Die Allianz Schweiz, eine Tochter des deutschen Finanzmultis, hat einen 91-jährigen Kunden im Pflegeheim betrieben und monatelang drangsaliert.
Mit ultimativen Drohungen forderte die zuständige Generalagentur Zürich-City einen scheinbar offenen Betrag von 670.20 Franken.
Der letzte Brief vom Sommer war ein „Zahlungsbefehl“ an den Senior, der in einem Pflegeheim in der Limmatstadt lebt und von seinem Sohn vertreten wird.
Dieser hatte vor einem Jahr die Versicherungspolice seines Vaters bei der Allianz schriftlich gekündigt – bis auf einen kleinen Rest, die Haftpflicht.
Die Allianz reagierte nicht auf diese Kündigung, sondern begann, den betagten Vater zu mahnen. Um dann vor wenigen Wochen die „ordentliche Betreibung auf Pfändung oder Konkurs“ einzuleiten.
Der Sohn reagierte immer vehementer. Doch niemand reagierte. Funkstille total bei der grossen Allianz-Agentur.
Nach einer Anfrage bei der Medienstelle der Allianz Schweiz ging’s schnell. Kniefall total.
„Wir haben den Fall intern umgehend geprüft und festgestellt, dass es sich um einen Fehler von unserer Seite handelt. Dafür entschuldigen wir uns bei Herrn … und seinem Vater ausdrücklich.“
„Die Betreibung wurde zurückgezogen, sämtliche dadurch entstandenen Kosten werden von uns übernommen und die Mahnkosten wurden gelöscht.“

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Toll nur noch Dilettanten am Arbeiten. 🤮Management macht ihren Job nicht, nur interessiert an ihrem Bonus. Europa im Abwärtsstrudel und die Schweiz zieht nach, wie erbarmungslos.
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Eine Geschichte der Gebrüder Grimm?
Neinnein, die verdammte Wahrheit.
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Keiner scheint mehr richtig und korrekt zu arbeiten. Hätte man mal den Fall durch gelesen und ein bisschen studiert dabei wäre es nicht soweit gekommen. Unseren ach so geliebten und dringend benötigten Fachkräfte. Mit unsere Schweizer Qualität, die uns Wohlstand und Ansehen gebracht hat, ist auf dramatischem Sinkflug
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Ich nehme an, dass diese Bearbeitung zumindest teilweise über AI gelaufen ist. Das ist natürlich keine Rechtfertigung für ein solches Versagen.
Zum Glück konnte der Sohn noch reagieren. Aber 91 Jahre alt – stellt euch einmal vor, die Person wäre alleine gewesen.
An Allianz und die beteiligten Unternehmen: Es wäre dringend angebracht, transparent und öffentlich über diesen Vorfall zu kommunizieren. Zeigt auf, wie es zu diesem Fehler kommen konnte, übernehmt Verantwortung und erklärt konkret, welche Massnahmen ihr ergreift, damit so etwas nicht wieder passiert.
Gerade bei automatisierten oder
Durchgelesen? Wie geht das? Ist das etwas Neues?
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„Fall durch gelesen“ hat mit Lesekompetenz zu tun. Die ist, wie PISA immer wieder bestätigt, äusserst bescheiden.
Dazu kommt noch das Textverständnis, aber das eine andere Nummer…
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Da war wohl KI im Spiel.
Viel Spass bei der Betreibung. Bis hier die bürokratische Schutzmauer der Schuldner gebrochen ist, ist der alte Herr im Jenseits.
Und Fehler macht jeder mal aber dafür gleich die Schweizer Medienlandschaft einschalten?
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Vielleicht nur ein kleiner Trost, aber wern von den da ,,oben“ hat sich jemals dazu herabgelassen einen Fehler zuzugeben, und obendrein auch noch dafür zu entschuldigen ?
Politiker bauen Scheisse am laufenden Band, teilweise mit Milliarden-Schäden für die Menschen, deren Gesundheit, die Wirtschaft, … und in anderen Beispielen z.B. erfundene Massenvernichtungswaffen, wo Millionen getötet und vertrieben wurden.
Das schlimmste, keine Folgen oder Konsequenzen. Wenn solche Leute in die CH kommen sind das Ehen- oder Staatsgäste.
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Bei der Allianz ist die GL nur auf Policen aus. Mangelhafte Beratung, mangels Wissen und zu faul den Inhalt mit der aktuellen Begebenheit zu klären. Die Verantwortung wird dem Kunden zugeschoben.
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Als aktiver Versicherungsbroker, seit 30 Jahren im Geschäft, kann ich bestätigen dass solche Fällle heute leider nicht nur bei der Allianz vorkommen sondern völlig normal sind. Corona war die Generalprobe. Prämien wurden zu 100 % weiter kassiert, die Leistungserbringer haben sich dagegen im Home-Office verkrochen und der Kunde konnte warten. Nun werden die damaligen Erfahrungen aktiv umgesetzt und weiter Personal abgebaut. Der Kunde soll sich gefälligst gedulden, seine Anfrage über die Website tätigen oder mit KI kommunizieren. Nur die Prämie wird weiter pünktlich und fehlerfrei kassiert.
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Und in China ist ein Sack Reis umgefallen.
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Wo Menschen arbeiten passieren Fehler.
Gut hat die Gesellschaft so schnell reagiert und dem Kunden alle Kosten zurückerstattet und die Betreibung gelöscht.