Am 1. Oktober 2001, einem Montag, erlebte die Alpenrepublik ihr historisches Trauma im noch jungfräulichen Jahrtausend.
Die Swissair war platt – ein „Kunststück“, vollbracht von verantwortungslosen Bankern und verängstigten Magistraten.
Gestrandete Airbusse und Boeings mit weissem Kreuz auf rotem Heck schickten die Botschaft um die Welt: Die Schweiz liegt am Boden.
Seither hat das Land ihre Luftfahrt ins Ausland und aus den Händen gegeben.
Nachfolgerin Swiss landete bei der deutschen Lufthansa, Bordverpflegerin GateGourmet und Abfertigerin Swissport endeten bei „Heuschrecken“.
SR Technics gehört der chinesischen HNA.
Die Oerlikon Contraves, mit ihren Luftwaffen entfernt zur Industrie gehörend, wird kommandiert aus der Rheinmetall-Zentrale in Düsseldorf.
Aviatik ist öffentlicher Verkehr: Die Swissair stellte von Zürich-Kloten aus die Anbindung der Schweiz rund um den Globus sicher.
„Das Tor zur Welt“.
Heute vor einem Vierteljahrhundert liessen Bern und die freisinnig dominierte Business-Elite in der Limmatstadt dieses strategische „Asset“ fallen.

Ihr Versagen war kolossal, die Folgen unumkehrbar und verheerend: Die helvetische Luftfahrt, zentraler Teil der nationalen Infrastruktur, geriet ausserhalb der eigenen Kontrolle.
Wer ist schuld? Wer versagte in der entscheidenden Stunde? Wem verdient Respekt?
Umfrage
Grounding war für die Schweiz
Marcel Ospel und sein „Handlanger“ Peter Kurer drückten die Swissair zu Boden. Sie wussten Crossair-Gründer Moritz Suter auf ihrer Seite.
So kams zum Plan „Phoenix“ und der im Rückblick hirnrissigen Idee, die bankrotte Swissair in der Provinz-Airline Crossair aufgehen zu lassen.
Kurer, der als Ex-Homburger-Anwalt für die Swissair zuständig war und alle Schwächen des National Carriers kannte, verfasste die Kapitulations-Urkunde.
Sein Boss Ospel drückte den Unterwerfungsdeal durch, Finanzminister Kaspar Villiger zitterte vor dem Basler Grossbanker, einem passionierten Fasnachts-Narren.

Villiger hätte eine Keller-Sutter von Kloten sein und das „Grounding“ abwenden können. Ihm fehlten 250 Millionen Franken – ein Pappenstiel.
Ospel wollte der Schweiz nichts geben. Er war für den FDP-Bundesrat unerreichbar – irgendwo im Firmen-Jet über dem Atlantik.
Bord-Telefon defekt? Emergency Call im 21. Jahrhundert inexistent?
Ein Mysterium, bis heute.
Villiger und sein Kollege, Verkehrsminister Moritz Leuenberger von den Linken, grollten. Mehr nicht.
Dem Grossbanker im Bundeshaus den Tarif durchgeben, wie das jede Regierung mit Sinn fürs Primat der Politik getan hätte, kam dem Duo nicht in den Sinn.
Später schütteten Bundesrat und Schweizer Multis Milliarden in die Swiss, bis sie 2005 ans Limit kamen.
Dann kriegten sie kalte Füsse – und verschenkten die helvetische Heim-Airline für einen läppischen Millionenbetrag dem Nachbarn im Norden.
Der konnte sich am Asset gesundstossen.

Einem machte die Eidgenossenschaft den Prozess. 2007 musste Mario Corti, der letzte Swissair-CEO, vor den Kadi im Airport-Städtchen Bülach.
Ein Krimineller, befanden die Zürcher Wirtschaftsermittler. Der erfahrene Finanzmann, aufgestiegen in Notenbank und Nestlé, habe Gläubiger bevorzugt.
Wegen seiner „Planlosigkeit“ sei der passionierte Hobbypilot der wahre Schuldige am Grounding; nichts sei vorbereitet gewesen, als die Kasse leer war.
Die Richter von Bülach sprachen Corti und weitere frei, darunter „Hunter“-Vollgas-Vorgänger Philippe Bruggisser und Swissair-VR Lukas Mühlemann von der CS.
Für Corti war die Schweiz danach gestorben. Er wanderte in die USA aus, wo er nebenbei Flugstunden gab.
„Die Protagonisten, die Phoenix durchboxten, hatten nichts verstanden vom hochkomplexen Luftverkehrssystem“, sagt Corti zum Grounding-„Jubiläum“ der NZZ.

„Man sprengte das Ganze in die Luft. Die Crossair sollte überleben, den Rest schickte man ins Verderben, zum Leidwesen der Gläubiger und Aktionäre.“
Von Kaspar Villiger sei er „enttäuscht“. „Er hat Ulrich Bremi und mir verschwiegen, dass der Bund nicht mehr an eine Gesamtsanierung glaubte.“
„Und er hätte das Grounding verhindern können.“
Der einzige wahre Kämpfer im Swissair-Drama von 2001 war Mario Corti, just ihn wollte die Schweiz versenken.
Das Land sollte sich beim Mann, der in 3 Wochen seinen Achtzigsten feiert, entschuldigen. Er hat ein Denkmal verdient.

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Was man damals Mario Corti angetan hat, ist ein Skandal sondergleichen.
Hoffe Sergio Ermotti kommt beim Untergang der UBS besser weg.
Die Echten Abwracker der UBS sind die PWC Folienpinsler. Dass die Hunter Strategie mit diversem Minderheitsbeteiligungen nicht aufgehen kann, ist jedem halbwegs vernünftigen von vornherein klar.
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Auch hier weisst du wieder Bescheid, ich kann dir nicht mehr zuhören.
Thumbs down aus Prinzip.
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Es war doch McKinsey, oder?
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Es war McKinsey und weder deren Superknaben noch die VR-Flaschen der Swissair fragten sich offensichtlich, das denn diese famose Hunterstrategie mit dem Zusammenkauf von x meist maroden Airlines kosten wird. Man glaubt es nicht.
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Bei Netflix laufen die Vertragsvereinbarungen betreffend der „UBS Grounding“ Serie bereits.
Weisse Westen Ursli und seine Nadine spielem sich selbst.
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Die FDP ist in Deutschland seit Langem unbeliebt. Hierzulande hat sie nur noch relativen Einfluss. Manche behaupten, die beiden Parteien seien unvergleichbar, doch ein Blick auf ihre Programme zeigt, dass sie in wesentlichen Punkten übereinstimmen. Dennoch werden die anstehenden Wahlen auch hier nicht mehr als ein letztes Aufbäumen sein, bevor die Partei in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Abgesehen von einigen Bankern und Immobilienspekulanten hat sie die gesellschaftliche Entwicklung völlig verkannt. Sie lebt in einer anderen Welt, als wäre es noch die 1950er-Jahre.
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Schnee von Vorvorvorgestern, der den Dreck der Gegenwart überdecken soll. Dem parasitären Abschaum von heute wird es in Zukunft genau so gut gehen, wie dem von gestern es heute geht. Die Frage, der jeder Journi von heute erfolgreich ausweicht, wäre doch: Wer profitiert ?
Hast Du Dein Schäfchen auf Kosten Anderer ins Trockene gebracht, fragt danach kaum einer wie. DAS ist das Problem der gegenwärtigen Schweiz. Hoch bezahlter Opportunismus als einziger Inhalt und einzige Qualität, die noch zahlt. Nochmals: Zu wessen Vorteil?
Aber, wie lange wird das funktionieren ?
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Parasiten, Kakerlaken… Woher kenn ich bloss solche Sprache…
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Ob Swissair damals oder heute Credit Suisse.
Dieselben Clowns zusammen mit den sieben Zwergen wollen jetzt nach der 18 oder mehr Mio Schweiz, Neutralitätsaufgabe und den Milliarden an Selinski, nun auch noch die Schweiz definitiv versenken mit der Annahme des Unterwerfungsvertrags.
Die Schweiz kontinuierlich auf dem Weg zum Abgrund.
Danke Linke, grüne, woke, SP, Mitte und besonderen Dank an die FDP.
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Hier die deutsche Version der Aufarbeitung:
https://swissair-grounding.net/
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Was seinerzeit die Bankster wie Marcel und der Dauercrasher Ursli spezial verbrochen haben und dem Schweizer Volk angetan haben, ist einfach eine totale Schweinerei !!
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25 Jahre her – is etwas besser geworden i dr schwiiz??
Milliarden für ukraine, usa und abends schauen die Menschen im TV zu, wie ihr Geld verschachert wird.
Auch noch mit Zwangs-TV-Gebühren!!
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Lieber Mia für Grimseltunnel, Erdgaskraftwerke von Putins Gnaden, und ein ach-so-sicheres neues AKW (ja nicht vor Herrliberg, denn da will man es nicht).
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Geld für die Ukraine ist wohl etwas vom Besten und Gerechtesten der letzten Jahre. Lieber das als Milliarden für einen US-Jet.
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Google KI meint: „Das „System Suter“ und die Abstürze: Nach den tragischen Crossair-Abstürzen in Niederhasli (2000) und Bassersdorf (2001) kam heftige Kritik am Management auf.:Nach der Ära Crossair gründete Suter die…Hello, die 2012 Konkurs anmelden musste. Auch sein späteres Engagement bei der rumänischen Carpatair endete in einer Insolvenz..“
Der kleine Basler Bankverein übernimmt die grosse Zürcher Bankgesellschaft. Und die kleine Crossair schluckt die Swissair. Moritz Suter und Marcel Ospel sollten wohl den Basler-Daig-Traum erfüllen Basel-First: BS-Total-Flop.
Gunther Kropp, Basel
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Ich habe mich als Steuerzahler in die vorzeitige AHV Pensionierung verabschiedet. Wahrscheinlich lebe ich von Kapitalverbrauch und meiner bescheidenen Rente bald in Italien. Für welchen Schwachsinn die Politikerkaste meine Steuern vergeudet, angefangen von der Kreine, über EU bis zu passwortgeschützen US Kampfjets geht mir herzhaft auf den Sack.
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So viele erschütternde Erinnerungen aus dieser Zeit!
07.2000 – Ein brillanter und mutiger Analyst verdient Respekt. Der Whistleblower…
https://www.swissinfo.ch/fre/archive-finance/d%C3%A9b%C3%A2cle-de-swissair-il-y-avait-pourtant-eu-des-avertissements/2305292
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Wie heisst es doch so treffend „die Letzten beissen die Hunde“. Den ganzen Schlamassel haben Bruggisser und Konsorten angerichtet und der Bundesrat war schwach, wie eh und jeh, Leuenberger ganz besonders. Ich hoffe nur, wir verscherbeln nicht das allerletzte Tafelsilber an die EU!
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Peter Kurer war der Orchestrator – und die Swissair ein weiterer „Grabstein“ an seiner Bürowand.
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Das Scheitern der Swissair war nicht „das Werk gieriger Banker“. Eine solche Darstellung ist nicht nur verkürzt, sondern einfach falsch. Bitte korrekt bleiben. Das Problem entstand schon viel früher (u.u. Hunter Strategie). Übrigens: Hätte die Swissair ihre Liquidität im Griff resp. die konzernweite Übersicht gehabt, hätte man am Tag des Groundings gemerkt, dass man damals noch rund CHF 7 Mio. zur Zahlung des Flugbenzins zur Verfügung hatte. Das Grounding (wenigstens am 2. Oktober 2001) war unnötig. (30.09.2026, 19:37)
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Tatsächlich wurde wenig über die McKinsey-Firma berichtet, die Ende der 1990er Jahre die „Hunter“-Strategie (eine aggressive Expansionspolitik) von Swissair entwickelte und deren amerikanischer Direktor (Jeffrey Katz) sinnbildlich mit der Führung von Swissair (1996 bis 2000) verbunden war.
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Das Swissair-Debakel vor 25 Jahren ist längst aufgearbeitet. Corti wurde zurecht freigesprochen.
Wir sollten uns jetzt wichtigeren Sachen widmen. Zum Beispiel dem unsäglichen Vertragspaket mit der EU, das bei einer Annahme die Schweiz für immer negativ verändern würde. Deshalb NEIN!
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Nein, die versntwortlichen Versager, die sich an dieser Pleite noch persönlich bereichert haben und heute zum Teil tot sind, sind nie zur Verantwortung gezogen worden. Von wegen „aufgearbeitet“.
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Mit unserer Abschottungspolitik schaufeln wir uns unser eigenes Grab. Zuerst Swissair, dann Credit Suisse und weitere werden folgen. Die Schweizer Wirtschaft war immer dann am Besten, wenn sie international agiert hat, ohne grossen Einschränkungen. Das Nein zu den Bilateralen III wäre zur heutigen Zeit fatal. Die USA sind kein verlässlicher Partner mehr unter Trump (ja, der Trump, der von der SVP einst verehrt wurde) und Russland, China sind Despotenländer. Mercosur Freihandel in der Kritik, da die SVP-nahen Bauern die Politiker erpressen.
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@Han Solo:
Sie verwechseln da einiges.
Bei Swissair war es keine Abschottungspolitik. Im Gegenteil: die Expansionsstrategie von Bruggisser und der Zukauf maroder Fluggesellschaften hat Swissair das Genick gebrochen. Bei der CS war es Missmanagement und Trump wird in zwei Jahren Geschichte sein. Mercosur bedeutet für viele Landwirte in Europa das Aus. Schauen Sie mal, was in Frankreich mit den Bauern passiert.
Zuerst denken, dann schreiben!
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Hans Solo
„Die Schweizer Wirtschaft war immer dann am Besten, wenn sie international agiert hat, ohne grossen Einschränkungen.“
Gerade das wird mit den Bilateralen beendet.
Die EU ist ein undemokratisches Regulierungs und Bürokratiemonster.
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@Han Solo:
Ist denn die EU ein verlässlicher Partner? Wenn andere Standpunkte mit Sanktionen von der zentralistischen EU „beglückt“ werden, dann muss (Handels-)Freiheit neu definiert werden. Die in Brüssel kennen die Direkte Demokratie nicht, zudem sind die erpresserisch veranlagten Kommissionen in Brüssel von keinem EU-Bürger gewählt worden. Wir haben schon genug Probleme mit unseren Bundesämtern. Zusätzliche brauchen wir nicht auch noch. Die (Gesetzes-)Katze im Sack dürfen gerne jene kaufen, die quere Überraschungen lieben.
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@Argus
Dazu wäre noch zu sagen, das EU-Parlament ist nur zum Abnicken von Gesetzen zuständig, hat keine Legimitation für Gesetzesiniatitiven.
Diese Iniatitiven kommen von der nichtgewählten Kommission. Zusätzlich sollte man das europäische System der Wahldemokratien kennen.
Parlamente Stimmen NIE frei ab sondern IMMER so wie die Parteiführung befiehlt.
In Helvetien sind ja viele der Meinung mit den Bilateralen können sie endlich mitbestimmen.
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ääähh äääähh Leuenberger bekam nach der Politik einen warmen Beiratssitz bei der SWISS. Kaspar Vielflieger bekam bei der UBS ein warmes Plätzchen. Einfach so.
Auch so eine Skandal wie man die Batzen verteilt für die Erfüllung von Wünschen.
Jeder bedient sich wo er kann in diesen Kreisen. Nur einem war es eine Aufgabe. Corti!
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Nach Swissair, CS etc. wird unsere Politik vermutlich mit der Annahme der EU Verträge auch die Schweiz in den Untergang schicken. Gut möglich, dass dann auch die UBS noch dran kommt. Ein Trauerspiel sondergleichen was da abgezogen wird.
Und der Hauptgrund ist für viele, dass sie ein Pösteli in Brüssel wollen, so wie Berset. Das Land ist ihnen völlig egal.
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Lesenswert:
http://swissair-grounding.net
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swissair-grounding.net
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Schon gut so. D’Schwiiz isch tot. Europa vor noch ein toooor.
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Boomernostalgie
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Vorgehen und Bonus sind aktuell und vergleichbar. Auch heute noch. Branchenübergreifend.
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of the fittest.
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Und was ist mit der Kohäsionsmilliarde an die EU? Im Gegenzug hat uns die EU von „Horizon“ und „Erasmus“ ausgegrenzt. Im Geldverteilen ist die Schweiz stark. Für die eigene Bevölkerung ist man aber knapp bei Kasse. Unser Parlament ist schwach und lässt sich vom Ausland über den Tisch ziehen. Ohne Rückgrat, wird man zum Verlierer (gemacht). Vor 25 Jahren die Swissair, nächstens die Bilateralen III.
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hmm… die Schweizer haben die Verhandlungen abgebrochen? Seit 2025 gibt es eine übergangslösung. Nur so nebenbei hätte die Schweiz ja auch mit der ach-so-guten USA (siehe Anti-EWR-Propaganda) etwas ähnliches abschliessen können. Ach nein, gibt es nicht, ohne dass man sich nicht auch noch Chlorhünchen aufschwatzen lassen muss. Zur Kohäsionsmia: Sorry, das Geld floss vor allem nach Osteuropa um die Entwicklung dort zu fördern – damit die nicht alle zu uns strömen.
.
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Der Untergang der Swissair war symbolisch für den Untergang der Schweiz.
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erzählen Sie das bitte der SVP. Btw auch bei der CS hat ein sogenannter Ueli Chueli Maurer also nicht wirklich brilliert und tatenlos zugesehen…
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Ja, Villiger als BR ein Fehlbesetzung, genau wie heute. Da wir bloss schwadroniert. Keiner ist Unternehmer, alle verkriechen sich, wenn Entscheidungen anstehen. Von Villiger habe nie etwas gehalten, einfach ein kleiner Büroangestellte, den es in den BR geschwemmt hat. Lebt heute in Zug an bester Adresse, alimentiert von uns Dubelis!
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Schnapperlapapp, „dunkelste Zeit für die Schweiz, nichts war mehr wie vorher, blablabla, UBS und Politik war schuld, sicher nicht der ZH Filz, dringend Subventionen nötig für die armen Piloten“ sind wir jetzt bei SRF und Katastrophenjubiläum das neue journalistische Highlight?
Es gibt genügend Wahnsinn in der Präsenz, US Politik als Interessenpolitik, CH Politik die MSM glauben, Russland sei die Bedrohung No1 dicht gefolgt von China und die USA selbstlose Helfer und Freunde der Demokratie. Eine geimpfte Bevölkerung die das für die Wahrheit hält weil MSM das verzapft.
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Sagen Russen denn nicht selbst, dass sie die Mir über Mitteleuropa abstürzen lassen? Würden sowas ein Freund sagen?
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Schon mal überlegt, was die wahren Gründe des Swissair Groundings waren? Die Wurzel allen Übels, die eine Kettenreaktion ausgelöst hat, war der EWR-Nein vom Dezember 1992. Dadurch vor die Swissair das Landeerlaubnis auf europ. Boden und musste alles durch die gewagte Hunter-Taktik teuer und risikoreich erkaufen. Crossair, Balair, Swissair, TransGourmet, SAir-Technics, Swissport, Swissotel kamen daraufhin ins Straucheln und gingen in Konkurs oder in ausländische Hände. Auch der Flughafen Zürich ist seither nur noch bedingt wachstumsfähig.
Fazit: Nicht Villiger ist der Depp, sondern Blocher!
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*verlor die Swissair die Landeerlaubnis…
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nachdem langsam klar wurde, dass die Abstimmung knapp ausgehen würde, boxte Fürst Hans Adam von und zu Liechtenstein es durch, dass die EWR – Abstimmung vor der Schweiz durchgefūhrt wird. In Liechtenstein war das Ja zum EWR deutlicher ausgefallen und es wurden fūr die rasche Umsetzung gerade mal eine Handvoll JuristenInnen mehr benötigt.
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als dass Dr.h.c.C. Blocher endlich zu seiner kapitalen Fehlentscheidung stehen wūrde. Er wusste genau, dass er mit seinem Nein zum EWR die gesamte SVP hinter sich hatte und mehr als die Hälfte der Stimmenden ohnehin kaum einen Dunst hatte, um was es eigentlich geht.
Ob Berset, Villiger, Blocher et al: sie haben schlichtweg verlernt, sich aufrichtig und anständig zu entschuldige
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Auf dem besten Weg zur Kanaker
Republik,die Bananen Republiken
haben die Schweiz schon lange
überholt.Vor bald 30 Jahren
schon mit strengeren Gesetzen bei
Einwanderung und Aufenthalt
Immobilien U.s.w.Das die Benzin
und Dieselpreise für den normal
Bürger kaum noch bezahlbar sind.
Das haben die 7 Pausenclowns in
Bern noch nicht gemerkt.Alle
Staaten um die Schweiz haben
sofort regiert und die Benzin
Steuer gesenkt !! Die Ukraine ist
wichtig und der Fachkräfte Mangel
es wird gebaut wie noch nie
diese Jahr,der Bundesrat Jans
hat das schon unter Kontrolle!!
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Die immer schlaue FDP war auch im Verwaltungsrat der Swissair stets prominent vertreten und hat die Airline schliesslich versenkt. FDP-Leute sind in der Regel mehr an den Meriten ihrer Mandate interessiert als an der Lösung von Problemen zu Gunsten des Schweizer Volkes. Das sollten wir bei jeder anstehenden Wahl im Kopf behalten!
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Ja, unbedingt Linke wählen. Solche hatte es keine im Verwaltungsrat der SR.
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SR mit sog. CH Top Stars VRs in der besten Wirtschaftszeit: in 24h – gone!!
Aufsicht? Kontrolle? Audit? NULL gewesen. CS? dito! Crans Montana? dito! F35? dito! USZ? dito ! eHealth 10 Jahre: 0! ZukunftsVision: 0! etc etc etc etc etc etc etc etc etc etc etc etc etc
WO genau fehlt s bei uns schmalen 9Mio Menschen hier…..???? Die SQ fliegt immer noch ! Kontrolle 0 /Null! 👉 = Sicherheit 50:50 👉 = Vertrauen: 50:50 = nichts wert = auch NULL/gone Fazit: Lauter laute Nullrunden im 26@6+247@6+150@6= CtrlChaos & free choice self Governance@Systems
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CH@9Mio = eigentlich überschaubare WG… 🇨🇭
Aber Betriebssystem offenbar: CTRL + ALT + HOFFNUNG 🤣
Aufsicht? 👉 Meeting.
Kontrolle? 👉 Konzept.
Audit? 👉 PowerPoint grün ✅
Verantwortung? 👉 „nicht zuständig“
ZukunftsVision? 👉 lädt seit 2001… 3% 🔄
Wenn’s kracht: Taskforce@6 + Bericht@24 + Empfehlungen@36
= Niemand@Verantwortlich 5.0 😂
Aber HEY: SQ fliegt! ✈️
Systemstatus: 🟢 „läuft grundsätzlich“
CtrlChaos@26 — powered by „Mir prüefed das.“™ 😎
Fazit:
Nicht „too big to fail“ —
sondern too many to know who was responsible
Was wollte ich nun eigentlich sagen🤔
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Die Lufthansa freuts!
Ausserdem wird die EU die Mega-Nettozahlerin Schweiz bald mit offenen Armen in ihren Reihen begrüssen dürfen. Als Dank winken den Berufspolitikern aller Schattierugen einträgliche Pösteli in Brüssel und die Bürokratie kann sich auf einen Booster freuen, KI hin oder her.
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«Meine Damen und Herren, liebe Fluggäste, aus finanziellen Gründen ist die Swissair nicht mehr in der Lage, ihre Flüge durchzuführen.
Deshalb ist es uns nicht möglich, irgendwelche Kompensationen auszuzahlen.
Wir müssen Sie bitten, Ihre Reisepläne mit einer anderen Fluggesellschaft zu tätigen.»
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Genauso wurde die CS und bald auch die Schweiz verscherbelt. Kein Rückgrat haben die Politiker, die wollen nur einen Sitz in Brüssel und sich absichern.
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Departement für Inkompetenz
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Eine völlig ungesunde Mischung von Grössenwahn, Bankern, Amateurpolitikern, Neid, Missgunst, Geiz und Kleingeist. Tragisch – und die Schweiz hat leider nicht viel daraus gelernt.
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Heute wie damals hatten unsere Politiker (v.a. in Bern) riesen Angst vor Brüssel. Dies war mit ein Grund wieso der VR einen riesen Druck auf das Sair Mgmt gemacht hat für den Kauf der SN. Der Sair CEO war bis zuletzt immer dagegen. Der Kauf von anderen maroden zweitklassigen Airlines war dann nur ein Verzweiflungsakt, eine Trotzreaktion könnte man fast sagen…nach dem „make or break” Prinzip.
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Kennt irgend jemand das eine Firma nach Beizug von Mc Kinsey nachher besser dagestanden hätte trotz Millionen Kosten. Meine Überzeugung ist das die Chefs keine Kündigungen aussprechen wollen und das sehr teuer durch Mc. Kinsey betreiben.
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@ Bernhard: sie haben wohl recht mit ihre Aussage bez. McKinsey. Zur Entlastung Mckinsey’s muss man aber wissen dass sie schon im Sommer 2000 für eine Kapitalerhöhung plädiert haben. Der Hauptaktionär CS in der Person von VR Mühleman hat dieses Vorgehen blockiert.
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Say it with flowers or say it with mink, but never ever on dried ink! Wie sich gewisse SR wichtig nehmen…Wissen schon gar nicht mehr wie sie sich ausdrücken sollen. Viele nehmen sich viele zu wichtig dabei vertreten diese Zwerg Kantone. Ein Schauspiel wie im Zoo wo sich Flamingos die Federn trocknen lassen. Die jüngeren Generationen dürfen dann die heutigen Entscheide auslöffeln. Es ist eine Katastrophe wie die CH seit gefühlten 30 Jahren nur noch reagiert statt agiert! Zum Glück bin ich Millionär, gesund und auch noch extrem potent. Somit lieber gesund und reich als arm und krank!
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Was soll dieser Schmarren nach 25 Jahren? Nichts Relevantes zu schreiben?
Und leg dir endlich ein Rechtschreibeprogramm zu, Lukas oder lies wenigstens deinen Text noch 1xdurch
„Ggestrandete Airbusse…“
Oberpeinlich
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Helden sind Leute, die sich durchsetzen, Konzepte erstellen, den Müll wie Ospel, Villiger et al. von der Strasse fegen, sich durchsetzen und gewinnen. Auch Corti nur ein Swiss Sucker, der sich für Geld einspannen liess. Insofern den Ball vielleicht etwas flach halten.
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Bei all den im Beitrag und in den Kommentierungen erwähnten Aktionen, Entscheidungen und Auswirkungen wäre es interessant zu wissen, welche Leute zu welchen Zeitabschnitten von welchen Beratern unterstützt wurden?
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Und immer wieder diese 3 Buchstaben.
UBS, das 666 der Wirtschaft.
Ospel & Ermotti, same same, arrogant, masslos gierig, uneinsichtig, kein Charisma aber dafür in einer (abgesehen von Donald) galaktischen Hybris badend.
Stephen King hätte keine schrecklicheren Geschichten schreiben können.
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FDP – Freunde des Portemonnaies, was waren das für tolle Zeiten damals noch mit der Vreny und Co.
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Das Swissair Debakel hätte man bestimmt abwenden können, Marcel Ospel ein eingefleischter Basler wollte die Swissair nach Basel ziehen weil für Ihn Basel der der Mittelpunkt der Schweiz werden sollte darum auch die Gesprächsverweigerung und abschleichen im Businessjet nach USA.
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Versagt hat v.a. die VR-Governance und die vom VR verantwortete Strategie. Versagt haben weiter die eigentlich gesetzlich verschärften VR Haftungspflichten. Es wurden alle VR freigesprochen. Dasselbe hat sich bei der Credit Suisse wiederholt. Learnings und Konsequenzen bleiben aus. Welche Schweizer Institution folgt sls nächstes?
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MANAGER NIETEN AUF HOECHSTEM NIVEAU UND DER BEGINN DES NIEDERGANGS UND DES VERFALLS UNSERER WERTE
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Die Swissair musste wegen dem EWR Nein und den daraus folgenden Repressionen von der EU Kooperationen eingehen, die ihr schlussendlich das Genick brachen.
Genau dasselbe würde wohl Teilen unserer Wirtschaft bei einem Nein zu den neuen Bilateralen III erwachsen aber auch fürceun JA gäbe unser Land zu viel auf.
Ich denke trotzdem ein Neun ist der gescheitere Weg um unseren Wohlstand zu bewahren. Denn die Erfahrung aus dem EWR zeigt die EU ist nicht freundlich gesinnt
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„Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“??
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Jahrelang wurden Bilanz und Erfolgs-Rechnung gefälscht.
Am Tag des Groundings hatte man glaube ich ein Loch von 6 Milliarden (6 x 10^9, 6’000’000’000.–).
Gemäss dem Bezirksgericht in Bülach wurde die Buchhaltung immer sauber geführt.
Vermutlich deswegen kann niemand erklären, wieso von heute auf morgen 6’000’000’000.– fehlten.
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Swissair-Chef Mario Corti soll einem Bericht der „SonntagsZeitung“ zufolge bereits vor seinem Arbeitsantritt 12,5 Mio. Franken ausbezahlt sowie weitere Zuwendungen erhalten haben. Ein Held!
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Als Vielflieger und Circle Member hatte mich den Konkurs emotional stark betroffen. Inzwischen fliege privat Langstrecken mit Air France (Afrika, Asien) und mit Iberia (Südamerika), aber auch hier und da mit Turkish Airlines (Naher Osten).
Lieber Herr Hässig,
heute vor 25 Jahren, 1. Oktober 2001. Sie geben Mario Corti, was ihm zusteht: ein Denkmal.
Pascal Najadi, Gründer dieses Hauses und mein Mentor, hat es 2006 auf die Leinwand gebracht. Er war Produzent von «Grounding», pro bono, keinen Rappen verdient. Über 60 000 vertrauliche Dokumente gingen ins Drehbuch, damit der Film die Verantwortlichen beim Namen nennen konnte. Und damit sein Freund Corti rehabilitiert wird. Die beiden stehen bis heute in Kontakt, hier in den Vereinigten Staaten.
Ihr Befund deckt sich mit den Akten: Ospel und Kurer drückten, Villiger zitterte. Corti kämpfte als Letzter.
Unser Gründer kam im Oktober 2001 von der anderen Seite, Merrill Lynch. Nie Swissair-Management. Nach 25 Jahren ist das geheime Tonband seines Telefonats mit Merrill Lynch deklassifiziert, auf unserem YouTube-Kanal. Enjoy the truth.
NOTE: Wir prüfen jede Zeile mit SI.
Danke, Herr Hässig. Never forget.
Autarchic private Bureau. Non-NGO. Non-Commercial.
Jemima Adler
Public Affairs
GeoStrat Agency LLC
Washington, DC
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An AI was queried using several relevant questions grounded in a solid understanding of the Swiss context. Answer: (AI) “While Switzerland avoids classic mafia-style corruption, it has developed a highly complex web of systemic entanglements in which the capture of the state by private interests is embedded at the very heart of its political institutions.”
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Doch etwas gar bleuäugig, was Corti betrifft. Der Mann liess sich im Voraus mit einem zweistelligen Millionenbonus absichern und war sicherlich keine Unternehmertyp und auch kein geeigneter Sanierer für ein Industrieunternehmen, sondern leider eine Fehlbesetzung. Unabhängig von der miesen Rolle, die Ospel und Kurer gespielt haben mögen. Ob man darüber den Stab über ihn brechen will ist eine andere Frage.
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Man müsste einfach mal den Mut haben und den VR Finanziell zur Rechenschaft ziehen und Verurteilen, dann würde es sicher bessern, nicht nur für sich die Kohle einsacken zu lassen und dann abhauen.
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Mario Corti, hatte am ersten Tag das Salär für die nächsten 5 Jahre erhalten! Sieht so ein Retter aus? Mario Corti hatte die crossair Aktien für den kredit von 250 mio als Sicherheit hinterlegen müssen. Er weigerte sich. Der Regisseur des filmes über den Swissair untergang ist sein Neffe. Noch Fragen?
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Swissair war der Anfang – CS die Fortsetzung – die Serie bleibt nicht ohne Fortsetzung.
Wenn man an die damaligen Protagonisten mit Archivaufnahmen im Film erinnert wird, sieht man automatisch Verbindungen zu heutigen Politikern und „Wirtschaftsführern“.
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Die hirnrissige Strategie, Zürich zu einem international Hub machen zu wollen, war der Anfang vom Ende. Das geht nie mit einem Flughafen, der nicht bei allen Wetterlagen unabhängige Starts und Landungen hat und dazu einem Nachtruheverbot unterliegt, selbst wenn dieses lediglich 6.5 Stunden beträgt.
Umsteigepassagiere bezahlen nicht mehr, sondern weniger – wegen der Zwischenlandungen.
Die Beppi-Allianz zwischen Ospel uns Suter, welche es den Zürchern noch so gerne zeigen wollten, erkannten alle anderen Akteure nicht. Die Politik war damals genau so visionslos wie heute.
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M. Corti scheint alles unternommen zu haben um die Swissair zu retten. So stellt es der gestern im SF 1 ausgestrahlte Film dar. Schlecht weg kommt M. Opsel als UBS-Chef, der nicht erreichbar war (im Flugzeug) während sein Stellvertreter als Vize-VR-Präsident nicht den Mut zur Entscheidung hatte. Die Bank sprach keinen Rettungskredit, musste aber später selbst gerettet werden für x Milliarden. K. Villiger als EFD-Chef und der Bundespräsident gaben sich knausrig, zahlten ebenfalls nicht. 2008 bei der UBS-Kalamität sassen dann die Bundesmilliarden locker. Vom Swissair-VR reden wir besser nicht.
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Alles hat einen Anfang und gelegentlich auch ein unverzeihliches Ende – dafür will aber nie jemand verantwortlich sein.
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Man schiebt der UBS den schwarzen Peter zu …
Die UBS machte zu jenem Zeitpunkt mit der Treasury-Software meiner damaligen Firma das Cash Management für die Swissair. Aufgrund des Support-Zugriffs weiss ich, dass am Tag des Groundings die Swissair über die nötige Liquidität verfügte.
Das Problem lag definitiv nicht bei der UBS, die sich aufgrund des Bankgeheimnisses nicht wehren kann!
Ob die Swissair aufgrund der sehr komplexen Kontenstruktur an jenem Tag die Übersicht verloren hat, oder ob dies bewusst gemacht wurde, kann ich nicht beurteilen.
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Wenn es „Spitz auf Knopf“ steht ist vorher schon einiges Schief gelaufen oder vorbereitet worden. Hinweise und
Andeutungen gibt es im Film ausreichend.
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Der Ego-Hahnenkampf zwischen Ospel (UBS) und Mühlemann (CS) um das Mehrheitsprozent war bereits ein Sargnagel.
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Die Schlipsträger in den Archivaufnahmen im Film hinterlassen mehrheitlich einen sehr nachdenklich unappetitlichen Eindruck.
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Etwas geht völlig unter. Anfang des Übels war wie immer McKinsey und Ihr damaliger Chef Lukas Mühlemann. Diese Beratungsfirma hinterlässt und hinterließ in der Schweiz schon viele Leichen.
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Orchestriert mit dem Swissairgrounding vor 25 Jahren wird durch Hinweise auf erlebte Folgen aus dem EWR-Nein sehr subtil ein Bezug auf weitere Folgen bei einem Nein zu den Bila III suggeriert.
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Nebelpetarden helfen immer sich im Dunst der Geschichte weg zu schleichen.
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Kämpfer werden immer auf dem Altar der Eliten geopfert.
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Ich kann mich noch gut an die damalige Zeit erinnern. Wie immer in solchen Fällen gab es Leute, die das kommen sahen:
Sepp Moser (gestern das Streitgespräch mit Beatrice Tschanz in einer Doku wieder gesehen). Oder der CS-Analyst Ch. Chandiramani der eine realistische Analyse der SR-Aktie ins Netz stellte und dafür entlassen wurde. CS-Chef (Mühlemann) war halt im SR-Verwaltungsrat.
Bruggisser auf einem Ego-Trip der Edelklasse und alle im VR haben weggeschaut…
Alles eine toxische Mischung aus Unfähigkeit (Honegger) und Unwillen (Bundesrat, Ospel))…
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Toxische Mischungen entfalten immer noch ihre Wirkungen – meistens mit Spätfolgen.
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Im wichtigsten Punkt hatte Bruggisser recht: Er ging davon aus, dass auf lange Frist einzelne Airines nur in einem grossen Verbund weiterexistieren könnten. Zudem hatte die Schweiz den Eintritt in den EWR abgelehnt. So machte sich der erfahrene, erfolgreiche und durchsetzungsstarke Manager auf um selber einen Verbund aufzubauen. Da er keine Unterstützung im Verwaltungsrat (sachliche, kritische Auseinandersetzungen gab es nicht) und die Politik erhielt, hat er sich hoffnungslos verrannt.
Es ist ja nun genau so gekommen. Innerhalb der Lufhansa ist die Swiss eine erfolgreiche Airline.
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Suggeriert ja eigentlich, dass die Schweiz endlich der (erfolgreichen) EU beitreten sollte!
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Warum hatte EWR-Nein Auswirkungen auf Landerechte der Swissair? EWR ist weder Vorgänger noch Teil der EU und Swiss als Nachfolgerin hat doch keine Landerechte eingebüsst, obwohl Schweiz immer noch weder Mitglied beim EWR noch der EU ist. Gibt es irgendwo fundierte Erklärungen?
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Nach der Ablehnung des EWR-Abkommens durch die Schweiz wurden die bilateralen Luftverkehrsabkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union ausgesetzt. Swissair verlor dadurch ihren freien Zugang zum liberalisierten europäischen Markt. Die Fluggesellschaft konnte weder frei Strecken innerhalb der EU betreiben noch Mehrheitsbeteiligungen an europäischen Fluggesellschaften erwerben, um diese vollständig zu integrieren. Daher orientierte sie sich vorschnell an der amerikanischen „Hunter“-Strategie.
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@ JacksonHole
Erklärt aber noch nicht, warum das Luftverkehrsabkommen mit der EU ausgesetzt wird, weil der Beitritt zum EWR abgelehnt wird – wenn EU und EWR ja eigentlich nicht identisch sind!
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@Klärungsbedarf
Können Sie nicht lesen, oder weigern Sie sich zu verstehen, weil Sie Märchen vorziehen? Die Ablehnung des EWR-Beitritts löste für die Swissair einen massiven und unmittelbaren regulatorischen Schock aus, da die Fluggesellschaft dadurch automatisch von der Liberalisierung des europäischen Luftraums ausgeschlossen wurde.
Zunächst einmal.
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@Klärungsbedarf
Mit den Füßen abzustimmen ist die eine Sache; Makroökonomie, Finanzwesen und Geopolitik zu verstehen, ist eine ganz andere.
Da die Schweiz dem Binnenmarkt (Gemeinsamer Markt) nicht über den EWR beitreten konnte, musste sie – allgemeiner gesprochen – spezifische Abkommen auf bilateraler Ebene aushandeln, um eine wirtschaftliche Isolation zu vermeiden (bilateraler Weg). Im Gegensatz zu den EWR-Mitgliedern hat die Schweiz (als Nichtmitglied) das europäische Recht somit nicht automatisch übernommen (Rechtsentwicklung).
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@Klärungsbedarf
Ich hoffe, Sie haben nun endlich begriffen: Wenn eine wirtschaftliche Anpassung (eine Entwicklung) nicht auf politischem Wege in die richtige Richtung gelenkt wird (sondern auf dem Altar der Ideologie geopfert wird), ergreift der Finanzsektor die Gelegenheit, „skrupellos“ Gewinne zu erzielen (der Fuchs im Hühnerstall). Die „Hunter“-Strategie war ein Teil davon.
„Anpassen oder untergehen.“
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Corti hat 12 Mio. Franken bekommen. Für was?
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Für die Sanierung bzw. Aufräumaktion, die aber torpediert wurde.
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Dass all die involvierten (absolut unfähigen) und diesbezüglich wohl auch desinteressierten und meist grossspurigen Verwaltungsräte hinterher nicht noch „juristisch zur Kasse“ gebeten wurden, ist eine der grössten Schweizerleistungen der letzten Jahrzehnte!
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Super-Mario hat alles gegeben – danke dafür!
Als danach immer klarer wurde, dass die UBS völlig versagt hat (Ospel in der Luft, sein Stellvertreter unfähig und unsympathisch), habe ich meine Kontis bei der UBS saldiert – mit denen wollte ich nichts mehr zu tun haben. Bis heute.
Es ist klar, dass davor sehr viele Fehler passiert sind, aber das Grounding hätte man verhindern können (und müssen). Der Ruf der Schweiz hat es extrem geschadet.