Der Konsument bleibt der Dumme – wer sind die Verdiener?

Staatskarrieristen in Bund, SRG und Justiz sind die Sieger. Die Zeche zahlt der kleine Mann – und die emanzipierte Frau.

Die fetteste Beute in der Schweiz ist der Schweizer Konsument. Er ist, nach den Luxemburgern und den Liechtensteinern, der Bestverdiener in Europa. Er hat nicht nur viel Cash, sondern erbt regelmässig bis zu 100 Milliarden Franken im Jahr.

Kein Wunder, dass viele an seinen Geldsack wollen. Erstaunlich, dass er bisher niemand gefunden hat, der ihn und seine Rechte ernsthaft verteidigt.

Während die reichen Schweizer, das sind Menschen mit über 30 Millionen Cash für sich, von Banken, Anwälten und Treuhändern gegen übertriebene Forderungen des Staates abgesichert werden, gilt dies nicht für die Konsumausgaben.

Der Schweizer, weil notorisch überversichert, lässt Vermögen bei den Versicherungen liegen, die er meist nicht braucht. Der Autor dieser Zeilen ist dafür ein Zeuge.

Fast 180’000 Schweizer oder andere Menschen in diesem Land zahlen keine Krankenversicherungen mehr. Sie fühlen sich überfordert und lassen diese vom Steuerzahler über die Kantone begleichen.

Post, SRG, Swisscom, SBB verlangen unmöglich hohe Gebühren, die in Europa nicht ihresgleichen finden.

Dort haben SRG (SP), Post (CVP), Swisscom (FDP) und SBB (SP) für ihre Parteimitglieder gesicherte Reviere für sehr hohe Einkommen und Zahlungen an die Parteikasse.

Der Konsument, der Normalbürger, bleibt der Dumme.

Weil vier von fünf Schweizern das für eine perfekte Lösung halten, bleiben sie die Dummen. Sie können mit ihren Einkommen knapp leben, aber sie bilden keine ernsthaften Vermögen mehr.

Sie haben auch keine Chance mehr auf eine tragfähige Erste Säule (AHV), keine Chance mehr auf eine gesicherte Zweite Säule (Pensionskassen), und die Dritte Säule (private Ersparnisse) ist unsicherer denn je.

Von der Schweizer Elite will niemand darüber sprechen. Die Elite, das sind Menschen mit Einkommen über 200’000 Franken pro Jahr, bedient sich untereinander mit Jobs, die ein auskömmliches Leben bis in das hohe Alter erlauben.

Die Wirtschaftselite steht mehr denn je im Sold ausländischer Aktionäre (Swiss, Nestlé, Roche und viele andere) und sichert sich mit Millioneneinkommen ab.

Die politische Elite (Stadtpräsidenten, Regierungsräte, National- und Ständeräte, Bundesräte) ist mit hohen Einkommen gegen soziale Unbill gesichert. Wer seiner Partei treu dient, erhält jegliche Topjobs in Sozialorganisationen, die glänzend bezahlt sind.

Die Verwaltungselite ist die Stütze des Staates. Sie hat die besten Jahreseinkommen und Vergünstigungen gleich nach denjenigen der FIFA und anderer sportlicher Topverbände in der Schweiz.

Die wissenschaftliche Elite hat ein überdurchschnittliches Grundeinkommen und performt individuell überdurchschnittlich. Rechenschaft wird nur begrenzt und sehr verschlüsselt abgelegt.

Die juristische Elite ist der absolute Gewinner des zunehmenden wirtschaftlichen, politischen und sozialen Chaos, das unsere Tage bestimmt. Die zunehmende Unsicherheit macht sie zu hochklassigen Millionären.

Die kulturelle Elite (Theater, Musik, Literatur) ist, soweit international anerkannt, glänzend bezahlt. Sie ist aber heftigen Trendwechseln und grosser Konkurrenz ausgesetzt.

Vergessen wir nicht die vielen, gegen 10’000 Personen zählenden ausländischen Millionäre und Milliardäre, die in Zug, Schwyz, Gstaad, in der Waadt und im Wallis steuerbegünstigt ihr Leben verbringen.

Sie verbergen sich hinter Hecken und Wäldern, aber auch hinter Anwälten, Banken und Treuhändern, die daraus Gewinn ziehen.

Und wer schützt „le petit Suisse“?

Die Stiftung für Konsumentenschutz, 1964 gegründet, hat lieblich, aber nicht frech gewirkt. Wer weiss noch, dass Simonetta Sommaruga, die spitzmündig Nette, dort sieben Jahre die Geschäfte führte?

War das den Sitz im Bundesrat wert?

René Schuhmacher, ein bekennender Linker, hat mit „Saldo“ und anderen Medien daraus das grosse Geschäft gemacht. Er stellt das grosse Kapital nicht mehr infrage, sondern dient ihm durch Aufklärung.

Der „Beobachter“, eine genuin Schweizer Erfindung, ist längst in deutschen Händen. Brav, aber politisch ineffizient.

Vergessen wir die anderen, SVP-Clubs, Österreicher, die in die Schweiz expandieren wollten. Viel Bluff, kaum Wirkung.

Noch gehören wir zu den Reichsten Europas und der Welt. Das ist ein gutes Gefühl.

Alle machen jetzt Schulden: der Bundesrat, die Autokäufer, die Immobilien-Investoren.

Einer wird zahlen müssen. Ich denke, es wird der kleine Mann sein. Die emanzipierten Frauen natürlich auch.

Kommentare

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  1. schade, dass der schlimm-üble polemiker stöhlker die „emanzipierten frauen“ nur im titel und im letzten satz erwähnt, aber im kommentar selbst nicht über sie herfällt… – es wäre doch ein gender-gaudi zu lesen, weshalb die „emanzipierten frauen“ wie die „kleinen männer“ drankommen. stöhlker muss dies nachholen – das hat er uns im titel versprochen, aber nicht eingelöst. ein MUSS-aufgabe für einen halloween-kommentar in den kommenden tagen!
    gräusliche szenarien gäbe es genug: zum beispiel wenn nach der politisch erzwungenen lohngleichstellung mann-frau in der krise nun auch zahlreiche frauen ab fuffzig ausgesteuert würden, da sie sich nicht mehr rechnen für das management, das ja dannzumal zu fuffzig prozent ebenfalls aus frauen bestehen wird. oder wenn frauen zwar in den betrieben das szepter übernehmen, auf der strasse jedoch (wieder) zu freiwild werden, weil die „bööhsen“ polizisten – alles (noch) alte weisse männer – sie dank politischer korrektheit nicht mehr vor kriminellen minderheiten-männern beschützen dürfen. oder wenn emanzipierte grün-rot-politikerinnen gegen hässlich-kapitalistische verwaltungsrätinnen vorgehen, weil das feindbild „mann“ abhanden gekommen ist. oder, oder….. der szenarien sind so viele. ich würde gerne stöhlkers gost writer in sachen frauen, gender etc. werden.

  2. …. und am meisten freuen sich ab dieser abstrusen Situation die ausländischen Konzerne und Unternehmen, die für ihre Produkte das 2-3 fache verlangen können, wie im EU-Raum

  3. der kleine mann und die emazipierte frau. ach herrje, ich kanns nicht mehr hören. beim letzten artikel hatte man hoffnung mit stöhlker, aber jetzt fällt er wieder in alte deutsche öko-sprüche und denkmuster zurück. klausi hatte angst vorm fliegen bekommen.

  4. Ihr Aufsatz gefällt mir sehr.

    Manche Aussage sind allerdings äs bitzeli, hueremässig, total übertrieben. Aber sonst schon recht.

    Aber dass wir ein Land der Kartelle, Kickbacks und überrissenen Preise sind ist Ihnen irgendwie entgangen. (Lassen Sie einmal einen Sanitär einen Wasserhahn ersetzen). Und dieser Saustall wird vom Gewerbeverband und nahestehenden Parteien gehegt und gepflegt. Dabei töten diese Strukturen die Innovation. Wie schon der alte Herr Bär warnte, werden die Unternehmen träge und fett und gehen ein, wenn eine Neuerung in ihr geschütztes Gärtchen eindringt.

    Reich sind die Schweizer nur noch, wenn sie im Ausland Ferien machen.

    • Der Konsument ist nicht dumm, jedoch ausgeliefert, denn:

      Die Schweiz ist das kartelldichteste Land.

      Die Absprachen z.B. der Baugewerbler haben ein Mass erreicht, das nicht nur unanständig ist, sondern bereits den Grad der Illegalität erreicht hat.

      Wer’s bestreitet, möge die Verfügungen der WEKO konsultieren.

      Der Gewerbeverand weiss offenbar von nichts oder schaut weg. Die Mitglieder bezahlen ja für’s Lobbying.

      Warum schreibt Herr Stöhlker nicht über diesen Missbrauch?? Alles auf den dummen, jedoch machtlosen Konsumenten abzuschieben ist doch Systemstabilisierung.

  5. „Die Zeche zahlt der kleine Mann – und die emanzipierte Frau..“

    Aha!
    Der Mann ist „klein“, die Frau aber dann „emanzipiert“. Nein, nein
    Herr Stöhlker, in allen Ehren, aber SO geht’s nun auch nicht. Wenn schon, dann schon: Der kleine Mann und die „kleine“ Frau. 😉

    Gab ja genug „kleine“ Frauen aber mit „grossen“ Skandalgeschichten in vergangenen zwei, drei Jahren gell.

    Gruss 😉

  6. Was dür eine oberflächliche polemische Analyse! Wir sind doch immer noch eine Leistungsgesellschaft mit einer hohen Dichte von seriösen KMUs!

  7. Verrückt in der Schweiz ist doch, dass alle Pandemie-LenkerInnen-Saläre zusammengezählt immer nur einen Bruchteil ergeben, vom wirtschaftlichen Schaden, welche diese Staats/Steuerbezahlten Amtspersonen derzeit gerade anrichten. Bei offenbar vernachlässigbaren Zahlen rund um die 2te Welle. Nicht die Tests zählen, das was daraus wird gilt. Und die Chinesen freuen sich bald ein „günstiges Europa“ zu übernehmen …

    • Wieder ein Betriebswirt, der Wirtschaftswissenschaften für eine Wissenschaft hält.
      Auch du, Schweizer, wirst noch auf die Welt kommen. Aber dann bitte nicht jammern!

  8. Natürlich haben Sie recht 150%… aber niemanden spricht darüber, sondern man sagt : sie seien ein Sozi…nach Nazi, wahrscheinlich der schlechteste Bezeichnung überhaupt…
    Tja, die Èlite hat noch nicht verstanden, dass sie zwar Geld und Macht haben, aber die grosse Masse bestimmt das Geschehen in Zukunft, entweder wie schaffen zusammen, oder gehen wir alle runtern zusammen: Covid zeigt exemplarisch….aber auch Migration, oder noch mehr Umwelt….soviel, dass sehr intelligente und reiche Menschen wie Bill oder Melinda Gates ohne Hemmungen diese Sorgen vortragen. Er hat auch ein Buch jetzt darüber geschrieben und wird sehr darauf setzen…es gibt anderen von Jane Fonda zu Di Caprio, und viele anderen auch in der Schweiz, die diese geschehen mitbestimmen, aber noch nicht die offizielle Élite…
    Sie haben vergessen eine Kategorie: die Intellektuelle! Zum Teil schlafen sie, da sie denken der Mensch lehrnt nie, warum sollte ich dann sorgen darüber machen?
    Zum Teil schreiben geheimnisvoll unsere Zukunft ….zum Teil verschieben sie sich in ihre clouds und das ist genau das grosste Verlust unsere Zeit. Die meisten elitären Leute, denken mit Wissenschaft und Technologie können wir heute alles machen…denn brauchen wir nicht diese schwierige und kompromisslose Intellighentia…aber sie Irren!
    Wir werden Revolutionen in Wissenschaft und Technologien sehen in die nächste 20 Jahre, die wir gar nich ausdenken können…anders denkt und treibt China….vielleicht der geistiege Winner unsere Zeiten…dank tramp…
    Sie haben

    • Hab schon immer geahnt, dass die Dems hinter der Plandemie stehen und sie nun Trump in die Schuhe schieben. Entsetzlich, mit was für Mitteln der Tiefe Staat sich an der Macht krallt. Trumps Russia Connection: Frei erfunden von Hillary. Obama Korruption: Wird von den gleichgeschalteten MSM und von You Tube und Co. in schlimmster totalitärer Manier verschwiegen, wie zuvor auch die Clintons Korruption.

  9. Berichtigung:

    Herr Stöhlker schreibt u.a.: Dort haben SRG (SP),..“

    Der News-Bereich von SRG ist CVP-affin dominiert.
    SP eher im Kulturbereich und tpc.
    Differenzierung ist nicht Ihre Stärke, Herr Klaus Stöhlker.

    • Haarspalterei. Was KJS wohl ausdrücken wollte: SRF ist ideologisch rot-grün ausgerichtet mit Lieblingsthemen wie pro Klima, Gender, Frauenquoten, pro EU, pro Migration, pro BLM, Anti-AKW, etc. BTW ging es nicht um eine Introspektion bei SRF.

    • @ Sagen, was ist

      Sie sagen eben gerade NICHT was ist. Dagegen bringen Sie den alten Quatsch jener, die SRF schon mit der Gebühreninitiative abschiessen wollten.

      Weil Sie ausgewogene Information nicht mögen und dies mit Ihrem rechten WW-Mainstream verwechseln. Für Sie sind Fakten Haarspalterei. Das sagt alles.

  10. Die gute Nachricht: Bei den Parlamentarierlöhnen dürfte es demnächst zu willkommenen Entlastungen der Steuerzahler kommen. Sollte der EU Rahmenvertrag nämlich unterzeichnet werden und die Schweiz dadurch automatisch sämtliche Gesetze der EU, die den Anwendungsbereich der Bilateralen berühren, übernehmen, braucht es nicht mehr 246 Parlamentarier im Bundeshaus. Maximal die Hälfte genügt dann. Die Hauptanstrengung der hochbezahlten Schweizer Parlamentarier, insbesondere der vielen roten und grünen Studentinnen, besteht schon heute darin, dass sie bei Abstimmungen für die richtige Partei auf den richtigen Knopf drücken. Das Wehklagen der ausscheidenden Parlamentarier wird gross sein. Doch sie haben es nicht anders verdient.

    • Na dann wird’s Zeit, dass Sie sich den Rahmenvertrag durchlesen anstatt hier Dinge zu behaupten, welche nicht stimmen. Dieser verpflichtet die Schweiz weder „sämtliche Gesetze der EU, die den Anwendungsbereich der Bilateralen berühren“ zu „übernehmen“ noch dies „automatisch“ zu machen. Es sind nur Rechtsakte betroffen, welche den Anwendungsbereich jener bilateralen Verträge betreffen, welche einzeln im Rahmenabkommen aufgelistet sind und das sind eben nicht alle bilateralen Verträge mit der EU. Darüber hinaus ist die „Übernahme“ nicht „automatisch“, sondern die Schweiz hat Zeit diese gemäss ihrem innerstaatlichen Recht einschliesslich allfälliger Referenden umzusetzen und hat auch das Recht diese nicht umzusetzen und die EU hat dann das Recht Ausgleichsmassnahmen zu beschliessen (um unfaire Wettbewerbsvorteile für Schweizer Unternehmen durch eine Nichtübernahme zu verhindern und Käufer in der EU zu schützen) und die Schweiz hat dann das Recht die Angemessenheit der Ausgleichsmassnahmen von einem Schiedsgericht beurteilen zu lassen. Viele Rechtsakte der EU sind in Form von Richtlinien, welche verpflichten die Vorgaben in nationales Recht umzusetzen und in der Regel auch einen Spielraum enthalten und deshalb im Rahmen dieses Spielraums auch von den EU-Mitgliedstaaten unterschiedlich umgesetzt werden.

    • Es ist noch schlimmer.

      Seit der nördliche Kanton in der EU ist und dort die Gesetze gemacht werden ist der Bundestag um 50 % gewachsen. Parlamentareier die nichts mehr bestimmen dürfen aber grosse, weite und offene Taschen haben, lassen sich fürstlich dafür belohnen das Volk und alle Dahergelaufenen an der Nase herum zu führen.

      Das wird in der Schweiz auch nicht besser, im Bundeshaus werden die in der „neuen Normalität“ auch auf engerem Raum miteinander auskommen. Der Bürger zahlt´s ja, also …, eben …

    • @Betriebswirt: Mindestens zwei Mal stimmt das nicht, was Sie da wortreich behaupten, wenn nicht gar belügen: 1. Die Gesetze, die Sie bewusst verharmlosend als „Rechtsakte“ (was ist da der Unterschied?) bezeichnen, die die Schweiz automatisch übernehmen muss,sind im Rahmenabkommen nicht einzeln aufgeführt. Bei Hunderten neuen EU Gesetzen im Jahr, die automatisch in der Schweiz gelten werden, müssten die Verfasser des Rahmenvertrages prophetische Eigenschaften,haben, wenn diese alle im Vertrag aufgeführt würden. 2.Entgegen Ihrer bewusst falschen Behauptung, gilt jedes Neue EU Gesetz,das den Bereich der Bilateralen berührt,automatisch und mit sofortiger Wirkung in der Schweiz in Kraft. Das Schweizervolk kann zwar das Referendum gegen ein solches EU Gesetz ergreifen und in einer Volksabstimmung dieses wieder aufheben. Doch bis es wieder aufgehoben ist, gilt es auch in der Schweiz.Bei Hunderten neuen EU Gesetzen müssten Hunderte Referenden ergriffen und Hunderte Volksabstimmungen durchgeführt werden,wobei Sommaruga und die Ecconomiesuisse jedesmal die Schweizer unter Druck setzen würden:wenn Ihr das Gesetz wieder aufhebt,wird die EU die Bilateralen künden.

    • @P.
      Wer in der Primarschule lesen gelernt hat und gelernt hat, wie man einen Text versteht ist im Vorteil. Die bilateralen Verträge, die vom Anwendungsbereich umfasst sind im Rahmenvertrag einzeln aufgelistet und dort steht auch, dass nur die diese Verträge betreffenden EU-Rechtsakte übernommen werden müssen. Was ist so schwer daran einen Vertrag durchzulesen? Somit ist nachgewiesen, dass es nicht alle bilateralen Verträge mit der EU betrifft.

  11. Unsere Schweiz ist voller Verwalter. Das fängt an beim Staat geht über die Kantone und Gemeinden, die Parteien, die juristischen Personen, die Gewerkschaften, die Verbände, Stiftungen, Pensionskassen, Krankenkassen, Versicherungen, Banken, Treuhänder usw. es nimmt kein Ende. Ein Grossteil von ihnen müsste man sofort feuern, denn sie bedienen sich aus dem Topf anderer. Besonders stossend sind Pensionskassen- und Krankenkassenverwalter, denn schon Aristoteles sagte: Eine Sache, welche vielen gehört, wird schlechter verwaltet, als eine Sache, die einem einzelnen gehört.

    • @Betriebswirt
      Reine Wortklaubereien. Konzentrieren Sie sich auf die Essenz und die realistischen, praktischen Folgen. Schreiben Sie lieber über Corona, bei dem Thema hat man sich schon daran gewöhnt, dass viel Unfug geschrieben wird.

  12. Bei Behörden-Exekutivmitglieder wie Bundesräte, Regierungsräte, z.T. Stadträte muss noch ein extrem störendes Privileg unbedingt erwähnt werden: Die lebenslange Rente auf Kosten des Steuerzahlers. So bezieht eine Alt-Bundesrätin der FDP, die nach knapp 4 Jahren schuldhaft gehen musste, seit Jahrzehnten eine Jahresrente von 200’000.-. Als Staatsrat Maudet in GE auf dem Schleudersitz sass, hiess es, bei einer Entlassung erhielte er eine Jahresrente von 90’000.- (etwas weniger immerhin als die erwähnte Alt-BRin). Und zu unguter Letzt verlangte kürzlich ein Alt-Bundesrat (als Milliardär) nach über 12 Jahren die gesamte Rente auf einen Schlag. Vorher hatte er medienwirksam seinen Verzicht mehr als einmal verkündet. Der Bunderat nickte die Forderung sofort ab, es war ja nicht sein Geld, übrigens 2,77 Millionen ! Dafür arbeitet ein braver Schweizer 30-35 Jahre lang, jeden Tag. Da kann man nur noch sagen: Wer hat, dem wird gegeben. Der Pfarrerssohn würde sagen: Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf.

  13. Plötzlich wacht die staatskonforme Bürger*innen*aussen auf und trägt selbst die Verantwortung für sich! Für sich und seine, noch, Liebste*innen*aussen!
    Sie muss sich selber informieren! Horror! Aus vielen unterschiedlichen Quellen Informationen in eine Einschätzung ableiten um daraus Schlüsse zur Meinungsbildung zu gestalten! Und wenn sie sich irrt? Wird sie dann als Irrer eingeliefert?
    Horror! Horror! Wird dann der Rentenanspruch gekürzt? Was? WAS? =Panik. So kurz vor dem Ruhestand.
    Staatskonformer Bürger, wenn ich weg bin, dann hat es keinen Einfluss auf’s CO2 oder COVID-19, 20, 21, 22, etc.. Und nicht auf Konsumentenpreise.
    Anders rum schon. Ich liebe die Zukunkt!

    Lasst uns eine bessere Welt, mit einer besseren Schweiz machen. Auch ohne Somm von aruga.
    Am besten gesund, CO2 neutral und gerecht.

    Danke für den Artikel, Herr Stöhlker. Ich freue mich sehr über den breiten Horizont der comments.

  14. Die Angestellten einmal mehr die Verlierer. Während der Warenkorb des Mittelständers zu 2/3 bei Monopolisten oder Duopolisten landet (Staat, Lebensmittelretail, Grundversicherung, Telecom etc), dort Wetbewerb nahe Null und hohe Gewinne, haben die Unternehmen eine Auswahl von 300 Mio potentiellen Beschäftigten im EU-Tieflohnarbeitsmarkt.

  15. „Einer wird zahlen müssen. Ich denke, es wird der kleine Mann sein.“ Völlig richtig, ausser dem „wird“, denn in unserem Mechano „zahlten“ schon immer nur und ausschliesslich die Lohnarbeiter und Mieter. Wer denn sonst? Alle anderen überwälzen doch nur. Solange aber die Viehtreiber das Stimmvolch noch immer mit Volkslegenden einseifen, wie bspw. dass die Bank nur das Geld der Sparer verleiht (wem wurde denn jemals sein Konto gekündigt, weil ein Kreditnehmer sein Geld zurückzahlte?), dass der Bund nicht nochmals 30 Milliarden habe (hihi – wo lagen denn die bis heute herum), dass die Steuerbelastung für Unternehmen gesenkt werden muss (als ob die Unternehmen die Steuern nicht überwälzten), brauchen wir noch viel viel Aufklärung Herr Stöhlker. Helfen Sie mit – Sie können das.

  16. Guter Artikel, bin überrascht – sehr präzise und vor allem korrekt. Schön, dass man so etwas noch in der schweizerischen Medienlandschaft lesen kann! Er beschreibt hervorragend eine Art helvetischer Nepotismus, wie es ihn kaum ein zweites Mal auf diesem Planeten gibt. Gute Leistungen, Talent, etc. – wenn man nicht in die genannten Parteien ideologisch und bzgl. Netzwerk „verfilzt“ ist, gibt es für gute Leute hier so etwas wie ein 120k Salär zu holen und dann ist aber Sense.
    Für die nicht in die genannten Parteien „verfilzten“ gilt: eure wahren „Freunde“ sind wahrscheinlich eher nicht schweizerischer Herkunft, es gilt Mindset und Fokus zu ändern…

  17. Wer ist denn die Mittelstandspartei in diesem Land?

    Und ich meine nicht jene, die das als PR-Aktion in der Werbung plakativ benutzen und gosspurig unter das Sünneli schreiben, sondern jene, die sich einsetzen für tiefere Krankenkassenprämien und Abbau der massiven steuerlichen Belastung (Eigenmietwert, Rentenbesteuerung zu 100% bei Einkommensrückgang auf 70%) des aktiven (Erwerbstätiger Mittelstand) und passiven (=Rentner) Mittelstands.

    Herr Stocker, SVP Regierungsrat Kanton Zürich, ist zwar der Auffassung es gebe keine weiteren Erleichterungen für den Mittelstand, denn dieser werde massvoll besteuert.

    • Ganz einfach, der Mittelstand hat keine Lobby, um irgendwelchen Parlamentariern den Wahlkampf zu finanzieren.
      Parlamentarier vertreten die Interessen ihrer Geldgeber, nicht ihrer Wähler.

    • Was für ein Unsinn. Die hohen Krankenkassenprämien sind fast Ausschliesslich eine Folge der hohen Gesundheitskosten. Die Verwaltungskosten machen nur einen kleinen Bruchteil aus. Tiefere Krankenkasenprämien gibt es wenn auf Leistungen verzichtet wird (also früher sterben oder mit schlechterer Gesundheit leben) oder mit höheren Prämienverbilligungen (= Umverteilung von reicher zu ärmer). Staatliche Leistungen (z.B. Prämienverbilligungen) werden eben über Steuern finanziert und viele wollen nicht auf staatliche Leistungen verzichten. Der Mittelstand ist in der Regel Mieter und vom Eigenmietwert nicht betroffen. Der Eigenmietwert ist gerecht um Wohneigentümer mit Mietern bei der steuerlichen Belastung möglichst gleich zu Behandeln indem die Ersparnis durch das Nichtbezahlen von Miete besteuert wird, da Mieter die Miete nicht vom Einkommen abziehen müssen und die Zinsen und Dividenden auf dem Vermögen das diese gespart haben anstatt es in eine Liegenschaft zu investieren ebenfalls versteuern müssen. AHV/IV-Beiträge konnten voll vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden und deshalb ist es stuersystematisch korrekt und gerecht, dass AHV/IV-Renten auch voll steuerpflichtiges Einkommen sind. Der Steuersatz ist in der Regel ohnehin tiefer, wenn das steuerbare Einkommen im Vergleich zum steuerbaren Einkommen während der aktiven Zeit sinkt.

    • @Betriebswirt

      Das hört sich so an, dass sie an den Gesetzen selber mitgearbeitet haben, diese so auszulegen, dass keiner bei den Steuerabgaben vergessen wird und alle angemmesen zu höchsten Sätzen besteuert werde. Auf das @Betriebswirt und Juristen ein „austrägliches“ Einkommen auf Kosten aller Büezer geniessen.

      Na dann Prost mitenand!

    • @ Betriebswirt (mit Schnellbleiche)

      Rechnen Sie doch mal ein Beispiel durch für einen pensionierten Mittelständler mit vollem Rentenbezug und 3 1/2 Eigentumswohnung im Kt. Zürich.
      Dann vergeht es Ihnen, undifferenziert von „Unsinn“ zu sprechen.

  18. Da hat er einmal recht. Und in einigen Punkten :Wie recht hat er! Zum Beispiel mit der schon damals viel redenden und wenig erreichenden SP Frau Sommaruga beim Konsumentenschutz und heute ebenso substanzlosem Dasein im Bundesrat. SP einmal mehr Garant für hochdotierte „Pöstli“ – vom Klimperkasten bis in den Bundesrat

  19. Mit Abstand an erster Stelle der unmöglich hohen Preise in der Schweiz steht die Pharmaindustrie. Wie Roche und Novartis seine viel zu überrissenen Preise durchbringt und Verteidigen kann. Ist meiner Meinung nach Diebstahl. Parallelimporte werden mit allem was es gibt verhindert. Die Hochpreisinsel zementiert. Läuft der Patentschutz eines Medikaments ab, wird die Formel angepasst und das neue Medikament dank Lobbyarbeit politisch durchgedrückt. Dass alte und teils wirksamere Medikament wird nicht mehr von der Krankenkasse übernommen, etc. Dafür ist das neue Medikament teilweise X-Fach teurer als das alte Medikament. Extrembeispiel, ein Krebsmedikament soll in Australien (erinnere mich nicht mehr richtig an den TV Bericht) 9000 und hier Millionen CHF kosten. Als es für eine betroffene Person vom hiesigen Spital im Ausland bestellt wurde (ist ja logisch), hat man (…) dem einen Riegel geschoben. Geht nicht!

    An zweiter Stelle kommt die Landwirtschaft. Es hat einen guten Grund, wieso die Landwirte in Bundes-Bern massiv übervertreten sind. Und es hat einen Grund, wieso es so viele Verbände gibt. Es geht um die grosse Kohle, es geht um Pfründe sichern. Zu 80% subventioniert ist die Landwirtschaft. Ein absoluter Wahnsinn. Und trotzdem kommt das Geld dort wo es ankommen sollte, bei den Kleinbauern etc. niemals an. Oder in einem erbärmlich kleinen Stil. Das (riesige) Geld verschwindet alles vorher wie von Zauberhand. Obwohl es Bundesgelder sind, scheint niemanden wirklich zu interessieren wohin überhaut. Dafür wird die Anzahl der Kleinbauern immer kleiner, wie die Gülle auf den Feldern die unser Grundwasser verunreinigen immer grösser wird. Die Lobbyarbeit und das Netzwerk von Herr Ritter ist schon legendär. Denn selbst ich (als nicht Bauer und nicht Politiker) habe schon davon gehört. Dafür schickt Herr Ritter die Kleinbauern immer vor, wenn es um Abstimmungen bezüglich Landwirtschaft geht. Ist fast wie Werbung mit Kleinkindern oder herzigen Tieren. Es funktioniert immer.

    • Beides Probleme, bei denen ein EU-Beitritt hilft. Das EU-Wettbewerbsrecht ist scharf und die EU-Wettbewerbsbehörde hat schon vor langer Zeit Parallelimporte ermöglicht und ist mit harten Strafen gegen die Behinderung von Parallelimporten vorgegangen. Die Landwirtschaftssubventionen sind in der EU tiefer und die österreichische Landwirtschaft existiert auch nach dem EU-Beitritt noch und es gibt dort viel Bio-Landwirtschaftsbetriebe.

  20. „Der Konsument bleibt der Dumme – wer sind die Verdiener?“

    Zunächst Herr Stöhlker:
    Wir sind alle Konsumenten. Nur gibt es graduelle Unterschiede; denn der %-Anteil der monatlichen Konsumausgaben ist beim arbeitenden Mittelstand und darunter (working poor) viel höher als bei den Einkommen > 200k pro Jahr. Das ist das eine.

    Zum andern:
    Wer sind die Verdiener? — Die Verdiener sind jene Produzenten und Dienstleister, die Ihre Kosten (Arbeitsplätze) und Einkäufe im Ausland tätigen (z.B. im EU-Raum und China) und hier in der CH zu CH-Preisen an den dummen KOnsumenten weiterverrechnen und so ihre Säcke füllen.

    Darauf hätten Sie in Ihrem Polit-Bashing auch eingehen können.

  21. Ach, unsere Gesellschaft, auch die Welt, ist kapputt. Wem Betrügen und Hintergehen nichts ausmacht ist im Vorteil, allerdings ist dieser Vorteil sehr zweifelhaft. Die Bedrängnis für die kleinen Leute wird noch zunehmen.

  22. Und was sagt uns der grosse Anteil der Spitalbelegung durch Personen mit Migrationshintergrund?
    Denen geht’s besser, als den Leuten, die nicht im Spital sind?
    Wer vom Staat so privilegiert behandelt wird, ist nicht abgehärtet und deswegen halt anfälliger für Krankheiten?
    oder

    Bitte Hirni einschalten!
    Ärmere Bevölkerungsschichten können sich keine grossen Wohungen leisten und müssen enger zusammen. Die Ernährung ist aus Kostengründen nicht optimal, was sich auf die Gesundheit auswirkt. Dass sich Leute, welche z.B. für unsere Agrarindustrie sich auf den Feldern für einen Hungerlohn abschuften anfälliger und einem höheren Risiko ausgesetzt sind, als Personen, die in der warmen Stube einem Homeoffice job nachgehen, dürfte auch Ihnen klar sein. ….

    Die Zahlen in Belgien belegen nur, was eigentlich (fast) allen klar ist. Der Wohlstand ist auch in Belgien nicht gleich verteilt.

  23. Herr Stöhlker zieht besserwisserisch in immer gleich währender Weise von links bis rechts über alles her mit seinen Meinungen in 1-2-Satz-Abschnitten. Wie an einem öden Wirtshaustisch. Ich würde gerne einmal etwas Fundiertes von ihm lesen. Kann er das auch?

  24. Kein Wunder träumen die Jungen eine Karriere nach dem Studium beim Staat einzuschlagen. Eine gutbezahlte unkündbare Stelle mit diversen Perks (Abos, Reka Checks etc), automatisch jährliche Lohnerhöhungen, Bonuszahlungen, flexible Arbeitszeiten, guten Aufstiegschancen und guten Pensionskassen mit Möglichkeit einer Frühpensionierung lockt. Und dies alles vom krampfenden, dauergestressten, zukunftsängstlichen Mittelständler steuerlich finanziert, der mit 55 Jahren seine stelle verliert, weil er zu teuer ist. Klar schafft die Schweiz neue Stellen: im Pflegebereich (die ausser Applaus während der Covid Krise nichts erhalten haben) und die Beamten. Beitrag beider Berufsgruppen zum BIP? Gleich null. Und zu guter Letzt noch eine Frage: Was machen die 600 Beamten im BAG den lieben langen Tag?

    • Das kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung sagen: die denken gerade darüber nach, wem sie den Auftrag erteilen sollen, ein Konzept zu schreiben, sind sich aber noch nicht sicher, ob sie darüber nachdenken sollen oder doch lieber jemanden einen Auftrag erteilen, der darüber nachdenkt, ob sie nachdenken sollen …

  25. Hervorragender Artikel, bravo, besonders dieser Absatz: „ Post, SRG, Swisscom, SBB verlangen unmöglich hohe Gebühren“…. Es ist wirklich eine unfassbare Gebühren Abzocke dieser Staatsbetriebe. Daher kann ich jedem nur raten, diese Abzocker auszuhebeln, mache ich auch. Beispiel Swisscom: ein guten Handy Abo all In kostet bis zu 190 Fr pro Monat. Würde ich niemals zahlen, sondern ich habe ein Abo bei der Deutschen Telekom das ich in der Schweiz nutzen kann für einen Bruchteil des Swisscom Preises. TV gehört abgeschafft, SBB fahre ich eh nie. Post? ist mir ein Rätsel warum viele immer noch „A Post Briefe für 1 CHF senden“. Ich mache alles mit Email. ich spare so mehrere tausend Franken pro Jahr, habe kein Geld zu verschenken an diese Abzocker Vereine.

  26. Ja Herr Klaus J. Stöhlker. Es zahlt schon jeher der kleine Mann und selbstverständlich auch die unemanzipierte Frau. Nur diese sitzen nicht in der Schweiz und jammern, weil sie sich etwas weniger leisten können als die reiche Elite, welche sowieso nicht weiss, wohin mit dem Reichtum. Diese Zahlenden leben in der 3. Welt. Täglich um ihr Überleben kämpfend, mehren sie den Reichtum unserer Eliten und sichern den Wohlstand unseres Mittelstandes.

  27. Keine Frage wer die Verdiener sind;
    Die Unternehmer , Aerzte , Berater und Bauern.
    Die Verlierer ? Der Mittelstand
    Und wer ist schuld? Die SVP mit ihrer Guenstlingspolitik

    • Oha, da haben wir eine SVP-Hasserin. Und wie steht es denn mit der Günstlingswirtschaft der CVP ? Die schlägt alle Rekorde, wie wir staunend feststellen mussten. Denken Sie bitte an den Postautoskandal. Überall CVPler von oben bis unten, sogar im Bundesrat. Da dürfte die SVP Mühe haben, das noch zu toppen.

  28. Liebe Mittelstands-Mitbürger:

    Welche Parteien nehmen dann durch Taten unsere Interessen wahr:
    z.B. Krankenkassenprämienwachstum und Steuerbelastung von Rentern, Eigenmietwertbesteuerung, Schutz der ü50 im Arbeitsmarkt und entsprechende Kompensation bei Aussortierung etc.??

    Sind es die Rechtsparteien, die das verbal posaunen und Initiativen DAGEGEN lancieren oder eher mitte links.
    Bitte hier bitte einmal ehrlich zu sich sein und nicht einfach die mainstream-Meinung mangels Zivilcourage übernehmen.Nur weil ihr jenen alles glaubt, die die ganze Misere auf die Einwanderung schieben jedoch selbst Arbeitsstellen im Ausland schaffen.

    • Wenn die Schweizer Wähler so blöd sind und seit Jahrzehnten mehrheitlich bürgerliche Parteien wählen, welche gegen einen besseren Kündigungsschutz für Arbeitnehmer sind, müssen diese sich nicht wundern, wenn sie im Gegensatz zu Deutschland und Österreich noch keinen haben. Die Wirtschaft in Deutschland und Österreich kann dort gut mit dem besseren Kündigunsschutz leben. Ab einer gewissen Anzahl an Arbeitnehmern muss der Arbeitgeber bei einer Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen eine Sozialauswahl treffen welcher Arbeitnehmer oder welche Arbeitnehmerin gekündigt wird. In der Praxis der Gerichte sind das die jüngeren Arbeitnehmer ohne Familie weil diese in der Regel die besseren Chancen haben wieder eine Stelle zu finden , wodurch ältere Arbeitnehmer in der Regel besser vor einer Kündigung geschützt sind. Die Hürden für vom Arbeitgeber zu bringende Nachweise für eine Kündigung aus persönlichen Gründen sind in Deutschland und Österreich beträchtlich.

    • @Betriebswirt – vermutlich ohne Bezug zur Privatwirtschaft

      Kündigungsschutz = Verschlimmbesserung!!

      Unzernehmen mit Umsatzrückgang müssen Arbeitnehmer entlassen können. Ansonsten gewähren sie nur noch temporäre Arbeitsverträge oder sie stellen vom Schutz betroffene Personen nicht mehr ein.

      1. Bitte lernen Sie dazu und begründen Sie intelligenter. Hier im Blog wurden schon viele gute Vordchläge gemacht.
      2. Bitte & bitte, denken Sie darüber erneut nach.

      Ich hoffe für Sie, dass Sie noch sehr jung und lernfähig sind.

    • Bitte denken Sie nach und zeigen Sie Ihre Lernfähigkeit indem Sie endlich etwas über die Praxis von Kündigungen aus wirtschaftlichen Gründen in Deutschland und in Österreich dazu lerne anstatt hier bloss Vorurteile über Dinge von sich zu geben, von denen Sie keine Ahnung haben. Unternehmen können auch in Deutschland und in Österreich bei Umsatzrückgängen Arbeitnehmer kündigen, aber sie können nicht einfach nur die älteren Arbeitnehmer kündigen, wenn es auch jüngere Mitarbeiter noch dazu ohne Familie zur Auswahl für die Kündigung gibt. Ihre Antwort war alles Andere als intelligent.

    • @Betriebswirt

      Jööh.

      Wie wir hier im Blog haben wir schon oft konstruktiv diskutiert haben existiert eben zu recht ein Kündigungsschutz für Kranke und Schwangere.

      Für die älteren Mitarbeiter brauchen wir u.a. eine Lösung via Sozialveraicherungen – d.h. dass ältere und jüngere Mitarbeiter gleiche Beiträge bezahlen oder dass dies mindestens für Arbeitgeber gilt.
      Sie haben recht, das löst das Problem noch nicht, dass viele junge Arbeitnehmer aus dem EU Raum einen Job in der CH suchen – Lohn egal.

      Frankreich kennt einen harten Kündigungsschutz inkl. Staatsaufträgen und Staatsinterventionen sowie einer sehr hohen Arbeitslosigkeit.

      Googeln Sie mal Standortvorteile der Schweiz (tipp: Steuern sind es nicht mehr).

      Reisen Sie – besuchen Sie Frankreich oder andere europäische Länder welche die Arbeitslosenquote künstlich tief halten – aus Angst vor dem Volk.

    • @Betriebswirt

      Die überbordende (und langeweileverbreitende) Anzahl an Beiträgen zu diesem Artikel machen Ihre Inhalte auch nicht schlüssiger und relevanter.

      Sie wissen nicht viel, aber von dem eine Menge.

    • @Immer noch kein Betrieswirt
      Nur noch lächerlich, wenn Ihnen ausser herumzupöbeln nichts einfällt.Ignorante Schweizer gibt’s haufenweise.

  29. Mit 200’000 gehört man zur Elite? In Zürich wird eine 130qm Wohnung in einem guten Wohnquartier auch mal für 3 Millionen und ein 129qm Häuschen für 5 Millionen ausgeschrieben. Was ist das für eine Elite, welche sich kein anständiges Wohneigentum leisten kann? Aber viel mehr als 200’000 or 300’000 zu verdienen, ist zumindest vor 50 sehr schwierig in der Schweiz (wenn man nicht durch Familie/Vitamin B alles in den norditalienischen Fluss gesteckt bekommt). Also was bleibt übrig? Der High Performer geht in Ausland und kommt mit 50 zurück (oder auch nicht), der Durchschnitt geht zur UBS und kauft sich etwas in Brüttisellen. In den zwei Wochen Sommerferien kann er sich dann reich fühlen.

  30. Herr Heiri, der Neoliberalismus fand im Staatsdienst nie statt, siehe Staatsrundfunk. In der Privatwirtschaft (bsp EMS )er such nicht statt. Wo denn?

  31. Wie kann man so einen Mist zusammenschreiben ? Ich bin ein wirklich kritscher Zeitgenosse und ärgere mich um jenstes aber dieser Artikel ist so ein Quatsch, was soll das ?

  32. Wir befinden uns längst wieder in einem Feudalsystem. Bei uns gibt es zwar noch ein paar rot/grüne Verirrungen die mit Ihren Illusionen evtl. die Welt verändern wollen (Konzernverantwortungsinitiative etc.) die aber spätestens dann auf die Welt kommen wenn kein Geld mehr in der Kasse ist. Ach ja, und da gibt es ja noch ein Heer von überbezahlten Staatsbeamten die in sogenannten stupid jobs Statistiken machen und sich dann auch wundern werden wenn kein Geld mehr in Form von Steuerleistungen vom dezimierten Mittelstand kommt. Irgendwann ist das Erbschaftsgeld von ein paar Hundert Milliarden von der Generation Erbschaft auch verbraten und dann findet ein grosses Heulen und Wehklagen statt. PS: Studium wird in Zukunft auch nicht vor Jobverlust schützen, Asiaten die für ein drittel oder viertel dafür arbeiten stehen bereits in Ihren home office Startlöchern in Asien bereit. Helvetia mit deinen Illusionen, quo vadis ?

    • Asiatischen Robot-Sklaven sind billiger, das haben Sie richtig geschrieben. Darum wird es schlimmer und schlimmer in Europa und CH werden. Race to the bottom für die meisten von uns, es braucht einfach ein bietzli Zeit bis wir dort unten ankommen.

  33. Guten Tag, Dr. Stoehlker. In Ihrem Portrait präsentieren Sie sich als „Unternehmensberater“, oder ? Frage: Wie ist die Bedeutung eines Aufsatzes wie diesem in der Unternehmensberatung bzw. wie benutzt man einen solchen Aufsatz in der Unternehmensberatung bzw. an welcher Stelle im Beratungsprozess kommen solche Betrachtungen zum Einsatz bzw. was macht man damit ?

  34. Verrat ist das Stichwort. Der Schweizer wird von seine Eliten verkauft und verraten. Und die meisten merken nicht einmal, dass sie gewaltig übers Ohr gehauen werden. Täglich. Nein – sie ergehen sich noch in kleinkariertem Nationalstolz, glauben das Gelaber vom Sonderfall, glauben den präsentierten Statistiken, wonach sie die Reichsten der Welt seien, dienen willig im Militär, zahlen Höchstpreise für alltägliche Dienstleistungen und Güter und denken nicht darüber nach, wie es möglich ist, dass die von den gegängelten Schweizer Wirtschaftsbienen und strengdisziplinierten Arbeitsameisen getragene Kaufkraft des Frankens schamlos abgeschöpft wird von Superkapitalisten und internationalen Konzernen. Man weiss und ahnt es zwar, ist aber zu bequem, verharrt und wählt aber immer wieder die selben Blabla-Polithuren, die im Parlament sitzen und sich von Konzernen den Hintern schmieren lassen, damit sich bei der Abzocke des treu-doofen Schweizer Bünzlis auch bestimmt nichts ändert.

  35. ganz einfach um den Mittelstand zu entlasten.

    besteuert endlich Blocher und Co und schafft nicht immer mehr Schlupflöcher für diese Schmarotzer

    Aber Hässig und der alte Geiger wollen das kaum, oder?

    Nur Stöhlker wagt das anzusprechen

  36. Anstatt zu fragen: wer sind die Verdiener sollte man eher fragen: wer sind die Verlierer! Die Mittleschicht und die Rentner. Warum gibt es 770’000 Schweizer (Zahlen der Schweizer Auslandorganisation), die im Ausland leben?

  37. Die zehntausend reichsten Schweizer sollen die Schweiz im
    Kriegsfall selber verteidigen, unterstützt durch eine
    Fremdenlegion aus pauschalbesteuerten Immigranten.

  38. Es war mal so das es ausreichte 30 Wochen im Jahr zu arbeiten um die Lebenshaltungskosten bezahlen zu können und der Rest war der einst gerühmte Wohlstand. Heute nach 30 Jahren neoliberaler Gesinnung reichen dafür nicht mal 52 Wochen aus. Die Eliten von denen vorliegend die Rede ist waren nie anders als beschrieben, einzig die oberen Angestellten erhielten nicht obszön viel mehr Entgelt für das tun als heute. Hinterfragend stufe ich diese Machenschaften der neoliberalen Globalsierung als kriminell ein.

  39. Stolz können wir sein, dass solch ein Artikel, in dem
    gleich alle genannten Sparten ihr Fett abbekommen, in
    unserem Land erscheinen kann.

    Traurig müssen wir sein, dass ein diesen Zustand der Nation geiselnder Artikel ohne Konsequenzen im Leeren verhallen wird.

    Es scheint, dass es selbst dem gemolkenen Fussvolk so
    gut geht, dass es bei den nächsten Wahlen die erprobten Parteien wieder wählt und sich durch diese bestens vertreten fühlt.

    Selbst dasss Mutter Helvetias Töchter ihre Meinung in den politischen Prozess einbringen dürfen, hat nichts an der Entschlussfähigkeit der Sedierten geändert.

  40. In Belgien schauen die Beamten offenbar eher für die Migranten als für den eigenen Mittelstand. Im heutigen Tagi steht, in einzelnen Spitälern in Belgien sind die Spital-plätze für Coronakranke zu zwei Dritteln von Patienten mit Migrationshintergrund belegt.
    Ich hoffe, das kommt bei uns nicht so weit.

    • Und wenn wir den Rahmenvertrag unterschrieben haben, werden wir gleichgemacht wie die EU.
      Unser Mittelstand sinkt auf das Niveau von Portugal, Rumänien, Griechenland weil wir für alle zahlen müssen!!

    • Es gibt einen guten Grund dafür. Das CCP-Virus bindet sich mir den ACE2 Rezeptoren der Zellen. Gewisse ethnische Gruppen haben mehr davon in den Lungen und so ist der Verlauf der Krankheit schlimmer.

    • Belgien wird in ca. 10 Jahren als grösste Religion den Islam haben. Das sage nicht ich, das sagen die Experten. Belgien wird das erste verlorene Land in Europa sein. Weitere Länder werden ihm aber folgen. Ob die Schweiz auch eines Tages dabei sein wird, ist im Moment noch offen.

    • Erstens: „Migrant“ ist nicht gleich „Person mit Migrationshintergrund“

      Zweitens: Krankenhäuser sind nicht den Personen vorbehalten, die mehr als x-Generationen in einem Land wohnen.

      Drittens: Beamte haben auch in Belgien nur wenig mit der Aufnahme von Patienten in Krankenhäusern zu tun

      Viertens: Auch Personen mit Migrationshintergrund haben oft die „richtige Staatsbürgerschaft“ und gehören sehr häufig zum „eigenen Mittelstand“

      Und: Selbst Familie Blocher hat Migrationshintergrund. … und Sie sehr wahrscheinlich auch, denn die Wiege der Menschheit liegt im mittleren Osten in der Gegend von Syrien …

      Frage: Wer darf aus Ihrer Sicht mit welcher Prio in „unsere“ Krankenhäuser, wenn es nun ernst wird?

    • @armer mittelstand

      das selbe bild…

      in gefängnissen,
      schulen,
      kinderhorten,
      öffentlichen plätzen,
      oder z.b. in unserer fussballnati

      wir sind geschichte…der rest ist z’märli für ewig blind gebliebene.

      und was nicht legal immigriert wurde kam/kommt mit schund und scheinasyl ins gemachte swissbett.
      die schweizer selber ist unter tausend meter seehöhe schon längst eine minderheit.

      wieso also nach belgien schauen liebe
      tagi redaktion.
      wer den dreck vor der eigenen haustüre
      nicht wahrnimmt sollte nicht über andere länder mutmassen.

    • Relational und strikt arithmetisch würden bei uns dann „nur“ ein Drittel der Plätze durch Patienten mit Migrationshintergrund belegt. Das wäre dann aber noch steigerungsfähig mit viel Luft nach oben.

      PS. Der Begriff Migrationshintergrund gilt seit kurzem als rassistisch und wird nach und nach ersetzt durch „Menschen mit internationaler Geschichte“. Kein Witz. Ist eine Weisung von oben an Berliner Verwaltungsangestellte an der Front.

  41. Naja. Wo sehen Sie sich selber in diesem Weltbild, Herr Stöhlker?
    Dass der kleine Mann relativ viel zahlt, stimmt wohl. Das liegt aber nicht an den hohen Löhnen der Staatsdiener, sondern an den exorbitanten Gewinnen in der Privatwirtschaft. Z.B. Gesundheit: Wir zahlen im Vergleich zum Ausland immer noch das x-fache für Medis, Fachärzte verdienen das Doppelte eines Bundesrats …

    • An Georg,

      ich sehe mich als geistig wie finanziell Unabhängigen, der mit den Dingen des Lebens gut vertraut ist.

    • Sie sagen es. Staatsdiener. Sie dienen den Behörden, nicht den Bürgern. Im Ausland heissen die selben Leute oft „Public Servant“ was unsere eigentlich auch sein sollten, es aber oft nicht mehr sind, mit ihren Chefgehältern.

  42. Wen wundert das? Es ist ja der Mittelstand selbst, der den Mittelstand eliminiert: Der Durchschnittspolitiker, der für die Hochpreisinsel ist, der Gemeindepräsident, der den Millionär willkommen heisst, der Steuerverwalter, der kleine Beträge in der Steuererklärung ahndet, der Polizist… der Nachbar, der in meinen Garten sehen kann usw. usf. Hier werden die Gesetze gemacht, durchgesetzt und ausgeführt.

  43. Klar wir Schweizer sind so blöd (die meisten ) wir würden noch unsere „Schlachtbank“ nicht nur finanzieren, sondern auch noch schauen das Sie TÜV geprüft ist und der EU Norm konform. Jetzt mit Masken und Corona wird auch eine Stimmung aufgebaut das jeder jeden denunziert, so alla DDR. Jeder denk er sei der „Siebensiech“ dabei ist er nur der Arsch wo jetzt gerade ein anderer in die Pfanne haut bis er nachher selber daran kommt. Das System funktioniert so schon lange, selbst bei offensichtlichem unrecht sind die gleichen noch so blöd und durchschauen es nicht weil sie siech ein klitze kleinen Vorteil versprechen (wie früher die Kapo )

    • Herr Melchior, die wievielte Flasche Schnaps ist es heute bereits? oder die wievielte Pfeife mit was auch immer drin haben Sie bereits geraucht, dass Sie nicht mehr lesen können und vor allen Dingen nicht mehr denken können. Wählen Sie weiter ihre Politiker und verschonen Sie die Leser mit Ihren dämlichen Kommentaren

    • So einfach sollte man es sich nicht machen. Dieser Stöhlker macht wütend, weil seine Kritik oft zutreffend ist. Die Wut wird dann noch dadurch verstärkt, dass er realistischer Weise keine Lösungen präsentiert, was im Zusammenhang mit den von ihm angesprochenen Punkten unglaubwürdig und lächerlich wäre.Wenn Sie seine Ansichten im Rundordner entsorgen sind Sie auch nicht gerade ein Hoffnungsträger für eine bessere Zukunft.

    • Lieber KJS, ich hoffe, Sie bleiben uns auf IP noch lange erhalten, auch wenn ich in manchem andere Standpunkte habe . Dieses Land braucht dringend jemanden wie Sie, der die Finger gnadenlos in offene Wunden legt und die Dinge beim Namen nennt. Und Wunden hat dieses von seinen Regierungen und Wählern verratene und geschundene Land mehr als genug.

    • @ Elisa

      Den sozialistisch-kommunistischen Diktatorenregierungen der EU und Schweiz
      kam die Coronakrise und die Einführung von “Notrecht“ wie gerufen. Da können sie endlich schalten, walten, wüten und mit Steuereinnahmen um sich werfen, wie sie sich es in ihren Träumen erwünscht haben.

  44. Deutlich sichtbar ist eine Zweiteilung der Gesellschaft: Staatliche und Halbstaatliche Unternehmen und Institutionen auf der einen, die freie Wirtschaft auf der anderen Seite. Erstere arbeiten ohne nennenswertes Risiko und zu hohen und ständig steigenden Löhnen in Verwaltung, Bildung und Wissenschaft oder staatlicher Forschung. Die anderen sind meist internationaler Konkurrenz ausgesetzt, leben in unsicheren Zeiten, verlieren Einkommen durch Kurzarbeit oder Entlassungen.
    Was mit den Halbstaatlichen geschieht, wenn sie in die reale Welt eintauschen müssen, kann man derzeit z.B. bei einem privatisierten Rüstungsbetreib sehen: Keine Chance, mitzuhalten. Viel zu fette Strukturen. Entlassungen werden unumgänglich.

    • …freie Wirtschaft wo doch der Staat der grösste Auftraggeber ist und sich die sogenannt freien gerade um diese Aufträge scharren wärend man unten und links und rechts für prekäre Verhältnisse sorgt…

    • So ist. Einerseits gnadenlose internationale Konkurrenz.
      Auf der anderen Seite überall geschützte Werkstätte…

  45. 1.Wenn ich höre „die reiche Schweiz“, dann wird mir fast übel, denn damit ist nicht der Normal-Bürger und Mittelstand gemeint.
    2.Der Staat, von Gemeinde bis Bern, ist der grösste Preistreiber von Gebühren bis Steuern, bis Subventionen usw. Das gesamte Staatsgebilde ist ein un-effizienter Koloss der ständig wächst und immer mehr kostet. Eine Schlankheitskur von Drittseite gibt es nicht, denn dann würden die viel zu vielen Politiker eine Initiative im Keim ersticken: Am Ende würden sie ja in ihr eigenes Bett pissen.

    • @ bobcat Ob die wohl merkeln, dass sie und die anderen Reichen (worauf basiert dieser Reichtum denn schlussendlich?) sich zunehmend ins eigene Bett pissen oder besser mit dem C-Virus ins Ausseits hüsteln?

  46. Es gibt noch viele aufzuzählen die an den „Kuhschweizern“ super verdienen.
    Denken wir nur an die Deutschen Medienverlage, Drogerien, Reiseveranstalter, etc. etc. die ihre Produkte, wie Zeitschriften, Bücher und Produkte des täglichen Bedarfs, Reisen, mit viel Aufgeld (zum doppelten und dreifachen Preis wie in Deutschland) in der Schweiz an uns Dumpfbacken verkaufen!!
    Jeder Schweizerbürger hat auch, wenn möglich, Militärdienst zu leisten um die Schweiz in einem Kriegsfall zu verteidigen. Doch wen verteidigt der Bünzli eigentlich?? Es ist in Wahrheit – das KAPITAL. Und wer besitzt das meiste Kapital? Steuerflüchtlinge aus Deutschland und dem übrigen Ausland und ein paar wenige Schweizer. Noch Fragen?

  47. Die vielen Steuern, die der Staat erhebt, sind eine Sache. Der wirkliche Killer für den Normalo sind jedoch die vielen GEBÜHREN, die an immer neuer Stelle erhoben resp. laufend erhöht werden, oft ohne jeglichen Bezug zu den tatsächlichen Kosten. Es beginnt schon im Kleinen. Man braucht einen neuen Heimatschein. Kostet satte CHF 30 für einen trivialen 1-seitigen Wisch. Der Hammer ist dann die zusätzliche Position „Porto und Verpackung“, die mit weiteren CHF 2 verrechnet wird. Das tatsächliche Porto (A-Post) beträgt CHF 1, und ein C5-Couvert (mit Fenster) kostet definitiv nicht noch einmal einen Franken. Vermutlich erhält der Beamte (resp. die Beamtin) noch 95 Rappen fürs Falten des Heimatscheins und das Schliessen des Couverts…

  48. Liebes IP
    Wieso gebt Ihr KJS hier eine Platform, um laufend lösungsbefreites, tendenziöses, destruktives Witbürgertum zu betreiben? Stellt das bitte ab.

    Lieber JKS
    Bitte klären Sie uns doch dann ebenso enthusiastisch darüber auf wie sich denn heute die Steuereinnahmen aufteilen? Wieviel des überteuerten Staatsaufwandes wird denn heute von den 10% bestverdienenden Schweizern bestritten? Und dann stellen Sie doch einen Lösungsvorschlag vor, wie Sie das Problem konstruktiv angehen würden oder entspricht das nicht Ihrer eigentlichen Kompetenz als gutverdienendem Unternehmensberater?

    • Frau/Herr Schlaumeier,

      Könnte es sein, dass Ihr Name nicht Programm ist? Es geht doch um die Meinungsvielfalt, den beissenden Witz und um die Reaktionen der Leserschaft.

      Ich geniesse jeden Artikel von KJS, auch wenn ich nicht immer gleicher Meinung bin. Und wie gesagt, die Meinungsäusserungen sind köstlich.

  49. Wahre Worte Herr Stöhlker, Sie sprechen mir aus der Seele. Ich frage mich schon seit geraumer Zeit wie hoch der Leidensdruck der normalverdienenden Bevölkerung noch ansteigen muss, bevor die zu „Schlafschafen“ erzogenen Schweizer endlich aufwachen und feststellen dass die Bäume nicht in denHimmel wachsen.

  50. Das ist nur e i n e Branche mit ihren Zulieferern. Der Autobranche mit ihren jahrelangen Halde-Produktionen geht es nicht viel besser. Die Billig-Kleiderbranche produziert teilweise schon für die Verbrennungsanlagen. So was von irre! Und wenn dann der öffentliche Verkehr wegen Arbeitslosigkeit zunehmend seiner Einnahmen beraubt wird, fängt schlussendlich alles an zu bröckeln. Den totalen Wirtschaftszusammenbruch will sich niemand wirklich vorstellen. Da kommt das bare Grauen. Hungersnöte nicht ausgeschlossen!!!

    Wer glaubt, diese Corona-Wirtschafts-Erwürgung der Länder – global – kann überwunden werden, der ist einfach ein hoffnungsloser Träumer. Und wer glaubt, es kämen einige Auserwählte dabei ohne markanten Schaden davon, der kann sich geradeaus zu den Träumern hinzugesellen.

    Flughafen Zürich hat wegen Corona 81 Prozent weniger Passagiere
    https://www.20min.ch/story/flughafen-zuerich-hat-wegen-corona-81-prozent-weniger-passagiere-623045296122

    Kfz-Handel: Eine Million unverkaufter Autos – gewaltige Pleitewelle steht bevor
    https://www.focus.de/auto/news/autoabsatz/eine-million-unverkaufte-autos-kfz-handel-steht-vor-gewaltiger-pleitewelle_id_11964845.html

    Der Weg Eines T Shirts Herstellung & Transport Trigema Blog
    https://www.securitychecklist.org/kleider-gehen-um/der-weg-eines-t-shirts-herstellung-transport-trigema-blog/

  51. Lieber Herr Stöhlker

    Was Sie in Ihrem zahnlosen und pseudokritischen Beitrag alles als Elite bezeichnen, ist in Wahrheit nichts weiter als ebenfalls dem kleinen Mann zugehörig – einfach mit überdurchschnittlich viel Giralgeld und Sachwerten ausgestattet, um sie damit systemkonform zu halten – mehr nicht. All diese aufgelisteten Systemprofiteure meinen von sich selbst ebenfalls der Elite anzugehören, Schäferhunde zu sein, obwohl es genau betrachtet genauso Schafe sind wie die grosse Masse, selbst wenn dabei das Fell vielleicht ein bisschen mehr glänzt aber genauso verfilzt ist – jedoch nicht aufgrund mangelnder Pflegemöglichkeiten…

    Wir werden nachweislich seit Jahrzehnten – nein – seit Jahrhunderten von „offizieller Seite“ immer wieder angelogen, über Angst manipuliert, in Abhängigkeit und Unselbständigkeit gehalten, um uns lenken, gefügig halten und aubeuten zu können. Wie oft hat uns der Bundesrat im Abstimmungsbüchli schon belogen? Und was bringt uns dazu, die selben Lügner und Lügenparteien immer und immer wieder von neuem in ihren Funktionen zu bestätigen? Sind wir so vergesslich? Nein. Sind wir so dumm? Jein! Sind wir über unsere Ängste derart manipuliert? Ja!

    Die Welt wird mittels global organisierten Institutionen wie UNO, NATO, WEF, WHO, EU, BIS, IKRK, CERN, etc. pp. manipuliert, gesteuert und in Abhängikeit gehalten. Uns werden diese Institutionen als Wohltäter der Welt verkauft, und wenn die „unabhängigen“ Systemmedien dies so kundtun, dann muss es ja wohl auch stimmen. Was Sie – Herr Stöhlker – als Elite bezeichen, sind lediglich deren Steigbügelhalter, ohne dass es dem Grossteil derjenigen selber bewusst ist. Dass wir uns von denen als getrennt betrachten, ist lediglich Bestandteil des Teile-und-herrsche-Systems. Es ist der Spaltpilz, der es dem sog. Souverän verunmöglicht, überhaupt Einfluss nehmen zu können, denn Streit und Uneinigkeit wird dadurch bereits in den eigenen vier Wänden kultiviert. Der sog. Souverän wird dadurch seit Jahrhunderten als zahnloser Tiger im Käfig gehalten, der nur noch im Hamsterrad des Systems seine Pfoten wund läuft.

    Das z.Z. prägendse Exempel der Manipulation und Unterdrückung ist ganz klar das Märchen der Corona-Pandemie. Früher – vor 2009 – galt per Definition der WHO eine „Seuchenwelle“ als Pandemie, wenn eine bestimmte Anzahl Hospitalisierungen und Todesfälle pro 100’000 Einwohner überschritten wurde. Seit 2009 – diese „Definition“ wurde damals im Stillen von der WHO einfach mal so abgeändert – gilt die Anzahl Infizierter pro 100’000 Einwohner als Indikator für eine Pandemie! Wer in dieser Manipulation wissenschaftliche Erkenntnisse oder das Wohl der Weltbevölkerung als Antreibende Kräfte sieht, ist wohl derart über die Angst manipulativ bearbeitet worden, dass die eigene Denkfähigkeit hier blinde Flecken aufweist – wie an vielen anderen Stellen im System ebenfalls. Wäre dies nicht der Fall, könnte man das alles selber recherchieren und herausfinden.

    Der Kaiser steht nicht nackt vor uns, das wäre viel zu auffällig. Doch er hat seine Hosen verkehrt um an, denn sein Arschloch schaut oben raus…

    • Liebe(r) Visionär(in),

      Das haben Sie treffend und pointiert zusammengefasst.

      Nun: So what?

      Der Mensch wird darauf konditionniert, ein Sklave zu sein. Das wird sich erst im nächsten Zeitalter ändern. Jetzt wird das aktuelle Zeitalter beendet und die Menschheit wird ausgelöscht.

      Geniessen Sie also die verbleibenden Tage, Wochen und Monate und bringen Sie Ihr spirituelles Haus in Ordnung.

    • Wo ist der Kopf der Hydra ?

      Papst (schwarzer, weißer, grauer), Queen, Rothschild, Rockefeller, Putin, Xi, Trump?

    • Präzisierung, gemäss WHO: A pandemic is the WORLDWIDE spread of a new disease. An influenza pandemic occurs when a new influenza virus emerges and spreads around the world, and most people do not have immunity.

      Als zweites halte ich immer noch die Angst vor dem eigenen Jobverlust als Hauptursache für zuwenig Widerspruch. Dies eingebettet in interne AGB’s, welche alles massregeln. Das ist eine Angstmaschine, welche in jeder grösseren Firma eingebaut ist. Der Berater muss Produkte für die Firma verkaufen, nicht den Kunden optimal bedienen resp. „optimal“ bedeutet, man hat ihn von der eigenen Idee überzeugt, welche nicht ausschliesslich zu seinem Wohle sein muss.

      Die Diskrepanz liegt also darin, dass die Firma Geld benötigt, um sich selber zu erhalten, und dass sie sich deshalb nicht erlauben kann, „gratis“ zu arbeiten (und dass die „Wohltätigen“ auch nicht gratis arbeiten wollen, sondern mit Spendengeldern arbeiten, deren grosse Spenden-Geber dann Einfluss nehmen möchten). Die Firma oder der Geldgeber diktiert also die Regeln und den Preis gegenüber dem Kunden. Der Kunde kann fast nirgends mehr ein faires Geschäft mit einem Verkäufer eingehen, da die massgebenden Vertragsunterlagen ihm nicht vorgelegt werden (interne AGBs, die nicht mehr auf Homepages und in Beratergesprächen transparent vorgelegt werden). – Wo soll nun der Kunde mit seiner Kritik ansetzen? Bei jeder grösseren Firma, jedem Verein, jeder Institution? – Den „Kleinen“ fehlt das Geld, für die nötigen Anwaltskosten. Ein „Kleiner“ hat nicht die Zeit und die Möglichkeit, auch noch täglich in Bern lobbyieren gehen. Ein „Grosser“ kann solches Tun von den Spesen absetzen.

      Die Ausnahmen sind die, die selber kündigen, wenn sie diese Art nicht goutieren – und dann in Ruhe ihr eigenes Ding tun, ohne sich „mit dem Rest“ noch weiterhin herumschlagen zu müssen. Diese haben meist kein genügendes Werbebudget oder Interesse mehr, um im „grossen“ Markt sichtbar zu werden und dort wieder mitzumischen.

  52. «Der Konsument bleibt der Dumme»
    Das mag vorerst richtig gesehen sein. Aber da muss schon die Frage folgen: Wer ist denn der Konsument??? Unter der Konsumenten-Gruppe tummeln sich alle Schichten, massgeblich aber die Mittelschicht, worunter die untere Mittelschicht – der sog. Durchschnittsverdiener – das grosse Mehr ist, von dem unsere Marktwirtschaft mit ihrer Massenproduktion – auf Gedeih und Verderb abhängt. Diese Masse der Durchschnittsverdiener und gleichzeitig Wertschöpfungskraft wird weder von der Oberschicht – den Millionärsverdienern, wenn es um Konsum geht – in keiner Weise wett gemacht, die Unterschicht muss diesbezüglich gar nicht erst erwähnt werden.

    Wenn nun die Durchschnittsverdiener und Wertschöpfungskräfte zunehmend ausgepresst und in ihrer Existenz zerstört werden, an wen will die Produktion ihre Produkte eigentlich noch verkaufen??? Wo bleibt die Kaufkraft??? Wer will denn von diesen wirtschaftlichen Prozessen noch profitieren???
    Folgen nur schon bzgl. Fliegerei: Entlassungen bei Flughäfen, Reisebüros, Autovermietungen, Technische Services, Catering-Services, Produktion der Flugzeuge, Auto-Vermietungen, ¨Benzin-Verbrauch», Banken, sie sitzen auf faulen Krediten, usw. usw. usw.

  53. alles falsch. vielmehr sorgten die bürgerliche mehrheit in den vergangenen 40 jahren im parlament dafür, dass die grossverdiener und -vermögen weiterhin den grossen reibach machen konnten und der durchschnittsbürger finanziell klein gehalten und gemolken werden konnte.

  54. Die Angst der Machteliten vor dem Volk.

    Die Frage „Warum schweigen die Lämmer?“ scheint auf uns eine eigenartige Faszination auszu- üben, obwohl diese Frage ganz offenkundig unsinnig ist. Denn natürlich kann man Lämmer nicht zum Sprechen bringen. Die Faszination muß also in der Metapher der Herde und des Hirten liegen. Offensichtlich spricht diese Metapher Vorstellungen und Affekte in uns an, die Aspekte unserer politischen und gesellschaftlichen Situation betreffen. Schauen wir uns also diese Metapher etwas genauer an, denn schon ihre Geschichte erlaubt interessante Aufschlüsse.
    Homer gehört zu den ersten, die sie zur Charakterisierung der Beziehung von Volk und Staatsmann verwendet haben. ‚Hirte‘ klingt ja zunächst sorgend und gütig. Warum aber wird das Volk über- haupt gedanklich zu Lämmern gemacht, die dann eines Hirten bedürfen? Wie kommt der Hirte eigentlich zu seiner Hirtenrolle? Und warum benötigt er Hütehunde, die die Herde auf Kurs halten?
    Man sieht also, dass diese Metapher schon von Anfang an zutiefst ideologisch durchtränkt ist. Bei Platon finden sich schon erste Zweifel, ob der Hirte, wenn er seine Schafe auf grünen Auen weidet, wirklich das Beste der Schafe im Sinn hat oder nicht vielmehr die Schmauserei oder den Gewinn durch Verkauf.
    Die Metapher selbst spricht bereits eine Wahrheit aus, die sie gerade verdecken soll: Der Hirte ist natürlich nicht dem Wohl der Schafsherde verpflichtet, sondern dem Wohl des Herdenbesitzers. Der jedoch kommt in dieser Metapher bezeichnenderweise gar nicht vor. Wozu also dient diese Metapher der Herde, die die politische Philosophie des Abendlandes durchzieht?

    Was macht ‚Demokratie‘ attraktiv?
    Warum hat die Idee der Demokratie eigentlich – wenn auch erst in den vergangenen 150 Jahren – eine solche Faszination, einen solchen Sog entwickelt?
    Es muß ganz offensichtlich große Vorteile der Herrschaftsform ‚Demokratie‘ geben, denn Freedom House – eine NGO, die sich, ganz uneigennützig, der Förderung von ‚Demokratie‘ widmet – stellt fest, dass von den 195 Staaten der Welt 125 Demokratien sind, zumindest im Sinne von Wahldemo- kratie. ‚Demokratie‘ gilt heute in der westlichen Welt als einzig legitimierte Herrschaftsform. Damit stellt sich die Frage, was ‚Demokratie‘ eigentlich so attraktiv macht.
    Es liegt nahe, dass eine Antwort davon abhängen wird, aus welcher gesellschaftlichen Perspektive man sich dieser Frage nähert.
    Aus Sicht des Volkes, also gleichsam von ‚unten‘ betrachtet, ist ‚Demokratie‘ attraktiv, weil wir von Natur aus über eine Konzeption von ‚Zwang‘ und damit auch von ‚Freiheit‘ verfügen. Wir wollen uns autonom fühlen; wir wollen nicht dem Willen eines anderen unterworfen sein.
    Bereits 1549 hatte Etienne de la Boétie (1530-1563) dies zum Gegenstand seiner Streitschrift Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen gemacht. Boétie betonte, „dass wir nicht nur im Besitz unserer Freiheit, sondern auch mit dem Trieb, sie zu verteidigen, geboren werden“. Noam Chomsky ist, aus der Perspektive der modernen Kognitionsforschung, davon überzeugt, dass wir über einen „instinct for freedom“ verfügen, über ein angeborenes Bedürfnis nach Freiheit. Genau darin liegt
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    Was aber könnte Demokratie für die Mächtigen attraktiv machen, deren Macht sie ja gerade ein- schränkt und bedroht? Die Antwort ist ganz einfach: Nichts! Denn Demokratie bedeutet gerade, die Machtbedürfnisse der Mächtigen und Reichen einzuschränken, woran sie naturgemäß kein Interesse haben. Damit ergibt sich nun ein Spannungsverhältnis zwischen den Bedürfnissen der Herrschen- den, ihren Status zu stabilisieren, und unserem Bedürfnis, uns gesellschaftlich autonom und hin- sichtlich unserer gesellschaftlichen Situation als selbstbestimmt zu fühlen. Dieses fundamentale Spannungsverhältnis hat sich in der Geschichte häufig in Form von Revolutionen entladen. Wie läßt sich aus Sicht der Herrschenden dieses Spannungsverhältnis entschärfen, wenn man blutige Revo- lutionen vermeiden möchte?
    1 Hans Kelsen (1881-1973), einer der bedeutendsten Staatsrechtler des vergangenen Jahrhunderts, spricht davon, dass in der „Idee der Demokratie“ ein „Urinstinkt“ nach „Befriedung“ dränge: ein „Protest gegen den fremden Willen“, gegen die „Qual der Heteronomie“, d.h. der Fremdbestimmtheit. „Es ist die Natur selbst, die sich in der Forderung der Freiheit gegen die Gesellschaft aufbäumt.“ Hans Kelsen (1920). Vom Wesen und Wert der Demokratie. Tübingen: Mohr. (S.4)
    für uns die Faszination der Idee von Demokratie.
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    Die Lösung liegt darin, das Freiheitsbedürfnis der Bürger mit einem Surrogat zu ‚stillen‘, es mit einer Ersatzdroge zu befriedigen, nämlich der Illusion von Demokratie. Um eine solche Illusion von Demokratie zu schaffen, benötigt man vor allem – und genau hier kommt die Herden-Metapher wieder ins Spiel – eine Rechtfertigungsideologie, die begründet, warum das Volk unmündig sei und einer Führung bedürfe. Ferner muß die für das Volk so attraktive Idee von Demokratie so entleert werden, dass sie nur noch auf einen Wahlakt beschränkt ist. Und schließlich benötigt man ein konti- nuierliches Demokratiemanagement, damit das Volk bei dem Wahlakt auch so will, wie es wollen soll.

    Die Ideengeschichte der politischen Philosophie zeigt, dass die Hirtenmetapher vor allem der Rechtfertigung des Status der Machteliten dient. Mit dieser Metapher wird das Volk gedanklich zur Herde gemacht. Sie schafft die ideologische Konstruktion eines ‚unmündigen Volkes‘ und ver- schleiert zugleich den Eigennutz derjenigen, die sich als Führer anbieten; sie erst schafft die Grund- lage einer kategorialen Unterscheidung von ‚Volk‘ und ‚Führungselite‘, die das Fundament der herrschenden Vorstellungen von Demokratie bildet. Genau dieser ideologische Gegensatz von ‚Volk‘ und ‚Elite‘ ist das Fundament unserer gegenwärtigen Vorstellungen von ‚Demokratie‘. Das wird im folgenden das Thema sein.

    Mit dieser kategorialen Unterscheidung von ‚Volk‘ und ‚Elite‘ entsteht nun eine vollständige Neu- konzeption dessen, was unter ‚Volk‘ zu verstehen sei. Je mehr nun im Volk die Idee von Demokra- tie eine Faszination entfaltete, desto stärker suchten die Herrschenden diese Idee mit einer solchen Ideologie zu unterlaufen. Beispielsweise war der preußische König Friedrich II. der Auffassung „Der Pöbel verdient keine Aufklärung“ und schrieb 1766 an Voltaire: „Das gemeine Volk modert immer im Schlamm der Vorurteile dahin.“

    Quelle zum Selbstlesen: https://www.uni-kiel.de/psychologie/mausfeld/pubs/Mausfeld_Die_Angst_der_Machteliten_vor_dem_Volk.pdf

    VIDEO: https://www.youtube.com/watch?v=-kLzmatet8w

    • Etwas lang, aber „die Illusion von Demokratie“ womit wohl „die Illusion echter Demokratie“ gemeint ist, ist gut. Da aber die verpäppelten Nachkommem der Macher immer kränklicher werden (von Drogensucht will ich gar nicht sprechen), werden Regeln so verändert, dass sie trotzdem am Ruder bleiben können. Es geht bergab. Corona zeigt es. Grassierende Angst und das Diktat von kraftlosen Menschen mit vorerkrankungsbedingt oder psychologisch geschwächtem Immunsystem. Man lässt es zu, dass der Patient zum Arzt oder der Zitterer zum Chirurgen promoviert.

  55. Gemäss just erschienenem „Global Wealth Report 2020“ der CreditSuisse, ist das Medianvermögen der Schweizer 2020 von USD 228k im Vorjahr um 42% auf USD 132k gefallen!

    Ob das wohl bloss ein Rechenfehler der CS war?

    • Lesen Sie den „SNB Beobachter“ Blog von Marc Meyer!
      Die Amerikaner lesen ihn offensichtlich denn der
      Abbau des individuellen Vermoegens entspricht ziemlich
      genau den Fr. 100000.- die jeder Schweizer der SNB
      SCHULDET. Ja, eben Vermoegen revidiert!

    • Im Report ist das Medianvermögen der Schweizer im Vergleich zum Vorjahr um 23.430 USD gestiegen (wohl vor allem wechselkursbedingt). Ich nehme an, dass die CS in diesem Jahr die 2. Säule herausgerechnet hat. Ich habe sowieso nicht verstanden, warum sie die in den Vorjahren mit berücksichtigt haben. Genausogut könnte man in den übrigen Ländern die betrieblichen und staatlichen Rentenansprüche mit einberechnen und würde dort dann auch auf deutlich höhere Beträge kommen. Das hat in der Vergangenheit die Position der Schweizer Vermögen in diesem Report vorteilhafter erscheinen lassen, als sie es tatsächlich sind.

      Wenn man berücksichtigt, dass die Kaufkraft dieser Vermögen niedriger ist als im Ausland und diese einen Teil der privaten Rentenvorsorge (3. Säule) darstellen, dann ist die Position der Schweizer Vermögen im europäischen Vergleich allerdings nicht mehr so vorteilhaft (vor allem im Vergleich mit den Ländern, die eine hohe Wohneigentumsquote haben). Der typische Brite kann mit seinem Medianvermögen ausserhalb Londons ein Einfamilienhaus finanzieren, der typische Schweizer bräuchte doppelt soviel (kann aber natürlich die 2. Säule anzapfen und hat dann weniger Rente).

  56. Lieber Herr Klaus Stöhlker,

    Wenn ein System unter Rechtfertigungsdruck gerät, produziert es legitimitätsstiftende Geschichten. Das ist beim Schweizer-Modell nicht anders. Auf dem Papier zählen Schweizer zu den Reichsten der Welt. Dabei verdient der Durchschnittsschweizer gerade genug, um die hohen Lebenshaltungskosten zu decken. Bei den Schulden sind wir einsame Spitzenreiter!. Inzwischen, lasten auf den Schultern der Eidgenossen mehr Verbindlichkeiten als in den vier Nachbarländern (Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich) zusammengenommen. Und es sind gerade diese Eliten und derer Märchenerzähler (Think-Thank, Medien, Stiftungen, Willfährige Professoren usw.) die Sie tapfer auflisten, die das Rad neu erfinden wollen und regelmässig zur Märchenstunde einladen. Nein Herr Stöhlker, der Durchschnittschweizer wird trotz fleiss immer schneller ärmer auf Grund der offiziellen Null-Teuerung seit Jahren, während ÖV-, Wohn- und Gesundheitskosten deutlich ansteigen und der Fehlkonstruktion 2. Säule die uns sehr teuer zu stehen kommt. Der Berechnungsmodus des Landesindex der Konsumentenpreis mag der reinen ökonomischen Lehre ensprechen, aber er bildet die finanzielle Realität des Durchschnittsschweizers völlig ungenügend und massiv zu dessen Ungunsten ab! Und es ist politisch auch so gewollt…
    Beste Grüsse

  57. Was ist mit Klaus J. Stöhlker los ?
    Keine Erwähnung von „A-Schweiz“ und „B-Schweiz“ !

    • @Klaus Marte

      Wer diese Fragen beantworten will, muss auch die Spuren beachten, welche die Evolution der sozialen Beziehungen in der Grosshirnrinde hinterlassen hat. Fragen wir uns wieso bestimmt der Markt unser Leben mehr denn je?. Unter dem Diktat der flexiblen Arbeitsmärke diktiert das schwindende bisschen bezahlte Arbeit, unseren Kalender und unsere wechselnden Wohnorte. Die Strukturreformen der Schweiz (Spitzenreiterin und Vorbild für die global agierenden Eliten) haben die Gesellschaft marktkonform organisiert. Was bleibt? Eine hirnlos herumgaloppierende Herde aus entwurzelnden Ethnien, die ihre Anbindung an ihren Urgrund verloren haben. Zur Erinnerung: Die ideologisch gepflegte fiskalische Austeritätspolitik (Schuldenbremse, Generationen usw.usf.) wurde bisher unter dem falschen Mythos als notwendig und unvermeidbar angesehen, das Vertrauen in öffentliche Institutionen untergraben und die Ziele verfehlt.

    • Lösung: Man kauft sich ein Beratungsgespräch bei KS. Es könnten z.B. IP-Leserkommentare als Lösung verkauft werden.

      Find’s übrigens sympathisch, dass Sie hier auch nach den Wahlen noch schreiben.

  58. Der Einzelne hat kein Nachteil, wenn andere mehr besitzen, solange er selbst genug hat. In der CH haben die meisten genug und die, die nicht genug haben, hätten nicht mehr, wenn es weniger Millionäre gäbe.

    Weniger Neid- und Umverteilungsdiskussionen würde am Ende allen helfen…

  59. OK, und wo genau ist hier der Inhalt? Eliten regieren unsere Welt, auch die Schweiz, helfen sich untereinander, nix neues, das Establishment halt. Wenn man den freien Markt spielen lässt, ist das nicht so schlimm, da heutige Gewinner morgige Verlierer sein können, aber genau das wird jetzt aktiv verhindert, der Status quo mit allen Mitteln beibehalten, Reiche werden reicher dank Zentralbanken, eine gesunde Bereinigung darf einfach nicht stattfinden, darüber sollten Sie Mal einen Artikel schreiben.

  60. Schon die Definition der «Elite» über das erzielte Einkommen oder das vererbte Vermögen find ich mehr als Fragwürdig. Albert Einstein würde sich im Grab drehen, obwohl seine Marke nun ein Posthume Rendite von rund 11 Mio. Euro pro Jahr abwirft. Er hätte es trotzdem nach der gewählten Definition zu seiner Lebenszeit nicht in die Elite gebracht.

    Was helfen den die vererbten Vermögen, wenn sie nur zur Pflege eines hohen hedonistischen Standards verwendet werden und nicht in den Aufbau und Ausbau zukunftsgerichteter Unternehmen oder anderer wirtschaftlicher Tätigkeit.

    Zumindest kann ja jeder Schweizer, anders als die Chinesen, selbst wählen ob er weiter in der Hochpreisinsel sein Dasein fristet oder sich anders orientiert. Ich würde diese Preise (Häuserpreise, Mieten, Krankenkassen, Versicherungen etc. nie bezahlen). Diese werden auch von den höheren Löhnen schon lange nicht mehr kompensiert. Die zunehmende Einwanderung bei uns in der Lombardei und dem Piemont aus dem Südkanton sprechen für sich.

    Gruss aus der Lombardei

    • @merate
      „Die zunehmende Einwanderung bei uns in der Lombardei und dem Piemont aus dem Südkanton sprechen für sich.“

      Ich beobachte diese verheerende Entwicklung seit Jahren aus verschiedensten Blickwinkel und den mir zur Verfügung stehenden Datenlage. Es ist das Tabuthema schlechthin. Die Lage für einen Grossteil der medial untervertretenen Bevölkerung spitzt sich zu. Während sich die Zahl der Sozialhilfebezüger innert zehn Jahren verdoppelt und die der EL-Bezüger nahezu verdreifacht hat; verlassen AHV-Ehepaarrentener mit bis zu 50000.- und mehr p.a. das Land. Eine volkswirtschaftlich infauste Entwicklung. Haben Sie Zahlen zur Einwanderung in der Lombardei, Piemont oder andere Regionen?

    • @Illusionen platzen so auch in der B-Schweiz

      Besten Dank für Ihre Rückmeldung.

      Ich habe nur die nachstehenden Zahlen die offiziell aus der Schweiz stammen. Neben Deutschland sind wir bei den Schweizer die innerhalb von Europa auswandern die Nummer 2 mit rund 49’000 Auswanderungen. Was ich nicht weiss wie viele davon aus dem Tessin stammen.

      https://www.swissinfo.ch/ger/auslandschweizer-statistik-2020/44857198

      Ich beobachte das ich viele Geschäftspartner in der Südschweiz habe die Ihr Privates Domizil in die Region COMO, VARESE etc.. verschieben.

      Ich wünsche Ihnen einen schönen Restsonntag beste Grüss aus der Region Brianza.

    • @merate

      Besten Dank für die Infos. Noch bedenklicher aus volkswirtschaftlicher Sicht ist die Überweisung von AHV-IV-PK-Leistungen in das Ausland. Gemäss Zahlen 2018 ging 14,2% der gesamten Rentensumme über die Grenze. Unfassbar! Schlimmer noch: Viele die jetzt die Koffer packen haben nicht mehr tiefere Renten sondern mittlere…..auf meine Frage hin, wieso man das Phänomen nicht empirisch untersuchen wolle, antwortete man sehe noch keinen bedarf. Wenn das so weiter geht, brocken wir uns einen Ausfall der privaten Nachfrage von rund 4% ein das zu den Corona Insolvenzen hinzukommen wird…und die Vermögensverwalter der Pensionskassen kaufen sich weiterhin gegenseitig die Aktien und Immobilien ab damit CS&.Co weiterhin schreiben können der CH-Immomark sei resilient. Damit haben sie z.B. den Wert der Immobilien seit 2000 um über 650 Milliarden spekulativ in die Höhe getrieben. Sehr zum Leidwesen der Mieter, Rentner und jüngeren Generationen. Zudem verpulvern sie mit diesen unproduktiven Umtrieben jährlich 6 Milliarden CHF!.

      Un caro saluto e un augurio di buona salute.

    • @Illusionen platzen, so auch die der B Schweiz

      Gefühlt, ich gehe dabei von meinen Beobachtungen aus, sind das nicht Leute die am unteren Ende der Pyramide stehen die zu uns ziehen, sondern Leute, auch Mitten im Erwerbsleben die Ihre Residenz verschieben und gute Jobs haben oder gar Selbstständig oder Pensionäre sind die mit Ihrem Einkommen oder Ihrer Pension bei uns ihre Kaufkraft verbessern. Diese Leute sind meist weiter in der der CH Krankenversichert (zahlen natürlich auch die hohen Prämien weiter) sind aber im Bereich der Konsumausgaben für die Schweizer Wirtschaft weg.

      Eigentlich haben diese Personen, sobald sie bei uns in der Gemeinde die Residenz angemeldet haben, auch Zugang zu unserem Gesundheitssystem da sie automatisch mit der Residenz eine „Tessera Sanitaria“ erhalten. Interessant ist zudem das eine Private Krankenversicherung in Italien gerade mal 1’500 bis 2’000 Euro / Jahr kostet und dies ohne Franchise (für CH Auswanderer Peanuts). Dies ist vielen nicht bekannt.

      Ich kann es weitere Treiben ein EFH mit einer Fläche von 150 m2 und grossem Garten kriegt man bei uns in der Region Brianza ab ca. 150’000 Euro ab 350’000 bis 500’000 Euro kriegt man eine EFH mit wesentlich grösserer Wohnfläche bereits in der Kategorie der Luxusklasse.

      Insofern haben Sie sicher recht das hier massiv Kapital und Kaufkraft aus der CH „exportiert“ wird.

      Auguro una buona serata e a presto…

      Salutoni di BRIANZA

    • Buondi@merate,

      Besten Dank. Sie untermauern meine Recherchen (BFS,SKOS vs.SKA-Genf). Tja, zur massiven Kapital und Kaufkraft wird auch solide Steuersubstanz aus der CH „exportiert“. Bei Themen wie 2. Säule, Immo-Markt und Einwanderung wird die Rechnung ohne den Wirt, bzw. die Real-Wirtschaft gemacht. Das wird sich rächen. Und es sind gerade die üblichen Interessengruppen die die volkswirtschaftlichen Aspekten dieser fatalen Entwicklungen ausklammern, da herrscht Funkstille auf allen Ebenen. Diese Kreise schützen ihre exorbitanten Monopolrenten auf dem Immobilienmarkt und privater Altersvorsorge sehr effizient und aggressiv. Das wird uns nicht nur wirtschaftlich und sozial teuer zu stehen kommen sondern auch anthropologisch.

      Come diche il proverbio: aiutati che dio t’aiuta. Un caro saluto…

  61. Falscher Schluss: bezahlen wird wie immer der Mittelstand, wer denn sonst?
    BTW: „emanzipierte Frauen“ gibt’s keine mehr. Die kommen bei den angeblich 65 Geschlechtern nicht mehr vor. Aber das ist ein anderes, mehr als absurdes Thema.

  62. Die sogenannte schweigende Mehrheit wurde von der Polit-Kaste entmündigt. Die Parteien sind in Abhängigkeiten von einer kleinen fresssüchtigen Oberschicht geraten. Die Polit-Oberfunktionäre dürfen sich auch am gut gefüllten Trog bedienen, wenn die loyal, unterwürfig und behilflich zum Elitär-Verfress-System sind. Die Mittelschicht darf keine Vermögen anhäufen, oder gutverdienen, sonst hat die Oberschicht und deren Erfüllungsgehilfen weniger Kohle zum sinnlos verbrennen und verfressen. Die schweigende Mehrheit muss aufwachen und den Tarif durchgeben, wenn nicht, wird politische Landschaft radikalisiert werden. Politisch instabile Staaten gehen zu Grunde. Die fresssüchtigen Oberschichtler packen die Koffer und verlassen die Schweiz und suchen sich ein neues schönes Plätzchen am globalisierten Trog.
    Gunther Kropp, Basel

  63. Lieber Herr Stöhlker.
    Dieser Auslegerordnung ist fast nichts mehr beizufügen. Ausser die bange Frage: geht es so weiter oder können wir diese unsägliche Entwicklung noch stoppen?

    Nicht zu vergessen auch die rund 38 MILLIARDEN CHF, welche in den öffentlich rechtlichen Pensionskassen fehlen. Die eh schon sehr gut gehaltenen Beamten werden dadurch auch nach ihrer (häufig vorgezogenen) Pensionierung dem Steuerzahler auf der Tasche und meinen Kindern (beide in der Privatwirtschaft) auf dem Magen liegen.

  64. Seite 6 heutige NZZ. Die konservative Spitzenkandidatin Isabel Diaz Ayuso und Madrider Regionalpräsidentin wird von der „Bürgerlichen“ NZZ in die Pfanne gehauen. Neben vielen andern Fehlern verantwortet sie laut NZZ auch die vielen Corona Toten. Derweil findet die NZZ, der ultralinke Spanische Regierungschef Sanches werde von ihr ungerecht attackiert.
    Wie Trump wird bei ihr und allen rechten Regierungen die Schuld an Corona zahlen direkt in die Schuhe geschoben.
    Bei Linken sind es immer die Umstände.

    • Es passt dazu, dass Trump auf Seite 23 der NZZ heute als dubiose Figur und als Hundesohn bezeichnet wird.

    • Gemäss Logik NZZ ist bei uns Bundespräsidentin Sommaruga schuld an den riesigen Coronazahlen.
      So wie gemäss NZZ Trump schuld ist in Amerika.

  65. Lieber Herr Stöhlker, Sie haben den «Kassensturz» vergessen, der sich ebenfalls mit «Verve» für den Schutz der Konsumenten einsetzt. Das Thema Konsumentenschutz ist in der Schweiz ein Trauerspiel. Viele Einzelkämpfer stehen auf verlorenem Posten angesichts der vielen Lobbyisten in Wirtschaft und Politik, die ihre angestammten Pfründe eisern verteidigen. Der kleine Mann ist tatsächlich der Dumme, und zwar in zweifacher Hinsicht: Er merkt nicht einmal, für wie dumm er verkauft wird.

    • Sehr richtig ! Ich spende immer zum SVP weil der SVP ist wo sich auch für die Konsumenten einsetzt !!

    • @ Briefkastentante

      Kassenfurz können wir nicht empfehlen.
      Ihr letzter Satz ist sehr zutreffend, und trifft leider auf die grossen arbeitenden Menschenmassen zu. Leider haben diese Leute auch kaum Möglichkeiten sich zu informieren. Schuld daran sind natürlich auch die völlig unzureichenden Lehrpläne für die Schulen, welche von überaus schwachen Politiker/-innen erstellt werden.
      Gerade über das Thema “Geldschöpfung“ wird den Menschen kaum etwas mitgeteilt. Somit kann die grosse Masse nicht erkennen, dass sie ausgenommen wird.

  66. Kann Stöhlker noch etwas anderes als immer die Schweiz schlecht reden? Ich finde sein ewiges Gekritzel schlimm und unanständig. Wir brauchen keine solchen impertinenten Klugscheisser in der Schweiz.

    • Irrtum mein Lieber, Herr Stöhlker ist nicht geschmacklos. Er prangert lediglich die Geschmacklosigkeit, die nun in der Schweiz zum Alltag gehört.Selbstverständlich wäre es viel besser wenn er gleichzeitig auch eine Lösung des Problems liefern würde. Eigentlich ist es nicht nötig denn jeder normal denkender Bürger weiss ganz genau was im Lande alles falsch läuft. Das Fazit von der Geschichte: den Meisten geht es immer noch viel zu gut, dass sie bereit wären an der Urne etwas zu ändern.

  67. „Die Reichsten der Welt“…wie lange noch? Steht auf tönernen Füssen.
    Dazu folgender Artikel.
    „SCHWEIZERISCHE NATIONALBANK – 1 BILLION DOLLAR WÄHRUNGSSPEKULATION
    21. Oktober 2020
    von Egon von Greyerz
    Während die Bilanzen der globalen Zentralbanken explodieren und katastrophale Folgen haben, sticht die Schweizerische Nationalbank (SNB) als „größter Hedgefonds“ und Spekulant der Welt hervor. Seine Bilanzsumme beträgt über 1 Billion Dollar oder 136% des Schweizer BIP. Die Fed-Bilanz beträgt 35 % des US-BIP.“
    Wir haben auf Sand gebaut.

  68. Politisch-Wirtschaftliche Prozesse sind langatmig . Der Graben zwischen Reich und Arm wird von Monat zu Monat weiter und tiefer.

    Schon jetzt wage ich zu prognostizieren, dass ab 2021 das Gefälle extrem stark, mehr als eine Verdoppelung der Ausgesteuerten, Arbeitslosen und Suppenküchen-Abhängige, zunehmen wird.

    Die Schweiz durchlebt im ankommenden Gezeitenwechsel die grösste Qualitäts- & Wert-Einbusse der letzten 150 Jahre. Was dies bedeutet ist nicht zuletzt eine Folge der schamlosen Abzockerei im Bankwesen, im eidgenössischen Wildwuchs des Staats-Apparats und im mafiosen Gesundheitswesen.

    Es sind pure Endzeit – Signale welche die Schweiz an die Wand fahren: Absahnen und Bereicherung so lange es überhaupt noch irgendwie möglich ist.

    Es sieht so aus und fühlt sich an, dass die Ampel 🚦 gerade von Orange auf Rot gewechselt hat!

    • @ Forensiker vom Dienst
      Sie sind eher einer, der einen Forensiker benötigt, aber ausserhalb vom Dienst. Damit Sie von der Endzeitmanie wegkommen und die Mängel dorthin adressieren wo sie hingehören. Es ist nicht alles Schicksal!

  69. Elite this, Elite that….

    „Le petit Suisse“ soll sich selbst schützen, aber „le petit Suisse“ sitzt lieber voller Angst und sehnt nach Masken“pflicht“ draussen, drinnen, im Auto, zu Hause und nach alles geschlossen, nach alles kontrolliert, nach alles mit einer Geldstrafe belegt.

    „Le petit Suisse“ wartet auf für sie lohnende Entscheidung von der Politik“elite“? Dann ist „le petit Suisse“ einfach infantil und dämlich.

  70. Ob sich Klausi ebenfalls zur Kategorie „le petit suisse“ zählt. Oder ist er einfach der „alternde, grosse und neidische Deutsche“? Vielleicht wird er es uns dann einmal erzählen, denn es ist zu befürchten, dass er immer weiter schreibt …… obwohl, morgen hat er ja bereits wieder vergessen, was er gestern geschrieben hat, weshalb immer wieder der gleiche Mist aus seiner Feder kommen wird …..

  71. Ob die emanzpierten Quotenfrauen wirklich dafür zahlen müssen…?
    Dann gäbe es noch die militärische „Elite“ die ihren „Service“ ebenfalls gut honorieren lässt.
    Wie wird die Bezahlung durch die Kleinen erfolgen: Wohl druch stagnierende Löhne, erhöhte Abgaben und Gebühren und versteckte Inflation, später auch durch merkliche Inflation aufgrund des Gelddruckens.

  72. Das ist auch im Kommunismus so. Es soll sogar Leute geben, die ob solcher Ungerechtigkeiten ihre Söhne aus purer Bewunderung Fidel oder Raoul taufen.

  73. Man kann das Thema Ungleichheit jede Woche wieder durch einen anderen Blickwinkel betrachten, Resultat wird immer das Gleiche sein – Verlierer und Gewinner. Die Guillotine wird die Entscheidung bringen, aber auch diese Veränderung wird nur die Machtverhältnisse verändern, nicht die Ungleichheit. Es gibt keine politischen Konzepte, die die Ungleichheit beseitigen könnten, es gibt nur den Menschen als Raubtier.

  74. So wie die Schweiz sich seit der Annahme der PFZ mit Billigarbeitern eindeckt, soll sie analog bitte auch alle Parallelimportsperren freigeben. Dies würde das Portemonnaie des CH Haushaltes massivst entlasten Und den Konsum animieren sprich die Wirtschaft. Aber davor wollen die Wirtschaftsverbände, Politiker und Lobbysten nichts wissen, da die Firmen in der Schweiz, damit die Schweizer Bevölkerung nicht mehr abzocken könnten wie Pharma-, Lebensmittel-, Auto-, etc Branchen. CH Artikel, die trotz Transport, Verzollung und etlichen Steuern u.a. auch in Übersee weniger kosten als in der lokal fabrizierten Schweiz??? Die Hochpreisinsel soll künstlich am Leben erhalten werden. Lieber lässt man den jährlichen Working Poor Anstieg zu und verschliesst sich den marktergebenen Tatsachen. DEREGULIEREN ist das Schlagwort des freien Marktes, mit künstlichen Barrieren brechen, aber die Beamtenschweiz möchte sich doch nicht selber die Hand, die sie füttert bzw. den Stuhl auf dem sie sitzen, selber absägen. Nein, es müssen jedes Jahr noch mehr Beamte sein, die regulieren und sperren. Die Staatsquote dankt es. Nehmen sie die Corona Aktivitäten des Bundes als aktuelles Beispiel. Der Föderalismus der Kantone soll es richten, lächerlich, unorganisiert, peinlich. Genauso wie im Frühling sonnenklar war, dass durch die offenen Grenzen zu Italien das Virus hauptsächlich durch die Grenzgänger und Einreisenden Einzug hält, war es im Herbst die Grenze zu Frankreich. Leadership in einer Krise war noch nie die Stärke der Schweizer Politik. Lieber mit dem Föderalismusprinzip zuwarten bis ein Lockdown nicht mehr aufhaltbar ist und weitere x-Milliarden Steuergelder verschwenden und tausende von zukünftigen Arbeitslosen verantworten, als die Schweizer Bevölkerung endlich strikt in die Pflicht zu nehmen und ihnen einen klipp und klaren Plan vor Augen zu halten, was einzuhalten und zu leben ist, wie es u.a. die Asiaten pflegen. Ist die Schweiz heute besser organisiert als die USA bzgl Corona – nicht einmal der kleine Finger. Seit dem Ende der Sommerferien steigen die Zahlen stark. Prost und ein schönes Wochenende. Übrigens Liechtenstein macht es derzeit vor, was bzgl Corona auch in der Schweiz als 1. Schritt notwendig wäre einzuleiten. Das kleine Fürstentum war dazumals mit der EWR-Annahme doch auch bereits der Schweiz einen kleinen Schritt voraus. Wo steht die Schweiz nach 28 Jahren bilateralen EU Verhandlungen heute? Scherbenhaufen. Hauptsache der Zottel grast einsam auf der Rütliwiese 🙂

    • nimm den liechtis den franken and thats it…

      aber sehr wahrscheinlich sind sie selbst nur ein erbärmlicher tschügger))

  75. Nur die Träumer glauben an die Freiheit und Gerechtigkeit in der Schweiz.

    In südlichen Ländern wie Italien nennt man das „Mafiöse Zustände“. Hier heisst es viel schöner: Networking. Das Resultat ist das Gleiche!

    In anderen Ländern wird das mit Waffengewalt erzwungen, in der Schweiz mit der Wirtschaft. Da hat der Klausi mal Recht! Die Leute in der Schweiz glauben frei zu sein, in Tat und Wahrheit sind sie versklavt. Einfach auf die moderne Weise. Niemand merkt das. Das ist die hohe Kunst der Volksverdummung.

    • Dummheit würde ich eigentlich Ihnen zuschreiben wollen.
      Aber selbst dies würden Sie nicht bemerken.

  76. wau….

    stöhlker bekommt nun doch langsam mit wo der bartel den most holt…

    in welcher welt lebte oder besser gesagt labte dieser idiot den bis hierher??

    die frage darf und muss doch einfach mal gestellt werden herr hässig oder ticken sie simultan mit ihrem paradehengst 2 decaden im rückspiegel des weltlichen geschehens

  77. Kann ich nur unterschreiben. Wir entwickeln uns je länger je mehr zu einem zweiten Deutschland, wo es sich bald nicht mehr lohnt, die Mühen und Risiken der Selbststaendigkeit auf sich zu nehmen, da man sowieso nur von A-Z gerupft wird. Entweder man kriecht sich am besten links hoch und ergattert sich einen zwar unnuetzen, aber dafür überbezahlten Staatsjob, oder man versteckt sein ganzes Geld und rupft den Staat seinerseits.

    Wer noch krankhaft versucht, mit ehrlicher Arbeit (= KEINE Anstellung bei einem staats(nahen) Betrieb), auf einen grünen Zweig zu kommen, wird seines Leben nicht mehr froh.

    Das Ratrace hat wohl mit Corona vorerst seinen (bewusst erzwungenen) Höhepunkt gefunden. Jetzt heißt es, schnell beim Staat einen Job bekommen und seine Hütte los werden.

  78. Ach, Stöhlki, nennen Sie doch bitte diese Leute keinesfalls „Elite“ – das sind doch allesamt bloss Schönwetterkapitäne. Nach Duden bedeutet Elite: eine Auslese darstellende Gruppe von Menschen mit besonderer Befähigung, besonderen Qualitäten; die Besten, Führenden; Führungsschicht, -mannschaft. Diese Skills lassen die Damen und Herren „Elite“, ob Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft gänzlich missen in diesen Zeiten des Panidiotie. Diese Leute sind schlicht nur dumm, korrupt, profilneurotisch oder eine Mischung von alledem.