Das neue China zieht an den Paradeplatz, Alt-Zürich wird zur Fassade

Ein Mandarin Hotel im Savoy Baur en Ville, im Herzen der Stadt: Das ist für echte Zürcher nahe an einem Weltuntergang.

Wer Zürich keine schöne Stadt mit grosser Zukunft findet, muss sich erneut eines Besseren belehren lassen. Es sind, wieder einmal, die Chinesen, die in der Limmatmetropole gross investieren.

Sie investieren nicht für die reichen Zürcher, sondern für die Superreichen der Welt, die nun nach Genf einen zweiten Sitz in der Schweiz finden sollen.

Es ist die langjährige Besitzerin des Hotels Savoy Baur en Ville am global bekannten Zürcher Paradeplatz, die heutige Credit Suisse Group, welche eines der besten Schweizer Hotels soeben in die Hände der chinesischen Mandarin Oriental Group gelegt hat.

Die wertvolle Immobilie wurde nicht verkauft, sondern verpachtet.

Es ist die vielleicht beste, auf jeden Fall aber eine der elitärsten Hotelgruppen der Welt, die damit ein sicher nicht billiges Schnäppchen gemacht hat. Über Geld wird in dieser Welt des „Big money“ nicht geredet, ganz so, wie es im alten Zürich üblich war.

Äusseres Zeichen dieses globalen Elitismus ist die laufend sinkende Zahl der Betten in diesem zentral gelegenen Lieblingshotel der internationalen Geldelite.

Waren es einst 170 Betten, die auf engem Raum angeboten wurden, sank deren Zahl unter SKA-Generaldirektor Heinz Wuffli (Vater von Peter Wuffli) auf 104 Betten.

Wird der Anfang 2022 beginnende Umbau Mitte 2024 beendet sein, stehen im noblen Haus den Gästen nur noch 80 Betten zur Verfügung.

Das ist vollendeter Kapitalismus: immer mehr Platz für weniger Menschen.

Johannes Baur, auf den das Savoy Baur en Ville zurück geht, war auch Initiator des damals am Zürichsee gelegenen Hotels Baur au Lac.

Das ist typisch Zürich: Waren es vor fast 200 Jahren die Österreicher, welche die Stadt, später auch zusammen mit Deutschen, modernisierten, sind es heute Asiaten. Die Chinesen allen voran.

Ab 2024 „Mandarin Oriental Savoy“ (IP)

Im neuen Zürcher Mandarin Hotel soll alles grösser, eleganter, asiatischer und globaler werden. Die Zimmer- und Suitenpreise, heute schon im obersten Bereich der Schweiz, werden nochmals gewaltig nach oben springen. Für die „Happy few“.

Für einfache Millionäre wird es dann eng, es sei denn ein mutiger Finanzyuppie wolle dort sein frisches Geld mit einer neuen Partnerin verjubeln.

Der echte Schweizer Geldadel ist mit den Mandarin Hotels bestens vertraut, bietet diese Gruppe doch weltweit bereits 44 Hotels in 25 Ländern mit über 11’000 Zimmern an.

Dagegen fallen die achtzig Zimmer in Zürich nicht ins Gewicht. Sie beweisen aber, dass das Engagement in Zürich zählt.

Was damit verschwindet, ist ein Stück alter Zürcher Kultur aus der frühen Gründerzeit des 19. Jahrhunderts. 1838, vor 182 Jahren, von einem Vorarlberger gegründet, der damals schon an Zürich glaubte, wurde das Savoy en Ville zu einem der wichtigsten Treffpunkte der Zürcher Finanzelite.

Die elegante Bar, eine der schönsten der Stadt, dürfen wir jetzt noch ein Jahr benutzen. Das hauseigene „Orsini“, bis vor kurzem eines der besten italienischen Restaurants in Zürich, zeigt seit dem letzten Direktorenwechsel schon deutlich nachlassenden Ehrgeiz.

Was bleibt, sind die Aussenfronten. Das gilt mindestens vorläufig.

Was bleiben soll, ist der grosse Ballsaal, Ort vieler und grosser Konferenzen, wo ich in den letzten Jahrzehnten tausende von Stunden verbracht habe.

Was auch bleibt, sind die Vereinigten Zünfte zur Gerwe und zur Schuhmachern. Wie wir uns einst über Chinesen in alten Gewändern freuten, können sich unsere Zoifter künftig von chinesischen Neureichen bewundern lassen.

Heinz Wuffli, der das heutige Savoy en Ville 1975 von Grund auf neu bauen liess, musste wenige Monate vor der Eröffnung „seines“ Hotels den Hut nehmen. Die SKA-Filiale Chiasso hatte zwei Milliarden Franken an italienischem Betrugsgeld verlocht.

Wuffli, dem ich als PR-Berater diente, bat mich, die Neueröffnung des Savoy en Ville stilvoll durchzuziehen. Er selbst nahm einige Jahre eine Auszeit, eher er glanzvoll wieder in die Versicherungsbranche einstieg.

Seither erlebte ich im „Orsini“ das Kommen und Gehen der auf- und absteigenden Stars des Finanzplatzes. Das Haus war derart erfolgreich, dass einige Zeit später Robert Holzach, der Präsident der alten Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG), auch sein eigenes Hotel wollte und den „Widder“ bauen liess, keinen Kilometer entfernt.

Aus der Zürcher Krone, so es nach Karl dem Grossen, der an der Südwand des Grossmünsters sitzt, eine weitere gegeben hat, ist jetzt ein weiterer grosser Zacken gefallen.

Ein Mandarin Hotel im Herzen der Stadt? Das ist für echte Zürcher nahe an einem Weltuntergang.

Man möge mir die Wiederholung verzeihen: Die A-Schweiz der global Erfolgreichen freut sich über den Einzug dieser Edelkette.

Die grosse Zahl der B-Schweizer Multimillionäre, die es längst nicht mehr vermögen, ein solches Haus zu übernehmen und zu führen, trauert umsonst.

Die Würfel sind in der Weltbank Credit Suisse wieder einmal gefallen. Das alte Zürich bleibt als Fassade zurück, Kopf und Herz sitzen in China.

Hinweis an Redaktion

Anonymous Box

  • Senden Sie Ihren Hinweis hier oder an +41 79 605 39 52. Lieber per Post?

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Sorry, aber Bettenanzahl und Zimmeranzahl sind 2 Paar Schuhen… Savoy hat 104 Zimmer und 148 Betten. (einige Zimmer sind ja Doppelzimmer). Das „neue“ Savoy wird 80 Hotelzimmer haben und nicht 80 Betten.

  2. Mag Mr. Stöhlker Untergangsabgesang nicht wirklich und immer. Hier jedoch hat er mal recht. Wir geben unser Kultur für Geld preis – kein Stolz, kein Scham und keine Ehre. Dann herzlich willkommen ihr lieben Chinesen (kaufen ja bereits alles dort….auch systemrelevantes Zeugs…. Geiz ist geil – übrigens ein deutscher Spruch)

  3. MANDARIN Oriental- Zürich kann durchaus noch einen Top Player in der internationalen Hotellerie gebrauchen. Ganz das Gegenteil ist der Fall, die Besitzer manifestieren mit dem Entscheid, das HOTEL einem internationalen Top Player zu übergeben, dass Ihnen das Hotel wichtig ist, weil sie auf Qualität setzen. Leider wurde vieles falsch wieder gegeben, welches in der Pressemeldung klar und deutlich umschrieben war – wenn man denn lesen kann???
    Das Orsini konnte von 13 auf 14 Gault et Millau Punkte gebracht werden und erfreut sich stetig steigender Beliebtheit, also was läuft hier falsch ? Ich denke beim Verfasser des Artikels ist in Sachen Qualtiät noch reichlich Luft nach oben.

  4. Und falls es einem dann im neuen Savoy trotz der ausgegebenen 1000er doch nicht so richtig warm ums Herz wird, gibt’s am Paradeplatz das Tram Richtung Zürich-Wollishofen. Dort befindet sich die Jugendherberge, wo man für viel weniger Geld ebenso lustige und interessante Leute trifft und erst noch mit der grösseren Perspektive

  5. Herr Stöhlker ist vor 50 Jahren in die Schweiz gekommen. Ich verstehe nicht, warum er immer über die Schweiz motzt. Er soll doch zurück nach Deutschland ziehen, da kann er vermutlich dann mehr motzen über Deutschland.

  6. Ich frage mich warum hier über die Logik des Geldes gejammert wird, der sonst alle zudienen (Wie der Herr Stöhlker dem grossen Wuffli diente). Nur weil jetzt andere reicher sind, hat Geld doch nicht weniger recht, oder? Uns war das System ja sehr recht.

  7. Ein echter Zürcher definiert sich nicht durch die Bahnhofstrase und geht dort hin weil er muss, zur Arbeit zum Beispiel. Und für Bucherer und Sprüngli muss ich auch nicht mehr in die Bahnhofstrasse. Von welchem Zürcher ist die Rede?

  8. Tja, das gute Tafelsilber der CS… Ein endlicher Strom von Geld an die Bottom Line, zu welcher sich die Manager um U. Rohner et al. auf die Schultern klopfen und sich fette Boni auszahlen. Das geht nun über 20 Jahre so. Wirklich verdient hat die CS mit ihrem eigentlichen Bankgeschäft in dieser Zeit nichts.

  9. Wo gibt es noch Schweiz, wir haben uns doch schon lange verkauft. Den Schweizerpass will heute auch nur noch jemand der ein Vorteil darin sieht oder im Sport. Wir Schweizer sind ein Auslaufmodell. Unsere Politiker sind zu sehr Profit orientiert, so nehme ich es wahr.

    • Entlarvender Beitrag. ‚fintecoxid‘ kennt den Unterschied zwischen Substantiv und Adjektiv nicht und schreibt deshalb alles klein. Interessanter ist noch die Tatsache, dasssss er nicht weiss, wann das Wort das mit einem oder zwei s schreibt. Jede Zeile mit einem Fehler, und gross austeilen. Naja, finteco ist leider kein Einzelfall.

    • ein waches auge genügt @fessler

      wahrscheinlich haben sie die löffel auch gleich mitgefressen…fessler

  10. Oje, da fühlt sich die Zürcher noble Gesellschaft düpiert. Investieren und damit Risiken übernehmen wollte diese edle und selbstgefällige Gesellschaft nicht. Was soll‘s, 99% der Schweizer kann sich ein Zimmer in solchen Schuppen eh nicht oder will es nicht. Mir geht das ehrlich gesagt so ziemlich am À….. vorbei.

  11. Mandarin Oriental ist eine englische Hotelgruppe.
    Darum feiern der englische Adel und andere Königshäuser bevorzugt in
    Mandarin Hotels.
    siehe YouTube: „Royal Wedding Mandarin London“

  12. Grüezi liebe Miteidgenossen, ich habe eine Bitte an euch: bleibt bitte sachlich und kommentiert sachgerecht zum Inhalt des Artikel. Die Kommentare einzelner Teilnehmer mit ihren stereotypen, gebetsmühlenartigen endlosen Wiederholungen vom „Papierlischweizer“ (Michael) oder der „Der Stöhlker ist der Schläuste“ (dergescheiteklausi) sind so unsäglich dumme Personenangriffe, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben. Ich nehme an, die Kommentare sind von Erwachsenen geschrieben. Die sollten doch Sache und Person trennen können, oder ? Ansonsten lassen Sie bitte den Platz frei für sachbezogene Antworten.

    • Lieber Tino,

      diesen Gestalten fehlt nur der kalte Blick; nämlich einzusehen, dass der Schweizerpass hier zu nichts mehr führt. Der Kapitalismus à la Suisse kann nur existieren, wenn spätere Schuldner früheren Schuldnern helfen. Dieses kollektiv verdrängte Problem sucht Kraft natürlicher Unerfüllbarkeit eine Kompensation in illusorischer Sicherheit. Ob generativ erzeugter Sachwert oder dekadent kreierter Geldwert bleibt beides letztlich gleich. Dieser Betrug lässt sich faktisch nicht mehr leugnen. Welcher Psychologe, Psychiater oder PR-Experte will das benennen, gar heilen, ohne vorab ans Kreuz geschlagen zu werden?. Eine liberale Demokratie lebt von mündigen Bürger deshalb benutzt Herr Stöhlker – zu Recht – Worte wie: „Die Schweiz als sterbende liberale Demokratie“. Wenn Sie mich fragen, handelt es sich heute bei der sog. „liberalen Demokratie“ in der Schweiz um einen Etikettenschwindel, der von den Kräften die uns seit 40 Jahren beherrschen gewählt wird, um vor der internationalen Gemeinschaft nicht das Gesicht zu verlieren.
      Beste Grüsse

  13. Was heisst den schon ‚Alt Zürich‘ ? Ist es die Zeit von Rainer E. Gut ? Als der die US-Masslosigkeiten über seine damalige SKA in die Schweiz einführte ? ‚Alt Zürich‘ ist vor 1830, als Zürich im Vergleich zu Genf, Basel und Bern eine eher unbedeutende Stadt von Zünftern war. Danach öffnete Zürich die Tore für Zuwanderer. Aus Deutschland und aus vielen Regionen der Schweiz. Es gibt ja mehr Bündner in Zürich als in Chur und wohl auch mehr Luzerner als in Luzern. Und auch sehr viele Romands. Zürich entwickelte sich im Zeitalter des Liberalismus (Gordon Craig) im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts (Stichworte ETH, Uni, Opernhaus). Auch in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts erlebte Zürich eine Blüte (Stichwort Dadaismus). In jüngerer Zeit fällt Zürich meines Erachtens zurück. Die Rot-Grünen vermeintlich Alleinseligmachenden bremsen den Fortschritt. Nicht Asiaten, die sehr viel von Hotel-Business verstehen.

    • @ Erich Heini
      Mandarin Oriental ist eine britische Hotelgruppe, gehört nicht den Chinesen.
      Viele grosse bekannte Hotels in Asien und Middle East werden von
      Schweizer Hoteliers geführt.
      siehe Google: „Hoteliers keiner bereut den grossen Schritt HZ“

    • @erich heini ex SNB &.NZZ

      Es ist zwar thematisch problematisch, dennoch würde helfen sachlich ein Jahrhundert in der Geschichte zurückzugehen um die Zeichen an der Wand im Fettdruck darzustellen. Es ist ja im Grunde nichts Neues was Sie hier betreiben.

      „Die Rot-Grünen vermeintlich Alleinseligmachenden bremsen den Fortschritt. Nicht Asiaten, die sehr viel von Hotel-Business verstehen.“

      Dazu würde gehören die Sphäre derjenigen sichtbar zu machen, die an diesem Rad tatsächlich drehen. Zugegeben hierzulande problematisch, wie man Ihren Zeilen auch immer wieder entnehmen kann, in Übersee kommt Bewegung in die Sache. Zwar ist dem Artikel grundsätzlich zuzustimmen, gleichwohl fehlt die – hier dann auch den Rahmen sprengende – Gesamtbetrachtung bzw. Einbettung im Model à la Suisse: was denn soll man erwarten von einem missbrauchten System das man als Demokratie bezeichnet dessen Amtsinhaber aber systematisch sowohl Geist wie Buchstaben seiner Verfassung unterlaufen? Wenn gerade Sie, „linksgrün“ als „Bremser des Fortschritts“ apostrophieren, muss die Fäulnis weit fortgeschritten sein im Staate Dänemark. Noch heute wird behauptet, die Ablehnung des EWR 1992 sei ein Segen für die Schweiz gewesen; obschon wir unbestrittenermassen heute gegenüber der EU weder selbstbestimmend in der Zuwanderung noch beim Lohnschutz sind. Echte Selbstbestimmung hätten wir 1992 erlangen können, dank Manipulation der SVP und NZZ haben wir uns in die Irre führen lassen. Wie ist Ihre Sichtweise zu einer Justiz deren Redlichkeit man inzwischen wie eine Stecknadel im Heuhaufen suchen kann? Unsere Polit-Kaste hat sich in den letzten 20 Jahren am Volk vorbei mit 15 Milliarden CHF aus dem AHV-Topf bedient (aktenkundig und chronologisch nachweisbar). Was verbindet beide? Worauf zielt das Ganze ab? Finden Sie den Fehler und dannach können wir uns über linksgrün und rechts-national unterhalten..
      Beste Grüsse

  14. Insgesamt wird Europa langsam aber sicher zu einer Touristendestination. Aber Europe ist ja auch overbanked. Das sagen all jene die keine Volkswirtschaft haben die kleinere Banken benötigt. Also Touristendestinationen. Der Fall Kuka zeigt alles kondensiert auf was es zum Thema China zu sagen gibt. Wer sich so bereitwillig hinlegt wie der Westen hat es garnicht anders verdient. Die Chinesen wissen was sie wollen.

  15. With all due respect… dieser Artikel zeigt, dass der Autor keine Ahnung von Hotels hat. Es ist ein reisserischer und inhaltlich teilweise falscher Text, welcher versucht, diesen einfachen Betreiberwechsel als Beispiel für den „Ausverkauf der Schweiz“ darzustellen. Hr. Stöhlker könnte falscher nicht liegen.

    Erstens freuen sich „echte Zürcher“ auf das das Mandarin. Es wird eine grosse Bereicherung für die Stadt sein, insbesondere wenn man weiss, wie verstaubt das alte Savoy derzeit ist.

    Zweitens sollte man der CS eigentlich dankbar sein, dass sie das Hotel eben nicht verkauft, sondern Millionen in die Immobilie reinbuttert. Die „Chinesen“ (eigentlich aus Hong Kong) übernehmen nur das Management. Ihr Investment ist daher sehr überschaubar. Was sie nach Zürich bringen ist eher frischer Wind und Expertise. Bei dem Punkt widerspricht sich der Autor selber. Zuerst sagt er, dass das Haus nicht verkauft, sondern „verpachtet“ wird, danach sagt er aber, dass die Hotelgruppe damit „ein sicher nicht billiges Schnäppchen gemacht hat“. Was jetzt? Get your facts straight…

  16. Naja Herr Stöhlker! Hauptsache Sie können negative / reisserische Artikel schreiben…
    Ich sehe das positiv. Wenn ich mir z.T. den miserablen Zustand von altehrwürdigen CH Hotelpalästen ansehe, stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis schon lange nicht mehr. Ohne die Investitionen reicher Individuen oder z.B. Staatsfonds in die alten Hotelkästen (wie z.B. auch Bürgenstock, Dolder Grand etc. zeigt) wäre der CH-Tourismus / die Gastronomie schon lange tot!

  17. Herrlicher Artikel – dies zeigt wieder einmal dass seriös recherchiert werden sollte bevor mann/fau in die Tasten greift. Nur soviel – MOHG ist kein Chinesischer Konzern und wenn der Verfasser die Besitzerfamilie unter die Lupe nehmen würde wären möglicherweise die Verhältnisse zu China erkennbar. Die zweite Falschinformation – Mietvertrag – es handelt sich keinesfalls um einen Mietvertrag. Es wäre aber zu viel verlangt, vom einem Laien eine Definition zum Managementvertrag zu erhalten. Der Schreiberling könnte sich bei Trump bewerben – der Stil und die Qualität der Recherchen passen.

  18. „Was bleiben soll, ist der grosse Ballsaal, Ort vieler und grosser Konferenzen, wo ich in den letzten Jahrzehnten tausende von Stunden verbracht habe.“

    Sorry, Herr Stölker, aber mehr als 1‘000 Stunden geht wirklich nicht an! Irgendwie die Chose mit Bescheidenheit verwechselt?

    *scheinbar bescheidene Aussage, die in Wirklichkeit aber die Wichtigkeit des Sprechers betont

  19. 1. China = elegant! Lernt endlich mandarin. Es gehört heute zum Standard der Gebildeten. 2. Züri – Schweiz: top in der Wettbewerbsfähigkeit. Sind also insgesamt sehr positive Nachrichtenè!

  20. Hallo Herr Stöhlker,

    Vielen Dank für ihren Mut.

    Die Welle der neo-feudalistischen, chinesischen Trickle-Down Kleptokratie breitet sich wie ein Krebs über die ganze Welt aus. Gerade in der Schweiz steht den chinesischen Einkäufern kaum Widerstand entgegen, wie China sind wir bereits eine Kleptokratie.

    Was hier abgeht, lässt sich relativ einfach berechnen. Im Schnitt verbraucht die westliche Welt ca. 3 Erden. Die 90% C-Schweizer können sich eh nur die Verschwendung von 1.1-1.3 Erden leisten. Nehmen wir weiter an, die 8% B-Schweizer verschwenden 3-7 Erden. Gewinner sind dann die A-Schweizer, die dürften mit der Relax and Rolex Party aktuell um die 60-85 Erden verschwenden. Noch Fragen oder exaktere Zahlen?

    Das ist übrigens auch ein wirkungsvolles, elegantes Rezept gegen den Klimawandel.

    Die Verlierer Herr Stöhlker sind nicht die B-Schweizer, die haben noch immer ihre Million(en). Die wirklichen Verlierer sind die C-Schweizer die von ihrem Land verdrängt werden. Bald werden sich die C-Schweizer das Leben in ihrem eigenen Land nicht mehr leisten können. Vermutlich werden die Auswanderungszahlen bald steigen. Auch immer mehr Rentner suchen das Weite, weil sie sich das Leben in der Schweiz schlichtweg nicht mehr leisten können. Das ist ein Armutszeugnis für unsere Wirtschaftsmarionetten in Bern.

    Land und Haus kann sich auch kein C-Schweizer mehr leisten, ausser er ist bereit, sich und die nächste Generation(en) in den Schuldenfrondienst zu stellen. So werden die Lemminge zu willfährigen, unterwürfigen Schuldensklaven erzogen.

    Marx würde sich im Grabe drehen, wenn er sähe, wie seine globale Revolution der Arbeiterklasse zu einer Revolution der neo-feudalistischen Kleptokraten verkommen ist.

    Gott lass Hirn regnen. Selbst für einen Atheisten wie mich, ist das eine vernünftige und berechtigte Bitte. Ich sehe absolut kein Lichtstreifen am Horizont, diese Form der menschlichem Dummheit irgendwie noch aufzuhalten.

    Herzlich
    Niemand

    • @…es grüsst die C-Schweiz:

      Ihr Kommentar sagt viel über sie selbst …. Gott lass Hirn regnen … hier kann Ihnen nur ein Blick in den Spiegel helfen … schauen sie genau hin: Was sehen Sie?
      Wie sie selbst Grüssen:
      Herzlich
      Niemand

  21. Die Mandarin Oriental International Limited ist amtlich auf den Bermudas eingetragen und in London, Singapur und auf den Bermudas an den Börsen notiert. China?

  22. Es ist an der Zeit, dass die Eidgenossenschaft entlich einen Staatsfonds à la Norwegen mit 1 Billion aufgleist um unsere Kultur-, Technologie- und Wirtschaftsbrands zu schützen und sich so ein „Future-Depot“ für die Zukunft aufbaut. (!!)

  23. Ah wir sprechen vom Baur EN VILLE, nicht vom Baur au Lac! Das ist das etwas abgelegene mit der elend lästigen Strasse vorne dran… Kennt man eigentlich wenig, wird von wirklich vermögender Kunschaft kaum genutzt. Da können sie von mir aus ruhig die chinesischen Massentouristen hinkarren.

  24. Mandarin Oriental hat den Firmensitz auf den Bermudas, British Overseas,
    nix China. Mandarin gehört zur Jardin Matheson Group mit Holdingsitz
    ebenfalls Bermudas.
    Die British Crown hält ein beträchtliches Aktienpaket an Jardin, ebenso
    der Britische Adel und der Scheich von Brunei.

  25. Lieber Herr Stoelker
    sorgen Sie sich nicht um die neureichen Banker, die haben immer noch das Park Hyatt (interessant dass Sie dieses amerikanische Investment nicht stört) wo sie sich in der Bar und anderswo mit den russischen Prostituierten unterhalten koennen. Ich bin sehr froh dass das Mandarin nach Zuerich kommt (bald kommt noch ein drittes in die Schweiz) , so dass wir dann ein stilvolles modernes Hotel in zentraler Lage haben.
    Ich freue mich.

  26. Der Stöhlker ist der Schläuste auf der ganzen Welt, sicher verwandt mit Trudi Gerster, Märlitante, aber die war noch lustig.

    • Schlauer als Du mit Sicherheit. Es heisst übrigens: der Schlauste….

      Würde an Deiner Stelle nochmals in die Abendschule gehen. Es kann nur besser werden.

  27. Früher – Kulis und Witzfiguren: „Stellt sich an wie ein Chinesischer Heizer, 3 Chinesen mit dem Kontrabass…“
    Heute – Xi: „Make China Great Again!“

    Auf geopolitischer Ebene strebt China regionale Dominanz und weltweiten Respekt für sich als globaler Hegemon an. In der Tradition der konfuzianischen Lehre fühlt sich die chinesische Nation kulturell überlegen und hält alle anderen Nationen in einer universellen politischen Hierarchie für nachgeordnet.
    Der Opponent im Weissen Haus wurde nach allen Regeln der Kunst aus dem Amt getrickst. Pate: Corona, das China-Virus.

    • Abwarten, die Oberkommis aus China dürften sich gewaltig verrechnet haben. Zusammen mit den Globalisten und Venezuela, Kuba,Iran u.a.m.heben Sie so monströse Wahlfälschung inkl. Virus betrieben, dass Ihnen die ganze Schweinerei auf die Plattfüsse fallen wird.

    • Wie wäre es, sich mal mit den chinesischen Strategemen zu befassen und das Buch
      „Die Kunst der List“ von Harro von Senger zu lesen. Ist schon 20 Jahre alt,
      aber immer noch erhältlich.

    • @Kanitverstan
      Vielen vielen Dank für den grossartigen Buchtipp. Wenn Sie noch mehr grossartige Werke wie dieses kennen wäre ich um eine Erwähnung sehr froh

    • An S.L.: Wenn Sie an mehr China interessiert sind lesen Sie doch mal
      CHINA FIRST Die Welt auf dem Weg ins chinesische Jahrhundert von
      Theo Sommer (2019) Verlag C.H. Beck. Von an der Umwelt Interessierten
      empfehle ich DAS OSTEINSEL SYNDROM von Hans-Dieter Striening (2001)
      Verlag Metropolitan. Dort ist erkennbar, was als globales Desaster droht (wo wir schon mitten drin sind…) Was haben Sie sonst für Interessen? Danke für Ihre Meldung und Gruess!

  28. Wir sind erstaunt, dass der Schweiz-A-Mann Stöhlker das Hotel nicht gleich gepachtet hat, wenn er dort schon tausende von Stunden seines Lebens verbracht hat.

    ..und Sie wissen ja Herr Stöhlker, von den Chinesen wurden auch die Coronaviren in die Schweiz importiert.

    Das Export / Importgeschäft funktioniert prächtig. Aber auch die Chinesen köcheln nur mit Krediten und immer höheren Schuldenbergen, wie zuvor die Habsburger und Deutschen.

    • @Torpedo

      Die Tatsache, dass die SNB (Bundesbetrieb) und damit der Staat den Too-Big-To-Fail-Banken eine Garantie gewährt, führt dazu, dass der Bankensektor in der Schweiz stärker subventioniert ist als die Landwirtschaft. Ja, i.S. „höheren Schuldenbergen“ sind wir Schweizer einsame Spitze!

  29. Lieber Herr Klaus Stöhlker,

    Wer so argumentiert, verwechselt die Richtung der Kausalität. Alt Zürich? Was oder wem meine Sie? Alfred Escher?. Sehen Sie, in den letzten Jahrzehnten hat sich der Charakter der Finanzmärkte verändert. Die Kurse lösen sich häufiger als früher von den Fundamentaldaten. Die Börsen sind heute kein angemessener Indikator für die zukünftige Wirtschaftsentwicklung und „Wohlstand“. Vor allem aber müßte man gründlicher anthropologisch und historisch fragen, ob diese „Shareholder Value“ Mentalität die Schweiz zerstören wird. Die Verwerfungen in der Realwirtschaft in der Schweiz wurden in den letzten 10 Jahren real-medial abgekoppelt, sodass sie vor allem dazu dienen, die Finanzmärkte gegen Kritik zu immunisieren und den Blick auf die massiven Probleme zu vernebeln, welche sich in der Eidgenossenschaft aufgebaut haben. Diese Probleme sind so prekär, dass Wegschauen eine weitverbreitete Taktik ist, um damit umzugehen.
    Mit den allerbesten Grüssen

  30. das schöne an china ist, daß die sich mit korruption, zocken und arroganz hoch drei selbst ein bein stellen. man muß nur warten. es ist ein strohfeuer wie merkel. nach ihr ist schluß mit dem wahnsinn.

  31. Ein realexistierendes Horrorszenario wird hier treffend beschrieben, das besonders in Zürich transformierenden Charakter annimmt. Gewachsene Quartiere werden umgepflügt und einer globalen Finanzelite angepasst, welche ihr Vermögen mit Spekulationen und krummen Touren in die eigenen Taschen gespült hat. Was die beiden Weltkriege verschont haben in der Schweiz, kommt jetzt bewusst unter die Räder. Gauner, Verbrecher und korrupte Politiker möchten die Welt in ihre infantilisierte Bananenrepublik verwandeln, die einem kulturlosen Sandkastenspiel gleicht, das keine Zukunft schafft. Was von europäischer Kultur erzählt, muss jetzt einem globalisierten Einheitsbrei weichen, der weltweit die gleiche Maske der Unverbindlichkeit trägt und dabei die Menschheitsfrage zur kollektiven Überlebensfrage machen wird.

  32. Mandarin war und ist’s immer noch HKG’s No. 2. Im No. 1 gabs, da waren Sie sicher als A-CH-ler Stammgast, ein Fonduestübli. Nie kopiert vom Mandarin, tgif. Dafür konnte man, zu Taifunszeiten, trockenen Kopfes vom HKG No. 3 (owner HKG No.1) via Starferry und Mandarin Hotel ins Princess Building (wer von der A-CH war dort eingemietet???). Also: recherche im „westcoast SHAB“ btr. den Mandarin-Owners oder Sie erinnern sich an den Domizilwechsel der CX (chicken promotion airlines). Nun gibts ein dim sum am Paradeplatz, so what!

    • Bist du schon mal in der Schule gewesen oder hast du ein wenig gelesen in deinem Leben???? Deine Ausdrucksart gehört nach China und nicht unter Intelligente Menschen.

  33. „neues China“? Reisserisch, oder einfach nicht recherchiert, Herr Stöhlker?
    All diejenigen, welche viel reisen, und dies vor allem auch im asiatischen Raum, wissen ohnehin dass die Mandarin Oriental Gruppe zur Jardine Matheson Gruppe gehört, einem der alten, verschweigenden, traditionsreichen und Hong Kong-basierten Handelsunternehmen, mit britischen Wurzeln. In dem Fall die Keswick-Familie. Und wenn „man“ das nicht weiss, dann benötigte man max. 2 Minuten, um es herauszufinden. Frage also, Absicht für „click baits“ oder Faulheit. In jedem Fall, eine weltoffenere Perspektive sieht dies als grosse Chance für Zürich, als „Upgrade“, als Annäherung für diese, nüchtern betrachtet, Kleinstadt, an ihre eigene Wahrnehmung, eine Weltstadt zu sein.

    • Das ist richtig. Jardine Matheson hat das grosse Geld zuerst mit Opiumschmuggel aus Indien nach China verdient. Das ändert nichts am chinesischen Auftritt der Hotelgruppe und der Name Mandarin verweist auf die enge kulturelle Beziehung derselben zum alten China.

  34. Lieber Herr Stöhlker
    Bitte die Neueröffnung des Mandarin Oriental Savoy Zurich 2024 wieder stilvoll durchziehen, wie anno 1978. Danke.

  35. Die Schweiz ist auf dem absteigenden Ast. Finanzplatz weg, KVI wird weitere Firmen verjagen. Steuern rauf und weitere Firmen weg.
    Schoen dass wenigstens noch ein paar Chinesen bei uns investieren.

    • @Chinesen willkommen,

      Selten solch einen einfältigen Unsinn gelesen. Davon einmal abgesehen, hätten Sie alle verwendeten Variablen, zwecks allgemeiner Nachvollziehbarkeit, darlegen müssen. Nicht jedem dürfte bekannt sein, dass Sie für die Schweiz 8.6 Millionen Menschen angesetzt haben und sich daher so entwickelen, wie Sie diese verwendet haben.

    • @Chinesen willkommen
      Ist Ihre Posse nun witzig oder unwitzig?
      Es sind bereits zu viele Schweizer Firmen in Hauruck
      Aktionen an die Chinesen verkauft worden, während
      Schweizer Firmen kaum in China investieren können.
      Unser Know How und Arbeitsplätze gehen verloren, usw.
      Ein Ausverkauf der Schweiz sollte reguliert werden.

  36. Na ja, der altehrenwürdige GC gehört auch schon den Chinesen. Wer weiss, was denen bereits alles schon gehört!! Die haben uns (der Welt) einen Virus implantiert (moderne Kriegsführung) und laufen jetzt mit dem Checkbuch in der Hand herum und kaufen alles was irgendwie einen Namen hat. Der Chinese ist so richtig „geil“ auf weltweite und lokale Brands, Knowhow und Anerkennung. Die ganze westliche Welt ist deutlich auf dem absteigenden Ast – nur will es irgendwie keiner so richtig wahrhaben!!! An dieser Arroganz sind bereits vor vielen Jahren die Römer gescheitert!!

    • Abwarten: Vor 30 Jahren war es angeblich Japan, das die Welt aufkauft… Und wo sind die jetzt?

  37. Das hatte schon Napoleon gesagt: Was man nicht besiegen kann, muss man unterwandern. Mal hier ein bisschen und mal da ein bisschen, dann mal etwas Dickeres wie ein nettes Hotel. Und schon kommen die superreichen Chinesen in die Schweiz und lassen ordentlich Geld. Und ich bin mir sicher, das dieses Geld sehr gerne genommen wird. Egal ist dann doch, das China Tibet mit militärischer Gewalt auflösen will, Uiguren in Umerziehungslager schickt, Hongkong verinnerlichen will und Tibet Heim in’s Reich holen will – hauptsache der Yen rollt.

  38. Das es *verpachtet* wurde bedeutet nur das man es „noch nicht“ verkaufen durfte. Aus was für Gründen auch immer. Diese können Politisch, Wirtschaftlich oder was auch immer sein.

    Die Reichen der Schweiz investieren ihr Geld lieber im Ausland als in der Schweiz. Siehe so etablierte Namen wie Dreyfus und andere.
    Man will die Sicherheit der Schweiz,
    aber zum Spass haben geht man ins Ausland und verprasst sein Geld dort.

    Man sollte sich einmal darüber Gedanken machen…
    Immer mehr Ausländische Firmen kommen in die Schweiz und bringen Ihre Firmenkultur auch hierher. Wir Schweizer machen nichts dagegen, sonder freuen uns das dieses Hotel noch stehen bleibt. Was das in einigen Jahren für Auswirkungen hat ist uns gar nicht bewusst.

  39. Das Hotel Baur-en-Ville(Savoy) hätte zehn (10) Käufer gefunden.

    Die Eigentümerin Crédit Suisse würde vermutlich niemand kaufen wollen. Paradeplatz hin oder Paradeplatz her.

    Das Geldhaus ist auf dem besten Wege zu einem Armen-Haus.

    Wer bietet mehr 🙂 ?

    • @charles…

      die cs wird von alipay gefintect…
      jetzt nich ein bischen hirn dazu und gut ist’s

  40. Mandarin Oriental führt in Genf das ehemalige Hôtel du Rhône und in Luzern, nach den bald zu Ende gehenden Renovationen, das Hotel Palace. Es wurde 1906 eröffnet. Als zuletzt gebautes im ehemals weitaus grössten, schweizerischen Hotel-Imperium von Bucher und Durrer (u.a. Bürgenstock, Lugano Palace, Palace Milano, Grand Hôtel Méditerranée in Pegli bei Genua, Quirinal in Rom, Semiramis in Kairo).

  41. Klaus Stöhlker war für auch fast ein Weltuntergang, als er damals noch als Deutscher (heute Papierlischweizer mit zwischenzeitlich gefühlter Abstammung aus dem Jahre 1291) den Zürchern und Schweizern mit moderner – teurer – Kommunikation kam.

  42. Das hat mit Zürich und der Schweiz doch nichts zu tun. Wenn es keine Mandarine Oriental Grupp wäre, dann käme halt Hilton oder Marriot. Die Zeiten dieser alt-Hotel Kasten ist längst vorbei. Man muss etwas mit der Zeit gehen.

  43. Das nenne ich Zukunft. Kooperation statt Konfrontation. Wer in der Vergangenheit leben will soll Zuhause bleiben und der Jeremias Gotthelf Zeit nachtrauern: Das Leben ist „Jetzt“ und die Chinesen agieren cleverer und schneller auf die Veränderungen als die Europäer und Amerikaner. Wenn wir es dann kapiert haben wo die Musik spielt, sind die besten Plätze schon besetzt.

    • Das ist wohl eine sträflich einfache Sicht. In China hat es aber noch Platz für Sie, sofern Sie sich rasch genug bewerben!

  44. Dann wird Zürich bald Teil der Seidenstrasse sein und somit der grossen, weiten Welt? Und nicht wie heute, langweilig, bieder, abgehängt und vergessen.

    • Dem letzten Satz stimme ich voll und ganz zu. Dank der Stapi Mauch ist das definitiv so. Die Aargauerin kann kulturell ihren zentralschweizer Vorgängern in kleinster Weise das Wasser reichen.

  45. als nächstes kauft ein reicher chinese die cs. und macht aus den filialen sushi restaurante. aus dem hauptsitz an der bahnhofstrasse ein schönes chinesisches puff.

  46. Gut für Zürich, dass es damit wieder auf die Weltkarte der Wirtschaft kommt und dieses schöne Hotel in bester Lage aus dem etwas verstaubten Dasein erwacht und die Dynamik dieser Hotelkette bekommt.
    Links-grün wird vermutlich fordern, dass man nur noch mit dem Velo anreisen darf.

  47. Das Mandarin Hotel ist eine Bereicherung für Zürich und wird dem ‚run down’ dasein ein Ende bescheren.

    Lieber Chinesen die weltweit betuchte Touristen bringen werden wie das jetztige Trauerspiel welches Touristen abschreckt

    Bravo!

  48. Fremde Vögte kommen und gehen. Träume platzen. Das Atlantis wechselte schnell wieder den Besitzer. Das Bürgenstock-Resort erhofft sich sicherlich nach dem WEF 2021 einen adäquaten Käufer zu finden. Das Parkhotel in Vitznau, trotz seiner erstklassigen Lage dürfte auch eher Investition denn Ertragsperle sein. Das Savoy als Aufenthaltsort für wen? – Den sich zurückziehenden Bankkunden oder den vielleicht von der KOVI gebeutelten Unternehmern.
    Wenn Ihre viel beschriebenen B- und C-Schweizer den Irrglauben an die sichere Schweiz nicht mehr stützen, werden die Auslandinvestoren unverrichteter Dinge das Land wieder verlassen. Nicht das Kapital machte die Schweiz attraktiv, sondern die Schweizer mit Ihrem Willen und Herzen eine Nation sein zu wollen.

    • @sparschwein

      So ist es! Die B+C Schweizer haben noch nicht verstanden, das sie nicht mit unglücklichen Zufällen, blöden Unfällen, Schieflagen und Unwissenheit konfrontiert sind, sondern mit purer Absicht und Betrug! Da hilft es auch nicht sich selbst alles schönzureden oder die verschiedenen „Finanzinstitutionen“ gegen einander auszuspielen, die sind alle zusammen Teil des trügerischen Spiels. Die große Transformation ist damit eröffnet und die Erosion innerhalb der Gesellschaft ist im vollem Gange. Die These eines nahezu beliebig herausgegriffenen Autors ist natürlich widerlegbar, eine Identität nicht.
      Danke.

  49. Tja, was wohl die gelernte Kommunistin aus der Ueckermark dazu sagen würde: „Mir doch egal – jetzt sind sie halt da!“

  50. Das Geheimnis zu langweilen besteht darin, alles zu sagen, was man weiß.

    — Voltaire (1694 – 1778) war ein französischer Philosoph und Schriftsteller.

    — Voltaire (eigentlich François-Marie Arouet) ist berühmt für seine Ironie, seine Angriffe auf die etablierte katholische Kirche und das Christentum als Ganzes und sein Engagement für die Religionsfreiheit, die Redefreiheit und die Trennung von Kirche und Staat.

    Voltaire war ein begnadeter Autor als auch ein Draufgänger und Lebemann. 

    https://www.kautschuk-klassik.com/fahrzeuge/rolls-royce/silver-shadow-lwb-1971/

    Rolls Royce Silver Shadow LWB, Baujahr 1971

     

    Seltener Silver Shadow mit langem Radstand und Trennscheibe. Schweizer Fahrzeug, ehemals Hotel Baur au Lac in Zürich, danach in der Besitzerfamilie. Original 108.000 km. Guter Zustand.

     

    Rare Silver Shadow LWB with Separation. Swiss car, delivered new to the famous Hotel Baur au Lac in Zurich. Kept in the family of the hotel owner. Only 108,000 km from new, beautiful car inside out.

     

    41.650€ (Brutto inkl. 16% MwSt./VAT)

    35.907 € (Netto, Export Price) 

  51. Herr Stoehlker
    Ihre Erinnerung verklaert Manches. Ich habe einmal im Savoy uebernachtet. In einem Zimmer das gerade Platz bot fuer ein Bett einen Koffer und sonst nichts. Preis ca CHF 600 (Behaften Sie mich nicht fuer den Preis)
    Meine Loesung von da an: Hotel Einstein in St Gallen, super gutes Hotel. Erstklassbillet ZH-SG retour + Zeitungen gekauft alles zusammen wesentlich guenstiger als das Savoy. Kurz: nichts das ich am Savoy irgendwie vermisse

  52. Erinnern wir uns doch an das alte Japan in den 80er Jahren: „You cannot move the Empire State building!“

    • Was ist am Lidl so schlimm?

      Etwa, dass er im Quartier sehr gut ankommt?

      Oder, dass dem krampfhaft an überholte Gewissheiten klammernden Eidgenossen die Kinnlade runterfällt, wer nicht alles da und nicht, wie erwartet, in der Delicatessa einkauft?

      Oder ist es Frust darüber, dass mal wieder die Deutschen und nicht die Schweizer so clever waren und zugeschlagen haben?

      Oder ist es ganz schwer zu ertragen, dass der Laden tatsächlich grossteils solide CH-Erzeugnisse inkl. bekannter Markenprodukte und nicht den dauernd unterstellten Discounter-Ramsch im Angebot führt?

      Ich vermisse das einstige Postbüro jedenfalls nicht…

    • Der Limmatplatz ist halt schon besetzt. Und auch das alte Geld will günstig shoppen.