Israels zweiter Lockdown … steht uns wohl noch bevor

Der Bundesrat könnte angesichts der neuen Welle scharfe Massnahmen beschliessen. Solche sind dringend.

Der jetzt als Teilerfolg erscheinende, zweite Lockdown in Israel lässt nachdenken und allenfalls Rückschlüsse auf das ziehen, was der Schweiz  (kurz) bevorsteht.

Das Abwägen zwischen Freiheit und Sicherheit sowie Verantwortung ist ein ständiges, anspruchsvolles Suchen, Gewichten und Entscheiden. Bei unklarer Lage und Entwicklung ohnehin.

So hat etwa der schweizerische Souverän mehrmals jenen den Rücken gestärkt, die bei Fragen der Ausrüstung und Kontrolle von Geheimdiensten für mehr Sicherheit eintraten und die sich dann immer wieder mit Missbräuchen der Schlapphüte zu befassen hatten.

Nun stellt Covid-19 die Frage des Abwägens in einer seit Ende des Weltkriegs noch nicht erlebten Dringlichkeit und auch Komplexität. Ursachen und Folgen werden im Diskurs der freiheitlichen Gesellschaft unterschiedlich lokalisiert und entsprechend kontrovers instrumentalisiert.

Jetzt werden wieder „die Politiker“ zu den grossen Sündenböcken gemacht. Oft von jenen, die „es“ ohnehin immer besser wussten und, in offensichtlich allzu grosser Zahl, ihre individuelle Freiheit über alles setzten. Und damit auch gegen das Verhältnismässigkeits- und Vorsorgeprinzip verstiessen.

Fakt ist, dass die Schweiz in einem Kollektivversagen zu einem der europäischen Corona-Hotspots geworden ist. Wie sollen denn Politiker gegen Leute vorgehen, die mitten in einer sich exponentiell verschlimmernden Pandemie Jodelfeste feiern, Hochzeiten mit bekanntermassen positiv getesteten Gästen und ein Grossevent im Gross-Einkaufscenter meinen durchführen zu dürfen?

Wie sollen denn (andere) Politiker handeln, wenn Ueli Maurers Haltung sich nicht grundsätzlich von dem unterscheidet, was Trump drüben aufführt („Die Methode Trump funktioniert“, Eric Gujer am 9. September)?

Wie sollen Gewerbler sich verhalten, wenn ihr Verbandsdirektor (und Freikirchler) Hans-Ulrich Bigler jede weitere oder erneute Einschränkung als des Teufels beurteilt ?

Nicole Althaus hat soeben in der „NZZ am Sonntag“ vom falsch verstandenen Begriff der Eigenverantwortung geschrieben. Sie ist damit ein gutes Stück weiter als Georg Häsler und vor kurzem auch noch Eric Gujer in „NZZ“-Titelseitenkommentaren, in denen wohlformuliert an der herrschenden Lage vorbeigeschrieben wurde.

Gujers Text lag schon beinahe quer zur fast senkrecht ansteigenden Kurve der Neuinfektionen. Er wirkte wie ein publizistischer Beitrag zu einem noch stärkeren Anstieg.

Etwas neben den Schuhen respektive verspätet meinen die Medienforscher der Uni Zürich in ihrem soeben veröffentlichten Jahrbuch „Qualität der Medien“, diese seien in der Pandemie zu wenig behördenkritisch gewesen.

Nun, Jahrbücher in der jetzt vorherrschenden und sich vom Frühling unterscheidenden, jedoch wieder schnell sich zuspitzenden Lage zu schreiben, ist ein beinahe unmögliches Vorhaben.

Kommentare

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  1. Schaut nach Schweden:
    https://en.wikipedia.org/wiki/COVID-19_pandemic_in_Sweden#Timeline
    Nie ein Lockdown und nie Maskenpflicht. Seit September sind dort die Zahlen besser als in D, Ö oder S (ungerechnet auf die Bevölkerungsgröße):
    https://en.wikipedia.org/wiki/COVID-19_pandemic_in_Germany#Timeline_by_state
    https://en.wikipedia.org/wiki/COVID-19_pandemic_in_Austria#Timeline
    https://en.wikipedia.org/wiki/COVID-19_pandemic_in_Switzerland#Timeline
    Zwar gibt es auch in Schweden eine heftige zweite Welle, aber sie fällt besonders bei den Todeszahlen bislang wesentlich schwächer aus als bei den Lockdown-Idioten. Es scheint dort zumindest eine partielle Herdenimmunität eingetreten zu sein, die den Krankheitsverlauf im Durchschnitt abschwächt.
    Wenn ich mir dann noch die geradezu kindische Hoffnung auf einen Impfstoff anschaue, dann wird klar, von welchen Irrläufern wir regiert werden. Die deutsche Firma Biontech, die momentan in dem absurden Wettrennen vorne liegt, hat sich bis Mai noch überhaupt nicht mit Impfstoffen beschäftigt sondern mit individualisierter Krebstherapie. Da ist mir dann der Virus doch lieber als soch zusammengehudelte Impfstoffe. Das ist mehr eine Pandemenz als eine Pandemie. Das ganze erinnert irgendwie an das hier:
    https://www.spiegel.de/geschichte/kometenpanik-a-948916.html

  2. @Thomas Burckhardt
    Grosses Lob. Dann werden Sie sicherlich auch die Schutzmaske aufhaben, wenn Sie huldvoll und eigenverantwortlich im grossen SUV durch die Innenstädte kutschieren.
    Es gibt in der Schweiz sehr viele über 50jährige ohne Arbeit, einer von denen würde sich sicherlich freuen, wenn er von Ihnen den Job eines Chauffeurs erhalten würde und so wieder ein Einkommen hätte.

  3. Mit dem hierzulande eingeschworenen, auf Konsensus und Kompromiss ausgerichteten Entscheidungsprozess lässt sich die Pandemie nicht unter Kontrolle bringen. „Wer gar zuviel bedenkt, wird wenig leisten“ (Friedrich Schiller/Wilhelm Tell).

  4. Wir hatten in folgenden Jahren von Woche 1 – 42 folgende Anzahl Todesfälle:
    2015: 55’050
    2016: 51’313
    2017: 53’481
    2018: 53’855
    2019: 54’334
    ergibt im Durchschnitt 53’606 Todesfälle.
    Im Jahr 2020 hatten wir 53’808 Todesfälle in dieser Zeit, also 200 oder 0,37 % mehr.
    Das ist statistisch – natürlich nicht menschlich – gesehen irrelevant!
    Wieviel Leid hat der Lockdown gebracht?

    • Ich finde Ihre Aussage sehr interessant. Wir haben 2020, TROTZ Lockdown, gleich viele Tote wie im 5-jährigen Durchschnitt. Ihre Aussage: Wieviel Leid hat der Lockdown gebracht?
      Eine andere, eher angebrachte Aussage wäre: Trotz Lockdown gleich viele Tote – wie hätte diese Zahl ohne Lockdown ausgesehen?

    • DanWer
      Ich habe nichts von TROTZ Lockdown geschrieben.
      Der R-Wert war bereits vor dem Lockdown am 19. März massiv heruntergekommen. Das ist auch jetzt wieder der Fall. Der Bundesrat hat diese Zahlen gestern bestimmt schon gehabt und trotzdem (oder eher deswegen noch schnell?) eine Verschärfung der Massnahmen verfügt.
      de.statista.com/statistik/daten/studie/1153885/umfrage/reproduktionsfaktor-des-coronavirus-covid-19-in-der-schweiz/
      Das sind Zahlen der ETH Zürich.
      Auch die Zahlen des BAG waren ihm gestern bestimmt schon bekannt. Die Kurven sind allesamt bereits am Sinken (siehe Hospitalisationen Seite 8):
      http://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/mt/k-und-i/aktuelle-ausbrueche-pandemien/2019-nCoV/covid-19-woechentlicher-lagebericht.pdf.download.pdf/BAG_COVID-19_Woechentliche_Lage.pdf
      Beachte auch die angeblich knappen Intensivbetten Seite 10.
      Danach heisst es dann wohl DANK der Massnahmen.

  5. Eines vorweg: Heinis gelegentliche, perfekt ausformulierten Kolumnen auf dieser „Alleskönner-Plattform“ sind jedenfalls weit besser und mit geistiger Substanz angereicherter als das schnöde Geblöke eines in die Jahre gekommenen PR-Presslufthammers oder das ausgeleierte Gegeifer eines „Weltwochen“-Lautsprechers, in Person eines em. Finanzprofessors.
    Zum Thema(hier und dort): Was wir noch dürfen, entscheidet dieser Tage der Staat. Aber mit denkenden, freien Menschen geht das nicht so einfach. Dass Läden, Restaurants, Schulen usw. geschlossen werden und Menschen Kontakte meiden müssen, ist eine politische Entscheidung. Aus der Vogelperspektive wollen Politiker/innen, viele Ego-behaftete Epidemiologen und Virologen(sogar in Kontroverse mit den Front-Ärzten) uns als Ganzes schützen und kontrollieren. Aber, schliesslich haben wir das aktuelle Grundproblem von COVID-19 genauso gut verstanden, oder wir tun jedenfalls so. Und dazu kommt die uns eigene, zur üblen Gewohnheit gewordene „Hackerkultur“, die von den Medien täglich noch befeuert wird.
    Selbstverantwortliche Bürger/innen können selber denken und unterscheiden, was angemessen ist. Wir können uns problemorientiert organisieren, effektiv machen und mehr Verantwortung übernehmen, als einfach nur daheim bleiben. Um Menschen gefügig zu machen, müssen sie nicht gefoltert werden. Es reicht meist, den Widerwilligen das Folterwerkzeug vorzuführen.
    Entscheidungskompetenz wird überall(nicht nur in der Politik)gerne angenommen, Verantwortung dagegen gerne(vor allem wenn es brenzlig wird)abgegeben. Immer gilt, für die Politiker/innen und für uns: Verantwortung ist die Bereitschaft beziehungsweise die Pflicht, für eigene oder fremde Handlungen die Folgen zu tragen. In der Politik heisst das „gehen“oder man wird spätestens bei der nächsten Wiederwahl „gegangen“.

  6. Denkfehler: „Wer einschneidende Massnahmen ergreift, der schadet der Wirtschaft und macht alles kaputt. Dieses Ammenmärchen hält sich in der Schweiz so hartnäckig wie wohl in keinem andern Land. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Wer die Pandemie unter Kontrolle bringt – und dies geht nur mit einschneidenden Massnahmen – dessen Wirtschaft stottert deutlich weniger“. Jan Schwalbe, „FuW vopm 28.10.“

  7. „They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety.“

    Denken sie daran.

  8. Wir leben nicht im Kommunismus oder einem totalitären Staat, und wir sind auch nicht Südkoreaner, Chinesen oder Japaner. Solche Massnahmen funktionieren hier offensichtlich nicht. Die Bevölkerung kann nach 8 Monaten Erfahrung mit Covid-19 selbst entscheiden, wie sie mit der Pandemie umgeht. Die Schwachen schützen, das ist das Gebot der Stunde. Dass wir die gesunde Entwicklung einer ganzen Generation von Kindern opfern, damit schwerkranke Menschen (97% haben 2 oder mehr Vorerkrankungen), die im Schnitt bereits älter als die durchschnittliche Lebenserwartung sind, 6 Monate länger leben können, ist der komplette Wahnsinn. Ein Zeichen totaler gesellschaftlicher Degeneration. Man kann nur hoffen, dass der/die Schweizer/in das nicht mitmacht und die hypochrondrischen Panikmacher sich irgendwann vor Angst in ihren eigenen Keller einschliessen.

    • Ich kann Ihnen zur zustimmen, Herr Zbinden: schliesst die Spitäler, und lasst die Leute draussen verrecken. Der schöne Nebeneffekt: die Krankenkassenprämien werden in Zukunft massiv zurückgehen.

    • Max, das ist nichts billige rabulistische Rhetorik. In derselben Weise könnte ich antworten: Schliesst doch gleich die Schulen und sperrt die Kinder zuhause ein. Ist es das, was sie wollen?

  9. Das Beste das der BR beschliessen könnte, wäre, dass er selber 14 Tage lang in die Isolationshaft ginge und sich verpflichten würde, einfach nichts zu sagen. Das täte der Schweiz viel besser, als die zum Teil nutzlosen und schikanösen Nachäffungen aus dem Ausland, die nichts bringen, ausser Existenzvernichtungen, Leid und Armut.

  10. Unterschiedliche Seiten/Meinungen zu Wort kommen zu lassen ist zu begrüssen. Vor einigen Monaten hätte ich die hier dargestellte Meinung von Herrn Heini noch als die eines schlicht Andersdenkenden respektiert. Bei dem was heute an Fakten zu den PCR-Tests, Über-/Untersterblichkeit, etc. auf dem Tisch liegt fehlt mir jedes Verständnis. Und aufgrund eigener bester wirtschaftlicher Absicherung den wirtschaftlichen Niedergang vieler Menschen billigend in Kauf zu nehmen ebenso wie die soziale Vereinsamung grosser Teile der Bevölkerung ist schlicht menschenverachtend. Früher wurde eine Pandemie an der Zahl der Verstorbenen festgemacht. Dann wurde das auf Fallzahlen (cui bono?) abgeändert. Und nun wird zugelassen respektive hingenommen, dass diese Fallzahlen mittels ungeeigneter Tests (notabene auch ein Milliardengeschäft inzwischen) vielfach in die Höhe geschraubt werden. Und Herr Erni tut so, als sei der Wissensstand der Allgemeinheit noch immer der vom Mai/Juni. Mir fehlen die Worte….

  11. Stimmt alles nicht. Der Virus ist absolut harmlos und die dramatisch steigenden Zahlen ein Fake. Dass im Kanton Freiburg bereits die Kapazität der Betten und des Pflegepersonals am Anschlag sind reine Angstmacherei.
    Schauen Sie sich die Kommentare der Verantwortungslosen und Hirnlosen alleine auf diesem (Wirtschafts-) Portal an, dann fahren wir mit diesen Typen das Gesundheitssystem und folgend das Wirtschaftssystem und unseren Wohlstand mit offenen Augen an die Wand. Sollte Ihr Artikel nur einen dieser Blinden und „Staubdummen“ bekehren, dann haben Sie extrem viel erreicht! Aber gegen Glauben kann man nicht argumentieren. Allen eine gute Gesundheit!

  12. Wenn z.B. in der Oper zu einem erheblichen Teil Menschen mit +80 sitzen (mit ca 5% Risiko im Falle einer Infektion zu versterben!), weil wir sie dazu mit weitgehend erfundenen, hochgradig inkonsistenten „Hygienekonzepten“ fast ermuntern, brauchen wir uns nicht zu wundern.
    Wenn wir Mitglieder von Hochrisikogruppen, die nicht von zu hause arbeiten können nicht sehr unbürokratisch freistellen, brauchen wir uns nicht zu wundern.
    Lockdowns sind in erster Linie undifferenzierte Nukes auf Niedrigverdiener. Lockdowns damit zu rechtfertigen (wie in UK wohl geschehen), dass sie das groteske internationale Scheitern des „Contact tracings“ wiederherstellen sollten, ist absurd.
    Mit dem Scheitern des Contact Tracings sind wir ungewollt mitten in der „Herd Immunity (Non)-Strategy“, nur ohne wirksamen Schutz der Risikogruppen angelangt.
    Die Barrinton Strategie zwingt sich immer mehr auf, zumal auch der Newsflow von Impfungen eher negativ, der von Akuttherapien (dexamethason, monoclonals im Frühstadium) eher positiv sind.

  13. So ein Schwachsinn ! Die Wirksamkeit der Massnahmen ist nicht erwiesen. Warum muessen wir Leute einsperren nur um die Anzahl positiv getestet runter zu bekommen ? Die Spitäler sind leer. Unnötige Panikmache.

    • Die Spitäler sind leer ? Ist es nicht eher Ihr kopf ? Wo und wie informieren Sie sich ?

  14. Die Märkte signalisieren uns eindeutig, dass Lockdowns die falsche Strategie sind. Die Aktienindizies in Ländern mit harten Lockdowns sind abgeschmiert, während sie in Nicht-Lockdown-Ländern zugelegt oder allenfalls stagniert haben. Dies ergibt gute Gelegenheiten für Spread-Trades. Falls die Schweiz tatsächlich wieder einen harten Lockdown beschliesst, wäre es an der Zeit, den SMI zu shorten und den taiwenesischen oder südkoreanischen Index zu kaufen.

    • Ja genau, Spread Trades sind profitabel, und in einigen Ländern gibt es sogar Superspreader-Trades, das rentiert noch mehr !!

  15. Wir haben seit Monaten eine Untersterblichkeit in der Schweiz.
    Somit sind alle weiteren Diskussionen sinnlos. Es ist das Recht jedes Menschen, zu sterben.

  16. Während sich C-19 noch als Statist verübt, bespielt der Hauptdarsteller Berset mit bundesrätlichen Panikposaunen dieses Affentheater im bequemen Stand seiner Unmündigkeit, für ein paar Millionen hochgezykelten „PCR symptomlos Erkrankten“ Schweizer, die früher übrigens Gesunde hiessen, vorbei an der effektiven Pandemie „ des Infiziert-Infektiösen Verblödungs-Wahnsinns!“

  17. Alles ein „Hoax“. Wir wissen bis heute nicht, wie viele den Virus schon hatten ohne Symptome – nur die Risikogruppen hatten sichtbare Fälle (= linkes Bersetversagen oder … gewollt?). Ein Virologe sagte, vermutlich sind die meisten sowieso schon immun. Aber klar, machen wir doch noch einmal einen Lockdown! Die Städte sind dann wunderbar ruhig und der Homeoffice-Trend wird weiter gestärkt. Das ist eigentlich ganz gut so und das elende Pendeln ist des Teufels…

  18. Blick: „Es gebe keinen hundertprozentigen Schutz vor dem Coronavirus. Der Zürcher Arzt André Seidenberg ruft zu Realismus in der Krise auf und warnt vor zu strengen Massnahmen. Sonst würden sie nicht mehr befolgt. Seidenberg rechnet damit, dass sich die meisten anstecken…“ https://www.blick.ch/news/ausland/schweiz-habe-laut-arzt-andre-seidenberg-die-kontrolle-ueber-die-epidemie-verloren-grosse-chance-dass-wir-uns-frueher-oder-spaeter-alle-infizieren-id16165913.html

    Der Corona-Virus ist da und kann nicht bekämpft werden in dem man die Menschen in den Wohnungen, Spitälern und Heimen isoliert oder wegsperrt. Mittlerweile sollte allen bekannt sein, dass jeder Eigenverantwortung übernehmen muss. Und das heisst: Konsequent Abstand halten, Maske tragen und Hygiene. Wer sich nicht daran hält der muss bestraft werden.
    Gunther Kropp, Basel

    • Bravo Herr Kropp. Mir scheint auch die Eigenverantwortung ganz besonders wichtig ! Ich zum Beispiel fahre immer in meinem grossen SUV in die Stadt (in Eigenverantwortung, ohne Chauffeur) damit ich mich schützen kann und niemert anstecke !! Ich wähle auch immer der SVP wo für der Eigenverantwortung isst !!

  19. Ich lebe in Singapore – es ist streng hier aber alle halten sich daran. Regeln sind fuer alle gleich – Slogan hier SG United. Alle machen mit… Singapore hat noch 1 Fall auf 100’000 wobei 95% der Fälle importiert sind – und die müssen alle bei Ankunft 14 Tage in Quarantäne… Warum die Schweiz so unglaublich dumm ist, verstehe ich nicht… versteht keiner. Wenn jeder Kanton selber was macht, wie kann das je funktionieren. Daher nochmal einen Lockdown fuel drei Wochen macht Sinn… danach aber einheitliche Regeln und fuer die Unverbesserlichen, halt richtige Strafen. Ich als Ausländer in Singapore würde meine Arbeitsbewilligung verlieren, falls ich ohne Maske raus gehe – ganze Karriere aus und vorbei… Also Maske auf, und zwar immer und überall – man gewöhnt sich daran. Good Luck Switzerland…

    • @Singapore: Guter Kommentar. Die Schweizer sind nicht dumm, sondern die Politiker sind es weil jeder eine andere Meinung hat und dadurch keine vernünftige und klare Direktive geschaffen werden kann. Der Bund alleine muss das Zepter in die Hand nehmen, tat es aber bis anhin nicht und darum haben wir diese Schweinerei mit den viel zu hohen Infektionen. Kantönligeist und Föderalismuss sind nicht mehr bezahlbar…

  20. In den vergangenen Jahren hat man viele Spitäler geschlossen oder für Abermillionen Franken zu Ambulanzzentren um- und Betten abgebaut, während die Bevölkerung gewachsen ist. Dies nicht zuletzt auch aufgrund von Empfehlungen selbst-bekennender Inkompetenten „Nicht zu unseren Kernkom-petenzen gehört das Gesundheitswesen“ (siehe: http://www.ihk.ch/sites/default/files/wirtschaft_und_politik/publikationen/ihk-standpunkt/sp02_august2013_web.pdf).
    Jetzt hat man noch 1’078 Intensiv-Betten schweizweit, die zu 1’400 ausgebaut werden können, wenn man dem Tagi von gestern Glauben schenken will (siehe „So ausgelastet sind die Spitäler in den Kantonen“). Total 681 Betten sind jetzt belegt, davon 231 von angeblichen Corona-Patienten.
    1’400 Intensivbetten für 8,6 Millionen Einwohner, das macht 0,16 Promille. Das heisst: jedem 6’000sten Einwohner steht ein einziges Bett zur Verfügung. Normaler resp. angestrebter Belegungsgrad der Betten – je nach Fachbereich – über 80 % (spitalstatistik.bagapps.ch/data/download/kzp18_publication.pdf?v=1592291836).
    In der ganzen Welt verteilt man Milliarden. Für die eigene Bevölkerung, die hiesigen Steuerzahler? Was macht man denn, wenn einmal eine wirkliche Katastrophe passiert, beispielsweise ein heftiges Erdbeben in Basel wie anno 1356, eine Zugkatastrophe oder sonstwas Schreckliches?
    Kein Wunder, haben die Obrigen jetzt Schiss, dass ihre Inkompetenz ans Tageslicht kommt und schieben daher auf Panik aufgrund eines zweifelhaften PCR-Tests und bevormunden ihre Wähler diktatorisch.
    Seltsam auch: wo sind denn die Statistiken betreffend die Bettenauslastung bei vergangenen Grippeepidemien. Normale Grippen existieren heute offenbar auch nicht mehr: ist einfach alles Corona…
    Freundliche Grüsse
    Ihre ReGIERung

  21. … und dann sind wir in 6 Monaten für einen dritten Lockdown bereit?

    Wenn Eigenverantwortung nicht geht, dann ist Hopfen und Malz verloren. Hört endlich auf mit diesem Blödsinn und Vorschriften.

    Habe selber erlebt, wie in meiner unmittelbaren Umgebung gefeiert wurde. War nur via Whatsapp dabei und habe meinen Kopf geschüttelt. Ich wurde ausgelacht. Heute liegt jemand im Spital mit diesem Covid 19 !

    Was soll man sagen?

  22. „..Wie sollen denn Politiker gegen Leute vorgehen, die mitten in einer sich exponentiell verschlimmernden Pandemie Jodelfeste feiern, Hochzeiten mit bekanntermassen positiv getesteten Gästen und ein Grossevent im Gross-Einkaufscenter meinen durchführen zu dürfen?..“

    Gegen diese „Leute“, gemeint sind von *mir* die Verantwortlichen im BAG, sollte sofort (gestern schon) vorgegangen werden! Ich würde vorschlagen weniger zu testen, somit weniger Positivfälle und keine Pandemie mehr.
    Zukünftige Tests also nur noch nach den Vorgaben die dazu gemacht werden, also genau so wie es auf deren Beipackzettel und durch den Entwickler persönlich auch vorgeschrieben(!) wurde.

    Und noch zur „..senkrecht ansteigenden Kurve der Neuinfektionen..“ – das sind keine Kranken, bitte erkundigen sie sich darüber, was dieser PCR-Test genau nachweist und wie die Interpretation dazu ist. Aber bitte schauen sie nicht (weiterhin?) nach der Erklärung dazu in den „professionellen“ Medien, sondern direkt beim RKI… 😉

    • Kein Covid-Test mehr, folglich auch keine Covid-Erkrankten und Covid-Toten! Covid wäre so einfach aus der Welt zu bringen – warum sind wir alle nicht schon lange darauf gekommen?

    • Uns Sie glauben anscheinend alles, was Ihnen in den Film passt.

      Wir haben genau analysiert – wir wissen genau was das Problem ist – Dumpfbackenpolemik.

    • Liebe Frau Villalon

      ich glaube nicht an Sturheit oder Dummheit von BAG, Bundesrat oder SECO. Es ist viel schlimmer: Diese Organe des Bundes haben keinen Spielraum, d.h. sie sind alle wirtschaftlichen Sachzwänge unterworfen die sie zu kastrierte Priestern der neoliberalen Heilslehre machen. Haben Sie gestern die Ausführungen des SECO Beamten gehört? Die Glaubwürdigkeitskrise gibt es nicht in den Medien des Mainstreams, aber die Wirtschaftszahlen deuten in die Richtung. Meinungsmache und Realität finden nicht mehr zueinander. Die Schweiz steckt in ein unüberbrückbares Dilemma der uns jetzt mit voller Wucht um die Ohren fliegt. Es rächt sich heute diese neoliberale Doktrin der letzten 25 Jahren. Diese Gestalten in Wirtschaft und Verwaltung wollen nicht akzeptieren das es im Wettbewerb von Volkswirtschaften nicht um Marktanteile sondern um private Investitionen geht, es nicht um Kosten zu senken, sondern darum, die verfügbare Kaufkraft zu erhöhen, es nicht um die Maximierung von Privateinkommen, sondern um die Optimierung des Volkseinkommen geht. Man braucht kein Hellseher zu sein, um zu erkennen, wohin die Reise geht für die B-C Schweiz. Israel ist ein anderes Kaliber. Israel ist kein Land sondern ein System. Als bei der 1. Welle das Gesundheitsministerium offensichlich überfordert war, wurde die Implementierung der notwendigen Massnahmen dem Verteidigungsministerium übertragen. Das Verhältnis von Staat und Wirtschaft unterscheidet sich sehr stark.
      Mit den besten Grüssen

  23. Und noch was: ethisch ist ihr kommrntar das letzte. Die verbloedete wohlstandsgesellschaft ist am durrchdrehen ob ein kratzen ein husten positiv nicht positiv (99.5% ist kerngesund, und 84 jaehrige sterben weil dasder lauf des lebens ist) und es gibt hunger auf der welt, kinder mit leukaemie, reelle krankheiten, etc etc.
    Mit dieser kollektiven verbloedung wird das jetzt schon ausgeblutete gesunheitssystem an anschlag gebracht.
    Assistenzaerzte, pflege
    Personal, etc welche nix verdienen an anschlag gebracht, am schluss nachen sie fehler bei wirklich kranken
    Und all so laveris, pensioniert, vom staat, banken, snb, journis logen logen, viro epidemo, bla bla.
    Das handwerk nachen aerzte, krankenschwestern, apotheken, etc. Unterste schublade!

  24. Konzeptioneller Kurzabriss eines Alternativweges anstelle des planlosen Vorgehens von Bund und Kantonen:
    Die Hygien-Empfehlungen weiter strikte einhalten und dies mit auch bei Jugendlichen populären Schweizern (z B. Roger Federer, Sommer, Hänni, Heitzmann) ganz anders „bewerben“ (Motivation entfachen statt Lustlosigkeit verursachen). Die Nachverfolgung und das Quarantäne-Regime sofort stoppen. Ein Testing einer grösseren Stadt, um ein repräsentatives Bild über die Verbreitung zu erhalten. Ansonsten werden nur noch jene getestet, die Spitalpflege bedürfen. Mit den beim Contacttracing eingesparten Geldern das Spitalpersonal aufstocken (Notfallstationen erweitern – zur Beruhigung der Gemüter – mit CHF 30 Milliarden hätten wir 250 neue Spitäler aus dem Boden stampfen können). Den medialen Panikmodus brechen (es ist unmöglich das Sterben auf der Welt zu stoppen – es ist eine „neuartige“ Todesursache dazugekommen, doch wir haben gegenüber den Vorjahren keine Übersterblichkeit) und die Gefährlichkeit sachlich relativieren. Nicht 100 % der Leute schädigen, wenn 0.50 % gefährdet sind, sondern mit den 99.50 % der weniger gefährdeten den 0.50 % beistehen. Sorry, ich kann hier nicht in 30 Minuten ein Konzept hinzaubern, für das der Bundesrat mit seinen Bundesämtern (mehrere Tausend Leute) 8 Monate Zeit und Geld agogo zur Verfügung gehabt hätte. Die sind alle nicht mehr bei Trost und wiederholen den Irrsinn ein weiteres Mal. Solche wahnwitzigen gesellschaftlichen Irrwege haben vermutlich schon manch eine Hochkultur zerstört. Möglichweise haben wir jenen Punkt der Übertreibungen/Exesse schon längst überschritten, an dem es kein Zurück mehr gibt, doch ich habe Hoffnung in die Menschen und ihre natürliche Intuition. Das, was wir gerade staatlich verordnet aufführen, ist eine selbstverschuldete und selbstschädigende Hysterie, zu welcher nur der Mensch mit seinem Alleinstellungsmerkmal Vorstellungskraft fähig ist, wenn er sich vor lauter Selbstüberschätzung eigenhändig ins Elend manövriert.
    Der Taskforce würde die Teilnahme von ein paar „unbelasteten“ Bürgern gut tun, denn Akademiker wissen viel, nur nicht was in der Welt hier draussen gerade abgeht. 🙈

  25. Wenn die Lage aus dem Ruder läuft, wünscht man sich den starken Mann, dem man folgen kann ohne selber denken zu müssen. Unser Führungspersonal geht bedächtig vor, konsultiert von ganz links bis ganz rechts, holt den Rat von allen Wissenschaftlern und ist dann erstaunt, wenn keine eindeutiger Ratschlag herauskommt. Dann flüchtet man zu den Kommunikationsexperten, um es ja auch allen richtig zu machen.
    Wir brauchen die Einsicht, das Verständnis und die Bereitschaft zur Vernunft von allen, die sich einbringen können und die Kraft zum eigenständigen Handeln haben.
    Für den Rest können wir nur auf einige wenige aber durchsetzbare Regeln setzen.
    Die Erkrankten müssen so gut wie möglich betreut werden.
    Die Gefährdeten müssen geschützt werden.
    Gefährdete müssen separate Einkaufszeiten haben, wenn möglich am Morgen.
    Das Personal der Spitäler und der Altersheime muss systematisch getestet werden und sich am Arbeitsplatz so verhalten, dass eine Übertragung auf die Kranken bzw. auf die Insassen ausgeschlossen werden kann.
    Maskenpflicht (korrekt getragen) und Distanzhalten systematisch in allen öffentlichen Räumen muss durchgesetzt werden.
    Alles Übrige muss jeder Einzelne und jede einzelne Firma mit sich selber und mit seiner bzw. ihrer Umgebung ausmachen.

    • Über Nacht haben die Lüftungsanlagen hoffentlich die meisten Viren eliminiert.
      Während des Tages wird durch das Personal und die Kunden eine Viret-charge aufgebaut.
      Also am Morgen und nicht am Abend

  26. Man könnte fast meinen, alle Politiker, Virologen und Medienschaffenden hätten nie Biologie-Unterricht genossen. Sie wollen allerernstes DAS Naturgesetz schlechthin – alles Leben ist endlich – umkehren. Trotz der neuen Todesursache COVID19 verzeichnen wir weltweit keine Übersterblichkeit gegenüber den Vorjahren. Egal wieviel „neues“ Geld wir dafür drucken, wie oft wir uns die Hände waschen, alle Menschen meiden und wo auch immer wir uns verstecken, dieser Kampf ist reiner Irrsinn. 🙈
    Lasst uns den Verstand wieder einschalten und anstelle von den grösstenteils wirkungsarmen „Unmassnahmen“, unsere Kräfte und Mittel viel gezielter und koordinierter präventiv dort einsetzen, wo tatsächlich die potenziell stärksten Neuansteckungsherde auftreten können (Intimität und körperliche Nähe) bzw. wo vunerable Gruppen mit höheren Risiken vorhanden sind (Alters- und Pflegeheime) sowie natürlich auch dort, wo bereits Infizierte medizinische Hilfe benötigen (Spitalversorgung).
    Jetzt schädigen wir ALLE und verunmöglichen damit, dass bei klugem Umgang mit der Krise 99.50 % der Bevölkerung so gut wie keine Hilfe benötigen würde und damit alle politischen Massnahmen viel wirksamer und zielgerichteter den 0.50 % der stärker Betroffenen zugute kommen könnten.
    Ist es wirklich so schwer, sich einzugestehen, auf dem Holzweg zu sein?!

  27. Jetzt kommt der Heini wieder…wenn an einem Text die aussagekräftigsten Worte diese sind: „Der Bundesrat könnte angesichts der neuen Welle scharfe Massnahmen beschliessen. Solche sind dringend.“ Dann fragt man sich einmal mehr: was will er uns denn sagen? Gibt es neben dem Konjunktiv zu Beginn des Textes, die offenkundig unterschwellige Trump-Phobie, die er auf Ueli zu projezieren versucht, irgendwelche Aussagen mit nur dem minimalen Bestandteil von Substanz?

    Dass es so nicht weiter gehen kann, ist inzwischen dem Hinterletzten klar geworden. Nur: die Coviditioten werden die Zahlen weiterhin ins Lächerliche ziehen (sie müssten ja sonst die Verantwortung übernehmen), die Politiker werden es weiterhin allem Lobbys recht und damit alles falsch machen, die Schutzmassnahmen-Befürworter werden „wir haben es doch gesagt“ schreien, aber auch keine Lösung parat haben, welche die Wirtschaft nicht an den Rand des Ruins bringt.

    Wir brauchen einen klaren Entscheid (wieso wird gerade in dieser Sache das Volk nicht mittels Abstimmung befragt?) hinter dem Jede und Jeder stehen muss.

    Entweder ziehen wir die Sache mit allen Konsequenzen so durch, dass die Fälle (langfristig) auf tiefem Niveau bleiben.

    Oder wir versuchen uns mit allen Konsequenzen darauf zu beschränken, die besonders gefährdeten Gruppen zu isolieren und zu schützen. Bliebe hier noch zu sagen, dass wohl viele besonders gefährdete Personen (noch) gar nichts von ihrem Zustand wissen.

    Verfolgen wir weiterhin diese mal so mal so „Strategie“ werden wir alle verlieren und erst noch einen hohen Preis dafür bezahlen.

    • „..Wir brauchen einen klaren Entscheid (wieso wird gerade in dieser Sache das Volk nicht mittels Abstimmung befragt?) hinter dem Jede und Jeder stehen muss..“

      Wenn wir darüber Abstimmen könnten, müssten Argumente offen gelegt und darüber diskutiert werden, genau das soll aber weiterhin verhindert werden – die Wahrheit der vermeintlichen Pandemie darf doch nicht ans Licht kommen…

  28. Herrgottnochmal, was sagen Sie dazu:

    – Es sind immer noch viel weniger Corona-Opfer als all die Suizide, in Deuschland über 10’000 pro Jahr (d.h. alle 50 Minuten einer!!!), in der Schweiz off. über 1’000, inoff. über 2’000 pro Jahr.

    – Medizinische Fehler verursachen in Schweizer Spitälern mindestens 2’000 Todesfälle und über 60’000 gesundheitliche Schäden.

    – Gemäss Max-Planck-Institut für Chemie im 2018 in Deutschland: 120’000 vorzeitige Todesfälle durch Feinstaub.

    – Ganz zu schweigen von all den Verhungernden, Ertrinkenden, und, und, und ……

    Wenn die Besorgnis des Autors um Menschenleben ehrlich wäre, dann müssten er und all die ach so Covid-Besorgten sich zuerst wegen ganz anderen Risiken und Opfern echauffieren und diese mit grossem Engagement minimieren.

    Vor dem Hintergrund dieser Bigotterie beginne ich Maurer, Trump, Bolsonaro & Co. langsam zu verstehen und frage mich, um was es wirklich geht?

    Nee, ich betrachte mich nicht als Verschwörungstheoretiker, sondern lediglich als Zeitgenossen, der immer mehr Widersprüche wahrnimmt und diese so rasch als möglich geklärt haben möchte.

    • Hoffentlich müssen Sie nicht einen Darmverschluss erleiden,
      und von Ihrem Spital abgewiesen werden, um zu begreifen,
      worum es geht !

    • Der Verlauf dieser Krankheit ist tragisch und noch tragischer sind die Folgeschäden! Ein zweiter Lockdown kommt jetzt aber zu spät, weil wir sonst einen dritten nach Neujahr machen müssten oder nach den Skiferien, weil die Feste jetzt anstehen, die saisonale Grippe kursiert und viele Leute im Winter erkältet sind.

    • Danke Herr Thalmann, gut formuliert.
      Für die noch Unentschlossenen mit Phobien und Unterwanderungsängsten, gibt es das BfS, das Bundesamt für Statistik. Wie an der Börse, am Ende des Tages, nach allen Analysen, Berichten, Sitzungen und Bedrohungsszenarien, gilt nur eine einzige, hochkozentrierte Zahl die alles beinhaltet: Der Aktienkurs. Darin eingespeist sind, gemachte oder entgangene, sowie mögliche, zukünftige Gewinne/Verluste.
      Analog zum jetzigen Fall liefert das BfS genau diese kaltblutige Zahl, nämlich die der Sterblichkeit in der Schweiz. Emotionslos, klar und ohne Widerspruch. Seit Januar 2010 bis Oktober 2020. Woche für Woche, Jahr für Jahr, sterben Leute beim Töff fahren, Fensterputzen, an Herz-Kreislauf-Krankheiten, Krebs, Stoffwechselproblemen ,Suizid usw.
      Die Pointe: Es gibt keine Unterschiede bzw. Exzesse wegen Corona…… Echt.
      Schwankunsbreite 0.5 -0.9. Seit 10 Jahren.
      Es ist befreiend sowas zu lesen. Aus einer anerkannten, offiziellen Quelle. Sehen Sie nach.

      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/gesundheitszustand/sterblichkeit-todesursachen.html

    • Liebe Frau Schneeberger,
      Können Sie mir bitte ihre gefälschte Langzeitschäden-Statistik (über 10 Jahre) offenlegen?
      Bei der 5-BESTRAHLUNG macht keine Sau Aufruhr, obschon nachweislich die DNA der gesamten Bevölkerung geschädigt wird. Dazu habe ich aber keine Langzeitstatostik, sondern ich stütze mich auf Expertenwissen. Nicht empirische Medizinforschung, welche mittels Medikamenten unserer globalen Befölkerung für teures Geld eine Sympom-Unterdrückung verkauft.

  29. Wenn ihr alle solche angst vorm risiko leben unternehmertum habt, wieso waehlt ihr nicht den griechischen weg. (Ein exit gibts immer,.)
    Dann muesst ihr das leben nicht nehr fuerchten und seit alle sorgen los

  30. Kollektivversagen? Der Ball ist schon längstens vom Bund an die Kantone abgegeben worden. Auch dort sind „die Politiker“ zuständig und nicht irgendwelche „Experten“.
    Zur Erinnerung: die zu wenig behördenkritischen Medien machen Trump für die vielen Corona-Toten in den USA verantwortlich. Sie schweigen aber vornehm über das Duo Sommaruga/Berset, welches schlussendlich für den weltweit stärksten Anstieg an Infektionen eines Landes die Verantwortung tragen. Der Nebensatz zu Maurers Haltung entpuppt sich somit als plumpe Nebelpetarde.

  31. Sehr gut, Herr Heini, dass Sie die sagenhafte Inkompetenz von Gujer aufzeigen. Nur wird das die bornierten Figuren im VR kaum beeindrucken. Dies wird erst der Fall sein, wenn die Abozahlen unter 100’000 sacken, Dann aber wird es definitiv zu spät sein. MFG HB

  32. Völlig inhaltsleeres Geschwafel und Schwadronieren ohne Argumente zum Thema wie sinnvoll kostspielige lockdowns. sind, die ganze Gesellschaftsschichten traumatisieren und andere ruinieren. Garniert mit einem fragwürdigen Menschenbild. Die Situation in Israel ist übrigens dadurch geprägt dass sich die orthodoxe Minderheit von der Politik geduldet nicht an irgendwelche Regeln hält. Mit und ohne lockdown. Da sind die Jodelgruppen gar nichts gegen, Worin soll der Erfolg liegen von einem katastrophalen lockdown zum nächsten zu schlittern und aller Wohlstand zu zerstören ? Der einzige Erfolg ist in Schweden zu verzeichnen ganz ohne lockdown. Dort gibt es nämlich erst gar keine zweite Welle. Man hat die Epidemie wie jedes Jahr die Influenza auslaufen lassen bis die Geschichte vorbei ist. Auch nach Japan könnte man sich orientieren um eine Erfolgsgeschichte zu studieren. Ich weiss nicht wie man jetzt überhaupt noch denken kann,dass diese kopflosen mittelalterliche Vorgehensweise irgendwie mehr Nutzen als schaden haben könnte. Wäre ein Bruchteil der Folgekosten der lockdown Politik in die Vorbereitung des Gesundheitssystem und eine vorausschauende Planung geflossen (statt in sinnlose Massentests mit Daten Chaos) müssten wir nicht der Zerstörung demokratischer und gesellschaftlicher Strukturen nie gekannten Ausmasses beiwohnen . Hauptsache Sie und alle anderen Lehnstuhl Propagandisten können sich vermutlich gut abgesichert am heimischen Herd wohlfühlen. Die Quittung wird aber auch für Sie noch kommen. Vielleicht ein wenig später. Und ja die Politik und ihre undurchsichtigen Beratergremien (task force) tragen eine grosse Mitschuld, da sie sich von unseriösen Untergangspropheten vor sich hertreiben lassen als ob es noch nie durch einen Virus ausgelöste Atemwegserkrankungen gegeben hätte.Diese Leute sind alle nicht in Schutz zu nehmen sondern in die Verantwortung und sofortigen Austausch angesichts des jetzt gezeigten eklatanten Versagens.

    • Das ewige herbeibeten eines „schwedischen Erfolgs“ wird auch nach dem x-ten Mal nicht richtiger.

  33. Sorry, Guyers Artikel war etwas vom Besten seit langem! Er lohnt sich sogar mehrfach zu lesen, denn der Inhalt ist sehr gehaltvoll. Ich habe mir ihn jedenfalls extra auf die Seite gelegt.

    • Guyer? Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Ist meistens durch und durch neoliberales Gewäsch.

  34. Hallo! Einfach mal durchatmen und ruhig analysieren.
    Der Hauptgrund der Verbreitung ist die Übertragung des Virus in der Familie und die Jugendlichen lassen sich durch SP-Mama Bundespräsidentin nicht wegschliessen, weil die Evidenz für sie fehlt. Auch die korrekte Quarantäne ist aufgrund der Wohnverhältnisse für viele ein Witz.
    Achtung: Ein zweiter Lockdown wird nur viele finanziell in unnötig grosse Nöte bringen und bald zu gewaltbereitem „Ungehorsam“! Ja, hier in der sonst sehr friedlichen Schweiz.

  35. Danke für den Artikel. Wäre der Inhalt nicht so tragisch, würde ich es als „richtig wohltuend“ bezeichnen, auf IP zu diesem Thema endlich etwas mit Hand und Fuss zu lesen.

    Noch möglicherweise 10 Tage, bis die Intensivstationen überfüllt sein werden. Es ist bereits 10 nach zwölf. Noch so gutgemeinte Massnahmen werden in der Kürze der Zeit nicht mehr den notwendigen Erfolg zeigen können. Für mich ist klar, dass der 2. Lockdown nur noch eine Frage von wenigen Tagen ist. Welcher politischen Partei wir das zu verdanken haben, dürfte allen klar sein. Ich hoffe, die Schweizer erinnern sich bei der nächsten Wahl daran und schicken diese Partei in die Opposition, dorthin, wo sie eigentlich schon lange hingehört.

  36. Die Krise zeigt doch exemplarisch auf, welche Leuchten in der Schweiz an der Spitze stehen. Kein Wunder kriegen sie es nicht auf die Reihe.

    Politiker glänzen durch grosse Reden mit welchen sie ihre Parteiprogramme runterbeten und bestimmt zu jedem Thema ihr Maul aufreissen, selbst wenn sie keine Ahnung haben und man fürchten muss, dass ihre Inkompetenz zur Kernkompetenz gehört.

    Wirtschaftsführer jammern wie kleine Goofen um schnelle, staatliche Unterstützung obwohl sie selbst den Staat und seine Angestellten als viel zu aufgebläht, ineffizient und zu teuer verurteilen und Steuern mit allen Mitteln zu drücken versuchen. Dabei haben sie nicht einmal ihren eigenen Laden im Griff und überstehen drei Monate ohne Einnahmen. Ein Armutszeugnis sondergleichen wenn man bedenkt, dass jeder Mensch zwei bis drei Monatslöhne als Sicherheit auf dem Konto haben sollte für Unerwartetes.

    Die ganz wenigen guten Ausnahmen unter Politikern und Wirtschaftsführern müssen in der Tat mit der Lupe gesucht werden.

    • Absolut richtig. Es stellt sich vor allem die Frage wie es kommt, dass wir ein derart fragiles und nicht-nachhaltiges Wirtschaftssystem haben, welches nicht mal imstande ist einen ca. „Drittel-Lockdown“ ohne scheinbar immense Schäden für ein paar Wochen zu überstehen. Diese Perspektive/Frage geht im ganzen Gejammer und Streit über irgendwelche Massnahmen völlig unter. Man kann sich auch mal ganz robust die Frage stellen, wie eigentlich die heutige Schweiz so etwas wie einen 2. Weltkrieg überstehen/überleben würde…

  37. Ein zweiter Lockdown wird jeden einzelnen Bürger in der Schweiz völlig unterschiedlich betreffen. Faktisch schreien die meisten schweizer Beamten (eine riesige Anzahl) zur Zeit nach einem Lockdown. Durchschnittslohn im der Öffentlichen Verwaltung sind 122‘000 Franken/Jahr. Fakt ist, dass alle diese Beamten ihre 122.‘000 Fr. auch während einem zweiten und dritten lockdown weiterhin erhalten. Sie haben nichts zu befürchten. Fakt ist aber auch, dass es unzählige Niedrigverdiener und Menschen in der Schweiz gibt (Hoteliers, Gastro, Kunst, Kultur, Kinos etc.) die bei einem zweiten Lockdown Konkurs gehen und in den Selbsmord getrieben werden. Isolation, Vereinsamung, Arbeitslosigkeit und Zukunftsängste können vehemente Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Menschen haben. Nach Studien werden die Suizidtoten wahrscheinlich sogar höher als Coronatote. Die Beamten in Bundesbern können einen schon ohne Corona in den Wahnsinn treiben, jetzt halt doppelt.

    • Gute Analyse der Sachlage. Die Staatsquote in der Schweiz erreicht bald marxistische hohe Levels, die produzieren keine Schraube und saugen wie die Parasiten den Steuertopf leer. Im Bundeshaus fällt jeweils nur auf wenn die Putzfrau fehlt, ansonsten ist es ein Zirkus mit Betonkuppel statt Zeltdach.

  38. Eigentlich kein Kommentar wert, dieser Beitrag. Trotzdem: Ich erwarte Massnahmen mit Augenmass, die den Verlauf der Pandemie beschränken können. Also eine ausgeehnte Maskenpflicht und Einschränkung von Verhaltensweisen, bei welchen die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können und Schutzmassnahmen nicht funktionieren. Also keine Schul- und Gymischliessungen, keine Gastroschliessungen, aber einheitliche und logische Schutzkonzepte. Meldepflichten bei Kontakten. Und – endlich – flächendeckende Testungen. Wer arbeitet und zur Schule und in die Ausbildung geht, muss das weiterhin tun können. Risikogruppen dürfen – und müssen – zu Hause bleiben.

    • „Risikogruppen dürfen – und müssen – zu Hause bleiben.“ Dann können Sie 70-80% der Leute zu Hause lassen…

  39. man kann auf Panik machen, oder sich zum Beispiel einmal die aktuellen Werte „Todesfälle pro Woche“ anschauen, wie sie vom Bundesamt für Statistik für die Schweiz veröffentlicht werden:

    Quelle Bundesamt für Statistik:
    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/geburten-todesfaelle/todesfaelle.html

    Konklusion: Im Jahre 2020 wird in der Schweiz in etwa gleichem Ausmass und in vergleichbaren Mustern gestorben, wie das in den 20 Jahren davor auch der Fall war – irgendwo um die ca. 1400 Todesfälle pro Woche (etwas mehr im Frühling, etwas weniger im Sommer/Herbst)

    Der aktuelle Durchschnitt für die ersten 10 Monate des Jahres 2020 beträgt sogar nur 1300 Todesfälle pro Woche

    anschliessend kann man versuchen, diese Zahlen zu verstehen – klar ist, dass SARS-CoV-2 mindestens kurzfristig keine signifikaten Auswirkungen hat auf die Todesfälle pro Woche; um allfällige langfristige Auswirkungen zu beurteilen, ist es natürlich noch zu früh, aber mindestens im Moment deutet nicht viel auf eine Katastrophe hin

    blickt man über die CH-Grenzen hinaus in die Welt, so sieht es nicht viel anders aus:
    https://www.zerohedge.com/medical/follow-science-12-million-covid-deaths-edition

    bitte richtig verstehen: ich wasche meine Hände und ich halte Abstand, aber ich bin gegen Panikmache und gegen unnötige Lockdowns, weil diese deutlich mehr Schaden anrichten, als sie verhindern

  40. Mit Corona sterben die Menschen mit 84. Ohne Corona ebenfalls mit 84. Eine Übersterblichkeit auf Jahresbasis gibt es nicht. Die Spitäler waren sogar im April/Mai Lotterleer und wären es auch gewesen, wenn der Bundesrat nicht in seiner Panik und Dummheit Teile des Gesundheitswesens stillgelegt hätte.
    Das Fazit ist für jeden normal denkenden Menschen klar: Sofort sämtliche Massnahmen aufheben. Und dann die Verwaltung und Politik von den Idioten befreien, die die Massnahmen gefordert, unterstützt und angeordnet haben.

    • Es ist jetzt nicht mehr April/Mai. Und Realist bzw. „promovierter Mathematiker und Statistiker“ sind Sie auch nicht.

  41. Test-Irrsinn + Test-Überinterpretation + falsche Massnahmen= Pandemie
    +41% oder 37000 mehr Tests von Woche 41 auf Woche 42.
    Die Anzahl Tests pro Tag sind von Anfang Oktober (ca.5’000) auf über 25’000 gestiegen. Trotz dieser hohen Testrate liegt die Hospitalisierung bei ca. 0.3%, wobei dabei andere Krankheiten nicht ausgeschlossen sind – Bsp. COPD, Influenza (Grippesaison-Start anfang Oktober),Asthma bronchiale, usw.

    Bei einem positiven PCR-Test mit mehr als 24 Replikationszyklen besteht keine Ansteckungsgefahr mehr – trotzdem verwendet man heute die Ergebnisse von Messungen mit 30 Zyklen und mehr – CH 35-40 Zyklen.
    Quelle: https://corona-transition.org/wissenschaftliche-daten-zeigen-dass-die-bewertung-der-aktuellen

    Behandlung : Bei Menschen mit hohem Risiko oder hoher Exposition ist eine frühzeitige oder prophylaktische Behandlung entscheidend, um das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern.
    Quelle:https://swprs.org/zur-behandlung-von-covid-19/

    Zur Gefährlichkeit von Covid-19 (u. erhöhten Sterblichkeit):
    – Isolation erhöht Sterblichkeit
    – Grippeimpfung, Infektionsrisiko steigt um 36 Prozent
    – Strategie der frühen Intubation (Beatmung)
    – Luftverschmutzung
    – Medikamenten-Einsatz (Präparaten wie Hydroxychloroquin, Kaletra
    oder Azithromycin)
    Quelle: https://www.rubikon.news/artikel/die-medikamenten-tragodie

    • Schon bemerkt, dass deshalb neben den Anzahl Fällen immer auch die Positivitätsrate (anzahl positive Tests/Anzahl Tests) angegeben wird und diese von knapp 3% innert einem Monat auf fast 30% gestiegen ist? Ist Deine Ignoranz auch ansteckend?

  42. Lockdowns sind ein Armutszeugnis sondergleichen, weisen ein miserables Nutzen/Kosten-Verhältnis auf, sind Beweis für fehlende Kreativität und Disziplin. Eine echte Schande für jedes Land.

  43. Wer von Fällen, Ansteckungen, Infizierten statt von positiv Getesteten schreibt, outet sich als Covid-Ignorant. Man muss es leider so deutlich sagen. Nachhilfe bietet z.B. Infosperber.

  44. Kompliment an IP.
    Meinungsfreiheit zeigt sich genau darin, wie die Redaktion mit Meinungsdiversität umgeht.
    Genau dies vermisse ich bei Konform-Medien.

  45. @Erich Heini ex SNB&.NZZ

    die politische Schweiz verändert sich und keiner merkt’s! oder doch?. Was ist los mit den MSM in der Schweiz? Nichts. Neu an der heutigen desaströsen Lage der Schweiz ist lediglich, dass sie zugleich eine Konzentration derer ist, denen es gut geht (20%) und die jedes Sensorium für die Bedürfnisse der sozial Abgehängten im eigenen Land verloren haben. Und scheinbar erkennt niemand die damit einhergehende Gefahr des Auseinanderbrechens der Gesellschaft und schliesslich des Landes. Corona verstärkt lediglich die bereits vorhandenen Verwerfungen im Land. Der soeben begonnene Herbst und Winter werden zeigen wohin die Reise geht, ich schätze viele Vermutungen werden sich bewahrheiten! Der Gestaltungsspielraum der Parteien und ihrer Repräsentanten ist heute im Modell-Schweiz so gut wie null, was eben an Abhängigkeiten liegt die lokal gar nicht mehr beeinflusst werden können.

    • Sie kämpfen bestimmt schon mit Ihrem aufklärenden Text, auf den wir alle sehnlichst warten.

  46. Freiheit vs. Sicherheit?! Hier geht es um Wirtschaftskollaps vs. PolitikschwachmatInnen. Es handelt sich weder um die Pest noch die Cholera. Würde man die Sterbefälle richtig zählen, dann ist Corona nicht tödlicher als eine Grippe. Kenne viele die positiv getestet wurden, aber kaum krank sind. Das Geschrei in den Medien und die Bilder am TV, sind zum Kotzen, bspw. von Intensivstaionen: die gleichen Bilder hätte es in der Vergangenheit bei jeder Grippewelle gegeben. Angst frisst Hirn, auch ihres, Herr Heini.

    • Wahrscheinlich hat Herr Heini diesen Artikel hinter der Maske, d.h. unter Sauerstoffmangel leidend, verfasst.

  47. Ja, Israel hat es schon richtig gemacht, (die sind aber auch viel konsequenter als wir)! Wir sind jedoch wieder einmal zu spät! Jetzt einen zweiten Lockdown würde nicht viel bringen da bald Weihnachten, Neujahr und die Sportferien anstehen. An Weihnachten und Neujahr werden viele trotzdem in grossen Gruppen feiern, kaum Abstand halten, der Alkohol fliesst etc, etc. Wäre jetzt ein Lockdown und dann vor Weihnachten alles wieder offen, dann hätten wir im Februar wieder die Situation wie nach den Sommerferien! Man muss nun einheitlich, konsequent, strenge Massnahmen bis mindestens Februar durchziehen und zwar alle Kantone die gleichen Regeln, wenn es sein muss, dann halt mit Bussen!

    • Allmachtswahn! Der Virus lässt sich in einer zivilen Gesellschaft nicht bändigen. Und er mutiert. Also ist die Impfung auch eine Allmachtsillusion.

    • Gaaaanz komisch, die Anzahl der Zustimmungen zu diesem Beitrag – auffällig unpassend für die Tendenzen, wie hier auf IP normalerweise gevotet wird. 😇

    • Sie gehören sicher zu denjenigen, die im Frühjahr auf em Balkon applaudierten, gell? Dass wir dieses Jahr bis dato eine Untersterblichkeit haben, scheint ihnen auch entgangen zu sein und selbst wenn’s noch „reble“ sollte, werden wir die Zahlen von 2015 nicht erreichen: und welche Einschränkungen gab es denn schon wieder im 15i?

  48. Der BR hat uns im März gut geführt und dann wegen dem „Diktaturgeschrei“ den Kantonen das Zepter überlassen.

    Rickli, Gallatti und wie sie alle heissen haben es verbockt.

    Der Bundesrat muss nun wieder die Entscheidungen fällen.
    Hoffentlich lallt Hanf – Ueli nicht wieder dazwischen.
    Jetzt ist Führung gefragt.

    • Wer die Geschichte kennt weiss es:
      Wenn in tatsächlichen oder vermeintlichen Krisenzeiten „Führung gefragt“ war, dann endete das praktisch IMMER böse.
      Oft vergassen die Menschen dabei, dass sie diese ursprünglich einforderten – vergessend, dass Führung, Macht und Korruption ein untrennbares Triumvirat sind.

  49. Gähn. Schon wieder einer aus der Medienzunft, der mit sog. Neuinfektionen (richtig wäre: positive Tests, basierend auf nicht validierter PCR-Methode) Panik schürt, als wäre das überhaupt noch nötig. Sonntags-NZZ ist zu Tagi reloaded geworden, also keine Referenz.

  50. Bitte nicht auch noch auf IP das Geschrei nach mehr Massnahmen/Lockdowns aufgrund von „Fallzahlen“. Es war bisher eine Wohltat, wenigstens hier von den Hypochondern/Angsthasen verschont zu werden.

  51. Die Leute sind dumm und gehen an solche Anlässe mit vielen Personen und somit mit dem erhöhten Gesundheitsrisiko. Ich bin erstaunt darüber.
    Strafe: Reinigung für 2 Wochen abends und am Wochenende in den Spitälern … dort wo die Covid-Patienten liegen. Viel Spass.

    Jeder Veranstalter sollte sein Fest absagen.

    • Menschen 80+ haben ein Risiko von 2-11% zu sterben bei C19-Infektion. Unter 60 und ohne Risikofaktoren ist das Risiko wohl geringer als bei Grippe.
      Daher: Riskogruppen nicht mit erfundenen „Hygienekonzepten“ suggerieren, sie seien in Sicherheit.