Der lange Marsch der linksgrünen Front an die Macht bleibt die grösste Herausforderung

Links-Grün verliert knapp, erobert aber mit Basel und St.Gallen weitere Städte. Was fehlt, ist ein Kopf als Aushängeschild.

Bürgerliche Politiker und grosse Teile der Schweizer Wirtschaft dürfen für einen Augenblick aufatmen. Die beiden Schlachten gegen die Konzernverantwortungs- und die Kriegsgeschäfts-Initiative wurden an den Abstimmungsurnen gewonnen.

Sicher war dies bis Mitte November bei weitem nicht, aber Covid-19 und die tagelange Nebelkälte liessen die Lust, seine Pflicht an der Urne zu leisten, stark absinken.

Wenn auf bürgerlicher Seite gejubelt wird, darf auch die linksgrüne Front nicht unglücklich sein. Ihr langer Marsch an die Schalthebel der Schweizer Politik ist mit diesem Abstimmungswochenende nicht zu Ende.

Ihre beiden Niederlagen waren angesichts der politischen und wirtschaftlichen Machtverteilung eher knapp. Vor allem die Westschweizer Kantone und das Tessin, die geschlossen für beide Initiativen stimmten, bedürfen jetzt einer Tiefenanalyse. Das KVI-Volksmehr zählt.

Aus dem aus heutiger Sicht eher harmlosen Röstigraben ist eine Schlucht der Armen und Guten gegen die Reichen und Bösen (A- gegen B-Schweiz) geworden.

In der Westschweiz, die weitgehend vom Nationalen Finanzausgleich des Bundes und der Kantone abhängig ist, leben die Armen und Guten. In den wohlhabenden Kantonen der Deutschen Schweiz leben die Reichen und Bösen.

Vor ihnen liegen bedeutende politische Auseinandersetzungen. Der Pegelstand linksgrüner Forderungen liegt nur knapp unterhalb der Dammkrone.

Gewonnen hat die linksgrüne Front, was leicht in Vergessenheit gerät, auch mit zwei SP-Siegen um Regierungssitze in St. Gallen und Basel-Stadt. Beide Städte werden jetzt von zwei Sozialdemokraten geführt. Maria Pappa, nun Stadtpräsidentin in St. Gallen, soll der von Verwaltungen, Spitälern und der HSG dominierten Stadt neues Profil verleihen.

In Basel siegte der umtriebige SP-Unternehmer Beat Jans, der aus der Stadt am Rheinknie eine Pionierstadt für Klimaschutz machen will. Er braucht dazu die Unterstützung auch der GLP, was dem gewieften Verhandler nicht zu schwerfallen dürfte.

Nun sind die zehn grössten Schweizer Städte fest in linksgrüner Hand. Was dies bedeutet, zeichnet sich seit langem ab: Sie wollen, unabhängig von den Kantonen, mehr Zugang und direkte Mitsprache in Bern.

Angesagt ist in Zürich auch die freie Begehbarkeit für alle über private Gärten und Vorgärten sowie jener stillen Privatparks, die bisher hinter anonymen Häuserfronten verborgen sind.

Der linksgrüne Vormarsch wird auch begünstigt durch das neue nationale SP-Präsidium mit Cédric Wermuth und Mattea Meyer. Sie müssen aus dem SP-Schongang der letzten 20 Jahre wieder in eine Sportschaltung wechseln, um von den Grünen und Grünliberalen nicht überrannt zu werden.

Neue Initiativen von links sind bereits angesagt. Zu gewinnen ist vor allem die konservative Landbevölkerung, die von den Steuern der reichen Stadtbevölkerung lebt.

Zuviel Furcht muss man in klassisch-bürgerlichen FDP-SVP-CVP/Mitte-Kreisen vor diesem linksgrünen Auftrieb nicht haben. Schwierig wird es nur, wenn die neue Mitte-Partei regelmässig nach links triftet. Der konservative Walliser CVP-Ständerat Beat Rieder allein wird dies nicht aufhalten können.

Vieles, was im Abstimmungskampf zu sehen und zu hören war, glich früheren Kinderkreuzzügen. Es ging nicht darum, Jerusalem von den Moslems zu befreien, sondern die Armen der Welt vom Zugriff der Banken und Konzerne.

Es gibt einen weiteren Grund, weshalb Alarmismus nicht angesagt wird: Die linksgrüne Front arbeitet kämpferisch mit zehntausenden freiwilliger Gratishelfer. Sie hat aber noch keinen Strategen entwickelt, der als Tüpfelchen auf dem „i“ die einzelnen Parteien und Gruppen früher und besser zusammenfasst.

Deshalb ist in den jüngsten Kampagnen zuletzt an die Stelle überlegter Argumentation eine gegenseitige Polemik geworden, die auf viele, auch Stimmbürger, abstossend gewirkt hat.

Die bisherige Medienberichterstattung hat nur auf die kurzfristigen Effekte abgestellt. Das ist gut schweizerisch. Was aber zählt, ist die lange Sicht.

Enttäuschend war bei SRF1 die einst stolze Elefantenrunde der Parteipräsidenten. Sie glich mehr einer gemischten Raubtiergruppe mit einigen Jungtieren.

Weitere Vorstösse gegen die Wirtschaft können nach 70 Jahren grösster wirtschaftlicher Erfolge ein Ende der reichen Schweiz bedeuten. Die Zeichen stehen überdeutlich an der Wand.

Denn die Schweiz mag reich sein, aber zu viele Schweizer sind es nicht.

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Kommentare

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  1. Also her mit dem bedingungslosen Grundeinkommen direkt an die Leute, statt komischen Subventionen in irgendwelche Hinterhöfe und QEs. Ich bin schon lange bereit.

  2. Da werden weitere Anal ysen sicher auch den Weg in den sich immer mehr auftuenden Abgrund beschleunigen helfen. Zum Wohl unserer wehrlosen und dumm gebildeten Nachkommen, versteht sich.

  3. Das war kein Marsch, sondern eine freie und geheime Wahl in einem demokratischen Land. Finde ich sehr Trumpmässig, wie hier die Wahrheit verdreht wird. Die gleichen Probleme mit der Meinung einer andersdenkenden Mehrheit.

  4. Mit der old school links-rechts Polemik (Feindbilder, Ablenkung) lösen wir die aktuellen Probleme (Corona-KriseN, Umwelt) nicht.

    Teile und herrsche – lassen wir uns nicht mehr bieten!

    Auch unter Rot-Grün gibt es viele erfahrene und pramatische Politiker.

    Die Themen Umwelt und Verarmung der Bevölkerung betreffen Personen von SVP bis SP.

    Ich setze viel Hoffnung in pragmatische engagierte und intelliegente Politiker wie Badran oder Martullo (je Vize).

  5. die KVI wurde von arbeitssuchenden Rechtsanwaltskanzleien im Hintergrund fein gesteuert – denn wo will man noch Schweizer Recht – also pluendert man das eigene Land, resp. dessen Firmen und „Reiche“! Die Linke, irgendwie Naiv, scheint von Illusionen getrieben, wenn die tatsaechlichen Entscheide in Berlin, Peking, Washington, Delhi gemacht werden; die Schweiz wird zum Disneyland …!

    • @ExMaschinenraumangestellter
      Dütscher Kommentar … ja dann Artikel schreiben oder konstruktiven Kommentar. Ansonsten ist das ein morgendlicher Dünnpfiff – Gute Besserung.

  6. Nachhaltigkeit hat nichts mit Macht zu tun.
    Ökologie hat nichts mit links oder rechts zu tun.

    Die einzige Front die besteht ist die Macht der Natur. Und diese ist gleich sowohl für Marktwirtschaft wie auch für Zentralwirtschaft.

    Die Ausrichtung der Wirtschaft auf nachhaltige Produktions- und Konsumformen hat nichts mit Ideologie zu tun, sondern ist eine von der Natur vorgezeichnete Notwendigkeit.

  7. Eine der grössten Gefahren für die Schweiz und die Bevölkerung wird in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten der aufkommende Sozialismus in der Schweiz sein. Breite Bevölkerungsschichten werden dann verarmen, weil der grösste Teil ihres Lohnes als Zwangsabgabe an den Staat geht (siehe heute schon in Frankreich)

    • Sozialismus ist doch schon da – JUSO/ SP Wehrwolf – nur konnte man das mit GELD und Bankgeheimnis gut verbergen … aber keine Sorge es erwischt nur „Mittelschicht“ und arme Schlucker …. wir Milliardäre haben andere Möglichkeiten und Netzwerke zum BR, der schiebt uns dann etwas in den Kunstbunker … Herrlich

    • Oft is es so, dass diejenigen, die vor dem Sozalisms warnen, gleich selber die Schlimmsten sind ! Wie der ungarische EU-Parlementarer, wo in Ungarn hehre Werte wie Familie und Vaterland propagiert, aber in Brüssel ………….

  8. Die westliche Welt schreit nach Sozialismus, da sie scheinbar an Amnesie leidet und sich weitgehend nicht mehr an die Vergangenheit erinner kann. Wir haben das alles schon mal gehabt my dears, endet meistens mit Toten 🙂

    • Zusammen bis dato Hunderte Millionen Toter, Versehrter, Geschundener, Unterdrückter und aller Lebensperspektiven Beraubter. Und dies allein in Maos China, im Ostblock die Sowjet-Union und in deren Satellitenstaaten, im National-Sozialismus und später im DDR-Sozialismus Deutschlands. Man beachte: Die Deutschen fahren in Merkels (post-DDR-)Sozialismus ihren Staat innert 90 Jahren bzw. 3 Generationen gleich zum 3. Mal an die Wand. Fürwahr eine Leistung geradezu historischen Ausmasses!

      Dazu kommen dann auch noch all die anderen im historischen Massstab kleineren Schauplätze (Kuba, Kambodscha, etc.), aber: „Kleinvieh macht auch Mist“.

  9. Ja, das links-grüne Virus ist ein sozialistisches Virus, wie damals mit Peron im einst wohlhabenden Argentinien. Wohin das führt, erfahren die Argentinier noch heute. Russland hielt dieses Virus 70 Jahre lang im Volkskörper bis der russische Körper-ohne Impfung- dieses Virus überwand. Offenbar hatten zu viele Stimm- und wahlberechtigte schlechte Mittelschullehrer, denn diese zeigten die Irrungen und Wirrungen der letzten 150 Jahre nicht auf.

  10. Nachtrag:
    Das mit der Kozernverantwortung ist
    lediglich eine naive Fussnote.
    ( Heisst noch laaaaaaaange nicht Menschen und besonders Kinderrechte sind eine Fussnote!!!)
    So Initiatieven gehen doch am grossen Ganzen
    der Ursachen, für Fehlverhalten und teilweise gigantischen Fehlentwicklungen meilenweit vorbei.

  11. Linksgrüner-Durchmarsch?
    Die Gilde hat sicher sehr viele bunte schöne Ideen und Anregungen keine Frage auch letzteres braucht es zweifelsfrei.
    In der ganzen Sache steckt jedoch ein grosser nicht aushebelbarer Haken.
    Einzelne Anliegen sind sicher richtig und angebracht.
    Eine begrenzte Anzahl ist sicher umsetzbar.
    Das Gesamtpaket jedoch ist schlicht und ergreifend NICHT umsetzbar auch einzelne grosse Brocken sind und können nicht schlüssig heisst nachhaltig umgesetzt werden.
    Es gibt so einiges an technisch physikalischen und ökonomischen Grundgesetzmässigkeiten die einzelne grosse Brocken oder das Gesamtpaket schlicht nicht nachhaltig umsetzbar zulassen.
    Da haben diese Linksgrünen jedoch auch die „Gegenfraktion“ wenigstens einen Grobrasterüberblick zum sachlich „Kontern“ längst verloren.
    Spätestens wenn das eine und andere der Linksgrünen Phantastereien resp.deren nicht Umsetzbarkeit den begeisterten Mitläufern am Allerwertesten direkt kratzt,ist die ganze Herrlichkeit, die Phantastereien schnell vom Tisch.
    Die grösste Phantasterei ist die obernaive Vorstellung die Schweiz mit sog. Regenerativer Energie Flächendeckend zu versorgen.
    Mit dem aktuell grossen Hype Elektromobilität wird eine Frage der Zeit, ein grosser Brocken Ernüchterung einkehren
    Entweder das E.-Verteilnetz geht wegen Generatoren oder Netzusammbruch in die Knie oder die Ladestationen nehmen sich aus dem gleichen Grund selbst vom Netz.
    Spätestens wenn die Linksgrünen Ergüsse in der Praxis im Alltag spürbar durchschlagen, ist die Linksgrüne Phantasterei und die Sachbezogenen Urnen und Wahlerfolge Schnee von gestern.
    Eine erste kalte Dusche wird in nicht allzu ferner Zukunft die Linksgrüne Überhitzung merklich abkühlen.
    Da sehen ganz viele nicht nur Linksgrüne nach der aktuellen denn doch massiven Verwerfung‚ eine Türe, eine Transformation ins „Paradies“.
    Träumen und Schwadronieren sind keine Frage legitim.
    Das mit der Umsetzbarkeit und dem Real umsetzen eine andere Nummer.
    Wenn noch grüne,Linksgrüne Schwadronieren ist das durchaus nachvollziehbar.
    Wenn jedoch zb. ein gestandener WEF- Schwab auf die gleiche Pupe drückt und den gleichen Saft zum Besten gibt,wird man denn doch nachdenklich.

  12. Wird links/grüne Ideologie zur neuen „Staatsraison“ der Schweiz? Fast könnte man auf Grund der Wahl- und Abstimmungsergebnisse der letzten paar Jahre zu diesem Schluss kommen. Schweiz quo vadis? Nur die grössten Kälber wählen ihren Metzger selber.

  13. Dass sich die katholische Kirche weltweit in einer, der Reformationszeit ähnlichen, Krise befindet, ist mittlerweile Gemeinplatz.

    Der Priestermangel führt dazu, dass in der Notlage zu oft ungenügend qualifizierte Personen an die Basis, aber auch in wichtige klerikale Positionen gelangen.
    Diese kennen Lehre und Glaubensinhalte nur wenig – oder befassen sich kaum mit diesen – sind selten talentierte Prediger und es fehlt ihnen die Empathie im Umgang mit den anvertrauten Schäfchen.

    Diese Herrschaften machen Dienst nach Vorschrift, könnten eben so gut Mitarbeiter in einem staatlichen Sozialamt sein oder Primarlehrer.
    Sie könnten sich alternativ dazu bei den Médecins sans Frontières engagieren, beim Roten Kreuz arbeiten oder arabische „Schutzsuchende“ betreuen.

    Nicht selten sind sie links/grün infiltriert und etwas unzufrieden, weil der geistliche Stand viel vom Ansehen und moralischen Gewicht in der Gemeinde verloren hat.

    Zum Glück gibt es, besonders auf dem Lande, noch viele Ausnahmen von diesem Schwarzszenario.

    Wer aber landesweit von katholischen Geistlichen etwas mehr erwartet, ist oftmals enttäuscht und wendet sich dann von der Kirche ab, nicht etwa weil man den Glauben verloren hat. Die Austrittsgründe liegen meist beim enttäuschenden „Bodenpersonal“!

    An sich sind dem katholischen Klerus – auch denen ganz oben – politische Stellungnahmen und Meinungsbeeinflussung untersagt.
    Was da zu den Themen des letzten Abstimmungs-Sonntags geschah, war ein absoluter „faux pas“!

  14. Ein Vorteil hat der angestrebte Sozialismus natürlich schon: es sind dann alle endlich „gleich“ und es geht allen gleich schlecht. Aber sicher nicht besser dafür deutlich schlechter als jetzt. Solche Wahrheiten werden im linkslastigen Geschichtsunterricht natürlich nicht vermittelt.
    Die Erkenntnis ist einmal mehr: das Gegenteil von dem was der Mainstream flächendeckend rausposaunt ist gut für die Schweiz.

  15. Herr Stöhlker,

    nicht die linksgrüne Front, die Sie herbeireden, ist die grösste Herausforderung, sondern der Kampf gegen die immer stärker auftretenden Ungleichgewichts-Reaktionen der Natur.

    Dieser Planet ist überbesiedelt und die Natur reagiert entsprechend. Die Natur strebt nach einem ökologischen Gleichgewicht. Wenn dieses gestört ist, erfolgen eben reale Reaktionen. Dies hat dann nichts mehr mit Politik zu tun, sondern mit Physik. Klimaschwankungen, die über absorbierbare Bandbreiten hinausgehen werden zunehmen, was sich auch in der Instabilität des Wetters zunehmend äussert.

    Der Kampf gegen die Abwehrreaktionen der Natur ist kein politischer, sondern ein realer. Die ökologische Realität nur mit Macht und Politik zu definieren – wie Sie Herr Stöhlker dies tun – ist auch für die „Bösmenschen“ ein no go. Denn „Rendite“ wird zunehmend durch das ökonomisch-ökologische Gleichgewicht bestimmt.

    Es liegt an den bürgerlichen Parteien dies einzugestehen. Dann müssen sie vor der linksgrünen Front keine Angst mehr haben. Im übrigen wird die linksgrüne Front zunehmend von der Jugend besetzt.

    Die Generation von Herr Stöhlker denkt i.a. weniger an die längerfristige Zukunft als vielmehr an die kurzfristige Optimierung, um das Heu noch vor dem Gewitter in den Stall zu bringen!

  16. Lesen Sie heute Mal die News: Gemäss Caritas verschärft Corona die Armut, und vor wenigen Tagen lesen wir: Reiche werden reicher. Und wer ist verantwortlich dafür? der Staat/die Zentralbanken (obacht, das ist ja nicht das gleiche ;-)! Oben zuschütten, unten knausern, so läuft das..

  17. Der letzte Satz von Stöhlker mit Zahlen zu unterlegen, ist interessant.
    Hauseigentümer-Quote: 43%. Haushalt-Schulden zum Volkseinkommen: 134%.
    Wir haben einen Gini-Koeffizient beim Einkommen von 32 %, eine Zahl in den hinteren Rängen der Ersten Welt. Beim Vermögen ist die Schweiz eigentlich gut positioniert: 11,6 % aller Schweizer haben ein Vermögen über 1 Mio. SFr. Wir haben aber auch viele Arme. 21 % aller Schweizer haben weniger als 10’000 SFr., immerhin, die USA haben eine Zahl von 35 %. Unsere Prozentzahl an Sozialwohnungen im Vergleich zur unserer Hauseigentümer-Quote ist niedrig. Der Schweizer lebt in Mietwohnungen von privaten Eigentümern. Wir sind das teuerste Land der Welt, nach Bic-Mac
    Index 20 % teurer als die USA, die gegenwärtig ein sehr hohes Preisniveau haben. Schweden ist in diesem Index mit 8 % mehr vertreten, aber dort gibt es einen Sozialstaat mit einer hohen Hauseigentümer-Quote.
    Daraus ergibt sich politisch Folgendes: Einen Abbau des Sozialstaates, wie dies vor allem der Blocher-Martullo Flügel der SVP fordert, wird bei konsequenter Durchsetzung zu Unruhen führen. Wie diejenigen Bewohner der Schweiz reagieren, deren Emigrations-Hintergrund Afrika, Naher Osten und Balkan ist und deren Einkommen und Bildung am geringsten sind, ist eine offene Frage. Der Mittelstand in der Schweiz ist als Hauseigentümer enorm verschuldet und mit Arbeitslosigkeit verliert er alles. Vergessen wir nicht wir haben Schuldbriefe für Häuser, die Amerikaner haben die Gült und ein sehr grosszügiges Recht zugunsten des Schuldners, obwohl es nicht mehr so grosszügig ist wie noch vor 50 Jahren. Solange die SP und die Grünen weiterhin bei ihrem Multikulturalismus bei der Einwanderung bleiben und grosszügig hereinlassen, was wir als Industriestaat überhaupt nicht brauchen können und diese Menschen für ihr ganzes Leben auf Sozialhilfe angewiesen sind, werden sie nie über 35 % der Stimmen bei Wahlen kommen. Wenn sie aber wie die SVP einen Riegel gegen diese Einwanderung verlangen, werden sie die SVP als Partei der Schweizer Arbeit wieder ablösen. Noch mehr werden sie gewinnen, wenn sie dem hochverschuldeten Schweizer Mittelstand sein Ängste nehmen, der nicht so weiss, wer es besser mit ihm meint, die FDP oder die SVP, die aber in ihrer praktischen Politik eine Partei der Milliardäre, die geerbt haben, ist. Wir können froh sein, dass wir mit unserem Franken die Goldbarren-Reservewährung haben mit Minuszins. Zinserhöhungen ruiniert unseren Mittelstand.
    Es ist sicherlich von Vorteil, sich diese Zahlen zu Gemüte zu führen und sie in ihrem realen Kontext zu verstehen.

    • @Rolf Zach,

      es ist noch viel schlimmer. Es geht nicht darum die Ursache darzustellen, sondern das was die Masse als Ursache glaubt zu erkennen. Wir befinden uns am Beginn einer Stagflation, in der die realen Kaufgüter sich überproportional verteuern, Enteignung der Bürger, und die Immobilien, Aktien und Rohstoffe real sich verbilligen. Gehen Sie mal in einen Supermarkt und schauen Sie sich die Preiserhöhungen der letzten 4 Wochen an. Ich war gestern baff wie schnell das geht. Und wir sind gerade erst in den Startlöchern. Stagnation bzw. geringes Produktionsangebot durch Corona-Pleiten (deflatorisch) verursacht Verteuerung der Güter wegen Knappheit (Inflation) = Stagflation. Dagegen gibt es kein Mittel. Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen. Die Eliten haben diesmal überzogen, denn sie brauchen ein getäuschtes Volk mitsamt der gekauften Politik und Medien, um ein solches Spiel weiter zu treiben. Das geht so nicht mehr auch aus den Gründen die Sie oben genannt haben.

  18. Treiber für diese Marxismus-Springflut sind 10 Jahre künstliche Tiefzinspolitik und explodierende Vermögenspreise. Wer kann sich heute noch Immobilien leisten?
    Trump hat dies nicht verstanden (er wollte immer noch tiefere Zinsen) und wurde darum abgewählt.
    Das Kernproblem ist die steigende Ungleichheit.

  19. Und wenn ich meinen Garten der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen muss, dürfen die auch meinen Gartengrill benutzen? Und wenn es denen gefählt und länger bleiben wollen, müssen sie auch mal auf meine Toilette und wer dann sein Picknick mitbringt möchte sicher auch sein Cola bei mir im Kühlschrank kühlen! Und wie sieht aus wenn ich in den Ferien bin, muss ich da einen Hausschlüssel bereitlegen oder nur ein Bauwc in Garten stellen? Sollte ich mal eine Gartenfestmachen und es gibt nicht genug Platz für alle , müssen meine Gäste gehen oder darf ich die Öffentlichkeit einschränken. Ich hab ja so viel Verständnis für Roten und Grünen!

  20. Lethargie der Bürgerlichen
    Die linksgrüne Front ist tatsächlich gefährlich und extrem erfolgreich. Schuld daran sind die SVP und FDP. Sie haben keine volksnahe Strategie. Sie verteidigen, wie auch die Linken, alle ihre Pfründe ohne Rücksicht auf den Mittelstand. Tricksereien bei den Autoimport Preisen, keine Massnahmen gegen die Preisunterschiede gegenüber den angrenzenden Staaten, keine Veränderungen bei den hohen Medikamentenpreisen. Keine Corona-Geschenke an Ladenmieter zu Lasten der Vermieter. Nichts geht gegen die ungerechte Belastung von Ehepaaren, usw, usf. Und dann noch die Armee! Das schlechte Image wird ignoriert, eine Fehlbesetzung an deren Spitze. SVP und FDP vertreten eben immer weniger Bürger und schauen dem Linksrutsch tatenlos zu. Unerträglich, diese Lethargie unserer Volksvertreter.

    • Ja, und wer‘s immer noch nicht glaubt:
      Die Milliardärselite der SVP schaut in erster Linie für sich selbst.
      Die Parteikader befassen sich mit Details wie Masken und Plexiglas. Ausserhalb der Landesgrenze hört dort die Welt auf.

      Und das Fussvolk ist Wahlfutter, das durch populistische Sprüche bei Laune gehalten wird.

    • Also ich finde der SVP ist sehr volksnah ! Sie machen immer diese Buurezmorge und manchmal tragen SVP-Politiker auch ein Edelweisshemd und manchmal jassen Sie mit dem Volk sogar !! Und ich habe schon sogar einmal eim FDP-Politiker ohne Krawatten gesehen !! Also alles in allem sind der SVP und der FDP nahe beim Volk !

    • @Th Müller
      Zum grossen Teil kann ich Dir zustimmen. Wo Du jedoch falsch liegst ist, dass SVP und FDP immer weniger die Bürger vertreten.
      Die FDP hat von jeher nur die Wirtschaft vertreten, der Bürger ist nur lästiges, aber notwendiges Mittel zum Zweck.
      Die SVP ist schon sehr lange eine Partei der Egoisten, hier steht das eigene Interesse im Mittelpunkt, die Gesellschaft als Ganzes wird nicht wahrgenommen.

      Mit Vertretung des Volkes hatten und haben beide Parteien nichts am Hut.

    • Zusammengefasst: wir leben in einer kompletten „VETTERLIWIRTSCHAFT“ – mit weniger als 10 Konzernzentralen-Verlegungen wuerde die Schweiz ganz brutal abschiffen!

  21. Stöhlker hat keine Ahnung von nichts, die Bevölkerung hat gut gewählt und in den grossen Städten braucht es gute Leute, die Rechten schauen eh nur für sich und horten Millionen. Wann nimmt Stöhlker eine Auszeit? Er wird immer peinlicher.

  22. Da hat sich einmal mehr gezeigt, was die Umfragen vor Abstimmungen und Wahlen wert sind nämlich gar nix. Kaffeesatz lesen wäre fast kostenlos und würde dasselbe Resultat ergeben.
    Übrigens wurde Basel nicht von rot/grün erobert, die waren scon Jahrzehnte am Drücker und wurden am Wochenende zurückgestutzt. . .

    • Nein; die Umfragen waren ziemlich akkurat. Vor allem auf die Möglichkeit, dass bei der KVI Volks- & Ständemehr divergieren könnten, wurde früh hingewiesen.

  23. Ich habe ein bisschen genug von diese triviale und “ Mode“ geprägte Analyse: zu einfach! Und es stimmt nicht für die Schweiz….was haben wir, denkende in Komplexe Dimensionen und nicht nur Linear – Abhängigkeiten, beobachtet, ist hingegen, ein neue aber tief Graben: Ländlisch gegen City, Junge gegen alte denkende ( nicht nur Alt, sondern nicht mehr flexible und ebene in andere Dimensionen denkende…). Das hat wenig mit Standard “ Rechts – Links“ denkende zu tun….mehr oder weniger das gleiche, was wir in Usa beobachtet haben: Super Reiche, aber bürgerliche, stimmen heute Demokraten…da sie gemerkt haben, diese Dualismus ist veraltert…ihr könnt trotzdem so Argumentieren, aber man löst keine heutige Problemen mit dieser Denkweise…

  24. Nicht nur Basel und St. Gallen – in Schwabs Welthauptstadt Davos hat der seit Jahrzehnten alles bestimmende Freisinn eine schallende Ohrfeige bekommen. Der neue Landammann (Stadtpräsident) ist ein 32jähriger, einheimischer Sozialdemokrat – Architekt, Schreiner und Landrat.

    • Dass ein junger Mann gewählt wird, der auf der Grundlage einer Berufslehre + Weiterbildung seine Karriere aufgebaut hat, ist doch im Sinn vom SVP, oder ? Oder hat der SVP lieber Berufspolitiker (Heer, Tuena (ansonsten arbeitslos)) und PR-Fachleute (Mörgeli, Rutz, Rickli, Keller) ?

  25. …und wer soll die stoppen? Niemand! Es ist eine Frage der Zeit. Bestens organisiert und digital vernetzt. Jung, Grün, Sozi und alle haben gleichviel wird die Zukunft werden – wer das Geld bringt ist momentan egal. Ich hoffe einfach, ich schaff den check-out noch.

  26. Ich reibe mir auch verwundert die Augen über diesen kriechenden Sozialismus, aber mach mir nichts vor, das wird so weitergehen. Die bösen Superreichen schleichen sich schon rechtzeitig davon und wer dann zahlt bin ich. Zahle ja sowieso schon genug für alles. Na ja, vielleicht kommt bald noch das garantierte Grundeinkommen und dann höre ich auf und lasse mich bezahlen.

    • Wenn Sie, werter Tampon, das nicht wissen, sollten Sie Ihr Stimmcouvert nächstes Mal lieber dem Sohn der alleinerziehenden Nachbarin geben – der macht sicher was Gescheiteres damit als Sie!

  27. „Zu gewinnen ist vor allem die konservative Landbevölkerung, die von den Steuern der reichen Stadtbevölkerung lebt.“ Sie belieben zu scherzen, lieber Stöhlker. Fragen Sie mal in Luzern oder Winterthur nach. Oder an Ihrer ZH-Goldküste, in Risch ZG oder Meggen LU. Und Glencore ist in Baar – Stadt? 20’000 Einwohner.

    • @ ob

      Was bezahlen die Armen ? – logisch nichts, und wer bezahlt dann ?
      Der verdummte Mittelstands-Gutmensch, der auch bald nichts mehr wissen will, weil er ausgenommen wird vom Staat.
      Am Ende werden nur noch ein paar ganz wenige mächtige Superreiche übrig bleiben, die alles bestimmen. Der Rest wird definitiv kredit-finanziert und arm bleiben.

    • Die Stadt Baar hatte per 2018 knapp 25 000 Einwohner. Wie viele Einwohner es für eine Stadt benötigt, wird zum Glück nicht von Ihnen bestimmt.

      Risch ist nicht per se Landbevölkerung im Kanton Zug. Risch ist mehr Agglo zu fancy und snobby Zug. Da müssen sie schon richtung Osten nach Neuheim und Menzingen. Im Interkantonalen Finanzausgleich seit Jahren Empfänger von mehreren Millionen im Jahr, da kein nennenswertes Gewerbe vorhanden. Die Bevölkerung in diesen Gemeinden ist sehr konservativ und man lebt in diesen Gemeinden auch noch Sippenhaft. Gottseidank sind in den letzten Jahren viele Zugezogen, weshalb die Ur-Schollenansässigen nicht mehr so little Italy mässig alle terrorisieren können.

  28. Die KVI ist knapp gescheitert, weil die Mehrheit der Kantone dies so wollte. Das Schweizer Volk wollte dise Initiative mit einer Mehrheit annehmen, wobei das Thema besonders in den Städten die sensibilisierten Menschen mobilisieren konnte. Nachdenklich stimmt die Tatsache, dass heute über die unsägliche Sklaverei der Vergangenheit intensiv diskutiert wird, wobei die aktuelle Sklaverei offensichtlich kein Problem zu sein scheint, wenn es wirtschaftlichen Interessen dient. Da wurde aus der Geschichte wenig gelernt, weil die kritisierten Persönlichkeiten der Vergangenheit genau aus den gleichen Gründen Sklaverei betrieben haben, wie dies heute der Fall ist. Zusätzlich, das hat der heutige Abstimmungstag gezeigt, dürfen Kriegsmaterialien aus der Schweiz weiter in Krisengebiete verkauft werden, was die globale Migration nach Europa weiter verstärken wird. Wollen wir diese Entwicklungen wirklich, die letztlich auf Menschenverachtung gründen?

    • Aus Ihrem Kommentar ist ersichtlich, dass Sie keine Ahnung haben. Die meisten Konzerne, die sich vor allem im Bergbau und Energie bewegen erfüllen die geforderten Standards, nicht aber die auf Konsumartikel spezialisierten Unternehmungen, die hinken hinterher. Mit der Initiative wären dem unfairen Wettbewerb Tür und Tor geöffnet worden. Die Rot-Grüne Fraktion verhindert wirtschaftliche Entwicklung und produziert Völkerströme. Es ist unsäglich wie arrogant diese Rot-Grüne Truppe sich verhält.

  29. Basel-Stadt ist nicht linker geworden, im Gegenteil. In der Regierung wurden die Grünen wurden durch die Grünliberalen ersetzt. Neu sitzt im (machtlosen) Regierungspräsidium die SP.

    • Auch der kleine Scheisser Jans wird als Regierungspräsident in Basel keine Stricke zerreissen, analog seiner VorgängerIn.
      Basel braucht keinen Regierungspräsidenten der seine Pfründe verwaltet, das Geld kann man wirklich sparen!!

    • Die ganze Wahrheit ist es, dass die in einer Frauen-Wohngemeinschaft lebende neue Basler GLP-Regierungsrätin Keller bereits am Wahltag wissen liess, sie werde mit dem neuen SP-Stadtpräsidenten B. Jans sicher gut zusammen arbeiten. Das ist für die Basler Zukunft entscheidend. Beide sind Klima-Politiker.

  30. Die neue Linke (Neomarxisten) behaupten, dass der Unterdrückung die westliche Kultur zugrunde liegt. Aus diesem Grund muss westliche Kultur vernichtet werden, weil sie eigentlich im Prinzip ausbeuterisch ist. Im Unterschied zu den Marxisten verlassen sie sich nicht auf die Arbeiterklasse, weil Arbeiter die Linksideen und die Revolution verraten haben indem sie auch konsumieren wollen. Also statt Arbeiterklasse kommt auf die Bühne ein Ersatzproletariat in Form von Minderheiten – ethnischen und anderen.

    Man muss sich nur gewisse Beschlüsse der EU anschauen…

    https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/TA-8-2019-0239_DE.html

    Nicht mal die Kommunisten in der ehemaligen Tschechoslowakei kämen auf solche Ideen.

    • Die Tschechoslowakei war meines Wissens nach in ihrem kurzen Bestehen nicht in Kolonialismus und Sklavenhandel involviert.
      Wieso sollten sie also auf eine derartige Idee wie den von Ihnen zitierten Beschluss kommen? Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass marktwirtschaftlich orientierte Eskimos sich überlegen, den Völkermord an den Hereros zu entschuldigen.

      Warum verwenden Sie Kommunisten (bzw. ehemalige) als Referenz für in Ihren Augen falsche Ideen?

  31. Die haben doch Gallionsfiguren bis zum Abwinken, die ihre bescheuerte Politik perfekt vertreten, der heilige Balthasar zusammen mit der Meyer und Genosse Wermuth ergäben doch das schlagkräftige Triumvirat fallweise ergänzt durch die FDP-Grüne Gössi und Wendehals Pfister, jetzt verstärkt durch EWS-Wahlverein, und wenn sie nicht mehr weiterwissen, können sie die hübschen ladies der Liberos fragen. Die sind zwar nicht gewählt, aber gut finanziert und haben sicherlich umwerfende Ideen.

  32. Rot-Grün hat in Basel die Mehrheit nach 16 Jahren verloren, nicht gewonnen. Recherieren Sie richtig, bevor Sie Theorien aufstellen.

    • Meine Antwort; siehe oben. Viele Schweizer Medien haben die Wahlen falsch interpretiert.

  33. Gestern hat es sich wieder mal gezeigt: Das Ständemehr ist demokratiefeindlich! Die Stimme eines Appenzellers zählt 43x mehr als diejenige eines Zürchers!

    Wenn einen Appenzeller ebenfalls 43x mehr finanziell zur Schweiz beitragen würde könnte man noch darüber reden.

    Das Ständemehr ist ein Rundungsmodus, mehr aber nicht. Er schützt keine Minderheit. Wenn überall zugestimmt wird ist er nicht bemerkbar.

    Das Ständemehr verhindert sogar Kantonsfusionen, um Bürokratie abzubauen! Eine Reform wie in Glarus (👍) wird somit auf grösserer Ebene unattraktiv gemacht.

    Das Ständemehr ist keine Veto-Möglichkeit eines einzelnen Kantons, so wie es die EU für ihre Mitglieder kennt.

    Es ist, wie gesagt, nur ein Rundungsmodus. 100% Ja und 100% Nein bleiben erhalten.

    • Gottseidank haben wir ein Ständemehr. Ich möchte nicht den Ansichten grosser Städte ausgeliefert sein.
      Ständemehr ist ein guter Konsens zwischen Stadt und Land………….

    • Nach Ihrer Argumentation könnte die Schweiz ja Stimmen gemäss dem individuellen Steueraufkommen vergeben. Also, pro 1’000.00 Franken Steuern, eine Stimme!!!!

      Aber vielleicht hat dann der böse Blocher und sein Clan zuviel auf neudeutsch „voting power“????

    • Ihr erster Satz zeigt mir schon, dass Sie von Demokratie keine Ahnung haben!
      Unabhängig vom nun positiven Resultat der KVI müssen wir unbedingt unseres jetzt vermutlich weltweit einzigartiges politisches System beibehalten. Hier der Link zur Wikipedia
      https://de.wikipedia.org/wiki/Politisches_System_der_Schweiz
      Herr Müller – Zürich regiert nicht die Schweiz; haben Sie das begriffen?

  34. Es scheint, dass Herr Stöhlker reflexartig der Lpgenoropaganda der bürgerlichen Parteien verfallen ist. Warum schreibt er sonst grosse Teile der Schweizer Wirtschaft würden aufatmen? Der Initiativtext war sonnenklar: Es ging lediglich um Konzerne und nur wenige der hiesigen Unternehmen sind gemäss Definition Konzerne. In den aufgeklärten Städten hat man das verstanden und war deshalb klar für die Initiative. Abgesehen von der menschlichen Komponente, die uns als Art Feudalherren die Kolonien ausbeuten lässt. Aber dieselben ungebildeten Reflexwähler in den Hinterwäldlerkantonen die jetzt Nein gesagt haben, sind die ersten die dann Jammern, wenn neue Wirtschsftsflüchtlinge an der Grenze stehen, unter anderem weil sie in ihrer Heimat von CH-Konzernen ausgebeutet werden und ihre Umwelt zerstört wird. Ich habe viele dieser Länder bereist und habe die Zerstörung selber gesehen. Firmen wie Ciba, Sika, Glencore, etc. foutieren sich einen Deut um die Menschen – nur der kurzfristige Gewinn zählt.

    • Ich glaube, Sie haben den Grund für den anhaltenden und sich zukünftig verschärfenden Migrationsdruck nicht verstanden. Massive Reproduktionsraten in Afrika, Mittel- und Südamerika und Südostasien. Ungebildete Männer und Frauen, Arbeitslosigkeit, Chancenlosigkeit. Diesen Menschen wird vor Ort klar gemacht, dass sie lokal nicht gebraucht werden, also ab in „wohlhabende“ Länder, die ebenfalls auf „dritte Welt“ Niveau gebracht werden, Beispiele gibt es in den urbanen Zentren Europas genügend wo sich langsam Slumgebiete bilden aus denen die Ordnungskräfte inzwischen aus Angst verschwunden sind. Wenn sie sich denn trauen, kommen sie mit 1600 Mann, wie kürzlich in Berlin zu beobachten war. Das gefällige Feindbild Industrie ist für Grüne und sozialdemokratische Nichtskönner günstig, es soll von Ihrer Dummheit und Ahnungslosigkeit ablenken, mal sehen, wie lange das noch klappt.

  35. Kopf fehlt als Aushängeschild. Falsch, da wäre doch Balthasar Glättli, der Präsident der Grünen Partei. Ein Mann der Tat.
    Er war 20 Jahre an der Uni ZH gemeldet und hätte im Jahre 2015 ( Deadline) seine Lizentiatsarbeit abgeben müssen. Schaffte er nicht, so dass ihn die Uni auf die Bachelorstufe rückversetzte. Dann gab Glättli entnervt auf und steht heute ohne Abschluss da.

    • Hauptsache, er kann in der Politik eine grosse Klappe führen, und andere mit linksgrünen Forderungen bestrafen.
      Je kleiner die Witz-Figur, desto grösser der politische Egoismus.
      Der deutsche Adolf war auch nur ein Kleingewächs der seinen Kopf ganz oben hatte, und sein Propagandaminister Goebbels ebenso ein kleiner “Möchtegerngross“. Schaut Euch die Figuren nur an.

    • Auch der kleinwüchsige Lenin brachte sein Kinn nur knapp über die Tischkante. Auch er, in Zürich gestartet brachte es bis zur Oktoberrevolution und an die Spitze der KPDSU und ins Mausoleum wo er noch heute bestarrt wird.
      Glättli hat also noch Chancen, insbesondere weil er ja politisch grün ist bis hinter die Ohren. Wenn nicht in der Schule, dann wenigstens im Bundeshaus zeigen, dass man das Kinn und die grünen Ohren über die Tischkante bringt.

    • Werter Head Hunter: ich bin sicher kein Glättli-Fan, man muss aber die Kirche im Dorf lassen! Hören Sie mit diesem Mist auf! Das „auf den Mann spielen“ geht mit langsam auf den Wecker!…..

      Wie viele Schweizer sind Präsident einer Partei? Wie viele Schweizer haben eine Matura im Sack? Wie viele Schweizer besitzten einen (univeritären) Bachelor-Abschluss? Wie viele Schweizer sind im Nationalrat? etc. etc. etc. Und das soll „Nichts“ sein? Was haben Sie denn erreicht?

      Ich hoffe Sie können auch inhaltlich gegen die Standpunkte, die Herr Glättli vertritt, argumentieren. Aber wie Sie schreiben… wohl eher nicht…

  36. Alle meine Freunde (mit gutzbezahlten Jobs) sind mittlerweile nach Links gedriftet, so auch ich. Unser „liberaler“ Staat verteilt ohne Rücksicht auf Verluste von den „armen Guten“ und leider auch vom noch existierenden Mittelstand (Hast’s noch nicht gemerkt Stöhlker?) zu den bösen Reichen um. Es wird gedruckt, was das Zeug hält unter dem Vorwand, man müsse dem armen Mann auf der Strasse helfen (der hat ja schliesslich auch eine Pensionkasse mit 50’000 in Aktien gell) und damit schiebt man den Reichen mehr und mehr Geld in den Hintern und die ehemals liberale NZZ findets ganz doll („Reiche werden reicher: Warum das eine gute Nachricht ist“); zumindest entlassen uns die Inhabers des Kapitals nicht grad, hui, Schwein gehabt, bis jetzt, also besser mehr drucken, sonst werden sie noch böse. Risiken gibts eh nicht mehr, die übernimmt der Staat ohne Aufmucken (siehe Banken, Swiss, jetzt Pharma), aber das Upside, das kriegt dann der Unternehmer, logisch, v.a. wenn er gross ist und lobbyieren kann, da fliessen die (Staats)Fränkli, der kleine bleibt auf der Strecke. Ne Stöhlker, so nicht, das will niemand, ausser vielleicht ein paar reiche Boomer, tschuldigung, erfolgreiche Unternehmer, meine ich.

  37. Der Erfolg link der Mitte ist wohl, weil die erkannt haben, was für Wünsche, Hoffnungen und Bedürfnisse die Masse hat, die schon in der Armut gelandet sind oder werden.
    Gunther Kropp, Basel

  38. Insider, wirkliche Kenner der Thematik, wissen es, dürfen es aber nicht benennen, ansonsten sie gesellschaftlich in die rechte Ecke gedrängt werden und solches gilt bis hinein ins privateste Umfeld.

    Es gibt heute Tabus, über die nicht nachgedacht – und schon gar nicht geredet – werden darf. Unsere Ausland-gesteuerten Medien wollen sich daran die Finger nicht verbrennen, sonst kommen sie vielleicht noch ins Visier von Antifa, Grünen und Jungsozis. Solches passt schon gar nicht in die Soroschen „One World“ und „Open Society“ Visionen!

    Fakt ist, dass sich in grösseren Städten und Agglomerationen, systematisch gefördert von Links/Grün und anscheinend unbemerkt von den Bürgerlichen, ein nicht zu unterschätzendes Wählerpotential von neulich Eingebürgerten – und Doppelbürgern – nieder gelassen hat.
    Die persönliche Interessenslage dieser früheren Kosovaren, Macedonier, Albaner, Bosniaken, Türken – und oftmals auch Deutschen – ist meist eine ganz andere, als die der angestammten Bevölkerung. Man hat auch wenig Beziehung zu sich über Jahre hin entwickelten Situationen und Problemstellungen.

    Hier stehen Themen, wie Familienzusammenführung, besondere Sozialleistungen, Strafrecht und religiöser Sonderstatus in Schulen und Öffentlichkeit etc etc im Vorderrund.
    Klar, dass generell Parteien gewählt werden, welche die Tore für alle Arten von Sonderwünschen zu öffnen versprechen.

  39. Offenbar wurden die Befürworter auch von internationalen NGO`s sehr professionell unterstützt. Man denke nur an die manipulierten Fotos die man überall sah. Ob es die gleichen sind, die auch in Osteuropa immer wieder versuchen Regierungen zu destabilisieren wie „Pussy Riots“ etc? Auch finanzieren NGO`s die „Rettungsschiffe“ die Tausende von Afrikanern nach Griechenland, Italien und Spanien bringen. Gezeigt werden Fotos von flüchtigen Familien, möglicherweise ebenfalls gestellte Bilder. Tatsächlich flüchten etwa 99% junge Männer mit späterem Familiennachzug.

    https://www.youtube.com/watch?v=7fXwT67TElg

  40. fjb: Politische Korrektheit war nie einfach nur „gut gemeint“
    https://frankjordanblog.wordpress.com/2020/11/30/politische-korrektheit-war-nie-einfach-nur-gut-gemeint/?fbclid=IwAR1LkRoj3aUHb4vi93En-rcJBEIINc1vWfb3pFgNp2f9cum7a_QLVvY_cVM

    Es ist traurig mitanzusehen, wie unsere schweizerische Kultur, basierend auf den Prinzipien der Subsidiarität, der Hilfe zur Selbsthilfe, einem ausgeprägten „Non-Zentralismus“ und dem Respekt vor dem Individuum, zu einem Schreihaufen von irgendwelchen moralisch überlegenen Identitätsgruppen verkommen ist. Sie fordern „Teilen und Herrschen – es darf nur eine Meinung geben“ und vergessen, dass unser Erfolgsmodell einst auf Meinungsfreiheit und Ideenwettbewerb basierte.

    Gut ist das Gegenteil von „gut gemeint“. Es ist ein Kampf gegen das Individuum, dessen Eigenverantwortlichkeit und – aus katholischer/christlicher Sicht betrachtet – auch einer gegen Gott. HP

  41. im letzten moment hat die vernünftige schweiz am wochenende noch die kurve gekriegt. dass wir verkauft, verraten und in kürze ein durchschnitts-land werden, wenn die linken an die macht kommen, wissen wir. dass sich kirche, fastenopfer usw. mit spendengelder für ein „ja“ massiv engagiert haben, ist überdenkenswürdig. austritte und spendenverweigerungen werden diesem thema abhelfen. was die damen mattea meyer und roth am sonntagabend im surf abgeliefert haben zeigt nur eines; sie haben demokratie nicht verstanden. und zu guter letzt; laura zimmermanns „schnudergoofeartiges“ benehmen trägt eher zu einer belustigung als zu einer inhaltlich ernstzunehmenden persönlichkeit bei. nun können an diesem nebligen montagmorgen die wunden geleckt werden, aber nur kurz. den eines ist klar; die massive rückeroberung der massiven linken teile in der schweiz muss nun dringend in angriff genommen werden. schön wärs, wenn sich unser land künftig auch auf die neue mittepartei verlassen könnte. hoffentlich ist die „wischt-waschi-zeit“ nun vorbei und die bdp gibts zum glück nicht erst bei den nächsten wahlen nicht mehr 🤥

  42. … und gestern in der Elefantenrunde bei SRF musste der SVP-Präsident darauf hinweisen, dass wir in der Schweiz 1. Million Kurzarbeiter haben und davon 1/3. im nächsten Jahr arbeitslos sein werden.

    Das ist einer SP heute egal, sind sie doch zu den „Genossen der Bosse“ verkommen.

    Aber bitte wer heute noch Schlafschaf, der immer Schlafschaf!

  43. Ich denke bei der KVI hat der Tessin eine wichtige Rolle gespielt, wo die Bevölkerung blind dem abtrünnigen FDP Schlachtross Dick Marty gefolgt ist – ohne vor die eigene Nasenspitze zu denken. Sonst hätte es auch ein Bevölkerungsmehr geben können.
    Die Rot-Grün und NGO Party wird wohl solange weiter gehen, wie die neu gedruckten Gelder noch was wert sind und die gemachten Erbschaften noch was hergeben.
    Danach werden alle die Situation neu beurteilen müssen.

    • Die leichtgläubigen eidgenössischen Schafe wählen ihre Metzger und ihre Selbstzerfleischung liebend gerne selbst.
      Die Schockstarre und das Erwachen kommt dann erst im Schlachthof.

  44. Der Bruch zwischen Stadt und Land, ein weltweites Phänomen – auch die USA kämpfen seit Jahrzehnten mit diesem Problem. Wer jetzt am Föderalismus Hand anlegt, zerstört die Grundprinzipien der Formierung des Bundesstaates à la 1848. Dass die NGO’s fremden Interessen dienen ist Tatsache. Was sauer aufstösst ist das Verhalten der Kirchen, die aber schon immer faschistoider Politik nachhingen. Kirche und Politik geht gar nicht, diese Erfahrungen haben wir hinter uns und in schlechter Erinnerung. Da würde gelten mal zuerst den eigenen Saustall aufräumen.

    • Schweiz braucht keine Deutsche Bundesregierungswerbung!

      Berlin. Die Bundesregierung hat die breite Aufmerksamkeit für eine Video-Kampagne begrüßt, in der sie Nichtstuer während der Corona-Krise augenzwinkernd zu Helden erklärt. „Da ist viel Aufmerksamkeit auf genau diese zentrale Botschaft, die uns wichtig war, gelenkt worden“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag.
      Zugleich respektiere er, wenn einzelne Menschen sich unwohl fühlten mit solchen Spots. Mit den Videos mit dem Schlagwort „#besonderehelden“ sollen junge Menschen dazu animiert werden, Kontakte zu reduzieren. Der Versuch, diese Botschaft humorvoll zu verbreiten, war allerdings auf ein gemischtes Echo gestoßen.

      Quelle: https://www.rnd.de/politik/besonderehelden-video-kampagne-erntet-lob-und-kritik-nun-aussert-sich-die-bundesregierung-GVQ2A7NOUGEWIF72OEEZK4A5DA.html

    • Diese deutsche Kampagne ist an Heuchelei fast nicht zu überbieten. Die Pandemie wird zu einem Jahrhundertereignis gemacht – das ist sie nicht. Sie ist ein Hebel, den allerlei politische Strömungen für ihre Zwecke betätigen mit dem gebetsmühlenartig wiederholten Hinweis, es gehe doch um die Gesundheit der Menschen. Unter diesem Titel werden Gesetze geändert, die immer! eines im Kern tragen. Die Macht vom Bürger zur Regierung zu transferieren. Das lieber/liebe „das sind alles Nebenschauplätze“ ist die wahre Gefahr dieser Zeit, nicht diese von ein paar verzagten PR-Heinis aufbereiteten Geschichtchen, welche wir in 20 Jahren sicherlich nie so erzählen werden wie im Filmchen proträtiert – das ist reine Volksverdummung, aber mit Absicht.

  45. Gespannt darf man sein, ob die Landeskirchen nach den zahlreichen Austritten sich bei ähnlichen Vorlagen nochmals vor den Karren spannen lassen.

    • … natürlich werden sie das tun.

      Werden sie doch von Sommaruga, Berset und Konsorten doch mit Millionen gepampert.

      Aber bitte, wer heute noch Dummschaf, der immer Dummschaf!

    • dachte ich mir auch – bin zwar überzeugtes „Passivmitglied“ (die Kirche macht m.E. auch viel für die Minderbemittelten bei uns), lange jedoch schaue ich solcher Instrumentarisierungen bzw. Vermischungen von Kirche und Staat auch nicht mehr zu.

      Zum Vormarsch von Links-Grün: Es ist bekanntlich einfacher zu fordern, als zu leisten (doch, meist sind diese Teilmengen NICHT kongruent), daher ist es zunehmends schon fast erstaunlich, dass sich immer noch ein Grossteil der Bevölkerung überlegt, woher der Franken eigentlich kommt…

    • Die lassen sich nicht abschrecken. Die Linken wollen immer mit dem Kopf durch die Wand ohne Rücksicht auf Verluste.

    • Reformierter Selbstdarsteller vom Grossmünster.

      Sein Salär sollte er nun aus dem Klingelbeutel entnehmen und nicht vom Steuerzahler.

      Gott ist nicht neutral seine Botschaft als ungläubiger Kirchenbeamter mit Salär von über 150.000 CHF. Damit gehört er zu den Sozial Schwachen in Zürich.

      Kirchen & Staat trennen: Ora at labora!

      http://www.kirchenaustritt.ch

    • Diejenigen die wegen dieser Vorlage aus der Kirche austreten wollen, für diese ist es höchste Zeit es zu tun.

    • es geht nicht um das austreten wegen der vorlage herr mallet. sondern was man mit den geldern aus kirchensteuern alles anstellt. vielleicht haben sie es nur noch nicht gemerkt 😉

    • Ja, die bösen Kirchen, was sollen die empfehlen bei der Konzernverantwortungs-Initiative. Natürlich ein Nein für alle Schweizer Bergbau-Konzerne, was die so anstellen, um ihre Konzessionen gewinnträchtig zu betreiben. Die christliche Botschaft schätzt die Arbeit und lobt sie, aber nicht unbedingt ein betrügerisches Gebaren, dass sich mit der Verwöhnung der dortigen Eliten erreicht wird. Wollen wir bis zum letzten Rappen in solchen Ländern alles rausholen. Was war da bei Südafrika? Was hat unser Nationalheld B. zusammen mit der Schweizerischen Bankgesellschaft unter Holzach nicht die Herrlichkeiten genannt, wie human das System der Apartheit sei und diese Kaffer dabei die fröhlichsten Menschen der Welt wären. Die Landeskirchen sollen nach dem damaligen kommunistischen Osteuropa schauen mit all seiner Unterdrückung. Eine kapitalistische Unterdrückung mit bewusster Unterdrückung durch Hautfarbe auf ewig, ist allemal besser als die kommunistische. Ein solcher Kapitalismus, ist der Kapitalismus des reinen Gewissens. Er lebe hoch und ewiglich!