Wie kann ein einzelnes Bargeldverbot auf einem Zürcher Weihnachtsmarkt derart hohe Wellen schlagen – wo doch seit Jahren berichtet wird, dass Bargeld ohnehin immer weniger genutzt wird?
Die Antwort liegt nicht in Sentimentalität, sondern in sehr realen Nachteilen, die mit dem schleichenden Verschwinden von Bargeld einhergehen würden.
Ein Bargeldverbot – selbst wenn es zunächst nur ein Marktstand oder ein Museum ist – macht schlagartig sichtbar, was sonst im Hintergrund passiert:
Jeder Kaffee, jedes Znüni, jede Fahrkarte wird automatisch registriert. Banken, Zahlungsdienstleister (oft ausländische Konzerne) und indirekt auch der Staat erhalten ein lückenloses Bewegungs- und Konsumprofil.
Bargeld ist das letzte alltägliche Zahlungsmittel, das diese flächendeckende Überwachung verhindert.
Bei Stromausfall, Internetausfall oder Cyberangriffen fallen Karten- und Handy-Zahlungen sofort aus. Wer dann kein Bargeld mehr dabei hat oder akzeptiert bekommt, kann nichts mehr kaufen – weder Brot noch Bahnbillett.
Digitale Konten können zudem gesperrt, limitiert oder überwacht werden – von der Bank, vom Staat oder von privaten Zahlungsdienstleistern. Bargeld kann niemand aus der Ferne „abschalten“.
Genau gegen diese Entwicklungen setzt die kantonale Volksinitiative „Für ein Grundrecht auf digitale Integrität“ an, über die wir am kommenden Sonntag abstimmen.
Die Digitale Integrität ist ein neues Grundrecht, das als bewusste Antwort auf die Schattenseiten des digitalen Zeitalters geschaffen wurde:
Auf die zunehmende Überwachung durch Big Tech und Staaten, auf die wachsende Abhängigkeit von ausländischen Technologiekonzernen und deren Heimatstaaten, auf die schleichende Beschneidung persönlicher Freiheit durch faktischen Handyzwang.
Und auf die besondere Schutzbedürftigkeit von Seniorinnen und Senioren, die weiterhin auf menschliche statt rein digitale Prozesse angewiesen sind. Ebenso schützt es Kinder und Jugendliche, deren Entwicklung und psychische Gesundheit unter dem permanenten Digitaldruck zunehmend leidet.
Das Grundrecht auf digitale Integrität ist weit mehr als ein Abwehrrecht gegen Überwachung und Zwang. Es schafft die unverzichtbare Grundlage dafür, dass die positiven Seiten der Digitalisierung überhaupt zur Entfaltung kommen können.
Eine wirklich fortschrittliche und menschenfreundliche Digitalisierung gelingt nur dort, wo sie freiwillig bleibt. Einzig wenn niemand gezwungen wird, ein Smartphone zu besitzen, eine App herunterzuladen oder sein Leben digital offenlegen zu müssen, entsteht echter Wettbewerb um die besten Lösungen.
Digitale Dienstleistungen – ob vom Staat oder von Unternehmen – müssen sich dann am Leistungsprinzip bewähren: Sie werden angenommen, weil sie schneller, bequemer und vertrauenswürdiger sind, nicht weil sie die einzige Option darstellen.
Schlechte, aufdringliche oder datenhungrige Angebote scheiden auf diese Weise ganz natürlich aus.
Das neue Grundrecht auf digitale Integrität umfasst sechs konkrete Einzelrechte. Besonders hervorzuheben sind das Recht auf ein Offline-Leben, das unter anderem die Pflicht des Kantons und staatsnaher Betriebe (ZVV, Museen, Spitäler, Verwaltung) beinhaltet, Bargeld als Zahlungsmittel dauerhaft zu akzeptieren.
Und das Recht, nicht von einer Maschine beurteilt zu werden als Schutz vor willkürlichen KI-Entscheiden und das Recht nicht vermessen, überwacht und analysiert zu werden.
Ein direkter Schutz etwa vor automatisierter Gesichtserkennung, wie sie vor wenigen Tagen im Zürcher Kantonsrat diskutiert wurde und massive öffentliche Empörung auslöste.
Damit bleibt eine einfache, aber wirksame Schutzlinie erhalten: Als Gesellschaft dürfen wir nicht flächendeckend überwacht werden (der Fichenskandal lässt grüssen), auch in Krisen oder unter Angriffen sollen wir unter anderem auf eine resiliente Bargeld-Infrastruktur zählen können.
Und ganz allgemein sollen Jung und Alt, alle Familien und Personen unserer Gesellschaft eine menschenfreundliche, nutzbringende Digitalisierung erleben.
Ein Ja am Sonntag ist deshalb kein Rückschritt in die Vergangenheit, sondern ein bewusster Schutz vor negativen Entwicklungen sowie eine entschiedene und proaktive Gestaltung einer positiven Digitalisierung.
Es bleibt zu hoffen, dass die Aufklärung über die Notwendigkeit der digitalen Integrität in der Zürcher Bevölkerung bereits ausreichend Früchte getragen hat und es zu einem deutlichen Ja kommt.
Selbst wenn dem nicht so wäre: Die Idee der digitalen Integrität ist schweizweit auf dem Vormarsch. Wie bei anderen Menschenrechten in der Schweizer Geschichte lässt sich die Digitale Integrität langfristig auch von rückständigen Kräften nicht aufhalten.



Wer für die Bargeldabschaffung ist, hat intellektuelle Defizite.
Der ist naiv und vertrauensselig.
Seid mal ein bisschen liberal. Das ist doch privatwirtschaftlich zu regeln. Wenn ich als Marktorganisator möchte, dass auf meinem Markt mit volge***enen Windeln bezahlt wird, dann ist es so.
Seid doch ein wenig liberaler und überlasst dem Kunden die Entscheidung, ob er digital oder bar zahlen möchte.
Dieses liberale „Jeder-soll-machen-wie-er-will“, führt es irgendwohin? Irgendwohin, das man beobachten und gut finden könnte?
Mit dem Liberalismus ist es ähnlich wie mit der überlebten „Anti-Autoritären-Erziehung“: Netter Gedanke und man versteht die Freiheit und der Wunsch nach ihr, der dahintersteckt. Wie er im Alltag und in der Praxis scheitert.
Die Liberalen/Libertären kranken am selben Ort wie die Kommunisten oder Sozialisten: Ordnen alles, die Schweiz ihren Ideen unter und nicht ihre Ideen und alles der Schweiz unter.
Einer hatte unlängst geschrieben: Links und rechts stinkt‘s im Stall.
Es wird Stunden vielleicht Tage geben ohne Elektrizität. Dann adieu digitale Welt. Die digitale Welt verlangt nach Energie ohne Ende und niemand investiert genügend in der Energiekette, um diese Nachfrage sicher zu stellen. Ohne Bargeld wird es zeitenweise schwierig werden Einkäufe oder Dienstleistungen zu tätigen bzw. abzurufen.
Genau. Die sollen Marc Elsberg‘s Buch „Blackout“ mal lesen.
Nicht nur die digitale Welt wird „adieu“ sagen. Man stelle sich vor, was mit der Lieferkette für Nahrungsmittel passieren wird, mit den Kühlhäusern etc. Ein Stromausfall, der über 24h hinaus geht, wird katastrophale Folgen haben. In jeder Beziehung. Und dauert er länger, 10 Tage, Wochen, dann ist fertig. Die Population wird um zwei Drittel reduziert werden innerhalb kürzester Zeit. Das Vertrauen in Notfallpläne, Notaggregate und behördliche Hilfe ist schlicht naiv. Es wird das Faustrecht gelten.
Die SVP des Kantons Zürich lehnt diese Initiative ab. Es wäre interessant wenn jemand von der SVP hier kurz erklären würde, warum.
Ganz einfach: Die SVP gehört zur Machtpyramide der Schweiz. Die „Bürger-Nähe“ ist eine reine Showeinllage der SVP!
Bin meist Pro-SVP und habe das Nein auch mit Unverständnis zur Kenntnis genommen. Das von gewissen Kreisen angestrebte Bargeldverbot und der Digital-Zwang bei Grundbedürfnissen geht gar nicht. Finde es grossartig, dass auch Junge dies wenigstens teilweise erkennen.
Was wäre denn eine Nationalbank ohne Nationalwährung noch wert oder wie könnte sie ohne dieses Werkzeug die Wirtschaft steuer? Bitcoins als sichere Nationalwährung funktioniert auch nicht. Ohne Elektrizität wären sie subito auf Nullwert.
Ohne Elektrizität, die mehrere Tage dauert, haben wir ganz andere Probleme
Ich vertraue der SVP viel mehr als dieser Frau Amgwerd und stimme deshalb am Sonntag mit Nein.
Hierbei geht es nicht um Vertrauen. Es geht darum, ob Sie ein Schutzschild für den digitalen Raum möchten oder nicht. Lesen Sie die sechs Rechte, welche Sie erhalten würden und entscheiden Sie, ob diese der Gesellschaft nützen würden oder nicht.
@ Denken-Vertrauen: Und was steht alles im Kleingedruckten ? Ist das wie mit den 1800 Seiten der neuen EU- Verträge ? Keiner weiss was am Schluss wirklich gilt.
Dann bist du für Experimente mit Gesichtserkennung im öffentlichen Raum, Beibehalter?
Dürfen wir jetzt noch hören, dass sie SVP des Kantons Zürich für Experimente mit Gesichtserkennung im öffentlichen Raum ist, denn „es nützt ja nichts, wenn man Technologien zur Verfügung hat, und diese nicht ausprobiert“?
Bargeld ist FREIHEIT! Es quasi der Mittelfinger für Datensammler.
Aber eh, ihr wolltet auch E-ID, ohne richtig darüber nachzudenken, welche Möglichkeiten Regierungen damit bekommen.
Und warum, weil man sich einlullen lässt von SRG und Co, weil man die ganz winzigen Vorteile als Allheilmittel sieht.
Mit Bargeld ist es genau gleich !
Wie ich gelesen habe, ist Monica Amgwerd Generalsekretärin der Piratenpartei. Die Piratenpartei schreibt sich die Digitalisierung auf die Fahne. Irgendwie passt das nicht zusammen mit der Abschaffung des Bargeldes.
Monica Amgwerd ist ausgebildete Filmemacherin mit einem Master in Art Education, politisiert durch feministische Fragen des Films sowie soziale und ökologische Probleme des Städtebaus, ist seit 2023 Generalsekretärin der Piratenpartei und leitet deren Kampagne zur Digitalen Integrität.
Amgwerd ist nicht mehr bei der Piratenpartei. Sie hat zusammen mit anderen die Digitale Integrität Schweiz gegründet, hier ein kürzlicher Artikel in der NZZ: https://www.nzz.ch/zuerich/abstimmung-zum-datenschutz-in-zuerich-initianten-fordern-recht-auf-offline-leben-ld.1910677
Voll einverstanden. Nur Bares ist Wahres. Nicht alle Senioren wollen ein Handy kaufen um überhaupt noch mit Bus und Zug mobil sein zu können, oder Zahlungen zu tätigen. Von der Überwachung ganz abgesehen.
Schade finde ich, dass immer wieder Senioren vorgeschoben werden, selbst wenn es gute Gründe für Mässigung und Zurückhaltung bei digitalen Angeboten gibt. Die heutigen Senioren oder weite Teile von ihnen hatten im Berufsleben schon mit Computern und digitalen Anlagen zu tun. wiederum habe ich Mitarbeiter zwischen 40-60, die nach wie vor auf die Post einzahlen gehen, aber keine Senioren sind.
Auch Personen mit Porno- oder Internetsucht verzichten freiwillig und besser auf Smartphone, auch wenn sie erst 27 sind.
Es darf einfach keinen Zwang zur digitalen Versklavung geben. Weil ungeheurlich.
1. Warum entfalten bestehende Schutzrechte zu wenig Wirkung?
Der Artikel zeigt auf, dass:
– Grundrechte (Art. 7, 13, 36 BV)
– WZG (Art. 3: Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel)
– Datenschutzgesetze
– Informationssicherheitsprinzipien
– Verhältnismässigkeitsprinzip
in der Praxis nicht konsequent umgesetzt werden.
Bargeld ist gesetzlich geschützt – trotzdem kommt es zu Bargeldverboten in Museen, Märkten, im ÖV, bei Kiosken.
→ Das bedeutet: Zwischen Norm und Realität besteht eine erhebliche Vollzugslücke.
→ Ein zusätzliches Gesetz wäre nicht nötig, wenn die bestehenden Normen wirksam wären.
2. Digitale Zahlungen bringen Banken Gebühren und Daten, Bargeld hingegen nicht. Das schafft Anreize, Barzahlungen zu erschweren oder Zusatzkosten zu erheben. Gebühren auf dem Geldumsatz widersprechen jedoch der gesetzlichen Funktion von Bargeld als Grundversorgung nach Art. 3 WZG. Finanzinstitute dürfen den Zugriff auf eigenes Geld nicht in ein Geschäftsmodell verwandeln, das mit Intransparenzen arbeitet und damit die Freiheit der Menschen unterläuft.
Bargeld lacht. Mehr braucht man nicht zu sagen.
💽🏆💽Als die Musikindustrie gemerkt hat, dass es ja bei Digitalisierten Daten/CDs ja gar KEINE wirkliche kontrollierbare „Souveränität mehr gäben kann, musste sie sich der Realität folgend darauf einstellen. FYI: Daten können 1x produziert, gleichzeitig völlig unsichtbar & unkontrollierbar in alle Richtungen entweichen. Damit bewachen oder überwachen ist heute eher die Frage. 26x Kt. unterschiedlich (!) DatenPlattformen aufzubauen und dann noch von sog „Datensouveränitäten“ zu reden ist doch schon bald lächerlich. (Die Namen Microsoft, Huawei, etc schon mal gehört? )
Nur bares ist wahres Geld das andere sind Luftschlösser können in jeder Stunde nichts mehr Wert sein.
Wie Aktien Obligation
Kreditkarten und Staatsanleihen
bei Bankrott!!
ich hoffe sehr alle wissen wie wichtig es ist ein JA zur digitalen Integrität in die Urne zu legen. Ein Schlag ins Gesicht für die E-ID die nähmlich NICHT freiwillig sein wird 😉
Vom Muscheltausch vor 5000 J. zum komplexen, digitalen Finanzsystem haben wir’s als Menschen schon mal geschafft. Das Letztere in der RekordZeit von: 10 Jahren !!! Das dieses Monster keiner mehr versteht und kontrolliert aber jeden fest im Griff hat, ist allen klar geworden. Ein paar Muscheln im Sack für alle Fälle, kann sicher nie schaden.
Die globale Digitalentwicklung interessiert es (leider): zu genau 0.00%, was das 9 Mio CHVolk zum Thema meint. Rennen oder pennen ist jetzt mehr die Frage für uns ( gemessen an den neuen wirtschaftlichen Rahmenbedingugen Digi-Benchmarks & Digi-Projekten – aussen rum).
Ein Schreiber schreibt hier von Muscheln als Tauschmittel.
Alle die Institution, die das Bargeld abschaffen wollen: eine Vision…..
Das geht dann komplett in die Hosen.
Menschen sind kreativ, werden Wege finden, Dienstleistungen und Waren zu tauschen. Dann kommt die unkontrollierbare Zeit und Staaten werden Mühe haben zB eine Mehrwertsteuer zu verlangen. Nur ein Gedanke, der Dachdecker macht das Dach des Gärtners und der Gärtner macht den Garten des Dachdeckers. Handschlag und die gegenseitige Bewertung der Abmachung..Vielleicht macht der Gärtner 3 Jahre lang den Garten des Dachdeckers.
🌆🎆⌚️📱🌅🏞️
Man stelle sich mal vor, es gäbe für 9 Milliarden Menschen eine globale gratis Wissensaustausch Börse resp ein weltweites „Wissens Shopping Center“. Für alle Arten von Wissen, welches man zum Leben braucht. Jeder tauscht gratis alles was sie/er braucht. Dann wann man’s gerade braucht. Egal was, Religion, Psychologie, Medizin, Bildung, Pläne, Musik, Sprachen, etc etc
Wäre Wahsinn! Ist es auch. Drücken
Sie nun mal auf das ChatGTP App. Da ist der Eingang zu diesem neuen gratis Global Shopping Center. Bei jedem auf dem Handy. Die andere Seite der Medallie scheint jetzt.
Einen gratis Wissensaustausch gibt’s seit Jahrzehnten – nennt sich Wikipedia
Bargeld ist geprägte Freiheit.
Yeap, die ist jedoch realistisch betrachtet schon „so gut wie weg“.
Den eigenen Uhrzeiger aufhalten und damit für sich die Zeit anhalten,nützt leider nichts. Der Rest der Welt dreht sich einfach weiter. Stunde für Stunde.
PS: Mentale Anpassungszeit hatten wir ja alle mehr als genug, seit ca 2012 = 13 Jahre.
der Weihnachtsmarkt, Steuerzahlungen, Billetschalter, Benzintankstellen, Restaurants, alle Aldis, Lidls, Migros, Coops, Denners ausfallen würden, denn
“juhu“ wir könnten zu Hause bleiben und müssten nicht mehr zum Arbeiten gehen.
Wir könnten uns endlich ausruhen und zu Hause Urlaub machen. Würden nicht mal mehr von Internet und Bezahlfernsehen gestört. Wenn doch nur endlich der Strom ausfallen würde!!!
Wenn doch nur alles “wegdigitalisiert“ würde und das “Geld“ auch “wegdigitalisiert“ würde. Stromausfall ist die Rettung für uns alle, vor der “Digitalisierungs-Verblödung“.
Ich glaube nicht, dass du ernsthaft auf Strom verzichten möchtest. Klar, man könnte zu Hause bleiben, genüsslich Kaffee trinken (sh** – Kaffeemaschine geht nicht), die Lieblings-Playlist von Spotify über die drahtlosen Kopfhörer geniessen (sh** – geht nicht wenn Akku leer ist) oder sich mit einem Gourmet Menu verwöhnen (sh** – Kochherd geht nicht, Restaurants sind keine Alternative).
Wenn du eine stromlose Zeit wirklich erleben möchtest, darfst du sehr gerne nach Kiev umziehen. Dort soll’s Stromausfälle von 15 – 16 Stunden pro Tag geben.
Leider haben viele ach so modernen noch nie einen ungewollten oder vielleicht sogar einen gewollten stundenweisen oder tagelangen Strom Unterbruch erlebt. Mal schauen, wie dann die Nervosität der digitalen Jünger steigt. Kein Cash, kein Internet, kein Kühlschrank….
Als ich in Afrika lebte tägliches State of the Art
Sehr gute Idee. Hoffentlich wird sie angenommen. Aber wieso ist dies eine kantonale Initiative im Kanton ZH? Gesetzt den Fall, ich wohne im Kanton ZH, bin total dafür, die Initiative wird angenommen. Dann ziehe ich in den Aargau oder einen anderen Kanton um, und werde dort wieder gezwungen, alles digital zu erledigen. Echter Kantönligeist. Wieso kann man hieraus keine normale Volksinitiative machen?
der gläserne bürger wird realität!
Die Moeglichkeit mit Bargeld zu zahlen muss erhalten bleiben. In Dänemark ist sie erhalten geblieben, man verwunderte sich ueber die Schweizer Vorstoesse zur Aufhebung des Bargeldzahlens. Dänemark steht unter dem Eindruck, aufgrund der vielen Drohnenfluege, dass ein Cyberangriff oder sonstige hybride Attacken sehr wohl eintreten koennten und die gesamte digitale Infrastruktur zusammenkracht. Die Schweiz sollte also schnell kapieren, dass auch sie unter der in der Luft liegenden Kriegsgefahr steht und das Bargeld erhalten bleiben muss.
Bin auch für Bargeld, denn nur bares ist wahres.
Nicht alles auf eine Karte setzen: Diversifizierung ist das Zauberwort, ein Gesamtbild somit schwierig zu erstellen.
Das Problem sind die Leute, es laut gepupt und wenn’s an’s zahlen geht, zückt jeder seine Karte und ganz wenige zahlen bar. Daher ist heute so wie es ist. Da wird kein Gesetz helfen. Zahlt bar oder die Möglichkeit verschwindet und keiner bemerkts. Wenn die Barzahler nur noch einige Exoten sind, können die Händler darauf verzichten, wenn das aber ein grosser Teil der Kundschaft ist, geht das nicht. Ihr habe es in der Hand, nicht an der Urne sondern im Portemonnaies.
Bargeld ist ein GRUNDRECHT ! Basta. Und daran soll auch nicht gerüttelt werden. Es ist schon eine absolute Anmassung, dass sich einzelne Betreiber von Geschäften, Verpflegungsstätten, aber schlimmer noch öffentliche Institutionen wie Museen darüber hinwegsetzen. Wehren wir uns diesen bedenklichen Anfängen.
Kann ein Verkaufsstand seine Einnahmen nicht selbst sichern, muss er das gezählte Bargeld zur Post bringen. Wegen kurzer Öffnungszeiten und Wartezeiten dauert dies insgesamt pro Einzahlung rund eine Stunde. Deshalb lohnt sich bargeldloses Zahlen besonders.
Klarer Vorteil: Weniger Zeitaufwand, weniger Risiko, weniger Logistik
Seit 2025 erfährt man in meiner Nachbarschaft oft erst nach einem Monat vom Tod älterer Menschen – ausser die Angehörigen haben eine frühere Veröffentlichung veranlasst. Für mich geht der Datenschutz in vielen Bereichen zu weit. Gutgemeinte Auskünfte erhält man kaum mehr, weil pauschal auf Datenschutz verwiesen wird. Hier bräuchte es mehr Augenmass, doch gewisse Partei-Vertreter verteidigen weiterhin praxisfremde, ideologisierte Positionen.
Wenn der Friseur zum Bäcker geht und mit 50 Fr. zahlt, so sind es immer noch 50 Fr.
Dieser geht zum Metzger und zahlt mit 50 Fr. Es sind immer noch 50 Fr.
Dieser geht zum Blumengeschäft. Es sind immer noch 50 Fr.
…
…
Und wenn man per Karte zahlt und jedesmal 1% Gebühren weggehen?
Was bleibt dann nach 30 Transaktionen von den 50 Fr.?
Kartenzahlung ist eine Geldumverteilung.
Wow.
GenBeta wird kein Bargeld mehr kennen. Alles nur eine Frage der Zeit. Oder schaut hier jemand noch Schwarz-Weiss TV oder hört CD’s?