In der Compliance der UBS rumort es. Grund ist die neue Leiterin. Die sorgt bei Alt-Eingesessenen des wichtigen Bereichs für rote Köpfe.
Michelle Bereaux heisst die Managerin, als Mitglied des Group Executive Boards (GEB) gehört sie zu den einflussreichsten Spitzenleuten der Schweizer Grossbank.
Seit Januar befehligt die Britin mit Herkunft Karibik die zentrale Division. Diese ist für die Einhaltung aller Vorschriften verantwortlich.

Bereaux trat in die Fussstapfen des Schweizers Markus Ronner. Dieser gehört seit Jahrzehnten zum Inventar und soll nächsten Monat als neuer Vize in den Verwaltungsrat der UBS „aufsteigen“.
Ein langjähriger Compliance-Manager spricht von einer Krise im Compliance, seit Bereaux das Kommando von Ronner übernommen habe.
„Ich und viele meiner Kollegen haben erwartet, dass Ronners Nachfolger ein interner Compliance-Spezialist würde“, sagt der Insider.
„Als dann im Herbst Bereaux angekündigt wurde, war das für viele ein Schock.“
Bereaux‘ Stärken lägen im Organisieren, sie wisse, wie man grosse Projekte erfolgreich über die Bühne bringe. „Aber sie hat null Erfahrung in Compliance.“
Aus der UBS ist zu vernehmen, dass Bereaux eindrücklicke Studienabschlüsse und eine lange Karriere bei der UBS für die neue Aufgabe mitbringen würde.
Unter anderem schloss Bereaux an der Eliteuni in Cambridge ein Jus-Studium ab.
„Compliance ist nie fertig“, kontert der interne Kritiker. „Es gibt keinen Jubelttag, wenn ein Projekt zu Ende ist.“ Diese Abteilung zu führen sei eine „grössere und viel komplexere Aufgabe“ als die Integration der CS in die UBS.
Fragen aufwerfen würde auch der Abgang der rechten Hand von Bereaux nach kurzer Zeit in ihrer Integrationtruppe. Diese sprang von Bord, ohne einen vergleichbaren neuen Job in der Bankenindustrie zu haben.
Auch dass die UBS die alte Ronner-Organisation zerlege, spreche nicht für die Qualitäten der neuen Chefin. Ronner trug neben der Compliance auch für „Regulatory Affairs“ die Verantwortung.
Um diesen Teil kümmert sich neu der Finanzchef der Grossbank.
Der interne Kritiker befürchtet, dass die unter Ronner stark gewordene Compliance-Abteilung unter dessen Nachfolgerin Bereaux zerfallen würde.
Einfach anzunehmen, dass eine Top-Integrations-Managerin „eine der anspruchsvollsten Aufgaben im globalen Banking“ erfolgreich bewältigen könne: Das sei riskant.
Dass Bereaux sich am Schluss der CS-Integration nicht stärker für ihre Truppen eingesetzt habe, als es darum gegangen sei, neue interne Jobs für diese zu finden, spreche ebenfalls gegen die frische Compliance-Chefin.
Das sogenannte „Project Purple“ wurde von der UBS-Spitze „gekillt“; die Heerscharen von CS-Integrations-Bankern verloren damit die frühere Job-Garantie.
Selber erhielt Bereaux unterbruchsfrei die nächste Position: Group Head Compliance and Operational Risk Control, Mitglied im GEB.
Der kritische Compliance-Senior hat laut eigenen Aussagen mehrfach vor den Gefahren für die ganze Compliance unter der neuen Verantwortlichen gewarnt – über die dafür existierenden Kanäle. „Bis jetzt gabs keine substanzielle Stellungnahme von oben.“


Sie wehren sich 😃👍. Die Kultur hat sich geändert.
Du bist der Beweis, dass Meinung keine Qualifikation braucht.
Die NASA sucht noch einen Astronauten. Wäre vielleicht etwas für einen der UBS Entlassenen.
Heute keinen Termin beim
Eingliederungsberater?
@Loomit,
gute Idee. Melde dich doch als Astronaut. Dann kannst du dich hinter dem Mond verstecken und bist da wo du hin gehörst.
„In der Compliance der UBS rumort es. Grund ist die neue Leiterin. Die sorgt bei Alt-Eingesessenen des wichtigen Bereichs für rote Köpfe.“ Das ist um 08.05 der ganze publizierte Artikel. Nicht mal einen einfachen Blog betreiben können, aber der UBS vorschreiben, wie sie den Compliance Bereich („die Compliance“ gibt es nicht) führen soll.
Das passiert halt in einem Grosskonzern, dass einem der/die Vorgesetzte nicht immer passt. Dann muss man sich entweder fügen oder die Konsequenzen ziehen. Im „Artikel“ fehlen zudem Hinweise, inwiefern die Chefin genau aneckt.
Sie kommt ursprünglich aus der Karibik und dann endet der Artikel.
Eine Behauptung und ein Hinweis auf ihre Identität und dann nichts.
Zurück bleibt nur eine Prise Rassismus.
Stimmt.
Weshalb Rassismus? Ist Karibik nicht gut?
Mittlerweile hat sich der Artikel erweitert und somit ist mein Rassismusvorwurf natürlich auch nichtig.
Als ich den Kommentar geschrieben habe endeten der Artikel nach dem Hinweis auf ihre Identität
Da kenne ich gutes Trickli: Einfach kritische Leute im Rahmen des RIF entlassen. Dann keine Rebellion mehr.
Genialer Plan. Kritische raus, Ja-Sager rein. Keine Rebellion mehr – stimmt. Keine Bank mehr auch. Aber der Bonus läuft bis zuletzt.
Wer jetzt noch bei der Ubs ist, hat die Kontrolle über das eigene Leben definitiv vollends verloren.
Das schreibst du nun seit Jahren praktisch jeden Tag. Soviel zur Kontrolle über das eigene Leben. Gute Besserung
Wer hat eine gute Idee was die ganze Entlassenen arbeiten könnten? Auf der Bank wird es wohl nichts mehr 🤣
Merke: Niemals Projektleiter für Operations anheuren, nie.
Wo das hinführt: Merkeln wie in DE und EU.
Nichts gelernt, nichts.
tja, jetzt haben wir den salat.
zuhause kommandiert eine frau
und im geschäft auch noch.
gut bin ich rentner.
Zwei(!) Boxen im DEI-Bingo! Was will man mehr?
Das war wohl der Rote Faden von Cambridge bis zur UBS…
Hat die UBS die IP Headline fix gebucht?
Krass, wie du mit null Ahnung so viel Selbstbewusstsein kombinierst. Hat die UBS dich direkt gebrieft oder ist das dein eigenes Kopfkino?
Palfner, Papers + Loomit auweia, täglich äusserst schlecht.
Ich bewundere deinen Mut, sowas so selbstverständlich rauszuhauen, ohne auch nur einen Hauch von Substanz.
Also wenn die Spinnerbilanz eine auf Floskeln basierende Lobeshymne auf eine, hmmm, unschweizerische Frau schreibt, ohne jegliche rationale Argumente bzgl Leistungsausweis, jo dann is was faul, net?
Hmmm, guys, the reptiles are real, REAL.
Kyle Odom is not crazy… you think that until you’ve had an encounter yourself. She is one of them…
Compliance ist keine Task, sondern eine Haltung!
Es geht mehrheitlich nicht darum Aufgaben abzuarbeiten, sondern …
– eine Haltung zu generieren,
– WIE die Aufgaben erledigt werden und
– WO Unterstützung gegeben ist,
… bei Bedarf.
Wer das nicht hinbekommt braucht keine Compliance-Einheit, anderfalls die Einhaltung von Regeln jeglicher Art immer ein Lippenbekenntnis bleibt.
Die Dame kennt eine Methode: Durchpeitschen. Ergebnis überall: Operational Delivery. Aber auch überall Fragezeichen bei Substanz und Kultur. Sklaventreiben als Führungsphilosophie — Tempo, Druck, kein Widerspruch. Jetzt soll dieselbe Peitsche eine der komplexesten Compliance-Funktionen der Welt führen mit null Erfahrung. Cambridge rettet hier niemanden. Das nennt UBS: Qualifikation. Traurig
sie war mal meine Chefin, dazumals noch in der IB in London. Selten so ein ‚tough cookie‘ erlebt. Fähig, hard-working, unverzeihlich. Genau was es braucht in der Compliance, welche leider Gottes auch CSler integrierte. Die rufen jetzt bestimmt auch aus. Eine gute Wahl. Soll als hardcore-Angelsächsin ruhig den Tarif durchgeben.
the name of all evil?
Keine Ahnung von Compliance?
Das war ja genau der erste Punkt im Anforderungsprofil.
Compliance schwach, die Gambler wird’s freuen. Und genau auch darum: Eigenkapitalanforderungen rauf!
cs und ubs: da tun sich 2 tote zusammen.
Kann nix werden.
Was für „Meisterstück“ der Beförderung. Kein Wunder, wenn unabhängige 360-Grad-Beurteilung passé ist und der zu Beförderte diejenigen auswählt, die ihn beurteilen dürfen.
Die Meldungen über die Zustände innerhalb der UBS häufen sich. Ob Asset Management, HR oder nun Compliance. Das Problem ist, dass die Personalabteilung der UBS kein Qualitätssetzer ist, sondern formal Sachen abarbeitet ohne eine Ambition für eine Vision für Kultur und Moral der UBS. HR wird ohne Ideen geführt und deswegen machen die einzelnen Divisionen was sie wollen.