetig verletzt.
      Es steht der Schweiz gemäss Verfassung nicht zu, sich in die Angelegenheit fremder Länder einzumischen.Wir sind bewaffnet neutral.
      Schon gar nicht steht es ihr zu, einem Gremium wie dem Sicherheitsrat beizutreten, in dem über Krieg und Frieden entschieden wird.
      Es ist traurig, dass das Volk nicht endlich eingreift.
      Wenn es nicht mehr neutral sein will und sich überall einmischen will, dann soll es gefälligst die Verfassung offiziell ändern.

  58. Herr Stöhlker schwelgt in seinen phantastischen Träumereien…und vergisst, dass auch noch über das Rahmenabkommen mit der EU abgestimmt wird. Und das dürfte in der heutigen Fassung keine Chance haben. Die TINA-Haltung der EU wird eine REDUIT-Haltung der „Neuen Schweizer Zivilgesellschaft“ bewirken, übrigens ein lustiger Ausdruck, wohl kaum von einem Eidgenossen stammend. Nein, nein, Herr Stöhlker, die Eidgenossen werden durch Ihre „NSZ“ nicht gebodigt.

    • Da täuschen Sie sich. Das feige Schweizervolk tut alles, was die EU will. Die Angst vor Wohlstandsverlust lässt gerade die Zivilgesellschaft (was immer das sein soll) kuschen. Für die zählt nur Geld von Steuerzahlern kassieren , sonstige Werte gibts da keine mehr.
      Dass der Wohlstand verloren geht, wenn wir der EU Unteran werden, werden sie dann erfahren können.

  59. Ich bin mit der Analyse mehrheitlich einverstanden. Die CVP Schweiz wollte die Kinderabzüge. Aber viele Exponenten, auch in der CVP, darunter viele Unternehmerfrauen, haben ebenfalls nein gesagt zu diesem Kuttervorstoss. Das Argument des Neids kann ich hier wirklich nicht nachvollziehen. Es scheint eher, als die Befürworter mit ihrem Latein am Ende scheinen.

  60. In einem Land, in dem 38% der Bevökerung Migrationshintergrund haben, funktioniert die Berufung auf traditionelle Werte wie Tell, Röschti, Cervelat oder Fechy einfach nicht mehr. „Die Schweiz“ von der SVP und FDP noch träumen und der sie nachhängen gibt es seit 10 Jahren nicht mehr.
    Ist nicht unbedingt schlecht…

    • Nicht unbedingt schlecht für alle die Zugezogenen die ihr Land, aus was für Gründen auch immer, verlassen haben weil ein Leben für sie dort nicht mehr Lebenswert war. Die Leute die heute daran arbeiten die Schweiz auf das Niveau ihrer verlassenen Heimat zu bringen. Ich bin dankbar, dass ich in einer Schweiz aufwachsen und leben durfte die noch Lebenswert war!

    • Als Stadtzürcher Papierschweizer habe ich auch für das Drahteselnetz und gegen die Ausschaffungsinitiative gestimmt. Ich befürworte auch eine fünfte Abstimmung zum Fussballstadium. Übrigens, dass Burghölzli sollte vergrössert werden. Danke.

    • Können Sie – nach bestimmt ausführlichem Studium und detaillierter Hintergrund-Analyse – Ihre prägnante Schlussfolgerung zum besagten Artikel vielleicht doch noch ein ganz klein wenig (näher) begründen zwecks besserer Nachvollziehbarkeit der Zugehörigkeit zur Kategorie Altmetall?

    • Im Ernst, Hofer?
      Im Abfall gelandet? Dann müssen Sie den Artikel auf Papier ausgedruckt haben und danach geschreddert dem Mülleimer zugeführt haben.
      Ein Klick auf den Browser-Tab hätte genügt.
      So erstaunt es nicht, dass Sie den Artikel nicht verstanden haben.

  61. Eigentlich liegen sie für einmal falsch…
    Die SP ist kein gewinner, da sie nur ihre eigene Klientel unterstützen haben. Billige arbeitende ausländer sind bekanntlich Links orientiert….und somit holen sie unterstützung….aber damit festigen die Bürgerliche Lage, diejenige die das Kapital halten und weiter vermehren, damit ist SVP kein verlierer…
    Die Verlierer ist die Middle class, wir alle Normalbürger, die gar nicht mehr zu sagen haben und unter ausländische Bedingungen teuer leben muss…und unnötige Kampfflügzeuge finanzieren müssen….
    Sie propagieren weiterhin Angst, Angst, Angst ….wie sie von EU bezahlt würden….die Zivilgesellschaft hat auch verloren, da sie teure Wohnungen zahlen müssen und wachsende härtere billige Konkurrenz von Ausland akzeptieren muss…das um ein Paar Wölfe oder Kindern zu unterstützen, ist ein teuern Preis!

  62. Die wirklich grossen Umwälzungen in Politik und Gesellschaft werden erst dann kommen wenn die Ersten grossen Zombieunternehmen und Banken in Europa (Schweiz nicht ausgenommen) zusammenkrachen werden. Dann kommt die Waschmaschine erst richtig zum laufen und wird die Politik und das Leben der Menschen zünftig durchspühlen. Auch die Brüsseler EU-Diktatoren dürften spätestens dann in den Schwingmodus der Waschmaschine geraten. Warten wir mal ab wer dann danach noch zum Trocknen an der Leine hängen wird.

  63. „Wieder verlor das konservative Land- und Bergvolk. Dort dürfte die Stimmung gegen die Städter schlechter werden.“

    Der wichtige Hinweis wird hier geliefert:
    „Meist kahl geschorene Natur- und Tierschützer standen den klassischen und hoch subventionierten Schweizer Landwirten und Jägern gegenüber.“

    Richtig. Dass sollen die Betroffenen nicht vergessen.

    Im Übrigen interessiert mich der Wolf höchstens in der 15. Nachkommastelle. Die Abstimmung darüber ist Verhältnisblödsinn hoch 12 in Zeiten von Corona, den Corona-Milliarden und der Maskenpflicht. Darüber gab es keine Abstimmung.

  64. Freier Waren- und Kapitalverkehr fordern auch freien Personenverkehr – logisch. Politisch für Hochpreisinseln nicht lösbar. Resultat wird sein, der Weg zum Populismus. Die beschriebenen Abstimmungserfolge der urbanen Gesellschaft sind höchstens ein Zwischenhoch auf dem Weg zu einer radikaleren und gespaltenen Schweiz, siehe die USA.
    Die Innerschweiz wird dank tiefen Steuern, Sicherheitsüberlegungen und Rechtssicherheit Liebling internationaler Grossunternehmer werden, Monaco ablösen und der Graben zur urbanen Schweiz dürfte sich vergrössern. Keine Steuern bezahlen ist weltweit keine Option mehr, aber möglichst tiefe Steuern schon. Der Neid wird nicht auf sich warten lassen.

  65. Wie mein englischer Nachbar hier im Mittelland immer meint, wenn er mit seinem deutschen Nachbarn einen Streit hat: „Back to Germany!“ Eine Empfehlung an das Gesicht der 5. Kolonne.

  66. Gehe schon seit 30 Jahren nicht mehr abstimmen und wählen. Das völlig veraltete Polit-System der Schweiz führt direkt in den Untergang, egal was Sie in die Urne werfen. Hauptschuld ist der «gutschweizerische Kompromiss». Die Forderung «die rechte Hand abhacken» wird auf «zwei Finger» reduziert. Wiederholt man das genügend oft, ist der ganze Arm weg. Schmerzen? Nein, die Direkte Demokratie ist das Opium für das Volk.

    Sie freuen sich über den Kampfjet Entscheid? Völlig irrelevant. Im Ernstfall gibt es weder jemanden der bereit ist, noch irgendetwas das sich lohnt, zu verteidigen. Sie ärgern sich über die BGI Ablehnung? Nicht doch, auch bei einer Annahme wäre dies umgangen worden, wie die Ausschaffungsinitiative. Leider hatte Ben Vautier schon 1992 recht: La Suisse n’existe pas.

  67. Man kann das auch anders sehen. Die urbanen Linken brauchen eben billige Arbeitskräfte, die Ihnen den Prosecco einschenken und den Frass vor die Haustür liefern.

  68. Stöhlkers „neue Zivilgesellschaft“ kennt weder Eigenverantwortung, Unabhängigkeitswillen noch Widerstand gegen aussen. Ihre Ziele sind: sich vom Staat bezahlen, von der staatsgläubigen und internationalistischen Elite regieren, von der EU diktieren lassen. Und dies, ohne einen substanziellen Beitrag zur wirtschaftlichen Wertschöpfung zu leisten. Mit einer Regierungsmehrheit, die die Schweiz längst aufgegeben hat.
    Es braucht eine harte Rezession mit hoher Arbeitslosigkeit, von der hoffentlich Links-Grün- und FDP-Wähler am meisten betroffen sein werden. Sie ist jenen zu gönnen, die gegen die BGI gestimmt haben, allein aus dem Grund, dass sie von der SVP kommt. Ihre Antwort wird sein: noch mehr Staat, also bedingungsloses Grundeinkommen. Links-Grün-FDP-Mitte ist Dekadenz im Endstadium und führt direkt in den Untergang. In Asien lacht man über den Defätismus der Westeuropäer.

  69. Die neue Zivilgesellschaft (ein schöner Name für Sozialismus?) macht vor allem die hohle Hand resp. verteilt grosszügige Geschenke an ihre Klientel. Das ist ein einfaches, wenn auch auf Kurzfristigkeit ausgelegtes Geschäftsmodell. Die von der Zivilgesellschaft favorisierten (resp. „aufgebauten“) modernen Industrien („Migrationsindustrie“, „Klimaumbauindustrie“, „Familienzeit-Industrie“ usw.) sind im Kern vor allem gewaltige Vermögenszerstörungsmaschinen, die den während der letzten 70 Jahren aufgebauten Wohlstand der Schweiz rasch und nachhaltig kaputt machen. Aber wenn das Ziel ist, die Schweiz auf das Niveau der EU zu drücken (race to the bottom), dann habe ich keine Zweifel, dass wir es mit der Gesinnung der „neuen Zivilgesellschaft“ ganz einfach schaffen werden.

    Interessant wird es erst später, wenn die „neue Zivilgesellschaft“ den Punkt erreicht hat, wo es nichts mehr zu verteilen gibt. Wohlstand erschaffen ist nämlich deutlich mühsamer, als den Wohlstand anderer zu verteilen.

    Es ist halt wie mit vielen Ideologien. Die Vorteile sind sofort zu sehen, die Nachteile oft sehr viel später.

  70. Wieder mal eine Analyse in typischer, subjektiver und querer Stöhlker Optik mit falschen Schlussfolgerungen, dabei ist es klar, wieso besonders die BGI scheiterte: An der Angst des Schweizer Stimmvolkes. Angst vor Jobverlust, Angst vor geringerem Einkommen.Dabei spielten Covid-19 und Lockdown eine wichtige Rolle: Der Schreck steckt vielen in den Knochen und man will keine zusätzliche Unsicherheiten. Man will am bestehenden System festhalten und keine Änderungen. Man hofft, das Wellnessoasenfeeling erhalten zu können.Es ist ein Versagen des Schweizer Stimmvolkes. Ihm fehlt die Weitsicht und die Bereitschaft auf Verzicht. Die Unfähigkeit zur Bescheidenheit. Ganz nach Motto: Jetzt profitieren, was nachher kommt, ist egal.Das wird sich rächen. Die Schweiz entwickelt sich je länger je mehr zu einer Verlierer- und Versagernation und es ist selbstverschuldet.Weicheier sind langfristig chancenlos. Ob es die Schweiz in 100 Jahren noch gibt? Wenns so weitergeht, kaum.

    • So ist es ! Und es wird die Schweiz schon in dem Moment nicht mehr geben, in dem das Rahmenabkommen unterschrieben ist. Denn von dem Moment an regiert Brüssel per Gesetz und Erlass in der Schweiz.

    • @Franz Walter

      Sie sagen es, Angst frisst Hirn und wer vor Angst stirbt ist auch tot.

      Es ist die Angst davor, „sich anstrengen zu müssen“, „morgens um 4 aufzustehen“, „etwas mit Händen und Füssen zustande bringen zu müssen“!

      Die Schweizer Zivilgesellschaft schafft sich selber ab. Aber das haben auch schon die alten Römer geschafft. Dekadenz bis in den Tod oder Geld stinkt nicht.

  71. Auf den Punkt getroffen, danke Herr Stöhlker.

    Die Bürgerlichen sind selber schuld. Fast schon schade, sind nicht auch die Kampfjets abgesoffen.

    Die jungen linken Querdenker und Rebellen legen sich auch mit der eigenen Mutterpartei an und reden wie das Maul gewachsen. Das wird von den Grossen akzeptiert und ist kein Ausschluss für eine Politarriere. Sicher, es überbordet ab und zu, doch regt es an den Geist zu brauchen und sich und seine Haltung auch selbst mal zu hinterfragen.

    Bei den jungen Bürgerlichen sieht man nur die angepassten Streber die nachäffen was Parteigrössen sagen. Ohne Saft und Feuer in den Worten. Schlaftabletten sind nichts dagegen. Aber die Bürgerlichen wollen auch nur brave Biedermänner die stramm auf Linie politisieren.

  72. Bedauerlicherweise hat sich das schweizerische Bankgeheimnis noch nicht vollständig aufgelöst. Im Inland ist es nach wie vor sakrosankt, was der Bekämpfung von Steuerhinterziehung und Geldwäscherei nicht förderlich ist. Die neue Zivilgesellschaft muss noch etliche Altlasten aus dem Weg räumen.

    • Ich kenne einen Staat, der die von Ihnen gewünschte Zivilgesellschaft geradezu vorbildlich zelebriert – wollen Sie dahin, so buchen Sie bitte einen Flug nach Pyöngyang.

      Aber bitte nur One way!

  73. Ja, ja Stöhlker, mit oder ohne neuen Kampfjets führt der direkte Weg Chinas, über die EU in die von der links-mitte manipulierten Bildungs- und Medienindustrie, in die demütig überlassene, verratene und verkaufte Chinesische Republik Schweiz. Empfohlene Sofortmassnahme: Ab der zweiten Klasse das „Früh-Denglisch“ einstellen und umgehend ab dem Kindergarten durch Mandarin ersetzen

  74. Wir werden von Linken Sauen regiert. Seit Home Office vermisse ich die Stadt nicht und geniesse das wunderschöne Landleben. Hier herrscht noch RECHT und ORDNUNG. Man kann sich auf das Wort des anderen verlassen. Wenn ich so über den Teller Rand schaue, sehe nur kleine Kinder am zwänglen. Ein Abstimmung hier eine dort und wenn mir die Mehrheit nicht passt eine weitere Abstimmung. Also Kinder hört auf und geniesst das leben.

  75. Das erinnert an das 4 M Ogi Prinzip „man muss Menschen mögen“. Die SchweizerInnen werden sich einmal noch sehr wünschen, dass es eine geregelte Einwanderung gibt. Zumindest dann, wenn die Milliardenlöcher im Sozialsystem zu stopfen sind und viele CH ArbeitnehmerInnnen Ihren Job gegen jüngere und billigere EinwanderInnen verloren haben. Zu alt, zu teuer für die Arbeitgeber ist die 50+ CH Generation. Freude herrscht!!!