Die Refeudalisierung der Medien

Die Abstrafung von IP durch das Zürcher Obergericht ist brandgefährlich. Entscheiden jetzt Richter über Stil und Tonalität?

Ginge es allein um jene 500 Franken, die das Zürcher Obergericht einem bekannten und ausgezeichneten Schweizer Journalisten auferlegt hat, müsste niemand an dieser Stelle weiterlesen.

Der Herausgeber von Inside Paradeplatz wurde in Zürich vor Gericht gezerrt, weil er nicht „im nüchternen Tonfall die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft als Gesamtes und deren Anträge ins Zentrum seines Artikels gesetzt hat“.

Diese Busse von 500 Franken passt nicht ins 21. Jahrhundert, sondern in das 19. Jahrhundert, wo Gottfried Keller seine „Leute von Seldwyla“ veröffentlicht hat.

Diese Busse 500 Franken passt auch nicht in das 20. Jahrhundert, wo Friedrich Dürrenmatt die Kabalen der Justiz mit sardonischem Lachen in den Mittelpunkt seines Schreibens rückte.

Was aber bedeuten diese 500 Franken wirklich?

Die Form der Urteile in Medienprozessen beginnt sich mit diesem „Fall IP-Herausgeber“, der mehr ein Fall „Zürcher Obergericht“ ist, zu verändern.

Inhaltliche Argumente werden ersetzt durch Statusbehauptungen („nüchterner Tonfall“).

Entscheidend ist nicht, ob die Aussage richtig ist, sondern von wem sie geäussert wird. Andere Zürcher Medien (NZZ, Tamedia,CH-Media und SRG) wurden nicht vor das Gericht zitiert.

Das ist nichts anderes als eine Refeudalisierung des Schweizer Journalismus’.

Wer hat die Macht, etwas zu schreiben, wer nicht?

Vorgeschoben wird vom Gericht die Moralisierung: nicht die Erkenntnisse zählen, sondern der Anspruch, über die Art und Weise der Berichterstattung zu entscheiden.

In der Schweizer und europäischen Geschichte gibt es eine Fülle solcher moralischen Einschränkungen, an deren Ende dann immer Zeitungsverbote und Bücherverbrennungen standen.

Die Behauptung, dass über ein Thema nur Selbstbetroffene, beispielsweise Richter und Angeklagte, schreiben können, ist mehr als Unsinn. Sie ist innenpolitisch gefährlich.

Mehr denn je braucht es freie und unabhängige Medien, die genauer hinsehen. Aber das ist mühsam.

Die grossen Schweizer Medien sind in wichtigen Belangen und zunehmend von der Finanzierung durch den Staat direkt und indirekt abhängig. Sie selektionieren daher sehr sorgfältig, wie und worüber berichtet werden soll.

Viele Journalisten, während der letzten 20 Jahre durch Entlassungswellen nicht minder verunsichert und in ihrer Existenz bedroht, werden damit zu halbstaatlichen PR-Sprechern.

Frei ist nur, wer über Schweizer Küche, politisch ungefährliche bis unbedeutende Schriftsteller, möglichst ausländische, und neue Fertigkeiten im Yoga schreibt.

Unvermeidlich ist es, dass die Schweizer Medien in unsere rechtliche und gesellschaftliche Struktur eingebunden sind. Sie sind daher der Kritik ausgesetzt.

Die Grenze muss aber dort verlaufen, wo Freiräume eingeengt und eine übermässige Politisierung verlangt wird.

Die ohnehin politisierten Richter des Zürcher Obergerichts haben in Sachen IP daher ein Urteil gefällt, das für die Zukunft aller Schweizer Medien von höchster Bedeutung ist.

Möge unser Land nicht seine Weisheit verlieren, mit welcher es gross und dauerhaft geworden ist.

Gottfried Keller war ein liberaler Schweizer, wie es Friedrich Dürrenmatt auch einer gewesen ist.

Auf die Freiheiten, welche sie sich in ihrem Werk genommen haben, beruft sich die liberale Schweiz heute noch. 

Es ist bisher nicht bekannt, dass unsere liberalkonservative FDP (Petra Gössi) und CVP (mit Dichterfürst Gerhard Pfister) oder die national-liberale SVP (mir Nationalkulturträger Christoph Blocher) und schon gar nicht die linksliberale SP mit ihren beiden marxistischen Jungpräsidenten sich dieser Sache annehmen wollen.

Bleiben nur die Grüne und die Grünliberale Partei, aber diese wollen die Welt retten, weniger die Schweiz.

Und die freien Schweizer Medien? Sie haben noch nicht einmal bemerkt, dass etwas vorgefallen ist.

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Kommentare

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  1. Wer kein argumentum ad rem aht, argumentiert ad personam (der Tonfall). So ein Schwachsinnsurteil von einem Richter, offensichtlich ohne jeden Verstand, jedenfalls ohne jedes sachliche oder rechtliche haltbare Argument, wird die nächste Instanz nicht überstehen.

  2. Warum beugen sich Medien wie NZZ, Tamedia, CH-Media und SRG dem Diktat der Regierung, wenn sie, wenn sie wirklich eine freie Presse wären, einfach die Missstände des Volkes veröffentlichen würden?
    Es ist offensichtlich, dass diese Medien auf Interessen reagieren, die nicht die des Volkes sind, und ihre Funktion ist es, das Volk falsch zu informieren oder seine Meinung zu lenken.
    Warum recherchiert die Presse, wenn sie denn wirklich frei ist, nicht über die WHO und diejenigen, die sie finanzieren, die sie von Interessen abhängig machen, die über die des Gesundheitswesens hinausgehen, sondern von denen der Pharmakonzerne, denen sie unterstehen und die sie finanzieren und an denen sie sehr viel verdienen.
    Es ist klar, dass die Medien die Verlängerung des Lockdowns unterstützen, der darauf abzielt, uns alle in unseren Häusern und von unseren Familien isoliert zu halten, um uns besser kontrollieren zu können.
    Wenn wir nicht zur Rechtsstaatlichkeit zurückkehren, wird auf diese Weise ein totalitärer Staat installiert, und zwar durch die Bedrohung einer der Säulen der Maslowschen Pyramide: unserer Sicherheit und der unserer Familie. Das mag zu Beginn der Pandemie funktioniert haben, ist aber nicht mehr tragbar.

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

  3. Wear that CHF500 fine as a badge of honor!

    Laughable judgement when real injustice takes place every day.

    Don’t shoot the messenger!

  4. „Frei ist nur, wer über Schweizer Küche, politisch ungefährliche bis unbedeutende Schriftsteller, möglichst ausländische, und neue Fertigkeiten im Yoga schreibt“. Da irrt sich Stöhlker mal wieder. Vielleicht liest er einmal die beiden Wochenblätter mit dem höchsten Auflagen, Coop Zeitung und Migros Zeitung. Da trieft es nur so von Gutmenschentum bei sämtlichen Themen. Und das, ohne dass ich als Mitglied der Coop- wie auch der Migros Genossenschaft je um mein Einverständnis für den sozialistischen Multikulti Kurs der Blätter meiner Genossenschaften gebeten wurde. Zum Beispiel wurde in einer der beiden Zeitungen im vergangenen Sommer in den höchsten Tönen ein Schweizer in den USA besungen, der in Californien und in Florida im Auftrag einer linken Organisation dafür sorgte, dass die Bevölkerung richtig abstimmt. Die Methoden, mit welchen die Schweizer Bevölkerung auf die sozialistische Gesellschaftsordnung im Verbund mit EU und UNO eingeschworen werden sind mittlerweile so ausgeklügelt, dass Abweichler gar keine Chance mehr haben. Die Schweizerische Demokratie ist zur reinen Farce geworden, weil die öffentlichrechtlichen und die privaten MSM gleichgeschaltet sind und als Propagandainstrumente der Linken agitieren. Stichwort Cancelkultur.

    • Wirrer Kommentar einer wohl ebenso verwirrten Person.
      Es zwingt Sie niemand die Linken zu wählen.
      Und umgekehrt sollte es auch nicht sein.
      Was wollen Sie sich also in die Meiung anderer einmischen.
      Ach ja: Das Pendent zu Gutmensch schreibe ich jetzt mal lieber nicht hier.

  5. Herzliche Gratulation dem Autor dieses Artikels und dem Herausgeber des Insideparadeplatz.
    Diese Geschichte findet 1:1 täglich in den USA statt.
    Und wenige merken etwas und wenige schauen hin.
    Die Mainstraem Medien inklusive CNN sind stramm auf dem Links Kurs und unterdrücken die Mitte und Rechts.

  6. Keller geht immer: „Ein freier Mann führt ein freies Wort.“
    Nur würdelose Schranzen und Schreibtischbüttel mussten noch nie vor Gericht.

    • Genau den gleichen Kommentar kann man momentan in so ziemlich jedem Lad der Welt lesen. Komisch dass alle sich frei äussern können um zu verkünden nur sie dürften nicht zu Wort kommen.

  7. Auf die schutzwürdigen Interessen der Prozessparteien soll durch eine sachliche
    und angemessene Berichtserstattung gebührend Rücksicht genommen werden.
    Jede Art von Vorverurteilung, unnötiger Blossstellung oder suggestiver
    Berichterstattung ist zu vermeiden.

    Wir verweisen auf den Journalistenkodex des Schweizer Presserats sowie auf die
    Richtlinien und den Anhang dazu.

    Gemäss § 125 GOG sind die Medien verpflichtet, eine vom Gericht angeordnete und
    formulierte Berichtigung zu ihrer Gerichtsberichterstattung zu veröffentlichen.
    Verstösse gegen die Pflichten als akkreditierte Gerichtsberichterstatter/innen werden vom betreffenden Gericht dem Obergericht gemeldet.

    Bei schwerer oder wiederholter schuldhafter Pflichtverletzung oder bei Missachtung der Berichtigungspflicht gemäss § 125 GOG kann das Obergericht nach Anhörung des/der Medienschaffenden folgende Sanktionen ergreifen:
    1. Verwarnung
    2. Suspendierung für max. drei Monate
    3. Entzug der Akkreditierung

    https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/Medien/M_nicht_akkreditierte_Journalisten.pdf

  8. ich bin selten mit Herr Stöhlker einer Meinung…………..aber wo er recht hat, hat er recht. Was da abgeht seitens dem Obergericht Zuerich und dem Urteil gegen IP erinnert mich an Unterdrückung der „kleinen“ Aber scheinbar Louis, sind Sie nicht der einzige „Obrigkeitsgläubige“, was die „Mächtigen“ dieser Welt mit Genugtung erfüllen wird. Blind der „Führung“ folgen ist zwar einfach und „salonfähig“ aber führt nicht zur Freiheit und zu der Gerechtigkeit die ich mir für die Menschheit wünsche.

  9. Die Medien sind links und die Justiz ebenfalls.
    Beide zeigen den rechts von links, wo der Bartli den Most holt!
    Das Schlimme, die Medien sind von den ganz Reichen (Soros & Cie) und dem Steuerzahler finanziert.

  10. Unser lauter Klaus Stöhlker sollte wirklich in einer Feudalherrschaft leben.
    Das Conterfei dafür hat er schon: Als Sonnenkönig der Goldküste ruft er schallend über den Zürichsee: l’état c’est moi!

    Und möchte, dass er gehört wird. Sonst wird er noch einen drauflegen.
    Also wartet auf die nächste Ladung.

  11. Die Schweiz muss ja ein grausamer Staat sein, wenn ich das hier so lese, wieviel da im Argen liegt. Wenn dem wirklich so wäre – warum sehe ich Euch Schreiberlinge nicht demonstrierend auf der Strasse ? So wie z.B. es Euch die FFF-Jugend vormacht ? Oder die Bevölkerung von Weissrussland. Russland, Polen oder Myamar ??
    Glaubt Ihr den ernsthaft, wenn Ihr hier Beiträge schreibt, das sich was ändert ? Oder das es jemand für Euch macht ?
    Und kommt mir nicht mit einem Gejammere wie – das hilft doch nichts. Das könntet Ihr erst sagen, wenn Ihr es probiert habt. Aber nicht vorher von dem Sofa runter aus.
    Und wenn es Euch alles nicht passt – wieso wandert Ihr dann nicht aus ?????

    • Sie lieben Diktatur ,man ist hier nur wegen die Steurern , i am Pauschal finde das Land total doof

    • Ich kann mich nicht daran erinnern, mit Ihnen schon mal in der Gosse gelegen oder Schweine gehütet zu haben. Wie meine Mutter immer warnend sagte: wer Dreck anfasst besudelt sich.

  12. „Die Abstrafung von IP durch das Zürcher Obergericht ist brandgefährlich.“

    Ich verstehe ja schon, dass dies etwas gefährlich sein kann… aber man muss sich auch einmal überlegen, was IP eigentlich darstellt. Und da im IP leider nie viel mit wirklichem Inhalt steht, finde ich es ganz ordentlich, dass das Obergericht den IP einmal abstrafte. Vielleicht werden die Artikel auf IP dadurch ja besser, also ich meine inhaltlich gehaltvoller und weniger wie in einer Boulevardpresse.

  13. Lieber Herr Stöhlker,

    Die Verfälschung der Wirklichkeit in der Schweiz führt die Menschen in eine Welt der Täuschung. Die Wahrheit wird uns nicht geschenkt, sie muss durch Erkenntnisanstrengung erworben werden. Es beginnt mit Unterwanderung wichtiger Medien durch das Kapital. Universitäten, und damit auch Journalisten, Lehrer, Schulen. Heute beginnt die Gehirnwäsche schon im Kindergarten. Man kann nicht sagen, dass es niemandem auffällt; nur, man ist vornehm zurückhaltend – da wir hier auf IP schreiben können und im Vergleich zu Putin, XI, Lukaschenko, Spanien usw…Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt aktiv gelebt werden kann…sehen Sie Herr Stöhlker wo der Hund begraben ist? So weit sind wir…

    Das System liegt in seinen letzten Zügen und diese Abmahnung durch das Zürcher „Obergericht“ ist ein Symptom. Eine dekadente, deformierte „CH“ Gesellschaft ist aber schon lange nicht mehr in der Lage, sich zu behaupten. Was das dann heißt, gegen Millionen von Migranten einer bestimmten Ideologie zu stehen, das braucht man nicht weiter auszuführen. Vorher wird es allerdings noch den Resten bürgerlichen Mittelstandes die Haut abziehen.
    Beste Grüsse

    • „Vorher wird es allerdings noch den Resten bürgerlichen Mittelstandes die Haut abziehen.“

      Bloss gefühlter Mittelstand ist das, ähnlich einem Windchill. In Wahrheit hatte dieser Stand nie Macht und gehört eher zu der „oberen Unterschicht“. „Mittel-“ ist in der Schweiz aber beliebt weil die Schweizer Schiss vor „Herausragendem“ haben. So schön unauffällig.

      „Was das dann heißt, gegen Millionen von Migranten einer bestimmten Ideologie zu stehen, das braucht man nicht weiter auszuführen.“

      Diese Migranten scheinen mir deutlich „menschlicher“ zu sein als „unsere Elite“.

      Jedenfalls habe ich noch keinen Migranten gehört welcher sich als Eugeniker aufgespielt hat. Aber ich kann mich täuschen.

    • @ Illusionen platzen, so auch die der B Schweiz

      Illusionen und Wunschdenken à la:“ es kann nicht sein, was nicht sein darf“, das ist in viele Köpfen…..! Die Wege der Erkenntnisse, die hat uns schon Plato aufgezeigt, aber eben, Täuschung und sich täuschen lassen, das ist das Motto, dass das Leben „vereinfacht“. Ein Zusammenhang dazu besteht sicherlich mit der Wahrheitsliebe und dem Lug und Trug, oder nicht? Dass Sie auf dem beschwerlicheren Weg sind, als der Mainstream, das liegt auf der Hand und ich habe hohe Achtung vor solchen wahrheitsliebenden Menschen, welche das Sagen und Schreiben, was sie als Spezie Homo Sapiens ausmacht, dies im Gegensatz zu der Spezie Homo Erectus…………., denn die bleiben dort, wo sie eben hin gehören.

      Un vero Seneca! Grazie!

      Cordialmente! Ars Vivendi

  14. Lieber Herr Stöhlker,
    was erwarten Sie denn? Das Problem sind doch nicht die Journalisten. Das Problem sind die Juristen. Juristen sind immer und ausnahmslos die Diener desjenigen Systems, welches sie als Juristen ausgebildet hat. Sie sind Zeit ihres Lebens in diesem System gefangen und können nicht heraus; es sei denn, sie wechseln den Beruf.
    Seit Anbeginn der menschlichen Zivilisation ist es die ureigenste Aufgabe von Juristen, für die Aufrechterhaltung der Staatsstrukturen ihrer jeweiligen Regime Sorge zu tragen. Das kann sich als äußerst segensreich aber genauso gut als menschenverachtend erweisen. Der große Kanton im Norden ist für die Zeit der Hitlerdiktatur für letzteres ein abschreckendes Beispiel.
    IP betreibt nun einen Journalismus, der nicht daran denkt, die übliche, wohlwollende Hofberichterstattung über die Regierenden und Entscheidungsträger mitzumachen. Im Gegenteil! Herr Hässig ist einer der ganz wenigen Journalisten, der detailliert über die Menschen berichtet, die in großen Firmen oder auch in der Politik Führungs- aber auch Vorbildaufgaben innehaben. Das macht diesen Blog doch so interessant.
    Natürlich trifft eine solche Berichterstattung bei dem einen oder anderen nicht unbedingt auf ungeteiltes Wohlwollen. Vor allem dann nicht, wenn er auch noch persönlich betroffen ist. Das ist verständlich.
    In früheren Zeiten blieben die Auswüchse der Macht und die Eskapaden der Herrschenden in der Regel verborgen und waren nur einem kleinen Kreis bekannt. Aber heute haben wir das Internet. Niemals zuvor in der Geschichte unserer Spezies waren Informationen und Ereignisse für jedermann so leicht zugänglich wie heute. In unseren Tagen kann auch das gewöhnliche Volk an den Verfehlungen, Intrigen und Ränkespielen der Macht zeitnah teilhaben. Das aber löst bei so manch Betroffenen Angst aus; pure, nackte Angst. Zuerst werden dann Juristen an die Front geschickt. Wenn das nicht hilft, die Bevölkerung zur Raison zu bringen, greift man zu anderen Methoden der Repression.
    Obwohl der vom Gericht festgesetzte Betrag niedrig ist (er ist verdächtig niedrig!), sollte Herr Hässig meiner Meinung nach Widerspruch und Rekurs einlegen und unter Umständen bis vor den Europäischen Gerichtshof ziehen, damit derartige Versuche der Einschüchterung von unbequemen Wahrheiten gleich im Keim erstickt werden. Eine Spendenaktion zur Deckung der Kosten würde ich sofort unterstützen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Stiller Beobachter

    • (…)aber genauso gut als menschenverachtend erweisen.(…)

      Falsch. Steuern oder Tribut unter Gewalt eintreiben ganz einfach „weil man exisitiert“ ist immer „Menschenverachtend“

      Oder wurden Sie gefragt? Eben.

      So wird der Mensch eben zum Bürger. Die Linken spielen das Spiel genau so wie die Rechten mit.

      Und genau dieses Problem wird man nie lösen können.

    • „Seit Anbeginn der menschlichen Zivilisation ist es die ureigenste Aufgabe von Juristen, (…)“

      Hmmm also ich weiss ja nicht, ob es Juristen wirklich seit Anbeginn der Menscheit gibt??

      🙂

    • @Sen Hubertus

      Es gab immerhin bereits nachweislich Juristen zu Zeiten der Altgriechen und der Römer.

    • @Informatiker

      Ihre Aussage ist meiner Meinung nach aus dem Zusammenhang gerissen. Der Schreiber äussert sich wie folgt, ich zitiere:

      „Das kann sich als äußerst segensreich aber genauso gut als menschenverachtend erweisen. Der große Kanton im Norden ist für die Zeit der Hitlerdiktatur für letzteres ein abschreckendes Beispiel.“

      Er meint damit die menschenverachtenden Tribunale der Nazizeit unter Chefankläger Roland Freisler, dem bekanntesten Blutrichter jenes Terrorregimes. Oder geschichtlich weiter zurückgeblättert: Maximilien de Robespierre als bekanntester Blutrichter während der französischen Revolution. Er liebte die Guillotine.

    • An Paul Gauguin
      Der Unterschied von Robespierre und Hitler ist, dass Hitler völlig regulär nach deutschem Recht gewählt wurde. Dieses Recht wurde vor der Wahl von den Juristen in vielen kleinen Schritten an die kommende Macht angepasst.

  15. Die Schweiz war schon immer ein für die Bürger- und Menschenrechte gefährlicher Rechtsstaat. Beispiele gefällig…

    – Klagen nur für Reiche
    – Gleichstellung nur für Frauen
    – Folter U-Haft
    – Crypto Skandal
    – geplantes Stasi Polizeigesetz
    – Vermögensteuer auf Negativzinsen
    – Zahlen ohne Rechte
    – Bundesrichter amten als Bundesgerichtaufsicht
    – Corona Willkür
    – Bundesämter erlassen Weisungen ohne Rechtsgrundlage
    – Fast jedes neues Gesetz aus Bern verstösst gegen die Rechtsgleichheit

    Sowohl in den lokalen Gerichten als auch am Bundesgericht wird zunehmend
    aufgrund politischer Gesinnung und noch viel schlimmer aufgrund der eigenen
    Weltanschaung der Richter entschieden. Dies unter dem kompletten Ausschluss von Gesetzes- und Verfassungsrechten. Die Gewaltentrennung ist schlichtweg nicht existent. Ekelerregend!

  16. Wenn es nur bei der Refeudalisierung der Medien bleiben würde:

    Der Kapitalismus übertrifft sich selbst und mutiert zurück zum Feudalismus. Jedenfalls macht in der gesellschaftspolitischen Debatte der Begriff «Refeudalisierung» die Runde.

    Der neue Geldadel kauft Kunst und Fussballklubs für Rekordsummen und stellt seinen Reichtum schamlos zur Schau. Die immer zahlreicheren LeiharbeiterInnen werden quasi als Leibeigene gehalten. Selbst hart arbeitende Unternehmer haben es nicht mehr so einfach und werden von den Finanzhaien aufgefressen, ebenso wie der gebeutelte Mittelstand.

    Kurzum: Wir kehren zu feudalen Zuständen zurück.

  17. Wenn der David an das Bein des Goliath „pisst“, dann kann es ungemütlich werden. Das ist durch das selbstherrliche Zürcher Obergericht geschehen und wer da genau den Goliath „angetrieben“ hat, das wird wohl in den Nibelungen verbleiben. Ausser IP deckt es auf und das wäre wahrlich zu wünschen!

    IP verdient es auf jeden Fall in die Schlagzeilen zu gelangen, denn welches Medium spricht und schreibt denn überhaupt noch nach dem Prinzip des Tacheles…..?

    Danke, Sir Klaus J. Stöhlker, der Weckruf ist angekommen und dass Sie Ihre spitze Feder weiterhin mit Stil, als auch mit Pauken und Posaunen, schön weiter orchestrieren.

  18. Nach der erfolgreichen Gleichschaltung der Presse und des steuerfinanzierten Staatsfunks soll es jetzt den alternativen Medien an den Kragen gehen. Es dauerte Wochen, bis die deutschsprachige Presse das offensichtliche Versagen der Politik (Merkel, Macron, v.d. Leyen) mit der gebotenen Schärfe an die Öffentlichkeit brachte. Weitgehend differenzierte und offene Foren wie IP legen ohne Verzug die Faust in die Wunde der Inkompetenz, dass ist den saft- und kraftlosen Politikern und anderen sog. „Eliten“ ein Dorn im Auge. Umgeben von Jasagern und Speichelleckern haben diese Durchschnittsfritzen schon lange jede Bodenhaftung verloren. Natürlich lesen diese geltungsbedürftigen Tiefflieger auch den IP. Die Berichte und Kommentare treffen sie sehr, zeigen sie ihnen doch, wo der Hammer hängt. Einzige Lösung damit umzugehen: kriminalisieren und mundtot machen, am besten finanziell ruinieren. Es erinnert an die frühe zeit der russischen Revolution von 1917, als Stalin auf offiziellen Fotografien die Bilder der Opponenten wegretuschieren lies, später hat er diese denn umbringen lassen (Trotzki, Kirow). Wo es hingehen soll zeigt der deutsche Gesundheitminister vom Spreeufer: Vorrang der Ergüsse des Gesundheitsminsiteriums bei Google auf Kosten des Steuerzahlers, noch gibt es Gerichtsurteile gegen diese Allmachtsphantasten, wie lange noch?

  19. Sehr geehrter Herr Stöhlker. Gegen diese Zensur-Tendenzen muss mit aller Schärfe angekämpft werden. In den USA sind es die blanken, sandgestrahlten linken Oligarchen von Twitter, Facebook, CNN und anderen, die entscheiden, was dem Bürger zugemutet werden kann und darf und was nicht. In der Schweiz bemühen sich neuerdings Richter und entscheiden, was guter oder nicht so guter Stil ist. Freie Journalisten werden abgestraft.
    In einer offenen, demokratischen Gesellschaft entscheiden das die mündigen Bürger! Entweder sie lesen die Beiträge oder lassen es bleiben. Sie bilden sich selbst eine Meinung.
    In einer Demokratie muss darauf geachtet werden, dass eine Medienvielfalt und nicht eine Medieneinfalt bestehen. Demokratie ist der gelebte Wettbewerb von Ideen.
    Ich habe entschieden und lese den einfältigen, manipulativen, linksextremen Müll vom Tages Anzeiger, beispielsweise USA Berichterstattung, nicht mehr. In den Schredder mit dem Tagi!

    • „In den USA sind es die blanken, sandgestrahlten linken Oligarchen von Twitter, Facebook, CNN und anderen, die entscheiden, was dem Bürger zugemutet werden kann und darf und was nicht.“

      -> Genau: Dass man zB nämlich einen tyrannischen und rassistischen Präsidenten niemandem zumuten kann.

      „In einer offenen, demokratischen Gesellschaft entscheiden das die mündigen Bürger! Entweder sie lesen die Beiträge oder lassen es bleiben. Sie bilden sich selbst eine Meinung.“

      -> Ich weiss ja nicht in welcher Gesellschaft sie leben, aber leider ist dies bei einer Mehrheit der Menscheit ja gar nicht möglich. Leider.

    • Interessant. Dr. Arthur Rutishauser wurde 2002 zum Zürcher Journalisten des Jahres gewählt, nach der „unermüdlichen und hartnäckigen“ Berichterstattung über den Untergang der SWISSAIR. Dies als WiRed bei der SonntagsZeitung. Heute ist der ehemals „bissige Hund“ in lammfroher Komfortzone als Chefredaktor im Hause TAMEDIA resp. TX. Und dies im Content dermassen „hartnäckig angepasst“, dass Sie und viele Ex-Leser/User mit Ihnen das Tagi-Abo (bald auch 20min) sein lassen. NB: Kann es sein, dass die genannten Komfort-Medienhäuser gerade dank deren Angepasstheit sich lieber über fixe Subventionen (Direktzahlungen!) freuen, statt auf die Horde Werbetreibende mit der TSD-Kontaktformel in der Tasche?

  20. Natürlich haben wir nach wie vor das recht auf freie meinungsäusserung. Nur gewisse Sachen sind eben davon ausgenommen – wie die öffentliche Leugnung des Holocaust zum Beispiel.
    Und die vorliegende Beschreibung des Vorfalls selber ist ja auch nicht wirklich eine nüchterne Beschreibung. Zumal fehlt mir die exakte Beschreibung.Gibt es einen Hinweis, wo man nachlesen kann, womit jemand angeeckt ist ?
    Und generell – ist das hier Plattform die sich dem Kampf der freien Medien gewidmet hat oder was sich so auf dem Bankplatz Schweiz – Patadeplatz – abspielt ??

  21. Lieber Herr Stöhlker

    Haben Sie immer noch nicht bemerkt, dass sämtliche Staaten, Regierungen, deren Politiker/-.innen und Justiz, mit ihren Gerichten und Richtern durch ungedeckte Kredite und immer höheren Schuldenbergen eines weltumspannenden Bankenkartells und deren Falschgeld finanziert werden.

    Ist doch klar, dass die Richter die Banker (letztlich ihre Finanzierer) möglichst in Schutz nehmen und auf die ihnen unangenehmen Anderen, einprügeln und Bussen verteilen.

    Wäre es nicht allmählich an der Zeit, dass Journalisten endlich dieses korrupte, betrügerische Geflecht endlich in Frage stellen, enttarnen und zerlegen helfen?

    • Es stellt sich die Frage ob dies mit den 100 Millionen stimmt, und falls dem so wäre, woher er das Geld hätte.
      Wenn es vom Privatvermögen käme, dass stellt sich die Frage wie ein Bundesrat/Politiker zu solch einem Privatvermögen kam.
      Falls jemand den Betrag im schenkte, dann wirkt dies wie als wäre es bestechlich/käuflich und stünde nun in der Schuld des Schenkers. Folglich müsste er zurück treten.
      Falls er einen Kredit dafür auf nahm, dann wird es diesen Zeit Lebens mit einem Bundesratslohn niemals zurück zahlen können, niemand würde Kredit gewähren da das Geld niemals zurück kommt und somit wäre es vom Gusto des Geldgebers abhängig.
      Daher, was ist an der Geschichte dran?

    • Miese Politiker wie Berset „kaufen“ sich die grossen zensurierten Medien und mit den Steuergeldern der Bevölkerung und der Unternehmen.
      Eigentlich ein grosser Bschiss.

  22. treffende Analyse des jetzigen Zustandes mit einem erschreckenden Fazit:
    Wir driften immer mehr in Richtung
    Totalitarismus.
    Damit verbunden Unterdrückung von Meinungen die nicht dem dem staatlichen gesteuerten Mainstream entsprechen, Zensur…..
    Kleines Beispiel gefällig:
    Der GMX Maildienst löscht einfach ungefragt Mails die über Protonmail laufen

  23. Man weiss als Aussenstehender über den Zustand unserer Justiz ziemlich schnell Bescheid, wenn man sich mal vor Augen führt, in welchen Belangen es in den letzten Jahren überhaupt zu Verurteilungen gekommen ist:

    – IT-Projekt Insieme beim Bund, bedingte Geldstrafen für die Hauptverantwortlichen.
    – Postautoskandal: bis heute nix…
    – SECO-Affäre: Fehlanzeige…
    – ZAS AHV-Beschaffungsvergabe: wer sucht, der findet… nada!

    Über Dinge wie Fichen-Affäre und Geheimarmee reden wir besser gar nicht.

    Aber ich bin sicher, dass sich Hans Meier & Heidi Bünzli jetzt sehr viel wohler fühlen, wo der Lukas zu 500.– Busse verdonnert wurde.

  24. Uiuihi! Es geht um die Darstellung und Interpretation von Fakten und Ansichten. Und die dar- und hersgestellte Zudammenhänge. Das alleine wird unabhängig von Stil und Tonalität beurteilt.

  25. Am Anfang war die Maskenlüge von Koch aus dem BAG. Dann kamen viele weitere Flopps. Blick machte Koch trotzdem zum Schweizer des Jahres.

    Auch die Impfstoffbestellung erst am 7. Dezember 2020 war ein Flopp, viel zu spät. Alle andern Länder hatten längst bestellt, England schon mit Impfen begonnen.
    Obwohl wir viel zu wenig Impfstoff haben, will das BAG Astra Zeneca, von dem sie 5.3 Millionen Dosen bestellt haben, nicht zulassen. Angeblich schütze es schlechter als die andern. Natürlich gibts dadurch noch mehr Verspätung. Die EU hat die Zulassung jedenfalls längst gegeben.
    In den Kartellmedien wird das alles verdrängt.

    Die SVP sagte kürzlich, Berset wolle den Lockdown bis Mai/Juni. Gössi sagte daraufhin, die SVP lüge. Pfister sagte er sei wohl in einer andern Sitzung gewesen.
    Nun kommt aus, Berset will den Lockdown bis Mai/Juni, wie es die SVP meldete.
    Wurden wir von Gössi und Pfister angelogen ? Wollen Gössi und Pfister Herrn Berset mit seinem BAG decken ?

    Wie lange darf man das noch schreiben ? Werden es die Gerichte bald verbieten? Werden Gerichte zum Wahrheitsministerium?
    Berichten dürfen nur noch die Kartellmedien „Prawda Schweiz“ (NZZ, Tamedia,CH-Media und SRG) Geht langsam die DDR2 auf am Horizont?

    Ich hoffe, dass nicht IP, Weltwoche und Nebelspalter der Stecker gezogen wird.

    • Die NZZ kritisiert heute die Impfdrängeler. Kein Hinweis, dass unser BAG mit seinem Versagen dazu führte.
      Im Gegenteil, ein Herr Lüthy darf uns belehren, dass wir nicht ständig den Bundesrat kritisieren sollen.
      Wie die Prawda in Moskau.

    • Die ganze Nichtbewältigung des Coronadesasters durch Berset mit seiner unfähigen Beamtenschar (600 im BAG) zeigt vorbildlich, wie es im Sozialismus abläuft.
      Keinen Verantwortlichen kümmert es, ob und wie es dem Bürger geht. Das eigene Versagen wird nicht zur Kenntnis genommen. Arrogant diktiert man den hörigen Medien, was zu schreiben ist.
      Bei den momentanen Mehrheitsverhältnissen in Bern ist zu befürchten, dass diese Clique auch in andern Lebensbereichen übernehmen wird.
      Würde mich nicht wundern, wenn wir in ein paar Jahren Blackouts und Hungersnot hätten in der Schweiz.

  26. Also das ist jetzt schon fast eine Schweizer Eigenart Herr Stöhlker, Jammern auch hohem Niveau! Nun, wenn jemand LH permanent im Mist wühlt, sollte er sich wundern, wenn ihn hie und da eine Weise sticht. Auch, wenn man sich als Robin Hood fühlt, ist man noch lange nicht einer!! Und deshalb zu befürchten, dass die Pressefreiheit zu Grabe getragen wird, ist schon gewaltig übertrieben!!

  27. Von moralischen Instanzen wie Keller und Dürrenmatt können wir heute nur noch träumen. Es gibt sie nicht mehr, genauso wenig wie renommierte Zeitungen, obwohl sie immer noch die gleichen Namen tragen. Die Journalisten der Weltwoche waren im 20. Jahrhundert eine moralische Instanz. Es steht zu befürchten, dass sie sich angesichts der heutigen Schreiber im Grab umdrehen.
    Die heutigen Medien drängen immer mehr an die Futtertöpfe des Staates, und «wes Brot ich ess, des Lied ich sing». Als Steuerzahlerin stört es mich ungemein, dass man den medialen, affirmativen Einheitsbrei auch noch Bundesgeldern unterstützt.

  28. Tja, ein weiterer Schritt der Schweiz & ihrer Behörden zum Beamtenstaat à la DDR.
    Man muss mit KJS nicht immer einer Meinung sein, aber hier liegt er absolut punktgenau richtig.

  29. Richtig gesehen. Das Zürcher Obergericht schwingt sich zur Zensurbehörde auf. Sie bestimmt, was in welchen Ton zu verlautbaren ist. Es ist wenig verwunderlich, dass nur ein unabhängiger Journalist von diesem Ukas betroffen ist. Schliesslich übt sich die co-optierte und staatssubventionierte Mainstream-Presse angestrengt im Wegschauen, wenn es um Filz, Korruption, Unfähigkeit und Untätigkeit im Staats- und Justizapparat geht. Dieser ködert Journalisten mit hochbezahlten Pressesprecher-Jobs, die niemand braucht. Und da will man es sich natürlich nicht mit künftigen Manna- Pardon:Arbeitgebern verderben. Deshalb regt man sich natürlich lieber über die angeblichen Untaten eines Herrn T. jenseits des Atlantiks auf. Vor der eigenen Haustüre zu kehren ist da schon einiges anstrengender…

  30. Ich glaube schon, dass die „Prawda Kartellmedien“ (NZZ, Tamedia,CH-Media und SRG) etwas bemerkt haben.
    Aber sie wollen es unter den Teppich kehren.
    Immer mehr greift Zensur um sich, machen jetzt auch die Gerichte mit?
    Wer nicht links schreibt, der wird korrigiert. Man sagt über was er nicht schreiben darf und über was schon und wie. Will man IP den Stecker ziehen ?
    Auch international geht es in dieser Richtung.
    Man konnte lesen, auf Facebook werden sämtliche Kommentare von Impfkritikern gelöscht. Ich lasse mich impfen, trotzdem finde ich diese Zensur falsch. Das Wahrheitsministerium ist am Auferstehen.

  31. Hier wird offensichtlich mit sehr unterschiedlichen Ellen gemessen! Der Artikel in der Sonntagszeitung war absolut vergleichbar!
    Das Urteil ist wirklich eine Schande für das Zürcher Obergericht, das gemeinhin als eines der besten in der CH gilt. In diesem Fall ist dieser Ruf nicht gerechtfertigt.

  32. Ausnahmsweise bin ich voll und ganz derselben Meinung.
    Es ist verstörend, wie schnell und wie weitreichend die Leute, die sich die Oberhoheit einer ihnen genehmen und durchaus sehr selektiven Moral anmassen, zunehmend die Meinungsfreiheit eliminieren und Menschen mit vernünftiger und realistischer Sicht der Dinge nicht nur mundtot machen sondern gleich deren Existenz vernichten.
    Dazu gehören nicht nur Richter, dazu gehören „Staatsjournalisten“, Professoren, Arbeitgeber, CEO’s sozialer Medien usw…
    Ich verstehe nicht, wie man zuassen konnte, dass die Medien auch noch durch Subventionen vom Staat gekauft wurden.
    Wenn deren mmer offensichtlicher unwahren und propagandistischen Fake News von niemandem mehr gelesen, bzw. bezahlt werden will, ist das ein Zeichen, dass sie überflüssig sind.

  33. „Die Refeudalisierung der Medien“

    Der Titel ist irgendwie nicht ganz richtig. Es scheint mir eher als würden wir eine „Rolle Rückwärts“ in voraufklärerische Zeiten machen.

    Der Tenor ist so: „Wir denken für euch und ihr arbeitet“

    Ganz davon abgekommen ist der Mensch allerdings nie, ansonsten wäre es jetzt da draussen nicht so wie es eben ist.

  34. Wieder einmal sehr richtig kommentiert. Wo landen wir, wenn es so weitergeht? Überall diese selbsternannten Hilfspolizisten, alle vom Staat bezahlt.

  35. Hoffe diese Zeilen gelangten auch an das zuständige Zürcher Obergericht. Weil von diesen Damen und Herren wird IP wohl kaum freiwillig gelesen. Wenn die wohl was lesen , dürfte es das Rote oder Grüne Parteibüchlein sein oder die Geschäftsberichte der Unternehmen Tamedia, NZZ und SRG in der Hoffnung das „beste“ Investment für sich selbst zu finden. Steht eigentlich beim Jus Studium heutzutage Opfer oder Täterschutz an erster Stelle?

  36. Danke Herr Stöhlker

    wenigstens ein gesetzter Schweizer der nicht nur hinter der guten Flasche Rotwein sitzen bleibt und mit Alarm schlägt.
    Jetzt braucht er nur noch den ‚Mut‘ endlich auch Klartext zu schreiben, dass diese Pandemie der Politik (und Medien, Finanz-, Digitalwelt und dem gekauften Wissenderschufter-Pack) eine grauenhaft missbrauchter Vorwand ist, der dieses ganze Verbrechen ermöglicht.
    Ja, und hier käme dann die Justiz……

    Dann kann er auch angstfreier darüber denken, ob er sich irgendwas spritzen lassen soll.
    Zum Wohl Herr Stöhlker
    mit freundlichen Grüssen
    René Küng

  37. Cui bono? Wem nützt das? Dem Obergericht sicher nicht. Es hat den «Fall Lukas Hässig» kaum freiwillig aufgenommen, Der Anstoss kommt bestimmt vom Bezirksgericht, das dereinst über Pierin Vincenz und andere urteilen wird. Was nützt die Anzeige dem Bezirksgericht? Vielleicht wurde das Bezirksgericht von der Verteidigung zur Anzeige motiviert. Was nützt es der Verteidigung und Pierin Vincenz? Vielleicht ist es einfach eine Kurzschlusshandlung. Hat jemand einbisschen Panik?

  38. Immanuel Kant meinte in „Was ist Aufklärung?“: Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so grosser Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen, dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein.“ Man kann wohl davon ausgehen, dass die Richter am Obergericht das auch erkannt haben und unterschätzten den aufmüpfigen Untertanen Hässig, der sich nicht einschüchtern lässt, weil er nicht faul und feige ist. Die Obrigkeits-Erfüllungs-Gerichtsbarkeit muss sich wohl etwas neues ausdenken, damit er ein braver, gehorsamer und unterwürfiger Untertan wird und Ruhe im Stall herrscht.
    Gunther Kropp, Basel

    • @ Gunther Kropp (,Basel….) @ Stiller Beobachter

      Ich habe genau 36 Kommentare und ergänzende Kommentare gelesen und ich bin bei Ihnen, wie auch beim „Stillen Beobachter“ zum Schluss gekommen, das es die zwei treffendsten sind.

      Und im Kantismus zu verbleiben, wenn die Menschheit sich mit mehr Geschichte befassen würde, dann würde ein Puzzle „erscheinen“, welches zu unaufhörlichen Staunen führen würde…. Würde…….! Ich meinerseits, greife geschichtlich/philosophisch noch weiter zurück, als I.M.Kant, nämlich die Metapher von Plato, und die heisst? Genau, das Höhlengleichnis und wenn man diese Erkenntniswelt liest und danach reflektiert, kommt man nochmals zum Staunen, denn mehr als eine A4-Seite beinhaltet es nicht.

      Sapere Aude! Ars Vivendi

    • @Worte wirken, idR
      Oder, wie es Goethe formulierte: „Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken“.

  39. Alles gut Herr Stöhlker….nicht übertreiben.
    Herr Hässig wird das überleben und vielleicht nächstes Male eine Spur weniger reisserisch schreiben….Wir wollen ja keine amerikanischen und britischen Verhältnisse, oder?….:) Sehen Sie es positiv. Gerhard Pfister konnte „Saftladen“ aussprechen und nichts ist passiert. Ist doch ein Anfang.

  40. Dieses Urteil ist ein Skandal und qualifiziert dieses Gericht ins abseits!!Grüsse aus Moskau.

    DARUM:

    „WAS haben Sie eigentlich gegen Beamte??“
    „DIE tun doch gar nichts!!“

  41. Die Welt ist so korrupt geworden das die Schandtaten zwar locker begangen werden dürfen aber die wo sie begehen so viel macht haben das die wo darüber berichten schlussendlich bestraft werden. Das Rotlichtmilieu scheint vielen das Hirn in die Hosen rutschen zu lassen. Und was die grünen retten wollen und ihr ganzer Umweltschutz, wenn man liest was die Queen und das Königshaus für den Windpark vor Englands Küste Jährlich an „Windrechten / Lizenzen “ bekommen… 220Mio Pfund /umgerechnet 250 Mio. Euro Jährlich. Also würde mir jemand so viel bezahlen ich wäre sofort super Grün und ein ganz guter Mensch wo nur noch Oekostrom will!

  42. Ja, die linke Systempresse (hier im Raum St. Gallen das sterbende, ehemals stramm bürgerliche „Tagblatt“) spielt gerade zu den sog. Corona-Zeiten eine ganz hinterlistige Rolle. Um sich selbst über den diesmal absolut tödlichen Abgrund hinweg zu retten, verbreiten die seit längerer Zeit jeden linksgrünen Berset-Sommaruga-Mist. Da passt gut ins Bild, dass hier in der Ostschweiz das echt bürgerliche Online-Portal dieostschweiz.ch mittlerweile grosse Beachtung als Gegenpol findet!

    • Aha, du weisst also was links und rechts ist…?

      Bleib lieber beim Kaffee – das Schreiben liegt dir nicht so.

  43. Zensur verdrängt die Demokratie und mit ihr die freie Meinungsäusserung jeden Tag mehr. Dies hat System, ganz klar, und die Justiz positioniert sich in vorauseilendem Gehorsam als willige Systemhelfer. Wir werden für den Great Reset fit gemacht; zu diesem Regime passt weder das freie Denken, noch die Äusserung freier Gedanken. Gefragt ist Stromlinienförmigkeit, Aufgabe der eigenen Identität, mithin die totale Unterwerfung – nichts neues unter der Sonne also.

  44. ….Die neue Gesellschaftform, die Postkapitalismus, wird auch die Schweiz retten….was vorher viele Reichtum und Professoren nicht geschafft haben….

  45. Hat jetzt der Staat geklagt oder jemand von privater Seite? Ich denke die gültigen Gesetze sorgen in der Schweiz längst für Zensur wie man u.a. an den für Kapital und dessen Eigentümer wohlwollender Berichterstattung und an zensurierten Kommentaren in den hiesigen Medien erkennt. Freiheitlich frei ist die Medienlandschaft hier garantiert nicht den dazu drohen jederzeit Klagen am Horizont und so aitzen alle lieber aus’s Maul und machen die Faust im Sack. Einzig frei sich äussern dürfen jene die Profite über alles heilig sprechen…

  46. „Andere Zürcher Medien (NZZ, Tamedia,CH-Media und SRG) wurden nicht vor das Gericht zitiert.“

    An wen richtet sich dieser Vorwurf? Ein Gericht kann nicht über eine Partei urteilen, die nicht verklagt wurde.

  47. Brilliant geschrieben Herr Stöhlker. Medien, das ist Ihre Welt. Vieles andere nicht. Da sollten Sie die Hände davon lassen. Wie wäre es, wenn wir IP-Dauerleser diese 500 Franken (wirklich ein Spott und Hohn) crowdfunding-mässig an Lukas Hässig berappen würden? Ich bin dabei!

  48. Gleichschaltung a la DDR 02:

    Abhängigkeit durch den Staat, den Kanton und die Gemeinde bis zum Abwinken. Und durch alle Institutionen.

    Alle andern leben gefährlich, kurz gesagt : wer nicht kuscht wird raus gepusht!

  49. Richtungsweisender Beitrag.
    Wir driften zunehmend in Richtung einer bitter nötigen Aufklärung 2.0.
    lnnzwischen hat sich eine nachfolge, Ersatz-Klerus—Kaste etabliert,ein Mix aus Wissenschaft, Ideologie und Esoterik.
    Das aktuelle Geschehen manifestiert eindrücklich was Meinungsunterdrückung anrichtet.
    So einiges an sachlich kritischen Stimmen wurde rabiat Ausgesperrt eine konzertierte sachlich argumentative
    Debatte hat nie stattgefunden.
    Die Panikdrescher und Herrschsüchtigen (Marke Unfehlbarkeit) haben mit kräftiger Unterstützung der etablierten Medin
    faktisch ALLE Deutungshoheit an sich gerissen.
    Das Ergebnis lässt sich zunehmend weniger unter die Decke wischen die bis dato nur ansatzweise offen zu Tage tretenden (Corona)Kollateral und Folgeschäden.
    Wirtschaftlich-Soziale UND Medizinisch- Gesundheitspolitische Schäden.
    Anmerkung:
    Zunehmend schwenken auch die Etablierten Leitmedien auf kritisch hinterfragend einfach VIEL ZU SPÄT.
    War da nicht vor 30 Jahren etwas mit wer zu spät kommt???
    Heute muss man das etwas abwandeln, wer zu spät erkennt und handelt der erwacht in der elenden Realität.
    Und wie auch längst bekannt die ,,Unfehlbaren“
    erklären sich im nachhinein als voll unschuldig
    und reden sich mit bla bla bla aus der Mitverantwortung.

  50. Danke Herr Stöhlker. Gerade in Zeiten wo ich die 4. Kraft im Staat häufig als wenig kritisches Sprachrohr der Exekutive wahrnehme, ist es wichtig diesen Ausrutscher der Judikative deutlich aufzuzeigen.

  51. Aloha allerseits, die erwähnten SFR 500.00 ist eine Lachnummer. Ich sage euch auch warum. Gerichte sind Handelshäuser und im Hintergrund werden je nach Fall Milliardenumsätze generiert. Das könnt ihr euch kaum vorstellen. Also, jedes Gericht ist ein Handelsunternehmen mit einer angeschlossenen Bank. Die richterlichen Urteile sind geheime Wertpapiere, die nach der Verhandlung sofort im Wertschriftenhandel landen. Zudem wird euer geheimes Kollateralkonto natürliche Person belastet, weil der unwissende Mensch angeblich den Herausgeber (angeblichen Staat) einer juristischen Person entehrt und Vertragsbruch begangen habe.

    Des Weiteren ist interessant zu wissen, dass jeder Richter (Vermittler) und Staatsanwalt (Ermittler) immer befangen sind. Der Grund dafür ist, weil der so genannte Richter und der Staatsanwalt denselben Auftragsvermittler haben – nämlich das Gericht – das Gericht ist der Auftragsvermittler und der angebliche Staat ist der Auftraggeber.

    Das heisst, dass die beiden genannten Marionetten nicht unparteiisch agieren können. Wisst eins, bei einer so genannten gerichtlichen Verhandlung geht es nicht um Recht oder Unrecht, sondern lediglich um Haftungen. Der Richter und Staatsanwalt sind immer mit Haftungen belegt und diese Haftung müssen sie auf einen ahnungslosen Menschen übertragen.

    Sobald der unwissende Mensch auf der ersten Frage des Richters falsche Antwort gibt, dann kann der Richter mit ihm machen was er will. Wisst, ihr habt keine Prokura für die herausgegebene juristische Person oder Meldeobligation, und deshalb habt ihr in einem Gericht nichts zu suchen.

    Da alle Personen unter anderem Wertpapiere sind und diese als Sachen definiert sind, so wird bei jeder gerichtlichen Verhandlung über Sachen verhandelt. Das ist der Grund, warum ihr in jedem gerichtlichen Brief IN SACHEN lesen könnt. Der unwissende Mensch ist lediglich Mittel zum Zweck. Die Richter betrachten desinformierte Menschen als unmündig und schwachsinnig, weil die braven Menschen von ihren Betrugsmachenschaften und Steuerbetrug nichts wissen.

    • @Kadmon, Aranis
      Insiderwissen!
      Es besteht ein Plan
      Entkapitalisierungskliniken
      einzurichten.
      Für detaillierte Informationen kontaktieren Sie:
      „Ich, weiblich, jung, grün und links“

  52. Wo ist das öffentliche Interesse der Artikel von LH?

    3 Mio, also fast die Hälfte der CH Bevölkerung ist Kunde und Genossenschafter also Inhaber bei Raiffeisen.

    Einkommensmillionäre, denen Behörden und Vorgesetzte anscheinend alles durchwinken, während sich kleine Angestellte bei den Spesen für jedes Cola nach dem Mittagessen rechtfertigen müssen (das Cola wird in der Praxis nicht selten gestrichen).

    Waren die Artikel sensationsheischend?
    Das Thema an sich hat halt gemäss unserer Kultur etwas „schlüpfriges“. Andereseits hat Vincenz mit seinem Verhalten geprahlt – auch damit dass er, Zitat „die Medien im Griff“ habe.

    Viele Sex-Clubs und dessen Besucher profitieren von der Diskretion und dem Schampotential der Clubbesucher. Es wird nicht davon gesprochen und „heisse“ Belege werden übersehen – da man solche Lokale offiziell nicht kennt.

    Die öffentliche Diskussion zur Thematik ist relevant und zeitgemäss. Da bei Raiffeisen quasi öffentliche Gelder eingesetzt wurden – ist das thema relevant auch wenn potentiell sensationsheischeind.

  53. Was in der Schweiz derzeit abgeht, ist in den USA schon seit 5 Jahren alltäglich. Ich empfehle als Lesestoff das Buch „Living in the Long Emergency“ von James Howard Kunstler, vor allem das Kapital 14 (Politics: Jacobins Awokening), in dem er die Entwicklungen der letzten 12 Monate, inklusive der Ausgrenzung unliebsamer Stimmen durch Twitler usw. in Absprache mit einem korrupten Justizapparat, vorwegnimmt.

  54. Unglaublich was da abgeht, ich habe nie gedacht, dass ich solche Entwicklungstendenzen in meinem Dasein in Europa real erleben werde, hätte ich darauf eine Wette abgeschlossen, wäre diese längst verloren.

    Da sich bereits, „Social Media Plattformen“, die Ihren Ursprung und Ihre Daseinsberechtigung in der Vernetzung von Leuten und deren freien Meinungsaustausch hatten der Zensur bedienen schaffen sich diese, zumindest für aufgeklärte Leute wohl selbst ab.

    Die ganzen Einschränkungen für Kunstschaffende gehen für mich in eine ähnliche Kategorie und erinnern an die Vorgänge in der Republik von Salò. – Freidenkende, Künstler, Politische Gegner und eine freie Presse hatten dort keine Daseinsberechtigung.

    Nun ja, zumindest soll unsere Italienische Verfassung solche Tendenzen nicht ermöglichen. Nun wer traut heute noch der Politik und deren Institutionen…

    Was hinterlassen wir nur den kommenden Generationen?
    Beste Grüsse aus der Lombardei

  55. Der teutonische Herrgott gibt uns Unterricht in Sachen Rechtskunde. Das wäre die ideale Nachfolge von Michael Lauber der war auch nicht ganz dicht.

    • @ bitte nie mehr Klaus

      Zuerst habe ich über Ihren Kommentar herzhaft gelacht, ja ich stehe dazu….. Danach folgte die Ergänzung zu dem, was Sie geschrieben haben, nämlich:

      Wenn einer nicht ganz dicht ist, dann ist es der Kommentarist „bitte nie mehr Klaus“, denn wenn man die Schlagzeile und deren Inhalt einfach nicht versteht, ja dann, dann ist es eben undicht, denn sonst könnte man(n) nicht einen solchen Animositäten-Kommentar dahin „töggeln“……..

  56. Freie Medien?

    Schon im März 2020 erklang der Ruf nach Staatshilfe:
    https://www.nzz.ch/schweiz/den-medien-brechen-in-der-krise-die-werbeeinnahmen-weg-doch-der-staat-will-helfen-ld.1548582?

    Dann folgte in allen betroffenen Medien ein Hochgesang auf BAG, Berset, Taskforce ubd Konsorten.

    Belohnung im Juni 2020: 80 Millionen für Presseförderung.

    https://www.parlament.ch/de/services/news/Seiten/2020/20200618130101754194158159041_bsd128.aspx

    Weitere Gelder sind in der Pipeline.

    Daher insnünftig NULL Presseförderung – wir brauchen keine Pravdas.

  57. Bisschen pathetisch formuliert, das alles. Denn was ist noch Freiheit, wenn immer mehr alles digitalisiert wird? Wenn ich einem Freund in Bludenz ein Büchlein per Post schenken möchte, dann löse ich einen gewaltigen Administrativaufwand aus, während ich im Hotel gratis Fernsehen aus Ägypten gucken kann. Wenn ich dem Kanton eine Beratungsrechnung ausstellen darf, wird eine aktuelle Bestätigung der SVA verlangt, die mich als selbstständig Erwerbender ausweist und Rechnungen dürfen noch per Mail an eine ganz bestimmte Adresse gesandt werden. Nach einem Auftrag für eine Universität in Österreich zahlten die meine Rechnung erst, als ich physisch ein vom Wirtschaftsamt abgestempeltes Formular abgeholt und per Post geschickt habe. Wenn ich via dpd eine Lieferung erhalte, werde ich mit Mails terrorisiert, die mir dokumentieren, wo genau sich das Paket grad befindet, als müsste ich das wissen. Wenn ich bei Ex Libris online Bücher bestelle, erhalte ich anschließend laufend Mails, die mir sagen, dass ich den Artikel noch nicht bewertet habe, als müsste ich für jedes in der Buchhandlung gekaufte Buch nochmals in den Laden gehen und sagen, ob mir das Buch gefällt oder nicht. Wo bleibt hier meine Freiheit?

  58. Die Schweiz und ihre drei Gewalten – Legislative, Exekutive, Judikative – sind zu einem reinen Machtinstrument verkommen, das die Bürger in unserem Land unterdrückt, einschränkt und ausnimmt. Unterstützt werden sie dabei von den Mainstream Medien. Die drei Gewalten inkl. den dazugehörigen Behörden haben die Schweiz in der Hand und es gibt keine unabhängige Instanz, welche korrigierend eingreift, mit Ausnahme der Bürger, aber die sind eben unterdrückt.

    • … Reformation, Gegenreformation… und due Zensur der NZZ durch den Bundesrat im 2. Weltkrieg.

      Sogar Menschen wurden verbrannt, nicht nur Bücher. Als Böögg sollten Sie das ja aus eigener Erfahrung wissen…

      1849, ja, schon unter dem Bundesstaat, wurde ein Unschuldiger in Appenzell so heftig gefoltert, dass er bleibende Schäden davontrug.

    • @Büezer:

      Wiiter schaffe! Chunnsch dini 12 Stutz uf d’Stund nöd über zum dumm ume labere…!

  59. Ach Herr Stöhlker, reiben sie sich nicht unnötig an diesem Thema. Lieber ein «Kiwi-Banane» oder «Vegan-Nature» Joghurt essen und dazu unser Frühstücksfernsehen konsumieren. Ist viel entspannender. Finden Sie sich damit ab, die Gerichte und Medien gehören grösstenteils uns. Es sind unsere Lohnabhängigen die schreiben was wir wollen und nach unseren Richtlinien Urteile fällen. Die wenigen Nörgler und Aluhutträger, welche die paradiesische Ruhe des neuen Sozialismus stören, bekehren wir demnächst auch noch, die Baupläne für die Entkapitalisierungskliniken machen Fortschritte.

    Irgendwie mag ich sie, Herr Stöhlker, sie erinnern mich an die Dogge meines Grossonkels. Hat hin und wieder mal geknurrt, aber wenn es Fressi-Fressi gab, ich sage ihnen, ein richtiger Niagara-Sabberfall und Schwanzwedeln ala D’Artagnan Fechten. Darum reserviere das schönte Zimmer der Klinik für sie und komme sie mal besuchen. Bitte aber nicht mein Gesicht ablecken, sabbern und wedeln dürfen sie.

    • @Ich, weiblich, jung, grün und links
      Frage:
      Bitte sagen Sie mir, ob man in Ihren
      Entkapitalisierungskliniken bevorzugt
      die Corona-Impfung erhalten kann?
      Ich bin bereits bekehrt, zahle aber
      trotzdem gerne einen Bakschisch.
      (habe noch ein Vreneli versteckt)

    • @Ich, weiblich, jung, grün und links
      Also; wegen der Dogge Ihres Grossonkels,
      welche sabbert und sprüht wie die
      Victoria Fälle, so gebe ich Ihnen einen
      Tipp (Gratiskonsultation nur heute); ziehen
      sie dem Vieh eine doppelte PP2 über.
      Schwanzwedeln und Knurren muss erlaubt
      bleiben.

    • Diese dämliche Ökonomie platitüde ach herr soundso. Diese blöde Formulierung soll wohl Souveränität und weltbürgertum suggerieren. Dabei ist es einfach nur dämlich.

  60. Bravo IP, nur weiter so denn die freie Meinungsäusserung ist unser höchstes Gut. Wenn diese wie in diesem Falle weiter eingeschränkt wird, dann sind wir unserer Obrigkeit, die ihre mangelnde Kompetenz Tag für Tag eindrücklich unter Beweis stellt, noch mehr ausgeliefert. Sollte das Bussenbudget von IP ausgeschöpft sein finden sich sicher welche unter den Lesern die zur Wiederauffüllung des Budgets spenden werden.

  61. (…)Frei ist nur, wer über Schweizer Küche, politisch ungefährliche bis unbedeutende Schriftsteller, möglichst ausländische, und neue Fertigkeiten im Yoga schreibt.(…)

    Leider nein, Herr Stöhlker. Der Tagesanzeiger hatte vor kurzem getitelt:

    Das Geheimnis des Yoga – Was ein dänischer Nazi mit Yoga …
    https://www.tagesanzeiger.ch/was-ein-daenischer-nazi-mit-yoga-zu-tun
    Handelt es sich bei den Übungen tatsächlich um eine jahrtausendealte indische Tradition? Nicht nur, zeigt die Spurensuche ..

    Dazu auch der Deutschlandfunk:
    https://www.deutschlandfunk.de/yoga-im-nationalsozialismus.886.de.html?dram:article_id=127795

    Auch Sie müssen noch lernen, das alles, was NICHT mit der CO2-Heilslehre zu tun hat, Na** ist!

  62. Lästert über (((Tamedia))) & Konsorten und vergisst dabei, von welchem Steigbügelhalter er herkommt (Bureau F.).

    Pfui, Klausi, und nochmals pfui!

  63. Ein dreifaches Hoch auf Lukas Hässig.

    Herr Hässig bleiben Sie hässig.
    Sie haben mindestens die dreiviertel Schweiz im Rücken.

  64. bitte mal den ball flach halten hier. nur weil nun mal (endlich?) einem hässigen blogger die leviten gelesen wurden, heisst das nicht gleich, dass die richtigen medien von gerichten dirigiert werden. wenn zB eine food bloggerin nicht schreiben darf, dass eine cupcake-couvertüre bei ihr brechreiz und dünnpfiff verursacht, heisst das auch noch lange nicht, dass die koch-shows auf vox eingestellt werden.

  65. Die Schweizer Systempresse giert nur noch Subventionen. Was man an der katastrophalen, Obrigkeitshörigen Behandlung von Corona exemplarisch sieht.
    Da werden sogar offensichtliche Totalversager wie Berset oder Sommaruga hofiert bis zum geht-nicht-mehr, nur weil diese vielleicht ein paar Millionen Subventionen rüber schieben.
    Gleichzeitig machen sich diese Medien irrelevant. Für Propaganda gibt es nämlich keinerlei Zahlungsbereitschaft.

  66. Die Richter stehen über dem Recht, schauen Sie sich bloss die Gebaren unserer Bundesrichter an, dass sagt doch schon alles-

  67. Was heute als „Journalismus“ bezeichnet wird, hat fast ohne Ausnahme das Niveau von DDR 1 oder der Prawda. Regierungsservile und obrigkeitshörige Wichtigtuer von mehr oder weniger staatlich finanzierten „Medien“ betätigen sich als Jubelperser der Mächtigen. Die vierte Gewalt im Staat ist tot.

  68. empfehle Gang ans Bundesgericht!
    Pressefreiheit, usf!
    Dazu T. Roosevelt:
    While ever careful to refrain from wrongdoing others, we must be no less insistent that we are not wronged ourselves. We wish peace, but we wish the peace of justice, the peace of righteousness. We wish it because we think it is right and not because we are afraid.

  69. Verstehe die Aufregung nicht…LH hat doch lediglich darüber informiert,
    dass Herr Vincènz im Strip-Lokal Red Lips eine feine Mahlzeit genüssen wollte…nämlich das Menue Imperial Fontaineblow.

  70. „Und die freien Schweizer Medien? Sie haben noch nicht einmal bemerkt, dass etwas vorgefallen ist.“
    Welche „freien“ Medien?
    Die „grossen“ gehören zum Club – IP nicht!…
    E.T.
    So! und heute wünsche ich einmal ALLEN Lesern trotz Covid & Wetter einen wirklich schönen Tag!!!

  71. Passt alles ins Bild.
    Wer lügt zeigt, dass er weiss, Unrecht zu begehen. Daher ist die heutige Politik auf Lügen und Zensur, Maulkörbe, Verbote, Zwang, tägliche Propaganda usw. angewiesen und setzt wie selbstverständlich die Verfassung ausser Kraft. Autorität, Selbstüberheblichkeit, Beschwichtigung, Angstmacherei, das sind Mittel von Diktatoren.

  72. Und warum wurde der Blick dann noch nicht per richterlichen Entscheid getroffen? Spricht ja nur die „Sensationsgier des Publikums“ an und mit einer üblen Tonalität, welche teilweise an Hetze erinnert…