Wir berichteten über das auffällige Muster: Seit Monaten fiel Bitcoin regelmässig um Punkt 10 Uhr New Yorker Zeit, exakt zur Öffnung der US-Börsen.
Zwei bis drei Prozent in wenigen Minuten. Liquidationen. Stop-Loss-Kaskaden. Danach oft eine schrittweise Erholung.
Zufall wirkte das keiner mehr.
Im Zentrum steht Jane Street Capital, einer der mächtigsten Market Maker der Wall Street und Authorized Participant beim iShares Bitcoin Trust von BlackRock.
Wer diese Rolle innehat, sitzt an der sensibelsten Schnittstelle im System: Zwischen ETF-Struktur und physischem Bitcoin.
Dort, wo Arbitrage, Liquidität und Preisbildung ineinandergreifen.

Ein Thread auf X warf Jane Street systematische 10-Uhr-Verkäufe vor, kombiniert mit Derivate-Strategien und synthetischen Bitcoin-Exposures.
Offiziell hält das Unternehmen über 20 Millionen IBIT-Anteile. In der öffentlichen Wahrnehmung ist das eine bullische Milliardenposition.
Nicht sichtbar sind jedoch Optionen, Futures oder Swaps. Die mögliche Gegenseite bleibt im Dunkeln.
Hier beginnt das Misstrauen.
Ein ETF-Long kann vollständig gehedgt sein. Er kann neutral sein. Er kann sogar netto Short sein.
Wer Zugriff auf ETF-Schöpfung und gleichzeitig ein grosses Derivatebuch hat, bewegt sich nicht nur im Markt, sondern beeinflusst dessen Mechanik.
Beweise für gezielte Manipulation existieren nicht. Auffällige Muster schon.
Besonders brisant: Die täglichen 10-Uhr-Rutsche setzten zeitweise aus, als juristischer Druck öffentlich wurde.
Seit dem Abflauen der Debatte zieht Bitcoin wieder an. Der Kurs steigt, dynamischer als in den Wochen zuvor.
Die Bitcoin-Community reagierte weniger empört als bestätigt. Seit Jahren warnen Puristen vor „Paper BTC“ aus ETF- und Derivatekonstruktionen.
Die 21-Millionen-Grenze gilt im Protokoll. Nicht zwingend im darüberliegenden Finanzprodukt.
Viele deuten die angebliche Unterdrückung paradoxerweise bullisch. Wer Preise drückt, will akkumulieren. Wer akkumuliert, glaubt an höhere Kurse.
Ob Jane Street den Markt tatsächlich aktiv steuert, bleibt offen. Klar ist nur: Bitcoin ist dezentral emittiert, aber seine Preisbildung läuft zunehmend durch zentralisierte Finanzkanäle.
Und wenn der 10-Uhr-Effekt verschwindet, stellt sich eine neue Frage: War das der Deckel auf dem Kurs? Die nächsten Wochen werden es zeigen.
Bitcoin ist vorbei, völlig wertlos. Mit Memory-Aktien habe ich dieses Jahr hingegen schon fast 200% gemacht. Das ist Musik.
Oha, lauter gefrustete bitcoinis mit daumen runter, die gerade 50% verloren haben, während ich mit sandisk und samsung in 8 wochen mehr als verdoppelt habe mit max leverage.
bitte auch die verluste auflisten
Loser „Panama Papers“ hat 0,000000001 Bitcoins verkauft, darum geht alles den Bach runter …😂
Hör mir mit dieser Nullnummer PP auf!
Habe bei 120k zum Glück die Gewinne realisiert, mir tun die Trottel leid die das gegenwärtige Trauerspiel noch mitmachen müssen.. ich wünsche viel Durchhaltevermögen!
Genau und ich bin der Osterhase aus dem Orient.
Diamondhands 🤣
Der Bitcoin Schwindel ist also aufgeflogen.
Ich werde oft gefragt wie ich mir mein Leben in Pattaya leisten kann.
Bitcon als Büebli gekauft und 10 Jahre später zu meinem 25 Geburtstag zum XYZ faxchen verkauft.
Meine Bar und mein Leben in Thailand ist zusätzlich schon lange selbsttragend.
Deine Geschichte hört sich devinitiv nicht sehr realistisch an. Ich mag es dir aber gerne gönnen. Frage mich nur was du den in Pattaya machst. Da wüsste ich bessere Orte.
Das wäre dein Plan im Nachhinein gewesen, den du allen erzählst, als wär’s tatsächlich so passiert. Solche und ähnliche Geschichten höre ich seit meiner Backpackerzeit anfangs der Neunzigerjahre.
Die IV macht’s möglich, mehr nicht.
Nur Looser sind noch immer in Bitcoins investiert.
Auch die „looser“ mit doppeltem
„s“…
träum weiter, towarischtsch. der crypto-hype ist vorbei.
Vadim, hör auf mit deiner Kaffeesatzleserei. Du hast einfach aus Gier den Moment verpasst im zu verkaufen (das tust du erst wenn Blut auf der Strasse liegt). Hör auf die Schuld an eine Verschwörung zu geben, und hör auf zu versuchen noch andere Idioten zum Kauf zu bewegen.
M.E. geht Bitcoin auf Null. Man wird ihn in Zukunft nicht mehr in den Markt hinein bringen können weil ihn der Staat nicht zulassen und das digitale Zentralbankgeld einführen wird. Gold hat einen inneren Wert und ist nicht an digitale Währungen gekoppelt. Es wird zwar auch verboten werden wenn es zu stark ansteigen wird, aber es wird nicht so einfach sein dass es sich nicht als Parallelwährung durchsetzen kann.
… im Prinzip richtig, aber bis auf Null wird er nicht gehen, solange er einen Sinn ( nicht Wert) für die Schattenwirtschaft / Geldwäscherei usw.) hat – der einzige Sinn… Zudem geraten mittlerweile die Miner (nur noch grosse Minerpools – die kleineren hat’s schon lange verjagt) immer mehr in Schwierigkeiten, ihr „Geschäft“ kostendeckend zu führen – was den ganzen Algorithmus („Geldmengen“ – Steuerung)in Frage stellt…
„Seit Monaten fiel Bitcoin regelmässig um Punkt 10 Uhr New Yorker Zeit, exakt zur Öffnung der US-Börsen.“
Was für ein Unsinn? Was haben Sie noch geträumt?
Bitcoin has no value.
Bargeld hat auch keinen Wert, ist nur Papier. Das Vertrauen dahinter generiert den Wert. Und Dezentralisierung ist vertrauensstiftend.
Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel und damit von einem Rechtssystem getragen und geschützt. Das Gesetz gibt Geld seinen „Wert“, und das kann nur der Staat. Zu meinen, Dezentralisierung sei eine Stärke und schaffe Vertrauen, ist einer der vielen fundamentalen Irrtümer der Cryptonerds. Wer vertraut „Geld“, dessen „Kurs“ von 28jährigen pickligen Kryptomilliardären,die zwischen leeren Pizzaboxen leben, kontrolliert wird?
„Bitcoin hat keinen Wert“ ist zu pauschal. Wert entsteht durch Knappheit, Nachfrage und Akzeptanz – das gilt für Gold, Papiergeld oder Bitcoin. Staatliche Währungen sind gesetzliches Zahlungsmittel und durch Steuern abgesichert, garantieren aber keine stabile Kaufkraft. Bitcoin beruht auf einem anderen Vertrauensmodell: festen Regeln und Dezentralität statt staatlicher Kontrolle. Beide Systeme basieren letztlich auf Vertrauen – nur in unterschiedliche Strukturen. Knappheit gibt es bei Bargeld übrigens nicht mehr, womit dessen Wert unaufhaltsam sinkt.
Bis die Blase gänzlich platzt –
Ja genau; vor kurzem meinte ein Experte auf dieser HP, Bitcoin eigne sich auch zur Altersvorsorge.
Außergewöhnlich. Ich habe kein Wort von dem Artikel verstanden. Dieser wurde auf deutsch verfasst. Liegt wohl an mir.
Wohl „Blick-Leser“ in einfacher Sprache!
Der Bitcoin lebt vor allen Dingen von Narrativen und Geschichtlein. Anwendungsbereich: Hauptsächlich Spekulation. Das ist gut belegt. Ganz anders dagegen Tether: Da ist Fleisch am Knochen! Ich würde nicht sagen, dass die ganze Kryptowelt vor dem Totalausverkauf steht. Aber der Bitcoin wackelt bedenklich: Performance 5 Jahre bei knapp +45%, Swiss Life +94% (plus Dividenden), Palantir gut +470%. Mehr muss man dazu nicht sagen.
Bargeld hat auch keinen Wert, ist nur Papier. Das Vertrauen dahinter generiert den Wert. Und Dezentralisierung ist vertrauensstiftend.
Guter Artikel, aber Abgrund üble Kommentare von Menschen welche sowas von keine Ahnung haben. Bitcoin wird nicht verschwinden und jeder der noch was übrig hat sollte die aktuelle Situation zum Nachkaufen nutzen oder sich mal etwas Bildung gönnen damit man versteht wieso jetzt investiert werden müsste.
Durchhalten wenn BTC sinkt, evtl nachkaufen ist die bessere Strategie als Verluste zu realisieren. Solange keine Hebel-Produkte eingesetzt werden, ist alles halb so schlimm.
Cathie Woods von ARK Invest sieht jedenfalls grosses Potenzial.
Aber, wie sagte doch ein bekannter Experte: „Die schwierigsten Prognosen sind immer die, die sich auf die Zukunft beziehen“.
Zum Glück liegt die Mehrheit der Kommentatoren bei solchen Fragen meist falsch…sonst wäre es er es einfach, vermögend zu werden. Es braucht Ausdauer, Leidensbereitschaft und den Mut, dann einzusteigen wenn es nicht rosig läuft.
wie mit der Plandemie! Die Impfung sollte doch helfen und jetzt sehen wir viele kausale Todesfälle im Zusammenhang mit dieser Impfung. Bitcoin ist ein konstrukt von BlackRock – WEF und für Palantier um euch, zu konrollieren.
#Satoshi for ever.
Sie glauben behaupten zu können, man müsse jetzt Bitcoin kaufen, nachdem sich der Kurs in US Dollar vom Höchst fast halbiert hat. Ein Hellseher sind sie
nicht. Was wenn
Bitcoin auf 50’000
Dollar fällt? Was empfehlen Sie dann??
Habe Bitcoin verkauft!
Und dagegen Tulpenzwiebeln gekauft. Vielleicht klappt es diesma!
Man fragt sich schon wieviel der Autor wirklich vom Investment Banking und dem Funktionieren der Märkte versteht…Da der Crypto-Markt wie der FX-Markt 7 x 24h funktioniert, entfällt das ‚Closing‘, was für Asset- und Portfolio-Manager so wichtig für Umsichtungen und Benchmarking ist. Im FX-Markt gibt es dafür so ‚inoffizielle‘ Closing-Preise (WM-Preise) wo Market Making grosse Orders büscheln und daraus einen pseudo Closing WM-Preis stellen…das zu einem solchen Preise viel Volumen umgeht und ein el Dorado für Frontrunning ist liegt auf der Hand…ratet mal um welche Uhrzeit das stattfindet…
Hab nach nur 1 Jahr gestern meine Lumentum Holdings verkauft und denke nicht dass Bitcoin so schnell wieder kommt. Allenfalls ein kurzer Trade. Inzwischen ist ja sogar der Geiger Hans investiert – solange geh ich nicht wieder rein.
Wow – cooler Trade mit Lumentum. Glückwunsch – wenns denn wahr ist.
Krypto ist gesetzt. Gegenwärtig drücken Institutionelle absichtlich den Markt um tief zu kaufen und warten auf weitere Regularien. Danach lässt man den Markt wieder laufen. Apropos, es gibt noch eine Sonntag-Nachmittag Rutsche 😉
Sehr guter Artikel. Genau so ist es. Jane Street und Blackrock stecken hinter der grossen Algo-Manipulation.
Banken können es nicht lassen zu betrügen, damit sie noch mehr verdienen und dann eine Busse zahlen.
Die Bussen müssen das 2fache davon sein, was die Banken an dem Betrugsdeal verdient haben. Erst dann hören sie auf.
Wir sollten mal Philipp Hildebrand, vize von Blackrock, fragen, was er davon hält.
In den letzten Jahren in den Qualitäts 🙂 MSM.
Aber irgendwie immer noch da, der Bitcoin.
Das ist aber ärgerlich, gell?
Der Bitcoin wird dann sterben, wenn er nicht mehr als Spekulationsobjekt dienen kann. Der Kurs geht ja nicht ins Unendliche. Kaum verläuft die Linie waagrecht, verliert jeder das Interesse am Bitcoin. DAS ist der Unterschied zwischen Bitcoin und Gold, aber auch Fiat Geld. Aus dem Fiat Geld steigt niemand aus.
Ist das jetzt ein Satire-Beitrag? Man weiss es ja nicht. Die ganzen Atombombendrohungen, der epische unwahre Beitrag, dass Ruzzland nicht im Epstein-Skandal drinsteckt, irgendwie kann man Ruzzen einfach nicht mehr ernstnehmen.
ich verstehe die aufregung nicht. jane street hin oder her.
ich bin noch im zweistelligen gewinn bereich.
finde es schade ist der bitcoin noch nicht auf die 50k runter.
ich überlege mir dort nochmals einzusteigen.
1:1 X Artikel Übersetzung, starke Leistung.
Sehr klare und gute Analyse des derzeitigen Zustands BTC-Market – schaut Euch doch alle mal den Chart (inklusive Volumen) der letzten 6 Monate an… nächster Halt bei ca. 50k …
Der Fiat Geld Anhänger.
Macht Euch keine unnötigen Sorgen. Es ist normal Angst zu haben vor etwas ganz Neuem wie Bitcoin.
Die Menschen hatten zuerst auch Angst vor Feuer, vor der Elektrizität, vor Lokomotiven, vor Autos, vor emails, vor Natels.
Auch all das obgenannte brauchte nicht Jahre, sondern Jahrzehnte bis zur allgemeinen Akzeptanz.
Versucht keine Angst zu haben. Ihr werdet sehen, es lohnt sich.
Wenn man nach bald 20 Jahren noch darüber diskutiert, ob eine „Erfindung“ überhaupt einen Zweck erfüllt oder einen Sinn hat, beantwortet das die Frage.
Die wenigsten Menschen verstehen Feuer, Elektrizität oder den Verbrennungsmotor, aber deren Sinn und Nutzen erfasst jeder sofort.
Von einer wirklich guten Idee brauche ich als Nutzer keine Ahnung zu haben, um deren Zweck zu erkennen. Das macht eine Entwicklung überhaupt erst gut.
Bitcoin hat im Gegensatz zu all Ihren Beispielen keinerlei gesellschaftlichen Nutzen. Ausser Spekulation. Der einzige Grund für seine Existenz ist sein Preis in Fiat. Es ist ein Fiatderivat, das ein Revolutionsmärchen erzählt. Ohne Fiat keine Cryptos.
Befasst Euch mehr mit Volkswirtschaft statt mit Techporno.
… genau – auch der Nutzen der stablecoins ist mehr als fraglich -sind ja (immerhin)durch Gold / USD usw. gedeckt und damit gekoppelt an die Realwirtschaft…