Stöhlkers Ratschläge: Zu kurz gesprungen

Der Vielschreiber malt das Ende der Freisinnigen an die Wand. Er verkennt den Wert einer wahren liberalen Politik fürs Land.

Wenn Klaus Stöhlker „die Schweiz“ oder „die FdP“ voranbringen will, bekommt man seit einiger Zeit (auch bei seinen Beiträgen in „Inside Paradeplatz“ und jetzt in der „Weltwoche“) zunehmend den Eindruck, er verstehe unter Fortschritt vorauseilenden Gehorsam gegenüber der EU (wie man ihn bei den Grünliberalen findet).

Den sollen sich die FdP beziehungsweise die üblichen Verdächtigen (insbesondere die Zürcher Parlamentarier wie Ständerat Noser und Nationalrat Portmann) abschminken.

Was dann noch lange nicht heissen muss, sich mit der SVP ins nationalistische und wettbewerbsfeindliche Lotterbett zu legen. Was Noser und Portmann nicht tun.  

Es gäbe nämlich genug Hausaufgaben zu erledigen, bei denen andere, sogenannte „Bürgerliche“, konstant und konsequent bremsen.

Es bestehen Freiräume (auch gegenüber Brüssel). Noch.

Beispielsweise in der Agrarpolitik. Die weiterhin das Verpesten schwindender, landwirtschaftlicher Flächen ermöglicht.

Schwindend auch, weil wiederum „Bürgerliche“ den Landverschleiss durch eine Raumordnung ermöglichen, bei der das Häuslein am Dorfrand weiterhin sakrosankt ist. 

In der Wettbewerbspolitik, die diesen Namen kaum verdient, besteht auch deutlicher Bedarf an schärferen Regeln gegen jene, die uns kaufkraftstarke Schweizer gerne melken.

Und dabei von einer Heerschar von gutverdienenden Sonntagsliberalen unter den Juristen Rückendeckung erhalten. 

Auch im gesellschaftspolitischen Bereich gibt es Fragen und Probleme, die die FdP im urbanen Raum (wo sie ja erklärtermassen aufholen möchte) anpacken müsste. Subito. Will sie nicht zum Dinosaurier verkommen.

Auch hier braucht die Partei keine Rücksicht auf die SVP zu nehmen. Denn diese bleibt „Ausländern“ gegenüber kritisch (sehr zurückhaltend ausgedrückt). 

Weshalb sollen denn hierzulande Geborene nicht spätestens mit dem Erreichen des 18. Altersjahrs ganz automatisch das schweizerische Bürgerrecht erhalten?

Ohne sich irgendwelchen, vielfach skurrilen bis lächerlichen Befragungen durch Leute stellen zu müssen, die ausser ihrer eigenen Gemeinde und ihrem Kanton noch kaum etwas anderes gesehen geschweige denn erlebt haben.

Die noch nicht einmal eine Ahnung von den Teilen der Schweizerischen Eidgenossenschaft haben, wo man anders spricht als Schweizerdeutsch. 

P.S. Ich bin in keiner Partei. Wie es bei „NZZ“-Wirtschaftsredaktoren (auch ehemaligen) üblich ist. Und noch etwas: Lesen Sie Beat Kappelers Buch: „Der Superstaat. Von Bürokratie und Parteizentralen und wie man den schlanken Staat zurückgewinnt“.

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Kommentare

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  1. Die FDP wird solange klein bleiben, wie sie die Einzelinteressen „liberal“ verteidigt, zu Lasten des Volkes, das dadurch geknechtet wird. Wenn die FDP wieder die Freiheit des Volkes vor die Freiheit des Einzelnen stellt, könnte sie punkten.

  2. Ein weltverdrossenes Geschwafel von Besserwissern hier, jedoch ohne naturwissenschaftlichen Bezug.
    Alles Amateure, die sich wegen partiellem lock down langweilen und den Tag vor der Kiste verbringen.
    Geht hinaus in die Natur und wandert dort euren Frust ab!

  3. Es gibt keine relevanten Unterschiede zwischen FDP und Stöhlker. Beide wollen die Schweiz in der EU auflösen und beide versuchen, diese Absicht zu verbergen. Außerdem nehmen sich beide viel zu wichtig. Der einzige Unterschied ist, dass die FDP vor langer Zeit einmal eine staatstragende Rolle gespielt hat.

  4. Da hat jemand die Welt offenbar besser verstanden, als alle die 8.5 mn anderen hierzulande. Einfach nur ein tendenziöser und lächerlicher Beitrag, bravo! *lol*

  5. Beim Kurieren von Meinungsartikel hier auf IP wünscht man sich bisweilen, Herr Hässig würde sich Brett Stephens‘ Tips für aspiring opinion writers zu Herzen nehmen und entsprechend etwas strengere Kriterien für Gastschreiber auf seinem Portal verwenden.

    https://www.nytimes.com/2017/08/25/opinion/tips-for-aspiring-op-ed-writers.html

    Kurzzusammenfassung: entweder hat ein Autor kraft seiner Expertise als Spezialist eine natürliche Autorität zu einem Thema, oder er verfügt mittels seines Stils über eigene Originalität und Unterhaltsamkeit. Ist oder hat man weder noch, lässt man es Op Eds besser sein…

    Bei Herrn Stölker mag man sich zu Ersterem streiten, aber er verfügt als Autor zweifelsohne über einen unterhaltsamen, frischen und eigenen Stil, und als Denker über kontroverse und interessante Ideen.

    Bei dem Autoren des Beitrags oben frage ich mich ob er wohl Herr Kappelers Verleger ist, oder das nächste Mal wenigstens eine interessante Rezension des Buches für die IP Leser schreiben könnte? Oder was genau macht den Artikel als Privatmeinung hier interessant?

    • Auch wenn ich mit Herrn Heini nicht einverstanden bin so finde ich es super, dass er schreiben darf. Seine Aufsätze regen zum Denken an.

    • Die Buchrezension habe ich längst geschrieben. Sie finden die auf ‚Inside Paradeplatz‘.

  6. Sehr vereinfachende Darstellung. Wohin solches Denken und Masseneunbürgerungen führen sieht man sehr gut bei den Abstimmungsresultatwn. Für „Original Schweizer“ wird es immer schwieriger ihre Anliegen einzubringen. Denn bei immer weniger Schweizer Stimmberechtigten steckt mental auch „Schweiz“ drin.
    Die selbst zerstörerische Dummheit des Schweizer Gutmenschentums ist grenzenlos. Aber ein Milliarden Geschäft für mit Steuergelder unterstützte NGO’s, Anwälte, Betreuungsorganisationen (. s. Carlos /Brian).
    Solche Absurdität ist in ganz Asien – von Singapur über Thailand bis China – und auch Indien – unmöglich. Darum geht’s im Osten AUFWÄRTS und im Westen ABWÄRTS. Nüchterne Tatsache.

    • Danke Herr Grassi mit ihrer wertvollen Analyse.

      Die Verwahrlosung in der Schweiz ist nun mal eine Tatsache. Diese Jusos und NGO’s sollten mal für mindestens fünf Jahre Dienst tun in Venezuela, Kuba und Nigeria. Aus aktuellem Anlass wäre auch einen Frondienst im seinerzeit hochgepriesenen Äthiopien sinnvoll.

      Vielleicht kommen sie danach geläutert zurück?

    • Absolut richtig und korrekt. Ich wünschte, ich könnte Ihren Beitrag als Lüge und Hetze abtun. Ich kann es nicht. Die verräterische Bundesverräterin aus der Westschweiz (ich hab ihren Namen vergessen) sagte doch schon an der Milleniumsausstellung „La Suisse n’existe pas“!

      Wem haben wir’s zu verdanken? Der Generation vor uns und unserer eigenen wohlstandsverblödeten Generation. Umkehren lässt sich der Verrat und die Abschaffung der Schweiz wohl nicht mehr.

    • Ihre Darstellung mag vereinfacht sein, sehr geehrter Herr Grassi. Sie tippen aber die Problempunkte genau an. Schätze ihre Beurteilung der Situation sehr.

      Sehen sie sich die Biographie eines Fabian Molina ( ex JUSO) an. Dieser junge SP-Berufspolitiker ist Mitglied der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates (APK), obwohl er keine diesbezüglichen Erfahrungen hat. Erwarte von linken Politikern in einer solchen Kommission, dass sie sich vorher über viele Jahre hinweg im Ausland nützlich gemacht haben. Müssten beispielsweise gearbeitet haben bei der Helvetas in einem Projekt in Afrika, Bangladesh oder Latain Amerika. Alle diese JUSO-Nationalräte der SP wie Wermuth, Molina, Funiciello und Mattea Meyer rutschen vom Studium direkt in den Nationalratssaal. Molina will Weltpolitik machen ohne jegliches Rüstzeug. Kein Wunder gehts kolossal ABWÄRTS in der Schweiz bei solchem Personal ohne Lebenserfahrungen.

  7. Kurz zusammengefasst:

    Blabla ich hasse die SVP blabla SVP ist ausländerfeindlich (sage ich aber nur indirekt, mit verkapptem Hinweis damit es doch klar wird) blabla ich bin/war Wirtschaftsredaktor bei der NZZ (ojemine) und sooooooo unabhängig bzw in keiner Partei, nur parteiisch blabla übliche Buchwerbung, um „intelligent“ zu wirken.

    Einmal mehr ein Beitrag von Heini den man sich sparen kann.

  8. Die FDP hatte in den Siebzigerjahren einen enormen Erfolg. «Mehr Freiheit, weniger Staat» wurde nicht nur gepredigt, sondern praktiziert. An den Parteitagen riss der Präsident Henri Schmitt aus Genf die Delegierten von den Stühlen. Wir waren begeisterte junge Parteimitglieder. NR Otto Fischer verdanken wir, dass wir nicht längst 12+% MWST haben. Dann wurde die Partei «ausgewogen», war allmählich «für alle» da. In ZH nannten wir den Kurs nach dem damaligen Parteipräsidenten «lüchiral». Die Ziele wurden aus den Augen verloren. Die Jahrhundertlüge «Waldsterben» wurde nicht als sozialistische Mache gekontert, so wenig wie seit einigen Jahren der plötzliche «Klimawandel», wie wenn es nicht immer globale Warm- und Kaltphasen gegeben hätte. Der Gössi-«Freisinn» hat nicht realisiert, dass Wähler lieber das linke Original wählen. Aber es geht abgestammtes Politterrain verloren. Themen wären u.B. Ersatz des Kriegskindes Wehrsteuer/Direkte Bundessteuer durch 3-4 MWST-Prozente, Trennung von Kirche und Staat nach der Unterstützung der sog. Konzernverantwortungsinitiative durch die Staatskirchen, Abschaffung der Kirchensteuer für juristische Personen u.a. im Kanton Zürich. Klares NEIN zur EU und zum, Rahmenvertrag. Abschaffung sämtlicher Erbschafts-und Schenkungssteuern wie z.B. Schweden. Da ist nichts zu hören oder zu lesen. Schade um die Grand Old Party.

    • Die Worte von Mike Überdreher, bei der FDP gescheitert, mit der Autopartei gescheitert. Auch Geschichte kann er nicht. Als die FDP „weniger Staat“ posaunte hat Cincera und Helfershelfer sich staatsähnliche Macht zugestanden und denunziert wer anderer Meinung war. Stalinismus in einer „lieberalen Partei“.

    • Einverstanden mit vielem was Sie schrieben. Und ja, die FDP taugt heutzutage nichts mehr, ist nur noch eine verlogene Partei für die Reichen.

      Aber Frage: warum soll das Waldsterben eine kommunistische Lüge sein?

    • Jahrhundertlüge “Waldsterben”. Sorry, Sie sind ein Schwafli. Reden Sie einmal mit einem Förster: der erzählt Ihnen ganz genau, was seit den Achtzigern alles unternommen wurde, um das Waldsterben erfolgreich zu stoppen. Da es dabei um Natur pur geht, wurde gehandelt getreu dem Motto: “tue Gutes und erzähl niemandem davon”.

    • Her Dreher

      Sie teilen die Welt ein in gut und böse. Gut ist was für Sie Nutzen bringt. Böse ist, was Ihnen keinen Nutzen bringt. Dazwischen gibt es nichts. „Either you are with me or against me“.
      Und das zieht sich bis heute durch alle Ihre Argumentationen, die ausschliesslich mit der ideologischen Brille gemacht werden.

    • Man lese das amtliche Protokoll der Sondersession „Waldsterben“ FEB 1985 was damals die Sozialisten und die Migrospartei† (Landesring) gefordert hatten! Waldexperte Leuenberger bezeichnete das Waldsterben als „im freien Fall“. Die Zürcher Staatskirche gab ihr Pamphlet „Mensch sein im Ganzen der Schöpfung“ heraus, Worin für eine sozialistische Gesellschaft plädiert wurde. Erstunterzeichner war der Präsident des Kirchenrats, in der höchsten Besoldungsklasse von ZH, aus allgemeinen Steuergeldern. Heute weiss man, es ging um Subventionen für den Wald. Zur Rettung des Waldes wurde Tempo 80/120 eingeführt, bis heute. Auch kleinste Massnahmen bringen in der Summe etwas, wurde gelogen.Die Autopartei APS war ein Ventil. Einzelne NR wie Roland Borer SO oder Ueli Giezendanner AG gingen 1999 zur SVP und blieben dort noch Jahre. Ich hatte nach 12 Jahren genug. Heute sagt man mir, es brauche wieder eine APS. Sicher nötig. Leider sind ACS und TCS politisch Gartenzwerge, sonst hätten wir nicht diesen Bussen- und Polizeistaat auf der Strasse. Ich registriere nur die Fakten.

    • Hallo MIKE

      Ich meine, Du verwechselst da etwas.

      Hing denn das Waldsterben nicht auch mit dem Lärchenwickler zusammen (Engadin) und dem Borkenkäfer?
      Dagegen wurden doch inzwischen Methoden entwickelt.
      Oder möchtest Du Abholzen und Roden?

      Du siehst das Ganze etwas gar eng und wie immer – rein politisch.

      Wünsche Dir noch ruhige Tage in Quarantäne!

      (Der ehemalige Schuhproduzent vom Dienst.)

  9. Linksfreisinniger Schreiberling. Seine Berufsbezeichnung gemäss Linkedin: Ich bin konstruktiv-kritischer Aussenbeobachter von Führungspersonen. Was ist das denn??? So kann sich nur ein Loser nennen.Und Loser sind per se Links.
    Seine Aussage: „Er verkennt den Wert einer wahren liberalen Politik fürs Land“. Eine wahre liberale Politik wäre Balsam für das Land. Leider trifft das nicht für die FDP zu, bei der der Linke Flügel das absolute sagen haben. So lange die eine linksextreme, arrogante Markwalder in ihren Reihen dulden kann man diese Partei sowieso abschreiben. Wäre wirklich mehr als einen Gedanken Wert, wenn sich die FDP aufspalten würde; ein bürgerlicher, liberaler Teil und den Rest zur SP schicken. Zudem: Solange die FDP für einen Rahmenvertrag ist, wie auch immer der mal ausgestaltet wird, verrät diese Partei die Schweiz und ihre Werte, handelt gegen die Bundesverfassung und muss aufgelöst werden. Die Gründerväter der FDP würden sich im Grab umdrehen.
    Gäbe so viel über eine korrekte, gute Schweizer Politik zu sagen, würde den Rahmen dieser Kolummne aber sprengen.

  10. Herr Stöhlker hat doch den Durchblick. Der Westen inkl. die Schweiz steuern auf einen Neo-Feudalismus zu. Oben sind die Vermögenden, die Politiker, die Tech-Oligarchen, die höheren Staatsbeamten, dann folgt ein absteigender Mittelstand, der nach Strich und Faden vom Staat durch Steuern und steigende Gebühren ausgenommen wird und zuunterst ein wachsendes Prekariat, das mit der Gig-Economy mit lausigen Löhnen abgespeist wird. Ein gutes Beispiel ist Kalifornien, wo die Innenstädte mit Tausenden von Zelten der Homeless gesäumt sind während die Tech-Oligarchen in zu Festung ausgebauten Behausungen ihren feudalen Lebensstil geniessen.

    • Dem kann man nur zustimmen.
      Die FDP und SVP sind die Steigbügelhalter dieser unschweizerischen Entwicklung.
      Wenn immer man angibt den KMU zu helfen hilft man den Profiteuren wie Hayek oder Schneider-Amman und zockt den Mittelstand weiter ab.

  11. Die Einbürgerungsfragen sind ja zum Teil schon lächerlich. Wie man dazu kommt, jemandem das Bürgerrecht zu verwehren weil er nicht 3 Beizen im Dorf nennen kann, ist nicht nachvollziehbar. Deswegen muss man aber nicht gleich automatisch einbürgern z.B. mit 18. Das schiesst über das Ziel hinaus. Und mit solchen Forderungen würde sich eine FDP wohl kaum Freunde schaffen.

    • Wegen dieser Einbürgerungs-Willkür und jahrelangen Schikane der Wartezeit und des Spiessrutenlaufs lasse ich es gleich lieber. ‚lohnt’sich halt eher für gewisse Aspiranten, die noch was für sich profitieren wollen als Trader Off zur Folkloreschikane.

  12. Heute sind ja wieder einmal viele EUro Gegner am kommentieren die ja so viel Ahnung haben woher unser Wohlstand kommt und von Wirtschaft sehr viel verstehen.
    Wohin gehen dann die meisten Exporte dank einem freien Zugang zum Markt? Wer schafft dann in unseren Unternehmen im Grenzgebiet GE, TI TG BS usw in unseren Unternehmen die zum Wohlstand der CH beitragen möglichst zu billig Löhnen? Aber dumme Sprüche klopfen ist ja bekanntlich leichter als nachdenken und sich imformieren

    • Man kann ja auch Handel treiben ohne sich politisch zu unterwerfen und unsere Souveränität wegzuwerfen. Die anderen Staaten verdienen ja auch viel Geld mit dem Handel mit der CH. Wer fremde Richter akzeptiert, hat schon verloren, Schmid. Sie verkennen die ganze Problematik. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass es Bürger wie Schmid gibt, denen alles scheissegal ist- aber trotzdem im Luxus leben wollen!

    • @ Arthur Schmid

      Ob hier nicht du der jenige bist, der „nichts versteht und von nichts eine Ahnung hat“ ist sowohl eine andere Frage, als auch für deine persönliche Entwicklung nicht uninteressant.

      Du argumentierst mit Wohlstand dank freiem Markt. Kann sein, dass das so ist. Kann aber auch sein, dass das nicht so ist. Immerhin war die Schweiz „erfolgreich“ während Jahrzenten ohne „freien Markt“. Aber ganz abgesehen von der Relevanz dieses „freien Markts“ ist nicht einsehbar, warum nun ein „freier Markt“ gleich eine Grenzöffnung für den Personenverkehr (und ein Bleibe- und Einbürgerungsrecht) für die Nichtansässigen zur Folge haben soll!

    • Handelsverträge hatten wir schon immer, mit vielen Ländern auf dieser Welt. Dafür müssen wir aber nicht eine politische Einheit mit der EU sein. Boris zeigt den Weg.

    • Sie unterstellen, EU Kritikern keine Ahnung von Wirtschaft zu haben.

      Wir handeln nicht nur mit der EU – sollen wir die Rechtsprechung aller dieser Länder gleich übernehmen?

      Ich bin in der Lage wirtschaftliche Fragen von staatspolitischen z.B. demokratischen zu trennen.

      PS: Im Rahmenvertrag ist der Handelsvertrag nicht mal drin! – Nur die technischen Handelshemmnisse, für diese alleine würde ich den Rahmenvertrag sogar unterzeichnen.

    • @Mutti

      gerade Sie mit dem Drang hin zu einem schlanken Staat zugleich im Zeichen der Abkoppelung der Sozialpolitik von den allgemeinen Entwicklungsstrategien, behaupten in Ihrem Post in der Lage zu sein „wirtschaftliche Fragen von staatspolitischen z.B. demokratischen zu trennen“. Die bilateralen Verträge wurden einst in der Annahme ausgehandelt, die Schweiz würde eines Tages der EU beitreten. Davon wollen wir aber schon lange nichts mehr wissen. @Mutti, falls das Parlament oder die CH-Bevölkerung in einer Abstimmung gegen eine neue Bestimmung votiert, tritt diese nicht in Kraft. Darauf könnte die EU zwar mit Sanktionen reagieren, doch deren Verhältnismäßigkeit kann die Schweiz durch das Schiedsgericht überprüfen lassen. Sehen Sie, die Widersprüche und die ganze Verlogenheit der sog. „Liberalen&.Co“ werden gerade jetzt offenkundig. Für Wirtschaft und Wohlstand der Schweiz gibt es kaum ein wichtigeres Vertragswerk als die bilateralen Abkommen mit der Europäischen Union, die den weitgehend freien Zugang zum Binnenmarkt sichern. Deutlich mehr als die Hälfte aller Exporte der Schweizer Unternehmen gehen in die EU. Die politische Miopie der letzten 30 Jahren, entstanden querbett durch Eigeninteressen von Privatpersonen, kann in ein desaströses wirtschaftspolitisches Eigentor münden der die Eidgenossenschaft und die B+C Schweiz in ihren Fundamenten erschüttern wird.

    • @Arthur Schmid

      Zu den Grenzgängern z.B. DE und FR, total ca. 300’000 Stück:

      STeuern
      CH gewinnt 5% Quellensteuern, DE und FR kassieren bis zu 40%!! und rechnen die CH 5% an – wer profitiert also – wer?

      Sozialversicherungen:
      Diese Beiträge werden bei Wegzug direkt oder indirekt ausgezahlt,z.B. wenn die Portugiesen zurück in ihr Heimatland ziehen, erhalten Sie dort Schweizer ALV ausgezahlt, sind aber nicht mehr in der CH Arbeitslosenstatistik. Die Weiterleitung der Gelder erfolgt via CH Behörden. usw.

      Danke für die Kenntnisnahme.

    • @ Arthur Schmid: Die meisten Exporte der Schweiz (Waren und Dienstleistungen) gehen nicht in die EU.Es sind nur noch 41 Prozent (ohne UK). Noch im Jahr 2010 waren es 53 Prozent (ohne UK). Super dynamisch, in 9 Jahren 12 Prozentpunkte verloren.

    • Lieber Hans Geiger,

      Hier noch die Zahlen für 2019:

      Ausfuhr in die EU: 52.4%; wovon UK: 9%
      Ausfuhr nach Asien: 27.6%
      Ausfuhr nach Nordamerika: 15.6%

      Da UK ab 2021 statistisch nicht mehr in der EU geführt wird, ändern die Zahlen ab 1.1.2021 und gehen dann wohl auf die von Herr Geiger erwähnten 43% zurück.
      Herr Geiger hat den Zeiger einfach noch etwas nach vorne gestellt wie das bei der Zurechtbiegung von Zahlen nach eigenem Interessengusto so üblich ist bei Politikern.

      Kommt hinzu, dass UK ab 1.1.2021 de iure nicht mehr in der EU ist, jedoch aufgrund des Abkommens de facto in einer angepassten Zollunion mitläuft.

      (Hinweis: bei statistischen Zeitreihen müssen Strukturbrüche infolge exogener Einflüsse der Transparenz und Fairness halber kommentiert werden, zumindest in einer Fussnote. Das weiss Hans Geiger auch, da er auch Diss. beurteilt hat.)

  13. Der deutsche Politiker Helmut Schmidt meinte: „Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.“
    Es gut, wenn Herr Stöhlker die verkrustete Nutzniesser-Parteibonzen-Kultur kritisiert nur so ist eine Erneuerung möglich.
    Gunther Kropp, Basel

    • @ Gunther Kropp, Basel

      „Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.“

      Gilt für beide Seiten, gell.

    • @Walter Galliker
      Der amerikanische Präsident John F. Kennedy meinte: „Veränderung ist das Gesetz des Lebens. Diejenigen, die nur auf die Vergangenheit oder die Gegenwart blicken, werden die Zukunft verpassen.“

      Sie glauben, Herr Stöhlker bewegt sich nur in der Gegenwart und so ist keine Erneuerung möglich?

    • wie wärs mit dr. ganser @detektiv…

      aber der würde schon aus gelebtem prinzip für diese vorgesterige
      scheizer bänkerplattform sein gesicht nicht hergeben.

  14. Typischer FDP Syndrom, langer Rede schleierhafter Sinn, am Schluss des ganzen “Exposé” wird man mit der besten Wille, nicht schlau was genau gemeint war.

  15. Was ich an IP sehr schätze: Die Artikel sind teils so so, la la. Aber was super ist, die Kommentare werden nicht zensuriert. Oder wie die Wichtigtuer in den Mainstreammedien sagen, gefiltert.
    Un hier sind die Kommentare oft interessanter als der Artikel selber. Auch Freunde von mir sagen, dass sie teils nur die Kommentare lesen weil es viele spannende gibt.

    • Genau

      IP darf sich als wohn einziges Medium in der CH schätzen, wo die Kommentare oft mehr Einsicht bringen als der Artikel selbst und nicht einfach zensuriert werden, wenn sie nicht auf Linie liegen.

      Klar, die mehrheitliche Ausrichtung der Kommentarschreiber ist auf IP mittlerweile stark rechts. Aber immerhin werden auch gegenteilige Kommentare übernommen.

      Jedoch wird immerhin – wenn auch anonym – in den meisten Fällen ein Austausch betrieben (abgesehen vom rechtsradikalen Flugsand, der leider mit einsilbigem Vokabular hier auch mitschreit und mitklickt).

      Allerdings wäre es wünschenswert, dass bei den Artikeln auch Meinungen abseits des rechtskonservativen Spektrums zum Zuge kämen. Dies würde dann die Kommentierung noch mehr beleben.

  16. In welchem Lotterbett liegen den die genannten Noser und Portmann? Der Noser ist ja ein ganz eifriger EU-Fan. An einer Veranstaltung im vorletzten Herbst in Luzern wurde über Wesen und Vor- und Nachteile des Rahmenvertrages. Referenten waren auf der einen Seite aBR u.a. Christoph Blocher und auf der anderen Seite u.a Ständerat FDP ZH Noser, ein feuriger Insta-Befürworter. Er erfrechte sich in der Diskussion alle diejenigen, die seine Meinung nicht teilten, als sturi Cheibe zu bezeichnen. Das ist die Diskussionpraxis der FDP, wenn es um EU-Fragen geht: Nur wir sind im Besitz der klaren Weisheit. Um diese zum Tragen zu bringen, arbeiten wir in EU-Fragen eng mit der SP zusammen. Der Heini Erich tut uns den Gefallen, wieder einmal zu bestätigen, wie die FDP Diskussionen zu führen pflegt. aBR Couchepin pflegte und pflegt es immer noch so, im gegebenen Fall mit Beleidigungen, wie „DUCE“ an den BR-Kollegen Blocher, oder mit Unterstützung der Wahl von Eveline Widmer-Schlumpf. Und eine solcher Partei will als als liberal wahrgenommen werden..

  17. Ich kenne zwei FDPler um die 40. Beide haben reiche Familien, beide haben selber Familie und beide können nicht für ihren Lebensunterhalt aufkommen. Alles (auch das Leben der Eltern und Geschwister dieser beiden) finanziert, letztlich von den verstorbenen Grossvätern, sehr erfolgreichen Geschäftsmännern.
    Beide 40 Jährigen haben für einen Platz als Kantonsrat viel Geld in die Werbung gesteckt. Bei einem hats geklappt, beim anderen hat alles Geld nichts genutzt.
    Und solche Leute sollen uns die Werte der FDP vermitteln. Da kann ich nur lachen.

    • Volkswirtschaften durchlaufen Phasen wie die Jahreszeiten. Währenddem das Baltikum sich im Frühling befindet, ist die Schweiz im Winter angekommen. Reiche Erben verprassen das hart erarbeitete Vermögen ihrer Grossvaeter, das diese im Frühjahr und Sommer erwirtschaftet haben. Arme aber fleißige Junge finden keine Jobs in Zukunftsbranchen (das Geld wird ja verprasst). Die Schlauen unter ihnen erkennen die Situation und wandern in eine Volkswirtschaft, welche sich im Frühjahr befindet, aus und setzen dort ihre Geschäftsideen um.

  18. Lieber Herr Heini,

    manchmal, wie jetzt, antwortet man aus Mitleid. Ihre Bruchstücke liberalen Denkens zeigen den Niedergang der Liberalen auf. Natürlich gibt es immer Menschen, die der Vergangenheit nachweinen, sei es, weil daran verdient haben, oder weil ihnen nichts Besseres einfällt. Das sind Signale des Untergangs. Ich glaube an eine Schweiz, die sich in der Welt behauptet. Die besten Schweizer, darunter sogar Dr. Christoph Blocher, haben nie etwas anderes getan.

    • Nett , warum geben Sie sich so viel Mühe, ich als Ausländer mit Schweizerin verheiratet , findet die Schweizer total doof .

    • @ Herr Stöhlker

      ausgezeichnet,

      darum hat die Ems-Chemie 2000 Arbeitsplätze im Ausland (EU und China) und verhält sich absolut liberal und rational-neo liberal.
      Mit dem feinen Unterschied, dass ich meinenGeschäftspartner politisch nicht bekämpfe.

  19. Der wichtigste Punkt von Herr Heini‘s Beitrag scheint mir die Erwähnung des enormen Landverschleisses in der Schweiz zu sein. Es gibt enorm viele hässliche Gemeinden, oft auch Steuerparadiese, die nun „ortsplanerisch“ völlig kaputt sind. Dazu miese 08/15 Bauten, die man in 30 Jahren wieder bodeneben machen muss.

    Ja, es sind die bürgerlichen Turbos, die eine derartige fatale Entwicklung wegen Profigier ermöglichten. Eine echt funktionierende Raumordnung mit Zähnen gibt es nicht. Das Häuslein am Dorfrand kann nicht mehr sakrosankt sein. Die Schweiz ist wegen dieser zerstörerischen Gier unwiderruflich schachmatt gesetzt worden. Spätere Generationen werden diesen Frevel ertragen müssen. Nur noch traurig sowas.

  20. Ja Herr Heini, wenn ihre Wortmeldungen wenigstens in ganzen Sätzen und nach der Kiss-Regel verfasst worden wären, …
    KISS ==> Keep It Short and Simple

    • Sind wir hier im MAZ oder sonst einer Schreibstube ? Haben Sie etwas zum hier vorliegenden Thema zu bemerken? Darf nach KISS erfolgen.

    • @ Erwin Lässer

      grossartig! Trifft auf Ihre weiteren Kommentare auf IP auch zu. Sie sind sicher lernfähig!

  21. Danke herzlich für den Artikel. In der Tat ist es aktuell mit unserer Politik etwas schwierig. Eigentlich würden wir genau wissen, dass die breite Bevölkerung (und damit meine ich die überwiegende Mehrheit aller) mit einer liberal-sozialen Politik breiter Ausprägung mit grossem Abstand am besten fährt. Davon sind wir leider weit entfernt: rotgrün/NGO’s auf der einen, gestrige bewahrende Holzköpfe auf der anderen Seite. Und dazwischen eine Mitte, welche sich für das eine oder andere Übel entscheiden soll und so Zünglein an einer Waage spielt, die die falschen Lasten wiegt. Es muss wohl noch viel geschehen, bis wir dahin finden, wo wir eigentlich sein sollten…

  22. Gehorsam gegenüber der EU ist der seit Jahrhunderten souveränen Schweiz in der Tat komplett unwürdig. Die bürokratische EU ist heute ein trauriges Auslaufmodell, welches auf eine unsägliche Uniformierung ihrer Mitglieder setzt, kulturell und ökonomisch. Dabei ist das Zauberwort, was Europa angeht, seine kreative und innovative Vielfalt, welche im 18. Jahrhundert erst den Sprung in die Moderne ermöglicht hat. Das euro-amerikanische Modell ist heute das weltweit erfolgeichste Gesellschaftsmodell, auch in der „VR“ China, was gleichzeitig zu neuartigen Problemen führt. Der globale Fussabdruck wird immer grösser, die verfügbare Energie ist gleichzeitig begrenzt. Heute geht es um das Überleben der modernen Zivilisation, die von häufigeren Pandemien und entgrenztem Egoismus vital bedroht wird. Reale Politik ist in Europa ein seichtes Trauerspiel, bei dem es nur um die nächsten Wahlen und Sitzungsgelder geht. Inhalte sind verloren gegangen, auch und in der FDP, wo es nur noch um die Sicherung persönlicher Pfründe und gelebte Vetternwirtschaft geht. Die denkenden Bürgerinnen und Bürger in Europa sind darüber sehr besorgt. „Let Europe Arise“ gilt sicher noch immer, wobei dies ein stolzes und starkes Europa meint – jenseits der realexistierenden Bürokratie der kranken EU, wo der gesetzeskonforme Krümmungsgrad von Bananen gemessen wird. Geht es hier mit einer oligarchischen Bananenrepublik in die digitale Zukunft?

  23. Die allermeisten der sich hier Auslassenden haben Aufmerksamkeitsdefizite bzw. leiden an Leseschwäche. Oder sind SVP-Wähler. Weit über dem sonstigen Durschnitt. Sogar höher als im Thurgau und im Aargau.

    • @Giovanni

      Abwerten der politischen Gegener.

      Leider oft ein denkfreier Prozess. Alles ist dann klar und das Leben einfach.

  24. Leute wie Herr Heini aus Luzern sind eigentlich „Demokratie-Animatoren“. Ihre (parteiische) Sicht der Dinge motiviert eine gegenüberliegende hochgradige Klientel entsprechend wie ansprechend dagegen zu halten. Wunderbar! Den einen schickt man so in die Wüste, den anderen dorthin wo der Pfeffer wächst, usw. Schlusssatz:
    Die wenigsten Kommentarschreiber auf IP sind in einer Partei, und der Klaus J.
    Eulenspiegel-Vorhalter-der-Schweiz schon gar nicht. NB: IP Bundesplatz ist noch in Arbeit …

  25. Stöhlker Kommentare Systematik:

    1. Einleitung: Provokant und Anbiederung Zielpublikum
    2. Jammern, sozialer Abstieg (übrigens typisch deutsche Leier, früher war alles Besser, CH Politiker (merke, nicht EU-Politiker) können nichts
    3. obligates Einflechten giftige Hints gegen SVP Mitglieder (der Arbeitslose, etc.)
    4. Ach ja und die unverfrohrene Haltung, dass die meisten CH-Bürger Schafe seien
    5. Wichtigtuerei – mein Freund sowieso weiss das und das und ist super reich oder wichtig
    6. SPler und SVPler gegeneinander aufhetzen (FDPler lacht, viele Arena Sendungen zweigen dies deutlich)

    Aber Stöhlker hat auch etwas, das ihn sympatisch macht: er liebt das Sticheln und Provozieren und von der Unfähigkeit der aktuellen Bundesräte ist er echt überzeugt.

    Aber ist die EU mit von der Leier wirklich die bessere Alternative?

    Der Rahmenvertrag, wird abgelehnt von allen Bürgern aus verschiedenen Gründen, sobald die Details hierzu allen CH Bürgern bekannt werden: z.B. alle künftigen Verträge müssen zwingend auch in dieses Rahmenabkommen mit EU Gerichtshoheit und Bestrafungsmöglichkeiten rein etc.

    Bürger anständig informieren, anstatt ewig provozieren von pseudo Schafhirten.

    An diesen Weg glaube ich.

  26. @Erich Heini ex SNB&.NZZ

    Ihre Gedankengänge belegen den inneren Widerspruch des Liberalismus zu systematisieren; so ist Ihre „Liberale Diagnose“ nichts Geringeres als der von ihm selbst geschaffenen Problems. In Ihrer ideologischen Verblendung – dazu gehört auch – „Der Superstaat. Von Bürokratie und Parteizentralen und wie man den schlanken Staat zurückgewinnt“ – blenden Sie Strukturen wie: Marktorganisation, Kultur, Zivilgesellschaft, Versicherungswesen aus, und verkennen, dass diese sozialen Erscheinungsformen politisch sind, d.h. sie entscheiden über die Auslebung der staatlicherseits gewährten subjektiven Rechte. Doch sie selbst sind staatlicherseits nicht an diese Rechte gebunden. Damit überlässt Ihr sog. liberale Staat die Organisation der bürgerlichen Gesellschaft, die er voraussetzt, an sozialen Kräften und Mächten, die an seine Liberalität nicht gebunden sind. Fazit: Eine Ideologie die an Verlogenheit kaum zu überbieten ist wie man an der inneren Zerrissenheit und Entfremdung als solcher sehr gut beobachten kann. Am Ende wird diese Ideologie mehr Schäden als der Kommunismus/Sozialismus verursacht haben und insbesondere hier bei uns grosse Teile der schweizerischen indigenen Bevölkerung (was ethnisch noch übrig bleiben wird auf Grund einer nicht existierenden Familienpolitik) in Reservate treiben.
    Beste Grüsse

  27. Wenn Herr Heini genauer wüsste, was für unerfreuliche Figuren sich den Einbürgerungskommissionen zeigen, würde er nicht leichtfertig alle, die da bleiben wollen, einbürgern.

  28. Was Heini nie verstehen wird: Indem die FDP die Schweiz über Rahmenvertrag in die EU führen und die direkte Demokratie zerstören will, zerstört sie auch den Liberalismus. Darum ist die FDP keine liberale Partei mehr sondern ein schlechter Witz, eine Partei welche kein Liberaler wählen kann.

  29. Wo steht denn Herr Stöhlker?
    Liberal, ordoliberal, libertär?
    Für seine Weltverdrossenheit benützt er die FDP explizit als Zielscheibe. Die andern Bürgerlichen erwähnt er zwar in Nebensätzen auch, adressiert jedoch seine radikale Kritik dauernd an die FDP. Hat er dort noch offene Rechnungen? Oder ist es, weil die FDP keine populistischen Wahlkämpfe macht?

  30. Der Liberalismus in der Schweiz hat uns vor allem eine zunehmende Einbetonierung, ein riesiges Strassennetz, verseuchte Böden, Trinkwasser das auch nicht mehr über alle Zweifel erhaben ist gebracht. Dort wo man echte Fortschritte (E-Mobilität, Abkehr von fossilen Brennstoffen etc.) erzielen könnte, hinkt die Schweiz meist hinterher, da man mit den alten Technologien noch gutes Geld verdienen kann (Autoindustrie/Oelheizungen).
    Wachstum ist immer noch oberste Maxime, welche Schweiz unsere Kinder, Enkel und Urenkel einmal haben werden, interessiert wenig. Grün ist leider immer noch neben einer Farbe auch ein Schimpfwort.

    • Ich fasse meine Freundin auch nicht an damit der nächste mehr oder gleich viel von ihr hat. Freundliche Grüße an Ihre Kinder, Enkel und Urenkel.

    • @Stefan Der Liberalismus hat der Schweiz Wohlstand gebracht. Die zunehmende Polarisierung in der Politik macht Kopfschmerzen. Mobilität, Energieversorgung, Selbstversorgung, Wohnraum und Erholungsraum bewegen Politik und fordern den Kompromiss. E-Mobilität z.B. verschafft gefühlte Reduzierung von Emissionen, sind aber nur Verlagerungen derer in andere Erdteile – Abbau von Lithium (Wasser), Seltene Erden usw. Grün ist kein Schimpfwort, aber hat heute immer noch die Bedeutung von realitätsfremden Lösungen für Probleme – zu vergleichen mit Rattenfängern bzw. Populisten der anderen Art.

    • Es scheint, dass der Liberalismus Ihnen Wohlstand oder jedenfalls Wohlergehen gebracht hat. Von jetzt an leben Sie wahrscheinlich von der Substanz. Oder allenfalls von den Reichen. Die Autoindustrie in der Schweiz ist wirklich gewaltig gross. Wolfsburg, München Ingolstadt und Stuttgart zittern schon. ‚Wir wissen nicht, was wir wollen. Aber das mit ganzer Kraft‘ scheint Ihr Motto zu sein.

    • Ich bin nicht sicher, ob ihr Tesla, der mit Strom aus Norddeutschen Kohlekraftwerken fährt, besser ist für die Umwelt.

  31. Offenbar krankhafte Profilierungssucht ohne etwas zu sagen.
    Ich bin kein K. Stöhlker-Höriger, aber seine Beiträge regen manchmal wenigstens zum Denken an.
    Solche nichtssagenden Beiträge wie von diesem «Heini» sollten eigentlich nicht durch/s und ins Netz fallen, sonst verkümmert der Blog.

    • ..genau um das geht es. Die FDP diskutiert in der Sache nur mit solchen, die ihrer Meinung sind. Über FDP-Mitglieder aus katholischen Landen hat bei der FDP diese Art Eingang gefunden. Sie hat einen CSP-Kurs eingeschlagen, wenn ich u.a. an die Namen Steinegger, Couchepin, Gössi denke.

    • Stimmt. Auch mich regen die manchmal absichtlich provozierend (Kompliment), manchmal „geschichtsträchtig“ (harmlos), manchmal mit gezielter Berieselung (weniger harmlos – sollte man erkennen) Kolumnen von K. Stöhlker zum Denken an. Der Mann hat einfach enorm viele erlebt und ein (aktives) Netzwerk, dass wir alle ein Leben lang nicht haben werden. In meinem Fall Gott sei Dank.

      In der Kolumne hier spricht Erich Heini vollkommen zurecht die weniger harmlose Berieselung von K. Stöhlker an. Wenn er von der guten, alten FDP Zeit spricht, als die FDP noch der wirtschaftliche Drahtzieher im Hintergrund war. Als Polit-Bern und Wirtschaft-Zürich FDP Eins war. Der enorme Flurschaden wie z. B. die exorbitant teure 2. Säule, das exorbitant teure Gesundheitswesen für das die FDP gar keine Lösung will (weil der Staat ja alles bezahlt und sich damit gut bezahlter Lohn privat verdienen lässt) oder populärere Themen wie der extrem viel günstigere Schaden Namens Swissair lässt er grundsätzlich aussen vor.

      Im Moment ist es Rentenalter 67 (warum wohl). Kein bürgerlicher Politiker will deswegen seine Karriere beenden. Deshalb ist es K. Stöhlker, der den vermeidlichen Winkelried für die „FDP Sache“ spielt. Zwischendurch ist es das Thema EU Mitgliedschaft. Nur, solange Blocher existiert spielt die SVP nicht mit.

    • @Auch so ein Heini

      ganz im Gegenteil. Diese Gestalten die den „Liberalismus“ predigen in unserem Land sollte man argumentativ entlarven. Achtung: diese sog. „Freisinnigen“ sollte man nicht mit einem Alfred Escher verwechseln. Diese suggerieren heute nämlich, dass die Summe von Eigennutzen (Eigenverantwortung) zwangsläufig zu einer Mehrung des Allgemeinwohls führt. Das Wort „Eigenverantwortung“ wird dabei seit Jahrzehnten vollkommen pervertiert und missbraucht. Welche Regierung kann einen schweizer Staatsbürger in der Schweiz entlassen, damit die verbleibenden es wirtschaftlich besser haben? Wir die B+C Schweizer sind die ersten Opfer dieser Ideologie, in dem die Schweiz wie kein anderes Land auf der Erde, seine auf ihr nationales Territorium beschränkte Aktivitäten globalisiert hat. Die Folgen dieser infamen wirtschaftpolitik spüren wir heute – und unsere Enkel und Urenkel umsomehr.

    • @Illusionen platzen, so auch die der B Schweiz

      Und die Alternative es Alles-Heilsbringers heisst bei Ihnen SVP?

    • @B.F.
      wie bitte? SVP? Haben Sie meine Zeilen verstanden?

      Die SVP ist DANK der FDP in dieser Form so entstanden. Diese SVP steht für gnadenlosen Entmenschlichungspolitik, Angstkampagnen und Grundrechteabbau in unserem Land und möglich gemacht haben dies u.a. die sog. „Liberalen-Freisinnigen“ mit ihrer Verlogenheit und Inkompetenz.

  32. Welchen Stellenwert er hat und wie „ernst“ Klaus Stöhlker noch genommen werden darf, lässt sich daran ablesen, dass er jetzt nur noch in der „Weltwoche“ und auf „Inside Paradeplatz“ schreiben darf. Klügere Köpfe haben in längst als überquellenden „Plauderi“ abgeschrieben, der hauptsächlich mit Clichès arbeitet.

    • Die Weltwoche erstaunt mich nicht ein Kotzblatt schon darum sollte er hier nicht mehr erscheinen.

    • ….haben „ihn“ und nicht „in“ längst….. immer zuerst durchlesen bevor Kritik abgesandt wird.

  33. Wieder so ein EU-Turbo, der das Heil in der EU sucht und finden will. Ein Internationalist, der die CH als erfolgreichen Staat nicht schätzen gelernt hat. Der Verfasser dieses Artikels würde jedem hergelaufenen Ausländer ab 18 Jahren umgehend die Niederlassung oder sogar den CH-Pass nachwerfen. Dass die meisten in der sozialen Hängematte landen weiss er auch nicht. Er hat nichts verstanden- er fragt sich auch nicht, warum die unabhängige und meist souveräne CH besser dasteht als die allermeisten Staaten in der EU. E. Heini ist ein Träumer mit sozialistischem Gedankengut, den man nicht ernst nehmen kann. Die Vergangenheit und die Geschichte haben doch immer gezeigt, dass seine Wunschträume von einer heilen Welt ohne Konflikte immer gescheitert sind!

    • Lieber Erboster Bürger, Sie unterliegen wohl einem Irrtum und sind zu Unrecht erbost. Jemand der das Buch von Beat Kappeler empfiehlt kann kein „EU-Turbo“ sein, wie Sie meinen – ausser, er hat das Buch gar nicht gelesen.

  34. Flotter Otto ugs für Durchfall. Neu: Flotter Heini für seinen dünnpfiffigen Kurzsprungartikel. Pingpongmatch zwischen Starkolumnisten. Ist nichts wert, kostet aber auch nichts.

  35. Herr Stöhlker hat den vorauseilenden Gehorsam gegenüber der FdP sein Leben lang ausgeübt, und sehr gut damit gelebt/verdient (FdP Denkweise). Beispiel: Wie subtil und beharrlich er überall in der Schweiz Rentenalter 67 zum Thema macht und „unterjubeln“ will, obwohl in DE hochkant und peinlich gescheitert, ist tiefste FdP Doktrin.

    Macht man die Augen für die kommenden Generationen auf, ist klar, dass man an Bio- und Nachhaltigkeit nicht mehr vorbeikommt. Wurde einmal als nicht abstrakter Richtwert definiert mit „Umkreis von max. 200 km“. Näher (Kleidung) und frischer (Nahrung) ist grundsätzlich immer besser. Das schliesst Globalisierung per se aus. Das heutzutage sowieso nur noch ein Synonym für Personalabbau, Lohndumping, Armut und Ausbeutung von Mensch und Welt ist.

  36. Lieber Herr Heini

    Ganz meiner Meinung, ich würde jeden Gebildeten Schweizer Bürger von apokalyptischer Stimmungsmache abraten. Liberale sollen sich einfach besser Politik machen indem sie sich auf ihre Hausaufgaben fokussieren;- der Steilpass ist da.

    Wie in IP schon kommentiert, es gibt gerade jetzt viel Raum für die Zurückgewinnung unserer Freiheit, mit Verantwortung und auf die Schweizerische Art.

    Stefan Koch, unparteiisch

    • @Stefan Koch,

      Der Liberalismus und die Freiheit in einem Topf zu werfen zeugt von einer profunden Unwissenheit was der „Liberalismus“ als Ideologie ist. Mit dieser Sorte Populismus ist eine Diskussion nicht möglich. Ihre Zeilen sind Beweis wie intensiv Politik und die öffentliche Meinung bearbeitet wurden/werden. Präzisieren Sie bitte: „auf die Schweizerische Art“.

    • Herr Koch: Was sind denn die Hausaufgaben der FDP? Wenn man die FDP darauf aufmerksam machen muss, dann klaffen doch Soll und Ist weit auseinander, denn das Ist ist bei der FDP doch die Aufgabe der Schweizer Souveränität. aBR FDP Couchepin gibt ja zu, dass beim Rahmenvertrag ein Souveränitätsverlust entstehe. Aber das zu vernachlässigen wenn man an die grossen wirtschaftlichen Vorteile denke. Riecht doch stark nach Zuhälterwesen.

  37. Was wollen sie uns eigentlich sagen Herr Heini ?
    Dass die FDP nicht der EU hinterherkrichen sollte, aber vor allem gegen die SVP sein müsse.
    Weil die SVP sei nationalistisch, wettbewerbsfeindlich, ausländerkritisch und hinterwäldlerisch.
    Ihre Ausführungen strotzen nur so von Vorurteilen und Unwahrheiten.
    Die SVP hat nichts gegen Ausländer, so lange wir selber bestimmen können, welche Ausländer zu uns kommen. Nicht die EU, die uns melken will, soll das bestimmen.
    Die SVP hat ein grosses Ziel und das ist den Rahmenvertrag mit der EU zu verhindern.
    Ihre Freunde Noser, Portmann, Markwalder, KKS etc. hetzen täglich gegen die SVP weil sie unbedingt die Schweiz in die EU führen wollen. (via Rahmenvertrag)
    Es wird behauptet, man müsste noch drei Themenkreise lösen:
    1. Die Unionsbürgerrichtlinien. 2. Die staatliche Beihilfe. 3. Den Lohnschutz.
    Nur schon bei den Unionsbürgerrichtlinien wird es sehr schwierig. Wenn die angenommen werden, hat jeder EU- Bürger das freie Niederlassungsrecht in der Schweiz.
    Sobald er hier ist, hat er Anrecht auf die gleichen Sozialleistungen wie wir. Die Sogwirkung kann sich jeder vorstellen. Aus 8,5 Millionen werden schnell einmal 10 oder 12 Millionen.
    Ihr Schweizer Pass wird wohl bald einmal gegen einen EU Pass eingetauscht werden.
    Aber vom Schlimmsten haben wir noch gar nicht gesprochen. Der Europäische Gerichtshof (EUGH). Haben wir Differnezen mit der EU gibt es ein Schlichtungsgericht, wenn man sich nicht einig wird, geht der Streit an den EUGH. Dieser kann alles bestimmen.
    Abstimmungen verbieten oder ungültig erklären. Quoten bestimmen wieviele Migranten wir aufnehmen müssen etc. etc.
    Auch Die Unionsbürgerrichtlinien, die staatliche Beihilfe und der Lohnschutz kann vom EUGH jederzeit geändert werden.
    Ich hoffe, das die Bürger hier verwachen bevor es zu spät ist. Als einzige versucht die SVP (gegen die sie und alle Mainstreammedien hetzen) diesen Knebelvertrag zu verhindern.
    Möge es der SVP gelingen. Sonst haben wir unser Land und unsere Demokratie, endgültig verloren.

    • Beat Kappeler, Oliver Zimmer, Tobias Straumann, Arthur Rutishauser: Keiner von denen ist auch nur in der Nähe der SVP. Und alle setzen sich gegen den jetzigen Rahmenvertrag und auch gegen jenen ein, den der Bundesrat anstrebt und meint, noch verhandeln zu können.

    • Manchmal habe ich das Gefühl, viele sind bereit unseren Wohlstand und unser Land aufzugeben, nur damit sie den Blocher demütigen können. Sie werden es bitter bereuen.

    • Das stimmt einfach nicht. Ich kenne sehr viele bürgerliche Leute ausserhalb der SVP, die auch keinen Rahmenvertrag abschliessen wollen. Was mich aber ärgert, dass die SVP behauptet, nur sie würde das nicht wollen. Das ist die ewige Arroganz der SVP. Der Rahmenvertrag in einer solchen Form wird auch ohne SVP-Wähler abgelegt.

    • Muss ich es ihnen erklären Herr Heini. Wenn Beat Kappeler, Oliver Zimmer, Tobias Straumann, Arthur Rutishauser gegen den Rahmenvertrag sind, finde ich das super.
      Aber wenn sie alle aber ständig gegen die SVP hetzen dann schwächen sie diese und damit die stärkste Kraft, die sich gegen diesen Rahmenvertrag einsetzt.
      Es ist abzusehen, dass dieser unselige Vertrag durchgepaukt wird und zwar mit Hilfe von grossen Teilen ihrer geliebten FDP.

    • Also erstens: Dieser Rahmenvertrag ist für die Schweiz enorm unvorteilhaft.

      Zweitens: Er wird bei einem Referendum vom Volk kaum angenommen.

      Drittens: Die EU wird unsere Exportunternehmen dann gezielt schikanieren mit allerhand Zugangshindernissen zum EU-Binnenmarkt (die Macht des Stärkeren).

      Viertens: Die Schweizer Wirtschaft wird in die Knie gezwungen. Der Wohlstand sinkt bedenklich.

      Fünftens: Eine Mehrheit der Stimmbürger ist dann zähneknirschend für einen EU-Beitritt (vielleicht in zehn Jahren).

      Sechstens: Die Schweiz wird nach dem EU-Beitritt geschröpft wo es nur geht. Wir werden gezwungen zum europäischen Mittelmass zu werden.

      Siebtens: Die Schweiz als Hort der Demokratie und Selbständigkeit ist dann Geschichte.

    • Noch etwas: Das löst dann auch das Problem mit dem Berg an Euros, den die SNB angehäuft hat und den sie nie nimmer los wird. Wenn der Franken in Euros getauscht wird, löst sich dieses Problem von selbst.

  38. Werter Herr Heini, besten Dank für Ihren Beitrag. Um es klipp und klar benennen und zusammen zu fassen: unsere Gesellschaft hat in den letzen 50 Jahren die einer klassischen neo-korporatistischen Form angenommen. Profiteure sind die Mitglieder a l l e r Parteien, die sich in dem System und dessen Führungsstellen – untereinander absprechend – die Pöstchen aufteilen/verteilen und sich dann kräftig bedienen. Dabei weiss ein grosser Teil unserer Bevölkerung kaum wie finanziell über die Runden zu kommen ist (s. Bezüger von Prämienverbilligungen, Ergänzungsleistungen und Sozialhilfe). Ein klassisches Beispiel ist unser nach diesem abgeschotteten System funktionierenden korporatistischen Gesundheitswesen: eine wettbewerbliche Preisfindung oder die Möglichkeit der Mitentscheidung der Prämienzahler gibt es nirgends und in den Führungsebenen wird grosszügig abgeschöpft (s. die völlig abgehobenen Bezüge der Krankenkassen-CEO und Verwaltungsräte, deren Bezüge aus Prämien- und Steuergelder finanziert werden). Und wie mir kürzlich ein Firmenmitarbeiter bestätigte, entspricht die Zulassung zu diesem System für eine Firma einem Lottogewinn. Und den Ratschlag in ihrem letzten Satz, dem P.S. will ich ergänzen: dieses Buch von Beat Kappeler sollte man jedem Menschen in diesem Lande zu Weihnachten schenken, mit einer Auflage: dass es gelesen werden muss!

    • Ich bin überzeugt, die Lastwagenfahrer, die noch mehrere Tage in Dover gestrandet bleiben, teilen diese Meinung nicht! Johnson ist allenfalls ein schlechter Pokerspieler, aber bestimmt kein Staatsmann. Ein Deal ist immer möglich, wenn man alle Konzessionen eingeht.

    • Das wird schon vom Verkehr an der Grenze wiederlegt. Und das wird sich mit dem Brexit verschärfen. Brois wird nicht mehr lange Premier sein.

  39. Ohne andere Personen wird die FDP nicht genesen. Seit bald 20 Jahren ist es ein Trauerspiel, mit was für Leuten die FDP auffährt. Flury in Solothurn ist nur eines von vielen Beispielen. Die FDP-Repräsentanten sind seit Jahren Leichtgewichte ohne Linie und Persönlichkeit. Portmann und Noser stehen stellvertretend für wirkungslose Selbstverwirklicher, die weder irgendwelche Durchschlagskraft aufweisen noch liberale Werte glaubhaft verkörpern und auch nicht eine klare Linie beibehalten, wenn es mal etwas beschwerlicher wird. Besserung ist leider derzeit nicht in Sicht.

    • Genau so. Persönlichkeiten sind sie allesamt nicht und es gibt noch viele mehr: Cassis, KS, Markwalder, Gössi, Fialla, Walker-Späh u.v.m.

    • genau… darum stehen die lkw’s auf der insel schlange ! hoffentlich bleibt die eu stark & bietet johnson die stirn

  40. Aha, der Stöhlker scheint den Nerv der konservativen FDP getroffen zu haben. Ein Heini aus Luzern versucht dagegen zu halten, was ich höchst amüsant finde. Ein ziemlich seichter Beitrag vom Heini aber er scheint seine FDP einfach zu lieben und ihr etwas Gutes tun zu wollen. Herrlich, diese Verzweiflungstat.

    Nicht aufregen Herr Heini, Stöhlker kennt die Welt einfach besser, weil er sein Leben lang unfassbar viele Bücher konsumiert und dadurch einen grossen Wissensvorsprung Leuten wie ihnen gegenüber hat. Damit müssen Sie leben lernen und nicht aufregen, freie Meinungsäusserung wollen sie uns doch nicht verbieten oder sind Sie schon zu alt dafür?

    • was nützt es, dem heini unqualifiziert ans bein zu pinkeln?
      es ist eine tatsache, die schweiz lebt von der substanz!
      und die FDP hat dafür die weichen gestellt!

  41. Dass der KS ein europhiler Kettenplauderi mit hoher Bewunderung für die überall zusammenstehlenden Chinesen ist, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Aber das die FDP ein desolater Haufen von orientierungslosen, intellektuell höchst beschränkten Möchtegern-Volksvertreterlein sind, ist für jeden einigermassen Sehenden mehr als offensichtlich. Beginnt im BR und ist den Kantonen und der Parteispitze mit ganz wenigen Ausnahmen genau so. Vertreten meist Grosskonzerninteressen, neuerdings im grünen Mäntelchen und sind überwiegend EU-Befürworter, was sie sowieso disqualifiziert.

  42. Hä? Was soll den der Artikel du Heini? Die FDP ist wie der Liberalismus: definitiv tot. Wir hängen alle am Tropf des Staates (Zentralbanken) und freuen uns an den steigenden Vermögenspreisen. Da kann die „liberale“, FDP-treue NZZ noch lange wettern, das sei nicht gut. Machen kann sie ja eh nichts (doch: vor die SNB demonstrieren gehen: „weniger Drucken, weniger Drucken, mehr Markt, mehr Markt“) ausser leere Worthülsen „vom verlorenen Liberalismus“ in ihrem Ramschblatt veröffentlichen, zzzzzzzzz. „Staat“ heisst die Devise heutzutage. Der Staat bestimmt, wer reich und erfolgreich ist (und wer zur Not Gelder bekommt). Nur wer gross und quasi-staatlich ist, lobbyieren kann, hat Erfolg, die kleinen/innovativen schauen in die Röhre und dürfen betteln gehen. Fragen Sie Mal Mr. Jerome „Pump“ Powell, den Kaiser der (Finanz)Welt. Vielleicht druckt er ja noch was für Sie 🙂

  43. war mal in der fdp in den 80ziger
    da wurde zb. für den tennisclub millionen bewillgt
    und für den fussball gar nichts.
    haben dann die fdp verlassen und den fc selber gesponsert.
    das war damals schon systemathisch.
    mehr konservativ wie lieberal.
    dann hat bekanntlicherweise die svp die schwäche der fdp
    genutz und seit dann ist die fdp ungefähr so was von vorbei,
    die fdp in deutschland.
    fusionieren mit ihren einer partei und fertig.

  44. Herr Heini,
    Schön haben Sie einen kurzen Artikel geschrieben. Diesbezüglich könnte Herr Stöhlker noch was lernen von Ihnen. Leider habe ich aber nicht verstanden was Sie uns mitteilen möchten.

    Schauen Sie, für mich stellt sich das so dar:
    Die FDP hat die Schweiz in den letzten 100 Jahren massgeblich geprägt.
    Leider kommt der Schweizer „Wohlstand“ nicht von harter Arbeit, sondern sind Früchte der Steuerhinterziehung und Steuerdumping. Wir hatten einfach Glück geografisch in Mitteleuropa zu liegen.

    Viele Schweizer verwechseln „Wohlstand“ mit Ihrer persönlichen Glück bzw. Zufriedenheit.
    Noch vor wenigen Jahren war die Haupttodesursache eines Schweizers zwischen 14 und 40 Jahren Suizid. Mit den aktuellen Zahlen habe ich mich noch nicht befasst.

    Zudem sind die Schweizer die am höchsten verschuldete Gesellschaft. „Wohlstand“ hat leider nichts damit zu tun ob die Menschen auch einen Sinn in ihrer Arbeit, Freizeit oder in ihrem Dasein sehen.

    Kommen Sie nun nicht immer mit dem angeblich grossen Vermögen der Schweizer. Die Schulden des einen ist das Vermögen des anderen. Wenn die Schulden nicht beglichen werden können so schmilzt das Vermögen wie Schnee an der Frühlingssonne.

    Die FDP hinterlässt eine verschuldete, suizidgefährdete, ängstliche und politikverdrossene Gesellschaft, die sich für elitär hält und stolz ist auf…auf was überhaupt?
    ..den Schweizer Weg????

    Der heutige „Wohlstand“ beruht auf Ausbeutung und nicht auf eigener Leistung. Das Wissen die Schweizer und haben daher eine Heidenangst diesen (und ihren Job) zu verlieren, obwohl sie mit dem materiellen Luxus auch nicht klar kommen.

    Die bürgerliche Politik stand unter der Maxime: Der Egoismus des Einzelnen ist das Beste für die Allgemeinheit!
    Dies haben uns die liberalen Wirtschaftseliten seit 100 Jahren gepredigt.

    Nun ernten wir die Früchte dieser Ideologie und meine Generation darf zuschauen wie schweizerische Werte privatisiert werden und sich die „bürgerlichen“ bald mit vollen Taschen in ihren Jachten davon machen.

    Wenn die Schweiz etwas richtig gemacht hat in den letzten hundert Jahren dann war es die soziale Gerechtigkeit. Die Kluft zwischen Arm und Reich war in der Schweiz relativ zum Ausland gering. Dadurch gab es wenige soziale Spannungen.

    Die FDP vertritt aber die Interessen von weissen, alten Männer welche die Maximierung ihrer persönlichen Interessen als oberstes Gebot haben. Wie das Bankgeheimnis wird diese Partei geschleift, denn sie vertritt nur eine kleinen elitären Kreis, der von der Globalisierung profitiert hat.
    Ausser den wenigen welche sich die eigenen Taschen füllen konnten wird der FDP und der CVP niemand eine Träne nachweinen.

    • ja, das könnte ich auch unterschreiben.
      an der sozialen gerechtigkeit könnte man gäbig noch optimieren.
      ohne fdp.

    • Könnte Bud Spencer bitte darüber nachdenken selber als Kolumnist aufzutreten (wenn er/sie nicht schon vom Scheiben lebt, bei dieser Sprache und Durchblick)

  45. Wofür steht die FDP? Nach langem Nachdenken: Rahmenvertrag, EU-Beitritt, Anti-SVP.
    Von „grüner DNA“ schwafeln und überall „liberal“ draufschreiben geht als verzweifelter Versuch durch, dem Zeitgeist zu entsprechen. Diese Partei rückt immer näher zu „Die Mitte“. Deren „Profil“ ist bekannt.

    • Ja Herr Müller, die FDP ist linker als die äusserste Rechte. Da gebe ich Ihnen recht.

      Aber das „bürgerlich“ im rechten Flügel der Schweizerischen Politik zu sehen, ist doch recht tollkühn und widerspiegelt kaum die Realität.

  46. Es ist Weihnachten und Herr Heini empfiehlt seine Litanei für unter den Weihnachtsbaum.

    Frage: „ Weshalb sollen hier Geborene nicht mit Erreichung des 18. Lebensjahres…“. Herr Heine weil ein Flüchtling mit 18 aus TukaTuka die schweizerischen Lebensverhältnisse einfach nicht kennt und in der Schweiz nicht die Scharia und auch nicht die „Scheidung auf afghanisch – sprich die Messerung“ gilt. Das ist ganz einfach und gesunder
    Menschenverstand. Und wer hier Zukunftstechnologie erarbeiten will muss zumindest wissen wie man korrekt schreibt.

    Oder „ wer nur Schweizerdeutsch spricht und nicht über die Grenzen des eigenen Kantons hinaus geschaut…“! Herr Heini auch die Schweizer gehören zu den Reiseweltmeistern. Und wenn sie die letzten Wahlausgänge verfolgt haben, sollte ihnen bewusst werden, dass mittlerweile die Urbanen Wahlen entscheiden. Also bitte lassen sie dem Durchschnittschweizer, der seinen „Brokkoli“ noch selber anbaut, damit es ihm nicht wie den Britten geht, seinen Menschen- und Hausverstand.

    Von Besserwissern haben wir eh schon zu viele. Auch ich bin nicht immer Stöhlkers Meinung aber wo er Recht hat, hat er auch Recht. Das erkennen sogar auch seine Kritiker in ihren Kommentaren. Diese sollten sie auch lesesn, wenn sie schon Kritik verfassen. Weil die Kommentare sind „der Durchschnitt“ und nicht ihr dümmliches Lamento.

    Übrigens, die FP hat ihr Fett verdient abgekriegt, Weil wer sich mit den Bilderbergern (Great Reset) und den Grünen ins Bett legt hat nicht das nachhaltige Wohl seiner Bürger im Blick sondern eher eine zerstörerische Wirtschafts- und Finanzpolitik, die uns das Essen nicht wird liefern können und den Strom für die doppelt so teuren E-Karossen schon zweimal nicht.

    Wenn heute nur noch knapp 2 Millionen Büezer produktiv das Bruttosozialprodukt erwirtschaften und der Rest dieses verwaltet, dann müssen diese paar Fleissigen gehegt und gepflegt werden, sprich durch Steuererleichterungen, und nicht vergrault.

    Sie sind es auch die Familien gründen und die nächste Generation aufziehen und nicht die Liberalen bis Grünen, die von Kindern und Familien nichts mehr wissen wollen, ja diese am liebsten links ideologisiert wünschen.

    Wenn sie sich die Schweiz der Zukunft von Tukatukanern oder Genderist*Innen vorstellen, dann gute Nacht Tell. Sein Denkmal wird als erstes geschliffen werden.

    • Habe nur den den Anfang ihres Kommentar gelesen, hat mir gereicht.

      Ein in der SCHWEIZ GEBORENER und das 18. Altersjahr Erreichender ist also ein Flüchtling, kennt die schweizerischen Lebensverhältnisse nicht, … und kann nicht korrekt schreiben.
      Wenn dem so WÄRE, kann ich nur sagen „ARMSELIGE SCHWEIZ“, die Ausländer dermassen AUSGRENZT, dass hier aufwachsende Kinder selbst nach 18 Lebensjahren noch nicht wissen, wo sie sich befinden.
      Ich kenne glücklicherweise eine andere Schweiz. Ich entschuldige Sie. Kann ich doch davon ausgehen, dass Ihre Verblendung auf die Parteibrille zurückzuführen ist.

  47. Stöhlker / Heini, eigentlich kein grosser Unterschied !
    Der Erste kein Schweizer und der Zweite liebt alle die, welche von weit herkommen ! Wahrscheinlich auch ein Euroturbo !
    Klar ist, in der Schweiz haben wir es besser ! Siehe die Masse von Europäern die in die Schweiz kommen.
    Eigentlich wäre ich glücklich, wenn die Beiden nach Brüssel verschwinden würden !

    • Der Heini kennt sich in Brüssel bestens aus. Er arbeitete und wohnte dort während drei Jahren.

  48. Stöhlker ist seit Jahren nur ein Plauderonkel und nicht mehr ganz gut im Kopf. Heini soll besser auch nicht mehr im IP schreiben. Das einzig gute im IP sind die Beiträge von LH. Frohe Festtage

  49. Geht’s noch schlimmer? Selten so ein wirres Zeug gelesen.
    Bei diesen Ratschlägen ist die FDP aber ganz schnell unter der 10%-Marke. Herr Heini, Sie haben sich komplett im Dickicht verrannt. Eigentlich wär’s doch ganz einfach: Die FDP müssteF sich vor allem für die KMU’s einsetzen, denn diese sind ihre Stützpfeiler und nicht die Globalistenmultis.

  50. Was wollen sie uns eigentlich sagen Herr Heini ?
    Dass die FDP nicht der EU hinterherkrichen sollte, aber vor allem gegen die SVP sein müsse.
    Weil die SVP sei nationalistisch, wettbewerbsfeindlich, ausländerkritisch und hinterwäldlerisch.
    Ihre Ausführungen strotzen nur so von Vorurteilen und Unwahrheiten. Nichts stimmt von nationalistisch, wettbewerbsfeindlich, ausländerkritisch und hinterwäldlerisch.
    Die SVP hat nichts gegen Ausländer, so lange wir selber bestimmen können, welche Ausländer zu uns kommen. Nicht die EU, die uns melken will, soll das bestimmen.
    Die SVP hat ein grosses Ziel und das ist den Rahmenvertrag mit der EU zu verhindern.
    Ihre Freunde Noser, Portmann, Markwalder, KKS etc. hetzen täglich gegen die SVP weil sie unbedingt die Schweiz in die EU führen wollen. (via Rahmenvertrag)

    Es wird behauptet, man müsste noch drei Themenkreise lösen:
    1. Die Unionsbürgerrichtlinien. 2. Die staatliche Beihilfe. 3. Den Lohnschutz.
    Nur schon bei den Unionsbürgerrichtlinien wird es sehr schwierig. Wenn die angenommen werden, hat jeder EU- Bürger das freie Niederlassungsrecht in der Schweiz.
    Sobald er hier ist, hat er Anrecht auf die gleichen Sozialleistungen wie wir. Die Sogwirkung kann sich jeder vorstellen. Aus 8,5 Millionen werden schnell einmal 10 oder 12 Millionen.
    Ihr Schweizer Pass wird wohl bald einmal gegen einen EU Pass eingetauscht werden.
    Aber vom Schlimmsten haben wir noch gar nicht gesprochen. Der Europäische Gerichtshof (EUGH). Haben wir Differnezen mit der EU gibt es ein Schlichtungsgericht, wenn man sich nicht einig wird, geht der Streit an den EUGH. Dieser kann alles bestimmen.
    Abstimmungen verbieten oder ungültig erklären. Quoten bestimmen wieviele Migranten wir aufnehmen müssen etc. etc.
    Auch Die Unionsbürgerrichtlinien, die staatliche Beihilfe und der Lohnschutz kann vom EUGH jederzeit geändert werden.

    Ich hoffe, das die Bürger hier verwachen bevor es zu spät ist. Als einzige versucht die SVP (gegen die sie und alle Mainstreammedien hetzen) diesen Knebelvertrag zu verhindern.
    Möge es der SVP gelingen. Sonst haben wir unser Land und unsere Demokratie, endgültig verloren.