Die Dollar-Produkte, die Hunderte Schweizer Privatkunden der UBS ins finanzielle Unglück stürzten, haben jetzt noch schwerere Folgen.
Zwei Betroffene haben Suizid begangen. Dies bestätigen mehrere Quellen.
Auf Anfrage meinte eine UBS-Sprecherin heute früh: „Das kommentieren wir nicht.“
Die Opfer hatten im grossen Stil Geld verloren. Grund sind Produkte der Schweizer Grossbank, die letztes Jahr durch den Dollar-Absturz gigantische Löcher ins Portefeuille rissen.
„Range Target Payout Forward“ hiessen sie, kurz RTPF. Sie funktionierten so, dass die UBS im schlechtesten Fall nur wenig zahlen musste.
Umgekehrt konnten die Kunden nicht nur ihren gesamten Einsatz verspielen. Sondern sie liefen Gefahr, weiteres Vermögen der UBS abtreten zu müssen.
Dann nämlich, wenn sie „Leverage“ einsetzten, also mit Kredit der Bank den Einsatz erhöhten.
Das taten nicht wenige – auf Anraten ihrer UBS-Berater, wie mehrere Kunden behaupten.
Bei der Zürcher Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte sind inzwischen mehrere Strafklagen Betroffener eingegangen.
Die Geschädigten respektive ihre Anwälte führen die Gewinn-Asymmetrie ins Feld. Für eine Rendite von im besten Fall maximal 5 Prozent hätten sie fast ihre Existenz aufs Spiel gesetzt.
Einzig wenn die Dollar-„Strukis“ innerhalb einer Bandbreite, des „Range“, blieben, gab es alle zwei Wochen eine Cash-Ausschüttung.
Sobald sich dies ein halbes Dutzend mal wiederholte, zog die UBS den Stecker. Das Produkt mit einer Laufzeit von einem Jahr wurde vorzeitig stillgelegt.
Umgekehrt gabs Verluste, sobald das Derivat nach oben oder nach unten schoss. Diese explodierten förmlich mit zunehmender Distanz zu den abgemachten Schwellenwerten.
„Die UBS hat mir die Risiken nicht erläutert“, sagt ein Kunde. Vielmehr hätten ihre Private Banker regelrecht Jagd auf ihn und sein Erspartes gemacht, damit er immer noch mehr in diese Dollar-Derivate investieren würde.
„Mein Berater rief mich ständig an und empfahl mir mehr davon“, so der Betroffene.
Die UBS versucht, die Schuld an den Verlusten einem ehemaligen Regionenleiter in die Schuhe zu schieben. Dieser hatte 2021 die Ostschweiz übernommen.
Nach nur 2 Jahren in St.Gallen wurde der Managing Director „„Head Investment Advisory“ des ganzen UBS Wealth Managements Schweiz.
Ihm wirft die Bank vor, die Dollar-Derivative massgeblich „gepusht“ zu haben. Bis jetzt ist der Banker der einzige, der die Zeche für das Debakel zahlen musste.
Seine höchsten Chefs, allen voran der Leiter des Schweizer Private Bankings August Hatecke, ein engster Vertrauter von Divisionschef Iqbal Khan, sitzt weiterhin im Sattel. Offenbar soll ihm nichts drohen.

Wer immer noch Kunde bei der Bank ist, muss extrem schmerzfrei sein.
Na ja, die Bank ist halt „systemrelevant“. Ist bei einem Desaster auch ein Vorteil…
Darum sollte man seinen Wert nicht von seinem Sozioökonomischen Status abhängig machen. Der gesunde Selbstwert kommt von innen heraus, man gibt ihn sich selbst, unabhängig von den äusseren Umständen.
verwechseln Narzissmus mit Selbstwert…
Tragisch, und einer der Hauptverantwortlichen für diese Dollar – Kon-
strukte August Hatecke sitzt immer noch fest im Sattel bei der MEGA-
Bank. Entlassen hat man seine Gehilfen.
Die Hauptverantwortlichen sind Ermotti und Khan.
Und der pakistanische Oberverantwortlicher und Megapusher sitzt immer noch in HK
Und bald ist wieder 2025 Bonus-Zahltag für Hattecke & Co.
Fürs Wegschauen gibt’s halt doch noch Prämien
Vermögen erlitten!
Wie geht denn das?
Diese Typen gehen über Leichen und finden sich noch cool dabei.
Die Prioritäten falsch gesetzt. Wer sein Leben nur über Geld definiert, beendet es halt wenn das Geld fertig ist.
Aber vorher wollte man schon wahnsinnig viel auf einfache Art verdienen. Da wurde bereits das Hirn ausgeschaltet und nach dem Verlust lies man es in standby.
Die böse, böse Bank. Eigenverantwortung? Ne.
Viel Moral, wenig Denken. Aber fürs Überlegenheitsgefühl reicht’s.“
Eigenverantwortung fordern ist leicht, wenn man selbst nur kommentiert.
Unglaublich!
Bescheuert:
Satanisch.
Es war die reinste Abriss-Birne!
„Machen“ Suizid? Korrekturlesen ist kein Thema mehr bei IP?
Kunden, die viel Vermögen durch Derivate-Konstrukte der Grossbank erlitten …
So geht das 🧐
Das ist doch das Tolle von all den Blogs und Podcaster etc. Man kann labern und schreiben was man will, keine Qualitätskontrolle, kein Legal Department und wenn sich dann einer beschwert sagt man einfach „ich bin kein Journalist, bin doch nur ein Podcaster oder Blogger“.
Tennis spielen ohne Netz trifft es ganz gut
Traurig wenn Geld der einzige Lebenssinn ist im Leben. Von der Gier in den Suizid getrieben.
dem kann auch nichts genommen werden, du lustiger Löli
Wie tief kann man sinken, Lukas? Das waren mündige Bürger, die für ihr Handeln ganz alleine verantwortlich sind. Hier die Bank in die Verantwortung zu setzen ist unterste Schublade
null eingeständnis, passt perfekt
zur ubs.
Tragisch, wirklich tragisch.
Aber wenn schon, trägt nicht am Ende der $ und Trump mit seinem ‚Liberation-Day‘ die Schuld, nicht die UBS?
Die Gier der Spekulanten hat halt Opfer gefordert. Da muss man kein Bedauern haben. Das Unschöne ist einzige der Vorwurf, dass dieses Produkt anscheinend nicht richtig erklärt worden ist. Aber dass diese Anlage risikoreich ist, wussten die Spekulanten mit Sicherheit.
Es ist leichter, sich bei Schäden über die Feuerwehr zu
erregen, als die eigene Verantwortung zu übernehmen.
Die Suizierden drücken dies halt mit ihrer Handlung aus.
Wie es hier beschrieben wird, liegt sehr wahrscheinlich Wucher vor. Wenn die Staatsanwaltschaft auf Betrug untersucht und anklagt, geht der Fall garantiert in die Hosen.
Die Berater waren Ausführungsgehilfen. Die Entscheidungen wurden mindestens zwei Stockwerke höher getroffen. Darum müssen auch alle einschlägigen E-Mails erhoben werden.
es zeigt sich immer mehr.
die verantwortlichen gehen über leichen.
charakterlos, kein rückgrat dieser herren.
nur eigener status im kopf.
wenn die Schweizer Banken jeden Toten der letzten Jahre kommentieren müssten, würden sie als Bestatter oder Käseblatt arbeiten und nicht als Finanzexperten.
Todesanzeigen wurden bewusst von den Medien unterdrückt.
UBS, NeutRealität, Sotomo und SRG, …«subtile» Propaganda ist seit jeher, seit etwa 300‘000 Jahren, Teil des Lebens der hochentwickelten Primaten dieser Erde. Zu diesen Primaten zählen Menschen, Menschenaffen, Loris, Koboldmakis, Lemuren und Affen.
Item, nicht nur in USD und EUR, auch in Schweizer Franken geht der Gold- und Silberpreis durch die Decke! …das zeigt uns, dass auf diesem Globus, ja auch in unserem Land, nicht alles Idioten sind.
Suizid?
Dürfte Ermotti ziemlich egal sein. Es sind ja nur 2 Menschen. Es hätten mehr sein können. Also einfach weiter machen.
Die Beförderung zum Managing Director basiert nicht auf Wissen, Erfahrung und Können sondern nur darauf möglichst viele dieser toxischen und margenträchtigen Produkte seinen Kunden reinzulassen oder seine Untergebenen dazu zu peitschen.
Wie immer:
wenns schiefläuft, ist niemand verantwortlich oder zuständig. Da wird dann schnell der Schwanz eingezogen und auf Stillschweigen gestellt.
Sonst jedoch posaunt man ja gerne alles Mögliche in die Welt, angefangen bei Meister Emotti.
Natürlich droht ihnen nichts man macht ein Bauernopfer und lässt die Kunden dann in unendlichen Prozessen die sie sich nicht, mehr, leisten können ausbluten.
Wir sind gar kein Rechtstaat wir sind eine absolute Bannanenrepublik, normale Menschen können sich Recht gar nicht leisten und haben auch keinen Zugang zum Recht. Damit können sich die reichen alles leisten, Strafverfahren werden in diesen Geschichten kaum
Je eröffnet, in den Nichtannahmen heisst es dann regelmässig das es offensichtlich eine zivilrechtliche angelegenheit betrifft.
Schutzlos ausgeliefert, ein Schaf hat mehr Herdenschut
Habe auch kein Vermögen und muss mir in Davos mein Geld verdienen.
Als FDP Grossrat, dipl. Betriebsökonom und Immobilienbewirtschafter finde ich, dass hier eine eine Beweisumkehr stattfinden müsste.
Jedermann weiss ja, besonders auf diesem Finanzforum, dass ein Unternehmen profitabel sein muss um zu überleben und um Dividenden zu zahlen.
Caveat emptor heisst es auch im Englischen, das bedeutet, dass der Käufer Schuld ist falls er kleingedruckte nicht liest.
Einmaleins Regel beim Investierten.
Es ist auch ein Recht der Bank diese Strukis stillzulegen wenn es zuviele Zahlungen für den Kunden gibt, wenn es so im Prospekt steht. Pflicht gegenüber Shareholder.
Na klar und ich bin Yusuf, selbsternannter Krypto Milliardär und Märchenprinz..
Suche auch lukrative Kundschaft in Davos..
Bist du das Palfner?
Trump ist im Anflug….🤣
Ich dachte, dass man mit diesem
Produkt auch mehr als seinen gesamten Einsatz verlieren konnte, ohne dass man einen Kredit dazu beansprucht. Ist das falsch?
Bankberater sind unnütz. Man muss sich selber um die eigenen Finanzen kümmern – und Suizid wegen finanzieller Schieflage und Fehlern, ist das Dümmste, das man machen kann.
Beim Börsencrash im Oktober 1929 sprangen Spekulanten in den USA aus dem Fenster!
Tragisch. Bei Saxo Bank ohne Depotgebühren und mit 500Fr. Trading-Gutschrift wäre es nicht so weit gekommen: refer.saxo/nAdE6
Als Privatanleger sollte man keine Strukkis, private Equity, private debts, Obligationen etc zeichnen, sondern nur in Aktien oder für Risikoadversen in die eigene Liegenschaft, auch wenn sie keine Rendite bringt. Die sogenannten Vermögensverwalter haben nicht die geringste Ahnung was sie verkaufen. Sie sind weder Mathematiker noch haben sie ein Physikstudium und Vertiefung in Finanzen (Quants). Es ist erstaunlich wie Menschen immer wieder auf diesen inkompetente Bankverkäufer reinfallen. Unabhängig vom Vermögen oder Ausbildung. Die Gier regiert.
Mein tiefstes Mitgefühl an die Hinterbliebenen. Was für ein menschliches Drama.
Reinkarnation ruiniert und weg damit – ok, nasty place here anyway.
Tja, das Beispiel zeigt, dass z.B. Swiss Life Select Berater trotz massiv geringerer Kompetenz und schmuddeligem Image deutlich sicherer sind als UBS Berater. Immerhin verhökert die Swiss Life nur langweiliges, unsexy überteuertes Zeugs, das nach horrenden Gebühren winzige Renditen (oder moderate Verluste) abwirft. Diese Produkte sind aber trotzdem besser als solche mit wichtigtuerischen Namen verschleierten Totalausfallprodukte. Reiner Gamble, Casino, traurig. Besser bei lanweiligem ETF Investing bleiben – ohne Beratung!
Selbstverantwortung? Fehlanzeige. Viele gehen mittlerweile wie Kleinkinder durchs Leben. Die Vollkaskomentalität fordert ihre Opfer.
Dazu kann ich nur sagen: Gier frisst Hirn!!!
Was soll man da anzeigen? Das man selbst zu gierig war und die Vertragsbedingungen nicht verstanden hat, die man unterschrieben hat? Dann wäre man im Umkehrschluss ja nicht mehr geschäftsfähig und bräuchte künftig einen Vormund.
Sorry – aber wer unterschreibt, weiss auch was er macht – zumal wenn er sich Kapital erarbeitet hat, kann er sicher nicht darauf bestehen, nicht verstanden zu haben, was ein Vertrag ist.
Mir fehlt – ehrlich gesagt – das Verständnis für das Gejammer der Betroffenen.
Anm: Dies soll in keiner Weise verharmlosen, wenn sich jemand das Leben nimmt.
Zwei UBS-Dollar-Geschädigte machen Suizid? Und andere kämpfen ums Überleben? Finde den Fehler!