Es gibt Absagen, die höflich formuliert sind. Und es gibt die Abfuhr des Schweizer Fussballverbands (SFV) an Gianni Infantino.
Dies mit Blick auf die Erneuerungswahl vom März 2027.
Die gestrige Medienmitteilung ist bemerkenswert. Noch im Juni unterstützte der SFV den scheinbar allmächtigen FIFA-Präsidenten.
Nun ist davon nichts mehr übrig. Der Schweizer Zentralvorstand begründet die Kehrtwende mit einer „umfassenden Neubewertung der Entwicklungen der vergangenen Monate“.
Plötzlich geht es um „Führung, Governance, Transparenz und Entscheidungsprozesse“. Und um den Fall Balogun sowie die inzwischen beerdigte FIFA Forward Enterprise.
Das Projekt, mit dem FIFA-Rechte an private Investoren verkauft werden sollten, hatte zuvor bereits UEFA (Europa), AFC (Asien) und CONCACAF (Nord- und Mittelamerika) auf die Barrikaden gebracht.
SFV-Präsident Peter Knäbel findet deutliche Worte:
„Der Schweizerische Fussballverband erwartet von der Führung der FIFA höchste Standards in Bezug auf Transparenz, Nachvollziehbarkeit und institutionelle Verantwortung.“
Das klingt fast so, als hätte man diese Ansprüche im Frühsommer noch nicht gekannt. Noch präziser wird Knäbel beim entscheidenden Satz:
„Da diese nicht überzeugend geklärt sind, können wir eine weitere Unterstützung der Kandidatur von Gianni Infantino nicht verantworten.“
Helvetisch diplomatisch. Aber politisch ziemlich brutal.
Damit wird es einsam um den Walliser an der Spitze des Weltfussballs, der seit 2016 – als Nachfolger von Sepp Blatter – im Amt ist und hartnäckig an seinem Posten festhält.
Formell zurückgezogen haben ihre Unterstützung bisher die Verbände aus England, Wales, Schottland, Irland, Italien, Finnland, Serbien, Schweden, Kroatien, Albanien, Griechenland, Frankreich, Rumänien, Neuseeland.
Plus jetzt die Schweiz.
Dazu kommen Verbände, die Infantino nicht unterstützen oder offen gegen ihn stehen, obwohl sie zuvor kein Unterstützungsschreiben zurückziehen mussten:
Deutschland, Dänemark, Norwegen, die Niederlande, Nordirland und Jordanien.
Noch gewichtiger ist der Blick auf die Kontinente: UEFA, AFC und CONCACAF haben sich gegen die aktuelle FIFA-Führung positioniert.
Die drei Konföderationen verlangen Veränderungen und stellten die Governance unter Infantino offen infrage.
Dass der SFV mitzieht, bedeutet zwar nur eine Stimme unter 211 Verbänden. Diplomatisch und psychologisch aber ist es ein starkes Zeichen.
Schliesslich kommt die Absage aus jenem Land, das nicht nur Infantinos Heimat ist, sondern auch Sitz der FIFA.
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Für die FIFA Mafia ist Infantilo doch die ideale Besetzung.
Als Italo kennt er die Mafia ja aus dem ff.
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Dass sich Infantino von demokratischen Prozessen beeindrucken lässt, ist etwa so wahrscheinlich wie die Existenz der eierlegenden Wollmilchsau
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Hochmut kommt vor dem Fall. Nun ist die Phase „Fall“ eingeleitet.
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Im Kern geht es um weit mehr als um Gianni Infantino. Es geht auch um den Ruf und die Glaubwürdigkeit der Schweiz. Der Weltfussball wird vom FIFA-Hauptsitz in Zürich aus repräsentiert – in einem Land, das sich international als Rechtsstaat positioniert und diesen Anspruch zu einem Teil seiner «Swissness» gemacht hat.
Die damit verbundenen Fragen betreffen deshalb nicht allein einen FIFA-Präsidenten, sondern die Glaubwürdigkeit des Standortes Schweiz. Es bleibt zu hoffen, dass auch weitere Verbände dies erkennen und sich entsprechend positionieren.
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Anstelle Infantino könnte man doch einen gespickten UBS Angestellten unterbringen. Besser als nichts.
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Endlich merkt auch der Hinterste und Letzte, sogar die Nachzügler im Schweizer Fussballschlafwagen, was für ein unwählbares korruptes, geldgieriges Element an der FIFA-Spitze (noch) trohnt !!
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Komisch…Während der WM waren alle happy…alle zufrieden…tolle Stimmung…
Nun plötzlich irgendwelche Covid Skandälchen. Nun soll der Herr Infantino auch wieder nicht recht sein..wer soll es besser machen…Trump hat vielleicht bald Zeit für den Posten 😀
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Bis jetzt ist der Giovanni der einzige Kandidat. Erinnert mich an Putin. Solange niemand seinen Fehdehandschuh in den Ring wirft, ist der Sonnenkönig wieder gewählt. Geld regiert die Welt und Giovanni wird sich die Gunst der kleinen Verbände wieder mit Versprechungen erkaufen und wohl wiedergewählt werden.
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Ähnlich wie bei der SP ?
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Gute Sportshow mit Trickreichem Fussball (wie es Ronaldhinio immer gezeigt hat mit seiner Fussballkunst) muss geliefert werden, nicht Businessshow. Letzteres zerstört den Fussball.
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Eines ist sicher, es wird nicht besser. Eine neue Clique zieht wohl die Fäden im Hintergrund.
Es ist sehr viel Geld zu holen.
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Das ist ziemlich sicher so.
Das kommerzielle Potential ist auch nicht ausgeschöpft, bis jeden Tag mindestens ein WM-Match in unseren Kisten flimmert. WM für Männer, Frauen, U13, U15, U17, U19, Ü28, Ü30, Ü-Schiess-mich-tot, etc. Wir wollen das und brauchen das. Und wir wollen, dass diese ganzen Funktionäre unglaublich reich und einflussreich werden.
Dr Füessball verbinndet die Wält, er schafft Fride und macht alli mänsche zfride und glücklich. hüere güet!
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Knäbel, ein Deutscher, als SFV-Präsident passt zu diesem politisierten, woken Schweizer Fussball. Die Deutschen waren auch gegen Blatter, für sie kommt immer nur ein Deutscher als FIFA-Präsident infrage. Dabei sollten sie Infantino dankbar sein, denn ohne ihn (und seinen Vorgänger Blatter) gäbe es in den Entwicklungsländern keinen Fussball, keine Ausbildung und auch keinen Frauenfussball. Diese verfilzten Anti-Infantinos zeichnen sich durch ihren Gratismut aus.
Wenn er denn geht. Geht er zumindest mit einem dicken Portemonnaie.
Fussball ist eine Geldmaschine. Hoch korrupt, ohne jeglichen Nutzen für die Menscheit, staatlich subventioniert, steuerfrei, rechtsfrei, verschwiegen und omnipräsent.
Eigentlich eine tolle Sache.
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Ist der schnelle Absturz dadurch bedingt, dass Chuck ihm das Vertrauen entzogen hat?