General sucht Leck

Aargau-Kantonalbanker Chopard lässt wegen Story PCs der Mitarbeiter filzen. In Medienstelle sitzt seine Ex.

Diese Woche kam René Chopard, die Nummer 2 der Aargauischen Kantonalbank (AKB), hier unter die Räder. Der Staatsbanker würde mit dem Aston Martin an Kundenanlässen vorfahren und seine Leute zusammenstauchen.

Noch am Erscheinungstag des Artikels bliess Chopard laut mehreren Quellen zum Halali. Laut den Auskunftspersonen habe Chopard Order erteilt, sämtliche Computer seiner Angestellten zu filzen.

Die digitale Spurensuche auf den PCs und Laptops der Unterstellen habe zum Ziel herauszufinden, ob jemand Informationen nach aussen getragen habe.

Wer ist der Verräter? Diese Frage treibt Chopard offenbar um. Und nicht eine andere, sie sich stellen würde, nämlich: Warum wird Kritik an meiner Person und meinem Führungsstil laut?

Einzelne Mitarbeiter empfinden Chopards Ton als alte Schule. Dieser erinnere an Zeiten aus dem Militär.

Frau mit Beziehungen (LinkedIn)

Chopard, ein Banken-General, der die Leute ohne grosse Belohnung antreibt, selbst aber seinen Erfolg nach aussen gerne mit mondän wirkenden Auftritten zelebriert.

Die Leiterin der Kommunikation der AKB wollte nicht auf Fragen zur Leak-Suche eingehen. „Aufgrund des Artikels sehen wir keine Veranlassung, dem intern weiter nachzugehen“, meinte Christine Honegger.

Honegger steht seit einem Jahr auf der Kommunikations-Brücke der AKB. Zuvor war sie gemäss ihrem LinkedIn Journalistin beim Aargauer Lokal-TV, Chefin des Thermalbads in Baden und Leiterin der Krebsliga im Aargau.

Wer hat mich verraten? (AKB)

Und: Sie hatte eine Beziehung zu René Chopard.

Dieser war als Chef des grössten Bereichs, dem Retail und Private Banking, der starke Mann in der Geschäftsleitung der Aargau-KB, als sich Honegger 2019 beim Staatsinstitut um den Job der Medienchefin bewarb.

„Ja, das ist richtig. René Chopard und ich waren bis im Jahr 2012 befreundet“, bestätigt Honegger. „Diese Tatsache ist allen Entscheidungsträgern in der AKB bekannt.“

„Im Auswahlverfahren habe ich wie meine Mitkonkurrentinnen und -konkurrenten alle geforderten Stufen der Rekrutierung durchlaufen. Der Entscheid über eine Einstellung fällt die Geschäftsleitung mit der Stimmabgabe jedes einzelnen Mitglieds.“

Es habe zu „keiner Zeit einen Interessenskonflikt“ gegeben, führt Honegger aus.

Kleiner Zustupf im 2013 (AZ)

Ihr „direkter Vorgesetzter“ sei der Chef der Geschäftsleitung, Dieter Widmer. „Ich weise nochmals darauf hin, dass wir unsere Beziehung bereits vor 7 Jahren beendet haben.“

2013, als Honegger Aargauer Krebsliga-Chefin war, erhielt sie von Chopard einen Check von dessen Kantonalbank über 10’000 Franken überreicht, wie die Aargauer Zeitung damals berichtete.

Unterzeichnet von Chopard. Zumindest scheint die Unterschrift auf dem für die Medien extra als Grossplakat ausgedruckten Check jene des hohen AKB-Bankers zu sein.

Kommentare

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  1. Der Staatsbanker würde mit dem Aston Martin an Kundenanlässen vorfahren und seine Leute zusammenstauchen.

    also würde… nicht gesichert…. naja, das ist wohl der Recherchestil von IP, an den man sich gewöhnen muss….

  2. Was hat denn die Aargauer Kantonalbank für ein altmodisches Datenschutzgesetz! Bei uns dürfen nach Straftaten seit letztem Jahr PC‘s nur noch auf dringenden Verdacht gegen einen bestimmten Mitarbeiter von der GL angeordnet werden. Flächendeckendes Daten-Scanning aller PC‘s ist verboten. Welcher Straftatbestand soll da eigentlich betroffen sein. Eine Verletzung des Bankgeheimnisses? Dies weil der Hilfs-Sheriff mit Aston Martin vorfährt und Mitarbeiter anödet?

  3. Korrket wäre noch ein bischen weiter nach oben zu schauen und sich die politischen Mehrheiten vorknöpfen welche die Kantonalbanken erst auf solche Reisen geschickt haben. Es sind zudem nicht nur die KB sondern alle staatlichen Betrieben die im Zuge der neoliberalen Umstürze auf falsche Wege geschickt wurden. Nun hat man den schlanken Staat in der Badewanne der keine Kraft bzw. Willen mehr hat etwas anständiges zu tun so infiziert sind alle mit Liberalisimus.

  4. Es ist eine Schande, wie du obersten Bänker mit dem Geld der Kunden umgehen und damit noch protzen! Und niemand wehrt sich intern aus Angst, den Job uu verlieren!

  5. Nun, dann hat dieser möchte gern Bänker wirklich ein Problem. Darum gibt er den anderen die Schuld. Und sucht ausreden.
    Wenn da nicht die Aufsichtskommision der Banken nicht wach werden. Dann steckt Ihr mit diesem unter einer Decke.

  6. sorry aber das passt genau zu dieser Staatsbank!da werden Gebühren alle zwei oder drei Moate erhoben, ohne irgend welche infos! werde noch abwarten bis ende jahresabrechnung und wenn nötig alle meine Kontos bei dieser Bank auflösen!!! ps betrifft leider auch die hochverschuldete Kantonsregierung, welche glaubt, mit hochen Dividenden ihren maroden haushaltsverlust zu verbessern! sorry aber unsere Politiker sind einfach nur korrupt!!! und Geld Gail!

  7. Und noch als Zugabe .. Chopard hätte eigentlich gerne bis 65 gearbeitet, wen wunderts bei diesem unschlagbaren Input/Return Verhältnis. Sein Antrag wurde verständlicherweise abgelehnt, somit muss er mit 63 den Koffer packen.

  8. Chopard ist eine Lachnummer. Als es vor Jahren bei der AKB ums Nachrücken in die GL ging zog der Bankrat seinen damaligen Unterstellten Hilfiker vor. Die meisten hätten ob eines solchen Affronts gekündigt, allerdings ahnte Chopard, dass der Markt auf einen wie ihn wohl kaum gewartet hat und blieb. Später, als Hilfiker zur KB Schwyz wechselte erbarmte sich der Bankrat und Chopard kam in die GL.

  9. What comes around goes around.
    Die News ist zwar nicht wirklich wichtig; denn wer ist dieser möchtegern General schon…aber trotzdem, Lukas, u made my day….twice.
    Übrigens: Sein Führungsstil war bereits im Militär verpönt. Ich erinnere mich noch wie ein ganzes Kader einer Kompanie den Herrn Chopard loshaben wollte…war also auch als Offizier unbeliebt…Sein Rezept: Bei den richtigen Personen (Vorgesetzten) einschleimen und alle Anderen benutzen (Unterstellte) – andere kompetente Personen erledigen seine Arbeit und er gibt diese für die seine aus (Beispiele gibts genug: Fragt mal z.Bwer wer bei seinem MBA geholfen hat…)
    Solche Personen helfen dem Ruf der Banker wirklich nicht.
    Lieber Lukas: Bei diesem Mann kannst du noch viel finden.

  10. Früher benannte man(n) eien solchen Typen als „S…….“ doch heute sind es die Seidenen welche sich nicht Allem soo bewusst sind – shame on you!

  11. Wohl kaum „General“, soweit ich weiss ist er nur Major, das ist nun wirklich keine hohe Position im Militär. Ein rabiates Auftreten hat nichts mit „militärischem Führungsstil“ zu tun, das ist heute dort auch nicht mehr gefragt, wenn auch zwischendurch nicht zu vermeiden.

  12. Söihäfeli-Söideckeli. Zum Kotzen. Und diese Honegger scheint opportunistisch veranlagt -warum diese doch auffällig krassen Jobwechsel? Welcher HR-Heini hinterfragt das mal? Oder ist der Filz zu dick?

  13. Anstatt das Leck zu suchen, würde ich einen anständigen Coiffure sowie einen neuen Optiker aufsuchen. Bünzli und Aston passen nicht zusammen.

  14. Schwache Menschen bzw. Menschen mit wenig ausgeprägter starker Persönlichkeit müssen wohl zu solchen Massnahmen greifen.

  15. Früher gab es noch richtige Bankiers mit Hirn und Charakter, heute nur noch charakterlose Bonzen und Abzocker ohne Ahnung vom Bankgeschäft.

  16. Chopard-Honegger Liebesdreieck ist genauso höchstpeinlich wie andere bei Banken. Vom Thermalbad in die Bankenpressestelle? Come on, Chopard, das kann nicht Dein Ernst sein, Chopard kann man nicht Ernst nehmen, untragbare tragische Figur. Ähnlich auch Jürg Wolle von DKSH der mit seiner Presse-Martina im
    offenen Blauen Bentley die Goldküste langfuhr.

    • Ossi Swiss Karriere ;-)))

      Der Mann aus Plauen im ostdeutschen Bundesland Sachsen, längst mit Schweizer Pass sozialisiert, ist um­gezogen. Er wohnt neu in Schindellegi im Kanton Schwyz. Dort hat der Speditionsriese Kühne + Nagel seinen Sitz, und Wolle ist seit letztem Jahr Präsident.

      Machtnetz von Jörg Wolle: In der Wolle gefärbt

      Der gelungene Börsengang von DKSH ist ein Erfolg für CEO Jörg Wolle. Der Weltenbummer hat es in den Olymp der Schweizer Wirtschaft geschafft.

      Ein Erfolg zuallererst auch für Jörg Wolle (55), der DKSH seit zehn Jahren führt und von der verschlafenen Handelsfirma zum milliardenschweren Serviceprovider wandelte. 96 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet die Firma im Fernen Osten; kein Wunder, gilt Wolle als einer der besten Asienkenner überhaupt: Er arbeitete für Projekte in Indien, Russland, China und Iran und lebte selber vier Jahre in Hongkong. 1995 kam der gebürtige Ostdeutsche in die Schweiz und ist inzwischen auch Schweizer Staatsbürger. Seinen sächsischen Akzent hat er in all der Zeit behalten. Wolle gilt als charmant und unprätentiös, gleichzeitig aber als durchsetzungsstark und kompromisslos.

      Die Altaktionäre, unter anderem Rainer-Marc Frey, Carolina Müller-Möhl, Stephan Schmidheiny, der Industrielle Robert Peugeot, Banquier Pierre Mirabaud sowie die Besitzerfamilien Keller, de Schaller und Blancpain hat Wolle mit dem Börsengang glücklich gemacht. Seine nächste Mission: das Gleiche auch mit den Publikumsaktionären zu tun.

      Die Förderer

      Wolle begann seine Karriere bei Daimler-Benz, der Kugellagerhersteller SKF schickte ihn später nach Asien. Dessen Vertriebspartner in China war das Handelshaus Siber Hegner: Firmenerbe Christophe Gautier wurde auf Wolle aufmerksam und holte ihn 1993 in die Konzernleitung, 1999 machte ihn Financier und Grossaktionär Ernst Müller-Möhl zum CEO. Als ihn Andreas Keller 2001 bei einem Abendessen in seinem Engadiner Ferienhaus zum deutlich grösseren Konkurrenten Diethelm Keller AG locken wollte, lehnte Wolle ab – stattdessen entwarfen die beiden auf einer Papierserviette den Plan zur Fusion der beiden Häuser ein Jahr später. Unternehmer und ­Autorennfahrer Fredy Lienhard machte Wolle 2004 zum VR-Präsidenten seines Büroausstatters Lista; zwei Jahre später verkauften sie die Firma an die Beteiligungsgesellschaft Capvis. Marcel Ospel holte Wolle 2006 in den VR der UBS – damit war der Ostdeutsche im Olymp der Schweizer Wirtschaft angekommen. Als Vorsitzender des Personal- und Vergütungsausschusses arbeitete er eng zusammen mit Fiat-Chef Sergio Marchionne. Klaus-Michael Kühne, den Wolle als «unternehmerisches und menschliches Vorbild» sieht, engagierte ihn vor zwei Jahren für den Verwaltungsrat von Kühne + Nagel. Dort trifft Wolle auf Jürgen Fitschen, den neuen Co-Chef der Deutschen Bank, auf Renato Fassbind, Ex-Finanzchef von ABB und CS, und auf das Schweizer Tourismusurgestein Hans Lerch.

      Die Freunde

      Zum Freundeskreis von Wolle zählt unter anderem Rainer-Marc Frey, einer der grössten Aktionäre von DKSH. Mit Ex-Serono-Besitzer Ernesto Bertarelli teilt Wolle die Liebe zum Segeln, «allerdings auf deutlich tieferem Niveau», wie er selber sagt. Mit ihm ist er aus gemeinsamen UBS-Zeiten befreundet, ebenso wie mit Nationalrat und Unternehmer Peter Spuhler. Auch Frank Gulich, langjähriger Vertreter von Carolina Müller-Möhl im Verwaltungsrat von Siber Hegner bzw. DKSH, ist zu einem persönlichen Freund geworden. «Wolle ist ein phänomenaler Netzwerker, der Menschen für sich gewinnt», sagt Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell. So ist der DKSH-Chef auch Mitglied im Club zum Rennweg und des damit verbundenen Entrepreneurs’ Roundtable. Dort sind ihm besonders Alfred Gantner von der Partners Group und Anwalt Tom Ladner nahe.

      Die Univerbindung

      Wolle doktorierte in Maschinenbau im ostdeutschen Chemnitz. Heute ist er Honorarprofessor für interkulturelle Kommunikation an der Fachhochschule Zwickau. Dort liest auch Ex-VW-Chef Carl Hahn. Zudem sitzt Wolle im Beirat der HSG. Dort trifft er auf Banquier Raymond Bär, auf die Panalpina-Chefin Monika Ribar und IWC-Chef Georges Kern. Ebenfalls im Gremium sitzen der ehemalige Swiss-Chef Christoph Franz, heute Konzernchef Lufthansa, und Roland-Berger-CEO Martin Wittig – mit beiden ist der DKSH-Chef auch privat befreundet.

      Quelle: https://www.handelszeitung.ch/panorama/machtnetz-von-jorg-wolle-der-wolle-gefarbt

      Jörg Wolle tritt 2019 als DKSH-Präsident zurück
      Nach lediglich zwei Jahren wird Jörg Wolle sein Amt als Verwaltungsratspräsident des Unternehmens DKSH im kommenden März niederlegen. Das hat auch damit zu tun, dass er zuvor viele Jahre den Konzern führte.

      Als Doppel-Präsident bei DKSH und Kühne + Nagel ist Jörg Wolle in der Champions League angekommen. Jetzt legt er neu los.

      Quelle: https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/jorg-wolle-hat-seine-rolle-gefunden-als-top-player

    • Naja, was ist der Unterschied der Klientel zwischen Thermalbad und dieser Bank?
      Letztlich hat wohl die Kreditkarte des Angebers die jüngere Dame bewegt…

    • Ist doch überall dasselbe. Ich beobachte das auch bei unserer LUKB, wo es immer schön “menschelt” bei Entscheiden, Man zitierte hier neulich die Entscheide der St. Galler KB wo der CEO neu VRP wird und sein MA gleich CEO – ganz im Sinne einer good governance. Evtl. sind die Anforderungen an die Regionalität sowohl Segen als auch Fluch.

    • Im Thermalbad machen sie Geschäfte der speziellen Art auf ganz sachte Weise.
      Da kann dieser narzisstische egozentrische Militärkopf natürlich nicht wiederstehen.

  17. Man meint wohl, mit Methoden à la DDR alles unter Kontrolle bringen und jede Opposition unterdrücken zu können. Möglich, dass die Grossbanker im Aargau noch nicht realisiert haben, dass die DDR wegen solchen Methoden untergegangen ist und die Grossfunktionäre in die Wüste geschickt wurden.
    Gunther Kropp, Basel

    • Nein, sie segeln mit ihren Luxusjachten vor der Küste Mexicos und verheizen die ergaunerten SED Gelder, die sie dem BRD Fiskus vorenthalten haben, so sie denn noch am Leben sind.

    • @Albert Einstein
      Sie meinen, die haben die Kohle in einem Seesack gebunkert, der ständig auf dem Rücken getragen wird und brauchen keine willfähigen Grossbänker?

  18. Da kann der Chopard aber lange suchen, ein mittelmässig gewiefter Bänksterli wird nicht via Firmen-PC Sachen „nach aussen tragen“. Und in Sachen Kommunikationschefin einmal mehr: Soihäfeli, Soideckeli….

  19. Karrierist René Chopard war in den 90er-Jahren beim Bankverein der Chef von Didi Widmer, damals ein unscheinbarer Angestellter. Der wird ihn tun und gewähren lassen.

    Die Medienfrau Honegger ist heute übrigens mit einem Chefredaktor einer grossen Zeitung liiert. Das Blatt wird deshalb wohl nie negativ über die AKB berichten. Heikel solche Sachen.

    Aber die AKB sucht ja einen Nachhaltigkeitsverantwortlichen. Der kann das ja alles wieder hinbiegen.

  20. Der Pseudo James Bond „Chopard“ macht es durch das Filzen der Computer nur noch (!) schlimmer als eh schon. Damit verliert es das letzte Zutrauen und Vertrauen seiner Untergebenen. Chopard lebt scheinbar geistig in den 80ern des letzten Jahrhunderts und denkt sein militärischer strenger Hörigkeitsführungsstil sei cool und in. Aber da irrt er sich gewaltig. Statt Whistleblower zu befördern und Whistleblowing aktiv zu unterstützen (siehe top US investmentbanken) gibt es immer noch MDs wie Chopard, die sich selber ein Grab schaufeln mit ihrem veratlteten autoritären Führungsstil. Was soll diese peinliche Angstmache Herr Chopard? Zum Fremdschämen ist das.

    • Ha, ha, Whistleblower befördern und aktiv unterstützen….. what a bullshit! Die Gewinner in einem Unternehmen sollen also Spitzel und Verpetzer sein – willkommen im Denunziantenstadl. Ein Führungsstil muss weder autoritär noch flauschig sein, sondern einfach begeisternd. Wer seine Crew für ein gemeinsames Ziel begeistern kann, der hat’s bereits geschafft. Und nun zurück zum faschistoiden Denunziantentum, welches dieser Tage gerade in Spanien wieder zu alter Blüte kommt: Auf dem Weg zum gemeinsamen Ziel wird gehobelt und es fallen auch Späne. Das wissen alle und haben es zu akzeptieren. Ansonsten sie am falschen Ort sind. Ein Denunziant torpediert nun einfach das gemeinsame Ziel und somit das Wohlergehen aller zugunsten seines eigenen, verqueren Weltbildes. Beispiel: Das Bankengeheimnis wurde durch EWS und diverse Denunzianten auf Druck der USA geschleift. Gut so, schreien die Moraldiktatoren. Nur halt schade, dass die weltgrösste Schwarzgeldoase nun in Delaware ist, notabene der Heimat von Gutmensch Joe Biden. Die sozialistischen Bestmenschen, welche dieser Tage immer wieder ihre Moralzunamis lostreten, haben sich schon lange als zentralistische und faschistoide Machtgierlinge entlarvt.

    • Mein lieber Analyst – Schlagwort hinwerfen und den Leser für dumm verkaufen, passt gut zum Banken Analyst. Sie können mein Seminar gern besuchen.

      Der Streisand Effekt
      Was ist der sogenannte Streisand Effekt? Zuweilen funktioniert das Internet auch wie ein Bumerang. Hier ist Barbra Streisand unsere Kronzeugin, denn sie stand Pate für den in der Kommunikationswissenschaft längst etablierten Begriff Streisand Effekt. Ein Klassiker im Online Reputation Management, den viele kennen werden – Wir wollen ihn aber an dieser Stelle aufgrund vieler Nachfragen in unseren Seminaren noch einmal [kurz] erläutern.

      Der Streisand Effekt: Es begann mit einem Foto

      Streisand Effekt
      Im Jahr 2003 veröffentlichten der Fotograf Kenneth Adelman und die Website Pictopia.com 2003 eine Sammlung von 12.000 Fotos der kalifornischen Küstenlinie. Ziel der Aktion war es laut Adelman, für das California Coastal Records Project die Erosion der Küste zu dokumentieren. Unter diesen 12.000 Bildern befand sich auch eine Luftaufnahme des Domizils von Barbra Streisand, was diese dazu veranlasste, Adelman deswegen auf 50 Millionen US-Dollar zu verklagen. Damit kam gleich eine Reihe von Faktoren zusammen, die ein Gerücht fast unmittelbar zur Nachricht adeln:

      Allein ein Streitwert von 50 Millionen Dollar verbürgt schon einen hohen Nachrichtenwert. Zudem tat die weltweite Bekanntheit von Streisand ein Übriges, dass die Information die Relevanzschwelle leicht überwinden konnte. Nachdem Barbra Streisand persönlich dafür gesorgt hatte, dass die Verbindung zwischen ihr und dem Foto irgendeines Gebäudes in Adelmans Sammlung publik wurde, verbreitete sich die Information in Rekordzeit und wurde nahezu unmittelbar zur Nachricht: Der Streisand Effekt war geboren. Binnen eines Monats besuchten über 420.000 Menschen die Seite des California Coastal Records Project – mutmaßlich, um Streisands Grundbesitz zu begutachten.

      Streisand Effekt Definition

      Seither beschreibt der Begriff Streisand Effekt den Umstand, dass durch den Versuch, eine Information zu unterdrücken, auch das genaue Gegenteil erreicht werden kann, dass nämlich diese Information in kürzester Zeit der maximalen Anzahl von Menschen bekannt wird. – Die mit dem Streisand Effekt verbundenen Risiken sollte jeder, der mit Rufmord im Internet konfrontiert wird, bei der Wahl der Mittel unbedingt ins Kalkül ziehen. Der Streisand-Effekt ist kein neues Phänomen und als eine Form der „umgekehrten Psychologie“ bekannt. Das bedeutet, dass das Verhalten von Menschen dadurch in die gewünschte Richtung gelenkt wird, indem man ihnen vorschreibt, was sie nicht tun sollen, um am Ende genau das Gegenteil zu erreichen.
      Beim Streisand Effekt wird dieser Mechanismus allerdings unbeabsichtigt ausgelöst und durch die Dynamik des Internets zusätzlich potenziert.

      Der Streisand Effekt in der Praxis

      Man sollte als Kommunikationsverantwortler genau überlegen, ob juristisch oder kommunikativ auf eine Meldung [war oder falsch] reagiert werden sollte. Und wenn ja, ist die nächste Überlegung, wie intensiv, nachdrücklich und sichtbar diese Reaktion ausfallen sollte und zudem muss eingeschätzt werden, wie sichtbar diese Reaktion potentiell durch eine ungewünschte Verbreitung werden kann. Als Gegenoffensive kann ein „Streisand-Effect“ auch ganz bewusst ausgelöst werden, um den Gegener unter Druck zu setzen. Dies sollte allerdings ausgewiesenen Reputationsexperten überlassen werden, weil der Reputationsverlust durch eine Fehleinschätzung im weiteren Verlauf exponentiell steigen kann.

      Streisand Effekt Beispiele [01]:
      Geisterfahrer auf Twitter

      Betroffen: Essener Verkehrs-AG [„EVAG“]

      Der Auslöser: 2012 versuchte die Essener Verkehrs AG [„EVAG“] den Hashtag #EVAG bei Twitter komplett zu verbieten.

      Der Streisand Effekt: Die Twitter Community war von der Idee den „kommunikativen Nahverkehr“ einzuschränken, nicht so begeistert und nutzte dieses Hashtag noch viel intensiver, was dazu führte, dass #EVAG sogar auf die Spitzenposition in den den Charts der meistverwendeten Hashtags schoß.

      Streisand Effekt Beispiele [02]:
      Maulkorb für Orang-Utans

      Betroffen: KitKat [Nestlé]

      Der Auslöser: Stein des Anstoßes war die Kritik von Greenpeace an der Verwendung von Palmöl bei der Produktion des Schokoriegels KitKat und die damit verbundene Zerstörung des Lebensraums der Orang-Utans. Befeuert wurde die Kampagne mit schockierenden Youtube-Videos, in denen u.a. ein junger Mann im Stil der Nestlé-Werbung nicht in einen knackigen Schokoriegel sondern herzhaft in einen blutigen Orang-Utan Finger beißt.

      Der Streisand Effekt: Das Greenpeace-Video war nur der Auftakt – so richtig los ging der Sturm erst, als Nestlé das Video wegen seiner hohen Verbreitungsgeschwindigkeit verbieten wollte und diverse Fanseiten abgeschaltet und Kommentare gelöscht wurden. Jetzt wurde aus dem strammen Lüftchen eben der Shitstorm, der bis heute als Klassiker vielfach zitiert, dokumentiert und kommentiert wurde. So wie hier.

      Quelle: https://www.onlinesolutionsgroup.de/blog/glossar/s/streisand-effekt/

    • @ B S Danke fûr diesen aufklärenden Beitrag, den ich mit Interesse gelesen habe. Ich lerne gerne etwas dazu.

    • @ Barbara: VIELEN DANK! Zum ersten Mal seit langem wieder ein wirklich guter Beitrag auf IP (wenngleich völlig ohne Zutun von LH).

  21. Ein sympathisches Bänkli, diese AKB. Genauso sympathisch wie beispielsweise die BLKB, wo auch rumgewurstelt und rumgefilzt wird, als gäbe es kein morgen. Die KBs dieser Schweiz segeln seit Jahren erfolgsverwöhnt im Schatten der skandalumwitterten und unfähigen Grossbanken, sind aber in ihrem Innern kulturell genauso faul und verrottet wie die grossen Institute. Seid gegrüsst, ihr digitalen Neobanken, vielleicht macht ihr es ja besser. Ich geb Euch gern die Chance.

    • @FV Aber bei der BLKB begegnen sich der Chef und die Mitarbeiter auf Augenhöhe; die sind endlich miteinander per Du – was die Effizienz, das enorm wichtige Zusammengehörigkeitsgefühl und die Kundenfreundlichkeit (siehe Öffnungszeiten, Betreuung der Kunden, allg. Servicefreundlichkeit, Gebührenpraxis) doch merklich gesteigert hat, oder?

  22. gähn…en Bänker vo’nere chlinere Kantonalbank (muesch international mit der Lupe sueche)…und dänn hät de sogar na en änglische oldtimer – lockt kein you go am Samschtig is Metropol…gähn

  23. Ist jemand so blöd, vertrauliche Infos über ein Gerät oder Infrastruktur weiterzugeben, die in irgendeiner Form mit dem Arbeitgeber in Verbindung steht, auf die der Arbeitgeber Zugriff hat?

  24. Lächeln ist die schönste art ZÄHNE zu zeigen. Maskenpflicht.

    Unglaubliche Kompetenzen Christine Honegger, Kommunikationsfachfrau.

    http://www.auffangstation.ch/pdf/tw1336_021_021_portraet.pdf

    Honegger bringt Erfahrung als Kommunikationsfachfrau in internationalen Unternehmen mit. Im Kanton Aargau wurde sie bekannt als Moderatorin der Nachrichtensendung «Aktuell» von Tele M1, die sie über neun Jahre moderierte. Danach führte Honegger das Thermalbad in Baden und seit sieben Jahren die Krebsliga Aargau. Honegger hält einen Master in Corporate Communication Management FHNW.

    Mit dem Lebenslauf (findet man nicht im Internet 😉 kann man nur in der Schweiz arbeiten …. keine Chance in anderen Ländern ;-))) …

  25. „Der Entscheid über eine Einstellung fällt die Geschäftsleitung mit der Stimmabgabe jedes einzelnen Mitglieds.“ Fehlerhaftes Deutsch war also kein Hindernis, Medienchefin bei der (eigentlich unbedeutenden) Staatsbank zu werden. Ehemalige Journalistin, naja, tönt halt gut.

  26. Das passt perfekt zu diesem Militärkopf Chopard mit seinem antiquierten Führunsstil. Selber düpiert, weil er jetzt blossgestellt wurde und jetzt dieser Rundumschlag mit dem absolut ungebrachten rechtlich fragwürdigen Filzen von Computern.
    Diese Frau Honegger mit ihrem schwachem Leistungsausweis für ihre jetzige Position, spielt hier eine sehr dubiose Rolle, wo die meisten Leute nur ungläubig den Kopf schütteln können und das noch bei der Staatsbank.

  27. René Chopard, die Nummer 2 … die 1 ist leider nicht für solche Gestalten vorbehalten.

    Dinosaurier sind ausgestorben:

    Major Rene Chopard. die Teamleistung.

    In seinen Kerngedanken steht TEAM für Treue. Erfolgsorientierung. Aktivität und Miteinander.

    Quelle: https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=asm-004:1999:165::1186

    SWISS BANKEN KÖNNEN: Prozess um Ex-UBS-Mann Weil: Zeuge packt aus

    Das Bankgeheimnis sei teil der Schweizer Kultur, sagte Schumacher. «Wer Mickey Mouse sehen will, geht nach Disneyland. Wer geheime Bankgeschäfte tätigen will, geht in die Schweiz», führte der ehemalige Banker aus, gegen den selbst auch eine Klage hängig ist.

    Visitenkarten ohne Logo
    Schumacher legte dar, wie er und seine Kundenberater sich auf Amerika-Reisen vorbereiteten und welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. So erhielten die Mitarbeitet von der Bank sogenannte «private Visitenkarten» ohne Logo und Namen der UBS: Auf ihnen stand einzig der Namen des Beraters sowie dessen Telefonnummer und Heimadressse. Die Kunden wurden laut Schumacher in Hotels getroffen, die Berater arbeiteten mit Computern mit geheimen Festplatten.

    Quelle: https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/prozess-um-ex-ubs-mann-weil-zeuge-packt-aus-682935

  28. Schlägt ein Typ wild um sich, dann gibt es noch mehr. Er macht sich damit sehr verdächtig.
    Herr Hässig, ich glaube hier sollten Sie nach bohren.

  29. Liebe zeitgemässe AKB`ler.

    Seid einfach Gott dankbar,

    dass dieser protzende Militärkopf schon bald in Rente geht.

    Vielleicht kann er dort, als gelangweilter Snob, noch die eine oder andere 30-jährige auf verzweifelter Sugardaddysuche, mit seinen Bentleys und Astons „beglücken“.

    Liebe Grüsse aus Zürich.

  30. Ein Gschpusi aus alten Tagen kann immer wieder hilfreich sein, nach dem schönen Lied „Ewigi Liebi“, vielleicht gibt es dann wieder einmel eine gemeinsame Über-Land-Fahrt im Aston Martin!

  31. Typisch für die heutigen Banker. Sich aufführen wie der Sonnenkönig und im Anschluss die beleidigte Leberwurst spielen. Anscheinend geht es ihnen trotz flacher Zinskurve immer noch zu gut.

  32. Offensichtlich fehlt es auch der Leiterin der Kommunikation bei der AKB an der nötigen Sensibilität für heikle Personalkonstellationen, sonst hätte sie erkannt, wie problematisch es ist, wenn sie und ihr Ex-Lover den CEO als (gleichen) Chef haben. Als Leiterin der Kommunikation ist sie ja schliesslich nicht irgendwer, sondern eine zentrale Stabstelle der gesamten GL, zu welcher auch ihr Ex-Lover gehört.

    Wie schon im Fall des gefallenen Ex-AKB-CEO Pascal Konradi ist es offensichtlich, dass der für eine „Good Corporate Governance“ letztlich verantwortliche VR(P) der AKB mit diesem Thema etwas überfordert ist.

  33. Chopard hatte seine Ex zur Kommunikationschefin gemacht. Alles Andere klingt wie ein Hohn.

    Chopard kommt mir vor wie ein Relikt aus alter Zeit.

  34. „Chefin des Thermalbads in Baden“ – wohl eher Vermarktung in eigener Sache. Gemäss HR war Christine Zehnder, so hiess sie damals, Geschäftsführerin von «Thermalbaden», eine Abteilung der privaten Verenahof AG in Baden.

    Wie sie dazumal möglicherweise zum Job als Geschäftsführerin in Baden gekommen ist? Interessant ist, ihr damaliger Ehemann war VR-Präsident der Verenahof AG.

    Jetzt zur AKB. Ebenfalls ein Mitglied im VR Verenahof, Bruno Renggli, war dazumal Regionaldirektor bei der AKB.

    Kontaktbörse Netzwerk.

  35. Parade Gate, St-Gallen Gate und jetzt den Aargauer Gate. Wie tief ist unser Finanzplatz gefallen…
    Und nein, liebe EWS Kritiker, hier kann Sie nicht dafür…

  36. Als Mitarbeiter der Bank würde ich dies nie vom Büro-PC schreiben. Banken sind zu Nord Korea-Firmen geworden. Da gibt es viele Abteilungen, die den ganzen Tag überwachen. Sofern das passiert ist, Pech für ihn, dumm gelaufen, wenn er den Job verliert. Dem Chopard würde ich empfehlen, zum Psychiater zu gehen und an seinem Charakter zu arbeiten. Aber vermutlich ist dies aufgrund seines Alters zu spät. Sein Benehmen ist Kindergarten-Niveau. Und so was ist Nr. 2 einer Kantonalbank? Igitt.

  37. Das zeugt nicht von Souveränität, das sind die Despoten-Methoden einer Credit Suisse. Die glaubt(e) auch, dass man einen guten Ruf bekommt gegen aussen, indem man innen solche Methoden anwendet, anstatt sich einen guten Ruf tatsächlich zu erarbeiten.

  38. irgendwie hat die kb ag ein problem mit seiner „kultur“.
    keine ahnung, wieso in heutiger zeit und das in der
    provinz, einer noch auf vincenz macht!?
    bin ja kein psychologe, aber, wenn einer extra erwähnen
    muss, dass seine beziehung seit 7 jahren beendet ist,
    dann fällt das schon auf.
    was macht eigentlich der vr?

  39. Die Credit Suisse hat für solche Filz-Aktionen einen eigenen Geheimdienst. Inklusive Forensik-Abteilung. Dort nehmen sie Festplatten und Handys auseinander. Auch ein gemütlicher Verhörraum ist da.
    Seit Thiam weg, haben sie wieder freie Kapazitäten. Einfach anrufen.

  40. Liebe Kunden aus dem unbedeutenden Kanton Aargau. Gerne kann ich Euch mitteilen, dass die NAB resp. CS für Euch Morgen Samstag extra die Filialen öffnen wird, damit unzufriedene Aargauer-KB-Kunden auch am Wochenende die Bankbeziehung wechseln können. Das tragen von weissen Socken wird erwartet. 🙂

  41. führungsmodell chopard ist längstens überholt. diese althergebrachte und beamtenhafte wichtigtuerei sollte nun auch in den staatsbetrieben endlich abgestellt werden. offenbar gibt es aber noch immer gelegenheiten, dass solche fossile noch eingenistet bleiben können. ist ein führungsproblem des geschäftsleiters und vor allem des verwaltungsrates. aber eben; staatsbetrieb. somit ist schon alles gesagt. gutes wochenende und nicht aufregen 😉

  42. Dem General ist es wohl entgangen, dass es elektronische Geräte zur Kommunikation gibt, welche nicht über Infrastruktur und Netzwerk der Staatsbank laufen. Und es gibt Threema und Telegram. Gäll, die IT – muss man nicht verstehen…

    Und es gibt ein Datenschutzgesetz. Das weiss sogar ich.
    Aber wenigstens hat er etwas Geschmack für schöne Autos. Was ihm indessen noch fehlt, sind ein schöner Sakko auf Mass und ein gepflegter Bart.