Unmoralischer UBS-Raubzug auf Mittelstand

Mit neuem Strafzins zwingt die Grossbank ihre Kunden zu mehr Risiko. Gut für die Bank, schlecht für die Schweiz.

Wer weniger als eine Viertelmillion Franken bei der UBS auf dem Konto liegen hat, kann dem Sommer und den von der Bank angekündigten Minuszinsen beruhigt entgegensehen. 

Das ist eine grosse Zahl ihrer kleineren Kunden. Oder solchen, die ihre Vermögen bereits auf mehrere Banken verteilt haben.

Zwar macht Kleinvieh auch Mist, wie eine alte Bauernregel lautet. Aber mit grösserem Vieh, den reicheren Bankkunden, schenkt der Mist, auch Gewinn genannt, besser ein.

Deshalb will die UBS Schweiz, die im letzten Jahr nicht sonderlich gut abgeschnitten hat, ihren mittelgrossen Kunden nun Beine machen. 

Das Geld, das als Rohstoff, aber unbeschäftigt, auf deren Konten liegt, soll arbeiten. Nicht für den Kunden, vor allem aber für die UBS.

Wer mehr als 250’000 Franken unbeschäftigt auf dem Konto hat, soll deshalb ab Mitte Jahr den vollen Satz von 0,75% der von der SNB verlangten Minuszinsen an die Bank abführen.

Auf Rückfrage von Kunden heisst es trocken: „Sie können das Geld ja anlegen.“

Für mittelgrosse Bankkunden kann dies ein Problem sein, wie folgendes Beispiel beweist:

Wer bei der UBS Schweiz drei Millionen liegen hat, wovon zwei Millionen angelegt sind, dem wird zwar eine Million seines Depots an den Cash angerechnet. Er muss somit keine Minuszinsen zahlen. Noch. (Die UBS spricht deshalb von „individuellem“ Schwellenwert.)

Folgt er dem Rat der Bank und kauft weitere Aktien (klammern wir andere beliebte Anlagen wie Oblis und Gold einmal aus), dann hat der Kunde aber praktisch keinen Spielraum mehr, um bei einer Börsenbaisse günstig nachzukaufen.

Er müsste bei der Bank einen Kredit aufnehmen, um damit neue Käufe zu finanzieren.

Das ist ganz im Sinne von Iqbal Khan, der mit hohen Gewinnen für die Bank Karriere machen will.

Ob es gut ist für mittelgrosse Kunden mit Cash-Vermögen unter zehn Millionen Franken, wage ich zu bezweifeln.

Sie werden von der Bank dazu gedrängt, höhere Risiken einzugehen.

Wer kürzlich Lonza gekauft hat, vielleicht sogar auf Kredit, sieht sich plötzlich grossen Verlusten ausgesetzt.

Wer bei SwissRe einsteigt, weil er Empfehlungen der Analysten Glauben schenkt, muss demnächst vielleicht noch mehr abschreiben.

Die Börse ist ein Spiel mit hohen Einsätzen. 

Deshalb meine ich, das Verhalten der UBS Schweiz gegenüber ihren mittelgrossen Kunden ist unmoralisch.

Darunter sind viele ältere Kleinunternehmer, die ihre Firma verkauft haben und so zu etwas Cash gekommen sind. Sie laufen in einem solchen Fall Gefahr, das mühsam Erarbeitete wieder zu verlieren.

Gerade ältere Bankkunden sind von dieser neuen Art des „Kundenservices“ betroffen. Früher galt noch die 80:20-Regel. Sie sagte, wer 20 Jahre alt ist, soll 80% seines Geldes in Aktien investieren.

Wer 80 Jahre alt ist, soll 20% in Aktien investieren, weil er nach einer Aktienbaisse den folgenden Boom nicht mehr erleben wird.

Jede Bank, die nach diesem neuen System arbeitet, das die Schweizerische Nationalbank dem Schweizer Volk auferlegt hat, um die Schweizer Maschinenbauer zu retten, vertreibt damit ihre ältere Kundschaft aus dem oberen Mittelstand.

Die Frage ist nur, arbeiten die Schweizer Banken als Kartell, weil immer mehr Schlupflöcher für flüchtende Kunden verschlossen werden?

Sogar die Raiffeisen lehnt jetzt solche Neukunden ab, wenn sie nicht eine reguläre und aktive Geschäftsbeziehung mit ihr eingehen. 

Aktiv heisst, das Geld, welches man eigentlich für eine kommenden Krise braucht, im Tagesgeschäft aufs Spiel zu setzen.

Mancher, der weniger Geld hat, wird nun sagen: Das geschieht dem Mittelstand recht.

Ich bin nicht dieser Meinung, denn die Schweiz definiert sich als Land, das vom Mittelstand geprägt ist.

Jetzt wird er von den Banken ausgepresst wie eine Zitrone. Nicht zum Vorteil des Landes, sondern für die Karrieren einzelner Topmanager und die Gewinne der Aktionäre. Im Falle der UBS sind dies bei weitem mehr Ausländer als Schweizer.

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Kommentare

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    • Die aber nicht erarbeitet ist sondern aus Reserven bezahlt wird. Ewig wird dieses Spielchen nicht mehr gehen…

  1. UBS hat recht! Wieso Geld brach rumliegen lassen – bei der irren Gelddruckerei? Assets werden aufgebläht und Geld verliert mehr an Wert als wir meinen. Das merkt der Mittelstand nur an den immer unerschwinglicher werdenden Assets (z.B. Häuser – und das merkt auch nur der junge Mittelstand ohne Assets, wenn man die noch als Mittelstand bezeichnen kann…). Eigentlich also ein „sozialer“ Move des Traditionshauses… Zwang zur Vernunft. 250k Verwendung:
    30k LGEN
    30k FMG
    30k ABBV
    30k BHP
    20k PSN
    30k KO
    30k LMT
    … etc, gibt einen schönen dividend yiel, man schafft pretax fast einen Tausender pro Monat.

  2. Ein sehr guter Artikel vom Inhalt her, aber was die Negativzinsen betrifft, so haben die Schweizer nichts Besseres verdient 🙂
    Und übrigens besitzen 0,8% der Schweizer 41% aller Vermögen und 5,5% 67,5% aller Vermögen. In keinem Land auf diesem Planeten sind die Vermögensunterschiede derart krass ungleich verteilt. Nicht einmal Indien, Burma oder irgendeine Bananenrepublik hat eine derartig abartige Vermögensverteilung. Das ist das Resultat von 20 Jahren Sozialismus unter der Ägide der Mitte-Links Parteien, inklusive der FDP, die mit ihren Steuern und Kopfgebühren, inklusive KVG Prämien, den Mittelstand ausbluten lassen.

  3. Gut – BRAVO UBS. Diese Zinslipicker gehen mir allmählich immer mehr auf den Nerv. Es ist allerhöchste Zeit Negativzinsen einzuführen.

  4. Falls man eine Hypothek bei der UBS hat beträgt die Freigrenze dann Fr. 500’000 und wenn man in Wertschriften investiert ist die Bank bereit dem Kunden mit einem reduzierten Negativzins entgegen zu kommen.
    Es gibt bereits Banken die einen Transfer ab UBS zu einer anderen Bank akzeptieren, jedoch gilt dann auch dort die 0.75% Negativzins. (Zuger KB)

  5. Hahaha Leute kommt mal wieder runter

    1. Hat keiner von euch Losern mehr als 250k auf dem Sparkonto – genau wie 90% oder mehr der anderen Kunden auch

    2. Gibt die UBS hier den Strafzins weiter, den sie selber an die SNB abliefern muss. In welcher Branche werden Fremdkosten nicht an die Kundem weiter gegeben?

    3. Ach es hat keinen Wert….

  6. Bei den eidg. Abstimmungen in den nächsten Jahren wird auch die UBS und alle anderen Banditen-Firmen bzw die ganze Wirtschaft in der Schweiz zu spüren bekommen, was es heisst, den Mittelstand auszuhungern. Der Wutbürger hat auch in der Schweiz Zukunft.

  7. Inwiefern ist das unmoralisch?
    Ich bin wirklich kein Anhänger übermässiger Bankenliebe, aber die UBS muss 0.75% Minuszins bezahlen.
    Die ersten 250000 sind „gratis“.
    Wenn man mehr als eine Viertelmillion Cash herumliegen hat, dann hat man doch vielleicht auch eine Hypothek (+500000 zur Freigrenze) und vielleicht ein paar Anlagen.
    Ich finde es unmoralisch wenn man den Kleinsparer mit immer neuen Gebühren abzockt, aber ich denke dass sich der arme Mittelständler mit 3 Millionen auf dem Konto gut gegen den „UBS Raubzug“ zu wehren weiss.

  8. The aim of finance capitalism is not to become a more productive economy by producing goods and selling them at a lower cost than competitors. What might appear at first sight to be international economic rivalry and jealousy between finance and industry is thus best seen as a fight between economic systems: that of finance capitalism and that of civilization trying to free itself from rentier privileges and submission to creditors, with a more social philosophy of government empowered to check private interests when they act selfishly and injure society at large.

  9. Verstehen muss jeder das dies das Ende der Branche ist so wie sich diese heute der Allgemeinheitnpräsentiert. So ein privates profitgetriebenes Geldsystem ist für 99% aller absolut ohne Sinn und Zweck ausser man begnügt sich mit einer leistungslosen Bereicherung des 1%. Ich bin dafür diese Branche so zu regulieren bzw. eine staatliche Bank aufzustellen die den 99% eine reale und wahrhafte Fluchtmöglichkeit ohne Nachteile gibt ! Die Branche der Rentiers hat sich im laufe Jahre in viel zu viele Aspekte (Hypotheken, Mieten, Schulden, Kredite, Privatiserungen..) des ZusammenLebens eingenistet und schmarotzt von der Arbeit und Leistung aller ohne eine eigene Leistung zu erbingen. Dringend nötig ist auch ein öffentlich rechgliches Geldtransfer und Bezahlsystem auf Non Profit Basis das designt wurde den grösste mögliche Nutzen für Land und Leute zu stiften anstatt für private Erpressungs- und Raubschemata. Es ist Zeit den Rentiers den Hals abzuschneiden…

  10. Der Artikel Herrn Stöhlkers ist Klasse!
    Er zeigt auf, dass der Feind der bürgerlichen und werteorientierten Schweiz, mitnichten nur links zu suchen ist! Profitscheffler statt Werteschaffer wollen die Richtung vorgeben. Das hatten wir schon mal mit de Pury und seinem Weissbuch, oder? Höchste Zeit, den Khans dieses Landes Grenzen zu ziehen, oder die Roten marschieren wieder!

  11. Herr Stöhlker, sie schreiben eloquent, keine Frage. Und selbstverständlich ist es grösstenteils der Mittelstand, welcher nicht nur mit den Zinsen als vielmehr auch mit der Umverteilung im PK-System und eines über die Jahre vollkommen stagnierenden Lohnniveaus die Zeche begleicht. Das ist wahrlich nichts Neues und für mich schon längstens klar. Nur würde ich die diesbezügliche Kritik vielleicht anderswo (ich denke da eher an die Notenbanken resp. die Politik) adressieren. Die sind nämlich immer noch ursächlich für die Minuszinssituation hauptverantwortlich. Die Banken als solche können sich (auch mit noch so gut gemeinter Innovation) dem kaum entziehen. Oder sollen sie mit den Kundengeldern schlussendlich irgendwie an die Rohstoffmärkte gehen?

  12. der artikel geht zu sehr auf die ubs ein. das negative zinsumfeld wird jedoch von der snb und der politik geprägt. wieso macht wohl die snb dutzende milliarden gewinn? die banken werden genauso genötigt negativzinsen an die snb abzudrücken, wie jeder bankkunde mit einigen hunderttausend cash auf den konti. defacto sind negativzinsen eine geschickt verschleierte vermögenssteuer. cash vermögen und anlagevermögen mit tiefem risiko (bvg, 3. säule, oblis, etc) werden einfach abgewertet. die notenbänker betreiben einen perfiden plan die vermögenden bürger in höheren anlagerisiken zu drängen.

  13. Abheben bzw. in Kryptos (USD, GBP, EUR, GOLD) anlegen… und erst noch 6%-10% Jahreszins kassieren.
    So geht das.
    Blöde ist, wer den alten Bankstern die Treue hält. Die CS/UBS & Co. muss zugrunde gehen. Das ist ganz normal.

  14. Wer in Bankprodukte und Dergleichen auf Empfehlung von Bankanalysten investiert ist ein Glücksritter , der nach und nach von den Raubrittern der Bank geschlachtet wird.

  15. folgen sie dem grundsatz (v.a. an der CH börse) titel zu erwerben, bei denen es starke bis grosse (personen, nicht blackrock, norges oder andere inst. stakeholder) aktionäre gibt. partners group, ems, kühne & nagel, dottikon, bachem sind beispiele. skin in the game zu neudeutsch

  16. Herr Stöhlker, bitte die Kontoklassen nicht vermengen. Geht u.a. um SPARkonten… Nicht alle Konten sind betroffen. Zumindest so mein Wissensstand.

  17. Kontoguthaben abheben, alles tauschen in Gold und Silber, in das bankenunabhängige Geldsystem. Ohne Banken und Betrug geht es viel besser!

  18. Man kann das Geld auch bei Swissquote anlegen, die Gebühren sind viel tiefer, es wird kein Negativzins erhoben, wenn man mal einen grösseren Cash-Anteil hat, um bei einer Baisse wieder zuschlagen zu können. Für Onlinetrader ohnehin die bessere Adresse als UBS und CS.

  19. Empfehle Kontobeziehung mit der UBS sofort aufzulösen, zur Swissquote Bank wechseln, bietet sowieso viel günstigere Konditionen und besseres E-Banking oder eine Kantonalbank berücksichtigen. Da sind auch die Vergütungen insbesondere an das Topmanagement normal im Gegensatz zur Abzockerei bei der UBS. Wenn man bedenkt, zum Teil noch auf dem Buckel der Sparer, total beschämend!

    • @FIM Ich finde die Swissquote Bank auch nicht schlecht, doch mogeln diese sogar. Es geht z.B. um die sogenannten ‚pauschalen Spreads‘, welche nicht näher erläutert werden. So seien in pauschalen Spreads sämtliche Gebühren enthalten. Das Problem ist nur, dass man gar nicht weiss um was für Gebühren es sich handelt, d.h. diese können jederzeit ohne Ankündung verändert werden. Im Gegensatz zur UBS lügt Swissquote die Kundschaft an, weil nebst den pauschalen Gebühren noch Extragebühren für die Partnerin, welche die Handelsplattform zur Verfügung stellt, anfallen. Gebühren durch die Hintertür also (was die Finma übrigens nicht rügenswert findet), das finde ich persönlich noch dreister als die Negativzinsen, welche immerhin transparent sind.

    • Also der Swissquote Bank würde ich keinen Rappen anvertrauen. Ueber wie viel Eigenkapital verfügt diese nur Onlinebank? Bin ja gespannt, wie die Kunden zu ihrem Geld kommen, wenn diese Digitalbank hops gehen sollte.

    • @Bärner

      1. Swissquote wurde vor über 20 Jahren gegründet und ist seit dem erfolgreich unterwegs. Die UBS ist in diesem Zeitraum schon einmal nahe am Konkurs vorbeigeschrammt und musste vom Staat gerettet werden
      2. Wertpapiere im Depot sind im Fall des Falles ein Sondervermögen und nicht Teil der Konkursmasse, selbst wenn SQ hops geht, kann man so nichts verlieren
      3. Barguthaben sind durch die Einlagensicherung abgedeckt wie bei allen anderen CH Banken auch

  20. Die UBS ist schon lange keine Schweizer Bank mehr, sie bedient sich der Schweizer Fahne als Mäntelchen.

    Was macht ein Kleinkind dass sich die Finger am Herd verbrennt? Finger weg und nie mehr drauf.
    Fazit: Handeln und Blick weg vom Rückspiegel.

  21. Ein Unternehmensanleihen ETF in Franken nach Schweizer Recht könnte eine halbwegs gute Alternative sein. Allerdings sollte man schon auf besonders günstige Konditionen Acht geben. Vorsatz zum Wechsel des „Brokers“!? Ach ja, Geld auf einem Bankkonto ist gar nicht so sicher angelegt!

    Ein Vorschlag: iShares Core CHF Corporate Bond ETF
    (CH)

    • Schön, hier mal einen konstruktiven und brauchbaren Vorschlag zu lesen. Vielen Dank.

  22. Die Banken verjagen die Sparer über 250’000 und jammern dann, sie müssten für die Hypotheken-Refinanzierung das teurere Geld im Interbanken-Markt beschaffen. Die leben ja im Schlaraffenland: Bodensatz bis 250’000 zahlt Minuszinsen von 0.75% und für die 10 jährigen Hypos wollen sie (Z.B. UBS 1.2%). Die verdienen doch doppelt. Und SARON ist ein Mäntelchen, um nochmals mehr abzuzocken als bei LIBOR.
    Alles ist doch stille Absprache.
    Die Weko müsste das doch auch interessieren.

  23. Herr Stöhlker,

    Sie verorten den Mittelstand bei 3 Mio. cash. Dies entspricht nicht der Realität. Aus der Vermögensverteilung hervor, dass 73% der Steuerpflichtigen Schweiz über ein Reinvermögen kleiner als 250’000 verfügen.

    Sie übertreiben hier deutlich und beurteilen einen Zustand durch ihre rosa Brille, bzw. Ihre persönliche Betroffenheit.

    Hier noch der link zur Erhebung 2017. Das ist die letzte publizierte Erhebung. Eine aktuellere folgt erst.

    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/wirtschaftliche-soziale-situation-bevoelkerung/einkommen-verbrauch-vermoegen/vermoegen.html

    • Lieber H.F.

      danke für den Hinweis; ich bin nicht überrascht.

      Heute grenzt eine Barresere von VHF 250 000.- nahe an der oberen Armutsgrenze. Wer CHF 70 000.- p.a. verdient, sollte im fortgeschrittenen Alter 2-3 Jahreseinkommen gespart haben, zumal dann, wenn auch die Frau/Partnerin mit verdient. Sie bestätigen, dass nur jeder vierte Schweizer so leben kann, wie man es einem Schweizer unterstellt. Ich bin gespannt auf die neuen Zahlen, der Corona-Zeit.

    • @H.F
      Danke für den Link.
      Ein Viertel der Steuerpflichtigen ohne einen Heller! Dass bei vielen Schweizern Ebbe im Portemonnaie herrscht war mir bewusst – aber grad so viele, krass.

  24. Die NZZ von heute will uns weismachen, der Finanzplatz Schweiz sei gezeichnet von Spuren der Pandemie.
    Das ist lächerlich. Jeder weiss, dass unser Bankenplatz aus ganz andern Gründen Zehntausende von Arbeitsplätzen verloren hat in den letzten Jahren.

    Nicht seit der Pandemie, sondern seit die Linken in Bern übernommen haben und dadurch Zehntausende von hochbezahlten Arbeitsplätzen in andere Länder (die sich genüsslich die Händer reiben), transferiert wurden. (Auch CVP und FDP Leute machten mit bei diesen Attacken gegen unsere Baken)
    Seit längerem fällt auf, dass die NZZ versucht, diese Tatsachen zu verwedeln, die Sache unter den Teppich kehren will.

    • Die Grundlage wurde in den 90ern auf Druck der US-Amerikaner gelegt. Da wurde die Schweiz als Finanzort begraben.
      Mit Parteien oder Wahlen hat das wenig zu tun. Die Politik und die Wahlen sind nur Theater fürs Volk.

  25. Die UBS sammelt die Krümel ein, die der Finanzplatz Schweiz noch hergibt. Und der Finanzplatz Schweiz wird noch weiter leiden unter der Zerstörung durch EWS.

    In einem Coup gelang es damals der Linken, Blocher abzuwählen und so eine linke Mehrheit im Bundesrat zu installieren. Teils unter Applaus auch von der FDP.
    Die so entstandene Linke, 2 SP, 1 CVP und 1 SVP (EWS) schanzten der Verräterin EWS das Finanzdepartement zu.

    Dies weil es die einmalige Gelegenheit war, das Bankgeheimnis zu beerdigen. Und EWS, die von den Linken in den Bundesrat gewählt wurde, hat genau das gemacht, was die Linke von ihr verlangte. Sie hat den Bankenplatz Schweiz zerstört. Dies weil sie sonst nicht mehr von den Linken in den Bundesrat gewählt worden wäre bei der nächsten Wahl. Sie stellte ihre Eigeninteressen über die Interessen der Schweiz.

    Zehntausende von gutbezahlten und steuerintensiven Jobs wurden von der Schweiz nach Delaware, Caymanisland und anderen Plätzen verschoben. Und es wird noch weiter gehen mit diesen Spätfolgen der dummen „Bürgerlichen“.
    Und die FDP hilft weiter unsere Schweiz kaputt zu machen. CO2 Gesetz, Ticketabgaben, Konzernverantwortungsinitiative sind Stichworte dazu. Die FDP will uns in die EU führen über den Rahmenvertrag und die unbegrenzte Zuwanderung.
    Unser Bankenplatz wird immer unbedeutender, die einst weltweit bekannten Schweizer Grossbanken serbeln seit Jahren, es ging uns zu lange zu gut.

    • Wieso, wir haben in der Schweiz noch jede Menge an gut bezahlten MD Jobs. Kann man die nicht auch ins Ausland transferieren?
      Dann bleiben die Leute die normal hoch (nicht exzessiv) verdienen und gute Arbeit leisten.

    • NEIN, die Banken haben durch ihre Geschäftsmodelle den Bankenplatz „zerstört“.
      Die haben trotz Warnschuss vor den Bug durch das DOJ einfach weiter so gemacht.
      Hat nichts mit EWS zu tun.
      Dieses Ammenmärchen verbreitet der Weltwoche-Köppel zusammen mit dem Mörgeli, obwohl beide genau wissen, dass es nicht stimmt.

  26. UBS (und viele andere) sind unanständige Banken.
    Irgend wann werden diese untergehen. Und dann hat sich das Problem von selbst erledigt.

    • Wieso untergehen? Wir werden die UBS von der Grube holen mit mehrere Milliarden. Wetten, die Geschichte wiederholt sich?

  27. Eben, bei den minderbemittelten ist nichts zu holen, die Reichen sind risikofähig und -tolerant und können sich wirkungsvolle Abwehrdispositive leisten, und der Mittelstand? Die Fleissigen werden geplündert und die Reichen immer reicher.
    „….das Verhalten der UBS Schweiz gegenüber ihren mittelgrossen Kunden ist unmoralisch“.
    Oh Mann oh Mann, zuerst das Fressen und dann die Moral. In diesem Sinne hoffe ich, dass sich die Gambler der Wallstreet gegenseitig aufhängen. Bis auf den letzten, damit ein anständiger, auf der Realwirtschaft basierender Neubeginn möglich wird.

  28. Und auch als Firma, Bsp. mit 5 Mio. auf dem Konto, da müssen doch Löhne, Sozialversicherungen, PK, Lieferanten bezahlt werden! Und wenn es an den Märkten abwärts geht, kann ja die Bezahlung nicht ausgesetzt werden bis die Märkte wider steigen! Und vor allem die SNB gesteht den Banken ja eine recht hohe Freigrenze zu! Wollen etwa da die Banken den Kunden so noch was extra abzwacken?

  29. Seit wann hat denn der Mittelstand 1 Mio. Bargeld zum Anlegen? Einfach so? Oder haben sich da in der Zwischenzeit die Torpfosten des Mittelstandes nach oben hin verschoben und ich habe das gar nicht mitbekommen? Ich bitte doch sehr, den Mittelstand, resp. die B-Schweiz nochmals genauer zu definieren, damit auch ich endlich weiss, zu welcher A./-B./-C.(-oder D-Klasse ich selbst gehöre. Danke bestens.

    • Richtige Frage.
      Mittelstand, ein zwei drei Millionen auf der hohen Kante?
      Einfach lächerlich und an der Realität weit vorbei.

  30. Erstaunlich. Einlagen belasten die Bank 0.75% und sie soll für das ohne Obergrenze aufkommen? Wer soviel Cash halten möchte kann sich ja ein Safe zutun und das Geld dort lagern.

    • @daniel f.

      solch intelektuellen weitspruenge duerfen sie dem gewifften ip leser oder gar diesem stoehlker bitte nicht zutrauen

  31. Die grosse, schöne UBS hat noch nie in ihrer Geschichte moralisch agiert. Die Devise war immer auszupressen, was auszupressen ist. Zuerst waren es Mitarbeiter, die skrupellos auf die Strasse gestellt und nun im schlechtesten Fall durch die Schweizer Gesellschaft finanziert werden. Dann waren es die ausländischen Kunden, die dank hohen Gebühren verjagt wurden. Und nun werden auch die Schweizer Kunden geschröpft. Das Ganze hat System! Jeder Manager muss für seinen Bereich möglichst viel Ertrag erwirtschaften, um seine persönlichen Boni möglichst in die Höhe zu treiben. Das funktioniert ja auch! Bis dato wurde noch nie einem GL-Mitglied, GMD oder Risktaker das überhöhte Salär gekürzt. Leider wird so die Bank zu Grunde gerichtet! Eine Vision hat die UBS schon lange nicht mehr. Sie profitiert von den Umständen und kann sich auf Kosten anderer bereichern. Wann wird das enden? Wahrscheinlich nie – zumindest nicht solange es geldgierige Manager à la Khan gibt. Die Lösung als Kunde: zügelt das Geld zu anderen kleineren Banken, die sind froh und belohnen noch mit tieferen Hypozinsen, viel kleineren, verhandelbaren Gebühren und vor allem mit viel viel besserem Service. Ich habe diesen Banktransfer vor einigen Jahren abgeschlossen und spare jetzt jährlich einige Tausend Franken. Dieses Geld fehlt der UBS – aber der ist es egal. Allerdings haben mich in der Zwischenzeit auch schon UBS Client Advisors beackertet und gebeten mein Vermögen wieder zurückzubringen – sie würden mir ja auch bei den Gebühren entgegenkommen. Was heisst das nun? Auch bei der UBS sind die Gebühren verhandelbar. Man muss nur den Druck zurückgeben.

    Für mich ist der Entscheid gefallen – ich gehe nie mehr zurück. Das heisst ich benutze nur die Services, die bei der UBS gut sind. Sonst nichts mehr.

  32. Wer hat’s erfunden? Die UBS? Nein. Die SNB! Der Raubzug ist gewollt durch die SNB und somit die Regierung. Warum sind Schweizer (u.a. auch alle Pensionsguthaben etc.) nicht vom Negativzins ausgenommen? Was als Notmassnahme geplant war, ist jetzt seit 6 Jahren in Kraft. Die CH Banken zahlten in der Zeit zwischen Duzenden Millionen (kleine) bis Milliarden (grosse) an Negativzinsen anstelle ihrer Kunden selbst an die SNB. Man hätte es schon viel früher auf die Kunden überwälzen sollen, und zwar jeden Franken. Dann wäre vielleicht endlich mal Widerstand im Volk gegen die Negativzinsen der SNB!

    • Negativzinsen, klar trägt hier SNB und unsere Regierung die Schuld. Was die UBS angeht hier ist seit der Fusion der Wurm drin. Es ist zu SBG als SBV Manier vorhanden, dies zeigt auch auf was die Bank heute ist. Der Grundgedanke und Prinzipien der SBV wurden einfach über Bord geworfen die die Bank gross und erfolgreich gemacht hatte. Auch war der Kunde gut aufgehoben und gepflegt. Heute ist nur noch das Schlüsselsympol noch das einzige was noch daran erinnert. Heut bist du nur noch ein Strich Code, unter vielen. Auch der Ruf einer Bank wird durch den Kunden auch bewertet wie geht sie mit den Mitarbeiter um und wer die Bank leitet, dies fokusiert das Bild des Kunden zur Bank ab. Vertrauen ist ein hohes Gut, durch die Aktionen was in den letzten Jahren sich abspielten, verstehe ich heut den Groll.

    • @ Staatskapitalismus Die Banken bezahlen überhaupt nichts „selbst“. Sie knöpfen ihren Kunden für bald jede eigentlich selbstverständliche Arbeit „Gebühren“ ab – bei gleichzeitiger Verlagerung des gesamten Risikos und der Arbeit hin zum Kunden. Sonst könnten sie ihre einfallslosen und verfetteten Geschäftsmodelle und ihre „elitären“ Grossverdiener schon lange nicht mehr finanzieren. Und das wäre wahrscheinlich besser für alle.

  33. Ausgepresst wie die Zitrone oder gerupft wie das Huhn – wir haben die Wahl. Das ist die „neue Freiheit“ in der „neuen Normalität“.
    Die SNB subventioniert mit den Null-/Negativzinsen die Exportindustrie, dazu gehört auch der Tourismus aus dem Ausland.
    Betrug Nr. 1: Null-/Negativzinsen sind Enteignung. Wohnen wird massiv teurer, auch Krankenversicherung steigt ständig.
    Betrug Nr. 2: Vermögenssteuer trotz null Ertrag auf Oblis.
    Betrug Nr. 3: Tiefe Renditen bei der Anlage von Altersvorsorgekapital (AHV, PK).
    Betrug Nr. 4: Massenarbeitslosigkeit in Tourismus/Hotellerie wegen Überkapazitäten durch SNB-Frankenschwächung.
    Betrug Nr. 5: Subventionierung, Dutzende Mio./Jahr Steuergelder, für Schweiz Tourismus, um asiatische Touristen in die Schweiz zu holen. Dies in völligem Widerspruch zur offiziellen CH-Klimapolitik. Trotz Corona fliessen die Mio. weiter.
    Betrug Nr. 6: Steuererhöhungen für alle sind unausweichlich.

    Jordan und Gehilfen: abtreten!

  34. UBS musste in den USA Bussen von 17 Milliarden bezahlen,
    wegen Marktmanipulationen.
    Die Bank braucht Geld für weitere Strafzahlungen.
    Details siehe Google: „UBS violation tracker“

  35. Wieso wird eigentlich der Negativzins auf Barguthaben von Schweizer Kunden belastet? In den 1970er-Jahren gab es doch auch einmal Negativzinsen, welche aber nur auf zusätzlich eingebrachte CHF-Barguthaben von Ausländern belastet wurden, denn diese trieben ja den Franken-Wert nach oben. Schweizer leben im CHF-Raum, verdienen CHF und müssen CHF wohl oder über sparen. Die eigene Bevölkerung wird zu einer Sondersteuer genötigt. Das ist ein Unding.

  36. Ich sehe das Problem nicht: Ich würde mich sicher nicht zu irgendetwas zwingen lassen was mein Vermögen betrifft.
    Wenn ich im privilegierten Besitz mehrerer Hunderttausend Vermögens wäre, würde ich alles über 100k abziehen und verteilen. Pleite-Risiko nach Einlegerschutz verteilt und Ruhe im Karton bzgl. Bezahlen von Minuszinsen.

  37. Wer zusätzlich noch Anlagen hat bekommt eine grössere Freigrenze – bis zu 1 Million. Somit ist nur ein sehr kleiner Teil der Kunden betroffen.

  38. Mir persönlich ist aktuell keine Bank bekannt welche ihre Kunden Minuszinsen belastet oder belasten will die neben einem Konto mit viel Liquidität auch noch andere Geschäfte wie Hypothek oder Wertpapierdepot unterhält. Wenn also wie im Beispiel jemand drei Mio. Vermögen bei der Bank hält und davon 2 Mio. in Wertpapieren angelegt hat, profitiert ganz automatisch von einem wesentlich höheren Freibetrag – in der Regel 50-100% vom Anlagebetrag kann auf dem Konto als Liquidität ohne Strafzins parkiert bleiben – falls eine Bank das nicht so anbietet würde ich verhandeln – falls es nichts fruchtet, sind einige Privatbanken mehr als nur interessiert und übernehmen gerne die Kosten für den Depot-Transfer. Also nicht immer nur jammern sondern handeln wenn nötig.

  39. Die Zeiten als man den Banken noch Moral & Charakter zusprechen konnte, ist längst vorbei. Heute sind es nur noch unmoralische Abzocker !

  40. Tja, für einmal müssen wir sagen: nicht Schuld der Bank, sondern diesen System der Notenbanken, Negativzinsen….schon das Wort Negativ tönt nicht gut….aber man wird noch Jahren, vielleicht Jahrzehnten so weitermachen…
    Aber das hat auch ein sehr hohes Risiko für Banken, die niemanden sieht und einkalkuliert: wenn einmal wieder die Börse richtig crasht, sagen wir mehr als 40% ( die Wahrscheinlichkeit diesen Szenario schätzen wir bei 60% in den nächsten 3 Jahren), dann hat die Bank wenige Mitteln und auch einnahmen….man sollte denken, dass heute investieren ist keine Diverdifikation mehr, sondern nur rein Klumpenrisiko….und der letzten Beispiele à la Amaranth, LTCM sollten uns daran errinern…so Gewinne heute um Verluste morgen zu glätten ist keine gute Strategie…

  41. Wer heute noch bei der UBS ein Konto hat, oder noch schlimmer sogar arbeitet, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. Selber Schuld!

  42. Absolut richtig Herr Stöhlker. Die Devise der Banken lautet längst „Anlegen ist das neue Sparen“. Kunden werden zu etwas gezwungen, dass sie nicht wollen und das für sie womöglich nachteilig ist. Tönt wie Erpressung. Die Konsequenz davon wird doch für viele wie folgt sein: Geld abziehen und das Leben geniessen. Wenn das Geld dann aufgebraucht ist gibt es ja immer noch den Sozialstaat. Rosige Aussichten.

    Dass jedoch ein Kunde, der 3 Mio und davon bereits 2 Mio angelegt hat auf dem Rest trotzdem noch Minuszinsen zahlen muss, bezweifle ich. Aufgrund der überhöhten Gebühren im Anlagegeschäft verdient die Bank wohl auf den angelegten 2 Mio mehr als wenn der Kunde auf den 3 Mio die 0.75% Minuszins zahlt.

  43. Der Rat „anlegen“ ist doch ganz gut.

    Und zwar in Kryptowährungen, wie Bitcoin.

    Dort gibt es weder Strafzinsen noch sonstige laufende Gebühren. Der ideale Ort zu parken, natürlich ohne Banken, welche einem irgendwelche Strukis andrehen wollen.

  44. Ich muss Herr Stöhlker recht geben, auch wenn ich eher selten seiner Meinung bin. Allerdings sehe ich die Schuld nicht nur bei den Geschäftsbanken. Wer sich mit Bankbilanzen auseinandersetzt weiss um die Problematik der negativen Zinsen. Ich sehe die Schuld deshalb eher bei den weltweiten Nationalbanken und den kaputten Geldsystemen. Und damit wären wir bei der Gier der ganz grossen Player dieser Welt.

  45. Mir tun die mittelgrossen Bankkunden, die mit einer Million in bar auf die nächste Börsenbaisse warten, ehrlich gesagt nicht leid. Wenn jemand soviel Bargeld hat, muss er es halt tatsächlich auf mehrere Banken verteilen. Ich bin kein Fan der Grossbanken, doch dass sie die Negativzinsen, welche sie selber zahlen müssen, irgendwo und irgendwie wieder eintreiben, ist verständlich.

  46. Sage schon lange meinen Kunden; Geld abheben und ab in einen Safe entweder bei einer Bank oder zu Hause, eine Mio. in 1000er hat die Grösse eines besseren Buchs.
    Sie haben 2. Vorteile: der Staat weiss nichts davon und der Bank entzieht man den Lebenssaft und straft diese ab. Bekomme jetzt noch Dankesschreiben für meinen Tipp
    vor allem von den Denen die früh damit angefangen haben und jetzt beruhigt in Thailand
    unter der Sonne liegen.

    • Das geht nur so lange, wie es kein Bargeldverbot gibt. Also nicht mehr lange, macht euch keine Illusionen. Die obercoolen Handy-, Zahl-App- und Kartenjunkies bereiten das Terrain vor, bald kommt die EU, und unsere Höseler-Regierung zieht wie immer nach. Ob CH-Banknoten in Thailand noch akzeptiert werden, ist zu bezweifeln.
      Totale Kontrolle der Geldströme und Verhinderung von Bankruns – das ist das Ziel der links-grünen Weltelite.
      In Schweden wird schon heute kein Bargeld mehr akzeptiert!

    • Diesen „Thailändern“ müsste man eigentlich nur den Rentenexport abdrehen und gut ists!

    • Alles in 1000ern birgt Risiken. Die Banken reden schon von einem „Diskont“ auf Bargeld.

    • Netter Typ, aber mit dem Schliessfach wäre ich etwas vorsichtig! Da würde ich eine andere Variante wählen!

    • In den Safe zu Haus ist die ienzige Lösung aber das Problem ist die Transaktion. Um bezahlt zu werden, für Arbeit, sind wir gezwungen ein Bankkonto zu unterhalten. Da müssen wir ansetzen, bar bezahlt werden, Geld selbst lagern, bar zahlen. Nur alles drei zusammen nutzt.

    • @René Brechbuehl
      Welch ein Stuss!
      Wer hat denn schon eine Million
      unversteuert auf Kontokorrent liegen?
      Und was machen Sie mit den CHF Nötlis?
      Im Koffer nach Thailand schleppen?
      Sie können nämlich bei keiner Bank eine Million
      in bar einzahlen um diese dann nach Thailand
      transferieren zu lassen. Oder reisen Sie
      wöchentlich zu Ihrem Schweizer Tresor um ein paar
      Lappen zu holen?
      Und was machen Sie mit Ihren Nötlis wenn
      demnächst das Bargeld abgeschafft wird?
      Personen welche Ihnen für Ihren Schwachsinn noch
      Dankesschreiben schicken sind Dummköpfe.

    • Das sehe ich auch so. Aber mit der Einführung der e-ID wird das in die Wege geleitet, was P.Boodemaa schreibt. Zuviel Bargeld könnte schon bald ein Problem werden. Und so wie ich die schweiz. Stimmberechtigten kenne werden sie dem eID zustimmen. Und so wie ich die schweiz. Stimmberechtigten auch kenne, werden sich die JA-Sager im Nachhinein auf den soziale Medien ganz arg künstlich darüber aufregen, wenn sie merken, dass der Bund über sie ein exaktes Profil erstellt hatte, nachdem sie in der Presse gelesen haben, das Bundesakten gehackt wurden. Man erinnere sich an die Fichenaffäre.

  47. In der Tat macht die Art und Weise, wie der Minuszins der SNB, welcher z.B. die UBS in keiner Art und Weise direkt trifft, als Grund für Minuszinsen auf Sparkonten genommen wird. Ein direkter Zusammenhang zwischen den Minuszinsen der SNB für bei ihr deponiertes Geld der Geschäftsbanken und dem Kontostand der (mittelgrossen) Bankkunden ist erst nach Abzug der Freigrenzen möglich. Im Beispiel UBS wäre dies umgerechnet pro Sparkonto erst ab CHF 3.275 Mio. der Fall.