Seit 50 Jahren bin ich Schweizer, habe Dutzende von Mitarbeitern angestellt und gut bezahlt, Steuern und Abgaben in Millionenhöhe bezahlt und alles getan, um viele Unternehmen unseres Landes fit für den Wettbewerb zu halten.
Ich schreibe dies nicht, um mich zu rechtfertigen oder vor anderen hervorzuheben, sondern deshalb, weil man mir von politischen Gegnern das echte Schweizertum sofort absprechen wird.
Dem halte ich entgegen, dass zu viele Schweizer, die sich gerne als „Blutschweizer“ bezeichnen, völlig die Orientierung verloren haben, wie es um unser Land bestellt ist.
Wir leben, vorläufig mindestens, weitgehend isoliert in Europa, sind entfremdet vom Donald Trump’schen Amerika, hassen die Russen unter Wladimir Putin und wollen die Chinesen nicht verstehen, die auf dem Weg zur neuen Weltmacht sind.
Gleichzeitig werden grosse Teile der Schweizer Bevölkerung immer ärmer. Sie haben am Ende des Monats immer weniger Geld auf dem Bankkonto oder in der Tasche, fühlen sich aber als Angehörige eines reichen Landes ihren Nachbarn überlegen.
Ich sage: Wir befinden uns in einer Schräglage zusammen mit der EU und ganz Europa.
Wie in den Walliser und Bündner Bergen ganze Hänge abrutschen, rutscht auch Europa mit der Schweiz langsam abwärts. Viele befürchten einen Absturz, aber so weit sind wir noch nicht.
Gleichzeitig beobachtete ich, wie Schweizer Grossaktionäre seit zwei Generationen ihre industriellen und anderen Vermögen an Ausländer verkauften, wie die einst bürgerlichen Parteien FDP und CVP die Orientierung verloren und mehr Substanz vernichteten, als neu aufzubauen.
Bauern, Winzer, zunehmende Teile des Gewerbes und viele KMU kämpfen um ihre Zukunft, bauen Mitarbeiter ab und verlagern ganze Betriebsteile nach Indien und Asien.
Die grossen Gewinner sind immer noch auf dem Finanzplatz und in der Immobilienbranche zu finden. Dort boomen die Geschäfte.
Der grösste Gewinner ist jedoch der Staat Schweiz. Er stellt die zweitbesten Schul- und Hochschulabsolventen an, entzieht sie damit dem freien Markt, bezahlt sie besser als im freien Markt üblich und möglich und erhöht die Steuern jener Bürger, die den Sprung zum Staat nicht geschafft haben.
Die besten Uni-Absolventen gehen gleich ins Ausland oder arbeiten für US- und andere Konzerne.
Die SVP, lange eine Randerscheinung, stieg zur grössten Schweizer Partei auf, indem ein politisch hoch talentierter Oligarch, Christoph Blocher, dem zunehmend verunsicherten und keineswegs immer reicher werdenden Schweizer Volk versprach, ihm seinen Besitz zu erhalten.
Dieses Versprechen hat die SVP Schweiz weder für die Bauern noch das Gewerbe eingehalten. Überall ist Krise.
Was vor allem wuchs, waren die staatlichen Verwaltungen beim Bund, in vielen Kantonen und in den grossen Städten. Dort flüchteten die hoch bezahlten Mitglieder der Verwaltung in die Arme der sich immer bürgerlicher gebenden Sozialdemokraten – und die der Grünen und Grünliberalen Parteien.
Sie versprachen den letzten Schweizer Arbeitern ein „wokes Paradies“ mit Gleichheit für alle und eine naturbelassene Zukunft als irdisches Reservat für wenige.
Wohin dies führt, sehen wir in unseren Nachbarstaaten. In Deutschland herrscht politisches Chaos, wo sich die Wähler der rechtsradikalen AfD zuwenden. So auch in Italien und England, wo die Menschen für falsche Heimatparteien stimmen, weil Konservative und Sozialdemokraten versagt haben.
In Wirklichkeit wurden jene Schweizer, die das Land während der letzten 100 Jahre reich gemacht hatten, allmählich älter.
Wie die Bauern ihr Land verkauften, um mit der Immobilienspekulation reich zu werden, verkauften viele ihre Unternehmen an Ausländer oder übergaben sie Erben, die ihrer Aufgabe oft nur wenig gewachsen waren.
Jetzt ist die Schweiz, unter deren Reichen und Wohlhabenden immer mehr Ausländer zu finden sind, im Begriff, den Anschluss an die neue Welt des 21. Jahrhunderts ganz zu verlieren.
Die Ängste, man sei zu klein, um sich die letzte Grossbank leisten zu können, sind Ausdruck eines Versager-Komplexes, der während Jahren immer grösser wurde.
Zuerst übergaben wir die Leitung grosser und mittelgrosser Unternehmen an Ausländer, weil unsere Verwaltungsräte und „Headhunter“ zuhause niemand mehr gefunden haben, der Nestlé, Roche, Novartis und hunderte anderer Unternehmen hätte führen können.
Es entstanden neue grosse Steuerzahler wie die Erben Marc Richs, die Rohstoffhändler, die seit Jahren Milliarden Franken in die Kassen von Bund, Kantonen und Gemeinden spülen.
Das Schweizer Volk steht ihnen, nicht ohne Grund, misstrauisch gegenüber. Doch Parteien, die Regierungen reicher Kantone wie Zug und Genf, fördern diese neuen Reichen, weil sie mehr Steuergeld bringen als die alte Schweizer Wirtschaft.
Noch ist Rom nicht verloren, aber die Zeichen stehen schlecht. Der Staat, kaum in der Lage, die 13. AHV, die Gesundheitsindustrie, die Schulen und das Bildungswesen, den Strassenbau und das eigene Militär zu finanzieren, rast in eine Schuldenwirtschaft hinein, wie wir sie seit langem nicht mehr erlebt haben.
Wir wissen, dass es unsere Kinder und Enkel sein werden, sofern welche vorhanden, welche die Rechnung bezahlen müssen. Die Folge ist, dass das Steuern und Abgaben zahlende Volk weiter ausgepresst werden wird.
Nur ein Beispiel: In den reichen Gemeinden des Kantons Zürich könnte man leicht auf 60 Prozent aller Steuern verzichten, müssten aus ihren vollen Kassen nicht die Städte Zürich und Winterthur wie auch Dutzende anderer Gemeinden unterstützt werden.
So tragen die reichen Kantone die armen, die gar nicht daran denken, Sparprogramme zu verwirklichen, weil das „Manna“ von alleine kommt.
Die reiche Schweiz, oft von Ausländern dirigiert, trennt sich zunehmend von der alten und immer ärmeren Schweiz. Grosser Reichtum steht, ganz wie in Basel, neben zunehmender Armut.
Die vielfach unterdrückte Wut des Volkes gegen die Ausländer, nicht nur Flüchtlinge und Emigranten aus der Ukraine, nimmt überall dort zu, wo Schweizer sich benachteiligt fühlen. Wer sich nicht wehren kann, wird ausquartiert und muss eine Bleibe ausserhalb seines Heimatkantons suchen.
Das ist für die Betroffenen eine Katastrophe. Sie flüchten in die Resignation, manche sogar in den vorzeitigen Tod, wo sich immer mehr geeignete Institute zum Vollzug anbieten.
Unsere Hauptaufgaben, Gesundheit, Bildung, Finanzen, Verkehr und Kultur, sind kantonal nicht mehr zu bewältigen. Keine Partei will zugeben, dass die Struktur der 26 Kantone und Halbkantone nicht mehr zeitgemäss ist.
Doch das Konzert der grossen Parteien, von links bis rechts ohne Unterschied, will daran nichts ändern. Sie verdienen gut daran.
Jetzt steht das Volk vor grossen Entscheiden. Soll es dem EU-Rahmenvertrag zustimmen und einen Teil seiner demokratischen Souveränität aufgeben?
Soll es einer Neutralitäts-Initiative zustimmen?
Oder soll es der 10 Millionen Menschen-Schweiz zustimmen?
Ich denke, die Schweiz lebt in einer Form, die einer Schmetterlingspuppe gleicht. Nach 150 Jahren glorreicher Geschichte muss aus dieser Puppe ein neuer Schmetterling kommen – oder die Puppe stirbt ab.
Wer das Glück in der Vergangenheit sucht, wird immer scheitern. Deshalb ist die Blocher’sche SVP ein Verhängnis für unser Land.
Der alte Oligarch sitzt in seiner Burg gut geschützt vor der Unbill der Schweizer Wirklichkeit. In seinem Schloss mit Museum über dem Zürichsee sieht er den Kranz der weissen Bergspitzen, nicht aber die Dramen in den Vorortsgemeinden.
Die Sozialdemokraten sind keine Spur besser. Sie, die klügsten Vertreter der Alternativen Linken (AL) in Zürich, die Grünen und halbgrünen GLP-Vertreter, ziehen sich sofort in elegante Grosswohnungen und Häuser zurück, wo immer möglich, ganz nach der Regel Wladimir Lenins nach dessen Machtergreifung in St. Petersburg:
„Auch ein Kommunist hat das Recht, im Rolls Royce zu fahren.“ Wer nicht an einen guten Ausgang glaubt, bleibt in der seiner Genossenschaftswohnung, der Sicherheit zuliebe.
Gibt es eine bessere Zukunft? Zuerst einmal werden die Skandale zunehmen, denn im Spagat zwischen Erfolg und Niederlage werden viele verlieren. Ausverkauf ist angesagt, nicht nur im Detailhandel.
In Crans-Montana wurde die Feuerwehr verkleinert, um Geld zu sparen. In der Zentralschweiz fehlt es an Erneuerungen an einer Seilbahn.
Erst wenn ein verzweifelter Mann durchdreht und sich anzündet, stellen die Fachleute fest, dass die Postbusse nicht immer sicher sind.
Wo der individuelle Erfolg ausbleibt, vermehren sich die Psychiater und Psychologen. Sie lassen die Krankenkassen boomen, aber die Rechnung bezahlt der Einzelne, am Ende der Steuerzahler.
Der Staat frisst die Privatwirtschaft. Die Politiker stellen sich dem nicht in den Weg, denn dies verspricht gute Mandate, die es nur zu sammeln gilt.
Das Parlament denkt gar nicht daran, diesen Missbrauch der alten Demokratie zu ändern.
Die Anwälte und Treuhänder stellen sich dem nicht in den Weg, denn sie leben von einer Komplexität, die vom Bürger kaum noch verstanden wird, aber gute Honorare bringt.
Wer kann, flüchtet in die Welt der Konzerne, wo man um sein Überleben kämpfen muss, wie viele Beispiele zeigen. Das schaffen nur die Wenigsten.
Wer nicht kann, verwandelt sich in eine Schlafmütze, weil das Erbe noch ausreicht, um einige Jahrzehnte zu finanzieren. Ist dies mangels finanzieller Masse nicht möglich, ist der Weg offen zum Sozialschmarotzer, von dem dann wieder die Verwaltung lebt.
Ich finde die Schweiz weiterhin ein wunderbares Land, wo Dichtestress nur dort herrscht, wo alle Menschen hinwollen.
Zürich mit Umgebung wächst nun zu einer Millionenstadt heran. Das bedeutet Stress für alle, die sich nicht anpassen wollen oder können. Die alte Puppenhülle reisst schon lange auf, aber der Schmetterling lässt sich Zeit.
Das ist kein Schweizer Schicksal, das ist das Schicksal Europas. Nach gut hundertjährigem Niedergang wäre es an der Zeit, wieder aufzuwachen. Unsere Eliten haben „Kei Luscht“, wie es Ueli Maurer als Bundesrat formulierte. Wer dann?
In der Schweiz profitiert wer nichts leistet sondern durch Connections, Nepotismus sich Profit von den Steuern angelt. Nichtsnutze werden massenweise importiert. Erfinder, Ingenieure starten in der Schweiz mit lächerlichen 80k. Da muss man sich nicht wundern, dass es bachab geht.
Ingenieur hier, ich kann das bestätigen. Seit drei Jahrzehnten schreien alle nach Ingenieuren und MINT Abgängern, und betonen wie überbewertet das Finanz-, Rechts- und Gesundheitswesen sei.
Aber alle die in der Politik nach Ingenieuren und Handwerkern schreien, haben selber Jura oder Wirtschaft studiert, und würden ihren eigenen Kinder als letztes eine Berufslehre oder MINT-Studium empfehlen.
Also: Das nächste Mal wenn ein Politiker das duale Bildungssystem lobt oder MINTs fordert, schaut mal a) was er selber von Beruf ist und b) was seine Kinder für eine Berufsausbildung geniessen.
Stefan Bolliger, Bank Bär, geht mit 26 Mio. Euro an den Start.
Klar doch, dass unten gespart werden muss genau nach dem Motto:
Oben FIX
Unten NIX
Fürsten fordern niemals mehr Fürsten (das würde ihre Papiertitel entwerten), sondern mehr Zudienende.
So fordert auch unser Polit- und Wirtschaftsadel weniger Uni-Abgänger, dafür mehr Zudienende, also operative Berufsleute welche die PS auf den Boden bringen – aber freilich nur solange sie selber an den Schaltstellen bleiben.
Die Wirtschaft krankt heute wie schon früher an ihrer Elite, dem Stand dieser Landbesitzer, Vermögensverwalter, Transaktionshüter und Brückenzollwärter. Jeder will auf der Spitze der Pyramide bleiben und duldet nur Nettozugang unter ihm, d.h. Arbeitskräfte und Zuwanderer
Ne, nicht wirklich: Oben nix und unten noch weniger.
Oder, anders formuliert: Ist die Forelle noch winziger als das Hirn, dann werde Manager oder Politiker. Aber Achtung: Der Lebensraum ist umständehalber etwas belastet durch üble Gerüche und einen sehr eingeengten Horizont
So,so – die SVP ist schuld, obwohl sie sich seit über 30 Jahren gegen den Mitte-Links Crash-Kurs stemmt.
Oje KJS – wenn die Lebenslüge und der Booster knallen.
Die Party ist vorbei.
Nur sehr junge Leute können es nicht erkennen, weil ihnen die stützenden, jetzt erodierenden Säulen, die jede vordergründige Progressivität erst tragen, nie aufgezeigt wurden. Aus anderen als pragmatischen Gründen oder Sachzwängen heraus planen wohl die Wenigsten überhaupt noch ihr längerfristiges Dasein im Inland.
Einmal mehr arbeitet sich Stöhlker ab an Blocher und seiner bösen SVP, weil sie nicht in seine geliebte EU wollen. Ohne Blocher wären wir schon längst in der EU. Unser Lebensstandard wäre auf dem von Deutschland und wir hätten keine direkte Demokratie mehr, keine Selbstbestimmung und Brüssel würde uns sagen was wir zu tun haben. Die Linken mit FDP und Mitte wollen noch immer in die EU, jeder vernünftige Mensch sieht, das ist schlecht für unser Land. Es gäbe noch mehr Zuwanderung in unseren Sozialstaat und noch grössere Schuldenwirtschaft. Haltet die Steuern tief und es geht uns weiter gut.
ohne Blocher wären wir im EWR und hätten Ruhe.
Ohne Blocher wären wir im EWR! Aber es gibt solche, die den Unterschied immer noch nicht begriffen haben! Tragisch!
An die EWR – Heini: Es war klar abgemacht, dass der Weg via EWR in die EU führe.
Ein sehr guter Beitrag Herr Stöhlker, so ist es zu 100%.
Wenn ich die Länder des „globalen Südens“ mit der Schweiz vergleiche so ist der Niedergang in der Schweiz gewiss – und so gewollt.
Ein schlechtes Ende ist, systemisch bedingt, leider unausweichlich doch es wird die Parasiten am härtesten treffen.
Nach dem harten Ende, werden neue starke Menschen das Zepter übernehmen und der Zyklus startet von neuem für ein paar Dekaden.
C’est la vie.
klingt für mich rechtsradikal. Ist das so gemeint? Bitte klarstellen.
Man beisst nicht die Hand, die einen füttert. Die SVP hat das ungefähr mit der Abwahl von Blocher als Bundesrat auch realisiert. Seitdem spielt es de facto keine Rolle mehr, welche Partei man wählt; sie alle sorgen sich nur um ihr eigenes Portemonnaie.
Angenomme die SVP wäre nachwievor eine echte Oppositionspartei, die sich konsequent für ihre Punkte einsetzt, dann wäre sie längst medial und gesellschaftlich gecancelled worden (analog der Ungeimpften…).
Ansonsten gebe ich ihnen in allen Punkten recht.
Die Schweiz überlebt nur dank Kartelle und Preisabsprachen. Bauwirtschaft ist das beste Beispiel.
100% spot on
Das enorme Wachstum der Verwaltung ist kein Selbstzweck, sondern die Antwort auf eine Politik, die statt unternehmerischem Ethos komplexe Regulierungen fordern, um Pfründe von Wenigen zu beschützen. Es fehlt oft der Blick für reale Wertschöpfung. Wohlstand macht träge: Schnelles Geld dominiert. Manager agieren oft wie privilegierte Angestellte ohne Risiko. Es braucht wieder echte Lust am Gestalten und einen Sinn für ein Miteinander anstatt „Me first“.
Die Rettung liegt nie in der Grösse, z.B. WHO, UNO, EU oder auch Bern.
Die Stärke kommt von unten und immer wenn wir es erlauben, dass sie uns weggenommen wird oder wir diese delegieren in der Annahme „die“ machen es schon richtig, dann verlieren wir ein Stück Souveränität welche nie freiwillig zurückgegeben wird.
Parasiten lauern überall.
Onkel Adi meint dazu; hate to say I told you so.
https://www.youtube.com/watch?v=Tfz3juUppXo&list=RDTfz3juUppXo&start_radio=1
Der Einzige, der noch Lust hat, ist der vor 50 Jahren eingebürgerte Deutsche Klaus J. Stöhlker. Er schreibt und schreibt und wird nie müde, den Schweizern den Spiegel vor s Gesicht zu halten. Was wäre die Schweiz ohne ihn und die Millionen, die er in Form von Steuern und Abgaben bezahlt hat.? Wohl auch nicht besser. Eines ist klar, es ist gut gibt es noch die SVP, die versucht zu retten, was noch zu retten ist.
das Wohl des grössten Teils der Bevölkerung interessiert die SVP-Bonzen nicht, genauso wenig wie es die FDP-Mitte-SP-und Andere
interessiert.
Die Resourcen sind erschöpft.
KJS wird im Alter immer besser. Seine erbarmungslose Analyse stimmt leider durch und durch. Hervorheben möchte ich v.a. : “Die Ängste, man sei zu klein, um sich die letzte Grossbank leisten zu können, sind Ausdruck eines Versager-Komplexes, der während Jahren immer grösser wurde”. Es fehlt in der Schweiz an hervorragende Persönlichkeiten wie der Präsident Finnlands Stubb. Bleibt ein Greis der immer noch das Totem der Neutralität Version WW II anbetet, die Schweiz stets im Rückspiegel beobachtet und immer noch zu viele Anhänger mitzieht.
Die Bevölkerung überaltert, der Nachwuchs fehlt, wie wollen die schrumpfenden „Blutschweizer“ die Massenzugewanderten noch integrieren? Hier entstehen massenweise Parallelgesellschaften und ohne eine massvolle Zuwanderung werden die Einheimischen in der Schweiz bald zur Minderheit gehören. Was wir brauchen sind qualifizierte Fachkräfte, ein dosiertes Wachstum, aber keineswegs Zuwanderer in soziale Hängematten.
„sind entfremdet vom Donald Trump’schen Amerika, hassen die Russen unter Wladimir Putin und wollen die Chinesen nicht verstehen, die auf dem Weg zur neuen Weltmacht sind.“
Genau so sind die echten Schweizer eben nicht.
Ein Text voller Widersprüche. Aber: Widersprüche existieren nicht. Wenn Sie auf einen Widerspruch stossen, überprüfen Sie Ihre Prämissen. Sie werden feststellen, dass eine davon falsch ist. [Ayn Rand]
«(…) Dort flüchteten die hoch bezahlten Mitglieder der Verwaltung in die Arme der sich immer bürgerlicher gebenden Sozialdemokraten – und die der Grünen und Grünliberalen Parteien.»
SP, GLP; Mitte, FDP etc., alles Schattierungen von Sozialistischen Parteien. Nix bürgerlich!
«Unsere Hauptaufgaben, Gesundheit, Bildung, Finanzen, Verkehr und Kultur, sind kantonal nicht mehr zu bewältigen. Keine P
bitte ausführen. innere widersprüche sind am lehrreichsten über das gegenüber.
Man beachte, dass diejenigen am lautesten über ihre Desillusionierung, über das Scheitern der Tugend, die Sinnlosigkeit der Vernunft, die Ohnmacht der Logik klagen, diejenigen sind, die das volle, exakt logische Ergebnis der Ideen erreicht haben, die sie predigen, das sie aber nicht zu benennen wagen.
AFD kursiert immer noch bei den Ungebildeten.
Die AFD ist die einzige Deutsche Partei, die in ihrem Partei-Programm die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild hat.
Und nur weil links-grüne-sozis in DE mit ihren korrupten Verfassungsrichtern, die AFD als rechtsextrem deklarieren, ist sie es noch lange nicht.
Nein; „direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild“ ist ein total ungebräuchlicher Ausdruck – AfD-Leute kennen die verschiedenen direktdemokratischen Instrumente, ihre Mechanismen, Bedeutung und Wirkungsweise nicht. Die AfD-Leute haben einmal etwas gehört von „sollen Minarette verboten werden ?“, und darum sind sie sehr begeistert.
geht mir mit eurer AfD weg.
Das ist so ein Chaos-Haufen.
Strategisch blind: Heute lieben sie Putin, morgen Trump, und dann wieder China.
Ökonomisch inkompetent: Anti-Euro, aber Alternativen nada.
Und nie, kein einziges Mal, haben Sie schon etwas geleistet.
Pro Deutschland, lebt in der Schweiz.
Pro traditionelle Familie, ist lesbisch.
Anti Ausländerin, hat Ausländerin geheiratet.
EIN BLINDER sieht dass sie FALSCH ist.
Sie wird NIEMALS in der Bundesrepublik wichtig sein.
NIEMALS.
Die AfD verwechselt direkte Demokratie gerne mit der Diktatur der Mehrheit. Und sei es auch nur zur Delegitimierung der Gewaltenteilung.
aus dem Kompetenzzentrum Bern und das Lobbyisten Parlament in Dauerschleife runterlafern, dass die 13. AHV schwierig zu finanzieren sei, glaubt kein normaler Mensch, seit milliardenfach höhere Beträge, 6 Milliarden CHF seit Jahren genau, dem Coci-Selinski von seinem Buddy Cassis geschenkt werden.
Also…wir könnten problemlos 18 AHV pro Jahr den Rentners auszahlen und hätten immer noch Milliarden übrig, wenn dem Korrupt-Selinski nicht von unserem Steuergeld seine Villen an der Cote d’Azur, Paris und London finanziert würden.
Logisch haben unsere Eliten keine Lust etwas an ihrem selbst erschaffenen System zu
ändern. Im Gegenteil: Sie weiten und Bauen es immer weiter aus und Infiltrieren es
noch mehr so gut sie können.
Warum?
Sie Leben sehr gut damit und
ihrer Macht über das Volk.
Warum sollten sie das ändern wollen?
Keiner von denen stellt sich selbst ein Bein. Denn anders würden sie nicht Überleben können.
du redest von der hsg, oder?
Oje,JKS. Wenn die Lebenslüge und der Booster knallen.
So, so – die Oligarchen-SVP ist schuld, obwohl sie seit über 30 Jahren den Mitte-Links-Crashkurs zu verhindern versucht.
Tja – wenn die Lebenslüge und der Booster knallen.
Aber Reto, hat sich die SVP etwa nur im Geheimen boostern lassen?
gut geschrieben, genau so ist es. Scharf interpretiert…
So, so – die Oligarchen-SVP ist schuld, obwohl sie seit über 30 Jahren den FDP-Mitte-Links-Crashkurs zu verhindern versucht.
Herr Stöhlker
Sie haben die Gabe manchen Unsinn mit ein ganz wenig Wahres zu verpacken.
„Nur ein Beispiel: In den reichen Gemeinden des Kantons Zürich könnte man leicht auf 60 Prozent aller Steuern verzichten, müssten aus ihren vollen Kassen nicht die Städte Zürich und Winterthur wie auch Dutzende anderer Gemeinden unterstützt werden.“
Wo verdienen die Leute dieser reichen Gemeinden ihr Geld?
Der Hässig jammert doch, dass diese Pechvögel, jeden Tag mit ihren Autos als Pendler in der Stadt Zürich stecken bleiben und keinen Parkplatz finden.
Herr Stöhlker ist ein Meister im Mäandern.
Zuweilen erinnert er an Chancy Gaertner.
Der SVP hat ein sehr gutes System: Die wo nicht arbeiten wollen oder auf dem Arbeitsmarkt nicht kompetitiv sind, erhalten eine Stelle im SVP-Netzwerk (Z.B. als Gemeindeverwalter im BEO, Weltwoche/Nebelspalter Journalist, Parteisekretär, Berufspolitiker, usw.).
Wir gleichen uns der EU an:
– immer mehr Studierende die der Markt gar nicht braucht
– immer grössere Unterwanderung der Sozialversicherungssysteme
– importierte Kriminalität (gestern neue Statistik vom Bund)
– Gen. Z/Alpha mit „weniger Work und mehr Life Balance“
– Ergo wächst BIP pro Kopf nur marginal
– Swissness: Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Genauigkeit, Vertrautheit nicht mehr aktuell
– GrossstadtAnnonymität fördert Linkes Gedankengut
– immer weniger Leistungsträger aus unserem Bildungssystem.
Nicht ganz richtig. Die Schweiz hat sich für das schlechteste aus beiden Welten – der EU und der traditionellen Schweiz – entschieden.
Warum man das macht, weiß ich auch nicht.
Macht sie aber.
schönes experiment. bitte weiter so! will wissen wo das hinführt.
Wohlstand wird erarbeitet. Freiheit und Unabhängigkeit muss erkämpft werden.
wenigstens 1 sinnvoller kommentar hier
Wahre Worte bleiben immer ohne Wirkung.
Inkorrekt. Worte bleiben nie ohne Wirkung. Die Wirkung wahrer Worte ist positiv. Die Wirkung falscher Worte ist negativ.
Worte ohne handeln bleiben Luftblasen.
Da braucht es schon noch etwas mehr bis Schlafmützen und Schmarotzer aus ihren Hängematten fallen.
Zitat:
Wirtschaftssysteme bestehen nur so lange, wie sie Ordnung sichern. Wenn Umverteilung und Verschuldung ihre stabilisierende Funktion verlieren, folgt Substitution statt Reform.
Die Mechanismen, die die schuldenbasierte Ordnung trugen, verlieren an Wirksamkeit. Ein neues Regime entsteht, definiert durch Vermögenseigentum als primäre Quelle wirtschaftlicher Sicherheit und durch Inflation als inneren Disziplinierungsmechanismus, der Hierarchie und Einschränkungen durchsetzt.
Die meisten EU Länder sind pleite. Freunde und Verwandte in der EU beneiden die Schweiz, hassen die EU. Wir sind das letzte Kalb das man noch schlachten kann, und wie die dümmsten Kälber nun mal sind…
„Ich sage: Wir befinden uns in einer Schräglage zusammen mit der EU und ganz Europa.“
Kein Schweizer hat das Recht, sich als Teil der EU zu sehen.
Ihr seid nicht Teil der EU. Fertig.
Wann wird dieser ewig lästernde Teutone Stöhlker endlich in sein Herkunftsland zurückgeschickt?! Einer von den viel zu vielen Deutschen in unserem kleinen Land. Ist kein Schweizer, sondern ist und bleibt ein Nordlicht!
Studieren, Netzwerken, von Job zu Job mit Lohnsteigerungen, möglichst hoch fliegen, wenig entscheiden, wenug leisten, viel BlaBla. Möglichst wenig arbeiten und ganz wenig leisten bei möglichst hoher Gage. That‘s all.
Maurers „ke Luscht“ zu zitieren, wenn es um Einsatz für die Schweiz geht, ist fast schon pervers, lieber Herr Stöhlker – der Spruch kam in einem Moment, in dem Maurer einfach kein weiteres Interview wollte, mit Leistungsbereitschaft hatte der Spruch null und nichts zu tun. Und so gehts weiter – Sprüche und Gerüchte werden eingesetzt, wo’s grad passt und die eigene These zu untermauern hilft – ohne Relevanz zur Wirklichkeit. Die Postbusse nennt man übrigens hier Postauto und das Risiko, als Gast in einem Postauto zu Tode zu kommen, ist in den letzten 50 Jahren statistisch gesunken.
Es heißt „ohne Relevanz FÜR die Wirklichkeit“ oder „ohne BEZUG zur Wirklichkeit“.
Ihre inhaltliche Aussage deutet jedoch weder auf die mangelnde Relevanz noch auf fehlenden Bezug hin. Besser wäre daher die Formulierung „willkürlich“, wobei ihr Argument noch die Untermauerung des Vorwurfs vermissen lässt, dass „Gerüchte“ „eingesetzt“ werden, wobei „eingesetzt“ eigentlich kein gutes idiomatisches deutsch ist.
So so, die afd rechtradikal ? Es gibt vielleicht einige rechts der Mitte, aber die afd selbst hat den Platz der CDU eingenommen, welche weit nach links gerutscht ist. Und selbst wenn man die Wahlprogramm der vor-merkel-cdu mit dem der afd vergleicht, wird man kaum Unterschiede finden. Aber man hat nie gesagt die CDU wäre rechtsradikal.
gähn.
So so, die afd rechtradikal ? Es gibt vielleicht einige rechts der Mitte, aber die afd selbst hat den Platz der CDU eingenommen, welche weit nach links gerutscht ist. Und selbst wenn man die Wahlprogramm der vor-merkel-cdu mit dem der afd vergleicht, wird man kaum Unterschiede finden. Aber man hat nie gesagt die CDU wäre rechtsradikal.
Man nennt es messen mit zweierlei mass !
nicht ganz. die CDU von 1995 wäre nach heutigem Maßstab rechtsradikal.
Danach fragt aber keiner, deswegen „hat man nie gesagt die CDU wäre rechtsradikal“.
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Und du so?
Ja, der Stoelki macht die korrekte Analyse. 99\%.
Es sieht es, was die MSM, zuvoerderst die Kranke Tante (nzz) verleugnet.
Es sieht nicht gut aus fuer Helvetia, und wenn die Mainscream Diktatoren gar eine Unterwerfung under die Nah-Tod (nato) und Eurontishan durchbraechten, waere die CH nur noch ein Stk Geography. Und ein Narrative: „es war einmal, und ist nicht mehr, ..“
Einzig, das ewige SVP Bashing sollte St. aufhoeren, ohne SVP waeren wir schon unter der Diktatur (nicht des Proletariates), sondern einer Trallalla von d.L und einer Kaja Krass-lase, wie dem Daddy-nato-Ruette-lstein.
Nicht zu fassen was der Mann da zusammenschreibt. Dumm nur, dass er weitestgehend Recht hat. Die Schweiz scheint reformunfähig zu sein. Wo immer man hinschaut gibt es Reformbedarf, aber nichts passiert. AHV, Bildung, Verteidigung, Justiz – überall müffelt es.
Seit 50 Jahren Schweizer? Also ein Neuschweizer, aber er hat wenigstens Steuern bezahlt.
das beste Beispiel eines Schmarotzers ist für mich der SP Politiker mit 0.25Mio Jahresgehalt und in einer subventionierten Wohnung lebend. Er strahlt somit als gutes Beispiel für seine Wählerschaft.
Nochmal! Wann wird dieser ewige Stänkerer Stöhlker endlich in sein Herkunftsland zurückgeschickt?! Ist kein Schweizer, sondern ist und bleibt ein Deutscher! Wir haben in unserem kleinen Land viel zu viele von denen hier! Ab in den Norden und gut ists!
Die Sozialisten hassen die Kapitalisten,
die Kapitalisten hassen die Sozialisten.
Klingt schei$$e – is aber so …
In der Schweiz ist jeder beides!
Herr Stölker sollte es vor allem aufgeben, mit seinem kudelmudel von Vermischung von Mund-Art und Hoch-Deutsch auf die Nerven zu gehen. Ab einem gewissen Alter ist es nur schwerlich möglich einen Dialekt annähernd perfekt zu lernen. Darum empfehle ich Leuten ab 25 beim Hoch-Deutsch zu bleiben. Aber als hochbezahlter Kommunikations-Fritze weiss das Herr Stölker sicher selber.
Recht hat der Stöhlker. Neue Erkenntnisse sind dies nicht. Wo aber sind seine Lösungsansätze? Und die KI hat er in seiner Auslegeordnung nicht mal erwähnt. Das Grundübel aller Dinge ist doch die Geldgier. Waren es nicht Blocher und Ebner, die von den Unternehmen höhere Renditen forderten? Damit die „Amerikanisierung“ in der Schweiz einläuteten. Die Gewinnmaximierung war der Weckruf für ausländische Manager: Absahnen und dann weg. Deren Menu kennen wir: Bei den Personalkosten sparen durch Entlassung älterer Fachleute, dann billige „Fachkräfte“ aus dem Ausland reinholen. Die Todesspirale dreht.
Das Leiden der normalen Industrie liegt an der Härte der Währung. Sie können alle Verwaltungen auf null schrumpfen, nicht eine Stelle zusätzlich ensteht dadurch in den exportierenden Unternehmen. Der einzige Effekt wird sein dass die Binnennachfrage Schaden nimmt. Der Vergleich mit Deutschland hinkt insoweit doch sehr.
Das Leiden der normalen Industrie liegt an der Härte der Währung. Sie können alle Verwaltungen auf null schrumpfen, nicht eine Stelle zusätzlich ensteht dadurch in den exportierenden Unternehmen. Der einzige Effekt wird sein dass die Binnennachfrage Schaden nimmt. Der Vergleich mit Deutschland hinkt insoweit doch sehr.