Hier in Dubai zeigt sich ein ambivalentes Bild: Die Instagram-Girls drehen fast durch und posten in Panik den Krieg.
Währenddessen stolzieren Russinnen und Ukrainerinnen weiterhin im Bikini um den Pool.
Nun, im Vergleich mit dem Ukraine-Krieg ist es hier immer noch relativ ruhig und fast paradiesisch.
Ab und zu werden Raketen, Marschflugkörper oder Drohnen über unseren Köpfen abgeschossen. Und manchmal gibt es dann eben Raketenalarm.
Deshalb die Toilette oder einfach das Badezimmer. Mangels Luftschutzräume empfiehlt es sich, von den Fenstern wegzubleiben.
Sollte tatsächlich mal eine Drohne ins Haus fliegen, empfiehlt es sich, sich nicht den Scherben auszusetzen und möglichst hinter mehr als einer Wand zu stehen.
Ursprünglich war nur von Angriffen auf militärische Einrichtungen der USA die Rede. Das hat sich geändert, jetzt fliegen auch mal ein paar Drohnen rein, wohl bewusst auf ausgesuchte zivile Einrichtungen gerichtet.
Nicht von ungefähr werden so gelegentlich Hotelfassaden auf der Palme, am Burj al Arab oder am Burj Khalifa, abgefackelt.
In Einzelfällen könnten die Brände auch von herabstürzenden Trümmerteilen von abgeschossenen Objekten herrühren. Die Geschichte wird zeigen, was die Wahrheit ist.
Mit Drohnen kennen wir uns ja aus. Die Tagesschau lieferte schon umfangreiche edukative Bilder aus der Ukraine:
Drohnen sind langsam, sie kommen mit 200 km/h und können mit klassischer Flugabwehr oder Jets abgeschossen werden.
Sie richten auch keinen fatalen Schaden an. Nicht, dass sie angenehm wären – aber eben nicht katastrophal.
Der Iran hat aber schon acht Marschflugkörper gegen die Emirate verschossen. Sie wurden alle neutralisiert.
Die Dinger sind brandgefährlich, fliegen sehr tief und können eine sehr hohe Sprenglast tragen.
Aber auch sie sind relativ langsam, etwa 700 km/h. Man kann sie also mit einem Jet einholen, falls man in der Nähe der Flugbahn ist, oder man schiesst eben auch eine Shahed-Drohne konventionell ab.
Besser nicht mit einer Patriot-Rakete, diese muss für die ballistische Abwehr aufgespart werden.
Und damit kommen wir in diesem kleinen Waffenexkurs zu den gemeinen Hypersonic-Raketen.
Die Mullahs verstecken sie teils unter dem Boden, und wenn sie sie abschiessen, sind sie, nachdem sie eine gigantische ballistische Parabel zurückgelegt haben, in fünf Minuten in Dubai.
Falls das Ziel meine Toilette wäre, wäre wohl das ganze Siedlungsumfeld in Schutt und Asche.
Die Iraner schicken diese Teufelsdinger allerdings nur Richtung militärische Anlagen. Bis jetzt – und hoffentlich wird das so bleiben.
Sollten die Golfstaaten allerdings in den Krieg eintreten, werden die Revolutionsgarden nicht mehr zu halten sein, dann gilt „no mercy“.
Nicht umsonst wurden die Wahrzeichen von Dubai, der Burj Khalifa und der Burj al Arab, evakuiert. Das wären selbstredend die taktisch effektvollsten Zerstörungsziele.
Leider haben die Mullahs erst die Hälfte ihres Arsenals verschossen. Der Aufbau ihrer ballistischen Übermacht erfolgte wohl im Schatten der Geopolitik – man konzentrierte sich nur auf die mögliche atomare Aufrüstung des Schurkenstaates.
Es bleibt zu hoffen, dass dem Spuk möglichst bald ein Ende bereitet wird. Ein Point of no Return ist erreicht – raschmöglichst sollten die bärtigen Theokraten endgültig ausgeräuchert werden.
Wenn das nicht gelingt, wird die ganze Golfregion einen nachhaltigen Schaden auf dem Immobilien- und dem Tourismusmarkt erleben.
Ganz abgesehen von den möglichen globalen Gewittern für Politik und Börsen. Aber vielleicht geht es ja doch rascher?
Die Israelis und die Amis dürfen wir nicht unterschätzen.
Ach ja, und da gibt es noch mindestens 4’000 Schweizer, die gerne zurückfliegen wollen. Dafür wären Dutzende von Fliegern notwendig, die natürlich nie zur Verfügung stehen werden.
Auch ich sollte dringende Termine in der Schweiz wahrnehmen, mein Flug wurde schon mehrmals gestrichen oder verschoben.
Ich arbeite nun an einem Plan B: Die Flucht über Land. Leider darf ich nicht mehr verraten, ich möchte diesen Roadtrip möglichst nicht mit schlecht gekleideten Touristen und verschreckten Insta-Girls antreten.

Pensionierte US-Geheimdienstler und Militärs, die die Geschehnisse kommentieren, erklären, dass es den Amerikanern klar war, dass ihre Baracken und Kaserne Ziele sein würden, und dass sie deshalb ihre Soldaten in Hotels umsiedelten.
Ihnen zufolge haben die Iraner genug Informanten in den Golf Staaten, dass die die CIA Station in Dubai-Jebel Ali trafen, sowie High Value Target US-Militärs im Hotelzimmer in verschiedenen Hotels der Golf Staaten. Das hat das US-Militär überhaupt nicht vorhergesehen. Es sind also keine iranische Angriffe auf Zivilisten.
Wer in den Emiraten Ferien macht oder lebt, hat sich islamischen Autokraten unterworfen, die „pulsierende Staaten“ auf dem Rücken von 100’000 Zwangsarbeitern aus Südostasien aufgebaut habe. Diese Fastsklaven leben ohne Rechte und prekärsten Bedingungen. Mein Mitleid hält sich in sehr engen Grenzen (mit dem Autor).
Ist doch kein Problem. Habe diese Situation schon einige Male erlebt.
Fokussiert bleiben und ein sicheres Ziel haben.
Nicht dasitzen und blöd rumschreien.
Einfach, move your ass!
Vom Öl allein gibt’s wohl Durchfall. Für was werben jetzt die Profi-Influencerinnen? Silikon ersetzt keine Muttermilch.
Wer freiwillig nach Dubai zieht hat die Kontrolle über seine Werte verloren.
Meines Wissens fliegen immer wieder Flieger von und nach Dubai. Zwar ein stark reduziertes Angebot, aber es wird geflogen. Wenn halt nicht gerade wieder Luftalarm herrscht. Es ist also durchaus möglich das Land auf dem Luftweg zu verlassen. Braucht halt etwas Geduld. Nur keine Panik.
Es braucht auch keine staatlichen Rettungsflüge. Das machen schon Qatar, Emirates und Co.
Ein Kenner der Szene, aber nur oberflächlich aus dem wohligen Büro offensichtlich.
Versucht der Artikel etwa, witzig sein? Kein Wort darüber, dass die amerikanisch-israelischen Luftangriffe Völkerrecht verletzen und gegen die UNO-Charta verstossen? Schurken sind immer die Anderen, nicht wahr? An ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen. Ich erspare mir den Rest.
Krieg ist furchtbar und grausam. Was Dubai betrifft ist primär zu hoffen, dass kein Mensch zu Schaden kommt. Andererseits regt sich der Spekulant in mir: Vielleicht gibt es bald Gelegenheiten, Premium-Immobilien günstig zu erwerben? Denn langfristig haben Modelle wie Singapur oder Dubai Zukunft. Wie alle Staaten in denen sich Leistung noch lohnt, in denen Leistungsträger nicht mit exorbitanter Besteuerung und irrwitzigen Vorschriften bestraft werden, in denen Kriminalität noch bekämpft wird
Die US-Tarnkappenbomber werden nochmals zuschlagen mit dem Ziel, die angebliche Atombomben-Produktion der Iraner einmal mehr für alle Zeiten zu zerschlagen. Nach diesem greatest victory ever wird fury Donald den Einsatz für beendet erklären und den Rest der Welt mit höheren Zöllen zur Kasse beten. Der Spass hat schliesslich einige Milliarden gekostet. Der Verkaufspreis für Patriots etc. wird derweil durch die Decke gehen, was die EU und die Schweiz teuer zu stehen kommt.
Dubai ist komplett überbewertet.
Unser Sohn wohnt in Doha. Er ist als Hobby Fotograf vom Luftabwehrspektakel absolut begeistert.
Dubai oder Abu Dhabi für Ferien ist ok. Es gibt interessante Sachen zu besichtigen.
Aber dort leben, nein Danke ! Da gibt es angenehmere Orte.
Die meisten Experten meinen dass:
– die USA kopflos in diesen Krieg reingegangen sind
– ihnen bald die Munition ausgeht
– der Iran mit seiner Strategie, in alle Zahnräder reinzugreifen, und so die Preise hochzutreiben, alles richtig macht.
Den vorherigen 12-Tage-Krieg hat Netanyahu mit einer Kapitulation verloren. Gegen die Raketen aus dem Iran hatte er keine Chance.
Trump & Strategie? Fehlanzeige.
Friedenspräsident Trump? Fehlanzeige.
Bravo Iran!