Die Schweizer Armee investierte vor allem ab den 1970er-Jahren sehr grosse Mittel in mechanisierte Verbände und in die Panzerwaffe.
Dies geschah vor dem Hintergrund der Interpretation der Ereignisse des 2. Weltkriegs. Die Armee war 1940 nicht mechanisiert und wäre in der Einschätzung der damaligen Planer nicht in der Lage gewesen, im Jura oder im Mittelland gegen die Wehrmacht zu bestehen.
General Henry Guisan (1874-1960) und seine Planer hatten die „Réduit-Strategie“ entwickelt, mit einer Konzentration der Kräfte in den Alpen und den Alpentälern sowie der Sicherung der dort befindlichen strategischen Verkehrswege, insbesondere der Bahnlinien.
Dies war im damaligen Umfeld der einzig realistische Ansatz, wobei dieser nicht unumstritten war.
Sobald es die wirtschaftlichen Möglichkeiten erlaubten, investierte die Schweiz in mehreren Wellen in die Mechanisierung. Heute verfügt sie über etwa den vierfachen Bestand an Kampfpanzern wie Österreich.
Die Panzerbataillone sind traditionsbewusst und verfügen über ein hohes Prestige, so die Pz Bat 14 und 11. Aktive Veteranen der Armee 61 und 95 tragen dazu bei. Die damaligen Panzerregimenter verstanden sich als das Rückgrat der Landesverteidigung.
Nun ist wie so oft die Realität differenzierter. Moderne Kriege werden in der Logistik gewonnen, über die Integration der Systeme und durch möglichst geringe Kosten.
Der Erfolg ist eine System- und Integrationsleistung, Panzer spielen nur eine Rolle in einem Gesamtverbund.
Ein Panzerverband oder ein mechanisierter Infanterieverband ist mit sehr hohen Investitionen und Kosten verbunden und logistisch anspruchsvoll.
Es beginnt beim Treibstoff: Ein Panzer benötigt enorme Mengen davon und muss idealerweise täglich betankt werden. Zusätzlich muss eine Versorgung mit Ersatzteilen sichergestellt sein.
Ein Leopard 2 benötigt im Gelände etwa 5 Liter Diesel pro Kilometer und hat somit eine Reichweite von nur etwa 200 bis 250 Kilometern.
Beim M1 Abrams ist die Lage noch schwieriger, da die dort verwendete Gasturbine optimal mit Kerosin betrieben wird, was eine eigene Logistik und noch mehr Treibstoff pro Kilometer benötigt (US Army / GAO).
Ein Panzerverband ist somit angewiesen auf eine funktionierende, zuverlässige Logistik. Als historisches Beispiel:
Die Deutsche Wehrmacht verlor im 2. Weltkrieg mehr Panzer aufgrund technischer Defekte und Treibstoffmangel als durch feindlichen Beschuss (Departement of the Army 1954).
Was ist die militärische Rolle eines Panzerverbands, vor allem eines „Main Battle Tanks“ (MBT)? In der Kriegsführung ist das Ziel immer die Bildung eines Schwerpunkts, also eine Konzentration der Kräfte.
Im Gefecht wirkt eine lokale Überlegenheit exponentiell. Wenn beispielsweise 5 MBT auf 10 identische MBT treffen, dann werden die 10 MBT aus dem Gefecht siegreich und mit minimalen Verlusten hervorgehen. Mit einem Erwartungswert von 1,34 Verlusten nach der vereinfachten Lanchester-Formel.
Ein Panzerverband galt vor dem Ukraine-Krieg als die wirksamste Form einer lokalen Schwerpunktbildung.
Panzerverbände können – anders als Artillerie – Gelände sichern und gewinnen. Sie sind hochmobil und können im Verbund mit mechanisierter Infanterie eingesetzt werden.
Auch defensiv gibt es zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, von der Verwendung als mobile Waffenplattformen bis zu anspruchsvolleren Manövern in einer elastischen Verteidigung.
Nun zeigten aber die Ereignisse in der Ukraine, dass der moderne Drohnenkrieg und Entwicklungen der Artilleriewaffen (vor allem kürzere Reaktionszeiten) die Bildung von lokalen Schwerpunkten deutlich erschwert.
Artillerie war historisch nie ein besonderes Problem für gut geführte Panzerverbände, da die Artillerie nicht schnell genug reagieren konnte und nicht präzise genug war. So analysierte die US Army 1944-45 insgesamt 800 Ausfälle von M4 Sherman.
Nur gerade 6 Prozent gingen durch feindliche Artillerie verloren. Die Hauptursache waren mit 38 Prozent Panzerabwehrkanonen (BLR 706/1945).
Und das, obwohl der 2. Weltkrieg in Europa vor allem ein Artilleriekrieg war, in dem 60 bis 70 Prozent der menschlichen Verluste der US Army durch Artillerie respektive Mörser entstanden.
Dies hat sich radikal verändert. In der ukrainischen Sommeroffensive 2023 gab es unzählige Videos, in welchen die angreifenden ukrainischen Panzerverbände bereits innert kürzester Zeit mit hochpräziser Artillerie eingedeckt wurden.
Seither haben sich die Reaktionszeiten – wenn man den ukrainischen und russischen Soldaten-Chats auf Telegram glauben mag – nochmals deutlich reduziert.
Heute stehen wir bei Werten, die in westlichen Armeen vor 2 oder 3 Jahren als absolut unerreichbar und unrealistisch galten – und welche die meisten westlichen Armeen selbst unter idealen Übungsbedingungen weiterhin nicht erreichen.
Artillerie ist somit für Panzer und gepanzerte Fahrzeuge zu einer tödlichen Bedrohung geworden und verunmöglicht einen Grossteil der typischen Taktiken, die von der Schweizer Armee weiterhin trainiert werden.
Die künftigen Konflikte sollten unter der Annahme eines hochtransparenten Gefechtsfelds geplant werden.
Gemeint ist eine Umgebung, in der Bewegungen durch Drohnen, Sensoren und digitale Aufklärung nahezu permanent aufgeklärt werden. Es handelt sich um die heutige Realität im Ukraine-Krieg.
Entscheidend sind FPV-Drohnen. Dazu muss man etwas ausholen.
Die Panzerung eines Fahrzeugs ist immer ein Kompromiss, und das Gewicht ist dabei der grösste limitierende Faktor.
Bei einem MBT ist die stärkste Panzerung frontal. Sie ist deutlich dünner beim Dach und beim Heck, und dies oft um den Faktor 10 bis 20.
Drohnen nutzen gezielt diesen Schwachpunkt. Selbst mit einer Hohlladung ist für eine Drohne die Front eines MBT unüberwindbar. Dies gilt nicht für das Heck oder andere konstruktive Schwachpunkte.
Die Drohnenpiloten können das gezielt ausnutzen.
Es gab und gibt improvisierte Aufbauten aus Metall und Holz, um diese Schwäche zu beheben. Sie wurden zuerst von westlichen Beobachtern belächelt („Cope Cages“), werden aber unterdessen von beiden Seiten in der Ukraine flächendeckend eingesetzt.
Auch die israelische Armee hat in ihren Gaza-Einsätzen solche Aufbauten eingesetzt, weil es selbst der rudimentär bewaffneten Hamas-Miliz gelang, moderne MBT mit Drohnen auszuschalten oder schwer zu beschädigen.
Die Aufbauten haben eine Reihe unerwünschter Konsequenzen. Vor allem erhöhen sie das Gewicht, was das Getriebe belastet und die Wartungszyklen verkürzt; zudem vergrössern sie das Profil.
Jede Armee mit Panzern und gepanzerten Fahrzeugen tut gut daran, sich mit solchen Aufbauten und Zusatzpanzerungen intensiv und aktiv auseinanderzusetzen und diese praktisch zu erproben.
In den Medien wird immer wieder von vermeintlichen Durchbrüchen in der Drohnenabwehr berichtet. In der Praxis haben sich diese Abwehrmittel noch nicht durchgesetzt.
Vielmehr zeigte sich, dass die Innovationen immer weiter voranschreiten und Drohnen immer tödlicher und breiter im Einsatzspektrum werden.
Als Beispiele kann man hier mit Glasfaser versehene Drohnen nennen, die sich mit elektronischer Kriegsführung (Electronic Warfare, EW) nicht bekämpfen lassen.
Unterdessen werden sogar mit günstigen Nachtsichtgeräten versehene Drohnen eingesetzt. Dies alles begrenzt die Möglichkeiten von Panzerverbänden deutlich.
Die Konzentration von Kräften wird durch Artillerie und Drohnen derart stark beeinträchtigt, dass Kampfpanzer in hochtransparenten Gefechtsfeldern ohne Luft- und Drohnenüberlegenheit kaum noch offensiv einsetzbar sind und auch defensiv nur noch Nischenaufgaben erfüllen.
Die Panzerung kann nur begrenzt erhöht werden, da Gewicht und Mobilität eine natürliche Grenze setzen. Improvisierte Zusatzpanzerungen verbessern zwar den Schutz, erhöhen aber den Wartungsaufwand und die logistischen Anforderungen erheblich.
Was es daher braucht, sind völlig neue Panzerkonzepte, die an diese veränderten Bedrohungen angepasst sind: leichter, mobiler, besser geschützt gegen Drohnenangriffe und in der Lage, mit moderner Sensorik ausgestattet zu werden.
Insbesondere gehe ich davon aus, dass ein MBT in Zukunft hochgradig automatisiert sein wird und Schützenpanzer vielleicht noch Transportkapazitäten von maximal 5 Personen aufweisen werden.
Solche Systeme werden vermutlich erst in zehn oder mehr Jahren im Markt verfügbar sein – sie sind aktuell nicht mal in der Prototyphase zu haben.
Für die Schweiz bedeutet das, dass in der aktuellen Umbruchsphase grössere Investitionen in klassische Panzerplattformen wenig sinnvoll sind.
Stattdessen lohnt es sich, experimentelle und pragmatische Lösungen zu erproben, etwa zur Verbesserung des Drohnenschutzes oder durch temporäre Umbauten, um die Einsatzfähigkeit unter realistischen Bedingungen zu erhöhen.
Weitere hochinteressante Bereiche sind Attrappen respektive eine verbesserte Tarnung, mit der man mit geringen Mitteln viel erreichen kann.
Oder die Frage der optimalen Kurz- und Nächstbereichs-Luftverteidigung (SHORAD), ein Bereich, bei dem aktuell niemand eine abschliessende Antwort auf die Drohnen-Herausforderung hat, es aber viele kosteneffiziente Ansätze gibt, um die Lage positiv zu beeinflussen – von Schrotflinten bis zu defensiven Drohnen und Netzen.
Auch das muss realitätsnah erprobt und in die Ausbildung und Logistik integriert werden. Insbesondere die Auswirkungen von Wetter und Klima auf ein Drohnennetz zur Sicherung der Logistik lassen sich nicht in der Theorie, sondern nur durch Erprobung in der Praxis erfahren.
Die Schützenpanzer der mechanisierten Infanterie stehen ebenfalls vor einem Umbruch. Dort bestehen die gleichen Probleme, verschärft noch durch den im Vergleich zu den MBT deutlich schwächeren Panzerschutz.
Wieder sieht man ideutliche Veränderungen im Ukraine-Krieg und grundlegende Innovationen von dort. Insbesondere der Einsatz von leichten Motorrädern ist ein innovativer Ansatz, der sich offensichtlich in der Praxis bewährt.
Für die Schweiz sind die Veränderungen eine Chance. MBT und auch Schützenpanzer sind sehr teuer im Unterhalt und binden damit knappe Ressourcen.
Wir sollten nicht den Weg von Polen gehen und für Unsummen „neue“ MBT in den USA oder gar Südkorea beschaffen, die in dieser Form offensichtlich weitgehend obsolet sind.
Vielmehr haben wir die Möglichkeit, Mittel freizusetzen und diese in neue, leistungsfähigere und kosteneffizientere Systeme zu investieren.
Die Drohnen verändern bei der Kriegsführung sehr vieles. Noch scheint alles im Umbruch. Unser schwerfälliges Militär muss in jeder Beziehung schnell darauf reagieren. Immer mehr wird der Krieg am Computer geführt. Ferngesteuerte Drohnen ( vielleicht aus Kommandowagen in der Nähe ) sind gefährliche Waffen und sehr flexibel.
Hallo Nationalräte,
Hallo Ständeräte
könnt ihr das bitte lesen!
mich reut jeder franken für den Kampfjet
freundliche grüsse
hansueli
Hallo Hansueli:Der Drohnenkrieg macht Kampfflugzeuge nicht überflüssig – er macht ihre Rolle anspruchsvoller.
Wer aus der Verwundbarkeit von Panzern schliesst, der Luftraum brauche keine Jets mehr, verwechselt taktische Effekte mit strategischer Realität. Gerade weil der Himmel heute umkämpft, fragmentiert und elektronisch verseucht ist, braucht ein Staat glaubwürdige Luftpolizei, Abschreckung und Führungsfähigkeit – all das leisten Drohnen nicht, der F-35 aber sehr wohl.
Drohnen wirken taktisch, Jets sichern strategisch.
Man bekommt das Gefühl, dass es oft darum geht Geld zu transferieren.
Vielleicht hat die Empfängerseite zu viel Einfluss auf die Politik und Militär.
Und nicht nur keine Panzer mehr sondern auch keine Flugis!
Schöne Umschreibung für Korruption……..
……die gibt es aber angeblich in der Schweiz nicht.
Sauber hergeleitet, vielen Dank!
Sollte man jedes Mitglied der Bundeversammlung lesen lassen, und auch im VBS verbreiten.
Die Betonköpfe bei OG Panzer fordern ja gerade, über 12 Milliarden in neue Panzer investieren.
https://www.nzz.ch/schweiz/schweizer-offiziere-fordern-128-milliarden-fuer-neue-panzer-ld.1883706
Etwa so sinnvoll wie Langbogenschützen-Regimenter auszuheben.
Auch die OG Panzer kann sich doch Internetfilme des Krieges in der Ukraine anschauen und daraus ihre Schlüsse ziehen.
Sauber hergeleitet, vielen Dank!
Sollte man jedes Mitglied der Bundeversammlung lesen lassen, und auch im VBS verbreiten.
Die Betonköpfe bei OG Panzer fordern ja gerade, über 12 Milliarden in neue Panzer investieren.
Etwa so sinnvoll wie Langbogenschützen-Regimenter auszuheben.
Die ASMZ sollte mal so etwas bringen, statt die ständigen (nicht deklarierten) Publireportagen der Hersteller und Berichte über Kunstflugstaffeln. Dann würde es auch jemand lesen.
Inhaltlich stimme ich den Ausführungen zu 100% zu. Das hört man in Thun und Bure natürlich gar nicht gerne und will die Realität nicht sehen.
Wir müssen die ganze Panzerwaffe und auch die mechanisierte Infanterie völlig neu denken, es bringt doch nichts, einfach weiter in in der Vergangenheit zu leben!
Eine Armee ist kein Ballenberg.
Sehr geehrter Herr Klausewitz (richtiger Name?) Vielen Dank für Ihre ARechervje die zeigen das (nicht nur) Russland (ich bin noch mir UdSSr aufgewachsen (Fremdwoet für Subventionen… 😞] bitte erwähnen Sie auch das Kuba [wie Herr René Zeyer Betreiber von http://www.zackbum.ch] unter USA-sankrionen [auch Vebezuela) siehe Uno und UNESCO…Bitte weiter so Hans Gerhard
Werter Hans Gerhard. Ihr hochverehrter René Zeyer ist kürzlich nach Uruguay ausgewandert. Besuchen sie ihn doch dort.
lassen Sie doch Ihre Texte von jemandem schreiben.
Sie betreiben reine Zeitverschwendung!
Greifvögel könne so abgerichtet werden, dass sie Drohnen vom Himmel holen. Der Vorteil von Greifvögeln ist, dass sie in der Schweiz vermehrt werden können und es somit keinen Engpass bei Nachschub gibt. Im Gegensatz zu Elektronischen Drohnen Abwehrsystemen, welche Elektrische Komponenten aus aller Welt bestehen und im Ernstfall werden diese Technischen Komponenten nicht geliefert werden können.
Gute Idee. Man muss den Greifvögeln nur irgendwie beibringen, sich exclusiv auf feindliche Drohnen zu stürzen, und, am wichtigsten: die eigenen Brieftauben zu verschonen. Sonst bricht die Kommunikation zusammen.
Man stelle sich nur mal die psychologische Wirkung von mit Fahrrädern an die Front transportierte (und abgerichtete) Greifvögel vor. Welcher Oberst in Bern schreibt das Reglement?
Greifvögel fliegen nicht auf 3500m Höhe
Eine Geran 2 fliegt 240 km/h. Dann muss der arme Vogel ganz schön flattern, um diese einzuholen.
Und wenn ja, das Teil ist gut und gern 200 Kilo schwer. Da müsste man erst mal Pteradonone züchten, damit das geht.
Genau aus Leuten wie Ihren scheint die Armee zusammengesetzt zu sein. Ein Denkapparat aus dem 17. Jh., Praxisbezug 0, und ganz viel Begeisterung für Hellebarden und Morgensterne.
Ohne funktionierende Logistik, wäre die Invasion der Alliierten am D-Day gescheitert. Ohne Logistik (Munition, Treibst., Ersatzteile, Verpfleg. etc.) sind militärische Einsätze undenkbar. Nichts Neues, HD Chlausewitz.
Dass Panzer von oben und unten sehr verletzlich sind, ist hinlänglich bekannt. Deshalb vermeiden Panzer in Ortschaften einzurollen, um den für sie nachteiligen Nahkampf zu vermeiden.
Um ein Land besetzen zu können, braucht es letztlich den terrestrischen Einsatz. Zur Vtdg. gehören auch Panzer. Um sich vor Drohnen zu schützen ist der Skyranger als Begleitsystem womöglich angesagt.
Eine gute Armee benötigt das ganze Programm. Wenn Panzer mit verbundenen Waffen mit Artilleriepanzer, Mörserpanzer, Infanterie, Luftabwehrpanzern, Logistik, bewaffneten Hubschraubern, Drohnen und Kampfjets im Verbund arbeiten würden, sehe ich gegen Drohnen kein Problem. Leider haben wir zu wenig von allem.
Man könnte zum Beispiel auf dem Panzer ein kompaktes CIWS-Luftabwehrsystem zum Beispiel mit einem M230-Geschütz mit Radar und Zielfolgeradar aufbauen, zusätzlich zu abstandaktiven Systemen. Zusätzlich empfiehlt sich der Einsatz von EMP und Laser, denn Drohnen mögen so was gar nicht.
Wenn es so einfach ist, warum macht es die Ukraine oder Russland nicht einfach? Beide haben die Mittel dazu. Die Nato pumpt Abermilliarden in die Ukraine rein und findet offensichtlich keine Lösung.
Ich kann es ihnen sagen: Weil es vermutlich nicht so einfach ist.
Irgendwie wussten die Taliban das nicht.
Die mit ein paar alten Kalas und IEDs systematisch die hochgerüsteten Amis fertig gemacht haben.
Im Krieg gewinnt, wer den längeren Schnauf (Motivation) hat. Die Taliban hätten einfach locker nochmals 20 Jahre weiter gemacht.
Was man daraus lernt: Was wir brauchen, ist keine Armee. Sondern Werte und ein paar STGW90 in den richtigen Händen (Miliz).
Wie es die Altvorderen gemacht haben.
Damit gewinnt man gegen jeden Gegner.
@Regus Patoff, man macht es ja, aber in zu geringer Anzahl. Und Luftabwehrsysteme sind m.E. immer noch zu teuer, um sie in sehr grosser Anzahl zu kaufen.
@Miliz statt Aufrüstung!
Klar kann man das machen, aber bis man gegen den Feind irgendwann in 10 Jahren gewonnen hat, hat er alle unsere Frauen, unser Geld, unsere industriellen Maschinen und unsere Städte und Dörfer sind zerbombt.
Ich denke, unsere beste Kriegsführung beruht auf dem Einsatz unserer noch nicht abgeklungen Brennstäben und jede Menge Chemie und biologische Erzeugnisse. Mittels Flugzeug und Schiffen einsetzbar gegen jedes Land.
Es darf daran erinnert werden das die Russen diese SMO mit stark angezogener Bremse führen, mit sehr sehr niedriger Intensität.
Würden die RUS den Krieg wie die Amis oder Israelis führen, sähe es gaaanz anders aus, und die Drohnen hätten weniger Effekte meiner Meinung nach.
@Aleks: Kann man so sehen. Die Drohnen hätten möglicherweise etwas weniger Effekt, aber effizient wären sie dennoch. Anders als bei konventionellen Anti-Panzer-Waffen muss der Schütze nicht in Sichtdistanz zum Panzer sein. Und wie man sieht: Egal, wie die Russen ihre Panzer mit Gitterrosten, Holz, Containern, etc. vor Drohnen schützen wollen, die FPV-Drohnen finden fast immer einen Weg, den Panzer zu treffen.
SMO: Warum eigentlich mit angezogener Bremse? Wer hat welches Interesse daran, dass in vier Jahren nur minimale Fortschritte erzielt wurden?
@StahlKappe
Bzgl. Handbremse, …
Die RUS sehen die UA als Brudervolk das vom Westen verführt und missbraucht wurde als Proxy ( wie es der Westen immer tut ).
Aus Sicht der RUS kämpfen diese gegen die Nato/Westen auf dem Terretorium der UA.
Wenn Sie Aufnahmen aus Kiew, Odessa, Lwow, usw sehen, werden sie festellen das es immer noch TV, Internet, Radio, Wasser, Strom usw. gibt, das Leben auf den Straßen und Cafes funktioniert.
An der Front sieht es natürlich anders aus.
@StahlKappe
Sollte der Krieg eskalieren und sich z.B. auf DE & Polen oder andere Länder ausweiten, werden sie feststellen, was ich mit Handbremse gemeint habe.
In 4 Jahren SMO liegt die Zahl der Zivilen Verluste in der UA bei unter 20k, in Gaza 3-4 Mal höher, …
bei einem Full Scale War gegen die Nato dürfte das die mindestzahl täglich sein, weil dann keine Rücksicht genommen werden würde.
Die schiere Anzahl der Artillerie, Raketenwerfer usw. und Munition die auf Städte verwendet werden wird können sie sich nicht vorstellen.
Dank an Putin das er so geduldig ist. Viele sind es nicht.
@Aleks: Weil die RU die UA angeblich als Brudervolk sehen, operiert die SMO angeblich nur reduziert. Dann passt es gut ins Bild, dass RU vor dem Winter die Wärme- und Strominfrastruktur der UA zerstört und generell ständig zivile Gebäude mit Drohnen attackiert, sowie zivile Bahnhöfe, Märkte, etc. – um das Brudervolk zu schonen. Und bei einem „Full Scale War“ mit der NATO würde eine „schiere Anzahl der Artillerie, Raketenwerfer usw. und Munition die auf Städte verwendet werden“, also voll gegen die Zivilbevölkerung. Danke für die entlarvende Info. Keine weiteren Fragen.
@StahlKappe
Bei allem Respekt, es ist Krieg, so das Wärme- und Strominfrastruktur die Kriegsrelevant sind ebend als Ziele herhalten müssen.
Bzgl. dem Rest, schließe ich nicht aus das aus Versehen mal ein ziviles Objekt getroffen wird. Wenn es so wäre wie Sie sagen wären die News täglich voll mit diesen Fällen. Ziehen Sie nur einen Vergleich mit Gaza.
Die Zahl der zivilen Opfer von deutlich unter 20k in 4 Jahren dienst als Beweis gegen Ihre Behauptung.
Die „beste Armee der Welt“ (O-Ton von „kä Luscht“ Maurer) hat spätestens seit dem Beginn der Armee XXI absolut keine Strategie. Wenn überhaupt noch was beschafft wurde in diesem zu Tode gesparten Verein, dann wurde kopflos irgendwas genommen, was bei ein paar geschmierten Arma-Suisse-lern oder Politikern im VBS gerade in Mode war. Dazu noch ein Schuss Populismus von Folklore-Vereinen wie bspw. den MLT-Ofs, welche sich nur um eigene Pfründe und Prestige sorgen.
HD Clauswitz hat grundsätzlich recht. Aber zuerst braucht es mal eine ausgewogene Gesamtstrategie, bevor etwas gemacht wird.
Ueli war bei der Folkloretruppe Radfahrer. Spätestens in den 80. Jahren ein völliger Anachronismus. Das Mot Inf Rgt 25 musste in Unimogs (älter als die meisten Soldaten) und Pinzgauern auf dem Gefechtsfeld rumfahren. Von der Bewaffnung und Ausrüstung (Ende 19. Jahrhundert bis zweiter Weltkrieg) ganz zu schweigen. War das eine Superarmee.
Interessanter Beitrag! Hoffentlich lesen das der neue Armeechef und die National- und Ständeräte der Sicherheitskommission.
eine Unsicherheitskommission, denn sie machen genau das Gegenteil, von dem was richtig wäre, sie setzt auf Falschgeldfinanzierung ihres Staates mit ihrer betrügerischen schuldenbasierten Währung namens “Schweizer Franken“. Die Sicherheit (das GOLDGELD) haben sie zum Tiefstpreis verscherbelt, diese unglaubwürdigen, lächerlichen Idioten.
Deshalb fehlt denen heute das Geld, um Sicherheit zu gewähren. Die Schweizer Regierung ist eine Schande, sie hat die Bevölkerung und das Volksvermögen in den letzten 30 Jahren mit der Goldverkaufsbefürwortung (SNB-Goldverkauf) massivst geschädigt.
Diese Hoffnung muss zerschlagen werden. Martin Pfister lächelt zwar süss, aber sein Verstand kann die neuen Realitäten nicht fassen. Lieber glaubt er seinen halbmumifizierten, nostalgiegeschwängerten Obersten, welche gerne ihre prähistorische Truppengattung gestärkt sähen. Dies hat für ihn als Teflon-Politiker auch den Vorteil, dass er später den folgenden weinerlichen Satz von sich geben darf: „Aber alle Experten hatten mir das damals so gesagt.“
Im Wesentlichen richtig. Das Problem liegt darin, dass das VBS und Armasuisse strukturell nicht auf die Herausforderung vorbereitet sind. Die Innovations- und Beschaffungszyklen sind viel lang. Eine ukrainische Garagen-Bude braucht einige Monaten, um eine neue Drohnengeneration zu entwickeln. Zudem mangelt es an einer adäquaten Strategie, welche diese fundamentalen Paradigmenwechsel integriert. Eine Diskussion scheitert meist an fehlenden Sachkenntnissen und bürokratischen Hürden. Schlanke, reaktive Strukturen müssen her.
Hinter Claus(e)-Witz kann nur Stahel stecken. Solch einen schwachen Artikel zu schreiben. Warum? Er schreibt, dass die Schlussfolgerung ist: Einsatz von leichten Motorrädern sei ein innovativer Ansatz. Also die Russen verwenden billige Motorräder aus China, weil sie keine Panzer mehr haben und sind trotzdem gescheitert. Gegen Drohnen könne man mit Schrottflinten und Netze erfolgreich sein gemäss Stahel. Sind die Russen damit erfolgreich? Die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Stahel aproprs HD Claus-Witz will nur davon ablenken, dass die Russen auf der Verliererstrasse sind.
Stahel vebreitet nur Propaganda verpackt in irgenwelche irreführende Analysen.
oh je Rambo!
Tja, du weisst es.
Warum gehst du nicht in die Ukraine als Berater.
Und bleibst gleich dort.
Diese Kompetenz ist schwer zu ersetzen!
An den russischen Troll Nomen ohne Nomen. Die Frage kann ich leicht beantworten, warum ich die Ukraine mich nicht als Berater braucht. Die haben fähige Berater, im Gegensatz zu den Russen. Als Berater für die Russen hätte ich ihnen geraten nicht anzugreifen und nach Hause zu gehen. Aber warum bist du nicht in Russland? Warum bist du hier? Weil du von unfähigen bezahlt wirst.
herrlich, kleiner Möchtegerne Rambo!
Bitte mach doch mglst. bald einen Deutsch-Grundkurs.
So wie „Deutsch für Dummies“.
Gibt’s sicher für Grundschul-Abbrecher 😉
Kleiner Hinweis: ich bin eigentlich ein Freund des angegriffenen Landes.
Ich amüsiere mich nur über dein „Wissen“ 🙂
an Nomen ohne Nomen. Sein Kommentar interessiert mich nicht.
Erstens brauche ich kein Deutsch, sondern Logik. Ausserdem hat Putin ebenfalls gesagt, er sei für eine starke Ukraine. Was ebenso eine Lüge darstellt, wie das du hier geschrieben hast. Wärst du für das angregriffene Land, dann hättest du mehr Grips. Wahrscheinlich meinst du Russland wäre angegriffen worden. Genau das behauptet ja auch Putin.
Sehr guter Beitrag! Vielen Dank!
…Das echte Geld nicht Falschgeld, wenn Sie nicht verarmen wollen.
Die betrügerischen Währungen der Banker und Zentralbanker dienen nur zur Manipulation, sowie Staats.- und Kriegsfinanzierung, welche alle Staaten in Verschuldung, Elend und Zinsversklavung treibt, damit sich das Bankenkartell ständig die Taschen mit Schuldzinsen füllen kann.
…mit Panzern und Kampfflugzeugen mit nochmals neuen Schulden!
Was hat ein solcher Staat noch zu bieten für die Bevölkerung?
Nichts, ausser irgendwann noch höhere Steuerbelastung für ihre “Staatsbürger“.
Zu hoffen ist, dass die schweizer Bevölkerung nicht auch noch so doof ist, und nochmaliger neuererlicher militärischer Aufrüstung zustimmt. Auch wäre es deshalb äusserst sinnvoll wenn die Schweizer Bevölkerung das EU-Rahmenabkommen hochkantig ablehnt. Diesem weiteren Schuldenverein EU müssen wir nicht auch noch hinterher rennen um uns noch tiefer mit Schuldzinsen+Steuern versklaven zu lassen.
Welche Schweizer Bevölkerung ist doch die Frage (schon bald)…
Die Entwicklung der Drohnenabwehr wird der Drohnenentwicklung noch einige Zeit hinterhinken. In naher Zukunft wird der technisch-taktische Rückstand aber immer kleiner werden bzw. so klein sein, dass die Offensivwirkung der Drohnen auf ein Mass reduziert wird, das derjenigen bisheriger Waffengattungen entspricht. Derzeit fokussiert sich v.a. die öffentliche Berichterstattung auf die Drohnenthematik. Nur mit Drohnen erobert oder sichert man kein Gelände. Den Kampf der verbundenen Waffen neu denken – ja. So tun, als würde Krieg nur noch mit Drohnen geführt, wie das derzeit der Fall ist – nein!
Und was ist mit der Artillerie? Die ist ja auch ein Problem für die Panzer.
Man muss sich doch an die heutigen Gegebenheiten anpassen. Emotionsfrei.
Auch die Kavallerie ist in der Zeit der Pikeniere nicht einfach verschwunden. Aber man konnte halt nicht mehr einfach einen Sturmangriff mit eingelegter Lanze machen. Sondern musste sich taktisch und in Bezug auf Ausrüstung anpassen.
einverstanden.
Es braucht eine neue Strategie und Einsatzkonzepte.
Es braucht Drohnen.
Am Schluss aber muss Gelände gesichert oder zurückerobert werden.
Und dafür braucht es schwere Waffen und den Kampf der verbundenen Waffen!
bertha von suttner
die waffen nieder !
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roman 1889
Armasuisse baut dank Elbit 300 grosse Drohnen. Dies ist der Beginn. Dann fehlen noch rund 500 Hauwitzer. Elbit hat die besten. Leider geht alles in Bern so langsam. Eben die Bärner…
Man kann Kriege nicht gewinnen.
Der finanziell, politisch und wirtschaftlich entscheidende Faktor ist die Besetzung, nicht die Schlacht. Daher ist Putin nur am Donbass interessiert. Dank seiner mehrheitlich russischen oder prorussischen Bevölkerung ist dessen Besetzung einigermassen kalkulierbar.
Wir haben unser kleines Land zu verteidigen und den Eintrittspreis hoch zu halten! Das geht nur mit einer überzeugten, grossen Milizarmee, flächendeckenden Festungsanlagen, mit aufgeweckter Aufklärung, lückenloser Luftabwehr, im asymmetrischen Kampf, ja auch mit tapferen Stay Behind Organisationen. Sollte es zu äussersten kommen, braucht’s einige abstandsfähige Kurz- und Mittelstreckenraketen mit biologischen und chemischen Gefechtsköpfen! Item, solange das Wasser bergab fliesst, reichen wohl auch vier bis fünf Bataillone Brunnenvergifter an geeigneten Stellen an der Landesgrenze.
Die Schweizer Militär Spezialisten sprechen immer
noch von den bösen Russen.!!
Wie vor 40 Jahren von Panzern
und Kanonen.Im 19 Jahrhundert
geistig stehen geblieben noch
nichts gelernt!!Das wichtigste jetzt für die Schweiz jetzt
Atomsperrvertrag unterzeichnen!
Ich erinnere mich an viele ältere, teilweise verstorbene Semester, welche an der Reduit-Strategie zweifelten. Wären die Soldaten tatsächlich bereit gewesen, sich in den Bergen einzukesseln und ihre Familien, Kinder und Eltern den Deutschen zu überlassen? Da gab es einige, welche dies mit Nein beantworteten.
Was wäre denn die Alternative gewesen? Im Mittelland gegen die Wehrmacht kämpfen?
Dänemark zeigt, wie das ausgegangen wäre: Bedingungslos kapituliert nach 6 Stunden, weil die Verteidigung sofort zusammengebrochen ist. Und die Niederländer: nach 5 Tagen kapituliert. Belgien hat immerhin 18 Tage durchgehalten. Aber nur, weil die halbe Britische Armee in Belgien war.
Man vergisst heute, wie gnadenlos überlegen die Wehrmacht 1940 war.
General Guisan hat das einzig richtige getan (Reduit), zusammen mit dem Bundesrat, der sofort auf Kooperation gesetzt hat.
Darum wurde Guisan von der Generation meiner Grosseltern geradezu verehrt. Weil sie unter schwierigsten Bedingungen das Richtige getan haben.
Mein Grossvater ist damals 1960 nach Lausanne gefahren, um an seinem Sarg vorbei zu gehen. Meine Grossmutter hatte bis zum Tode ein Foto von Guisan an der Wand.
Diese Dankbarkeit kann man sich gar nicht vorstellen heutzutage.
Als dann linksextreme „Pseudo-Historiker“ im Bündnis mit schmierigen & gierigen US-Anwälten das Andenken dieser Helden in den 1990ern in den Schmutz gezogen haben, endete die Schweiz.
Drohnen mit Glasfasern sind altbacken. Gehen Sie mal in die Ostkukraine, was da alles an Glasfasern rumliegt – eine riesige Sauerei. Nein, es geht in Richtung Robotik. Da muss die Schweiz ansetzen – aus der ferne gesteuertes Bodengerät. Auch da zeigt die Ukraine bereits die Richtung auf. Nicht nur in der Luft, sondern allumfassend auf Boden, im Wasser und in der Luft. Aber wenn in der Schweiz wegen dem Stumpfsinn „Neutalität“ alle Innovation verhindert wird, ist natürlich Hopfen und Malz verloren.
Die Berge verändern alles. Ein kleines, bergiges Binnenland hat zuerst die Rote Armee nach 10 Jahren Unterjochung der Bergtälern rausgeworfen, dann hat das gleiche Land die angeblich mächtigste Armee der Welt nach 20 Jahren der Unterjochung der Bergtälern rausgeworfen.
Die Afghanen verfügten weder über Panzer, noch über Artillerie, noch über Dronen, noch über satellitengestützte Aufklärung, noch über Atomwaffen. Sie verfügten über Berge, Koran und Kalashnikow.
Die Schweiz hat Berge, Bibel und StGW-90. Trotzdem weigert sicht die Schweiz die Taliban anzuerkennen um Erfolg von ihnen zu lernen.
Spot on! Wir lieben Quartett und meinen, weil dieser Zerstörer mehr Bruttoregistertonnen hat als jenes Kampfflugzeug Schubkraft oder als jener Panzer Reichweite, sei relevant.
Nicht das Material ist entscheidend, sondern die Entschlossenheit der Menschen, ihr Land zu verteidigen und den Invasoren rauszuschmeissen.
Die Schlacht gewinnt man als Invasor vielleicht, die Besetzung verliert man mit Garantie.
Es ist ja offensichtlich, welcher „General“ im Ruhestand sich hinter Clausewitz versteckt. Neueste Erfahrungen der ukrainische Militärführung und Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit europäischen Militärstrategen und Technologieführern ergeben teils andere Rückschlüsse. Alte Panzer und Artillerie und eine ebenfalls kleine und alte Luftwaffe der Ukrainer – wie teils auch Russlands – weisen auf technologisch andere Kriegsführung und Erfordernisse als jene unseres „Generals“hin. Kombinierte Technologieführerschaft der verbunden Waffensysteme ist der neue Anspruch!
Das Einzige das im Laufe der Zeit immer unzivilisierter wird, ist Krieg. Die Entwicklung von immer potenteren Waffensystemen führt dazu, dass Krieg irgendwann nicht mehr geführt werden kann.
Viele sehr intelligente Menschen haben geglaubt, dass das Ende der Kriege mit der Entwicklung der A-Bombe erreicht wurde. Offensichtlich braucht die Menschheit noch Krieg mit KI und Robotern à la Termintor, um zu verstehen, dass es ad absurdum getrieben wurde.
Der Mensch gewinnt seit über zehn Jahren kein einzigen Spiel mehr gegen den Computer. Krieg ganz sicher auch nicht.
Schrotflinten, Drohnen und Netze helfen euch nicht weiter. Am besten gleich gans ins Réduit zu verschwinden und FOREVER dort bleiben. Die Biosphäre und die Tierwelt danken es euch!
Aufwachen HD-Läppli!
Die EU hat den Krieg längst verloren; die USA haben euch im Stich gelassen, und Investoren weltweit ziehen ihre KNETE ab. Niemand schaut tatenlos zu, wie sein Vermögen gestohlen, oder besser gesagt, eingefroren wird. Das Vertrauen, das selbst Diktatoren in das westliche Finanzsystem hatten, wurde in Sekunden zerstört. Dagegen kann keine Artillerie etwas ausrichten; Drohnen schon gar nicht!
Einverstanden, aber eine andere Schiene. Ihr Thema folgt der Frage, weshalb die unumkehrbaren Zustände Richtung europäisches Prekariat nur mehr über Krieg – quasi als Kaltstart – langfristig beseitigt werden sollen. Rutte, VdL & Co. zeichnen ihre Pläne zunehmend konkret, und die USA haben sich keineswegs abgewandt, aber die europäischen Kriegstreiber einfach fallengelassen. Und niemand stellt – aus strafrechtlichen Gründen – die Frage, weshalb die Korrekturen in Europa, wenn schon, denn schon, nicht eher als regional begrenzte Konflikte mit der verursachenden Kaste bereinigt werden können.
Interessanter Beitrag.
Wo es in der Bevölkerung und aber im nationalen Parlament hapert, ist bei der Abstraktion der konzeptionellen Kriegsführung vs. Verteidigung vs. Angriff und/oder Gefecht. Es wird insb. in der SiK erkennbar sinnbefreit und entkoppelt von Durchhalten, Abwehr etc. erzählt, immer ohne umfassendes Verständnis dafür, dass jede Konfliktteilnahme der Schweiz – im zentraleuropäischen Verbund oder nicht – ausnahmslos in den totalen Krieg führt. Ein bisschen Mitspielen und ein wenig Grenzsicherung sind nicht: Unvorstellbare Szenarien für die Arena-Plauderis der Empörungsgeneration.
Wer soll denn mit all diesen Swiss Army Schikanen diese Systeme üben?
Und woher das Geld nehmen?
Eine zweite Wehrsteuer ?
an Nomen ohne Nomen
Erstens brauche ich kein Deutsch, sondern Logik. Ausserdem hat Putin ebenfalls gesagt, er sei für eine starke Ukraine. Was ebenso eine Lüge darstellt, wie das du hier geschrieben hast. Wärst du für das angregriffene Land, dann hättest du mehr Grips. Wahrscheinlich meinst du Russland wäre angegriffen worden. Genau das behauptet ja auch Putin.
Hatten die Panzer in der Schweiz je einen Sinn? Das einzige Panzergelände liegt in der Waadt. Die Ukraine setzt die Panzer kaum ein. Selbst die Luftwaffe wird in der Ukraine selten eingesetzt weil der Kosten / Nutzen Faktor nicht stimmt. Was jedoch immer noch gleich ist wie in den Weltkriegen sind Fernwaffen (Artillerie, Raketenwerfer und Dronenabschussrampen), Verteidigungslinien (eingraben) und Infanterie mit Drohnen und Drohnenabwehr und Panzerabwehrwaffen. Das ist doch die Ausgangslage, nach der wir ein angepasstes Konzept für die zukünftige Armee entwickeln müssen.
Panzer richtig eingesetzt sind immer noch aktuell.
1986 Manöver Dreizack. Damals schickte ein Leutnant einen Panzerzug in ein Dorf. Ohne Infaterieunterstützung. Ausländische Beobachter waren ziemlich konsterniert. Steckt euch die unprofessionele Schweizer sonstwohin. Und das war überall so.
Gratulation an den Autor: der erste Militär in meinem Leben,der das Gesetz von Lanchester kennt; Bravo!
Bitte was?!? Das kennt doch jeder ambitionierte Pro-Gamer im Strategiebereich (Starcraft2, AoE2, HoI4 usw.). Viele nennen es snowballing. Wie simulieren die denn im Militär Gefechte?
Das mit der Strategielosigkeit unserer Militärköpfe in Bern (einschliesslich der unsäglichen Viola Amherd und deren lieben aber ebenso naiven Nachfolger Martin Pfister) wurde hier schon mehrfach erwähnt. Diese Militärköpfe sind schlichtweg lernresistent und auch solche Artikel hier werden leider daran nichts ändern.
Das einzige, was hilft ist, alle Militärausgaben zu blockieren bis eine glaubwürdige Verteidigungsstrategie vorgelegt wird.