Jürg Maurer war in der Ringier-Presse ein frecher Geldmanager. Im Zuge der damaligen Swissfirst-Affäre geriet der Financier in die Schlagzeilen. „Sorry, Jürg Maurer“, kroch der Blick später vor Maurer zu Kreuze.
Seither wurde es ruhig um den erfahrenen Banker. Nun taucht er im Zuge des Aufsehen erregenden Börsengangs der Sportfirma ON mit Roger Federer als Zugpferd wieder auf.
Maurer ist einer von Federers Vermögensverwalter. Das will er selber nicht bestätigen; auf entsprechende Fragen schweigt der Unternehmer mit seiner JMA, der „Jürg Maurer Asset Management“ in Zürich.

Doch laut Quellen gehört Maurer zu Federers persönlichen Bankern. Ein zweiter bei der Credit Suisse hilft mit beim Investieren, es handelt sich um einen hohen Direktor. Die CS zahlt Federer jährlich rund 10 Millionen für Werbeauftritte.
Vermögensverwalter Maurer, der auf dem Platz Zürich den Ruf eines zurückhaltenden und erfolgreichen Geldmanagers geniesst, gehört zum Inner Circle der Federers.
Als Mirka Federer, die Frau des Tennis-Superstars, vor drei Jahren ihren 40sten auf den Malediven feierte, gehörte Banker Maurer zur Festgesellschaft.

Diese logierte im Cheval Blanc Randheli, einem Luxus-Resort der Inselgruppe. Geschätzte Kosten für die gegen 50 Geladenen: eine halbe Million.
Maurer betonte per Mail, dass er nichts zu tun habe mit dem geplanten IPO der ON Holding, mit welcher der „Crack“ einen Riesen-Reibach machen könnte.
„Als Asset Management Unternehmen bieten wir keine private Equity Dienstleistungen an“, hielt Maurer fest. „Auch wenn mich Ihre Aussage zweifellos ehrt, sind wir nicht durch Herrn Federer mandatiert.“

Auch er selbst will beim ON-Gang aufs Parkett in New York keine Rolle spielen. „Leider kenne ich weder Gründer, Management noch Mitarbeiter der Firma On und ich besitze auch keine Aktien.“
Der anvisierte Börsengang mit einem Wert von bis zu 8 Milliarden US-Dollar für ein elf Jahre altes Schuhsport-Unternehmen, das letztes Jahr noch rote Zahlen schrieb, sorgt für Aufregung.
„Roger Federer könnte bis zu 400 Millionen Franken einnehmen“, titelte diese Woche 20 Minuten. Auf welche Art das Schweizer Aushängeschild an der ON Holding beteiligt ist, weiss man nicht.
Im ersten Prospekt als Basis fürs IPO taucht Federer jedenfalls nicht unter den Aktienverkäufern auf.
„References to the ’selling shareholders‘ are to David Allemann, Olivier Bernhard, Caspar Coppetti, Martin Hoffmann and Marc Maurer“, steht dort.
Letztgenannter ist mit Federer-Banker Maurer nicht verbandelt. „Nein, Marc Maurer ist nicht verwandt, ich kenne ihn nicht“, hielt Jürg Maurer fest.
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Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Mirka’s celebration 3 years ago was in Ibizia (just as Roger’s this year). The family did holiday in the Cheval Blanc Randheli later that year.
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Nochmals:
Ja, Federer ist der grösste.
Das wurde schon zigMal in den Medien zelebriert. Ja, es ist so, for a lifetime or ever.
Ich bin etwas in der Welt rumgekommen und was mir dabei aufgefallen ist: die meisten haben „Schweiz“ mit Federer, Schokolade, Uhren oder Käse assoziiert.
Und darum war auch sein Verhältnis zu Geld und Gier bisher ein Tabu; denn nationale Grössen kritisiert man hierzulande offenbar nicht.Immerhin hat IP den Mut gehabt, die Geldseite dieses Unternehmens „R.F.“ einmal aufs Tapet zu bringen. Und dabei wurden durchaus fragwürdige Aspekte aufgedeckt.
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Spätestens seit dem in Rapperswil-Jona ausgebrochenen Totalkrieg wegen Federer betr. dem von ihm (noch) hinterlistig vereitelten öffentlichen Seeuferweg vor seinem Seegrundstück ist der schöne Federer-Lack längst ab… Federer’s Image ist in der Schweiz schon länger „angezählt“.
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Roger Federer ist mir mega unsympathisch. Ich finde ihn voll dekadent! Nur dekadente Menschen haben eine Wohnung in Dubai. Dekadenz trägt zum Untergang unserer Kultur bei. Dass er von der Gier getrieben ist, ist ja offensichtlich. Na dann muss einen auch nichts mehr wundern.
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Die zahlreichen Naivlinge im Lande finden Federer (angeheizt von den Ringier-Medien) gebetsmühlenhaft penetrant den Allergrössten. Beruhigend ist nur, dass auch dem Federer langsam die jahrelang geschickt montierte Maske runtergerissen wird….
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Ich stelle fest: das Image von Roger Federer ist am bröckeln!
Auch er wird nach seiner Laufbahn langsam in der Geschichtskiste verschwinden wie viele Tennis-Cracks vor ihm.Kommentar melden -
Sie, Herr Hässig (zum Beispiel), als XY’ s Vermögensverwalter ?
Warum nicht, Weg ist frei, bitte sehr !Kommentar melden -
Was genau will der Verfasser dieses Artikels sagen?
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Kurze Frage: wer hat keine Vergangenheit?
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Wenigstens kommt ON nicht in der Schweiz an dien Börse. Der Ruf in USA passt zu ON.
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federer ist und war für mich, nie dass, was man in der presse über ihn so hochjubelte.
für mich ist er ein typisch schweizer geizkragen und macht auf pseudo bescheiden und in wirklichkeit geht es nur um kohle.
wie immer und überall.
ich finde ihn nicht sonderlich sympatisch und keiner kann mir was anderes einreden.
er liefert nicht mehr, will aber überall die zitrone noch weiter auspressen und es ist nur noch peinlich.
hätte genug zeit gehabt, abzutreten und leiser zu treten.Kommentar melden -
Der Federer ist nur nur noch peinlich. Passt jedoch zu diesem geldgeilen Typ. No further comment
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RF hält über das Vehikel Fidelity ca. 6200 On-Aktien – das sind etwas weniger als 3%.
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Annabelle Paradeplatz – oder was? Interessant wird es erst, wenn JMA beginnt Assets „um die Ecke zu bringen“ oder in Quatsch investiert, wegen den kick-backs.
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Dieser Beitrag ist wichtig. Jürg Maurer gehörte den ‚Magnificent Seven‘ der Schweizer Börse. Dazu gehörten: Dr.Martin E., Thomas M., Martin E., Martin B., Rolf G., Damian H. und Roger H. Diese wurden beschützt von den Sheriffs Rainer E., Henri B, Ernst T. und Sergio M. Alle genannten Personen waren gut informiert und wurden sehr vermögend. Jürg mochte die teuersten, kubanischen Zigarren und sehr edle Weine. Dass unser Nationalheld Roger sich von Jürg beraten lässt, ist sicher gewinnbringend. Aber passt dies zu Rogers Image? Zu seiner Stiftung? Roger ist ein Superstar und dennoch gentleman. Ist Roger gut informiert?
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Lieber Backhand
Du scheinst ein Finanzprofi zu sein. Leider werden die oben erwähnten Personen nie genauer angeschaut werden von der FINMA. Der Skandal wäre zu gross für den Finanzplatz und die guten bis sehr guten Informationen sind sicher bereits verjährt.
Ausser bei Dr Martin E. , der sich ja von seiner bank getrennt hat, wurde kürzlich entdeckt dass „sein CEO“ hunderte von Transaktionen ungemeldet über Konten ausserhalb der Bank handelte und dies bei Aktien, wo die Corporate Finance Abteilung ihm direkt die Informationen übermittelte……und Dr Henri B wurde von Profis aus operativen Tätigkeiten „verabschiedet“, nachdem er bei seinem Vehikel -70% Performance „generierte. Scheinbar versucht er jetzt mit einer neuen Initiative die Schweiz zu retten….. Ja ja ein paar sehr alte, sehr gut informierte können es einfach nicht sein lassen…..aber wir stocken ja die FINMA auf 1000 Leute hoch, damit sie bei den „kleinen Vermögensverwalter“ Papier und neue Regeln und deren Kommas nachkontrollieren können.Kommentar melden
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Tja, Jürg Maurer ist ein cleveres Kerlchen und „bekam“ damals jeweils rechtzeitig Call-Optionen auf die Titel und Visionen, welche von Martin Ebner „promotet“ wurden. So wurde Maurer steinreich, „vergass“ aber dies den Steuerbehörden mitzuteilen und meldet schlussendlich über CHF 70 Mio. nach – stand alles in den MSN-Medien. Natürlich hatte dies keinen Zusammenhang mit seinem PK-Mandat bei der Rieter-PK……;-))
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Uebrigens waren die Roche Manager Gerber, Meier und Matter auch „erfolgreiche“ Abnehmer der BZ Call Optionen.
Sie waren auch sehr interessiert dass die Roche und Zürich Versicherungen PK, nach der Zuteilung den Preis nach oben „managten“.
Ja, wirkliche „Masters of the Universe“ mit Hilfe von der „Hand Gottes“…..Kommentar melden
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Eine absolute Nullstory!
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In Zeiten des Datenschutz ist es heutzutage alles andere als einfach, verwandtschaftliche Beziehungen aufzudecken. Zwischen Marc und Jürg Maurer sollen keine bestehen. Danke für die tolle Recherchierarbeit.
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Auf der Suche nach irgendeiner relevanten Aussage in diesem Bericht eingeschlafen… gähn…
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Aus gut informierten Quellen werden bei Jelmoli viele On Schuhe aufgrund mässiger Qualität retourniert, auch ist die Aktie auf Pe Basis verglichen mit Nike etc. max 1 Mrd wert und nicht 6-7 Mrd CHF.
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Äh, welches P/E; zumindest bis zum GJ 2020 haben die noch keinen einzigen Franken netto verdient?
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Die Qualität der ON Schuhe ist absichtlich miserabel (Sohle). Aber das Design ist so gut und der Tragekomfort so hoch, dass der Schuh doch gekauft wird. In Amerika bezahlt man für den Schweizer Schuh im herbstlichen Ausverkauf allerdings $60, hierzulande CHF 230.
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Wer ON selber schon mal getragen hat, weiss von den Qualitätsproblemen. Ging mir auch so, obwohl ich die Schuhe selten getragen hatte und vornehmlich fürs Büro!
Ärgerlich ist zudem, dass mit der speziellen Sohle viele Kieselsteine tief drin stecken bleiben, auch gröbere.Kommentar melden
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Dachte nicht, das das Niveau von IP, bei der Schlagzeile, noch unter das Niveau von 20Min sinken kann.
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Völlig überflüssiger und nichtssagender Artikel Herr Hässig.
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Ist er dabei beim IPO?
Verdient wird damit sowieso.Kommentar melden -
…Artikel von einem Journalisten mit Vergangenheit..
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Ja genau der umstrittene PK-Verwalter der Schweiz. Hat sein Vermögen auf ehrliche Art verdient, hahaha ich lach mich kaputt
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Da hat R.F ein sehr guter Vermögensverwalter mit JMA.
Die Herren Maurer und Niedhart sind die besten in der Schweiz.
Alfons Niedhart sehr bodenständig, lange Jahre führte er sein Unternehmen hervorragend und war sogar mal an der Berner Börse kotiert und unterstützt einen Jugendfussballclub sehr grosszügig.Kommentar melden-
Trudi
Sind Sie in diesem Fussballclub???Kommentar melden -
Da bin ich absolut ihrer Meinung Herr Maurer ist einfach top! Herrn Niedhart kenne ich nicht.
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Alfons Niedhart aus dem Liechtenstein = Bank Gutenberg, Zürich.
Die Gutenberg Gruppe (ex CAT Finance) war mal an der Berner Börse (!) notiert.
Die Bank wurde aber nach kurzer Zeit geschlossen, da diese wegen unerlaubten Handel von Pennystocks in Kanada mit einer heftigen Busse in Notlage geriet.
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Es ist unglaublich, Federer schwimmt schon in seinen Millionen und nun will er weitere hunderte von Millionen verdienen in dem man die armen Schlucker die in den Billiglohnländer ausnutzt, sich für ein Butterbrot kaputt schuften, um die katastrophalen Schlappen herzustellen.
Anderseits werden seine Hilfsprojekte in der Presse wieder gross dokumentiert so, dass man glauben könnte, da wird auch schon wieder Geld geschöpft,….statt nur vermeintliche Sympathiepunkte…. ?
Wie passt das zusammen,…auf einer Seite hilft man den Armen und dann wiederum nutzt man sie gnadenlos aus !
Geld frisst nicht nur Hirn, verdirbt den Charakter, sondern eben auch die mal da gewesene Sympathie. Eine Enttäuschung nach der andern….Kommentar melden-
Emilio: ein absolut sinnfreier Beitrag zu einem sinnfreien Portal!
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Emilio
Haben Sie auch schon gemerkt dass Federer kein Heiligenschein hat.Kommentar melden
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Dass Federer diesen Mann mit belasteter Vergangenheit noch als Geldverwalter anstellt und in sein Entourage nimmt, ist bedenklich.
War er es als Mitberater, der den vermeintlichen Börsenhype ON so aufblasen liess mit Heissluft, um als „Community“ (sprich Phantasie- gebilde) möglichst viel herauspressen zu können von den Anlegern und Spekulaten trotz der schlechten Qualität der Schlarpen und den wahrscheinlich bedenklichen Produktionsbetrieben in Hinterhöfen irgendwo in Asien, um möglichst viel Ertrag pro Finken herauszuquetschen…?!Kommentar melden-
Was hat der Mann denn für eine belastete Vergangenheit? Das er zu den erfolgreichsten Vermögensverwalter gehört?
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Sehr aufschlussreicher Beitrag von Lukas Hässig. Besten Dank.
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Wie sich unter jedem Artikel immer wieder Leute in gleicher Manier bedanken…
A) it’s his f..ing job
B) für dieses von Neid durchzogene, hetzerisch und nur auf Klicks ausgerichtete Geschreibsel ist selbst ein Dankeschön zuviel.Vom wem wirst Du bezahlt?
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und was wollen Sie, Herr Hässig, uns mit dieser Story genau mitteilen?
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Warum lesen sie dieser Story genau!?
Sind sie nicht frei?Kommentar melden
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Dass Federer diesen Mann mit belasteter Vergangenheit noch als Geldverwalter anstellt und in sein Entourage nimmt, ist bedenklich. War er…
Es ist unglaublich, Federer schwimmt schon in seinen Millionen und nun will er weitere hunderte von Millionen verdienen in dem…
Aus gut informierten Quellen werden bei Jelmoli viele On Schuhe aufgrund mässiger Qualität retourniert, auch ist die Aktie auf Pe…