Die Fakten sind bekannt. Am 15. Dezember hat die EU-Kommission den in Brüssel lebenden unbescholtenen Schweizer Bürger Jacques Baud im Zusammenhang mit dem ukrainisch-russischen Krieg wegen angeblicher prorussischer Propaganda auf ihre Sanktionsliste gesetzt.
Zusammen mit Leuten, die vielleicht tatsächlich russische Propagandisten sind. Es wird Baud kein Delikt vorgeworfen.
Aufgrund der Sanktion kann er aber nicht mehr reisen, nicht einmal zurück in seine Heimat; er hat keinen Zugriff auf seine Bankkonti, niemand darf ihn materiell unterstützen, selbst mit Lebensmitteln oder einer Wohnung nicht.
Vor der Veröffentlichung der Massnahmen hat von Seiten der EU niemand Baud mit irgendwelchen Vorwürfen konfrontiert. Das rechtliche Gehör ist ihm verweigert worden.
Über die verhängte Sanktion hat ihn ein Journalist informiert. Die Schweizer Öffentlichkeit hat von all dem nur dank der „Weltwoche“ und dann, mit einiger Verspätung, auch der NZZ erfahren.
Die EU-Turbos der grossen Medienkonzerne Tages-Anzeiger, Ringier und CH-Medien haben ihren Lesern während Wochen weitgehend verschwiegen, was da vor sich geht.
Baud ist ehemaliger, langjähriger Mitarbeiter des schweizerischen Nachrichtendiensts, des EDA, der UNO und der NATO, teilweise in sehr verantwortungsvollen Positionen. In unserer Armee war er Bataillonskommandant bei den Panzergrenadieren und Oberst im Generalstab.
Einer breiteren Öffentlichkeit ist er seit seiner Pensionierung vor ein paar Jahren als scharfsinniger und kenntnisreicher Analyst internationaler Konflikte, insbesondere des Ukrainekriegs, bekanntgeworden.
Er wird angeblicher russischer Propaganda beschuldigt, ganz einfach weil er, für einen Analysten eigentlich selbstverständlich, erst recht für einen aus einem neutralen Land, sich die Mühe genommen hat, den Argumenten beider Seiten zuzuhören, anstatt einfach in den Chor derjenigen einzustimmen, die immer sofort wissen, wer in fernen Ländern die Guten und wer die Bösen sind, aber aufgrund ihrer Oberflächlichkeit gar nichts verstehen.
Russland ist vor bald vier Jahren in die Ukraine eingefallen. Das ist klar, und das bestreitet selbstverständlich auch Baud nicht. Aber jeder Konflikt hat eine lange Vorgeschichte, und wenn man diese ausblendet, versteht man ihn halt nicht.
Baud, der übrigens wegen seiner früheren Tätigkeit für unseren Nachrichtendienst selber Russisch spricht, hat nichts anderes getan, als zu versuchen, diesen Konflikt zu verstehen und beiden Seiten zuzuhören. Nur so kann man sich an einen möglichen Frieden herantasten.
So hat auch die Diplomatie der neutralen Schweiz in der Vergangenheit agiert und immer wieder für den Frieden wirken können.
Das Vorgehen der EU ist skandalös. Aber für mich als Schweizer Bürger und auch als ehemaliger Botschafter unseres Landes ist etwas anderes noch viel stossender.
Die Bundesbehörden haben wahrscheinlich schon vor dem 15. Dezember gewusst, dass die EU-Kommission beabsichtigt, einen Mitbürger aufgrund von blosser Meinungsäusserung zu sanktionieren.
Es ist nicht anzunehmen, dass die EU-Kommission einen derartigen Schritt unternimmt, ohne ein Land, das sie als Partner betrachtet, mindestens zu informieren.
Baud wurde nicht gewarnt und hatte somit nicht die Möglichkeit, rechtzeitig in die Heimat zurückzukehren. Nach der Veröffentlichung der Sanktion herrschte in Bern und bei den beiden schweizerischen Vertretungen in Brüssel (Mission bei der EU sowie Botschaft in Belgien und bei der NATO) Stillschweigen.
Die Chefin der für sogenannten konsularischen Schutz auch in Belgien zuständigen Vertretung in Den Haag soll Baud schliesslich unmittelbar vor Weihnachten doch noch kontaktiert haben. Konsularischer Schutz ist jedoch eine reine Routineangelegenheit etwa bei Haftfällen, aber hier geht es um eine hochpolitische, also diplomatische Angelegenheit.
Baud macht geltend, Stand heute, die Chefs dieser beiden Vertretungen hätten das Gespräch mit ihm auch nach dem 15. Dezember nicht gesucht. Als Bundesrat Jans, der Schweizer Justizminister, kurz vor Weihnachten auf den Fall angesprochen wurde, wusste er nichts Besseres zu tun, als sein übliches Grinsen aufzusetzen.
Bundesrat Cassis, Aussenminister, hat, wieder Stand heute, den EU-Botschafter nicht einbestellt, um ihm unmissverständlich klarzumachen, dass die Schweiz eine derartige Behandlung eines unbescholtenen Mitbürgers nicht akzeptiere, der von seinem verfassungsmässigen Grundrecht auf freie Meinungsäusserung Gebrauch mache.
Wenn dieses Recht in der EU, vor allem in unserem nördlichen Nachbarland, immer mehr eingeschränkt wird, ist das bedauerlich, aber deren Sache. Unsere Bundesräte haben jedoch einen Eid auf die Schweizer Verfassung und auf ihre Amtspflichten geschworen, und diese Verfassung garantiert die freie Meinungsäusserung.
Zu den Amtspflichten eines Bundesrats gehört ohne Zweifel auch, „die Freiheit und die Rechte des Volkes und seiner Bürger zu schützen und zu schirmen“, wie es die Eidesformel früher ausdrücklich formulierte. Ja um Herrgottswillen, dann macht Euch endlich an die Arbeit in Bern!
Es ist leider allzu durchsichtig, warum diese Arbeit bisher nicht getan worden ist. Vier von sieben Bundesräten, die leider faktische Mitte-Links-Mehrheit im Bundesrat, ordnen alles ihrem Ziel unter, dem Schweizer Volk den mit der EU ausgehandelten Kolonialvertrag aufzudrängen.
Jedes Mittel ist dazu recht: Die Aufweichung der Neutralität mit der Teilnahme an Sanktionen gegen eine Kriegspartei, die Veranstaltung einer nutzlosen, oder vielmehr sogar kontraproduktiven Show mit einer angeblichen „Friedenskonferenz“ auf dem Bürgenstock, zu der eine Kriegspartei, die Russen, gar nicht eingeladen waren, Schweigen zur Korruption in der EU.
Jüngstes Beispiel ist der Fall der auch von der Schweiz mitfinanzierten Diplomatenakademie Collège de l’Europe mit der Verhaftung und dem Rücktritt der ehemaligen Vizepräsidentin der EU-Kommission Mogherini.
Jetzt noch liebedienerische Leisetreten, wenn die Rechte eines freien Schweizers von der EU mit Füssen getreten werden. Nur ja nichts tun oder sagen, das die Oberen der politisch und finanziell längst bankrotten EU verärgern könnte!
Das Recht auf freie Meinungsäusserung ist ein grundlegendes Menschenrecht. Die Departemente Jans und Cassis beschäftigen eine ansehnliche Anzahl von Beamten, die sich mit den Menschenrechten in aller Welt beschäftigen; im EDA ist es sogar eine ganze Abteilung mit einem Botschafter an der Spitze.
Von all diesen Menschenrechts-„Experten“ und vor allem von ihren politischen Chefs hat man im Fall Baud bisher keinen Ton vernommen.
Ist es wohl einfacher und angenehmer, in einer Berner Amtsstube gescheite Berichte über die Menschenrechtssituation in China, Nordkorea oder Weissrussland zu redigieren, als mutig hinzustehen, wenn das Menschenrecht eines Mitbürgers durch die Europäische Union krass verletzt wird – eine EU, in der man selber die Zukunft unseres Landes sieht?
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Solidarität mit Jacques
Bin kein Jacques. Will keinen Button.
Solange der Jacques nicht reisen kann leistet er zumindest einen guten Beitrag zum Klimaschutz.
Guter Text! Leider wird er natürlich von den Kreisen die ihn wirklich lesen sollten, ignoriert werden.
EDA-MINISTER AUF ABWEGEN ALS LANDES-VERRÄTER !
Es ist schon krankhaft wie der Italiener-Schweizer den EU-Vasallen in den Hintern kriecht.Seine Arbeit erledigt er schon lange nicht mehr, denn er ist mit seinen Flugreisen voll beschäftigt der Reiseleiter.Vier Bundesräte sollten freiwillig ihr Amt zur Verfügung stellen das sind :Baume-Pfister-Jans und der Anführer Cassis die EU-TURBOS !
Baud unterstützte mit seinen Aussagen Kriegsverbrecher, Massenmörder, usw. Hier mit freier Meinungsäusserung zu argumentieren, zeigt die Gesinnung des Autors. Viele haben eine Schwäche für Despoten und Kriegstreiber. Gerade bei der SVP.
Das nennt sich Meinungsfreiheit. Das mag dir nicht gefallen, ist aber trotzdem so. Menschen, die gegen Meinungsfreiheit sind, neigen zu autoritärem und intolerantem Denken, wollen abweichende Stimmen unterdrücken und setzen ihre eigenen Überzeugungen über die Rechte und Freiheiten anderer.
Volle Zustimmung. Dieser sogenannte „Fall Baud“ interessiert in der Schweiz kaum jemand. Köppels Weltwoche hatte tagelang unzählige Artikel dazu um eine eigentlich nicht vorhandene Empörung zu bewirtschaften. Die Kommentarschreiber regten sich auf, obwohl sie vorher noch nie etwas von diesem ehemaligen Offizier gehört hatten. Inzwischen ist auch die Köppelsche Zitrone ausgepresst.
Lieber „Russian TV“, Jacques Baud ist n i e im russischen Fernsehen aufgetreten oder hätte in einem ru.Medium ein Interview geben. Die reichen Quellenangaben seiner Bücher stammen fast ausschliesslich aus westlichen und ukrainischen Medien!
Dies nur um das falsche Bild das Sie mit Ihrem „Pseudonym“ erwecken zu berichtigen.
Viel Vergnügen und Erkenntnisgewinn bei der entsprechenden Literatur.
Lesen und verstehen was er liest ist wohl ein Problem für den Kommentator.
Herr Botschafter
Die EU zeigt Ihre wahre Fratze! – Aber Ihr Beitrag nutzt den Fall Baud eindeutig als parteipolitisches Instrument. Diese Art der Darstellung verzerrt den Sachverhalt (EU) und wirkt bewusst manipulierend. Eine sachliche Analyse sieht anders aus. Genau diese drohende Abhängigkeit im Falle eines JA zum Rahmenvertrag ist ein direktes Resultat des damaligen EWR‑Neins – und damit auch ein Werk der SVP, die diesen Kurs massgeblich geprägt hat. Diese historischen Zusammenhänge auszublenden oder zu relativieren führt zu einer verzerrten Darstellung der politischen Verantwortung.
Ich sehe das nicht so, dass die Schuld bei der SVP gesucht werden soll. Sondern vielmehr bei Exponenten aus Politik und Verwaltung, die für ihre ureigensten Partikularinteressen und aus pur egoistischen Motiven die Schweiz verscherbeln würden. Das sind Heimatmüde, die besser ihre Zelte in der Schweiz abbrechen und in den EU-Raum verreisen sollten.
Danke für den Augenöffner. Schändlich das Verhalten der EU, aber noch schändlicher dasjenige der Schweizer Institutionen EDA und Bundesrat.
Und richtig erkannt: unwürdige und unterwürfige Kuschelpolitik der Schweiz gegenüber der EU. Kein Selbstvertrauen, kein Mut – nichts!
Ich wiederhole hier die Frage, die schon Nationalrat Mauro Tuena gestellt hatte: „WAS, BITTE SEHR, MACHT DIE EU BESSER ALS DIE SCHWEIZ“?
Die EU ist ein satanisches Konstrukt – so ähnlich wie die Sowjet Union, die nichts als Gräuel, Leid und Perspektivelosigkeit gebracht hat. Genau solche soziale Zerstörung gab es dort zu Hauf. Und das durch diabolische, stanische ideologische Verblendetheit – alles Linke: das Werk Satans, die grosse Falle! Wasted decades, wasted lives…
Dass es überhaupt so unvermögendes Untermenschendummpack in der CH gibt, das die EU Turboparteien SP, FDP, Grüne, GLP … – eigentlich alles ausser SVP – wählen, ist ein rabenschwarzes Zeugniss der unvollkommenen Schöpfung Homo Sapiens.
Dann lieber kein Europäer als so ein(e) EU(ropäer).
https://de.wikipedia.org/wiki/Charta_der_Grundrechte_der_Europ%C3%A4ischen_Union
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:12010P/TXT
Nach diesem Artikel denke ich, dass man Baud heilig sprechen sollte.
Bericht in Watson vom 24.12.25:
„Die EU hat Baud am 15. Dezember 2025 auf die Sanktionsliste gesetzt, und zwar im Rahmen des Sanktionsregimes gegen nachhaltige, destabilisierende Aktivitäten im Zusammenhang mit Russland.
In der Begründung heisst es, Baud sei regelmässiger Gast in pro-russischen Fernseh- und Radioprogrammen, fungiere als Sprachrohr für pro-russische Propaganda und verbreite Verschwörungstheorien, indem er beispielsweise die Ukraine beschuldige, ihre eigene Invasion inszeniert zu haben, um der NATO beizutreten….“
Herr Baud bestreitet, in Russia Today aufgetreten zu sein.
Sieht für mich so aus, als ob die EU darauf aus ist, den Meinungsraum abzudichten und schrittweise die Zensur einzuführen. Das machst Du dann, wenn es Krieg gibt. Der Bundesrat hingegen vernachlässigt Art. 16 BV „Jede Person hat das Recht, ihre Meinung frei zu bilden und sie ungehindert zu äussern und zu verbreiten“, und setzt in der Affäre Baud der EU nichts entgegen. Der Gesslerhut kommt doch nie ganz aus der Mode! Herr und Frau Schweizer werden den Herrschaften in Bern aber besitmmt den Rücken stärken, indem sie die EU-Verträge bachab schicken und die Neutralitätsinitiative annehmen.
Reichsacht 2.0. Baud ist mit Luther in guter Gesellschaft. Das Mittelalter lässt grüssen…
Ächtung, Bann, bürgerlicher Tod sind Symptome einer im letzten Jahrhundert, im letzten Jahrtausend verankerten Mentalität, die um ihr Ablaufdatum weiß.
«Ich mag
verdammen,
was du sagst, aber
ich werde
bis zum Tod
dein Recht
verteidigen, es zu
sagen»
Voltaire (1694-1778)
Einer der berühmtesten politischen Denker und Philosophen der Aufklärung. Voltaire war besonders bekannt
für seine scharfe Kritik an
der politischen Unterdrückung, der religiösen Intoleranz und der sozialen Ungerechtigkeit seiner Zeit.
Es wimmelt nur so in den Medien und Kommentaren von bezahlter Russenpropaganda aus dem Rechten Sumpf. Warum sollte es hier anders sein?
Die Meinungsfreiheit wurde nicht gemacht um genehme Meinungen zu ermöglichen. Sie wurde eingeführt um genau die Meinungen zuzulassen die man nicht hören will.
Überhaupt nicht. Ich bin alles andere als ein russenfreund. Doch jemanden die konto zu blockieren, die aureise in sein land zu untersagen, ohne dass es einen gerichtsprozess gab, finde ich starken tobak.
Meinungsäusserungsfreiheit ist kein Freipass zur Verbreitung von Verschwörungstheorien, Propaganda für Drittstaaten und weiteren die Tatsachen entstellenden Darlegungen.
Falls sich jemand dadurch falsch behandelt fühlt, hat er die Möglichkeit der Gegendarstellung und des rechtlichen Gehörs sofern er es aufgrund der Beweislage noch wahrnehmen will.
Da scheint die Clique-Bot-Brigade wieder mal aus dem Busch zu kommen.
Sie müssen ein ganz Verdrehter sein. Was haben Sie nicht verstanden? Die Sanktionen gegen J. Baud wurden ohne rechtsstaatliches Verfahren ausgesprochen. Wie kann er da das rechtliche Gehör wahrnehmen?
Unserer sieben Verräter in Bern.
Schlimm, dass sich die Anderen von Jans und Cassis an der Nase herum führen lassen.
Das ist keinesfalls mein Bundesrat.
Die Lobbyparlamentarier, die schweigen, sind eine Schande für sich.
Als FDP Grossrat, dipl. Betriebsökonom und Immobilienbewirtschafter finde ich, dass man hier die Souveranität der EU respektieren soll.
Wir befinden uns im Krieg mit Russland (auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen) und die EU hat vermutlich zu Recht befunden, dass Baud defäitistisch ist und für Russland arbeitet.(Es gilt die Unschuldsvermutung)
Ausserdem steht dem Angeklagten Baud ja in der demokaratischen EU der Rechtsweg offen.
Als Schweizer Offizier finde ich es auf jeden Fall gut, dass die EU entschieden für die eigene Sicherheit sorgt, denn diese dient auch unserer Sicherheit.
Bist auch einer der Landesveräter! Was steht in der Bundesverfassung betr. Landesverat? Lies mal nach.
Sie befinden sich in irgendeinem Krieg. Ich nicht.
Das meint die KI zur Identität des FDP-Grossrats:
„
Basierend auf der Beschreibung (FDP Grossrat, nicht Wallis, dipl. Betriebsökonom und angestellter Immobilienbewirtschafter) könnte es sich um folgende Person handeln:
Stephan Schiesser (Kanton Basel-Stadt)“
@Narzisst Ahoi
Stephan Schiesser ist Confiseur. Von 1994 bis 2013 und von 2017 bis 2020 Grossrat des Kantons Basel-Stadt.
Suchen Sie weiter.
Herr SCHIESSER, Elendsky begruesst jeden, der fuer die Ukr im Kampfe gegen die russ. Horden fallen will.
Als Offizier…..Rang, Gattung…..koennen Sie ja sicher ein Battallion oder ein Regiment von Soeldnern fuehren…..
Keine Ahnung von Strategie und KRIEGSFUEHRUNG, Amigo
@ Realitäten
Der Rechtsweg wurde bei J. Baud ja gar nicht eingehalten! Er wurde ohne Verfahren sanktioniert und jetzt soll er seine Unschuld Beweisen??? Das ist die Umkehr des Rechtsstaats. Die Bürgerrechte errodieren und alles schauen zu. Das ist ein Skandal sondergleichen und die grossen Medienhäuser und Politiker schweigen!
sie tun mir leid.
Was da alles so ungereimtes im Bern vorsich geht…
Alle neuen IDs und Pässe sind nicht mehr von der „Schweizerischen Eidgenossenschaft“, diese sucht man vergebens… Trotzdem scheint es fast niemand zu merken!
Massenhypnose?
Es ist ja rührig wie sich die SVP’ler hier für Herrn Baud ins Zeug legen.
Auch die Weltwoche hat ja schon ausführlich darüber berichtet.
„Aufgrund der Sanktion kann er aber nicht mehr reisen, nicht einmal zurück in seine Heimat; er hat keinen Zugriff auf seine Bankkonti, niemand darf ihn materiell unterstützen, selbst mit Lebensmitteln oder einer Wohnung nicht.“
Ist die betreffende Person schon verhungert? Einmal gehen doch das Geld und die Lebensmittel aus. Sein Leben bzw. seine Gesundheit ist in Gefahr.
Hat die betreffende Person bei der Schweizer Vertretung ein Gesuch für die Rückführung in die Schweiz eingereicht? Wenn ja, wie war die Reaktion der Schweizer Behörden?
Nachher können wir weiter reden.
Ekelhaft. Da ist wohl der moralische Kompass verloren gegangen.
@Peter Pan
Wenn mein Leben in Gefahr ist, dann renne ich weg oder schreie um Hilfe.
1. Wegrennen kann er anscheinend nicht.
2. Hat er bei der Schweizer Vertretung um Unterstützung gebeten?
Was ist an dieser Frage ekelhaft?
Danke, dass hier nicht nachgelassen wird. Es ist ein Skandal, was unsere Schweizer Regierung hier einmal mehr „leistet“. Wir sind zu einem Land von Fussabtretern verkommen, unsere einst heiligen Prinzipien wie Meinungsfreiheit oder Neutralität sind schon lange nichts mehr wert. Unser Bundesrat ist schwach wie nie und lässt sich von der EU, den UNO-Organisationen (Stichwort WHO) und der USA abkanzeln wir Schulbuben. Das Volk schaut kurz auf, zuckt die Schulter und starrt wieder auf das iPhone. Wo soll das bloss enden? Ich habe da eine böse Vorahnung…
Nein, ein Skandal ist bloss, dass die Schweiz Jacques Baud nicht den Riegel schob.
Weitere Infos auf dem YouTube-Kanal von: Neutrality Studies
Titel:
Unbeugsam: Die EU nimmt ihm seine Rechte
„Am 15. Dezember setzte die EU den ehemaligen Schweizer Oberst Jacques Baud auf ihre Russland-Sanktionsliste und untersagte ihm sogar den Kauf von Lebensmitteln. Er leidet nicht, weil er ein Verbrechen begangen hätte. Im Gegenteil, seine Handlungen sind völlig legal; sie entsprechen nur nicht der Art von „Verhalten“, die die EU gerne sieht. Daher nutzt sie ein außenpolitisches Instrument (Sanktionen), um ihn von allen normalen menschlichen Aktivitäten auszuschließen.“
Das Verhalten unserer „Regierung“ im Fall J. Baud ist nichts weniger als schändlich, daneben, katastrophal. Nicht, dass das bei Beat Neins oder Ignorazio Casse-suisse noch überraschen würde.
Man darf sich nun ausmalen wie weit Schweizer Interessen in jedem künftigen Fall verteidigt werden, wo auch nur die geringste Differenz zwischen den Standpunkten der EU und unseren auftauchen – gar nicht!
Wer nach diesem Fall tatsächlich noch immer für den EU-Vertrag stimmen will, sollte wirklich ernsthaft eine Verbeistandung in Betracht ziehen.
Finger weg von der €Urokratur. Sie ist unser Feind und zerlegt sich glücklicherweise gerade selber. Gem. Wellington ist es unhöflich einen Feind zu stören, wenn wer gerade einen Fehler begeht.
1.Frage: geniessen whistleblower in der schweiz schutz
Whistleblower in der Schweiz genießen keinen umfassenden gesetzlichen Schutz auf Bundesebene, da ein entsprechender Gesetzesentwurf 2020 und weitere Vorstöße wie 2024 im Parlament scheiterten.
2.Frage: geniessen in der eu whistleblower schutz
In der EU genießen Whistleblower umfassenden Schutz durch die EU-Whistleblower-Richtlinie (Richtlinie (EU) 2019/1937).
Ihren Kommentar betrachte ich als Lachnummer.
Nach meinem Kenntnisstand verteidigt kein Bundesrat mehr unsere freiheitlichen Grundrechte. Auf jede Krise reagiert er mit Notrecht und diktatorischem Reflex: UBS 2008, Corona 2020, Axpo 2022, CS 2023.
Versprechen platzen, Verantwortung wird abgeschoben, Vermögen enteignet – wie bei den CS-AT1-Anleihen. Statt Lösungen: Krisenverwaltung. Statt Rückgrat: politisches Gummi.
Dieselben Bundesräte, die hier Freiheit abbauen und Eigentum enteignen, sollen nun bei der EU die Meinungsäusserungsfreiheit verteidigen – unsere und die von Jacques Baud? Da lachen ja die Hühner!
Lieber Autor und Verfasser dieses EU-Bashings,
Wenn eine Person von Behörden festgesetzt wird, mit dem Vorwurf der „russischen Progaganda“ , dürfen sie stillschweigend davon ausgehen, dass hier im Hintergrund weitaus mehr handfeste Fakten und Vorwürfe vorliegen, die aber aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht werden.
Auch nicht durch informierte Schweizer BRäte & Behörden.
Es ist weitaus mehr als „freie Meinungsäusserung“ notwendig, um auf den Radar von Geheimdiensten und Verfassungsschutz zu geraten.
@ „echte neutrale Betrachtung“
Der Fall scheint dir gänzlich unkenntlich zu sein. Welche ermittlungstaktischen Gründe meinst du, wenn ja gar keine Staatsanwaltschaft ermittelt? Die Sanktionierung erfolgte ohne jegliche gerichtliche Anhörung, noch gab es vorher eine Anklage!
Soweit auch bekannt ist, weiss niemand so genau gegen welches Gesetz er verstossen hat, ausser dass er nicht die Propaganda Brüssels zu 100% vertritt. Daraus zu folgen, dass man ein ausländischer Agent ist, führt dazu, dass eines Tages auch du auf der falschen Seite stehen könntest und dir dasselbe widerfährt.
@Dave. Wenn der Typ russische Propaganda in Dauerschleife von sich gibt und dennoch meint, er könne das ungestraft in der Hauptstadt der EU machen, ist er total naiv. Wenn schon müsste er nach Russland abhauen. Dort ist er ja sehr willkommen und regelmässig auf TV-Kanälen zu sehen.
Werter Herr Vogelsanger, nur zwei Bemerkungen: 1) Die Bücher von „Baud“ sind sachliche und minuziöse Konfliktanalysen, o h n e Stellungnahme für eine Konfliktpartei. Das können die Leser selbst erfahren, in:
– Putin, Herr des Geschehens, oder
– Die Niederlage des Siegers, der Hamas Angriff – Hintergründe und Folgen (beide Westend-Verlag)
2) drei deutsche Persönlichkeiten verfassten eine Initiative: „Bis hierher und nicht weiter“
gegen die rechtswidrigen Sanktionen der EU gegen den Schweizer.
Sie lesen richtig drei deutsche Persönlichkeiten, nicht Schweizer!
Hier: https://free-baud.org
Habe die Petition unterzeichnet.
Meier hat die Bücher nicht gelesen darum seine positive Wertung, könnte so auch in Russia Today stehen!
Soll ruhig auch mit Köppel geschehen
Wer NICHTS kann und/oder täglich mit Angst aufsteht, vor 9 Uhr seine Windeln einzunässen, verhält halt sich opportunistisch. Einfach, praktiach, gut, am besten als Staatsbeschäftugte. Die Schweiz als Land der vielen Opportunitäten, hat in den Letzten 30 Jahren exakt diese Leute favorisiert und begutmuttert resp. die Unangenehmen schikaniert, geschädigt und ausgeschlossen. Viel Glück bei Eurem SWISS-Konzept-Auslaufmodell!
Bravo!
Bei Geiselnahmen von Hippi-Reisenden im Jungel oder weiss der Teufel wo, bei Drogenschmugglern, die in Ausland gefasst wurden, stellen sich die Bundesidioten auf die Hinterbeine und ziehen alle Register. Zur Hölle, selbst nicht-Schweizer werden von der Regierung besser behandelt – siehe die parasitären Spezial-Status Klienten.
Bei Baud kommt gar nichts ausser Abnicken mit Grinsen.
Machen wir uns nichts vor, es würde nichts nützen, wenn nur das Personal ausgewechselt werden würde. Die Fäule ist bereits tief in die Struktur vorgedrungen.
Nein, Jacques Baud braucht kein Support. Er war regelmässig Gast in prorussischen Fernseh- und Radioprogrammen, einschließlich RT. Damit ist alles klar. Wer dort auftritt, verbreitet russische Propaganda. Wenn es nicht so wäre und er Positives über die Ukraine sprechen würde, dürfte er dort nicht auftreten.
Die dubiose Sanktionierung von J. Baud zeigt die Schwäche der EU und seiner Bürokraten. Hr. Baud war nirgends in einer grossen Talkshow zu Gast. Er war nur Gast bei diversen verhältnismässig kl. YT Kanälen. Ausserdem hat er nie RUS Quellen zitiert (gem. seiner Aussage). Wer sich an ihm stört und vor ihm Angst hat, wird wohl selber nur Propaganda verbreiten. Anders ist die Reaktion der EU gar nicht zu erklären.
EU-Vertreter, der von der FDP gegen die Interessen der Schweizer Bevölkerung in den Bundesrat eingeschleust wurde, und im Bundeshaus Politik im Interesse der EU-Kommission betreibt und illegal die Steuern der Schweizer Steuerzahler für fremde Staaten verwendet, für die wir gar nicht steuerpflichtig sind. Er veruntreut unsere Steuergelder. Es ist höchste Zeit, dass er deshalb vor Gericht angeklagt wird.
Das ist ja nur so ein fuedli
Schweizer das interessiert
Bern überhaupt nicht. Hat er
überhaupt noch den Schweizer
Pass ??!! Lebt im Ausland das
wissen Sie auch in Bern !!
Ja beim Stalin war’s besser
Die EU müsste für Freiheit und freie Meinungsäusserung stehen, stattdessen übernehmen sie Methoden von China, Russland und Amerika. Wieso kann man nicht mehr über alles sachlich diskutieren, wie es mal war. Es wäre die Chance für die EU anders zu sein, eine Region wo alle gleich behandelt werden. Mit einem Weglächeln ist noch nie gute Politik gemacht worden.
Die Europäische Kommission hat eines ihrer Mitglieder mit einem Aufgabenbereich betraut,
der der Förderung von Justiz, Grundrechten und Bürgerschaft gewidmet ist, und die
Kommissionsmitglieder haben sich bei dem feierlichen Eid vor dem Gerichtshof zur Achtung
der Grundrechtecharta verpflichtet.
Wortlaut der feierlichen Erklärung: Ich verpflichte mich feierlich,
„- bei der Erfüllung aller meiner Pflichten die Verträge und die Charta der Grundrechte der
Europäischen Union zu achten;
– meine Tätigkeit in voller Unabhängigkeit im allgemeinen Interesse der Union auszuüben;
– bei der Erfüllung meiner Aufgaben Weisungen von einer Regierung, einem Organ, einer Einrichtung
oder jeder anderen Stelle weder einzuholen noch entgegenzunehmen;
– mich jeder Handlung zu enthalten, die mit meinem Amt oder der Erfüllung meiner Aufgaben
unvereinbar ist.
Ich nehme zur Kenntnis, dass sich jeder Mitgliedstaat verpflichtet, diesen Grundsatz zu achten und
nicht zu versuchen, die Mitglieder der Kommission bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu beeinflussen.
– Ich verpflichte mich außerdem, während der Ausübung und nach Ablauf meiner Amtstätigkeit die sich
aus meinem Amt ergebenden Pflichten zu erfüllen, insbesondere die Pflicht, bei der Annahme gewisser
Tätigkeiten oder Vorteile nach Ablauf dieser Tätigkeit ehrenhaft und zurückhaltend zu sein.“