Kein Platz mehr für Juden im Saas Tal

Im Wallis haben’s Fremde schwer, Andersgläubige noch schwerer. Mit der Lonza und deren Covid-Vakzine wird sich das ändern.

Die „Saasini“, das sind die Einwohner von Saas Fee, haben mit der Sperrung des Dachs eines Parkhauses für den Aufbau eines jüdischen Bethauses erneut ein Zeichen gesetzt, dass jüdische Touristen in der Schweiz nicht unbedingt willkommen sind.

Zuletzt gab es vor gut zwei Jahren in Arosa Unruhen. In einem Gästehaus wurden die jüdischen Gäste mit einem Aushang darauf hingewiesen: „Vor und nach Betreten des Schwimmbades müssen Sie duschen. Andernfalls wird das Bad geschlossen.“

Die Juden protestierten. Die Einheimischen lachten. Der Vorfall ging um die Welt.

Auch in Davos kam es zu Zwischenfällen. Seither tritt dort Rafael Mosbacher, der Geschäftsführer einer Cateringfirma, der dort seit Jahren seine Wochenenden und Ferien verlebt, als Vermittler auf.

Aus Crans Montana, dem zweiten bei den Juden beliebten Ort im Wallis, sind derlei Zwischenfälle nicht bekannt. Der Besitzer der dortigen Bergbahnen, einiger Hotels und vieler Wohnungen, ist ein tschechischer Hedge Fund-Manager jüdischen Glaubens, der laufend im Konflikt mit den Behörden steht.

Einmal schloss er die Bahnen ohne Ankündigung mitten in der Saison

Im Anschluss an die jüngste Affäre in Saas Fee wurde im ganzen Ferienort, der über wunderbare Bergwiesen verfügt, kein neuer Platz für das jüdische Bethaus gefunden.

In keiner anderen Gemeinde im Saas Tal wollte man ersatzweise Gelände für die ferienhungrigen Juden zur Verfügung stellen.

Der „Walliser Bote“ stellte auf der Titelseite die Frage: „Sind jüdische Gäste im Saas noch willkommen?“

Seit 50 Jahren in Zürich wohnhaft, sind mir die Schweizer Juden nicht unbekannt.

Sie haben brillante Köpfe in der Wissenschaft, als Unternehmer oder Künstler. Es handelt sich dann um liberale, das heisst moderne Juden, denen man ihr Judentum oft nicht ansieht.

Sie öffnen sich dem „Goj“, dem Nichtjuden, erst, wenn sie ihm vertrauen.

Einer der intelligentesten Juden in der Üsserschwiz ist Yves Kugelmann, der Chefredaktor der liberalen jüdischen Wochenzeitung „Tachles“.

Er scheut sich nicht, die Regierung in Jerusalem frontal anzugreifen. Das macht ihn bei den orthodoxen Juden in der Schweiz unbeliebt.

Einer der bekanntesten Juden in Zürich ist Roger Schawinski, der Radio- und TV-Pionier. Seine freche und manchmal beleidigende Interviewtechnik machte ihn zur Kultfigur.

Er holte mich für mehr als ein Jahrzehnt in die beste Talksendung der Schweiz, den „SonnTalk“ von TeleZüri. Wir lieferten uns Schlachten.

Immer wieder besuchte ich mit meiner Frau Kulturanlässe konservativer Juden in Zürich. Die jiddischen Lieder sind grossartig. Die aus New York eingeflogenen Sänger waren Weltklasse.

Dann tanzten die Männer, sich an den Armen fassend, im Kreis miteinander. Die jüdischen Frauen, ohnehin von den Männern getrennt sitzend, durften mitklatschen.

In späteren Jahren gab es auch Frauen, die im Saal miteinander, wie die Männer, tanzen durften. Ein Zeichen zunehmender Liberalität?

Am Ende des linken Seeufers, im Zürcher Quartier Enge, wohnen viele, oft sehr reiche Juden. Dort erheben sich flache Hügel, Ablagerungen aus der letzten Eiszeit. Sie werden in Zürich die Golan-Höhen genannt.

Wer dort in eine der stattlichen Villen eingeladen wird, wird staunen. Jeder einzelne Raum ist von einer Pracht, die auch am reichen Zürichberg immer weniger anzutreffen ist.

Diese Juden sind sehr höflich und sehr selbstbewusst.

Sie kommen aus aller Welt in unsere Berggebiete und erwarten, dass man auf sie eingeht.

Niemand sollte erwarten, dass sie auf uns eingehen.

Sie, die Frauen vor allem, tragen gerne Vollkörper-Badeanzüge im Pool.

Sie essen nur koscher. Das gefällt nicht allen unseren Hoteliers und Wirten. Solche, die sich nicht gerne umstellen.

Sie kaufen keine Wanderkleidung und Wanderschuhe, sondern klettern auf schmalen Bergwegen mit Schühchen herum, die gerade noch für die Zürcher Bahnhofstrasse geeignet sind.

Sie, die Orthodoxen, haben oft viele Kinder, 6 bis 12, und treten meist rudelweise auf. Es sind anspruchsvolle Hotelgäste.

Den Kontakt mit Schweizerinnen und Schweizern meiden sie.

Frauen geben sie nicht die Hand.

Sie tun dies „aus Respekt vor ihrer eigenen Religion“, schreibt der Verband der Hoteliers.

Wer denkt da nicht an die kommende Abstimmung vom 7. März, wo das Schweizer Volk entscheiden soll, welches Mass an körperlicher Verhüllung in der Schweiz angemessen sein soll?

Das Wallis war bis vor 50 Jahren erzkatholisch. Ein bekennender Jude hatte dort keine Überlebenschance. Wer doch dort leben wollte, passte seinen jüdischen Namen so an, dass man ihn nicht mehr als jüdisch erkennen konnte.

Die älteren Walliser sind in dieser Tradition, die von der römisch-katholischen Kirche vermittelt wurde, erzogen worden und aufgewachsen.

Das steckt heute noch in den Knochen.

In Zürich wird längst zu Respekt und Toleranz aufgerufen; das ist im offiziellen Wallis nicht anders.

Der kulturelle Konflikt spielt im Berufsleben keine Rolle.

Im Privatleben sind die Mauern hoch geblieben.

Jetzt, wo unten in Visp die Lonza Medikamente für Moderna gegen Covid-19 für die ganze Welt herstellt, wo tausende junger Menschen, darunter viele Wissenschaftler aus aller Welt, sich dort fest niederlassen, wird die alte Walliser Kultur von der neuen Industriekultur überrannt.

Ganz wie in Zürich.

Dann gehören die Konflikte zwischen der Grüezi- und der Koscher-Kultur bald der Vergangenheit an.

Vielleicht dauert es auch ein wenig, denn Grüezi will im Wallis niemand hören. Dort heisst es „Güätun Tag“.

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Kommentare

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  1. Das Skandalöse an der ganzen Sache ist, dass so ein Beitrag überhaupt veröffentlicht und gedruckt wird! Antisemitismus ist keine Meinung, sondern schlicht Antisemitismus.

  2. Wann sich jemand an Juden stört weil sie streng nach ihren Religion Vorschriften Leben und viele Kinder haben etc. ist er vielleicht noch kein Antisemit, sondern hat Angst vor alles was anders ist, wann man aber dazu auch noch Liberale Juden störend empfindet, weil sie viel Geld haben, dann ist man sicher ein Antisemit, den entweder hat man etwas gegen den fremden oder gegen die Leute mit Geld, beides zusammen hat natürlich einen anderen Ursprung nämlich den über 3000 Jährigen Antisemitismus. Wir Juden feiern nächste Woche Purim(Sie Können nach Googlen)er war auch ein grosser Antisemit im Persischen reich von ca 2500 Jahren, doch auch ihm es ist nicht gelungen, uns Juden gibt’s noch den persischen Reich ist aber Geschichte.

  3. Erschreckend, dieser unbändige Hass von jüdischer Seite gegenüber einem Autor, der gar nichts antisemitisches geschrieben hat.

    Derselbe unbändige Hass, den die jüdische Bevölkerung von Rechtsradikalen oder oft auch von arabischer Seite ihr gegenüber heftig veruteilt. Man kann sowas doch ohne diesen Hass vernünftig diskutieren, oder etwa nicht? Wirklich erschreckend diese kollektive Hetze.

    • Wo sehen Sie bei den Kommentaren so einen unbändigen Hass? Es ist eine ganz natürliche Reaktion wenn eine winzig kleine Minderheit sich betroffen fühlt wenn sie als Kollektiv angeprangert wird.
      Es leben in der Schweiz mindestens 10-20 mal mehr Mohamedaner, aber man hört nie soviel Negatives ûber sie, obwohl ein gar nicht so kleiner Teil radikalisiert ist und am liebsten unser Land nach ihren Sitten lebend sehen würde, obwohl sie doch bei uns Arbeit und Aufnahme fanden, und eigentlich die Sitten des Gastlandes respektieren sollten.

  4. Ein für mich extrem verwirrender Artikel. Ich erkenne beim besten Willen die Pointe nicht. Das ging auch schon viel besser, lieber Verfasser.

  5. Schon wieder in ein Wespennest gestochen! Liebe Gläubige und Ungläubige. Es gibt verschiedene Realitäten, aber man muss sie sehen und akzeptieren wollen.

  6. Noch selten einen dermassen kruden Artikel gelesen. Ab einem gewissen Alter sollte man sich wirklich überlegen, ob man seine Ergüsse noch publizieren will. Geht in die Kategorie Blocher, welcher letzthin ernsthaft behauptete, dass seine Frau vor fünfzig Jahren für das Stimmrecht der Frauen gestimmt habe…

  7. Stöhlker soll doch eine eigene Website machen, dann muss er uns nicht jede Woche ärgern mit seinem Gesülze.

    • Dann wäre Herr Stöhlker wenigstens konsequent und müsste nicht als Bittsteller auf Plattformen wie dieser seine Worthülsen absondern.
      Dann kann er wie Marc Meyer, der auch eine eigene Webseite unterhält, seine Fangemeinde bedienen und dort Verantwortung übernehmen.

  8. Das Wallis hat bis heute die meisten Schweizergardisten gestellt.
    Ohne Walliser keine röm.kath. Kirche und kein Papst.
    Allein von Naters, wo das Garde-Museum steht, 84 Mann.

  9. hier wurden sicher 300 kommentare im sinne stöhlkers gesenst…

    hat züri ip diesen abgetackelten deutschen wirklich nötig??

    • Diese braune Sauce wird immer mehr salonfähig aber dass sie gedruckt wird ist genau so schlimm

  10. Yves Kugelmann einer der intelligentesten Juden in der Schweiz??? Machen sie Witze oder schleimen Sie sich bei ihm gerade ein? Kugelmann gilt bei den wichtigen Juden, also jenen im Ausland, als sagenhaft arrogant und selbstverliebt und das Tacheles betiteln sie als populistischen Schrott. Die habem ihm die Freundschaft längst gekündigt. Sie sollten sich besser informieren Herr Stöhlker. Hier liegen Sie richtig falsch.

  11. Sehr geehrter Herr Stöhlker,

    wenn Sie diesen Text irgendwo in Deutschland veröffentlicht hätten, hätten Sie jetzt eine Anzeige wegen Volksverhetzung am Hals.
    Daß orthodoxe Juden „rudelweise“ auftreten sollen, ist in Deutschland eine rassistische Verunglimpfung von Minderheiten.
    Wenn Ihnen schon bei Roger Schawinski beleidigende Interviewtechniken einfallen, was macht dann Michel Friedmann in Deutschland auf seinem Nachrichtensender ? Diesselbe Technik, aber in den Medien nie zur Sprache gebracht. Versuchen sie das in Deutschland beim Namen zu nennen, da flattert Ihnen der Anhörungsbogen der Staatsanwaltschaft ins Haus.
    Der Hammer ist die Erwähnung von Dusch-Aufforderungen in Zusammenhang mit jüdischen Mitbürgern.
    Damit würden sie glatt 9 Monate Gefängnis riskieren.
    Und sie müssten erst einmal jemanden finden, der sie verteidigt.
    Was für ein Glück, daß Sie (Teilzeit-) Schweizer sind !

    • Das ehemalige deutsche Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ und viele andere deutsche (und internationalen) Medien haben auch über Geschichte mit den „Dusch-AufforderungenMitbürgern“ im Zusammenhang mit jüdischen Touristen (es waren Touristen) berichtet.

      Dann müßten all die deutschen Medien jetzt wegen Volksverhetzung dran-kommen?

      Sie sollten Klage einreichen.

      Im Übrigen: Hyperventilierender Kommentar auf gleichem Niveau wie Stöhlker-Artikel.

      SRF hat als eines der wenigsten Medien darüber berichtet was wirklich passiert war in Arosa anstatt hysterisiert.

  12. Man muss dieses miserabel und peinlich geschriebene Machwerk zweimal lesen um ansatzweise verstehen zu können, was der Verfasser mit diesen Zeilen bezwecken will. Danach kann man sich nur fassungslos an den Kopf greifen. Gewissen Leuten scheint’s zu gefallen. Schön für Herrn Stöhlker, dass er sein Publikum hat. Es wäre wohl dennoch besser, wenn er das Schreiben in Zukunft liesse.

  13. Bereits der erste Halbsatz ist inhaltlich falsch: Die „Saasini“, das sind nicht die Einwohner von Saas-Fee (ja, mit Bindestrich), sondern so werden alle BewohnerInnen des Saastals genannt. Der Rest des Artikels hält dieses Niveau.

  14. Two weeks after the International Holocaust remembrance day in which the world is remembering the massacre of 6,000,000 Jews by the Germans and their accomplices, we received yet another reminder of how these things could have a happened, by another German.

    SHAME on the person who wrote this filth and on the person who published it!

    • Herrjemine – im Vietnamkrieg gehen die Schätzungen der vietnamesischen Kriegsopfer bis 5 Millionen. Das hochgiftige Entlaubungsmittel Agent Orange „produziert“ Missbildungen bei Kindern bis heute – es ist mit der DNA verschmolzen. Von Hautkrankheiten und Gliederlosigkeit bis hin zu Wasserköpfen, Klumpfüssen und Entenzehen.

      Das heute knapp 100 Mio. Einwohner grosse Land kriegt selten eine Stimme – die Erinnerungen (Völkermord) sind der weltweiten Menschheit nicht bekannt. Vietnam hat nicht die weltliche Macht, the „Americans“ an den Pranger zu stellen wie „the Ones“ von Israel.

      Stöhlker ist ein Schmock.

  15. Herr Stöhlker,

    ich befürchte , Sie wären mindestens ein Mitläufer im dunkelsten Kapitel der europäischen Geschichte gewesen!

    Möchte nicht wissen, welche Gedanken Sie tatsächlich (unterschwellig) hegen Wer so respektlos formuliert und sich solcher Worte ( „rudelweise „?!?! bedient, ist brandgefährlich für die Gesellschaft!;

    „Sie, die Orthodoxen, haben oft viele Kinder, 6 bis 12, und treten meist rudelweise auf“

    Bin gespannt , ob Sie die Größe/ Sensibiltät haben , das zu kommentieren?!

    • Sofern Sie Ihren echten Namen, dazu Alter und Beruf, offen legen, trete ich gerne in die Diskussion mit Ihnen ein.

    • So wie ich Herr Stöhlker einschätze gehört er zu jenen, die grob austeilen und entsprechende Reaktion in Kauf nimmt, bzw. darauf wartet, um die rote Linie zu erkunden.

      Dann gibt es jedoch auch die subtile Seite, wo er es im Nachhinein bereut, jedoch immer wieder in dieselbe Grube fällt. Genau diese Charaktereigenschaft ist nicht einfach zu verstehen, bzw. zu verdauen. Und für ihn wohl auch nicht.

  16. sorry aber einmal mehr fehlt mir der rote faden, sogar bei diesem kurzen text. herr hässig sollte herrn stöhlker zwingen, für jeden beitrag ein executive summary zu schreiben. mit maximal 8 zeilen.

  17. Herr Stöhlker – Lassen Sie doch die vielen talentierten Journalisten schreiben und halten sich zurück, wenn Sie nicht wirklich etwas zu sagen haben. Sollte nicht jeder Beitrag einen Mehrwert für die Leser haben? Was um alles in der Welt wollten Sie mit diesem schlecht geschriebenen, antisemitischen Artikel bloss mitteilen? Ein Faktencheck sollte vor einer Publikation doch selbstverständlich sein, wissen Sie das nicht?

  18. Lieber Herr Stöhlker. Wortreich schwadronieren Sie, leider habe ich nicht herausgefunden, was Sie mir sagen wollten. Vielleicht kommen Sie das nächste Mal früher auf den Punkt. Weniger ist mehr, oder KISS, wie wir in der Kommunikationsbranche sagen.

  19. Schweizer sind grundsätzlich nicht bereit ihr Verhalten zu reflektieren. Die Geschichte mit den tausenden von Nazi Sympathisanten während der 30er und Kriegsjahre wurde auch nie wirklich aufgearbeitet. Grundsätzlich hat der Schweizer kein Problem mit Extremen, überlässt es aber lieber anderen, sich die Hände schmutzig zu machen. Er ist eben der ideale Mitläufer, der zwar immer gerne mitmacht, aber dann nachher nie dabei war.

    • @ Gelernter
      Was Sie schreiben ist Verleumdung. Es gab zwar Sympathisanten,
      aber 95% der Schweizer/innen waren Nazigegner.
      Die Schweiz nahm offiziell 43’000 Juden auf, eben so viele
      konnten über die grüne Grenze einreisen und fanden irgendwo
      Unterschlupf.
      Google: „die Schweiz hielt die Judenrettung lieber unter dem
      Deckel“ (um Hitler nicht zu provozieren)

      Der Schweizer Diplomat Carl Lutz rettete rund 60’000 Juden durch
      Ausstellung von Schutzbriefen.

      Alle Einwohner von Domodossola konnten in die Schweiz flüchten,
      als ihnen die Deutschen mit der Erschiessung drohten.

      Auch in die Schweiz fliehen konnten die Bewohner von St.Gingolf F.
      3 Erwachsene blieben zurück und wurden auf dem Dorfplatz erschossen.

  20. Ich trage auch einen Vollkörper-Badeanzug und ich bin keine Jüdin. Nicht alle Frauen wollen mit ihrem schönen Körper einem so alten „Glüschteler“ wie Sie zu erotischen Phantasiebildern verhelfen. Ein Deutscher mit Schweizer Pass ist immer noch ein Deutscher. Als solcher sollten Sie nicht an Juden herummeckern. Ja herummeckern, das tun Sie. Indem Sie vermeintlichen Antisemitismus der Walliser anprangern sind Sie selbst höchst antisemitisch in Ihren Aussagen. War wieder mal lauter Käse, den Sie da geschrieben haben.

  21. Wenn Sie seit 400 jahren in Zürich snsssig sind. Würde chfalls mich mal beim Guinness Buch als ältester Mensch der Welt anmelden.

  22. Als Enkel eines deutschen Juden, der damals rechtzeitig in die Schweiz rübergemacht hat, finde ich es lächerlich und widerlich, wenn sich Deutsche eine Kippa aufsetzen.
    Beispielweise das unmögliche Maasmännchen, die Steineule, Södolf, und jetzt im übertragenen Sinne auch noch Stöhlker.

  23. Gastrounternehmer die nicht koscher oder halãl kochen, ziehen auch nicht entsprechende Gäste an. Dann macht eben ein Anderer das Geschäft.
    Mich erstaunt eher die Zuspitzung auf das Saastal. Ich kenne die Mentalität der Leute im Saastal und denke, der Artikel wird beiden nicht gerecht.
    Ich möchte Ihnen jedoch nicht absprechen, dass es auch im Saastal etwas anspruchsvolle Ansichten gibt. Dafür haben wir beide genügend Lenze erlebt, um zu wissen, dass es auf dem gesamten Globus vereinzelte, anspruchsvolle Personen gibt.
    Ich geniesse die Abwechslung zwischen den täglichen Tragödien- Meldungen.

  24. 

    Sehr geehrter Herr Stöhlker

    Ich hätte tatsächlich nicht geglaubt, dass Ich mich in diesem Leben über Sie nochmal wundere, aber mit dieser Kolumne ist es Ihnen tatsächlich gelungen. Sie wollen einesteils einen latenten Antisemitismus im Wallis aufzeigen und bedienen sich selber mit allen antisemitischen Klischees. Wie kommen Sie vom Wallis nach Zürich auf die Golanhöhen ? Was wollen Sie einem inside Paradeplatz Leser damit aufzeigen? Wollen Sie tatsächlich auf diese Art den pluralistischen Juden präsentieren? Klären Sie damit was auf? Sie selbst sind von Deutschland vor 50 Jahren in die Schweiz gekommen und sollten in Ihrem Alter, auch als nicht Historiker wissen, wie die Nazi Propaganda ein sogenanntes Judenbild zeigen wollte. Ich unterstelle Ihnen keinen bewussten Antisemitismus, aber jeder Psychiater könnte Ihnen, nach solch einem Artikel, ihren zumindest unbewussten Antisemitismus aufzeigen. Auch wenn Sie meinen guten Freund Yves Kugelmann als intelligenten Menschen bezeichnen, was er zweifellos ist, möchte ich Sie daran erinnern, dass auch jeder Antisemit einen guten jüdischen Freund hat. Ich schätze Lukas Hässig als brillianten Journalisten ein, aber dass er Ihnen eine solche Bühne zur Verfügung stellt, ist meines Erachtens völlig falsch.
    Dr. h.c. André Bollag
    MA
    Ehemaliger Co Gemeindepräsident der Israelitischen Cultusgemeinde in Zürich (übrigens seit 400 Jahren in der Schweiz ansässig )

    • @ Andre Bollag & Klaus J. Stöhlker

      Meine Hochachtung und Wertschätzung an Sie, Herr Bollag!

      Was Sie als Kommentar zum Artikel von Klaus J. Stöhlker geschrieben haben, das habe ich auch so empfunden! Vor allem die Widersprüchlichkeiten…..Das SVP-Mäntelchen, zum sonst liberalen Geiste des KJSt, lässt grüssen! Und dass sein Artikel als Wahlpropaganda dient, das ist leider noch offensichtlicher. Auch hier, leider ist dem so, denn KJSt verfasst grundsätzlich grandiose Artikel, welche z.T. auch das Prädikat des Essay verdienen!

    • Lieber Herr Bollag,
      sich über etwas zu wundern, ist oft die erste Stufe zu neuem Wissen. Nein, ich wollte weder den Wallisern noch den Juden zu nahe treten. Einige reale Vorgänge aufzuzeigen, darf doch nicht verboten sein.
      Ich grüsse Sie und alle anderen Fragenden herzlich. Schalom.

    • Der Bericht des Herrn Stöhlker ist wie eine sehr freundliche Einführung über jüdische Menschen und deren Kultur und Sozialleben, aber genau darin steckt eine Art von Antisemitismus. Denn warum sollte er so eine Liste auf „insideparadeplatz“ veröffentlichen? Um sich selbst zu gefallen? Niemand hatte nach so einem Bericht gefragt und er lag auch gar nicht auf der Hand.Ich selber habe schöne Erinnerung aus meiner Kindheit: Meine Eltern hatten ein schönes Restaurant in der Nähe von Maastricht. Der Grossisten für Tierfleisch kam regelmässig aus Amsterdam mit einem Lastwagen bei uns vorbei. Als der jüdische Herr meiner Mutter sagte, was es kostet, beschimpfte sie ihn als „fauler Jude“. Darauf ging ich, im vierten oder fünften Lebensjahr, vor ihm stehen um zu zeigen, dass ich an seiner Seite stand! Später wollte ich dann jüdisch werden, weil mir Charlie Chaplin so gefiel. Aber ich lernte einen Heiligen der Letzten Tage kennen, der mich damit bekannt machte, dass man nicht jüdisch werden muss, um zum Bundesvolk der Israeliten zu gehören. Es gebe zwölf Stämme. Ich wurde dann nicht mehr jüdisch, weil Gott es nicht mag, wenn ein nicht-jüdischer Mensch jüdisch wird. Ich gehöre zum Stamm Ephraim, einer der zwei Söhne Josephs. Und das gefällt mir sehr gut. Heute würde ich nicht mehr jüdisch werden wollen, aber ich mag meine jüdischen Geschwister, da wir alle Nachkommen Abrahams sind, und somit dem Volke Israel zugehören.

    • Sehr geehrter Herr Dr. Bollag,

      Den meisten Ihrer Aussagen zu diesem Artikel kann man nur zustimmen, aber den folgenden Satz finde ich in seiner Pauschalität doch problematisch:

      „Ich unterstelle Ihnen (Herr Stöhlker) keinen bewussten Antisemitismus, aber jeder Psychiater könnte Ihnen, nach solch einem Artikel, ihren zumindest unbewussten Antisemitismus aufzeigen.“

      Zusammengenommen sind die Artikel des von mir sehr geschätzten Herr Stöhlker die Dokumente des Psychogramms eines desorientierten Landes. Hat man sich eigentlich genau angesehen, was man hier eigentlich seit Jahrzehnten vor allem „medial“ als Erfolgsmodell feiert? Nach meinem Dafürhalten muss zwischen ethnischer Kultur und Nationalkultur unterschieden werden. Letztere hat gegenüber ersterer zwangsweise etwas Künstliches, da sie, als Kultur des demos, also der politischen Bürgerschaft, im Verlauf der Herausbildung der Moderne geschaffen wurde (Nationalliteratur, -musik, -Kunst, Infrastruktur, usw.), um den durch das Ideal der Volkssouveränität entfalteten Staat auch innerlich zusammenzuhalten. Der demos moderner Industriegesellschaften ist eben in der Regel nicht ethnisch bestimmt. Worauf ich gewiss überspitzt kritisch hinweise ist, dass die sich stets entwickelnden ethnischen und Nationalkulturen gleichsam als statische Essenzen in die Vergangenheit zurückprojiziert werden. Die Multikulti-Enthusiasten wiederum haben keine Ahnung von der Notwendigkeit einer integrativen Kultur des demos.
      Mit den allerbesten Grüssen

    • Lieber Herr Bollag,
      Wer in einem sog. christlichem Umfeld aufwächst, ist per se Antisemit und die meisten wissen es nicht oder sind vom Gegenteil überzeugt. 2000 Jahre der kirchlichen antisemitischen Popaganda, haben das ihre getan.
      Was Stöhlker betrifft: Man darf von einem Schnörri nicht mehr erwarten, als was zu liefern er in der Lage ist: Namedropping, seichtes Geschwafel. Seine Antwort auf Ihren Beitrag spricht Bände.
      MfG

  25. Hach bin ich froh, dass ich mitten im Lockdown eine kleine Farm in Südafrika kaufen durfte und nun hier unten bei herrlichem Wetter dieses tolerante Multikultiland mit seiner grandiosen Natur geniessen darf. Denn trotz den riesigen sozialen Kluften und einer Arbeitslosigkeit von über 30%, begegnen sich hier alle Ethnien mit Respekt und Toleranz. Klar, nun werden die CH-Nörgler wieder entgegnen, dass ich mit meiner Anwesenheit ein totalitäres Regime unterstütze (welches seit 1994 nicht mehr an der Macht ist….), oder dass hier Mord- und Totschlag vorherrsche…etc., etc.. Diesen Leuten sei gesagt, dass sie einfach mal herkommen und die Realitäten begreifen – oder noch besser: zuhause bleiben. Eine vom Autor dieses Artikels angeschobene Diskussion über das Judentum würde hier ganz einfach nicht stattfinden, denn das Land ist bereits viel weiter als der Schweizer Bünzli dies wahrhaben will und integriert JEDE Ethnie oder Glaubensrichtung ohne diese dauernd zu hinterfragen. Last but not least zeichnet sich ein Exodus vermögender Europäer und Schweizer nach Südafrika ab, da diese den erstarkten Sozialismus in den nördlichen Breitengraden und die Panikmache der Machthaber schlichtweg satt haben. Die Idiotendichte in Europa und der Schweiz ist einfach zu hoch. Die Immobilienpreise explodieren gerade, die Nachfrage boomt, es wird – wie in meinem Fall – gekauft ohne vorherige Besichtigung. Last but not least müssen wir uns hier unten auch nicht die ewigen Fake News bzgl. das angebliche südafrikanische Killervirus anhören. Im Gegensatz zu Berset – welcher die Gesellschaft gezielt spaltet – agiert Präsident Ramaphosa umsichtig und integrierend. Die Wirtschaft läuft, die Geschäfte und Restaurants haben offen – alle mit einem funktionierenden Schutzkonzept. Und man staune, es liegen keine Leichen auf den Strassen herum und es wird auch kein Militär gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt, wie dies die Schweizerischen und Europäischen MSM dauernd propagieren. Wenn sich die Schweizer Bünzli’s weiterhin ob der jüdischen Kultur derart mockieren, dann hoffe ich, dass die jüdischen Touristen Südafrika möglichst bald entdecken – hier sind sie herzlich willkommen.

    • Multikultiland ? Ernsthaft ? Das was sie da veranstalten, das ist doch nichts anderes, als seinerzeit die Pilgerväter nach Amerika ausgewandert sind ! Sie werden da doch nur wegen ihrem Geld gern gesehen ! Kulturell passen Sie da garnicht hin.

    • Na dann pass mal auf, dass Du nicht eines Tages tot über der Veranda hängst wie einige Deiner Farmerkollegen. Du verharmlost die Lage in Südafrika nämlich etwas. Über die vielfachen und steigenden Zahlen der Farmermorde durch kriminelle Farbige in Südafrika berichtet die internationale Presse leider wenig. Du wirst genug in den örtlichen Medien finden, wenn Du danach suchst.

      Und ob das sonnig Leben hinter hohen Elektrozäunen oder in gated communities oder in Angst auf einer Farm nun so erstrebenswert ist?

      Nebenbei bemerkt, Ramaphosa überzeugt wohl eher bei Korruption und Geldwäsche als Organisationstalent.

      Und ja, ich war oft in Südafrika und kann mir diesen Kommentar daher erlauben.

    • Googeln Sie mal „white farmer south africa“.
      Selber auch schon in diesem Land unterwegs gewesen, hoffe ich für Sie, dass die Schlagzeilen in den google-Resultaten nie etwas mit Ihnen und Ihrer Farm zu tun haben werden.
      Auch bin ich einig mit Ihrer Sicht über die Bünzlis und die Idiotendichte, genauso, wie ich aus KJS‘ Elaborat nur entnehme, dass die Walliser in ihrem erzkonservativen Katholizismus genauso verhaftet sind wie die orthodoxen Juden – beide mag ich nicht besonders.

    • War vor cirka 15 Jahren in Südafrika in einer Schule. Damals hatten die Weissen schreckliche Angst vor Uebergriffen von Schwarzen. Um die Gebäude herum hatte es jeweils Gitter mit einer nochmals verschlossenen Tuer. In meiner Schule hatte es das auch. Zudem wurde das Gebäude des Nachts noch von bewaffneten Nachtwächtern beschützt. Musste mal zum Arzt. Der hatte nur ein ganz kleines Fensterchen in der Türe geöffnet und mir die Tuere erst ganz geöffnet als er sah, dass ich weiss war. So wie ich gehört habe, soll es jetzt noch schlimmer sein. Würde niemandem raten in Südafrika eine Farm zu kaufen. Ich hoffe für Sie, dass sie Ihre in Frieden geniessen können und nicht um Ihr Leben bangen müssen.

    • @Sauer macht lustig und @rote socke
      Ich stimme Ihnen bei.
      Lebte und arbeitete während 15 Jahren in SA.
      Kenne jede Ecke im gesamten südlichen Afrika.
      Bin froh wieder zurück in der Schweiz zu sein!
      Das Land ist zwar schön, aber… Korruption,
      Kriminalität sind enorm. Und was Bernhard P. Sauer
      hier schreibt, ist Blödsinn! Er lebt ja erst
      seit dem Lockdown in SA. Wollen wir mal hören
      was er in einigen Jahren zu berichten hat!

    • @Mitt Radkovic
      In der Kap Provinz waren bis anhin kleinere Farmen
      auch für Schweizer Verhältnisse sehr teuer.
      Dies wird sich ändern, denn weisse SA Farmer
      sollen enteignet werden.
      Rhodesia/Zimbabwe lässt grüssen.

    • @K. Hauser
      Ja, das necklacing ist noch immer
      allgegenwärtig.
      Bernhard P. Sauer hat davon wohl noch nichts
      mitbekommen.

    • Bernhard P. Sauer: Kaufen Sie sich automatische Knarren und viele Rollen Stacheldraht. So sind Sie für die Zukunft gerüstet.

  26. Bitte gehen Sie zum Neurologen und lassen diverse Erkrankungen abklären, welche zusammenhängende und stringente Texte verunmöglichen.

    • stoehlker ist erst der anfang…

      wir fluten uns geradezu mit solch billigen deutschen frankenlutschern.

  27. Was für ein bescheuerter Beitrag. Omni-Präsenz von Ethnien in einem Touri Ort stören jeden. Seien es Japaner in Luzern, Inder in Engelberg, Araber in Genf, Chinesen in Paris, Deutsche auf Mallorca, Amerikaner in Acapulco, Russen auf Zypern oder eben Juden im Saas Tal. Glücklicherweise gibt es nicht genug Schweizer, um in einem Ferienort eine Omni-Präsenz bilden zu können.
    Die wohlgesitteten, reichen und intelligenten Juden der Zürcher Golan Höhen, welche Sie gerne frequentieren, werden ihre Ferien sicher nicht in Saas Fee verbringen. Das überlassen sie den orthodoxen Gross-Familien.
    Es ist sehr wohl verständlich, dass die Saaser dem Bau einer Synagoge nicht gerade wohlgesinnt sind. Es würde diese Omni-Präsenz noch verstärken und dazu führen, dass andere Touristen ausbleiben würden. Es wäre dann der Zeitpunkt gekommen, dass das Saaser Tal annektiert würde.

  28. Stöhlker will einfach davon ablenken, dass Juden in seiner heissgeliebten EU so schlecht haben, dass sie längst aus Frankreich und Deutschland flüchten.

  29. Lieber Herr Stöhlker,

    dieser sog. „Deal“ Lonza/Moderna trägt den Keim vom Anfang des Endes der biopharmazeutischen Industrie in der Schweiz in sich. Die Entwicklungen in Bereichen wie: Uhrenindustrie, Finanzindustrie, Agro-Chemie, Spezialitäten Chemie/Chemie, Antibiotoka und Impfstoffe der vergangenen 25 Jahren belegen eine eindeutige strukturelle Ursache vs. Wirkung Dynamik mit volkswirtschaftlich desaströsen Folgen. Der Anspruch auf eine ökonomische Spitzenposition der Schweiz, sowie die Vormachtstellung der Schweiz in diesen Bereichen, meine ich, geht, trotz Lonza-Deal, zu Ende. Sehen Sie, der Versuch, eine grenzenlose Weltgesellschaft innerhalb des „Minikosmos-Schweiz“, zu verwirklichen scheitert gerade vor unseren Augen, weil es eine Welteinheitskultur, Einheitsmoral und Einheitsreligion bedingt, dessen Realisierung nicht anders als totalitär möglich ist, oder durch die Ersetzung des eigenen „Volkes“ durch eine heterogene und multi-ethnischen Bevölkerung. In allen anderen Kulturkreisen wird selbstverständlich das Wohl des eigenen Volkes verfolgt, der eigenen Familie usw. usf. Wenn die Schweiz aber die einzige ist, die in dieser ultraliberaler ökonomischer Form die Weltgesellschaft mit universeller Reziprozität wirklich herstellen will, alle anderen aber nicht, ist es naheliegend, dass das Land der Glückseligen und wir untergehen wird und werden. Denn reziproke Werte sind nur dort sinnvoll und nützlich, wo alle beteiligten Menschen sie mittragen oder zumindest der überwiegende Teil. Eine Gesellschaft, in der zu viele Mitglieder die Solidarität zwar in Anspruch nehmen, aber nicht honorieren, hört über kurz oder lang auf zu existieren und dabei meine ich nicht den Sozialstaat!. Dabei ist der Verfall von Gesellschaften in der Vergangenheit durchaus des Studiums wert, und man braucht nicht zu glauben, weil man heute so modern und zivilisiert sei, gewissermassen eine Ewigkeitsgarantie für das eigene System – Modell Schweiz zu besitzen. Unsere Gesellschaften mögen stabil wirken, aber die Vergangenheit mahnt zur Vorsicht. Wir haben es mit einer Ideologie zu tun, die nur den Blick nach oben erlaubt, nicht den nach unten; die nur fragt, wohin wir wollen, nicht woher wir kommen; wer wir sind; die nur die Dynamik kennt, nicht die Statik. Die sich nicht um die Fundamente, die Grundlagen, die Voraussetzungen der Gesellschaft kümmert.
    Beste Grüsse

  30. „Niemand sollte erwarten, dass sie auf uns eingehen.“
    …und genau das ist das Problem Herr Stöhlker.
    Nicht genug, dass wir gemäss Ihrem Text im 21 Jahrhundert noch immer vor den Religionen zu kuschen haben, und als Menschheit diesen Aberglauben (Religion) noch nicht abgelegt haben.
    Nein, es wird auch erwartet, dass in einem völlig dekadent verweichlichten Zentraleuropa ungeachtet der eigenen Traditionen und Werte der Teppich für alle Gäste ausgerollt wird.
    Wir sollten endlich das Selbstbewusstsein entwickeln, NEIN zu sagen, wenn es kein quid pro quo von der Gegenseite gibt.
    Ich mute es mir auch nicht an, mitten in Jerusalem meine Forderungen als Atheist zu stellen.
    Sind es Juden oder Muslime, so darf man deren Forderungen per se grundsätzlich nicht ablehnen, will man nicht gleich in die rechte Ecke gestellt werden.
    Wenn aufgrund fehlender Argumente keine Diskussion entstehen kann, bringt die „Nazikeule“ jeden zum Schweigen.

  31. Der Herr Stoehlker – deutscher Katholike – versucht wieder einmal uns Schweizer in seiner verwirrten Art zu belehren. Nutzen Sie doch die Zeit besser um mit Ihrem soooo gut befreundeten Schawi etwas Trübsal zu blasen

  32. Was wollen Sie uns denn mit der Aufzählung von Schlagzeilen auf Blick/Bild Niveau mitteilen? Wollen Sie den Leser zu selbst inkriminierenden Kommentaren provozieren?
    Wenn die Leute eine Synagoge bauen wollen werden sie sicher ein Grundstück finden, womöglich nicht auf dem Dach eines Parkhauses (sehr eigenwillige Lokalität für ein Gebetshaus) aber sicher anderswo. Wenn ein angemessener Preis bezahlt wird, wird sich sicher ein katholischer Schweizer finden, der Land verkauft, denn der „normale“ Schweizer ist gerne bereit ein Geschäft zu machen.
    Zu dem Besuch des Bades ist zu bemerken, dass dort sicher eine Badeordnung existiert, die wie überall auffordert zu duschen, bevor in das Schwimmbad eingetaucht wird. Wer sich nicht daran hält darf das Bad nicht benutzen, was ist daran problematisch. Der Wohlstand ihrer Gastgeber aus der Levante scheint Sie sehr zu beeindrucken, da wünschte ich mir von Ihnen nicht Allgemeinplätze, sondern Hinweise, wo der Wohlstand herkommt. Ein paar Beispiele gefällig? Vor ein paar Wochen wurde Beny Steinmetz in Genf wegen Bestechung zu 5 Jahren Haft verurteilt (Urteil wurde von ihm angefochten), der Mann ist in den USA zur Fahndung ausgeschrieben (Bestechung, Guinea, Eisenerzvorkommen, Conte), ist von Vale auf 4 Mrd Schadenersatz verklagt worden; warum hält sich der Mann in der Schweiz auf und wird nicht in die USA ausgeliefert? Oder Ivan Glasenberg mit seinem Kumpan für das Grobe Dan Gertler? Dessen Geschäfte im Kongo sollten Sie mal diskutieren und sich denn Fragen, ob Sie dort gerne eingeladen werden wollten? Gertler wurde übrigens auch in den USA zur Fahndung ausgeschrieben und wurde am letzten Tag von Trumps Präsidentschaft begnadigt, warum? Oder noch weiter zurückgehend, Marc Rich, CEO der Vorgängerfirma von Glencore, Sohn eines Schrotthändlers aus Belgien, vor den Nazis nach New York geflüchtet und dort nach Banklehre als Ölhändler, Embargobrecher (Ölkrise) und Steuerhinterzieher in Milliardenhöhe zur Fahndung ausgeschrieben, auch er fand in der Schweiz eine neue Heimat und auch er wurde begnadigt, nämlich von Bill Clinton, 30 Minuten vor Ende seiner Präsidentschaft, warum (Hint: Billy und Hillary brauchten Geld nach den Prozessen gegen den Lewinsky Mann (I never had sex with that woman) und den Immobilienskandalen in Arkansas, um ihre Anwälte zu bezahlen. Wo bleiben die grünen Umweltschützer, um gegen diese Leute zu protestieren?
    Am interessantesten sind Ihre Auslassungen zu den orthodoxen Gebärfreudigen: Ich wundere mich, dass hier noch nicht die Feministinnen von den Grünen Amok laufen gegen so viel Unterdrückung der armen Frauen.
    Wie immer gilt: sage mir mit wem Sie verkehren und ich sage Ihnen, wer Sie sind, denken Sie mal darüber nach.

  33. Mit allem einverstanden Herr Stölker, vieles ist (sollte!) eigentlich doch selbstverständlich sein.
    Ausser:
    In sehr vielen Schwimmbäder gibt’s die Aufforderung „vor dem Schwimmen bitte Duschen“. Eigentlich eine Hygiene-Selbstverständlichkeit, leider nur halten sich recht viele eben n i c h t daran. Aber ich habe es noch nie erlebt, dass sich wg. dieser Aufforderung Leute aufregten oder mokierten, mit Ausnahme jetzt in Arosa.

  34. Ich erachte diesen Artikel als antisemistisch.

    Es wäre wohl besser, wenn Herr Stöhlker die Schweiz so bald wie möglich verlässt.

    • Das wäre das beste für die Schweiz, jeder Beitrag wird noch peinlicher. Deutscher Klugscheisser.

    • Für mich ist der Artikel in keinster Form antisemitisch. Sie scheinen nicht zu wissen Frau Feldmann, was Antisemitismus ist. Haben Sie in der Ausbildung nicht aufgepasst und immer nur nachgeplappert, was andere Ihnen vorgesagt haben? Scheint so, also lassen Sie die erwachsehen Gebildeten diskutieren und hören sie bestenfalls zu.

      Ich finde, wenn es ihnen in der Schweiz nicht gefällt, ist Jerusalem vielleicht eine attraktive Alternative für sie.

  35. Zitat KJS: „Sie erwarten, dass man auf sie eingeht.
    Niemand sollte erwarten, dass sie auf uns eingehen.“

    Meine Meinung: Wer unhöflich und arrogant ist und nur fordert, darf sich nicht über mangelnde Akzeptanz beklagen.
    Das gilt für alle Volksgruppen.

  36. Antisemitismus suggerieren, wo keiner ist, fördert diesen. Warum analysieren Sie nicht die Lage im islamischen Frankreich oder im neuen Merkeldeutschland, mit den 1,5 Millionen neuen Gästen aus dem Morgenland, welche sehr viel Toleranz zeigen gegenüber ihren jüdischen Mitbürgern. So viel Toleranz, dass diese nun entweder die Kippa verstecken oder direkt auswandern.

    • Ist das suggerieren eines intolleranten Islam nicht auch rassistisch, wo wir einen Antisemitismus kritisieren, wo vielleicht gar keiner ist?

    • Liebe Frau Villalon

      Und wieso spielen in der europäischen Migrationshysterie Fluchtursachen keine Rolle, einschliesslich die Vertreibung der Palästinensern durch die Zionisten?. Wieso druckt Frankreich (in Lyon) die Geldnoten und prägt die Münzen für 14 afrikanischen Staaten, es hat allein das Recht zu Auf- oder Abwertung und verlangt, dass 50% aller Währungsreserven der 14 CFA-Staaten in Paris deponiert werden – wieso ist das so? Wieso sichern Deutsche Soldaten das Kolonialsystem Frankreichs in Mali und Niger ab? Es ist empirisch gut belegt, dass diese „Aussen,- exportpolitik“ zugleich zuverlässig Armut, Korruption, Terror-banden, Staatszerfall und Flucht hervorbringt.
      Beste Grüsse

    • @Heikel:
      Den Islam tolerant zu nennen ist ähnlich treffend, wie einen Inland-Taipan als Blindschleiche zu bezeichnen.

      @Illusionist:
      Und wieso ist Paris Hilton blond? Oder der pazifische Ozean so gross? Warum ist es in den Bergen kälter, obwohl man näher an der Sonne ist? Warum verstehen Sie nichts?

    • Liebe Frau Villalon,
      natürlich gibt es in der Schweiz (viel) verdeckten Antisemitismus. Es ist leicht, aus der Schweiz andere Länder und Situationen zu beurteilen. Schwer ist es, siehe mein Beispiel, über das eigene Land zu berichten. Vor allem, wenn alles so eng ist, wie in der Schweiz. Sie ist in Wirklichkeit eine 8-Mio-Stadt, wo man aufeinander angewiesen ist.

    • als ob die kluge, intelligente, mutige und hübsche Isabel Villalón noch nie über die Schweiz geschrieben hätte!

      An der Integrität von Frau Villalón könnten alte Schleimer und Besserwisser noch viel lernen.

  37. Herr Stölhiker was haben sie gegen die Walliser???
    Im Gegensatz zu Ihnen haben die keinen unwiderstehlichen
    Drang anderen Vorschriften zu machen.
    So gewisse Zeitgenossen sind mit Feuereifer bei der Hand ALLEN der ganzen Welt Vergaben und Vorschriften zu machen.
    Kein Geheimnis gerne und locker auch mit rabiaten
    Luftkriegs-Feldzügen zum erzwingen der eigenen Weitsicht.
    Beispiele:
    Jedem zweiten AMI wer der richtig Präsident
    für die USA ist.
    Das gleiche ,,dauergekätsch“ gegen die Russen.
    usw,usw.usw.

  38. Da besteht offenbar noch erheblicher Integrationsbedarf.

    Viele Schweizer müssen wohl erst noch lernen, sich in der neuen Schweiz zu integrieren.

  39. dieser artikel ist eine beschmutzung der schweiz. ich bin selber ein modern-religiöser jude und könnte jetzt einfach mitmachen und alle als böse antisemiten anschwärzen. aber es ist schlicht nicht so.

    ich war schon in sehr vielen verschiedenen ferienregionen unterwegs (privat, geschäftlich, in dutzenden jüd. jugendlagern) und kenne wenig regionen, die dermassen anständig und zuvorkommend ggü juden waren als das oberwallis.

    wir juden haben nicht selten einiges an spezialwünschen. und nur wenn man mal ’nein‘ sagt, ist man kein antisemit.

    und bitte hört mit dieser arosa geschichte auf. das ist nicht mal eine geschichte. die frau hatte jüdische gäste gesehen, die nicht geduscht haben, und sie hat diese angesprochen. mehr war da nicht. das haben dutzende juden bestätigt, die sie kennen. sie sei stets hiflsbereit und zuvorkommend; ggü juden und allen anderen auch.

    dieser artikel ist unanständig ggü der schweiz und schädlich für juden

  40. Ich halte es da doch eher mit der goldenen Regel – „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“ Da gibt es doch auf allen Seiten Entwicklungspotential.

  41. Ich hätte es schwören können:

    Die Plandemie war eine Marketing-Kampagne aus New York, USA !

    Und die Niederlassung in der BRD funktioniert perfekt:“Die Berliner Agentur Scholz & Friends hat letztes Jahr im Januar mit der Bundesregierung einen 4-Jahresvertrag abgeschlossen, um die Pandemiepolitik zu vermitteln. Die haben auch „wir bleiben zu Hause“ und die „Heldenkampagne“ designt.Zu wem gehört S&F seit 2011? Richtig: Hill & Knowlton! Läuft!“

  42. Dieser Artikel ist eine verallgemeinernde, oberflächliche und irreführende Darstellung der jüdischen Schweiz sowie auch der wohlwollenden Tourismusdestinationen. Mir scheint, Sie kennen ein paar bestimmte jüdische Persönlichkeiten und Anekdoten und setzen sich damit ein Bild zusammen, welches nicht die Realität wiederspiegelt. Wieso Sie sich zu diesem Thema mitteilen wollen, ist mir nicht bekannt, aber es führt zu Schaden, Missachtung und Vorurteilen. Sprechen Sie über Dinge, von denen Sie etwas verstehen und recherchieren Sie mehr in die Breite, wenn Sie eine Religion darstellen wollen. Denn nach ein paar jiddischen Liedern, Schawinski-Talks und Arosa-Ferien kennen Sie das Judentum nicht wirklich.

  43. Die Juden sind ja genauso konservativ gegenüber Andersgläubigen, wie diese Walliser. Es ist also nur ein Spiegel, der diesen Menschen vorgehalten wird. Nur haben diese nicht daraus gelernt – auf beiden Seiten!

  44. Er meint es wohl gut, erkennt aber die im Text vorhandenen antisemitischen Stereotypen nicht – wie zB die Ausspielung von guten (Israel kritisierenden) Juden & versus schlechte, orthodoxe Juden (aber gleichzeitig diese teilweise philosemitisch überhöht) nicht.

  45. Wie wär’s mit gegenseitigem Respekt und Akzeptanz. Die jüdischen Mitmenschen könnten dabei im Umgang mit den Palästinensern vorangehen.

  46. „Mit der Lonza und deren Covid-Vakzine wird sich das ändern.“

    Schwer erkennbarer Zusammenhang mit:
    „Im Wallis haben’s Fremde schwer, Andersgläubige noch schwerer.“

    Was wollen Sie damit aussagen, Herr Stöhlker? Welches ist Ihre Botschaft? Für wen möchten Sie Erbarmen erheischen?

    Oder bloss ein Füller, weil Sie mit Ihrer Besserwisserei-Kritik an allem und allen am Ende sind und Sie nach neuem Stoff suchen?

  47. Ja, was will uns Stöhlker eigentlich sagen? Ist nun ein Jude nur ein Jude, wenn er sich orthodox benimmt und gemäss der Thora lebt oder noch strenger gemäss den Pharisäern, die ja eigentlich die vorherrschen Ideologen des orthodoxen Judentums waren und deren Lehren als jüdischer Rabbi, Christus, verworfen hat. Für ihn war das Judentum immer entscheidender im geistigen Inhalt und nicht in den Riten. Für die auch vor allem die Riten betonenden Juden sind deshalb die Christen eigentlich eine jüdische Sekte. Die Frage ist nun, ist das Alte Testament und der Talmud mit all seinen Riten wichtig oder die gemeinsame Abstammung als Volk das hervorstechende Merkmal des Judentums. Eine Frage, die sich beispielhaft zeigt, wie in Israel Politik gemacht wird. Die liberalen Juden sind eher geneigt, dem Zionismus mit Abstammung den Vorrang zu geben und die eigentlich die Orthodoxen nicht für die Sicherung der Existenz von Israel als hilfreich betrachten. Nur ist die Abstammung so eine Sache, die man auch bezweifelt, wie dies der Jude Koestler in seinem
    bahnbrechenden Buch „Der dreizehnte Stamm“ beschrieben hat, aufgrund der Arbeiten von Kahle, der als aufrechter Deutscher 1938 sich für die verfolgten Juden eingesetzt hat und deshalb vernichtet wurde.
    Wir sollten alle über die vielen liberalen Juden dankbar sein, den gerade durch ihre Zweifel und ihre Fragestellungen zur westlichen Zivilisation
    haben sie diese ungemein bereichert und den Wohlstand von allen vergrössert. Das Hervorheben von Riten verbunden mit Religion fördert wohl die Identität der Gruppe, aber dabei ist der Dünkel nicht weit davon entfernt und der Dünkel führt in der Regel zur Dummheit.
    Mit Verlaub gesagt, das Christentum ist eine opportunistische Religion mit geistiger Herausforderung, denn damit dient es allen Menschen, trotzdem die christlichen Kirchen dies nicht wahrhaben wollen.
    Orthodoxe Juden sind nun einmal der Ansicht als zahlende Gäste können sie ihre Riten ausleben, auch in einer anderen Umgebung, was in unserer Welt ohne Betonung der Riten nicht beliebt ist. Die orthodoxen Juden sind aber darin noch grosszügig, was beim Islam definitiv nicht der Fall ist. Für die sind wir nicht eine jüdische Sekte, sondern kommen direkt als Ungläubige aus der Hölle und es ist fraglich, ob wir Christen und Atheisten auch als gute Menschen ins Paradies kommen. Für den Islam kann eine Gesellschaft nur Bestand haben, wenn es auf Parallelgesellschaft gebaut ist. Wer ein solches System befürwortet, kann ruhig am 7. März mit „Nein“ stimmen. Wer aber den Dünkel von Parallelgesellschaft nicht ausufern lassen will, sollte eher mit „Ja“ stimmen.

  48. Der Sarkasmus in diesem Artikel ist verstörend.
    Ausgerechnet heute, wo ich meine Villa in der Enge in Richtung Verbier verlasse, mit 2 Kindern im Schlepptau und warmen Winterstiefeln. Jetzt fühle ich mich schon gar nicht mehr willkommen…

  49. Es war immer egal ob Roger Schawinski jüdisch war oder nicht. Es ist mir auch genauso egal ob er Freimaurer ist oder nicht. Der Sinn des Artikels bzw. die Ziele des Autors erschliessen sich mir nicht. Er transportiert Vorurteile ohne sie aufzulösen.

    • Korrekt. Schon die Toten Hosen sangen, dass auch lesbische, schwarze Behinderte ätzend sein können.
      Genau das ist Schawinksi für mich – ätzend. Ob er dabei Jude ist oder Hindu, Buddhist oder Katholik ist mir so egal wie das Wetter in Khartoum.

    • Ja, diese Logenplätze sind belegt. Leider zeichnen sich dort bei Neu-Mitgliedern immer grössere Diskrepanzen ab zwischen Realitätsverständnis und Realitätsverlust, was weitestgehend auf Geldvermögen beruht, jedoch wenig mit den Fakten dieser Welt mehr zu tun hat. — Ein Nährboden für weltabgewandte Verschwörungstheoretiker mit narzisstischem Hintergrund, die sich gegenseitig im Kreis drehen.

  50. planet wissen: „Obwohl sie nur ein kleines Volk sind, begründeten die Stämme Israels eine Weltreligion, die auch Ausgangs- und Anknüpfungspunkt für Christentum und Islam ist.“
    https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/judentum/index.html

    Möglich, dass es für viele Zeitgenossen immer noch störend ist, dass ein kleines Volk die Ideen lieferte zur Gründung des Christentums und des Islams, und die Juden sich weigerten einen neuen Glauben anzunehmen. Das Resultat, die Juden wurden und werden als Störenfriede betrachtet, weil sie sich nicht fügten und unterwarfen und wurden und werden entsprechend behandelt. Wer ständig auf das übelste, hinterhältigste und bösartigste schikaniert wird, der verzieht sich in seine Schenkenschale und will seinen Frieden haben und nicht im Spotlicht der Anderen sein.
    Gunther Kropp, Basel

    • Das ist das Schöne am Islam: sag mal einem Türken in D, der die Scharia über das deutsche Grundgesetz stellt, dass der Islam im Wesentlichen aus dem Judentum abstammt (kosher oder halal, jüdisches oder islamisches Wochenende am Fri/Sa, Bärte oder Messer an der Schläfe etc).
      Aber schau vorher, dass er kein Messer (oder mehr) trägt, und dass du rennen kannst.

      Schon Dr House meinte: „If you could reason with religious people, there would not be any religious people!“

  51. Der Kommentar von Herrn Stöhlker ist etwas „wischi-waschi“, was will er damit sagen? Dass die Walliser vielleicht antisemitisch seien? Die Realität ist ganz anders. Ich war von 3 Jahren in einem Kurhotel in Israel. Die Manieren einiger Gäste, darunter solche jüdischen Glaubens, waren entsetzlich. Die Teller wurden am Frühstücksbuffet überfüllt zu Tisch gebracht, nur ein kleiner Teil wurde gegessen, alles blieb auf den Tischen liegen, ein widerliches Bild. Im El-Al Flug nach Genf wurde in den Gängen gebetet ohne auch die kleinste Rücksicht auf andere Fluggäste…und…und. Seither habe ich Verständnis für die Hoteliers von Arosa, Saas-Fee und anderswo. Man muss solches Verhalten erlebt haben, um dues zu verstehen.

    • Ja, es ist – wie man hier auch den Kommentaren entnehmen kann – oft der Fall, daß man nach dem Lesen nicht weiß, was Stöhlker eigentlich sagen will, was Aussage sein soll.

      Für einen Kommunikationsberater kein gutes Zeugnis.

    • Sowas sagte mir auch der Ehemann meiner Schwester, der in Israel arbeitete: Das Flugzeug ab Amsterdam-Schiphol war vor allem von orthodoxen Juden belegt. Sie waren nicht imstande, ihre Kinder ruhig zu halten und sie beteten auf und ab im Laufgang des Flugzeugs. Es war für ihn nicht angenehm, mit solchen Mit-Passagiers zu reisen.Aber ich finde, das das Verhalten im Flugzeug nicht verallgemeinert werden sollte. Er hatte meiner Schwester ein nettes Souvenir mitgebracht aus dem Flugzeug: Ein Schächtelchen Pralinen mit hebräischer Aufschrift! Das machte mich fast eifersüchtig.

    • Hääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääää?????????????????????????

  52. Herr Stoehlker, Sie beschreiben hier vorab ultraorthodoxe Juden. Das ist eine sehr kleine Minderheit und meist schon an deren Kleidung zu erkennen. Es sind – leider – diese Leute, welche sich vom Rest der Gesellschaft durch ihr Verhalten abgrenzen und gelegentlich unangenehm auffallen.

  53. Sehr geehrter Herr Stöhlker

    Normalerweise finde ich Ihre Zeilen lesenswert, aber hier bin ich ein wenig überfordert, was Sie mir hier mitteilen wollen mit dem Mix aus Covid-19, Antisemiten, Burkaverbot und erzkatholischem Wallsi. Ich frage mich sogar, ob ich mich sogar als Schweizer betroffen/diskriminiert finden soll. Und es geht mir explizit hier nicht um die Juden, das gleich mal als Anmerkung vorneweg.

    Sie schreiben folgende Sätze:
    – Sie kommen aus aller Welt in unsere Berggebiete und erwarten, dass man auf sie eingeht.
    – Sie essen nur koscher. Das gefällt nicht allen unseren Hoteliers und Wirten. Solche, die sich nicht gerne umstellen.
    – Den Kontakt mit Schweizerinnen und Schweizern meiden sie.

    Ich kehre Ihre Sätze nun mal in mein Weltbild um und das hiesse dann: Ich gehe nach Thailand und erwarte ein Fondue in jedem Restaurant. Der Wirt soll sich bitte an mich anpassen. In Texas erwarte ich eine Cervelat auf dem BBQ-Grill und im Vegan-Restaurant in Zürich dann bitte als Variante für Aussenseiter ein Stück Fleisch als Beilage. Und ich möchte bitte keinen Kontakt zu Einheimischen.

    Nein, so funktioniert meines Erachtens gegenseitiger Respekt und Achtung nicht. Wenn ich mich in eine fremde Welt begehe möchte ich davon was mitkriegen, also respektiere ich die dortigen Gepflogenheiten und Essgewohnheiten. Will ich das nicht, gehe ich in ein Schweizer Restaurant oder zur Not in den McDonald. Wenn ich vegan essen will, gehe ich in Zürich zu einer entsprechenden Adresse, dito für Grillfleisch oder koscheres Essen. Ich hasse nichts mehr, als wenn ich beim Italiener Zürigeschnetzeltes und ein Thai-Curry erhalte und beim Mexikaner ein Fondue. Da kann der Wirt sonst gleich das Fertiggericht aus dem Coop in den Microwellenofen schmeissen. Und ja, es gibt halt nicht überall ein Schweizer Restaurant. Also entweder ess ich was auf den Tisch kommt, geh ein Tal weiter oder eröffne selbst eine CH-Beiz dort, wenn die Nachfrage so gross ist.

    Man darf zu seiner Identität stehen und diese auch zelebrieren, das gibt meines Erachtens aber nicht ein Anrecht seine Ansichten & Gepflogenheiten überall auf der Welt einzufordern.

    Zum Bethaus kann ich mich aufgrund fehlender Kenntnisse nicht äussern und es ging mir an dieser Stelle um die ausländischen Touristen.

    En schöne Sonntig

    • @FiViIP:

      BITTE!!! Mit Ihrem miserablen Deutsch kreieren Sie Kopfkino, das ich Ihnen gerne kurz erläutere:

      Gemäss Ihnen liegt Hr. Stöhlker also auf unserem SNB-Präsidenten, welcher behandelt werden muss?!?

      Irre ich mich, oder haben Sie sich hier als leicht Verwirrter mit Hang zu geriatrisch-homophilen Fantasien entlarvt???

  54. Das geistige Proletatiat gegen die Intelligenz. Je tiefer das Tal oder höher der Berg im Wallis, desto rückständiger und verborter sind da die Eingeborenen. Schön nach dem Motto „Wo Berge sich erheben wie Bretter vor den Kopf.
    Es ist natuerlich nicht nur das schoene Land. Es sind die absurden monotheistischen Regligionen, die in die sonst klugen Köpfe hineininstalliert wurden und uns ein rationales Denken und Zusammenleben erschweren. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns, bis wir merken, dass genau diese Religionen nur ein Steuerinstrument sind, das geblendete indoktiernte Volk zu „bevogten“. Nur die „Saasi“ sind nicht die einzigen. Ich wuchs in Wil (Aebtestadt) als Reformierter auf. Wir waren damals eine unerwünschte Spezie. In den Valleys und auf den Höhen braucht es einfach länger, bis die Eingeborenen Gebrauch der eigenen Vernunft und der Erkenntnis machen. Das braucht Mut, Selbstkritik und Wille.
    Wir wünschen es ihnen.

  55. Da wird sich der (wirklich brilliante) Yves Kugelmann freuen: als einzige relevante Information zu dienen in einem weiteren unnötigen Artikel: voller Clichées und antisemitischen Halbwahrheiten. Der reiche Jude, der sich starrköpfig bis zur Arroganz verhält, dafür über einen brillanten Kopf – und natürlich über noch mehr Geld verfügt.
    Wie sagte Tucholsky? „Ich mag gar nicht soviel essen, wie ich k… möchte.“

  56. Es ist sehr schwierig, als nicht Jude über die Juden zu sprechen. Kritik ist nicht erlaubt, ansonsten landest du sehr schnell auf der Antisemiten Schiene. Tatsache ist, dass die Juden nicht gerade viel dafür tun, dass man sie mag. Im Gegenzug stellen sie sehr hohe Ansprüche. Man hat gefälligst zu spuren, sonst gehts sehr schnell Richtig Nazi und Judenhasser. Wir trauen uns schon gar nicht mehr, das Wort Jude in den Mund zu nehmen. Leider haben es die Juden in den letzten 75 Jahren nicht geschafft, sich gegenüber der christlichen Schweiz sympathischer und offener zu zeigen, wobei ich vermute, dass dies auch nie gewollt war. Eigentlich schade. Ich hätte es mir anders gewünscht, denn jene Juden die ich kenne und mich akzeptieren, sind sehr freundlich und hilfsbereit.

    • In Debatten, wo versucht wird mit dem Killerargument Antisemiten die Diskussion zu ersticken, habe ich beste Erfahrungen gemacht, wenn man mit dem Schicksal der Palestinänser auf den Golanhöhen gekontert hat.

  57. Dieser Stöhlker ist schon ein ganz aufgeweckter Bursche….unglaublich was der alles weiss. Selbst in den Bergen kennt er sich aus. Er soll mal in Arosa beim Haus Metropol vorbei laufen, dann kann er die gesündeste und beste Bergluft geniessen und hat zusätzlich noch einen herrlichen Blick auf den Untersee !

  58. Man liest diese Zeilen und kann es gar nicht glauben, wie egozentrisch der Verfasser ist. Er will uns eine Welt erklären, die er offensichtlich von Cüpli Events und Hörensagen kennt. Der Düütsche der ach so gern bei uns dazugehören möchte und es ihm dabei völlig egal ist, welche Vorurteile (durchaus auch antisemitischer Natur) er aus seine Schubladen ziehen muss.

    Inside Paradeplatz geht es offenbar so schlecht, dass jegliche Form der Provokation rechtens ist – Hauptsache Kontrovers, das generiert Klicks!

    Der Journalismus ist definitiv auf der untersten Stufe angelangt. Volkshetze, Hass schüren, je mehr sozialer Unfrieden umso besser – da hat man locker was zu schreiben worauf die Menge anspringt – beschämend!

  59. Was wollen Sie mit Ihrem langem Bericht sagen? Ausser sich zu bruesten x mal von Schawinsky eingeladen worden zu sein?

  60. … und wohl die Meisten fragen sich, was dieser Aufsatz nun „klären“ und an Erkenntnis bringen sollte. Überdies, dass ausgerechnet Stöhlke wieder sich in solchen glitschigen Themen tummelt … Das gibt schwer zu denken!
    Stöhlke: Weniger – wäre mehr!

    • Klaus will unbedingt, dass wir die Deutschen verachten und das gelingt ihm mit jedem Beitrag.

    • Hätte nie gedacht, dass ich einem Linken wie Weingart je ein Like geben müsste. Chapeau, oder wie die Deutschen sagen: Chapooooo (mit Betonung auf der letzten Silbe, wie: Macroooon). Nicht meine Kultur.

  61. Schöne Beschreibung, muss jeder (und jede?) selber wissen. Wir befinden uns hier im stolzen christlich-jüdischen Kulturkreis, mittlerweile leben gerne auch viele Muslime hier. Grundsätzlich willkommen und bereichernd, das alles, und auch politisch völlig korrekt…es darf aber im privaten Rahmen festgestellt werden, dass gewisse(nhafte) Frauen in frauenfeindlicher Art und Weise von gewissen Männern darum gebeten werden, doch bitte anders zu leben als ein Mann. Sich zu verhüllen (nein, nicht aus gesundheitlichen Gründen wegen Corona, sondern Ganzkörper, damit Frauen keine Provokation für Männer darstellen). Sich pflegeleicht zu geben. Zu schweigen. Ein frommer Wunsch.

  62. Die aufgeklärte Gemeinschaft unterscheidet oder schätzt sein Gegenüber nicht nach religiösen Kriterien ein, sondern über gehörigem oder ungehörigem gegenseitigem Respekt. Der Autor sollte seine Gesinnung prüfen.

  63. Nicht nur in der Schweiz. In Israel kämpfen Säkulare gegen religiösen Zwang. Die Opposition behauptet, dass Netanjahu und die Ultraorthodoxen Israel in einen neuen Iran verwandeln. Also ist nicht nur Wallis skeptisch.

  64. Braun getünchtes Klischee-Gelaber eines Papierli -Schwizers?
    Vortrag eines selbstgefälligen Kultur-Verstehers?
    Herr Stöhlker, waren Sie heute zu lange in der Kälte draussen?
    Etwas Gehirnfrost?
    Wärmen Sie Ihre wirren Gedanken etwas auf. Shalom.

  65. Also bei allem Respekt…bei Scholl-Latour hatte ich auch diesen Moment, wo ein an sich respektierter, hochverdienter Mann nur noch unzusammenhängende Sätze von sich gab. Danke Herr Stöhlker, für alles, aber es reicht. Tut mir leid, aber es ist Zeit.

    • Den Moment hatte ich eben bei PSL nicht, der hat bis kurz vor seinem Ende brilliante Arbeit geleistet, war halt nicht für jeden bequem.

  66. Nur eine Frage zum folgenden Satz:

    „Er holte mich für mehr als ein Jahrzehnt in die beste Talksendung der Schweiz, den „SonnTalk“ von TeleZüri. Wir lieferten uns Schlachten.“

    Wie kommen Sie genau darauf, das die die beste CH-Talkshow gewesen sein sollte? War es, weil Sie, oder der arrogant erscheinende Roger, darin die TV-Scheinschlachten vortrugen?

    Das würde mich wirklich sehr interessieren, denn sobald ich selbstverliebte Persönlichkeiten (od. Narzisten) sehe, oder nur höre, muss ich zappen, oder (am liebsten aufgrund Selbstschutz) flüchten.