Schweiz am Scheideweg zwischen USA und China

Würde sich die Welt unter einem Präsidenten Biden entspannen? Kaum. Für die Schweiz heisst das: unbedingt neutral bleiben.

Eine der besten Kennerinnen der Schweiz, die aus Deutschland stammende ETH-Professorin Dr. Renate Schubert, hat soeben im deutschen „Handelsblatt“ auf gut 100 Zeilen deutlich gemacht, worum es geht:

Die Schweiz darf sich nicht entscheiden, ob sie alleine pro-amerikanisch oder pro-chinesisch ist.

Sie muss sich vielmehr hüten, ein einseitiges Bekenntnis für eine der beiden Weltmächte abzulegen.

Sie kann vielleicht sogar die Chance wahrnehmen, als Mediator zwischen den USA und China, den „Tech Cold War“ zwischen beiden Staaten zu beenden und einen heissen Krieg zwischen den beiden Weltmächten zu verhindern.

Die Professorin für Nationalökonomie an der ETH Zürich und dem ETH-Zentrum in Singapur lehrt seit 1992 in der Schweiz. Sie lehnt eine Unterwerfung der Schweiz unter die Interessen der USA, wie hie und da schon gefordert wird, ab.

Anlass dafür gab eine Empfehlung der ETH-Leitung an ihre Wissenschaftler, dem chinesischen Unternehmen Huawei keine Forschungstechnologie mit amerikanischen Komponenten mehr bereitzustellen.

Es sei damit zu rechnen, so Schubert, dass sich die USA auch künftig von China abkoppeln möchte.

Für die Schweiz sei das „decoupling“ keine gute Lösung, da die Schweizer Warenimporte und -exporte in globale Wertschöpfungsketten eingebunden sind. Ein solches Abschalten würde die ohnehin hohen Preise für Konsumgüter in der Schweiz nochmals steigern.

Entscheide sich die Schweiz für die Zusammenarbeit nur mit einer der beiden Weltmächte, sei mit Vergeltungsmassnahmen der jeweils nicht erfolgreichen Seite zu rechnen.

Würden sich die US-Finanzmärkte von China lösen, käme dies mit Sicherheit Europa und der Schweiz zugute. Sie könnten gesuchte Partner der USA oder Chinas werden.

Eine solche Abkoppelung sei derzeit allerdings wenig wahrscheinlich, denn die US-Geschäftsbanken würden sich derzeit noch mehr als bisher in China engagieren. Trump zum Trotz.

Im Falle eines „heissen Krieges“ zwischen beiden Weltmächten, so Schubert, würden die Karten neu gemischt. 90% des chinesischen Handels und 40% der Ölimporte sind auf Seewege angewiesen, die von den USA kontrolliert werden.

Für die Schweiz und deren Aussenpolitik sind die kommenden Herausforderungen als besonders gross einzuschätzen.

Alle Risikofaktoren der Finanzmärkte, der Technologie- und Finanzsektoren treffen voll auf die Schweiz zu. Sie steht deshalb vor den schwierigsten Entscheiden ihrer jüngeren Geschichte.

Nicht einfacher wird die Lage durch das schwierige Verhältnis zur Europäischen Union (EU). Zwar hat das Schweizer Volk die Beschränkungsinitiative deutlich abgelehnt. Unter dem Druck vieler Interessengruppen fällt es dem Bundesrat aber schwer, einen EU-Entscheid zu treffen.

Dies ist aber nur das Vorspiel zu grösseren politischen Krisen in der nahen Zukunft.

Kommentare

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  1. der Beste Satz gleich zu Beginn: „Für die Schweiz heisst das: unbedingt neutral bleiben“. Kein Kompass ist so verpeilt. Krypto-Affäre vergessen Herr Stölker? Das nennt sich Spionage im Auftrag der USA.

  2. Stöhlker mag polarisieren.
    Aber die sehr vielen sehr dummen und sehr aggressiven
    Kommentare gegen ihn als Person und gegen China per se
    gehen doch zu weit.
    Was da alles zusammengefaselt wird – unglaublich. Wirr.

  3. Wunderbare Aussichten. Da bin ich doch wirklich froh, dass wir mit Dr. Cassis einen dermassen kompetenten Aussenminister haben. // Ironie OFF */
    Hat irgendwer in den letzte Monaten was von Cassis gesehen? Kaum. Der kleine Mann macht für die kleine Schweiz „Aussenpolitik“.
    ..
    Und wie der Artikel wohl richtig anmahnt, reden wir da von GLOBALER Tragweite. Da ist der grösste Teil unserer Bundesrates schon mit EUropa überfordert. Allen voran Cassis.
    ..
    Da wünsche ich mir manchmal Didier Burkhalter zurück, einen Politiker von Weltformat.

  4. Also die Vorstellung, dass die Schweiz zwischen China und den USA vermittelt ist ein Witz, wenn nicht sogar die EU als Einheit eine solche Vermittlerrolle wahrnehmen kann. Ebenso sind die Schweiz, die EU-Staaten und die USA Rechtsstaaten und dies gilt auch für das Handelsrecht. China ist es definitiv nicht, dort herrscht trotz Ersetzung des Maoismus kein Rechtsstaat. Im Gegenteil, die Kommunisten machen Fortschritte sich mit
    ererbten Privilegien ihrer Funktionäre sich gemütlich und auf Ewigkeit im chinesischen Kapitalismus einzurichten. Diese Herren der Macht-Elite von China saugen die Tüchtigkeit der Funktionselite ihres Landes aus, wie wir uns kaum vorstellen können. Diese Saugfähigkeit der Kommunisten im Kapitalismus ist ein Bremsklotz für die Parole „China über alles“. Als Schweizer Unternehmer in China zu investieren mag vom Markt profitabler sein als in den USA, aber seine Sicherheit der Vermögensanlage ist gesetzlich nicht abgesichert, nur durch die Opportunität des Regimes.
    Dies geschieht unabhängig davon, ober die Schweizer Politik den Chinesen schöne Augen macht oder nicht, gegenwärtig erleben dies die Deutschen, wo China nur das industrielle Wissen der Deutschen ausplündern will.
    Übrigens, man kann nur ruhig sagen die Kommunisten sind längst nicht so gut als Mandarin-Klasse wie die zur Zeit der Tang und Song Dynastie.

  5. Wikipedia: „Als Sinozentrismus bezeichnet man die ethnozentrische Ideologie, welche für Chinesen ihre Nation bzw. ihre Kultur im Vergleich mit anderen Völkern für überlegen und einzigartig erklärt…“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sinozentrismus

    Möglich, dass es Zeitgenossen geben könnte, die den Glauben haben, dass die Europäer nicht auf der gleichen Stufe wie die Chinesen stehen und einen unterwürfigen Tribut an Peking leisten müssen.
    Gunther Kropp, Basel

  6. Die Schweiz wird alles tun um den Status Quo zu erhalten, das heisst opportunistisch sich verhalten…was sie immer gut gekannt haben. So die Experten aus ETH schreiben nichts neues…
    Niemanden kann heute ohne USA oder China gut leben…das ist eine Tatsache seit 20 Jahren, aber gewisse Kommentatoren hier leben entweder in der Vergangenheit oder in der Luft…

  7. Eines ist mir klar geworden, in der ETH arbeiten sehr viele Deutsche. Scheinbar sind dies alles Besserwisser wie auch Klaus Stöhlker.

    • Vor allem auch noch schnell im Tippgeben, was die Schweiz zu tun und zu lassen hat. Nervt unglaublich.

    • Der eine marschiert auf ein Ziel und der andere eiert um den Berg herum … uiiii ….
      und der andere geht mitten durch den Berg ;-)))) ich geh Jodeln … und schnachseln … hab Bauer sucht Bauer gefunden … Fritscher Fön ….

  8. Was macht diese sogenannte „Expertin“ eigentlich beruflich so? Mit solchen hanebüchenen Aussagen wie „90% des chinesischen Handels und 40% der Ölimporte sind auf Seewege angewiesen, die von den USA kontrolliert werden“ zeigt sie doch wunderbar auf, dass sie nicht den blassesten Schimmer von irgendwas hat.
    Oder gehört das Südchinesische Meer, der Golf von Bengalen, das Arabische Meer, das Rote Meer, der Suez-Kanal, das Mittelmeer und der Ärmelkanal neu den Amerikanern?

    Hat diese „Expertin“ schon mal was von der neuen Seidenstrasse gehört? Oder wie China in Afrika agiert?

    Lustig auch folgende Aussage dieser „Expertin“: „…dass sich die USA auch künftig von China abkoppeln möchte.“

    Hat sie das ganz alleine rausgefunden oder in der „Brigitte für die Frau“ gelesen, als sie beim Coiffeur sass? Huawei, Stahl, Aluminium, Solarpanels, ZTE, 5G, usw usf. ist der „Expertin“ ein Begriff?
    Natürlich nicht, das war ja nur eine rhetorische Frage.

    Wer solche „Expertinnen“ braucht, kann sich diese auch günstiger bei den Powerpointfolien-Ablesern der Big Four einkaufen. Diese kann man wenigstens von den Steuern abziehen und muss sie nicht mit Steuergeldern bezahlen (ETH).

  9. Lieber Herr Stöhlker

    Ich möchte hier eine ganz einfache Nachricht übermitteln, dies aus tiefster innerer Überzeugung:

    Fuck China.

    Grüsse,
    Isabel Villalon

    • Liebe Frau Villalon,
      das können wir natürlich sagen, aber China wird es nicht kümmern. Unsere Anti-Covid-Masken kommen aus China. Viele unserer Produkte kommen aus China. Ohne China würden Daimler (Mercedes), die Ems Holding und viele andere zusammenbrechen. Vielleicht können Sie China wegzaubern; ich kann es nicht.

    • Na ja, ganz meine Meinung, nur: China fucks the whole world! Oder glaubt wirklich noch jemand, dass pünktlich zur Finanzkrise Ende 2018 und vor allem im September 2019 (als die FED notfallmässig eingreifen musste), einfach so ein böses Virus entstand? Mit der Corona-Hysterie konnte China die ganze Welt in die Knie zwingen und gleich auch noch einen willfährigen Präsidenten in den USA installieren. Und nein, dazu muss man kein Verschwörungstheoretiker sein, sondern nur mit offenen Augen durch’s Leben gehen. All die Systemlinge und Balkonklatscher werden dies natürlich in Abrede stellen, da sie direkt vom Sozialismus 2.0 profitieren. Die linken Kohorten haben mit Hilfe der Chinesen innert nur 6 Monaten eine komplett neue wirtschaftliche und politische Struktur installiert – und über 75% des Stimmvieh’s salutiert auch noch dazu. Dies ändert sich erst, wenn die Staatschecks und Staatsjöblis ausbleiben und die Rate für’s gendergerechte und verdichtete urbane Eigenheim nicht mehr bezahlt werden kann. Freiheitsliebende Individualisten sind ein Auslaufmodell und gesellschaftlich und politisch zunehmend geächtet. Viel Spass noch im Sozi-orchestrierten Europa (und nun auch Amerika), ich bin dann mal weit, weit weg…

    • Da pflichte ich Ihnen aus tiefstem Herzen bei. Aber vielleicht hat der liebe Klausi Affinitäten bezüglich der charmanten Chinesinnen ?

    • @IV: „Fuck China.“

      Sehr niveauvoller Kommentar. Ich hoffe, Sie haben damit nicht die Rebulik China / Nationalchina gemeint.

      Wahrscheinlich hätten Sie statt „China“ „Rot-“ oder „Festlandchina“ schreiben sollen.

      Dass „China“ kein Staat ist, wissen Sie hoffentlich, Frau „Ingenieurin“.

    • @klaus stoehlker: Die grosse Fabrik von Ems-Chemie ist schon seit ca. 35 Jahren im Hsinchu Technologiepark, zwischen Taipei und Taichung. Also im Freien Teil der Republik China und nicht auf dem Festland.

      Die Ems-Fabrik auf dem Festland (abtrünnige Provinzen der R.O.C.) ist eine quantité négligeable!

      Schon wieder einer, der mit Geschichte und Geographie Probleme hat. Etwas haben Sie mit der Spanierin gemeinsam.😂

    • Sie wissen sehr wohl, wenn die kluge, intelligente und mutige Ingenieurin mit China meint: Die kommunistische Partei Chinas.
      Herr Stöhlker kauft gerade die Stricke, Entschuldigung Masken, mit denen China, Entschuldigung die kommunistische Partei Chinas, uns fesselt, Entschuldigung mit Hilfe des Corona-Virus schädigt!

    • Klaus J. Stöhlker darf auf IP jeden Sonntag seinen mehr oder weniger fundierten Sermon bringen.

      Isabel Villalón, mit ihren eigenen, intelligenten und unkonventionellen Beiträgen, aber wurde durch IP zensiert, abserviert und zu Unrecht in die rechte Ecke gedrängt!

    • China besitzt Strategie, Weitsicht, Unternehmertum, Anstand, Disziplin, und eine lange Tradition.

      Schweiz, pass dich besser an oder du gehst noch früher unter als befürchtet.

      Auch I. V. wird sich noch wundern. Respektlos, wie Sie, I. V., sich gegenüber China äussern!

    • …und wohin hat uns die Abhängigkeit von Chinas Gnaden geführt? Panikzustände herrschten im März, keine Medikamente, keine Masken, keine Ersatzteile. China kann uns jederzeit das Messer an die Kehle setzen und wir werden parieren.
      Wollen wir dies zukünftig?
      Wie reich wollen wir denn China noch machen, bis die uns geostrategisch überrollen? Die Globalisierung schafft einen neuen globalen Tyrannen und unsere industriellen Eliten füttern den Drachen aus purem kurzfristigen Eigennutz. Machen wir so weiter bis wir alles China Vasallen sind. Die neokoloniale Expansion der Chinesen in Afrika und im indischen Ozean ist wohl niemandem entgangen, oder doch?

    • Wie blöde kann, darf man gegenüber dem totalitären China sein? China und seine kommunistische Partei mit seiner Menschen verachtenden, agressiven Politik, ohne Anstand und mit gnadenloser Brutalität in einer sehr langen Tradition. Fragen Sie die Tibeter, die Uiguren, die Taiwanesen, die Anrainerstaaten des chinesischen Meers, die Organhändler oder jeden Chinesen mit eigener Meinung, wenn er sich denn getraut, etwas zu sagen.

    • Geehrte Isabel Villalon, ich verstehe Ihre Gedanken – und, da sehr lange in USA und Far East tätig – und nicht als Berater wie das deutsche Schwatzmaul Stöhlker, sondern an der Front für zwei grosse Konzerne, um Umsätze zu generieren, war und bin ich ev. etwas näher daran. Ich teile Ihre Ansicht voll und ganz.
      Für die Spitzen in China zählen nur Macht, Labels, Gold und Geld! Die Bevölkerung hat nichts zu sagen und muss dienlich bleiben. Wer es nicht kann oder will wird brutalst entsorgt. Wer, wie fast alle deutschen «Führer», dies jedoch noch beklatscht, vor den Chinesen dauernd den Bückling macht und ihnen alles – aber wirklich alles – (auch nur für Geld…) in den Schoss legt, oder gar hinten reinschiebt und danach glaubt, die Chinesen wären dankbar für diese Lohnarbeit, hat nichts begriffen. Die Chinesen klauten – seit Nixons CocaCola-Deal ausnahmslos das gesamte Know-How des Westens und sparte dadurch nicht nur Billions in Forschung und Entwicklung, sondern auch Dekaden auf dieser Aufholjagt! Viele westliche Industrielle und Politiker sind nicht nur machtsüchtig und profilierungsneurotisch, sie sind auch extrem naiv. Nach wie vor.
      Deswegen sind speziell die deutschen Autokonzerne heute wo sie sind: Hinter den Chinesen, kontaminiert, betrügerisch unterwegs, zu teuer, fummeln immer noch an tief-liegenden 500-800 PS starken Verbrenner-Boliden herum und ihr Glanz ist eigentlich auch weg. Bitter für ganz Europa!
      Zwischenzeitlich machen Tesla und ein paar andere Firmen – jedoch wenige – noch etwas gut. Aber in Bälde werden uns die Chinesen (nebst den Koreanern) komplett gegen die Wand fahren. Sie werden uns ihre kostengünstigen 100% computer-assemblierten Billig-E-Kisten um die Ohren schlagen (so lange wir noch Jobs haben und diese auch bezahlen können…). Dies, notabene über ihre eigene Seidenstrasse – direkt vors Haus. On-line Service inklusive! Nur noch Wunder können dies aufhalten, denn nicht nur die Produktion – nein, auch die komplette Logistik, inkl. alle Prime-Spots sind inzwischen ebenfalls in Xi’s Pfoten.
      Wenn sich unsere voll gemesteten Politiker, Berater und VR-Präsidenten bzw. CEOs im Westen nicht umbesinnen und endlich aufwachen bzw. nicht sofort aufhören alles auszulagern, den letzten Chinamist on-line zu importieren und ihnen auch bei uns zusätzlich noch alle Schösser, Weinberge, Bergbahnen – und eben die Champs Elysees, Bond Streets, Kö’s und Bahnhofstrassen zu «verschenken», werden auch wir sehr bald zu Uiguren.

  10. herzliche grüsse aus USA hier wird gefeiert. Was für ein Tag…United Stated is back und wird besser als zuvor werden.. If you believe or not…

  11. 2 Tage keine Kommentare frei gegeben – echt schwach für einen Blog!

    Schaut mal, was in den Medien abgeht ihr aufgeklärten Covidioten. Alle jubeln aufgrund der Niederlage von Trump, Journalisten brechen gar in Tränen aus.

    Schaut euch die Bildstrecken der letzten 40 Jahre von Präsidenten der Demokraten an und vergleicht diese mit Bildstrecken von republikanischen Präsidenten. Hier strahlende Gesichter, mit Babies auf den Armen, charmant und lächelend – auf der anderen Seite unscharfe Bilder, verkniffene von der Sonne geblendete Gesichter, zerzauste Haare..

    Die Medien unterbrechen eine laufende Rede des (noch) amtierenden Präsidenten und bezeichnen ihn der Lüge, obwohl a) noch nicht bewiesen ist, dass kein Wahlbetrug vorliegt und es vor allem b) nicht Aufgabe der Presse ist zu werten, zu zensieren und zu moralisieren.

    Lest die Berichte der letzten Wochen vom US Journi der im Blick schreibt (Heute mit dem Titel „Danke Amerika“). So ein dahergelaufener Möchtegern-Journi soll uns objektiv über die Vorgänge in Amerika informieren?

    Es ist sehr bedenklich, wenn die 4. als Kontrollorgan vorgesehene Macht ganz klar Stellung für eine Seite bezieht. Alles Negative, was in die Amtszeit von Biden fällt, wird Trump zugerechnet werden. All die Corona Toten werden schon jetzt Trump zugerechnet, obwohl er im Grunde denselben Ansatz wie Schweden verfolgen wollte (der hier ja über jeden grünen Klee gelobt wird).

    Die Medien haben zusammen mit den Linken ein sehr grosses Interesse daran, die sozialen Spannungen und die Spaltung der Gesellschaft weiter zu schüren. Sie verdienen mehrheitlich ihr Geld mit dem Leid Anderer und sichern sich so ihre Wählerstimmen. Aufdecken wird das niemand, die Presse steckt ja selbst in diesem immer tiefer werdenden Sumpf.

    Eine sehr gefährliche Entwicklung…

    • Gute Analyse, bravo. Die Medien nennt man zwar die vierte Macht, tatsächlich haben sie aber am meisten Macht mit ihrem gewaltigen Einfluss. Die Medien gehören der Hochfinanz und die bestimmen letztlich, wo die Reise hingeht. Trump wollten sie nicht, der war ihnen zu eigenständig. Wenn er als Präsident der USA etwas sagt, das ihnen nicht passt, stellen sie ihm einfach das Mikrofon ab.

    • Der Blick legt heute noch einen drauf „es wird Jahre dauern, das Chaos von Trump aufzuräumen“. Sprich bereits vor Amtsantritt (bzw bevor Biden überhaupt gewählt ist), werden bereits die Ausreden präsentiert, warum Biden nicht performen wird. Ein vor 4 Jahren demokratisch gewählter Präsident, wird als Tyrann, Diktator und weissichnochwasalles betitelt – was erlauben Strunz?! Journi-Flasche leer!

  12. Lieber Klausi: Wie Präsident Trump sagte: „legal votes decide who is president, not the news media“ (& not de Klausi [my addition]).

    As Constitutional lawyer, Jenna Ellis explains: „Joe Biden is not the president-elect just because media declares him so.“

    • Dream on Adolph…. You are living in your alternative reality with lots of the Trump voters, too. The apprentice in the White House was fired this week.

  13. Mr Stöhlker, would you care, please, to explain how a neutral country was forced, by one of the big 2 countries in question, to give up the bank secrecy? Without even a referendum? Thx.

  14. Es gibt keine Alternative als die Partnerschaft mit der EU. Die Schweiz teilt die westlichen Werte der liberalen Demokratie und Gesellschaftsordnung. Die NATO garantiert seit mehr als 70 Jahren den Frieden in Europa, auch für die Schweiz.

  15. Es geht um Werte, um nichts anderes. Traurig zu lesen, dass wir keine haben… oder falls doch, diese auf jeden Fall verleugnen sollten.
    Ganz arm

  16. Wieso ist es dass immer Deutsche Professoren so viel mehr wissen wollen uber und, die Schweizer? Die sollen ueber Deutschland schreiben. Es ist Zeit dass wir wieder Schweizer Professoren haben die an Schweizer Unis lernen und ueber die Schweiz Ihre Meinung schreiben. Wenn man schaut was fuer ein Puff in Deutschland herrscht die haben das mehr noetig als wir! Und nicht nachdem das eigene Land im dauer Chaos herrscht jetzt die selben intelektuellen Verursacher in ein Land zu exportieren das funktioniert.

    • Das Frage ich mich auch die ganze Zeit, immer mehr und mehr Deutscher einfluss in den Medien, Bildung, Wirtschaft…. Möchte ja nicht Paranoid klingen aber es scheint mir wie eine gesteuerte Invasion zu sein. Und jetzt mal ganz Realistisch über die geschichte rückblickend was können wir von den Deutschen lernen/mitnehmen. Kriegstreiberei, Sklaverei (KZs), Politische unterdrückung (Wie die Juden oder heute jeden Querdenker, Lenkung der ganzen EU für eigene Interesse) Wirtschaftliche Betrügereien, Telekom Bespitzelugsskandal, MAN Schmiergeldauszahlungen in bar, Siemens Schmiergeldskandal, Volkswagen Dieselbetrug, Cum Ex Skanda, Wirecard Betrug, ja sogar bei der Zuger Crypto AG hate der Deutsche Nachrichten Dienst seine Finger im Spiel. Geben sie mal bei google folgendes ein Liste von Unternehmenszusammenbrüchen, da werden sie sehen wie super die deutschen sind und was die gründe waren. Also echt tolles Zeugniss mit dem sich das Herrenvolk so schmückt. Na dan nur zu meine lieben schweizer wir werden ja mit der Zeit sehen wo hin es füren mag das immer mehr Schlusselpositionen an Deutsche vergeben werden. Schaut euch doch mal in eurem eigenen Unternehmen um. Schönen Sonntag

    • Da kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung ein Beispiel geben (Uni Zürich): Mein Dissertationsexposé – Schweizer – wurde von der dt. Prof. von einem Tag auf den anderen abgesagt. Ich hatte den orthodoxen Wissensrahmen erweitert, das wurde nicht toleriert. Nun 20 Jahre später boomt „mein“ Gebiet und ist immer mehr Forschungsmainstream.
      Gleichzeitig ist meine damalige Mitstudentin (Aussereuropäischer Herkunft, kroch der Prof. in den Allerwertesten) nun doktoriert. Die war schön gehorsam. Innovativ? Sicher nicht!

      PS: hab dann einige Jahre später in einem dt. Journal publiziert. An meiner Qualität lags nicht. Es gibt eine Innländer Diskriminierung.

  17. Kann man den Stöhlker mal von dieser Plattform nehmen, er lebt in der Schweiz und kritisiert die Schweiz andauernd und will uns vorspielen, dass er Besserwisser-
    Rezepte hat, einfach unerhört.

    • Kurt, schon mal was von freier Meinungsäusserung gehört? Oder wünschst Du Dir russische oder chinesische Verhältnisse in der Schweiz? Der Kurt erträgt keine Kritik am Vaterland. Mit seinem Ansatz würden wir noch heute im Ancient Regime leben und die Gründung des Bundesstaats 1848 wäre nie erfolgt. Ein Land, dass keine Kritik aushält ist dem Untergang geweiht.

      Falls Du nicht mit Herrn Stöhlker einverstanden bist, dann widerlege seine Argumente mit einem Kommentar.

    • Gott sei Dank bist nicht Du, der sagt, was für Artikel von dieser Plattform „genommen“ werden. Sonst wärst Du ja Putin.

    • Das Gegenteil von Segen, wenn der hochkorrupte und senile Greis gewählt würde, wird er aber nicht, die Dems haben nämlich historische Wahlfälschung betrieben. Trump wird mit grosser Mehrheit am 14. 12. von den Wahlmännern gewählt werden und sicher nicht von den globalististischen Medien. Ihren Segen können Sie sich also hineinstecken

    • Wenn jetzt noch der nervende Klausi abgewählt würde, wäre für mich schon vieles wieder gut !

  18. Richtig, die Neutralität hat sich sehr bewährt für die Schweiz. Dann dürfen wir aber nicht der EU beitreten oder den Rahmenvertrag unterzeichnen. Denn dadurch könnte der Europäische Gerichtshof EUGH der Schweiz vorschreiben, wie sie sich zu verhalten hat. Natürlich wird der EUGH verlangen, dass wir uns im Sinne der EU verhalten und einbringen.

    • Jeder der mal länger als 2 Wochen in der Schweiz war realisiert: die EU müsste von der Schweiz lernen, nicht die Schweiz von der EU. Aber sagen sie das mal jemandem in Paris oder in Brüssel. Fand es bemerkenswert dass vor Kurzem einer der mächtigsten Wirtschaftsführer dieses Landes offen eine kritische Position bezogen hat. Wenn jemand der alles gesehen hat seine Meinung ändert, dann sollte das aufhorchen lassen. Wenn die EU nicht in der Lage ist, Widersprüche zu dulden und renitenten Sonderlingen ihren eigenen Weg zu lassen, dann schadet das all den Werten welche die EU zu schützen vorgibt. Es kann nicht richtig sein dass man überlegene Strukturen plattmacht um wirklich jeden Flecken des Kontinents mit dem angeblich überlegenen Masterplan zu beglücken. Schade auch dass die Hanse 2.0 sich anscheinend nicht für CH stark macht – dies wäre doch im Interesse aller Kleinstaaten.

  19. Frau Schubert trifft den Nagel auf den Kopf – das ist strategisches Denken!
    Diese Weitsicht und Gedanken sind eine Chance für die Schweizer Politik über die momentane Corona Diskussion hinweg zu blicken.
    Chapeau. Weiter so Frau Schubert und Herr Stöhlker. Guter Beitrag.

  20. Jetzt erklären uns zwei Deutsche die Neutralität! Deutschland ist bald die westlichste Provinz von China, Export geht halt über alles, da spielt es auch keine Rolle, wenn das Abnehmerland ein Führerstaat ist. Es muss nicht immer alles nach dem Stutz gehen, lieber KJS. Mir ist es lieber auf etwas Wohlstand zu verzichten, aber dafür ab und zu einen „dummen Latz“ haben zu dürfen.

    Woher der Virus kommt, beschäftigt Sie vermutlich auch weniger als mich. Ich überlege mir sogar in der kleinen Schweiz immer, bei wem ich etwas kaufe und wenn PRC drauf steht, bekomme ich meist leicht Fieber. Wenn möglich schaue ich nach Alternativen oder verzichte auch einmal.

    Wenn wir so blauäugig weiter machen wie bisher, kostet uns dieser vermeintliche Wohlstand bald den Rest der Selbständigkeit. Noch mehr EU und noch mehr China führt direkt ins Sozialpunktesystem, das kann nicht der Preis des Wohlstand sein.

    Lieber erst einmal bei Norwegen und den Briten sondieren, das passt besser zur Schweiz und so ein Trio könnte ein vielversprechender Gegenentwurf zur EU werden.

  21. Wenn zwei Strassenbahnen nebeneinanderfahren, ist es nicht klug, bei beiden auf dem Trittbrett zu stehen, ganz speziell dann, wenn man bereits weiss, dass beide in unterschiedliche Richtungen fahren werden. China ist eine Diktatur – und was die Sache noch weit verschlimmert: Es ist eine nationalkommunistische Diktatur.Nichts, aber wirklich gar nichts rechtfertigt ein Herumlavieren. Gerade jetzt zeigt die KPC ihre Fratze im Zusammenhang mit Taiwan, Japan, Australien, Kanada, Philippinen etc. und im Inland bei den Uiguren, im Finanzbereich bei dem soeben abgesagten Ant Group -IPO etc.

  22. Wenn Stöhlker bei ETH-Professorin Dr. Renate Schubert abschreibt kommt tatsächlich Bedenkenswertes raus. Er sollte mehr abschreiben als eigenen Müll produzieren! Copy-paste kann manchmal hilfreich sein!

  23. Die Schweiz als “Mediator” zwischen den Blöcken CHINA und USA ist eine wahr abenteuerliche These.

    Wie bei einem Mannschaftsportler, der sich ja nach Verlauf der Partie nicht einmal auf die Bank des Führenden setzen kann und dann beim Umkehrten Verlauf wieder zurück, wird dies auch in der Wirtschaft und Politik nicht funktionieren.

    Mit Verlaub seit 1987, respektiv eigentlich bereits seit 1971, versuchen die Exponenten und illustren Teilnehmer des „World Economic Forums“ die Probleme der Globalisierung und deren Auswirkungen auch in Bezug auf die unterschiedlichen Machtblöcke zu lösen – Nach meiner Meinung bis dato ohne Resultat.

    Nun soll die Schweiz wahrscheinlich unter Beizug von einem Heer von Beamten und Professoren dafür sorgen, dass sich diese Blöcke nicht aneinander zerreiben und wir in Europa dazwischen zerquetscht werden.

    Ich frage mich ob wir überhaupt noch die Wahl zwischen dem einen und anderen Block haben. In der Zeit in der Chinesen mit viel Cash Firmen, Landwirtschaft Flächen, Zugang zu Rohstoffen in Europa und dem Rest der Welt aufkaufen.

    Das Uebel ist, dass jeder zumindest bei uns in der Lombardei, für genügend Cash seine „Bude“ einem Chinesen verkauft da die Zukunft ja kaum vorhersehbar ist.
    Die Chinesen haben begriffen „Money makes the (Peoples) world goes round“ und nutzen die Gelegenheit der grossen Verunsicherung, während sich die USA entzweit.

    Dies wird sich auch durch eine Professorale Mediation und dem geplanten „Great Reset“ Agenda des WEF nicht aufhalten lassen.

    Beste Grüsse aus der Lombardei.

  24. Bitte nicht blauäugig gegenüber China sein. Das sind ganz klevere Machtpolitiker dort. In 30 – 40 Jahren haben die aus einem Land das praktisch nur Reis anpflanzte eine Super-Tech-Macht gemacht. Das ist ja nur möglich indem man sich die Technologie von Aussen erwirbt. Höchstwahrscheinlich gestohlen. Syngenta wurde durch den Staat aufgekauft, nun möchte man sie wieder loswerden, aber die Geschäftsgeheimnisse und die Gen-Tech wurde wahrscheinlich schon längst vom chinesischen Staat aufgesaugt, um sie zum Vorteil zu nutzen und anderen Staatsfirmen oder auch privaten Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Zwar wurde diese durch den Kauf der Aktien von Syngenta bezahlt, aber sowas kennt man auf der ganzen Welt nicht: dass der Staat bestimmt was in den Unternehmen abläuft.

  25. Na ja Herr Stöhlker, die Beurteilung aus Sicht der deutschen Professorin bringt keine neuen Erkenntnisse und zeigt keine neuen Problemfelder auf.
    Wir Schweizer wissen, was uns die Neutralität wert ist und wie wir sie im Tohuwabohu des Weltgeschehens einsetzen müssen.
    Übrigens Herr Stöhlker, vermisse ich Ihre eigene Meinung oder haben Sie für einmal nichts hinzuzufügen?

  26. So so, „Im Falle eines „heissen Krieges“ zwischen beiden Weltmächten, so Schubert, würden die Karten neu gemischt. 90% des chinesischen Handels und 40% der Ölimporte sind auf Seewege angewiesen, die von den USA kontrolliert werden“.
    Ähm, Frage sei erlaubt: Wie soll es da aus logistischer Sicht genau zu einem Krie kommen?
    I have keine Ahnung, but there must be a Logic?!?
    Bitte um Erläuchtung von Frau Professor oder Dr. Stöhlker, ich leider zu dumm zum vernetzt denken!
    Vielen Dank.

  27. Ach die Chinesische Elite hält schon mit jener der USA zusammen, den die Namen der Herrschenden Milliardäre klingen schon seit Jahrhunderten bedeutend. Wichtig dabei ist bloss, wie man das Volk noch mehr über die Währungs Umverteilung ausnehmen kann.
    Den Krie gegen die Armen haben die Reichen haushoch gewonnen, sagte Warren Buffet einst schon vor 10 Jahren. Da muss mir keine ETH Professorin was erzählen, denn im der Schweiz läuft es nicht anders.
    Als Beispiel ein wäre Marc Rich, der von Bill Clinton über den Bundesrat seine Milliarden Steuerschulden geschenkt bekam(die vergifteten Rohstoffopfer nicht mitgezählt).
    Anderes Beispiel?
    Ein Kunsthändlersohn von Küsnacht killte einen Kollegen im Rausch, schlug ihmden Kerzenständer über die Rübe, steckte ihm eine Kerze in den Hals und verging sich an ihm. Erstes CH-Gericht entschied 12,5 Jahre Zuchthaus, zweites nach 3,5 Jahre (als von Masse der Fall vergessen wurde) entschied noch auf 2,5 Jahre Knast. Alles vergessen und fein. Wäre der Täter ein Normalo gewesen, wäre er im Knast verrottet.

  28. Globales Kung Fu.
    Das Thema ist hoch aktuell, dringend und heiss. Ist auch in diesem Medium mehrmals behandelt worden. Es geht um das geopolitische Kräftemessen welches, vordergründig mit überschwenglichen diplomatischen Floskeln geschmückt, im Hintergrund jedoch als brutalster Strassenkampf ohne Regeln geführt wird.
    Es gibt vier Players: Europa, USA, Russland, China. Keiner der letzten drei, beispielsweise, wünscht dass Europa kongruent und zusammenhaltend auf dem Ring auftritt. Zu gefährlich für die anderen, zu viel Verhandlungsmacht. Man versucht den Gegner zu spalten, zerstückeln, trennen. Atomisierung total. Das wünscht die EU für die anderen auch. Ja klar, es gibt noch andere Mitspieler. Die Südostasiatische Union, der Pazifik Verein, der Afrikanische Verbund, der südamerikanische Klub, die Scandinavische Liga, die Petro-Staaten. Die alle befinden sich in der jeweiligen Kundenkartei der Grossen Vier.
    Was braucht man also um wirklich unabhängig zu sein ? Sechs Dinge :
    Energie Ressourcen – Eine starke Währung bzw. Leitwährung – Eine eigenes Rating System – Einen eigenen Börsenplatz – Eigene Chip/Semiconductor Produktion- Ein grosses Drohpotential (Militär).
    Fehlen diese Eigenschaften ganz, ist man ausgeliefert. Hat man nur zwei oder drei davon, muss man Allianzen suchen. Selbstverständlich bei den Big 4.
    Also, wo steht unsere Schweiz nun? Hmm.. Angela, Vlad, Joe, Jinping ?

  29. Was heisst denn hier „neutral bleiben“ ???

    Das ist die Schweiz schon lange nicht mehr !!!

    Bei Russland, Ukraine, Belarus, Syrien etc. beeilt man sich bei jedem (vermeintlichen) „Fehltritt“ mit Rügen, Sanktionen oder Botschafter-Einbestellungen.

    Bei „Vergehen“ der USA, Türkei, Saudi Arabien, Israel, China etc. wird ganz heftig weggeschaut.

    Hört doch endlich auf mit dieser elenden Heuchelei.

    Die Schweiz ist wie jedes andere Land getrieben von politischen und wirtschaftlichen Interessen.

    Da muss man sich seit gestern ehrlich machen, es sei denn man verharrt beim nostalgischen Wunschdenken von vorgestern.

    PS:
    Wie UNneutral wir bei Nazideutschland waren – sei es aus Angst oder Profitgier – das kann man in jeder seriösen Doku nachlesen. Um dann ganz kleinlaut zu werden.

  30. Solange die schlauen und reichsten Chinesen nach USA flüchten, wird die militärische Macht in den Händen der USA verbleiben.
    Die ganze Welt danz auch nach den Dollar Währungs-Reserven.
    Eine private Währung, welche rechtlich „nicht“ dem Custodian gehört, sondern der FED. Selbst wenn die SNB 50% ihrer Währungs Reserven I. USD hält, so gehören sie nicht ihr, darum mussten die Banken für alle Sünden und Schindluderei ständig Schadenersatz an die USA bezahlen.
    UDS sind Eigentum (Schuldscheine), welche der FED gehören.

  31. Spielt keine Rolle, wer gewählt wird, da in den USA beide Parteien dem militärischen Industriekomplex dienen.
    Exon, Google, Microschrott und Amazon Spenden jeweils jährlich 22,7 Mio. an beide Parteien, damit sie steuerfrei walten und schalten können. Ein typisches Zweiparteiensystem, welches der Lobby dient, anstatt dem Bürgen den Bürger, von wessen Vermögen im grossen Stiel Umumverteilt wird.
    Gebt mir die Herrschaft über die Kreation des Geldes, und mir ist egal wer regiert, sagte einst der versteckte Strippenzieher der Federal Reserve Bank (FED).

  32. Die globalen Schweizer Konzerne, die rund um den Globus produzieren
    und Handel treiben, werden sich nie für nur einen der zwei Blöcke entscheiden.
    Der Westen und Asien sind gleich wichtig.

  33. Mit dem Gespann Biden/Harris oder vielmehr dem Danaergeschenk Harris/Biden müssen wir uns nur wenige Jahre gut stellen; danach hat die amerikanische Demokratie fertig.

    Dann übernehmen die Chinesen ohnehin.

  34. Die Sache ist viel einfacher: Der Westen hat die Wahl zwischen dem demokratischen Rechtsstaat und der Weltmacht USA und dem totalitär-kommunistischen China, dessen Ziel es ist, bis Mitte des Jahrhunderts die neue Weltmacht zu werden. Die freie Welt ist gut beraten, China die Stirn zu bieten. Dazu gehört auch, Russland nicht in die Arme Chinas zu treiben. Trump hat das verstanden – ganz im Gegensatz zur Obama-Administration, die u.a. den Ukraine-Konflikt angezettelt hat (neben der sonstigen katastrophalen Aussenpolitik).

    Dazu werden sich Europa und die USA unter Biden (bzw. bald Harris) mit sich selbst beschäftigen und sich mit immer neuen Regulierungen schwächen (Klima bzw. Energie, Identitätspolitik, politische Korrektheit etc.) sowie der grossteils illegalen Masseneinwanderung – Themen, die chinesische Führung nicht im Geringsten beschäftigen, ganz im Gegenteil. Das Land profitiert massiv vom Export von Windrädern, Sonnenfängern und Monsterbatterien nach Europa und baut gleichzeitig Kohle- und Kernkraftwerke.

    Der Handel zwischen China und der Schweiz wird massiv überschätzt, gleichzeitig wird derjenige zwischen der CH und den USA unterschätzt – stark steigende CH-Exporte und Investitionen in Richtung USA. Falsch ist auch die Annahme, der Handel mit China sei für die USA von Bedeutung. Das Land hat einen riesigen Binnenmarkt, und Kanada und Mexiko sind viel wichtigere Exportmärkte als China.

  35. Die Gewinne in der Schweiz fliessen bereits jetzt mehrheitlich ins Ausland ab und die ausländischen Firmen geben sich die Klinke um das KnowHow abzuschöpfen. Und mit dem angehäuften Reichtum kommen die Unternehmer dann in die Schweiz um ihn gebührend zu genießen. Das ist ein Problem der Schweiz dass sie seit Jahren hat und noch richtig gross werden wird. Besser wäre Innovationen und Services innerhalb der Schweiz zu fördern und anzubieten wie zum Anfang des wirtschaftlichen Aufstiegs.

  36. Man hält es schon gar nicht mehr aus – die ewigen Belehrungen und Tiraden aus Deutschland. Seit Jahren mischen sie sich als Oberlehrer mit Riesenklappe in sämtliche Themen und Länder dieser Erde ein, versuchen laufend die EU zu dominieren. Selbst im Middle & Far East halten sie sich nicht zurück! UK (Brexit…) – ja, sogar in Israel und seit 4 Jahren gegen die USA – insbesondere gegen Trump. Unerträglich! Nun fallen gewisse «Gebiete» weg, da geht das Bashing und Motzen gleich mit ihren Nachbarn weiter. Ich frage mich, warum scheuen Deutschland, ihre Talkmaster und ihre Schreiberlinge nicht einfach für sich und lösen endlich ihre eigenen Probleme?! Sie haben wahrlich genug! Sie haben bald 3’000 Milliarden Euro Schulden (Italien hat 2’200), defekte Strassen, Bahnen, Schulhäuser, ein nach 8 Jahren immer noch nicht 100% funktionierender Berliner Flughafen, das Desaster und ungelösten Streitigkeiten des Stuttgarter Bahnhofs, Oper in Hamburg, die Stromtrasse Nord Süd (Südlink), die Dieselaffären und Betrügereien auf höchstem Niveau mit Milliarden-Bussen, die um Jahre zurückgeworfene Automobiltechnik bzw. Produktion, man baut 500 PS-Verbrenner Fahrzeuge dafür kein einziges, taugliches Elektrofahrzeug, welches auch lieferbar wäre, dafür Fehlplanungen am Laufmeter inkl. ein Maut-Theater ohne Ende. Deutschland bringt nicht einmal einen Anschluss ans Bahnnetz (Italien-Schweiz-Deutschland) zustande, während unser kleines Land mit Milliarden-Investitionen in Vorleistung ging und nun wieder auf Deutschland warten muss!
    Es reicht. Unser Land braucht wahrlich keine D-Berater, insbesondere nicht was unsere Prioritäten in der Exportwirtschaft angehen!

  37. Vielleicht sollten die schweizer Bundesräte überlegen welche aktive Rollen die Schweiz übernehmen kann und innovative Services anbieten kann. Die jetzige Rolle als braver Erfüllungsgehilfe und Diener zeigt ja dass die Schweiz immer mehr als unrelevant und als Selbstbedienungsladen für das Ausland gesehen wird. Falls die Ressourcen (Geld, Arbeitskräfte) mal nicht mehr so üppig fließen dann wird die Schweiz recht schnell fallen gelassen.

  38. Die grossen Menschenmassen haben noch immer nicht realisiert, dass der angebliche Wohlstand, nur ein Scheinwohlstand wiederspiegelt, der entstanden ist durch ein Schwindel-Finanzsystem, indem Notenbanken und Banken Geld (Falschgeld) durch Kredit / Verschuldung und und immer grösseren Bankbilanzverlängerungen entstehen lassen. Im Grund basiert das gesamte System auf der Grundlage der systematischen Konkursverschleppung und des Betruges.
    Durch diesen Betrug wurde (und wird noch immer) das Eigenkapital der Notenbanken und Banken im Verhältnis zu ihrer Bilanz immer kleiner.
    Dies wird dazu führen, dass die Kreditvergabe der Banker zukünftig immer schwieriger wird, und wenn das Kreditschneeballsystem einmal ins stocken gerät ist der Zerfall nicht mehr weit entfernt.
    Aktuell können wir sehen, dass die Banken bereits gezwungen sind immer mehr Personal zu entlassen, um ihre Bilanzen aufzufrisieren. Dies wird nur kurze Zeit helfen, denn der wirtschaftliche Niedergang ist bereits im Gange.

    Zur Ablenkung von den Problemen hat man das Coronavirus eingeführt und präsentiert es den Menschen überall auf den Titelseiten von Presse und Fernseh. Mit Angstmache, Panik, Demonstrations.-/ Versammlungsverboten, immer neuen fragwürdigen und unzulässigen Gesetzen und Verordnungen (die krass der Bundesverfassung widersprechen) will man die Bevölkerung in den Schwitzkasten nehmen und er einschüchtern, damit die sich weniger wehren kann gegen die neue Diktatur der Politik in Bern.
    Es ist höchste Zeit sich gegen Politik, Massenmedien und Banker zu erheben, denn mit immer höheren, unbezahlbaren Schuldenbergen, Zinsdiebstahl, Falschgeld, Kohässionsmilliarden an andere Staaten, Freiheitsentzug, Unterdrückung und Erpressung usw.. wird sich die Lage für die Bevölkerung nicht verbessern sondern verschlechtern.

  39. Die Schweiz muss sich jetzt unbedingt in die EU flüchten und sich darin auflösen, bevor sie untergeht! So können die Bürger wenigstens ungestört in andere EU Teile auswandern, wenn die Schweiz kollabiert – was so oder so kommen wird.

  40. Es gab Zeiten, da versuchte die Schweiz neutral zu sein.
    Wir sollten das wieder versuchen, statt uns anzubiedern.
    Klar erfordert das etwas Rückgrat und kostet wohl auch was, aber so kann man sich die grösstmögliche Selbstständigkeit bewahren.
    Sicher besser, als überall mitreden zu wollen. Das nützt nur den Bürokraten.

  41. Warum gleich so dramatisch, Herr Stöhlker? Alleine der Umstand, dass die besten Kenner der Schweiz nicht mehr Schweizer, sondern die Deutschen sind! Macht nichts, wir sind ja beste Freunde. Ich bin sicher, auch in der Wirtschaft kommt das Fressen vor der Moral. Das heisst, die hier ansässigen Firmen werden dort Geschäfte machen, wo es etwas zu holen gibt. China oder USA hin oder her. Dumm wäre nur, wenn die Stimmbürger*innen hier schlussamende noch diese Konzernverantwortungsinitiative annähmen. Oder wie es heisst: Volksinitiative „Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt“. Dann könnte jeder jede Schweizer Firma zur Verantwortung ziehen, welche nicht dafür sorgt, dass z. B. in China und in anderen eher totalitär ausgerichteten Ländern fundamentale Menschenrechte und Umweltschutz aufrecht erhalten werden. Das würde dann nicht nur die Firma Glencore, die im Abstimmungsbüchlein so prominent erwähnt wird, betreffen. Bei der Interpretation der Sorgfaltsprüfung käme die Schweizer Wirtschaft, die gezwungenermassen global agiert, ganz schön in (Haftungs-) Schwierigkeiten. Das wäre ja wirklich zu saublöd, und die Diskussion, ob USA oder China, wäre dann gleich vom Tisch. Oder sehen Sie das anders?

  42. Rat von Deutschen, die so wie so Anti-Amerikanisch sind, ist bestimmt sehr wertvoll. Vor allem wenn man weiss, wie erfolgreich Deutschland mit Russland umgeht oder wie gross Deutschlands Einfluss in der Welt im Allgemeinen oder im Nahen Osten im Speziellen ist. Zudem ist Chinas Geschichte Chinas so friedlich, dass sich die Schweiz in ihren Schoss legen sollte.

    • Martin, Martin…unbedingt die Schweibe wischen. Deutschland war nationalsozialistisch, China ist nationalkommunistisch.

  43. Schweizer Neutralität zwischen Ost und West könnte eine langfristig attraktive Zukunftsperspektive darstellen. Grade weil China und die USA noch lange aufeinander angewiesen sein werden und auch das benachbarte Europa ein existentielles Interesse an Vermittlung hat

  44. Wir IP-Leser schätzen allesamt den hochintelligenten und vor allem einzigartigen Ratschlag eines Schweizers, dass die Schweiz neutral bleiben soll. Die Schweiz verhindert Welt- oder noch grössere Kriege.
    „Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.“

    • Ja, so müsste es sein – aber die Tendenz zeigt in eine ganz andere Richtung: Lieber Knechtschaft, als den Tod. Lieber ein volles Portemonnaie, als Freiheit. Lieber auf Watte gebettet, als auf einem Strohbett. Lieber geniessen, als selber zupacken.Lieber zahlen, als anzuecken. Lieber sich ergeben, als zu kämpfen usw.
      Nicht alle sind so, aber viel zu viele. Unsere Vorfahren würden sich im Grabe rumdrehen.

  45. „Neutral bleiben.“ Frau Professor Doktor aus dem Land, in dem alle gut und gerne leben, macht auf gut 100 Zeilen deutlich, was ich schon vor mehr als 500 Jahren in gut 6 Worten – ohne Honorar – deutlich machte: „Mischt Euch nicht in fremde Händel.“

  46. Die Schweiz ist immer sehr gut gefahren mit Neutralität. Leider ist das heute kaum mehr möglich. SP, FDP, CVP, GLP etc. wollen uns möglichst schnell via Rahmenvertrag unter die Fuchtel der EU zwingen. Neutralität wird dadurch verunmöglicht für die Schweiz. Auch verlieren wir unsere Selbstbestimmung total. Die zerstörerische Politik in Bern treibt die Schweiz 🇨🇭 in sklavische Unterwerfung.

    • Wie wahr und dieselben «Polit-Koryphäen» der vorgenannten Parteien gebärden sich derart simpel – nun auch wieder zum Thema „Konzernverantwortungsinitiative“. Wobei «Konzern» klar eine Lüge ist. Denn faktisch wird es jede Firma treffen, welche in einem Geschäft ausserhalb der Schweiz, mit zT. sehr ausgedehnten Lieferketten konfrontiert sein wird. Dass Vorgenannte im Streitfall dabei ihre Unschuld vor Gericht belegen sollten, zeigt den Unsinn dieser Abstimmung und, dass ehem. Und aktuelle Politiker wie Adreas Iten, Peter Bieri, Dick Marty, Matin Landolt offenbar noch nie in ihrem Leben an der Front stehen mussten, um Geld bzw. Umsätze für unser Land bzw. eine CH-Firma zu generieren!
      Eine Peinlichkeit erster Güte! Hier gilt: Ein klares NEIN für eine solch unsinnige und selbstzerstörende Initiative!

  47. Wenn man die kommende, schwierige Zeit und die politischen Herausforderungen betrachtet und dabei weiss, dass sich unsere Regierung, der BR damit befassen, Entscheidungen treffen muss, dann bekommt man wirklich ein flaues Gefühl im Magen. mit andern Worten, es sieht nicht gut aus für unser Land!

  48. Dieses nacherzählte Intellektuelle und professorale Gebrauchsanweisung für unser Land ist ziemlich untauglich. Weder der Nacherzähler noch die ach so „gescheite“ ETH-Dozentin merken, um was es wirklich geht, korrupter Sozialismus/Kommunismus sowohl in China wie in den USA (Demokraten) oder Freiheit und Frieden weltweit. Der deep State liegt übrigens gerade in den letzten Zuckungen (Wahlfälschungen in epischem Ausmass) und Biden wird nie und nimmer Präsident.

  49. Verstärkung der Zusammenarbeit mit und in Europe – so nichtssagend ist Europa auch wieder nicht, wie viele meinen. Ökononisch neben Nordamerika und China wohl der einzige Kontinent, der mitreden kann. Und Qualität ist immer noch mindestens so wichtig wie Quantität.

  50. „Eine der besten Kennerinnen der Schweiz, die aus Deutschland stammende ETH-Professorin Dr. Renate Schubert….. „ – no Frage?

  51. Eine banale Erkenntnis. Die neutrale, unabhängige und selbständige Schweiz arbeitet mit allen Nationen, ob gross oder klein, zusammen. Dass wir uns vor einer einseitigen Anbindung hüten müssen, steht schon in der Verfassung.

  52. Da sehe ich keine grossen Herausfoderungen, es liegt in der Natur der Schweiz, sich nicht entscheiden zu können und selten mit einer einheitlichen Stimme zu sprechen. Hoffen wir nur, dass weder die USA noch China den Druck auf die Schweiz so stark erhöhen, dass wir uns entscheiden müssen.

  53. Das ist das dümmste, was Klausi je abgeschrieben hat. Es ist an der Zeit, ihn zu streichen im IP. Unternehmensberater nennt er sich, das ist ja lächerlich.