Der Niedergang von Leonteq setzt sich fort: Im Dezember hatte die Anbieterin strukturierter Produkte ihre Aktionäre gewarnt, sie müssten für 2025 „mit einem zugrundeliegenden Verlust im niedrigen zweistelligen Millionenbereich“ rechnen.
Nun sind die Zahlen noch röter ausgefallen, als die Analysten erwartet hatten. Die Aktien ist heute auf ein Allzeittief von 12.30 Franken gesunken.

Auf dieser Basis beträgt der Kursverlust zu gestern 15,9 Prozent. Der Kursverlust seit dem Allzeithoch im Juli 2015: Fast 95 Prozent.
Die Unternehmensführung will weitermachen. Sie geht davon aus, 2026 „ein positives Vorsteuerergebnis“ zu erzielen, hat jetzt aber ihre mittelfristigen Finanzziele nach hinten verschieben müssen.
So langsam stellt sich die Frage: Für wen macht ein Weitermachen eigentlich noch Sinn, und gibt es Alternativen?
Leonteq hatte per Ende 2024 ein Eigenkapital von 803,8 Millionen Franken ausgewiesen. Bis Ende 2025 ist es um 14 Prozent auf 692,1 Millionen Franken gesunken.
Pro Aktie beträgt das Eigenkapital damit aktuell 39.25 Franken. Damit macht es mehr als das Dreifache des jetzigen Aktienkurses aus.
Ebenfalls um 14 Prozent auf rund 636 Millionen Franken sank das sogenannte CET 1-Kapital, das harte Kernkapital, das als qualitativ hochwertigstes Eigenkapital gilt. Auch dieses liegt mit rund 36 Franken je Aktie weit über dem Aktienkurs.
Das heisst: Mit einer Liquidierung von Leonteq müsste beträchtlicher Mehrwert für die Eigner, darunter Raiffeisen mit einem Anteil von 29,7 Prozent, zu schaffen sein.
Ein Vermögensverwalter meint, das sei wohl die einzig vernünftige Lösung. Aus seiner Sicht ist es machbar, Leonteq geordnet abzuwickeln.
Ein weiterer Vermögensverwalter hält eine Liquidierung des Derivatespezialisten ebenfalls für eine Möglichkeit, auch „wenn das etwas kostet und eine Weile dauert“.
Man könnte sagen, Leonteq ist wie ein Sparsäuli, mit einem Loch im Bauch. Je mehr Verluste sich anhäufen, umso weniger ist drin.
Vielleicht ist es Zeit, den Hammer hervorzunehmen, nach der Devise: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Ich hätte gerne das grosse Firmenschild von Leonteq bei der Europaallee. Biete 500 Thai-Baht.
Vielleicht hat jemand eine Idee was für lustige Wörter man mit dem Namen bilden kann?
Du bist nicht mein Vater. Hör auf damit.
„Tec&Leonweg“ (Focus Léo’s weg)
„Tec@Leonweg“ (Focus Tec/weg)
signed by:
Loomy-Bloomy ya‘ Chill Advisory.
Sowas ???
Dann aber ein Pic senden – hier auf IP ! Mit Palm trees & Schild ⏱️✌️
Der Loomit sitzt doch immer noch in Päschwies, wegen dem Vorfall vor dem Zürcher Obergericht.
Ein gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn man keine Lobbyisten im Bundeshaus hat: Es wird genauer hingeschaut und entsprechend härter vorgegangen – insbesondere durch die FINMA, die bei grossen Marktteilnehmern eher Zurückhaltung zeigt, während kleinere Akteure bisweilen zur Selbstrechtfertigung regulatorischer Härte herangezogen werden.
Bauernaktie
Selbsternannter „Manager“ für arme ..😂
Spieler: Hausverbot im Casino
Ganz zu schweigen von dem grossen Problem im Kern der Trading/Vertriebsstruktur in Form von „Toxic Alex Vangasselt“, der durch inkompetentes Hedging die Trading-Performance mehrfach zerstört hat und noch schlimmer den Weggang vieler kompetenter Sales im Vertrieb verursacht hat
Wow – und weiter geht es mit dem Bashing. Ich kenne die Firma relativ gut von der Kundenseite und kann sagen, dass der Service und die Plattform marktführend ist.
Darum verdienen die ja Geld wie Heu, gell…..
Für diejenigen welche es nicht verstehen: das war Ironie.
Ist das Kapital für Kunden, die über Swissquote strukturierte Produkte (Tracker-Zertifikate) von Leonteq erworben haben, im Falle einer Insolvenz des Emittenten garantiert?
Nein – wieso soll es? Ist ja Emittent Leonteq und auf deren Bilanz und nicht Swissquote.
Ja bei BEIDEN ist gar nichts garantiert, kenne mr langsam, oder?
Nein, diese Strukis sind auf deren Bilanz. Wie damals bei Lehman Brothers. Gibt jedoch auch off-balance sheet Lösungen.
Anleger unterliegen dem Kredit- bzw. Emittentenrisiko von Leonteq. Bei Eintritt eines Insolvenz- oder Restrukturierungsereignisses besteht das Risiko eines Totalverlusts des investierten Kapitals.
In der Finanzbranche gibt es noch ein paar solche Fälle.
Ein Verkauf der Kunden und eine geordnete Liquiditation wären noch oft extrem sinnvoll und im Sinne der Aktionäre.
Aber das Management wird sich immer bis zum bitteren Ende gegen so etwas wehren.
Es gab 2008 eine Strukibude mit dem Namen Lehman Brothers!
Wer zahlt am Schluss die offenen Leo-Strukis?
Struki weg, Geld weg, Aktien weg. Soo geht das.
Genau wer bei ex-CSlern und ex-Lehman Brothers investiert im Jahre 2026 ist auch nicht mehr zu retten.
Wow, wie tief muss die Verachtung von Hässig sein dass er nicht aufhören kann auf Leonteq einzuschlagen. Langsam wirds pathologisch.
2025 war kein gutes Jahr, aber keinesfalls ein Gau. Es müssen halt Altlasten bereinigt werden und das Business rightsized werden.
Die Dienstleistungen sind sehr gut, die Onlineplatform ist sehr gut, alles funktioniert und hat Hand und Fuss. Das muss man hier auch mal sagen.
Das Kernproblem dieses Monoproduktanbieters ist, dass kein Business Case mehr besteht. Niemand will Strukis als Anlageinstrument, weil sie mit Geldanlagen und Optionen selber zusammen gestellt werden können zu bedeutend tieferen Kosten. Zudem eignen sich die Strukis für den typischen Kunden von Raiffeisen überhaupt nicht, weil zu riskant und zu teuer. Liquidieren wäre strategisch richtig.
Aha genau darum baut Raiffeisen ein eigenes Strukibusiness auf
@Kowalski
Vor Jahren haben sie das aufgebaut. Völlig überteuerter Kauf. KI kann auch Strukis besser und erst noch billiger zusammenschrauben☝️
…es gab offenbar viel Nepotismus, Gefälligkeitsbeförderungen. Aka, the place is full of sh*t.
Wen wunderts… Das ist, wenn ein AI CEO das Unternehmen am besten führen würde.
Jetzt mal ordentlich alle Woche hier auf Leonteq einprügeln. Kann ja nicht sein, dass Käufer noch strukturierte Produkte kaufen und ein Gegenparteirisiko mit Leonteq eingehen, wenn die Hütte derart brennt.
Ausser diesem tief verschlafenen, Realitaets verirrten resp. seicht koechelnden SRF Programm, bricht hier bald alles ein-, aus-, ab-
oder einfach: klaeglich auseinander. Banken, Spitäler, grosse Retailer, Zoos, Firmen, Hotels & Bars, Berge, Gesetze,
Verstand & Sin, Kontrollen, Audits,
Kantone, Richtlinien, Justizen x 26, Image, Vertrauen, moralischer Gummihals Knoten@gordisch, die rethor. ueblichen PR Parteiphrasen x6, Formular Dschungel & Datenhaufen x 26, BildungsKonzept@2010,
80% Zeit f. Debatten & SRF Arena Club Kreisrum-Reden:
für 20% Outcome (… s. Liste/oben).
Umdrehen: 20/80 !
Was willst du uns eigentlich sagen?
„Sparschwein mit Loch“ oder „Loch mit Sparschwein-/Schein ?
Das ist hier die Tell’s Bingo Frage.
Fett gepolstert dat Ding.
Eigenkapital 39.25 Franken. Aktienkurs 12.50 Stutz.
Modell läuft nicht, Abwickeln und Auszahlen.
Die Gründer sind safe.
Bye.
Die Geschäftsleitung spricht von «Problemen mit der französischen Aufsichtsbehörde» und «Altlasten aus der Vergangenheit».
Tatsächlich handelt es sich um ein Verfahren der französischen Staatsanwaltschaft, was eine grundlegend andere rechtliche Tragweite hat.
Leonteq stützte sich auf einen gefälligen und fehlerhaften EY-Bericht, um Geldwäschereifälle nicht angemessen zu behandeln.
Zwischen 2018 und 2022 war Leonteq der Hauptwirtschaftsbegünstigte dieser Transaktionen.
Der Rückgang der Rentabilität seit den Enthüllungen der Financial Times steht in direktem Zusammenhang mit der Einstellung
Ob die Buchwerte wohl stimmen?
Aus Sicht der Aktionäre ist die Liquidierung vielleicht attraktiv.
Für die Führungs-Chefs und die Mitarbeiter aber mit Sicherheit nicht.
Das sollte man auch bedenken.
Richtig erkannt. Das hoch bezahlte Management wird sich mir aller Kraft dagegen wehren, da die GL-Mitglieder anderswo nirgends eine Stelle zu diesen vorteilhaften Konditionen finden würden. Für den CEO ist Leonteq die letzte Gelegenheit nochmals ordentlich Kasse zu machen. Vor der Einstellung bei Leonteq versuchte er sich als selbständiger Berater….
Aber auch die Shareholders. Die Bauernbank hat seinerzeit einen Phantasiepreis bezahlt. Ob sie diese Position bereits vollständig abgeschrieben hat? Dürfte entscheidend sein☝️
Das EKG meiner Kunigunde schaute am Schluss auch so aus …
Die Ärzte waren leider rat- und hilflos!
Ich bewundere Hässig für seinen Mut auch gegen grosse Heilige Kühe wie Raiffeisen und Credit Suisse anzugehen. Da hat er grossen Mut bewiesen, da seine Gegner sehr viel tiefere Taschen hatten und ihn damit Kaputklagen konnten. Top investigativer Journalismus.
Was Hässig jetzt aber macht hat nichts mit investigativem Journalismus zu tun. Das ist nur noch Rufmord einer Firma die er offensichtlich hasst. Das ist Journalismus auf tiefsten Niveau. Er gibt Leuten hier in den Kommentaren eine Platform um über eine Firma und deren Produkten herzuziehen. Es ist ein Schande.
Wer diffamiert hier wen?
Schauen Sie sich die Fakten an:
12. Oktober 2022: Nach den Anschuldigungen der Financial Times erklärt Leonteq, dass aus seiner Sicht nichts die Übermittlung von Verdachtsmeldungen zu den von Whistleblowern identifizierten Transaktionen rechtfertige.
11. April 2023: Leonteq sendet einen Bericht an Tracfin.
12. Dezember 2024: Die Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA schloss ein Verfahren gegen Leonteq ab, in dessen Rahmen sie feststellte, dass die Gruppe ihre Risikomanagement- und Überwachungspflichten im Zusammenhang mit dem internationalen Vertrieb nicht ausreichend
Die waren ja soooo cool, sie hätten sich „Leontech“ oder wenigstens noch „Leontec“ nennen können, aber nein, es musste ein „Q“ drin haben… Sauerei
Liquidieren und abwickeln diese marode Leonteq Bude.
Der Aktienkurs gehört in den Boden gestampft.
Braucht kein normal denkender Anleger solche Casino Strukis im Depot.
Frage für einen Kolleg, war macht das Audit dieser Bude? No comment…