Ausgerechnet die CS wettert gegen die Konzern-Verantwortung

In Mosambik hat die Grossbank nicht einmal die Verfassung respektiert. Nun schaltet sie in der NZZ Werbung, die vor Unwahrheiten nur so strotzt.

Die berühmte Installation „Protect me from what I want“ (Behüte mich vor dem, was ich will) der Künstlerin Jenny Holzer am Times Square in New York (1982) ist mir in den Sinn gekommen, als ich am Freitag, den 13. die Tagespresse las.

Die CS hat tatsächlich mit einem ganzseitigen Inserat in verschiedenen Medien zugeschlagen und die lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger beglückt mit einem souveränen Ratschlag, den ich nicht wiederhole.

Ausgerechnet die Credit Suisse Group, die nicht einmal der Verfassung Mosambiks Rechnung tragen wollte/konnte, als sie dort Geschäfte (Kredite) machte, deren aufsichtsrechtliche und strafrechtliche Beurteilung in der Schweiz noch immer auf sich warten lassen.

In casu wurde gegen die Verfassung Mosambiks verstossen, welche eine Genehmigung solcher Kredite durch das Parlament fordert. Soweit dies. Schon aus diesem Grund hätten die Spin doctors der Bank besser empfohlen, zur Konzernverantwortungs-Initiative (KOVI) zu schweigen.

Liest man nun das ganzseitige Inserat und geht man davon aus, dass die besten Juristen hier (auch) am Werk waren, so will man das Mittelmass lieber nicht mehr kennenlernen. Das Inserat strotzt nur so von Unwahrheiten.

„Erhöhte Haftungsrisiken“ findet die CS nicht so toll (NZZ)

Dass es beispielsweise nur um Firmenkonglomerate wie bei Konzernen geht, besagt die lit. a des neuen Art. 101a BV klar und deutlich, denn nur solche beherrschen andere Unternehmen beispielsweise in einer Zuliefererkette so, dass sie diese im Sinne dieser Bestimmung wirtschaftlich kontrollieren.

Eine gleiche Haftung für ihre Konzerne auch im Ausland sehen im Gegensatz zur Schweiz schon viele Länder vor, und dies will auch die EU wegen der anhaltenden Globalisierung der Wirtschaft tun.

Die EU kommt im Januar 2021 mit einem Vorschlag. Dies, damit es in der ganzen EU keine Lücke gibt im Einstehen der Unternehmen für Schäden, die sie unter Beizug von anderen Unternehmen im Ausland verursachen.

Es steht weiter aufgrund eines sehr ausführlichen Berichts der EU fest, dass die Berichterstattung (Gegenvorschlag Keller-Sutter) rein gar nichts bringt.

Bei der Haftung handelt es sich in keiner Weise um eine ganz neue Haftungsart. Es ist vielmehr eine Haftung für Hilfspersonen beim Beizug solcher für die Geschäftsausübung, wie wir sie bei uns mit der Geschäftsherrenhaftung nach Artikel 55 OR kennen. Es gibt dazu eine lange Praxis des Bundesgerichts.

Geradezu ans Lächerliche grenzt die Behauptung der CS, dass sich Schweizer Firmen bei Annahme der KOVI ins Ausland begeben würden. Ja wohin denn? In Europa wird es in ein paar Jahren kein Entkommen mehr geben.

Diese Behauptung der CS ist quasi die ergänzende Darstellung zur ebenso absurden Drohung, Schweizer Unternehmen würden sich aus dem Ausland zurückziehen bei Annahme der KOVI. Heisst das: Solange wir dort nicht einstehen müssen, so bleiben wir. Tatsächlich? Was sagt uns das über diese Wirtschaftsführer?

Irgendwie kommt mir das alles bekannt vor: Bei der Einführung der Geldwäschereiregeln war es auch der Abzug ins Ausland, am Bankgeheimnis wollte sich der von den Grossbanken beherrschte Bundesrat die Zähne ausbeissen, und schliesslich mussten uns die OECD und die EU bezüglich Schwarzgeld die Postordnung durchgeben.

Wollen wir das schon wieder?

Es stimmt, dass die Privatwirtschaft wichtig ist für die Entwicklung und die Armutsbekämpfung – aber selbstverständlich ist das nur nachhaltig und den Menschen dienend, wenn Menschenrechte gewährleistet sind und die Umwelt korrekt behandelt wird. Es soll sich nicht lohnen, gegen solche elementare Werte zu verstossen.

Es geht bei diesen Regeln nicht um Schweizer Recht – das ist Quatsch, und man dürfte eigentlich erwarten, dass das einer Justizministerin und einer Grossbank sehr bewusst ist.

Es sind internationale Normen, und ich freue mich darüber, dass Professorinnen und Professoren der Entwicklungsökonomie aus der ganzen Schweiz in einem Positionspapier zum Schluss kommen, dass sie die KOVI befürworten.

Auch am gleichen 13. titelte ein Blatt, Imagewächter des Bundes seien besorgt: Die Justizaffären schadeten dem internationalen Ruf der Schweiz. Das tun Konzerne, die sich im Ausland nicht entsprechend elementaren internationalen Regeln verhalten und bei Verstössen nicht für den Schaden grad stehen wollen, noch viel mehr.

Kommentare

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  1. GIER REGIERT DIE WELT!

    Die Mehrheit der Menschen auf diesen Planeten sind gierig. Diese streben nach MEHR hat über viele Jahrzehnte hinweg die Welt vorangetrieben und die Industrialisierung und den Handel mit grossen Schritten nach vorne bewegt.

    Eine Minderheit hat immer davon profitiert, die Mehrheit bezahlt den Preis (Versklavung, Umweltverschmutzung,…).

    Giert gehört zur Natur des Menschen!

    Gib dem Mensche 0 Rendite, er macht kein Geschäft
    Gibst du ihm 5 % Rendite, überlegt er es sich und fragt vielleicht nach Nachhaltigkeit
    Gibst du ihm 10 % Rendite, steigt die Chance dass er es macht und die Nachhaltigkeit ist ihm dann egal

    • Genau, deswegen hat Marx Karl vor 170 Jahren die Gier der Kapitalisten angeprangert. Dummerweise sind die kommunistischen Chinesen nun die kapitalistisch Erfolgreichsten. Die Chinesen sind stolz auf ihre Arbeitsethik, Disziplin, Eigenverantwortung (1-Kind- Politik als Beispiel) alles gegenteilig zu unseren alt-68ern.

  2. Entschuldigung; aber solcherart dämliche Volksinitativen (wer nagelt sich denn sonst auf der Welt in den eigenen Sarg ein?) gibt es echt nur in der Schweiz. Wenn sie irgendwelche Ungerechtigkeiten auf dieser Welt mit einem derart dilettantischen Versuch korrigieren möchten, glauben sie echt noch an den Storch.

  3. Staatsangestellte haben zu schweigen und ihre Arbeit sauber und pünktlich zu erledigen.Sie werden immer mehr, kosten immer mehr und sind in Globo WERTVERNICHTER, die den WERTSCHOEPFERN in der Wirtschaft auf der Tasche liegen.

  4. Warum darf diese Frau Roth IP als Sprachrohr für die anstehende Abstimmung benützen, zu einem Zeitpunkt so kurz vor der Abstimmung?

    Haben Gegner auch soviel Platz gekriegt?

  5. Die Scheinheiligkeit dieser Initative ist nicht zu überbieten. Die meisten Menschenrechtsverletzungen kommen in afrikanischen Diktaturen vor. Die meisten afrikanischen Diktatoren sind – suprise, suprise – Sozialisten und Mitglied der sozialistischen Internationale. Die SP Schweiz hat es erst 2017 für nötig gehalten aus diesem Club auszutreten.

    • und die meisten dieser „sozialistischen“ Autokraten haben eine Bankverbindung in die Schweiz. Dort sind sie solange gerne gesehen, bis ein Skandal aufgedeckt wird. und dann verweisen die Banken regelmässig auf ihre Irreführung.
      Wieso steht denn die CS nicht zu ihren Verfehlungen in Mozambique????

  6. Man versteht die Welt nicht mehr. Zuerst kam die grüne Welle im Oktober 2019 und jetzt wird alles was nicht grün-roter Ideologie entspricht zusammengestaucht. Forderungen im Monats-Takt, Lösungen die Sinn machen weit und breit nicht in Sicht. Wie soll man begreifen, dass gerade jetzt in der schwierigen Corona-Zeit alles auf den Kopf gestellt werden muss. Wir wissen nicht wie die entsprechenden Länder reagieren werden, abgezockt wird auf jeden Fall und dafür stehen den zuständigen Leuten im Ausland massenhaft Anwälte in unserem Land zur Verfügung. „La grande bouffe“ kann beginnen mit freundlicher Unterstützung eines naiven Volkes, das nur das Gutmenschentum verteidigen will, sollte denn die Abstimmung angenommen werden. Wie lange werden das die Multis und andere Firmen mitmachen und wann endlich wird das Schweizer Volk begreifen, dass wir alleine nichts aber auch gar nichts bewegen können. Kein Problem, klare Regeln für Schweizer Firmen im Ausland sollen vorgegeben werden aber doch nicht indem man die in der Schweiz ansässigen Konzerne/Multis/KMUs dem Ausland zum Frass vorwirft.

    • Es wird eine sinnlosere Initiative nach der anderen lanciert. Nach dem Motto: Wenn wir kein Problem haben, erfinden wir doch eins!

      Geht es diesen Linken immer noch viel zu gut? Wohlstandsverblödung, könnte man meinen.

      Die Corona-Krise scheint an diesen Leuten spurlos vorbei zu gehen.

    • Das Problem liegt eben darin, dass viele Mitbürger grün wählen möchten (was mit Sicherheit langfristig nachhaltig wäre), aber keineswegs bemerken, dass sie mit einer grünen Liste lediglich eine umbenannte Rotpartei unterstützen. Würde sich SP und GL zusammenschliessen (wie etwa die neue Mitte, da sie ja parteipolitisch eh keine Unterschiede aufweisen), würden sie auf der Stelle mindestens einen Drittel an Wählerstimmen einbüssen!

  7. Ganz einfach, zieht sich die CS zurück, kommt ein andere Institut, das diese Geschäfte übernimmt.

    Diese Anwältin profitier natürlich als Unabhängige, von Mandaten, die sie erhält.

    Die Linke Politik will unsere Wirtschaft zerschlagen aber das braucht sie gar nicht, das löst Corona und unsere genialen Parlamentarier in Bern, die von Wirtschaft kaum etwas verstehen (wenige Ausnahmen bestätigen diese Regel).

    China expandiert MASSIV mit dem neuen Handelsabkommen und wir Schweizer, wir schauen, dass wir immer weiter abbauen und Assets verlieren.

  8. Wenn man sich bewusst macht, wie oft die CS in den vergangenen Jahren wegen unsauberer Geschäftspraktiken zu Kreuze kriechen musste, dann wäre sie bei diesem Thema besser ganz still.

  9. Eine Lachnummer jagt die Nächste – Und ich dachte schon es ist ein Aprilscherz wenn die CS Inserate schaltet! Herrlich diese drei Clowns mit ihrer Unterschrift auf einer ganzen Seite zu sehen – Das nenn ich „SHAREHOLDER VALUE“ !!!

  10. Genau für solche Banken wie die CS braucht es diese Initiative.
    Die CS speziell braucht sie. Deshalb auch dieses lächerliche Inserat. Der Hund jault, wenn man ihm auf den Schwanz tritt.

  11. Danke für diesen aufschlussreichen Beitrag von Frau Roth. Mit einem JA zur Initiative sorgen wir dafür, dass die Politik die Regeln für die Teppich-Etagen der verschiedenen Konzerne vorgibt – im Interesse von Mensch und Umwelt. International tätige Unternehmen, die eine weisse Weste tragen, also ihre Verantwortung punkto Menschenrechte und punkto Umweltschutz wahrnehmen, haben nichts zu befürchten. Andere allerdings schon. Und genau darum geht es am 29. November.
    Einwände in diesen Spalten wie „Neo-Kolonialismus“, „Gutmenschentum“, „Goldmine für Advokaten“ etc. sind billige Ablenkunsmanöver, Argumente von gestern. Besser wäre – proaktiv -, ein Regelwerk zu befürworten, das nachhaltiges und damit zukunftsfähiges Wirtschaften hier wie dort ermöglicht. Zum Glück gibt es Unternehmen, die das heute schon freiwillig tun.

    • @ Dreamer Alfons
      Typisch Lehrer in Wohlfühl-Europa. In der Schule stimmen immer die Musterlösungen vom Lehrer. Das Wirtschaftsleben funktionniert anderst, selbst in Russland oder China.

    • Übelste Desinformationspropaganda. Der schleimerische Kommentar eines angeblichen Alfons Fischer steht schon seit gestern Mittag zuoberst,dank dem,dass alle seither geposteten Kommentare nicht erscheinen. Wir anderen haben uns vergeblich die Finger wundgeschrieben. Den Linken ist offenbar jede Methode erlaubt.

    • Sachliche Gegenargumente aus „Ablenkungsmanöver“ abzutun zeugt von einer Diskussionsverweigerung. Offensichtlich wissen Sie alles besser, und wer nicht zu hundert Prozent Ihrer Meinung ist, diskreditieren Sie gerne.

    • Alfons Fischer ist ein SP Politiker, kandidierte letztes Jahr erfolglos für die Kantonsratswahlen, und lebt, wie es für einen SP Populisten, der höhere Steuern für Vermögende will, gehört, als hochbezahlter Berufsschullehrer auf Kosten von uns Steuerzahlern. Bleibt zu hoffen, dass dieses ganze linke Beamtenvolk bald seine finanziellen Privilegien verliert, wenn die kommunistische Wüterei der Linken das Land ganz kaputt gekriegt hat.

  12. Mit Herz und Bauch war ich lange Zeit für die Konzernverantwortungs-Initiative. Tönt ja alles recht überzeugend. Zumindest bei oberflächlichem Hinsehen.

    Sich etwas genauer mit dem Thema befassend, muss man aber zur Einsicht kommen, dass das ganze Konstrukt wenig durchdacht ist.

    Wieder einmal würde sich die Schweiz in den eigenen Fuss schiessen.
    Hinter den Befürwortern stehen nicht wenige Vertreter von nicht ganz so edeln Partikular-Interessen. Beispielsweise die renommierten Anwaltskanzleien!

    • Das ist mir jetzt nicht ganz klar, was Sie hier meinen. Ich sehe da bisher wenig Einleuchtendes bei den Argumenten der Initiativ Gegnern.

  13. Es gibt bessere Kommentare zu KOVI.
    FuW Nr. 24 v. 24.10.20 Seite 9
    Karl Hofstetter , „Das ist haftunsrechtlicher Extremismus“

    In dieser KOVI ist der Stimmbürger überfordert.
    (zur Freude der Chinesischen Führung)

  14. Sie sagten schon lange die große Wirtschaftskrise für Herbst 2020 voraus. Nun ist sie da, aber vorgeblich wegen Corona. Zufall?

    Corona ist nicht der Grund für unser Problem, es hat es lediglich vorgezogen, vertieft und dafür gesorgt, dass alles sehr viel schneller geht. Die Ungleichgewichte waren schon davor da und kommen jetzt zur Entladung.

    Wie konnte es sonst sein, dass nach vier Wochen Lockdown, also vergleichbar mit einem längeren Sommerurlaub, bereits ein großer Teil der Unternehmen mit dem Rücken zur Wand stand? Da muss doch vorher schon was passiert sein.

    Und zwar ist die Unternehmenslandschaft, die Realwirtschaft, ausgehöhlt worden. Durch Bürokratie, übermäßige Steuerlast und durch Zombifizierung, die die Geldpolitik verursacht.

    Man hat schlechte Unternehmen, die eigentlich in die Pleite gehen hätten sollen, am Leben erhalten und damit Ressourcen, Kapital, Talent und Humankapital in schlechter Verwendung gebunden. Und das hat einen immer größeren Teil der Wirtschaft ineffizient gemacht.

    Corona als Vorwand
    Es gibt das Gerücht, dass Corona nur als Vorwand benutzt wird, um das Finanzsystem nach dem Crash nicht infrage stellen zu müssen. Was sagen Sie dazu?

    Das ist kein Gerücht. Es hat eine Reihe politischer Maßnahmen der EZB, auch Rettungsmaßnahmen, bereits im Frühjahr gegeben. Das ist den meisten Leuten nur nicht aufgefallen.

    Und diese Maßnahmen der FED und der EZB vom Frühjahr sind, zeitlich betrachtet, koinzident mit der Corona-Politik. Das heißt: Den Herrschaften ist es gerade recht gekommen, dass sie einen Sündenbock haben, auf den sie in der Außenkommunikation das ganze Problem abwälzen können und nicht zugeben müssen, dass sie uns mit einer falschen Geld- und Wirtschaftspolitik in den letzten zwanzig Jahren in das Desaster geführt haben.

    Es heißt ja immer, man solle die Krise auch als Chance sehen. Wie aber soll man die richtigen Lehren ziehen, wenn Corona als Sündenbock vorgeschoben wird?

    Ich glaube, die Lehren werden trotzdem daraus gezogen werden. Und zwar aus dem ganz einfachen Grund, weil uns die Politik seit fast drei Quartalen ohne Unterlass erzählt, dass das unaufhörliche Gelddrucken keine Folgen hat und alles mit gedrucktem Geld zu lösen ist.

    Das wird aber in die Inflation führen, und zwar sehr plötzlich. Da werden alle auf dem linken Fuß erwischt werden. Und dieses Desaster wird so groß sein, dass die Glaubwürdigkeit der Politik dahin ist. Denn an eines werden sich die Leute erinnern: dass man ihnen gesagt hat, wir können diese Gelddruckmaschine anwerfen, ohne dass es zur Katastrophe kommt.

    Kampf für die Freiheit
    Und was dann? Glauben Sie auch an ein goldenes Zeitalter nach der Krise wie Crash-Prophet Marc Friedrich?

    Ja, ich hoffe es zumindest. Aber das bekommen wir nicht umsonst. Ich glaube, dass der Crash die größte und beste Chance in 200 Jahren bietet. Die Chance, eine wirklich freie Gesellschaft aufzubauen.

    Dazu müssen wir uns aber hinstellen und diese mit Nachdruck verlangen. Nicht nach dem Motto: Wir klopfen mal im Kanzleramt ans Türchen und sagen, dass wir gerne freie Menschen wären. Und dann spuckt uns einer auf den Kopf und sagt uns: Kriegt ihr nicht  – und wir gehen wie begossene Pudel wieder nach Hause.

    So wird es nicht funktionieren, sondern die freie Gesellschaft muss man sich erkämpfen. Hoffentlich friedlich, aber wenn das nicht geht … Also ich bin nicht bereit, eine unfreie Gesellschaft hinzunehmen. Thomas Jeffersen hat einmal gesagt: „Der Baum der Freiheit muss von Zeit zu Zeit mit dem Blut von Patrioten und Tyrannen begossen werden.

    Dies ist der Freiheit natürlicher Dünger.“ Ich hoffe nicht, dass wir das brauchen. Aber frei nach dem deutschen Grundgesetz, Artikel 20/4, ist gegenüber jedem Widerstand zu leisten, der versucht, Freiheit und Demokratie abzuschaffen; und mit Widerstand ist an dieser Stelle nicht demonstrieren und streiken gemeint.

    Die Demokratie verteidigen
    Was sollen wir aktuell tun?

    Den aktuellen Ablauf der ganzen Sache können wir wahrscheinlich nicht mehr beeinflussen. Aber wir können uns vorbereiten, indem wir einerseits unser Vermögen so aufstellen, dass es halbwegs durch die Krise kommt und am Ende noch was da ist.

    Und wir können uns organisieren, wir müssen kampagnenfähig werden, wir müssen unsere verfassungsmäßigen Rechte laut einfordern, wir müssen eine Programmatik entwickeln. Demokratie ist nicht der Gang zur Wahlurne alle paar Jahre, sondern die Teilhabe des mündigen Bürgers am politischen Entscheidungsprozess.

    Aber wie funktionieren derzeit die Demokratien in Europa? Sie sind Parteienherrschaften. Alle vier Jahre darf der Souverän, dem eigentlich die Macht gehört, einmal antreten, berieselt und behagelt von den Staatsmedien, die einen einseitig informieren. Dann soll er mit dem Kopf nicken und sich bedanken, dass die Parteien ihn entmündigt haben und er an der politischen Willensbildung nicht mitwirken, sondern sie nur abwinken darf.

    Man soll die derzeitige Form der Demokratie auch kritisieren dürfen, sie ist nicht in Stein gemeißelt. Wer die Demokratie verteidigen will, der muss sie analysieren, ihre Schwächen erkennen und an diesen arbeiten. Wir sollten erreichen, dass sich die Gesellschaft am Höhepunkt der Krise für eine freie Gesellschaft entscheidet, wir eine freie Ordnung bekommen. Dann haben wir unsere besten Zeiten auf jeden Fall noch vor uns.

    Werbun

    • Ich mir Deinen Text mal angetan, obwohl schon nach dem Einleitungssatz klar war, dass es sich um geistigen Durchfall handelt.

      „Sie sagten schon lange die große Wirtschaftskrise für Herbst 2020 voraus.“ Wer ist sie? Was für eine grosse Wirtschaftskrise? Was für ein Crash von dem Du schreibst? Wie willst Du friedlich kämpfen (vor allem wenn Du gleichzeitig von Blut vergiessen schreibst)? Wolltest Du Thomas Jefferson zitieren oder wer ist Thomas Jeffersen? Wieso zitierst Du das deutsche Grundgesetz und sprichst vom Kanzler?

      Nimm doch Deine abstrusen Ergüsse und platziere sie in Deinem Herkunftsland, danke.

    • Und was hat dieser Kommentar nun mit der Konzernverantwortungsinitiative zu tun? Und noch ein Wort zur Notenpresse und der Inflation: Es ist nicht immer nur von Vorteil, Klassenbester sein zu wollen. Solange praktisch alle wichtigen Industrienationen ihre Geldmengen massiv ausweiten, ergibt es kaum Sinn, eine gegenteilige Strategie fahren zu wollen. Das würde am Ende einfach zu noch mehr Aufwertungsdruck auf unseren Schweizer Franken führen und damit noch mehr Arbeitsplätze in der Exportindustrie fordern.

  15. Die Ausnutzung der Ärmsten und die offensichtliche Umweltzerstörung hat direkt mit dem Konsumverhalten in den Industrieländer zu tun.
    Grosskonzerne welche hier in der Schweiz ansässig sind, sind Teil dieser Misere, sie sind Profiteure und Agieren ohne Gewissen. Männer getrieben von Gier.
    Diesen widerlichen Zustand kann, darf und soll Einhalt geboten werden. Dazu sind neue Wege gefragt, und KVI ist ein Ansatz.

  16. Darum liess die CS wohl ihre werbegeschenke (Leder-Fuessball) von Kids in Bangladesh günstig zusammen-nähen.
    Super Konzern, diese CS, sogar mit finanzierte Kinderarbeitsförderung.
    Bullshit Company –

  17. Verstehe die Aufregung von einigen Kommentatoren nicht. Wenn Schweizer Unternehmen so respektvoll wirtschaften wie die Schreiber behaupten dann ist doch KOVI keine Gefahr. Gefahr sehen nur Leute und Firmen die sich nach wie vor auf Kosten Anderer mästen wollen.

    • Nein, die KVI ist Juristenfutter für unschuldige Firmen. Diese können sehr leicht von gewissenlosen Anwälten erpresst werden.

      Zudem schadet man den zu schützenden Menschen mit dieser unbedachten Initiative. Die Befürworter haben sich leider keine Gedanken über die negativen Nebenwirkungen der KVI gemacht.

  18. Zwei Hinweise an die Kritiker der KVI:

    Erstens: Warum sollen z.B. die Firma Nornickel (Ölpest in Sibirien, Mai 2020) ein Standbein in Zug oder die Firma Transocean (Ölpest im Golf von Mexiko, 2010) ihren Hauptsitz in Steinhausen haben? Wie diese, gibt es auch noch weitere aus dem Ausland in die Schweiz zugezogene Firmen mit einem Geschäftsgebaren, das dem Ruf unseres Landes nicht gerade förderlich ist. Ein Beispiel ist die Logistik-Firma AMT (Advanced Maritime Transports) am Genfersee, in deren Verwaltungsrat Männer sassen bzw. immer noch sitzen, die das Mosambik-Schlamassel angezettelt haben, in das die CS in grob fahrlässiger Weise hineingeschlittert ist.

    Zweitens: Mosambik ist leider kein Rechtsstaat und die Regierungsspitze ist korrupt. Mehrfach sind Investigativjournalisten und Verantwortliche von Justizbehörden, die gegen Regierungsbeamte ermittelten, umgebracht worden. Man kann die Aufarbeitung des CS-Debakels in Mosambik daher unmöglich auf die dortigen Behörden abschieben!

    • @Thomas Kesselring
      Man kann die Aufarbeitung… etc
      Ich schlage vor, Sie kümmern sich persönlich vor Ort um
      das CS-Debakel in Mocambique.
      diverta-se!

    • Naja, ist das denn wirklich besser? Laut ihrer Interpretation der KVI müssen ‚wir Schweizer‘ dann bspw den Job der Jurisdiktive in Mosambik übernehmen, da die lokalen Behörden korrupt sind und dies nicht selbst können. Ebenso können wir der russischen Justiz (Nornickel) und amerikanischen Justiz (Transocean) nicht trauen und müssen deren lokale Rechtsprechung korrigieren? Wo ziehen wir die Grenze? Und wo vertrauen wir auf die lokalen Gesetze und deren Einhaltung? Würde eine Nestle oder Glencore doppelt verurteilt, wenn Sie ein Gesetz in Kolumbien brechen, einmal dort und einmal hier?

      Ich finde die Initiative gut gemeint und bin auch der Meinung das Konzerne verantwortungsvoll handeln sollen, aber in der aktuellen Form sind die Lücken der Iniative so gross das dort die gesamte Fischflotte von Mosambik wenden kann….

  19. Wenn die CS die üblen schändlichen Machenschaften von Glencore mit den ganzen Umwelt- und Personenschändung im Ausland akzeptiert und verteidigt oder Barry Callebaut mit der Kinderarbeit in der Elfenbeinküste und vielen weiteren bei uns domizilierten sauberen Gesellschaften (meistens mit wenig Personal bei uns beschäftigt und kaum Steuern bezahlend in der Schweiz), dann ist das ihre Verantwortung für die Welt im Sinne eines einwandfreien ethischen Geschäftens in Uebereinstimmung mit ihrer Auslegung der Corporate Governance.
    Für mich schädigen solchen Firmen den seriösen Ruf der Schweiz und wir sind absolut nicht auf diese angewiesen – sie können die Schweiz sofort verlassen und irgendwohin gehen in den Nahen Osten, Zentralasien etc., wo sie schalten und walten können sie wollen ohne Rücksicht auf Verlust der Umwelt und der Menschen!
    Ich stimme für die KVI wie die Herren Jositsch oder Peter Arbenz von der FDP!

    • Wenn man die Ethik bemüht, dann bitte auch im Zusammenhang mit den komplett abgehobenen Professorenlöhnen, die für einen Ordinarius an einer staatlichen ergo vom Steuerzahler finanzierten Hochschule über 25‘000 pro Monat betragen.

      PS: Der Jositsch ist von der SP…

  20. Das Traurige an dem CS-Katastrophenfall ist ja gerade, dass auch geltende Gesetze den Opfern eben nichts bringen – und zwar überhaupt nichts😢 Die KOVI bringt dagegen unserer Beratungsindustrie sehr viel! Frau Prof. Dr. iur. RAin ein paar mittelpreisige Gutachten und uns viele weitere Erstsemestrigenärbetlis von ihr…

  21. Frau Roth versucht hier, die Initiative schön zu schreiben. In jedem Absatz steckt eine Unwahrheit oder Venebelung. Die CS tut hier nichts zur Sache. Sollte sie tatsächlich das lokale Recht in Mocambique verletzt haben, so ist das nach dortigen Regeln durch die dortigen Verfassungsorgane zu handhaben. Wir wollen doch nicht nach Schweizer Recht in der Schweiz fremde Verfassungen beurteilen.Ein rechtliche Absurdität, die keinem vernünftigen Juristen in den Sinn käme, es sei denn, er verfolgte reine Eigeninteressen.
    Die Initiative bewirkt nichts bzw. wird bestenfalls die armen Länder schädigen, und uns schädigt sie erst recht. Typischerweise wird sie von Leuten wie Frau Roth unterstützt, die ein geschütztes staatliches Einkommen erhalten und sich leicht als Moralapostel profilieren können – entgegen den Tatsachen.

  22. Niemand weiss so richtig, was beim finalen Gesetz aus uns zukommen wird. Ein mögliches Vorgehen wäre, dieses Gesetz mal abzuwarten und dann, wenn wirklich angezeigt, dagegen das Referendum zu ergreifen. Die Keller Sutter’sche jährliche Berichterstattung scheint mir auch eher ein Feigenblatt zu sein.

  23. Was soll die Kakophonie? Wollen Sie neu Schauprozesse am BG Meilen. Rechtsumkehr? „Geschädigte“ eingeflogen von NGO’s oder russischen oder chinesischen Konkurrenten aus z. B. Mali? Gratis Rechtsbeistand, Dolmetscher und Hotel? Ortstermin der Meilemeer, Zuger oder Genfer Richter in Mali? Stimmen Sie NEIN zu dieser wirtschaftsschädigenden, utopischen Initiative und stimmen Sie damit dem indirekten Gegenvorschlag zu (kongruent mit der entsprechenden europäischen Direktive)!

  24. Hier vereinigten sich offenbar all jene, denen der Gewinn – egal wie er zustande kommt – näher liegt als ein etwas tieferer Gewinn, dafür anständig erwirtschaftet.
    Es sind die gleichen Kreise, die sich wegen der Aslysuchenden enervieren; ev. vor der von hiesigen Konzernen mitverantworteten Umweltzerstörung flüchten oder vor, aus der Schweiz gelieferten Waffen und Munition.
    Frau Roth hat hier der CS und anscheinend vielen Kommentarschreibern den Spiegel hingehalten.
    Die heftigen Reaktionen und die Verstärkung verlogener Argument; die Abwanderungsdrohungen von Firmen, die sich nicht an geltendes, internationales Recht halten, ist, wenn’s tatsächlich dazu kommt, zu verschmerzen. Konzerne und Firmen, die die Verantwortung nur mit Worten feiern, können ruhig gehen. Der Arbeitsplätze sind’s eh nicht viele – und dem moralischen Hintergrund, auch nicht wirklich nachhaltige!
    Die Unterstellungen an Frau Roth zeigen übrigens den sehr tiefen Horizont der Schreibenden.

    • «[…]die sich wegen der Aslysuchenden enervieren; ev. vor der von hiesigen Konzernen mitverantworteten Umweltzerstörung flüchten oder vor, aus der Schweiz gelieferten Waffen und Munition.»

      Dieses (linke) Narrativ wurde bereits in den 1980ern hieb- und stichfest widerlegt; die allermeisten «Flüchtlinge» erfüllen die Voraussetzungen für Asyl nicht und es handelt sich um Wirtschaftsmigranten, die über das normale Kontingents- und Visa-Regime keine Chance auf Einwanderung hätten.

  25. ja- wie sehr oft hat L.Hässig in vielem recht.
    Dass CS – Glencore – syngenta etc. vom KVI Komitee
    (wer bezahlt eigentlich dieses) als schwarze Schafe gebrandmarkt werden ist teilweise verstaendlich. Dass
    Voelkerrecht, Landesgesetze, Nachhaltigkeits Verpflichtungen eingehalten werden muessen ist auch klar. Anderseits Mio Menschen geht es
    dank global taetigen Unternehmungen viel besser, dh
    weniger Armut.Es muss nicht noch mehr Juristenfutter gesucht werden. Deshalb KVI NEIN

  26. Ohne zu übertreiben, darf ich von mir behaupten, die Verhältnisse auf dem afrikanischen Kontinent aufgrund persönlicher Erfahrungen weitaus besser zu verstehen, als rund 99plus% der Initianten.

    Derzeit setzt sich Afrika aus 54 anerkannten Staaten zusammen. Für Aegypten kann ich nicht sprechen, und die Verhältnisse in einem Grossteil der Republik Südafrika sind noch am ehesten mit geordneten Verhältnissen vergleichbar, wie wir sie auf der Nord-Hemisphäre kennen

    In praktisch allen anderen afrikanischen Ländern, Wiederholung: in praktisch allen anderen afrikanischen Ländern herrscht auf allen Stufen der Volkswirtschaften ein Mass an Korruption vor, über welches sie nicht-eingeweihte Aussenstehende kein Bild machen können.

    So lange für einig wenige US-Dollars JEDE, Wiederholung: JEDE Aussage oder schriftliche Bestätigung von korrupten Personen erkauft werden können, so lange werden willfähige Rechtsanwälte und NGOs auf sehr leichte Weise „Belege“ finden, aufgrund deren anschliessend Verantwortlichkeits- und Schadenersatz-Klagen in der Schweiz angestrengt werden können.

    Bitte erinnern Sie sich an das Sprichwort: „Wehret den Anfängen!“

    Freundliche Grüsse

    • @Kaufmann mit Afrika-Erfahrungen
      Bin ganz Ihrer Meinung.
      Lebte und arbeitete während 15 Jahren in Afrika.

    • Kann K.m.A.-E. nur unterstützen.

      Aber he, ich sehe hier ein neues Geschäftsfeld! Werde nach Annahme der KVI ein Beratungsbüro gründen, welches in den Ländern entsprechende Gutachten „kauft“ (natürlich nur von den höchsten Regierungsstellen, die selbstverständlich über jegliche Zweifel erhaben sind), wo Glencore, Novartis, Nestle oder H&M gem. den NGOs solche Schandtaten verüben.
      Ein solches Gutachten dürfte zwar ein paar Milliönchen kosten (ein paar für die zuständigen Stellen in der Administration Nigerias, Kongos, Simbabwes oder Bangladeshs, ein paar für mich!), aber das dürfte noch immer viiiiel billiger sein, als sich über Jahre mit den Blutsaugern der diversen NGOs vor Gericht rumzuschlagen.
      Ich finde die Naivität unserer wohlstandsverwahrlosten Gutmenschen immer wieder herzig, weil so „realistisch“ und naiv!

  27. Im Gegenteil:die angenommene KVI wird sich noch als Wettbewerbsvorteil erweisen.

    Zudem: die, die jetzt neokolonialismus schreien, sind die gleichen, die damals den kolonialismus verteidigten. Üble Sache.

  28. Und wieder versucht eine Beamtin mit Jobgarantie und kurz vor dem Rentenalter den Wirtschaftsstandort CH zu diffamieren.
    Bedenklich das dem auf einer liberalen Plattform wie IP auch noch Gehör verschafft wird.

  29. Ausgerechnet die Co Präsidenten des Initiativkomitees, eine linke Aktivistin, die als Professorin von uns Steuerzahlern lebt, und das sehr gut, wirft der CS Lügen vor. Die Initianten sind es, die die Stimmbürger nach Strich und Faden belügen und in noch nie dagewesener Verachtung der Stimmbürger angebliche Unterstützer vorgeben, die selber nicht wissen, dass sie von Roth und Co. missbraucht werden. Auch eine Jus Professorin sollte wissen, dass die Demokratie mit einer Propaganda, wie sie die Initiatoren betreiben, ausser Kraft gesetzt wird, die Abstimmung also unter Umständen angefochten werden kann. Wenn die Dame schon IP missbraucht um ihre Jammerjade unterzubringen, soll sie bitte offenlegen, dass das Propaganda ist, was sie hier betreibt und mit solider Information nichts zu tun hat. Woher kommen eigentlich die Gelder für die Millionenkampagne, die die Initiatoren seit bald zwei Jahren betreiben? Wissen, die einfachen Leute, die seit zwei Jahren ein oranges Fähnchen aus dem Fenster hängen überhaupt, wofür sie werben und dass die Initiative ihre eigene Arbeitstelle bedroht. Oder sind das alles Beamten und Kunstschaffende, die den Lohn auf sicher haben, auch wenn die Schweizer Wirtschaft zusammenkracht. Erhalten die Initiatoren Mittel aus öffentlichen Geldern für ihre Propaganda? Werden sie gar aus dem Ausland, z.B. von der Sozialistischen Internationalen oder von der UNO mitfinanziert? Natürlich wird uns Roth treuherzig versichern, dass sie ausschliesslich in ihrer Freizeit für die Initiative arbeitet, und dass dadurch ihre Arbeit, für die sie von der Uni bezahlt wird, in keiner Fall beeinträchtigt wird.

  30. Diese Initiative will in etwa dies:
    Ein 20 Jähiger Amerikanischer Staatsbürger trinkt in Luzern ein Bier.
    Jetzt würde nicht die Schweiz ihm eine Busse aufbrummen (kann sie gar nicht da dies ein Verstoss gegen „vor dem Recht sind alle Gleich“ wäre), jedoch die USA würde ihm bei der Rückkehr eine Busse wegen Alkoholkonusm aufbrummen?
    Anderes Beispiel: Nicht die Deutschen würden einem Schweizer der auf den Deutschen Autobahn schneller als 120Km/h fährt büssen, nein die Schweiz würde den Schweizer büssen, weil er in Deutschland schneller gefahren ist als in der Schweiz erlaubt.

    Herr Prof. Geiger, dies erinnert mich an das „normativ kritische Anspruchgruppenkonzept“ der HSG, damals wollten sie von uns auch das wir auf „moralisch/etisch unkorrekte Franken/Geschäfte“ verzichten (und auch Rücksicht auf die Ratten die auf dem Firmengelände leben nehmen müssten), meine Antwort (vor 20 Jahren) ist auch heute noch meine Antwort: „Wenn ich diese Geschäft nicht mache, dann macht es jemand anderes, und diese Person wird wahrscheinlich noch tiefere moralische und ethische Standards vermittelt bekommen haben…

    • @A.Surrer
      Rücksicht auf die Ratten…
      ja,ja die Chinesen sind bereits seit
      Jahren äusserst fleissig!

    • „Wenn ich dieses Geschäft nicht mache, dann macht es jemand anders…“ Das ist seit Jahrzehnten die billigste Ausrede.

  31. Bei Annahme der KOVI wird nichts besser aber vieles Teurer. Ausländische Tochtergesellschaften gehören dann nicht mehr der Schweizer Gesellschaft sondern einer UK Holding und ähnliche Spielchen. Dafür entgehen uns Steuereinnahmen und Arbeitsplätze. Wenn so was mit einem Papiertiger lösbar wäre so könnten die Länder die Herstellung von Kriegsmaterial verbieten und Weltweit wäre frieden.

  32. Ich habe von Befürwortern der Initiative gelesen, es hätte sich ein Club von 15 Hochschulprofessoren gebildet, die diese Selbstzerfleischungsinitiative unterstützen würden. Viele seien Anwälte.

    Nun ja, die Advokaten erhoffen sich ergiebiege Geschäfte für ihre Kanzleien. Die Evaluierung einer risikofreien und umweltneutraler Goldmine quasi.

    Ich frage mich indessen, was sagen die übrigen 5’000 Schweizer Hochschulprofessoren dazu?

  33. Danke, Frau Roth!
    Zwei Bemerkungen an die Kritiker der KVI:
    Erstens: Warum sollen z.B. die Firma Nornickel (Ölpest in Sibirien, Mai 2020) ein Standbein in Zug oder die Firma Transocean (Ölpest im Golf von Mexiko, 2010) ihren Hauptsitz in Steinhausen haben? Mehrere aus dem Ausland in die Schweiz zugezogene Firmen zeigen ein Geschäftsgebaren, das dem Ruf unseres Landes nicht gerade förderlich ist. Ein Beispiel ist die Logistik-Firma AMT am Genfer See, in dessen Verwaltungsrat einige der Initianten des Mosambik-Schlamassels sassen bzw. noch immer sitzen, in dessen Strudel durch fahrlässige Unachtsamkeit auch die Credit Suisse geriet.
    Zweitens: Mosambik ist leider kein Rechtsstaat, die Regierung korrupt; Investigativjournalisten und Verantwortliche von Justizbehörden, die der Regierung unbequem wurden, bezahlten dies schon mehrfach mit ihrem Leben! Unter diesen Umständen kann man die Aufarbeitung des CS-Skandals nicht auf die mosambikanischen Behörden abschieben!

  34. Unabhängige (schön betonen!) Anwältin – leben aus den Töpfen des Staates, ob als Professorin oder Richterin – und den Unternehmen sagen, was sie alles falsch machen. Was ein Rückzug dieser Unternehmen aus diesen Gebieten für die betroffenen Arbeitnehmer bedeuten würde, das interessiert Frau R. natürlich nicht. Lieber ein bisschen auf den Putz hauen und alle diskreditieren, die nicht derselben Meinung sind. DAS ist Quatsch und man dürfte eigentlich erwarten, dass das einer Richterin bewusst ist!

  35. Indem Sie die CS diskreditieren, machen sie die unsägliche KVI nicht besser. Wenn in Mosambik gegen gesetzte Verstossen wurde, dann soll das in Mosambik vor Gericht kommen. Sie promoten Neokolonialismus vom feinsten und haben das Gefühl sie seien den Entwicklungsländern ethisch, moralisch und juristisch überlegen. Sie denken, diese Länder seien selber nicht fähig sich selber zu helfen. Genauso wie alle NGOs liegen sie diesem Irrtum auf. Diese Länder müssen das Heft selber in die Hände nehmen, alles andere scheitert, schon 1000fach bewiesen, grandios. Derweil laufen die Chinesen diese ganzen Länder zusammen und lachen sich kaputt ab ihrem Gutmenschentum.

    • Im Gegenteil:die angenommene KVI wird sich noch als Wettbewerbsvorteil erweisen.

      Zudem: die, dir jetzt neokolonismus schreien, sind die gleichen, die damals den kolonialismus verteidigten. Üble Sache.

    • Gerne können Sie zusammen mit der CS eine Initiative gegen den Neokolonialismus starten. Das ist tatsächlich eine gefährliche Sache. Setzen Sie sich dafür ein, dass diese Länder das Heft selber in die Hand nehmen können und sich andere Länder und globale Konzerne nicht in die inneren Angelegenheiten dieser Länder einmischen und zwar komplett und nicht nur selektiv, wo es gerade passt. Vielleicht machen die USA und China ja auch mit bei der Initiative 😉

    • @Neokolonialismus,

      Aber die kapitalistischen Unternehmen (einschliesslich der KP-Chinas) bedienen sich der korrupten Staatsmänner Afrikas, die sich auch oft nur mit westlicher Unterstützung an der Macht halten können. Wer ist hier der Schuldigere? Sehen Sie, Entwicklungshilfe müsste streng genommen in das Militärbudget der jeweiligen Staaten des Westens integriert werden, damit die Bevölkerungen hier wissen, welche Schweinereien dort finanziert werden. Ein sorgsam aufgebautes Netz von Korruption in der afrikanischen Politik und den multinationalen Konzernen des Westens, im Tandem mit IWF, Weltbank und den Steigbügelhaltern in der Politik sorgen für eine unglaubliche Geldmaschine für die Konzerne. Der Dank für diese Verwerfungen gilt den globalisierten Konzernen, die die lästigen Staaten schon lange mit willfährigen Politikern besetzt haben, die an Ausgleich kein Interesse haben. Das Ganze läuft dann unter der Nummer Weltbürger, internationale Solidarität, multikultureller Austausch und anderer Blödsinn. Übrigens: Unsere Generation hier und jetzt wird den Preis für diese Heuchlerei und Arroganz bezahlen.

    • Super Kommentar, den Nagel voll auf den Kopf getroffen! Die Überheblichkeit und die scheinheilige Moralisierung jeglicher Lebensbereiche durch Gutmenschen wie die „unabhängige“ (wohl eher freischaffende) Frau Roth ist nur noch zum kotzen. Frag mal einen Behinderten wie demütigend und entwürdigend es sein kann, wenn einem ständig Hilfe angeboten wird, wo gar keine Hilfe benötigt wird.
      Alles will der linke Abschaum regulieren. Frauen brauchen gemäss den Genossen Quoten, da sie es alleine ja nicht schaffen, die „armen“ unterem Mitarbeiter müssen mit 1:12, unbedingtem Grundeinkommen etcetc aus ihrem Elend befreit werden, das Geld der Reichen wo immer möglich umverteilt werden. So ähnlich haben es seinerzeit die Sklavenhalter und Kolonialisten gesehen.

    • Nicht die KVI ist „unsäglich“, sondern die CS mit ihrer oberfaulen («Guebuza»)Mosambik-Konstruktion:

      Die CS hat ganz einfach Glück, dass Frau Dr. Roth noch keine Ueberlegungen angestellt hat zu Fragen wie:

      – Ungesichertes Länderrisiko von USD 2’000’000’000.— (in Worten: zwei Milliarden USD) für absolut nicht blankokreditwürdiges Drittweltland? Wie ist so etwas überhaupt möglich?

      – Wieso wurde das Länderrisiko «Mosambik» nicht durch CS Zürich, sondern offenbar durch den Vermögensverwaltungsbereich der CS in London eingegangen? Ja weshalb wohl?

      – Was war also die effektive Sicherstellung für die USD 2’000’000’000.–?

      – Wer also trug das Kreditrisiko wirklich?

      – Putins VTB ist mit von der Partie. Ja weshalb wohl?

      – Aufgrund der angeblichen CS-Fehler bzw. Schlampereien in der Kreditgewährung: Weshalb ist die VTB nie gegen die CS als Syndikatsleiterin vorgegangen?

      – «De Boissard received a degree in Russian from the University of Volgograd and graduated from the Ecole Polytechnique in Palaiseau, France with a Math and Civil Engineering degree ».
      http://www.marketswiki.com/wiki/Gael_de_Boissard
      https://www.credit-suisse.com/microsites/events/americas-credit-forum/home/speakers/eric-varvel.html

      – Verwendung des «Kredit»betrags: Kriegsmaterial

      – Wieviel hat die CS eigentlich für das behauptete Kreditrisiko „Mosambik“ zurückgestellt bzw. abgeschrieben?

      – Weshalb ist die FINMA in der Mosambik-Frage seit Jahren so ruhig? Hallo Mark Branson! Oder Goodbye Mark Branson?

      – Etc. etc.

      Und wenn einen die ganze Riesenschweinerei an einen amerikanischen Kunden der Deutschen Bank erinnert, die ja gewissermassen («Cyprus-Joe-Ackermann sei Dank») die DNA der Credit Suisse aufweist, dann ist das vielleicht gar nicht so zufällig.

      Na, dämmert’s langsam? Wohl kaum.

    • Sobald die KOVI umgesetzt ist werden sich Firmen überlegen wieviel Risiko sie eingehen wollen. Neokolonialismus ist wenn Firmen mit Hilfe korrupter Potentaten und Behörden Länder, deren Ressourcen, deren Bewohner ausbeuten und die Gewinne abtransportieren. Der Irrtum liegt bei ihnen und nicht bei den NGOs. Schinbar haben sie jahrelang geschlafen! Darum der Kommentar auch nur anonym:

    • Hervorragend kommentiert. Wie in meinem Kommentar vom 6. November festgehalten, dürften sich Schweizer Unternehmen bei einer Annahme der KVI aus bestimmten Ländern (grösstenteils Entwicklungsländern) verabschieden. Sie werden verständlicherweise solche zusätzlichen Risiken, kommt mir vor wie russisches Roulette, nicht eingehen wollen.

      In die Bresche werden dann grösstenteils die Chinesen springen. Denen sind die Anliegen der Initiative bezüglich Umwelt und Menschenrechte völlig Wurst. In Nigeria beispielsweise kommen die chinesischen Konzerne, viele davon im Staatsbesitz, mit einer ganzen Armada von eigenen Landsleuten und verdrängen dadurch die Einheimischen aus dem Arbeitsmarkt. Neokolonialismus pur. Wollen wir das?

      Länder wie die Rep. Irland, Grossbritannien oder die Niederlande dürften bei einer Annahme der KVI nicht lange auf sich warten lassen und Schweizer Unternehmen für eine Sitzverlegung zu umwerben versuchen.

      Der Wirtschaftsstandort Schweiz dürfte durch Annahme der KVI nachhaltig geschwächt werden und wir alle werden mit Ausnahme von NGO’s und Winkeladvokaten dafür bluten müssen. Als Steuerzahler sind wir sowieso nur die nützlichen Idioten.

    • Sie hat Recht, völlig Recht! Aber es gibt ein sehr wichtiges Problem: Wenn alles klar und transparent wäre, würde zum Beispiel Blendcore in seinem Bericht schreiben: Wir beuten Kinder und Menschen aus der Dritten Welt indirekt aus, wir zahlen Despoten Bestechungsgelder und bestechen sie, wir unterstützen Diktaturen, also haben wir billige Arbeitskräfte. Wir können also viel Geld verdienen, seien Sie sich dessen bewusst. Es wäre also in Ordnung, die Menschen, die Aktionäre, wie auch die Stakeholder würden sich nicht täuschen lassen…. und dann würden all diese Doppelgesichter in protestantischen Städten verschwinden…und auch ihre Arroganz: wir haben uns das alles mit Schweiß und viel Engagement verdient…zur Hölle damit…. hier geht es um Loyalität Ihnen selbst und Ihren Mitbürgern gegenüber. Und schliesslich, wie die Bibel sagt: „Was du nicht willst, dass man dir oder deiner Familie antut, das tue nicht anderen an“, ist hier das Richtige….
      Der Gedanke, dass, wenn ich es nicht tue, es ein anderer tun wird, ist ebenfalls absurd: Es ist eine erbärmliche und sehr gefährliche Argumentation…. müssen darüber nachdenken, bevor es zu spät ist. Vergessen wir auch die Umweltverschmutzung in Afrika und denken wir: Es ist so weit weg von uns… nicht zu erkennen, dass die Erde nur eine ist, und früher oder später wird die zu bezahlende Rechnung zurückkommen. In einem Punkt stimme ich Ihnen zu, wenn Sie das tun, nützt Ihnen nur die Schweiz wenig…. Sie sollten als Beispiel dienen und zum Beispiel: Die USA werden eines Tages sagen: Schau, es gibt jemanden, der besser ist als wir….. Dafür wollen wir nur einen Mindeststandard einführen, um Exzesse zu vermeiden, aber nicht, um dem Handel zu schaden. Es ist, als ob in den Tagen der Sklaven ein Staat, der darauf verzichtet hat, sie zu nutzen….jetzt ist vielleicht klarer, und so würde es auch zeigen, dass ein „sauberer“ Kapitalismus, wie einige der Väter der Wirtschaft dachten, nicht nur existiert, sondern auch machbar ist … das ist die Zukunft.

    • Wenn Urs Rohner & seine Entourage / CS zusammen mit Ivan Glasenberg / Glencore mit vollen Rohren gegen die KVI Initiative schiessen dann muss man die KVI Intiative sicherlich befürworten.

      CS und Gkencore stecken unter einer Decke und somit muss man definitiv JA stimmen fuer die KVI.

    • @Der Bock ist immer die CS
      Kein Ungesichertes Länderrisiko
      Keine Sicherstellung
      Kein Kreditrisiko
      Keine Schlampereien
      Schon mal was von Treuhandkredit gehört?

    • Lieber „mb“,

      Ich kann Sie beruhigen: Das Konzept der (zwar verbotenen) verdeckten Treuhandkredite kenne ich seit 42 Jahren. Und natürlich meine ich genau das mit dem Kommentar, der nicht mein erster in dieser Sache ist – ich habe vor langer Zeit den Kroll-Bericht zu CS/Mosambik gelesen wie auch die Ausführungen von Herrn Th. Kesselring auf Infosperber.

      Es liegt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein VERDECKTER TREUHANDKREDIT (oder eine andere verdeckte Sicherstellung durch Dritte) vor, der gemäss Geldwäschereigesetz ja eigentlich „total verboten“ ist, wenigstens für normale Banken.

      Treugeber: Guebuza & friends
      (verdeckter) Treuhänder: Crime Suisse
      Treunehmer: Mosambik bzw. Guebuza & friends
      Kreditzweck: Waffenkäufe („Frelimo vs. Renamo“)

      erhoffter „sugar daddy“: IWF (Dummerweise kannte Mme Lagarde das Konzept.)

      Aber der famose Mark Branson und die BA können nichts mehr machen, weil der Mosambik-Fall wohl vor Jahren hinter den Kulissen erledigt wurde mit verschiedenen CS-„Bauernopfern“ (ebenfalls „verdeckt“, was bei „verdeckten Treuhandkrediten“ offenbar vom Namen her Programm ist).

      Die CS hat ganz einfach Schwein, dass kein Journalist den Mut hat, Klartext zu reden. Aber vielleicht kommt das ja noch …..
      Aber was soll dann Mark Branson zu Protokoll geben? Wandert er dann endlich nach Maputo aus?

      Gruss von
      Revisor X bzw. „Der Bock ist immer xy“

    • @Revisor X bzw. „Der Bock ist immer xy
      Danke für Ihre Nachricht.
      Korrekt; jedoch sind Treuhandkredite und back-to-back Kredite erst seit ein paar Jahren verboten, resp. nicht erwünscht.
      Auch mir sind diese Finanzierungs-Instrumente
      bestens bekannt. Wird off balance sheet verbucht!
      Der Mocambique Fall liegt Jahre zurück und ist erledigt.
      Reiben Sie sich daran nicht auf und ja, Branson soll nach Maputo auswandern.
      Ist übrigens sehr schön dort!
      Frelimo und Renamo werden auch ohne Ihr Zutun weitere
      1000 Jahre kriegen. That’s Africa!
      Happy days.

  36. Die hellen Leuchten die mit ihrer Unterschrift das Inserat signieren erweisen den Befürwortern der Initiative wieder mal einen Bärendienst. Das sind gerade die Richtigen die laut „nein“schreien müssen. Aber was anderes war auch nicht zu erwarten.

    Persönlich bin ich auch der Meinung, dass die Initiative zu weit geht. Aber bei Wirtschaftsführern die noch nicht einmal ihren eigenen Laden im Griff haben, kriege ich einmal mehr erhebliche Zweifel ob ein Ablehnung die richtige Entscheidung ist.

  37. Frau Roth erwähnt mit keinem Wort, dass Schweizer Unternehmen auch für Verstösse von abhängigen, und nicht nur kontrollierten Gesellschaften in der Lieferkette haften. Weiter schweigt sie sich über die in der Initiative verlangte Umkehr der Beweislast aus. Es gilt somit die Schuldvermutung. Mit Rechtsstaatlichkeit hat das nichts zu tun.

    Was Frau Roth schreibt ist unredlich, weil sie entscheidende Punkte im Initiativtext verschweigt. Pure Manipulation!

    • Philip, sie haben den Initiativtext nicht gelesen oder verstanden. Zuerst müssen Betroffene klagen und Beweise vorlegen, dann müssen die Beklagten Stellung nehmen! So einfach ist das!

  38. Was ist denn mit KMU’s wie Stadler Rail, die immer noch Geschäfte in und mit Diktaturen machen und genau wissen wie dort Volksgelder in private Taschen fliessen und wahrscheinlich sklavenähnliche Arbeitsbedingungen herrschen.

    • Stadler Rail fühlt sich nicht betroffen, dort gelten andere, d.h. keine Gesetze.

  39. Anwälte wie Frau Roth halten die Initiative für großartig, da sie die einzigen sind, die davon profitieren.

    Das einzige Argument für die Initiative ist, dass die CS-Führung (berühmt für ihr schlechtes Urteilsvermögen) dagegen ist.

  40. Monika Roth wartet ja nur darauf, diese Konzerne in die Mangel zu nehmen und sie mit Klagen einzudecken. Diese Initiative gibt ihr das Instrument dazu. Das ist ja ihr Geschäftsmodell. Cui bono? Genau, Monika Roth und Konsorten. Ich bin dagegen, dass man unsere Unternehmen solchen Haien zum Frass vorwirft und unseren Wirtschaftsstandort dadurch schwächt. Wenn etwas gegen das Gesetz ist, dann kann man jetzt schon ein Unternehmen in die Verantwortung nehmen.

  41. Wunderbar, Frau Roth, wie Sie hier die Fake-News der besten Rechtsverdreher unter den offenbar in der Tat eher mittelmässigen Hausjuristen der CS zerlegen!

    
Kleine Ergänzung zu einer falschen Behauptung im CS-Inserat, auf die Sie, liebe Frau Roth, wohl schon gar nicht mehr hinweisen mögen, nachdem sie von den KVI-Gegnern – und leider auch von „unserer“ Justizministerin, die immerhin keine Juristin ist – gefühlte 1001-mal repetiert worden ist: die sog. „Beweislastumkehr“. Das OR hat ja mit der Geschäftsherrenhaftung (Art. 55) bereits eine allgemeine, allerdings unscharf abgegrenzte Sorgfaltspflicht festgelegt. Sie wird mit der KVI einfach zeitgemäss auf die Geschäftstätigkeit im Ausland erweitert – mit Haftungsfolgen nur im eingeschränkten Bereich international geltender Menschenrechte, Kernarbeitsnormen und Umweltstandards. Die angemessene Sorgfaltsprüfung muss in Gerichtsfällen immer schon das Unternehmen selbst nachweisen – es kann sich dabei mit dem Verweis auf seine diesbezüglichen Standards und Verfahren sogar leichter entlasten als ohne definierte Sorgfaltspflichten. Das rechtlich vorgetragene Fehlverhalten plus die Kontrolle der beklagten Firma über das sie verursachende lokale Unternehmen nachweisen muss weiterhin der Kläger.

    
Wären Economiesuisse und die anderen CH-Wirtschaftsverbände klug, so würden sie sich proaktiv an die Spitze dieser in einer globalisierten Wirtschaft nichts als zeitgemässen Innovationstendenz setzen und ihre Erfahrung konstruktiv einbringen, statt ihrer ewiggestrigen Obstruktionspolitik gegen die gemeinwohldienliche Weiterentwicklung der Wirtschaftsordnung ein weiteres hoffnungsloses Kapitel hinzuzufügen.

    • Träumen Sie weiter.

      Menschrechte, gemeinwohldienliche Weiterentwicklung der Wirtschaftsordnung, Umweltschutz … wenn es um nackte Überleben geht, schmeissen Sie diese Hirngespinste schnell über Bord.

      Der Untergang (für die Menschen) ist nicht mehr aufzuhalten. So oder so.

  42. Die KVI wird vor allem international tätigen Jouristen und Anwaltsbüros Gelegenheit geben, Schweizer Firmen einzuklagen und Abzuzocken. Die Winkelanwälte und die NGO`s müssen ganz einfach lokale Leute finden, die bereit sind eine Klage zu machen. Dann macht man fifty/ fifty und der Rubel wird rollen, vor allem für die Juristen.
    Unter dem Titel: Nachhaltigkeit und Gewährleistung der Menschenrechte sowie korrekte Behandlung der Umwelt, können natürlich haarsträubende Dinge behauptet werden. Dies alles ist schlussendlich nicht fassbar. Auch nicht, ob hier gegen „solche elementare Werte“ verstossen wird. Niemand hat das alles bisher definiert. Behauptet werden kann alles.
    Und wenn sie auf das Bankgeheimnis zu sprechen kommen: Das Bankgeheimnis ist in der Schweiz verschwunden. In vielen andern Ländern gibt es das Bankgeheimnis abernoch. Zehntausende von sehr wertschöpfenden Berufen sind in diese Länder abgewandert. Sie lachen sich ins Fäustchen. Die Schweizer Banken sind entweder verschwunden oder noch ein Schatten ihrer selbst.
    Und genau das wird mit vielen Konzernen passieren, auch wenn hier das Gegenteil behauptet wird. Die Schweiz wird einen weiteren Schritt machen Richtung Wohlstandsverlust. Und mit der Dekadenz die bei uns herrscht, wird es nicht der letzte sein.

    • Na ja Wohlstansverlust für die Schweiz auf Kosten der anderen, wie dekadent argumentieren Sie dann. Es ist doch wunderbar , dass wir all diese „glünggi“ Unternehmen, Russische und andere Milliardäre von unseren prächtigen Steuererleichterungen und guten Lagen am Zürichsee profitieren lassen. Es war schon immer so einige bereichern sich und der Rest kann die Nse breit drücken. Typisch schweizerisch von einem Fettnapf in den anderen

    • Besser oder Schlechter, werde die Schweizer Gerichte dan urteilen,die ja sicher allen genehm sind.

    • Wenn ich Ihren Kommentar lese, dann staune ich schon. Sie schreiben, dass die Anwälte dann Firmen abzocken würden. Das würde heissen, dass Anwälte Bussen und Verfahrenskosten etc. einstreichen. Bussen gehen immer in die Staatskasse und nicht an Anwälte! Ausserdem wäre eine der Strafen an die Firmen nicht Geld, sondern der Befehl, das Unheil das sie als Firmen verursacht haben zu korrigieren und in Zukunft zu unterlassen! Man kann zur KVI getrost zweierlei Meinungen haben, aber man sollte bei der Wahrheit bleiben!

    • Diese sogenannte Abzocke braucht auch Unterstützung durch Richter und hat bis jetzt nicht in der Schweiz funktioniert. Das ist nur eines dieser Argumente die uns Einschüchtern sollen.

    • @Beobachter
      Diese Gehilfenschaftswilligkeit werden Sie bei mehr Richtern in der Schweiz feststellen, als Sie sich vorzustellen vermögen.
      Die Juristerei ist reine Paragraphenwichserei, mehr nicht; schon gar nicht wertschöpfend und gemeinwohlfördernd.

  43. Richtig erkannt: „..Konzerne, die sich im Ausland nicht entsprechend elementaren internationalen Regeln verhalten und bei Verstössen nicht für den Schaden grad stehen wollen,..“
    Grossaktionäre und Grossmanager von globalen Konzernen, die der grenzenlosen Fressucht verfallen sind müssen gestoppt werden und brauchen Heilung. Staaten sind keine Beute-Objekte von geldgierigen und hemmungslosen Raff-Figuren.
    Gunther Kropp, Basel

    • Und die zurück gebliebenen Hinterwäldner im „Ausland“ schaffen es ja nicht, sich alleine zu wehren. Dazu braucht es so edle Ritter wie den Herrn Kropp aus Basel. Der arme Tropf, der ja selber so wichtig ist, dass er nach eigener Aussage Opfer der Grosskonzerne wurde. Die kleinste Geige der Welt spielt ihr Lied

    • @Kunther Gropp
      Sie benutzen schon wieder meinen Vor- und Nachnamen in leichtabgeänderter Form. Sie haben wohl die Befürchtung, wenn Sie unter Ihrem eigenen Namen schreiben gerügt zu werden, zur Strafe in die Ecke stehen und sich schämen müssen.

      Sie möchten mitteilen, Abzocker mit kriminellen Energien dürfen die Schweiz benutzen die Welt auszuplündern, weil die Betrogenen Hinterwälder und selber schuld sind?

      Ich bin kein Opfer von Grosskonzernen, bekanntlich haben die Grossmanager von Roche, Novartis, Nestle, UBS und Credit Suisse die grosse Sorge sich wegen der Marbella-Sache verantworten müssen.

  44. Ich lebe in Ostafrica und reise regelmässig in Ost- und im südlichen Africa.Meine Begleiterin spricht Mandarin und so haben wir auch oft Kontakt zu chinesischen Geschäftsleuten. Schon 2mal hörten wir, dass China bestens über die naiven Gutmenschen und grün linken NGO‘s aus der CH sehr gut informiert ist und sich sehr auf die Abstimmung freut! Bitte das Leid und den Hunger von Millionen von Einheimischen,die ihren Job bei Annahme der Initiative verlieren, nicht vergessen!!! Schade wird nicht angenommen!!!

    • Sie haben natürlich recht mit allem was Sie sagen. Nur mit einem liegen Sie -leider! – falsch: die KVI wird in unserem wohlstandverwahrlosten Zuckerschloss von Schweiz angenommen werden!
      Wetten wir?

  45. Ich lebe in Ostafrica und reise regelmässig in Ost- und im südlichen Africa.Meine Begleiterin spricht Mandarin und so haben wir auch oft Kontakt zu chinesischen Geschäftsleuten. Schon 2mal hörten wir, dass China bestens über die naiven Gutmenschen und grün linken NGO‘s aus der CH sehr gut informiert ist und sich sehr auf die Abstimmung freut! Bitte das Leid und den Hunger von Millionen von Einheimischen,die ihren Job bei Annahme der Initiative verlieren, nicht vergessen!!!

  46. Ich würde die Gründung eines neuen Hilfswerkes vorschlagen.
    Ich würde das neue Hilfswerk
    „Brot für Anwälte“ benennen.
    Die erfolgreiche Annahme der Initiative, würde eine unerschöpfliche Goldmine für Advokaten entstehen.

  47. Natürlich suchen die Juristen jedes Haar in der Suppe. Diese Anwältin wird sicher die erste sein die mit Klagen den Finger in den Honigtopf durch Anzeigen stecken und dann mit fetten Zahlungen den Honig auch abschlecken. Haben die nicht schon zu tun mit den Gästen von Merkel wo sie den Steuerzahler viel Geld kosten.
    Sollen mit den Fakeplakaten endlich aufhören.

  48. Dem ist aber auch gar nichts mehr hinzuzufügen. Sehr klare und unmissverständliche Beurteilung der KOVI Initiative.
    Wie andernorts, verfallen auch bei uns verschiedene Exponenten aus Politik und Wirtschaft der vermeintlichen Wirkung „Alternativer Fakten“. Wohin das führt? Wir erleben es jeden Tag.
    Arme Frau Prof. Dr. iur. Roth; sich so vor den CS-Karren spannen lassen!

    • Frau Dr. iur. Roth möchte die Schweiz am liebsten in Richtung Venezuela katapultieren. Sie als Salonsozialistin sollte nur bedenken, dass viele Produkte, die man heutzutage als eine Selbstverständlichkeit betrachtet, zu Mangelware werden. Was würde Glencore daran hindern den Standort zu wechseln ist die Frage, die sich hier stellt. Der Schaden wäre damit angerichtet und die Leidtragenden wären vor allem alle Mitarbeiter in der Schweiz samt Kt.ZG. Aber in einer Demokratie darf man sich selbstverständlich auch für eine Dummheit entscheiden. Aber bitte nicht klagen wenn die neue Realität zur Wirklichkeit geworden ist. Lieber zuerst ein wenig nachdenken wie und wo der der wahre Wohlstand entsteht und wo die echten Leistungsträger sind. Die Schreibtischtäter sind es jedenfalls nicht. Wenn man den Wunsch nach einer gespaltenen Gesellschaft mit 20- 25% Arbeitslosigkeit hat, bitte unbedingt JA ankreuzen.

  49. Es wäre zu wünschen, dass die Verfasserin dieses Textes sich Gedanken darüber macht, dass die Initianten nie in der Lage sein werden, die Forderungen, die der Initiativtext stellt, selber zu erfüllen.
    M.E. würde sich eher eine Initiative für NGOs aufdrängen.

    • Nun, Herr Kappeler, das freut mich für Sie.
      Ich hoffe jedoch, dass Sie keine Kinder haben, die wenn möglich noch an die Greta-Räbeliechtli-Umzüge gehen, wo sie für eine „gerechtere“ Welt hüpfen und klatschen, bevor sie auf dem Heimweg dann über ihr (in China hergestelltes) iPhone bei Zalando die neusten Sneakers ordern (Onlinehandel killt Retailbusiness) und die neusten Stonewash-Jeans bei H&M, Zara oder about.you dazu, welche in Bangladesh für den farbenprächtigen Buriganga verantwortlich sind (https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/vergiftete-fluesse-100.html).
      Solange all die KVI-Befürworter sich etwas vorheucheln und nicht einsehen, dass es der Konsument ist, der hier die Macht hätte, etwas zu ändern, wird sich gar nichts ändern. Ausser, dass Ihre Kinder vielleicht eines Tages keine Arbeit mehr finden, ausser als Phil-II-Professor an der Uni, als Therapeut/in für ritalin-anhängige Primarschüler oder vielleicht sogar als Anwalt/in für eine NGO!

  50. Unrecht bleibt Unrecht, aber das haben manche Juristen und nicht Nichtjuristen nie verstanden. Und in den Chefetagen der Banken gehts nur um Geld, Geld, Geld. Wen wunderts?

    • Bei der KVI geht es auch um Geld. Damit können NGO`s mit ihren internationalen Winkeladvokaten viel Geld erpressen von Schweizer Firmen.

    • Auch Erpressung ist strafbar und da würden dann sicher Anwälte unserer tollen Banken in die Bresche springen!

  51. Je nach Person glaube ich, dass es nicht richtig und im Interesse der Aktionäre, aber auch nicht im Interesse der Stakeholder ist, dass eine Person aus der Exekutive zum VRP wird. Es gibt zu viele Beweise und Belege dafür, dass dies nicht richtig ist. Als ungeschriebene Regel wäre es also gut, wenn der neue VRP eines großen internationalen Unternehmens von außerhalb, aus einem anderen Sektor, käme. Denn heute ist die Real- und Geschäftswelt zu komplex, um sie in ihrer Gesamtheit zu verstehen. Es besteht ein Bedarf an mehr Interdisziplinarität, universellem Wissen, einer globalen Sicht der Dinge und nicht des Besonderen. Dass ein VRP dann auch ein bisschen Recht, Wirtschaft und heute Technik hat, ist alles ein Vorteil. Aber vor allem sollte es eine große universelle Kultur des Lebens in all seinen Facetten, der Ethik und Moral haben und verstehen, dass der Mensch ein Produkt der Natur ist und nicht umgekehrt … wenn es schon ein paar Jahre in einer VR gewesen ist, schadet es nie…. die großen Technologieunternehmen, aber auch die ruhmreiche Berkshire wie viele andere bestätigen meine These….

  52. Ja warum haben denn die in Mosambik mitgemacht, wenn das gegen deren Verfassung ist?
    Ob in der Mosambik—Verfassung auch steht, zwingendes Völkerrecht steht vor Landesrecht?
    Die Linke ist doch nach wie vor Feuer und Flamme für die sog. Globalisierung.
    Ein unabwendbarer Nebeneffekt dieser Entwicklung ist die schleichende Entmündigung der Nationalstaaten‚ warum unterbindet Mosambik Verfehlungen nicht selbst auf seinem Hoheitsgebiet. Mosambik ist doch nach Völkerrecht ein souveräner Staat!?
    Bedauerlich Frau Roth, mit der sog. Globalisierung, die Sie treuherzig bemühen, reiten Sie ein faktisch totes Pferd.
    Die sog. Globalisierung ist ein fataler Irrweg!
    Die sog. Globalisierung hat etwas Entscheidendes ausgehebelt insbesondere ein „zwingendes“ Mass an Selbstverantwortung auf breiter Front.
    Da insbesondere die Selbstverantwortung der Nationalstaaten.
    Frau Roth und Mitstreiter, wollen sie mit so Rechts—Aufstockungen diese Fehlentwicklung kitten?
    Netter Versuch, letztlich nicht nachhaltig umsetzbar resp. erzeugt andere Verwerfungen.
    Auch das Rezept sog. Globalisierung kann Fundamentale Gesetzmässigkeiten NICHT aushebeln!
    Das insbesondere auch im Wirtschaftsbereich und Fundamental Ökonomische Gesetzmässigkeiten.
    Auch internationales Recht ist und bleibt immer Vertragsrecht von A—Z von Menschenrecht bis Wirtschaftsrecht.
    Auch internationales Recht ist und kann keine Übergeordnete Macht sein.
    Und zu guter Letzt, Recht, das weder umsetzbar noch durchsetzbar ist, wird obsolet.
    In dem ganzen auch diesem spezifischen Spiel, gibt es am Ende nur einen vergänglichen auf Zeit Gewinner, die Juristen.
    Besonders fatal, DAS RECHT als Grundpfeiler der Zivilisation wird zunehmend überladen und schleichend zu Schanden gefahren, eine beängstigende Entwicklung.

    • @Peter Liedermann
      Menschenrechte laufen unter dem Begriff Konventionen, eine etwas abgewandelte Umschreibung von Vertrag.
      Praktisch alle Staaten haben entsprechend unterzeichnet und ratifiziert.
      Leider halten sich kaum die Hälfte der Unterzeichner auch umfassend an die Verpflichtungen.
      Die übrigen die Vertragstreuen können die Fehlbaren entweder ermahnen und die Verpflichtung einfordern.
      Wenn die Fehlbaren nicht mitmachen wollen oder können dann bleiben noch Sanktionen oder als letztes Mittel Militärisch erzwingen.
      Nur eben letzteres bedeutet wiederum eine erhebliche Beschädigung der Menschenrechte.
      Eine höhere Macht als die sog. Internationale „Gemeinschaft“ gibt es nicht,wenn die zerfällt dann war es das, eine übergeordnete gibt es nicht.
      Tja dann bliebe noch der liebe Gott, die Erfahrungswerte signalisieren,auch dessen Macht ist sehr begrenzt, resp. auch der schert sich nicht um Menschenrechte.
      Dazu haben die jeweiligen Kulturen jede für sich, den eigenen Gott oder Götter.
      Brauchen Sie noch weitere Präzisierungen? Noch Fragen?

  53. Stimmt dafür! Es ist ein untrügliches Zeichen, sobald Großbanken sich dagegen aussprechen, sollte die Initiative angenommen werden! Banken sind neben Rohstoffkonzerne die Sünder Nummer eins! Nehmt die Initiative an!

    • Das ist eine sehr undifferenzierte Antwort und Ansicht, die Sie hier vertreten. In keiner Weise substanziiert. Sie denken in Stereotypen und das schadet und treibt Gräben in die Gesellschaft. Hauptsache, man kann den Grossen, den Konzernen, der Wirtschaft ans Bein pinkeln. Kindisch und unreif.

  54. Es ist sehr interessant festzustellen, dass viele Wirtschaftsführer keine eigentlichen Argumente bringen sondern den Stimmbürgern mit nicht belegten Aussagen Angst machen wollen. Ich hoffe sehr, dass diese Wirtschaftsführer nicht auch ihre Unternehmen mit dem Verbreiten von Angst statt mit Argumenten führen. Dieses Verhalten würde nämlich tatsächlich die Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaft gefährden.

    Wer zusätzliche Informationen mit einer Prise Humor möchte, findet hier ein Video von Renato Kaiser:
    https://youtu.be/8KVUnnjMW24

    • Offenbar sind sie ein Tagijournalist. Ihre Ansichten werden uns im Tagi täglich eingehämmert.
      Die NGO`s mit ihren Anwälten sind schon in den Startlöchern um Schweizerfirmen einzuklagen und abzuzocken. Natürlich unterstützen viele NGO`s deshalb die Initiative.
      Solche Zusammenhänge werden in den Medien von NZZ über Tagi, SRG etc. natürlich verschwiegen und zensuriert in Leserkommentaren.
      Gut gibt es IP wo offenbar die Zensur nicht gelebt wird.

    • Ich kann Ihnen versichern, dass ich kein Tagijournalist bin und den Tagi auch nicht lese. Zudem bin ich gegen Zensur.

      Bitte bedenken Sie, dass aus dieser Verfassungsanpassung zuerst im Parlament noch ein Gesetz geschrieben werden müsste, wo alle Parteien mitreden können und eine Mehrheit zustimmen muss. Es wird sicher eine gewisse Abschwächung im Gesetz geben, das wäre ja nicht der erste Mal.

      Weiter sind wir nicht in den USA, wo mit Klagen viel Geld verdient werden kann. Wir haben ein Rechtssystem bestehend aus Richtern von allen Parteien, welche über mögliche Klagen entscheiden werden. Das Schweizer Rechtssystem hat sich in der Vergangenheit als eher wirtschaftsfreundlich erwiesen.

      Schliesslich haben Schweizer Unternehmen eigene Rechtsabteilungen oder können gute Anwälte engagieren, welche ungerechtfertigten Klagen sicher einiges entgegen setzen können.

      Wurden Sie von den Gegnern der Initiative über diese Zusammenhänge informiert oder wurden diese Informationen weggelassen, um Ihnen etwas Angst zu machen vor einer sehr unwahrscheinlichen Gefahr?

    • Einfach Nein und sich nicht äussern. So werden sich auch Unternehmer immer mehr aus der öffentlichen Kommunikation herausnehmen. Auch intern, machen nicht kommunizieren. Und tschüss heile new brave social media world.

  55. Wenn die KOVI angenommen wird, dann werden in der Folge drittklassige Schweizer Anwälte (oder geschäftstüchtige US-amerikanische) in Drittweltländern „Opfer“ suchen und diese publikumswirksam in der Schweiz präsentieren und deren „Fall“ vor ein Schweizer Gericht bringen.

    Vor so einer Klagewelle graust es mir.

    • Anscheinend halten Sie nicht viel von unserem Rechtssystem, unseren erstklassigen Anwälten und unseren Gerichten, wenn Sie davon ausgehen, dass eine Klage eines drittklassigen Anwalts gegen ein Schweizer Unternehmen, dass sich hoffentlich einen erstklassigen Anwalt leisten kann, gute Erfolgschancen hat.

  56. Zu den famosen Mosambik-Krediten der Afrika-«Wohltäterin» Credit Suisse:

    Für welchen «Kreditskandal in Afrika» musste der «ex-Kadermann» Gael de Boissard bei der CS London im Jahr 2015 das Pult räumen? https://www.blick.ch/news/wirtschaft/angriff-auf-die-grossbank-geliebte-lieferte-cs-interna-id7499811.html
    Wieso wollten mosambikanische (Frelimo-?)Politiker den Ematum-Kredit – und zeitweise auch die Proindicus- und MAM-Kredite – freiwillig honorieren, obwohl verschiedene Voraussetzungen zur gerichtlichen Durchsetzung der Rückzahlung gar nie gegeben waren?
    Was hat die Credit Suisse (als vermutliche Zahlstelle) für die Zinszahlungen in den Verträgen vorgesehen?
    Wer bezahlte die Zinsen für die drei Kredite? Auch die Zinsen für den (im Parlament unbekannten) Ematum-Kredit können nicht zulasten des mosambikanischen Haushalts gebucht worden sein, da der IWF dies sofort gemerkt hätte. Anm.: Die drei kreditnehmenden Gesellschaften sollen keine nennenswerten Erträge aufgewiesen haben.
    Flossen überhaupt Zinsen? Oder liegen z.B. verbotene VERDECKTE TREUHANDKREDITE (o.ä.) vor, bei denen der Treugeber gegenüber dem Treunehmer auf die Zahlung der Zinsen verzichtete? (Erinnert an den aktuellen Fall eines amerikanischen Kunden der Deutschen Bank …)
    Ist der Mosambik-Fall ca. 2015 aufgeflogen und durch den schweizerischen Geheimbund, aka FINMA, diskret (unter dem Radar der Presse) «bearbeitet» worden (Personalmutationen bei der CS, inkl. Dougan!)?
    Hofften die «Mosambik-inaktiv» wirkenden FINMA und BA, dass der IWF am Ende die „private“ Zahlung an Guebuza & friends vornimmt – und „Schwamm drüber“?

  57. Recht ist halt bei den Managern immer was ihm nützt und die Boni spriessen lässt. War ja schon beim Gedicht vom Junker und Bauern so.
    Es ist ja einfach ganzseitige Anzeigen zu starten, die sowieso von den dunmen Kunden bezahlt werden. Da gibt es nur eins, mit den Füssen abstimmen und der CS den Rücken kehren.

  58. Die Meinung von Credit Suisse Dirigenten ist völlig unerwünscht. Die respektlose Haltung dieser Bank ist ein Beispiel von unternehmerischer Diktatur.
    Angestellte leben jeden Tag mit Angst, sind durchgehend spioniert und haben keinen gegenseitigen Vertrauen.
    Gott sei Dank, Herr Rohner wird ab 2021 pensioniert.
    Hoffen wir, dass Herr Cerutti fern vom Pult bleibt.

    • Wieso verbeitest Du so einen undifferenzierten Mist? Wer hat Dich zum Sprecher der CS Angestellten auserwählt? Du kannst hier Deine eigene Meinung kund tun, aber hör auf im Namen „der CS Angestellten“ zu schreiben!

  59. Die Grosszahl an KVI-Befürwortern unter den Staatsangestellten ist mehr als irritierend. Frau Roth ist ein weiteres Beispiel einer Person, die als Staatsangestellte gut von unseren Steuergeldern lebt, und trotzdem aktiv an der Zerstörung der Substanz und des Wohlstandes der Schweiz arbeitet. Es ist keine überraschung, dass sie sich nicht vorstellen kann, dass die Annahme der KVI zur Abwanderung von Arbeitsplätzen ins Ausland führt. Ihr Arbeitsplatz hier in der Schweiz ist ja gut geschützt, inkl. grosszügige Pension im Alter.

    Interessant ist, dass Frau Roth einen Zusammenhang zwischen KVI und Geldwäscherei ‚konstruiert‘ mit ihrem Geschwurbel. Diesen Ball nehme ich gerne auf: Obwohl sich mit all den Massnahmen, die in der Schweiz in den letzten 20 Jahren getroffen wurde, die Problematik der Geldwäscherei nicht verbessert hat (Geld wird innerhalb und ausserhalb der Schweiz gewaschen wie eh und je), so haben diese unnützen Massnahmen an ganz anderer Stelle zu radikalen Auswirkungen geführt:

    * Seit 2000 haben sich die Personalbestände der Banken IN DER SCHWEIZ dramatisch reduziert, z.B. um 40% bei den Grossbanken (von 59991 auf 35549), während sich die Anzahl der Mitarbeiter bei den Grossbanken IM AUSLAND um 17% erhöht hat (von 10920 auf 12765) – im Vergleich dazu vermutlich keine oder sogar noch eine positive Auswirkung auf die Anzahl der Staatsangstellten, weil ja jemand die vielen Regeln überprüfen muss. Die Zahlen selbst kann man hier einfach überprüfen:
    https://data.snb.ch/de/topics/banken#!/cube/bastdapersbua?dimSel=INLANDAUSLAND(T,I,A),GESCHLECHT(T),BANKENGRUPPE(A30,G15)&fromDate=2000&toDate=2019

    * Die Umtriebe und Kosten für uns ‚ganz normale‘ Schweizer im Zusammenhang mit den Regeln, die den Banken auferlegt wurden, sind ungeheuerlich. Für Frau Roth ist vermutlich das Lesen der 80 Seiten Krimskrams, die man als Neukunde erhält, eine Augenweide. Die Gilde der Juristen profitiert ja direkt von diesen Auswüchsen. Der normale Büezer/Bünzli hier in der Schweiz hat KEINEN EINZIGEN VORTEIL, nur Kosten und Umtriebe.

    Man mag von der KVI halten, was man will. Aber zu behaupten, eine Annahme wäre für die Schweiz nur von Vorteil, das ist glattweg eine Lüge. Es ist auch eine Lüge zu behaupten, dass nur Firmen wie Glencore usw. betroffen wären. Ich selbst kenne einige Geschäftsführer von KMUs, die verschiedenste Komponenten aus dem Ausland „sourcen“ (nicht nur Afrika, wie die Kampagne der KVI-Befürworter glauben machen will, sondern vor allem auch aus dem asiatischen Raum). Während eine grosse (kapitalstarke) Firma einen Rechtsstreit locker aussitzen kann, so kann eine einzige Klage schon das AUS bedeuten für eine kleine Firma.

    Es soll sich jeder selbst überlegen, wie es mit seinem Job aussieht, vor allem diejenigen, die nicht beim Staat arbeiten. Es muss ja nicht unbedingt zu einem so katastrophalen Abbau von Arbeitsplätzen in der CH kommen, wie bei der Zerstörung des Finanzplatzes der Schweiz, es ist auch nur schon schlimm für die Schweiz, wenn Firmen entscheiden, im Ausland statt in der Schweiz zu investieren/wachsen.

    Es ist ganz sicher nicht verwerflich, wenn man sich Sorgen macht um seinen Arbeitsplatz und um seine Pension. Actio und Reactio, halt.

    • Die Firmen können die Problematik recht einfach vermeiden indem sie sorgfältig arbeiten und das Thema ernst nehmen. Anscheinend aber wollen diese Firmen weiterhin schmutzige und halblegale Geschäfte betreiben und haben vermutlich auch wenig Probleme wenn Kinder als Arbeitskraft ausgebeutet werden.

  60. Es ist ein reines Vergnügen auf IP wieder einmal einen intelligenten und klar durchdachten Artikel zu lesen. Es fällt auf, dass Artikel von Monika Roth in der Vergangenheit sehr spärlich kommentiert wurden. Dies ganz im Gegensatz zu populistischen Rundumschlägen von Stöhlker, Geiger, Zeyer usw.
    Ist dies überraschend? Nicht wirklich! Dem Sachverstand von Frau Roth ist halt nicht mehr viel hinzuzufügen. Die Populisten auf der anderen Seite schreiben für ein Publikum, das über viel Emotionalität und wenig Verstand verfügt. Deshalb unzählige Klicks und endlose Kommentare, die sich mäandernd durch die eigene geistige Einöde ziehen.

    • Intelligent und durchdacht?
      Tendenziös und lückenhaft würde es besser treffen.
      Beispiel gefällig? In Roths Satz „Dass es beispielsweise nur um Firmenkonglomerate wie bei Konzernen geht, besagt die lit. a des neuen Art. 101a BV klar und deutlich, denn nur solche beherrschen andere Unternehmen beispielsweise in einer Zuliefererkette so, dass sie diese im Sinne dieser Bestimmung wirtschaftlich kontrollieren.“
      Wo erwähnt sie den Rest von lit. a, also die wirtschaftliche Machtausübung? (Initiativtext: „ob ein Unternehmen ein anderes kontrolliert, bestimmt sich nach den tatsächlichen Verhältnissen; eine Kontrolle kann faktisch auch durch wirtschaftliche Machtausübung erfolgen;“
      Wie würden Frau Roth denn „Wirtschaftliche Machtausübung“ definieren?
      Was das bedeutet, muss im Einzelfall durch das Gericht ausgelegt werden. Es bedeutet jedoch nicht Weisungsmacht.

    • Ein KVI-Befürworter wirft den Gegnern Emotionalität vor. Wie absurd, ja verlogen ist denn das? Dann lies mal die Entstehungs- und Besitztumsgeschichte dieser berühmten „Glencore“ Mine mit dem foto-montierten Mädchen darüber. Verlogener geht es wohl kaum. Emotionaler und moraltriefender schon gar nicht.
      Da liest man duzende von stichfesten, sachlichen Argumenten gegen diese Konzernvernichtungsinitiative und ein Herr Black ist imstande, diese zu übersehen um gleichzeitig zu statuieren, der Gegnerschaft fehle der Verstand.

  61. Legal compliance – Die Autorin übt sich seit geraumer Zeit auf diesem Gebiet. Der KOVI Beitrag auf diesem Blog ist plakativ, der Vergleich mit dem Geldwäschereigesetz könnte nicht besser demonstrieren wie geschäftsverhindernd solche Erlasse sind. Nur noch Grossbetriebe werden in der Lage sein die neuen Kosten zu tragen und Gerichtsfälle zu bestreiten. Dass in vielen Ländern Unternehmer laufend der politischen Kultur in Ländern unterworfen sind und leichte Beute wird durch KOVI noch unterstützt. Zudem bieten die Aktionen dieser Gutmenschen eine superbe Plattform für Hegemonialmächte Konkurrenz aus dem Feld zu schlagen. Die Gelehrten vergessen, dass nicht Schwatzen und Schreiben, sondern Taten die Welt verbessern. KOVI – ein weiterer Erlass um Unternehmer zu schwächen, aber Grosskonzerne und Machtpolitik zu begünstigen.

  62. Monika Roth, Prof. Dr. iur., wieder so eine hochgestochene Dame, mit Titeln gekührt, die einem nur noch so um die Ohren fliegen.

    Aber seien wir doch ehrlich: Wir haben mehr als genug Gesetze, alle diese Widerwärtigkeiten zu bodigen. Also: Ablehnung dieser neuen Initiative. Diese hat zur Folge, dass nur noch mehr Anwälte beschäftigt werden, die nach Lücken und Ausreden suchen.

    Die CS ist nur das Spiegelbild einer verlogenen Gesellschaft. Hier alles auf 2 Buchstaben zu reduzieren und selber mit Paragraphen zu argumentieren ist typisch für Anwälte!

  63. Mag sein, dass die CS-Werbung schönfärberisch ist. Die KVI ist trotzdem unbrauchbar: sie zerstört Arbeitsplätze in der Schweiz und im Ausland, Schweizer Richter würden neokolonialistisch überall reinreden und es gäbe eine Klageflut, die unsere Gerichte überschwemmt.

  64. In casu ereifert sich eine „unabhängige“ prof. Dr. iur. Anwältin (gleichzeitig Co-Präsidentin des Initiativkomitees und damit alles andere als unabhängig) über das Gehabe einer Grossbank.

    Einmal mehr nimmt sich eine Einzelperson das Recht heraus, nach ihren eigenen Moralmassstäben Andere zu verurteilen. So unterstellt sie der CS Verfassungsbruch in Mosambique, obwohl wie sie selber konstatiert „die aufsichtsrechtliche und strafrechtliche Beurteilung in der Schweiz noch immer auf sich warten lassen.“
    Aber wieso sollte man respektive frau auch mit Verurteilungen zurück halten? Wo doch die Presse all diese Meinungen ungefiltert als Wahrheit hinnimmt? Schliesslich haben wir ja Meinungsfreiheit. Die Gegenseite soll aber gefälligst schweigen. Und was nicht in den Kram passt wird künftig nicht mehr als Meinung gewertet, Mikrofone abgeschaltet, Parteien verboten, Konzerne zur (sich selbst zurecht gelegten) Rechenschaft gezogen.

    Wo führt das Alles nur hin?

  65. Wenigstens gibt es Grossunternehmen, die Mut beweisen und sich äussern. Das Ziel der Initiative ist lobenswert aber der Weg der falsche. Wenn wir unsere Wirtschaft noch weniger konkurrenzfähig machen, wer übernimmt dann die Arbeitslosen?

  66. Vollkommen zutreffend ! Teile der Schweizer „Elite“ haben – ähnlich wie in EU Angelegenheiten – wieder einmal die Hosen heruntergelassen und aller Welt ihre Unkenntnis in internationalen Rechtsfragen gezeigt. Unter „Compliance“ finden sich seit vielen Jahren entsprechende Verpflichtungen in privatwirtschaftlichen Verträgen. Deshalb ist es der EU z.B. ziemlich egal ob die Schweiz das Rahmenabkommen unterzeichnet: wer in der EU geschäftet muss sich eh dem EU Recht unterwerfen. Und soll doch mal die Credit Suisse versuchen mit Cisco einen Vertrag anzuschliessen ohne die obligatorischen Einschübe des US State Department.

  67. Während der Finanzkrise war die CS ganz froh, dass die Schweiz die Banken gerettet hat. Und jetzt geben die gleichen Banken zur Antwort, dass sie nicht einmal Menschenrechte beachten wollen. PFUI !

  68. Eine Frau Roth, die sich unabhängige Anwältin nennt, im Initiativkomitee sitzt, wettert gegen eine Grossbank. Ihr Neid, ihre Scheinheiligkeit und Naivität scheinen grenzenlos zu sein. Sie sollte sich mal um die Lügen und Betrügereien der Initiative kümmern. Nur so weit reicht es wohl nicht als Anwältin.

  69. Herzlichen Dank, Frau Prof. Roth, für diese Entgegnung auf eine unsägliche PR Aktion der höchsten CS Vertreter. Ich hoffe, die verstehen es jeder für sich selbst als einen Tritt dorthin, wo es – von einer Frau getreten – besonders schmerzt.
    Gratulation.

  70. Das ist schon der Hammer. Die CS wettert gegen die Konzerniniziative. An ihrer Stelle sollten die Verantwortlichen die Schnauze halten. Was die Bank z.B. in Mozambique geleistet hat ist unglaublich. Bei der bekannten Finanzierung in Milliardenhöhe wurden grundsätzliche Fehler gemacht. Ethik, Compliance, Sorgfaltspflichten usw. wurden grobfahrlässig verletzt. Persönliche Bereicherung gewisser Mitarbeiter, Zusammenarbeit mit einem notorisch korrupten System führte für die Bank zu einem (momentanen) Bonus relevanten Gewinn dank den unverschämten überhöhten Fees. Liest mal die verschiedenen neutralen Berichte über diesen Deal: erschreckend was abgegangen ist. Die Verantwortlichen und die restlichen noch im Amt stehenden Manager (?) sollten sich dafür schämen. Sie haben nie den Mut gehabt für ihre Fehler gerade zu stehen. Aber die gesalzene Rechnung wird in Form von notwendigen Rückstellungen für ihre elementaren Fehler bald präsentiert. Da nützt auch das arrogante Verhalten anlässlich der vorletzten GV nichts mehr.

    Es ist klar dass nun die Verantwortlichen zittern, wenn die Konzerniniziative angenommen würde. Da nützen auch ganzseitige Inserate nichts. Aber vielleicht will die Bank ja den Geschäftssitz nach Maputo (Mozambique) verlegen.

    • Wenn es echte „Kredite“ (auf Risiko der Crime Suisse) wären, dann müssten schon lange Rückstellungen bestehen. Davon war aber nie etwas zu lesen.

      Somit steht der dringende Verdacht im Raum, dass das Kreditrisiko gar nie bei der CS lag, sondern die Bank nur als Treuhänder fungierte für eine (gemäss GWG zwar verbotene) verdeckte Kreditgewährung auf Rechnung Dritter (z.B. Guebuza & friends).

  71. Die Konzerninitiative ist wichtig und muss als Ansatzpunkt dienen, es „Piraten“ wie Marc Rich, Glencore oder anderen Rohstofffirmen zu verunmöglichen, die Schweiz als Feigenblatt-Standort für fragwürdige Geschäfte zu missbrauchen.
    Die CS mit ihren teilweisen dubiosen Geschäftspraktiken (siehe Mocambique oder Potentatengeldern) und sehr nahen Beziehungen zu Glencore muss für allfällige Vergehen bei schuldhaftem Vergehen auch in der Schweiz und nicht nur in den USA belangt werden können.

    Wenn man bedenkt, dass das Gesellenstück des aktuellen CEO’s der CS das IPO der Glencore war, dann kan man sich ausrechnen wie befangen diese Bank ist und was für Pfründe sie bei der Annahme der Initiative gefährdet sieht.

    Kurz, Frau Professor Roth ist zuzustimmen. Die CS ist befangen und leider unglaubwürdig.

  72. „… ich freue mich darüber, dass Professorinnen und Professoren der Entwicklungsökonomie aus der ganzen Schweiz in einem Positionspapier zum Schluss kommen, dass sie die KOVI befürworten.“

    Klar, diese Professoren für Entwicklungsökonomie (typische Schwurbeldisziplin) sitzen ja in den Beratergremien, Stiftungsräten und Vorständen all dieser grösstenteils steuerfinanzierten NGOs und sahnen dort nebenamtlich ab.

  73. Ja na, verstehe, dass sich Frau Prof. Dr. jur. Monika Roth (Nomen est Omen?) sehnlichst die Annahme der KOVI wünscht. Links-grün, NGOs und andere Spinner stehen in den Startlöchern: es wird Klagen hageln wie blöd und Anwälte en mass brauchen. Der vom Steuerzahler finanzierte und komplett unnütze Komplex «Regulatorien-Kontrollorgane-Gerichte-Anwälte» bläht sich weiter auf. Ich befürchte, dass der Schwachsinn angenommen wird. Ein weiterer Schritt in Richtung Abgrund. Aber was solls, wenn das Volk den Sozialismus will, dann soll es ihn haben, ich bin save 😊

  74. Die Autorin hat offensichtlich diese neokolonialistische Initiative mitverfasst. Logisch dieses Plädoyer. Als Professorin und Anwältin hätte sie bei einer Annahme nicht nur nichts zu verlieren, sondern sehr viel zu gewinnen. Diese links-grüne Klage-Industrie muss in die Schranken gewiesen werden. Wenn schon klagen, dann im Land, wo die behaupteten Verstösse stattfinden. Auch wenn das weniger lukrativ ist als in der Schweiz.

  75. Diese Moralapostel und juristische Besserwisserei ist einfach nur noch peinlich. Es ist doch längst klar, wohin die Firmen bei Annahme der KOVI auswandern werden: Natürlich nicht in die EU – dieses Verliererkonstrukt kann man eh vergessen. Nein, sie gehen nach Grossbritannien oder in die USA. Dort werden sie mit offenen Armen empfangen.Wenn CH-Firmen im Ausland Dummheiten anstellen und Schäden verursachen, sollen sie vor Ort zur Rechenschaft gezogen werden. Wir müssen nicht meinen, wir aus der kleinen Schweiz hätten da etwas mitzubestimmen – oder will man sich hier etwa als Gesetzeskolonialisten aufspielen?

    • Aha in die USA werden sie gehen. Haben sie vergessen wie dieses Land Firmen (nicht nur Banken) mit horrenden Bussen belegt resp. erpresst haben? Und selber machen was sie wollen. Moral und Scheinheiligkeit ohne Grenzen halt.

  76. Der CS ist doch egal welchen Schaden sie anrichtet Hauptsache die Kohle kommt rein und die Boni sprudeln. Aber es gibt ja ein Urteil aus den USA was die Bank ist. Guter Artikel, CS beweist wie wichtig die KOVI

  77. Die CS hat keine Ahnung da, wirken nur noch Egomanen die sich gegenseitig Millionen reinschieben. Sogar BR Cassis merkt nicht, dass er reingefallen ist auf die tolle, teure Einladung und das Vorspiegeln von Seriosität von Glencore.