Der Aufstand der Millionärs-Wirte ist geschmacklos

Zürich bietet Top-Gastronomie innovativer Unternehmer und reicher Familien. Ihr Ruf nach Steuergeld ist umso unverschämter.

Mit einem gewaltigen Bluff will in dieser Woche Casimir Platzer, der Präsident aller Schweizer Gastronomen, auf Deutsch Wirte und Barbesitzer, beim Bundesrat hunderte von Millionen Franken locker machen.

Er sagt: «Vor der Corona-Krise waren die meisten gut aufgestellt, nun sind viele gefährdet.»

Im offiziellen Branchenspiegel von GastroSuisse steht anderes: «Im vergangenen Jahr, schon vor Corona, waren sechs von zehn Restaurants nicht rentabel.» Jetzt wollen sich die Schweizer Wirte vom Bund sanieren lassen.

Es sind vor allem die Millionärs-Wirte, die zum Teil schon seit Generationen reich geworden sind, die jetzt in die Kasse des Bundes, das heisst des Steuerzahlers, greifen wollen.

Die Familie Candrian, eine der reichsten Hoteliers- und Wirtsfamilien der Schweiz, mit Stammhäusern in St. Moritz und im Zürcher Hauptbahnhof, sieht sich in einem Branchenappell «in einer äusserst prekären finanziellen Situation» und will alle Lohnnebenkosten, Energiekosten und den Warenverderb» vom Steuerzahler begleichen lassen.

Die Familien Sprüngli mit bekannten Süsswaren, die teurer sind als die Immobilienpreise an der Zürcher Bahnhofstrasse, und die Familie Hiltl, die mit vegetarischer Magerkost reich geworden ist, erwarten «eine volle Kompensation im Umfang unserer Mieten». Dass auch die Mietpreise oft in die eigene Tasche fliessen, findet in diesem Zusammenhang keine Erwähnung.

Die Familie Bindella, Vater und Sohn, Inhaber von 44 Restaurants in der Schweiz, dazu Weinberge in Italien und ein Weinlieferdienst, den ich noch vor Weihnachten benutzt habe, will «sofort und à fonds perdu» vom Bund alle Lohnausfälle und Investitionen in Schutzraumkonzepte bezahlt erhalten.

Noch vor einer Woche sagte Sohn Bindella: «Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen.»

Viele wären zu nennen, die den «Dringenden Aufruf der Zürcher Gastronomen» unterschrieben haben.

Ganz besonders schmerzt mich, dass auch Michel Peclard und die Zürcher Kronenhalle darunter zu finden sind. Peclards kreative Restaurants schätze ich ebenso wie die traditionelle Kronenhalle. Dass beide nun Angst haben, armengenössig zu werden, überrascht.

Weil ich die Schweizer Gastronomie schätze, habe ich in den letzten 50 Jahren sicher über eine Million Franken in die von ihnen gebotenen Genüsse investiert. Ich habe es selten bereut und dort exzellente Geschäfte abgeschlossen.

Jetzt finde ich es aber ein starkes Stück, dass die Wirte nicht nur teuer von mir bezahlt, sondern über meine Steuern, und die vieler anderer in gleicher Situation, auch noch finanziert werden wollen.

Weil mit oft teuren Getränken mehr verdient wurde als der Küche, habe ich die Wirtsrechnung akzeptiert: «Mit dem ersten Dezi einer neu geöffneten Flasche Wein finanzieren wir den Kauf der ganzen Flasche.»

Denn ich wollte, dass meine 12-18 Lieblingswirte samt Personal nicht nur überleben, sondern auch gut leben.

Jetzt aber den Zürcher Regierungsrat mit Carmen Walker-Späh als Wirtschaftschefin und den Bundesrat mit Wirtschaftsminister Guy Parmelin in dieser Sache öffentlich anzugreifen, halte ich für übertrieben.

Die Wirtschaftskommission des Nationalrats wird am heutigen Montag ihre Anträge an den Bundesrat formulieren. Der Bundesrat wird am kommenden Mittwoch entscheiden, ob an die Millionärsfamilien Geld fliessen soll.

Im Vorfeld hat sich gestern Urs Scheidegger, der Chefökonom des Bundes, zu Wort gemeldet. Er sagt, der Schweizer Wirtschaft gehe es gut. Die Gastrobranche trage nur 1,1 % zum BIP bei, also wenig mehr als die Bauern.

Mehr als die 2,5 Milliarden aus dem Härtefallfonds stünden national nicht zur Verfügung.

Das ist keine gute Nachricht für jene zwei Drittel aller Wirte, die schon immer fast bankrott waren. Sie müssen lernen, als Unternehmer zu denken und zu handeln.

Dann kommen wir alle gerne zurück und helfen mit, sie wieder reich zu machen.

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Kommentare

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  1. Ich gebe Herr Sthökler recht es kann nicht angehen diese reichen Wirte zu finanzieren.
    Es ist auch eine Tatsache das viele Wirte von Anfang an falsch gearbeitet haben. Daher sollte man genau hinschauen wer Geld bekommt. Es gibt sicher solche die Geld bekommen sollten und das zurecht denen sollte man auch helfen.

  2. Es macht mich echt wütend das der Bund wieder denjenigen hilft die schon mehr als genug Geld haben und man hört immer nur die armen Gastronomen. Was ist mit all den Selbsständig erwerbenden, wie mein Partner?
    Er hat seit 4 Monaten keine Arbeit und bekommt weder von der Gemeinde noch vom Bund Geld. Und so etwas in der Schweiz .

  3. Geschmacklos ist allenfalls Ihr Artikel. Dass das Gastro-Gewerbe der Prügelknabe der Berner Massnahmen-Fanatiker ist kann man ja wohl kaum bestreiten. Dass bei Zwangsschliessungen und zwangsweise eingeschränkter Gästezahl weniger Umsatz gemacht wird wohl auch. Dass zumindest die Schliessungen ungerechtfertigt sind lassen wir mal dahingestellt.
    Dass nicht blind Geld verteilt werden soll ist ok. Aber ein gewisser Prozentsatz an Entschädigung für Umsatzeinbussen verglichen mit dem Vorjahresumsatz wäre denke ich durchaus gerechtfertigt.

  4. Zuerst anständige Preise für anständige Gastronomie.
    Sonst gehen noch mehr über die Grenze, wo sie die Hälfte bezahlen bei qualitativ besserer Gastronomie.

  5. Und die Frage bleibt offen, ob irgendjemand der Schimpfenden schon einmal sein Geld in einer Nachtschicht hinter dem Tresen, einer 12-Stunden-Schicht im Service oder der Küche oder im Reinigungsdienst verdient hat. Hinter jedem Gastronom (das Wort „Wirt“ ist nun doch reichlich veraltet) steht nicht nur sauer verdientes Geld sondern auch Arbeitsplätze. Sollten wir in Zeiten wie diesen nicht zusammenhalten? Anstatt komplette Branchen zu verteufeln von denen wir offensichtlich nur von einer Seite – nämlich als Gast – Erfahrung haben? Wie schade, dass es nun in diese Richtung geht. Auch wenn meinetwegen der Anteil des BIP gering ist, das ist sicher hart verdientes Geld,übrigens auch bei den Bauern, die Sie hier noch so abfällig anfügen. Schwarze Schafe gibt es in jeder Branche, ich wage zu behaupten, dass diese in rentableren Branchen sogar noch öfters vertreten sind. Ich wünsche Ihnen von Herzen bei Ihrem nächsten Restaurantbesuch etwas Demut und einen ehrlichen Blick hinter die, für den Gast ach so glänzenden Kulissen.

  6. entschuldigen Sie, Herr Stölker, wollen Sie ernsthaft damit behaupten, dass es richtig ist, dass man eine Branche aushungern lässt, NUR weil unten ihnen ein paar Gastronomen sind, die aus wohlhabenden Verhältnissen kommen und es welche darunter gibt, die es mit oder ohne Corona nicht geschafft hätten?
    Hat nicht jeder Unternehmer ein Recht auf Ausübung seines Berufes und ein Recht darauf damit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten?
    Besteht für Sie die Gastroszene nur aus den beiden von Ihnen diffamierten Randgruppen?
    Auch wenn das Inserat von den sogenannten reichen Gastronomen verfasst und bezahlt wurde, sprechen sie von der ganzen Branchen, die nun unter der Zwangschliessung zu leiden hat.
    So wie ich hörte, gehören Sie ja wohl auch zu den wohlhabenden Menschen, die sich gerne in der gehobenen Gastronomie verköstigen lässt.
    Sie sollten sich schämen, so über eine Branche zu reden, dessen Kunde sie selber sind.

  7. @ W.J. Erni 12.Januar 2021 / 11:17
    Herr Erni, Sie selbst schreiben, dass 65% (!) der Wirte schon V O R Corona rote Zahlen schrieben. Wieso man ausgerechnet aber diese Versager jetzt auch noch unterstützen sollte beschreiben Sie wohlweislich nicht.

    Es hat viel zu viele Beizen, Bars, Snackbuden und dergleichen. An jeder Ecke, Hinterhof, steht so ein Ding. Die Hälfte kann ruhig geschlossen werden, hat immer noch zu viele.
    Jeder Blödian kann eine Beiz eröffnen, bracht ja nicht mal ein Fähigkeitsausweis, Resultat: Mehrzahl schreibt rote Zahlen, unfähig. All diese Beizen muss man sicher nicht mit Steuergeld noch unterstützen.

  8. Nicht unerwähnt bleiben darf in diesem Zusammenhang mein persönlicher Favorit:

    Das „Bauschänzli“

    Nebenan im Lidl das Coca Cola für 50 Rp. einkaufen und dann für 12 Fr. verkaufen.

    Auch ein Geschäftsmodell …

  9. Es wird hier nur von den Grossen und den ganz kleinen gesprochen. Es gibt aber auch gesunde Betriebe welche jetzt das ganze hart erarbeitete Geld aufbrauchen. Die versuchen mit Take Away die Betriebskosten einigermassen im Griff zu halten. Keinem sagt man, Du darfst nun nicht arbeiten gehen, ..und ein Lohn liegt halt nicht drinn, Was meinen sie, was da los wäre, wenn Mr. Manager sein grosses Gehalt nicht mehr kriegt, und das ohne jegliche Entschädigung – hat ja vorher genug verdient….Aber schlussendlich wirds wohl genau so sein wie Sie sagen. Die grossen kriegen Entschädiging, die serbelnden Betriebe auch und wir mittleren versuchen uns selber aus dem Dreck zu ziehen.

  10. Dieser Artikel und einige Kommentare sind eine wahre Beleidigung für eine ganze Branche. Manch ein Gastronom könnte mit seinem Einsatz und seinen Investitionen in einer anderen Branche locker ein Mehrfaches profitieren. Und Sie machen nun diesen Leuten einen Vorwurf, die in der Gastronomie etwas erreicht, über die Jahre viele Arbeitspläze und Lebensgrundlagen geschaffen, und jetzt berechtigte Angst um ihr Unternehmen haben. Das finde ich geschmacklos. Sicher, schwarze Schafe und Profiteure gibt es überall, aber in der Gastronomie sind sie nicht so zahlreich wie hier dargestellt wird. Da dürfen Sie getrost einige andere Branchen an den Pranger stellen, die zudem kein Berufsverbot erteilt bekommen haben.

    • Lieber Salomon,
      Du hättest lesen sollen, was Dein Kollege, die „Waage“, schon um 18.45 Uhr schrieb; siehe unten. Eure beiden Antworten sind deckungsgleich. Daraus wird deutlich, dass nicht Ihr beide – namenslose Wesen – diese Texte formuliert habt, sondern eine Werbe-oder PR-Agentur (Frau Friedli, SVP), die Vorlagen lieferte. Viele Wirte sind einfach denkfaul. Das kommt auch in anderen Branchen vor.

    • Die wahre Beleidigung sind die unverschämten Preise für ein simples Mittagessen. Eine Züri-Rösti für 60 CHF, ein Tee für 6.50 und ein Kaffee für 8.60. Ein mediocrer Wein CHF 70. Ein Mittagessen zu zweit kostet rasch einmal CHF 240.– . Solche business lunches können wir uns nicht mehr leisten.
      Davon sackt der Patron 3/4 ein. Die Büezer (Servicepersonal, Küchenpersonal) werden part time so eingeteilt, dass kein BVG Arbeitgeber-Beitrag entrichtet werden muss.
      Da wird auf Vorschuss auf hohem Niveau gejammert.

    • Guten Tag Herr Stoehlker
      Nein, der Kommentar wurde von mir, ein und derselben Person aus dem Gastgewerbe, eigenhändig verfasst. Leider hatte ich technische Probleme und gedacht, der Kommentar wurde nicht angenommen. So entstand der doppelte Kommentar (hätte ja den Lektoren vielleicht auch auffallen können…) Und Sie nennen uns denkfaul, ich habe mir sogar zwei Namen ausgedacht…

  11. Herr Stöhlker mag in gewissen Punkten Recht haben,aber hat er die verfressenen und versoffenen milionen nicht von seinen überrissenen Honoraren von Bund und Kantonen für seine Entlassungen von Angestellten erhalten hat? Ich denke dieser Herr sollte nicht von Moral sprechen!

  12. Dieser Artikel und einige Kommentare sind eine wahre Beleidigung für eine ganze Branche. Manch ein Gastronom könnte mit seinem Einsatz und seinen Investitionen in einer anderen Branche locker ein Mehrfaches profitieren. Und Sie machen nun diesen Leuten einen Vorwurf, die in der Gastronomie etwas erreicht, über die Jahre viele Arbeitspläze und Lebensgrundlagen geschaffen, und jetzt berechtigte Angst um ihr Unternehmen haben. Das finde ich geschmacklos. Sicher, schwarze Schafe und Profiteure gibt es überall, aber in der Gastronomie sind sie nicht so zahlreich wie hier dargestellt wird. Da dürfen Sie getrost einige andere Branchen an den Pranger stellen, die zudem kein Berufsverbot erteilt bekommen haben.

  13. Pikant ist dass ausgerechnet die Sozialistin Mattea Meyer sich für eine totale Finanzierung der Gastrobranche während der Corona Krise stark (und laut) macht.

  14. Selten so ein Schwachsinn gelesen, heftig genug, dass das von einem anscheinend gebildeten Mann kommt. 99% der Kommentare gehen Ihrem geregeltem Job / Einkommen nach, das macht es natürlich bequem zu schreiben, ein Gewerbe nicht zu unterstützen. Für Euch wär es also kein Problem, wenn Euer Chef von heute auf morgen sagt; so, ihr dürft jetzt 2 Monate daheim bleiben, vielleicht auch 3 oder mehr, einen Lohn kriegt ihr fürs nichts tun natürlich nicht. Wenn der eine oder andere dann in finanzielle Probleme kommt, weil er vorher auch schon knapp dran war…… Euer Problem, dafür können die anderen ja nichts dafür. Heftig, wie das in der Schweiz zu geht, sag ich als Schweizer, der in Deutschland ein Hotel betreibt.

    • Wir sind mit Herr Stöhlker 100% einverstanden. Die erwähnten Gastronomen sollen ihre grossen Vermögen anzapfen, bevor unser Steuergeld vernichtet wird. Der Auftritt von Bindella ist ein schlechter Witz. Er sollte mit seinem Antrag die Steuerdetails liefern müssen, die privaten wie die der Holding. Wir wetten: Zig Wirte (wer nichts wird, wird Wirt) werden Geld reklamieren, das wo landet?

  15. Was für ein Chlaus sind Sie denn Herr Klaus.
    65% der Schweizer Gastronomen schreiben rote Zahlen, schon vor Govid. Glauben Sie mir, wir sind nicht 65% Trottel. Etwas kurzsichtig ihr Artikel!

  16. Unglaublich so was…das ist doch super, dass auch die Grossen das Sprachrohr der Kleinen sind. Sie haben viel Macht und können sie für alle einsetzen. Leute die so Aussagen machen haben von der Brache keine Ahnung. Jetzt heisst es alle für einen und einer für alle!
    Frechheit solche Aussagen – dann bleibt ihr doch in Zukunft zu Hause und kocht für euch selbst.

  17. Candrian Junior würde sich nie öffentlich zu Wort melden. Der Papi Martin verbietets seinem Sohn. Für die Komm. ist die Tochter Bettina verantwortlich, die natürlich genauso schweigt und weiter in ihrem Luxus lebt. Ihr waren die Mitarbeiter egal, Hauptsache sie kriegt ihre Kohle. Klare Rich Kids mit masslos überteuerten Restaurants mit schwachem Service aber leben ausschliesslich von dem, was der Papi aufgebaut hat. Bettina lässt das ihr Umfeld gerne spüren. An Arroganz kaum zu überbieten aber als Frau, wenig spannend.

  18. Herr Stölker hat recht obschon die reichen Restaurateure sicher nicht nur für sich sondern für alle reden.
    Wir gehen gerne und viel auswärts essen und freuen uns wenn man wieder darf.
    Nur ich hoffe dass die Restaurateure auch etwas lernen betr ihrem Personal.
    Vor dem 22.12. als die R noch bis 19h offen waren gingen wir um 17.15 in ein R Cuccina und wurden mit Bitteschön begrüsst vewundert schauten wir uns an, anscheinend meinte der K wir seien schwerhörig und sehr laut sagte er nochmal Bitteschön wir sagten wir möchten gerne was essen wenn es möglich sei er fragte haben sie reserviert? Nein. Das grosse R war leer dh zwei Personen assen etwas dann kam noch eine Person als wir 18.45 gingen.
    Kein Danke kein auf Wiedersehen. Wir staunen immer wieder wie unhöflich man bedient wird. Sobald aus der Stadt Zürich ist es total anders auch in anderen Städten und die Freundlichkeit in der F Schweiz ist es fantastisch.
    Aber als Zürcher isst man gerne in der Stadt drum hoffen wir sehr dass es besser wird.

  19. Die Reichen möchte ich auch nicht voll finanzieren. Aber die Kleinen die ihre Reserve nun aufgebraucht haben sind zu unterstützen.
    Schliesslich wollen wir auf deren Rücken die Pandemie überstehen. Es kann ja nicht sein, dass 3- 4 Berufsgattungen das bis aufs Blut bezahlen müssen was allen helfen soll.
    Oder ist das ihre Meinung ???

  20. Mit dem Schwarzgeld müssten die meisten Beizen eigentlich noch mehrere Jahre gut leben können – nur zu geben können sie es halt nicht!

  21. Nein, Herr S., das ist nicht unverschämt. Candrian & Co. haben mindestens ein gewisses Gewicht und werden gehört, wenn sie den Mund aufmachen, im Gegensatz zu den vielen kleinen Gastronomen.

    • …und im Gegensatz zu Herrn Stöhlker, der wieder mal versucht etwas Rampenlicht abzubekommen.

  22. Gewerkschaften und die SP wollen möglichst viele Betriebe in den Konkurs schicken. Dann kann man sie mit Staatsgeldern wieder aufpäppeln. So werden alle abhängig vom Staat. Aber die SP wird dann sagen wie die Betriebe sich zu verhalten haben, damit es weiter Geld gibt. Beizen nur noch Vegan, Alternativenergie, Arbeitsbedingungen, etc.etc………….. Wer nicht spurt bekommt kein Geld.

  23. Je modischer die Beiz desto eher geht es um Selbstverwirklichung unter dem Deckm antel der Menschenfreundlichkeit, der falschen natürlich.Mir ist kein anderes Gewerbe bekannt in dem schon vor Covit jährlich 15-20% der Geschäftsbetreiber schliessen oder sich ändern mussten.Ein grosser Teil dieser Gewerbetreibenden ist auf der Flucht.In keinem Land ist die Aufmerksamkeitsqualität des Personal so mies wie hier.Ich glaube, dass sie langsam kapieren, viel aufmerksamer zu werden.

  24. Immer dieses neidgetriebene Gelästere gegen „Reiche“, zum K…
    Haben sich die neidischen Schreiberlinge mal überlegt dass Reich von Leistung erbringen und Risiko auf sich nehmen kommt. Mieten und vor allem Löhne, Lieferanten und Steuern bezahlen. Investition für Innovation zu finanzieren und riskieren! Das sind unsere Gastro-Unternehmer die tag-täglich im Risiko stehen und nicht zu vergleichen sind mit unseren subventionsverwöhnten Bauern welche nicht mal mehr die Aepfel von den Bäumen pflücken!
    Liebe schweizer Neidgesellschaft, ich freue mich auf den Tag an dem die verbleibenden Restaurants wieder aufmachen und jeder von euch Querulanten wieder am Essen oder dem schlechten Service rumnörgelt. Lästern, neiden und nörgeln die schweizer Unarten schlechthin.

    • Die Wirte zu Unterstützen ist die Büchse den Pandora zu öffnen. Denn wenn die Wirte Geld kriegen, was ist den mit Ihren Lieferanten vom Kühlschrank bis zum Küchenmesser. Was ist dem Büromöbel-Herstellern, deren Umsatz um 70% eingebrochen ist wegen Home-Office Empfehlung/Pflicht. Was ist wiederum mit deren Lieferanten. Was ist mit ((beliebige betroffene Branche einsetzen)) und der Lieferanten und wiederum dessen Lieferanten? Wenn der Bund die Gastro Unterstützt muss der die anderen auch – und dass sind richtig viele. Oder aber die anderen betroffenen werden ignoriert und die überlebenden (mit richtig hoher Wertschöpfung) werden richtig angepisst sein und abwandern. Es darf keine Branchenspezifischen Lösungen geben!

    • Nun das ist hobby der Schweizer lästern und rumnörgeln. Vor allem die SVP und FDP machen es ja vor. Es ist ja so toll wenn man motzen kann anstatt Lösungen zu bieten. Aber wegen den Gastronomie. Es gibt solche die sich ein guter Lebensstandart erwirtschaftet haben. Und die womöglich auf das Geld angewiesen sind. Aber es gibt noch andere, die schwarzen Schafe die sich jetzt den Buckel voll verdienen und hinterher Leute entlassen. Und die müssten dran genommen werden. Nicht mehr und nicht weniger

    • Kann ich so nicht unterschreiben. Um reich zu werden braucht man vor allem Glück – reiche Eltern zum Beispiel, so wird jedenfalls das meiste Vermögen erzeugt. Und auch die meisten Dönerbudenbetreiber müssen Fleiss und Spucke investieren, viel Risiko auf sich nehmen aber meistens nie Millionär werden. In der Zwischenzeit macht Hans Günter Millionen mit Bitcoin einfach so. Glück. Der Schlüssel zu Reichtum heisst Glück. Erst danach eventuell noch Fleiss und Risiko.

  25. Es mag sicherlich etwas abgehoben und unglücklich sein, wenn Star Gastronomen auf eigene Verluste hinweisen.
    Das Wehklagen ist ja auch schon aus der Hotellerie bekannt.
    Dennoch kann es nicht Aufgabe eines Betriebs sein, eine unverschuldete Zwangsschliessung selbst tragen zu müssen – unabhängig von Erfolg oder Nichterfolg.

  26. Selten hat Klaus Stoehlker so ins Schwarze getroffen wie bei diesem Kommentar.Ruedi Bindella hat sicherlich Verdienste in Bezug auf seine feine Ader in Sachen Ambiente und Qualitaet seiner gastronomischen Dienstleistungen.
    Dass er sich bemuessigt fuehlte,ganzseitige Inserate mit einem schlecht
    formulierten Text zu veroeffentlichen,war fuer Insider aber voellig unverstaendlich und ein ganz schlechter Witz.Es gibt Tausende von Beizern,denen das Wasser am Halse steht.
    Einer der ganz grossen Ausnahmen ist just Ruedi Bindella.Er schwimmt sozusagen im Geld.Deshalb auch seine forcierte Expansion.Das Geld muss Fruechte tragen.
    Und jetzt die hohle Hand…er muss von Sinnen sein.

    • Absolut einverstanden. Das Inserat von Rudi Bindella war einfach super peinlich, und in falschem Deutsch.

      Was mich aber noch mehr ärgert ist die Tatsache, dass Bindella wichtige Details verschwiegt. Sein Weinhandelsgeschäft hatte 2020 das BESTE Jahr (!) seit Bestehen, doch nun soll der Steuerzahler die Restaurants durchfüttern? Sorry, das ist ätzend. Seid doch ehrlich.

      Und wegen arme Beizer: Rudi Bindella junior fährt mit seinem tollen Porsche durch die Gegend. Mag ich ihm völlig gönnen, aber passt irgendwie nicht so zum herzzerreissenden Inserat. PR-Desaster würde ich sagen.

  27. Man kann das doch nicht pauschalisieren. Grundsätzlich ist doch nicht entscheidend, ob ein Gastro-Betrieb nun einer reichen Familie oder einem Konzern gehört oder nicht. Was beachtet werden soll – und für jeden Fall individuell angeschaut werden muss – ist, ob und in welchem Ausmass der Betrieb Einbussen hatte, die durch die Corona-Massnahmen verursacht wurden.

    Viel interessanter wäre doch die Frage, warum wir nicht imstande sind, ein agiles Krisenmanagement aufzubauen, dass solche Themen proaktiv und – wo nötig – branchenspezifisch abdeckt und klare Richtlinien erlässt.

  28. Leider zeigt Herr Stöhlker eine völlig falsches Durschnittsbild der Gastronomie. Es gibt nicht nur Gastroketten und Millionärswirte. Sprechen Sie mal mit einem durchschnittlichen Gastrobetrieb! Die Gastronomen können für die Corona-Krise aber absolut nichts dafür und haben in den letzten Monaten alle Corona-Massnahmen erduldet:
    – Lockdown im Frühling
    -2 m Distanzregel reduziert auf 1.5m
    -Gästedaten erfassen
    -mehrmaliges reduzieren der Gruppengrössen
    -Schliessung um 19.00 Uhr abends
    -4 Personen-Regel an einem Tisch
    -Gastrolockdown ab 22. Dezember bis voraussichtlich Ende Februar

    Die Gastronomie hat eine kleine Gewinnmarge. Mit den Massnahmen, welche der Bundesrat einführte, ging es schon lange nicht mehr um Geld verdienen sondern um einigermassen zu überleben und die Mitarbeiter nicht entlassen zu müssen. Man kann die Gastronomie nicht mit Krediten retten. In der Gastronomie gibt es viele Selbständigerwerbende, welche im Frühling erst ab Monat April Kurzarbeitsentschädigung erhalten haben. Kein Umsatz und keinen Lohn, wie soll man hier die anfallenden Kosten tragen? Man stelle sich folgendes vor: Innert 12 Monaten muss die Gastronomie zwangsweise 4 Monate komplett schliessen und die anderen 8 Monate mit sehr erschwerten Bedingungen arbeiten, welche teilweise nur 50% der Gäste zulassen. Welche Branche würde dies überleben?
    Es ist mir bewusst, dass die Finanzindustrie kein Verlierer der Corona-Pandemie ist. Die Gastronomie ist aber ein sehr grosserer Verlierer. Die Arroganz von Herrn Stöhlker so undifferenziert über die Gastronomie zu schreiben, schockiert mich sehr. Ja, die Gastronomie kann sich keine Lobby leisten und keine teuren, gut vernetzten Berater wie Herrn Stöhlker. Es gibt auch keine Parlamentarier aus der Gastronomie, welcher mehr Lobbyarbeit in Bern machen könnte. Ein solcher Text zeigt nur, wie abgehoben Leute aus anderen Branchen sein können.

    • @Nauer Ich kenne Branchen, die das momentan – leider muss man fast sagen – noch locker überleben. Das sind die, die all das auf Kosten der Steuerzahler beschliessen und diejenigen, die das medial breitklopfen.

  29. Auch wenn ich nicht komplett anderer Meinung bin, muss man festhalten, dass die grossen Beizer hier ja nicht nur für sich schreiben, sondern die ganze Branche (all die kleinen können und sollen sich Auslagen für solche offenen Briefe nicht leisten).
    Am Ende geht es auch gar nicht darum, wie arm oder reich ein Beizer ist, sondern, was ihm an „Einnahmen“ entgangen ist (Stichwort: entgangener Gewinn), da dies aufgrund einer hoheitlich verfügten Schliessung erfolgt. Da dieser Betrag schwierig bzw. aufwändig zu berechnen ist, wäre ich für unkomplizierte Soforthilfen im Sinne von Darlehen in Höhe erwarteter Ausfälle, welche vom Beizer glaubhaft zu machen und nach der Krise zu belegen sind. Missbrauch wird bestraft und die Regeln sind jedem vor Auszahlung bindend klar zu machen.

  30. Habe ich richtig gerechnet? >1Mio in 50 Jahren in Restaurants ausgegeben? Sie haben also durchschnittlich min. CHF 1667.-/Monat im Restaurant ausgegeben? Naja, dann en guete, mags Ihnen gönnen 😀

  31. War da mal was … ?
    Ich finde es beruhigend dass dieser Herr nicht den Vorschlag machte, dass eventuell attraktive weibliche Wirte sich doch im Erotikgeschäft versuchen sollten. Aber immerhin; er ist mal wieder in den Medien.

  32. M. E. sollten Sie – Herr S. – besser mit den Freiheitsberaubern hart ins Gericht gehen. Weshalb sollen die Gastronomen und leider nicht nur die – ob reich oder nicht – die völlig ungerechtfertigtige Schliessung ihrer Betriebe einfach hinnehmen? Übertragen Sie das bitte Mal auf Ihre Existenz und berichten Sie dann wieder.

  33. Ich habe da auch so meine Probleme mit gewissen Restaurants. Mit Bestimmtheit waren viele Restaurants bereits vor Covid19 am Anschlag. Nicht erstaunlich, in normalen Zeiten samstags und sonntags geschlossen und am Montag irgend ein Wochenrückblick auf dem Teller. Es geht eben auch anders, es gibt bei uns in der Region Genf einige Restaurants die sind am Wochenende offen und servieren dazu ein ausgezeichnetes Dreigang-Menu für CHF 25.–. Volles Restaurant am Wochenende, unter der Woche sowieso und mit diesen Wirten habe ich Bedauern. Es ist zu einfach alle in den gleichen Topf zu werfen, sie können je nach geographischer Lage Probleme haben die sie in einer Grossstadt unter normalen Umständen gar nicht kennen können.

    • Kommentar:
      „servieren dazu ein ausgezeichnetes Dreigang-Menu für CHF 25.–“.
      Glaub ich ihnen nicht, welche Beiz ist es? Gehe im Sommer vorbei!

  34. Um ehrlich zu sein: wenn nun die Bindellas und Hiltls dieser Welt nach dem Staat respektive dessen Gelder rufen ist das stossend, aber nicht verwunderlich.

    Vielleicht folgt nun teilweise auch einfach eine strukturelle Bereinigung, hat einfach zu viele Beizen ohne irgend ein halbwegs vernünftiges Konzept, Idee oder ähnliches.

    Leid tut es einem um die kleinen, sympathischen oft innovativen Gastronomen mit viel Passion, Ehrgeiz und eigenem erspartem Geld.

  35. Selten einen solchen Schwachsinn gelesen. Herr Stölcker soll seinen Ruhestand geniessen und nicht über eine Branche schreiben von welcher wo er nichts versteht.

  36. Sehr geehrter Herr Stoecker,
    dies ist mein erster Leserbrief in jahrzehntelanger Berufserfahrung. Eigentlich halte ich es für Zeitverschwendung auf unqualifizierte und polemische Äusserungen zu reagieren.
    In Ihrem Beitrag ist jedoch eine rote Linie überschritten. Sie beurteilen pauschal eine Branche, von der Sie offensichtlich ausser dem gelegentlichen Verzehr von Alkohol ungenügend Kenntnisse zeigen.
    Nur ein Beispiel: Wein im Restaurant. Der kostet im Weinhandel den Preis, der für Handels-Aufwand und angemessene Marge zu bezahlen ist. Im Restaurant spielgelt der Preis für das Glas Wein nicht nur den Wert des Flascheninhaltes ab, sondern insbesondere den erheblichen Personalaufwand, den Aufwand das Restaurant mit seiner gesamten Ausstattung und Funktionalität bereitzuhalten, zu heizen, zu kühlen, zu reinigen etc., abgesehen von Abschreibungen hoher Investitionen oder im Falle der Miete den Pachtzins zu erwirtschaften. Die Alternative wäre, dass Sie Ihren Wein selbst mitbringen und das Restaurant Eintritt verlangt, wenn Sie diesen dort verzehren möchten. Margen in der Gastronomie kann man leider nicht mit Margen im Beratungsgeschäft vergleichen, da sind Sie offensichtlich auf einem Auge blind.
    Gerne biete ich Ihnen gelegentlich bei einem Glas Wein eine Stunde in Betriebswirtschaft an, das könnte Ihren Blick vielleicht zu etwas Objektivität und Bescheidenheit anregen.
    Und noch ein Hinweis zu sozialer Verantwortung. Nur wenige Branchen beschäftigen so viele Menschen, die vielleicht keine akademische Ausbildung besitzen, dafür jedoch sehr wertvolle und für die Gesellschaft bindende Fähigkeiten besitzen, wie dies in Gastronomie und Hotellerie der Fall ist. Diesen Menschen die Existenzgrundlage zu entziehen ist nicht nur inhuman, sondern gesellschaftlich schädlich und auf Dauer sehr teuer. Es gibt dazu den Index der Sozialen Nachhaltigkeit, das wäre vielleicht einmal ein Thema für einen Unternehmensberater der Öffentlichkeitsbildung auf seiner Visitenkarte trägt. Es ist nie zu spät zu Einsichten anderer Wahrheiten zu gelangen.

    • Stöhlker ist immer polemisch und in den seltensten Fällen hat er Ahnung worüber er schreibt. In IP geniesst er das Gnadenbrot!

  37. Zitat: „Die Gastrobranche trage nur 1,1 % zum BIP bei, also wenig mehr als die Bauern.“ So zu zitieren, ist fahrlässig. Take-aways, Hotels, Restaurants, Kantinen, Bars (auch in Fitnesscentern), Bauernhöfe, die Zulieferer, Automaten, usw. tragen mindestens zu 3.5% zum BIP bei.

    • Erwarten sie von Stöhlker nie faktenbasierte Aussagen. Er ist Wutschreiber der darunter leidet dass er nur noch bei IP publizieren darf, ich vermute er bezahlt sogar dafür!

  38. Ach Candrian, hat mich schon wunder genommen, ob der Name hier fallen wird oder nicht. Jedenfalls würde es mich überhaupt nicht überraschen, wenn Sie Geld nehmen können wo Sie nur können. Habe mal bei Candrian als Koch gearbeitet. Pauschal wird Personalessen abgezogen (18Fr!) bei jedem Arbeitstag. (zBsp Im Dezember 2019 waren es über 400Fr bei mir, da wir so viel zu tun hatten) Ob du gegessen hast oder nicht. Ich könnte noch weiter gehen..

  39. Der Staat verbietet unter Androhung von saftigen Bussgeldern, den Beizern Ihre Existenz zu verdienen ! Zuerst müssen aber noch alle teure Anpassungen vornehmen, damit der Virus unter Kontrolle sein soll. Dann muss wieder geschlossen werden, dabei sollte man wissen, dass zu 80 % in der Familie angesteckt wird.
    Ich sage es klar und deutlich, wie hier bewusst durch den Staat Existenzen vernichtet werden ist eine absolute Schweinerei! Dann wollen Sie nicht mal zahlen. Nach uns, die Sintflut. So was von scheissegal.
    Manchmal glaube ich, wir befinden und in einem Irrenhaus.
    Natürlich gib es Restaurant-Millionäre, die kann man aber wohl an zwei Händen abzählen, bei Tausenden geht es ans eingemachte.

  40. Candrian hat ein Hotel in Meilen, welches fast voll ist. Trotzdem hat er das Personal in Kurzarbeit geschickt. Somit ist sein Einkommen grösser als normal. Einmal zahlen die Hotelgäste und zusätzlich zahlt der Staat.

  41. Seit Ihr alle beim Staat angestellt? Wollt Ihr Besserwisser in der DDR 2.0 landen? Der Staat kann nur zerstören. Eine gute und funktionierende Wirtschaft samt einer ausreichenden Versorgung ist nur dank der Eigeninitiative gewährleistet. Wird diese mit den Füssen getreten, heisst es Adieu an unseren Wohlstand. Nicht vergessen der Staat, die Politiker samt Beamten leben vom Steuersubstrat der aktiv produzierenden Bevölkerung, d.h. ein wenig Respekt für alle, die es gewagt haben, das unternehmerische Risiko selber zu tragen.

  42. Die Gastronomie leidet, weil eine Eindämmung der Pandemie nicht gelungen ist. Dies wiederum hängt mit den – nun ja – seltsamen, verwirrenden Manövern ab.
    Und da habe ich KEINE Lust in ein Restaurant zu gehen, ob die nun offen sind oder nicht.
    Ich werde dann wieder (und dann sehr gerne) in ein Restaurant gehen, wenn diese ganze Situation auch wirklich beruhigt ist und wir wieder normalisierte Situationen haben. Und das bedeutet eben, dass ENDLICH WIRKSAME GEGENMASSNAHMEN getroffen werden, was wiederum den Einbezug der Wissenschaft bedingt. Punkt!

    Noch ein Wort zu diesem Casimir Platzer: seine Intrigen gegen Mitglieder des Bundesrates sind einfach schlichtweg indiskutabel (gewesen); sein massiver Druck zur Öffnung der Restaurants hat jedenfalls den Gastronomen nicht wirklich gedient.

  43. herr stölker muss ihnen hier voll recht geben, kenne diese gastromafia ein wenig. und da wird jetzt so richtig kasse gemacht.
    intere

  44. Reiche Gastrounternehmer sind auch Arbeitgeber, Investoren sowie Gastgeber.

    Im Vergleich zu anderen Branchen müssen die Gastrounternehmen ihre Investitonen selber finanzieren (keine Bankdarlehen, ausser Liegenschaften). Die Gastroszene ist eine Chance für potentiellen sozialen Aufstieg via Risikobereitschaft und Eigenverantwortung.

    Die meisten Gastrounternehmen sind nur gemäss Aktivseite der Bilanz Millionäre. Zudem haben Sie Ihr Vermögen voll investiert in die Betriebe.

    Faire Entschädigungen sind eine Kunst die nicht gelingen wird, da subjektiv. Ich bin für eine gesamtschweizerische Umsatzabhängige Lösung (z.B. im Vergleich zum Vorjahr) ohne spezifische Branchen zu bevorzugen oder zu benachteiligen.

    Die Gastrounternehmer per se als „reich“ hinzustellen ist falsch und irrelevant.

    Für die Schliessungen trotz Schutzkonzepten ist der Bund verantwortlich zu Gunsten und zu Lasten der gesamten Schweizer Bevölkerung.

  45. Hier habe ich entschieden eine andere Meinung: durch behördliche Verfügung werden Betriebe geschlossen, bezw. reduziert offen gelassen, seit März 2020.
    Letztlich wird dadurch die Eigentumsfreiheit massiv eingeschränkt, eine Sache
    deren Benützung seitens des Staates verboten wird, bedeutet einen Eingriff in das Eigentum. Der Staat ist verantwortlich und deshalb MUSS Entschädigung gezahlt werden. Dabei denke ich nicht an entgangene Gewinne, sondern an die Übernahme der Fixkosten.

  46. Doch die Bauern (weniger als 1,1% der Wirtschaftsleistung) leben seit wie vielen Jahren von Subventionen? Ausserdem die einzigen Grossgrundbesitzer der Schweiz. Und wieviel kostet schon wieder ein Kilogramm Schweizer Rindsfleisch? Und sämtliche Importbeschränkungen von Fleisch, Früchte und Gemüse werden warum schon wieder aufrechterhalten?

  47. Ist es nicht so, dass Verluste in der Regel über 5 Jahre abgeschrieben werden können. Oder sehe ich das falsch. Andere machen Rückstellungen. Kreative Buchhaltung nennt sich das.
    Ich bin sicher die Bindellas, Sprünglis, Hiltis usw. kennen sich da aus. Also was soll das Gejammer. Diejenigen die das Geld brauchen könnten kriegen sowieso nichts. So siehts doch aus.
    Aber bei unserem Weinbauer wird das Gejammer sicher auf offene Ohren stossen.

    • @AHV Rentner

      Generell denke ich, dass die tiefen AHV-Renten eine Schande für die angeblich reiche Schweiz sind. Zumal wir den Reichtum dieser sparsamen und arbeitssamen Generation verdanken.

      Zu den Unternehmen: kein Geld haben (Liquidität) und keinen Gewinn machen ist nicht das Gleiche. Ja, Verluste können mit künftigen Gewinnen verrechnet werden (wenn die Betriebe dann noch existieren) – dies führt zu Steuerausfällen in den kommenden 7 Jahren!

      Kennen Sie das Spiel mit den Dominosteinen – einer stösst an und die ganze Reihe kippt um (Kinder lieben das)? Analog wird die Kette von Zahlungsunfähigkeiten weite Kreise ziehen , also nicht nur die Gastronomiebetriebe betreffen.

  48. Typisch Stöhlker, wichtig war für ihn auf jeden Fall der nicht ganz unwichtige Nebensatz, dass er in den letzten 50 Jahren doch CHF 1 Mio in die Beizen investierte (immerhin 20’000 jeden Monat!!!), was wohl jeder Schweizer/Schweizerin sich zu leisten vermag! Zu zwischendurch vernünftigen Überlegungen sticht halt bei diesem immer wieder auch das Überhebliche durch!

  49. a fond perdu für alle geht nicht.
    Es braucht klare und transparente Parameter.
    Herr Stöhlker hat gute Punkte.

  50. Sorry Herr Stöhlker, da sind Sie jetzt aber total falsch gewickelt. Wie sieht es dann mit all jenen Wirten aus welche eben nicht Millionen mit Immobilieninvestments verdient haben? Da spreche ich wohl von einer überwiegenden Mehrheit der Wirte!! Ich möchte gerne wissen wie Sie reagieren würden wenn Ihr Mineralwasser plötzlich 7.50 statt 4.80 kostet. Und die Pizza, falls Sie als Millionär sowas ordinäres essen, plötzlich 35.– statt 24.–. Ihren Kommentar finde ich daneben.

  51. KEIN einziger Beizer wurde gezwungen in diesem Business einzusteigen.
    Was passiert ist: „Ereignis der HOEHEREN GEWALT/NATUREREIGNIS“ – somit Berufsrisiko –
    deshalb KEIN Grund warum der Steuerzahler wiederum blechen soll!

  52. Nun ist auch klar, welche Agentur vom Bund den Auftrag erhalten hat, die Ansprüche auf finanzielle Entschädigung zu verschleiern.

  53. Reichen Familien sollte man ihre Beizen nicht finanzieren Mit Steuergeldern. Aber man soll auch nicht die Beizen durchfüttern, die eh in den roten Zahlen waren, denn es wird nicht lange gehen, sind sie wieder rot und unsere Steuern sind verprasst. Helfen soll man jenen, die bisrer gesund waren, eine gesunde Billanz hatten und auch Steuern bezahlen konnten. Die werden es weiterhin schaffen und die Kredite die vom Steuerzahler kommen, zurückzahlen. Das muss sauber aufgegleist werden.

    • Die Kredit kommen in erster Linie von Geschäftsbanken und werden „lediglich“ vom Steuerzahler garantiert. Und jedes KMU (mit einer halbwegs gesunden Bilanz) hätte einen solchen (soweit ich weiss bis Mitte letzten Jahres) beantragen können. Und wenn er nicht benötigt wurde und resp. benötigt wird, hätte dies den potenziellen Kreditnehmer nicht mal einen Rappen gekostet. Wo also liegt ihr Problem???

    • Reminder

      Bitte denken Sie an all die Gläubiger also die Lieferanten, welche Ausfälle erleiden!

      Den Behörden steht es nicht zu, die Rentabilität von Gastrounternehmen zu beurteilen. Zudem rentieren junge Unternehmen meistens weniger (hohe Abschreibungen) als langjährige.

      Ich bin der Meinung, dass diesbüglich kein Unterschied gemacht werden darf. Das Überleben der einzelnen Betriebe darf nicht willkürlich festgelegt werden – auch nicht dasjenige derer Lieferanten!

  54. tja wenn STEINREICHE den Reichen den Reichtum vorhalten………………was sollen da jene denken die den letzten Rappen zweimal umdrehen müssen bevor sie sich eine Knorr Suppe oder ein Stück Brot kaufen können. Nix da von gross angeben mit extrem teuren Wein, mit Kaviar und Rinderfilet und Vorfahrt im noblen Wagen , mit Chauffeur , na ja wegen dem Weinkonsum, smile. Diese Strassen-und Bauarbeiter, Holzfäller, Bergbauern, Kehrichtmänner etc (alles auch mit innen am Schluss um korrekt zu bleiben) sollen künftig ihren Kafi oder das Feierabendbierchen in der Kälte oder zu Hause saufen und nicht in der Dorfbeiz die schon vor Corona nur knapp den Lebensunterhalt deren Betreiber/innen und Angestellten finanzieren konnte. Hauptsache dem Stöhlker seine auserwählten BEIZEN bleiben offen. Wie nennt sich das? deutsche Arroganz? schweizerische Arroganz? oder einfach Arroganz der Abgehobenen? Diese Zeile gehören nach Coronazeiten an jedes Anschlagbrett der nicht vom Reichtum gesegneten, aber dennoch hart arbeitenden Menschen. Dem Stöhlker proste ich zu mit einem Landwein und er mir wohl mit einem Chateau Petrus. hmmmmmmm meiner schmeckt mir bestimmt besser😊

    • Interessant.
      Sie haben den Artikel von K. Stöhlker aber schon gelesen? Und allenfalls sogar verstanden?
      In diesem Sinne: sind Ihre Aussagen irritierend interessant.

  55. Die „Millionärs-Wirte“ sollten sich als Bewirtungs- und Beherberungsspezialisten Gedanken machen, wie man die Menschen in den Alten- und Pflegeheimen besser schützen und so weitere Lockdowns verhindern könnten, dann wird auch der Rubel in den Beizen wieder rollen.
    Gunther Kropp, Basel

    • @Gunther Kropp, Basel

      die Gastronomie ist z.B. in Basel seit Jahren klinisch Tod. Für die Restschweiz sieht es auch nicht viel besser aus. Die Gründe sind mannigfaltig. Den neusten Informationen zufolge, sind die Wahrscheinlichkeiten einer „Virun-Mutation“ sehr höch – würde man – Corona unter der jüngeren Bevölkerung einfach laufen lassen…Ergo: Senioren zu schützen und die Wirtschaft voll laufen lassen ist keine paraktkable Lösung – auch – im Lichte der Wirksamkeit des Impstoffes.

      https://www.youtube.com/watch?v=0JcVglSdQ-c

    • @Illusionen platzen, so auch die der B Schweiz
      Medical Tribune: „Wenn Ärzte von der Coronakrise als einer „kriminellen Inszenierung“ sprechen..Der Internist Dr. Claus Köhnlein aus Schleswig-Holstein nennt die Aufnahmen der Militärlastwagen, die in Bergamo Leichen abtransportieren,..“
      https://www.medical-tribune.de/meinung-und-dialog/artikel/wenn-aerzte-von-der-coronakrise-als-einer-kriminellen-inszenierung-sprechen/

      Mit dem Link den Sie eingefügt haben, beziehen Sie sich wohl auf Dr. Köhnlein. Sie meinen eine „Corona-Weltregierung“ will alle Restaurants-Bars-Bordelle und sonstige Vergnügungseinrichtungen schliessen, damit die Menschen Zuhause ein braves und sittsames Leben führen können? Und die Corona-Verödeten-Innenstädte zu hermetisch abgeriegelten Luxus-Resorts der Corona-Krisen-Gewinnler-Oberschicht umgewandelt werden können?

  56. Nein, mit Bindellas muss man wirklich kein Mitleid haben! Und dem Typen auch noch Steuergelder in den Rachen zu werfen wäre ja grotesk!

    • Hr, Thiel, ein typischer Neidgenosse.

      Mir persönlich ist es sch…egal, wen das Restaurant gehört: kurz gesagt würde ich nur die Restaurants überhaupt finanziell unterstützen, die in den letzten 3 Jahren schwarze Zahlen schrieben und somit dem Staat, von dem sie jetzt gerettet werden wollen, auch etwas abgeliefert haben.
      Ist dies nicht der Fall, hat Corona die unrentable Sache nur abgekürzt, und das ist imho nur gut so!

    • Viel schlimmer finde ich den Hiltl. Mit einer noch nie dagewesenen Arroganz die Leute mit dem Vegetarier/Vegan Hype über den Tisch ziehen und jetzt die hohle Hand machen. Da kommt mir ja fast mein blutig zubereitetes Steak wieder hoch

    • Vollkommen richtig Frank Thiel. In dieser Beiz wurden ja auch schon an einem Vierertisch 6 oder noch mehr Personen platziert. Das ist sehr ungemütlich, aber der Wirt wurde so reich ! !

    • Wirklich?? Mit anderen Worten die Bindellas sollen Steuern zahlen, dies möglichst viel und wenn möglich noch etwas mehr aber wehe, wenn diese auch mal Hilfe in Anspruch nehmen wollen oder müssen. Ja dies geht gar nicht. Die Bindellas der Schweiz haben genauso hart gearbeitet wie jeder andere Beizer auch. Wo ist hier die Gerechtigkeit? Wo der Sozialpartner? Ihre Denkart ist mehr als abstruss und in keiner Art und weise Zielführend.

    • Ich führe seit 37 Jahren (in der 5. Generation) ein Restaurant auf dem Land und dem Staat immer abgeliefert was verlangt wurde! Schön brav die gesetzlichen Vorgaben und Abgaben eingehalten und nur mit sehr viel Eigenleistung war es möglich etwas in die Altersvorsorge zu investieren! Ich habe absolut kein schlechtes Gewissen wenn ich nun vom Staat „gerettet“werden muss! Bis 2019 konnten wir unseren Verpflichtungen immer nachkommen, aber nur durch sehr hohen Arbeitseinsatz und Eigenleistung!Bin mit Ihnen einig, dass nicht alle, die sich in der Gastrolandschaft „tummeln“ auch berechtigt sind vom Staat „gerettet“ zu werden! Und so traurig es für viele Quer/Neueinsteiger ist , dass der TRAUM vom eigenen Betrieb zum Albtraum geworden ist….und nun durch diesen schlimmen Virus eine Strukturbereinigung stattfinden wird! Bliebet gsund!

  57. Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Sie sollen zur Swiss – sorry Lufthansa – gehen und dort fragen wie’s geht. Es gibt keine Risiken mehr and it can ONLY GO UPPP! Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren, schön weitermachen und dann haben wir den Salat. Die USA geben Mal schon einen Vorgeschmack.

  58. Sehr geehrter Herr Stöhlker
    nur noch Milliardäre als Gastronomie-Besitzer und Edel-Restaurants für die Eliten, die noch ohne Maske weiter feiern dürfen?

    Wir sind gut unterwegs in diese Richtung
    und es ist kompliziert sich in Pandemie-Zeiten zu positionieren, aber bitte schreiben Sie die 6 von 10 einfacheren Beizen für normale ‚Maskenträger‘ bitte nicht so leichtfüssig ab.
    Merci
    René Küng

    • Gastro Swiss erwähnt selbst in einem Schreiben, dass 6 von 10 Restaurants mit roten Zahlen arbeiten. Warum sollen wir diese noch unterstützen? Damit diese dann nächstes Jahr Konkurs gehen? Wirf nie gutes Geld schlechtem Geld hinterher soll hier auch in abgeänderter Form gelten.

  59. sehe ich grundsätzlich auch so. nicht schlecht getroffen herr stöhlker. ich würde hier noch ein kompliment zum text aussprechen, sässen sie nicht in der fdp.

  60. Die Beizer obbyieren seit Monaten via:

    Gastrosuisse
    Gewerbeverband
    SVP-Friedli

    Ich habe Verständnis, dass nicht verschuldete Ausfälle verhältnismässig entschädigt werden.

    Ich habe aber kein Verständnis, wenn Betriebe, die schon vor Corona notleidend waren mit Steuergeldern über Wasser gehalten werden.

    Im Übrigen gibt es neben den Beizern noch andere Branchen (z.B. Tourismus, Event- und Kulturbereich), die auch oder noch mehr darunter leiden, aber leider nicht über eine so lärmige Lobby verfügen.

    Ich hoffe, dass der Bundesrat hier Politik für alle macht und nicht nur für die Beizer mit ihren unrealistischen Forderungen (siehe als Beispiel den Artikel von Schwendener, der meint, die SNB müsse den Beizern Teile des Buchgewinns auszahlen. Das ist keine Forderung mehr, sondern ein Hirngespinst!).

  61. Bin nicht immer einverstanden mit Szöhlker, aber hier bin ich seiner Meinung. Es geht nicht, dass der Staat bzw, wir Steuerzahler unfähige Wirte sanieren (67 % gem. Wirtevetband) und Reiche noch reicher machen.

  62. Lieber Herr Stoehlker, einmal mehr eine Entgleisung dieser Artikel. Es ist doch nur normal, dass sich die bekannten starken Wirte fuer die Branche engagieren. Wenn sich der Beizer vom Kreuz im Aargauer Kaff melden wuerde, hätte das keinerlei Impact.
    Noch ein Punkt der mich stört in Ihrem Schreiben: keinen Buchstaben verschwenden Sie um auf die vielen tausende Arbeitsplätze die gefährdet sind hinzuweisen. Die Herren Peclard, Bindella, Gandrian die Sie angreifen, kümmern sich eben auch um Ihre Leute nicht nur um Ihr Vermögen – vermutlich im Gegensatz zu Ihnen

    • Gesundheit statt Arbeitsplatz. Das war der Deal. Es wurde lediglich geliefert was bestellt wurde. Das Resultat war von Anfang an allen klar.

    • Also wenn ich den Wechsel der Restaurantbetreiber in meinem geografischen Umfeld betrachte … da läuft aber einiges.
      Fakt ist, dass Gastronomen üblicherweise das Rechnen nicht so im Griff haben.
      Und genau deshalb schliessen Restaurants und öffnen Restaurants und schliessen Restaurants …
      Selbstverständlich sind damit auch Arbeitsplätze verbunden (was sehr bedauernswert ist). ABER gleichzeitig sind die Restaurants mit gutem Angebot, sind Mitarbeiter mit bestem Auftritt immer sehr begehrt.
      Aber was wollen wir denn? Aufrechterhalten jeden Restaurants, obwohl sich das Verhalten ändert, möglicherweise in die Agglos verschiebt?

    • Endlich ein intelligenter Kommentar ohne triefenden Geifer und Neid gegen Erfolgreiche, in einer Zeit, in der die Rechtsgleichheit oft vergessen geht.

  63. Herr Klaus J.Stöhlker hat in Bezug auf die Rentabilität der Gastronomie recht und es macht die Situation in der Corona-Zeit auch nicht besser. Wenn aber der Staat eine Schliessung der Betriebe bestimmt, sollte dieser auch für den Beschluss Verantwortung übernehmen. Dazu gehört auch eine angemessene Entschädigung der entgangenen Einnahmen. Hr. Stöhlker mag sich über die reichen Wirte ärgern die auch davon profitieren könnten. Nun sind die Gesetze eben so, dass auch Reiche einen Anspruch auf Entschädigung haben (z.B. Hr. Blocher als alt Bundesrat).In unserem System werden die meisten Reichen reicher und die meisten Armen ärmer. Die Coronapandemie hat das nicht zu Gunsten der Armen verändert.

    • Der Staat übernimmt keine Verantwortung und auch nicht der BR. Wenn er das täte, täte er zurücktreten. Bezahlen tun wir alle, nur der BR pickt sich die Rosinen die in „sein“ WEF-Netzwerk passen heraus.
      Der Rest ist nicht systemrelevant.

    • Im Gegensatz zu den BR-Diäten (welche zugegebenermassen satt scheinen) gibt es keine vertragliche Verpflichtungen für Katastrophenausfälle in der Gastronomie. Soweit ich weiss, könnte man solche versichern, aber welcher „normale“ Wirt steckt solche Gebühren nicht lieber in den eigene Tasche!

  64. Herr Stöhlker, da müssen Sie nun mal differnzierter urteilen, Sie haben nur die Gastro-
    elite aufgeführt aber hunderte wenn nicht tausende von kleinen Wirten haben Sie dabei
    übersehen die nun wirklich am Anschlag sind und Hilfe brauchen und solange das
    Restaurant beim Bundeshaus offen hat finde ich sollten auch alle anderen öffnen können.

  65. Ich sehe das ähnlich wie Herr Stöhlker. Möchte aber noch ergänzen, dass viele Restaurants nicht faktisch geschlossen sind sondern faktische alle zu Takeaway/Delivery Restaurants wurden. Wenn ihre Gäste das Essen wirklich schätzen, bestellen sie es weiterhin und essen es zuhause. Natürlich gibt das Umsatzeinbussen aber mit cleveren Ideen reduziert das auch Kosten und ermöglicht neue innovative Geschäftsmodelle.

    Zudem gibt es ja faktisch „A fonds perdu Beiträge“. Alle Gastrobetriebe haben sicher einen Covid-Kredit. Jetzt melden sie Konkurs an, dann müssen sie den Kredit nicht zurück bezahlen. Wenn die Krise vorbei ist gründen sie ein neues Unternehmen und haben einen sauberen Neustart. Warum alle so viel Angst vor dem Konkurs haben, weiss ich nicht. In anderen Ländern machen erfolgreiche Unternehmer auch ein paar mal Konkurs.

    Es soll ja auch ein paar schwarze Schafe geben, welche mit ihrem Gastrobetrieb Geld waschen. Die sind sowieso auf der sicheren Seite, sollten im Moment einfach besser ihre Aktivitäten auch etwas herunterfahren. So ein Gratis-Covid-Kredit gibt ihnen aber sicher auch neue Möglichkeiten.

    • Das Problem ist, dass die Gäste nicht treu sind. Habe mit 3 Gastronomen gesprochen und die meinten: nein, die bestellen nicht bei uns.

      Also, das Problem sind die untreuen Gäste. Denen ist das egal. Geht der Laden zu, gehen sie woanders hin. So einfach ist das.

    • Der Covid Kredit beträgt maximal 10 % des Umsatzes. Damit macht man keine grossen Sprünge.

    • Ihr Kommentar in Ehren, aber er greift zu kurz. Ein Gastronom der sich einen Takeaway aufgebaut hat, macht damit ein klein wenig zu viel Umsatz und erhält deshalb keinerlei Finanzielle Unterstützung. Den fleissigen gehört die Welt nicht mehr…

  66. Absolut richtig – ein grosser Teil war schon vor Covid eigentlich pleite, es wurden nur noch günstige Absprungmöglichkeiten abgewartet: Abhauen mit dem neuen SUV, unter zurücklassen von Miet- und Lieferantenschulden und unbezahlten Sozialleistungen.
    Dialog mit meinem Lieblingsbeizer im November:
    „Wie läuft’s?“
    „Ich darf es fast nicht sagen – 40% mehr Umsatz, ich habe sogar die Sommerterasse isoliert, um diese auch im Winter zu nutzen“

    • Warum ausgerechnet mit einem bösen Co2 SUV abhauen, wenns mit einem Ferrari auch geht ?

    • Nicht nur die Bauern jammern gekonnt, die Gastronomen können es mindestens so gut. Wenn man die TV-Sendung von Bumann, dem Restauranttester, sieht, dann versteht man weshalb etliche Restaurants (vielleicht 60%?) nicht rentabel sind. Gewisse Wirte hinterfragen sich nie, machen weiter wie immer, haben keine Ideen. Kürzlich schoss einer den Vogel ab, er wusste nicht was „al dente“ heisst. Bumann konnte es nicht fassen. Wenn man da pflüderweiche Teigwaren vorgesetzt bekommt, dann ist der Fall klar.

    • Zu viele Restaurants.
      Wie zu viele Shops die Krims-Krams verkaufen, billiger Schmuck oder Papierwaren, zum Beispiel.

      Ich habe mich immer gefragt wie diese Laden überleben? Wie bezahlen sie Mieten? In 1-2 Jahren sind sie normalerweise weg, dann kommt ein neuer Laden.

      Kann nicht Geldwäscherei sein (wie Dönerladen und sowas), vielleicht Frauen der reichen Bankangestellte, die zuhause nichts zu tun haben und öffnen diesen Laden als Hobby, mit Geld des Ehemanns.

      Ich meine, Frau des CS Urs Rohners führt auch irgendwelches Theater Dingsbums.

  67. Mit vollen Hosen lässt sich gut stinken. Sie Herr Stöhlker haben ja kein Problem, Ihnen hat man nicht einfach die Existenzgrundlage entzogen. Es geht doch hier nicht darum, dass in er Gastrobranche schon vor Corona einige Betriebe unrentabel gearbeitet haben (dieser Zustand existiert übrigens bereits seit zig Jahren, wie übrigens auch im Garagengewerbe), es geht darum, dass der Staat den Unternehmern mit den Schliessungen die Existenzgrundlage entzogen hat. Deshalb ist es nur recht und billig, wenn dieser Staat auch für den entstandenen Schaden einsteht. Und wenn diese Massnahmen uns allen zugute kommen, wie dies der Staat ja verkündet, dann müssen wir alle auch dafür gerade stehen. Die Gastrounternehmer in meinem Umfeld gehören nicht zu den von Ihnen beschriebenen. Es ist wichtig, dass besonders die kleinen Betriebe rasche und unkomplizierte Hilfe erhalten. Oder wollen wir, dass am Ende die grossen finanzstarken Investoren die Gewinner sind und sich die vom Staat in den Ruin getriebenen Betriebe unter den Nagel reissen? Diese Krise hat bereits gezeigt, dass die Reichen profitieren und die anderen verlieren. Wollen wir wirklich auf diesem Weg weiterfahren? Aus meiner Sicht ist es beschämend von der Politik, dass man sich nicht im Sommer auf ein mögliches Szenario mit einer starken zweiten Welle vorbereitet hat. Es wurde doch genügend davon gesprochen und geschrieben. So überrascht wie im Frühling konnte man nun wirklich nicht mehr sein.

    • Moment!!! Sie wissen auch wer der ominöse „Staat“ nach wie vor ist. Sämtliche Entschädigungen, welche aktuell ausgezahlt werden müssen irgendwann (auch von ihnen) wieder beglichen werden. Das müsste ein wirklicher Finanzplaner an allererster Stelle mitberücksichtigen! Wer bezahlt denn schlussendlich die Zeche, welche da so vollmundig und flächendeckend gefordert wird?

  68. Wer als Wirt keine Reserven gebildet hat sollte für deren Dummheit nicht noch mit Steuergeld belohnt werden. Auch die „Milliardärswirte“ klar wissen die wie man zu Geld kommt, überall das maximum rausholen und auf der Ausgabenseite kneifen jammern und ja nur das Minimum bezahlen. In der jetzigen nationalen Kriese einfach Geschmackslos!

    • Sie haben wohl keine Ahnung über die Gastronomie. Was ist mit dem Wirt der vor 2-3 Jahren angefangen hat, zu Beginn 100’000de investiert hat. Soll der ernsthaft schon Reserven haben?
      Das einzig Geschmacklose ist Ihr Kommentar

    • Sie sind wohl nicht Unternehmer, sonst würden Sie nicht so einen Unfug schreiben.

    • So ein Quatsch, ein Wirt und kein Kleinbetrieb muss zwingend „rentabel“ wirtschaften um riesen Reserven anzuhäufen. Sondern wenn er davon leben kann zufrieden ist und den Gästen ein Erlebnis und Wohlbefinden bieten kann ist das ausreichend. Wenn das so geht innerhalb den üblichen Öffnungszeiten ist es ok.
      Wenn man ihm die Kunden per Befehl wegnimmt hat er Anrecht auf Entschädigung.
      Wie man die reichen Wirte da behandeln soll ist eine schwierige Frage!

    • @Treuhänder und Finanzplaner; Ihr solltet doch als erstes wissen wer dann dies bezahlt! Wer auf Vollkaskozwängerei angewiesen ist muss zum Grünen und Linken Staat gehen und dort CO2 und Parkplatzstatistiken bearbeiten. Dort können Sie den ganzen Tag die Kohle der Bürger verheizen und kriegen ihr Salär in jeder Wetterlage auf sicher.

    • Die linken und grünen wollen aber nicht ihre steuern erhöhen, sondern die der arbeitgeber, die die svp und fdp seit jahren reduziert haben.

      Man muss schon ein einfacher mensch sein damit man das nicht kapiert. Ja die linken wollen mehr fürs gemeinwohl tun, das die falschen dafür bezahlen müssen ist aber die schuld des rechten filzes der zu sich als arbeitgeber schaut.
      Wer denkt die rechten wollen die grenzen schliessen irrt, nur sie profitieren von günstigen arbeitnehmern. Wie bei den Putzfrauen, sind asylanten in diesen kreisen sehr beliebt.

  69. Ein krasser Denkfehler: Wenn der Bund einer ganzen Branche das Geschäften verbietet, muss er finanziell dafür gerade stehen. Deutsche und Österreicher vergüten 75 % des letztjährigen Umsatzes. Eine solche Lösung unter Berücksichtigung der Kurzarbeitsentschädigung muss auch in der Schweiz möglich sein.

    • Und wenn morgen ein Gewitter aufzieht und ich deswegen meine Gartenbeiz schliessen muss auch??? Unternehmertum ist nach wie vor auch Risiko und die Vollkaskozwängerei zu Lasten der nachfolgenden Generation(en) geht mir je länger je mehr auf den Senkel. Danke Herr Stöhler, auch wenn wir manchmal nicht immer gleicher Meinung sind!

  70. Lobbygejammer und ungehorsam „Trötzele“ ala #wirmachenauf ist purer Opportunismus der Wirte! Wieso kriegen andere Geschenke und wir nicht?!

    Dennoch irgendwie verständlich bei den willkürlichen Entscheidungen des Bundesrats, wie im Fall Swiss mit Milliardenhilfen aus Schweizer Steuergeldern an die deutsche Lufthansa.

  71. Wer hat, dem wird gegeben… Man kann es sich eben leisten, unverschämt zu werden, während Mainstreet darbt.

  72. Grundsätzlich bin ich absolut für freie Marktwirtschaft. Wenn jemand nicht fähig ist, ein Geschäft zu führen, dann verschwindet es halt früher oder später. Wenn aber der Staat Firmen und Privaten quasi verbietet zu arbeiten, dann hat eben dieser Staat die freie Marktwirtschaft ausser Kraft gesetzt und muss für den Schaden aufkommen. Da spielt es keine Rolle, ob das Restaurant A oder B noch einige Reserven hat oder nicht. Der Schaden ist angerichtet und bezifferbar.

    • Wir haben hierzulande schon längst (seit vielen Jahrzehnten) keine freie Marktwirtschaft mehr. Der Staat schreibt – wie im aktuellen Fall – (NB auch den grossen Unternehmen) derart viel vor (FIDLEG lässt grüssen, wenn wir schon in einem Finanzblog sind), dass in meinen Augen das soziale an dieser so schöngefärbten „Marktwirtschaft“ deutlich überwiegt. Oder weswegen wird wohl innerhalb der Schweizer Grenze nahezu nichts mehr mit Massencharakter produziert???

  73. Und wieder spielt sich der Deutsche aus Küsnacht als der grosse Schiedsrichter auf.
    Und wieder formuliert er nur aus eigener Warte, und als Trump-ähnlicher Narziss zeigt er uns seine Grosszügigkeit, von Weinbestellungen bei Bindella bis zu seinen zu gross geschätzten Ausgaben bei seinen 12 – 18 Lieblingswirten. Was für arme Schweine sind diese bei seolchen Gästen.
    Ich verweise auf die NZZ vom Samstag, Seite 35, wo das Ausblenden fremder Perspektiven und Interessen richtigerweise als Idiotie bezeichnet wurde.
    Schön ist, wie klar er seine geistige Beschränkung mit seinen Fleissbeiträgen offen legt.

  74. Ich bin oft nicht einverstanden mit Hr. Stöhlker aber im vorliegenden Artikel haben wir eine 100% Übereinstimmung – heisst allerdings immer noch nicht, das wir auch wirklich richtig liegen😉

  75. Sie mögen mit Ihren „Millionärs-Wirten“ ja recht haben, Herr Stöhlker. Aber was machen die anderen mehrheitlich kleinen und heimeligen Dorf-Restaurants, wo wir unsere Vereins-Sitzungen und andere Veranstaltungen abhalten können? Und: es gibt in unserer Bundesverfassung ein Recht „zu einer privatwirtschaftlichen Erwerbstätigkeit und deren freie Ausübung (Art. 27).“ Da die Restaurants bei der Virenübertragung ja nicht das Problem sind, kann man bei den momentanen und beabsichtigten Massnahmen durchaus von „Willkür“ sprechen.

  76. Grundsätzlich ist der Artikel richtig aber ….. Als ob Stöhlker je in einem Peclard Restaurant gewesen wäre. Ganz sicher nicht.

  77. Ich gebe Ihnen vollkommen recht, Herr Stöhlker! Wie die reiche Familie Bindella, mit noblem Wohnsitz am Zürichberg, die hohle Hand macht, ist geradezu peinlich. Und wenns dann wieder besser geht, wird der Staat verhöhnt.

    Aber es ist so: In der Krise werden die Armen ärmer und die Reichen reicher.

  78. Die Antwort ist einfach: es sollte nur Subventionen bekommen, diejenige die wirklich existentiell bedroht sind, sagen wir unter eine Kapitalgrenze, die nach Lage und Stand abhänging ist…das wäre “ fair“ gegenüber alle IV/ AHV und sozialfälle, die auch praktisch keine Vermögen mehr haben.Zweite Bedingung ist, dass sie vorher auch „sauber wirtschaftet“ haben und somit regelmässig Steuern bezahlt haben. Die neue World order verlangt mehr Gleichgeit in alle Aspekten…
    persönlich würde immer ein geniales Kind unterstützen, der nicht die Mittel hat, als Marode Firmen mit Ausnahmen wie gesagt oben…Der erste wird die Gesellschaft voranbringen, der zweite nur eigene Kasse wiederfüllen, obwohl die Sozialaspekte von Restaurant und Hotel nicht zu vernachlässigen ist…

    • Danke vielmals, dann bekommen die „berechtigten“ Wirte/Unternehmer vielleicht in vier oder fünf Jahren (eventuell) eine Entschädigung. Das ist ein typischer EU-Bürokraten-Vorschlag, wo mindestens fünf verschiedene Gremien (selbstverständlich bezahlt durch die steuernden Bürger) monate- und jahrelangen mit den notwendigen Prüfungen beschäftigt sind, bevor sie dann irgendwelche „Almosen“ durch die Kanäle leiten!

    • Ist nicht in der Lage, einen Kommentar einigermassen verständlich zu formulieren, masst sich aber an, zu wissen, wie zu handeln richtig wäre….

  79. ich glaube bei den Gastronomen gibt es etwa 3 verschiedene Kategorien. Erstensmal die Grossen, die neben den Gasthäusern noch andere grossen Firmen (z. B. Baugewerbe, Weinberge u.s.w.) und andere noch rentable Gewerbe betreiben. Dann 2. die kleinen und mittelgrossen Wirte, die seriös und ausschliesslich nur wirten. Die den Beruf erlernt und auch fähig sind. Und dann 3. die kleinen, unfähigen Gastwirte, die den Beruf nie erlernt haben, kaum Steuern bezahlt und irgendwann sowieso in den Konkurs hätten gehen müssen. Die haben sich dank der guten Wirtschaftslage bis heute durchgewurstelt …..und irgendwann MÜSSEN diese verschwinden, dann kann die Wirtschaft wieder gesunden ! Meiner Meinung brauchen nur die mittlere Kategorie Hilfe, aber genügend und sofort ! !

    • Werter Emilio,
      gratuliere zu dieser feinen Analyse. Ich teile Ihre Auffassung. Wir haben oben Abstauber und unten noch mehr Abstauber. Beide sollte man nicht unterstützen. Ob unsere Verwaltung diese Selektion allerdings vornehmen kann, ist zu bezweifeln. .Sie schüttet unsere Steuergelder wie Frau Holle den Schnee aus.
      Zusatz: Eigentlich bin ich gegen die Schliessung der Restaurants; die Wirte haben sich allgemein grosse Mühe gegeben, Ansteckungen zu verhindern. In Wirklichkeit geschehen die Ansteckungen zu mehr als zwei Dritteln in den Alters- und Pflegeheimen, wo die Betreuung immer schon trostlos war. Zu wenig Personal, schlechtes Personal, kaum Service. Wie sich jetzt zeigt, Todesfallen für die Alten. Das kann man von unseren Wirten nicht sagen.

    • Ein sehr guter Kommentar!Die sehr reichen und reichen Firmen sollten eigentlich freiwillig verzichten auf Zustupf vom Staat. Sie sollten sich eher schämen, wenn das passieren würde. Das Thema ist sehr heikel allerdings. Wenn die Bundesverfassung die freie Marktwirtschaft in Stein meisselt, und der Bund leitet wegen eines Epidemiegestzes die Zwangsschliessung der Gastrobetriebe ein, welches Gesetz ist dann wichtiger? Diese Frage spielt nicht mal eine Rolle! Der Bund hat schlichtweg zu wenig medizinische Kenntnisse und die Experten sind auch nur bezahlte Experten für irgendwelche Grossfirmen-Ziele. Man hätte mE die ganze Wirtschaft geöffnet lassen sollen und den richtigen christlichen Glauben pflegen: Das Leben geht weiter nach dem Tod und Sterben ist nicht verboten und Sterben ist keine Schande, sondern Teil des Lebens…

    • Ich würde noch eine vierte Kategorie ergänzen: Jene Wirte, von denen eigentlich ganz augenschainlich und offensichtlich unklar ist, wie die überhaupt so lange überleben konnten – vermutlich durch Geldwäsche. Die haben natürlich jetzt ein grosses Problem, wenn die Restaurants zu sind. Wohin mit dem Geld?

  80. ausnahmsweise vollends einverstanden. während eine gewisse hilfeleistung angebracht wäre, sind die angesprochenenvorderungen wie volle mietkossten erstattung wohl ein witz. auch diese branche hält sich für besonders und systemrelevant. auch bin ich absolut sicher dass sich niemand in restaurants und bars ansteckt. niemals, so wie fitnesscenter, schulen, büros, öv. niergends steckt man sich an. nur in alterheimen und am familientisch. dort wird der virus mit ritualen herbeibeschwört und dann in die bars und restaurants getragen, wo man sich dann aber nicht ansteckt.

  81. Hoffentlich entlassen alle Restaurants, Hotels, kleine und mittelgrosse Geschäfte von Lebensmittel und Kleidern das ganze Personal.
    Wollen die Politiker das wirklich? Ja, wegen dem Great Reset vom WEF der globalen Elite.
    Das WEF sagt selber auf deren Webseite, dass dir 2030 nichts mehr gehören wird (Auto, Wohnung, Haus usw.)

  82. Das Essen in Peclards und Bindellas Restaurants ist medioker und zu teuer. Das Gleiche gilt für die Kronenhalle, die wenigstens etwas für das Auge bietet (Kunst). Bevor ich in ein Candrian Restaurant gehe, esse ich lieber einen Silberbeefy in der letzten verbliebenen Silberkugel. Es gibt aber einige kleine asiatische Restaurants, die ich sehr gerne mit meinem Steuerfranken unterstützen würde.

    • Das Preis-Leistungsverhältnis in der Schweizer Gastronomie ist nicht gegeben. Und das in allen Preissegmenten, mit einigen wenigen Ausnahmen. Dasselbe gilt für die Hotellerie in der Schweiz. Es ist stossend, wie deutlich dort die pure Gier der Wirte ist und denen werde ich keine Träne hinterher weinen.

  83. Wieder einmal ziemlich daneben, der Chinabewunderer vom Zollikerhügel. Dass er für Millionen gefressen und gesoffen hat, sieht man ihm an und sein Hirn scheint ab dem vielen Alkohol ziemlich Schaden gelitten haben. Möchte mal sehen, wie er winseln würde, wenn seine Kommunikationsbude wegen dem China-Virus über Monate keine sowieso überteuerten Rechnungen schreiben könnte.

    • Scheint ja offenbar doch einige Reserven – wie sie das in ihrem Kommentar doch so treffend bemerken – angesammelt zu haben. NB Trifft er den Nagel eben schon auf den Kopf; Unternehmertum ist nicht nur Frieden, Freude, Eierkuchen und Free-Money sondern manchmal auch etwas Risiko.

    • Ich bin für Transparenz aber auch für Anstand. Scheint nicht ihre Spezialität zu sein.

  84. Stossend und abschäulich der Beitrag, ja klar wie immer werden auch einige profitieren die es Privat nicht nötig hätten…

    Der Schreiber scheint aber offensichtlich nicht viel Ahnung der wirtschaftlichen Realitäten zu haben….die AG ist nicht das Privatvermögen….

    Für Risiken die der Staat schafft um die Altersgruppe des Schreibenden zu schützen, sollen auch diese aufkommen.

    Ich könnte KOTZEN viele die arbeiten MÜSSEN (nicht wollen) können nicht damit wir die alten schützen und was machen diese? Sie füllen die Züge mit Ihren Langlaufskiern das sind die waren Covid Idioten!

    Die die den Generationenvertrag überbeanspruchen, ich habe mich verabschiedet aus diesem Vertrag…Willensmangel…hätte ich gewusst das die alten so Rücksichts, Verantwortlungslos und Selbstsüchtig sind hätte ich gar nie mitgemacht…Ex tunc…wo kann ich meine Beiträge zurückfordern?

    • Erstens kann auch eine AG überrissene Löhne ausschütten (wie ihr ewigen Motzer das ja bei den Universalbanken ebenso und dauernd beanstandet) und zweitens werden sie wohl niemals alt???

  85. 1/3 der Branche kann‘s nicht und war auch schon von 10 Jahren nicht kreditwürdig. Am Schönsten sind die realitätsfremden Vorstellungen zu den eigenen „Unternehmerlöhnen“!

  86. Gut und sachlich geschrieben!

    In der Schweiz braucht man einfach eine Lobby und ein paar vermögende die es sich leisten können laut und frech Pfründe einzufordern.

    Ü50 haben es immer noch massiv schwer wieder eine Arbeit zu finden. Wer steht für sie ein? Inländer Vorrang?
    Weshalb wird gegen den progressiven Anstieg in der PK nichts unternommen?

    Die Schweiz hat ein strukturelles Wohlstandsproblem das durch diese Pandemie an die Oberfläche gedrückt wurde. Statt die Langzeitmissstände zu lösen verliert sich die Politik in Fallzahlen und R-Werte.

  87. Diese SNB „Reserve“ ist innerhalb von Minuten verdampft wenn die Blase aller Blasen implodiert! Ich hoffe, die SNB hat ihr Risk Management im Griff!

    • Nur – lieber Otto – brauchst du dann mit Sicherheit auch keine Beiz mehr, sondern hältst dich besser an deinem Sturmgewehr fest.

  88. Aktuell läuft eine Flurbereinigung in der Gastronomie.
    Wer seine Aufgabe darin sieht, Fertiggerichte aufzureissen und in der Mikrowelle aufzuwärmen hat zurecht keine Zukunft.

    • Genau so ist es. Die kümmerlichen Wirte lassen Fertiggerichte ins Haus liefern, schneiden dann die Plastiksäcke auf, den Inhalt in die Pfanne zum aufwärmen, dann auf die Teller, etwas Schnittlauch über das ganze und wenn man Glück hat, ist dieser Schnittlauch das einzige das frisch gekocht/geschnitten ist. schrecklich, aber meistens wird so „gekocht“ ! !

    • Wenn jede/jeder meint das wirten sei das einfachste der Welt….nicht mal weiss, was es heisst , viele Stunden selber zu arbeiten, Präsenz markieren, keine Zeit mehr um draussen zu spazieren! Putzen , waschen in der Küche vorbereiten, Buchhaltung machen und 14 Std.bis tief in die Nacht schaffen….ja der weiss nicht was es heisst …und sollte nicht mehr träumen von der eigenen Beiz!

  89. Oh, nach diesem Anfang „Zürich bietet Top-Gastronomie innovativer Unternehmer und reicher Familien.“ war der Gedanke ans Weiterlesen für mich auch schon vorbei. Herr Stölker, was soll diese Ansammlung von Worten, die so gar keinen Sinn ergeben?

    • Ihren Namen habe ich in der Aufregung falsch geschrieben, Herr Stöhlker. Bitte entschuldigen sie.

    • Hat Klausi schon mal etwas geschrieben, das einen Sinn ergab? Ist mir nicht bekannt, aber er findet sich als der schlauste, wie Weber von UBS, der hat auch nur Böcke geschossen. Brauchen wir solche Versager in unserem Land?

  90. Dieser Artikel gefällt. Sie können es doch! Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Chapeau Klaus J. Stöhlker.

  91. Millionärs-Wirte: Einen Einblick in die finanziellen Verhältnisse von Ruedi Bindella ermöglichte kürzlich Blick: „45’000 Franken Alimente – pro Monat!“. Insgesamt soll er (Bindella) bisher 4,5 Millionen Franken bezahlt haben.

    Stöhlker wie so oft: punktgenau Inhalt. Millionärs-Wirte.

    https://www.google.com/amp/s/amp.blick.ch/news/ex-frau-zerrt-gastro-koenig-bindella-vor-gericht-es-geht-um-45000-franken-alimente-pro-monat-id16160108.html

    • Selber Schuld, wenn man sich die falsche Frau aussucht. Die jetzige Frau Barbla Schäfer ist genau gleich. Selbständig war sie nichts, dann den MIllionär geheiratet. Seitdem arbeitet sie nicht mehr. Die Kinder haben grosse Freude an ihr.

    • Also lieber Th. Zürcher, wie können Sie so herzlos sein, ist doch schrecklich wenn jemand im Monat Fr. 45’000.– Alimente bezahlen muss. Da muss man doch so jemandem helfen, es hätte ja sein können, dass er gar nicht wusste, was er tat….

    • Bindella hat doch noch mehr als nur Restaurants.
      Es ist weiss oder rot und kann getrunken werden, oder es hat ein dach und man kann wohnen dirn….
      Dämmerts ?

  92. genau so ist es!
    schamlos. alle wollen geld vom staat.
    wofür sind reserven, in einem unternehmen?
    und wenn man schon dabei sind,
    wieso streichen wir nicht auch die leidigen
    subventionen der bauer?
    überproduktivität muss man nicht zulasten
    der staatskasse und der natur betreiben!

    • Ja, und wo wir gerade dabei sind, warum streichen wir nicht Ihr Gehalt und Sie bleiben Zuhause.

  93. Sie machen halt nur das, was Herr Blocher vorgemacht hat. Geld vom Bund nehmen, als wäre es ein Menschenrecht für Milliardäre schadlos durch eine Krise zu kommen.