Bei Jungunternehmen mit Ambitionen spricht man von der Burnrate. Wie schnell verbrennen sie ihr Kapital, bis sie auf Touren kommen?
Die Burnrate bei der Seba, einer Krytpobank mit Sitz an teuerster Zuger City-Lage, muss gigantisch sein.
Darauf jedenfalls deutet die nächste Kapitalbeschaffungs-Runde hin. Man suche Geldgeber für „Series C“-Anteilsscheine, so die Einladung der Seba-Macher an potentielle Financiers.
Erst vor 5 Monaten hatte die Seba ihre zweite Runde mit dem Hut in der Hand zurückgelegt. Statt den geplanten 50 Millionen kamen nur 20 zusammen – eingeschossen auch von den Bisherigen.
Laut Seba war das Ziel immer „bei 15 bis 20 Millionen“.

Nun sucht die Seba frische Anteilseigner. Offenbar haben die Alt-Aktionäre langsam genug, sie scheinen nicht länger Bancomat spielen zu wollen.
Ob es für die neuen Kapitalgeber ein Stimmrecht gibt, ist noch offen. In den Series-C-Einladungen, die in diesen Tagen rausgingen, steht nichts zu Aktien mit „Voting“-Rechten.
Wanted: Dumme Financiers ohne Ansprüche – so der Anschein, der von den Seba-Machern erweckt wird. Bei der Kryptobank war gestern Abend keine Antwort erhältlich. Die Seba versprach heute früh eine Stellungnahme im Verlauf des Tages. (Siehe ganz unten)
Inzwischen dürfte der „Startup“ Dutzende von Millionen ausgegeben haben. Auf der Aktivseite stehen eine – beschränkte – Lizenz der Behörden und goldene Büros.

Was im Geschäft läuft, wie viele Kunden und Assets die Seba hat, was sie mit den verwalteten Vermögen verdient: Dazu ist wenig bekannt.
Umgekehrt schiessen die Kosten durch die Decke. Die Seba-Chefs verhalten sich standesgemäss. Sie stammen mehrheitlich aus der Welt der Grossbanken vom Paradeplatz.
Dort wird bekanntlich geklotzt, nicht gekleckert. First my Money, then the Money of my Bank, then the Client’s Money.
Der Spruch feiert Urständ im Krypto-Banking. Statt Ärmel hochkrempeln und Welt verändern steht der eigene Verdienst zuoberst.
Eine Seba-Sprecherin meinte auf Fragen:
„Es ist bekannt, dass Fintech-Start-ups immer wieder Kapital aufnehmen. Wir planen eine Kapitalerhöhung, und sobald alle notwendigen Informationen vorliegen, können wir mehr darüber berichten.“
„Die Kapitalbeschaffung steht im Einklang mit dem ursprünglichen Businessplan, der eine kontinuierliche Stärkung der Kapitalstruktur erfordert, um eine Wachstumsentwicklung zu ermöglichen.“
„Als wachsendes Fintech-Unternehmen investieren wir kontinuierlich in unsere Mitarbeitenden und neue Talente, unsere IT-Sicherheit und technische Infrastruktur – alles im Einklang mit unseren strategischen Prioritäten.“
„Wir fokussieren auf IT- und Produkterweiterungen sowie auf die Erschliessung internationaler Standorte. Die Einführung der New Economy und das deutlich steigende Volumen erfordern Investitionen in das Onboarding und die Betreuung der Kunden.“
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Kryptobank SEBA. Was ist dass denn für ein Kiosk. Vermute eine unsichere Sache. Nun gilt es wohl noch die Kunden über den Tisch und anschliessend den Stecker zu ziehen. Da haben wohl einige „clevere“ ihre Jacht schon bestellt um dann rasch unterzutauchen.
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Wow, ein Unterseeboot.
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Ein Torpedo genügt und die Yacht liegt auf Grund.
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Vielleicht ist der Torpedo schon im Anflug…dann wäre das sinkende Schiff sofort versenkt…
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Kauft Anteilscheine von Bank Seba,
dann gibt es eine Büchse Sheba.
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Ein kleiner Kommentar: VC ist bekanntlich Risikokapital. The Way of hope. Das ist sich jeder Investor sehr wohl bewusst. Die VC Landschaft in der Schweiz und in Europa hat zwar aufgeholt, aber immer noch weit hinter den VC Profis in US. Das neues Kapital bei der Erreichung von definierten MEilensteinen beschafft wird, ist normal.
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Danke Lukas Hässig für die klaren Worte. Die Tage dieser Herren auf dem Sattel scheinen gezählt.
Ein Phänomen erscheint mir hier erwähnenswert, und zwar die auffällige Parallele zwischen den Grosskotzis und den Sozis: beide sagen „du musst zahlen, damit es mir gut geht“. Dieses Spiel geht solange gut, wie noch Geld und zahlende Dummköpfe zu finden sind.
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Wie ging der Spruch vom Reiter und toten Pferd nochmals?
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Und wo ist die FINMA, schläft sie wieder einmal bis es zu spät ist???h
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Die FINMA ist im Dauerschlaf und die verantwortliche Bundesratte Chueli-Filz-Ueli tut nichts! Wahrscheinlich weiss er gar nicht, was die ihm unterstellten Sesselfurzer in der FINMA für ein Pflichtenheft haben!
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FINMA..“Ha ha…ha“ wie lächerlich.
Zum vergessen, unglaubwürdig und verlogen wie das ganze Finanzsystem!
Betrüger und Koruption kontrollieren sich gegenseitig?
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und wo genau siehst Du ein Problem, dessen sich die Finma annehmen müsste?
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Da sehe ich parallelen auch zu einer anderen Firma in Zug, nämlich Utopia Music, gegründet in 2019, vor fast 2 Jahren, auch da fragt sich wann die ersten Geldgeber nervös werden.
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Durfte vor etwas mehr als einem Jahr mit dem Gründer einige Zeit verbringen. Grundsätzlich gute Idee. Aber selbst einen ganzen Morgen lang konnte er mir nicht erklären, weshalb ich als Benutzer, Utopia nutzen sollte. Ohne Userinput keine Vergütung. An dieser werde ich ja nicht beteiligt und habe nichts davon…
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eine unnötige firma die von Möchtegern Ralf G gepusht wird. Bei dem und seinen Spielchen ist aber auch fünf vor 12. Ja mal sehen wie lange noch
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Wenn sogennante Macher aus der Finanzwelt in die Krytpo-Welt einsteigen ist Vorsicht geboten. Kryptowährungen mit Zukunft haben alle eine neue Technologie im Hintergrund – eine Technologie mit Potential für ein Ökosystem. Diese Technologie wird von den Eigentümern selbst entwickelt und das Unternehmen von ihnen selbst geführt. Es braucht also beides. Anlagehorizont: 10 bis 15 Jahre bis zur vollen Entfaltung. Alles andere ist spekulaitives Gedöns, wobei jeder Geld verdienen und verlieren kann. So wie in der Finanzwelt auch.
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Interessant ist der Hinweis, das die „Macher“ aus dem Kreis der Paradeplatzgrössen stammt.
Die erneute Kapitalsuche, sollte auch dem Letzten mit halbwegs Verstand signalisieren diese Krypto-Sache ist eine oberwindige Angelegenheit.
Diese „Macher“ stellen sich, das ist der Witz, selbst ins Witzfigurenschaufenster.
Dümmer kann man seine Innkompetenz und arrogante Dummheit nicht hinausschreien.(Alternative, Dummis oder Kriminelle.)
Da fragt man sich, wie viele solcher „Helden” sind am Paradeplatz zurückgeblieben.
Sind noch Fragen, WARUM die Banken zunehmend zu Kapital-Verdunstern mutieren.
(Anmerkung: Banker können durchaus auch Opfer der Umstände sein, die sind nun einmal vor allem zu einem erheblichen Anteil „Macher” Entscheider in Sache Kapitalanlagen mit allem Drum und Dran.)
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Komisch, die nehmen doch nur Kunden ab 100K Einlage… Ich vertraue der Währung, aber den (Bankster-) Leuten darum leider nicht. Die sollen ihr eigenes Geld investieren, anstatt Fremdkapital. Wer kein eigenes meet in the game hat, spekuliert mit fremden Risiken, auf eigenen Profit. Archegos und Greensill(y) sind dabei zwei Beispiele (könnte hier auch seitenlang die Bankster-Sünden auflisten).
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Meat
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Danke Nötzli, I’m Zigrschlitz sprechen nicht alle perfect inglisch 😅😉.
Hatte leider das deutsche Zitat nicht grad im Kopf.
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wenn schon ’skin in the game’…
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Skin – es heisst „skin in the game“.
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Ironie der Geschichte:
Hätten die ersten Geldgeber das Geld tatsächlich einfach in Krypto investiert als in diesen Krypto-Startup, hätten alle ohne einen Finger zu krümmen bereits ausgesorgt. Auch nach dem jüngsten Bitcoin-Crash hat der Preis sich ver-7-facht seit die ersten Investoren im Sept. 2019 100 Mio in Seba investiert haben (vor dem kürzlichen Crash waren es sogar 10x). Der Bitcoinpreis war damals ca. 6000$.
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Ironie der Geschichte: heutzutage lohnt es sich viel mehr in einen Coin (eigentlich irgendetwas) zu investieren, und einfach zu warten. Dank den Zentralbanken wird dies belohnt. Eine Firma zu gründen, hart zu arbeiten, etwas zu erschaffen, Arbeitsplätze/Innovation/Fortschritt (und ja: das geht vielfach schief); sinnlos, lieber zokken. Danke Zentralbanken.
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Was genau ist das Geschäftskonzept von SEBA? Wer braucht das? Ist doch nur ein Auffangebecken für arbeitslose Ex Banker.
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Wenn ich nur schon den langhaarigen Nerd umzingelt mit den gierig grinsenden Bankstern betrachte, wird mir halb schlecht.
Dabei muss man bedenken, dass die grossen Einleger niemand, vor der eigenen Gier beschützt, was diese Geschäftsläute genauestens wissen!
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Sehr fraglich ist, warum das komplette Management nicht bereits längst zurückgetreten ist? Schämen die sich nicht? Ist der Ruf erst mal ruiniert, dann lebt es sich ganz ungeniert, scheinbar. Auch interessant die Personalie Guy Schwarzenbach bei der Seba. Vater Urs und Sohn versucht mit Krypto Geld Hotelgäste fürs Dolder anzulocken. Aber kein seriöser Gast will mit Krypto im Dolder zahlen. Die ganze Seba ist genauso wie das Dolder eine Totgeburt, beides falscherr Ansatz, falscher Ort, falsches Geschäftsmodell. Den Investoren die Geld nachschiessen ist nicht mehr zu helfen. Merke: Werfe niemals gutes Geld schlechtem hinterher.
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Diese Spezies stirbt einfach nie aus! Da hatten es die Dinosaurier besser: nur noch Geschichte – aber auch nur aus heutiger Sicht.
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Das zeigt doch einfach mit diesem Geschäft, dass der Pfupf mit Gewinnmachung vorbei ist.
Andere Beispiele mit Absturz und Verlust sind bekannt.
Gleich dürfte es bald mit Partner Group etc. so kommen; dass sich prominente Vertreter nun in die Politik mischen mit, zeigt das baldige Ende.
Die Zeche werden die Anleger bezahlen. Also ein letztes Prost bevor die Talfahrt losgeht.
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also Partners Group ist zum einen ein ganz anderes Kaliber (aum $110 bn) und zum anderen in einem ganz anderen Anlagefeld aktiv… anstatt ahnungslos daherzufaseln und gantner fredy (mit leistungsausweis) mit anderen zu vergleichen zuerst kurz das hirn einschalten…
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Seba ist einfach überflüssig.
Braucht niemand, aber Geld verbrennen kann man damit natürlich.
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Gute Frage: Wie schnell verbrennen sie ihr Kapital, bis sie auf Touren kommen? Also mit meinem Vermögen kommt bei mir nur ein bisschen Rauch!By the way, suche auch noch freiwillige Geldgeber! 🙂
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‚Crypto‘ and ‚Bank‘ – these two words put side by side is a contradiction. Crypto is about decentralization. Banking is about centralization.
Cryptobanks are therefore offering a solution for a problem that does not exist, or atleast none that a regular bank can not offer.
Time to say goodbye to Seba
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Die Kohle scheint da sehr, sehr locker zu sitzen…
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Hätten sie in Krypowährungen investiert, bräuchten sie kein Geld.
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Von einem Mehrwert für die Anleger scheint man ja meilenweit entfernt zu sein.